Bücher mit dem Tag "filmbuch"
44 Bücher
- Timur Vermes
Er ist wieder da
(3.404)Aktuelle Rezension von: deidreeDas Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte.
„Er ist wieder da“ löst bei mir eher Bauchweh aus. Die Vorstellung jederzeit könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen ist weder witzig noch wünschenswert. Leider ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen.
In meinen Augen hat Timur Vermes wohl eine Satire erschaffen wollen. Bei mir kam diese Bemühung nicht an. Zu lesen fand ich die Geschichte einfach, aber emotional hat sich bei mir alles auf Abwehr gestellt.
Zugutehalten möchte ich den Versuch aufzuzeigen, dass eben jederzeit wieder ein Mensch mit gefährlicher Ideologie auftauchen könnte und wir aufgerufen sind, gut hinzusehen. Auch ist der Schreibstil flüssig und flott zu lesen.
- Oscar Wilde
Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray
(2.020)Aktuelle Rezension von: FriekeOscar Wildes Roman ist ein glänzendes Spiel mit Schönheit, Moral und Verführung. Die Geschichte des jungen Dorian, dessen Portrait an seiner Stelle altert und seine Sünden sichtbar trägt, entfaltet eine düstere Faszination.
Wilde verbindet elegante Sprache mit scharfem Witz und zeichnet eine Gesellschaft, die äußere Perfektion über innere Schönheit stellt. Besonders eindrucksvoll ist die Dynamik zwischen Dorian, dem zynischen Lord Henry und dem idealistischen Künstler Basil.
Der Roman wirkt wie ein ästhetisches Märchen, das langsam in eine moralische Tragödie kippt. Er bleibt zeitlos, weil er die Frage stellt, was passiert, wenn Genuss, Narzissmus und Verantwortungslosigkeit die Oberhand gewinnen.
Ein kurzer, aber intensiver Klassiker, der sowohl sprachlich als auch thematisch nachhallt.
- Paula Hawkins
Girl on the Train
(1.259)Aktuelle Rezension von: Buch_blumeGirl on the Train von Paula Hawkins hatte für mich ehrlich gesagt massiv viel Potenzial und genau das wurde leider komplett verschenkt. Und ja, ich sage es wie es ist. Man hat eine richtig gute Idee genommen und sie gefühlt einfach in die Mülltonne geworfen. 🙃
Was mich tatsächlich bis zur letzten Seite getragen hat, war einzig und allein der Schreibstil der Autorin. Der ist detailliert, atmosphärisch und wirklich stark. Das Lesen an sich hat Spaß gemacht, weil sie einfach wahnsinnig gut schreiben kann. Dafür gibt es von mir ein klares Wow. ✨
Aber der Rest war eher ernüchternd. Die Spannung war kaum vorhanden. Plot Twists habe ich entweder früh kommen sehen oder sie haben mich einfach komplett kaltgelassen. Teilweise habe ich mich wirklich gelangweilt und mich gefragt, warum manche Szenen so ausgeschlachtet werden mussten. Und die Charaktere sind mir stellenweise einfach nur auf die Nerven gegangen. Ich habe manche Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen können. 😅
Einige wichtige Themen werden zwar gut aufgegriffen und das möchte ich dem Buch auch lassen. Ich will hier gar nicht spoilern. Aber genau darauf wurde sich dann fast ausschließlich fokussiert, während Spannung und Dynamik komplett auf der Strecke geblieben sind. Das gesamte Drumherum hat sich für mich dadurch einfach verloren angefühlt.
Unterm Strich wird es definitiv kein Lieblingsbuch von mir. Der Schreibstil war das klare Highlight, die Geschichte selbst leider nicht mein Fall. Schade, denn da wäre wirklich so viel mehr drin gewesen. 🤷♀️📖
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Chamber of Secrets
(1.051)Aktuelle Rezension von: Jule_EigenerDer zweite Teil verzaubert ebenso wie der erste. Auch wen man selbst keine 12 Jahre mehr ist kann man doch sehr gut mit Harry mitfühlen. Die Geschichte ist wieder unglaublich spannend, selbst wenn man sie gefühlt in und auswendig kennt.
Ein Re-read das sich mehr als lohnt, wenn man sich mal wieder eine Auszeit von der Realität und etwas mehr Magie in seinem Leben wünscht.
- Lewis Carroll
Alice im Wunderland
(1.294)Aktuelle Rezension von: LidenBUCH
review
Genre des Buches:
Kinderklassiker
Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches ?
Die Fantasie eines Kindes
Würde ich es weiterempfehlen?
Nein
Datum
16.01.2026 (5)
Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:
Kleines Mädchen namens Alice landet im Hasenbau und erlebt in dieser Wunderwelt komplett verrückte, abgedrehte und an den Haaren herbeigezogene Abenteuer.
Mein Fazit zu diesem Buch:
Fantasy ist für mich generell ein eher
schwieriges Genre und dieses Buch
war komplett durch. Kein witziges,
sondern ".Alter was hast du
genommen??" durch. Ich habe 176
Seiten lang kompletten Nonsens
gelesen. Geht das in den Kopf von
Kindern ab ? Lediglich der Schluss, aus
der Sicht von Alice großer Schwester,
ergab Sinn.
- Cornelia Funke
Das Labyrinth des Fauns
(605)Aktuelle Rezension von: Silla_GuHach, ich weiß gar nicht so genau, was ich sagen soll…Ich habe den Film damals schon geliebt und kann selbst gar nicht so genau erklären warum 😅 Das Buch hat es mir mindestens genauso angetan wenn nicht noch mehr! Die Geschichte ist düster, bedrückend, brutal und im Endeffekt einfach nur tragisch…Mein Herz ist an so vielen Stellen für Ofelia gebrochen und ich habe so mit ihr gelitten das am Ende sogar ein paar Tränchen liefen 😢 Das Buch beweist, dass nicht nur Filme auf Büchern basieren können sondern das es auch ganz wunderbar andersherum funktioniert. Cornelia Funke hat diese besondere Geschichte von Guillermo del Toro fantastisch in Buchform gebracht! Ich hatte das Gefühl ich konnte im Buch der Geschichte sogar noch besser folgen und habe Zusammenhänge besser verstanden als beim Film. Ich liebe auch die Illustrationen sowie die Gestaltung des Umschlags und des Buches an sich, wunderschön! (Ich habe eine andere Ausgabe als die hier abgebildete Version)
Allen die den Film kennen und ihn mochten kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, bei allen anderen wird es ganz bestimmt Geschmacksache sein, wie beim Film eben auch (wie viele schauen mich schräg an wenn ich sage das ich den Film liebe 😂). Ich bleibe mit einem schwermütigen Gefühl zurück und hoffe für Ofelia und ihre wunderbare Familie einfach nur, dass es Magie eben DOCH gibt! ✨ - David Safier
Jesus liebt mich
(1.366)Aktuelle Rezension von: _jamii_Marie hat das Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Männer zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Rendezvous, er sei Jesus. Zunächst denkt Marie, dieser Zimmermann habe nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch bald dämmert ihr: Joshua ist wirklich der Messias. Hat Marie sich diesmal in den falschesten aller Männer verliebt?
Dieses Buch war eine reine Tortur für mich. Weder hat mir der Schreibstil zugesagt, noch traf es meinen Humor. Die Witze waren dumm und platt. Obwohl ich sonst über sehr viel lachen kann, musste ich hier immer wieder die Augen verdrehen.
Marie wäre mir eigentlich sogar sympathisch, nur leider nervt sie unglaublich. Auch mit Joshua / Jesus habe ich extreme Mühe. Die Anziehung zwischen den beiden kann ich kein bisschen nachvollziehen, dass sich Jesus zu so jemandem hingezogen fühlt, obwohl sie kein bisschen religiös ist und das auch nicht ändern will, entzieht sich vollkommen meinem Verständnis.
Je länger ich lese, umso dümmer und schwachsinniger wird die Geschichte. Sämtliche Personen nerven nur noch und ich hoffe, dass der Mist bald durch ist. Das letzte Drittel habe ich dann eher quergelesen als etwas anderes, verpasst habe ich scheinbar nichts…
Ich habe auf eine lockere, leichte und unterhaltsame Lektüre gehofft… Was ich erhalten habe, kann ich nicht in Worte fassen.
Finger weg, ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen.
- Sofie Cramer
SMS für dich
(331)Aktuelle Rezension von: michellemm6605Ich habe mir das Buch vor längerer Zeit gekauft, da es die Vorlage zum Film war - dafür muss ich aber leider sagen, hat mich das Buch überhaupt nicht gepackt. Die Geschichte an sich ist natürlich trotzdem wunderschön, aber es hat bis zu 65% ungefähr gedauert, bis da überhaupt irgendwas passiert ist, außerhalb des SMS-Verlaufs. Das Ende muss ich sagen, war super unbefriedigend und im Vergleich zum Film (falls ich mich noch recht erinnern kann) super langweilig. Klar ist es schön, dass sie sich vertragen haben, aber nach dem letzten Vorfall ist nichts passiert, was man als Aussprache werten könnte und das finde ich schade. Das ganze Buch über wurde sooo ausführlich über den SMS-Verlauf berichtet und dann kommt innerhalb von 20 Seiten ein Konflikt, ein „vertragen“ und das gesamte Ende… Das fand ich sehr schade, und ich muss zugeben, ich hätte generell mehr von diesem Buch erwartet.
Um aber mal die Kritik hinter mir zu lassen, ich fands es auf der anderen Seite auch gut, dass man sich in die Charaktere so gut eindecken konnte. Carla war für mich eine sehr starke Protagonistin, die auch eigentlich sehr gut mit ihren Problemen und ihrem Verlust umgehen konnte und auch Sven war innen drin eigentlich ein richtiger Golden Retriever, wie ich finde. Auch der Schreibstil hat mir an sich sehr gut gefallen, da man immer ein gutes Bild von Orten und Situationen vor Augen hatte.
- Wolfgang Hohlbein
Wir sind die Nacht
(210)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderLena ist vorbestraft, ihre Mutter hat was mit ihrem Bewährungshelfer und sie hält sich mit kleinen Diebstählen über Wasser. Das Leben meint es nicht gut mit ihr. Durch Zufall trifft sie auf den Polizist Tom und ist fasziniert und er auch, aber das darf nicht sein. In einer Nacht, findet sie den Zugang zu einem seltsamen Club und wird dann eingelassen von Louise. Diese schöne Blondine, ist irgendwie anders findet Lena und wird noch in der Nacht heraus finden, dass sie ein Vampir ist. Dann geht alles ganz schnell und auch Lena wird verwandelt und plötzlich ändert sich ihr Leben. Sie ist schön, unsterblich, kann feiern, saufen, essen so viel sie will und Männer finden sie faszinierend. Aber es wird auch langweilig, weil es sich immer wiederholt und dann taucht Tom wieder in ihrem Leben auf und bringt alles, wirklich alles durcheinander und ins wanken. Wolfgang Hohlbein hat den Roman, nach einem Drehbuch von Dennis Gansel und Jan Berger, geschrieben. Es ist spannend und aufregend und weil mir der Film so sehr gefallen hat, habe ich auch das Buch gelesen.
- Sabine Kuegler
Dschungelkind
(622)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookVor Jahren ist mal „Jägerin und Gejagte“ bei mir eingezogen und erst hinterher habe ich erfahren, dass es der 3. Band rund um Sabine Kuegler ist.
Ich kenne den Film zum vorliegenden Buch nicht, weshalb ich keine Vorstellung vom Inhalt hatte.
Meine Erwartungen hingegen waren hoch, da das Buch und der Film sehr gepusht worden sind.Anfangs war ich ziemlich angetan von den Erzählungen der Autorin.
Doch schon schnell merkte ich, dass sie hin und her sprang; dass sie Sachen anfing und dann nicht zu Ende erzählte; dass sie an der Oberfläche bleibt, um nicht erzählen zu müssen, was wirklich im Kessel brodelt.Über den Stamm der Fayu lernt man relativ wenig kennen. Wenn ich jedoch an die Geschichten denke, die hier niedergeschrieben sind, bekomme ich wirklich Bauchschmerzen.
Da kommt ein weißer Mann bzw. eine weiße Familie in den Dschungel West-Papuas. Schnell wird zwischen den Zeilen klar, was hier wirklich stattfinden soll: eine Missionierung.Als ich das erkannte, war meine Sicht auf das Buch eine ganz andere.
Sabine Kuegler beschreibt sehr romantisierend ihre Kindheitserinnerungen. Da gibt es kein kritisches Wort in die Richtung des Vaters; an seiner Arbeit, an seiner Einmischung in das Leben der indigenen Völker. Alles wird als toll und gewinnbringend für die Fayu dargestellt.Da die Autorin nicht chronologisch erzählt, kommt es hin und wieder zu Wiederholungen.
Für mich war es leider nicht das, was ich erwartet habe. Die Autorin bleibt zu sehr an der Oberfläche. Ihr fehlt der Weitblick, um wirklich alles überblicken zu können. Sie sieht nur das, was sie sehen möchte, setzt es in einen rosaroten Kontext und hofft, so eine vom Vater geschaffene heile Welt präsentieren zu können.
Eine echte Auseinandersetzung mit sich selbst findet nicht statt. Vor allem als es dann zum Kulturschock kommt. Lesende erfahren nichts Tiefgründiges.
Und immer wieder stelle ich mir die Frage: Wenn ihr Leben im Dschungel so viel toller und besser war, warum ist sie mit ihren eigenen Kindern nicht dorthin zurück gegangen?
©2025 adlatb
- Dennis Lehane
Shutter Island
(287)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderZwei Marshalls kommen nach Shutter Island. Hier soll eine Gefangene Kindsmörderin entflohen sein. Die Insel hat drei große Trakte, wo die psychisch Kranken untergebracht sind. Die Marshalls suchen nach Wahrheit und Hintergründen und alles ist irgendwie seltsam hier. Edward hat immer wieder Alpträume von früher. Seine tote Frau taucht auf und seine Vergangenheit beim Einsatz in den Konzentrationslagern. Er schreckt dann immer aus dem Schlaf auf und irgendwas scheint hier vor sich zu gehen auf der Insel, denn es verschwimmt alles vor seinen Augen und in seinem Kopf und die Migräne wird schlimmer. Aber dann steht Edward vor einem Mann aus seiner Vergangenheit und kommt ins straucheln. Was ist wahr? Wer lügt? Wo gehört er wirklich hin? Der Roman von Dennis Lehane ist eine Wucht und überrascht immer wieder. Die vielen Wendungen, das Legen von Fährten und das eröffnen von sogenannten Wahrheiten, bringt uns Leser auch fast um den Verstand. Es ist wie ein Sog und man kommt von der Insel einfach nicht mehr runter.
- Mirjam Mous
Boy 7
(376)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin„Boy 7“ Ein rasanter Thriller mit starker Idee, aber schwächerer Auflösung
Mirjam Mous gelingt mit „Boy 7“ ein fesselnder Einstieg: Ein Junge erwacht allein auf einem Feld, ohne jede Erinnerung nicht einmal seinen eigenen Namen kennt er. Der Leser ist sofort mittendrin in einem spannenden Rätsel um Identität, Überwachung und Kontrolle.
Die Grundidee rund um das gelöschte Gedächtnis ist unglaublich spannend umgesetzt. Man rätselt mit, leidet mit und will unbedingt herausfinden, wer dieser Junge ist und warum er überhaupt alles vergessen hat. Die beklemmende Atmosphäre, die Unsicherheit und die ständige Frage, wem man trauen kann, tragen enorm zur Spannung bei.
Doch mit der Einführung der zweiten Zeitebene die über ein Tagebuch geschildert wird verliert die Geschichte spürbar an Dynamik. Die Form der Rückblicke wirkt im Vergleich zur temporeichen Gegenwartsebene zäh und wenig lebendig. Gerade weil der Einstieg so stark war, wirkt die Auflösung dadurch etwas enttäuschend.
Trotzdem: Das Ende punktet mit Klarheit und beantwortet die wichtigsten Fragen. Wer ein Faible für spannende, leicht dystopische Jugendthriller mit psychologischem Einschlag hat, wird mit „Boy 7“ definitiv auf seine Kosten kommen auch wenn man sich bei der Auflösung vielleicht ein wenig mehr erzählerische Raffinesse wünschen würde.
- Nicola Yoon
Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
(1.220)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenMaddie darf nicht raus. Nicht heute, nicht morgen, niemals, denn sie hat einen selten Immundefekt, der ihr bei der kürzestens Auseinandersetzung mit Viren, Pollen oder dergleichen das Leben kosten könnte. Sie hat sich auch mit diesem Leben arrangiert, bis nebenan ihr neuer Nachbar Olly mit seiner Familie einzieht und sie sich trotz der der Barrieren zwischen ihnen immer näher kommen. Sie will mehr und würde dafür alles riskieren.
Meine Meinung:
Als ich das Buch vor etlichen Jahren das erste Mal las, war es völlig um mich geschehen. Ich fand es unglaublich spannend, gefühlvoll und fieberte mit Maddie und Olly von Anfang bis Ende mit, wobei mir das Herz mehr als einmal gefühlt stehen blieb und ich atemlos war. Es war ein absolutes Jahreshighlight für mich und als es nun für eine Challange passte, traute ich mich auch an einen re-read ran.
Leise, laut, schmerzvoll, traurig, unglaublich lebensbejahend, mutig und vor allem sensibel. Als ich wieder dieses Buch las, hatte ich keine großen Erwartungen, da in der Regel ein Buch einfach nicht die selben Emotionen in mir wecken kann wie beim ersten Mal, aber Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt kam in der Hinsicht verdammt nah dran. Es mag vielleicht nicht mehr so spannend gewesen sein, weil ich ja den Ausgang kannte, aber dennoch fieberte ich wieder mit den Figuren mit. Das lag vor allem an Yoons Stil, der unglaublich sensibel die fragile Emotionswelt ihrer Hauptfigur nachzeichnete, die trotz ihres Schicksals alles vom Leben haben wollte, auch, wenn sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem die Menschen in ihrem Umfeld verletzen könnte.
Maddie war eine unglaublich starke Persönlichkeit, die manchmal ein wenig ungerecht werden konnte, dafür aber durchaus auch ihre Gründe hatte. Ihr ganzes Leben spielte sich in einen sterilisierten Umfeld ab und sie kannte nichts von der Welt da draußen. Kein Wunder, dass sie sich irgendwann nach mehr sehnte, vor allem, als diese Wünsche von ihrem neuen Nachbarn Olly geweckt wurden, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hatte und sie genauso brauchte, wie sie schließlich ihn. Sie war kreativ, fleißig, forderte sich selbst immer heraus und manchmal etwas alber, was ich süß fand.
Die Chemie zwischen den beiden jungen Menschen passte vom ersten Moment an perfekt und ich liebte es, wie sie miteinander kommunizierten. Das war manchmal sehr schwer und ich fand ihre Kreativität sehr süß. Ihre Chats, Gespräche und Nachrichten gaben viel Aufschluss über ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen und zeigten auch ihre Unsicherheiten und Ängste.
Die Geschichte spielte sich auf kleinsten Raum ab und machte zum Ende einen großen Sprung, der mir auch dieses Mal eine fette Gänsehaut bescherte. Es ging viel um Maddies persönliche Entwicklung, um ihre Wünsche, Träume und das Erwachsen werden. Olly blieb für mich dabei manchmal etwas auf der Strecke, weil es auch ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt wurde und ich gerne mehr Informationen über ihn und seine Hintergrundgeschichte gehabt hätte, aber dennoch konnte ich mir auch wieder ein gutes Bild von ihm machen. Seine Probleme waren anders als die von Maddie, aber auch bei ihm drehte es sich um seine Entwicklung und die Befreiung seiner "Dämonen". Es war etwas verschlossener, aber auch sensibler Teenager, der seine Talente im Verbrogenen ausüben musste.
In den letzten Kapiteln war leicht die Luft raus, bevor das Ende mich wieder völlig mitriss. Sehr tragisch fand ich die Geschichte von Maddies Mutter, die mir das Herz zeriss. So war ihr Verhalten durchaus verständlich, auch wenn sie einen großen Fehler machte, der weitere nach sich zog, aber sie machte mich auch so unglaublich wütend.
Yoon erzählte ihre Geschichte nicht nur rein mit Worten, die sie gekonnt einsetzte, sondern auch mit vielen Zeichnungen, die einem einen tiefen Einblick in Maddies Gefühlswelt gaben. Es ist etwas schwer für mich, dies gut zu erklären, aber ohne diese liebevollen Extras wäre das Buch nicht ganz so gut geworden. Sie wurden passend in die Geschichte eingesetzt und es kamen auch Tabellen, Artikel aus dem Internet und Zeichnungen von Maddie vor. Wie sie sich im Weltall vorstellte oder sich selbst sah; ein Kuss-Trainingsplan, ihre Schulaufgaben oder ihr Tagesplan. All das machte das Buch zu etwas Besonderen, was ich so auch nicht zuvor kannte. Der Stil der Autorin war sehr sensibel und ohne Effekthascherei. Er las sich sehr flüssig und war für mich ein auf und ab der Emotionen.
Fazit:
Das Buch in Worten wiederzugeben ist nicht einfach für mich und ich würde noch so viel mehr schreiben, aber ich denke, es passt so ganz gut. Die Geschichte ist auch nach all den Jahren immer noch ein kleines Kleinod für mich, etwas ganz besonderes, was ich wieder sehr genossen habe. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch. Zwar hätte ich Olly gerne etwas mehr im Zentrum gehabt, aber auch so erfuhr man viel über ihn. Die Liebesgeschichte wurde sehr sensibel erzählt und all die kleinen Zeichnungen und liebevollen Details machten das Buch sehr schön.
- Anna Sewell
Anna Sewell, Black Beauty
(125)Aktuelle Rezension von: Lina2024Ich als Reiterin kann sagen das ich es sehr gut geschrieben fand und es mindestens 6 mal gelesen habe es ist sehr leidenschaftlich geschrieben und geht bis unter die Haut eine schöne Geschichte mit traurigen ereignissen. Die Geschichte handelt von einem Hengst der von seinem Leben erzählt und von seinen freunden und Besitzern redet
- Louis Sachar
Holes
(184)Aktuelle Rezension von: EvieReadsIch muss sagen, dass die Handlung mich mitgerissen und begeistert hat.
Wir folgen der Geschichte dieser Jungen, die in einem offenen Lager mitten in einer Wüstengegend im Süden der Vereinigten Staaten leben, einer Art Freiluft-Besserungsanstalt....
Die repetitive tägliche Aufgabe dieser Jungen ist es, perfekte Löcher von 1 Meter x 1 Meter zu graben; was wird der Grund sein? Unser Hauptcharakter, Stanley, wird sich in diese sehr seltsame Realität katapultiert finden... Wird er in der Lage sein, Freunde zu finden? Warum haben alle Angst vor den gelben Eidechsen? - Rudyard Kipling
Das Dschungelbuch
(234)Aktuelle Rezension von: shizu_readsDas Buch zog aufgrund der Illustrationen ein – und diese sind wirklich eine Augenweide. Mal etwas ganz anderes als gewohnt, und dadurch werten sie das Buch enorm auf.
Die Geschichte an sich war leider nicht ganz mein Fall. Drei Geschichten handeln von Mowgli, und drei Geschichten von anderen Tieren bzw. Personen.
Ich hatte leichte Schwierigkeiten mit dem Stil, der mir etwas holprig und hölzern erschien. Natürlich hat die Geschichte einige Jahre auf dem Buckel – aber trotzdem. Dass sie wirklich alt ist, merkt man auch am Umgang der Charaktere miteinander: So wird Mowgli beispielsweise von Balu zur Maßregelung geschlagen. Das ist in heutiger Zeit natürlich befremdlich, aber auch hier empfinde ich das Alter nicht als Rechtfertigung.
Interessant fand ich, wie gravierend anders die einzelnen Charaktere im Vergleich zum Disneyfilm waren. Dort wurde im Grunde wirklich nur die Grundidee aufgegriffen und wesentlich schönere Charaktere entwickelt (bis auf Kaa – die fand ich im Buch wirklich sympathisch).
Ich habe nur die drei Geschichten um Mowgli gelesen; auf die anderen hatte ich leider keine Lust.
Tolle Illustrationen, aber kein Klassiker, den man unbedingt gelesen haben muss.
- Corinne Hofmann
Die weiße Massai
(689)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannSehr gute Geschichte, erzählt und aus der Tiefe des eigenen Seins gelebt, jemanden ohne Bedingung oder Überzeugung zu lieben, Trost zu verlassen und in eine unbekannte Welt einzutreten und das Schwierigste ist der Kulturschock, jetzt, wo ich mein Land verlassen habe und in einem anderen lebe Land, in dem ich lebe, ich bewundere sie als Frau, ihren Mut und ihren Mut, nur jemand, der sie geliebt hat, wird sie verstehen, mehr als einer wird sie für verrückt halten, aber sie werden einer dieser Mund sein, der um ihrer selbst willen redet Reden, ich hoffe, ich kann ihn eines Tages treffen, ich bin für diese Dinge sehr klein, denke ich Sie wäre nach Jesus Christus die erste Person, die ich bewundere, weil ich ihre Geschichte gelesen habe. Ich hoffe, eines Tages in die Schweiz zu gehen und mit ihr zu sprechen ist mehr als ein Krieger ohne Gewehr. Nur aus Liebe.
- Carolyne Larrington
Winter is Coming
(78)Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzenGame of Thrones ist eines der größten fiktionalen Universen unserer Zeit. Dahinter versteckt sich jedoch nicht nur eine spannende Geschichte voller Intrigen und verzwickter Kämpfe, sondern auch viel Anlehnung und Parallelen zu unserer wirklichen Geschichte. Die Autorin und lehrende Professorin Carolyne Larrington hat sich damit auseinander gesetzt und aufgearbeitet, wo George R.R. Martins Ideen entstammen könnten. Hierzu konzentriert sie sich besonders auf ihr Metier: mittelalterliche Geschichte und Literatur sowie nordische Sagen und Literatur.
Es hat mich während des Lesens sehr fasziniert, wie akribisch die Autorin vorgegangen ist. Zu vielen bekannten und nicht ganz so bekannten Phänomen aus Serie und Buchreihe hat sie existierende Hintergründe untersucht und dargestellt. Dabei gefällt mir auch die passende Bebilderung des Buches sehr! Um der Autorin gut folgen zu können und vor allem nicht gespoilert zu werden, sollte man jedoch die Serie zumindest bis zu Staffel 5 gesehen haben und/oder die Bücher bis einschließlich Band 7 gelesen haben! Einige Spoiler werden zwar in Form eines Raben je nach Grad ihrer Schwere angezeigt, doch vermeiden lassen sich diese oftmals nicht, um die Geschichte historisch einordnen zu können.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach eines, das man nicht von Seite 1 bis 270 einfach "durchsuchtet". Dafür ist mir persönlich der Schreibstil zu wissenschaftlich. Allerdings ist es toll, um immer mal wieder ein bisschen reinzulesen oder auch bestimmte Phänomene aus der Serie nachzuschlagen, zu denen einen die Hintergründe besonders interessieren.
Fans, die mehr wissen wollen, empfehle ich dieses Buch! Ich habe viel dazu gelernt. Von mir gibt es 4 🌟☺️
- Pierre Boulle
Der Planet der Affen. Das Original.
(31)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Im Weltall wird eine Flaschenpost gefunden, die folgenden Bericht enthält: Der Professor Antelle, der Physiker Arthur Levain und der Journalist Ulysse Mérou machen eine Expedition durch das Sonnensystem und landen auf einem fremden, bislang unerforschten Planeten. Auf den ersten Blick scheint dieser Planet in Hinblick auf die Zusammensetzung der Atmosphäre, das Klima und die Landschaft, der Erde zu gleichen. Doch die drei stellen zu ihrem Schrecken fest, dass es einen entscheidenden Unterschied gibt: Nicht die Menschen, sondern die Affen sind die intelligenteste Spezies und beherrschen den Planeten. Die Affen haben eine Zivilisation errichtet, die vergleichbar mit der menschlichen Zivilisation auf der Erde ist. Zwar gibt es auf dem fremden Planeten auch Menschen, aber diese leben in den Wäldern, verhalten sich wie Tiere und können auch nicht sprechen. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, kommt auch noch hinzu, dass die Affen Menschen fangen, um mit ihnen wissenschaftliche Experiment zu machen. Deshalb schweben Professor Antelle, Arthur und Ulysse schon kurz nach ihrer Ankunft in Lebensgefahr. Wie wird es ihnen auf diesem fremden und gefährlichen Planeten ergehen? Können sie es wagen, den Affen ihre Herkunft zu enthüllen? Sind alle Affen als Feinde zu betrachten oder gibt es unter ihnen auch potenzielle Verbündete? Gelingt es ihnen den Planeten wieder unbeschadet zu verlassen?
Meine Meinung:
Die Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, ist einzigartig, ausgefallen und verspricht Spannung. Die Handlung verfügt zudem über einige sehr überraschende Wendungen. Leider sieht man aber viele dieser Wendungen bereits kommen, wenn man wie ich zuvor schon den gleichnamigen Film gesehen hat und erst über diesen von dem Buch erfahren hat. Zum Glück hält sich die Verfilmung aber nicht in allen Punkten zu 100% an die Buchvorlage.
Es wird bereits zu Beginn der Geschichte schnell spannend, als die Affen die Treibjagd auf die Menschen eröffnen. Es ist beklemmend eine Treibjagd aus der Sicht des Gejagten geschildert zu bekommen. Dasselbe gilt für die wissenschaftlichen Experimente, die man ebenfalls aus Sicht des „Versuchstiers“ präsentiert bekommt. Man ist genauso fassungslos wie Ulysse, aus dessen Sicht man die Geschichte erlebt. Man leidet mit ihm mit und hofft, dass es ihm gelingt von dem Planeten zu fliehen. Außerdem ist es interessant gemeinsam mit ihm nach und nach mehr über den Planeten, seine Geschichte und seine Geheimnisse zu erfahren.
Ein paar Kritikpunkte habe ich trotzdem:
- Die Gefühle und Gedanken des Protagonisten kommen meiner Meinung nach stellenweise zu kurz. Hier ein Beispiel: Die Reise zum fremden Planeten soll für die Expeditionsteilnehmer zwei Jahre dauern, aber bei ihrer Rückkehr wären in der selben Zeit 700-800 Jahre auf der Erde vergangen. Das akzeptieren die drei sofort und sie scheinen sich überhaupt keine Sorgen zu machen, wie die Erde in so vielen Jahren aussehen wird und ob sie sich dann noch dort zurechtfinden.
- Die Handlung entwickelt recht zügig. Das hat den Vorteil, dass keine Langeweile aufkommt, führt aber auch dazu, dass der Leser hinnehmen muss, dass der Protagonist z.B. im Handumdrehen die Sprache der Affen lernt und diese umgekehrt auch sehr schnell seine Sprache beherrschen. Dieser Kritikpunkt ist aber ebenso wie der erste Punkt auch der Tatsache geschuldet, dass das Buch nur 188 Seiten hat,
- Ich finde es befremdlich und verantwortungslos, dass der Protagonist zusammen mit Nova (= eine der Menschenfrauen von dem fremden Planeten) ein Kind zeugt, obwohl er in Nova – zumindest anfangs – nicht vielmehr als ein Tier sieht und für sie nichts als bisschen Sympathie empfindet.
- Das Verhalten des Protagonisten gegenüber Professor Antelle finde ich auch etwas fraglich: Gegen Ende der Geschichte entscheidet er sich recht schnell dazu, den Professor im Stich zu lassen. Zwar tut ihm das Ganze leid, aber es scheint ihn nicht sehr zu belasten.
Im Vergleich zum Film gibt es einen Punkt, der im Buch anders ist und mir sehr gefallen hat: Die Art und Weise, wie der Protagonist zusammen mit Cornelius (= Affe, mit dem er sich anfreundet) dem Geheimnis des fremden Planeten näherkommt…
Fazit:
Ein kurzweiliges Sci-Fi-Abenteuer mit ausgefallener Grundidee und mit überraschenden Wendungen (vorausgesetzt man kennt den gleichnamigen Film noch nicht). Wer den Film kennt und mag, dem gefällt wahrscheinlich auch das Buch. Man sollte aber nicht mit zu hohen Erwartungen herangehen. Das Buch hat bloß 188 Seiten und das führt dazu, dass einige Aspekte etwas zu kurz kommen.
- Corinne Hofmann
Wiedersehen in Barsaloi
(210)Aktuelle Rezension von: TanteGhostCorinne kehrt zu ihrer Familie zurück. Dabei durchlebt aber nicht nur sie das absolute Gefühlschaos. Ihre Leser auch.
Inhalt: Corinne Hoffmann kehrt nicht zum ersten Mal nach Afrika zurück. Aber zum ersten Mal zu ihrer afrikanischen Familie.
So eine Reise, aus den Touristengebieten heraus, will gut durchdacht und geplant sein. Und doch geht es nicht ohne einheimische Führer.
Corinne trifft auf viele bekannte Gesichter. Sie wird im Schoß ihrer afrikanischen Familie wieder aufgenommen und versteht sich auch mit ihrem Exmann gut. Auch die kulturellen Unterschiede sorgen für Fettnäpfchen. – Corinne ist wieder zu ause, möchte man meinen.
Fazit: Ich war zwar neugierig auf das Buch, aber anfangs dachte ich schon, dass die Frau nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Sie ist von diesem Mann weg. Sie wusste, dass auch sein Leben weiter gehen wird. Und dann macht sie so einen Wind darum, dass sie wieder nach Afrika reißt.
Keine Ahnung, was die Frau macht. Aber sie schreibt frei von der Leber weg und ich habe sofort all das vor mir gesehen, was die Frau beschreiben hat. Ganz besonders die afrikanische Landschaft.
Gegliedert ist das Buch in verschiedene Kapitel. Diese sind nicht immer chronologisch sortiert, aber als Leser lässt sich das trotz allem gut nachvollziehen. Liegt wohl auch an der Art zu schreiben. Es fließt halt immer mal wieder etwas Stoff aus den vorangegangenen Büchern mit ein. – Es ist kein Muss, sie vorher gelesen zu haben. Aber es stellt einen nicht unerheblichen Vorteil dar.
Unsicherheiten im Umgang miteinander, Verständigungs- und Verständnisprobleme. Alles kommt sehr gut rüber und macht das Erzählte lebendiger und glaubhafter. Ich selber habe mich dabei erwischt, wie ich das eine oder andere Tränchen verdrückt habe oder einen Gänsehautschauer aushalten musste.
Die gesamte Reise ist in jedem Fall sehr gut und ausführlich beschrieben und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die ganze Unternehmung auch ein Stück weit beschwerlicher war. Allerdings bin ich nun auch neugierig geworden, ob die Tochter ihren Vater auch jemals begegnet ist. Ja, da gibt es ein Buch, allerdings konnte ich es nur als Hörbuch finden. – Aber wozu hat man denn Audible ...
Ich kann dieses Buch, eigentlich die gesamte Reihe, nur wärmstens empfehlen. Es ist ein Stück wirklich gelebtes Leben und dann auch noch absolut glaubhaft und ehrlich erzählt. Kopfkino ist vorprogrammiert und die Bilder sind gigantisch.
- Cornelia Funke
Inkheart Trilogy - Inkheart, Inkdeath, Inkspell (Inkheart, 1-3)
(43)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEntdecke die Welt zwischen den Zeilen … Mo ist Buchbinder mit Leib und Seele und hat die Gabe mit seiner Stimme Geschichten zum Leben zu erwecken. Die Figuren entspringen förmlich ihren Büchern. Allerdings nur im Tausch gegen Personen aus der realen Welt. Auf diese Weise verlor Mo vor Jahren seine Frau Resa an die Tintenwelt und hat seither keine Geschichte mehr laut gelesen. Als seine Tochter Meggie dieses Geheimnis entdeckt, fühlt sie sich Büchern zugewandter als je zuvor. Doch als die beiden samt Großtante Elinor plötzlich Capricorn, dem grausamen Herrscher der Tintenwelt, gegenüberstehen, beginnt ein Abenteuer, das die magische Märchenwelt in einen Ort verwandelt, an dem Angst, Schrecken und Terror regieren. Cornelia Funke zählt zu den wenigen deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren, die auch international erfolgreich sind. Zu Recht! Mit 'Inkheart' schafft sie eine wunderbar bunte und fantasievolle Welt samt magischer Geschöpfe und echter Gefühle. Verzaubernde Details inmitten einer komplexen Handlung bieten besten Lesespaß für die ganze Familie. Als besonderes Extra empfinde ich die liebevollen Illustrationen der Kapitel, die Funke selbst entworfen hat. Für mich hat die bunte Wortgewandtheit, mit welcher das Abenteuer um Meggie und Mo erzählt wird, der Geschichte eine wirkliche Prise Magie verliehen. Alles in allem ein sehr schönes Buch, für alle, die es lieben, sich in Fantasiewelten zu verlieren. Wer nicht genug bekommen kann, der sollte unbedingt die komplette Trilogie, sprich 'Inkspell' und 'Inkdeath', lesen. - Beth Reekles
The Kissing Booth
(62)Aktuelle Rezension von: Victoria_LottieIch habe mit diesem Buch wieder angefangen zu lesen und muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde obwohl ich den Film zuerst gesehen habe.
Prinzipiell kann ich sagen, dass die Geschichten im Buch und im Film fast komplett unterscheiden was aber überhaupt nicht schlimm ist!
Dass die Geschichte rund um die Regel-Liste zwischen Elle und Lee rausgelassen wurde fand ich ehrlich gesagt sogar etwas besser gelöst. Genauso wie das gemeinsame Hobby von den beiden auf der Dance Dance Mania Maschine zu spielen hat mir nicht gefehlt.
Die Liebesgeschichte zwischen Noah und Elle hat mir das ein oder andere mal schon mein kleines Herzchen bluten lassen.























