Bücher mit dem Tag "fleisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fleisch" gekennzeichnet haben.

235 Bücher

  1. Cover des Buches Der Kuss des Kjer (ISBN: 9783570304891)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Kjer

     (1.143)
    Aktuelle Rezension von: pantea

    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. Besonders denjenigen die eine magische Enemy's to Lover's Story mit viel Fantasy und Intrigen mögen.
    Das erste Mal habe ich dieses Buch mit 17 gelesen und jetzt bin ich 22. Bis zum heutigen Tag lese ich es immer mal wieder, um in Nostalgie zu schwelgen und mich in die fantastische Welt Nivard's entführen zu lassen.

    Der Verlauf der Beziehung zwischen Kjer und Mordan geht einem immer wieder unter die Haut. Es ist so herzzerreißend und liebevoll zugleich. Die Höhen und Tiefen die man zusammen mit den Charakteren durchlebt, bringen einem zum Weinen und zum Lachen und man kann gar nicht anders als sie ins Herz zu schließen.

    Lynn Raven's Schreibstil ist wie immer auch einfach nur grandios und jede dieser 600 Seiten wurde von mir regelrecht verschlungen! Man wird wortwörtlich in eine andere Welt entführt und fühlt jegliche Emotionen, die Kjer und Mordan verspüren, mit.
    Das Buch ist gefüllt mit Intrigen, Verrat, ein wenig Brutalität aber auch mit einer Art von Zärtlichkeit, Freundschaft und Liebe, dass man beim Lesen tatsächlich manchmal das Atmen vergisst und sich komplett in dessen Bann ziehen lässt.

    Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und einer meiner häufigsten Re-Reads! Jeder der High Fantasy und Romantik mag, muss dieses Buch gelesen haben!

  2. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.266)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wieder eine Romantasy-Geschichte mit Vampiren, an der ich mich versucht habe. Dieses Mal jedoch wurde ich positiv überrascht. Zwar verlief das meiste nach dem üblichen Schema, doch es wurden neue Ideen eingewebt, die das Ganze überraschender machten. Auch, dass es hier gegen die dem Blutrausch verfallenen der eigenen Art ging, war mal etwas anderes. Trotzdem war es im Ganzen gesehen genau das, was ich erwartet hatte. Das macht es jedoch nicht unbedingt schlecht.

    Ein guter Einstieg in die Reihe, bei der ich aber noch nicht weiß, ob ich sie weiterverfolgen werde.

  3. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Der Fallanalytiker Martin Abel wird vom Stuttgarter LKA nach Köln gesandt. Dort ist derzeit eine brutale und nicht durchschaubare Mordserie in vollem Gange. Der Täter, genannt der Metzger, schlachtet seine Opfer regelrecht ab. Ein System konnte die Kölner Kripo noch nicht erkennen. Martin Abel wird nicht nur nach Köln geschickt, ihm wird auch noch eine junge, sehr attraktive Ermittlerin an die Seite gestellt. 

    Martin Abel ist ein Meister seines Faches und kann sich wunderbar in die Gedanken der Täter eindenken. Auch wenn der leitende Kölner Ermittler nicht ganz an Martin Abel glaubt, gibt er ihm eine Chance sein Können unter Beweis zu stellen. 

    Mir hat der Thriller gut gefallen. Die Szenen sind gut beschrieben, der Schreibstil ist toll und mir gefällt der Fallanalytiker als Person sehr gut. Die Geschichte war packend und aufregend, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Wirklich ein gelungenes Buch. 

  4. Cover des Buches Alles Tofu, oder was? (ISBN: 9783746631288)
    Ellen Berg

    Alles Tofu, oder was?

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Dana ist so eine richtige Veganerin. Da geht sonst gar nichts. Ihr Freund mag aber dann doch lieber ein Schnitzel, als Rofu-Alten-Ragout. 

     

    Es kommt, wie es kommen muss, Paul verlässt sie. Doch nicht nur der Schlag trifft Dana, nein, sie ist auch noch dabei, ihre Wohnung und ihr Bistro zu verlieren. Sie soll gekündigt werden, damit das Gebäude renoviert und neu vermietet werden kann. 

     

    Und dann schlägt auch noch Danas Vater bei ihr auf und richtet sich in ihrer Wohnung heimisch ein. 

     

    „Alles Tofu oder was?“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin Ellen Berg. 

     

    Das Cover und den Inhalt fand ich humorvoll. Deswegen griff ich zu dem Buch. 

     

    Ich muss sagen, richtig gelesen habe ich das Werk nicht. Ich habe es dann mehr überflogen. Witzig fand ich die Reaktionen anderer Personen Dana gegenüber. Auch Paul fand ich gut und sympathisch. 

     

    Dana und ihre ganze Bagage gingen mir allerdings gehörig auf den Senkel. Es kann ja jeder gerne leben, wie er mag. Kein Problem. Aber wenn derjenige dann jeden ständig mit seiner Lebensweise auf den Zeiger geht, geht es einfach zu weit. Wenn nur seine Lebensweise die ultimative Lebensweise ist und jeder genauso leben muss wie diese Person, finde ich das grauenhaft. Vor allen Dingen, wenn die Person das ständig erwähnt und jedem aufdrücken will. 

     

    Dazu finde ich, sollte man Kinder nicht seine vegane, zuckerfreie Öko-Lebensweise aufdrücken, wenn das Kind mal nach einem Stückchen Wurst verlangt. Bei allem soll man auf das Wohl des Kindes achten, nur bei solch einer Einstellung nicht. Genau mein Humor, oder eben nicht. 

     

    Ganz hört es bei mir auf, wenn solche Leute ihre Tiere vegan ernähren wollen. Dann sollen sie bitte schön ihren Hund, Katze etc. abgeben und andere Menschen nach ihnen sehen lassen. Das geht bei mir schon dreimal nicht. 

     

    Und was sich Dana so leistet, geht auch nicht. Mag ja sein, dass sie ihre Wohnung und das Bistro retten will, aber bitte nicht mit solchen Mitteln. Soll das wirklich lustig sein?

     

    Dazu hat mich auch nicht interessiert, wie der Koch ständig Essen zubereitet, was er da rein macht und und und … 

     

    Und nein, ich empfand das Buch nicht als „ironischen Spaß“. Ich hab sehr schrägen und schwarzen Humor, hier fand ich wirklich nur lustig, wie Paul reagiert hat. 

     

    Fertig geblättert und schnell gelesen habe ich nur, weil ich wissen wollte, wie Paul und diverse andere Personen auf Dana und ihr Tun reagieren. 

     

    Schade, ich hatte mir von dem Buch echt mehr versprochen. Null Sterne geht leider nicht, also gibt es noch einen Stern für Paul halt. Schade finde ich auch, wie hier Veganer vorgeführt werden. Das Klischee ist echt absolut übertrieben und geht bei vielen an der Realität vorbei. Wobei manche halt auch echt so sind, aber das ist eine andere Sache. 

     

  5. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.603)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Während Smoky Barrett und die anderen Gäste auf das Brautpaar am Altar blicken, hält ein Lieferwagen vor der Kirche und eine Frau wird hinausgestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, ihre Haut ist blutig. Die Frau wurde vor sieben Jahren entführt. Weitere Frauen werden aufgefunden, die seit Jahren verschwunden waren. Sie alle können nicht mehr sprechen, denn ihnen wurden zentrale Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt...

  6. Cover des Buches Stadt der Diebe (ISBN: 9783453407152)
    David Benioff

    Stadt der Diebe

     (618)
    Aktuelle Rezension von: Geisterkatze

    Um ehrlich zu sein mag ich solche Themen nicht. Gemeint ist der Krieg. 

    Ich habe das Buch mir wegen dem Titel geholt. Dieser spiegelt nicht ganz den Inhalt wieder. Ebenso wenig wie der Kurztext auf der Rückseite. Es geht im Prinzip nur am Rande um Diebe und Krieg. Das hat mich sehr überrascht. Es geht wirklich darum wie innerhalb von 7 Tagen eine Freundschaft entstand die ein Leben prägt. Und die wurde wundervoll mit all ihrer Nervigkeit beschrieben. Die Situationen die die beiden Jungen letztendlich verbanden sind interessant geschildert. Eine einmanfreie ich-Erzählung.

  7. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Um es gleich vorweg klarzustellen: Jonathan Safran Foer liefert in „Tiere essen“ nicht die Lösung für all die Probleme, die die Massentierhaltung mit sich bringt. Er hat nicht diesen einen genialen Einfall, der alle Missstände wie durch Magie aus der Welt schafft. Und viele Fakten, die Foer in seinem Buch zusammenstellt, hat man so oder so ähnlich schon mal irgendwo gelesen oder in Dokumentationen gesehen.

    Und trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass „Tiere essen“ zu den Büchern gehört, die jeder in seinem Leben mal gelesen haben sollte. So komprimiert findet man all diese Infos sonst nirgends – und vor allem so empathisch. Denn Foer hebt nicht mahnend den Zeigefinger oder spielt sich als aktivistischer Veganer auf. Es geht nicht darum, ein schlechtes Gewissen zu erzeugen oder Fleischesser als Monster abzustempeln.

    Foer zeigt in eindringlichen, gut verständlichen Worten, was Massentierhaltung und Aquakultur bedeutet. Was es für die Tiere bedeutet, aber auch, was es für die Menschen bedeutet, die dieses Fleisch kaufen und essen – und diese Maschinerie damit unterstützen. Ich habe beim Lesen oft Pausen gemacht, weil ich über viele Dinge nachdenken musste und bei anderen Infos richtig fassungslos war.

    „Tiere essen“ ist kein Aufruf zu Vegetarismus oder Veganismus. Foer will seine Leser auch nicht erziehen und nach seinen Moralvorstellungen formen. Es ist ein Plädoyer dafür, Tiere nicht wie leblose Waren zu behandeln und verlorene Empathie wiederzuentdecken. Und es ist eine Bitte, nicht die Augen zu verschließen vor dem Leid, das unsere moderne Ernährung den Tieren und unserer Umwelt antut.

  8. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.654)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  9. Cover des Buches Reckless - Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless - Steinernes Fleisch

     (1.715)
    Aktuelle Rezension von: Molch93

    Man ist am Anfang schon mitten in der Geschichte. Keine Erklärung zu Charakteren oder ein passenden Einstieg. Es ist schwer der Geschichte zu folgen oder sich in die Personen hineinzuversetzen, da mein keinem Bezug zu ihnen aufbauen kann. Dies hat mich dazu veranlasst, das Buch nach 150 Seiten zu beenden. Schade.

  10. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt (ISBN: 9783570305003)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt

     (797)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Elena ist tot und in Fell's Church geht das Leben, für die meisten, normal weiter. Bei einem Mädelsabend versuchen Bonnie und Meredith mit Elena in Kontakt zu treten und es gelingt ihnen auch. Doch der Abend hat ungeahnte Folgen.

    Bonnie ersucht Stefan um Hilfe, der auch prompt von Italien kommt, mit Damon im Schlepptau. Doch Fell's Church hat es nun mit einer ganz anderen Macht zu tun, und die Salvatore Brüder brauchen jede Hilfe die sie kriegen können.

    Wer ein Happy End zu Teil 3 braucht ist hier richtig. Die Geschichte ist gut geschrieben und spannend und am Ende auch abgeschlossen. Die Autorin hat wohl beschlossen nach der ersten Trilogie doch noch ein frohes Ende nachzuliefern.

    Ich muss noch überlegen, ob ich die restlichen 9 Bände auch noch lesen werde, da die Geschichte, laut den Klappentexten, wohl sehr langatmig wird - mal sehen.

  11. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783746637600)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Scarbooks


    Es gibt Bücher, die man so schnell nicht wieder vergisst, aus ganz verschiedenen Gründen. Mal sind sie besonders grausam, mal sehr traurig oder aber auch lustig, wieder andere brennen sich aufgrund extremer Fiktion oder Realität ins Hirn (mal mehr, mal weniger lange) oder oder oder ... und dann gibt es auch noch jene, die so außergewöhnlich sind, dass man sie ganz fest im Herzen einschließen und am liebsten gar nicht mehr heraus lassen möchte. 



    “Die Vegetarierin” gehört für mich absolut und unbedingt zu den Außergewöhnlichen und Besonderen! Ein kleiner Schatz, der es trotz der nicht mal vielen Seiten geschafft hat, mich aus den Socken zu hauen und ganz tief zu beeindrucken! Ja, ich bin verliebt. Verliebt In diese “andere”, überraschende, ungewöhnliche und ergreifende, tiefe Geschichte. 
    Das Kuriose daran: Ich kann nicht mal genau sagen, wieso! Sie hat mich einfach gepackt und vollkommen unerwartet den richtigen Nerv getroffen. 



    Eine Geschichte voller Kunst, Emotionen, Verwirrtheit, Wahrheit, Geheimnisse, Wünsche & Träume, die durch einen ziemlich nüchternen und klaren Schreibstil, der aber dennoch oder gerade deswegen so gut passt, dafür sorgte, dass ich nach Beenden dieses Werks ganz tief und ... ja, ich würde fast sagen schwermütig geseufzt und durchgeatmet habe. 



    Erzählt wird aus drei Perspektiven, beginnend mit dem Ehemann Yong-Hyes, der erzählt wie sich seine Frau plötzlich verändert, nachdem sie beschließt, kein Fleisch mehr zu essen. Während sie sich immer mehr zurück zieht und seltsam scheinende Eigenarten entwickelt, die niemand – erst recht nicht ihre eigene Familie – nachvollziehen und verstehen kann, zweifelt er einfach immer mehr an ihrem gesunden Menschenverstand. Aber das ist noch nicht alles ... 



    Dann bekommt der Leser Einblicke in die Sicht des Schwagers, der sich auf eine schräge Art auf die immer distanziertere und abbauende Vegetarierin zu fixieren scheint und bald nur noch eines im Kopf hat ... seine Kunst. 



    Und zuletzt begleiten wir Yong-Hyes Schwester, In-Hye, die die einzige aus der Familie ist, die noch Kontakt zu der “Kranken” hat und sie regelmäßig an dem Ort besucht, an den es Yong-Hye nach all den Ereignissen und Geschehnissen verschlagen hat ... 



    Dieses Buch ist eine solche Bereicherung und so schön. Es fällt mir schwer, die richtigen und passenden Worte zu finden. Ich liebe es. 
    Und auch wenn ich weiß, dass es sicherlich nicht jedermanns Sache ist, möchte ich dieses kleine Kunstwerk jedem ans Herz legen, der sich auf das von mir Erwähnte & Beschriebene einlassen möchte und kann. 



    Eine ganz klare Leseempfehlung und ein dazu.


  12. Cover des Buches Still - Chronik eines Mörders (ISBN: 9783839813515)
    Thomas Raab

    Still - Chronik eines Mörders

     (48)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Leider hat mir das Hörbuch nicht so gut gefallen. Zu langatmig, daher etwas langweilig. Das hätte man ruhig kürzen können. Richtige Spannung kam irgendwie auch nicht auf. Und der Schreibstil... viele Sätze bestehen einfach nur aus Aufzählungen von Nomen ggf. in Verbindung mit einem Adjektiv. Warum schreibt man da keine ganzen Sätze? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich vom Klappentext her irgendwie eine andere Erwartung hatte? Irgendwie dachte ich es geht mehr um die Morde... aber es ist mehr wie eine Art Biografie geschrieben.

    Leider für mich nicht soooo interessant. Zwischendurch habe ich überlegt abzubrechen, aber dachte dann immer dass vielleicht doch nochmal was kommt/passiert.

  13. Cover des Buches Beutezeit (ISBN: 9783453675070)
    Jack Ketchum

    Beutezeit

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Nur mit viel gutem Zureden seitens seiner Lektorin kürzte Jack Ketchum damals das Originalmanuskript zu seinem Debütroman „Beutezeit“ – der Verlag veröffentlichte die gekürzte Fassung und Ketchums großartige Karriere als einer der bekanntesten und beliebtesten Horrorautoren der USA begann.

    Mittlerweile ist der Roman um eine Bande kannibalischer Wilder auch in ungekürzter Fassung erschienen. Und die hat es in sich: Ketchum beweist bereits mit seinem ersten Werk, dass er ein Meister des blutigen Schreckens ist. Weder geizt er mit detailreichen Ekelszenen noch mit einem deftigen Body Count. Die sechs Freunde, die eigentlich nur einen netten Urlaub miteinander verbringen wollen, leiden nahezu ununterbrochen und müssen mit allen Mitteln um ihr Leben kämpfen.

    Dabei legt Ketchum in seinem Erstling den Schwerpunkt ganz klar auf den Gore-Effekt und weniger auf komplexe Figuren oder gar eine wendungsreiche Story. Das Gemetzel ist der Star der fast 300 Seiten. Das wird nicht jedem gefallen, ist aber unterhaltsam und kurzweilig, wenn man nicht zu zart besaitet ist. Und jeder fängt mal klein an: Immerhin verwöhnte Ketchum seine Leser mit späteren Highlights wie „Evil“, „Scar“ oder „Blutrot“.

    Wer die gekürzte Fassung kennt, sollte auch die ungekürzte in Augenschein nehmen, wartet diese doch mit einem wesentlich fieseren Ende auf.

  14. Cover des Buches Level 26: Dunkle Seele (ISBN: 9783404160570)
    Anthony E. Zuiker

    Level 26: Dunkle Seele

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Sassl

    Mörder werden in 25 verschiedene Kategorien eingeteilt. Nun wurde eine weitere Kategorie erschaffen - für diesen einen Mörder, der so grausam ist wie noch kein anderer je zuvor. 

    Das klingt super spannend und hat mich mit großer Vorfreude zu diesem Buch greifen lassen. Doch leider ist es ein Thriller wie jeder andere. Bis auf die Idee mit den Strafkategorien gab es hier nichts neues. 

    Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten durch die Perspektivwechsel bin ich gut ins Buch reingekommen und habe es nahezu an einem Stück durchgelesen. Es war recht kurzweilig und konnte mit der ein oder anderes Überraschung glänzen. Jedoch ging mir die Überführung des Mörders dann doch viel zu glatt. Mehr als 30 Jahre lang treibt er schon sein Unwesen, ohne dass die Ermittler je auch nur eine einzige Spur gefunden hätten. Auch Dark, der ihm so nahe kam, wie noch kein anderer, ist bereits zweimal gescheitert. Und nun finden sie plötzlich Spuren und innerhalb weniger Tage wird er gefasst. Hier hätte ich mir deutlich mehr Hindernisse erhofft. 

    Zudem war mir das Buch an einigen Stellen zu krank und pervers! Klar, irgendwie muss die Kategorie 26 ja gerechtfertigt werden. Aber das war mir dann doch zu viel des Guten. 

    Zuletzt gibt es noch ein offenes Ende mit mehr als einer ungeklärten Frage - das erschien mir zu gezwungen und konnte bei mir nicht den Wunsch wecken Teil 2 zu lesen. 

  15. Cover des Buches Wie die Schweine (ISBN: 9783518470237)
    Agustina Bazterrica

    Wie die Schweine

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Literaturgestoeber

    Klappentext:

    Marcos verantwortet die Produktion einer Schlachterei. Alles ganz normal. Von einem Detail abgesehen: In der Welt, in der Marcos lebt, werden Menschen als Vieh zum Fleischverzehr gezüchtet … Dieser Roman hält uns Fleischfressern kompromisslos den Spiegel vor. Er stellt Fragen - nach Moral Empathie, den bestehenden Verhältnissen. Und verschafft, was nur die Literatur verschafft: neue Einsichten, neue Gefühle, nachdem alle Argumente längst ausgetauscht sind.


    Nachdem der Verzehr von tierischen Erzeugnissen aufgrund eines tödlichen Virus strikt untersagt ist, beschließt die Regierung den sogenannten “Übergang”. Kannibalismus wird legalisiert und gehört von nun an zur Tagesordnung. Der Protagonist Marcos ist seitdem zuständig für ein Schlachthaus, in dem “Stücke”, wie er sie nennt, zu Spezialfleisch verarbeitet werden. Während es für die meisten zur Normalität geworden ist, ist Marcos immer angewiderter und davon überzeugt, dass der Virus nur eine Inszenierung der Regierung ist, um die Überbevölkerung und die damit verbundene Ressourcenknappheit in den Griff zu bekommen.

    Bereits im ersten Kapitel wird der Leser ins kalte Wasser geworfen und schonungslos mit der Problematik konfrontiert. Die Autorin wählt einen sehr überlegten und nüchternen Schreibstil, sodass der Leser selbst bestimmen kann, wie nah er das Thema an sich heran lässt. Bazterrica bedient sich vieler aussagekräftiger Aufzählungen, die zum einen den Automatismus darstellen und zum anderen keiner weiteren Ausführungen bedarf. Ihre teilweise kurzen Sätze sorgen für Präzision und Dynamik.
    Ich habe dieses Buch mit seinen 236 Seiten an einem Tag durchgelesen und gebe zu, dass ich es hin und wieder weglegen musste, um das Gelesene zu verarbeiten. Ich bin erstaunt, wie viele verschiedene Perspektiven des Themas aufgegriffen wurden - von den Gesetzmäßigkeiten bei der Haltung von “Hausstücken”, über die Forschung und Entwicklung in der Medizin und Automobilindustrie, bis hin zu Traditionen, wie die Bestattung. Die meisten Fragen, die sich im Verlauf des Buches ergeben, werden somit automatisch auf den folgenden Seiten beantwortet.  Damit ergab sich für mich eine bis zum Ende schlüssige Handlung. Eins verstehe ich jedoch nicht: Wie kann es sein, dass Kannibalismus noch vor Organraub legalisiert wird, der erst im späteren Verlauf der Handlung erwähnt wird. Außerdem kommt man nicht drum herum, sich die moralische Frage zu stellen, warum diese Thematik so viel schockierender für uns erscheint als das, was tagtäglich wirklich in unseren Schlachthäusern passiert. Wodurch ich einen weiteren Kritikpunkt ansprechen möchte. In meinen Augen wird das Schlachthaus zu sehr beschönigt. Natürlich, geht mal etwas schief, aber in den meisten Schlachthäusern herrscht leider nicht so viel Struktur und Ordnung wie in dem, was uns Bazterrica beschreibt. Ich finde, wenn sie ein Buch über dieses Thema schreibt und auch weiß, dass sie damit schockiert, dann kann, oder sollte sie sogar, alle Karten offen auf den Tisch legen und ihre Reichweite nutzen um auch in der Hinsicht aufzuklären.

    Angesichts des Themas kann ich also nicht von einem schönen Buch sprechen, allerdings war es definitiv interessant und provokant, denn es löst nicht nur Ekel, sondern auch makabre Neugier aus. Eigentlich soll es auch dystopisch sein, doch mag man sich gar nicht vorstellen, was heutzutage wirklich auf dem internationalen Schwarzmarkt vertrieben wird.


    ⅘ Sterne 

  16. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  17. Cover des Buches Fegefeuer (ISBN: 9783442742127)
    Sofi Oksanen

    Fegefeuer

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Mein erstes Buch von Sofi Oksanen, meine erste Finnin. Eine heftige Geschichte, die ich leider auch ein wenig genau so erwartet habe: Stalinismus, Missbrauch, Propaganda, Parteizugehörigkeit, Verrat. Der Familie Pekk bleibt nichts erspart.

    Aliide Truu lebt in einem alten Bauernhaus mitten in der Provinz von Estland. Sie hat ein schweres Leben hinter sich, von dem sie stark gezeichnet ist. Eines Tages taucht ein Mädchen vor ihrer Tür auf. Obwohl Aliide skeptisch ist und stets das Schlimmste befürchtet, nimmt sie das Bündel von Mensch mit in ihr Haus.

    Das Bündel Mensch entpuppt sich als eine junge, russische Frau namens Zara, die auf Grund scheinheiliger Versprechungen in den Westen geflohen ist und dort ein leider sehr übliches Schicksal erleiden musste: Sie gerät in die Prostitution. Die beiden Frauen haben Schwierigkeiten miteinander zu kommunizieren, dabei verbindet sie eine recht ähnliche Leidensgeschichte. Während Zara sich also bei Aliide versteckt, versucht sie gleichzeitig herauszufinden, ob es sich bei Aliide tatsächlich um die Schwester ihrer Großmutter handelt.

    Ein Buch, bei dem mich das Gefühl beschleicht bestimmte Nationalitäten schreiben stets über bestimmte Themen. Gab es tatsächlich nichts anderes als politisch auf der richtigen Seite zu stehen? Macht? Unterdrückung? Folter und Missbrauch? Es scheint wohl so.

    Die Geschichte beider Frauen erscheint mir so typisch. Warum trifft es immer die Gleichen? Warum setzen sich diese Leiden in der gesamten Familie fort? Ist es wie ein Teufelskreis, dem man einfach nicht entfliehen kann?

    Eindringlich beschrieben bleibt man doch betroffen zurück und ich kann wirklich nicht sagen, ob es am Ende ein gutes Buch war.

  18. Cover des Buches Am zwölften Tag (ISBN: 9783462045475)
    Wolfgang Schorlau

    Am zwölften Tag

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Stephan59

    Denglers siebter Fall. Zwölf Tage, an denen die handelnden Personen, vor allem Dengler und Olga, sein Sohn Jakob mit seinen Freunden, der Bauer Zemke mit seiner Frau und die Rockerclique in verschiedenen Handlungssträngen an unterschiedlichen Orten zu einem Gesamtbild verwoben werden. Dazwischen immer wieder die Hintergrundinformationen des Fleischkaisers, dessen erhellende Aussagen zur Massenfleischproduktion später mit den Filmen aus den Tierställen gut mit der Wirklichkeit dieser Industrie kontrastiert werden. Das hat mir durchaus gefallen und nach und nach nimmt der Fall, der zunächst keiner zu sein scheint, richtig Fahrt auf.

    Die Hintergrundrecherchen sind offenbar fundiert, darauf den Plot eines Krimis aufzusetzen, hat mich angesprochen.

    Allerdings haben mich einige Punkte gestört. Am Ende war ich regelrecht enttäuscht.

    Die, die den Krimi noch nicht gelesen haben, sollten hier nicht weiterlesen:

     

    SPOILER

     

    Die Rockerbande, die mit Menschenhandel, Prostitution, Drogen und den osteuropäischen Arbeitssklaven ihr Geld verdient, als tumbe und rohe Gesellen zum Abfackeln eines Bauernhofs einzusetzen, wobei die Ermordung einer Gruppe junger Tierschützer gleich mit geplant ist, war mir zu weit hergeholt. Wer in solchen kriminellen Geschäften einen guten Reibach macht und auch weiter machen will, wird nicht das unkalkulierbare Risiko eines mehrfachen Mordes eingehen.

    Ein gestelltes Foto vor einer Fototapete, um den Urlaub in Barcelona darzustellen mit dem Handy fotografiert, das war mir zu unglaubwürdig.

    Als der Bauer mit seiner Frau zum Hof fährt, kommt ihnen der gerade mit einer MP beschossene Mercedes entgegen? 1. Wieso fährt der noch? 2. Warum hält er auf der Flucht überhaupt an? 3. Der Bauer soll die Schüsse nicht gehört haben?

    Der Bauer und seine Frau werden im ersten Stock ihres Hauses gefesselt und geknebelt und mit dem Haus quasi gleich mit angezündet. Während neben der Frau das Bett schon so lichterloh brennt, dass sie ihre Handfesseln dort mithilfe der Flammen durchbrennen lassen kann – im Erdgeschoss wütet ja auch bereits das Feuer -, kann sie noch so agieren? Das ist absolut unglaubwürdig. Die Frau wäre längst im Rauch des Feuers erstickt.

    Und dann der Fleischkaiser. Als der skrupellose, schwerreiche Fleischproduzent den osteuropäischen Arbeiter mal eben tranchiert und dann, als die Polizei auf sein Grundstück kommt und ihn erwischt, auch noch vor laufender Kamera den Jugendlichen gegenüber, die bei dieser Festnahme absolut nichts zu suchen haben, die Machenschaften und Expansionspläne der Fleischmafia mal eben so offenlegt…, tut mir Leid, das war der Punkt, da bin ich aus der Geschichte ganz ausgestiegen. Auch hier entspricht das Handeln des Fleischkaisers überhaupt nicht seiner bisherigen Charakterisierung. Dieser Mann würde töten lassen und ebenso wenig seine geschäftlichen Pläne offenlegen.

    Daher nur zwei Sterne für den Plot und die anfangs wirklich interessante Geschichte.

  19. Cover des Buches Skinny Bitch (ISBN: 9783442170395)
    Rory Freedman

    Skinny Bitch

     (94)
    Aktuelle Rezension von: bibifashionable

    Der Titels des Buches lässt vermuten, dass es sich hierbei um eine Lektüre geht die einem dazu bewegt seinen inneren Schweinehund zu bekämpfen und sich mehr um seinen Körper "sorgt". Wobei im Verlauf des Lesens herauskommt, dass es sich eher auf zweiteres beläuft.

    In den ersten Kapiteln werden einem sämtliche Fakten zu den verschiedensten Lebensmittelgruppen und auch zu den verschiedensten Nährstoffen unterbreitet, das finde ich grundsätzlich auch nicht schlecht, auch wenn diese Punkte vermutlich jeder bereits 10mal in irgendwelchen Ratgebern oder ähnlichem nachgelesen hat. Immer wieder schwingt in diesen Kapiteln schon das Thema Veganismus mit.

    Ab zirka der Hälfte des Buches erfährt man eine Wendung die nichts mehr mit den Themen Schlanksein, Abnahmen oder ähnliches zu tun hat. Die Autorinnen richtigen sich klar und deutlich gegen den Verzehr von tierischen Produkten und auch die damit verbundene Massentierhaltung ausgesprochen. Diese Punkte werden mit sehr bildlich vermittelt, was für viele bestimmt sehr abschreckend wirkt.

    Da sich im ersten Teil also deutlich gegen verschiedene Nährstoffe und im zweiten Teil gegen tierische Produkte ausgesprochen wir bleibt nur mehr eines übrigen: Veganismus! Genau diese Art der Ernährung möchte durch die Lektüre verbreitet und dem Leser eingebläut werden.


    Ich weiß, dass dieses Buch bereits vor Jahren erschienen ist und einen wahren Hype erlebt hat. Damals hat mich der Hype kalt gelassen, denn lesen war zu der Zeit für mich absolut uninteressant und auch mit dem Thema Ernährung habe ich mich nicht befasst. Nun aber befasse ich mich wohl mit mit meinem eigenen Wohlbefinden und auch damit wie ich mich ernähre und genau deshalb bin ich auf diese Lektüre gestoßen.

    Erwartet habe ich mir eine Art Denkanstoß um mich noch bewusster auf meine Ernährung zu konzentrieren und auch endlich einen Anstoß zu haben meinen faulen Hintern in die Höhe zu bekommen um endlich fitter werden. Habe ich diesen bekommen? Die Antwort ist ein klares NEIN!

    Kurz gefasst handelt es sich hier um ein Buch, dass einem den Veganismus aufdrängt. Man soll Veganer, der im besten Fall all sein Obst, Gemüse und Co. selbst anpflanzt, werden, denn nur das ist die einzig wahre und richtige Möglichkeit um schlank zu bleiben.

    Ich bin zum Glück kein Mensch der auf diese Art Manipulation, anders kann ich es leider nicht beschreiben, anspringt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele gibt die sehr empfänglich für so etwas sind und sich leiten lassen.

    Ich muss zwar zugeben, dass ich die Art wie das Buch geschrieben ist, die Deutlichkeit in der etwas vermittelt wird, nicht schlecht finde, im Gegenteil es hat mir sehr gut gefallen. Was mir aber nicht gefallen hat, dass es für die Autorinnen nur diesen einen Weg gibt um eine Skinny Bitch zu sein und einem diesem aufdrängen. Ebenso wird immer wieder Soja als Alternative zu Fleisch und anderen Lebensmitteln beworben obwohl man mittlerweile weiß, dass Soja absolut keine Alternative sein kann, da es mit unzähligen Hormonen und ähnlichem versetzt ist. Es gibt noch ein paar weitere Punkte beidenen sich die Meinungen der Autorinnen und mir scheiden und ich bin zu einem Entschluss gekommen - ich bin und bleibe Omnivore, mache daraus auch kein Geheimnis, denn ganz ehrlich? - Ich verspeise lieber genüsslich ein leckeres Schnitzel, vom Bauern meines Vertrauens, mit Kartoffeln und Salat, aus dem eigenen Garten, als mir den Veganismus, wie in diesem Buch beschrieben, aufschwatzen zu lassen. Da verzichte ich gut und gerne darauf eine Skinny Bitch zu sein.

  20. Cover des Buches Der Kuss des Greifen (ISBN: 9783802586514)
    Thea Harrison

    Der Kuss des Greifen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Um das Leben eines Freundes zu retten, geht der Wyr-Krieger Rune einen Pakt mit der Vampirkönigin Carling ein. Als er seine Seite des Abkommens erfüllen will, muss er feststellen, dass die Königin unter einer gefährlichen Krankheit leidet und zunehmend den Verstand verliert. Rune, der sich unwiderstehlich zu Carling hingezogen fühlt, riskiert alles, um ihr zu helfen.

     

    Cover:

    Das Cover meiner Weltbild-Edition gefällt mir persönlich richtig gut, denn es gleicht sich sehr gut den anderen der Special-Edition. Zu sehen ist hier wieder ein Pärchen, welches sich eng umschlungen hält, wobei der Mann ein schattenhaftes Tattoo in Form eines Adlers hat. Außerdem gefällt mir sehr gut, dass man bei dem Cover eine Art düsteres Feeling bekommt, da man schemenhaft auch die Umrisse einer Großstadt ausmachen kann. Wirklich gelungen. Bei dem Cover der offiziellen Lyx-Version gefällt mir indessen die Art der Gestaltung. Auch hier hält man sich an die schemenhafte Stadt, jedoch sind die Farben wärmer und man sieht lediglich eine Frau, auf deren Rücken ein Greif abgebildet ist. Auch eine schöne und durchaus passende Variante, aber meine Version gefällt mir doch besser.

     

    Eigener Eindruck:

    Nachdem der Greif und Wächter Rune bei den jüngsten Ereignissen der mächtigen Vampirin Carling versprochen hat ihr einen Wunsch zu erfüllen, um das Leben seines besten Freundes Tiago Black zu retten, muss sich dieser auf den Weg zu ihr machen, um zu seinem Wort zu stehen. Bereits zu Beginn seiner Reise spürt der Greif, dass dies kein normaler Auftrag werden wird und ist mehr als perplex, als Carling ihren Wunsch einfach so wegzuwerfen scheint, indem sie eine banale Gefälligkeit verlangt. Neugierig und durchaus verwirrt bleibt Rune auf der Insel und erfährt bald, dass die Vampirin bald sterben muss, denn durch ihr hohes Alter scheint sie dem Wahnsinn zu verfallen und alle anderen Vampire ihres Gefolges wenden sich von ihr ab. Für Rune, welcher sich bereits bei den Ereignissen in der Anderwelt in die Vampirin verliebt hat, wird es zur Aufgabe nach der Ursache für Carlings Leiden zu suchen. Dabei versucht er außerdem sie für sich zu gewinnen. Doch welche Chance hat eine Liebe die für beide den Tod bedeuten könnte?

     

    Der dritte Teil der Elder-Races Reihe begeistert nicht nur durch eine tolle und fesselnde Story, wie seine Vorgänger, die Geschichte überzeugt auch durch Witz und immer wieder Szenen, die man so nie vermutet hätte. So lässt sich die Autorin hier auf ein Spiel rund um die Zeit ein und wagt ein Experiment, welches teilweise verwirrend ist und sich erst zum Ende hin auflöst. Trotzdem ist die Geschichte aber so spannend, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann. Leider muss sich aber auch zugeben, dass durch die Suche nach der Lösung für die Krankheit von Carling und deren immer wieder auftauchende Kratzbürstigkeit sowie dem forschen Vormarsch von Rune die Emotionen doch recht auf der Strecke bleiben und recht unglaubwürdig daher kommen, wenn es wirklich wichtig wäre. Schade fand ich auch, dass die Rolle des Dschinn sowie die des Orakels doch etwas hinten runter fallen, aber hoffentlich in Band 4 weiter aufgegriffen werden, denn genau da geht es um jene welche. Ansonsten gibt es an dem Buch kaum etwas auszusetzen, sieht man von der doch recht launischen Rhoswen ab, welche doch sehr kindisch ist und deren Beweggründe man bis zum Schluss kaum nachvollziehen kann. Auch das Ziehkind Julian – außerdem König der Vampire – ist in meinen Augen doch zu glimpflich davon gekommen, da hätte ich mir doch noch ein bisschen mehr Handlung dazu gewünscht. Und auch das Ende ist doch recht offen, weshalb ich hoffe, dass man die beiden Charaktere Carling und Rune vielleicht doch noch einmal in einer anderen Geschichte wieder treffen wird, genau wie Tiago und Tricks, welche ich eigentlich in diesem Band doch recht schmerzlich vermisst habe. Trotzdem kann ich kaum erwarten den nächsten Band in den Händen zu halten, denn die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat ist einfach so groß und toll, dass man süchtig danach werden kann.

     

    Fazit:

    Wieder eine wirklich tolle Geschichte aus der Welt der Elder-Races. Das hat durchaus wieder Suchtpotential und ich bin gespannt, wie die Reihe weiter gehen wird. Wer fantastische Literatur mit einem Hauch Erotik liebt, der ist hier auch wieder mehr als richtig.

     

    Idee: 5/5

    Emotionen: 4/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

     

    Gesamt: 4 von 5 Sterne

     

    Daten der Lyx-Version:

    ISBN: 9783802586514

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 464 Seiten

    Verlag: LYX

    Erscheinungsdatum: 10.01.2013

     

  21. Cover des Buches Dinner für eine Leiche (ISBN: 9783746625645)
    Jean G. Goodhind

    Dinner für eine Leiche

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Inhalt: Honey Driver ermittelt in ihrem zweiten Fall. In Bath findet der Kochwettbewerb 'BISS' statt, an dem nur Sterneköche teilnehmen. Diese Köche haben nicht nur ein überdurchschnittliches Temperament am Herd, sondern fahren auch gerne aus ihrer Haut. Der Sieger gewinnt zwar den Wettbewerb, aber verliert sehr schnell sein Leben und schon sind Honey Driver und Inspektor Steve Doherty am Ermitteln. Hoffentlich hat Honeys Koch ein Alibi ...
     
    Art des Buches: Wohlfühlkrimi 

    Wie fand ich das Buch? Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Der Krimi mag nicht immer ganz korrekt ablaufen, was die kriminalistische Seite betrifft, aber er hat Spannung und eine ordentliche Portion Humor. Honey liebt es antike Miederwaren zu ersteigern, auch wenn sie nie in diese hineinpassen wird und die Kabbeleien mit ihrer Mutter gehören für mich genauso zu dieser Reihe, wie die Wahrsagerin, die in ihrem Hotel wohnt oder der Flirt mit Steve Doherty. Der Ton ist manchmal etwas schnoddrig, aber ich mag die Charaktere, ob es die eben genannten sind, oder der snobistische perfekte Casper St. James Gervais und dazu natürlich das Setting von Bath. Ich werde jedenfalls wieder mit Honey und Steve auf Verbrecherjagd gehen. 
     
    3 passende Wörter zum Buch? Köche - Mord - Wohlfühlkrimi
     
    Wem empfehlen? Ich denke, dass Buch/ Reihe richtet sich besonders an Frauen, die einen Mix aus Spannung, Humor und Liebe mögen. 

  22. Cover des Buches Breed (ISBN: 9783423215428)
    Chase Novak

    Breed

     (90)
    Aktuelle Rezension von: wambamm

    Das war definitiv ein Buch zum Gruseln – aber eher der Obskurität wegen. Das Paar Leslie und Alex greift zur letzten Möglichkeit einer Schwangerschaft, die bisher ausblieb, indem sie zu einem fragwürdigen Arzt reisen, der mit seiner Fruchtbarkeitsbehandlung Erfolg verspricht. Und ab da beginnt der Höllentrip, denn diese Behandlung verändert die beiden Menschen so sehr, dass sie ihre Kinder plötzlich zum Fressen gern haben...
    Das Buch hat nicht an Spannung gemangelt und da ich die Idee super interessant fand, hab ich keine Sekunde gezögert und es mitgenommen. An sich entspricht die Handlung auch vollkommen meinem Geschmack, aber die Umsetzung hat mir leider nicht zugesagt. Es gab durchaus gute Stellen, die mich zum Weiterlesen angeregt haben und ich hatte das Buch ziemlich schnell durch. Aber ich hatte mir dann doch etwas anderes von der Geschichte versprochen. Allerdings bereue ich auch keineswegs es gelesen zu haben. Es ist ein recht gutes Buch, das sich dafür eignet, wenn man mal zwischendurch etwas lesen will oder gerade nichts anderes zur Hand hat.

  23. Cover des Buches Der Ernährungskompass - Das Kochbuch (ISBN: 9783570103814)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Super Kochbuch, bei dem mir sehr viele Gerichte gut gefallen. Die Rezepte und der Aufbau des Kochbuchs entspricht zu 100% der These des Ernährungskompasses.

    Vorne gibt es nochmal eine kleine, praktische Übersicht über die Lebensmittel mit Lebensmittelampel und in der Einführung nochmal die 10 goldenen Regeln.

    Die Rezepte sind super einfach  und übersichtlich gehalten mit sehr wenig Text! Genau mein Ding. 

    Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber auch anzumerken: Einmal fehlt es mir ein bisschen, dass es nicht immer Bilder von den Gerichten gibt, sondern auch mal nur von einzelnen Zutaten.

    Das andere: Wie die meisten Kochbücher ist auch hier die Auslegung der meisten Gerichte für 4 Personen und deshalb nicht nochmal extra erwähnt. Das hätte ich mir noch bei den Rezepten gewünscht, da ich häufig auch nur für 1 Person koche.

    Insgesamt koche ich sehr gerne nach diesem Kochbuch, weil es einfach gut schmeckt und mir die Zutaten sehr zusagen.

  24. Cover des Buches Blut und Knochen (ISBN: 9783442470297)
    Stuart MacBride

    Blut und Knochen

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89
    Als in einem Container im Hafen von Aberdeen menschliche Leichenteile in den Fleischvorräten für eine Bohrinsel gefunden werden, beginnt ein wahrer Alptraum. Offenbar ist der „Fleischer“ zurück, ein Killer, der vor vielen Jahren seine Opfer im wahrsten Sinne des Wortes abgeschlachtet hatte. Ken Wiseman war damals zwar gefasst und verurteilt worden, ist seit einiger Zeit aber wieder in Freiheit. Bald werden weitere Leichenteile gefunden, und von einigen offenbar verschleppten Opfern fehlt jede Spur. Nur Unmengen von Blut zeugen von den unvorstellbaren Gräueln, die sich in ihrem Haus zugetragen haben müssen. Fieberhaft suchen Detective Logan McRae und seine Kollegen nach dem „Fleischer“ – doch der ist ihnen stets einen Schritt voraus ...

    AM ANfang war ich ein wenig skeptisch was das Buch angeht, aber die ersten Zeilen haben mich gefesselt und sehr überrascht. Der Schreibstil ist perfekt spannend und flüssig. Der Spannungsbogen wird von Anfang an aufrecht erhalten und macht süchtig.
    Das Buch ist nichts für schwache nerven und ich musssagen ich habe die ersten Teile nicht gelesen und habe trotzdem sehr gut in die Handlung rein gefunden.

    Ich kann das Buch nur sehr empfehlen und vorallem war ichüber das Ende sehr überrascht und das soll etwas heißen.

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