Bücher mit dem Tag "filmstudio"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "filmstudio" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Die Frau im hellblauen Kleid (ISBN: 9783453422124)
    Beate Maxian

    Die Frau im hellblauen Kleid

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Vorleser2
    Mir hat die Idee sehr gut gefallen, dass der Roman von vier starken Frauen handelt und von ihrem Weg erzählt, wie sie in die Schauspielszene gekommen und zu der Frau geworden, die sie heute sind.
    Jedoch hatte ich in der  Gegenwartszeit  von Beginn an ein Problem mit der Grundkonstellation der Charaktere: Die sehr erfolgreiche und berühmte Großmutter, die Tochter, der der große Durchbruch als Schauspielerin nie gelungen ist und daher in Werbespots über verdauungsfördernden Joghurt mitspielt, und schließlich die Enkelin, die wider mehr nach ihrer Großmutter kommt und der eine große Karriere bevorsteht. Aber auch die Enkelin darf nicht perfekt sein, denn Sophie ist mit einem Mann zusammen, mit dessen Familie schon lange eine Fehde herrscht. Dieser  Dreisprung , wie ich es mal nenne, zwischen erfolgreich - nicht erfolgreich - wieder erfolgreich, aber mit einem "Makel", war mir zugegebenermaßen ein wenig zu klischeehaft ... weiter lesen bei www.dievorleser.blogspot.de
  2. Cover des Buches Der und kein anderer (ISBN: 9783442383580)
    Susan Elizabeth Phillips

    Der und kein anderer

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Bobby Tom kommt nicht in die Gänge und Gracie soll ihm Beine machen. Eine sehr undankbare Aufgabe, die sie mit großem Elan und Einsatz angeht. Bobby Tom versucht sie mit seinem Charme und Tricks abzulenken, aber Gracie ist nicht wie die anderen Frauen, die er kennt.

    Meinung:

    Man trifft ein paar alte Bekannte aus den Vorgängerbüchern, ohne, dass man diese unbedingt gelesen haben müsste. Bobby Tom und Gracie könnten nicht unterschiedlicher sein: er manipuliert alle mit seinem Charme, während sie sehr guter Organisator und einfach hilfreich ist und helfen will. Und doch sind sich beide in gewisser Hinsicht ähnlich: denn beide wollen helfen. Aber vor allem entspricht Gracie nicht dem Standardbild seiner bevorzugten Frauen: vollbusige Feger. Gracie ist die erste Frau, die ihm Paroli bietet und die Dialoge sind teilweise so gut und spritzig, dass man laut lachen muss. Einfach herrlich gemacht. Gracie war mir von der ersten Sekunde an sympathisch.

    Die Geschichte ist einfach zu lesen und bildhaft geschrieben. Zu jeder Zeit spannend, denn auf Gracie warten jede Menge Herausforderungen. Ihre Unbefangenheit und ihr aufopfernder Einsatz ist zum niederknien. Nur der Held hat eine heftige Ladehemmung, ab der ca. Hälfte der Geschichte, und versucht mit allen Mitteln, dass unabwendbare zu umgehen. Zum Schluss muss er teuer bezahlen.

    Fazit:

    Super unterhaltsame Liebesgeschichte mit Erotikszenen, spannend bis zum Ende mit Knalleffekt: Fünf Sterne.

  3. Cover des Buches Sturmzeit - Wilde Lupinen (ISBN: 9783734106019)
    Charlotte Link

    Sturmzeit - Wilde Lupinen

     (301)
    Aktuelle Rezension von: NikoLaus

    Während der erste Teil der Trilogie zur Zeit des ersten Weltkrieges spielt, dreht sich hier alles um die Zeit während des zweiten Weltkrieges.

    Natürlich geht es auch diesmal um Felicia, aber auch um das Leben ihrer Tochter Belle, die nächste Generation der Familie Degnelly.

    Die Zeiten sind furchtbar, Krieg, Leid, menschliches Elend. Die geschichtlichen Ereignisse sind gut verwoben mit den persönlichen Schicksal der Frauen und ihrer Angehörigen und Freunde. Man fühlt als Leser mit und ist genauso machtlos wie die Protagonisten. 

    Eine wunderbare Familiensage, die nicht nur das Leben in dieser schwierigen Zeit schildert , auch die politische Lage ist sehr interessant und schonungslos.



  4. Cover des Buches Und dann saß Audrey Hepburn auf meiner Couch (ISBN: 9783863960902)
    Lucy Holliday

    Und dann saß Audrey Hepburn auf meiner Couch

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Der Roman "Und dann saß Audrey Hepburn auf meiner Couch" wurde von der Autorin Lucy Holliday geschrieben und gibt es mittlerweile in verschiedenen Ausführungen. Die Geschichte sorgt durch die gelungenen Hauptcharaktere für nette Unterhaltung.

    Libby Lomax träumt von einer Schauspielkarriere. Am Filmset hat sie sich jedoch vor der ganzen Crew und dem Filmstar Dillon O'Hara blamiert. Um ihre Sorgen zu vergessen, verbringt Libby ihren Abend mit dem Film Frühstück bei Tiffany. Nichts heitert sie so sehr auf. Doch plötzlich geschieht etwas Unglaubliches: Audrey Hepburn sitzt tatsächlich neben Libby auf der Couch. Als wäre das nicht schon genug, fängt Audrey ihr Ratschläge rund um das Leben zu geben. Hat Libby den Verstand verloren? Vielleicht wird sie ja doch noch ein erfolgreicher Filmstar.

    Da ich großer Audrey Hepburn Fan bin, hat mich das Buch auf Anhieb angesprochen. Das Cover passt dazu perfekt und strahlt schon eine amüsante Geschichte aus. Zu Beginn der Geschichte lernt man zunächst nur Libby kennen, aber nach einigen Kapiteln stoßt Audrey in ihr Leben. 

    Libby ist lustig und wirkt chaotisch. Ihr Leben geht drunter und drüber, sodass Audrey zum rechten Zeitpunkt erscheint. Für mich hätte Audrey schon eher in ihr Leben stürzen können. So hat sich Libbys eher unspektakulärer Alltag in die Länge gezogen. Audrey ist Libbys größtes Vorbild und erweckt in ihr große Freude. Den Moment konnte ich mir gut vorstellen.

    Audrey ist als Charakter toll in Szene gesetzt worden. Ihre Art ist einzigartig, stolz und mutig. Genau das, was Libby gebraucht hat. Die Szenen mit Audrey sind dabei sehr unterhaltsam und interessant. Leider wurde es aber erst zum Ende hin spannend. Da der Schluss außerdem offen gestaltet wurde, ist man auf den zweiten Teil angewiesen, wenn man mehr erfahren möchte.

    Zögerlicher Anfang, aber dafür ein tolles Ende. Von der Unterhaltung und der Spannung hätte ich gerne schon eher etwas gehabt. Audrey war trotzdem gelungen!
  5. Cover des Buches Das Buch der Illusionen (ISBN: 9783499257896)
    Paul Auster

    Das Buch der Illusionen

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Joachim_Tiele
    Austers Geschichte eines Schauspielers aus der Stummfilmzeit hat alle Ingredienzien einer Great American Novel, die Quest (als Reise zwischen geographischen Orten ebenso wie ins Innere der Protagonisten), die Hingabe an die Arbeit und das darin Aufgehen, mit etwas Erster sein als der amerikanische Archetypus, die Geschichte vom Mann, der plötzlich verschwindet und nie (oder nur unter ganz ungewöhnlichen oder unwahrscheinlichen Umständen) wieder auftaucht, der Pakt mit dem Teufel (im durchaus faustischen Sinne), der zum Topos der modernen amerikanischen Mythen geworden ist. Hinzu kommen einige der ewigen Menschheitsfragen wie Einsamkeit, Trauer, Verlust, Liebe, Identität, moralische Skrupel zu haben oder Außenseiter zu sein. Nicht zu vergessen, wie in vielen von Austers Romanen fast üblich, eine Kriminalgeschichte, die ausführliche Beschreibung einer sexuellen Aberration, unterschiedliche, beinahe episodische Erzählformen und die Ausdeutung des Beschriebenen durch einen professoralen (nur scheinbar) allwissenden Erzähler mit erheblichen Selbstzweifeln an der eigenen Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit. Und am Ende hat man das Gefühl, einen Roman gelesen zu haben, der doppelt so viele Seiten zu haben scheint, als er tatsächlich aufweist. Das als Warnung vorweg, denn all dieses kommt in dem Roman vor oder kann in und an ihm entdeckt werden, teilweise offen und ins Auge springend, aber ebenso häufig versteckt zwischen den Zeilen oder quasi als Palimpsest, wie Farbschichten in den wie in einem Gemälde aufeinandergeschichteten Erzählebenen.

    Aber Auster wäre nicht Auster, wenn man das Buch nicht auch straight (man könnte es auch oberflächlich nennen) lesen könnte. Ein Collegeprofessor für Literatur hat einen schweren Verlust erlitten (seine Ehefrau und zwei Söhne sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen), er verfällt zusehends, dem Alkohol, aber auch einer allgemeinen Apathie und Vereinsamung, da die Lebensversicherungen seiner Angehörigen und die Entschädigungszahlung der Fluggesellschaft ihn zu einem reichen Mann gemacht haben, der seine Berufstätigkeit unbegrenzt lange aussetzen kann. Eines Abends sieht er durch Zufall im Fernsehen eine Dokumentation über Stummfilme und bei einem der Akteure kann er das erste Mal seit Monaten wieder lachen. Er beginnt zu diesem Schauspieler und seinen Filmen zu recherchieren, macht eine Reise quer durch Amerika und Europa, um in Archiven erhalten gebliebene Kopien der Filme anzusehen, und beschreibt diese in einem Buch, das unter Filmwissenschaftlern und –enthusiasten ein bescheidener aber doch wahrgenommener Erfolg wird. Biographische Recherchen zu diesem Schauspieler mit dem Namen Hector Mann macht er zunächst nicht, aber er weiß, dass er im Jahr 1929, kurz nach dem Erscheinen seines letzten Films, verschwunden ist. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Eines Tages, die Arbeit an dem Buch über Hector Mann ist längst abgeschlossen und als biographische Episode seiner selbst abgehakt, erhält der Professor, übrigens derselbe David Zimmer, den manche aus Mond über Manhattan erinnern könnten, einen Brief von einer ihm unbekannten Absenderin, durch den er eingeladen wird, Hector Mann auf seinem Anwesen in New Mexico zu besuchen und kennenzulernen. Dies erweist sich, wie bei Auster kaum anders zu erwarten, als verwickelt. Ein Unfall kommt dazwischen, ein Überfall, eine Liebe, jede Menge Zweifel an der Authentizität des Briefes, nahezu kriminalistische Recherchen, die Zimmer in die Irre und zurück führen. Aber schließlich erreicht er, begleitet von Manns Ziehtocher Alma, das Areal in New Mexico, lernt Frieda Spelling kennen, die sich im ursprünglichen Einladungsschreiben als Mrs. Hector Mann bezeichnet hatte, und Hector selbst, der todkrank bettlägerig ist, mit dem er aber noch am Abend der Ankunft einige Minuten lang sprechen kann. Die beiden scheinen sofort Zutrauen zueinander zu fassen und freuen sich auf weitere Gespräche in den nächsten Tagen. Doch Mann stirbt in dieser Nacht. In der Folge überstürzen sich die Ereignisse und trotz großen Handlungsreichtums wird der restliche Roman zu einer Elegie über die Vergeblichkeit allen menschlichen Tuns und Strebens, traurig, ausweglos, endgültig.

    Wie geht Auster seinen Roman an? Er fällt tatsächlich mit der Tür ins Haus: Jahre nach dem Erscheinen seines Buches über die Filme Hector Manns erhält Zimmer, der sich inzwischen gefangen hat und an einem ganz anderen Projekt arbeitet, Friedas besagten Brief mit der Aussage, dass Hector lebt, und der Einladung, ihn zu besuchen. Zweifel sind Zimmers erste Empfindungen dazu, aber allein die Tatsache, dass er an sein innerlich fast vergessenes Buch wieder erinnert wird, bringt ihm auch die Erinnerung an die Zeit zurück, in der er es geschrieben hat. Die Zeit kurz vor und die nach dem Tod seiner Familie, wie er auf Hector Mann ursprünglich aufmerksam geworden ist, die Idee, dessen Filme aufzuspüren, die Notwendigkeit, wegen seiner eigenen Flugangst ein Beruhigungsmittel zu brauchen und dafür einen Psychiater aufsuchen zu müssen. Es folgt eine Beschreibung der fiktiven Filme des fiktiven Hector Mann, aller zwölf, die er gedreht hatte, ihr Inhalt, ihre kinematographische Komposition, Details der Szenen und der Bewegungen wie des Gesichtsausdrucks des Hauptdarstellers. Auster wird knapp dreißig Seiten lang zum Filmerzähler, eine längst ausgestorbene Gattung von Künstlern, die ursprünglich tatsächlich live in Filmtheatern Dialoge und Handlungszusammenhänge der gezeigten Stummfilme vorgetragen haben. (Später gab es Filmerzähler auch in Gegenden, in denen sich nicht viele Menschen die Preise für Kinotickets leisten konnten, und vereinzelt gab es die eigenständige Varieteeform, dass Filme nicht gezeigt, sondern nur erzählt und gelegentlich auch interpretiert wurden.) Diese Filmerzählung ist die erste einer Reihe von Episoden, in die der Roman aufgeteilt ist, teils von Zimmer erzählt, teils von Alma berichtet (während eines Fluges, bei dem Zimmer die Beruhigungstabletten doch nicht braucht und einer längeren Autofahrt), teils als nüchterne Rechercheergebnisse präsentiert. Einige dieser Episoden scheinen vom Eigentlichen abzulenken, aber am Ende passen alle Erzählstränge zusammen, der Roman steuert auf einen Höhepunkt zu, der ihn – wie ein Kinofilm – mit einem tragischen Showdown enden lässt.

    Wer das Buch nur als Spannungsroman liest (beim ersten Lesen lässt sich das vielleicht gar nicht vermeiden, denn polizeiliche Ermittlungen nehmen einen nicht kleinen Teil ein und auch ein Privatdetektiv kommt vor), wird nach der Lektüre vielleicht Längen erinnern, sich fragen, ob die beiden Lebensgeschichten, die Zimmers und die Manns, so ausführlich und so detailliert hätten dargestellt werden müssen. Tatsächlich würde niemand Das Buch der Illusionen für einen Krimi halten, auch andere von Austers Romanen nicht, in denen Morde, kriminalistische Ermittlungen und gelegentlich auch Geheimdienstintrigen vorkommen. Hier liefert der wörtlich aus dem Englischen übersetzte Titel einen ersten Hinweis auf die Tiefenstruktur des Romans. Es geht in dem Buch tatsächlich um Illusionen, aber nicht um die redensartlichen, die man sich nicht machen soll. Es geht um die Vorstellungen, die man sich von seinem Leben macht, um konkrete Lebenspläne und das, woran sie scheitern können, die sozialen und persönlichen Lebensverhältnisse, aus denen heraus sie gemacht werden, um Zufälle, schlichte unausweichliche Tragik und falsche Vorstellungen, auch von Dingen, zu denen man sich gar keine richtigen hätte machen können. Damit wird Das Buch der Illusionen zu einem existenziellen Roman, und als solcher geht er in die Tiefe, dies teilweise getarnt durch seine scheinbaren Abschweifungen. Bei genauer Betrachtung gehen die Bezüge der einzelnen Handlungs- und Inhaltsebenen bis ins Unendliche – dies sowohl in ihrem sprichwörtlich nicht endenden Reichtum, aber auch im Sinne eines infiniten Regresses. Dies ist der Punkt, an dem der Versuch des logischen Durchdringens eines komplexen Sachverhalts zum Wahnsinn führen kann, und von den befreienden Energien zeitweiligen Wahnsinns ist an einer Stelle des Buches auch die Rede (S. 143). Das Existenzielle ist hier grausam tödlich gemeint – Wir alle sterben in Pisse und Blut ist ein weiteres Zitat (S. 284). Aber es geht auch subtiler, um die eher weichen Faktoren der menschlichen Existenz, deren Nichtbeachtung dennoch existenzielle Konsequenzen haben kann, etwa das Identitätsstiftende der Liebe und die Fatalität des Misslingens einer Liebesbeziehung, die darauf aufgebaut ist. Der einzige Selbstschutz vor falschen oder in die Irre führenden Illusionen, zu dem menschliche Individuen in der Lage sind, scheint die die Fähigkeit zu sein, zu verstehen, sich von einer Sache abzuwenden (S. 272).

    In manchen Romanen ist es die Ironie, die eine Distanz des Autors zu seinem Gegenstand schafft. Hier ist es das Künstlerische, in einigen Aspekten fast Künstliche der Darstellung, die auch vor Zufällen nicht zurückschreckt, von denen man – würden sie einem im eigenen Alltag begegnen – sagen würde, wenn ein Autor die sich ausgedacht hätte, würde man sie ihm nicht glauben. Auster scheint seinen Lesern zuzumuten, ihm diese unglaubwürdigen Zufälle doch zu glauben, ihm sozusagen auf den Leim zu gehen. Aber tut er das wirklich? In diesem Buch mischt sich an europäischer Literatur geschulte literarische Raffinesse mit dem nüchternen, reportageartigen Stil der amerikanischen Literatur. Dabei geht es nicht um den oberflächlichen Reiz des Kontrastes, sondern eher um das Anreichern der amerikanischen Literatur mit Elementen der europäischen. Die Themen des Romans sind universell – hinter den bereits genannten lauert noch als Oberthema die beschädigte Existenz des modernen Menschen, an der Identitätsfindung ebenso festgemacht wie an moralischen Orientierungsproblemen oder der Selbstsabotage. Diese Themen mittels Kunst zu bearbeiten, nicht mittels Psychologie, theologischer Seelsorge oder der Juristerei, ist das erklärte Ziel dieses Romans. Und somit werden künstlerische Techniken angewandt, um dieses Ziel zu erreichen. Dies sollte man wissen, und die Kunst, die in der Anwendung künstlerischer Mittel in der Kunst liegt, nicht verachten (der Roman enthält dazu eine Passage, in der es um die Kunst des Kulissenbaus und der Beleuchtung im Film geht, die gute Arbeit, die zu einem guten Film gehört). Und, was auf den ersten Blick verwirren mag, aber man kann sich schnell daran gewöhnen – der Roman ist selbstreferenziell, macht sich sozusagen zu seinem eigenen Gegenstand. Dies ist die höchste Schwierigkeitsstufe der zeitgenössischen Literatur, und Auster will sie erreichen. Dies tut er aber weder um ihrer noch um seiner selbst willen. Er macht dies, um seinen Lesern nicht Orientierung zu geben, sondern die Mittel in die Hand, diese selbst zu finden. So entsteht die paradox anmutende Situation, gleichzeitig ein road movie für sein Kopfkino angeboten zu bekommen und ein geistiges Klettergerüst mit den höchsten intellektuellen Schwierigkeitsgraden. Es ist der Leser, der entscheidet, wie er den Roman liest und was er aus ihm zieht.

    Joachim Tiele – 28.12.2016
  6. Cover des Buches Crocodile Tears (ISBN: 9783473583829)
    Anthony Horowitz

    Crocodile Tears

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Nach dem Strapazen der letzten Monate freut Alex Rider sich auf die ausladende Silvesterparty des Millionärs Desmond McCain in einer schottischen Burg, zusammen mit seiner Freundin Sabina und ihren Eltern. Doch die Party endet anders als erwartet - nämlich auf dem Grund eines Sees. Als Alex dann auch noch von einem Journalisten belästigt wird, muss er sich entgegen seiner Vorsätze wieder zum MI6 begeben, die ihn, getarnt durch einen Schulausflug, direkt in ein Gentechniklabor schicken. Dort erfährt er von einem perfiden Plan, der Millionen Menschen ihr Leben kosten wird. Doch noch bevor Alex sich der Grausamkeit und des Ausmaßes dieses Vorhabens überhaupt vollends bewusst werden kann, befindet er sich erneut in Lebensgefahr....

    Meine Meinung: Crocodile Tears ist definitiv einer meiner Lieblingsbände der Reihe. Es kommt immer wieder zu actionreichen Höhepunkten und auch die Zeit dazwischen ist spannend geschrieben und gestaltet. Ein Minuspunkt ist für mich lediglich das Ende, das sehr viel weniger episch gestaltet ist als ich es von den Alex-Rider-Büchern gewohnt bin. Andererseits kann man das natürlich auch als etwas Gutes ansehen, da die ganze Geschichte so doch etwas realistischer daherkommt. Für mich ist es ein tolles Buch, dass ich gerade damals als 14Jährige gern gelesen habe.

  7. Cover des Buches Hitchcock (ISBN: 9783453437265)
    Stephen Rebello

    Hitchcock

     (6)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    1959 entwickelt der amerikanische Schriftsteller Robert Bloch (1917-1994) basierend auf den spärlichen Berichten über den nur etwas mehr als 60 km von ihm entfernt lebenden "Schlächter von Plainfield" Ed Gein (1906-1984)  den Hintergrund seiner Figur Norman Bates für seinen Roman "Psycho". Gein war 1957 festgenommen worden, als nachgewiesen werden konnte, dass er die Besitzerin eines Gemischtwarenladens umgebracht hatte. Als man seine Farm, die er allein bewirtschaftete, aufsuchte, fand man dort neben der geköpften Leiche der Frau noch unzählige andere Frauenköpfe, die zu Schalen und Schüsseln verarbeitet worden waren. Die Haut und Knochen von ausgegrabenen Leichen hatte Gein zu Lampenschirmen, Bezügen für Stühle oder Schnüren für Rollos verarbeitet. Er versuchte auch einen weiblichen Anzug aus menschlicher Haut zu entwerfen, damit er in diesen schlüpfen und zu seiner Mutter werden konnte... welche eine religiöse Fanatikerin war und die Gein bis zu ihrem Tod auf der einsamen Farm pflegte.

    Nach 46 Filmen und drei sehr erfolgreichen Staffeln seiner TV-Show "Alfred Hitchcock presents" wurde dem 59jährigen Regisseur langsam bewusst, dass die Gefahr der Wiederholungen bestand. Alle gängigen Genres hatte der Meister schon besucht. Was wäre nun ein Thema für den "Master of Suspense" und den letzten von fünf Filmen, für die er bei "Paramount Studios" unter Vertrag stand? Peggy Robertson, eine Frau aus dem inneren Kreis von Hitch, machte ihn auf den Horrorroman "Psycho" aufmerksam. Hitch erwarb sich inkognito um 9000 US-Dollar die Filmrechte... um danach von "Paramount" abgewiesen zu werden. Einen solchen Film könne man unmöglich produzieren. Das Studio verabscheute den Titel, den Inhalt... alles. Hitchcock schäumte kurz und schlug dann vor, den Film aus eigener Tasche zu finanzieren und auf dem Gelände der "Universal Studios", wo auch seine TV-Show produziert wurde, zu drehen. Paramount müsse nur den Verleih übernehmen...

    Der amerikanische Schriftsteller, Drehbuchschreiber und Journalist Stephen Rebello erzählt von dort weg akribisch und kurzweilig anhand von Aufzeichnungen Hitchcock's sowie den verschiedenen Presseabteilungen des Studios, Berichterstattungen und Interviews mit dem Regisseur, Darstellerinnen sowie Mitarbeiter*innen des Filmes von den Vorarbeiten, den Dreharbeiten, dem Schnitt, der Vertonung und von dem für diesen Film wohl wichtigsten Aspekt - dem Marketing! Das Ganze baut wie der Film selbst langsam eine eigene Spannung auf. Die zahlreichen falschen Fährten, die Hitchcock und die Filmcrew für die Presse legen... kein eigenes Screening für die Filmkritiker und ein rigoroses Verbot an alle Kinobesitzer, weder Kinobesucher nach Filmstart oder vor Filmende aus dem Kinosaal zu lassen. Raffinierte Trailer und der Aufruf, Besucher mögen Stillschweigen nach dem Verlassen des Kinos über den Inhalt bewahren, wirkten. Hitchcock ließ einen Großteil der Buchvorlage, aus der er nur sehr wenig für den Film selbst entnahm (wie so oft), aufkaufen... So mauserte sich der zuerst von der Kritik zerrissene Film zu einem Millionenseller. Weder Hitchcock noch das Studio konnten den nicht abreißenden Geldstrom fassen. Mit dem großen kommerziellen Erfolg des Films schwang sich Hitchcock zu einem der reichsten Regisseure auf (produziert hatte er "Psycho" um 3 Millionen US-Dollar mit seiner TV-Crew und strich nach den ersten Auswertungen 15 Millionen US-Dollar ein) und die Kritiker sahen den wohl erfolgreichsten Film dieses Mannes plötzlich als richtungsweisenden Film. 1992 wurde der Film als "kulturell, historisch und ästhetisch signifikant" eingestuft und zum Schutz und zur Erhaltung in die "National Film Registry" aufgenommen.

    So wunderschön zu lesen, wie Kino in jenen Tagen erlebt und begangen wurde. Kino war ein Gruppenerlebnis, ein Höhepunkt des Tages. Presse und Publikum hielten sich über den Inhalt bedeckt aber äußerten sich euphorisch über die Schockmomente und über die bravouröse Leistung des jungen Anthony Perkins. Eine perfekt mysteriös angelegte Werbekampagne schürte eine Stimmung, die Pulsraten und Ohnmachtsanfälle rapide steigen aber dafür die Verkäufe für Duschvorhänge dramatisch sinken ließ. Kein deppertes spoilern und keine großartige Vernichtung von magischen Kinomomenten wie es heute von ach soooo lässigen Plattformen hirnlos praktiziert wird. Selige Kinozeiten... doch auch 1960 begannen sich markante Veränderungen in der Gesellschaft und somit auch in der Erzählweise des Kinos abzuzeichnen.

    Dieses Buch liefert neben der Produktionsgeschichte auch etwas Einblick in das Leben des Meisterregisseurs. Er war selbst ein schwieriger Mensch, der stets mit Ängsten und Obsessionen zu kämpfen hatte. 

    Rebello's informatives Werk wurde 2012 mit Sir Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock und Helen Mirren als seine Frau Alma sehr gekonnt verfilmt.

  8. Cover des Buches Leben nach Drehbuch (ISBN: 9783868275216)
    Karen Kingsbury

    Leben nach Drehbuch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    „Das Leben ist zu kurz, um es mit halbherzigen Beziehungen und sinnlosen Unternehmungen zu vergeuden“.

    Leider kam Andi Ellison zu spät zu dieser Erkenntnis. Die junge Studentin ging mit einem starken Glauben an die Universität von Indiana und geriet aufgrund ihres Zweifels und ihrer Neugierde auf Abwege. Im Buch „Leben nach Drehbuch“, dem dritten Teil der Reihe „Mission Hollywood“, erzählt Karen Kingsbury von der tragischen Wende, die das Leben der hübschen Missionarstochter genommen hat. Nachdem sie sich mit dem ungezähmten wilden Studenten Taz eingelassen hatte, brach dieser ihr das Herz und wandte sich kurz darauf schon dem nächsten Mädchen zu. Doch Andi hatte bereits ihre Unschuld an ihn verloren, und ihre nur kurze Zeit dauernde Affäre war nicht ohne Folgen geblieben. Als die junge Frau ihre Schwangerschaft bemerkt, gerät sie in tiefe Verzweiflung – und sieht als einzigen Ausweg nur noch eine Abtreibung.

    Als Leser darf man in diesem Band die Geschichte der erfolgreichen Filmemacher Keith Ellison und Chase Ryan wieder ein Stück mitverfolgen und erleben, wie Jeremiah Productions mit ihrem Film „Der letzte Brief“ große Erfolge feiert. Das lange avisierte Ziel, Filme mit christlicher Botschaft zu produzieren und damit Menschenleben zu verändern, scheint erreicht, und die beiden ehemaligen Missionare an der Spitze des Erfolges gelandet zu sein. Doch Chase steht gefährlich nahe am Abgrund und erhält buchstäblich im allerletzten Moment eine Chance, seine Wertigkeiten zu überdenken und sein Leben zu ändern.

    Den Familien Elisson und Ryan wird in diesem Buch zwar viel Platz eingeräumt, mindestens ebenso große Aufmerksamkeit wird jedoch den liebenswerten Flanigans und Cody Coleman zuteil. Karen Kingsbury liefert hervorragend charakterisierte Figuren und bringt neben den bereits aus den Vorgänger-Büchern bekannten Protagonisten auch interessante Nebenfiguren in die Handlung ein. Sie berichtet zudem von Baileys Freund Tim Reed und deren Beziehung zu Cody Coleman, und skizziert Motivationen, die inneren Kämpfe, Zweifel und Ängste der handelnden Personen. Wie nicht anders erwartet wird auch im dritten Teil dieser Buchreihe großer Wert auf den christlichen Glauben gelegt. Das Gebet und der Glaube an Gott spielen eine sehr zentrale Rolle, Hoffnung, Vergebung und Bekehrung sind überaus wichtige Themen in diesem Buch.

    „Manchmal wird das Leben so kompliziert, dass man alleine keinen Ausweg mehr findet. Wenn das eintritt, muss Gott für den Ausweg sorgen. Mach dir keine Sorgen um morgen. Geh den nächsten Schritt.“

    „Leben nach Drehbuch“ war für mich persönlich das bislang am meisten beeindruckende Buch dieser Reihe, ein Buch mit vielen Emotionen und sehr viel Tiefgang. Karen Kingburys unvergleichlicher, äußerst einnehmender Schreibstil hat mich auch diesmal wieder vollständig für sich eingenommen. Ein wundervolles Buch, das bereits die Vorfreude auf den vierten Band schürt.

  9. Cover des Buches Die drei ??? - Angriff der Computer-Viren (ISBN: 9783440116746)
    G.H. Stone

    Die drei ??? - Angriff der Computer-Viren

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Art: Kinderbuch/Krimi
    Seiten: 126
    Sonstiges: einzeln lesbar


    Justus neuerste Diät:
    Bananen mit Erdnussbutter...

    "Damit geht der Speck aber nicht weg, Kumpel.", erklärte Ty den Ersten Detektiv auf. "Mach dir mal klar, wer Erdnüsse und Bananen vertilgt - Elefanten!" Ty und Peter lachten hemmungslos und Justus hörte schlagartig auf zu kauen. Er wurde rot.
    Dann schluckte er und sagte seelenruhig: "Und wisst ihr, wer sonst noch Erdnüsse und Bananen verzehrt ? Affen sind das. Ist euch jemals ein fetter Affe begegnet ? Nein ! Affen sind allesamt schlank ! Feingliedrige, gut proportinionierte, wendige Geshöpfe." Mit Hochgenuss biss er einen extragroßen Happen ab. "Also hackt nicht dauernd auf mir rum."
    //35//

    Klappentext:

    Pech für die drei ??? – ein Computervirus hat Dateien aus ihrem Rechner gelöscht! Doch damit nicht genug, fordert ein anonymer Erpresser über den Bildschirm die Summe von 5 Millionen Dollar. Bei ihren Ermittlungen stoßen Justus, Bob und Peter auf eine bekannte Filmfirma für Spezialeffekte. Dort stellt sich schnell heraus, daß der Erpresser und Datenkiller vor keinem Mittel zurückschreckt, um die drei Detektive bei ihren Nachforschungen zu behindern.

    Meine Meinung:

    HerrGott....es ist bestimmt schon 10 Jahre her, dass ich zuletzt ein drei ??? Buch gelesen habe und ich habe es echt vermisst.
    Zwar bin ich mit 23 mehr als erwachsen, aber es ist einfach so schön, wenn man mit diesen Büchern wieder für ein paar Stunden in die Kindheit abtauchen kann.

    Die Story ist für die heutigen Verhältnise sehr banal, aber für Kinder dennoch top. Viel Witz, Charme und kindgerechte Action sorgen für einen tollen Lesespass. Mir hat einzigst das Thema Computer nicht zugesagt; und auch wenn richtig schön erklärt wird, was denn nun Viren und der ganze andere Kram sind, wollte mein Hirn doch manchmal echt abschalten, weil es mich eben nicht interessiert hat.
    Computer läuft...bei mir ist alles top :D

    Dennoch gibt es viel Wirtz und Tempo...der Fall mit seinen knuffigen 126 Seiten natürlich schnell durch, aber für die Zielgrupper, der 8-13 jährigen avsolut geeignet.

    Justus, Bob und Peter haben mir wieder sehr gut gefallen und ganz ohen sie könnte ich wirklich nicht !!

    Der Schreibstil ist einfach und ohne Probleme lesbar. Ich finde dies vor allem für Kinder wichtig....

    Bewertung:

    Auch für Erwachsene ein schönes, wenn auch kurzweiliges, Lesevergnügen, das mich super unterhalten hat.
    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne



  10. Cover des Buches Ein stilvoller Mord in Elstree (ISBN: 9783453433700)
    Gilbert Adair

    Ein stilvoller Mord in Elstree

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Adair schreibt im Stil der großen englischen Kriminalliteratur, sozusagen à la Agatha Christie.

    Zum zweiten Mal lässt er Yard-Inspektor a.D. Eustace Trubshawe und die Krimiautorin Evadne Mount im London der Nachkriegszeit ermitteln. Ein berühmter Regisseur ist beim Brand seines Hauses umgekommen und als sein Assistent seinen letzten Film weiterdreht, stirbt eine Schauspielerin vor laufender Kamera und unter den Augen der beiden Hobbydetektive an Gift.

    Ein nostalgischer Krimi mit pointierten Dialogen, aber etwas unglaubhafter Krimihandlung.
  11. Cover des Buches Stadt der Verlierer (ISBN: 9783442475353)
    Daniel Depp

    Stadt der Verlierer

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Bachblüte

    Dieses Buch habe ich bereits zweimal gelesen. Bin ein großer Fan der schnoddrigen Sprache und der eingängigen Schilderungen Hollywoods, die Daniel Depp hier liefert. Wenn dazu noch die zahlreichen überraschenden Wendungen kommen und so schräge Charaktere wie hier präsentiert werden, dann bin ich einfach nur hingerissen. Auch die Dialoge sind extrem cool und abgehangen.

    Es liest sich so, wie ich mir einen amerikanischen film noir vorstelle.

  12. Cover des Buches Hollywood Babylon (ISBN: 9783499606588)
    Kenneth Anger

    Hollywood Babylon

     (8)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Auch wenn der Wahrheitsgehalt der in diesem Buch präsentierten Geschichten über die Exzesse, Betrügereien, Morde, Selbstmorde, Scheinehen und Intrigen recht fraglich scheint, so zeigen die von dem Autor Kenneth Anger zusammengetragenen Geschichten - beginnend 1915 bis herauf in die 1960er - doch recht ansehnlich, dass sich in Hollywood nicht wirklich was geändert hat und die so aufwirbelnde #MeToo-Kampagne eigentlich nur bestätigt, was in Hollywood seit 100 Jahren praktiziert wird: Wer wirklich voran kommen und aufsteigen will... der muss gefallen und zu Willen sein... 

    Es gab da den Präsidenten eines großen Filmstudios, der sich jeden Tag um 16 Uhr eine andere junge Angestellte kommen ließ, die ihm zu Diensten sein mußte. Während der Prohibition floß bester Alkohol in den gigantischen Villen der Leindwandstars. Drogen wurden genossen und wilde Sex-Parties gefeiert. Draußen herrschte Armut, doch die Götter und Göttinnen der Leinwände zelebrierten exzessiv... da kam schon mal ein Revuegirl oder ein Starlet dabei zu Tode... die Studiobosse kauften die Polizei und die Richter und als Zeugen gab es andere Schaupieler.... Der Schein musste mit allen Mitteln aufrecht erhalten werden - die Welt da draußen bekämpfte ihre Armut und den Hunger, indem sie zu den Schönheiten Gloria Swanson, Rudolph Valentino & Co aufblickte und ihre Träume in ihnen verwirklicht sahen.

    Der große schwergewichtige Komödiant Fatty Arbuckle vergewaltigte während einer seiner Sex-Parties eine 25jährige... sie verstarb kurz darauf. Charles Chaplin ehelichte mit 29 die 16jährige Mildred... der er bald überdrüßig wurde... da kam schon die nächste Lolita daher, die ihm 7 Monate nach der Hochzeit den Sohn Charles Chaplin Jr. schenkte... 9 Monate später kam der nächste Sohn zur Welt: Sydney. Knapp 1 Jahr später wurde die Scheidung von der Kindsfrau Lita eingereicht... Noch während der Prozeßschlacht war Chaplin abermals im Gespräch... als er der jungen Ehefrau des Silberminen-Millardärs William Randolph Hearst schöne Augen machte und dieser ihn auf seiner Yacht erschießen wollte, jedoch den Filmproduzenten und Regisseur Thomas Ince traf und tötete. In den Zeitungen (die von Hearst diktiert wurden) wie auch im Totenschein wurde von "akuter Magenverstimmung" als Todesursache berichtet. Der Prozess wie auch der Arbuckle's verlief im Sande... viele Gäste auf der Yacht wurden plötzlich vermögend... wie die damals mächtige Klatschkolumnistin Edda Hopper. Hearst-abhängig entschieden ihre Kolumnen über Aufstieg oder Fall eines Stars. Die Skandale, Gerüchte und Tragöden der Schauspieler*innen lesen sich herauf bis in die 1950er recht spannend... als die Berichterstattung und die Macht des Mediums Film noch relativ gut gelenkt werden konnte. Doch mit dem Anbruch der 60er und dem Aufkommen des Fernsehens bröckelten die Fassaden nicht nur der Filmstudios... auch der Glamour und die großen Diven begannen zu verblaßen. Die Glitzerstadt mit ihren fantastischen Traumwelten und den sich darin tummelnden Menschen, die oft durch Knebelverträge und aufgrund ihres Marktwertes und der verlogenen Biographien persönliche Höllen durchleben mussten, verkam zu einer beliebigen Produktionsstätte... Es ging abwärts und man wurde so arm, dass die Buchstaben "L-A-N-D" hoch oben in den Hügeln von Los Angeles nach deren Verrottung nicht mehr erneuert wurden und heute dank Hugh Hefner's "Playboy" wenigstens noch "HOLLYWOOD" lesen lassen. Die Filmmetropole befindet sich in einer Krise... doch auch heute noch ist eines gewiss: Sex sells... wie Harvey Weinstein nach altbewährter Hollywoodmanier vorlebte... nur nicht mehr so großes Glück mit seinen Aktionen hatte wie es weiland der Fall war.

    Kenneth Anger's Schreibstil ist teilweise schmierig und zynisch. Es gibt in dieser Zusammenfassung seiner Bücher "Hollywood Babylon I und II" (der rororo-Verlag hat Kürzungen vorgenommen) zu den präsentierten Fällen (welche teilweise akkurat, teilweise mittlerweile widerlegt sind) durchaus passende spitze Bemerkungen, die schmunzeln lassen. 

    Wer das "alte Hollywood" schätzt und sich mit den Namen aus jenen Tagen der gloriosen Screwball-Komödien und Dramen auskennt, wird dieses Buch mit einem gewissen Reiz lesen. Wer sich einen ungefähren Eindruck über die damalige Filmwelt und durchaus einflußreiche Position von "Tinseltown" machen möchte, der ist hier willkommen...

    Und diejenigen, die eventuell seit #MeToo geschockt über die Praktiken in der Branche sind, werden feststellen, dass sich Taktiken und Strategien nicht geändert haben... nur heute anders präsentiert werden...

  13. Cover des Buches Lullaby Town (ISBN: 9783404191666)
    Robert Crais

    Lullaby Town

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Elvis Cole (den manche für den besten Detektiv der Welt halten) wird über eine Freundin an den großkotzigen Hollywoodregisseur Peter Allen Nelsen (erfolgreichster damals nach Steven Spielberg und George Lucas, aber vor John Cameron (mit den Riesenerfolgen "Titanic" und "Avatar"), also inzwischen der vierterfolgreichste Regisseur) vermittelt, der den Kontakt zu seiner Exfrau und dem gemeinsamen Sohn wiederaufnehmen will. Zum Schießen, wie das unreife Hollywoodwürstchen dargestellt wird, dem seine Entourage 24 Stunden am Tag in den Allerwertesten kriecht! Die Verflossene wieder aufzutreiben, ist leichter als gedacht, aber warum leugnet sie ihr Vergangenheit, und wer ist der ominöse Mann im Lincoln Town Car, der ihr eine Plastiktüte überreicht und sie ohrfeigt? Ein sauguter Krimi, wie er sein sollte, spannend und mit abgebrühten Figuren, mit viel Häme gegenüber der Hollywoodwelt. Gerne mehr davon!
  14. Cover des Buches Steven Spielberg (ISBN: 9783453034099)
    Tony Crawley

    Steven Spielberg

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Hollywood - Das goldene Zeitalter: Die großen Produzenten und ihre Leibeigenen (ISBN: B06XQMXV1X)
    Herbert von Korff

    Hollywood - Das goldene Zeitalter: Die großen Produzenten und ihre Leibeigenen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Frank1
    Klappentext:

    Hollywood und sein goldenes Zeitalter. Über die Anfänge der großen Zeit in Hollywood, über Studios, Stars und Sternchen. Wer waren sie und woher kamen sie - die großen Hollywood-Pioniere. Eine spannende Zeitreise, voller Anekdoten, Skandale und überraschenden Offenbarungen. Der Publizist Herbert von Korff hat selbst eine Zeitlang für die großen Studios in Hollywood gearbeitet. Sein Buch ist besonders für alle Einsteiger in die Materie geeignet.


    Rezension:

    Anfang der 20. Jahrhunderts etablierte sich Hollywood als Nabel der Filmwelt. Innerhalb weniger Jahre wurden mehrere große Filmstudios gegründet, die auch heute noch große Rollen im internationalen Kinomarkt spielen. Universal, Paramount, MGM, Warner und Columbia kennt wohl jeder. Während die großen Stars und auch Regisseure der Frühzeit des Kinos Cineasten auch heute noch - zumindest dem Namen nach – ein Begriff sind, kennen wohl nur wenige die ursprünglichen Bosse dieser Imperien. Auf deren Vorstellung liegt der Schwerpunkt dieses Buches. Es erstaunt, dass die Gründer all dieser Firmen aus eher bescheidenen Verhältnissen stammten – und mehr oder weniger bildungsfern waren. Manche waren (wenn man diesem Buch glauben darf) kaum in der Lage, ein Manuskript zu lesen. Um so despotischer gaben sie sich ihrem Personal gegenüber. Selbst die großen Stars und Regisseure dieser Zeit wurden zwar relativ gut bezahlt, aber wie Leibeigene behandelt. Autoren zählten nur als Rohstofflieferanten. All das änderte sich erst deutlich nach dem 2. Weltkrieg. Doch zu dieser Zeit waren die Gründer der Filmfabriken meist schon im Ruhestand oder gestorben.

    Was Herbert von Korff hier ausführt, dürfte in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sein. Neben den Studiobossen stellt er jedoch auch Schauspieler, Regisseure und Autoren dieses Zeitalters kurz vor und beleuchtet damit auch die andere Seite der Traumfabriken. Damit präsentiert er ein für Kinofreunde interessantes Werk. Ein etwas strukturierterer Aufbau des Buches würde die Übersichtlichkeit allerdings verbessern.


    Fazit:

    Eine interessante Zeitreise in die Frühzeit Hollywoods, die unbekanntes aus der Entstehungszeit der Traumfabrik verrät.


    Blick ins Buch –

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

  16. Cover des Buches Die Traumfabrik (ISBN: 9783596311682)
    Harold Robbins

    Die Traumfabrik

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch spielt in einer Märzwoche im Jahr 1938 und in zwischenzeitlichen Rückblenden vom Jahr 1908 bis `38: Johnny Edge und Patrick Kessler steigen in das ganz junge Filmgeschäft in New York ein und betreiben dabei die Entwicklung von Film und Kino (vom Fünfcentkino zum Großfilm) entscheidend mit. Das Ganze ist aber ziemlich lasch geschrieben, die Dialoge packen einen kaum, insgesamt alles recht durchschnittlich.
  17. Cover des Buches Marilyn at Twentieth Century Fox (ISBN: 185227025X)
    Lawrence Crown

    Marilyn at Twentieth Century Fox

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Tod in goldener Robe (ISBN: B002A0D4GA)
    W. T. Ballard

    Tod in goldener Robe

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches And So To Murder (ISBN: B003X74H4M)
    Carter Dickson

    And So To Murder

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches The Complete Book of Gerry Anderson's UFO (revised and expanded edition) (ISBN: 9780995519107)
    Chris Bentley

    The Complete Book of Gerry Anderson's UFO (revised and expanded edition)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Chris Bentley gibt in dieser überarbeiteten und erweiterten Ausgabe einen wunderbaren Einblick in die vom Briten Gerry Anderson (1929 - 2012) geschaffene Science-Fiction-TV-Serie "UFO".

    Gerry Anderson begann in den späten 50er Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Produktion von Marionettenserien fürs Fernsehen. Sein großes Talent im Umgang mit diesen Marionetten (den er später dann "Supermarionation" nannte) und seine große Fantasie führten langsam zum ersten großen TV-Serien-Erfolg "Fireball XL5" Anfang der 60er Jahre. Kinderserien wie "Stingray", "Thunderbirds" oder "Captain Scarlet and the Mysterons" folgten und führten schlußendlich dank des großartigen Lew Grade (Gründer und Inhaber von ITV - jener Produktionsfirma, die legendäre TV-Serien wie "Simon Templar", "Department S" oder "The Champions" finanzierte) zur Produktion mehr oder weniger erfolgreicher Kinofilme, die Miniaturaufnahmen von Raumschiffen und futuristischen Fahrzeugen mit Realaufnahmen von Schauspielern kombinierten.
    1969 schlußendlich erschien der Kinofilm "Unfall im Weltraum" ("Doppelgänger/Journey to the far side of the Sun"), der als Grundstein und Vorläufer für die TV-Serie "UFO" diente. Viele Darsteller und Requisiten, Modelle und Kostüme wurden von Gerry und seiner Frau Sylvia in die TV-Serie übernommen, die mit ihrem Mix an Supermarionation und Live-Action Kinder und Erwachsene ansprechen sollte.

    Das Buch berichtet ausführlich und reich bebildert von der Entwicklung der Serie bis zur Produktion und Fertigstellung der 26 Episoden während der Jahre 1969/1970. Im deutschen Fernsehen konnte man die Versuche von SHADO ("Supreme Headquarters Alien Defence Organisation"), die Entführung von Menschen durch eine aussterbende Alienrasse zu verhindern, erstmals ab Juni 1971 verfolgen.
    Der erste Produktionsblock umfasste 17 Episoden - dann entschloss sich das Filmstudio MGM, das britische Studiogelände zu schließen und Anderson musste sich nach einer neuen Bleibe umsehen... Die restlichen 9 Folgen wurden nach einer Unterbrechung (welche zum Verlust einiger Stammdarsteller aber auch zur Neueinstellung von SchauspielerInnen (u.a. Wanda Ventham - Benedict "Sherlock" Cumberbatch's Mutter!) führte) in den Pinewood-Studios fertig gestellt.
    Die TV-Serie verkaufte sich weltweit sehr gut - auch auf dem für die Finanzierung der Serie so wichtigen amerikanischen Markt.
    Die Ratings waren dort so hervorragend, daß man sich an die Produktion einer zweiten Staffel machte... doch während der Vorlaufarbeiten brachen die Zuschauerzahlen durch den Wegfall einer populären amerikanischen TV-Serie, die vor "UFO" lief, ein und man verwarf den Plan, weitere Folgen zu drehen.
    Doch zuviel Geld war schon in Sets, Drehbücher, etc., investiert worden... was tun?
    Aus der Zuschaueranalyse war festgestellt worden, daß jene Folgen, die auf dem Mond spielten, mehr ankamen als die "erdgebundenen" Geschichten...
    So wurde aus der nie gedrehten zweiten Staffel "UFO" die erste gedrehte Staffel von "Space: 1999" - "Mondbasis Alpha 1"!

    Die Serie, die in der ersten Hälfte der 1980er Jahre angesiedelt ist, mutet heute natürlich hoffnungslos veraltet an... überzeugt und besticht aber dennoch durch ein tolles Produktionsdesign und durch die tollen von Sylvia Anderson entworfenen Kostüme und Uniformen. Die herausragenden Modell- und Miniaturarbeiten des Oscargekrönten Derek Meddings (für "Superman", 1978) bezaubern heute noch und lassen die sauberen und glatten CGI-Aufnahmen aktueller SF-Serien und -Filme langweilig aussehen.
    Ein souveräner Cast und eine tolle Orchestrierung machen das Wiederansehen stets zu einem freudigen Trip in die eigenen Jugendtage.

    Dieses Buch liefert zu diesem Nostalgieausflug einen tiefen, kurzweiligen Einblick in die Entwicklungs- Produktions- und Vermarktungsphase der Serie. Der Quell an Informationen wird gespickt mit einer Vielzahl wunderbarer Set- und PR-Aufnahmen.
    Wie es sich für einen "Complete Guide" gehört werden neben den Biographien der Darsteller UND der dargestellten Figuren auch ausreichend Informationen zum SHADO-HQ, zur legendären Mondbasis und all den raffinierten Fahr- und Flugzeugen der militärischen Organisation geliefert. Es gibt einen ausführlichen detaillierten Episodenführer (inkl. einer "Oooops!"-Sektion) sowie ergänzende Infos zu den geschnittenen und auch ungefilmten Szenen der Serie.

    Ein rundum gelungenes und sehr ansprechendes Werk, welches jeden "UFO"-Fan erfreuen und zu einer DVD/BluRay mit einer spannenden Folge dieser Klassik-Serie greifen lassen wird.


  21. Cover des Buches Karambolagen (ISBN: 9783548364940)
    Hellmuth Karasek

    Karambolagen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    Das ideenärmste Buch, das man sich vorstellen kann. Karasek zählt einfach alle prominenten Namen auf, die er in seinem Journalistenleben kurz gestreift hatte. Billy Wilder, über den er eine Biographie geschrieben hatte, gleich dreimal. Steven Spielberg, Günter Grass (zweimal), Peter Handke, Friedrich Dürrenmatt, Heinz Rühmann, Romy Schneider, Marlene Dietrich, Wolf Biermann, Helmut Kohl und andere.

    Aggressives Namedropping, getragen von Geltungsbedürfnis, denn die kurzen Essays von zwei, drei Seiten sind an Banalität kaum zu überbieten. Zwei Fälle seien hierfür exemplarisch gewählt.

    Seine Begegnung mit Brigitte Bardot beschränkte sich darauf, dass er sie, den Wunschtraum seiner Jugend, beim Urlaub in St. Tropez einmal am Strand von weitem gesehen habe. Von weitem!

    Laut Karasek habe B.B. ihm zugenickt und gelächelt. Oder hat Karasek sich dies nur eingebildet? Haben zwanzig Jahre die Erinnerung womöglich verklärt?

    Karasek schlief auch nicht im Bett von Marilyn Monroe, wie er in der Kapitelüberschrift suggeriert. (Schon gar nicht gleichzeitig mit ihr, wie mancher Leser vielleicht vermuten könnte.)

    Karasek übernachtete in einer luxuriösen Bungalowsuite des Beverly Hills Hotel. Die Monroe „soll“ dort vor sechsundzwanzig Jahre auch übernachtet haben. Ob es genau die gleiche Suite-Nummer war, ist ebenso wenig bewiesen, wie die Frage, ob Maryiln Monroe in demselben Bett schlief wie Karasek.

    Die Monroe könnte zwar im Hotel abgestiegen sein, aber woanders geschlafen haben. Oder das Bett könnte in den sechsundzwanzig Jahren ausgetauscht worden sein.

    Zum Thema Bett berichtet Karasek noch stolz, er habe beim Dreh von Regisseur Woody Allen zusehen dürfen. Natürlich „eine sehr intime Szene, wo eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gingen“. Besagte Szene habe Woody Allen dann aber später aus dem fertigen Film herausgeschnitten, bedauert Karasek.

    Und erst sein Schreibstil. Kein verrissener Autor des Literarischen Quartetts könnte jemals so schlecht formulieren wie Karasek. Sehen Sie sich einmal diesen Satz an (Seite 91, im Kapitel über Peter Handke, es ging um eine Tagung der Gruppe 47):

    „Ich war erst zum zweiten Mal dabei und noch nicht so eingeschliffen in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung niederprasselnden Kritiker-Parlandos.“

    Wo war bloß der Lekor?

    „...in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung...“

    Wieviele Substantive (nur durch Präpositionen getrennt) will Karasek denn noch aneinanderreihen?

     Schließen wir mit den Worten von Elke Heidenreich. Die frühere Moderatorin der ZDF-Büchersendung Lesen wurde im Focus gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Hellmuth Karasek in ihre Sendung einzuladen.
    „Nee“, antwortete sie.
    Focus: „Warum nicht?“
    Heidenreich: „Da hatten wir ja nun genug davon, all die Jahre. Das reicht erst mal.“

  22. Cover des Buches Die Nr. 1 (ISBN: 9783746740416)
    André Milewski

    Die Nr. 1

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ivonne_Gerhard
    Das Cover ist schlicht, übersichtlich, aber klar zu erkennen und super gemacht :-) ja, ich mag schlichte Cover mit klarem Bild und Text, den man sofort lesen kann, ohne in einem Wust von Bildern, Zeichnungen oder viel Grafik suchen zu müssen,.. Und nicht zu wissen, wie der Titel lautet :-) Nein es ist nicht André Milewski 's erstes Buch :-) und nach seinem letzten Buch - Totentafel - war die Messlatte für dieses Buch schon sehr hoch gelegt,.. Und er hat es geschafft, sein Buch zu übertreffen,.. Vielleicht liegt es auch daran, das es einzelne Sequenzen gab, die mich stark an eine Folge der 3 Fragezeichen - und der comicdieb - erinnerten,.. Aber die Story, war durchdacht, spannend und einfach klasse,.. Ich mag gute Thriller mit Tiefgang und Geschichte, die man klar verfolgen kann. Die Nummer 1 ist ein wertvolles Comic :-) auf der jährlichen Comic con - auch super Location :-) soll William Stubbs ein ehemaliger gefeierter Kunstdetektiv , jetzt ein Kerl mit allerhand Macken und Kanten am Rande seines daseins - die Chance seines Lebens,.. Er soll das Heft finden,.. Dabei bekommt er tatkräftige Unterstützung von der Cosplay - Expertin Danielle und dem Besitzer seines Stamm - Diners :-) eine turbulente, spannende und verzwickte Story entwickelt sich mit mächtig Wendungen, Überraschungen und einem wirklich super Abschluss :-) André schafft es - die Leser mitten ins Geschehen - rund um San Diego - zu katapultieren und die Ermittlungen lebhaft zu begleiten :-) William Stubbs - der ehemals geniale Ermittler, findet sich selbst immer mehr und kann am Schluss von sich überzeugen ,... Aber auch Danielle ist ein großartig gewählte Charakter ,.. Wer der Hollywood Star ist verrate ich jetzt nicht :) Eine Fortsetzung des Teams (William und Danielle ) würden wir uns natürlich alle wünschen :-) Das Buch besitzt alles, was ein hervoragender Krimi - Thriller haben muss und die Spannung bleibt wirklich bis zum Ende erhalten mit einer Überraschung :-) so soll es sein,....
  23. Cover des Buches Der Hirschpark (ISBN: 9783811821910)
    Norman Mailer

    Der Hirschpark

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Mailer rechnet gnadenlos mit Hollywood und seinem Starsystem ab, und allzuviel hat sich seit den 50er Jahren nicht verändert. Gleich zu Beginn heißt es, es sei das Schwerste, zwei gleichrangige Menschen zu finden, die einfach nur miteinander befreundet sein wollten, weil alle bedeutenden Menschen permanent mit einer Wolke von Speichelleckern umgeben seine. Mailer berichtet aus dem Hollywood-Ferienort Desert d`Or in der kalifornischen Wüste, in der sich die Filmprominenz zum Urlaub vom Filmdreh einfindet. Jeder ist dreimal geschieden, wenn irgendwo eine Kamera auftaucht, verändert sich jeder total, und die Besäufnisse finden rund um die Uhr statt. Und was man vom McCarthy-Ausschuß zu halten hat, bekommt man gleich zu Anfang mit. Ein tolles Buch, es wäre mal wieder Zeit für eine Neuauflage.
  24. Cover des Buches Mads Mikkelsen (ISBN: 9783862654642)
    Thorsten Wortmann

    Mads Mikkelsen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Eine tolle Biographie über einen der interessantesten Schauspieler unserer Zeit, in der man sowohl etwas Persönliches über den Mann Mads und über seine Einstellung zum Leben lernt wie auch über seinen Karriereweg mit Klassikern wie "Adams Äpfel" und "Die Jagd". Ein ganz bescheidener, bodenständiger Mensch aus einem tendenziell kommunistischen Elternhaus, der in einem sympathischen Land aufwächst, das seine Stars nicht zu groß werden läßt. Über manche Filme hätte man gern noch mehr erfahren, aber die Person hinter dem Schauspieler wird tiefschürfend präsentiert, und alles mit tollen Bildern abgerundet.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks