Bücher mit dem Tag "filmvorlage"

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226 Bücher

  1. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.850)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus1998

    Das Buch „1984“ von George Orwell ist eine Dystopie, welche mir von vielen Leser*Innen empfohlen wurde. Um genau zu sein, habe ich es sogar geschenkt bekommen, da ich eigentlich nicht unbedingt begeistert von dem Klappentext war. So lag das Buch auch einige Wochen bei mir auf dem Stapel ungelesener Bücher. Meine Erwartung wurde immer weiter erhöht, weil ja jeder mir sagte, wie toll das Buch war aber irgendwie war genau das mein Problem. Für mich war das Buch höchsten falls Mittelmaß. Insgesamt erhielt das Buch trotzallem noch 3,5 Sterne von mir.

    Das Cover ist recht schlicht was zu dem Inhalt des Buches passt. Schlicht und einfach wie die Welt in der unser Protagonist lebt. Der Klappentext ist ebenso wenig aussagekräftig was jedoch in dem Fall nicht negativ ist. Wenn ein Klappentext zu viel verrät, ist dies ebenfalls nicht gut. 

    Die Idee der Geschichte hat mir eigentlich gefallen. Ich finde dystopische Settings immer sehr interessant weswegen ich mich selten scheue. 1984 kam mir nur weniger wie eine Dystopie vor weil es in der Vergangenheit spielt und nicht in der Zukunft. Ich wusste, wie die Zukunft aussah. Damals war dieses Buch sicherlich eine Dystopie doch jetzt, konnte ich nicht viel damit verbinden. Der Schreibstil des Autors hat mir leider nicht gefallen. Dies ist jedoch Ansichtssache weswegen man hier nicht viel Urteilen kann. Für mich zog sich das Buch gerade wegen des Schreibstils sehr hinaus wodurch ich lange an dem Buch saß und mich teilweise durch gequält habe. Den Hintergrund konnte ich für mich ebenso wenig erkennen. Mir fehlte ein Ziel hinter dem ganzen. Es fühlte sich so an, als ob wir einfach einen Charakter in seinem Lebensalltag folgten.

    In Bezug auf die Charaktere kann ich mich positiv äußern. Die Charaktere haben für mich das vermittelt, was das Buch ausdrücken sollte. Vollkommene Leere und Emotionslosigkeit was hierzu passt. An manchen Stellen entdeckt man eine Gefühlsregung die genau abgepasst wurde. Deswegen haben mir die Charaktere, vor allem der Protagonist, sehr gut gefallen. 

    Das Ende kam für mich ein wenig überraschend und doch hatte ich das Gefühl, dass man leicht hätte eine Fortsetzung schreiben können. Die Spannung war jedoch über das komplette Buch sehr gut zu erkennen und zu spüren. Der Spannungsbogen wurde, auf seine eigene Art und Weise, auf einen Höhepunkt getrieben bei dem er sich dann entladen hat. 

    Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch eine recht gute Dystopie ist, die für seine Zeit sicherlich sehr gut war. Jetzt konnte ich mit dem Buch jedoch nicht so viel anfangen. Die Stärken lagen vor allem in den Charakteren und die Schwächen im Bereich des Schreibstils. Insgesamt erhält es von mir 3,5 von 5 Sternen. Erschreckend ist, dass es beispielsweise in Nordkorea immer noch so ist, also wenn man das bedenkt, was nach Außen sickert. Ich will nicht wissen, wie es wäre, in so einem Albtraum wie 1984 zu leben.

  2. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.383)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Altruan - die Selbstlosen. Candor - die Freimütigen. Ken - die Wissenden. Amite - die Friedfertigen. Und Ferox - die Furchtlosen ... Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Test, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in ihrer Welt als hoch gefährlich ...


    Beatrice ist eine Altruan. Eine Selbstlose. Sie ist dazu erzogen worden nie ein schlechtes Wort zu verlieren. Sie soll nicht eitel sein. Sie soll sich nicht überchic kleiden. Sie soll nicht auffallen. Doch alles, was die Altruan verkörpern stellt sie für sich immer wieder in Frage. Wäre es nicht interessanter ein Ken zu sein, wissensdurstig voran zu gehen. Oder sich furchtlos wie die Ferox auf einen fahrenden Zug zu stürzen? Es gäbe so viel Möglichkeiten. Ein Test soll Gewissheit bringen, für wen sich Beatrice eignet und welches Leben sie fortan leben sollte. Sie hat die Wahl. Doch ihr Test zeigt eine Anomalie. Sie ist eine Unbestimmte. Ein Mensch, der zu allen und doch zu keiner Fraktion passt. Ein Mensch, der im System als gefährlich gilt. Sie muss sich verstecken, muss ihr Ergebnis verheimlichen. Und das wird ihr wohl am besten gelingen, wenn sie sich der gefährlichsten und waghalsigsten Gruppe anschließt. Den Ferox. Doch eine andere Fraktion, als die eigene zu wählen bedeutet, dass sie ihre Familie hinter sich lassen muss. Ihre Mutter, ihren Vater, ihren Bruder. Doch auch ihr Bruder entscheidet sich gegen die Altruan.

    So macht sich Beatrice auf den Weg in ein völlig neues Leben. Ein gefährliches Leben, welches ihr viel abverlangt. Zwischen lebensbedrohlichen Situationen, harten Trainings und Kämpfen innerhalb der Gruppe ist sie nicht mehr Beatrice, sondern Tris. Und während sie versucht die Zähne zusammen zu beißen, beginnt sich etwas zwischen ihr und ihrem Trainer Four zu entwickeln. Doch die zarte Liebe wird von einem großen Unglück überschattet und Tris muss mehr denn je um ihr Überleben kämpfen.


    Mit der Reihe "Die Bestimmung" schafft Veronica Roth eine apokalyptische Stimmung. Die Welt ist in Fraktionen getrennt und alle Fraktionen leben nach ihren eigenen Regeln. Wer sich nicht anpasst oder anders ist, der passt nicht ins System. Mit der Idee hat Veronica Roth nicht unbedingt Neuland betreten, hat die Idee um eine gespaltene Gesellschaft gut umgesetzt. Man kann sich sehr gut in die Geschichte hinein versetzen und die Szenen bildhaft vor sich sehen. Auch die Gefühle und Gedanken von Tris lassen sich sehr gut nachempfinden. Man bangt mit dem Mädchen und man hofft mir ihr. Man freut sich, wenn sie sich weiter entwickelt und mit ihr beginnt man sogar ein bisschen für Four zu schwärmen. Was ich jedoch sehr bedrückend fand war, wenn es in der Gruppe zu Streitigkeiten kam, wenn die Kameraden untereinander versucht haben sich auszuspielen. Sicher will niemand ausgestoßen werden und die Regeln bei den Ferox sind hart, jedoch sind manche der Ferox-Rekruten so skrupellos, dass einem das Blut in den Adern gefriert.

    Die Entwicklung der Geschichte ist unerwartet. Trotzdem waren einige Dinge vorhersehbar. So konnte ich mir von Anfang an denken, dass Tris Mutter ein Geheimnis hatte. Genauso war eigentlich schon vornherein klar, dass Four der Schwachpunkt von Tris werden würde. Mir hat ein bisschen gefehlt, dass die Geschichte sich zwischen den beiden so nach und nach entwickelt hat - aber wahrscheinlich hab ich dahingehend zu hohe Ansprüche. Was mir aber im Großen und Ganzen an der Geschichte wirklich am Besten gefallen hat, waren die Details zur Umgebung. Es war wirklich stimmig und gibt der Geschichte somit einen ganz eigenen Charme. Trotzdem waren manche Situationen für mich verwirrend und unlogisch und ich musste zweimal lesen, was die Autorin sagen will, besonders in Hinsicht auch die fünf Fraktionen. Manche Dinge hätten in meinen Augen einfach mehr beleuchtet werden müssen. So stelle ich mir immer wieder die Frage, warum die Menschen nur auf so einem kleinen Gebiet in Fraktionen leben und das für die vollkommen normal ist. Andere Städte mit dem gleichen System wären doch interessant gewesen. Auch diese Stumpfheit der Menschen alles so hinzunehmen. Wie hirntot. Das hat mich bereits zu Beginn verwundert. Effektiv sind doch alle wie Gefangene. Da muss doch vor allem von Ken, Candor und Ferox mehr hinterfragt werden.


    Tris als Protagonistin ist ein echt armes Ding. Erst darf sie sich nicht richtig ausleben und denken, wie sie will und dann soll sie im nächsten Moment härter, rücksichtsloser und wilder denn je sein. Eigentlich wählt Tris das komplette Gegenteil von dem, was ihre Erziehung war. Dass sie sich Gedanken um ihre Familie macht ist klar und macht sie ungemein sympathisch. Aber sie muss nun auch mutig sein, da der Test für sie Probleme bedeuten kann. Tris wandelt sich immer mehr und wird zusehends immer mutiger und forscher, was ich wirklich bewundernswert finde. Sie versucht stets starke Nerven zu behalten und doch kommt immer wieder ihre Seite der Altruan durch. Sie kann und will nicht herzlos sein. Und genau das macht Tris so besonders. Sie hat noch ein Gewissen. Auch wenn sie nicht alles sagt, so stellt sie innerlich doch sehr viele Dinge in Frage. Das ist richtig gut gemacht.


    Empfehlen möchte ich den Roman allen Lesern, die gern in eine fremde Welt abtauchen, ein Abenteuer erleben und eine zarte Liebe miterleben wollen. Das Buch eignet sich wohl vor allem für Mädchen, sollte jedoch erst ab 14 Jahren gelesen werden, da manche Dinge doch recht hart sind.


    Idee: 4/5

    Logik: 4/5

    Charaktere: 5/5

    Spannung: 5/5


    Gesamt: 4/5



    • Taschenbuch: 496 Seiten
    • Verlag: Goldmann; Auflage: 01 (21. Oktober 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442479444
    • ISBN-13: 978-3442479443
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
    • Originaltitel: Divergent
    • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,3 x 18,8 cm
  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.306)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    INHALT:

    Aus verschiedenen Perspektiven wird die Bedrohung des Planeten Erde geschildert, wobei die Protagonisten selbst sehr detailliert umschrieben werden. Schnell fühlt man sich ein in die einzelnen Charaktere, ohne dass es aufgrund der vielen Wechsel verwirrend würde - im Gegenteil, gerade die Vielfalt der Blickwinkel auf das Geschehen verleiht dem Thriller die nötige Spannung. Man fibert regelrecht mit, ob und wann sich die Protagonisten begegnen und wie sie sich zueinander verhalten.


    STIL:
    Besonders bemerkenswert ist "Der Schwarm" als typischer Wissenschafts-Thriller jedoch aufgrund Schätzings Sprache. Oft hat man bei gut angelegten Spannungsromanen klare Abstriche zu machen (s. Dan Brown und Co.), nicht jedoch bei Schätzing! Sprachlich sehr angenehm fesselt er auf knapp 1000 Seiten mühelos, ohne in seinen Formulierungen platt oder redundant zu werden.


    Unbedingt zugreifen!
    Für alle Schätzing-Neulinge: Auch als Einstieg sehr empfehlenswert.

  4. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596904167)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

     (518)
    Aktuelle Rezension von: ThomasMajhen
    Die genaue Ausgabe, die ich von Thomas Manns "Zauberberg" gelesen habe, konnte ich hier nicht finden, deshalb habe ich einfach die erste in der Liste ausgewählt. 

    Wer mit dem Buch beginnt, hat es unter Umständen zunächst nicht leicht. Die langen und verschachtelten Sätze des Autors sind schon gewöhnungsbedürftig, zumal heutzutage niemand mehr so schreibt. Ich habe Bekannte, die nach wenigen Seiten entnervt aufgegeben oder aber sich bis zum Ende durchgequält haben und anschließend froh waren, dieses Buch nie wieder lesen zu müssen. Mir fiel es nicht ganz so schwer, denn schon nach kurzer Zeit hatte ich mich an Manns Stil gewöhnt. 

    Den "Zauberberg"  liest man nicht einfach mal so zwischendurch weg wie einen Harry Potter-Roman, er erfordert Konzentration und Ruhe. Aber wer sich die Mühe macht, wird mit einem Juwel der deutschen Sprache belohnt, das man nie wieder vergisst. Irritiert hat mich lediglich eine Passage im Buch, die auf Französisch verfasst ist. Das fand ich schon sehr merkwürdig, doch entdeckte ich schließlich bald, dass am Ende der Ausgabe die entsprechende deutsche Übersetzung angeheftet war. Einen Hinweis darauf habe ich allerdings vermisst, meine Entdeckung war reiner Zufall.

    Ebenfalls nicht gerade einfach zu begreifen sind die zahlreichen philosophischen Auseinandersetzungen zwischen den Figuren Naphta und Settembrini, es sei denn man hat sich eingehender mit Philosophie beschäftigt. Hier kann der Lesefluss schon mal holpriger werden.

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und es wird sicherlich der Tag kommen, an dem ich es mir ein zweites Mal vorknöpfen werde.
  5. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (ISBN: 9783551557414)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen

     (18.874)
    Aktuelle Rezension von: Jana_M_

    Ich glaube so gut wie jeder weiß, worum es in Harry Potter geht. Ich habe den ersten Teil noch einmal gelesen und ich fand ihn noch immer toll! 

    Die Welt, die J.K. Rowling geschaffen hat, ist einfach fantastisch. Harry, Ron und Hermine erleben in der Zauberschule Hogwarts magische Abenteuer. Sie müssen sich Gefahren stellen und ihre Ängste überwinden. 

    Ich habe die Details schon immer geliebt: Sei es der sprechende Hut, die Portraits, die sich bewegen oder aber die Unterrichtsstunden in Zaubertränke, Verwandlung oder Verteidigung gegen die dunklen Künste. Und natürlich hält uns der Kampf gegen "du-weißt-schon-wem" in Atem. 

    Harry Potter ist ein Teil meiner Kindheit und ich bin wirklich froh, dass ich die Chance hatte, diese Abenteuer mit ihm zu erleben. Doch auch jetzt ist meine Liebe zu Harry Potter noch vorhanden und jeder, der Harry Potter noch nicht kennt: Das müsst ihr unbedingt nachholen!


  6. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.035)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Süskind ist mit dem Parfum ein sprachlich-stilistisches Meisterwerk gelungen. Er beschreibt den Einfluss von Gerüchen auf unser Fühlen, Denken und Verhalten. Dabei spielt er mit Leichtigkeit mit den Emotionen des Lesers und provoziert Ekel, Abscheu, aber auch Mitleid und Bewunderung für den sehr gestörten und gleichzeitig genialen Protagonisten.Sehr spannend ist die Darstellung von Moral, von Schuld und Unschuld und dem menschlichen Unwillen, sich mit Unangenehmem auseinanderzusetzen.Lediglich das Ende enttäuschte mich zunächst ein wenig, da das Verhalten der Mitmenschen zunächst sehr abstrus scheint. Erst einige Tage nachdem ich das Buch beendet hatte, erkannte ich, dass es durchaus Sinn und Grenouilles Geschichte „rund“ macht:


    (Achtung, Spoiler)

    Grenouille sah zunächst den Sinn seines Lebens darin, ein Parfum zu entwickeln, mit dem er die Menschheit dazu bringen würde, ihn zu lieben. Als er dies dann endlich schafft und die Menschen von seinem Duft verzaubert sind, erkennt er aber, das der Duft gar nicht seine größte Sehnsucht war. Stattdessen wünschte er sich immer nur, geliebt zu werden. Seinetwillen, nicht wegen seines Duftes. Er, der alles und jeden nach seinem Geruch beurteilt, setzt einen Eigenduft mit einer Identität gleich. Er – wenn auch der größte Parfumeur aller Zeiten – kann keinen Eigenduft erzeugen und fühlt sich deshalb verloren, identitätslos, ungeliebt und gescheitert. Den einzigen Ausweg sieht er in seinem Tod, den er in Paris, seiner Geburtsstadt herbeiführt. So schließt sich der tragische Kreis um das Leben des Jean-Baptiste Grenouille, eines abscheulichen Mörders, für den man dennoch einen Funken Mitleid empfindet.

    (Spoiler Ende)


    Ein Klassiker, der grausam, brutal, traurig und verstörend ist, einen durch und durch gefangen nimmt, den ich jederzeit weiterempfehlen würde und der mich fasziniert hat.

    5 von 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.255)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Die Nebel von Avalon ist ein richtiger Wälzer.. über 1000 Seiten lang, unzählige Orte, Figuren, Momente..

    … In meinen Augen die beste „Aufbereitung“ der Artus-Saga überhaupt, herrlich detailliert, jeder Aspekt beachtet und in eine wunderbare, spannende, mitreißende Geschichte verpackt.

    Ich habe mich selbst oft erwischt, wie ich einzelne Charaktere mal googeln musste, weil ich einfach vergessen habe, wie sie jetzt tatsächlich zueinander stehen.. Onkel, Vater, Stiefmutter, Tochter, Großvater und so weiter.. jeder hat seinen Part. Das kann schon manchmal verwirren, mindert aber das Lesevergnügen nicht! 

    Gegen Ende war für mich allerdings die Luft schon ein bisschen herausen.. 1000 Seiten sind dann doch lang! Und für mich gab es viele Höhepunkte und nicht ein fulminantes Ende, so dass die Geschichte eher gemütlich ausgeklungen ist.. was sich dann leider etwas gezogen hat. 

    Aber alles in allem ein episches Werk.. für Fantasyfans, genauso wie für Fans historischer Romane und für jeden, der Bücher im Ausmaß von Game of Thrones oder Herr der Ringe mag, wie geschaffen ! 

  8. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.949)
    Aktuelle Rezension von: Richard_Sturmport

    Sakrileg habe ich nie gelesen, aber dieses Buch hier - Illuminati - hat mich von der ersten Sekunde in ihren Bann gezogen. Dan Brown hat es verstanden, mithilfe von kryptischen Symbolen und Mathematik eine spannende Jagd auf einen Mörder zu erzählen. Und vor allem wird auch der immer währende Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion thematisiert. 

    Wer von euch die Filme gesehen hat, empfehle ich doch nochmal das Buch zu lesen.

  9. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.131)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Im Radio wurde der Anfang des Hörspiels "Per Anhalter durch die Galaxis" ausgestrahlt. Dass reichte mir völlig aus, es weiter zu lesen.

    Klappentext:

    Vor 30 Jahren wurde von einem der größten Verlage Ursa Minors (und der Erde) das bemerkenswerteste Buch, das je veröffentlicht wurde, der Menschheit zugänglich gemacht: Per Anhalter durch die Galaxis.
     Für Arthur Dent ist es ein ganz normaler Donnerstag, bis sein Haus von Planierraupen niedergewalzt wird. Kurz darauf wird allerdings auch die gesamte Erde von einem vogonischen Bautrupp plattgemacht, weil sie einer Hyperraum-Umgehungsstraße weichen muss. Aber da hat sich Arthurs bester Freund schon längst als Alien entpuppt, und sie sausen durchs Weltall mit nichts als ihren Badetüchern und einem harmlos wirkenden Buch, auf dem in großen, freundlichen Buchstaben »KEINE PANIK« steht. Und dabei hat das Wochenende gerade erst angefangen…

     Meine Meinung:

    Also schon die Anfangsszene ist genial. (Überrede mal einen Bulldozer-Fahrer sich vor seine eigene Maschine in den Matsch zu legen!)

    Wo soll ich mit der Bewertung Anfangen? Der Klassiker ist Chaotisch, Genial, Spacig und Schwarzhumorig. Alles Merkmale die ich (in der richtigen Dosierung, versteht sich) sehr an einem Buch schätze.

    Wenn man zu einem Fantasy-Buch sagen würde: "Das ist ja fantastisch." Dann sollte man zu Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis sagen: "Das ist ja Sience-Fictionisch!"

    Man sollte dieses Buch lesen, wenn...

    ...man Lust auf ein lustiges, verrücktes Sience-Fiction-Abenteuer hat, dass sich selbst nicht so ernst nimmt.

    ...man wissen will, wer die schlausten Bewohner der Erden sind.

    ...man die simple Antwort nach der Frage nach dem Universum, dem Leben und den ganzen Rest haben will.


    5 von 5 Sternen (in den Weiten des Universums...)

    PS. Ich habe teils auch das Hörbuch mit Christian Ulmen als Sprecher gehört und empfehle auch dieses!!!

     

     

  10. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.553)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    Der Name der Rose ist ein sprachliches Meisterwerk, dass sich schon allein aus Freude an der Fabulierkunst Ecos zu lesen lohnt. 

    Eco schreibt kapitelweise (eindrucksvoll) über die monastische Geschichte und Theologie.
    Wen das interessiert, der kommt historisch meist korrekt auf seine Kosten.
    Wer allerdings hauptsächlich die Spannung eines guten Krimis/Thrillers erwartet, ist hier ganz klar falsch. Die Handlung wird ständig unterbrochen durch (religions-)philosophische Überlegungen und die (angenommene) Sicht Ockhams (=Williams) auf die Ereignisse der Zeit, was mit den Mordfällen auf der Abtei freilich nur bedingt zu tun hat.
    Das ist der einzige Grund, aus dem ich 4 Sterne gegeben habe, da der Klappentext und auch die Beschreibung Ecos inhaltlich doch etwas leicht anderes versprechen.

    Daher nochmal kurzgefasst:
    Für historisch, gar kirchengeschichtlich Interessierte ein Leckerbissen sondersgleichen!
    Für Krimi- und Thrillerfans ohne religionsphilosophische Ambitionen eher nichts.

  11. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.780)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    Ich wüsste nicht wie ich Mr. Heathcliff anders bezeichnen könnte. Auch wenn er in der Kindheit schlecht behandelt wurde, so ist dies keine Entschuldigung für seinen Rachezug. Es wird die Geschichte von zwei Familien erzählt, die sich bis auf das Tiefste verachten.  Wird dieser Hass sie zugrunde richten oder schaffen sie es einander zu verzeihen? 

    Die Charaktere strotzen vor Selbstsucht und Hass und ich habe dieses  Buch nur so schnell gelesen um  herauszufinden,ob es ein Happy End gibt.  

    Es handelt sich um interessante Charaktere, welche durch ihren Hass jedoch sehr unsympathisch wirken. 


  12. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (3.992)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT: Elizabeth ist sehr eigenwillig und sieht es auf keinen Fall ein den erst besten Mann der ihr über den Weg läuft zu heiraten. Schon gar nicht den widerlichen Mr. Darcy. Oder trüben nur ihr Stolz und die Vorurteile ihr Bild von ihm?

    REZENSION: 

    Ich vergöttere die Liebesgeschichte rund um Lizzie und Darcy. Sie sind so gegensätzlich und doch so gleich. Ich liebe Lizzys Art und wie sie zu der Welt steht. Mr. Darcy ist teilweise echt unsympathisch aber trotzdem ist er im Endeffekt perfekt. Ich finde die Storyline und auch den Schreibstil für die damalige Zeit genial. Durchgehend habe ich mich in der Geschichte wohl gefühlt und auch des Öfteren geschmunzelt. 

  13. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783833308116)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.912)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    In "Drachenläufer" geht es um zwei Jungs im Afghanistan vor den Kriegen, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen, aber wie Brüder aufwachsen. Eines Tages passiert etwas, das alles ändert. Der eine ist das Opfer, der andere belädt sich mit Schuld - eine Schuld, die erst Jahrzehnte später beglichen wird, indem der mittlerweile erwachsene Protagonist nach Afghanistan zurück reist und mit Erschrecken feststellt, was Krieg und Ungerechtigkeit in seinem Land angestellt haben.

    Ich habe lange gebraucht, um in dieses Buch herein zu finden. Erst habe ich es angefangen, dann wieder abgebrochen. Später wurde ich dann aufgrund einer Leserunde "gezwungen", es wieder in die Hand zu nehmen. Schwer getan habe ich mich wahrscheinlich, weil der Roman über einige Längen verfügt. Auf der anderen Seite könnte das auch eine der Stärken sein - die Leser bekommen ein detailliertes Bild vom Leben in Afghanistan. Die Kultur wird wunderbar beschrieben. Ich konnte viel lernen.

    Der Autor eröffnet viele Themen. Es geht um das Verhältnis von Kindern zu ihren Eltern, Tod, Missbrauch, Gewalt und veraltete Gesellschafts- und Geschlechternormen. Das ist viel und an manchen Stellen ist dieses Buch schwer zu ertragen.
    Dennoch hinterlässt es mich mit einem guten Gefühl und mit dem Wissen, dass es mich einiges lehren konnte.
    Ich gebe diesem Buch 4 Sterne, weil es sich um hochwertige und lehrreiche Unterhaltung handelt, die ans Herz geht. Einen Stern Abzug gebe ich, aufgrund der Längen und dem wirklich spät fahrtaufnehmenden Spannungsaufbau.

  14. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (499)
    Aktuelle Rezension von: M_Rose-Everly

    Worum es in dem Buch geht:

    Es werden sechs verschiedene Lebensgeschichten beschrieben, alle in unterschiedlichen Zeiten.


    Einstieg ins Buch:

    Obwohl ich eine Vielleserin bin, fiel es mir nicht leicht, in das Buch einzusteigen. Der Erzählstil ist schon recht eigenwillig und verstrickt, weshalb ich einige Sätze noch einmal lesen musste, um hinter den Sinn zu steigen.

    Auch wenn David Mitchell sehr wortgewandt und intelligent rüberkommt, konnten sich meine Erzählungen nicht recht fesseln. Man merkt zwar, mit wie viel Hingabe der Autor über die verschiedenen Leben erzählt, aber der Funke will nicht so ganz überspringen.


    Fazit:

    Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, ein Buch zu Ende zu lesen.

    Insgesamt vergebe ich deshalb 2,5 Sterne.

  15. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein? (ISBN: 9783570302088)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein?

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Simba99
    Als Fan der Fernsehrserie musste ich nun auch mal mit den Büchern beginnen. Eins vorweg, der Aufbau der Familien ist ganz anders als in der Serie. Ich hoffe das lässt drauf schließen, dass auch die Story eine ganz andere ist. Das fänd ich super!

    Der Einstieg mit dem ersten Buch war schonmal super! Bin ich mal gespannt wies weitergeht!
  17. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

     (911)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Mein dritter Murakami und ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Im Gegensatz zu den anderen Büchern waren mir die Charaktere hier überhaupt nicht sympathisch, was die Geschichte für mich natürlich extra erschwert hat. Das typisch fantastische von ihm fehlt hier auch komplett, der Untertitel sagt tatsächlich aus, was es ist: Nur eine Liebesgeschichte. Und wirklich sonst gar nichts. Zwar eine sehr tragische aber trotzdem. Die Handlung zieht sich, es passiert kaum mal was spannendes, geschweige denn etwas unerwartetes. Irgendwann weiß man auch schon genau wie das Buch enden wird. Ob man das dann als gutes oder schlechtes Ende bezeichnen würde, ist wohl Ansichtssache. Für mich war es ein gutes.
    Die Themen, die am meisten angesprochen wurden, waren Suizid, Depression und Sex. Beim Lesen gleicht das einer Achterbahnfahrt.
    Nur der typische Schreibstil von Murakami war ab und zu erkennbar, weswegen ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. 

    Fazit: Sollte man sich für Bücher von dem Autor interessieren: Nicht dieses hier als erstes lesen! Er kann es eindeutig besser. Das Buch hat mich leider enttäuscht.

  18. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.713)
    Aktuelle Rezension von: Bellearielle

    Ich musste das Buch bzw. das Stück damals in der Schule lesen und war schon vorab genervt und abgeneigt - aber bereits nach der ersten Szene hatte mich die schrullige Kleinstadt und ihre Bewohner in den Bann gezogen!

    Die Dialoge, Handlung und die ganze Moral sind witzig, schlau, schlagfertig und präzise.

    Dieses Werk steht in meinem Bücherregal und ich lese es immer und immer wieder!

  19. Cover des Buches Love, Simon (Filmausgabe) (ISBN: 9783551317520)
    Becky Albertalli

    Love, Simon (Filmausgabe)

     (595)
    Aktuelle Rezension von: selected_books

    Einfaches Feel-Good-Buch. 

    Die Suche nach Blue ist meiner Meinung nach der einzige Baustein der Story, der etwas Spannung beinhaltet. Der Rest ist einfach nur schön zu lesen. Simons Coming Out und wie damit umgegangen wird ist unglaublich liebevoll beschrieben. Auch die Atmosphäre allgemein ist total liebenswert. Man hält sich gerne in Creekwood auf. Ringsum war es ein toller Zeitvertreib, der die perfekte Länge hatte, sodass es nicht langweilig wurde. 

    Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen ⭐️.

  20. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.605)
    Aktuelle Rezension von: A_World_Of_Words_And_Colors

    Ich denke, die Handlung von "Biss zum Morgengrauen", oder auch einfach "Twilight", wie es häufiger bekannt ist, kennt so ziemlich jeder. Was nicht zuletzt an den weltberühmten Filmen liegt, die uns ein klares Bild der Geschichte vermittelt haben. Nur, dass es nicht richtig ist.

    Ich hab zu den Leuten gehört, die Twilight lächerlich gefunden haben. Es kam mir wie eine geradezu lächerlich dramatische Liebesgeschichte ohne Tiefe und Sinn vor.


    Dann hab ich das Buch aufgeschlagen.


    Ich könnte nicht mal sagen, was genau mich an diesem Buch in seinen Bann gezogen hat. Es beginnt mit einem spannenden Prolog, daraufhin wird man sofort mit der Protagonistin Bella in ihr neues Leben geworfen. Egal aus wie vielen Gesprächen ein Teil des Buches bestand, ich musste einfach weiterlesen. Es war so leicht, so flüssig zu lesen. 

    Die Geschichte hat wohl ihren eigenen Stil, aber nichts mit den grauenhaft eintönigen Klischees des Films gemein. Man bemerkt sofort ein deutliche Tiefe. Bella ist ein eigener Charakter, der mit seiner Gedankweise sowohl überrascht, als auch zum Grübeln bringt. Auch wenn ich nicht immer jedes Wort oder jede Tat oder jeden Gedanken von ihr nachvollziehen konnte, hatte sie jedoch, genau wie Edward, etwas an sich, das sie unglaublich interessant macht. Und je mehr man die Charaktere kennenlernt, desto mehr erfährt man, wie viele Gedanken sich die Autorin bei dieser Geschichte gemacht haben muss und dass es um so viel mehr als Vampire und die Liebe zwischen zwei Personen geht.


    Dieses Buch mag nicht perfekt sein, aber den Ruf, den es durch die Filmindustrie hat, wird ihm bei Weitem nicht gerecht. Es hat einen eigenen Zauber, das es für mich trotz allem fünf-Sterne-würdig macht.


    Fazit: Eine eigensinnige Geschichte, die unglaublich interessant und zum Nachdenken anregend sein kann, wenn man ihr nur eine Chance gibt.



  21. Cover des Buches Tote lügen nicht (ISBN: 9783453435599)
    Kathy Reichs

    Tote lügen nicht

     (824)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Vor etlichen Jahren habe ich die Bücher von Kathy Reichs schon einmal gelesen. Jetzt fange ich erneut "der Reihe nach" damit an.

    Ihre Protagonistin heißt Tempe Brennan. Sie arbeitet unter anderem als forensische Anthropologin, was soviel heißt, dass sie Knochen untersucht und bestimmt. Ob von Tieren aus dem Wald, prähistorischen Lebewesen, Mumien, oder auch verwesten und / oder skelettierten Körpern. Dabei arbeitet sie oft mit den polizeilichen Behörden zusammen.

    Tempe lebt getrennt von ihrem Mann Pete, ihre Tochter Katy lebt bei ihm und geht noch zur Highschool. Und sie ist trockene Alkoholikerin.

    In dieser Geschichte hat sie es mit zerstückelten Leichen von Frauen zu tun. Sie sieht Parallelen in den Fällen und weist auf einen Serienmörder hin. Nur glaubt ihr keiner. Das ruft sie auf den plan und sie ermittelt selber.

    Das verändert ihr Leben drastisch, denn der Täter hat sie nun im Visier und will sie so richtig quälen. Auf jede erdenkliche Art !!


    *  *  *  


    Sehr spannend und flüssig zu lesen. Einen Stern habe ich von der Bewertung abgezogen für 1. die ganzen französischen Worte wie Straßennamen, Plätze und Redewendungen / Antworten und 2. die langatmigen Erklärungen. wie sie von A nach B kommt

  22. Cover des Buches High Fidelity (ISBN: 9783426612705)
    Nick Hornby

    High Fidelity

     (650)
    Aktuelle Rezension von: letusreadsomebooks

    Rob ist Mitte dreißig, Besitzer eines Plattenladens, der mehr schlecht als recht läuft, und seine Freundin Laura hat ihm gerade den Laufpass gegeben. Während Rob versucht damit zurechtzukommen, sortiert er seine immense Schallplattensammlung neu und erstellt eine Liste mit den Top 5 der erinnerungswürdigsten Trennungen. Laura ist natürlich nicht dabei, denn so wichtig war sie ihm gar nicht. Denkt er, bis er bemerkt, dass er damit eventuell doch nicht so richtig liegt.

    Wer Nick Hornbys Romane kennt und mag, weiß, worauf er sich mit High Fidelity einlässt. Der Schreibstil ist locker und leicht zugänglich, das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite humorvoll, selbst wenn die Situation für Rob gerade nicht so rosig ausschaut. Der Humor ist definitiv eher britisch, nicht zum Schreien komisch, aber zum Schmunzeln und mit ganz viel wunderbar platzierter Ironie. Handlungstechnisch geschieht nicht übermäßig viel. Es ist vielmehr ein Buch über Gefühle, Erinnerungen und natürlich Musik. Wem Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum gefiel, kann mit High Fidelity quasi nichts falsch machen.

    Rob ist einer der wenigen Hauptcharaktere/Erzähler in der Literatur, die man gleichzeitig hasst und liebt. Meistens freunde ich mich mit den Protagonisten an, im schlimmsten Fall sind sie mir egal. Rob hat mich allerdings mit sehr ambivalenten Gefühlen zurückgelassen. Ich mochte seine Ironie, besonders seine Selbstironie und die Tatsache, dass er immer selbst genau weiß, dass er ganz schön viel vergeigt hat. Dank seines Humors sammelt er viele Sympathiepunkte und das ist gut so, denn eigentlich ist er ein ziemliches Arschloch (das kann man wirklich nicht anders sagen). Dieses Arschloch-sein ist aber gar keine böse Absicht. Rob repräsentiert die damalige Lad Culture der 1990er in Großbritannien – junge Männer zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig, die ein wenig sexistisch waren und deren größte Angst es war, durch eine Beziehung, Hochzeit oder gar Kinder ihrer Freiheit beraubt zu werden. Das ist vielleicht gar nicht so veraltet, wie man zuerst denkt – die sogenannte Generation Y ist heutzutage ja ähnlich bindungsunwillig. Neben Rob sind vor allem seine zwei Mitarbeiter im Shop – Dick und Barry – besonders gut gelungen: Zwei total unterschiedliche und auf ihre eigene Art verrückte Quälgeister, die Rob das Leben noch schwerer machen, als es ohnehin schon ist.


    Nick Hornbys High Fidelity ist mittlerweile ein moderner Klassiker der Pop-Literatur. Mit viel Humor und Ironie erzählt er von Robs verbocktem Liebesleben und dessen größten Leidenschaft – der Musik. Ein schöner und unterhaltsamer Roman, den man trotz fehlender Spannung und Action schnell verschlingen kann.

  23. Cover des Buches About a Boy (ISBN: 9783462043075)
    Nick Hornby

    About a Boy

     (688)
    Aktuelle Rezension von: Brot
    .
  24. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551557278)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

     (2.964)
    Aktuelle Rezension von: Lesewerkstatt

    Das Buch ist der erste Band der 5 teiligen Buchreihe. Ich finde es ist eher ein Jugendbuch was ich aber überhaupt nicht bemängeln möchte.  Der Schreibstil ist toll. Das Buch lässt sich dadurch flüssig lesen und ist leicht verständlich geschrieben. Es wurde aus der ich Perspektive von percy geschrieben, diese Perspektive mag ich immer sehr, da man sich direkt in den Protagonisten hineinversetzen kann. Da es viel über Götter und Mythen geht, finde ich es wichtig, alles zu erklären, weil man sonst nichts mehr verstehen würde. Das ist hier äußerst gut gelungen. Auch kann man am Ende des Buches nochmal die Einzelheiten nachlesen, wenn man das möchte. 🤭

    Ich finde es ist eine solide Geschichte, die leicht zu lesen ist und somit gut für zwischendurch. Einen kleinen Abzug gibt es für mich, da ich manchmal das Gefühl hatte, dass zu weit ausgeholt wurde und man für meinen Geschmack manchmal nicht auf den Punkt gekommen ist. Deshalb gebe ich dem Buch 4/5 🌟

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