Bücher mit dem Tag "fledermaus"
76 Bücher
- Bram Stoker
Dracula
(1.176)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosDracula funktioniert auf einer Metaebene, die über Horror hinausgeht. Der Graf ist eine Metapher für jede externe Kraft, die in ein Bewusstsein eindringt und es langsam überschreibt — die Opfer verlieren nicht ihr Leben, sondern zuerst ihre Identität. Was Stoker beschreibt, ist die Auflösung von Grenzen zwischen Selbst und Anderem, die Infiltration von innen heraus. Als Horrorgeschichte ist das Buch ein Klassiker; als Identitätsstudie ist es unterschätzt.
- Suzanne Collins
Gregor 2. Gregor und der Schlüssel zur Macht
(166)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneGregor kehrt mit seiner Schwester zurück ins Unterland, obwohl er dies nicht unbedingt möchte. Er kämpft noch immer mit dem Verrat von Henry und es gibt neue Herausforderungen wie eine Prophezeiung. Bekannte Charaktere wie Gregor, Boots, Ripred und Luxa treffen auf neue Figuren wie Howard und Twitchtip. Die Autorin, Suzanne Collins, nimmt keine Rücksicht und lässt auch gute Charaktere sterben, was das Buch nicht für Kinder ohne Vorwarnung geeignet macht. Der zweite Teil bietet Verbesserungen in der Spannung und endet mit einem Cliffhanger, der zum Weiterlesen anregt. Wer den ersten Teil mochte, sollte den zweiten Teil unbedingt lesen.
- Stefan Seitz
Das Unkrautland - Band 1
(89)Aktuelle Rezension von: xardas_readsIch habe dieses Buch schon vor längerer Zeit günstig auf einem Flohmarkt erstanden. Das schöne Cover und auch der Klappentext haben mich überzeugt, es mitzunehmen. Leider habe ich es seitdem nicht in die Hand genommen und daher erst jetzt gelesen.
Die Geschichte startet meiner Meinung nach etwas trocken und auch scheint die Welt erst etwas willkürlich zu sein. Doch der Autor versteht es gut, dem geduldigen Leser nach und nach immer mehr in diese Welt hineinzuziehen und sich für die Geschichte zu begeistern. Die Charaktere sind originell und mit viel Witz und Charme beschrieben. Gerade diese Kombination ist es, die einen zum Ende hin immer mehr begeistert.
Mich hat die Geschichte überzeugt, sodass ich gerne die weiteren Bücher lesen werde. Der Plot ist eher am Lösen von Rätseln orientiert und daher stellenweise ruhiger. Insgesamt ziehe bin ich jedoch trotzdem mit dem Buch sehr zufrieden und würde es all denjenigen empfehlen, die sich gerne auf eine Reise in eine komische aber mit viel viel Lieben gestaltete Welt begeben.
- Eliot Schrefer
Caldera – Die Wächter des Dschungels
(37)Aktuelle Rezension von: natti_Lesemausinhalt: Der magische Dschungel von Caldera schwebt in höchster Gefahr: Die böse Ameisenkönigin droht, aus ihrem Gefängnis auszubrechen und Caldera mit ihren Ameisenarmeen zu unterwerfen – nur eine kleine Gruppe von Schattenwandlern mit magischen Fähigkeiten kann das verhindern! Dazu gehört das mutige Panthermädchen Mali. Zusammen mit dem Pfeilgiftfrosch Rumi, der Fledermaus Lima und dem Kapuzineräffchen Gogi macht sie sich auf ins größte und zugleich gefährlichste Abenteuer ihres Lebens!
Meinung: Eine wirklich schöne, abenteuerliche Geschichte für Kinder. Aber auch ältere Leser kommen hier bestimmt auf ihren Genuss, denn die Geschichte ist spannend, abenteuerlich und stellenweise sogar aufregend. Mir haben die kleinen Tiere alle auf ihre Art und Weise gefallen. Mit ihren Eigenarten, magischen Fähigkeiten und dem Mut zum Zusammenhalt. Eine wirklich tolle Geschichte für alle die Tierabenteuer lieben.
Die Fortsetzung werde ich bestimmt auch noch lesen.
- Annette Roeder
Hetty Flattermaus fliegt hoch hinaus
(30)Aktuelle Rezension von: SvanvitheHetty Flattermaus, die eigentlich Henriette Penelope heißt, hat einen Traum: Sie möchte den großen Schlosspark erkunden und wünscht sich Freiheit und Abenteuer. Das winzige, nur haselnussgroße Hummelfledermausmädchen ist ungestüm und unerschrocken und sehr neugierig. Wenn ihre Mutter, die sie heiß und innig liebt, doch nicht immer tausend Tode sterben würde, sobald das Töchterlein nicht bei ihr ist. Ja, Hulda ist ungemein auf Sicherheit bedacht, um Hetty vor Gefahren zu beschützen. Ihre Zuneigung und ihre sorgenvollen Ängste sind so stark, dass sie das furchtlose Töchterlein förmlich erdrückt und sie in ihrem Drang nach Freiheit unbemerkt einschränkt. Allerdings ist Hetty sehr gewitzt und trickst ihre Mutter, die sie mit einem Ultraschall-Peilsender zur Kontrolle ihres Standortes ausgestattet hat, aus. Und eines Tages ist die Gelegenheit da, und Hetty geht endlich auf heimliche Entdeckungsreise.
Annette Roeder hat mit „Hetty Flattermaus fliegt hoch hinaus“ den ersten Band der Reihe um die kleine Fledermaus Hetty geschrieben, der sowohl zum Vorlesen als auch für die Lektüre eines Erstlesers prima geeignet ist. Denn die Geschichte wurde in kindgerechter Sprache verfasst und mit witzigen Reimen und Wortschöpfungen versehen, auch wenn die lustigen Stellen nicht immer gelungen sind und auf Grund ihrer Länge gelegentlich zu sehr gewollt wirken. Befremdlich für Erwachsene dürfte sein, dass Hetty ihre Mutter anlügt, es jedoch zu keinem Zeitpunkt zu einer Entschuldigung kommt. Darin liegt wahrscheinlich eine deutliche Erwartungshaltung der Großen, die die Kleinen selbst nicht so empfinden und bietet insofern durchaus Möglichkeiten der Diskussion.
Manchmal fehlt beim Hettys Abenteuern das Prickeln. Aber Kinder, die es etwas ruhiger mögen, kommen hier auf ihre Kosten.
Hervorzuheben ist, dass die Autorin zeitgenössische Probleme wie Mobbing und Helicoptermütter in ein passendes Gewand gekleidet hat, ohne Kinder zu überfordern. Und auch die Themen wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Vorurteile und die Hoffnung, mehr Selbständigkeit zuzulassen und die Welt mit offenen Augen zu betrachten, dürften bei Kindern auf positive Resonanz stoßen.
Erwähnt werden sollen zudem die von der Autorin eingebundenen exakten naturkundlichen Informationen zu Fledermäusen und sonstigem Getier.
Zu guter Letzt macht der Bilderreichtum die „Hetty“ zu einem besonderen Erlebnis. Die schönen und mit vielen Details ausgestatteten Illustrationen von Julia Christians sind wahrlich ein Augenschmaus, prägen den guten Gesamteindruck und begeistern damit Klein und Groß.
- Nanna Neßhöver
Die kleine Fledermaus Wegda
(19)Aktuelle Rezension von: Eva_GDie kleine Fledermaus Wegda ist anders als ihre Familienmitglieder, denn sie schläft in der Nacht und ist tagsüber wach. So ist sie immer ein bisschen einsam, wenn sie durch die Natur fliegt. Umso mehr freut sie sich, als sie eines Tages die Eule kennenlernt, denn auch sie schläft untypischerweise nachts. Gemeinsam erleben sie ab jetzt viele Abenteuer und sind die besten Freunde!
Die Geschichten über die kleine Fledermaus Wegda sind interessant und für Kinder ab drei Jahren perfekt geeignet, da sie nicht zu spannend sind. Der Autorin hat mit dieser süßen Fledermaus eine tolle Hauptakteurin für ein Kinderbuch geschaffen.
Die Lesung von Thomas Nicolai ist sehr gelungen, denn er ahmt durch verschiedene Stimmlagen die Tiere sehr gut nach und sorgt so für Klarheit, welches Tier gerade spricht. Seine Stimme ist insgesamt sehr angenehm. Auch die Musikstücke, die zwischen den einzelnen Geschichten eingespielt werden, sind wunderschön und wirken beruhigend, was den Charakter der Gute-Nacht-Geschichte verstärkt.
Meine Kinder und ich mögen die kleine Wegda sofort und haben gespannt ihren Abenteuern gelauscht. Ich kann mir dieses Hörbuch auch sehr gut zum Einschlafen vorstellen, denn trotz einer gewissen Spannung wühlt es Kinder nicht auf und lässt sie durch die Musikstücke sanft in den Schlaf gleiten. Ich kann diese CD uneingeschränkt weiterempfehlen und werde sie auch selbst als Geschenkidee im Kopf behalten.
- Birger Brand
Todesinsel Sylt
(19)Aktuelle Rezension von: nellscheAuf einem Campingplatz wird die Leiche eines Mannes gefunden, in dessen Kopf eine Austernschale steckt. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen verurteilten Verbrecher handelt. Jenny Arens hatte die Ermittlungen aufgenommen, wurde dann aber schnell wieder von dem Fall abgezogen. Doch sie ermittelt trotzdem weiter.
Da ich bereits den ersten Fall von Jenny Arens kannte und dieser mir sehr gut gefallen hat, war ich auf ihren neuen Fall sehr gespannt.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ließ sich schnell und flüssig lesen und konnte mich sofort in die Geschichte ziehen. Ich war richtig gefesselt und konnte das Buch nur ganz schwer beiseite legen.
Die Charaktere wurden super ausgearbeitet und ich hatte klare Bilder von ihnen vor Augen. Jenny war sehr sympathisch und ich habe sie gerne bei ihren Ermittlungen begleitet.
Der Fall hat mir sehr gut gefallen, er war spannend konstruiert und undurchsichtig und ich durchgängig gefesselt. Die Spannung wurde prima aufgebaut und hielt sich kontinuierlich, wozu auch die überraschenden Wendungen zu beitrugen. Bezüglich des Täters tappte ich sehr lange im Dunkeln, das war klasse. Am Ende wurde dann alles schlüssig aufgeklärt.
Ein hervorragender Krimi, der mir spannende Lesestunde geschenkt hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
- Margit Auer
Die Schule der magischen Tiere Neuausgabe 3: Die Schule der magischen Tiere - Licht aus!
(91)Aktuelle Rezension von: Jowis_buecherschrankDIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE.🩵
Band drei . LICHT AUS! von @auer_margit & aus dem @carlsen_kinderbuch Verlag.🩵
Leute. Mittlerweile bin ich auch so ein großer Fan dieser fantastischen Bücher. Ich glaube Band drei hat mir bis jetzt sogar am besten gefallen.🥰 Die Autorin schreibt so schön und kindgerecht. Es macht einfach nur Spaß die Bücher zu lesen, und auch die neuen Illustrationen von den Farbfüchsen sind wirklich zauberhaft.💞
In diesem Band bekommen übrigens zwei Kinder ihr magisches Tier. Wer genau wird noch nicht verraten, aber ich habe es geliebt. Die neuen Tiere sind sooo toll & sind mir direkt ans Herz gewachsen.💚 In der Geschichte wirkt auch alles so lebendig,und fast ist es so als würde man alle Charaktere persönlich kennen.💕 Außerdem geht es wieder um Freundschaft und Zusammenhalt. Das gefällt mir an den Büchern ja auch so gut. Einfach toll gemacht. Dieses mal muss sogar ein Baum gerettet werden, eine spannende Lesenacht steht an, und wir erfahren viel mehr über Helene, die ja eigentlich manchmal eine Zicke ist. Ihre Story fande ich wirklich sehr bewegend. Das ganze Buch steckt mal wieder voller guter Botschaften & kann echt Mut machen.💯
LG eure Johanna 💚
#dieschuledermagischentiere
#kinderbuchtipp #buchblogger #leseratte #carlsenverlag
WERBUNG WEGEN NENNUNG UND REZENSIONSEXEMPLAR. MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG.
- Christin-Marie Below
Mirella Manusch – Achtung, hier kommt Frau Eule!
(67)Aktuelle Rezension von: isabellepf"Mirella Manusch- Achtung, hier kommt Frau Eule!“ von den Autoren von Anne Barns und Christin-Marie Below ist ein bezauberndes Kinderbuch, das sowohl junge Leser als auch deren Eltern begeistert.
Mirella Manusch, ist fast zehn Jahre alt und hat gerade erst erfahren, dass ich ein echtes Vampirmädchen ist. Aber es kommt noch besser, denn sie kann mit Tieren sprechen. Nur blöd, dass ihr Vater von dieser Gabe nichts erfahren darf. Als Tierarzt könnte er mir sonst super helfen, wenn wieder mal ein Tier in Not ist. Wie gut das es Klara gibt, sie ist die beste Freundin von Mirella und keine Vampirin, dafür aber sofort zur Stelle, wenn man sie braucht. Und das tut sie, denn Frau Eule kann kaum noch was sehen. Da muss man doch was tun, oder?
Die Autoren Anne Barns und Christin-Marie Below nehmen ihre Leser von der ersten gelesenen Seite mit in eine bezaubernde Geschichte. Es geht um die kluge und charmante Frau Eule, die mit ihrer Weisheit und ihrem Humor die Abenteuer des Alltags meistert. Rasch fühlt man sich vom angenehmen Charme der Geschichte aber auch durch die lebhaft tolle Atmosphäre in den Bann gezogen.
Die Illustrationen sind lebhaft und einladend, was die Fantasie der Kinder anregt und sie dazu einlädt, in die Welt von Frau Eule einzutauchen. Den Autoren gelingt es ausserdem, wichtige Themen wie Freundschaft, Mut und das Lernen aus Fehlern auf eine zugängliche und unterhaltsame Weise zu vermitteln. Die Sprache ist kindgerecht und leicht verständlich, was das Vorlesen zu einem Vergnügen macht.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet in die man sich wunderbar hineinversetzten kann.
Insgesamt ein wunderbares Buch, das nicht nur zum Lesen anregt, sondern auch wertvolle Lebenslektionen vermittelt. Ein echtes Lesevergnügen für die ganze Familie! - Lucy Astner
Polly Schlottermotz
(42)Aktuelle Rezension von: YoyomausEin einziger Reißzahn,
bärenstarke Kräfte
und die Erkenntnis, dass du ein Vampir bist!
Kann es noch schlimmer kommen?
Ja!
Denn du musst deine Familie und Freunde vorerst verlassen!
Zum Inhalt (Booklet):
Potzblitz! Seit Polly den neuen Eckzahn hat, weiß sie von einem lange gehüteten Familiengeheimnis – und das stellt ihr Leben ganz schön auf den Kopf! Es ist zwar super, dass sie plötzlich den fiesen Marvin wie einen Pillepallepopel durch die Luft schnipsen kann, trotzdem ist da diese Prüfung vor dem Siebenschläferrat, die sie erst bestehen muss, bevor sie wieder bei ihrer Familie leben darf. Und so verlässt Polly schweren Herzens ihr geliebtes Zuhause, um sich bei Tante Winnie auf die Prüfung vorzubereiten. Zum Glück gibt es den sprechenden Fledermäuserich Adlerauge. Der ist zwar blind wie ein Maulwurf, öffnet Polly aber die Augen: Manchmal ist es ziemlich cool, ein bisschen anders zu sein ...
Cover:
Das Cover fand ich erst einmal gewöhnungsbedürftig, kennt man aber die Geschichte ist es durchaus passend. Wir sehen hier in der Mitte die Heldin Polly, wie sie ein verwundertes Pferd in die Luft stemmt und dabei von einer Fledermaus umflattert wird. Rund um Polly findet man allerhand eigenartiges Getier, mit dem man noch nicht so viel anfangen kann, was aber durchaus lustig und interessant wirkt. Das Cover verrät nicht gleich, dass es sich hier um eine Vampirgeschichte handelt, aber es macht auf jeden Fall neugierig.
Eigener Eindruck:
Polly Schlottermotz hat alles, was ein Mädchen in ihrem Alter braucht. Sie eine superbeste Freundin, eine tolle Familie und sogar Pferde. Könnte es besser sein? Ja! Wenn da dieser blöde Zahn nicht wäre, der wie ein Reisszahn aussieht. Doch wo kommt der so plötzlich her? Und Himmel! Warum kann sie plötzlich solche unbändigen Kräfte entwickeln? Die Lösung ist schnell gefunden! Polly stammt aus einer Vampirfamilie ab und das muss streng geheim bleiben, ist ja klar. Aber wäre das alles noch nicht kompliziert genug, muss Polly zu ihrer Tante ziehen, wo sie ihre Fähigkeiten kontrollieren lernen soll. Erst dann darf sie wieder bei normalen Menschen leben. Das heisst: keine Familie, keine Pferde und keine beste Freundin. Dafür aber eine neue Schule und viele weitere Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Schon bald freundet sich Polly mit einem Mitschüler und einer Fledermaus sowie einem Geist im Spiegel an. Das heisst aber auch, dass du noch mehr Fähigkeiten entwickelst, die deinen Aufenthalt bei deiner Tante noch mehr verlängern könnten. Was tust du also?Die Geschichte von Polly ist jugendlich frisch und liest sich locker leicht. Wären da weniger Schimpfwörter und Ausraster könnte ich das Buch auch als perfekt bezeichnen, aber das hemmt den Lesespaß dann doch immens, wie ich finde. Trotzdem hat es die Autorin geschafft mit Polly und den anderen Charakteren eine ganz bezaubernde Kulisse zu erschaffen die einfach Lust auf mehr macht. Schnell kann man sich in die Situation und die Gedanken von Polly hineinversetzen und fühlt sich fast so, als würde man direkt dabei sein. Durch Details kann man sich alles richtig gut vorstellen und das Buch wird zu einem Augenschmaus. (Das Buch gibt es übrigens auch als Hörbuch und ist auch richtig gut gemacht, auch das kann ich euch wärmsten empfehlen). Schnell freundet man sich also mit Polly an und kann ihre Gedanken und Ängste nachempfinden, aber man wird auch neugierig auf die anderen Dinge, die rund um Polly geschehen, so hoffe ich im zweiten Band eine Weiterführung zu dem Mädchen im Spiegel zu bekommen und vielleicht wird der ganz und gar menschliche neue Freund von Polly auch noch einmal seinen großen Auftritt haben. Von mir gibt es jedenfalls für junge Leser eine absolute Leseempfehlung.
Fazit:
Für kleine Leseratten, welche Vampirgeschichten und Geheimnisse mögen, genau richtig!
Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Logik: 4/5
Spannung: 5/5
Emotionen: 5/5
Gesamt: 5/5
Daten:
ISBN: 9783522505208
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Gebundenes Buch
Umfang: 224 Seiten
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: 15.07.2016
- Maria Semenova
Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes (Slawische Fantasy)
(9)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch eine Leserunde wurde ich auf das Buch aufmerksam. Es ist das erste Buch von Maria Semenova, das ich lese. Ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat.
Wie finde ich Cover und Titel?
Das Cover ist sehr passend. Zu sehen ist Wolkodav, seine kleine Fledermaus und andere Elemente, die ihr im Laufe des Buches kennenlernen werdet. Auch der Titel erschließt sich beim Lesen.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Wolkodav, der im Grunde seines Herzens ein guter Mensch ist und schon so einiges in seinem Leben hinter sich hat. Mit 12 Jahren wurde sein Dorf ausgelöscht, er entkam und war einfach nicht totzukriegen. Jahre später nimmt er Rache am Mörder seiner Lieben. Immer dabei, eine flauschige, flugunfähige Fledermaus und neu gewonnene Freunde, die er bei seiner Rache befreit und die ihm seitdem die wichtigsten Menschen sind, für die er nun sorgt. Die Story ist logisch, spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren etwas vorhersehbar. Ich würde das Buch nicht so wirklich als Fantasy einordnen, eher als abenteuerliche Saga.
Wie ist es geschrieben?
Der Schreibstil ist als eher schwierig deklariert, ich empfand ihn allerdings als recht flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gewählt, aber durchaus zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein.
Wer spielt mit?
Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.
Wie steht es mit der Fehlerquote?
Das Buch war meines Erachtens sehr gut korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.
Wie kam es bei mir an? / Was hat das Buch ausgelöst?
Ich fühlte mich hier wirklich sehr gut unterhalten und konnte in die Story eintauchen. Es war nicht so wirklich Fantasy, aber durchaus spannend, wenn auch mit einigen Längen, beispielsweise wenn sich Wolkodavs gute Taten und das stetige Misstrauen ihm gegenüber wiederholen.
Mein Fazit?
Das Buch hat mir gut gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese, denn ich möchte wissen, wie es mit Wolkodav und der flauschigen Fledermaus weitergeht. - Sonja Kaiblinger
Vincent flattert ins Abenteuer (Band 1)
(57)Aktuelle Rezension von: kapitel_nach_mitternachtWeil es genau die richtige Mischung hat: ein kleines bisschen gruselig, aber vor allem warm, lustig und voller Herz. Vincent ist so eine liebenswerte Figur, dass man ihn sofort ins Herz schließt. Die Geschichte zeigt ganz nebenbei, wie wichtig Freundschaft ist. Und die Illustrationen sind einfach ein Traum. Perfekt für Kinder, die gerade anfangen, selbst zu lesen. Aber für mich als Erwachsene echt süß.
- Ramona Bădescu
Was macht die Fledermaus bei Tag?
(1)Aktuelle Rezension von: EmmyLNach ihrem Umzug in den Wald wohnt die Fledermaus allein im Baum über dem Eichhörnchen. Für die Wohnung mit dem perfekten Ast musste sie lange sparen. Nun versuchte sie sich in ihrer neuen Umgebung einzugewöhnen. Bei einem ihrer Ausflüge beschoss sie den Tag kennenzulernen. Dabei half ihr das Eichhörnchen sehr gern. Natürlich sind die anderen Tiere sehr verwundert, denn sie haben noch nie eine Fledermaus bei Tag gesehen. Von dem Gerede der anderen lässt sich die Fledermaus jedoch nicht beirren. Begeistert von den vielen Schattierungen der Farben versucht sie diese für die Nacht einzufangen. Mit einer beeindruckenden Licht- und Farbperformance versetzt sie schließlich alle in Erstaunen. Sie eröffnet den Waldbewohnern eine völlig neue Perspektive auf die Farben in der jeder etwas anderes sieht und fühlt.
Jede Buchseite zeigt lebendige, ausdruckstarke, leichte Illustrationen von Amélie Jackowski. Doppelseitig vollflächige und eingestreute Einzelbilder wechseln einander ab und begleiten die außergewöhnliche Geschichte unterhaltsam. Besonders gelungen ist die Darstellung, als die Fledermaus zum ersten Mal in den sonnigen Tag schaut und vom Licht geblendet wird. Sie passt perfekt zu der im Text detailliert beschriebenen Situation. Ebenfalls beeindruckend ist die Performance in Verbindung mit den brillanten Farbbeschreibungen. Von einer anderen Seite betrachtet sind eben viele Dinge nicht ganz dieselben. Eine Erkenntnis, welche die Fledermaus mit ihren Freunden teilt.
Betrachtet man die Welt mit den Augen dieser kleinen Fledermaus, dann sieht man all die kleinen, wunderschönen Dinge, die im Alltag einfach untergehen. Bei genauem hinschauen können wir dankbar sein, die wundervollen Farben wirklich sehen zu können. Manchmal reicht ein kleiner Anstoß, um daran zu erinnern wie schön unsere Umwelt mit all ihren Farben ist.
Wir haben diese Geschichte in der Grundschule im Kunstunterricht vorgelesen und die Kinder sensibilisiert, ihre Umgebung genau zu beobachten, die Perspektive zu verändern, sich auf den Kopf zu stellen. Dann haben wir im abgedunkelten Zimmer Farb- und Lichtexperimente gemacht. Dabei sind ganz großartige Installationen entstanden.
Außerdem wurde die Geschichte als Gesprächsanlass genommen, um über das Auge, Sehen, Farben und Blindheit zu sprechen.
Ein wundervolles Werk, das die Augen öffnet für all die kleinen Dinge, die im Alltag einfach untergehen. Eine Geschichte über Offenheit und Freiheit, über Andersein und Querdenken, über Akzeptanz und Freundschaft.
Für Kinder ab fünf Jahre sehr zu empfehlen.
- Katy Birchall
Moon & Midnight − Die beste Freundin beißt man nicht
(47)Aktuelle Rezension von: DeSahraEin Buch was nicht besser unsunsere Zeit passen würde. Es klärt auf und ist Welt offen. Ich finde es sollte in jedem Kinderzimmer, Schulen, Jugentred , Hort und Kiderbereungen zu finden seins.
Das Buch würde ich zu Ostern, Geburstg, Weihnachten oder zu andern an lessen wo man Buch verschenken kann immer wieder verschenken.
- Dorothea Flechsig
Sandor
(23)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteIm zweiten Buch "Sandor-Abenteuer in Transsilvanien" geht es wie am Ende des ersten Buchs bereits angekündigt nach Transsilvanien.Der Leser wird auf eine abenteuerliche Reise , in ein uns meist fremdes Land ,entführt.Doch bevor die Reise los geht steht Jendrik erst einmal vor der großen Frage ob er überhaupt fahren soll. Denn eigentlich wollte er seine beste Freundin mitnehmen. Die darf jedoch nicht dafür laden ihre Eltern Jendrik ein mit ihnen zusammen in Urlaub zu fahren. Kurz überlegt Jendrik entscheidet sich aber dann doch dafür nach Transsilvanien zu reisen, denn schließlich ist alles vorbereitet und Sandor wartet ja auch auf ihn.Schon auf dem Flughafen ist es spannend. Noch dazu beobachtet Jendrik einen für ihn eigenartigen, seltsamen etwas beängstigten Vorgang. Er ist fest überzeugt einen Verbrecher gesehen zu haben. Und dann entdeckt er diesen Mann auch noch in seinem Flugzeug.
So reist Jendrik mit seiner Familie nach Rumänien. Als sie in Rumänien aus dem Flughafen heraus kommen gibt es erste Probleme. Die Familie muss zu einem anderen Flughafen in der Stadt gelangen, da dort ihr Mietwagen bereit steht, doch Jendriks kleiner Bruder verliert sein Lieblingsspielzeug und schon sind sie in einem ganz besonderen Abenteuer.
Nachdem sie alle wieder vereint sind fahren sie in den Ort in dem sich Jendrik mit Sandor verabredet hatten. Doch Jendrik findet Sandor nicht. Er hinterlässt ihm jedoch eine Nachricht. Die Pension in der sie untergebracht sind ist schön und die Wirtin herzlich. Sogar einen einheimischen Jungen lernen sie direkt kennen. Zunächst ist Jendrik alles fremd und der Mann vom Flughafen geht ihm auch nicht aus dem Kopf. Gut das Sandor ihn findet und Jendrik ihm alles erzählen kann. Eins ist klar es wird wieder ein richtiges Abenteuer aber ob der Mann vom Flughafen wirklich ein Verbrecher ist?
Auch in diesem Buch ist der Spannungsbogen sehr gelungen. Darüber hinaus erfährt der junge Leser viel über Transsilvanien aber er wird auch erkennen, dass nicht alles so ist wie es zunächst vielleicht scheint und auch das man Fremden gegenüber nicht immer nur Vorurteile haben sollte. Grade das Miteinander mit Fremden wird hier sehr schön herausgearbeitet.
Dieses Mal erfährt der Leser darüber hinaus viel über andere Kulturen und Kult urgüter. Dies wird im Anhang zum Buch noch einmal zusammengefasst.Mich hat dieses Buch verzaubert und unsere Lesekinder noch viel mehr.Letzte Woche hatten wir eine Sandor Lesenacht. 6 Lesekinder haben 25 weiteren Lesekindern alle drei Bücher vorgelesen. Dazwischen gab es Fledermausstarke Verpflegung, Spiele und Musik doch eigentlich wollten alle nur immer mehr hören.Am nächsten Tag gestalteten wir eine Bildergeschichte zum Gehörten.Unglaublich wie die Leser diese Geschichten aufgesaugt und behalten haben. Anscheinend haben diese Geschichten genau den Nerv der Zielgruppe getroffen.Besser geht's nicht!
- Sara-Maria Lukas
Hard & Heart 2: Kein Safeword für die Fledermaus
(9)Aktuelle Rezension von: AlisonElla hat viel schlimmes erlebt und hat kein Ziel mehr. Bis sie auf Tim trifft, der jeden einzelnen Nerv trifft. Er versteht ihr Verlangen nach Schmerz, um vergessen zu können. Ella fühlt sich allein und in der Zeit mit Tim blüht Sir wieder auf. Tim will seine Freiheit und keine Beziehung, doch irgendetwas weckt Ella in ihm.
- Paola Mastrocola
Ich dachte, ich wär ein Panther
(95)Aktuelle Rezension von: Schwalbe71Diese Geschichte, so unscheinbar sie mit ihrem schlichten Einband daher kommt, ist sehr bemerkenswert. Paola Mastrocola erzählt die Lebensgeschichte einer Ente, die erst entdecken muss, wer sie ist, auf eine sehr schöne, stilsichere und symphatische Art und Weise, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Ein kleines literarisches Fest mit philosophischem Anstrich, der berührt, begleitet, klugei Beobachtungen macht und ebensolche Fragen stellt und beantwortet.
Vielleicht ist dieses Buch schon eine Klasse für sich, und durchaus auch ein kleines Fest. Solche Bücher empfiehlt man gerne mal weiter.
- Audrey Harings
Ferdinand der letzte Weihnachtsdrache
(34)Aktuelle Rezension von: KiksFerdinant lebt in einer tiefverschneiten Höhle, er ist der letzte Weihnachtsdrache! Eigentlich hat er noch 3 Geschwister, doch die schlafen noch in den nicht ausgebrühteten Dracheneiern!
Ferdinant kann Sie nicht aufwecken, weil Niemand mehr an ihn glaubt, hat er seine Magie verloren! Er ist sehr traurig! Eines Tages flattert die Fledermaus Hugo in seine Höhle, ihr ist es in der Fledermaushöhle viel zu laut und deshalb ist sie ausgerissen. Die Beiden machen sich auf die Suche nach einem Kind, dass noch an Ferdinant glaubt. Unterstützung finden Sie in der Henne Berta.auch Sie mag sich nicht mehr rumschubsen lassen. Dieses seltsame Trio , es findet am Ende jeder seinen Platz. Wunderschön erzählt! das Warten aufs Christkind war bei den Kleinen schnell im Hintergrund verschwunden!
- Kenneth Oppel
Silberflügel
(116)Aktuelle Rezension von: Freedom4meVielleicht hatte dieses Buch es bei mir wieder schwer, da ich vorher so viel Gutes darüber gehört hatte. Es hieß, dass es eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft sei und das Buch wurde sehr gelobt. Daher hatte ich irgendwie hohe Erwartungen an das Buch, die nicht eingehalten werden konnten.
Ich muss sagen, dass mich die Geschichte irgendwie nicht so berührt und mitgerissen hat. Bei der Freundschaft zwischen den beiden Fledermäusen habe ich nicht so viel gespürt. Auch die Charakterentwicklung des Protagonisten hat mich nicht überzeugt, obwohl am Anfang eine gute Basis dafür geschaffen wurde.
Geschrieben wird die ganze Geschichte übrigens in der Er-/Sie-Perspektive.Am Anfang des Buches wird viel Interessantes aufgeworfen, was dann später leider nicht mehr aufgegriffen wird und dadurch 'verpufft'.
Es geht um ein "großes Versprechen", die Feindschaft zwischen Fledermäusen und Eulen und außerdem weiß man nicht genau, ob Schattens Vater verschwunden oder tot ist.
Die Geschichte selbst dreht sich dann allerdings nur darum, dass Schatten seine Kolonie verliert und wieder finden will. Der Vater wird nicht aufgegriffen und auch beim "großen Versprechen" oder der Feindschaft zwischen den beiden Arten geht es nicht weiter. Da hatte ich mir mehr erhofft, wobei es ja noch weitere Bände gibt.Außerdem fand ich das Buch stellenweise recht grausam. Es wird ausgiebig geschildert, wie Nahrung in Form anderer Tiere getötet und gegessen wird.
Das fand ich für die Altersgruppe etwas brutal, zumal die Handlung eben ansonsten auf einem eher kindlichen Niveau bleibt.
Fazit: Bei mir ist der Funke nicht übergesprungen und ich werde die weiteren Bände erstmal nicht lesen. Die Freundschaft konnte mich nicht berühren und die spannenden Storylines aus dem Anfang (das "große Versprechen", die Feindschaft zwischen Fledermäusen und Eulen, Schattens verschwundener Vater) werden nicht weitergeführt.
Silberflügel bekommt von mir 2,4 (also gerundet 2) / 5 Sterne.
- Dorothea Flechsig
Sandor Der geheime Schwarm
(12)Aktuelle Rezension von: bookbrothers_olSandor und Jendrik sind inzwischen gute Freunde geworden. Sie haben sich ja vor Jahren kennengelernt. Damals war Jendrik noch darüber erstaunt, dass eine Fledermaus sprechen kann, aber mittlerweile wundert ihn das nicht mehr. Normalerweise weckt Sandor, die freundliche Fledermaus mit dem Knick im Ohr Jendrik auch jeden Tag morgens auf, damit er nicht zu spät zur Schule kommt. Aber dieses mal nicht. Sandor ist einfach verschwunden. Jendrik findet auch noch eine sehr schwache Fledermaus, die dann leider auch noch verstirbt. Natürlich macht sich Jendrik Sorgen. Tatsächlich taucht Sandor wieder auf und er ist auch gesund und munter.
Die Geschichte befasst sich damit, dass es immer weniger Insekten gibt. Wir kennen das ja alle: Früher bist du Fahrrad gefahren und dir ist ständig irgendwas in den Mund geflogen. Das sehen wir ja selbst tagtäglich. Es ist nicht mehr so. Es gibt tatsächlich immer weniger Insekten. Diese kleinen Tiere stellen aber z.B. die Grundnahrung von Fledermäusen dar. Insekten sind generell wichtig, sie übertragen ja auch Pollen von Blumen zu Blumen oder halten die Natur sauber, indem sie zum Beispiel auch tote Tiere fressen. Wenn es keine Insekten mehr gäbe, würde sich das auf uns alle negativ auswirken.
Dorothea Flechsig hat es mit diesem Buch wieder einmal geschafft, ein Kinderbuch zu schreiben, dass sich mit den offensichtlich kleinen Themen befasst, die aber eine unglaubliche Tragweite haben. Es sind eben nicht nur Fliegen und Mücken, die nicht mehr da sind. Dahinter stecken ganze Tiervölker, die ohne Insekten vom Aussterben bedroht sind. Dabei gibt es nicht nur den "bösen" Bauern, der seine Äcker mit Gift besprüht. Das Buch zeigt, dass der Bauer leider auch nicht wirklich andere Möglichkeiten hat, um seine Produkte wettbewerbsfähig anzubieten.
Dennoch schreibt Dorothea auch Tipps, was wir alle tun können, um Insekten zu schützen. Eine Wildblumenwiese im Garten zum Beispiel oder ein Insektenhotel kaufen/bauen.Ich mochte diese Geschichte sehr. Ich wusste vieles schon, weil meine Oma einen riesigen Kräutergarten hat und zum Beispiel bewusst Regenwürmer im Kompost hat oder ein riesiges Insektenhotel im Garten hat. Aber man merkt wirklich, dass das nicht genug ist. Ja, wir mögen auch keine Mücken, aber nun ja, wir brauchen die auch nicht als Nahrung.
- Sonja Kaiblinger
Scary Harry
(11)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Beginnen wir mit meinem Meckerpunkt: Der Klappentext verrät zu viel vom Inhalt. Beinahe die Hälfte der Handlung ist bereits bekannt, was die Spannung deutlich schmälert und das Worldbuilding stellenweise unnötig langatmig wirken lässt.
Entsprechend ist die Spannung zu Beginn eher verhalten und steigert sich nur langsam. Erst zum Ende hin wird die Geschichte wirklich interessant und nervenaufreibend.
Die Figuren sind so charmant, humorvoll und skurril gezeichnet, dass sich der Gruselfaktor für junge Lesende in Grenzen hält. Durch die vielen schrägen und kuriosen Details werden die schauerlichen Momente abgemildert. Oft schmunzelt man, manchmal lacht man sogar. Albträume sind hier wohl nicht zu erwarten.
Robert Missler erweckt die Geschichte zum Leben und schafft eindrucksvolles Kopfkino.
Otto und seine Freunde bieten gute Unterhaltung für Lesende im Alter zwischen 9 und 11 Jahren. Aufgrund des zu viel verratenden Klappentextes ziehe ich jedoch einen Stern ab und vergebe insgesamt 4 scary Sterne.‘*‘ Klappentext ‘*‘
Otto wohnt in einem waschechten Spukhaus und hat eine sprechende Fledermaus als Haustier. Sein Leben kann unmöglich noch schräger werden, denkt er. Bis er im Nachbarsgarten einen Sensenmann entdeckt.
Harold, genannt "Scary Harry", ist gar nicht so gruselig, wie er auf den ersten Blick aussieht. Sein Job geht ihm gehörig auf den Geist und er würde gern mal wieder Urlaub machen, anstatt dauernd Seelen einzusammeln. Doch daraus wird vorerst nichts, denn als Ottos Hausgeister entführt werden, ist guter Rat teuer.
Zusammen mit seiner besten Freundin Emily und seinem neuen Kumpel Harold macht sich Otto auf die Suche. Die Spur führt zu einem Vergnügungspark namens Scaryland. Offensichtlich werden die Geister dort festgehalten und müssen unter Zwang spuken. Doch wer steckt dahinter? Bald stellen Otto und Emily fest, dass es ganz schön praktisch ist, einen Sensenmann auf ihrer Seite zu haben. - Madlen Ottenschläger
Baldur hat Riesenangst - Ein Mutmachbuch
(6)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 3
📖 Ueberreuter Verlag, annette betz @ueberreuterverlag #ueberreuterverlag
🖊️ Madlen Ottenschläger @madlen.ottenschlaeger
🎨 Dorothea Blankenhagen @dorotheablankenhagen
⁉️ Buch über Angst und Freundschaft
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um den Riesen Baldur, der wie ein normaler Junge war, außer das er Angst hatte, Angst vor der Höhe. Und das, ist, wie ihr Euch sicher auch denken könnt, für einen Riesen ein großes Problem. Er bekam schlotternde Knie sobald er nach unten sah und deswegen setzte er sich am liebsten an einen See und lies darin seine Beine baumeln. Die anderen Kinder machten sich bereits über ihn lustig und fragten sich warum er ständig seine Füße in das Wasser hält. Doch gefragt wurde Baldur deswegen nicht. Als plötzlich eine Fledermaus zu Baldur kam, sollte sich so einiges ändern.
🦌Mein Eindruck:🦌
Dieses Buch über Ängst, soll und wird ängstlichen Kindern ein wenig Mut geben. Mut über den eigenen Schatten zu springen und sich den Ängsten zu stellen. Denn eigentlich entstehen Ängste nur in unserem Kopf und können in diesem auch besiegt werden. Schön ist es, wenn man Freunde hat, die ebenfalls Ängste habe und man so gemeinsam den Weg gehen kann. Auch wir alle haben Kinder die vor irgendetwas Angst haben. Nehmen wir sie doch an die Hand und zeigen ihnen, dass die Ängste gut sind, aber, dass es nichts geben sollte, vor dem man Angst haben muss. Die Illustrationen sind unglaublich schön und kommen mit wenigen Farben aus. Sie zeigen den Lesenden die Baldurs Gefühlslage und jeder kann sich ihn den Riesen hineinversetzen.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Christin-Marie Below
Mirella Manusch – Hilfe, mein Kater kann sprechen!
(128)Aktuelle Rezension von: Laureen_ScheerMit „Mirella Manusch – Hilfe, mein Kater kann sprechen!“ haben Christin-Marie Below und Anne Barns ein zauberhaftes Kinderbuch geschaffen, das junge Leserinnen und Leser sofort in seinen Bann zieht. Die Geschichte rund um die fast zehnjährige Mirella, die entdeckt, dass sie ein Vampirmädchen ist und mit Tieren sprechen kann, begeistert mit viel Herz, Humor und Spannung. Besonders gelungen ist der leicht verständliche und gut strukturierte Aufbau der Handlung, der das Lesen angenehm macht und auch Lesemuffel zum Weiterlesen motiviert. Die Autorinnen schreiben wunderbar lebendig und kindgerecht, sodass man sich schnell mitten im Abenteuer wiederfindet. Vor allem Tier- und Vampirfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Mirella ist eine ganz tolle Protagonistin: mutig, liebenswert, hilfsbereit und einfach zum Gernhaben. Man fiebert auf jeder Seite mit ihr mit und schließt sie sofort ins Herz. Eine ganz tolle Geschichte voller Fantasie, Freundschaft und Tierliebe, die man nur empfehlen kann!
- R. L. Stine
Der Kuss des Vampirs
(39)Aktuelle Rezension von: tobi101996In dem Buch Der Kuss des Vampirs von R. L. Stine, geht es um Destiny und Livvy, welche im Camp Blue Moon ausgeholfen haben, als Betreuerin. Jetzt nach dem Camp ist bald wieder Schule, aber beide haben sich verändert und zwar körperlich. Sie sind hungrig und trinken ein Tier leer. Was passiert mit ihnen ? Und wer ist daran Schuld ?
Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Am Ende jeden Kapitels, gab es wieder wie gewohnt ein Cliffhanger, sodass ich immer weiter lesen wollte. Aber das kannte ich schon vom Autor, da es nicht mein erstes Buch vom Autor ist. Ich kann ihn nur empfehlen, von den Fear Street Büchern. Die Protagonisten fand ich spannend, aber manchmal fand ich ihre Reaktion oder Handlungen, nicht altersgerecht. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet, aber es war wirklich gut gemacht.
Fazit:
Ein spannendes Buch über Vampire. Es geht um die klassischen Vampire, wie man sie kennt. Eine Empfehlung von mir für Fans von Vampirgeschichten mit Jugendlichen.























