Bücher mit dem Tag "first lady"
14 Bücher
- Michelle Obama
BECOMING
(374)Aktuelle Rezension von: Bigsale3Das Buch fing gut für mich an, ich konnte mich gut in Michelle hineinversetzen und ihre Situation verstehen. Ich fand ihre Persönlichkeit toll, es war nicht langweilig, der Schreibstil angenehm und ihre Lebensgeschichte ohne irgendwelche Facetten hat mich gefesselt, also habe ich weitergelesen. Und es war vorerst ein tolles Leseerlebnis und hat mir unheimlich am Anfang bis zur Mitte gefallen, aber dann begann der Wahlkampf mit Barack Obama und es wurde immer langweiliger. Vielleich ist "langweilig" ein Wort dass jüngere Leser wie ich eher benutzen, wenn es um Politik geht, aber so ist es. Ich wollte mehr über Michelle erfahren, wie es mit ihr weitergeht und alles und irgendwann, ab Becoming Us habe ich das Buch abgebrochen und konnte nicht mehr weiterlesen.
Doch wenn ich älter werde, werde ich es bestimmt noch einmal zur Hand nehmen.
Denn Michelle wie auch Barack Obama sind grossartige Personen die Vieles in der Welt verändert haben und alles Recht haben, stolz auf sich zu sein und ich finde ihre Persönlichkeiten und Geschichten faszinierend wie auch ihre Handlungen und alles das sie durch starken Willen und Mut, zu sagen was sie denken und fühlen, erreicht haben. - Hillary Rodham Clinton
Gelebte Geschichte
(58)Aktuelle Rezension von: GolondrinaPower-Ehefrau, Mutter, Vollblutpolitikerin. Mich hat wirklich die Person dahinter interessiert, wie macht sie das, was treibt sie an? Mit Abstand betrachtet, bekommt man mit dieser Biographie durchaus einen Blick auf den inneren Antrieb der Hillary Clinton. Auch privates kommt nicht zu kurz - Erlebnisse abseits der Protokollstrecke, Schmerz beim Auszug der Tochter, ihr Alltag im Weißen Haus.... Darüber hinaus erschließen sich beim Lesen Hintergründe und Abläufe amerikanischer Politik, obwohl dem Durchschnittsleser möglicherweise zum genauesten Verständnis Sekundärliteratur angeraten scheint. Whitewater beispielsweise nimmt gefühlt die Hälfte des Buches in Beschlag, damit war ich stellenweise überfordert. Auch die Fülle an Personen und deren detaillierte Beschreibung haben für meinen Geschmack den unverstellten Blick auf Clinton manchmal verdeckt. Dennoch: die Frau hat was zu sagen und sie tut es auch. Man mag nicht in allen Dingen mit ihrer Sicht übereinstimmen, dennoch wünsche ich mir mehr Politikerinnen ihres Schlages. - James Comey
Nichts als die Wahrheit
(22)Aktuelle Rezension von: RitjaJames Comey hat im Auge des Orkans gearbeitet. Im weißen Haus. Beim Präsidenten. Jedoch weniger mit dem Präsidenten, denn dieser war weniger an ehrlicher, konstruktiver Manöverkritik interessiert, was dazu führte, dass James Comey die Koffer packen musste und ersetzt wurde. Ich hatte gehofft, dass genau über diese Zeit wesentlich mehr berichtet wird. Das es tiefe Einblicke in die Arbeit mit Donald Trump gibt. Aber leider waren die Kapitel mit Donald Trump nur wenige und recht dünn. Davor beschreibt James Comey seine Biografie und erzählt anhand von Justizfällen, wie die amerikanische Rechtssprechung funktioniert oder eben nicht.
Ich fühlte mich bei den Fällen an die Romane von John Grisham erinnert. Nach dem dritten Roman kannte man den Ablauf und die Spannung sank rapide. Dies war hier leider auch so. Die Fälle wurden sehr ausschweifend beschrieben und für Nichtjuristen waren sie zwar interessant, aber auch recht trocken. Die Unterwanderung des amerikanischen Justizsystem wurde nicht so richtig herausgearbeitet, denn vordergründig drehte sich das Buch um die Karriere von James Comey.
Was jedoch sehr deutlich wurde, waren die Befürchtungen vom Autor, dass die USA ihre Demokratie aufgrund der vielen Lügen, Hetzen und Täuschungen verlieren könnte. Er hat deutlich aufgezeigt, dass das Vertrauen in das System bei vielen Menschen verloren gegangen ist. Viele Amerikaner:innen fühlen sich allein gelassen und nicht verstanden. Die daraus resultierende Wut und Ohnmacht könnte für die amrikanische Demokratie gefährlich werden.
- Stephanie Marie Thornton
Die Mutige
(27)Aktuelle Rezension von: MarinaHJackie Kennedy war ein leuchtender Stern und dieser Roman macht ihr alle Ehre.
Es war sehr interessant, in die Welt von ihr und JFK einzutauchen.
Der Schreibstil ist hervorragend, man kommt sehr gut durch das Buch, es bleibt immer unterhaltsam und nie wird es langatmig.
Ich habe Jackie hier von einer Seite kennengelernt, die ich davor nicht kannte. Es kam mir zum Teil so vor, als hätte ich sie persönlich gekannt.
Die historischen Hintergründe waren alle sehr gut recherchiert, was sehr zum Lesespaß beigetragen hat.Mir gefällt es, dass Thornton ihr eine Stimme gegeben hat, die sie nicht nur als First Lady und JFKs Frau brandmarkt. Man bekommt ihre eigene Geschichte außerhalb des Weißen Hauses mit.
Falls man sich für starke Frauen aus der amerikanischen Geschichte interessiert, ist dieser Roman perfekt.
- James Patterson
Die Frau des Präsidenten
(15)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen. ersten Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Thema des Buches fällt mal etwas aus dem Rahmen, wenngleich es nicht unbedingt neu ist. Aber die Geschichte ist gut aufgebaut und kommt mit guter Spannung daher. Ein paar leichte Längen werden durch gute Spannungsspitzen kompensiert. Die Figuren sind ordentlich gezeichnet, konnten mich aber nicht voll überzeugen.
Die Schreibweise ist gut und durch die vielen kurzen Kapitel entsteht zusätzlich ein gutes Tempogefühl-
Unguter Thriller, der aber über eine durchschnittliche Bewertung nicht hinauskommt.
- Katy Evans
Mr. President – Liebe ist alles
(48)Aktuelle Rezension von: TaeniaNachdem mich der erste Band von Mr. Presidentgut gefallen hat, waren meine Erwartungen an die Fortsetzung entsprechend hoch. Leider konnte Liebe ist alles diese nicht ganz erfüllen. Die Handlung wirkte stellenweise langatmig und vorhersehbar. Es fehlte die Dynamik und das Knistern, das ich im ersten Teil so geliebt habe. Auch die Dialoge wirkten teilweise flach und weniger intensiv. Zwar gibt es immer noch einige schöne Momente und emotionale Szenen, aber sie gehen zwischen den eher zähen Passagen unter. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte einfach vor sich hin plätschert, ohne wirkliche Höhepunkte. Insgesamt ist das Buch okay, aber es bleibt deutlich hinter dem ersten Teil zurück und konnte mich nicht voll überzeugen.
- Susan Elizabeth Phillips
Wer will schon einen Traummann
(224)Aktuelle Rezension von: LesebesessenOffiziell heißt sie Cornelia Case, freundschaftlich im Buch als Nealy oder unter dem Decknamen Nell, war First Lady des amerikanischen Präsidenten, der kürzlich verstorben ist. Der nachfolgende Präsident erwartet, dass Nealy diese Rolle auch bei ihm spielt. Aber Nealy will endlich dem Korsett der Security und der fremdbestimmten Termine ausbrechen und organisiert sehr geschickt ihren Ausbruch. Auf der Flucht begegnet sie Mat Jorik mit „seinen“ Kindern Lucy (rotzfrecher Teenager) und ihrer Schwester Beatrice (supersüßes Baby, die im Buch auch Butt oder Button genannt wird).
Meinung:
Die vier Protagonisten sind alle zum umarmen. Eine ganz tolle Geschichte, vielleicht die Beste von SEP. Und wie so typisch für diese Autorin, merkt auch hier der Mann erst wieder sehr, sehr spät, dass er beinahe das Wertvollste verloren hätte. Lucy und Mat streiten sich ziemlich, teilweise auch in deftiger Sprache und Nealy, endlich dem Weißen Haus entronnen, gefällt das und auch was sie alles sonst erleben. Nealy ist klar, dass dieser Abenteuerausflug irgendwann enden wird und genießt alles bis dahin, weil alles neu und unbekannt ist.
Mat will „seine“ Kinder am besten bei deren Oma abliefern und wieder verschwinden, denn mit Frauen hat er nur schlechte Erfahrungen. Aber so einfach wird das nicht, denn statt mit einem Flieger, den die Kinder nicht vertragen, geht es in einem alten Wohnmobil halblegal durch mehrere Staaten der USA. Eine herrlich spannende, bildhaft beschriebene Abenteuerreise mit zahlreichen Wendungen. Während das FBI und der Secret Service ihr immer auf den Fersen ist.
Fazit:
Die vielleicht Beste Geschichte von Susan Elizabeth Phillips: fünf Sterne.
- Michelle Obama
BECOMING
(36)Aktuelle Rezension von: simone_richterMichelle Obama erzählt in „Becoming“ von ihrer Kindheit in Chicago bis hin zu den letzten Tagen im Weißen Haus. Michelle Robinson wuchs unter ärmlichen Bedingungen in der South Side in Chicago auf. Ihr Vater arbeitete ohne Fehltage, selbst nachdem er wegen Multipler Sklerose schwerkrank wurde. Michelle war eine ehrgeizige, fleißige, begabte Schülerin und ging nach der Schule, wie ihr älterer Bruder Craig, an die berühmte Princeton Universität. Auf diese gingen kaum weibliche und farbige Studenten. Sie studiert Jura in Harvard und bekommt eine angesehene Stelle in einer Anwaltsfirma. Dort ist sie die Mentorin von Barack Obama, den sie später heiratet. Sie bekommen zwei Töchter, ihr Mann engagiert sich politisch und im Wahlkampf, bis er schließlich Präsident wird. Sie schildert ihr Familienleben im Weißen Haus und was die Familie dafür tat, um ein möglichst normales Leben zu führen. Als First Lady war es ihr wichtig, Kinder und Jugendliche zu stärken, gerade die Minderheiten und unterprivilegierten Schichten. Außerdem rockt die Frau, wie man auch im Youtube-Video mit James Corden in Carpool Karaoke nachschauen kann. Als erste afroamerikanische Frau war Michelle Obama die First Lady der USA und es war alles andere als leicht. Sie hat es aber geschafft, trotz alles Glamours an der Seite des amerikanischen Präsidenten ihre kritische Distanz zur Politik zu bewahren. „Becoming“ spiegelt ihre Intelligenz, ihren Humor und Selbstkritik. Sie blieb ihren Werten treu.
Das Buch hat es schon mit 600 Seiten in sich, ich habe das deutsche Hörbuch mit knapp 20 Stunden Hörzeit erworben. Im amerikanischen nochmal interessanter, weil von Michelle Obama persönlich gelesen. Eine starke Frau, die hier ihre private und menschliche Seite zeigt und das auf lockere Art, als ob sie mit einem auf dem Sofa sitzt. Allerdings ist das Buch nicht ab 13 Jahren empfehlenswert, wie es der deutsche Verlag empfiehlt. Dafür ist das Buch für Teens einfach zu dick und langatmig.
- Jane Arthur
Yours, Mr. President
(3)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Laura arbeitet im Weißen Haus als Haushälterin für den Präsidenten. Das war bisher kein Problem, doch der neue junge Präsident macht es Laura von Tag zu Tag schwerer ihren Job nachzugehen.
An sich war die Geschichte ganz in Ordnung, doch für mich fehlte oft die Emotion, da die Geschichte sehr schnell voran ging und somit die Zeit dafür fehlte. Dasselbe Problem gab es auch bei den Charakteren, durch das zügige vorantreiben der Geschichte blieben diese etwas farblos. - Heike Specht
Ihre Seite der Geschichte
(4)Aktuelle Rezension von: seschatHeike Specht gibt in ihrem Sachbuch den 18 Ehefrauen der deutschen Bundespräsidenten und Bundeskanzler der letzten 70 Jahre ein Gesicht. In die rein repräsentative Rolle wollten sich die wenigsten Gattinnen pressen lassen. Vielmehr wirkten sie nicht nur optisch auf ihre "Staatsmänner" ein, sondern agierten als wichtige Ratgeber, Vermittler oder Sparringspartner. Auch wenn viele Frauen den eigenen Beruf zum Wohle des Mannes aufgaben, so ließen sie sich nie ihre eigene Meinung verbieten. Specht schließt mit diesem Buch eine große Lücke innerhalb der deutschen Geschichte. Denn noch immer herrscht das männlich dominierte Geschichtsbild vor, das die starken Frauen außen vor lässt. M. E. ist es wichtig und richtig, dass nun endlich auch diese Seite der Geschichte beleuchtet wird (s. Buchtitel).
Ich habe Spechts wohl recherchiertes Sachbuch mit viel Freude gelesen, weil es unzählige neue Einblicke in das Leben der Kanzler und Bundespräsidenten und gerade auch in die Wirkmacht der Partnerinnen liefert. Dementsprechend war der persönliche Erkenntnisgewinn sehr hoch. Als besonders spannend empfand ich die Zitate bzw. Nacherzählungen der noch lebenden First Ladys oder die Berichte von ihren Nachkommen.
FAZITEin informatives, längst überfälliges Sachbuch, das sich zudem sehr flüssig liest. Auf dieses weibliche Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte sollte zudem von Universitäten und Geschichtsforschern stärker eingegangen werden.
- Karsten Krepinsky
Geheimnis der ISombies
(20)Aktuelle Rezension von: ZsadistaFrank geht es immer schlechter. Wird er etwas den Kampf gegen die Würmer verlieren? Sophia, Can und Kai suchen verzweifelt nach Lucia, dem Professor und dem Luftschiff. Sie sind fest der Meinung, die beiden haben ein Gegenmittel gegen den Wurmbefall.
Während unsere Freunde sich durch Berlin kämpfen läuft in einem Dessous Geschäft ein ganz anderer Kampf.
Lothar Schlappthäus und Donald Strumpf sitzen zusammen mit der „Bag One“ in dem Geschäft fest und versuchen einander auszustechen. Ist doch jeder vom anderen genervt. Wer wird den Kampf wohl gewinnen? Und finden die Freunde Lucia und das Gegenmittel?
„Rückkehr der ISombies 5 – HB“ ist der fünfte Teil der satirischen Zombie Romane aus der Feder des Autors Karsten Krepinsky.
Den fünften Teil habe ich ebenfalls als Hörbuch genossen. Gelesen wird es auch der Teil von meinem Lieblingssprecher David Nathan, für mich die Stimme von Nick Stokes aus CSI.
Auch der Inhalt des fünften Teiles ist alles andere als politisch korrekt und eher bei bitterböse anzusiedeln.
Auch dieser Teil hat mich wieder absolut unterhalten. Sehr lustig war der Teil mit Lothar und Donald. Ich sage nur, Lothar mein Held!!
Auch dieser Teil endet wieder mit mit einem gewaltigen Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt auf den sechsten und letzten Teil der Serie.
Der Autor trifft mit seiner Serie absolut meinen Humor. Es ist natürlich nicht jedermanns Humor und einige dürften denken, der Autor spinnt. Was ich alleine in diesem Teil über die „Bag One“ gelacht habe, da ich selbst eine Pinkfarbene Tasche besitze. Ganz klar, welchen Namen meine Tasche jetzt hat. Die Ideen des Autors sind einfach umwerfend und genial.
Auch diesen Teil kann ich uneingeschränkt an Fans des schrägen satirischen Humors weiter empfehlen. Und Vorsicht für alle anderen Leser, es könnten einige Fragezeichen und viel Unverständnis zurück bleiben, bei den vielen bösartigen Anspielungen.
Ich freue mich schon auf den letzten Teil der Hörbücher.
- Nicole König
First Lady
(7)Aktuelle Rezension von: steffib2412Zur Story:
Als First Lady führt Melissa Fielding nach außen hin ein perfektes Leben. Nur für sie fühlt es sich wie ein Albtraum an. Erst der Secret-Service-Agent Vince Montgomery weckt Gefühle in ihr, die hinter Mauern verborgen waren. Doch ihre Liebe ist ein Spiel mit dem Feuer, denn es geht um so viel mehr als um die beiden: Es geht um eine ganze Nation! (By Nicole König)
Mein Fazit:
Mit "First Lady" ist Nicole König eine Geschichte gelungen, welche mich total überzeugen konnte.
Der Schreibstil ist von Beginn an flüssig geschrieben, sodass ich schnell in die Geschichte um Melissa und Vince hinein gefunden habe.
Die beiden konnten mich ebenfalls als Protagonisten überzeugen.
Weiterhin besticht das Buch mit einem wundervollen Coverbild, mit vielen emotionalen wie auch spannenden Momenten.
Eine Geschichte, welche man definitiv gelesen haben sollte.
Ich gebe dem Buch sehr gerne 5 Sterne und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen.... - Elisabeth Veit
Jacqueline Kennedy
(3)Aktuelle Rezension von: CharleaSchon seit einiger Zeit hatte mich Jacqueline Kennedy interessiert, vor allem wollte ich als jemand, der erst Ende der 70er Jahre geboren und damit die Ära John F. Kennedy lediglich aus Erzählungen kannte wissen, wer die Frau an der Seite des berühmten amerikanischen Präsidenten war.
Elisabeth Veits Biographie über Jacqueline Kennedy kam da wie gerufen. Mir erschien das dünne Buch mit nicht einmal 200 Seiten zwar recht kurz für ihre Lebensgeschichte, aber nun gut.
Nach Auslesen des Buches muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin.
Mal abgesehen davon, dass es mitten im Buch ca. 15-20 Seiten gibt, die zwar mit den Worten eingeleitet werden, dass nun ein Vergleich zu anderen First Ladies erfolgen soll, welche aber faktisch eher eine kurze Vita inklusive der skandalösten Gerüchte der anderen First Ladies darstellt, denn einem wirklichem Vergleich nahekommt. Was mir hier auch sehr sauer aufgestoßen ist, ist die Beschreibung von Eleanor Roosevelt und deren Geliebten Lorena Hickok - anbei mal ein Zitat:
"Privat lebte Eleanor Roosevelt frei von Konventionen. Sie hielt heimlich ihre lesbische Beziehung zu Lorena Hickok - genannt Hick - aufrecht und besaß eine Wohnung im New Yorker Stadtteil Greenwich. Die Freundschaft zu der unattraktiven, fast 100 Kilo schweren Hick war geprägt von Liebe und Vertrauen [...]".
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo ich mit meiner Kritik anfangen soll, ich war nach diesem Satz auf Seite 74 kurz gewillt, das Buch in den Papiermüll zu werfen. Mal abgesehen davon, dass es für eine Biographie einfach daneben ist, eine andere Person als "unattraktiv" zu bezeichnen - das ist erstens Geschmackssache und zweitens gehört eine solche subjektive Empfindung nicht ein eine Biographie hinein. Und den Verweis auf ihr Gewicht hat dann für mich dem Fass den Boden ausgeschlagen (Stichwort fat shaming).
Aber mal abgesehen davon hatte mich das Buch auch ansonsten nicht abholen können, da es stets eine gewisse Oberflächlichkeit zu Jacky Kennedy bewahrt. Ich hatte irgendwie immer das Gefühl, dass wir sie nur durch die Brille der Presse noch einmal kennenlernen. Wenn man sich quasi selbst die Mühe machen möchte, die Klatschpresse der 60-90er Jahre auf Youtube zu nutzen, wird man inhaltlich vermutlich zum gleichen Ergebnis wie dieses Buch kommen.
Auch fand ich es seltsam strukturiert. Nachdem Jackys Leben beschrieben wird und auch ihr Tod kommen dann noch mal Kapitel, in denen sie in ihrer Rolle als Mutter und Stilikone der Mode beschrieben wird, obwohl beides bereits im Rest des Buches angerissen wurden, so dass ich das Gefühl hatte, dass hier noch mal ein paar Fotos untergebracht werden sollten und das Buch am Ende einfach schlecht lektoriert wurde und mich ehrlich gesagt wundere, dass der dtv-Verlag das nicht vor dem Druck kontrolliert hat. Aber wahrscheinlich zieht so ein Buch einfach schon aufgrund des Titels - der Name "Kennedy" zieht einfach.
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