Bücher mit dem Tag "finger"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "finger" gekennzeichnet haben.

55 Bücher

  1. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.034)
    Aktuelle Rezension von: Buchofant

    "Trust Again" von Mona Kasten ist ein wunderbar emotionaler u. herzzerreißender, aber auch humorvoller New-Adult-Roman. Die Autorin glänzt wieder mit sympathischen u. authentischen Charakteren u. der bereits lieb gewonnenen Welt von Woodshill mit der zugehörigen Woodshill-University. Ein absoluter Wohlfühlroman zum Abschalten! Mir hat die Geschichte um Dawn u. Spencer sogar noch besser gefallen als Band 1 💚

    Kurz zur Story:
    Seit die Studentin Dawn Edwards ihren Ex-Freund in flagranti mit einer anderen erwischt hat, hat sie der Männerwelt abgeschworen. An die große Liebe glaubt sie deshalb schon gar nicht mehr. Für Dawn gibt es Happy Ends nur im Film oder in ihren selbst verfassten Geschichten. Aus diesem Grund prallen auch sämtliche Annäherungsversuche von Spencer Cosgrove an ihr ab, der sichtliches Gefallen an Dawn gefunden hat.
    Aber je mehr Zeit Dawn mit Spencer verbringt, desto mehr erkennt sie, dass er ein Geheimnis hinter seiner humorvollen Art verbirgt.

    Es war wirklich wieder toll, als Leser in die Welt von Woodshill einzutauchen, die mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen ist.
    Auch in Band 2 wurden die Charaktere wieder äußerst liebevoll u. detailverliebt ausgearbeitet.
    In Dawn kann man sich von Anfang gut hineinversetzen. Durch die schmerzhafte Vergangenheit mit ihrem Ex-Freund hat sie an Selbstvertrauen verloren u. insgesamt Probleme damit, einen neuen Mann in ihr Leben zu lassen. Dennoch ist sie sehr offenherzig, liebevoll u. ist zur ihrer Clique eine wunderbare Freundin. Schade ist, dass sie sich so für ihre selbst geschriebenen Geschichten schämt, was nicht zuletzt auch wieder mit ihrem Ex-Freund zu tun hat…

    Spencer dagegen ist der Sunny Boy pur, mit stets einem witzigen Spruch u. einem Lächeln auf den Lippen, der an jedem Finger wahrscheinlich 10 Frauen haben könnte. Das will er aber nicht, denn sein Herz schlägt nur für Dawn. Er trägt sie auf Händen, nimmt Rücksicht auf ihre Bedürfnisse u. stellt seine eigenen hinten an, obwohl er selbst sein Päckchen zu tragen hat. So versteckt er nämlich ein Geheimnis hinter seiner humorvollen Art.
    Spencer mochte ich bereits in "Begin again" sehr gerne, weshalb es mir dann jedes Mal schier das Herz zerrissen hat, wenn Dawn ihn immer abgewiesen hat.
    Aber je besser sich die beiden kennenlernen, desto mehr Spannung kommt auf. Man fiebert als Leser regelrecht mit!

    Der Leser steigt wieder sehr schnell in die Geschichte ein, man fühlt sich als Leser pudelwohl in Woodshill!
    Mona Kastens Schreibstil ist wie immer flüssig, angenehm, locker u. lebendig. Als Leser bekommt man an der ein oder anderen Stelle wirklich selbst Herzklopfen. Ein wirklich tolles, emotionales Wohlfühlbuch für zwischendurch, das mir sogar noch besser als "Begin again" gefallen hat!

    Eine wirklich tolle Love-Story, ein Muss für alle New-Adult-Fans!

    Eine Leseempfehlung von mir!
    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!


    Zitat: Mona Kasten: Trust Again, S. 18

  2. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (480)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Audrey‘s Traum ist es ein eigenes Restaurant zu eröffnen, doch dafür fehlt ihr das Geld. Stattdessen arbeitet sie nun als Einkäuferin bei einer Restaurantkette. Ihr Job ist es, die Farmen zu besuchen und mit den Farmern zu verhandeln und diese zu überzeugen, zu möglichst niedrigen Preisen zu verkaufen. Ihr nächster Auftrag lautet in Vermont Cider von einem Bio-Farmer zu kaufen. Als sie auf der Farm ankommt trifft sie auf den attraktiven und grimmigen Griffin, mit dem sie auf dem College eine Affäre hatte. Das macht ihren Job nicht einfacherer, ebenso wenig wie die Tatsache, dass sie sich auf der Farm zu Hause fühlt wie sonst nirgends.


    True North lag ziemlich lang auf dem SuB, deswegen bin ich froh es jetzt davon befreit zu haben. Audrey und Griffin sind ziemlich unterschiedlich, er lebt mit seiner Familie auf dem Hof und alle verstehen sich gut während Audrey kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hat. Das Familienleben der Shippley‘s hat mir in diesem Buch am besten gefallen und gehört zu den Pluspunkten. Ich mochte die Familie gerne, wobei ich Griffin fast am wenigsten mochte. Den Spitznamen „Grummel-Griff“ hat er nicht umsonst. Seiner Arbeit, wie er Cider herstellt und mischt, hat mir gut gefallen.

    Auch Audrey‘s Arbeit fand ich gut beschreiben, wie sie von Farm zu Farm fährt, verhandelt und einkauft, mochte ich ebenfalls gerne.

    Weniger gut hat mir die Szene mit dem Schwein das geschlachtet wird gefallen. Es war sehr detailliert und ziemlich blutig, so dass ich die Szene am liebsten übersprungen hätte. Weniger Details hätten es auch getan. Ebenfalls zu viel gab es vom Rumgemache zwischen Audrey und Griffin, das ziemlich früh und ziemlich oft stattfand. Auch bei diesen Szenen hätte es die Hälte auch getan.

    Die Familie sowie der Hilfsarbeiter mochte ich gerne und auch die Farm konnte ich mir gut vorstellen. Als Buch für zwischendurch mochte ich es, aber die Reihe werde ich nicht weiterverfolgen.

  3. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.033)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nichts, was im Leben wichtig ist - Janne Teller 

    Rezension ohne Spoiler 

    ***
    Der Junge Pierre Anthon ist der Meinung, nichts hätte eine Bedeutung, weshalb es keinen Sinn macht, überhaupt etwas zu tun.
    Daraufhin beschließen seine Mitschüler ihm zu zeigen, dass es durchaus Dinge gibt, die Bedeutung haben. Jeder dieser Schüler entscheidet, was jemand anderem von ihnen besonders viel bedeutet, und genau diese Dinge werden gesammelt.
    Leider nimmt diese Tat grausame Ausmaße an, denn das, was die jungen Schüler/innen „opfern“ müssen ist alles andere als harmlos! 

    ***
    Meine Meinung:
    Ich bin im Nachhinein so schockiert von diesem Buch, dass ich das Ganze erstmal verdauen muss. Für diese kurze Seitenzahl passiert so viel, was nicht in Worte gefasst werden kann.
    Die Geschichte beginnt so harmlos und wird im Laufe immer schrecklicher, damit hätte ich nicht gerechnet!
    Die Nachricht, die sich hinter dem Buch verbirgt, ist wirklich wichtig und hat sich deutlich bei mir eingeprägt. Mir kam beim Lesen immer wieder die Frage in den Sinn: „Was hat eigentlich für mich eine Bedeutung?“ und ich denke, genau das möchte die Autorin auch erreichen.
    Doch viel prägnanter, als diese Nachricht, finde ich wirklich die Tatsache, was die Charaktere in diesem Buch tun und besonders, was sie von ihren Mitschülern verlangen zu tun. Es geht um körperliche Gewalt, Gewalt an Tieren und um eine Menge anderer Dinge, auf die ich niemals gekommen wäre. Diese Boshaftigkeit, die sich im Laufe des Buches bei den Charakteren entwickelt, ist so deutlich zu spüren, dass ich teilweise Gänsehaut hatte. Besonders bleibt mir diesbezüglich eine Person im Sinn.
    Die Geschichte mag dabei aber, so grausam und schockierend sie ist, genauso realitätsfern sein.
    Einige Taten dieser Kinder sind so heftig, dass ich die „Konsequenzen“ daraufhin nicht verstehe. Irgendwie wurde mir vermittelt, dass solche Dinge ruhig passieren können, dann bekommt man halt mal Hausarrest und andere Strafen und die Sache ist gegessen. Da hat mir etwas der Bezug zur Realität gefehlt bei einem sonst so wichtigen und aktuellen Thema. 

    Sonst bin ich einfach nur begeistert und schockiert zugleich und kann wirklich sagen, dass dieses Buch eindeutig zu meinen derzeitigen Highlights in diesem Jahr gehört!

  4. Cover des Buches Schwarz (ISBN: 9783453012134)
    Stephen King

    Schwarz

     (1.060)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Der Revolvermann, Roland Dechain, verfolgt den Mann in Schwarz durch die Wüste.

    Warum, weshalb, wieso? Wir wissen es nicht. Und wer ist eigentlich der Mann in Schwarz? Tja, keine Ahnung.

    Aber mal von vorne.

    Laut der Informationen im Buch über die Erstveröffentlichung wurden die einzelnen Kapitel offenbar als Kurzgeschichten in einem Magazin zwischen den Jahren 1978 und 1981 veröffentlicht. Und das merkt man. Wenn es denn auch so ist, dass Stephen King sie nicht nur zu verschiedenen Zeitpunkten erstmals herausgebracht, sondern auch geschrieben hat.

    Das erste Kapitel, in dem Roland aus einem nicht bekannten Grund diesen Mann in Schwarz verfolgt und im letzten Ort vor der Wüste zunächst Halt macht, ist unzugänglich formuliert, der Schreibstil nicht flüssig und schon gar nicht ähnlich zu dem seiner anderen Werke.

    Schon das zweite Kapitel liest sich wesentlich angenehmer, allerdings noch immer nicht typisch King. Und das wird auch nichts mehr. Denn das dritte Kapitel liest sich prompt, als hätte ein Schnulzromanautor versucht, poetisch zu werden, angesiedelt irgendwo zwischen zu vielen Ambitionen und, na ja, zu wenigen, übervoll mit Adjektiven. Das bis dato unfreiwillig komischste Kapitel, aber auch das, das ich flockig in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die letzten beiden Kapitel sind dann wieder eine Mischung aus Häh? und Hm. 

    Ein Übersetzungsmalheur ist dies jedenfalls nicht. Der Übersetzer, Joachim Körber, hat bereits mehrere Bücher von King ins Deutsche übertragen und es geschafft, sich schätzungsweise alle 80 Seiten neu zu orientieren.

    Schließlich und endlich erfährt man in fünf merkwürdig zusammengeschusterten Kapiteln im Grunde nichts mit ein paar Anekdoten aus Rolands Vergangenheit. Man erfährt nicht die Motivation des Protagonisten; nicht, wer oder was der Mann in Schwarz ist; nicht, warum beide auf dem Weg zum Dunklen Turm sind, geschweige denn, was der Dunkle Turm überhaupt ist bzw. wozu er irgendwo steht. 

    Und trotzdem hat es mich nicht derart abgeschreckt, dass ich keine Lust hätte, die Reihe weiterzulesen. Einerseits wegen der vielen Stimmen, dass  man den Auftakt irgendwie überstehen müsse, um zur "richtigen" Geschichte zu kommen, andererseits, weil es heißt, wenn man das große Ganze kenne, sei man gnädig mit Teil 1. Aber auch - irgendwie - weil es trotzdem irgendwas hatte.

    Fazit: Ziemlich mies, aber ich will wissen, was da los ist. Und vor allem: ob der Schreibstil nochmal was wird. Und wer, was, wann, wieso und weshalb. Hier gibt es von mir 2,5** mit der Hoffnung auf Besserung.

  5. Cover des Buches Zwetschgendatschikomplott (ISBN: 9783423216357)
    Rita Falk

    Zwetschgendatschikomplott

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Zauberhafte_Buchseiten_x3

    》Du hast nicht zufällig einen stinkenden grünen Brei, der sie Smoothie nennt, mit Ti-Äitsch?《 

    ▪︎Meinung: Auch beim 6. Fall, für den Eberhofer, musste ich wieder herzhaft lachen. Ich finde den Humor von Rita Falk einfach witzig!

     Birkenberger teilt dem Eberhofer mit, dass eine Krähe ihm einen abgetrennten Finger gebracht hat. Weil Franz aber keine Lust hat nach einer Leiche zu suchen, macht Rudi das allein und wird fündig. Nun muss der Eberhofer doch noch ermitteln und sich mit 3 Frauenmorden rumschlagen. 

    Die Dialoge zwischen dem Eberhofer und dem Birkenberger waren wieder sehr witzig. Die beiden benehmen sich wie ein altes Ehepaar. Auch die anderen Charaktere aus Niederkaltenkirchen waren wieder höchst amüsant. Besonders die Oma ist mir sehr ans Herz gewachsen. 

    Der Schreibstil von Rita ist klasse. Locker und flüssig, so wie es sein soll. Die Bücher sind super für ein paar schöne Lesestunden zwischendurch. Ich freue mich schon auf Band 7. 

  6. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (620)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Dolores St. George (damals mit dem Namen des Göttergatten) redet sich im Polizeirevier in East Head auf Little Tall Island ihr ganzes Leben von der Seele, wunderschön dargestellt als Monolog, dabei nur auf einzelne Zwischenfragen eingehend. Nein, mit dem Tod der sie triezenden alten umnebelten Missus Donovan, für die sie jahrzentelang als Haushälterin arbeitete, habe sie nichts zu tun, auch wenn einige Hinweise darauf hindeuteten. Aber ihren Mann habe sie damals beseitigt, das gibt sie gleich zu Beginn unumwunden zu. Im Rückblick entsteht das Porträt einer bienenfleißigen Frau mit dem Herz am rechten Fleck, die mit recht von sich behauptet, alles was sie tat, aus Liebe getan zu haben. Die Verfilmung läuft ab und zu auf Kabel Eins, übrigens der zweite gute Film mit Kathy Bates neben "Misery", Marshal Eriksen!

  7. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (407)
    Aktuelle Rezension von: CeciliaBook

    Ich bin durch die Serien Lincoln auf das Buch gestoßen. Das Buch ist wie gewohnt anders und im Längen besser als die TV-Serie. Ich kann diesen Thriller wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ein Nägelbeisser! 

  8. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.664)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Anfangs ist die Geschichte sehr langatmig und nimmt kaum an Fahrt auf. Grund dafür sind die vielen Fachbegriffe, mit denen Dan Brown um sich wirft. Doch nicht nur die Fachbegriffe, sondern auch die gefühlten endloslangen Erklärungen sind zäh wie Kaugummi und machen den Start für Laien ziemlich holprig. Die Thematik an sich ist jedoch spannend und trifft auch heute noch einen wunden Punkt. 

    Alles in allem, erfährt man so einiges aus der Welt der Kryptologie und Cyberspionage. Leider scheinen die Fakten im Buch, nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen (laut Wikipedia). Hierzu sollte man bedenken, dass dieses Buch kein Sachbuch darstellt, sondern der Unterhaltung dient. Deswegen ist es legitim, dass auch Fiktion und Fantasie darin eingewoben sind. Einige andere Fehler hätten jedoch durch bessere Recherche ausgemerzt werden können (z.B.: Die Atombombe von Hiroshima hieß Little Boy und nicht Big Boy). Ansonsten ist das Buch sowohl kulturell und auch wissenschaftlich gut recherchiert. 

    Trotz der Startschwierigkeiten lohnt es sich, am Ball zu bleiben. Ab etwa der Hälfte nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, bietet Spannung und interessante Wendungen. Insbesondere die kurzen und knackigen Kapitel aber auch die verschiedenen Handlungsstränge treiben die Geschichte voran und halten die Spannung aufrecht. Es lohnt sich also dranzubleiben.

    Die Charaktere und Handlungen sind für mich nicht immer zu 100% stimmig. Zum Beispiel stellt sich Susan, entgegen ihrem IQ von 170, manchmal doof an und ist schwer von Begriff, was ungläubiges Kopfschütteln zur Folge hat. Das Ende selbst, wirkt in die Länge gezogen und völlig unrealistisch. Denn, während die gesamte Elite der NSA (sozusagen die Besten der Besten) versucht den Code zu knacken, springt selbst einem Laien die Lösung direkt ins Auge. Ein weiteres grosses Fragezeichen tut sich bei mir auf, als Hacker versuchen, in die Datenbank der NSA einzudringen. Ist es nicht sinnvoll die Datenbank vom Internet zu trennen, damit die Hacker nicht mehr darauf zugreifen können? Oder auch David Becker, Partner der Chefkryptographin Susan, mutiert zu einem wahren Actionhelden und entkommt mit viel Glück allerlei brenzligen Situationen. Oder der Profikiller, der jedes seiner Opfer mit nur einem Schuss tötet, schiesst plötzlich mehrere Male daneben. All solche Dinge wirken nicht stimmig.

    Zudem fehlt hier ein Abschluss. Meiner Meinung nach wirkte der Schluss abgehackt. Viele Fragen bleiben offen und ungeklärt (wie z.B.: Wie geht es jetzt mit der Kryptologie-Abteilung weiter?).

    Fazit/Empfehlung:

    Obwohl die Geschichte teils sehr langatmig ist, war es ein spannender Thriller und für mich ein toller Zeitvertreib, weshalb ich den Thriller gerne allen Dan Brown- und Thriller-Liebhabern weiterempfehle.

  9. Cover des Buches Jo Nesbo - das fünfte Zeichen (ISBN: 9783942656825)
    Jo Nesbø

    Jo Nesbo - das fünfte Zeichen

     (259)
    Aktuelle Rezension von: MAZERAK

    Harry Hole steckt in einer furchtbaren Krise, seit seine Kollegin Ellen bei einem Einsatz ums Leben kam. Er verfällt seiner Alkoholsucht, vertreibt damit seine Freundin Rakel und verliert beinahe seinen Job. Doch als er an seinem Tiefpunkt ankommt, geschehen drei grauenhafte Morde, und Harry, bekannt als brillanter Ermittler, bekommt eine letzte Chance…

    Wer die ersten, langen, traurigen, düsteren Zeilen übersteht, wird mit einer ausgezeichneten, spannenden und aufrührenden Geschichte belohnt. Es ist sicher nicht jedermanns Sache, Harry Rückfall und Niedergang zu begleiten, hinab in die tiefsten Abgründe eines Trinkers, der zusätzlich mit sich selbst hadert und keinen Ausweg sieht. 

    Aber mit Harry’s Einsatz bei den diffizilen und undurchsichtigen Ermittlungen kommt wieder Spannung auf und steigt ins Unermessliche, und Harry, der gleich an zwei Fronten kämpft, zeigt wieder einmal, wie unschlagbar sein Gehirn funktioniert und dass er jeglichen Eventualitäten gewachsen ist. 

    Bei einem fulminaten Show-Down geht er gestärkt als Sieger hervor und – kann vielleicht Rakels Herz zurückerobern?

    Nachdem ich zunächst wirklich zwischen Ablehnung und Mitleid hin- und hergerissen war, hat sich das Zuhören auf jeden Fall gelohnt. Heikko Deutschmann liest umwerfend gut und gibt jedem Charakter seinen unverkennbaren Klang. Stimmungen und feine Nuancen kann er hervorragend umsetzen, es ist ein Vergnügen, ihm zu lauschen. Nach meiner anfänglicher Ablehnung doch ein ganz und gar spannendes und überzeugendes Hörerlebnis! 

  10. Cover des Buches Ich soll nicht töten (ISBN: 9783442380435)
    Barry Lyga

    Ich soll nicht töten

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Theoretisch fand ich es gut. Praktisch gesehen konnte ich nicht verstehen, warum es als Jugendliteratur gehandelt wird. Offensichtlich nur, weil Jazz erst 17 Jahre alt ist. Denn schon auf den ersten Seiten werden Dinge beschrieben, die man bei Criminal Minds niemals zu sehen bekommen würde. Es war heftig, blutig, und mit Leichen gespickt. Gleichzeitig fand ich es lächerlich, dass die Polizei Jasper zu jedem Tatort schleppt und die Leichen dort analysieren lässt, aber gleichzeitig das Jugendamt informiert, weil Jaspers Großmutter Alzheimer hat, und das kein Umfeld für ein Kind ist. Logik, Mr. Lyga? Aber sieht man darüber hinweg hat man ein tolles Serienmörderbuch.
  11. Cover des Buches Dragon Flame (ISBN: 9783492269964)
    G. A. Aiken

    Dragon Flame

     (63)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Celyn, der schwarze bekommt manchmal ungewöhnlichem Auftrag von seiner Drachenkönigin. Jetzt soll er Elina Shezakova beschützen, obwohl sie den Auftrag hatte die Drachenkönigin zu töten. Elina ist nicht gut auf ihn zu sprechen und er ist auch nicht begeistert sie mit ihm zusammen zurück in die Steppe zu gehen. 


    Zurück in der Welt der Drachen, die ich liebe diese Welt auch. Im Hauptfokus stehen Celyn und Elina doch tauchen viele alte Bekannte wieder auf und ich liebe es. Die alten Wortgefechte, die Gefühle und der Humor, den man eh schon von den anderen Bändern her kennt. Voller dunklen Humors, Action, ab und zu auch etwas Spannung. Elina kann man eigentlich man nur lieben. Sie ist einfach ein Unikat und hat kaum etwas mit normalen Frauenfiguren zu tun. Ich liebe sie einfach. Celyn mag ich allein, weil er immer wieder Fragen stellt und nicht aufhören kann zu reden. Vor allen das Ende, ist sehr spannend und ich bekomme nicht genug von den Drachen. 


  12. Cover des Buches Der Nacht ergeben (ISBN: 9783453354210)
    Alexandra Ivy

    Der Nacht ergeben

     (286)
    Aktuelle Rezension von: ChristianeGruenberg

    Hallo alle zusammen, heute folgt von mir eine Rezension zu dem Roman „Der Nacht ergeben“ von Alexandra Ivy.

    Story/Schreibstil:

    Ich hatte kaum Probleme in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil war flüssig und recht locker. Dennoch fehlte mir hier zum Teil die Tiefe, die fantastische Welt wurde kaum beschrieben. Welche magischen Wesen gibt es in der Welt, was war alles bekannt, woher kommern sie?

    Außerdem wurden gleich am Anfang viel zu viele Informationen über den Phönix preisgegeben, die hätte man auch stückchenweise präsentieren können. Es gab keine Wendepunkte oder Intrigen, dadurch war der Spannungsbogen recht gleichmäßig.

    Charaktere:

    Was soll ich sagen. Die Charaktere waren nett, aber nicht mitreißend. Romantik und Erotik gab es zwar genügend, aber auch hier gab es wenig Spannung. Beide Protagonisten waren bereits vorher einander zugetan und kamen dann recht schnell zusammen. Wenn ich das mit anderen Reihen (Immortal after Dark, Dark Hunter, Gilde der Jäger) vergleiche, wirkt die Romanze hier recht oberflächlich und eindimensional. Ebenfalls die Dialoge.

    Fazit: 

    Musste mich streckenweise wirklich durchkämpfen. Leider für mich kein großer Lesespaß.

  13. Cover des Buches Der Kuss des Greifen (ISBN: 9783802586514)
    Thea Harrison

    Der Kuss des Greifen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Um das Leben eines Freundes zu retten, geht der Wyr-Krieger Rune einen Pakt mit der Vampirkönigin Carling ein. Als er seine Seite des Abkommens erfüllen will, muss er feststellen, dass die Königin unter einer gefährlichen Krankheit leidet und zunehmend den Verstand verliert. Rune, der sich unwiderstehlich zu Carling hingezogen fühlt, riskiert alles, um ihr zu helfen.

     

    Cover:

    Das Cover meiner Weltbild-Edition gefällt mir persönlich richtig gut, denn es gleicht sich sehr gut den anderen der Special-Edition. Zu sehen ist hier wieder ein Pärchen, welches sich eng umschlungen hält, wobei der Mann ein schattenhaftes Tattoo in Form eines Adlers hat. Außerdem gefällt mir sehr gut, dass man bei dem Cover eine Art düsteres Feeling bekommt, da man schemenhaft auch die Umrisse einer Großstadt ausmachen kann. Wirklich gelungen. Bei dem Cover der offiziellen Lyx-Version gefällt mir indessen die Art der Gestaltung. Auch hier hält man sich an die schemenhafte Stadt, jedoch sind die Farben wärmer und man sieht lediglich eine Frau, auf deren Rücken ein Greif abgebildet ist. Auch eine schöne und durchaus passende Variante, aber meine Version gefällt mir doch besser.

     

    Eigener Eindruck:

    Nachdem der Greif und Wächter Rune bei den jüngsten Ereignissen der mächtigen Vampirin Carling versprochen hat ihr einen Wunsch zu erfüllen, um das Leben seines besten Freundes Tiago Black zu retten, muss sich dieser auf den Weg zu ihr machen, um zu seinem Wort zu stehen. Bereits zu Beginn seiner Reise spürt der Greif, dass dies kein normaler Auftrag werden wird und ist mehr als perplex, als Carling ihren Wunsch einfach so wegzuwerfen scheint, indem sie eine banale Gefälligkeit verlangt. Neugierig und durchaus verwirrt bleibt Rune auf der Insel und erfährt bald, dass die Vampirin bald sterben muss, denn durch ihr hohes Alter scheint sie dem Wahnsinn zu verfallen und alle anderen Vampire ihres Gefolges wenden sich von ihr ab. Für Rune, welcher sich bereits bei den Ereignissen in der Anderwelt in die Vampirin verliebt hat, wird es zur Aufgabe nach der Ursache für Carlings Leiden zu suchen. Dabei versucht er außerdem sie für sich zu gewinnen. Doch welche Chance hat eine Liebe die für beide den Tod bedeuten könnte?

     

    Der dritte Teil der Elder-Races Reihe begeistert nicht nur durch eine tolle und fesselnde Story, wie seine Vorgänger, die Geschichte überzeugt auch durch Witz und immer wieder Szenen, die man so nie vermutet hätte. So lässt sich die Autorin hier auf ein Spiel rund um die Zeit ein und wagt ein Experiment, welches teilweise verwirrend ist und sich erst zum Ende hin auflöst. Trotzdem ist die Geschichte aber so spannend, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann. Leider muss sich aber auch zugeben, dass durch die Suche nach der Lösung für die Krankheit von Carling und deren immer wieder auftauchende Kratzbürstigkeit sowie dem forschen Vormarsch von Rune die Emotionen doch recht auf der Strecke bleiben und recht unglaubwürdig daher kommen, wenn es wirklich wichtig wäre. Schade fand ich auch, dass die Rolle des Dschinn sowie die des Orakels doch etwas hinten runter fallen, aber hoffentlich in Band 4 weiter aufgegriffen werden, denn genau da geht es um jene welche. Ansonsten gibt es an dem Buch kaum etwas auszusetzen, sieht man von der doch recht launischen Rhoswen ab, welche doch sehr kindisch ist und deren Beweggründe man bis zum Schluss kaum nachvollziehen kann. Auch das Ziehkind Julian – außerdem König der Vampire – ist in meinen Augen doch zu glimpflich davon gekommen, da hätte ich mir doch noch ein bisschen mehr Handlung dazu gewünscht. Und auch das Ende ist doch recht offen, weshalb ich hoffe, dass man die beiden Charaktere Carling und Rune vielleicht doch noch einmal in einer anderen Geschichte wieder treffen wird, genau wie Tiago und Tricks, welche ich eigentlich in diesem Band doch recht schmerzlich vermisst habe. Trotzdem kann ich kaum erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten, denn die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat ist einfach so groß und toll, dass man süchtig danach werden kann.

     

    Fazit:

    Wieder eine wirklich tolle Geschichte aus der Welt der Elder-Races. Das hat durchaus wieder Suchtpotential und ich bin gespannt, wie die Reihe weiter gehen wird. Wer fantastische Literatur mit einem Hauch Erotik liebt, der ist hier auch wieder mehr als richtig.

     

    Idee: 5/5

    Emotionen: 4/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

     

    Gesamt: 4 von 5 Sterne

     

    Daten der Lyx-Version:

    ISBN: 9783802586514

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 464 Seiten

    Verlag: LYX

    Erscheinungsdatum: 10.01.2013

     

  14. Cover des Buches Zweimal ist einmal zuviel (ISBN: 9783442428786)
    Janet Evanovich

    Zweimal ist einmal zuviel

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Mit viel Spannung und witzigen Dialogen verfliegen die Seiten wie im Nu. Die Personen finde ich sehr liebenswert und sympathisch, dies steigert sich von Band zu Band. Jedes Mal wieder ist es eine Freude auf Stephanie, Grandma Mazur, Morelli oder Ranger zu treffen. Es entsteht eine Sucht, die erst gestillt ist, wenn man alle Bücher dieser Serie gelesen hat. Die Bücher können übrigens unabhängig von einander gelesen werden.

  15. Cover des Buches Albträume (ISBN: 9783453436862)
    Stephen King

    Albträume

     (207)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena
    Dieses Buch habe ich bereits im Juni beendet und fand es einfach super 💕 worum geht es: Das Buch Albträume ist eine dem Schriftsteller Thomas Williams gewidmete Sammlung von 24 Kurzgeschichten von Stephen King. Im englischen Original ist diese Sammlung unter dem Titel Nightmares and Dreamscapeserschienen - folgende Titel sind im Buch enthalten: Dolans Cadillac▪Das Ende des ganzen Schlamassels▪Kinderschreck▪Der Nachtflieger▪Popsy▪Es wächst einem über den Kopf▪Klapperzähne▪Zueignung▪Der rasende Finger▪Turnschuhe▪Verdammt gute Band haben die hier▪Hausentbindung▪Regenzeit▪Mein hübsches Pony▪Entschuldigung, richtig verbunden▪Die Zehn-Uhr-Leute▪Crouch End▪Das fünfte Viertel▪Das Haus in der Maple Street▪Der Fall des Doktors▪Umneys letzter Fall▪Kopf runter▪August in Brooklyn▪Der Bettler und der Diamant 🎀 kann ich nur empfehlen, für jeden Geschmack etwas dabei, mein persönliches Higlight war Kinderschreck und Regenzeit🎈

  16. Cover des Buches Düstere Sehnsucht (ISBN: 9783453533554)
    Christine Feehan

    Düstere Sehnsucht

     (59)
    Aktuelle Rezension von: ShellyArgeneau
    Inhalt:
    Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. Marigold Jenkins wurde mit einer starken telepathischen Gabe geboren und ihr Leben lang als Soldatin ausgebildet. Doch all ihr Training und ihre Disziplin helfen ihr nicht, als sie in die grauen Augen von Schattengänger Ken Norton blickt und ihm völlig verfällt. Kann Mari gemeinsam mit Ken ihre Leidensgenossinnen aus Dr. Whitneys Labor befreien?


    Meine Meinung:
    Ich war ja schon total begeistert von Jack Norton und Ken mochte ich im vorherigen Teil schon total. Was man Ken angetan hat finde ich total krass und da ich eine sehr gute Vorstellungskraft habe hatte ich ein sehr gutes Bild von ihm in meinem Kopf wie er wohl aussah mit all seinen Narben. Christine kann sehr gut etwas beschreiben und das liebe ich an ihren Büchern. Andere finden es langweilig wenn es so lange Beschreibungen von etwas gibt aber ich finde sowas mega gut weil dann kann man sich die Welt viel besser vorstellen. Mari finde ich ziemlich cool aber das sie Ken nicht wirklich vertraut hat, hat mich mega gestört. Es gab echt Momente da hätte ich sie erwürgen können. Aber trotz allem passen Mari und Ken total gut zusammen. Dr. Whitney finde ich sooo verdammt eklig, was der alles mit den Mädels und Mari gemacht hat ist einfach nur ekelerregend. Ich hoffe die Schattengänger Truppe macht ihm bald den Gar aus. Das Ende des Buches fand ich mega spannend. Ich dachte schon sie schaffen es nicht die anderen Mädels aus Dr. Whitney's Händen herauszuholen. Das Buch ist ein weiterer gelungener Teil der Schattengänger Reihe.  Freu mich schon auf den nächsten Teil.
  17. Cover des Buches Die Zauberschiffe 1 + 2 (ISBN: 9783442244393)
    Robin Hobb

    Die Zauberschiffe 1 + 2

     (29)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    Ephron Vestrit, ein angesehener Händler aus Bingstadt und seine Tochter Althea haben schon viele Reisen auf ihrem Seelenschiff Viviace hinter sich. Seelenschiffe werden aus Zauberholz gefertigt und haben Empfindungen. Sie reagieren sehr empfindsam auf ihren Kapitän. Meist sind sie Generationen in der gleichen Familie, und können sogar zu Bewusstsein erwachen, wenn drei ihrer Kapitäne an Bord sterben. Dann sind sie die schnellsten und widerstandsfähigsten Schiffe.

    Eigentlich sollte Althea das Schiff ihres Vaters erben. Aber die Mutter übergibt das Schiff ihrem Schwiegersohn Kyle Haven. Dieser wird zum Sklavenhändler, da dies mehr Profit verspricht als regulärer Handel.

    Da Kyle aber kein Blutsverwandter der Vestrit ist, hat er Mühe das Schiff zu kontrollieren. Viviace's Empfindsamkeit gegenüber dem Leiden der Sklaven macht sie unwillig, Kyle zu gehorchen. Deshalb wird er eine einfache Beute für den Piraten Kennit, der zum neuen Kapitän der Viviace wird.

    Robin Hobb entwickelt ihre Welt, die sie mit der Weitseher-Trilogie begonnen hat, interessant weiter. Allerdings werden die Zusammenhänge erst im dritten Band der Trilogie klar, so dass ich hier nicht mehr verraten will.

    Die Händlerin ist das erste Buch der Seelenschiff-Händler-Trilogie. Es ist unter dem Namen Die Zauberschiffe 1 + 2, resp. als Zweiteiler unter den Titeln Der Ring der Händler und Viviaces Erwachen in der Zauberschiffe-Trilogie erschienen. Der englische Originaltitel ist Ship of Magic.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise auf der ausführlichen Seite ist. Die Idee mit den lebenden Schiffen, die mit dem rechtmässigen Kapitän eng verbunden ist, ist sehr faszinierend. Gut gefallen hat mir auch, dass Bingstadt eine Händler-Stadt ist, von den Händlern selber regiert und auch entsprechend organisiert.

  18. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (592)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  19. Cover des Buches Der Finger Gottes (ISBN: 9783426606162)
    Andreas Franz

    Der Finger Gottes

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter
    Als ich mir das Buch zum lesen ausgewählt habe, habe ich erwartet, dass ich es vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen könnte. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Vor lauter Langeweile hätte ich dieses Buch fast beiseite gelegt, wenn nicht doch etwas entscheindes in der Kleinstadt passiert wäre.

    Die ersten so ca. 142 Seiten passierte ersteinmal so gut wie gar nichts. Es wurde die Kleinstadt "Waldstein" vorgestellt und fast sämtliche Bewohner dieses Ortes. Nebenbei begleitet man den Polizisten, Brackmann, bei seiner Arbeit.
    Plötzlich stirbt unerwartet eine ältere Frau und hinterlässt einen geheimnisvollen Brief. Das war schon interessant doch die Entwicklung bis dahin und die ganzen Ereignisse die sich hinterher entwickelten waren doch schon sehr nervtötent.

    Das spannendste an der ganzen Geschichte war, als eine Naturkatrastophe den kleinen Ort heimsuchte. Wäre dies nicht geschehen, so muss ich leider sagen, hätte ich das Buch beendet.
    Irgendwann nach geraumer Zeit, macht sich der Polizist an die Arbeit um herauszufinden was hinter diesem Brief welchen die alte Dame verfasst hat steckt.

    Ich habe keine einzige Person die im Buch beschrieben wird ins Herz geschlossen. Meiner Meinung nach, wurden sie nur oberflächlich geschrieben. Der Polizist ist eine Nummer für sich. Ich kann nicht genau erklären weshalb ohne viel von dem Inhalt zu verraten.
    Nur soviel: Ich fand ihn nervig, unfähig, langweilig und keine Ahnung was noch.

    Auch die mächtige Familie, welche den Ort beherrscht fand ich nur oberflächlich beschrieben. Ich kann auch die Handlung zwischen der Familie und dem Polizisten nicht nachvollziehen. Ich habe mit einem anderem Ende gerechnet und bin von dem Ende der Geschichte sehr enttäuscht.
    Mehr noch vom Polizisten Brackmann.

    Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen.
  20. Cover des Buches Ich darf nicht vergessen (ISBN: 9783442479214)
    Alice LaPlante

    Ich darf nicht vergessen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Jennifer White leidet an Demenz. Dass ihre beste Freundin Amanda O'Toole ermordet wurde, vergisst sie oft mal wieder, trotz der Tatsache, dass sie als Verdächtige gilt. Denn der Leiche wurden vier Finger fein säuberlich abgetrennt - eine Tätigkeit die für die Chirurgin Jennifer ein Kinderspiel ist.
    Bücher in denen es um Alzheimer oder Demenz geht, sind immer so eine Sache. Der Autor muss wirklich ein Gefühl dafür haben, diese Erinnerungslücken oder das versetzte Zeitgeschehen so in das Buch einzubauen, dass man als Leser dennoch einen roten Faden hat. Ich muss sagen, dass das in diesem Fall sehr gut gemacht wurde. Jennifers Demenz wird so gut umgesetzt, dass ich zwischendurch selber das Gefühl hatte, mich an Dinge, die vorher passiert sind, nicht zu erinnern.
    Aber als Thriller würde ich dieses Buch definitiv nicht bezeichnen. Vielleicht als Erzählung oder Erfahrungsbericht, aber zu sagen dass es ein Thriller ist, wäre definitiv zu viel.
  21. Cover des Buches Küsschen, Küsschen! (ISBN: 9783644467811)
    Roald Dahl

    Küsschen, Küsschen!

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Winni19
    Ich mag die Geschichten von Roald Dahl. Die sind immer sehr unterhaltsam. Lange weiß man nicht wo das hinführen soll. Und dann kommt die Pointe. Manchmal schon ziemlich makaber bis zum gruseln. Aber nicht alle. Mein Favorit ist der Antiquitätenhändler.
  22. Cover des Buches Zimmer Nr. 10 (ISBN: 9783548283968)
    Åke Edwardson

    Zimmer Nr. 10

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Es ist bereits der siebte Band um den Göteborger Hauptkommissar Erik Winter in seinen teueren Designeranzügen und mit seiner Zigarillosucht, aber er eignet sich gut für einen Einstieg in die Reihe, weil der aktuelle Fall bis in Winters Anfänge bei der Polizei zurückreicht.

    Wegen einer beruflichen Sinnkrise möchte Winter für ein halbes Jahr pausieren und dieses mit Freundin und Töchtern an der Costa del Sol verbringen. Er steht deshalb bei den Ermittlulngen im Mordfall um eine junge Frau, die erhängt im Zimmer Nummer 10 in einem schäbigen Göteborger Hotel gefunden wird, unter Zeitdruck. Eltern, Freundin und Bekannter können oder wollen nichts über die zurückgezogen lebende Frau sagen. Die Situation erinnert Winter an seinen ersten Fall vor 18 Jahren, in dem eine junge Frau spurlos verschwand. Die Ermittlungen verliefen im Sande, aber die Suche endete genau in diesem Hotelzimmer, in dem sie zuletzt übernachtet hatte.

    Winter glaubt nicht an Zufälle, sein Bauchgefühl sagt ihm, dass es einen Zusammenhang geben muss. Er hat es nie verwunden, dass er als Anfänger dem Ehemann der Verschwundenen nicht gewachsen war und sieht nun seine Chance für eine Wiedergutmachung. Mehr und mehr taucht er in die Vergangenheit ein...

    Mir hat an diesem Krimi gefallen, dass das Warum wichtiger ist als das Wer. Allerdings ist eine gehörige Portion Konzentration nötig, um die abrupten Zeitsprünge mitzugehen. Alles in allem ein typischer Schwedenkrimi, etwas melancholisch, aber toll konstruiert, spannend und intelligent.
  23. Cover des Buches Viviaces Erwachen (ISBN: 9783442249213)
    Robin Hobb

    Viviaces Erwachen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf
    ... ist der zweite Band der 6-teiligen Zauberschiffe-Saga.

    In diesem Band gewinnt die Geschichte deutlich an Fahrt und man muss höllisch aufpassen, sich in den vielen Handlungssträngen nicht zu verlieren.

    Die Konflikte zwischen Kyle und Wintrow an Bord der Viviace sowie zwischen Malta und ihrer Mutter und Großmutter werden schärfer und streben einer ersten richtungsweisenden Auseinandersetzung entgegen. 
    Althea reist als Schiffsjunge getarnt auf einem Schlachterschiff und hofft so, das von ihr ersehnte Zeugnis ihrer seemännischen Fähigkeiten zu erhalten. 
    Der Pirat Kennit strebt weiterhin danach der König der Piraten zu werden und ein Zauberschiff zu erbeuten. 
    Die wirtschaftliche Situation der Alten Händler und die fehelnde Unterstützung des Sartapen birgt weiteres Konfliktpotential.

    Robin Hobb erschafft eine komplexe, farbenprächtige, in sich stimmige Welt mit Charakteren, die immer mehr Tiefe gewinnen. Wie im Zyklus um Fitz, den Weitseher. Obgleich die Weitseher-Romane aus der Ich-Erzähler-Perspektive geschrieben sind und somit eine stringentere Handlungsabfolge aufweisen.

    Aber zurück zu den Zauberschiffen,
    man ahnt, dass die Regenwildleute dunkle Geheimnisse bewahren und die Erschaffung der Zauberschiffe Magie einer ganz besonderen Art und Weise benötigt. Spannend werden auch die besonderen Familienbeziehungen zwischen Bingtown und Regenwildnis. 

    Im Summe ein sehr guter, spannender Teil 2, der Lust auf mehr macht.

  24. Cover des Buches Shooting Star (ISBN: 9783442471409)
    Peter Temple

    Shooting Star

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86
    Klappentext: Ein 15-jähriges Mädchen aus dem Carson-Clan ist entführt worden. Frank Calder, Ex-Polizist und Privatermittler, lässt sich nur widerwillig darauf ein, die Rolle des Vermittlers zu übernehmen. Denn die Entführer wollen kein Geld, sie wollen Rache. Aber wofür? Auf der Suche nach Opfer und Motiven kommt Calder den Familientabus der Carsons lebensgefährlich nahe.

    Cover: Ich verstehe das Cover irgendwie nicht so richtig. Man sieht den Arm eines Mädchens und darüber einen Schmetterling. Beide liegen offensichtlich auf einem Bett … Und? Was will uns das sagen? Ich habe keine Ahnung und finde es auch wenig ansprechend.

    Schreibstil: Ein toller Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Peter Temple versteht es sehr gut, den Leser in den Bann seiner Geschichte zu ziehen. Man muss jedoch sehr konzentriert und aufmerksam lesen, denn er fasst sich sehr kurz und wiederholt nichts. Das ist manchmal recht anstrengend. Insbesondere dann, wenn es um Personen und Namen geht. Hier war mir oftmals nicht ganz klar, wie dieser Carson nun mit jenem Carson in Verbindung steht. Eine kurze Ergänzung wie „Barrys Sohn Mark“ statt nur „Mark“ wäre oft hilfreich gewesen.
    Zu den Charakterisierungen möchte ich sagen, dass mir diese wirklich gut gefallen haben. Insbesondere Calder mochte ich sehr gerne. Allerdings gab es einfach zu viele Charaktere auf zu wenig Seiten, was es schwierig gemacht hat, sie alle auseinander zu halten. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen.

    Die Story: Mir hat die Geschichte und die Idee dahinter sehr gut gefallen. Kurz gesagt geht es um die Entführung eines Mädchens aus reichem Haus und die Frage, wer alles Interesse an ihrem Verschwinden haben könnte, bzw. wer ein Motiv haben könnte, sich an der Familie zu rächen. Bei einer großen Familie wie den Carson mit vielen Geheimnissen sind das nicht gerade wenig Personen und so entwickelt sich in schnellem Tempo eine Suche quer durch Australien gespickt mit vielen pikanten Details aus dem Privatleben der Carson.
    Spannend zu verfolgen, jedoch auch leider nicht immer nachvollziehbar. Manchmal wäre die ein oder andere Erläuterung oder auch ein paar Carson weniger ratsam gewesen. Denn so ganz konnte man die Personen irgendwann nicht mehr auseinander halten.

    Fazit: Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch. Umso mehr überrascht war ich dann davon, wie sehr es mich in seinen Bann gezogen hat. Das Lesen hat wirklich Spaß gemacht.
    Jedoch einen Kritikpunkt habe ich: Auf dem Cover heißt es nämlich, dass Temple kein Wort zu viel nutzen würde. Dazu kann ich nur sagen: Leider. Denn die ein oder andere Stelle hätte dann doch noch eine kurze Erklärung benötigt. Auch das Ende konnte mich aus diesem Grunde nicht ganz überzeugen, denn so richtig verstanden habe ich die Hintergründe für die Tat dann nicht. Peter Temple bekommt für „Shooting Star“ vier Punkte und eine Leseempfehlung von mir.

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