Bücher mit dem Tag "figuren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "figuren" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (504)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    von dem britischen Humor, von den außergewöhnlichen Personen, von Verwicklungen, die skurriler nicht sein könnten.

    Aber von Anfang an:

    Zusammen mit ihren Untergebenen Jim, Andrew, David und Bernhard macht sich Chefin Liz zu einem Teambuildingausflug in ein kleines Tal am Fuße der schottischen Highlands auf. Mit dabei Psychologin Rachel und Köchin Helen, die für das leibliche Wohl sorgen wird.

    Lady Fiona und Lord Hamish McIntosh vermieten auf ihrem renovierungsbedürftigen Landsitz, den sie zusammen mit ca. 10 Pfauen, 2 Hunden, einer Gans, dem polnischen Mann für „Alles“ Ryszard und Aileen, der Haushalts- und Putzhilfe bewohnen, kleine Cottages und ein größeres Haus, das jetzt die Mitglieder der Investmentabteilung einer großen Bank übers Wochenende beziehen. Ab Mitte September dreht einer der Pfauen regelmäßig durch, wenn er blau sieht.

    Was das an Verwicklungen und Missverständnissen mit sich bringt, habe ich in diesem Buch von Isabel Bogdan gelesen.

    Im Grund ist es eine kleine Geschichte, die sehr schnell erzählt ist. Aber was die Autorin daraus gemacht hat, hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Einfach köstlich. Vielleicht auch gerade deshalb, weil ich mir das ganze Prozedere in diesem kleinen Tal, wo es plötzlich zu schneien beginnt, der Strom ausfällt und die Menschen untereinander langsam auftauen, so gut vorstellen kann. Und weil jeder meint, sein Wissen für sich behalten zu müssen, was zu den verschiedensten Missverständnissen und Geheimnissen führt. Obwohl ich ja weiß, wie alles zusammenhängt, ist es so amüsant zu lesen, wie die einzelnen Personen mit dem Geschehen umgehen.

    Eine rundum gelungene Geschichte mit einem very britischen Humor. Ich liebe es.

  2. Cover des Buches Das Vermächtnis der Grimms (ISBN: 9783959918312)
    Nicole Böhm

    Das Vermächtnis der Grimms

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    „Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf“ ist der erste Teil einer Dilogie und schon alleine Cover und Klappentext fand ich sehr ansprechend und ich wurde neugierig auf die Geschichte. 

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Er ist einfach zu lesen und ich hatte keine Probleme, in die Story einzutauchen. Die Geschichte wird zum einen aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Hier lernt man die Protagonistin Kris und ihren Bruder Brayden kennen. Zum anderen spielt die Geschichte auf unterschiedlichen Zeitebenen und auch in unterschiedlichen Welten. Diese Vielfalt gefiel mir ausgesprochen gut. Man erfuhr einiges über die Masali und die Welt Abalion, was ich unglaublich spannend und interessant fand. Nach und nach nähren sich sich die verschiedenen Erzählstränge immer weiter, was zusätzlich noch die Spannung erhöht, da man so erfährt, wie alles miteinander zusammenhängt. 

    Neben der Protagonistin Kris, die im übrigen eine sehr interessante Fähigkeit besitzt, in der sie Visionen durch Symbole und geschriebene Texte bekommt, gibt es auch eine Reihe weiterer Charaktere. Da wären zum Beispiel die Masali, die unterschiedlichsten Wesen in Abalion und die Mitglieder der Special Task Force. Alle Charaktere empfand ich als gut ausgearbeitet und sehr lebendig. 

    Abschließend kann ich nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, es war ordentlich Spannung vorhanden, die Arbeit der Task Force fand ich sehr interessant und ich war sehr gespannt, wie alles miteinander zusammenhängt. Das Buch war auf jeden Fall für die ein oder andere Überraschung gut, ich hatte sehr viele Freude am Lesen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

  3. Cover des Buches Die gute Tochter (ISBN: 9783959671101)
    Karin Slaughter

    Die gute Tochter

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich habe schon mehrere Bücher von Karin Slaughter gelesen und kenne daher ihren sehr detaillierten Schreibstil.
    Dieses mal wurde ich aber leider enttäuscht, ich fand, dass das Buch kein Thriller war, sondern eher ein Drama.
    Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, aber es war nicht spannend.

  4. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.253)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Nachdem mich der erste Teil von Meyers Arkadien-Reihe noch nicht ganz überzeugen konnte, hat er mich mit Band 2 nun doch wieder an der Angel. 

    Nach dem großen Showdown am Ende des ersten Bandes sind Rosa und Alessandro nun beide an der Spitze ihrer Clane angekommen. Ihre Romanze wird kritisch gesehen und sie machen sich damit keine Freunde. Als Rosa nach New York reist, deckt sie weitere Intrigen auf und das Geheimnis um die Arkadier scheint größer als bisher gedacht.

    "Arkadien brennt" hat wirklich alles, was ich mir von einem guten Buch erhoffe: Spannung, Gefühle, Geheimnisse...

    Das einzige, was mich auch bei Band zwei immer noch ein wenig stört ist, dass es den Charakteren irgendwie an Tiefe fehlt. Weder Alessandro noch Rosa sind mir mittlerweile "vertraut" und ich kann ihre Handlungen und Gefühle nicht immer nachvollziehen.

    Dennoch ein sehr gutes Buch und ich bin gespannt auf den dritten Band!

  5. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.168)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    Das Krätzchen Echo schließt mit dem großen Schrecksenmeister Succubius Eißpin einen verzweifelten Pakt, um nicht verhungern zu müssen. Der Schrecksenmeister wird ihn nach Strich und Faden verwöhnen und mästen, um ihn zum Vollmond schlachten und sein Kratzenfett auskochen zu können. Echo wohnt mit Eißpin in dessen Schloss und bekommt von ihm auch alle Künste der Alchemie gelehrt. Es scheint sich eine Freundschaft zu entwickeln, und Echo hofft, seinem Tod entrinnen zu können - nur, um dann zu erkennen, dass der Schrecksenmeister nicht von seinem Plan abzubringen ist. Echo ersinnt immer neue Wege, wie er dem Schrecksenmeister entkommen kann - auch mit Unterstützung der Schreckse Izanuela - die alle zum Scheitern verurteilt sind.

    Das Buch hat mich durch die immer neuen Hoffnungsschimmer und darauf folgenden Enttäuschungen und Todesängste gefesselt. Dabei bleibt bis zum Schluss offen, ob Echo mit dem Leben davon kommen wird.
    Der Wortwitz und die literarischen Anspielungen von Walter Moers sind dabei, wie immer, eine wahre Freude! 

  6. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (623)
    Aktuelle Rezension von: ryoma

    Stimmen (1):
    Ein Mann hat ein neues Handy, wo ihn immer wieder Leute, primär Frauen, anrufen und er wird für einen anderen gehalten. Gute Kurzgeschichte, wenn auch der Sadismus des Protagonisten nicht nachvollziehbar ist. Toller Schluss

    In Gefahr (0):

    Ein Autor ist mit einer Frau unterwegs, die er erst kürzlich kennengelernt hat. Langweilig und kaum ein Sinn erkennbar.

    Rosalie geht sterben (-2):

    Rosalie hat unheilbaren Krebs und entschliesst sich in der Schweiz  unter Mithilfe einer Sterbehilfsorganisation sich das Leben zu nehmen. Dass der Autor in der Geschichte erwähnt, dass er aus Recherchegründen dort anrufen wollte und es dass dann doch nicht gemacht wurde, zwar ungewöhnlich, aber ok. Dass er dann aber in der Mitte der Geschichte plötzlich beginnt davon zu schreiben, weil er selber beschreibt, dass er mit Rosalie nicht mehr diskutieren möchte ob seine Geschichte gut wird oder nicht, und sie deshalb  "schon ein paar Minuten später am Flughafen ankommen lässt". Sorry, das geht gar nicht. Und weil er nicht so auf Recherche steht, wie der Autor selber schreibt und meiner Meinung nach nicht weiss, wie er die Geschichte beenden soll, lässt er die Protagonistin sich in Luft auflösen... Verarschung des Lesers.

    Der Ausweg (0):

    Der berühmte Schauspieler Ralf Tanner wünscht sich manchmal, nicht mehr berühmt zu sein (der Protagonist von der ersten Geschichte hatte übrigens Anrufe erhalten, die eigentlich Ralf Tanner gegolten hatten), er geht sogar als Imitator in einen Klub und wird kritisiert, dass er Ralf Tanner nicht so gut imitieren könne... Und am Ende der Geschichte wird sein Wunsch offenbar wahr: Sein Butler erkennt ihn nicht mehr und obendrauf ist auch bereits ein Ralf Tanner im Haus. Die Geschichte endet ohne Auflösung, war aber eine der besseren im Buch

    Osten (0):

    Die Nebenprotagonistin aus Geschichte zwei, also die Freundin des Autoren ist hier die Hauptprotagonistin und wird irgendwo in einem nicht näher beschriebenen Land, irgendwo bei China, von einer Reisegruppe vergessen und sie schläft schlussendlich ein. Kein richtiger Schluss, aber ok


    Antwort an die Äbtissin (0):

    Ein Schriftsteller will sich umbringen, ob er es am Ende macht wird offengelassen, offenbar ist das die Masche des Autors, immerhin einige schlauere Sätze darin

    Ein Beitrag zur Debatte (-2):
    Der Protagonist erzählt aus der Ich-Perspektive und spricht in einem Fort in einer Gossensprache. So spricht niemand. Unerträglich diese Form der Sprache zu lesen.

    Wie ich log und starb (0):

    Ein Mann gefangen im Doppelleben zwischen seiner Familie und seiner Geliebten. Geschichte war halbwegs ok. Mit dem Ende konnte ich nichts anfangen und hat die Geschichte wieder etwas runtergezogen

    In Gefahr (-3):
    Gleicher Kapitelname wie in Kapitel 2. Offenbar ist der Autor auch dafür zu faul, für nur 9  Kapitel 9 verschiedene Namen auszudenken. Und die Auflösung war schon fast erwartbar eine Katastrophe.




  7. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

     (649)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Mir gefiel das man voll in die Handlung hineingeworfen wird. Und man ohne Umschweife sofort wieder mitten in einem Abenteuer von Furia und Co. drinsteckt.

    Die Charaktere die man schon vom letzten Band kennt werden jetzt noch besser ausarbeitet, ob Furia, Cat, Finian oder Isis: Alle Character wirken jetzt auf mich noch viel vielschichtiger. Wie die Charaktere miteinander agieren finde ich auch sehr realitätsnah.

    Natürlich kommen auch neue Figuren wie Patience dazu (den ich sofort in mein Herz geschlossen habe.)

    In dieser Geschichte kommen die Widerständler der Akademie so nah wie nie zuvor. So lernen wir auch einige Charakter kennen, die ich wirklich schnell hassen gelernt habe.

    Die Handlung an sich ist sehr unvorhersehbar, wie der erste Teil und es gibt einige Wendungen. Es passiert eigentlich immer etwas spannendes, und wenn es gerade keine Aktion gibt, schafft es der Autor hier einem trotzdem am Ball zu halten.

    Was vielleicht noch erwähnenswert ist, dass es hier für die Hauptcharaktere immer tragische Konsequenzen gibt. Kai Meyer scheut sich hier nicht einer der Hauptfiguren sterben zulassen.

    Was der eine für unnötige Gewalt hält, finde ich nur authentisch. Nicht falsch verstehen, nicht das ich entsprechende Figuren nicht auch gemocht hätte. So entsteht allerdings eine gewisse Fallhöhe bei den großen Gefahren deren alle ausgesetzt sind.

    Letzten Endes ist der 1. Band wahrscheinlich doch ein wenig besser gewesen, trotzdem finde das „Nachtland“, mehr als eine gute Fortsetzung geworden ist.

  8. Cover des Buches Der geheime Name (ISBN: 9783426511275)
    Daniela Winterfeld

    Der geheime Name

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Dias89

    Dieses Buch hatte ich sehr schnell durch. Fantastischer Schreibstil und die Story war bombastisch. Spannung und Romantik, alles war dabei. Sehr zu empfehlen. 

  9. Cover des Buches Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn (ISBN: 9783789121296)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn

     (8.057)
    Aktuelle Rezension von: MissAlekto

    Den dritte Teil empfand ich als sehr langatmig. Was vielleicht daran lag, dass er recht realistisch gestaltet im Bezug auf die vegangenen Zeit innerhalb der Destrikte war.
    Verglichen mit den ersten beiden Bänden, war er weniger spannend. In entscheidenen Momenten, schaffte es die Autorin leider nicht immer eine gute Spannung aufzubauen, sodass eindrucksvolle und wichtige Szenen fast schon an Wichtigkeit verloren.
    Nichtsdestotrotz, ist die Panem Reihe für mich eine der besten dystopischen Werke.


  10. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.723)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Cornelia Funke konnte damals mit der „Tintenherz“- Trilogie meine Leidenschaft zum Lesen entfesseln. Umso sehr freute ich mich heute, etliche Jahre später, wieder einen Roman meiner Kindheitsheldin in der Hand halten zu können. Doch leider merkte ich schnell, dass mir diese Geschichte und auch der Schreibstil doch etwas Probleme bereiten würde…

    Das Setting, die Spiegelwelt könnte unglaublich sein und wenn man sich mal ein bisschen darauf eingelassen hat, wirkt sie auch so. Zu Beginn jedoch, kam sie mir einfach nur wie eine falsche Märchenwelt vor:  düster, gefährlich, ohne Happy Ends für Märchen wie Dornröschen… was mich aber am allermeisten störte, war der Fortschritt in dieser Welt. Keiner denkt doch an eine Märchenwelt, in welcher Elektrizität erfunden wird, in welcher es Dampflockomotive gibt, die sich einfach so weiter entwickelt, wie unsere es vor geraumer Zeit getan hatte. Je weiter ich mich aber dafür öffnete, umso gewagter, faszinierender fand ich dieses ganze Setting, sodass ich es gegen Ende hin zwar immer noch dürstet und gefährlich, aber dennoch unglaublich fand. 

    Bei den Charakteren fand ich es auch nicht so leicht, hinter deren Fassade zu blicken. Im Grunde fand ich sie alle sehr geheimnisvoll, zurückgezogen und eigentlich zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Nur mühsam konnte ich eine Bindung zu ihnen aufbauen. Jacob, welcher schon früh gelernt hatte, sich alleine in der Spiegelwelt zurechtzufinden, hatte sich bereits vollkommen an diese mystische Welt angepasst, so lernte ich ihn auch kennen: In sich gekehrt, still und geheimnisvoll. Doch letztendlich war er bereit, viele Gefahren für seinen Bruder auf sich zu nehmen und gab den Kampf um diesen einfach nicht auf. Über Will selber erfuhr ich nicht viel. Er war einfach zu sehr Jacobs kleiner Bruder, über seinen wahren Charakter konnte ich kaum etwas erfahren. Auch bei Clara ging es mir ähnlich, nur dass sie schnell zeigte, wie groß ihre Liebe zu Will war, wie sehr sie bereit war, alles für ihn zu opfern. Die einzige, welche mir wirklich von Beginn an gefallen hatte, war Fuchs. Die Gestaltwandlerin, welche doch alles für Jacob tun würde, zeigte schnell, welch wichtige Rolle sie für diesen spielte, wie sehr sie ihn immer wieder zurück in die Wirklichkeit holte und es somit vermied, dass er gänzlich in die Verwirrungen der Spiegelwelt abtauchte. Bei ihr hoffe ich sehr, dass sie,  vor allem in ihrer menschlichen Gestalt, mit all den dazugehörigen Gefühlen, eine größere Rolle in den nachfolgenden Büchern bekommen wird.

    Die Handlug war aber meine größte Herausforderung. Ich wurde direkt in das Geschehen hineinkatapultiert und hatte zu Beginn wirklich meine Schwierigkeiten, vollkommen in die Geschichte hineinzufinden. Stellenweise war ich mir sogar unsicher, ob dies tatsächlich der erste Band wäre, so sehr hatte ich das Gefühl, etwas verpasst, nicht mitbekommen zu haben. Dies legte sich während des Lesens nur langsam. An sich fand ich die Handlung auch stark monoton, eigentlich wurde die Geschichte nur erzählt, es gab für mich viel zu wenige Dialoge, lediglich nur Monologe und eine große Darstellung der Gedankenwelt der Protagonisten. Dadurch fand ich auch den Spannungsbogen relativ niedrig. Dennoch war die Story selbst recht interessant, nachdem ich mich in der Welt zurecht gefunden hatte, nachdem ich mich an die Charaktere und den Schreibstil gewöhnt hatte, wurde mein Interesse immer mehr geweckt und ich wollte wissen, ob Jacob seine gefährliche Mission überstehen wird. Jetzt, nachdem ich einige Zeit über das Buch nachdenken konnte, denke ich, dass es dennoch eine tolle Geschichte ist, auf welche man sich einfach einlassen muss und vielleicht auch etwas länger braucht, um sie vollkommen zu verstehen. 

    Früher habe ich den jugendlich leichten Schreibstil der Autorin sehr gemocht, hier habe ich leider nicht wirklich viel davon gefunden. Zwischendurch hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass dieser durchkommt, doch leider nicht von Dauer. An sich war mir wirkich einfach vieles zu Monoton, der Lesefluss ließ sich hier leider nicht so 100% aufbauen und ich musste mich immer recht stark konzentrieren, um den Überblick zu behalten. 

    Mein Fazit:

    Cornelia Funke konnte mit der Tintenherz Trilogie meine Leideschaft zum Lesen erwecken. Sehr hatte ich mich daher auf eine weitere Reihe von ihr gefreut. Doch musste ich sehr schnell feststellen, dass dieses Buch so ganz anders ist, als die Bücher, welche ich vorher von ihr gelesen hatte. Schon allein die Spiegelwelt bereitete mir etwas Schwierigkeiten: sie wirkte auf mich sehr düster, gefährlich, Märchen wie Dornröschen bekamen kein Happy End, aber auch gleichzeitig viel zu Fortschrittlich durch Dampflockomotiven und die Erfindung von Elektrizität. Doch umso mehr ich mich auf das Setting einließ, umso mehr musste ich mir eingestehen, dass es zwar wirklich ungewohnt und vielleicht auch etwas befremdlich, aber gleichzeitig auch irgendwie genial war. Bei den Charakteren hatte ich auch zu Beginn etwas Schwierigkeiten. Ich fand, sie haben sich alle schwer hinter die Fassade blicken lassen. Man erfuhr zwar einiges über deren Gedanken in der jeweiligen Situation, allerdings wenig darüber, wie es wirklich in ihnen aussah. Die einzige, welche mich wirklich von Anfang an begeistern konnte war Fuchs. Die Gestaltwandlerin konnte mich einfach durch ihre Art, wie sie Jacob immer wieder half und aussprach, was sich kein anderer traute, begeistern. Von ihr würde ich in den nachvollgenden Büchern gerne noch mehr erfahren. Die Handlung konnte mich nicht catchen. Bereits zu Beginn hatte ich sehr große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen, ich war stellenweise so verwirrt, dass ich wirklich nochmal nachsehen musste, ob ich tatsächlich Band 1 der Reihe in der Hand hielt, so sehr hatte ich das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Auch fand ich die Handlung an sich recht monoton, für meinen Geschmack gab es viel zu wenige Dialoge, eigentlich war es mehr eine Erzählung. Dennoch fand ich alles irgendwie auch interessant, sodass ich einfach weiterlesen musste, ich wollte wissen, wie es ausgeht. Im Nachhinein denke ich, dass dieses Buch einfach anders ist, als alles, was ich bisher gelesen habe und dass, wenn man sich einfach mal auf die Geschichte einlässt, man hier eine doch recht interessante, faszinierende Welt findet. Ich für meinen Teil werde Band 2 auf jedenfall noch lesen.


  11. Cover des Buches Was fehlt, wenn ich verschwunden bin (ISBN: 9783733500405)
    Lilly Lindner

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

     (496)
    Aktuelle Rezension von: _Sophia_

    Mit "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist Lilly Lindner ein wahres Meisterwerk gelungen. Das Buch regt zum Nachdenken an und verdeutlicht seinen Lesern, wie wichtig die eigene Gesundheit, nicht zuletzt die mentale ist. Die Thematik ist sehr heftig und ab und an kommen einem die Tränen, einfach weil Aprils Schicksal einen sehr berührt. Die Aufmachung mit den Briefen ist sehr authentisch und hat mir sehr gut gefallen, da die Gefühle und Gedanken der beiden Protagonistinnen dadurch gut dargestellt werden. 

    Das Buch ist nicht ohne Grund eines meiner Lieblingsbücher und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen!

  12. Cover des Buches Seide und Schwert (ISBN: 9783551359131)
    Kai Meyer

    Seide und Schwert

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    Zuerst muss ich sagen, dass ich ein sehr großer Fan von Kai Meyer bin und mir seine Art der Fantasy wirklich gut gefällt. Daher habe ich vor vielen Jahren als Kind begeistert mit Seide und Schwert angefangen, habe aber nie geschafft, die Trilogie fertig zu lesen, da ich mittendrin das Interesse verloren habe. 

    Nach all den Jahren wollte ich nun nochmal von vorne beginnen und die Bücher endlich beenden, musste aber leider feststellen, dass sie mich immer noch nicht fesseln konnten. Obwohl die Handlung, die Charaktere und die Welt alles typisch Kai Meyer war, gab es ein großes Hindernis, das mich vom Lesen abhielt: die Hauptperson Niccolo. Ich fand ihn nicht einfach nur unsympathisch sondern eher nervig: am Anfang beschwert er sich nur über die Engstirnigkeit seines Volkes, dann versinkt er in Selbstmitleid, weil er sein Volk vielleicht nicht retten kann, dann ist er unsterblich verliebt in Mondkind, dann versinkt er wieder in Selbstmitleid, weil er nicht mit ihr zusammen sein kann und so geht es immer weiter ... Ich hatte das Gefühl, dass Niccolo eher passiv in der Geschichte ist und wenn er doch mal aktiv wird, dann immer eher im Affekt und mit dem Ziel Mondkind näher zu kommen.

    Ganz im Gegensatz dazu steht Nugua, die zweite Hauptperson. Nugua ist ein Mädchen, das bei Drachen aufwuchs und sich auf die Suche nach ihnen macht, nachdem sie spurlos verschwanden. Sie ist eine sehr interessante Figur, die wohl die größte Charakterentwicklung von allen in der gesamten Trilogie durchmacht. Und trotz aller Widrigkeiten (SPOILER gebrochenes Herz, tödlicher Fluch, Heimweh und Einsamkeit; das Wissen, dass ihre Familie sterben wird SPOILER ENDE) verliert sie nie den Mut und versinkt nie im Selbstmitleid.

    Ich weiß nicht, ob diese enorme Gegensätzlichkeit der Charaktere von Kai Meyer bewusst so gewählt war, ob sie zufällig entstand oder ob nur ich persönlich Niccolo als einen so furchtbaren Jammerlappen empfinde aber ich hätte die Trilogie fast zum zweiten mal nicht beendet wegen ihm.  

    Der einzige Trost beim Lesen waren neben Nugua noch die interessanten Nebencharaktere: Feiqing, ein Mensch ohne Gedächtnis, der in einem verfluchten Drachenkostüm feststeckt und immer wieder für Witz und Humor sorgt. Li, ein unsterblicher Krieger. Und meine Lieblingsperson Wisperwind, Schwertmeisterin eines Clans.

    Nur dank dieser Charaktere, die die fast schon melodramatische Geschichte um Niccolo und Mondkind erträglicher gemacht haben, konnte ich Seide und Schwert und die zwei Nachfolge-Teile letztlich doch noch beenden. 

    Schweren Herzens gebe ich dem Buch nur 2 Sterne, da ich es wahrscheinlich nicht noch einmal lesen werde. 

  13. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Um fair zu sein möchte ich anmerken, dass ich in den vergangenen Wochen eher wenig Zeit zum Lesen hatte. Mag sein, dass ich dadurch die verschiedenen Erzählperspektiven noch verwirrender fand und nicht so richtig in die Geschichte hinein finden konnte. Aber - ein wirklich gutes Buch möchte man nicht aus der Hand legen und nützt jede freie Minute. Dieses Gefühl ist bei diesem Buch leider zu keiner Zeit aufgekommen.

    Dem Hauptcharakter Clach wurde leider viel zu wenig Platz gegönnt. Er verschwindet beinahe neben all den anderen Charakteren. Auch die Welt(en) waren sehr verwirrend und manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich etwas überlesen hätte, da mir wichtige Erklärungen zu den jeweiligen Reichen fehlten.

    Was für mich noch negativ wiegt, ist die kalte Brutalität mit der so manche Hinrichtungen beschrieben wird. Dies hätte auch viel subtiler passieren können, was manchmal mehr Gänsehaut erzeugt als jede Szene bildlich zu beschreiben.

    Einerseits möchte ich nach dem Cliffhanger des 1. Bandes wissen, was weiter passiert. Andererseits würde ich aber nicht viel Geld für die Folgebände ausgeben wollen, da ich sehr zwiegespalten bin. Gut, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss, da ich alle Bände als Schnäppchen ergattert habe und die Folgebände bereits bei mir liegen. Allerdings werde ich wohl einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich mich dieser verwirrenden Story weiter widme.

  14. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.154)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    In diesem Buch erzählt Käpt'n Blaubär über seine ersten 13 1/2 Leben und garantiert, dass sich dabei auch alles genau so zugetragen hat. Jedes dieser Leben hat eine Station von Käpt'n Blaubär in Zamonien zum Inhalt (Mein Leben als Zwergpirat, Mein Leben bei den Klabautergeistern, Mein Leben auf der Flucht, Mein Leben auf der Feinschmeckerinsel, Mein Leben als Navigator, Mein Leben in den Finsterbergen, Mein Leben im Großen Wald, Mein Leben im Dimensionsloch, Mein Leben in der Süßen Wüste, Mein Leben in der Tornadostadt, Mein Leben im Großen Kopf, Mein Leben in Atlantis, Mein Leben auf der Moloch, Mein halbes Leben in Ruhe).

    Ergänzt wird die Erzählung von lexikonartigen Erklärungen zu zamonischen Erscheinungen ("Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung" von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller).

    In gewohnt humorvoller und fantasievoller Art lässt uns Walter Moers am frühen Leben von Käpt'n Blaubär teilhaben. Es ist ein Vergnügen, in diese Welt einzutauchen!

  15. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.365)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    Hildegunst von Mythenmetz lebt ein ruhiges Leben auf der Lindwurmfeste. Als sein Dichtpate stirbt, erbt er ein makelloses Manuskript. Dieses berührt Mythenmetz so sehr, dass er sich auf die Suche nach dessen Autor nach Buchhaim begibt. 

    Das Leben in Buchhaim und Mythenmetzs Erfahrungen werden auf humorvolle Art ausführlich beschrieben. Im Verlauf der Suche nach dem Urheber des Manuskripts wird Mythenmetz in die gefährlichen Katakomben von Buchhaim gesperrt und findet dort nach einer Odyssee den sagenumwobenen Schattenkönig. Es entwickelt sich eine äußerst ambivalente Beziehung. Schließlich hilft der Schattenkönig Mythenmetz, dem Labyrinth unter Buchhaim zu entkommen, wofür der Schattenkönig und Buchhaim einen hohen Preis zahlen.

    Walter Moers bezieht sich auf unzählige literarische Vorlagen und schreibt mit einem so leichten Wortwitz, dass ich dieses Buch schon alleine deshalb empfehle.

  16. Cover des Buches Im Brunnen der Manuskripte (ISBN: 9783423212953)
    Jasper Fforde

    Im Brunnen der Manuskripte

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    „Der Fall Jane Eyre“ war etwas ganz Neues - die Agentin Thursday Next wurde buchstäblich in die Literatur geschickt, um zu verhindern, dass mit den Werken innertextlich Schindludergetrieben wird. Dabei trifft sie auf die Figuren der Geschichte, die wie Darsteller eines Film auch mal frei haben, aber dennoch nicht wissen, wie man eine Toilette benutzt, sich Schuhe bindet oder andere Tätigkeiten des Alltags, die während des Erzählens ausgelassen werden und deshalb dem Erfahrungshorizont der Figuren entgehen. Jaspar Fforde hat sich viel Mühe gegeben, die innertextliche Logik zu durchdringen: Wie ist es, wenn Thursday Next plötzlich Dialoge ändert, indem sie mit Figuren interagiert? Woher kommen eigentlich die Figuren (unterschiedlicher Klassen von „Lückenfüller à la Mitreisende des Hauptdarstellers“ bis zum Klasse-A-Protagonisten vom Schlage Jane Eyres)?

    Die Fülle der brillanten Einfälle entzückt auch Leser, die nie ein Germanistikstudium erlitten haben. Aber auch die kommen auf ihre Kosten, wenn etwa endlich einmal der Prozess des Lesens als Teil des Kunstwerks dargelegt wird: „Schließlich ist Lesen ein äußerst schöpferischer Vorgang, der die Vorstellungskraft sehr beansprucht. Vielleicht sogar mehr als das Schreiben. Wenn sie Gefühle in ihren Köpfen entstehen lassen, wenn sie die Farben eines Sonnenuntergangs vor ihren inneren Augen erzeugen oder dahin kommen, dass sie eine frische Brise auf ihrer Haut spüren, dann leisten Leserinnen und Leser eine ganz erstaunliche Vorstellungsarbeit und verdienen mindestens so viel Lob wie der Autor - wenn nicht sogar mehr.“ (S. 59)

    Dieses Leserlob habe ich mir nicht verdient, der Autor sich m.E. das seine aber auch nicht. Es reicht m.E. nämlich nicht, eine Pointe an die andere zu reihen, eine skurrile Textidee au die nächste zu häufen und die Agentin Thursday Next von einer Situation in die nächste zu schubsen, um sie wie einen Lackmusteststreifen reagieren zu lassen. Dieses Serielle hat mir den ganzen Roman verleidet, auch weil ich ein Fan davon bin, eine Handlung miterleben zu dürfen. Dann scheitern meine Bemühungen auch nicht, Sonnenuntergänge und frische Brisen zu imaginieren.

    Ein fader dritter Teil eine der pfiffigsten Ideen seit langem.

  17. Cover des Buches Drache und Diamant (ISBN: 9783551359155)
    Kai Meyer

    Drache und Diamant

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    Meine Güte, was bin ich froh, die Trilogie beendet zu haben! Zum einen natürlich, weil mir die beiden Vorgänger-Teile dank der nervigen Hauptperson Niccolo nicht sehr gut gefallen haben und zum anderen hauptsächlich, weil der dritte Teil um Welten besser war! 

    Gelesen habe ich ihn eigentlich nur der Vollständigkeit halber, wurde dabei aber positiv überrascht! Niccolo reißt sich nun endlich wieder ein bisschen zusammen und wird aktiver, auch wenn Mondkind immer noch der Mittelpunkt seiner Gedanken ist. Nugua hat eine vollständige Wandlung durchgemacht, die ich persönlich als die größte Charakterentwicklung in den Büchern empfinde. 

    Das Finale ist fesselnd geschrieben und erstreckt sich gefühlt über das ganze Buch. Die Erzählperspektiven wechseln oft zwischen den Haupt- und Nebencharakteren, wodurch man den großen Kampf aus verschiedenen Sichtweisen erlebt. 

    Ich gebe vier Sterne für das tolle Finale! Es hat sich gelohnt, sich durch die ersten beide Teile durchzuquälen ;-)

  18. Cover des Buches A Clash of Kings (ISBN: 9780345535429)
    George R. R. Martin

    A Clash of Kings

     (279)
    Aktuelle Rezension von: anna_m

    „A clash of Kings“ erschien 1999 in den USA und wurde für die deutsche Veröffentlichung in zwei Bände unterteilt, die die Titel „Der Thron der Sieben Königreiche“ und „Die Saat des goldenen Löwen“ tragen. Ich habe mich für die amerikanische Ausgabe entschieden, denn ich lese eben gerne das Original.

    Meine Ausgabe enthielt wieder eine doppelseitige Karte der Fantasiewelt, die jedoch immer noch sehr klein ist und bei der man ganz genau hinsehen muss, um sie zu entziffern. Im Anhang waren wieder die Stammbäume aller wichtigen Häuser enthalten, die ich allerdings nicht konsultieren musste, um mich zurechtzufinden. Wie gehabt werden die einzelnen Kapitel mit dem Vornamen der Figur betitelt, aus dessen Perspektive in der dritten Person erzählt wird.

    Dieser zweite Band knüpft direkt an den Vorgänger an und führt zurück in die Welt der Starks, Lannisters, Snows und wie sie nicht alle heißen. Der Leser hat sie im vorherigen Band liebgewonnen und freut sich auf das Wiedersehen. In Westeros scheint der Sommer zur Neige zu gehen, doch niemand weiß genau wann er tatsächlich zu Ende sein wird, noch, wie lange der folgende Winter sein wird. Während es eigentlich gelten sollte, Vorräte zu horten und sich auf den Winter vorzubereiten, verfällt der gesamte Kontinent in einen Krieg um den Thron. Die Brüder des gestorbenen Königs Robert Baratheon, Renley und Stannis, sowie sein Sohn Joffrey erheben einen Anspruch. Die Kinder des gestorbenen Königs werden als illegitim bezeichnet, da der Verdacht des Inzests besteht. Es geht das Gerücht um, alle drei seinen in Wahrheit die Nachkommen von Königin Cersei und ihrem Bruder Jamie Lannister. Stannis hält sich für den richtigen Erben, weil er Roberts älterer Bruder ist. Er hat eine mächtige Zauberin an seiner Seite und eine große Kriegsflotte. Renley hingegen führt das größte Heer an.

    Die Familien des Nordens streben indes ihre Unabhängigkeit unter König Robb Stark an, der mit seiner Armee gen Süden mareschiert. Seine Schwester Sansa soll aber eigentlich den Thronerben Joffrey heiraten, was sich nun nicht mehr ziemt. Seine jüngere Schwester Arya gilt als verschwunden, denn sie reist als Junge verkleidet mit den Rekruten der Nachtwache gen Norden, wo sie an der Mauer aus Eis, die Westeros schützt, ihren Bastardbruder John wiederzutreffen hofft. Im Norden sollen Bran und Rickon, die beiden jüngsten Kinder der Familie Stark auf der Burg Winterfell die Stellung halten.

    Außer Konkurrenz und noch sehr geschwächt, spielt auch Daenerys Targaryen eine Rolle. Auf dem im Osten liegenden Kontinent Essos, der von Westeros durch das Meer getrennt ist, hat sie ihre Gefolgsleute größtenteils verloren und versucht, eine neue Armee und Schiffe zu erstehen, damit sie die Heimat ihrer Vorfahren, Westeros, erobern kann. Dabei sollen ihr ihre drei Drachenbabys helfen.



    So weit, so gut. Wie gehabt geht es um die Vorherrschaft im Reiche Westeros und natürlich um viele Intrigen und Allianzen, die die Protagonisten schmieden oder zu schmieden versuchen, um für sich das Beste rauszuholen. Ich kannte vor der Lektüre die TV-Serie „Game of Thrones“ und habe die Fantasy-Reihe auch nur deswegen zu lesen begonnen. Mich interessierte vor allem, noch mehr über die Protagonisten zu erfahren und ich wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Wie auch im ersten Band findet man immer wieder Dialoge, die 1:1 im Film übernommen wurden, doch wurde bei der Adaptation dieses Mal deutlich gekürzt. Vor allem die Geschichte um Arya und Bran erhält meiner Meinung nach mehr Raum im Roman als im Film und gefiel mir sehr gut. Auch die Lannistergeschiwister Cersei und Tyrionn, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, haben mich wieder begeistert. Sie beherrschen das Spiel um den Thron wie niemand anders.

    George R.R. Martins Schreibstil ist sehr lebendig und er legt seinen Figuren auch immer wieder Humorvolles in den Mund. Ein paar Kostproben:

    - Maester Cressen, eine Art Medizinmann und Hüter des Wissens, im Dienste von Stannis, erklimmt einen hohen Turm: "There are too many steps in this castle, and it seems to me they add a few every night, just to vex me."

    - Königin Cersei bereitet die manchmal etwas naive Sansa auf ihr Leben als Frau vor: "A woman's life is nine parts mess to one part magic, you'll learn that soon enough... and the parts that look like magic often turn out to be messiest of all" (S.760)

    - Martin baut weise Ratschläge ein: "He who hurries through life hurries to his grave"

    Und er lässt seine Protagonisten vielsagende Prophezeihungen sprechen, deren Wahrheitsgehalt erst viel Später ans Licht kommen wird. 

    - Tyrionn Lannister zu seiner Schwester, der Königin: "A day will come when you think yourself save and happy, and suddenly your joy will turn to ashes in your mouth, and you'll know the dept is paid." (S.779)

    Wer des Englischen mächtig ist, sollte zur Originalausgabe greifen und sich nicht davon abschrecken lassen, dass zu Beginn vielleicht ein wenig unbekanntes Vokabular vorkommt, denn das hat man ganz schnell verinnerlicht. Es hat mir wieder viel Freude bereitet, in diese fantastische Welt einzutauchen und ich kann die Lektüre nur empfehlen, für alle Fans der Fernsehserie sowie für Liebhaber des Fantasy-Genres.
  19. Cover des Buches Lanze und Licht (ISBN: 9783492267304)
    Kai Meyer

    Lanze und Licht

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Das Abenteuer um das Wolkenvolk geht weiter! Ich lese die Bücher jetzt zum zweiten Mal, nach langer Zeit, und mich begeistert die Geschichte wieder genauso wie damals!

    Achtung! Band 2 der Reihe!

    Die Handlung ist in China angesiedelt um die Zeit 1761 n. Chr. Aber auch wenn der Autor hier einige Bezüge zur asiatischen Kultur mit einbaut, sind vor allem seine phantastischen Ideen wieder mal ein Highlight. Dabei geht es nicht vorrangig um Zauberei oder magische Wesen, sondern die Mischung aus ein bisschen Magie, einfallsreichen Kreaturen und Charakteren und der abwechslungsreichen Handlung, die eine eine Menge Lesespaß und gute Unterhaltung bringen!
    Das Tempo treibt einen als Leser gut voran und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch wenn Kai Meyer anschaulich und detailliert jede Situation perfekt beschreibt, wird es nie langatmig - im Gegenteil, die Spannung wird immer wieder gesteigert. Oft auch durch die kleinen Cliffhanger am Kapitelende.

    Die Perspektiven wechseln immer wieder, denn die Protagonisten müssen jetzt getrennte Wege gehen.
    Während Niccolo hofft, den Tod der letzten "Unsterblichen" verhindern zu können, quält ihn immer wieder der Gedanke, sein Volk im Stich zu lassen. Seine Heimat, die Wolkeninsel, verliert immer mehr an Höhe und droht endgültig abzustürzen - außerdem peinigt ihn der Bann, der sein Herz für eine unmögliche Liebe schlagen lässt. Er ist hin- und hergerissen zwischen seinen Entscheidungen für die Rettung der Welt und das Leben des Mädchens, das untrennbar mit seinem verbunden ist.

    Der Krieger Li ist währenddessen mit Nugua unterwegs, die noch immer auf der Suche nach den Drachen ist und die Zeit wird knapp. Ihr Leben hängt sozusagen am seidenen Faden und die Chancen stehen schlecht, dass sie doch noch geheilt werden kann.

    Die Figur von Feiqing finde ich immer noch total genial. Ein äußerst merkwürdiger, aber umso kurioser Charakter: durch einen Zauber gefangen in einer Karikatur eines Drachenkostüms, ist er ebenfalls auf der Suche nach der Ursache, die ihm diese unschöne Situation eingebrockt hat. Die Schwertmeisterin Wisperwind begleitet ihn und sie nähern sich tatsächlich dem Geheimnis, das sich hinter Feiqings Vergangenheit verbirgt.

    Aber auch Alessia bleibt nicht untätig. Gefangen auf der Wolkeninsel gibt sie nicht auf, um hinter das Geheimnis des Aethers zu kommen und sie macht eine unglaubliche Entdeckung.

    Man erfährt jetzt im zweiten Band einiges über die Hintergründe, aber die letzten Zusammenhänge sind noch immer im Dunkeln. Die Figuren müssen viele Kämpfe bestehen, mit gefährlichen Gegnern aber auch mit den inneren Zweifeln und sich selbst - und ich rätsele noch immer mit, wie diese ganzen Fäden am Ende zusammenlaufen werden. Ich hab die Trilogie zwar schon einmal gelesen, aber das ist schon eine ganze Weile her und ich bin froh, mich an die Details nicht mehr erinnern zu können - fast so, als erlebe ich diese fantastische Geschichte zum ersten Mal!

    Unterhaltsam, spannend und mit viel Liebe zum Detail der Figuren und dem ganzen Hintergrund ist diese Reihe ein wahres Lesevergnügen!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Das Wolkenvolk

    1 - Seide und Schwert
    2 - Lanze und Licht
    3 - Drache und Diamant
  20. Cover des Buches Der dunkle Wächter (ISBN: 9783596521173)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter

     (398)
    Aktuelle Rezension von: Luna

    Carlos Ruiz Zafón  Der dunkle Wächter


    (Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen)


    gruselig - unheimlich - spannend - creepy - fantasievoll - atmosphärisch 


    Bewertung: 5/5 Sterne 


    Auf dem geheimnisvollen Anwesen Cravenmoore lebt der Spielzeugfabrikant Lazurs Jann mit seinen selbst gebauten Konstruktionen.

    Mechanische Menschen, Automaten, Spielzeuge, die sich bewegen und den Anschein erwecken, ein Eigenleben zu haben.


    Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihren beiden Kindern Irene und Dorian in das kleine Dorf an der Küste der Normandie, weil sie eine Anstellung auf dem Anwesen des Spielzeugfabrikanten erhält.


    Zunächst leben sie glücklich dort und freunden sich mit dem Spielzeugfabrikanten an. 


    Nachdem Irenes Freundin Hannah tot  aufgefunden wird, decken Irene und ihr Freund Ismael nach und nach die Geheimnisse von Cravenmoore und die Lebens- und Liebesgeschichte von Lazarus Jann auf.

    Der Schatten der Vergangenheit wird zu einem  gefährlichen Gegner. 


    Ich habe dieses Buch, so wie alle Romane von Carlos Ruiz Zafón in kurzer Zeit verschlungen. Diese Geschichte ist so spannend, dass man sie nicht zur Seite legen mag.


    Auch dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Thriller-, Horror- und Gruselgeschichten Leser ! 

    Der Autor schafft es die Leser/innen mitzureißen und sich jeden beschriebenen Ort atmosphärisch und wundervoll vorzustellen.

    Jede Szene der Geschichte ist so wunderbar beschrieben, als würde man einen Film schauen.


    Ich empfehle diesen Schauerroman gerne weiter! Er erhält von mir 5/5 Sterne. 


    Lest auch noch von Carlos Ruiz Zafón:

     

    ♡Der Schatten des Windes 

    ♡Marina 

    ♡Der Nebelfürst 

    ♡Der Mitternachtspalast

  21. Cover des Buches Jessicas Geist (ISBN: 9783499217449)
    Andrew Norriss

    Jessicas Geist

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 221 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (26. August 2016)

    ISBN-13: 978-3499217449

    empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

    Originaltitel: Jessica's Ghost

    Übersetzung: Christiane Steen

    Preis: 14,99 €

    auch als E-Book erhältlich


    Ein Mut-mach-Buch


    Inhalt:

    Francis ist anders als die meisten anderen Jungen. Er interessiert sich für Mode und schneidert am liebsten selbst. Das bringt ihm seitens seiner Mitschüler regelmäßig Spott ein. Immer mehr zieht er sich in sich selbst zurück. Bis sich eines Tages ein Mädchen zu ihm auf die Bank setzt, das ebenso einsam ist wie Francis. Doch Jessica ist kein lebender Mensch, sondern ein Geist. Zusammen verbringen die beiden nun wunderbare Tage und es kommt noch besser: Sie finden noch mehr Freunde, die wie sie selbst Außenseiter sind. 


    Meine Meinung:

    Andrew Norriss hat hier ein heißes Eisen angepackt. Mobbing ist leider an unseren Schulen alltäglich und viele Kinder leiden darunter. Hier wird wie nebenbei aufgezeigt, dass es nicht so sein muss, dass man Hilfe bekommen kann und dass es auch gut und richtig ist, anders zu sein als die anderen. Dies verpackt der Autor in eine unterhaltsame, humorvolle, aber auch ernsthafte und tiefgründige Geschichte. 


    Die Erzählweise ist einfach und lebendig. Viele Dialoge erwecken die Figuren zum Leben.


    Das Buch ist für alle Jugendlichen geeignet. Denen, die selbst gemobbt werden, werden Auswege aus unerträglichen Situationen aufgezeigt. Die Mobber lesen hier, was sie mit ihrem üblen Verhalten anrichten können. Und alle anderen lernen, genau hinzuschauen und nicht wegzusehen, wenn sie Zeuge von Anfeindungen werden.


    TRIGGERWARNUNG (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):


    DIZIUS


    ★★★★★


  22. Cover des Buches Der Todesflüsterer (ISBN: 9783492257701)
    Donato Carrisi

    Der Todesflüsterer

     (188)
    Aktuelle Rezension von: misery3103
    Fünf Mädchen verschwinden spurlos. Dann finden Spaziergänger sechs Arme auf einer Waldlichtung. Wer ist das sechste Opfer? Die Polizei versucht mit Hilfe des externen Beraters und Profilers Goran Gavila und der Polizistin Mila Vazquez, die sich auf das Auffinden entführter Kinder spezialisiert hat, das sechste Kind und den Täter zu finden. Doch der scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

    Der Fall beginnt spannend und hat mit Mila und Goran zwei eigenwillige Charaktere, die den Leser in den Bann ziehen. Das Verschwinden der Kinder, das Auffinden der Arme und die Suche nach den Kindern – tot oder lebendig – ist nervenaufreibend. Das Auffinden eines toten Mädchens nach dem anderen ist unschön und brutal. Es hätte also ein richtig guter Thriller sein können. Leider driftet der Roman viel zu oft in Gefilde ab, die mich gestört haben. Da wird plötzlich eine Art Wahrsagerin aus dem Hut gezogen, die mit einem im Koma liegenden Täter Kontakt aufnimmt und natürlich Ergebnisse erzielt. Ein Teammitglied ist ganz einfach so in der Lage seine Kollegin in Hypnose zu versetzen, um ein vergangenes Ereignis zu rekonstruieren, ohne dass vorher je davon die Rede war, das er in etwas derartigem geschult ist. Auch gehen die Anschuldigungen hin und her, so dass man als Leser irgendwann mehr als verwirrt ist.

    Der Täter ist gut ausgewählt und so bleibt es spannend bis zum Schluss, wobei mich das Ende des Romans leider auch ein wenig gestört hat, denn es klären sich zwar die Morde auf, aber alles ist irgendwie unbefriedigend. Nebenbei laufen noch so einige familiäre Dinge bei den Ermittlern selbst, die mir in ihrer Fülle leider ein bisschen viel waren.

    Insgesamt lässt sich der Roman gut lesen, ist aber von allem ein bisschen viel. Da war eindeutig mehr drin!
  23. Cover des Buches Die Bildhauerin (ISBN: 9783442473403)
    Minette Walters

    Die Bildhauerin

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Loonylovegood03
    Inhalt

    Die Journalistin Rosalind, Roz, Leigh arbeitet in ihrem neuen Buch den Mordfall der Olive Martin auf. Diese wurde dazu beschuldigt vor fünf Jahren ihre Mutter und Schwester getötet und zerstückelt zu haben. In all den Jahren waren ihre Motive zur Tat jedoch nie klar geworden. Roz versucht nun durch genaue Recherchen und Interviews mit Olive, ihren alten Bekannten, sowie ehemaligen Ermittlern, die Hintergründe der grausamen Tat aufzuklären.

    Meine Meinung

    Der Schreibstil des Buches ist meiner Meinung nach sehr gut, da man den Charakteren gut folgen kann und er angenehm Zukunfts verheißend und Spannungs erzeugend ist.
    Die Charakterzeichnung ist vornehmlich gut gelungen und durchaus interessant und vielseitig. Die Darstellung der Protagonisten ist allerdings meiner Meinung nach vollkommen misslungen. Zuerst einmal kritisiert sie die teilweise ausländerfeindliche (Mr. Hayes) oder homophobe (Olive) Aussagen ihrer Mitmenschen nicht, obwohl sie diese als politisch inkorrekt erkennt. Es handelt sich also nicht einfach um einen von ihr vertretenen (wenn auch falschen) Standpunkt, sondern schlicht um eine charakterliche Schwäche ihrerseits. Auch ihre Liebesbeziehungen sind komplett verkorkst. Die körperliche Gewalt, die ihr durch ihren Exmann angetan wird, wird einfach durch eine unrechtmäßige Verurteilung seiner Person ihrerseits relativiert und gerechtfertigt. Auch ihre Beziehung zu Hal ist durch eine eigenartige körperliche Spannung geprägt, welche teils auch gewalttätig anmutet. Aber auch ihr teils unpassend eingesetztes flirten wirkt eigenartig konstruiert und gestellt. Ich habe nichts gegen die Darstellung schwacher oder fehlerhafter Personen in Büchern, diese sind sicherlich die Interessantesten, allerdings sollte diese als solche erkennbar sein und nicht unhinterfragt akzeptiert werden.
    Die Plot-Entwicklung ist für mich, trotz interessantem Beginn, wachsend enttäuschend und langweilend. Die tatsächliche Auflösung behandelte letztendlich nicht, wie versprochen, menschliche Abgründe, sondern Motivationen, die wesentlich leichter greifbar und stumpfer sind, wie Geldgier oder Ignoranz. Das Beste war hier sicher noch der Plot Twist im Epilog, dieser wird, ohne durchdachte Ausführung und Komplexität, natürlich keiner guten Aufklärung gerecht.
    Insgesamt war der Roman angenehm zu lesen und durchaus nicht uninteressant, die Schwächen der Charakterdarstellung und Plot-Entwicklung sind jedoch sehr schwer zu ignorieren.

  24. Cover des Buches Rumo & die Wunder im Dunkeln (ISBN: 9783328601906)
    Walter Moers

    Rumo & die Wunder im Dunkeln

     (1.104)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Im Buch begleitet man den Wolpertinger Rumo auf seinem Lebensweg. 

    Zuerst entdeckt er das Kämpfen für sich und befreit damit seine Freunde und andere Lebewesen von den Teufelsfelsen. Danach wird er von seinem neuen Freund Smeik ein Stück seines Weges begleitet, bis Rumo den "Silbernen Faden" entdeckt. Dieser führt ihn nach Wolperting, eine Stadt nur für Wolpertinger. Dort geht er zu Schule und lernt Rala, eine wunderschöne Wolpertingerin kennen. Sie ist sein silberner Faden. Um ihr seine Liebe zu beweisen, möchte er ihr eine selbstgemachte Schatulle aus dem gefährlichen Nurnenwald schenken. Nach seinem "Ausflug" dorthin sind jedoch alle Wolpertinger verschwunden. Rumo fackelt nicht lange und will seine neuen Freunde wieder finden und befreien. Auf dem Weg nach Hel, die Hauptstadt von Untenwelt erlebt er wieder eine Menge spannender Dinge und kann letzendlich seine Freunde (auch Smeik, der zufällig auch gekiddnaped wurde) aus den Fängen vom irren König Gaunab befreien. Natürlich befreit er auch seine Rala. In Wolperting zurück kommt es zu einem tollen Happy End.

    Ich fand es so schön Rumo zu begleiten und musste so manches Mal schmunzeln, dass Rumo zum Beispiel nicht wusste, dass es auch weibliche Geschöpfe gibt :) Manchmal ist es jedoch recht schwer die Zamonien-Bücher von Walter Moers zu lesen, da der Schreibstil ein wenig "gewöhnungsbedürftig" ist. 

    Die Handlung war sehr spannend. Manchmal konnte ich lachen und manches mal war es sehr herzzereißend. 

    Die Charaktere fand ich alle genial und vom Autor gut ausgearbeitet und beschrieben. 

    Das Buch würde ich jedem empfehlen, der mal wieder in eine fantastische, außergewöhnliche Welt abtauchen möchte. Jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass dies kein Kinderbuch ist.

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