Bücher mit dem Tag "fledermäuse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fledermäuse" gekennzeichnet haben.

83 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.221)
    Aktuelle Rezension von: Kyogre

    Während einer Expedition in Bolivien erkranken mehrere Forscher (die zudem alle Krebs haben) an ein unbekanntes Virus. Die Krankheit überleben sie, doch das besondere dabei ist, dass auch bei jedem Infizierten der Krebs vollständig verschwunden ist. Die Körper aller wirken jünger und gesünder. Nun läuft unter dem Namen NOHA ein großes und streng geheimes Forschungsexperiment, bei dem es darum geht, dass Geheimnis dieser Wunderheilung und das Virus zu erforschen. Dabei werden nicht nur menschliche Versuchskaninchen benötigt, das Virus zeigt zudem schon bald seine blutige und machtvolle Nebenwirkung. Das Experiment läuft aus dem Ruder und anstatt ein Wundermittel für die Menschheit zu erschaffen, steht diese kurz vor dem Untergang. 


    Spannend, brutal, lustig und traurig. Das sind die Eigenschaften des über tausend Seitigen Werkes von Justin Cronin. Normalerweise bin ich kein großer Fan von solch dicken Büchern (vor allem dann nicht, wenn es ein Mehrteiler ist) aber diese Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der Autor schafft es eine stetige Spannung aufrechtzuerhalten und gibt den Charakteren viel Raum in der Geschichte, sodass man als Leser schnell seine Lieblingsfiguren hat, mit den einfach mitfiebern, mitlachen und mitleiden muss. Auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven wurden gut in die Geschichte eingebaut. Auch gefallen haben mir die wechselhaften Atmosphären: Mal gibt es ordentliche Action, dann wieder ruhigere Szenen. Die vielen Figuren und deren Beziehungen zueinander können am Anfang etwas verwirrend sein und es gibt hin und wieder Stellen in der Story, die etwas langatmig sind, wer aber Dystopien mag und Fan von The Walking Dead ist, dem wird die Geschichte sicher gefallen. 

  2. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    David Wenzel

    Der Hobbit

     (4.270)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Vergleicht man einige Dinge aus dem Buch mit dem Film, würde man behaupten, im Buch fehlt etwas. Doch eigentlich hat PJ nur etwas hinzugefügt.

    Nun aber zum Buch. Ich finde es klasse geschrieben und die Geschichte um Bilbo Beutlin fasziniert mich nach wie vor! Man kann richtig mitfühlen und die Mittelerde förmlich spüren!

  3. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.722)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Cornelia Funke konnte damals mit der „Tintenherz“- Trilogie meine Leidenschaft zum Lesen entfesseln. Umso sehr freute ich mich heute, etliche Jahre später, wieder einen Roman meiner Kindheitsheldin in der Hand halten zu können. Doch leider merkte ich schnell, dass mir diese Geschichte und auch der Schreibstil doch etwas Probleme bereiten würde…

    Das Setting, die Spiegelwelt könnte unglaublich sein und wenn man sich mal ein bisschen darauf eingelassen hat, wirkt sie auch so. Zu Beginn jedoch, kam sie mir einfach nur wie eine falsche Märchenwelt vor:  düster, gefährlich, ohne Happy Ends für Märchen wie Dornröschen… was mich aber am allermeisten störte, war der Fortschritt in dieser Welt. Keiner denkt doch an eine Märchenwelt, in welcher Elektrizität erfunden wird, in welcher es Dampflockomotive gibt, die sich einfach so weiter entwickelt, wie unsere es vor geraumer Zeit getan hatte. Je weiter ich mich aber dafür öffnete, umso gewagter, faszinierender fand ich dieses ganze Setting, sodass ich es gegen Ende hin zwar immer noch dürstet und gefährlich, aber dennoch unglaublich fand. 

    Bei den Charakteren fand ich es auch nicht so leicht, hinter deren Fassade zu blicken. Im Grunde fand ich sie alle sehr geheimnisvoll, zurückgezogen und eigentlich zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Nur mühsam konnte ich eine Bindung zu ihnen aufbauen. Jacob, welcher schon früh gelernt hatte, sich alleine in der Spiegelwelt zurechtzufinden, hatte sich bereits vollkommen an diese mystische Welt angepasst, so lernte ich ihn auch kennen: In sich gekehrt, still und geheimnisvoll. Doch letztendlich war er bereit, viele Gefahren für seinen Bruder auf sich zu nehmen und gab den Kampf um diesen einfach nicht auf. Über Will selber erfuhr ich nicht viel. Er war einfach zu sehr Jacobs kleiner Bruder, über seinen wahren Charakter konnte ich kaum etwas erfahren. Auch bei Clara ging es mir ähnlich, nur dass sie schnell zeigte, wie groß ihre Liebe zu Will war, wie sehr sie bereit war, alles für ihn zu opfern. Die einzige, welche mir wirklich von Beginn an gefallen hatte, war Fuchs. Die Gestaltwandlerin, welche doch alles für Jacob tun würde, zeigte schnell, welch wichtige Rolle sie für diesen spielte, wie sehr sie ihn immer wieder zurück in die Wirklichkeit holte und es somit vermied, dass er gänzlich in die Verwirrungen der Spiegelwelt abtauchte. Bei ihr hoffe ich sehr, dass sie,  vor allem in ihrer menschlichen Gestalt, mit all den dazugehörigen Gefühlen, eine größere Rolle in den nachfolgenden Büchern bekommen wird.

    Die Handlug war aber meine größte Herausforderung. Ich wurde direkt in das Geschehen hineinkatapultiert und hatte zu Beginn wirklich meine Schwierigkeiten, vollkommen in die Geschichte hineinzufinden. Stellenweise war ich mir sogar unsicher, ob dies tatsächlich der erste Band wäre, so sehr hatte ich das Gefühl, etwas verpasst, nicht mitbekommen zu haben. Dies legte sich während des Lesens nur langsam. An sich fand ich die Handlung auch stark monoton, eigentlich wurde die Geschichte nur erzählt, es gab für mich viel zu wenige Dialoge, lediglich nur Monologe und eine große Darstellung der Gedankenwelt der Protagonisten. Dadurch fand ich auch den Spannungsbogen relativ niedrig. Dennoch war die Story selbst recht interessant, nachdem ich mich in der Welt zurecht gefunden hatte, nachdem ich mich an die Charaktere und den Schreibstil gewöhnt hatte, wurde mein Interesse immer mehr geweckt und ich wollte wissen, ob Jacob seine gefährliche Mission überstehen wird. Jetzt, nachdem ich einige Zeit über das Buch nachdenken konnte, denke ich, dass es dennoch eine tolle Geschichte ist, auf welche man sich einfach einlassen muss und vielleicht auch etwas länger braucht, um sie vollkommen zu verstehen. 

    Früher habe ich den jugendlich leichten Schreibstil der Autorin sehr gemocht, hier habe ich leider nicht wirklich viel davon gefunden. Zwischendurch hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass dieser durchkommt, doch leider nicht von Dauer. An sich war mir wirkich einfach vieles zu Monoton, der Lesefluss ließ sich hier leider nicht so 100% aufbauen und ich musste mich immer recht stark konzentrieren, um den Überblick zu behalten. 

    Mein Fazit:

    Cornelia Funke konnte mit der Tintenherz Trilogie meine Leideschaft zum Lesen erwecken. Sehr hatte ich mich daher auf eine weitere Reihe von ihr gefreut. Doch musste ich sehr schnell feststellen, dass dieses Buch so ganz anders ist, als die Bücher, welche ich vorher von ihr gelesen hatte. Schon allein die Spiegelwelt bereitete mir etwas Schwierigkeiten: sie wirkte auf mich sehr düster, gefährlich, Märchen wie Dornröschen bekamen kein Happy End, aber auch gleichzeitig viel zu Fortschrittlich durch Dampflockomotiven und die Erfindung von Elektrizität. Doch umso mehr ich mich auf das Setting einließ, umso mehr musste ich mir eingestehen, dass es zwar wirklich ungewohnt und vielleicht auch etwas befremdlich, aber gleichzeitig auch irgendwie genial war. Bei den Charakteren hatte ich auch zu Beginn etwas Schwierigkeiten. Ich fand, sie haben sich alle schwer hinter die Fassade blicken lassen. Man erfuhr zwar einiges über deren Gedanken in der jeweiligen Situation, allerdings wenig darüber, wie es wirklich in ihnen aussah. Die einzige, welche mich wirklich von Anfang an begeistern konnte war Fuchs. Die Gestaltwandlerin konnte mich einfach durch ihre Art, wie sie Jacob immer wieder half und aussprach, was sich kein anderer traute, begeistern. Von ihr würde ich in den nachvollgenden Büchern gerne noch mehr erfahren. Die Handlung konnte mich nicht catchen. Bereits zu Beginn hatte ich sehr große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen, ich war stellenweise so verwirrt, dass ich wirklich nochmal nachsehen musste, ob ich tatsächlich Band 1 der Reihe in der Hand hielt, so sehr hatte ich das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Auch fand ich die Handlung an sich recht monoton, für meinen Geschmack gab es viel zu wenige Dialoge, eigentlich war es mehr eine Erzählung. Dennoch fand ich alles irgendwie auch interessant, sodass ich einfach weiterlesen musste, ich wollte wissen, wie es ausgeht. Im Nachhinein denke ich, dass dieses Buch einfach anders ist, als alles, was ich bisher gelesen habe und dass, wenn man sich einfach mal auf die Geschichte einlässt, man hier eine doch recht interessante, faszinierende Welt findet. Ich für meinen Teil werde Band 2 auf jedenfall noch lesen.


  4. Cover des Buches Eternity (ISBN: 9783442379293)
    Meg Cabot

    Eternity

     (273)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Klischee, Hass und der ewige Kampf von Gut gegen Böse. - Ist eben alter Stoff.


    Inhalt: Meena Harper schreibt Dialoge für die nicht ganz so beliebte Serie “Eternity”. Sie hofft, Head Autorin zu werden, doch ausgerechnet ihre Erzfeinding bekommt den Job.
    Meena wird auf einer Party ihrer Nachbarin einem Prinzen vorgestellt, in den sie sich auch gleich verliebt. Er umgarnt sie auf seine ganz eigene Art von Anfang an und kann auch lang geheim halten, was er eigentlich ist.
    Meena lässt sich auf vieles ein, was er mit ihr spielt und merkt nicht, dass er sie Schritt für Schritt in seinesgleichen verwandeln will.
    Ausgerechnet ein Typ von der geheimen Garde des Vatikans öffnet ihr die Augen und zieht sie in einen echten Vampirkrieg hinein. Wo sie doch dachte, dass Vampire reine Fantasiewesen sind.


    Fazit: Oh man, nur gut, dass ich hier den Start der Reihe erwischt habe und das Ganze dann auch gleich nach dem ersten Buch wieder abbrechen kann. Man merkt, dass dieses Buch im Jahre 2010 das erste Mal erschienen ist und damals waren die Romane wohl noch etwas klischeehafter gestaltet. Die ganze Zeit hat mir die Spannung gefehlt. Ich habe zu keinem einzigen Zeitpunkt auch nur ansatzweise einen Film in meinem Kopfkino gehabt. Ich habe einfach nur gelesen, und das wars.
    Geschrieben war alles recht einfach und gut verständlich. Allerdings ging die Handlung nur schwer voran. Am Anfang war es das absolute Chaos aus verschiedenen Charakteren, in verschiedenen Handlungssträngen, die wohl nur dazu dienten, erst einmal viele Namen in die Handlung zu schmeißen. Ich hatte dann so meine liebe Not, sie im Folgenden auch wirklich ordentlich auseinander zu halten. Das gelang mir dann nur bei den wichtigsten dreien, die immer und immer wieder mitspielten. - Das Ganze entwickelte sich dann weiter und die ersten Stränge führten zusammen und ergaben eine Story mit Vampiren, Leuten, die nichts von deren Existenz wussten und natürlich die unschuldige junge Frau, die ganz aus Versehen in alles mit hinein rutscht. Da lachen ja die Hühner.
    Die ganze Zeit herrschten hier die absoluten Klischees vor. Vampire waren grundsätzlich böse, bis auf die eine Ausnahme. Die Leute vom Vatikan waren die Heiligkeit in Person und wollten ja nur das Beste und zwischendrin war die Protagonistin mit einer seltsamen Gabe, die aber meiner Meinung nach nicht genug in die Handlung eingeflossen ist.
    Aus der Handlung hat sich dann auch irgendwann eine Story entwickelt, die ich gelesen habe, die ich auch verstehen konnte, die mich aber in keiner Weise gefesselt hat. Und wenn ich jetzt bedenke, dass das hier der Auftakt einer Reihe gewesen sein soll, dann verzichte ich dankend auf den Rest dieser Reihe. - Manchmal sind Zufallsfunde eben nicht immer gut.

    Schon allein der Titel des Buches war irgendwie irritierend. Der hatte irgendwie nur am Rande etwas mit der eigentlich Handlung der Story zu tun. Da hätte man etwas Besseres wählen können.


    Ich kann dieses Buch nicht empfehlen und ich kann die komplette Reihe nicht empfehlen. Man merkt, dass dieser Stoff schon über 10 Jahre alt ist. Damals hat man wohl andere Ansprüche an fantastische Bücher gehabt.

  5. Cover des Buches Die drei Magier - Das magische Labyrinth (ISBN: 9783845816739)
    Matthias von Bornstädt

    Die drei Magier - Das magische Labyrinth

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Musikpferd

    Conrad und Vicky müssen nachsitzen. Doch ihr Lehrer lässt die beiden alleine und geht. Das nutzen die zwei natürlich aus und hauen ab. Es ist super warm und deshalb gehen sie mit Conrads Schwester Mila an den Badesee. Doch plötzlich sind die drei in einer völlig anderen Welt. Nach einem wilden Tauchgang befinden sich die drei im geheimnisvollen Algravia wieder. Dort gibt es sprechende Bäume, kluge Katzen und freundliche Hexen. Doch ein dunkler Magier namens Rabenhorst tribt dort sein Unwesen. Die Bewohner sind davon überzeugt, dass die Conrad, Mila und Vicky, Algravia vor dem Untergang retten werden.


    Doch wie soll das gehen? Conrad, Mila und Vicky haben keine Ahnung von Zauberei!


    Oder etwa doch...?

  6. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (471)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    William Goldman erzählt seine fiktive Geschichte mit einer weiteren fiktiven Geschichte - die Brautprinzession von S. Morgenstern ist ein Mitläufer mit vielen Gefühlen ...

    Schreibstil:
    Die Geschichte beginnt mit dem fiktiven Leben von William Goldman selbst, mit vielen Rückblicken und Vorblenden und dann irgendwann geht es um die Brautprinzessin. Diese wurde von S. Morgenstern geschrieben und William Goldman zitiert nur die besten Szenen. Darunter viel Liebe, Folter, Rache, ... Es geht also ordentlich und teilweise wirklich brutal zur Sache. Für Kinder absolut nicht geeignet - auch wenn das Buch mitunter für diese Zielgruppe geschrieben wurde! Das Märchen der Brautprinzessin wird immer wieder von den Erzählungen Goldmans unterbrochen und irgendwann ist nicht mehr klar, welchen Faden nun welcher Erzählstrang verfolgt. Der Ausdruck wechselt und ist stellenweise konträr zur Handlung - dies kann ggf. auch an der Übersetzung liegen.

    Charaktere:
    Diese sind flach, weisen aber alle Klischees auf, die es so gibt und werden zudem noch diskriminiert. So wird von "fetten" oder "blöden" geschrieben, ohne dass man weiß warum.

    Cover:
    Das Cover wirkt nach Märchen und einer bezaubernden und spannenden Welt. Leider hält der Inhalt nicht mit den Erwartungen stand.

    Fazit:
    Ein konfuses, teils sehr brutales Buch über ein ausgedachtes Leben und ein zerstückeltes Märchen. Eine Leseempfehlung kann ich nicht erteilen, weil die Zielgruppe nicht klar hervorgeht. Von mir gibt es nur 2 Sterne, weil ich mit den oben genannten Punkten nicht zurechtgekommen bin.

  7. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.286)
    Aktuelle Rezension von: maikengreimel

    Ich habe so eine leichte Hass-Liebe mit mehrteiligen Geschichten... weil sie dich einerseits extrem in den Bann ziehen, wenn sie gut sind, andererseits oft an Qualität des Storytellings ab Band 2 mangeln. Nicht immer, after öfters. Seelen ist für mich persönlich ein wunderbares Beispiel für eine Geschichte, die man auf viele Bücher aufblasen könnte, aber glücklicherweise die Tiefe der Details nur in eines gepackt hat. Daher ist das Buch gespickt voll mit Details und spannenden Wendungen. Von meiner Seite eine Empfehlung! 

  8. Cover des Buches Alterra: Die Gemeinschaft der Drei (ISBN: 9783426513064)
    Maxime Chattam

    Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

     (440)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Genauso wie das Innere des Buches. Es hat eine wunderschöne Aufmachung. Jedes Kapitel ist mit Verschnörkelungen verziert. Die Geschichte ist in drei größere Kapitel aufgeteilt, welche auch sehr schön gestaltet wurden.

    Die Geschichte ist von Anfang an interessant und wird nach und nach immer spannender, sodass man es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch empfand ich manche Stellen als gruselig, bei denen ich mir wirklich überlegt habe, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich dadurch unglaublich schnell lesen.
    Obwohl unser Hauptprotagonist Matt 14 Jahre alt ist, ist die Schreibweise nicht kindlich gehalten, sondern eher wie in einem normalen Jugendbuch.

    Wie eben schon erwähnt ist Matt Carter der Hauptprotagonist in der Geschichte. Er ist mir sehr sympathisch und ein wirklich angenehmer und wie ich finde für sein Alter sehr reifer Charakter. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird immer mutiger.
    Tobias, Matt's bester Freund ist ebenfalls ein sehr angenehmer Charakter. Er hält sich manchmal etwas mehr im Hintergrund und ist öfters etwas ängstlicher als seine Freunde, trägt aber sein Herz am rechten Fleck.
    Ambre, die dritte im Bunde, ist ein sehr schlaues und kluges Mädchen. Auch sie mochte ich sehr und konnte mich mit ihr das ein oder andere Mal auch identifizieren.

    Insgesamt enthielt die Geschichte einige Protagonisten, wobei die einen eine etwas größere und die anderen eine etwas kleinere Rolle gespielt haben. Nach kurzer Zeit kann man alle Protagonisten recht gut untereinander unterscheiden, da sie gut ausgearbeitet worden sind und jeder charakterlich natürlich anders ist.

    Da in der Geschichte der Klimawandel, woraufhin alles weitere passiert, was in der Geschichte erzählt wird, behandelt wird, ist diese auch heute noch sehr aktuell, wenn auch nicht ganz real.

    In der Geschichte entstehen viele Rätsel und Ungereimtheiten, die nicht sofort alle aufgeklärt werden. Nur nach und nach erfährt man mehr. Trotzdem bleiben am Ende Unklarheiten offen, was mich doch etwas störte. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
  9. Cover des Buches Gregor und die graue Prophezeiung (ISBN: 9783841503770)
    Suzanne Collins

    Gregor und die graue Prophezeiung

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Heike_Westendorf

    Der elfjährige Gregor staunt nicht schlecht, als er hinter seiner kleinen Schwester einen Lüftungsschacht hinunter stürzt und im Unterland unterhalb von New York landet. Dort leben fast durchsichtige Menschen neben riesigen sprechenden Kakerlaken und Fledermäusen. Gregor ist das alles nicht geheuer, aber da erfährt er von einer schicksalhaften Prophezeiung, in der er eine große Rolle spielt. Natürlich kann er nicht zurück, bevor er weiß, was es damit auf sich hat. 

    🪳🪳🪳

    Dies ist der erste Band der fünfteiligen Reihe von Suzanne Collins , in der Gregor und seine Schwester ziemlich ungewöhnliche Abenteuer erleben und ein ganz persönliches Rätsel lösen. Für Jungen und Mädchen ab 10. Ursprünglich schon 2015 erschienen, aber dieses Jahr neu aufgelegt. 
  10. Cover des Buches Der Historiker (ISBN: 9783833303944)
    Elizabeth Kostova

    Der Historiker

     (306)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Der Titel des Buches (engl. „The Historian“) ist zugleich Motto, Charakterisierung aller Hauptpersonen und Auflösung eines großen Rätsels zum Ende hin – und könnte damit kaum treffender gewählt sein.
     Eingleisig oder gar schmalspurig wird der Roman deshalb nicht. Im Gegenteil. In drei Generationen spielt die Handlung und wir reisen in verschiedenen Zeiten des 20. Jahrhunderts (30er, 50er, 70er) von Amsterdam, nach Istanbul, Budapest, Südfrankreich und Rumänien, immer auf den Spuren Vlad III. und den Zeugnissen über ihn aus dem 15. Jahrhundert. Die treibenden Kräfte sind die großen Fragen: Wo ist das Grab des vermeintlichen Grafen Dracula? Und liegen dort wirklich seine sterblichen Überreste?

    Unerwarteter Erfolg für einen viktorianischen Roman …

    Als der Debütroman von Elizabeth Kostova 2005 in den USA erschien, landete er direkt auf Platz 1 der amerikanischen Bestsellerlisten (New York Times u.a.). Zwei Jahre zuvor war „The Da Vinci Code “ von Dan Brown (dt. „Sakrileg“) erschienen und zu den Topsellern in der Branche aufgestiegen. Das Publikum war begierig auf Thriller, die Action und die Suche nach Rätseln in der Geschichte verbanden, weshalb die Verlagswelt sich in einer Auktion um die Rechte für dieses Werk überbot und damit ein groteskes Stück Buchgeschichte schrieb. Nachdem der Verlag Little, Brown and Company bereits 2 Millionen als Honorar für die Autorin aufgewendet hatte, musste ein gigantisches Marketing mit TV-Werbung und zehntausenden Vorabexemplaren folgen. Ein riskantes Buchpokerspiel …

    Am ersten Tag des Erscheinens wurde in den USA 80.000 Exemplare verkauft. Nach nur einer Woche lagen die Verkaufszahlen bereits so hoch (ca. 700.000), dass The Historian sich auf den Platz 1 geschoben hatte. Das ist eine waschechte american success story und in diesem Fall ein besonderer Glücksfall für die Leserwelt. Durch spekulative Marktmechanismen wurde ein sonst eher leises und anspruchsvolles Werk in Welt der Massenware hochgepusht.  

    Niemand war mehr über den Erfolg erstaunt als die Autorin selbst: „It’s a literary novel, not a commercial novel“. Nach ihrer Meinung hatte sie einen langsamen, viktorianischen Roman geschrieben. Ihre Helden stolpern nicht abgebrüht, abenteuerlustig und plündernd wie India Jones durch unentdeckte Überreste der Vergangenheit, sondern sie sind echte Historiker und Bibliothekare, die sich in mühevoller Kleinarbeit durch vergilbte Karteikartenkataloge kämpfen und die Geheimnisse der Vergangenheit in unzugänglichen Faksimiles akribisch entziffern.

    In Deutschland erschien das Buch noch im gleichen Jahr (2005) bei Bloomsbury (engl. Verlag, bei dem Harry Potter im Original erschien), aber die Resonanz war sehr verhalten. Ich kann nur mutmaßen, ob das vergleichsweise schmale Marketing der Grund war, oder vielleicht die etwas eigene deutsche Leserschaft. Tatsächlich dominierten den deutschen Fantasy-Markt in dieser Ära Zwerge, Orks, Elfen und natürlich die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Obwohl ebenfalls 2005 (und auch bei Little, Brown and Company) Stephenie Meyer mit dem ersten Buch ihrer Twilight-Serie einen Vampir-Boom in den darauffolgenden Jahren auslöste, wurde Der Historiker von dieser Welle nicht mitgerissen. Mein böser Verdacht ist, dass das deutsche Fantasy-Publikum schlicht keine anspruchsvolle Kost gewohnt war und deshalb das Dargebotene nicht zu würdigen wusste. Das Urteil mildernd muss ich hinzufügen, dass der viktorianische Schauerroman eine lange und würdige Tradition in den englischsprachen Ländern besitzt und die Geschmacksnerven der Leserschaft besser auf einen über 800 Seiten langen Roman eingestellt sind, in dem der interessante, aber normale Historiker-Alltag nur an einzelnen Stellen von dem Unheimlichen durchbrochen wird. Hoch spannend bleibt es allemal – auf zum Inhalt:

    Geschichten über Geschichte

    In ihrer Kindheit bereiste Elizabeth Kostova (geb. 1964) mit ihrer Familie die südeuropäischen Ostblockstaaten und erinnert sich gerne an die Geschichten, die ihr Vater zur Unterhaltung auf den langen Fahrten über Dracula erzählte. Damit war nicht nur ihr Interesse an dieser schillernden Gestalt zwischen Mythos und historischer Realität geweckt, sondern auch die Erzählform für ihren ersten Roman gefunden. In dem fiktiven Epilog stellt sich eine amerikanische Geschichtsprofessorin vor, die in Rückblenden von ihren Erlebnissen als Sechzehnjährige berichtet, natürlich auf Reisen durch Europa mit ihrem Vater, dem sie ganz langsam das große Geheimnis um ein kleines Büchlein entlockt, das in seinem Inneren nur einen großen, zornigen Drachen beherbergt – das Zeichen des Ordo Draconis, dem Vlad der III. angehörte, weshalb er den Beinamen Drăculea trug.

    Ihr Vater, den wir als Paul kennenlernen, berichtet von den seltsamen Begebenheiten, wie er in den 50ger Jahren als Student in Oxford bei seinen Unterlagen plötzlich dieses leere Buch fand. Als er seinen Geschichtsprofessor Rossi zu Rate zieht, offenbart ihm dieser, dass auch er ein solches Buch besitzt und seine Nachforschungen ihn zu dem walachischen Fürsten (heutiges Rumänien) aus dem 15. Jahrhundert geführt haben. Aus unerfindlichen Gründen übergibt der sonst so rationale Professor Paul die Aufzeichnungen über seine Suche nach dem Grab und fügt fast ängstlich hinzu: „Dracula … Vlad Țepeș … lebt noch“ (35). Am gleichen Abend verschwindet Rossi spurlos; zurück bleiben nur ein paar Tropfen Blut. Verzweifelt sucht Paul in den Unterlagen nach Hinweisen, was seinem Professor passiert sein könnte, und trifft in der Bibliothek auf eine junge Doktorandin, die Rumänin Helen. Nach einer zaghaften Annäherung der beiden zeigt sich, dass Helen den Professor durch ihre Arbeit über Vlad III beeindruck möchte, weil sie dessen uneheliche Tochter ist. Paul erzählt ihr von seinem Verdacht, was mit dem Professor geschehen sein könnte, aber ein Bibliotheksangestellter belauscht das Gespräch und beißt Helen in den Hals. Überhastet brechen die beiden nach Istanbul auf, wohin eine erste Spur weist.

    Immer weiteren Dokumenten und ihren Geheimnissen folgend reisen Paul und Helen nach Ungarn, Rumänien und Bulgarien, werden von Untoten heimgesucht, entdecken nach langen Mühen tatsächlich das Grab des Fürsten, treffen auf den sterbenden Professor, erfahren die wahre Geschichte der Begegnung zwischen ihm und Helens Mutter aus seinen persönlichen Aufzeichnungen und begegnen dem leibhaftigen Vlad Dracula … Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne doch auf gemeine Art zu spoilern.

    Inzwischen ist jedoch auch der Vater der Erzählerin spurlos verschwunden und die 16-Jährige macht sich in Südfrankreich auf die Suche nach ihm, denn sie vermutete ihn an einem der letzten Orte, wo Dracula noch eines seiner geheimen Gräber besitzt. Sie wird von unheimlichen Wesen verfolgt, aber auch von einem studentischen Gentleman wacker unterstützt.

    Die verschiedenen Erzählebenen verflechten sich im Laufe des Romans so stark miteinander, dass man als Leser die Geschehnisse in drei Zeiten fast synchron erlebt. Von Rossi erfahren wir durch seine Briefe und Tagebucheinträge, von Paul aus dessen eigenen Schilderungen auf der Reise mit seiner Tochter und zuletzt und parallel alles in der Erzählgegenwart von dieser selbst. Historik und die persönlichen Schicksale verweben sich auf brillante Art in den Historikern selbst.

    Durch Geschichten in der Kindheit der Autorin wird das Interesse an Geschichte geweckt und daraus entsteht wieder die Lust auf Geschichten … Das ist die Geschichte des Buches Der Historiker.

    Übrigens sind die historischen Hintergründe und Orte des Romans sehr gut recherchiert und stimmig, nur die Fakten um das Grab sind fiktiv und die Dokumente und Zeugnisse dazu fast komplett erfunden (ich habe selbst schon zum Thema Vlad III. geforscht).

    Eine eigenwillige Hommage an Bram Stoker

    Der Historiker liegt weitab vom üblichen Fantasy-Mainstream und ist durchaus ein Art Kunstwerk. Elizabeth Kostova hat 10 Jahre daran gearbeitet – manche der bekannteren Fantasy-Autoren bringen deutlich mehr als ein Werk pro Jahr heraus. Daraus lässt sich ersehen, welche Arbeit hinter diesem Buch steckt. Das macht einen Unterschied und der Unterschied ist spürbar.

    Die Autorin hat sich eine interessante Mischung ausgedacht, indem sie historische Briefe, Dokumente und persönliche Berichte mit der Rahmenhandlung einer Ich-Erzählerin verbindet, die uns als LeserIn zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit einlädt. Dabei nutzt die Amerikanerin ein Gestaltungsprinzip ihrer großen literarischen Vorlage, Bram Stokers „Dracula“ (1897), der seine Vampir-Geschichte als Tatsachendokumentation in Form von Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel präsentiert.

    Kostova stellt dieses Prinzip nicht in Frage, ironisiert es nicht. Eingebettet in eine rückblickende Erzählung umspinnt sie auf diese Weise unseren modernen, rational und historisch geprägten Geist und verführt uns für die Zeit des Lesens, daran zu glauben, dass Dracula tatsächlich noch bis ins letzte Jahrhundert sein Unwesen getrieben hat und, wenn ich den Epilog richtig verstehe, vielleicht sogar noch heute.

    Vampirisches?

    Kommen Vampir-Freunde auf ihre Kosten? Vielleicht nicht, je nach dem. Wer Bram Stokers Dracula mag, wird den Historiker noch weit mehr mögen, weil die Erzählweise viel moderner und weniger weitschweifig, blumig und umständlich ist. Und ein paar typische Gerne-Elemente finden sich durchaus. Bisse, Blut, Werkzeuge für die Vampirjagd (Silberdolch), Angriffe durch dienende Untote (Vampire), bezwingende Hypnose, Fledermausschatten, Särge und Grüfte …
    Am meisten enttäuscht am ganzen Buch hat mich die Begegnung mit Dracula selbst – er ist anders als meine Vorstellung von ihm … und nicht übermäßig böse. Schade – ich hätte mich gerne mehr gegruselt.
     Die Büchlein mit den leeren Seiten und dem Drachen hat er übrigens selbst gedruckt und verteilt … Warum? Wenn ich das mal so ganz verstanden hätte. Ich finde es nicht stimmig.

    Trotz der Umfänglichkeit des Buches bleibt vieles über Vlad Dracula offen, wie er zum Vampir wurde, wie viele seiner Art es noch gibt – reizvoll und unbefriedigend zugleich, aber in jedem Fall anregend für
     die eigene Fantasie. Und das schätze ich durchaus.

    Einordnung in der Literatur und Kritik

    Ein Feuilletonist der FAZ betitelte (2005) seine Rezension sarkastisch „wie man einen Roman pfählt“ und spielte damit auf die grausamen Hinrichtungsmethoden des historischen Vlads und auf Längen des Romans an, eine beliebte Kategorie der Literaturkritik, die wenig besagt. Tatsächlich ging es mir an einigen Stellen aber ähnlich und ich musste zwischendurch mein Durchhaltevermögen bemühen, um dran zu bleiben. Die Frage ist, wodurch diese Längen entstehen.
    Ausführlichere Berichte von der Reise, Beschreibungen der Landschaft und der Städte, Details des Interieurs – all das gehört zum Schmuckwerk und literarischen Gewand eines Romans, der sich an die viktorianische Erzählweise des 19. Jahrhunderts anlegen will, dennoch wirkt es ungewohnt. Die Gothic Novel lebt davon, dass in die alltäglich erlebte Wirklichkeit plötzlich das Übersinnliche hereinbricht und alles in Frage stellt, weshalb man in der Literaturforschung von magischem Realismus spricht.
    Die Längen haben also System. Trotzdem erwarten die Lesegewohnheiten des 21. Jahrhunderts etwas mehr Spannung. Mir hätte es geholfen, wenn die äußeren Orte ähnlich wie bei Dan Browns Thriller in einem direkten Zusammenhang mit der historischen Detektivarbeit gestanden hätten. Aber man kann auch nicht alles in einem Buch haben.
    Der Historiker bietet zudem eine wunderschöne und tragische Liebesgeschichte, lässt das Leben im Rumänien und Bulgarien der 30er und 50er Jahre szenisch vor Augen treten und erzeugt eine leicht gruselige, melancholische Stimmung, die perfekt zu der Erzählung passt.

    Und noch ein Zitat:

    „Es ist eine Tatsache, dass wir Historiker uns für Dinge interessieren, die zum Teil unser eigenes Ich widerspiegeln, vielleicht den Teil, den wir am liebsten nicht näher untersuchen würden, es sei denn auf dem Feld der Wissenschaft. Und je mehr wir in unsere Interessen eintauchen, desto mehr ergreifen sie von uns Besitz.“ (314)

  11. Cover des Buches Cathy's Book (ISBN: 9783843200097)
    Sean Stewart

    Cathy's Book

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Buch war am Anfang etwas stressig, da es nur kurze Abschnitte waren, hinterher wurde es besser. Das ganze Buch ist wie eine Art Tagebuch geschrieben. Es gab einige Zeichnungen und Kommentare am Rand. Anbei erhält man ein Paar Beweise, die im Buch genannt werden. Die Geschichte ist schon etwas rätselhaft und hat mich ziemlich auf den zweiten Teil neugierig gemacht. Ich muss doch wissen,  ob Cathy und Victor sich im zweiten Band wieder treffen.

  12. Cover des Buches Im Bann der Fledermausinsel (ISBN: 9783442488872)
    Oscar Muriel

    Im Bann der Fledermausinsel

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Miri_Nocker

    Inspector McGray und Inspector Frey scheinen sich so langsam aneinander zu gewöhnen. Nach wie vor, ärgern sie sich über die Marotten des jeweils anderen. Doch inzwischen ist daraus eine Art „freundschaftliches Foppen“ geworden. Sie wissen mittlerweile recht gut, wie sie einander zu nehmen haben. Doch nun wird hier eine andere Seite an McGray bekannt. Er ist doch nun tatsächlich sehr auf Frey angewiesen. Denn so eine Insel liegt bekanntlich von Wasser umgeben. Und Wasser ist nun gar nicht das Element des streitbaren Schotten. Also muss der britische Schnösel aushelfen.

    Die Zwillinge Koloman gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Von gesellschaftlichen Normen scheinen sie nicht viel zu halten. Und Freys Onkel verdreht die Eine der beiden total den Kopf, während die andere deutlich zurückhaltender im Umgang mit Männern scheint. Hübsch sind sie beide. Doch ein Geheimnis scheint sie zu umgeben. Genau wie den Rest der Familie Koloman. Und immer wieder tauchen Fledermäuse auf. Der Autor hat dies sehr schön erarbeitet. Der Leser überlegt immer wieder, warum verhält sich diese Familie so.

    Freys Onkel ist ein Lebemann. Reisen, gutes Essen, Alkohol, gute Gesellschaft und bloß keine Verantwortung. Das ist genau sein Ding. Warum sein geliebter Neffe lieber arbeitet und dann auch noch so hart arbeitet, versteht er nicht so wirklich. Doch er liebt seinen Neffen und unterstützt ihn. Deswegen akzeptiert er auch, dass Inspector Frey ihn los schickt um Verstärkung zu holen, statt bei den Ermittlungen dabei zu sein. Doch am Ende kommt alles anders und Freys Onkel wird mehr in die Geschehnisse verstrickt als es den Ermittlern lieb ist.

    Benjamin ist der bedrohte Erbe der Kolomans. Er ist der uneheliche Sohn des verstorbenen Bruders von Mr. Koloman mit der Haushälterin. Er wird aufgrund der Drohung von dem Ort an dem er lebt weg und zu den Kolomans an den Loch Maree gebracht. Er scheint ein junger, gebildeter aber auch naiver Mann zu sein. Doch auch er hat mehr Geheimnisse als den Ermittlern bewusst ist.

    Auf einer kleinen Insel im Loch Maree lebt die Familie Nellys. Auf dieser Insel gibt es nichts, außer Ziegen, Fledermäuse und eine Quelle mit heilendem Wasser. Dieses Wasser soll Mr. Nellys vom Wahn geheilt haben. Aber nur so lange er auf der Insel bleibt. Und angeblich kann das Wasser auch McGrays Schwester heilen. Um dies zu prüfen, muss McGray auf die Insel. Weshalb er auf Frey angewiesen ist. Doch auch die Familie Koloman ist gut mit Familie Nellys bekannt. Sie beliefert die Familie regelmäßig mit Lebensmitteln. Doch weshalb? Und was hat es mit den allgegenwärtigen Fledermäusen auf sich?

    Der Autor hat das Verhalten der Inspectoren den Geschehnissen angepasst. Die Charaktere sind noch immer klar erkennbar, doch da die beiden sich ja nun eine Weile kennen, ist der Umgang der beiden natürlich vertraut und er wirkt immer freundschaftlicher. Doch trotz allem bleibt der Wortwitz vorhanden. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und bleibt bis zum Ende erhalten. Die ein oder andere unverhoffte Wendung ist dabei und der Leser erfährt immer nur so viel wie gerade nötig. So bleibt es spannend und man erfährt nicht zu früh, was genau denn passiert ist.

    Fazit:

    Dieser Krimi ist spannend und wer die Figuren kennt und liebt kommt voll aus seine Kosten. Als Einstieg in die Reihe eher ungeeignet, da Band 4. Es fehlen dann die Zusammenhänge. Für alle anderen eine klare Leseempfehlung.

  13. Cover des Buches Darkest Powers: Seelennacht (ISBN: 9783426507810)
    Kelley Armstrong

    Darkest Powers: Seelennacht

     (257)
    Aktuelle Rezension von: -Danni-
    Renn um dein Leben ....

    Chloe durchschaut schnell, dass Lyle House kein Heim für verhaltensauffällige Jugendliche ist. Hinter seinen Mauern lauert ein dunkles Geheimnis: Skrupellose Wissenschaftler haben vor Jahren Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten gezüchtet, darunter Chloe. Doch dabei ist etwas schiefgelaufen, und die Kräfte der Nekromantin geraten außer Kontrolle. Jetzt haben die Wissenschaftler Angst vor Chloe und nur noch ein Ziel: sie aus dem Weg zu räumen. Endgültig.

    Der zweite Band der Darkest Powers Trilogie strahlt wieder mit einem schön geheimnisvollen Cover. Das Buch umfasst an die 365 Seiten und ist in einem schön flüssigen Schreibstil geschrieben.

    Wahnsinnig spannend und gänsehautstiftend. Die Geschichte geht genau da weiter, wo Band 1 aufgehört hat und für mich war die Spannung sofort wieder vorhanden. Ich fand das Buch absolut fesselnd, nur in der Mitte hat mir kurzzeitig mal die Spannung gefehlt. Aber nach ein paar Seiten war ich wieder mega gefesselt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch hielt für mich auch die ein oder andere Überraschung bereit. Ich liebe die Charaktere Chloe, Derek und Simon. Ich finde die drei sind einfach alle drei absolut toll. In diesem Teil durfte ich einige Geheimnisse aufdecken. Allerdings gibt es immer noch so viele neue Geheimnisse, welche ich lösen möchte. Das Ende macht definitiv Lust auf mehr. Zudem möchte ich die Frage lösen, wann merkt Chloe endlich, dass .... Findet es heraus und lest diese Reihe :P

    Für dieses wahnsinnig tolle Buch gebe ich 5 Sterne. Bis jetzt für mich eine absolut gelungene Trilogie, ich bin gespannt was mich in Band 3 erwartet und werde auch gleich damit starten.
  14. Cover des Buches Buntschatten und Fledermäuse (ISBN: 9783442152445)
    Axel Brauns

    Buntschatten und Fledermäuse

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Ela1993

        


    Es ist schwer meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen.
    Axel Braun zeigt in seinem Buch wie es ist als Autist in einer Welt voller Buntschatten und Fledermäuse aufzuwachsen ohne dabei seine Diagnose wirklich zu nennen. Das Wort "autistisch" kommt tatsächlich nur in einem Kapitel vor. Dafür ist das Buch durch zahlreiche Neologismen, wie z. B. "dreigut" und "wischeln" geprägt.
    Ich fand es durchaus interessant in den Kopf des Autors eintauchen zu können und fühle mich vielleicht ein bisschen wie er, wenn ich nicht alles direkt verstand.
    Sein Werdegang ist definitiv beeindruckend, aber dennoch fand ich es zwischenzeitlich sehr anstrengend zu lesen
  15. Cover des Buches Die Erben der Nacht - Dracas (ISBN: 9783570306567)
    Ulrike Schweikert

    Die Erben der Nacht - Dracas

     (147)
    Aktuelle Rezension von: TamariasSpiegel

    Inhalt - ACHTUNG - SPOILER (Wer nicht zu viel wissen will, stoppt bitte spätestens nach dem ersten Absatz)

    Im vierten Jahr der Akademie der Vampire reisen die "Erben der Nacht" nach Wien zum Clan der Dracas, wo sie jedoch statt deren Expertise, der hohen Kunst des Gedankenlesens, zunächst einmal Walzer Tanzen und Fechten lernen. Während sich die anderen Erben sichtlich weiter entwickelt haben - nicht zuletzt Luciano, der inzwischen zu einem ansehnlichen jungen Mann herangewachsen ist -, fällt Ivys nach wie vor kindliche Erscheinung mehr und mehr auf und droht, ihr Geheimnis zu entlarven. Gleichzeitig spürt sie eine weitere, noch gewichtigere Bedrohung auf sich zukommen: Dracula, Stammvater aller Vampire, hat es nach wie vor auf sie abgesehen. Während ihr Schutz gegen ihn schwindet, kommt er immer näher - und schafft es schließlich, sie in seine Heimat Transsilvanien zu entführen. 

    Gleichzeitig stellt Franz Leopold die Freundschaft von Luciano und Alisa auf eine harte Probe. Dabei schienen sich die Wogen zwischen ihm und Alisa zu Beginn des Akademiejahres zunehmend geglättet zu haben. Tatsächlich hatten sie sich mehr und mehr angenähert (u. a. führt er sie zum Walzer Tanzen aus). Als Luciano sich jedoch in eine junge Adelige verliebt, die seine Zuneigung erwidert, ohne zu wissen, dass er ein Vampir ist, fühlt sich Leo in seiner Eitelkeit verletzt. Aus einem Impuls heraus nutzt er seine Geisteskräfte, küsst sie und versucht ihr einzureden, dass er doch die bessere Wahl für sie sei. Dabei kommt es zu einem Unfall, sie verletzt sich und Leo kann dem Geruch ihres Blutes nicht widerstehen. Er beißt sie. Im letzten Moment gelingt es ihm, von ihr abzulassen, bevor es für das Mädchen zu spät ist. Im Gegenteil zu Luciano, der nicht mehr in der Lage ist, sich zu beherrschen, als er die Geschwächte besucht und von den frischen Bissspuren gegen seinen Willen unwiderstehlich angezogen wird. Letztlich bleibt ihm nur noch die Wahl, sie sterben zu lassen oder zu wandeln. Als Alisa von Franz Leopolds Rolle in diesem Drama erfährt, stürzt sie sich mit dem Degen auf ihn - und landet unter seinen leidenschaftlichen Lippen. 

    Auch Latona weilt als Mündel von Bram Stoker gerade in Wien, der sich dort mit dem berühmten Vampirjäger Van Helsing trifft sowie dem Wissenschaftler Ármin Vámbéry. Als Bram von Ivys Entführung erfährt, lässt er alles stehen und liegen, um sie aus den Fängen Draculas zu befreien, begleitet von den beiden anderen Herren. Auch Ivys Freunde Alisa, Leo und Luciano zögern nicht, Ivy zur Rettung zu eilen, obwohl sie keine Ahnung haben, wie sie gegen den größten aller Vampirfürsten bestehen sollen. Zu allem Übel sind neben Dracula auch noch weitere blutrünstige Vampire hinter ihnen her - der Clan der Upiry, der die Erben bereits in Irland verfolgt hat. 

    In Transsilvanien kommt es zu einem Showdown, bei dem sich eine unwahrscheinliche Allianz bildet - und den Freunden das Erlernte aus den vorherigen Akademiejahren definitiv zu Gute kommt.


    Fazit:

    Mir hat dieser Band der "Erben der Nacht" bislang am besten gefallen. Er bietet eine schöne Mischung aus Spannung, unerwarteten Wendungen (dass Leo Lucianos Angebetete Clarissa beißt, hätte ich nie erwartet - und hätte ihm am liebsten die ganze Zeit das Buch über den Schädel gezogen ;)), einer schönen, plastischen Szenerie und ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH auch einer richtigen Portion Romantik. Zwischen den richtigen Personen, wohlgemerkt. Auf eine bestimmte Paarbildung habe ich schon seit vier Bänden gewartet :). 

    Schön finde ich auch, dass von Band zu Band die Handlungsstränge immer mehr zusammenfließen und auch in den vorherigen Bänden aufgeworfene Fragezeichen in den Folgebänden (zumindest teilweise) geklärt werden. Während mich die vielen Perspektiven und ständigen Wechsel zu Parallel-Handlungssträngen in früheren Bänden eher gestört haben, nimmt das im vorliegenden Teil immer mehr ab, da man jetzt weiß, wozu sie gut sind, mit den Charakteren warm geworden ist und begreift, dass alles irgendwie zusammengehört.

    Für meinen Geschmack manchmal zu genau sind allerdings nach wie vor die Beschreibungen historischer Details. Diese sind natürlich oft auch interessant und für die Handlung durchaus relevant, doch in abgespeckter Form hätten sie mir noch besser gefallen. Wobei diese natürlich auch einen schönen Hauch der Authentizität liefern und einen bei jedem Band ein bisschen hinzulernen lassen. Die Charaktere, deren Handlungsweisen und Geschichte finde ich persönlich allerdings noch viel, viel interessanter.


  16. Cover des Buches Cujo (ISBN: 9783641206154)
    Stephen King

    Cujo

     (611)
    Aktuelle Rezension von: Nati89

    Das ganze wurde von David Nathan gelesen, ich mag den Sprecher sehr gerne, ich könnte Ihn Subdenlang zuhören. Er spricht verständnisvoll das man versteht um was es geht, so dass man auch in die geschichte abtauchen kann und weiss um was  es geht auch wenn man nicht alles mitbekommen. Die charaktere beschreibt er immer so gut das man sie bildlich sich vorstellen kann wie auch die Orte wo es spielt. Ich muss allerdings aber auch sagen das es diesmal nicht so ganz von sich überzeugen konnte auch wenn David Nathan es sehr gut eingesprochen hat.

    Ich kann nur sagen ich mag den Sprecher sehr sehr gerne.


    Da das ganze mir als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt worden ist, möchte ich mich bei Bloggerportal wie auch an RandomHouse Audio Verlag bedanken 

  17. Cover des Buches Emma Charming – Nicht zaubern ist auch keine Lösung (ISBN: 9783737342483)
    Katy Birchall

    Emma Charming – Nicht zaubern ist auch keine Lösung

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Natalie2886

    Rezension „Emma Charming – Nicht zaubern ist auch keine Lösung: Band 1“ von Katy Birchall




    Meinung 


    Geschichten über Hexen gibt es vermutlich schon genau so lange, wie es Hexen selbst gibt. Und noch immer bin ich nicht müde, etwas über sie zu lesen. Sei es nun in einem Kinderbuch, oder anderen Werken der Literatur. Immerhin begleitet mich seit meiner Kindheit ja auch eine der berühmtesten Hexen. Bibi Blocksberg. Somit konnte ich dem neusten Kinderroman aus dem Hause Fischer nicht widerstehen. Und mal ehrlich, wie wunderschön, bunt, detailliert ist bitte diese Cover? 


    Zauberhaft, genau wie seine innere Gestaltung und auch seine Geschichte. 


    Emma hat es endlich geschafft. Nachdem sie ihre Junghexenprüfung bestanden hat, darf sie endlich eine normale Schule besuchen. Emma hofft natürlich auf neue Freunde, doch wird sie von ihren neuen Schulkameraden gemieden und eher als Freak betrachtet. Nur von Oscar nicht. Emma möchte unbedingt dazugehören und so hilft sie mit ein klein wenig Magie nach. Nur werden aus den kleineren Hexereien bald ganze Chaos Berge. Ist Emmas Geheimnis nun aufgeflogen? 


    Katy Birchall erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Emma Charming, was perfekt zu ihrer witzigen Art passt. Die Seiten trieben mich durch den vorherrschenden Humor nur so dahin. Katy Birchall zeichnet liebevolle, warmherzige und lebendige Charaktere die ich allesamt auf Anhieb ins Herz schließen musste. Besonders Emma hatte es mir direkt angetan. Ein wenig tollpatschig, definitiv chaotisch, eben ein ganz normaler Teenager, der in der neuen Schule coole Freunde finden möchte. 


    Auch Oscar war einfach wundervoll gestaltet, bildete er doch den Ruhepol mit seiner ehrlichen, klugen und vernünftigen Art. Emmas Hexenbegleittier Merlin brachte die junge Hexe immer wieder in verzwickte Situationen und sein Sarkasmus erfüllte die Geschichte mit viel Heiterkeit. Auch die weiteren Figuren sind so herrlich erfrischend und ich bin gespannt, was es noch alles über sie zu erfahren gibt, da ich mich bereits jetzt auf eine Fortsetzung im kommenden Frühjahr freuen darf. Die Handlung wird nicht übermäßig von überraschenden Wendungen dominiert, denn der Spaß steht definitiv im Fokus. 


    Doch genau dies ist es, was dem Buch seinen Charme verleiht und mich die Geschichte hat ratzfatz lesen lassen. Und noch einmal muss ich auf das wunderschöne Cover zu sprechen kommen, welches bezaubernd aussieht und perfekt zu Emma passt. Genau wie dort die Liebe zum Detail erkennbar ist, so wurde auch Emma gezeichnet. Macht euch bereit für große Hexerei und vielleicht auch Drachen, einen Talentwettbewerb und Fledermäuse…. 




    Fazit 


    Emma Charming ist bezaubernd, chaotisch, herrlich schräg und besticht nicht nur durch ein von Liebe zum Detail gezeichnetem Cover, sondern auch ebensolche Charaktere, die für allerhand Trubel sorgen. Gemeinsam mit Emma erlebte ich Momente voller Heiterkeit, Warmherzigkeit, Spaß und einer gehörigen Portion Magie. Tja, Fettnäpfchen können manchmal so groß wie Berge sein und was haben plötzlich Drachen mit der Junghexe zu tun? Erlebt es selbst und lasst euch von bester Unterhaltung verzaubern. 




    🌟🌟🌟🌟🌟 5/5 Sterne

  18. Cover des Buches Weil Träume unendlich sind (ISBN: 9782496706055)
    Heike Fröhling

    Weil Träume unendlich sind

     (21)
    Aktuelle Rezension von: dartmaus

    Inhalt:

    DDR 1960: Die schüchterne Ruth wäre gern so mutig wie ihre Schwester Marlies. Doch es ist ausgerechnet Marlies’ Einsatz im Widerstand, der Ruths Traum vom Physikstudium zerstört. Stattdessen widmet Ruth ihr Talent der Erforschung der Natur und lebt als Försterin in einer Waldhütte. Unfreiwillig wird sie zur schutzlosen Außenseiterin, nur ihr Freund Rolf hält zu ihr. Doch kann Ruth ihm wirklich vertrauen?
     60 Jahre später begibt sich die junge Lena auf die Suche nach ihrer Großtante. Je mehr sie über Ruth erfährt, desto mehr spürt sie, wie die Vergangenheit nachwirkt: Auch Lena fragt sich, was ihre wahren Träume sind und wem sie glauben kann.


    Meine Meinung:

    Dieses Buch hat fasziniert, allerdings in einem Abschnitt emotional auch sehr mitgenommen. Der Hauptcharakter in diesem Buch ist Ruth, eine wirklich tolle Frau, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg geht. Sie war mir auch vom ersten Moment an sehr sympathisch und ich habe während des Lesens regelrecht mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Sie macht im Laufe des Buches eine wirklich starke Entwicklung durch. Aber auch Lena ist eine tolle Persönlichkeit. Sie setzt auch alles dran um ihre Großmutter und Ruth zu versöhnen. Wirklich toll. Und wer mir ganz besonders ans Herz gewachsen war, waren die beiden Hunde, die Ruth aus schlechter Haltung gerettet hat. Zwei wirklich tolle Hunde, die dankbarer nicht sein könnten.

    Die Beschreibung der einzelnen Handlungsorte ist so detailliert, so realistisch, das man sich oft vorkommt, als würde man sich ebenfalls gerade auf Usedom und den Wäldern dort befinden. Man bekommt regelrecht Sehnsucht nach Deutschlands schönster Insel.

    Auch die Geschehnisse während der Jahre in der DDR und die Machenschaften der Stasi werden aufgezeigt. Zwar oft nur indirekt, aber man merkt genau welcher Einfluss damals herrschte.

    Die Geschichte der Fledermäuse ist ebenfalls mega interessant und man merkt deutlich wie intensiv die Autorin recherchiert haben muss. Wirklich interessant.

    Dieses Buch zeigt vieles auf. Gerade wie unterschiedlich die Entwicklung zweier Schwestern sein kann und welche Auslöser zur Zerrüttung der Familie führen können. Aber es zeigt auch noch etwas anderes. Es zeigt wie sehr es sich lohnt Hunde aus schlimmen Verhältnissen zu retten. Denn dieses Dankbarkeit und Liebe, die diese dann zeigen, da könnten sich viele Menschen ein Beispiel daran nehmen.


    Mein Fazit:

    Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne

  19. Cover des Buches Abenteuer Artenschutz (ISBN: 9783890295404)
    Hannah Emde

    Abenteuer Artenschutz

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Hannah Emde, 28, ist Tierärztin und Artenschützerin aus Leidenschaft. Sie arbeitet mit dem extrem seltenen Nebelparder auf Borneo, mit farbenfrohen Großpapageien in Guatemala, mit Orang-Utans oder mit einer vier Meter langen Würgeschlange. An Einsatzorten überall auf der Erde engagiert sie sich für den Schutz gefährdeter Wildtiere, dabei haben es ihr die Regenwälder besonders angetan. Sie berichtet mitreißend von der Schönheit des Dschungels und zeigt eindringlich, warum Tiere wie der Lemur auf Madagaskar und der Bullenhai in Costa Rica so massiv bedroht sind Und sie gibt Tipps, was jede und jeder Einzelne von uns hier und jetzt tun kann, um den Lebensraum dieser bedrohten Exoten zu bewahren.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Ich durfte Hannah Emde über eine berufliche Online-Veranstaltung im letzten Jahr kennen lernen und hatte dabei das Glück, dieses wundervolle Buch zu gewinnen! Die Gestaltung wirkt, nicht nur durch das Recyclingpapier, sehr nachhaltig und natürlich. Die Fotografien auf dem Titel werden im Mittelteil des Buches durch weitere Farbfotografien unterstützt. Dazu finden sich über die einzelnen Erzählungen hinweg wunderschöne Schwarz-Weiß-Zeichnungen im Buch. In der vorderen und rückseitigen Klappe der Broschur kann der Leser anhand einer Weltkarte die beschriebenen Orte nochmals überblicken. Im Anhang finden sich viele weiterführende Informationen sowie ein Glossar.

    Über Prolog, Epilog und 5 große Kapitel, mit kurzweiligen kleineren Erzählabschnitten, lernen wir Hannah, ihren Werdegang und ihren Beruf kennen, ebenso wie verschiedene Regionen der Welt, die sie bereist hat. Wir erleben mit ihr eine Vielzahl an menschlichen und tierischen Begegnungen, was Artenschutz und Nachhaltigkeit bedeuten, was jeder einzelne von uns dafür tun kann und vieles mehr.

    Mir hat die ruhige und doch lebendige, nahbare, humorvolle und teils spannende, aber auch eindringliche Art des Erzählens sehr gut gefallen. Es ist die bunte Mischung aus Daten, Fakten, Erlebnissen, Gefühlen, Projekten, Siegen und Niederlagen sowie einer riesigen Portion persönlichem Engagement und Begeisterung, die mich so mitgerissen hat. Dabei hat man nie das Gefühl belehrt oder gelenkt zu werden. Man wird dazu angeleitet sich mit dem Thema zu beschäftigen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, die Augen offen zu halten und sich selbst eine Meinung zu bilden. Und ganz nebenbei wird man a la Reisebericht wunderbar unterhalten.

     

    》FAZIT:

    Ein schönes Leseerlebnis – hier wird einem Wissen vermittelt, werden eigene Gedanken gefördert, Ansätze zum Thema Arten- und Naturschutz aufgezeigt und man dabei auf spannende und interessante Reisen mitgenommen.

  20. Cover des Buches Sonnenflügel (ISBN: 9783407789334)
    Kenneth Oppel

    Sonnenflügel

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Das Abenteuer mit Schatten geht weiter.

    Dieses Mal haben es Schatten und seine Kolonie mit alten und neuen Feinden zu tun. Schatten wächst auch in diesem Teil der Geschichte über sich hinaus. Manchmal wirkt er dabei etwas überheblich und ist doch noch verletzlich wie eine junge Fledermaus. Besonders interessant war für mich die Einbindung von realen Experimenten der Menschen mit Fledermäusen in die Geschichte. An einigen Stellen glaubte man, nun gibt es keinen Ausweg mehr. Doch der Autor hielt immer wieder überraschende Wendungen in der Geschichte bereit. Durch den zweiten Teil habe ich noch mehr Einblicke in die Welt der Fledermäuse bekommen.

    Für mich ein wahrer Lesegenuss. Ich freue mich auf den dritten Teil der Trilogie.

  21. Cover des Buches Ich dachte, ich wär ein Panther (ISBN: 9783492300278)
    Paola Mastrocola

    Ich dachte, ich wär ein Panther

     (94)
    Aktuelle Rezension von: steffi_badnase

    Habe die Reise der kleinen Ente schon einige Male gelesen und sie begeistert mich jedesmal aufs neue. 

    Ich empfinde den Schreibstil sehr angenehm und liebe es wie Paola Mastrocola die verschiedenen Umgebungen und Begegnungen der kleinen Ente beschreibt. 

    Am meisten gelitten habe ich als ihr Enterich sich als Weiberheld herausstellt und dieses sich gefangen fühlen... 

    Mein persönliches Highlight ist die Hochzeit am Schluss einfach wunderbar. Sein fehlendes Puzzelteil zu finden und umgeben von Freunden zu sein, die keinen Wert auf dein Äußeres legen. Sondern dich um deiner inneren Werte schätzen und für dich da sind. 


    Freue mich schon auf das lesen von Band 2 wenn es um die Selbstliebe der kleinen Ente geht. 

  22. Cover des Buches Gefährliche Enthüllung (ISBN: 9783862783380)
    Suzanne Brockmann

    Gefährliche Enthüllung

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Tintensport

    Davon muss jede Frau mit einem IQ über Kartoffelsalatniveau Augen-Tinnitus kriegen!
    Was soll das?
    Zudem führt dieses peinlich-platte und anbiedernd-nuttige Bild dermaßen an Thema, Handlung und Figuren vorbei, dass es dem wirklich gut gemachten (Einzel-)Roman auf fahrlässigste Weise Unrecht tut! Auch die Intelligenz der Autorin - eine ausgesprochene Seltenheit in diesem Genre (und genau deshalb eine meiner Lieblingsautorinnen) - wird nicht gewürdigt, ja regelrecht verunglimpft!

    So hätte ich den Roman um ein Haar wieder weg gelegt (ach was, geworfen!), mit einem spontanen Igitt, das von Herzen kam!!!
    Glücklicherweise war die Langeweile groß und nichts anderes greifbar, sonst hätte ich nie erfahren, dass dieser Roman sich - auch nach Vergleich mit vielen weiteren Büchern der Brockmann - als der Lieblingroman von ihr heraus stellen würde. Dies aus besagtem Grund: die Autorin hat was in der Birne!

    Das bedeutet zum Beispiel: die Hauptfigur soll nicht nur Wissenschaftlerin sein, für die Leserin ist dies auch spüren! Das Behauptete wird tatsächlich gezeigt, die Details stimmen. Bei Brockmann gibt es zwar auch manche Überzeichnung, aber keine hanebüchenen Abstürze in Logik, Liebesgeschichte, Plot ..., die einen beim Lesen wie schwarze Löcher hinterrücks anfallen und förmlich aus der Geschichte saugen und aufs Sofa spucken; während frau klug unterhalten zu werden erwartet und stattdessen merken muss, dass die Autorin einfach nicht sauber und geradeaus nach vorne denken noch wirklich schreiben kann; so wie mir das immer wieder passiert, seufz ... bei unzähligen anderen Schreiberinnen, die das Prädikat `Autorin' noch nicht einmal verdienen.
    Nein, die Brockmann hingegen kann Frau meistens lesen, ohne intellektuelle Kollateralschäden befürchten zu müssen. Zudem kann ich den Protagonisten tatsächlich sexy finden (ah, welch seltene Wohltat im Genre!), weil sogar der gänzlich dumpfbackenfrei ist ... !!!

    Wenn nur diese unfähigen Cover-Bastler nicht wären!
    Kleiner Tip an die Grafiker, Herausgeber, Verlage und Konsorten: das Buch ist ... / solche Bücher sind ...für Frauen gedacht!! Haha!!!
    Da funktioniert das Ansprechen über die Erotik anders, als im Playboy!!! Das wird inzwischen sogar wissenschaftlich erforscht. Darum darf man(n) das heute auch ruhig schon mal zur Kenntnis nehmen!

    PS: ich hab den Buchdeckel überklebt. Jetzt hab ich ein Superbuch, das fünf Sterne verdient hat,
    mit einem leckeren Kerl drauf ... doch ohne Peinlichkeiten, Strapse, dümmlichste Macker-Visage oder Machopose! Einfach, schlicht, fast klassisch ... Na, geht doch!

    PS 2, Nachtrag: Dieser Roman hat eine in sich geschlossene Handlung und gehört NICHT in die Heartbreaker-Serie!

  23. Cover des Buches Gregor und der Schlüssel zur Macht (ISBN: 9783837306415)
    Suzanne Collins

    Gregor und der Schlüssel zur Macht

     (13)
    Aktuelle Rezension von: JuliaO
    Recht gut gesprochen. Genauso spannend wie der erste, allerdings nicht ganz so lustig, dafür schon deutlich gruseliger. 1: graue Prophezeiung 2: Schlüssel zur Macht 3: Spiegel der Wahrheit 4: Fluch des Unterlandes 5: Schwert des Kriegers
  24. Cover des Buches Die Katze im Sack (ISBN: 9783550086090)
    Rita Mae Brown

    Die Katze im Sack

     (52)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Nr. 12 der Südstaaten-Krimireihe mit Sneaky Pie Brown und den Bewohnern des Südstaatenstädtchens  Crozet.

    Tief in des Ausläufern der Blue Ridge Mountains und den Apalachen liegt das kleine Städtchen Crozet. Wer die Reihe schon länger verfolgt, ist klar, dass hier noch ausreichend Leichen im Keller liegen.

    Hier in Virginia stehen Traditionen und Familienfehden noch auf der Tagesordnung. So ergeht es auch Harry, als diese mehr oder weniger über den ermordeten Pferdezüchter Barry Monteith stoplert.

    Pferdezucht zählt in Virginia zum Guten Ton und zieht natürlich die Schönen und Reichen an. Doch die Konkurrenz ist groß und der Ermordete war bekanntlich auch kein Kind von Traurigkeit.

    Harry wird schnell klar, dass es nicht leicht sein wird, dem Killer auf die Spur zu kommen. Barry hatte zahlreiche Liebschaften und lieferte somit ausreichend Ehemännern und Freunden ein passendes Motiv. Doch so einfach sind die Südstaatler dann doch nicht gestrickt.

    Per Zufall stößt sie auf einen weiteren Hinweis und die Welt in Crozet steht für kurze Zeit still. Der Fund beschäftigt nunmehr auch die Alteingesessenen und führt zu einem dramatischen lang vergangenen Vermisstenfall. Doch was hat der Ring mit dem Frauenheld Barry zu tun?

    Das zwölfte Abenteuer führt den Leser erneut in diese von Traditionen und Reichtum umgebene kleine Südstaatenstadt Corzet. Hier ticken die Uhren noch anders und man besinnt sich seiner Vergangenheit und seinen Ahnen. Doch das führt mehr oder minder zu starker Konkurrenz und Machtgerangel. Rita Mae Brown versteht es mit "Die Katze im Sack" gekonnt, dieses Leben als traditionsreich aber nicht unbedingt als versnobt und überheblich darzustellen. Man besinnt sich auf das Leben mit der Natur und dem Erhalt von Traditionen.

     

     

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