Bücher mit dem Tag "film"
367 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe
(7.804)Aktuelle Rezension von: fabisbuechereckeWie einige es vielleicht schon in meiner Story gelesen hatten, war ich absolut kein Fan von den Filmen. Ich fand sie langweilig, hatte absolut nichts verstanden, was passiert, und dadurch hatte ich eigentlich auch nie vor, die Bücher zu lesen. Ein Freund von mir ist aber absoluter HdR-Fan und hat gesagt, dass ich es unbedingt lesen MUSS und er sich nicht vorstellen kann, dass ich es bereuen werde.
Könnt ihr euch an das Gefühl erinnern, als ihr das erste Mal in die Welt von Herr der Ringe oder Harry Potter eingetaucht seid oder ein anderes Buch, das euch ein total besonderes Gefühl gegeben hat? Sobald ich die ersten Seiten gelesen hatte, hatte ich genau dieses Gefühl. Es war einfach besonders und ich wusste direkt, dass ich es lieben werde.
Tolkien hat etwas Unvorstellbares erschaffen, und alle, die dieses Buch noch nicht gelesen haben: Macht es! Vertraut mir. Es ist einfach nur der absolute Wahnsinn. ♥️
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.518)Aktuelle Rezension von: LaramntzHarry Potter und der Stein der Weisen hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich liebe den Schreibstil, er ist leicht, lebendig und voller Fantasie. Man taucht sofort in die Welt von Hogwarts ein und fühlt sich, als wäre man selbst dort.
Die Geschichte ist spannend, liebevoll erzählt und voller kleiner, magischer Details, die alles zum Leben erwecken. Es ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Für mich ein echtes Herzensbuch, dass fünf Sterne absolut verdient hat. Ich kann es jedem empfehlen!
- Cornelia Funke
Tintenwelt 1. Tintenherz
(10.899)Aktuelle Rezension von: lealiestzwischen_den_zeilenTintenherz war das erste etwas umfangreichere Buch, das ich als Kind von meiner Oma geschenkt bekommen habe. Anfangs war ich noch kritisch und weigerte mich, so einen für mein damaliges Empfinden "dicken Wälzer" zu lesen; aus Langeweile fing ich dann eines abends dann doch an und konnte das Buch danach kaum mehr aus den Händen legen.
Funkes Schreibstil, der einen förmlich in die Geschichte hineinsaugt, die düster-magische Atmosphäre, die wunderbar ausgearbeiteten Figuren - hier allen voran der Feuertänzer Staubfinger - begeistern mich auch noch heute nach wie vor. Die Beziehung zwischen Protagonistin Meggie und ihrem Vater Mo ist etwas ganz Besonderes und die Beschreibungen von Elinors Bibliothek lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Die Liebe zu Büchern wird auf jeder Seite spürbar - die Buch-Fürsorge von Buchbinder Mo, Elinors Büchersammlung, Fenoglio als Schöpfer der Tintenwelt und die magische Gabe des Lesens von Vater und Tochter.
Ein gelungener Auftakt für eine der besondersten Jugend-Fantasy-Reihen überhaupt. Ganz klare Lese-Empfehlung für Jung & Alt!
- Stephen King
Es
(2.388)Aktuelle Rezension von: RadagastEin Klassiker der bis heute nicht an Glanz verloren hat.
Der Horror beginnt damit das Gegenden von Maine berüchtigt sind "unheimlich" zu sein. Das ein Clown sein Unwesen treibt, ohne diesen je gefasst zu haben. Doch nicht nur als Clown kommt er in Erscheinung, sondern auch in anderer Gestallt. Beim Lesen entwickelt sich zeitweise eine angenehme Gänsehaut. Man möchte weiter lesen, die Neugier weiß das es zu Situationen kommt die einen in Mark und Bein erschüttern wird. Ja, man weiß das einen die Angst packt.
Mit knapp über 1500 Seiten rauschte ich nicht über diesen Roman hinweg, wobei die Geschichte es erlaubt hätte diese zügig durch zu lesen. Es waren die Storys dazwischen die in mich zum inne halten brachten. Es waren genau diese psychologischen Grausamkeiten die mich zum Nachdenken anregten. Ja, zeitweise war es etwas langatmig. Wo ich mir dachte: "Junge, bring es auf den Punkt." Und geschickt spießt Stephen die Handlung der Geschichte wieder auf die Nadel und ich dachte mir beim lesen: "Verdammt. Er hat es wieder getan." Er hat es abermals geschafft mich zu faszinieren und zu schockieren.Was soll ich sagen? Wenn es einen Autor gibt der mich nach 34 Jahren Hobby - Lesen immer noch so grausam abholen kann, dann ist es Stephen.
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.741)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldIch habe das Buch gelesen, weil ich ein großer Fan von den Filmen bin. Tatsächlich konnte ich den Herr der Ringe Filmen nie wirklich etwas abgewinnen (weshalb ich ihnen für den Podcast nochmal eine neue Chance geben wollte), während die Hobbit Filme zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören.
Dementsprechend war ich bereits vertraut mit der groben Handlung des Buches, die ich immer noch sehr liebe. Die Geschichte ist spannend und ein pures Abenteuer in einer fremden Welt voller cooler neuer Fantasywesen. Auch die Charaktere sind toll und man kann vor allem mit Bilbo sehr mitfühlen und ihn auf seiner Reise begleiten.
Leider hat es mir der Schreibstil nicht leicht gemacht, durch das Buch zu kommen. Obwohl die Geschichte eigentlich super interessant ist, hat sie sich dadurch ziemlich gezogen und langatmig angefühlt. So musste ich mich leider echt durch die Seiten kämpfen, was ich richtig schade finde. Dementsprechend ist das für mich wohl einer der seltenen Fälle, bei denen ich die Filme besser finde als das Buch.
--> Bewertung: 2,3/5 Sterne
- Veronica Roth
Die Bestimmung
(6.551)Aktuelle Rezension von: Yvonne_VoltmannIch habe damals die Bücher gelesen und anschließend auch die Filme gesehen. 🎞️
Der Film ist natürlich nicht unschuldig daran, dass das Buch während des Lesens als Film in meinem Kopf ablief, aber dennoch ist der Schreibstil von Veronica Roth wirklich flüssig, humorvoll, fesselnd und bildreich. 🤩
Ich hatte jetzt nach über 10 Jahren mal wieder Lust auf einen Reread. 🤗
Es geht um fünf Fraktionen, die für verschiedene Identitäten stehen und in denen man nach strikten Regeln lebt. 🤓
Beatrice, Tris, ist neugierig, impulsiv, zielstrebig und selbstbestimmend und ursprünglich bei den selbstlosen Altruan. Sie wechselt, nach einem undeutlichen Ergebnis des Eignungstestes zu den furchtlosen Ferox. Tris wird wegen ihrer schmächtigen Erscheinung oft unterschätzt, aber sie lernt schnell, sich zu verteidigen und ihre Grenzen auszureizen. 👩🏻
Four, Tobias, ist stark, streng, zurückhaltend und beobachtend und ein Ausbilder bei den Ferox. Anders als die Ferox handelt er oft bedacht und hat seine Impulse unter Kontrolle.🧑🏼
Die Beziehung zwischen Tris und Four besteht aus gegenseitigem Respekt, Vertrauen und dem Gefühl, einander wirklich zu verstehen, weil beide „anders“ sind. 🫶🏻
Ich weiß nicht, was ich von Tris halten soll. Ihre Art macht sie verwundbar und gleichzeitig außergewöhnlich. Ich empfinde sie als anstrengend, vorbildlich und nervig zugleich. 😵💫 Am Anfang fand ich sie super, aber zum Ende des ersten Teils hin, empfand ich sie irgendwann als ein wenig selbstüberschätzend. 🫤
Four hingegen ist ruhig, aber sympathisch. Er beobachtet, er hört zu, er akzeptiert und kämpft in den richtigen Momenten. 😃
Die Handlung ist spannend und fesselnd und bringt einige Wendungen, die man so nicht vermutet. Wer steckt alles unter einer Decke? Wer ist der wahre Strippenzieher? 🤔🧐
Themen wie Machtmissbrauch, Identitäts- und Gesellschaftserwartungen sowie der Wunsch der Zugehörigkeit und Unabhängigkeit kommen nicht zu kurz. 🙂↕️
⚡Fazit: Spannender Auftakt einer Geschichte, die in einem dystopischen, abgeschotteten Ort der Zukunft spielt. 🤩
- Ally Condie
Cassia & Ky - Die Auswahl
(4.531)Aktuelle Rezension von: RoWieCassia lebt in einer Welt, in der nichts dem Zufall überlassen wird. Partnerwahl, Beruf, sogar der Todestag sind festgelegt. Als ihr mit siebzehn Xander als Lebenspartner zugewiesen wird, scheint alles geregelt. Doch dann taucht auf ihrem Chip plötzlich auch Kys Gesicht auf und Cassia beginnt, die Regeln zu hinterfragen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, an manchen Stellen aber für mich zu sehr ins Dramatische gezogen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky konnte mich nicht ganz erreichen. Ich habe mich gefragt, ob ihre Gefühle auch ohne den rebellischen Rahmen Bestand hätten.
Die Welt selbst wirkte vertraut, viele Elemente kennt man bereits aus anderen Dystopien. Trotzdem liegt ein gewisser Reiz in den kleinen Details und in der Frage, wie Cassia sich entwickelt.
Fazit:
Ein Roman, der berührt, auch wenn die Handlung wenig Überraschendes bietet. - Pascal Mercier
Nachtzug nach Lissabon
(1.388)Aktuelle Rezension von: JosseleDieser Roman des Schweizer Philosophieprofessors, der seine Bücher unter Pseudonym veröffentlicht hat, erschien im Jahr 2004. Der Altphilologe Raimund „Mundus“ Gregorius, der sein ganze Erwachsenenleben Lehrer für Latein, Griechisch und Hebräisch an einem Gymnasium in Bern war, bricht eines Tages unerwartet und ohne Abschied zu einer Reise mit dem Zug nach Lissabon auf. Dort begibt er sich auf die Spur des Autors Amadeu de Almeida Prado, dessen Buch der Auslöser für seinen Aufbruch war. Immer tiefer dringt er in dessen Leben vor, das ehemalige Wegbegleiter überraschend bereitwillig vor ihm ausbreiten. Er erfährt Dinge, die bisher geheim gehalten wurden und seine Nachforschungen erweisen sich manchen Wegbegleiter des Autors als Therapie.
Die deutsche Übersetzung des Werkes, um das sich der Roman dreht, beschreibt im Grunde ganz wunderbar den Autor selbst. Er ist ein „Goldschmied der Worte“. Einige der schönen Formulierungen, die man durchaus teilweise als „Fabulierungen“ betiteln könnte, möchte ich hier zitieren.
Gregorius‘ Gedanken über die Leser: „Es gab die Menschen, die lasen, und es gab die anderen. Ob einer ein Leser war oder ein Nichtleser – man merkte es schnell. Es gab zwischen den Menschen keinen größeren Unterschied als diesen. (btb Tb, 9. Aufl. 2006, S. 96)
„Ein Teil der menschlichen Würde besteht in der Kraft, seinem Geschick, auch dem schweren, ins Auge sehen zu können.“ (ebd., S. 98)
Über die Eitelkeit: „Sie ist eine verkannte Form von Dummheit, pflegte er zu sagen, man muss die kosmische Bedeutungslosigkeit unseres gesamten Tuns vergessen, um eitel sein zu können, und das ist eine krasse Form von Dummheit.“ (ebd., S. 186)
Über die Liebe zum Leben: „Sie wollen nicht, dass es zu Ende sei, auch wenn sie das fehlende Leben nach dem Ende nicht mehr vermissen können – und das wissen.“ (ebd., S. 244)
Über Religion: „Es gibt Dinge, die für uns Menschen zu groß sind: Schmerz, Einsamkeit und Tod, aber auch Schönheit, Erhabenheit und Glück. Dafür haben wir die Religion erschaffen. Was geschieht, wenn wir sie verlieren?“ (ebd., S. 469)
Ein angenehm zu lesendes philosophisches Buch über das Leben, das für seine feinen Formulierungen zu Recht gelobt wurde und wird. Für meinen Geschmack jedoch weist es einige Längen zu viel und ein seltsames Ende auf. Drei Sterne.
- Patrick Süskind
Das Parfum
(10.256)Aktuelle Rezension von: Hari_T_Süskind zeichnet ein düster-faszinierendes Porträt eines Mannes, der nur durch Düfte existiert. Getrieben von der Obsession, den perfekten Duft zu erschaffen, entwickelt Grenouille ein Meisterwerk aus den Essenzen junger Frauen – und wird so zum Serienmörder. Der Roman verbindet Elemente des historischen Romans, der Psychologie und des Krimis zu einer einzigartigen Mischung, die gleichermaßen verstört wie fesselt.
Sprachlich beeindruckt Süskind durch detailreiche, sinnliche Beschreibungen, besonders wenn es um Gerüche geht – ein Bereich, der in der Literatur sonst selten so intensiv dargestellt wird. Die Atmosphäre ist dicht, fast beklemmend, und lässt den Leser tief in die Welt der Düfte, Armut und moralischen Abgründe des alten Frankreichs eintauchen.
Thematisch wirft das Buch Fragen nach Identität, Genie, Besessenheit und dem Wesen der Schönheit auf. Grenouille ist kein gewöhnlicher Bösewicht – er ist vielmehr eine tragische Gestalt, deren Menschlichkeit durch seine Begabung zerstört wird.
Das Parfum ist ein Roman, der gleichermaßen abstößt und fasziniert. Er ist philosophisch, poetisch und grausam zugleich – ein moderner Klassiker, der lange im Gedächtnis bleibt.
- Michael Ende
Die unendliche Geschichte
(7.055)Aktuelle Rezension von: Genevieve_Heute möchte ich euch von einem Meisterwerk der Fantasie und einem wahren Klassiker der Jugendliteratur berichten: Michael Ende Die Unendliche Geschichte.
Dieses Buch war für mich eine direkte Reise zurück in die Kindheit, da ich den Film schon damals innig geliebt habe. Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich dieses Schmuckstück in Händen hielt. Man wird sofort zum Träumen eingeladen.
Besonders hervorzuheben ist die einzigartige Gestaltung: Die abwechselnde rote und grüne Schrift macht das Buch zu etwas wirklich Besonderem. Ein weiteres Highlight ist der wunderschön verschnörkelte Anfangsbuchstabe in jedem neuen Kapitel, der zudem in alphabetischer Reihenfolge erscheint – ein tolles Detail für alle Buchliebhaber!
Die Welt von Phantásien ist einzigartig, ständig wandelbar und mit keinem anderen Fantasieland vergleichbar – wahnsinnig faszinierend! Es war ein großes Vergnügen, wieder mit Bastian Balthasar Bux, Fuchur und all den anderen Charakteren auf Reisen zu gehen. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, dieses Abenteuer ebenfalls zu erleben.
Die Werke von Michael Ende sind nach wie vor weltbekannt und aus der deutschen Belletristik nicht wegzudenken.
Fazit: Für mich war die Lektüre ein wahres Highlight. Ich liebe diese Geschichte von Anfang bis zum Ende, da sie zeitlos und zutiefst berührend ist.
Eins noch: Das Buch lehrt uns eine wichtige Lektion – Wünsche und die Macht, sie wahr werden zu lassen, können sehr gefährlich sein, besonders wenn man vergisst, wo man herkommt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ - J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.291)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Du hast sein Buch gelesen!“ rief Frodo. „Du meine Güte, ist denn nichts vor euch sicher?“
Inhalt & Handlung: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist der erste Band von J.R.R. Tolkiens epischem Fantasywerk und schildert die Reise einer Gruppe von Gefährten, die sich zusammenfinden, um den mächtigen Ring des Dunklen Lords Sauron zu zerstören. Die Handlung beginnt im idyllischen Auenland, wo Frodo Beutlin, ein Hobbit, den Ring von seinem Onkel Bilbo erbt. Bald wird ihm klar, dass dieser Ring eine immense Gefahr für die gesamte Welt von Mittelerde darstellt.
Die Gefährten setzen sich aus verschiedenen Völkern zusammen: Hobbits, Menschen, Elben und Zwerge. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Schauplätzen wider, die Tolkien meisterhaft beschreibt. Von den sanften Hügeln des Auenlandes, über die majestätischen Wälder von Lothlórien bis hin zu den schroffen Bergen der Misty Mountains – jeder Ort ist detailliert ausgearbeitet und trägt zur epischen Atmosphäre der Geschichte bei.
Charaktere: Die Charaktere in "Die Gefährten" sind vielschichtig und facettenreich. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften in die Gruppe ein, was zu interessanten Interaktionen und Konflikten führt. Besonders hervorzuheben ist Samweis Gamdschie, Frodo's treuer Freund und Gärtner. Sam ist nicht nur loyal, sondern auch mutig und entschlossen. Seine Fähigkeit, Frodo in schwierigen Zeiten zu unterstützen, macht ihn zu einem der emotionalen Anker der Geschichte.
Weitere bemerkenswerte Figuren sind Aragorn, der mutige Erbe des Isildur, Legolas, der geschickte Elb, und Gimli, der zähe Zwerg. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die im Verlauf der Handlung weiterentwickelt werden, was für den Leser eine tiefere Verbindung zu ihnen schafft.
Schreibstil: Tolkien hat einen bemerkenswert detailreichen und flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt von Mittelerde eintauchen lässt. Seine Beschreibungen sind lebendig und schaffen Bilder im Kopf, die die verschiedenen Landschaften und Kulturen von Mittelerde zum Leben erwecken. Die Dialoge sind ebenso gut geschrieben, sie vermitteln Emotionen und Charakterzüge auf eine natürliche Weise.
Ein Beispiel für seinen Schreibstil ist die einfühlsame Beschreibung der Landschaften, die oft mit der Stimmung der Charaktere verbunden ist. Wenn Frodo und Sam in den düsteren Schatten des Düsterwalds wandern, spiegelt die Sprache die Bedrohung wider, die sie empfinden.
Fazit: Insgesamt ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das den Leser in eine reichhaltige und faszinierende Welt entführt. Die gut ausgearbeiteten Schauplätze, die tiefgründigen Charaktere und der detailreiche Schreibstil machen das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die Figur des Sam hat mich beeindruckt; seine Loyalität und Freundschaft sind inspirierend. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band und darauf, weitere Abenteuer in Mittelerde zu erleben.
- Thomas Mann
Buddenbrooks
(2.417)Aktuelle Rezension von: eight_butterfliesThomas Manns „Die Buddenbrooks“ ist weit mehr als nur die Geschichte einer Lübecker Kaufmannsfamilie. Es ist ein fein gewebtes Panorama des bürgerlichen Lebens um die Mitte des 19. Jahrhunderts und zugleich ein psychologisch präzises Porträt des langsamen, unausweichlichen Verfalls.
Von den ersten Seiten an spürt man den Reichtum an Details, die festlichen Tafeln, das solide Geschäft, die scheinbar unerschütterlichen Werte der Familie. Doch unter der Oberfläche arbeitet bereits die wirtschaftliche, gesellschaftliche, vor allem aber innerliche Erosion. Mit jeder Generation verlieren die Buddenbrooks ein Stück ihrer Kraft, ihrer Lust am Leben, ihrer Fähigkeit, den eigenen Anspruch zu tragen.
Thomas Mann schreibt mit einer Mischung aus ironischer Distanz und tiefer Empathie. Die Figuren sind lebendig, mit Eigenheiten und Widersprüchen, die man nicht vergisst. Der ehrgeizige, aber zermürbte Thomas. Der lebenslustige Christian, der sich dem Ernst verweigert. Die willensstarke Tony, die zwischen Familienpflicht und persönlichem Glück zerrieben wird.
Der Roman ist stellenweise ausufernd. Mann nimmt sich Zeit für Gesellschaftsszenen, Geschäftsprotokolle, ausführliche Dialoge. Wer bereit ist, sich diesem gemessenen Erzählrhythmus zu überlassen, wird jedoch belohnt mit einer Sprachkunst, die Beobachtungen so präzise setzt wie Pinselstriche in einem Gemälde.
Für mich ist „Die Buddenbrooks“ ein Buch, das weniger durch dramatische Höhepunkte fesselt als durch seine stille Konsequenz. Der Niedergang wirkt nicht wie eine Katastrophe, sondern wie etwas Naturgegebenes, so leise wie der Wechsel der Jahreszeiten und doch unausweichlich.
- David Nicholls
Zwei an einem Tag
(3.716)Aktuelle Rezension von: FelixVEmma und Dexter verbringen nach ihrem Collegeabschluss eine Nacht zusammen, dann trennen sich ihre Wege. Doch jedes Jahr am 15. Juli verfolgen wir ein kurzes Kapitel aus ihrem Leben, in dem sie sich einander annähern, sich verlieren und sukzessive wachsen. Nicholls mischt Humor, Herz und lebendige Brit-Pop-Reflexionen und lässt eine nie vollständig romantisierte, aber zutiefst menschliche Liebe entstehen.
Die Stärke des Romans liegt in seiner ehrlichen Darstellung des Erwachsenwerdens, in der Suche nach Identität und im Spiel zwischen Nähe und Distanz. Emma bleibt bodenständig, kämpft mit Erwartungen, Dexter pendelt zwischen Starrummel und Selbstzweifel. Diese Dualität wird realistisch und ohne Kitsch erzählt. Die ausgewählten Tage reichen aus, um ein ganzes Leben zu spüren, selbst ohne vollständige Chronik der Zwischenzeit. Das Ende trifft dich.
Fazit:
Ein melancholischer Liebesroman, der lange nachhallt. - Bram Stoker
Dracula
(1.166)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatIch habe dieses Buch zusammen mit einer Freundin gelesen, da wir uns alleine nicht dran gewagt haben. Zu groß war die Angst vor einem sperrigen, unverständlichen Klassiker - diese Angst war aber ganz unbegründet.
Das Buch beginnt mit dem Besuch Jonathans auf Schloss Dracula in Transsilvanien. Dort soll er dem Grafen (genau, DER Vampir) dabei helfen, ein Grundstück in England zu erwerben. Mit der Zeit spürt er, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht und entdeckt schauriges auf der Burg. Nur mit Mühe und Not kann er sich retten. Derweilen ist Mina, Jonathans Verlobte, mit ihrer besten Freundin Lucy in einem Ort an der englischen Küste und erleben die Ankunft eines schaurigen Geisterschiffes. Danach scheint es Lucy jeden Tag schlechter zu gehen. Es wird sogar Van Helsing gerufen, um sie zu retten. Doch was er sieht, weckt seine tiefsten Ängste. Können Van Helsing, Jonathan, Mina und ihre Freunde den Grafen aufhalten? Und was über die Welt der Vampire ist Mythos und was grausige Wahrheit?
Überrascht hat mich bei diesem gruselschönen Schauerroman, dass wirklich alle bekannten Vampirmythen zur Sprache kommen. Sei es die Fledermaus oder der Knoblauch. Auch die Freundschaft der Helden ist einzigartig und toll geschrieben. Ebenfalls finde ich, dass Bram Stocker sehr fortschrittlich gegenüber Frauen schreibt. Mina ist das Gehirn der Gruppe und kombiniert gekonnt alle Fakten. Gut, die Männer loben ihren Verstand daraufhin als Verstand eines Mannes in einem Frauenkörper. Der Autor hätte Mina aber genauso gut zu einem "Blôdchen" schreiben können.
Das Buch besteht in weiten Teilen aus den verschiedenen Tagebucheinträgen der Protagonisten. Das war erst ungewohnt, die Geschichte war trotzdem bis zum Schluss spannend.
- John Green
Margos Spuren
(1.958)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Leider konnte mich Margos Spuren nicht überzeugen. Der Schreibstil war zwar ungewöhnlich und in gewisser Weise interessant, aber insgesamt empfand ich ihn als zu schnell, hektisch und abgehackt. Dadurch fiel es mir schwer, in die Handlung einzutauchen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Die Idee der Geschichte hatte zwar Potenzial, doch die Umsetzung hat mich persönlich nicht erreicht. John Green ist wohl einfach nicht mein Autor.
- E. L. James
Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt
(1.146)Aktuelle Rezension von: Xenia_FFast niemand ist an der Erfolgsserie Fifty Shades of Grey vorbei gekommen. Das Buch erzählt die Handlung des ersten Bandes aus Sicht von Christian.
Der zurückgezogene und kalte Christian wird zufällig mit Anastasia konfrontiert als sie ihn interviewen soll. Was beide nicht ahnen, es beginnt ein Monat voller emotionaler Achterbahnfahrten. Anastasia weckt Christians Interesse und je näher sich die beiden kommen, desto mehr bricht er seine selbst auferlegten Regeln. Die beiden feiern lauter Premieren: die erste Frau im Helikopter, die erste Frau, die in seinem Bett schlafen darf, die erste die seine Familie kennen lernt …..Doch als Christian ihr sein wahres Gesicht zeigt, verlässt Ana ihn. Sie macht so viele Eingeständnisse und er nicht. Doch bis er erkennt, dass er sie liebt, ist sie bereits weg.
Im Vergleich zum Pendant fand ich es zunächst schwieriger einen Zugang zu den Charakteren zu erhalten. Dies hat sich erst im Lesefluss ergeben. Zudem fand ich es etwas befremdlich, dass Christian mit sich selbst in der dritten Person spricht. Es erweckt aber auch unglaublich viel Mitgefühl, als geschildert wird wie sehr er leidet als Ana ihn verlässt.
Das Highlight ist natürlich die Gedankenwelt des verschlossenen Mister Grey. Man erfährt was er seinem Therapeuten, seiner Familie und natürlich Mrs. Robinson erzählt. Ideal für neugierige Leser.
Das Buch ist für alle geeignet, die Gefallen an den Originalen gefunden haben und sich manches Mal fragten - was denkt er nur oder was wurde hier gesprochen.
- Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.009)Aktuelle Rezension von: KeyofbooksHabe das Buch schon Mal als Jugendliche gelesen, das war also ein schöner ReRead. Hat mich daran erinnert, warum ich Stephen King's Werke schon immer faszinierend fand. Die Story zieht sich langsam, man bekommt sehr viel von dem gewöhnlichen amerikanischen Leben der '80- er Jahren mit. Lediglich gegen das Ende fängt das gruselige erst an und steigert sich rasant in die Höhe. Zwar weiß man schon worauf es hinausläuft, trotzdem ist die Spannung gut gehalten. Passt am besten in die Zeit vor Haloween.
- Dan Brown
Der Da Vinci Code
(8.225)Aktuelle Rezension von: LiviaaIch hatte das Buch schon lange auf dem Radar und war gespannt, wie die Mischung aus Kunstgeschichte, Symbolik und Thriller bei mir ankommt. Der Einstieg im Louvre war sofort fesselnd und die Rätselreise von Robert Langdon durch Paris und London ließ mich oft mitdenken und miträtseln.
Die Idee hinter dem Roman fand ich stark: geheimnisvolle Orden, der Heilige Gral, religiöse Geschichte stecken in einem cleveren Rahmen und lädt ein, über die Kirche, Macht und Geschichte nachzudenken. Der Autor packt viele historische Details und Theorien hinein, was beim Lesen das Gefühl gibt, etwas Tiefgehendes zu entdecken.
Das Tempo in der ersten Hälfte, die spannenden Schauplätze, die visuellen Bilder im Kopf fand ich serh gut. Ich hatte viele „Wow“-Momente, wenn bekannte Kunstwerke oder Kirchen in einem neuen Licht erschienen. Auch die Jagd durch die Stadt- und Kirchengeschichte war gut gemacht.
Manche Passagen wirkten für mich etwas überfrachtet mit Fakten und Erklärungen. Zwischen den spannenden Szenen gab es Abschnitte, in denen ich dachte „Okay, das Thema wird jetzt erklärt“, statt dass etwas passiert. Das nahm ein wenig von der Spannung. Auch das Ende fand ich überzeugend, aber es fühlte sich an einigen Stellen etwas vorhersehbar an. Ich hatte eine Idee, wohin es gehen könnte, bevor alles aufgelöst wurde.
- Stephen King
Shining
(1.737)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenJack Torrance hat ein ziemliches Problem mit seiner Aggression und durch die gerät er an einen Job als Hausmeister in einem abgelegenen Hotel in den Bergen. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er zum Overlook, um sich den Winter über darum zu kümmern. Doch das Overlook hat nicht nur eine berühmt-berüchtigte Geschichte, es dringt auch Tag für Tag mehr in die instabile Psyche von Jack ein und schließlich geht es um Leben und Tod.
Meine Meinung:
Mit manchem Büchern verbindet man besonderes und manche brennen sich einem regelrecht ins Gedächtnis oder zumindest Teile davon. Als ich vor über elf Jahren das erste Mal Shining las, war ich absolut gefesselt und konnte es nicht mehr beseite legen, bis ich damit fertig war. Egal ob auf Arbeit, der Schule oder bei meinem damaligen Freund, der sich irgendwann nicht mehr traute mich anzusprechen, weil ich eh nichts mehr um mich herum mitbekam. Vor allem eine Szene konnte ich niemals vergessen und nun fand ich, dass es Zeit für einen re-read war. Es ist das erste Mal, dass ich auch ein Buch von King erneut gelesen habe und nun weiß ich, warum ich das eigentlich immer vermieden habe. Shining konnte mich vor allem wegen dem Schreibstil wieder sehr fesseln, aber man merkte dem Buch den Zahn der Zeit mehr als deutlich an und manche Dinge fand ich sehr bedenklich; gerade der Umgang mit Frauen, die Gewalt und der Konsum mit Alkohol. Aber dafür ist ein re-read irgendwie auch da und ich finde es immer sehr interessant, wie weit sich meine Meinung von damals mit meiner jetzigen unterscheidet. Ich mochte das Buch dennoch gerne, aber ein Highlight wie damals ist es leider nicht mehr.
Typisch King dauerte es eine sehr lange Zeit, bis man überhaupt ins Overlook reiste und man lernte zunächst Jack und seine Familie kennen, die unter den Stimmungsschwankungen und Agressionen des Vaters litten. Oberflächlich wirkten sie wie eine normale, glückliche Familie, aber durch die Probleme von Jack gab es immer wieder Konfliktsituationen. Durch eine dieser Situationen landen sie im Overlook Hotel, dessen Geschichte voller Skandale und Dramen ist, und wo schließlich alles eskaliert. Ich mochte es gerade wegen der Längen zunächst sehr gerne, weil mich der Schreibstil wieder einmal sehr fesselte. King hat einfach ein Händchen fürs Schreiben und erschuf vor meinem inneren Auge gerade im Overlook eine tolle Szenerie. Ich konnte mir die Heckentiere, die unheimlichen Flure und das besondere Zimmer, vor dem Danny gewarnt wird, so gut vorstellen, dass es echt Spaß machte.
Der langsame Verfall von Jacks Verstand war interessant und stellenweise richtig schön unheimlich, aber irgendwie fesselte es mich nicht mehr wie früher, was vermutlich daran lag, dass ich es noch grob in Erinnerung hatte. Ich meine, es war immer noch packend, aber die großen Wow- Momente waren einfach nicht mehr vorhanden. Dennoch habe ich es sehr gerne gelesen und die Geschichten über das Hotel, seine Leichen, Dramen und Skandale waren ein Highlight für mich, dann verlor ich mich richtig in dem Buch. Allerdings geriet mir das Finale etwas zu langgezogen. Es war zwar durchaus spannend, aber weniger Seiten hätten dem Ganzen durchaus gut getan. Generell gab es immer wieder auch Passagen, die zu sehr ausgeschmückt wurden und dieses Mal störte es mich schon etwas. Genauso die Art, wie über Frauen geredet, bzw, gedacht wurde. Klar, man muss bedenken, dass dieses Buch über 40 Jahre alt ist, aber dennoch fand ich manche Aussagen echt bedenklich und ich sehe es schon kritisch. Damals bemerkte ich das überhaupt nicht, aber nach über elf Jahren fällt es mir umso mehr ins Auge.
Dennoch muss ich auch sagen, dass Wendy eine sehr starke Persönlichkeit war, die gerade zum Ende hin eine Kraft entwickelte, die man zunächst nicht vermutet hätte. Aber auch Danny machte aufgrund seiner Gabe eine Entwicklung durch, die für einen fünfjährigen viel zu schnell voran schritt und manchmal wirkte er auf mich erwachsener als seine Eltern. Eine der Nebenfiguren mochte ich sehr gerne; der Koch war ein toller Mann und die Freundschaft zwischen ihm und Danny war schön. Generell waren die Szenen mit Danny die stärksten im Buch und es gab einige Momentem, wo ich eine fette Gänsehaut im Nacken bekam. Viele andere Figuren tauchten auch nicht mehr auf, wenn man von gewissen Gestalten mal absah und das war ideal, da sich sehr auf die Familie Torrance konzentriert wurde.
Kings Schreibstil ist nicht für jeden etwas, weil er sehr ausschweifen kann. Ich mochte ihn hier sehr gerne und liebte bei einigen Passagen die Detailverliebtheit, bei anderen störte sie mich ein wenig, weil das Geschehen dadurch ins Stocken kam. Dennoch fesselte er mich wieder und trotz gewisser Längen und einem Punkt konnte er mich unterhalten.
Fazit:
Manchmal verändert die Zeit einiges und hier merkte ich es schon stark. Es zog mich nicht mehr in seinen Bann wie früher, aber dennoch habe ich es gerne gelesen. Trotz gewisser Längen war es eine interessante und stellenweise sehr spannende Geschichte, die mich gut unterhielt. Den Umgang/die Gedanken über Frauen finde ich kritisch und es ist auch nicht zeitgemäß, man sollte aber auch bedenken, dass die Geschichte über 40 Jahre alt ist. Das will ich nicht verteidigen, man merkte einfach nur, dass es nicht so gut gealtert ist. Insgesamt mochte ich es aber dennoch, da der Schreibstil mich immer noch begeistern konnte und es gab Momente, die richtig schön unheimlich waren.
4 von 5 Sterne
- Rick Yancey
Die fünfte Welle
(1.005)Aktuelle Rezension von: FritziSDie fünfte Welle zeigt eine Welt nach der Alien-Invasion. Cassie hat fast alles verloren und macht sich auf, ihren kleinen Bruder zu finden. Dabei begegnet sie Evan, der ihr hilft, dem sie aber nicht sofort vertrauen kann. Parallel verfolgt man Ben, der im Militärlager zum Kämpfer wird.
Cassie ist eine starke Heldin, verletzlich, zynisch, aber immer kämpferisch. Evan bleibt geheimnisvoll und sorgt für Misstrauen, was die Spannung hochhält. Ben bringt eine andere Sichtweise ein und zeigt, wie Jugendliche in einer zerstörten Welt ums Überleben kämpfen.
Der Schreibstil ist flott und voller Action, einige Passagen wirken jedoch etwas zu lang, besonders im Mittelteil. Die Liebesgeschichte kommt für meinen Geschmack zu schnell, ohne dass sie richtig aufgebaut ist.
Das Ende bietet Dramatik, Überraschungen und macht neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein sehr guter Auftakt mit kleinen Schwächen
- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.460)Aktuelle Rezension von: Its_angie"Die Liebe ist nicht immer schön Tate. Manchmal hofft man die ganze Zeit, während man liebt, dass sich etwas ändert. Dass es besser wird. Und irgendwann stellt man fest, dass man in einer Sackgasse gelandet ist und unterwegs sein Herz verloren hat."
"Wenn der Junge nicht in der Lage ist zu erkennen, wie schön er es mit Ihnen haben könnte, ist er es nicht wert, dass Sie ihn Ihre Zeit schenken."
Ein Must Read!!!
Ich habe immer gedacht warum lieben alle Colleen Hoover und sagen, dass man Taschentücher braucht, aber jetzt weiß ich es! Der Schreibstil ist wieder super und fesselnd, dass man nicht aufhören kann.
Das ist bisher das Beste was ich von Colleen Hoover gelesen habe, ich weiß auch noch nicht wie ich mich jetzt nachdem Lesen fühlen soll. Die Gefühle in diesem Buch haben eine große Bedeutung für mich. Ich fand es immer schön zwischen Tate (die im Jetzt berichtet) und Miles (sechs Jahre davor), wodurch man erfährt wieso er so handelt, zu lesen und zu wechseln. Immer war ein Kapitel von Tate und eins von Miles, welche bei Miles in Gedichtsform geschrieben, was teilweise sehr gefühlsvoll und emotional war. Und das man nochmal kurz Rachel kennengelernt hat und gezeigt worden ist, dass es hilft erstmal was abzuschließen um was neues anzufangen.
- Iny Lorentz
Die Wanderhure
(3.756)Aktuelle Rezension von: liselotte20Die Wanderhure von Iny Lorenz entführt uns ins frühe Mittelalter.
Die junge Adlige Marie gerät durch einen bösen Komplott in die Gefangenschaft und wird danach schwer misshandelt und aus der Stadt geworfen. Nicht einmal ihr Jugendfreund Michel kann ihr nun helfen. Nur durch Hilfe der Wanderhure Hilde überlebt Marie und muss es nun der anderen Frau gleichtun und ihren Körper verkaufen.
Mir gefällt die Reihe, sehr leicht zu lesen und man kann prima abschalten. Natürlich ist dies kein Historikroman der einem Wissen vermittelt, wer das möchte liest eben andere Romane.
- Christopher Paolini
Eragon
(1.694)Aktuelle Rezension von: leonie2106Der junge Eragon findet beim Jagen im Wald einen mysteriösen blauen Stein und plötzlich sind seltsame Wesen in seinem Dorf Carvahall unterwegs. Als aus dem Stein ein Drache schlüpft, ist der Beginn eines riesegroßen Abenteuers nicht mehr zu bremsen.
Mit Eragon hat Christopher Paolinie ein wahres Meisterwerk erschaffen, denn bereits der erste Band hat alles. Einen mächtigen, durchgedrehten König, einen jungen Helden, Drachen, Elfen, Zwerge, Magie, Monster und starke Gefährten. Alles, was an dieser Stelle mehr zum Plot aussagt ist meiner Meinung nach ein Spoiler und könnte den Spaß am Lesen einschränken. Ich kann nicht aufzählen, wie oft ich dieses Buch gelesen und gehört habe.
Eine absolute Leseempfehlung für jeden, der dieses Fantasy-Epos bisher verpasst hat und meiner Meinung nach ein Muss in jedem Bücherregal.
- Andy Weir
Der Marsianer
(879)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»So sieht die Situation also aus. Ich bin auf dem Mars gestrandet und kann weder mit der Hermes noch mit der Erde Verbindung aufnehmen. Alle halten mich für tot. Ich sitze in einer Wohnkuppel, die einunddreißig Tage stabil bleiben soll. Wenn der Oxygenator versagt, ersticke ich. Wenn der Wasseraufbereiter versagt, verdurste ich. Wenn die Wohnkuppel nicht hält, explodiere ich einfach. Wenn das alles nicht passiert, geht mir irgendwann der Proviant aus, und ich verhungere.«
Mark Watney hat wirklich mehr als Pech. Als ein enormer Sandsturm ihn und seine Crew zwingt, den Mars nur wenige Tage nach der Ankunft zu verlassen, gelingt allen anderen die Flucht, er allerdings wird von einem Trümmerteil getroffen, für tot gehalten und zurückgelassen. Als er verletzt aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein auf dem Mars, ohne Möglichkeit, mit der Crew oder der Erde Kontakt aufzunehmen und im Grunde ohne Hoffnung. Doch Mark Watney ist keiner, der schnell aufgibt…
Dieses Buch lag ziemlich lang in meinem Regal, SciFi ist normalerweise nicht mein Genre. Doch nachdem ich wenige Seiten gelesen hatte, mochte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mark nimmt mit großem Mut den Kampf um sein Überleben auf, er weiß, dass in vier Jahren die nächste Marsmission landen soll und analysiert und plant nun, was er anstellen muss, um so lang durchzuhalten. Absolut bewundernswert, was er sich alles einfallen lässt und was er nach zahlreichen Rückschlägen immer wieder umplant und neu angeht! Als er irgendwann Kontakt zur NASA herstellen kann, starten auch auf der Erde enorme Rettungsversuche, in ihrem Einfallsreichtum nicht weniger fesselnd.
Fazit: Extrem spannend, obwohl SciFi eigentlich nicht mein Genre ist, mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.























