Bücher mit dem Tag "finanzierung"
11 Bücher
- Peyton Dare
Ein Verlangen
(14)Aktuelle Rezension von: Books-like-Soulmate„Ein Verlangen WG 3“ von Peyton Dare
Verfasser der Rezension: Silvana
Preis TB: nicht verfügbar
Preis eBook: € 4,99
Seitenanzahl: 379 Seiten lt. Verlagsangabe
ISBN: 978-3-7363-0745-2
Erschienen am: 01.03.2018 im LYX digital by Bastei Lübbe
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Klappentext:
Cage Ford, der sexy und smarte Hollywood-Agent, will sich seinen großen Traum erfüllen und einen Erotikfilm produzieren. Völlig unerwartet taucht Exfreundin Jade bei seinem Casting auf, und er weiß augenblicklich: Sie zu verlassen war der größte Fehler seines Lebens! Doch Jade hat nur ein Ziel: Cage und sich selbst beweisen, dass sie über ihn hinweg ist. Dafür ergattert sie nicht nur die Rolle in seinem Film, sondern zieht auch in das leerstehende Zimmer in seine Männer-WG mit dem attraktiven Schauspieler Rhys. Doch schon bald entwickelt sich ein sinnliches Spiel zwischen den dreien, bei dem keiner von ihnen das Verlangen nacheinander länger leugnen kann. Von da an stehen nicht nur turbulente und aufregende Dreharbeiten auf der Tagesordnung: Aus dem polarisierenden Filmprojekt entsteht ein waschechter Hollywood-Skandal. Und Cage droht alles zu verlieren – seine Karriere, seine Familie, seine Freunde und vielleicht sogar seine große Liebe Jade …
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Achtung Spoilergefahr!!!
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Mein Fazit:
Vorweg sei gesagt, dass es sich bei jeder Rezension um meine persönliche Meinung handelt. Die ersten beiden Bände dieser Reihe haben mir ganz gut gefallen. Der Schreibstil ist wieder flüssig aber ohne große Spannungsmomente. Diesmal geht es um Cage der unbedingt einen Erotikfilm produzieren will. Dass seine Ex beim Casting auftaucht, damit hat er nicht gerechnet. Was ich nicht ganz so gut fand war die Vorlage für seinen Film. In diesem Buch war für mich sehr viel vorhersehbar was etwas mein Lesevergnügen getrübt hat. Auch wenn mir bewusst war dass es auch hier um Erotik geht, war mir für mein Dafürhalten die Erotik hier etwas zu sehr im Vordergrund. Für mein Empfinden war dieser Band im Vergleich zu den Vorgängern der schwächste, bzw. haben mir die anderen einfach besser gefallen. Dennoch eine Buchreihe, bei der Fans von Erotikromanen voll auf ihre Kosten kommen.
3 von 5 🍀 🍀 🍀
- Herr Tim Glaap
Reich werden - Das Praxishandbuch
(7)Aktuelle Rezension von: milchkaffeeDas Buch ist sinnvoll gegliedert um hilft zuerst einen Überblick über die eigene finanzielle Situation zu bekommen. Mögliche Einsparungen werden aufgezeigt, und es gibt auch Tabellen. Dieses buch ist einfach geschrieben und motiviert sich endlich mit seinen Finanzen auseinanderzusetzten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.Nur der Titel gefällt mir nicht.Klare Leseempfehlung!
- Stefan Gadringer
Journalismus und Werbung: Kommerzielle Grenzen der redaktionellen Autonomie
(1)Aktuelle Rezension von: AdmiralDa dieser Band vom Springer Verlag gedruckt wurde, habe ich eigentlich nicht so viel Kritik erwartet, als ich anfing das Buch zu lesen. Ich meine: Springer-Verlag. Hallo ? Kann man hier eine öffentlichkeitsorientierte und kritische Untersuchung erwarten ? Doch erst beim Lesen von den ersten Aufsätzen habe ich bemerkt, dass die methodischen Vogehensweisen und Ergebnisformulierungen oftmals zwar ziemlich zurückhaltend und defensiv formuliert sind, doch Kritik fand ich auch in größerem Umfang. Und erst jetzt (nach der Lektüre des Buches) habe ich dann herausgefunden, dass dieser "Springer VS" Verlag nicht deckungsgleich ist mit dem Axel Springer Verlag. Erstere hat auf ihrer HP sogar eine ganze Seite dazu geschrieben, dass sie NICHT zum Axel Springer Ungetüm dazugehören (https://www.springer.com/de/ueber-springer/unternehmensinformationen/springer-springer-oder-springer-/meinen-sie-springer-springer-oder-springer-/29476). Wahrscheinlich wollen sie nicht (von so vorschnellen Leuten wie mir ;D) in dieselbe Schublade gesteckt werden. Kann ich allerdings auch verstehen.
JEDENFALLS. Nun zum Buch an sich. Ihr habt es bestimmt schon rausgelesen: dieses Buch "Journalismus und Werbung. Kommerzielle Grenzen der redaktionellen Autonomie" (2012), herausgegeben von Gadringer, Kweton, Trappel und Vieth, ist eine Sammlung von 15 kommunikationswissenschaftlichen Aufsätzen.
Die Themen drehen sich in jeglicher Hinsicht um die Wechselbeziehungen zwischen Werbung und Journalismus. Die Aufsätze sind nicht in Kapiteln zusammengefasst, scheinen aber dennoch eine gewisse Gliederung zu haben. Einleitend stehen ein Aufsatz zu den theoretischen Ansätzen: "Theorien von Redaktion und Werbung" (Plank/Schopf, S. 13-30) und ein Aufsatz zum aktuellen Thema der Kommerzialisierung "Kommerzialisierung in Medien. Ursachen - Manifestation - Folgen" (Gadringer/Vieth; S. 31-49). Im Anschluß an den Kommerzialierings-Aufsatz wird dasselbe Thema aus einer anderen Perspektive nochmal behandelt. Diesmal wird ihre Auswirkung auf das Erfüllungsgebot der medialen Funktionen untersucht: "Eine leidige Pflicht? Die Auswirkungen der Kommerzialisierung der Massenmedien auf die Erfüllung ihrer demokratischen und gesellschaftlichen Funktionen" (Özbicerler/Öztürk; S. 51-66). Nachdem hier erst die Funktionen der Medien definiert und hergehoben werden, wird in kritischer Untersuchung die Gefährdung dieser Funktionserfüllung besprochen. In mehreren Einzelstudien werden hiernach mehrere Zustände und Gegebenheiten untersucht. Inhaltlich mMn etwas unbrauchbar, aber methodisch äußerst interessant, ist in diesem Rahmen der Aufsatz "Skandalös zurückgehalten? Berichterstattung über Werbekunden am Beispiel des Lidl-Bespitzelungsfalles" (Lagetar/Mühlbauer; S. 167-189). Hier werden 4 einzelne Zeitungen (2 aus D, 2 aus Ö) anhand ihrer Berichterstattung über den Lidl-Bespitzelungsfall über einen gewissen Zeitraum hinweg untersucht. Die Zeitungen sind recht gut gewählt (zB länderübergreifend, regional/weitbekannt). Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass keine Beeinflussung stattfand. Exemplarisch ist sie echt bemerkenswert, da sie die Perspektive udn die Methodik eröffnet, worauf zu achten wäre. Doch scheint mir der Vorfll nicht gut genug gewählt zu sein. Die Länder ähneln sich evtl. kulturell zu stark und das Ereignis ist zu beschränkt. Evtl. sollte ein internationales Ereignis mit kulturell (völlig) unterschiedlichen Zeitungen (und vllt. Medien !) gewählt werden. Dann müssten vllt. auch 2 ähnliche Ereignisse mit denselben Zeitungen aus unterschiedlichen Zeiten (zB Finanzkrise 1929/2008 ?) untersucht werden, um auch noch zeitliche Unterschiede/Gemeinsamkeiten hervorheben zu können.
Erstaunlich ist auch der Aufsatz "Nachgefragt! Deutsche und Österreichische Journalisten über den Einfluss der Werbewirtschaft" (Reimann/Schopf; S. 191-213). Die Befragungen sind quantitativ zwar stark eingeschränkt, doch qualitativ recht aussagekräftig. Journalisten werden persönlich zur Einflussnahme von Werbekunden auf ihre Berichterstattung befragt. Das Ergebnis ist interessant: Einflüsse sind durchaus vorhanden und gefährden gewissermaßen die Unabhängigkeit der Medien. Evtl. (Ähnliches scheinen auch die Autoren anzudeuten) muss die Einschätzung noch schärfer ausfallen. Denn Journalisten könnten sich einiger Einflussnahmen auch nicht bewusst sein oder sie sich/anderen nicht eingestehen wollen, obwohl die Interviews stark anonymisiert sind.
Das soll genügen. Ich wollte nur ganz gerne einige exemplarische Untersuchungen vorstellen, um das Buch abschätzbar zu machen und Euch einen kleinen Einblick zu gewähren. Abschließend muss ich zum Inhalt echt sagen, dass die Ergebnisse nur zT überraschen. Manchmal überraschte mich lediglich die Harmlosigkeit der Werbekundeneinflussnahme (zB im Lidl-Vorfall, dazu habe ich oben mehr geschrieben).
Vieles überraschte nicht: PR im Internet ist erwartet gefährlich für die medialen Funktionen (zB "Zu altmodisch für neue Medien? Neue Werbeformen und das Trennungsgebot auf Nachrichtenportalen" von Angerer/Schächner/Skibba; S. 297-315) und PR-Berichterstattung scheint in zahlreichen Medien mehr als präsent zu sein. Die Autoren sind jedoch sehr vorsichtig und relativ in ihrer Ausdrucksweise, wie mir scheint ("Gut kopiert ist halb geschrieben. Der PR-Durchsatz in der Berichterstattung österreichischer Tageszeitungen" von Özbicerler/Plank; S. 255-273).
Die Gesamtuntersuchung bringt also mMn nichts Neues an die Oberfläche, was die starke Verflechtung von Journalismus und Werbung angeht. ABER es fundiert die Annahmen, die ansonsten mehr schlecht als recht begründet in vulgo hrumschwirren. Evtl. übertreibe ich jetzt, wenn ich sage, dass sowieso jeder weiß, dass (heutzutage ?) Werbekunden massive Informationseingriffe in die Berichterstattung (auch von Qualitätsmedien) unternehmen. Doch stattet dieses Buch die Vermutenden mit einem theoretischen und methodischen Rüstzeug aus, sich eine begründete Meinung zu bilden.
Die Autoren sind Studenten der Kommunikationswissenschaft in Salzburg (gewesen ?), die im Rahmen ihrer Master-Studiums dieses Thema behandelten. So entstanden diese Untersuchungen (von jeweils etwa 20 Seiten) unter jeweils mindestens 2 Studenten. Alle Aufsätze und bes. der 1. mit dem Titel "Theorien von Redaktion und Werbung" (S. 13-30) fundieren auf einem sehr umfassenden methodischen Kern. Die Untersuchungen werden Schritt für Schritt nacherzählt und beschrieben, sodass die Ergebnisfindung sehr gut nachvollzogen werden kann (= "normale" Wissenschaft :D). Die Schlussfolgerungen sind dementgegengesetzt meistens sehr knapp und pointiert. Die Aufsätze sind zudem stark gegeliedert mit zahlreichen Kapiteln und Unterkapiteln, sodass sie sehr übersichtlich sind. Leider ist auch dieser Band ein weiteres Beispiel für die sprachliche und theoretische Entfremdung vieler Wissenschaftszweige von der regulären Gesellschaft. Nicht selten sind die Formulierungen etwas unverständlich, die Theorieansätze ziemlich abgehoben und gleichzeitig unglaubwürdig vereinfacht. Letzteres liegt jedoch nicht direkt an den Autoren der Aufsätze, da auch sie sich lediglich auf die Theorieansätze, die in ihrer Wissenschaft kursieren, beziehen und sich auf diese stützen (müssen ?).
Leider nicht immer sonderlich gut lesbar, aber echt informativ. - Klaus Olfert
Lexikon Finanzierung und Investition
(1)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Dieses Lexikon umfasst 200 Hauptstichworte mit über 1.200 Einzelstichworten zu den Themen Finanzierung und Investition. Insbesondere während der Vorbereitung auf Prüfungen in diesen Themenbereichen klären Sie damit schnell und gezielt Fragen zu einzelnen Fachbegriffen oder Wissensgebieten, in denen Sie noch nicht ganz sattelfest sind. Bei gleichzeitigem Kauf des Kompendiums "Finanzierung" oder "Investition" erhalten Sie einen Rabatt auf den Gesamtpreis: Im Paket mit Finanzierung Im Paket mit Investition.
Als Beiheft zu Klaus Olferts Werk "Finanzierung und Investition" war dieses kleine, aber feine Lexikon mit inbegriffen. Hier werden alle wichtigen Begriffe rund um die Finanzierung und Investition noch einmal mit Schlagworten alphabetisch aufgegriffen und in knappen, aber aussagekräftigen Sätzen noch einmal definiert. Wer hier z.B. das Wort Aktie nachschlägt bekommt Informationen darüber, was eine Aktie ist, sowie welche Arten es gibt - samt Definition der Arten. Durch die knappe Zusammenfassung eignet sich das Lexikon also nicht nur zum Nachschlagen, sondern auch als Lernmöglichkeit für diverse Prüfungen. Jeder Begriff umfasst knapp eine halbe Buchseite und kann so bequem häppchenweise gelernt werden. Ich persönlich habe das Lexikon mit als Lerngrundlage und Erinnerung zum Hauptbuch verwendet und bin damit sehr gut beim lernen voran gekommen. Neben Definitionen umfässt das Werk auch Diagramme, Formeln und auch knappe, aber aussagekräftige Rechenbeispiele zur Veranschaulichung der behandelten Thematiken.
Empfehlen möchte ich das kleine Heftchen all jenen, die eine knappe, aber informative Lernunterstützung zur Thematik Finanzierung und Investition suchen. Damit seid ihr bestens für diesen Bereich gerüstet. Schade eigentlich, dass es so etwas nicht für andere Themenbereiche als Begleitbuch gibt.
Broschiert: 127 Seiten
Verlag: NWB Verlag; Auflage: 1 (30. Juni 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 347059161X
ISBN-13: 978-3470591612
Größe und/oder Gewicht: 15,9 x 0,8 x 23 cm
- Samantha Joyce
Over the Moon
(54)Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16Von Over the moon habe ich schon so viel gehört. Leider war das meiste davon ziemlich negativ.Deswegen war ich auch so überrascht als mir die Geschichte gut gefallen hat.Schon der Einstieg hat machte für mich schon einen guten Eindruck. Die Charaktere wurden meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Sie hatten alle ihre Stärken aber auch Schwächen. Vor allem Baxter mochte ich schon von Anfang an. Ich fand ihn unglaublich interessant und seinen Starken Willen, den Obdachlosen zu helfen, auch wenn er immer wieder an den Boden der Tatsachen geworfen wurde fand ich so cool und das machte ihn einfach nur sympathisch. Da ja viele an der Protagonistin etwas auszusetzen hatten, hatte ich etwas Angst vor Veronica. Aber ehrlich gesagt, ist sie mir überhaupt nicht unsympathisch rübergekommen. Sie teilte zwar überhaupt keine Ansichten mit Baxter aber das machte sie umso besonderer. Sie war eine starke und taffe Frau, der aber in Wirklichkeit viel zu viel Selbstvertrauen fehlte, auch wenn sie es nicht ganz so zeigen ließ.Ich mochte besonders wie sich die Geschichte entwickelte. Es gab sehr viele Handlungsschritte, die ich in der Art noch nie gelesen habe und welches das Buch auch einzigartig machte. Teilweise wurden Szenen etwas zu schnell erzählt aber an sich konnte es mich ziemlich überzeugen. - Franz Eisenführ
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenEin gelungenes Buch, das ich mir im Anschluß an meine JUra-Examina gekauft hab, weil man sich ja auch ein bißchen im Betriebswirtschaftlichen auskennen muß. Dem völlig unvorgebildeten Leser werden Grundbegriffe (zb "Entscheidungstheorie") und betriebswirtschaftliche Denkweisen beigebracht, so daß man mal versteht, wie eine betribewirtschaftliche Fragestellung aussieht. Die Ausführungen zu den rechtlichen Fragen fand ich (als Paragraphenonkel) natürlich nur oberflächlich befriedigend, aber zentrale Begriffe, die sonst nur für Verwirrung gesorgt haben, werden erklärt, so daß man zumindest mal "den Fuß in die Tür kriegt" und weiß, was das ganze Fachchinesisch heißt. Für Einsteiger jeder Fachrichtung geeignet. - Ute Kranz
Brave Girl
(9)Aktuelle Rezension von: Rosanna_85Hervorragend recherchiert, jede Menge Informationen, die sich z.B. auch für die persönliche Sicherheit im Alltag eignen und nicht nur für eine Weltreise oder Single-Reise. Die Autorin hat ein enormes Wissen geteilt, danke!!!
- Brad Stone
The Upstarts: How Uber, Airbnb, and the Killer Companies of the New Silicon Valley Are Changing the World
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Jonathan Holt
Folter
(17)Aktuelle Rezension von: Jisbon"Folter" hat mir nicht ganz so gut wie "Marter" gefallen. Es ist ein gutes Buch und auch hier verpackt der Autor geschickt mehrere problematische Themen, vor allem (wie der Titel verrät) in Bezug auf Folter, aber die Geschichte war weniger spannend und fesselnd.
In "Folter" gibt es wieder verschiedene Handlungsstränge, die langsam zusammenlaufen. Es gibt Ermittlungen in Bezug auf einen Leichenfund, denen Aldo Piola zugeteilt wird, die Entführung der Tochter eines Angehörigen des amerikanischen Militärs, die von Holly Boland und Katerina Tapo untersucht wird, geheimnisvolle Andeutungen auf ein Geheimnis im Vatikan und natürlich auch Zusammenhänge zu Carnivia, der von Daniele Barbo entwickelten Seite. Dabei entstehen unterschiedliche Konflikte, sowohl im Privatleben der Personen (was mich weniger interessiert hat) als auch in Bezug auf aktuelle politische Ereignisse. Sehr erschreckend fand ich dabei, was dem entführten Mädchen angetan wurde und was alles offiziell nicht als 'Folter' eingestuft wird... und dass diese Methoden wohl, wenn man dem Autor Glauben schenken darf, tatsächlich mit dieser Rechtfertigung praktiziert werden. Dies regt definitiv zum Nachdenken an. Auch die anderen Handlungsstränge sind interessant, auch wenn mir einiges zu detailliert war; die komplexen Verbindungen untereinander und auch zu der Geschichte des ersten Bandes hat mir aber gefallen, da man so den Eindruck bekommt, es mit einer groß angelegten Verschwörung oder einfach einer sehr korrupten Welt (was wohl leider zutrifft) zu tun zu haben. Ich hoffe aber, dass Band 3 die offenen Fragen endlich klären wird.
Die Figuren waren ebenfalls wieder recht gut ausgearbeitet, auch wenn ich sagen muss, dass ich diesmal keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Vielleicht lag es daran, dass die Hauptfiguren in Band 1 ausgiebig charakterisiert wurden und hier nur noch Ansätze, quasi wie 'Erinnerungen', eingestreut sind. Gerade bei Katerina Tapo war dies der Fall; obwohl sie im Moment einiges durchmachen muss, konnte ich kein Mitleid mit ihr aufbringen. Im Gegenteil, obwohl sie sich auch in diesem zweiten Band als kompetente Ermittlerin erweist, gab es ein paar Stellen, an denen sie für meinen Geschmack zu weit gegangen ist, was sie mir nicht sympathischer gemacht hat. Allerdings muss ich sagen, dass die Figuren wieder alle mit Stärken und Schwächen ausgestattet wurden und der Autor es auch geschafft hat, dass einer der Entführer nicht nur wie ein Bösewicht, sondern menschlich wirkte.
Insgesamt hat "Folter" mir ganz gut gefallen. Es ist eine komplexe Geschichte, die leider ein paar Längen hat und die nicht ganz so spannend wie Band 1, aber dennoch interessant war. Gerade die Darstellung dessen, was offiziell nicht als Folter gilt, war beklemmend und dem Autor ist es gut gelungen, schwierige Themen wie unrechtmäßige Inhaftierungen anzusprechen.
Auf den Abschluss der Trilogie bin ich schon gespannt.
3,5/5 Sternen - Ulrich Eisenhardt
Gesellschaftsrecht
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEin Standardwerk im Bereich Gesellschaftsrecht, über Gründung zur Auflösung der bekanntesten Gesellschaftsformen, was passiert bei Vererbung eines Gesellschaftsteils bis zur Austauschung von Mitgliedern. Meine Ausgabe ist leder zu alt, so daß die zwischenzeitlichen Veränderungen hinsichtlich von BGB-Gesellschaft und der Societas Europaea nicht enthalten sind, und laut unserer Repetitorin Claudi vertritt Eisenbart viele Mindermeinungen. - Alexander Deicke
Bankrecht - leicht gemacht
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenVom Umfang her genau richtig zum Lesen, sollten sich sämtliche übrigen Jurabücher mal ein Beispiel dran nehmen: Ein Einsteigerbuch zum Thema Bankrecht, für den ersten Einblick sehr gut geeignet, für juristische Ansprüche aber sicher zu wenig. Die Säulen des Bankwesens werden erläutert, die Unterschiede bei Insidern und Insiderinformationen, Bad banks und Investment werden erklärt, ebenso Depotgeschäfte und Basel I-III. Also ganz gut für den Einstieg, der Autor empfiehlt selbst, das Buch wenige Wochen später noch mal zur Hand zu nehmen, um zu sehen, was hängengeblieben ist, und sich danach tiefergehender Fachliteratur zu widmen.
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