Bücher mit dem Tag "filmgeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "filmgeschichte" gekennzeichnet haben.

75 Bücher

  1. Cover des Buches Kein Sommer ohne Liebe (ISBN: 9783596035342)
    Mary Kay Andrews

    Kein Sommer ohne Liebe

     (171)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Kein Sommer ohne Liebe von Mary Kay Andrews ist ein seichter, etwas dahin plätschernder Sommerroman. Der sich schnell lesen lässt. Mir persönlich war das Buch zu oberflächlich und ich kam mit den Protagonisten und deren Namen nicht zurecht.

    Geer ist Location – Scout und ist für einen neuen Film auf der Suche nach dem perfekten Ort. Den findet Geer in Cypress Key. Der kleine Ort ist etwas verschlafen, urig und hat seinen ursprünglichen Charme. Allerdings hat Cypress Key auch einen Bürgermeister der nicht sonderlich begeistert von den Dreharbeiten in seinem Ort ist. Bei all den Unstimmigkeiten zwischen Geer und Eb (dem Bürgermeister) finden die beiden gefallen aneinander. Doch es gibt immer wieder Auseinandersetzungen und private Probleme.

    Der Schreibstil ist leicht, sommerlich und frisch. Allerdings stolpert man am Anfang über die etwas komisch anmutenden Namen wie Geer, CeeJay, Eb oder Ginny. Aber wenn man die etwas öfter gelesen hat geht es schon. Die Geschichte an sich hätte eigentlich ganz nett sein können. Für mich gab es aber einige Längen und zu viel Nebensächlichkeiten die die Geschichte künstlich in die Länge zog.

    Auch blieben die Protagonisten sehr distanziert. Man hat alle nur Oberflächlich kennen gelernt und ehrlich gesagt war mir niemand so wirklich sympathisch. Auch konnte ich mit ihnen nicht wirklich mitfühlen. Sie waren mir zu unauthentisch und zu sehr auf sich bezogen. Es wird zwar viel geredet in dem Buch aber eine echte Kommunikation kam nicht zu Stande.

    Das Buch ist zwar nett zu lesen und gerade in den Sommermonaten geeignet wenn man nicht so viel denken will und sich nur berieseln lassen will. Wer hier eine tolle Story erwartet wird eher enttäuscht sein.

  2. Cover des Buches 4 3 2 1 (ISBN: 9783498000974)
    Paul Auster

    4 3 2 1

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                                                                         

    Es tut mir so leid, doch diese großartige Geschichte von der Idee her, hat mich in ihrer Ausführung gar nicht gepackt. Ich hatte mich so auf diesen umfangreichen Roman gefreut und habe wahrscheinlich andere Erwartungen gehabt, wie z.B. bei "Ein wenig Leben" oder "Das achte Leben. Für Brilka."

    Aber der Reihe nach. Die Idee zu der Geschichte ist grandios, man muss aufmerksam lesen, um durchzublicken. Es wird ein Leben in vier Variationen erzählt. Was wäre wenn? Eine spannende Frage, die man sich auch schon sicher, gestellt hat.  Ich finde es sehr ausgefallen, einen Roman so zu strukturieren. Allerdings nur die einzelnen Variationen des Lebens des Hauptprotagonisten haben mir wirklich gefallen. Die restlichen Lebensläufe fand ich eher belanglos und langatmig.  Ich habe die Handlung in diesem Roman vermisst, es wurde zwar viel geredet, aber der Autor hat mit seinen Ausführungen nichts Nennenswertes ausgedrückt. Den Archibald Ferguson erlebte ich als emotional flach, wenig engagiert, uninteressant.

    Auch bei dem Erzählstil bin ich ambivalent.     Ich habe die Art der Erzählung als schön empfunden, es war bildreich und auch lebendig, aber mir hat es nicht gefallen, dass die Sätze ohne Punkt und Komma vorgetragen worden sind. Manche zogen sich über eine Seite hinaus.

    Ich habe mal eine Rezension gelesen, wo der Rezensent den Roman als "Langatmig und mühsam, wie Joggen im Sand" charakterisiert, da bin ich seiner Meinung.

    Paul Auster hätte vielleicht sich selbst einen Gefallen getan, wenn er die verschiedenen Leben eins nach dem anderen dargestellt hätte. Oder wenn diese vier Variationen des Lebens gravierende Unterschiede aufweisen würden. Ich weiß es nicht.

    Fraglos hat Paul Auster eine bemerkenswerte Leistung abgeliefert, doch Meisterwerk ist es keinesfalls. Und für mich leider langatmige Geschichte, die mich nicht packen konnte.

                                                                                                                                  

  3. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (867)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  4. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (744)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  5. Cover des Buches Picknick im Dunkeln (ISBN: 9783446265707)
    Markus Orths

    Picknick im Dunkeln

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Gleich mal vorneweg eine Warnung: Wer nach dem Verlagstext "eine aufregende philosophische Reise, eine urkomische und todernste Geschichte über die großen Fragen des Lebens" erwartet, wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein.

    Das hat dieser kluge, kurze Roman jedoch nicht verdient. Leider werden die Klappentexte jedoch auch hierzulande immer reißerischer, keine Ahnung, was sich die Marketing-Abteilungen davon versprechen. Jedenfalls habe ich in "Picknick im Dunkeln" keine urkomischen Passagen gefunden, wohl aber fein dosierten Wortwitz. Und ja, es geht um den Tod, darum ob und wenn ja was uns danach erwartet, und die philosophischen Betrachtungen sind durchaus ernst, aber deswegen nicht gleich todernst.

    Der Plot mutet zunächst mystisch-skurril an: Stan Laurel, bekannt vor allem als Komiker des legendären Filmduos "Laurel und Hardy"/"Dick und Doof", trifft in einem zappendusteren Gang auf den rund 700 Jahre vor ihm geborenen Thomas von Aquin, seines Zeichens dominikanischer Theologe und Philosoph. Autor Markus Orths schafft eine unterhaltsame und lehrreiche Melange aus einer Doppelbiografie und einem philosophischen Spaziergang. 

    Ich habe das Buch zwei Mal gelesen und kann dies nur empfehlen: Es steckt voller sprachlicher Kleinode, besonders die witzig-beschreibenden Neologismen, wie etwa "Schneckenfühlerfingerchen" haben es mir angetan. Für das bessere Verständnis manch philosophischen Gedankengangs hätten mir etwas mehr einschlägige Vorkenntnisse wohl geholfen. Sehr bereichernd fand ich hingegen die wahre Flut an biografischen Details, vor allem zu Stan Laurel. Daneben ist der Roman aber vor allem auch eine Geschichte über zwei Männer, die aus völlig unterschiedlichen Erfahrungs- und Glaubenswelten stammen, und die dennoch in einen wirklichen Dialog treten. Die den Gesprächspartner erzählen lassen und ihm aufmerksam zuhören, versuchen, ihn zu verstehen, auch das, was zunächst fremd erscheint, ins eigene Denken zu lassen.

    So gesehen ein wichtiges Buch, gerade in einer Zeit, in der sich vorgefasste Meinungen schnell zementieren und Diskussionen oft zum reinen Schlagabtausch statt zu wirklichem Dialog verkommen.

  6. Cover des Buches Der blutrote Teppich (ISBN: 9783462051414)
    Christof Weigold

    Der blutrote Teppich

     (49)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Eigentlich hatte Hardy Engel nach seinem letzten Fall die Nase von der Filmbranche und der Ermittlertätigkeit voll. Inzwischen konnte er aber selbst die Miete nicht mehr zahlen. Dann hat der bekannte Regisseur William Desmond Taylor einen Auftrag für ihn. Als Hardy ihn aufsucht, liegt Taylor erschossen in seinem Wohnzimmer. Natürlich gerät Hardy ins Visier der Ermittler. Daher bleibt ihm keine Wahl, als selbst den wahren Täter zu finden.

    Mir hatte schon der Vorgängerband „Der Mann, der nicht mitspielt“ gut gefallen und Hardy Engels zweiter Fall konnte mich auch wieder überzeugen. Der Autor Christof Weigold hat auch dieses Mal wieder einen realen Mordfall aus der Vergangenheit aufgegriffen und darum eine Geschichte gesponnen. Man trifft in dem Buch auf viele bekannte Namen aus der Filmbranche in den Zwanziger Jahren. Der Schreibstil ist lebendig, ein wenig lakonisch und sehr gut zu lesen.

    Der Deutsche Reinhard Engel hat auf eine Karriere als Schauspieler gehofft, doch da das nicht so recht funktioniert, betätigt er sich nebenbei auch als Privatermittler. Doch in Hollywood wird mit harten Bandagen gekämpft. Keiner gönnt dem anderen etwas und man wird leicht zum Spielball derer, die das Sagen haben. Auch in diesem Fall weiß Hardy nie so genau, wem er trauen kann, denn es wird manipuliert und integriert. Aber Hardy zieht sein Ding durch, auch wenn er sich mit einigen mächtigen Leuten anlegen muss. Ich mag Hardy, auch wenn er nicht unbedingt ein Sympathieträger ist. 

    Immer wieder gibt es neue Wendungen, welche die Spannung hochhalten. 

    Mir hat auch dieser Roman wieder viel Spaß bereitet. Ich kann ihn empfehlen. 

  7. Cover des Buches Das Lichtspielhaus - Zeit der Entscheidung (ISBN: 9783426523247)
    Heidi Rehn

    Das Lichtspielhaus - Zeit der Entscheidung

     (39)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Ein Klappentext, der sich spannend liest und eine interessante Geschichte verspricht. Eben genau so, wie ich es von Heidi Rehns Buch „Das Haus der schönen Dinge“ kannte. Doch diesmal wurde ich leider ein wenig enttäuscht. Während ich die Informationen zu den Filmen und Schauspielern, die es ja alle wirklich gab, klasse fand, war die Story an sich zäh. Schnell ist klar, dass Elsa sitzengelassen wird und mit ihrer Schwiegermutter Zenzi und ihrer Assistentin Lottie den Laden, bzw. die Kinos schmeißen wird. Wenn sich auch Elsa erst schwertut, denkt die zigarrenrauchende taffe alte Dame denkt jedoch nicht im Traum daran, darüber zu verzweifeln. »Wir Donaubauer-Frauen schaffen das alles gemeinsam! »Wenn es sein muss, auch ohne Männer.« Tja, und so plätschert der Roman so ein wenig vor sich hin ohne wirklich Fahrt aufzunehmen. Im Hintergrund machen sich schließlich Hitlers braune Schergen breit aber nicht mal das bringt Schwung in das Buch. Die Autorin kündigt am Ende einen weiteren Teil der Lichtspielhaus Saga an … den werde ich mir wohl schenken. Von mir bekommt das Buch leider nur drei von fünf möglichen Sternen. Ich finde, das kann die Autorin besser.    

  8. Cover des Buches Der Pate (ISBN: 9783499247651)
    Mario Puzo

    Der Pate

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Der Film ist gut, das Buch nicht minder. Ein Klassiker, um den man kaum herumkommt. Amüsant, kurzweilig, spannend und wie die Mafia katholisch-konservativ – allerdings mit Augenzwinkern. Ach ja und etwas brutal, so sind Krimis eben.

  9. Cover des Buches Mefisto (ISBN: 9783404156771)
    Richard Montanari

    Mefisto

     (161)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    In Philadelphia geht der "Filmmörder" um. Detective Kevin Byrne und seine Partnerin Jessica Balzano ermitteln.
    Eine Frau wird brutal ermordet, die Szene hineingeschnitten in Hitchcocks Psycho. Und das ist nicht die einzige Filmbotschaft.

    Leider habe ich nicht das richtige Buch gefunden - auch dieses erschien bei der Thriller Selection von Weltbild.

    Irgendwie fehlte etwas bei dem Thriller. Richard Montanari kann schreiben, aber irgendwie. Zäh wie Kaugummi? Ich kam einfach nicht vom Fleck. Sehr viele Leute die mitmischeln und die Übersicht zu halten fand ich einfach super schwer. Oftmals las ich und dachte, aha, wer war das nochmals, was macht der genau und wo muss ich den einordnen? Ich kam einfach nicht vom Fleck.

    Fazit: Schreiben kann der Autor sicherlich, aber Mefisto ist etwas zäh, einfach weil zu viele Protagonisten und Geschichten in ein relativ dünnes Buch gepackt worden sind.
  10. Cover des Buches Grace. Das Mädchen mit den weißen Handschuhen (ISBN: 9783458681175)
    Kerri Maher

    Grace. Das Mädchen mit den weißen Handschuhen

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Strokeline

    Dieses Buch macht Spaß zu lesen. Meiner Meinung nach ein schöner, angenehmer Schreibstil!

    Die Namen der Schauspieler kennt man alle und die Seiten verfliegen beim Lesen im Nu. 


    Ein schöner Roman, der sich perfekt für abends vorm Schlafengehen eignet! 

  11. Cover des Buches Die vergessene Freundin (ISBN: 9783453358843)
    Rebecca Martin

    Die vergessene Freundin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Chrisronny

    Das Buch hat mir gut gefallen, da es um eine Mädchenfreundschaft geht in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, von 2 unterschiedlichen Mädchen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Es hätte so sein können, stelle ich mir vor. Und sehr schade dass diese Freundschaft so traurig endete und  zwischen Elly und Tonja leider keine Aussprache damals gab. Aber so ist es wohl oft im Leben, bei vielen von uns. Toll, dass Elly in dem hohen Alter noch so vital ist.  Auch die Liebesgeschichte zwischen Tom und Carina gefällt mir. 

  12. Cover des Buches Der stumme Tod (ISBN: 9783492316118)
    Volker Kutscher

    Der stumme Tod

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Dieses Buch habe ich gelesen, als ich mir die Wartezeit auf Babylon Berlin verkürzen wollte, weil die dritte Staffel lose auf diesem Buch basiert. Gefallen hat es mir allerdings nicht so. 

    Die Story ist eigentlich vielversprechend: Kommissar Gereon Rath versucht 1929 in Berlin den Tod mehrerer Schauspielerinnen aufzuklären, die erste wurde Opfer eines sabotierten Scheinwerfers, der anderen wurden die Stimmbänder rausgeschnitten.

    Das Ganze spielt vor dem Hintergrund des Wechsels von Stumm- zu Tonfilm, eigentlich interessant, wird aber wenig beleuchtet. Mein Problem war, dass man zu früh wusste, wer die Schauspielerinnnen tötet und daher die ohnehin fehlende Spannung also ziemlich früh flöten geht. Es wird einfach zu viel Zeit auf anderes verschwendet und oft laufen die Handlungen sehr antiklimatisch. 

    Also nein, man muss es nicht gelesen haben. 

  13. Cover des Buches Miss Hollywood - Mary Pickford und das Jahr der Liebe (ISBN: 9783453423855)
    Emily Walton

    Miss Hollywood - Mary Pickford und das Jahr der Liebe

     (27)
    Aktuelle Rezension von: KarinLe

    Das Buch erzählt die Geschichte des Aufstiegs eines Mädchens, welches schon als Kind wegen ihrer Goldlöckchen im Scheinwerferlicht der Kameras stehen muss, zur erfolgreichsten Stummfilmschauspielerin aller Zeiten in Hollywood und ersten Filmproduzentin, Mary Pickford.
    Zum einen die Geschichte einer begehrten, gefeierten und auch starken Frau, die andererseits anfänglich einsam gefangen in einer unglücklichen Ehe von ihrer großen Liebe träumt. Ein Leben immer im Blickfeld ihrer strengen Mama, zwischen Verantwortung und Liebe. Eine Geschichte mit weiteren interessanten historischen Figuren wie Charlie Chaplin und Douglas Fairbanks.

    Ich mochte sofort die Zeit, von der das Buch erzählt. Emily Walton beschreibt und umschreibt in gehobener Schreibweise sehr anschaulich die Atmosphäre, Denkweise und Geschehnisse dieser Zeit ab 1916. Ich persönlich hatte eine sehr lebendig bildliche Vorstellung und konnte mich gut in das Buch hineindenken.

    Der Roman hatte für mich eine flüssige Leseweise ist allerdings auch etwas anspruchsvoller geschrieben. Nicht jeder Leser wird alle verwendeten Begriffe/jedes Synonym auch kennen. Die Verwendung ist allerdings passend für die Zeit, in der das Buch spielt.

    Aus meiner Sicht ein romantischer, leicht an die Biografie Mary Pickfords angelehnter Roman mit sehr ansprechendem Cover.

    Eine kleine Zeitreise mit klarer Leseempfehlung von mir.

  14. Cover des Buches Unser allerbestes Jahr (ISBN: 9783596511747)
    David Gilmour

    Unser allerbestes Jahr

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Jesse, Davids Sohn, möchte nicht mehr zur Schule gehen. Doch das ist für David eigentlich nicht in Ordnung, denn mit 16 Jahren gibt es noch so viel zu lernen. Deshalb beschließt er, seinem Sohn einen Deal vorzuschlagen. Jesse darf die Schule für ein Jahr pausieren, wenn er wöchentlich drei Filme ansieht, die sein Vater für ihn auswählt. Dafür bekommt er allerdings freie Kost und Logis. Ab jetzt haben beide sehr viel Zeit für Gespräche und sich näher mit wichtigen Themen auseinander zu setzen.

    David Gilmour erzählt hier eine wahre Geschichte, denn ihm erging es mit seinem Sohn so. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil und mich hat sein Handeln beeindruckt, denn nicht jeder besitzt die Stärke, sich auf so intesive Art und Weise mit seinem pubertierenden Kind zu befassen.
  15. Cover des Buches Die Entdeckung des Hugo Cabret (ISBN: 9783570221181)
    Brian Selznick

    Die Entdeckung des Hugo Cabret

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Memories_of_Books

    Klappentext:

    Eine mitreißende Geschichte von Geheimnissen, großen Träumen, Freundschaften und besonderen Talenten.Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen …

    Inhalt:

    Der Waisenjunge Hugo Cabret, lebt verborgen in den Gemäuern des Parisers Bahnhofs. Sein Vater ist vor seinem tot Uhrmacher gewesen, und seit dem tot seinen Vaters arbeite Hugo heimlich und unentdeckt im Bahnhof, und sorgt dafür das die Uhren dort niemals zum stillstand kommen.Hugo findet eines Tages in dem Museum in dem seit Vater gearbeitet hatte, einen Automaten, einen Automaten in Form eines menschlichen Torsos, dieser eine Feder in seiner Hand hielt, nun dachte Hugo das dieser Automat eine Nachricht für ihn von seinem Vater bereithält, und für Hugo war klar ihn reparieren zu müssen. Hugo machte sich nun im Bahnhof auf die suche nach verschieden Teilen ( Zahnrädern, federn, usw.) , und er wird bei einen Spielzeugmacher im Bahnhof fündig,da er kein Geld hat, beschloss er sich die Sachen heimlich in seine Taschen zu stecken, aber dabei wurde er erwischt. Wie die kleine spannende und sehr schöne Geschichte weiter geht, müsst ihr nun selbst lesen.

    Meine Meinung:

    Es ist ein sehr visuelles Buch, es besteht aus sehr vielen wunderschönen Illustrationen, die perfekt zu der Handlung passen, und sie teilweise auch weiter erzählen. Der Text ist sehr einfach gehalten und man schafft es sehr leicht das Buch in nur einem Schwung durchzulesen. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so ein besonderes Buch in den Händen gehabt, es ist einfach komplett anders aufgebaut wie andere.

    Fazit:

    Das Buch ist für alle die, die Paris in den 30 Jahren mögen, die sich für eine sehr schöne kleine historische Geschichte interessieren, und einfach in eine kleine andere Welt eintauchen möchten.

  16. Cover des Buches Unter dem Zwillingsstern (ISBN: 9783442462490)
    Tanja Kinkel

    Unter dem Zwillingsstern

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Filzblume
    Klappentext: Schon als kleines Mädchen weiß Carla Fehr, dass sie Schauspielerin werden will. Und in dem jungen Robert König findet sie einen Gleichgesinnten, dem sie ein Leben lang in intensiver Freundschaft verbunden bleiben wird. Trotz unterschiedlicher Lebenswege eint sie die Liebe zu Theater und Film – gegen ihre Familien und durch die bewegten zwanziger Jahre, durch Naziterror und Exil. 🔹Ein Teil der Handlung des Romans spielt in Deutschland (München, Berlin). Verlagert wird die Handlung in die USA, Hollywood und New York. Wir erleben starke Charaktere, sowie Hauptakteure und Nebenakteure sind authentisch. Wir bewegen uns auf den Bühnen der Welt mit fiktiven und vielen realen Personen der Theaterwelt und des Filmgeschäfts. Hier kann die Autorin auf ihr umfangreiches Wissen zurückgreifen. Sie hat sehr gut recherchiert und der Roman liest sich sehr spannend und hatte für mich nur wenige Längen ( manchmal zu viele Theaterdialoge). Politische Hintergründe sind gut in die Handlung eingebaut — Emigrieren, Flucht, Bleiben oder Sterben -ging es damals in Deutschland vielen Menschen. Die Figuren des Robert König und Carla Fehr sind sehr gut gezeichnet und entwickeln sich in dem Roman vom Kind zum Erwachsnen parallel zur Geschichte. Unter dem Zwillingsstern ist sehr gute Unterhaltung mit Gefühl und bietet wunderbare Dialoge zwischen den Akteuren. Was mir persönlich nahe ging war die Figur des Martin Goldmann, Roberts Ziehvater, Arzt, Jude und Deutscher, der alle Hoffnung auf ein Ende des „Spuks“ hatte, um dann doch die bittere Wahrheit erkennen zu müssen. Der Roman bietet geschichtlichen Hintergrund, auch was die Emigration der Deutschen in das Ausland anging, die oft zurückgewiesen, nicht ernst genommen und in den Tod geschickt wurden. ⭐️⭐️⭐️⭐️4,5 Sterne. Ich habe dieses Buch als eBook gelesen, das 2014 im dotbooks Verlag erschien.
  17. Cover des Buches Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? (ISBN: 9783453861411)
    François Truffaut

    Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Es ist einfach wahnsinnig spannend, Truffaut dabei zu verfolgen, wie er das Mysterium Hitchcock Stück für Stück zu enträtseln versucht. Wie sich da zwei absolute Experten ihres Fachs über diverse cineastische Themen unterhalten, manchmal regelrechte Schlagabtäusche liefern und fast beiläufig ihr geballtes Fachwissen beweisen, ist schon großes Kino.

    Es ist allerdings von Vorteil, sich vor dem Lesen schon mit Filmtheorie im Allgemeinen und Hitchcocks Filmen im Besonderen auseinandergesetzt zu haben. Interviewer und Interviewter schlagen einen lockeren Tonfall an und dozieren auch nicht auf Fachchinesisch. Aber es hilft ungemein, ein gewisses Grundwissen mitzubringen. Manchmal erinnern die Dialoge – denn das sind die Frage-und-Antwort-Spiele meistens – eher an die unterhaltsamen, beiläufigen Fachsimpeleien zweier Cineasten.

    Am Ende der knapp über 400 Seiten war ich auf jeden Fall ein ganzes Stück schlauer, was Alfred Hitchcock und sein Leben und Wirken, aber auch was das weite Feld Filme im Allgemeinen, Truffaut und nicht zuletzt Hitchcocks Machwerke (auch die unbekannteren) angeht. Auch für Laien sind die meisten Infos gut verständlich aufbereitet, was nicht zuletzt an den beiden Regisseuren liegt. Denn deren Leidenschaft für ihr Metier springt nahezu aus jeder Zeile. Und vor allem lernt man vieles quasi nebenbei, was man sich sonst aus trockenem Lehrwerk zusammensuchen müsste.

  18. Cover des Buches Hitchcock (ISBN: 9783453437265)
    Stephen Rebello

    Hitchcock

     (6)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    1959 entwickelt der amerikanische Schriftsteller Robert Bloch (1917-1994) basierend auf den spärlichen Berichten über den nur etwas mehr als 60 km von ihm entfernt lebenden "Schlächter von Plainfield" Ed Gein (1906-1984)  den Hintergrund seiner Figur Norman Bates für seinen Roman "Psycho". Gein war 1957 festgenommen worden, als nachgewiesen werden konnte, dass er die Besitzerin eines Gemischtwarenladens umgebracht hatte. Als man seine Farm, die er allein bewirtschaftete, aufsuchte, fand man dort neben der geköpften Leiche der Frau noch unzählige andere Frauenköpfe, die zu Schalen und Schüsseln verarbeitet worden waren. Die Haut und Knochen von ausgegrabenen Leichen hatte Gein zu Lampenschirmen, Bezügen für Stühle oder Schnüren für Rollos verarbeitet. Er versuchte auch einen weiblichen Anzug aus menschlicher Haut zu entwerfen, damit er in diesen schlüpfen und zu seiner Mutter werden konnte... welche eine religiöse Fanatikerin war und die Gein bis zu ihrem Tod auf der einsamen Farm pflegte.

    Nach 46 Filmen und drei sehr erfolgreichen Staffeln seiner TV-Show "Alfred Hitchcock presents" wurde dem 59jährigen Regisseur langsam bewusst, dass die Gefahr der Wiederholungen bestand. Alle gängigen Genres hatte der Meister schon besucht. Was wäre nun ein Thema für den "Master of Suspense" und den letzten von fünf Filmen, für die er bei "Paramount Studios" unter Vertrag stand? Peggy Robertson, eine Frau aus dem inneren Kreis von Hitch, machte ihn auf den Horrorroman "Psycho" aufmerksam. Hitch erwarb sich inkognito um 9000 US-Dollar die Filmrechte... um danach von "Paramount" abgewiesen zu werden. Einen solchen Film könne man unmöglich produzieren. Das Studio verabscheute den Titel, den Inhalt... alles. Hitchcock schäumte kurz und schlug dann vor, den Film aus eigener Tasche zu finanzieren und auf dem Gelände der "Universal Studios", wo auch seine TV-Show produziert wurde, zu drehen. Paramount müsse nur den Verleih übernehmen...

    Der amerikanische Schriftsteller, Drehbuchschreiber und Journalist Stephen Rebello erzählt von dort weg akribisch und kurzweilig anhand von Aufzeichnungen Hitchcock's sowie den verschiedenen Presseabteilungen des Studios, Berichterstattungen und Interviews mit dem Regisseur, Darstellerinnen sowie Mitarbeiter*innen des Filmes von den Vorarbeiten, den Dreharbeiten, dem Schnitt, der Vertonung und von dem für diesen Film wohl wichtigsten Aspekt - dem Marketing! Das Ganze baut wie der Film selbst langsam eine eigene Spannung auf. Die zahlreichen falschen Fährten, die Hitchcock und die Filmcrew für die Presse legen... kein eigenes Screening für die Filmkritiker und ein rigoroses Verbot an alle Kinobesitzer, weder Kinobesucher nach Filmstart oder vor Filmende aus dem Kinosaal zu lassen. Raffinierte Trailer und der Aufruf, Besucher mögen Stillschweigen nach dem Verlassen des Kinos über den Inhalt bewahren, wirkten. Hitchcock ließ einen Großteil der Buchvorlage, aus der er nur sehr wenig für den Film selbst entnahm (wie so oft), aufkaufen... So mauserte sich der zuerst von der Kritik zerrissene Film zu einem Millionenseller. Weder Hitchcock noch das Studio konnten den nicht abreißenden Geldstrom fassen. Mit dem großen kommerziellen Erfolg des Films schwang sich Hitchcock zu einem der reichsten Regisseure auf (produziert hatte er "Psycho" um 3 Millionen US-Dollar mit seiner TV-Crew und strich nach den ersten Auswertungen 15 Millionen US-Dollar ein) und die Kritiker sahen den wohl erfolgreichsten Film dieses Mannes plötzlich als richtungsweisenden Film. 1992 wurde der Film als "kulturell, historisch und ästhetisch signifikant" eingestuft und zum Schutz und zur Erhaltung in die "National Film Registry" aufgenommen.

    So wunderschön zu lesen, wie Kino in jenen Tagen erlebt und begangen wurde. Kino war ein Gruppenerlebnis, ein Höhepunkt des Tages. Presse und Publikum hielten sich über den Inhalt bedeckt aber äußerten sich euphorisch über die Schockmomente und über die bravouröse Leistung des jungen Anthony Perkins. Eine perfekt mysteriös angelegte Werbekampagne schürte eine Stimmung, die Pulsraten und Ohnmachtsanfälle rapide steigen aber dafür die Verkäufe für Duschvorhänge dramatisch sinken ließ. Kein deppertes spoilern und keine großartige Vernichtung von magischen Kinomomenten wie es heute von ach soooo lässigen Plattformen hirnlos praktiziert wird. Selige Kinozeiten... doch auch 1960 begannen sich markante Veränderungen in der Gesellschaft und somit auch in der Erzählweise des Kinos abzuzeichnen.

    Dieses Buch liefert neben der Produktionsgeschichte auch etwas Einblick in das Leben des Meisterregisseurs. Er war selbst ein schwieriger Mensch, der stets mit Ängsten und Obsessionen zu kämpfen hatte. 

    Rebello's informatives Werk wurde 2012 mit Sir Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock und Helen Mirren als seine Frau Alma sehr gekonnt verfilmt.

  19. Cover des Buches Unsterblicher Film. [Bd. 1]. Die grosse Chronik von der Laterna magica bis zum Tonfilm (ISBN: B0000BI5PS)
  20. Cover des Buches Das war's (ISBN: 9783548205212)
    Heinz Rühmann

    Das war's

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Gluehwuermchen7
    Das Buch beginnt damit, dass Rühmann im Alter von 80 Jahren mit seiner Frau in die Algave fliegt um mit seinem Buch zu beginnen.

    Rühmann wurde am 07. August 1902 als zweites von drei Kindern geboren. Da waren noch sein älterer Bruder Hermann und seine jüngere Schwester Ilse.
    Er wuchs als Wirtskind auf und war ein echter Lausejunge; was er eigentlich nie so richtig ablegte.

    Genauso amüsant , komisch und zuweilen sehr ernst, wie man Rühmann auf der Bühne und im Film kannte, genauso hat er auch sein Buch geschrieben.
    Ohne Schönrederei, geradeheraus und ehrlich.
    "Rühmann eben".
    Vieles, was man dachte zu wissen, wusste man doch nicht oder falsch, und das, was man noch nicht wusste, darf man nun erfahren.

    "Nein", er war kein Nazi, und  "Nein", er hat seine erste Frau nicht einfach verlassen weil sie Jüdin war. Im Gegenteil, er hat sie vor dem Regime beschützt indem er ihr ein Leben in Schweden ermöglichte.

    Viele haben ihn als Egozentriker bezeichnet, was jedoch nicht zutrifft. Allerdings hat er seine, sowie auch die Messlatte derer, die mit ihm arbeiteten, sehr hochgelegt.

    Er liebte Motoren jeglicher Art, jedoch seine Leidenschaft blieb bis zum Schluss die Fliegerei. Auch im Alter von achtzig und älter flog er noch mit seiner Maschine nach bestandenem Eignungstest.

    Seine Geschichten sind erfrischend und wer Rühmann liebt wird auch das Buch lieben.

    Heinz Rühmann hat mich durch meine Kindheit und Jugendzeit begleitet und meine Bewunderung für diesen Mann kennt keine Grenzen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich meine Begeisterung auch an meine älteste Tochter weitergeben konnte.

    Das war´s  sollte man sich als Rühmann-Fan nicht entgehen lassen.
    ***** Sterne von mir.
  21. Cover des Buches Terence Hill (ISBN: 9783868832037)
    Ulf Lüdeke

    Terence Hill

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Flatter

    Über den Autor:

    Ulf Lüdeke ist Autor und Fotograf. Er arbeitet für Zeitschriften und Radiostationen in Deutschland und Italien. Seit 2001 lebt er in Italien und begab sich dort auf die Spuren von Terence Hill. (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Schüchtern und bescheiden - so beschreiben enge Freunde Mario Girotti alias Terence Hill. Deshalb  ist über das Privatleben des Stars an Bud Spencers Seite auch nur wenig bekannt. So weiß kaum jemand von Hills Verbundenheit zu Deutschland, seiner Vorschulzeit in Lommatzsch bei Dresden und seiner Jugend, die er in Amelia, der umbrischen Geburtsstadt seines Vaters, und dann in Rom verbrachte. Hill lehnte aus Abneigung gegen maßlose Gewalt sogar die Rolle als Rambo ab - und verhalf damit Sylvester Stallone zu Weltruhm. Weitgehend unbekannt sind auch die Abgründe, die sich Terence Hill 1990 mit dem Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes Ross auftaten - eines Waisenjungen, den er 1973 drei Tage nach dessen Geburt in München mit Hilfe des Karl-May-Filmproduzenten und Freundes Horst Wendlandt adoptiert hatte. Ulf Lüdeke hat sich auf Hills Spuren begeben und bietet in diesem Buch erstmals unbekannte Einblicke in dessen Leben.


    Meine Meinung:

    Sein filmisches Leben ist hier extrem gut recherchiert und wiedergeben. Wie hat alles angefangen, was waren seine ersten Filme, wann, wo und wie kam es zu dem Dreamteam Terence Hill und Bud Spencer. Auch erhalten wir einige sehr private Einblicke. Terence Hill alias Mario Girotti lernen wir hier als sehr bescheidenen Menschen kennen. Obwohl er ein Weltstar ist, ist er sehr bodenständig geblieben. Den Wert der Familie schätzt er sehr. Wir begleiten ihn durch seine Kindheit und hier ist mir seine Mutter als sehr starke und selbstbewußte Frau aufgefallen, die ihn sehr unterstützt und immer an ihn geglaubt hat. Der Autor beschreibt sehr interessant und spannend seinen beruflichen Werdegang und seine Freundschaft zu Bud Spencer. Für Fans ein Muss. Ich liebe seine Filme und bin ihnen aufgewachsen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.


    Cover:

    Tolles Cover, das den Held unserer Kindheit super getroffen hat.


    Fazit:

    Ein Weltstar mit Charisma und einem superguten Herz. Selten zu finden in den heutigen Zeit. Diese Biographie hat mich tief beeindruckt.

  22. Cover des Buches Top secret (ISBN: 9783894872816)
    Horst Schäfer

    Top secret

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Skandalfilme: Cineastische Aufreger gestern und heute (ISBN: 9783894725624)
    Stefan Volk

    Skandalfilme: Cineastische Aufreger gestern und heute

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy


    Skandalfilme! Allein der Titel hört sich für manche gewiß reißerisch an. Dem ist aber nicht so. Dieses Buch ist klug, fundiert und profunde formuliert.

    In diesem Buch wird exemplarisch aufgezeigt, wie wandlungsfähig Moralvorstellungen doch sind, wie der Einfluss auch der Kirchen noch gewirkt hatte und über was man sich nicht so aufgeregt hat. Darüber könnte man heute nicht einmal mehr müde grinsen.

    Es ist unterteilt von den Anfängen bis 1949 und dann kommt chronologisch jedes Jahrzehnt bis 2006. ( Das Buch ist aus dem Jahr 2011 ).

    1896 konnte man auf der Leinwand den allerersten Kuss überhaupt sehen und das löste Aufruhr in den USA aus. "Schlechthin widerwärtig!"

    1919 spielte Conrad Veidt( der Somnambule aus "Das Cabinet des Dr. Caligari ) einen Homosexuellen in " Anders als die Andern". Skandal! Geschrei! Homophobie gibt es leider heute immer noch!



    Einer der wahren Pluspunkte des Buches ist, daß an den Rändern in Kästen Persönlichkeiten und Begriffe erläutert werden.


    Das Buch ist eine scharfsinnige, geschliffene Analyse. Man denke nur an Hildegard Knefs Barbusigkeit in "Die Sünderin". Shocking!
    Erschreckend, wie die Zensur noch eingriff und welche Macht die Kirchen im Hintergrund noch hatten.
    Ja, aber dann wurden die Zeiten gegen Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre liberaler. Aber dann kamen die Wellen der Horror- und Sexfilme. Texas Chainsaw Massacre! So blutig! ( Dabei ist kaum Blut im Film zu sehen ). Die Geschichte der O. erhitzte die Gemüter als auch der Film Salò oder die 120 Tage von Sodom, wo konsequent de Sades Schrift mit dem Faschismus verbunden wird, aber die Kritiker sahen nur die Perversitäten und nicht die tieferen Intentionen von Pier Paolo Pasolini.
    Blasphemie erregte in den 80er Jahren die Gemüter durch Herbert Achternbusch zum Beispiel. Blasphemie ist offenbar ein Evergreen, um Aufregung anzustacheln.
    Die Zeiten wurden und werden noch liberaler. So mußte auch der Film, wenn er Sex und / oder Horror zum Thema hat, immer drastischer werden, um überhaupt noch Reaktionen zu provozieren. Dann kommt es zu fragwürdigen Filmen wie "Hostel" von Eli Roth, wo es nur noch um die Zerstörung von Körpern geht, ohne nennenswerte Handlung, purer Nihilismus, was ich schade finde. Horror mit intelligenter Handlung braucht für mich nicht blutarm zu sein, aber eine Handlung wäre schon immanent.
    Beschlagnahmung oder Indizierung auch von den sogenannten "Torture Porns" bringt hingegen gar nichts, weil das erst recht die Neugierde anstachelt und es Mittel und Wege gibt, sich diese Filme zu beschaffen. Alles, was kriminell ist, von Snuff bis Kinderporno gehört selbstredend verboten und vernichtet.
    Was aber das Medium Film angeht, ist es oft nur ein Sturm im Wasserglas, viel Gedöns um Nichts. Was legal ist, soll jeder nach eigener Fasson sehen können. Nur, wie drastisch können Filmemacher noch werden, um einen Skandal zu provozieren? Skandale sind auch wunderbare kostenlose Werbung.
    Das Buch ist jedenfalls verständlich und sehr interessant geschrieben, ohne Fachchinesisch, mit vielen Schwarzweißbildern und einer sehr hilfreichen Literaturliste und Register. Für jeden Cineasten unverzichtbar!

  24. Cover des Buches Ich liebe dich. Für immer (ISBN: 9783351027384)
    Nicole Nottelmann

    Ich liebe dich. Für immer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Im Mai 1930 lernte Salka Viertel Greta Garbo auf einer Cocktailparty zu Ehren Marlene Dietrichs kennen. Der Beginn einer Freundschaft, die bis zum Tode Salkas im Jahr 1978 in der Schweiz anhielt. Eine Freundschaft über die bis dato nicht viel bekannt war und die sich im Geheimen abspielte. Salka, eine gescheiterte Theaterdarstellerin, war in den 1920er Jahre nach Hollywood gekommen und begann sich nach der Bekanntschaft mit Garbo zu ihrer „Managerin“ zu etablieren. Sie wirkte an Filmen, wie Anna Christie oder Königin Christine mit und etablierte in Ihrem Haus einen Zufluchtsort für europäische Emigranten. Zu ihren Bekannt- und Freundschaften zählten so illustre Persönlichkeiten, wie Charles Chaplin, Thomas Mann, Aldous Huxley, Bertold Brecht, Helene Weigel oder Lion Feuchtwanger. Garbo wurde zu ihrer „besten Freundin“ und ein Leben lang zehrten beide an der Aufmerksamkeit der jeweils Anderen. 

    Nicole Nottelmann hat über Briefe, Tagebuchaufzeichnungen verschiedener Schauspieler, Hollywoodagenten und Schriftsteller diese Freundschaft rekonstruiert und ein Buch geschrieben, dass Salka Viertel aber auch die Garbo in einem neuen Licht präsentiert. Als Leser erhält man einen sehr intimen Einblick in das Leben beider Frauen. Geschickt verstrickt sie Selbige und gibt dabei auch noch einen Blick auf die „goldene Ära“ des Films und auf das Hollywood der 1920er bis 1940er Jahre, welches vor allem von den europäischen Emigranten geprägt war. Dabei liest sich das Buch leicht und schnell weg. Einziges Manko: das Buch endet mit dem Tod Salkas. Hier hätte ich mir gewünscht in einem abschließenden Kapitel noch einen Blick auf das Leben Garbos nach Salkas Tod zu werfen. 

    Fazit: Ein spannendes Portrait einer Freundschaft und zweier sehr unterschiedlicher Frauen, die das 20. Jahrhundert geprägt haben.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks