Bücher mit dem Tag "fleisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fleisch" gekennzeichnet haben.

80 Bücher

  1. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783548075006)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

    (650)
    Aktuelle Rezension von: Frau_Stern_liest

    Zusammenfassung:

    Aufgrund dunkler Träume beschließt Yong-Hye, keine tierischen Produkte mehr zu essen. Auf Verständnis stößt sie damit in ihrer Familie jedoch nicht. Dabei geht es in diesem Roman weniger um Veganismus. Es geht um den Ausbruch aus gesellschaftlichen Erwartungen. 

    Persönliche Meinung:

    Bis 2008 gab es in Südkorea noch das streng patriarchalische Hoju-System, welches Frauen in ihren Rechten drastisch einschränkte. Wem die Übergriffigkeit der Männer in diesem Buch absurd und überzeichnet vorkommen, mag also irren.

    Yong-Hye hat jahrelang funktioniert. Gehorsam und freundlich hat sie ihren Mann umsorgt. Dem gefällt das nicht, dass von einem Tag auf den anderen kein Fleisch mehr auf dem Tisch steht. Er wendet sich an seine Schwiegereltern. Bei einem Aufeinandertreffen eskaliert die Situation und es folgen Übergriffigkeiten, die kaum auszuhalten sind. 

    Das Buch ist in drei Abschnitte geteilt. Teil 1 aus der Perspektive des Ehemannes, Teil 2 aus Sicht des lüsternden Schwagers und Teil 3 aus Sicht der Schwester. Yong-Hyes Gedanken können wir nur aus ihren Träumen (die in Kursivschrift zu lesen sind) und der Beobachtung anderer erahnen. 

    Han Kang hat einen sozialkritischen Roman geschaffen, der sich stilistisch von anderen abhebt und verstört zurück lässt. 

    Es tat mir in der Seele weh, der zerbrechlichen Yong-Hye dabei zuzusehen, wie sich verschiedene Männer an ihr bedienen. Emotional, körperlich, sexuell. 

    Die Mischung aus Zartheit und Brutalität macht dieses Buch aber zu etwas ganz besonderem, welches allerdings nicht für jeden geeignet ist.


  2. Cover des Buches Constellation - Gegen alle Sterne (ISBN: 9783570313237)
    Claudia Gray

    Constellation - Gegen alle Sterne

    (177)
    Aktuelle Rezension von: sassthxtic

    Klappentext:

    Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …

    Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. In einem verlassenen Erd-Raumschiff trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Noemi gelingt es, die Programmierung zu überlisten und ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt wie ein Mensch … 

    Dieses Buch solltest du lesen, wenn dir folgende Themen in Büchern gut gefallen:
    - Science Fiction
    - Menschen und "Roboter"
    - Weltraumreisen in ferne Welten
    - Action ohne Ende
    - Touch her and Die
    - Selbstbestimmung

    Trigger-Warnung:
    Verlust von Freunden und Familienmitgliedern, Vernachlässigung, Körperverletzung, Terroranschl*g, geplante Selbs*tmordoffensive, (sollte ich etwas vergessen haben, bitte kommentieren, damit ich das ergänzen kann). 

    Mein Fazit:

    Zugegebenermaßen habe ich nach den letzten Büchern, die ich gelesen hatte, keine große Erwartungshaltung mehr. Dafür konnte mich Constellation wirklich überzeugen!
    Auch, wenn Science Fiction Bücher im Kern immer gleich bleiben, gab es hier einige überraschende Komponenten, die mich fesselten.
    Noemi und Abel könnten nicht unterschiedlicher sein, denn Noemi ist ein Mensch und Abel ist ein "Mech"-Roboter in menschlicher Hülle. Doch auf Ihrem gemeinsamen Weg den Planeten Genesis zu retten, entwickelt sich Abels Programmierung und er entwickelt eine Seele mit eigenen Wünschen und Gedanken und sogar Träumen.
    Die Entwicklung von Abel ist so gut gelungen! Zu erst wirkte er wirklich nur wie ein Roboter, der Befehle befolgt und Gleichungen ausrechnet, doch im Laufe des Buches benahm er sich immer menschlicher. Noemi wurde selbstsicherer und konnte anderen Menschen und Abel vertrauen, wohin gegen sie zu Anfang des Buch ihre Probleme zu haben schien.

    Das Worldbuilding ist der Autorin gelungen und die verschiedenen Planeten wurden toll und divers dargestellt. So gab es erdähnliche Planeten, und auch bewohnte Monde.

    Constellation war spannend und rührend und man lernt auch einiges für die Zukunft, wenn Roboter eine Seele erlangen und selbstbestimmend leben wollen.

  3. Cover des Buches The Promised Neverland 3 (ISBN: 9783551739162)
    Kaiu Shirai

    The Promised Neverland 3

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe: Taschenbuch 

    Originaltitel: 約束のネバーランド (Yakusoku no Neverland)

    Band: 3 von 20 (Abgeschlossen)

    Erscheinungsdatum: 31.07.2018

    Verlag: Carlsen Manga

    Altersempfehlung: Ab 15 Jahren

    Genre: Dark Mystery / Dark Fantasy / Thriller

    Seitenanzahl: 197

    • Inhalt:

    Kurz vor der geplanten Flucht zieht sich die Schlinge um Emma, Norman und Ray immer weiter zu. Don und Gilda, die langsam in die grausame Wahrheit eingeweiht werden, beginnen an Emmas Motiven zu zweifeln. Gleichzeitig ist Schwester Krone den Freunden brandgefährlich dicht auf den Fersen und versucht, ihre eigenen, perfiden Pläne durchzusetzen. Und zu allem Übel ergreift Mama Isabella eine alles entscheidende, eiskalte Maßnahme, die die Strategie der Kinder komplett über den Haufen wirft. Das psychologische Schachspiel erreicht seinen ersten brutalen Höhepunkt.

    • Wie das Buch zu mir gefunden hat:

    Da mich der zweite Band schon komplett in seinen Bann gezogen hatte, musste der dritte Band aus meinem Bibliotheks-Stapel natürlich nahtlos direkt im Anschluss gelesen werden. Aufhören war hier schlichtweg unmöglich...

    • Meinung:

    ACHTUNG! Spoiler enthalten.

    Was für eine unfassbare Eskalation! Die Story bekommt in Band 3 eine unglaubliche Tiefe, was das Worldbuilding und die psychologischen Abgründe angeht. Besonders genial finde ich das Element der geheimen Botschaften von William Minerva. Es bringt eine völlig neue Ebene von Rätseln in die Geschichte und gibt einen winzigen, aber wichtigen Funken Hoffnung auf eine Welt außerhalb der Mauern. 

    Gleichzeitig wird die Struktur dieses kranken Systems durch Schwester Krone viel greifbarer. Wir bekommen extrem interessante und düstere Informationen darüber, wie die "Bauernhöfe" eigentlich strukturiert sind und wie man überhaupt zu einer "Mama" wird. Dass Isabella Krone dann derart schnell und effizient ausschaltet, kam für mich absolut überraschend und zeigt, wie gnadenlos die Hierarchie wirklich ist.

    Das absolute, schockierende Highlight (im dunkelsten Sinne) ist jedoch Isabellas Entwicklung. Hier zeigen sich ihre wahren Tendenzen als hochgradige Psychopathin. Die Szene, in der sie Emma eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken das Bein bricht, nur um sie im selben Atemzug liebevoll in den Arm zu nehmen und zu sagen, wie schön es ist, sie endlich wieder umarmen zu können – das ist psychologischer Terror in Perfektion. Zuvor schwört sie den Kindern gefühlt noch ihre tiefe Liebe. Das ist pure Psychopathie gepaart mit einer pervertierten Form von Mutterliebe. Diese völlige kognitive Dissonanz zwischen mütterlicher Fürsorge und absoluter Skrupellosigkeit hat bei mir Gänsehaut ausgelöst.

    • Fazit:

    Band 3 reißt endgültig alle Masken nieder. Die Geschichte wechselt von heimlicher Fluchtplanung zu offener, psychologischer Kriegsführung. Die Charakterzeichnung der Antagonistin ist meisterhaft und zutiefst verstörend. Ein brillanter Manga, der seine Leser intellektuell und emotional massiv fordert.

    • Empfehlung:

    Wer dachte, er hätte das System der "Mama" durchschaut, wird hier eines Besseren belehrt. Nichts für schwache Nerven, aber ein absoluter Pflichtkauf für jeden, der tiefgründige, dunkle Psychothriller liebt!

    Auch weiterhin eine klare Kauf- und Leseempfehlung von mir!

  4. Cover des Buches Fegefeuer (ISBN: 9783442713042)
    Sofi Oksanen

    Fegefeuer

    (122)
    Aktuelle Rezension von: paulkretzschmar

    Sofi Oksanen hat mit "Fegefeuer" einen vielfach ausgezeichneten Roman verfasst, der von einer Familientragödie in der Geschichte Estlands zwischen Mitte der dreißiger Jahre bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts handelt.

    Das Leben auf dem Bauerngut der beiden Schwestern Aliide und Ingel in den Wirren der Zeit des zweiten Weltkrieges und den ersten Jahren der Sowjetunion wird bestimmt durch eine Spirale von Liebe, Eifersucht, Misstrauen, Schuld und insbesondere sexueller Gewalt, die während des Stalinismus unzählige Opfer mit sich bringt. Es herrscht ein permanentes Klima der Angst, in denen Menschlichkeit und und Moral durch Verleumdungen und Spitzeleien ersetzt werden. Jeder kann Täter und Opfer zugleich sein.

    In einer zweiten Handlungsebene, findet die inzwischen alte Aliide, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, das Mädchen Zara halbtot in Garten ihres Bauernhofes, den sie verwitwet und verarmt, trotz aller Widrigkeiten noch immer bewohnt.

    Zara wurde von skrupellosen Menschenhändlern als Zwangsprostituierte nach Berlin verschleppt. Während einer Reise zurück nach Estland, wo  Leid durch neue Freier drohte, gelang ihr die Flucht, und der einzige Ort, wo sie Sicherheit suchte, war Aliide's Bauernhof, denn sie war die Enkelin ihrer Schwester Ingel. Aber statt Hilfe stößt sie zuerst auf Misstrauen und ihre Peiniger sind ihr schon auf der Spur.

    Trotz aller schmerzhafter Bilder und der beklemmenden Atmosphäre, hat mich dieses Buch nur teilweise abgeholt.

    Die vielen verschiedenen Handlungsebenen der Rückblenden und der Zeitsprünge störten mitunter den Lesefluss und waren anstrengend zu lesen. Traumata wechselnden teilweise mit trivialen Handlungen und oberflächlichen Effekten. Der etwas abrupte Schluss und die überwiegend unsympathischen Protagonisten trugen ihr übriges dazu bei, dass ich dieses Buch nicht als Meisterwerk empfinden konnte.

    Die Tragik der Geschehnisse wirkte irgendwie seltsam hölzern und  emotionsarm.

    Die Schicksalsromane von Hera Lind haben mich dagegen viel mehr berührt und begeistert, besonders in Punkto Schreibst

    Aber das können andere Leser durchaus anders sehen. Dann hilft nur Selbstlesen.

    Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung und gute 3 Sterne!


  5. Cover des Buches Zart ist das Fleisch (ISBN: 9783518475485)
    Agustina Bazterrica

    Zart ist das Fleisch

    (80)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    "Zart ist das Fleisch" gehört momentan zu meinem absoluten Lesehighlight in 2026. Ich habe selten etwas gelesen, was so einen Sog auf mich hatte. Ein äußerst wichtiges Buch, dass einen den Spiegel vorhält und seinen eigenen Fleischkonsum überdenken lässt. Muss man gelesen haben (setzt aber einen starken Magen voraus). 

  6. Cover des Buches Der Ernährungskompass - Das Kochbuch (ISBN: 9783570103814)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Snowbird

    Nach der enormen Resonanz auf den Ernährungskompass hat Bas Kast diesem in Zusammenarbeit mit Michaela Baur mit dem Kochbuch eine Sammlung von Rezepten als praktische Anleitung hinzugefügt. Den Rezepten vorgeschaltet ist ein theoretischer Teil, in dem er die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Ernährungskompass sowie die 10 Goldenen Regeln (im Kompass sind es 12) zusammenfasst. Dieser Text ersetzt allerdings die Lektüre des Kompasses nicht, macht es aber möglich, beide Bücher in umgekehrter Reihenfolge zu lesen. Besonders gut gefällt mir an dieser Stelle die Kompass-Ampel: eine Übersicht, die den Verzehr von Lebensmitteln in (sehr) gut (= grün) - in Ordnung/neutral (= gelb) und lieber vermeiden (= rot) einteilt. Das ist eine schnell zu erfassende Orientierungshilfe und einprägsame Unterteilung.

     

    Im Hauptteil folgen 111 Rezepte, sortiert in morgens, mittags und abends. Ein kurzer Erfahrungsbericht darüber, was sich nach der Arbeit mit dem Ernährungs-Kompass für den Autor verändert hat sowie ein Register der Rezepte und ein Register der Zutaten runden das Buch ab.

     

    Zur Gestaltung: Die Darstellung der Rezepte ist ungewöhnlich, denn Zutatenliste und Beschreibung werden zusammengefasst. Das ist platzsparend und übersichtlich, mir gefällt das gut. Weniger gut finde ich, dass es zu vielen Rezepten keine Abbildung gibt bzw allenfalls ein sehr allgemeines Systemfoto. Das erscheint mir bei Gerichten, die für mich völlig neu sind, etwas unglücklich, denn da wüsste ich schon gerne, wie sie aussehen sollten, wenn sie fertig sind. Zudem erschließt sich die Lust auf ein Gericht leichter mit den Augen als durch das Lesen eines Rezepts. Ich finde Illustrationen auch gerade für Ernährungsumstellungs-Anfänger wichtig, die erst damit beginnen, sich mit einer neuen Ernährungsart vertraut zu machen. Erschwert wird der Zugang zu den Rezepten für Anfänger auch durch die Verwendung von teilweise eher ungewöhnlichen Zutaten, die man in einem 0-8-15-Supermarkt auf dem Land nicht unbedingt bekommt.

     

    Ich koche schon länger nach den Prinzipien der Mittelmeerküche, deshalb ist mir ein Teil der Rezepte dieses Kochbuches aus der Erfahrung vertraut. Andere Rezepte finde ich gewöhnungsbedürftig. Der Ernährungs-Kompass als theoretische Grundlage ist super, den empfehle ich uneingeschränkt, aber dieses Kochbuch finde ich zum Einstieg in eine neue Ernährungsweise nur bedingt geeignet.


  7. Cover des Buches Einfach Bau (ISBN: 9783831050819)
    Sarah und Christian Bau

    Einfach Bau

    (4)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    Dieses Kochbuch wurde für mich zu einer richtigen Abendlektüre. Ich liebe es einfach darin zu schmökern, mir Anregungen abzuholen und Pläne für die nächsten Tage zu machen.

    Das Buch verspricht eine Sternekoch für zu Hause und bietet tatsächlich spannende Gerichte, für jede Gelegenheit. Ob Snacks, Vorspeisen, Suppen, Zwischengänge; Vegetarische Gerichte, Fisch, Fleisch oder Dessert - hier bekommt man richtig Lust loszulegen. Hinzu kommen noch die vielen Tipps und Kniffe, die einem helfen richtig professionell in der Küche das tollste Gericht zu zaubern. Besonders die Zwischengänge fand ich sehr gut. Perfekt fürs Home Office. Gerade mittags möchte man häufig kein richtiges Mittagessen das schwer im Magen liegt, sondern etwas leichtes aber gehaltvolles. Hier kommen z.B. Kopfsalatherzen besonders gut an. Aber auch die Kokossuppe hat mich völlig überzeugt.

    In diesen Rezepten stecken wunderbare japanische Geschmackslemente, die aus den Gerichten etwas wunderbar Schmakhaftes zaubern. Das ich gerne in der Küche mit Pak Choi, Zitronengras und anderen Zutaten experimentiere, hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Ich finde es schön, sich selbst mit den einzelnen Gerichten zu verwöhnen oder sich eine ganz besondere Auszeit aus dem Alltag zu gönnen. 

    Insgesamt finde ich dieses Buch einfach großartigt. Mit ihm kann man richtige Sternegerichte mit einer asiatischen Note in der heimischen Küche zaubern. Die dafür nötigen Kniffe und Tricks finden sich ebenfalls auf den Seiten und bieten so auch gleich noch einige Insidertipps. Ich hätte mir vor diesem Buch kaum zugetraut tatsächlich Gerichte auf Sterneniveau nachzukochen. Dank der detailreichen Beschriebungen und Erklärungen ist das aber kaum ein Problem. Ganz im Gegenteil. Mir hat das Nachkochen richtig viel Spaß gemacht und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.

  8. Cover des Buches Beutezeit (ISBN: 9783641141356)
    Jack Ketchum

    Beutezeit

    (301)
    Aktuelle Rezension von: Japanophilie

    „Beutezeit“ erzählt von mehreren jungen Erwachsenen, die Anfang der 1980er-Jahre eine Auszeit in einem abgelegenen Küstengebiet in Maine verbringen wollen. Was zunächst wie ein ruhiger Urlaub in einem isolierten Ferienhaus wirkt, entwickelt sich schrittweise zu einem Kampf ums Überleben, als deutlich wird, dass in der Umgebung eine abgeschottete, verwilderte Gruppe lebt, die Außenstehende nicht als Menschen, sondern als Beute betrachtet. Die Handlung spielt über wenige Tage hinweg und konzentriert sich auf die zunehmende Eskalation zwischen den Urlaubern, örtlichen Bewohnern und den Angreifern.

    Das Cover ist schlicht in Schwarz gehalten. Der Titel „Beutezeit“ prangt in roter Schrift auf dem Band und erinnert durch die Farbgebung an Blut, das im Laufe der Geschichte reichlich fließen wird. Im unteren Bereich sieht man einen männlichen Oberarm, dessen Hand ein blutiges Messer hält. Insgesamt wirkt das Cover nüchtern und direkt. Wer den Klappentext oder eine Inhaltsangabe kennt, ahnt bereits, worauf sich die Geschichte konzentriert: kompromissloser Horror und explizite Gewalt. Für mich passt die reduzierte Gestaltung daher gut zum Inhalt.

    Das Vorwort im Buch, das ich nach einigen Seiten wegen möglicher Spoiler abgebrochen habe, steigerte zunächst meine Neugier auf den Roman. „Beutezeit“ war mein erstes Buch von Jack Ketchum, und mir war vorher nicht bewusst, dass der Autor bereits seit Jahrzehnten Horrorromane schreibt. Entsprechend groß war meine Vorfreude.

    Leider blieb nach der Lektüre vor allem Enttäuschung zurück. Obwohl ich die überarbeitete Version gelesen habe und es sich um den Debütroman von Jack Ketchum handelt, konnte mich die Geschichte kaum packen. Keine der beschriebenen Szenen empfand ich als wirklich gruselig oder verstörend. Als großer Horrorfan, der bereits viele Bücher gelesen und Filme gesehen hat, wirkte das Grundmotiv – eine Gruppe von Menschen in einer abgelegenen Hütte – auf mich inzwischen zu vertraut. Auch die Verbindung mit dem Thema Kannibalismus verlieh der Handlung für mich keine zusätzliche Tiefe, sondern ließ sie eher flach erscheinen.

    Hinzu kommt, dass der Roman für meinen Geschmack zu kurz ist, um eine Bindung zu den Figuren aufzubauen oder sie wirklich kennenzulernen. Dadurch blieb mir weitgehend egal, was mit den Charakteren geschieht. Stellenweise erinnerte mich die Erzählung eher an einen durchschnittlichen Splatterfilm als an einen spannenden Horrorroman. Zudem wirkten einige Handlungen auf mich nicht ganz nachvollziehbar, etwa bestimmte Entscheidungen der Antagonisten, die für mich nicht immer konsequent erschienen.

    Für empfindsame Leserinnen und Leser ist der Roman aufgrund seiner expliziten Gewaltdarstellungen sicher nicht geeignet. Menschen werden gefoltert und zerstückelt, und insgesamt ist die Geschichte sehr brutal erzählt. Zwar liest sich der Roman flüssig und ist aufgrund seiner geringen Länge schnell beendet, doch wer bereits viele Horrorbücher oder Filme aus dem Genre kennt, dürfte den Verlauf der Handlung und manche Entwicklungen früh erahnen. Für mich blieb die Geschichte dadurch vorhersehbar und weitgehend ohne Nervenkitzel.

    Insgesamt war „Beutezeit“ für mich eine Enttäuschung. Trotz des flüssigen Schreibstils und der kurzen Lesezeit fehlten mir Spannung, Atmosphäre und interessante Figuren. Als kurzer Horrorhappen für zwischendurch funktioniert das Buch zwar, nachhaltig beeindruckt hat es mich jedoch nicht. Für mich reicht es deshalb nur für 2 von 5 Sternen.

  9. Cover des Buches The Promised Neverland 1 (ISBN: 9783551739148)
    Kaiu Shirai

    The Promised Neverland 1

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Perse
    • Details:

    Ausgabe: Taschenbuch 

    Originaltitel: 約束のネバーランド (Yakusoku no Neverland)

    Band: 1 von 20 (Abgeschlossen)

    Erscheinungsdatum: 20.03.2018

    Verlag: Carlsen Manga

    Altersempfehlung: Ab 12 Jahren

    Genre: Dark Mystery / Dark Fantasy / Thriller

    Seitenanzahl: 189

    • Inhalt:

    Emma, Norman und Ray leben scheinbar im absoluten Paradies: Ein idyllisches Waisenhaus namens Grace Field House, umgeben von grünen Wiesen, angeführt von einer liebevollen „Mama“. Sie bekommen das beste Essen, die beste Bildung und jede Menge Zuneigung. Doch das Paradies ist eine Lüge. Als Emma und Norman eines Abends die Regeln brechen und das Tor zum Außengelände betreten, entdecken sie die grausame Wahrheit über ihr Zuhause – und das Schicksal, das jedem von ihnen droht. Ein Wettlauf gegen die Zeit und eine hochgefährliche Fluchtplanung beginnen.

    • Wie das Buch zu mir gefunden hat:

    Diese Geschichte stand schon länger auf meiner Wunschliste, weil sie zu den besten Mangas gehört, die es auf dem deutschen Markt gibt. In der Stadtbibliothek standen 10 Bände am Stück im Regal, das schrie förmlich nach "lies mich!"...

    • Meinung:

    ACHTUNG! Spoiler enthalten.

    Ich bin absolut gefesselt. Was als friedliche Geschichte beginnt, natürlich ahnte ich dass dort etwas nicht stimmen konnte, entpuppt sich superschnell als ein nervenzerreißender Psychothriller. Besonders fasziniert hat mich die tiefere Botschaft, die hinter der Story steckt: Im Prinzip wird hier unsere eigene Realität umgedreht. Der Manga spiegelt auf brutale Weise wider, wie wir Menschen Tiere halten und sie essen. Das Grace Field House ist im Grunde nichts anderes als eine perfekte „Premium-Bio-Freilandhaltung“. Die Kinder bekommen Liebe und Auslauf, aber nur, damit die Qualität des „Endprodukts“ für die Konsumenten stimmt. Sogar das Detail mit dem implantierten Chip im Ohr erinnert mich stark an die Halteformen und Ohrmarken in der Fleischindustrie – man will den Chip ja später nicht mitessen. Dieser zynische Spiegel hat mich beim Lesen echt getroffen. 

    Die drei „Full Score“-Kinder wachsen einem sofort ans Herz. Besonders Ray mag ich sehr gerne – er ist der kühle Beobachter und Realist im Hintergrund, was ihn unheimlich spannend macht.

    • Fazit:

    Ein absolut geniales Meisterwerk, das gesellschaftskritisch, tiefgründig und verdammt clever konstruiert ist. Der Cliffhanger am Ende von Band 1 ist so heftig, dass man am liebsten sofort den nächsten Band aufreißen möchte.

    • Empfehlung:

    Für alle, die weg von klassischen Storys wollen und Lust auf ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel haben, das einen zum Nachdenken anregt. 

    Ganz klare Kauf- und Leseempfehlung von mir!

  10. Cover des Buches Simply Quick (ISBN: 9783706626200)
    Julian Kutos

    Simply Quick

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway
    Oft fehlt die Zeit, oder die Zutaten... und trotzdem will man etwas Leckeres essen. Dann ist dieses Buch perfekt dafür gemacht. Hier gibt es schnelle Salate, Vorspeisen, Schnelles mit Brot, Pasta und Reis, Schnelles Gemüse und Fleisch sowie wirklich schnelle Desserts.


    Ich habe einige Gerichte getestet und bin ganz begeistert von diesem Buch. Mein Highlight ist auf jeden Fall der Schinken-Sauerrahm-Toast! Es ist so einfach und doch so genial. Ich werden diesen Toast auf jeden Fall noch öfter machen.
    Auch die Pasta Carbonara und die Penne alla Wodka (ohne Wodka) gehen schnell und machen richtig satt.
    Beim Gemüse mochte ich das/die (?) Potato Tostato sehr gern. Das geht nicht nur schnell, sondern ist auch ziemlich gesund.

    Das Buch kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Jeder, der gerne kocht und isst wird in dem reichhaltigen Rezeptfundus fündig werden.
  11. Cover des Buches Bringst Du was Leckeres mit? (ISBN: 9783833898365)

    Bringst Du was Leckeres mit?

    (11)
    Aktuelle Rezension von: marcelloD

    „Bringst Du was Leckeres mit?“ hat mich schon vom Titel her gereizt, auch wenn ich tatsächlich doch eher selten in der Situation bin, bei fremden Gelegenheiten Essen mitzubringen, weil ich vor allem für eigene Veranstaltungen zuhause backe und koche. Und trotzdem war ich auf die Bandbreite an Rezepten gespannt, auch weil man sie für sich selbst ausprobieren kann und weil man nie weiß, wann man doch nochmal gebeten wird, woanders etwas zu einem Büffet beizutragen.

    Nach Hinweisen, auf welche verschiedenen Arten man Mitbringsel clever verpacken kann, gibt es dann bei den konkreten Rezepten fünf große Blöcke. Je nach Jahreszeit werden dort Ideen präsentiert. Zum Abschluss gibt es dann zeitlose Vorschläge. Nicht immer war ganz klar, warum welches Rezept wo gelandet ist. Ostern und Weihnachten waren natürlich selbstredend und auch Reifezeit von Gemüse/Obst spielt eine Rolle, aber es muss auch noch andere Faktoren gegeben haben. Aber letztlich heißt das ja auch nichts, weil man ja nachkochen oder -backen kann, wann man will. Grundsätzlich finde ich eine Liste nach Jahreszeiten sortiert auch nicht verkehrt, weil man dann nicht durch das ganze Buch blättern muss, wenn man spontan Inspiration sucht.

    Die Rezepte sind begleitet von einem Bild, anschließender Zutatenliste und dann einer Anleitung. Wahlweise gibt es auch Tipps. Für jede Jahreszeit gibt es auch nochmal knackige Tipps, wie im Frühling knappe Rezepte für verschiedene Salatdressings. Das sind auch jeweils Themenblöcke, die den Mitbringsel-Charakter unterstützen.

    Ich selbst habe einige Rezepte ausprobiert, vor allem Rezepte aus dem Herbst/Winter, weil sich das jetzt für den Zeitraum der Rezension am besten angeboten hat. Erwähnen möchte ich da den Bratapfelaufstrich. Die Art dieser Rezepte hakt man eher deftig ab, aber auch wenn man es natürlich auch als ‚Marmelade‘ essen kann, so wurde auch ein kräftiges Roggenbrot als Untergrund empfohlen. Das hat mich neugierig gemacht. Auch wenn ich es schade finde, dass das Rezept mit Mascarpone eher fettig angelegt ist, so war es geschmacklich sehr interessant und hat mit einem dunkleren Brot sehr gut geschmeckt. Weiterhin habe ich die Yufkaröllchen nachgemacht. Es war zwar eine kleine Fummelarbeit und bei meinem Talent sah nicht jedes wie das andere aus, aber ich habe sie nur für mich gemacht und dementsprechend war die Optik nicht so wichtig. Geschmacklich war es einwandfrei.

    Eine völlige neue Idee war für mich die Bratwurst-Kartoffel-Quiche. Ich hatte noch Bratwurst eingefroren und da war es doch die ideale Idee, sie aufzubrauchen. Ich habe jetzt die letzten 1,5 Jahre echt viel mit Blätterteig/Yufkateig gemacht, auch weil es immer so fix geht und das ist hier nicht anders. Blätterteig in die Springform. Kartoffeln drüber und dann noch die Bratwürste. So simpel, aber mit Ei-Milch-Mischung dann sofort aufgepeppt und sehr lecker. Manches sieht kompliziert ist, ist aber viel einfacher und es macht optisch eindeutig etwas her. Blätterteig ist auch bei zwei weiteren Rezepten nicht wegzudenken. Zu Weihnachten habe ich für die vegetarische Familie Tannenbäume gemacht und ansonsten gab es schon zu mehreren Gelegenheiten Pesto-Stangen. Beide funktionieren sehr ähnlich, an dieser Stelle ist das Buch nicht sonderlich abwechslungsreich, aber beides sind sehr weiterzuempfehlende Ideen, weil sie fix gehen und top ankommen. Das sind auch Rezepte, wo ich keine Zweifel habe, dass sie als Mitbringsel genial sind. Zum Abschluss will ich noch den Nacho-Salat erwähnen. Dazu habe ich schon einige Rezepte, aber es ist doch immer wieder toll zu entdecken, wenn es da Varianz gibt. Dieses Rezept arbeitet mit Avocado, was für die mexikanische Küche ideal ist. War eine clevere Ergänzung, sodass meine Nacho-Salat-Bandbreite weiter angewachsen ist.

    Fazit: Ich habe noch ein paar Rezepte abgespeichert, um sie auch noch auszuprobieren, aber es ist eindeutig zu sagen, dass „Bringst Du was Leckeres mit?“ keinesfalls ein Fehlkauf ist. Dem Motto ist alles unterstellt. Auch wenn manches etwas willkürlich erscheint, aber bei den Rezepten finden sich neue Ideen oder frische Abwechslungen von Gerichten, die man sicherlich schon kennt. Eine clevere Idee, die sicherlich bei vielen gut ankommt.

  12. Cover des Buches Don't Go Veggie! (ISBN: 9783777626611)
    Udo Pollmer

    Don't Go Veggie!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Rose75
    In den 75 Fakten nehmen die Autoren Bezug auf die ethisch-moralische pflanzliche Ernährung und ihre möglichen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Jedes der 75 Kapitel trägt als Überschrift eine Kampfansage, die dann erläutert bzw. widerlegt wird.
    Wer sich auf das Buch einlässt, kann seinen Horizont erweitern und erkennt, dass unsere Ernährungsphilosophien mehr ideeller Art sind, als der Physiologie entsprechend und dass es mehr als ein reines schwarz-weiß Denken gibt. Wir leben in einer Zeit, in der nicht der Hunger sondern der vorherrschende Lifestyle entscheidet, was auf dem Teller landet.

    Ich hätte mir ein Nachwort gewünscht, in dem die Autoren auf ihre teils sehr ironisch-sarkastischen Schlussfolgerungen eingehen und erklären warum sie manche Aussagen bewusst überspitzt darstellen. Manche Aussagen sind schon richtig provokant und kratzen am Ego.

    Mein Fazit: Ich ernähre mich weiterhin fleischlos, weil ich es so will.

    Inhaltlich würde ich eher 3 Sterne geben, aber weil es gut geschrieben ist die 4 Sterne 
  13. Cover des Buches Kitchenkarma statt Küchendrama (ISBN: 9783431041439)
    Eva Dotterweich

    Kitchenkarma statt Küchendrama

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Schnippeln, Kneten, Rühren sind nach einem stressigen Tag die wahre Meditation. Tür zu, Kühlschrank auf, Herd an - und mit einem Mal bekommst du alles gebacken. Ob farbenfrohe Wohlfühlsuppen, feuriger Nudelsalat oder Regenbogen-Smoothie: Nach einer relaxten Küchen-Session sind alle Sinne wach. Denn die Küche ist der kreativste Ort der Welt. Und Kochen einfach gut fürs Karma.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Angesprochen hat mich bei diesem Buch zuerst die moderne, hochwertige und peppige Gestaltung! Die Pinke Schrift auf dunklem Grund, ohne weitere Bebilderung, am Cover sticht aus der Menge an Kochbüchern heraus. Genauso wie das quadratische Format und die Kombination mit dem Thema „Karma“ und „Erleuchtung“. Das kannte ich bisher nur von Aryurveda – womit ich mich noch nicht wirklich beschäftigt habe.

    Auch im Inneren des Buches übernimmt die Gestaltung eine tragende Rolle: kurze Kapitel, wenig Text, viele Bilder, Abschnitte in denen ausgemalt werden darf, uvm. erwarten den Leser. Ehrlicherweise muss ich jedoch sagen, dass es mich zuerst begeistert und dann teilweise sogar überfordert hat. Gefühlt jede Seite hat eine andere Farbe, es gibt viele verschiedene Schriften, Kästchen, Pfeile, Nummern, farbige Texte, Rezepte teils auf Fotografien,… Das Buch ist wirklich mit viel Liebe und tollen Designideen gestaltet, aber dabei etwas überbordend.

    Auch bei den Kapitelnamen und der Einteilung ist man hier einen anderen Weg gegangen, u. A.:

    - Zuerst ein Drink – Und wenn’s gut getan hat, noch einer

    - Harte Schale – Weiser Kern

    - Reine Versuchung – Knackig, knusprig, cremig

    - Für ein wohliges Bauchgefühl – Mit Karma-Boost durch den Tag

     

    Die Überpunkte haben mir hier sehr gut gefallen, allerdings wusste ich auch nicht immer, was sich hinter dem jeweiligen Kapitel dann versteckt. Außerdem waren im Buch dann teils andere Kapitelüberschriften als im Inhaltsverzeichnis. Hieß es dort noch „Wohlfühlsuppen – In der Farbe liegt die Kraft“, war das schwarze Trennblatt mir pinker Schrift dann mit „Alles im Fluss – Auch  meine Suppe“ beschriftet. Wer eine Standard-Gliederung nach Vorspeisen, Suppen, Fleischgerichte etc. braucht, wird hier schwer glücklich.

    Bei den Kapiteln vielleicht noch spannend, wenn auch manchmal verwirrend, bei den einzelnen Rezepten anstrengend: Versuchung 3 – Taufrisches Grün, Bete Wangenrot oder Versuchung 1 – knackige Perlen. Diese Titel haben es mir schwer gemacht, mir unter dem Rezept etwas vorzustellen und ich musste erst die komplette Zutatenliste durchstöbern um mir ein Bild zu machen. Zum Glück gibt es dann aber auch Titel wie Magische Brombeer-Blaubeer-Torte, Couscous-Feta-Frikadellchen, Burn-Baby-Burn-Schweinebraten, Dinkelrisotto oder Beglückendes Schoko-Porridge. Die einzelnen Rezepte sind abwechslungsreich, nicht zu kompliziert und enthalten einen netten Untertitel, Zubereitungszeit, Schwierigkeitsgrad, kcal-Angaben, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Portionsangaben, (meist) einfach zu erhaltende Zutaten und Fotografien. Sie werden unterbrochen von Seiten zu Glückskekssprüchen, Suppentoppings, Körnerkunde, Energyballs, Kochkniffen, eine Vorstellung von Kurkuma uvm.

    Ich habe einige interessante Rezeptideen entdeckt und das Buch vermittelt mit seinen witzigen Formulierungen und Wortspielen eine positive Grundstimmung, dabei aber die Themen Karma und Erleuchtung etwas unterrepräsentiert gefunden. Wie gesagt: Glückskeks- oder Buddhasprüche, die Namen und Untertitel bezogen auf Buddhistische Gedanken – das hat mich nicht ganz zufrieden gestellt. Auch hätte ich nicht mit einem Kuchen-Quiz oder zwei Seiten zum perfekten Lava-Cake gerechnet. Am Ende findet sich dann noch ein Stichwortregister.

     

    Immer schön lecker bleiben-Reihe:

    1. Filmreif kochen: Von Game of Scones bis Jurassic Pork - leckere Schweinereien für Film- und Serienfans 

    2. Iiihh! war gestern: Rasend leckere Rezepte für Kinder und ihre semidisziplinierten Eltern

    3. Kitchenkarma statt Küchendrama: Der leckere Weg zur Erleuchtung

    4. Feiern. Flirten. Fingerfood.: Die besten Partys finden in der Küche statt

     

     

    》FAZIT:

    Ein außergewöhnlich gestaltetes Koch-/Backbuch, welches durchaus spannende Ideen und Rezepte enthält. Mir war die große Bandbreite bei der Seitengestaltung jedoch fast zuviel, die Orientierung im Buch durch den Aufbau etwas erschwert und das Thema „Karma“ und „Erleuchtung“ zu wenig ausgearbeitet.

  14. Cover des Buches Marionettenbühne (ISBN: 9783734510526)
  15. Cover des Buches Wurst selbst gemacht (ISBN: 9783806836110)
    Chris Carter

    Wurst selbst gemacht

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    Aktuelle Rezension von: Lesekaiser

    Fazit:

    In letzter Zeit nimmt der Trend mit selbstgemachtem Essen immer mehr zu. Viele Menschen haben den Corona-Lockdown bewusst genutzt, um sich gesünder zu ernähren.

    Da es mich schon immer interessiert hat, wie man eine Wurst selber macht, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass mir dieses Kochbuch zur Verfügung gestellt wurde.

    In dem Buch sind nicht nur sehr viele Rezepte für unterschiedliche Würste, sondern auch für Gerichte, die man mit ihnen zubereiten kann, enthalten. 

    Bevor man sich das Buch zulegt, sollte man allerdings zuerst sichergehen, dass man auch einen Fleischwolf zu Hause hat, da dieser bei der Zubereitung unabdinglich ist.

    Ich würde das Buch jedem Fleischliebhaber empfehlen, da selbstgemachte Würste definitiv besser sind als jene vom Discounter!

  16. Cover des Buches Das neue große Weight Watchers Kochbuch Nr. 1 & Nr. 2 (ISBN: 9783453855557)

    Das neue große Weight Watchers Kochbuch Nr. 1 & Nr. 2

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee

    Inhalt:

    Die beiden Diät-Bestseller jetzt im Doppelpack!Schluss mit strengen Diätplänen und Kalorienzählen - dafür 100 Prozent Genuss! Das einzigartige Ernährungsprogramm von Weight Watchers lässt sich flexibel dem persönlichen Lebensstil anpassen und erlaubt alles, solange das Points Konto stimmt. Ob Sie eine kleine Mahlzeit fürs Büro vorbereiten, die Familie verköstigen oder Freunde mit einem festlichen Menü verwöhnen möchten - bei so köstlichen Gerichten ist garantiert das Richtige dabei und Sie kommen Ihrem Wunschgewicht mühelos jeden Tag ein Stückchen näher.

     

    Ich habe mir das Buch von Weight Watschers mal gekauft weil ich was für meine Figur tun wollte.
    Und ich muß sagen es stehen echt sehr leckere Rezepte für jederman drin und es ist nicht nur für Leute die auf ihre Figur achten müßen oder wollen.
    Ich kann euch das Buch nur empfehlen weil wirklich leckere Rezepte drin stehen und die auch noch schnell gehen.

  17. Cover des Buches Einfach lecker grillen (ISBN: 9783767018792)
    Dr. Oetker Verlag

    Einfach lecker grillen

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Moonshinebeach

    Von Januar bis Dezember – grillen geht immer. Ob mit Fleisch, Fisch oder Gemüse, Hauptgerichte oder Beilagen – das neue Grillbuch von Dr. Oetker bietet auf fast 200 Seiten abwechslungsreiche Rezepte für die ganze Familie.

    Von Klassikern wie Steak, Burger und Huhn auf der Dose bis hin zu Trendgerichten wie Lachs von der Holzplanke und Mexiko-Hot-Dogs mit Relish. Dazu vegetarische Alternativen, Marinaden und Dips, Salate, Brot sowie leckere Beilagen. Dr. Oetker vereint in diesem Buch Grillgerichte fürs ganze Jahr mit übersichtlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und die besten Tipps und Tricks für den idealen Grillabend.

    Also ran an den Grill! Hier findet sich alles, was für die nächste Grillparty benötigt wird. Egal ob gefüllt, aufgespießt oder mariniert – diese Grillrezepte sind schwer im Trend und machen Lust auf mehr. Und mit Dr. Oetker gelingt es nicht nur garantiert, es schmeckt auch garantiert.



    Nach einem kurzen Ratgeber am Anfang, für alle „Neulinge“, kommt eine Garzeittabelle. Darauf folgen viele unterschiedliche Rezepte für das klassische Grillen und auch für fleischlose Varianten. Von Hauptgerichten bis Beilagen über Soßen und Dessert gibt es einige Rezepte. Mache sind in den unterschiedlichen Varianten bekannt und andere zeigen einem die Möglichkeiten beim Grillen . 

  18. Cover des Buches Tasty (ISBN: 9783517097329)
    Tasty

    Tasty

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tasty - Das Original. Das erste Kochbuch, dass von Tasty rausgebracht wurde. Das Cover gefällt mir auch hier super gut. Wie bei den anderen Büchern sieht man auch hier viele leckere Gerichte. die einem Lust auf das Buch machen. Das Buch ist, anders als üblich, nicht in Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise, oder Fisch, Fleisch, Gemüse, etc unterteilt. Die Rezepte hier sind nach Themen wie Party, Landküche und ähnliches unterteilt, was erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, wenn bspw. die Kekse direkt nach den Rippchen kommen. Ich hätte mir mehr Struktur gewünscht.

    Insgesamt 80 Rezepte sind aufgeführt, da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Für Anfänger ist es zwar geeignet, aber es fehlt  die Visualisierung.

    Einfache Zubereitung, wenig Zutaten - die meisten Lebensmittel hat man zu Hause. Die Schritte sind einfach erklärt, jedoch hat mir etwas ganz wichtiges gefehlt: Bilder! Nicht jedes Rezept hatte Bilder und gerade bei denen, wo sie fehlen, hätte ich mir gerne welche gewünscht. Ich wusste meistens nie, wie die Rezepte aussehen sollten und hatte somit wirklich Schwierigkeiten an manchen Stellen.

    Oftmals stimmen die Mengenangaben nicht einmal , teilweise wurde es zu matschig oder die Portionen stimmten einfach nicht. Ich weiß nicht ob es daran lag, dass es Amerikanisch angehaucht war, aber oft haben die dort andere Produkte und Angaben als wir hier.

    Aber ich kann sagen, dass dieses Buch trotzdem Lust auf kochen macht, einen inspiriert auch neues auszuprobieren und man findet für jeden Anlass etwas.

  19. Cover des Buches Shaking Salad Low Carb (ISBN: 9783710601040)
    Karin Stöttinger

    Shaking Salad Low Carb

    (65)
    Aktuelle Rezension von: mama_liestvor
    Schon das Buchcover macht Lust auf Gesundes Essen, sprich leckere SALATE ! 
    Shaking SALAD bedeutet Salatzutaten in einen Behälter oder Glas ...leckere Salatsosse darüber , vor dem Essen kurz durchschütteln ... FERTIG ! Super zum Mitnehmen...z.B Büro , Picknick , Ausflüge... Alle Salatrezepte sind Low Carb , also ohne Kohlenhydrate. 
    Ganz besondere Rezepte , aufgeteilt in Vegetarisch , mit Fleisch oder Fisch und auch leckere Süße Rezepte sind dabei ! Ganz toll finde ich die Vielfalt an Zutaten , passend auch für jede Jahreszeit. Im Herbst mit leckeren Pilzen , im Sommer frische Tomaten...und noch viel mehr. Begeistert bin ich persönlich vom Karotten Apfelsalat mit HEIDELBEERDRESSING ! Sooo LECKER ! Das Buch kann ich nur weiterempfehlen ....Ein Buch für ganz besondere Salatvariationen. GUTEN APPETIT !
  20. Cover des Buches Unsere 150 liebsten Expressrezepte (ISBN: 9783833887307)

    Unsere 150 liebsten Expressrezepte

    (44)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Wer Abends nicht mehr so viel Zeit zum kochen hat und es dennoch gesund und lecker mag, der ist hier genau richtig. Von dem leckeren schnellen Brot über Suppe über Fleisch. Nichts was ewigkeiten braucht und zudem keine Übermenge an Zutaten braucht.
    Die Rezepte sind mit sehr schönen Fotos bestückt, die Einkaufsliste ist übersichtlich und die Rezepte leicht nachzukochen. Hier kommt jeder auf seine kosten und je nach Rezept auch gut wenn mal Gäste kommen und man doch nicht mehr die geplante Zeit aufbringen konnte.
    Im Buch wird vorne auch sehr schön auf die neue App von Gu hingewiesen. Weiter im Buch sind die Basics schneller Küche erklärt und welche Gerätschaften dazugehören. Hier findet der Anfänger Platz neben dem Profi und alle sind so schnell fertig, dass noch Zeit für ein gutes Buch und die Familie bleibt.

  21. Cover des Buches Sonntagsessen (ISBN: 9783965841680)

    Sonntagsessen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Buchkathi

    „aaaaaah am Wochenende kommt die Familie zum Essen, was soll ich bloß kochen?!“ – Na, haben Sie sich diese Frage auch schon oft gestellt? Und geben Sie sich meistens auf diese Frage die gleiche Antwort und kochen dann doch wieder das gleiche, weil Sie das so gut können und weil ihnen ja sonst nichts einfällt?

    Ich würde sagen, dann geht es uns genau gleich. Und aus diesem Grund habe ich mich besonders über dieses Kochbuch gefreut, denn hier präsentiert ZeitOnline ein Kochbuch mit lauter Gerichten für besondere Tage. Und dabei ist es ganz egal, zu welcher Mahlzeit man mit einem kreativen Gericht beeindrucken will, denn genau danach ist das Kochbuch unterteilt. Es werden tolle Rezepte zum Frühstück, Brunch, Mittagessen, dem Nachmittagskaffee, Dinner oder Dessert angeboten und mit ansprechenden Fotos präsentiert. Das Besondere: Die Ideen stammen nicht von irgendwelchen Sterneköchen, mit jahrelangen Ausbildungen, sondern von Foodblogs und haben online schon ihre Fans gefunden.

    Man kann also guten Gewissens sagen, dass diese Rezepte schon online ihr Gütesiegel verdient haben und sich zu Recht in diesem Sammelsurium befinden.

    Damit Sie sich also nächsten Sonntag nicht wieder mit dem ewig gleichen Sonntagsbraten belohnen oder ihre Familie mit dem Kuchen á la „und ewig grüßt das Murmeltier“ langweilen müssen, sollten Sie dringend zu diesem Kochbuch greifen. Ich jedenfalls bin sehr begeistert und auf dem besten Weg, das Buch durchzukochen :D

  22. Cover des Buches Steinroller (ISBN: 9783492060332)
    Martin Lassberg

    Steinroller

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das Buch hat mich angesprochen, weil die Geschichte in der Steinzeit spielt und zudem ein Krimi ist. Beides mag ich. Tatsächlich fand ich die Story auch originell und humorvoll und auch durchaus spannend. Es ist viel "Ermittlungsarbeit", aber eben auf eine ganz andere, besondere Art. Und zudem hat mich die Geschichte auch zum Schmunzeln bringen können; ich mochte den Humor. 

    Schade, dass es nur diesen einen Band gibt. Ich hätte gerne mehr von Kommissar Steinroller gelesen!  

  23. Cover des Buches Bayerisches Kochbuch (ISBN: 9783791736747)
    Maria Hofmann

    Bayerisches Kochbuch

    (13)
    Aktuelle Rezension von: BlueberryDessert

    Ich liebe dieses Buch, was würde ich nur ohne diese Rezepte machen! Kurz und knapp beschrieben, auf das Wesentliche reduziert (für Anfänger vielleicht nicht so geeignet). Dafür aber geballte Menge an Rezepten. Egal, was man aus der bayerischen Küche sucht, es ist drin. Für mich allein deshalb schon ein Herzenskochbuch, weil es so viele Erinnerungen an meine Großeltern enthält. Kein Schnickschnack, einfach Tradition und bewährter Geschmack. Es lässt auch jegliche Kombinationsmöglichkeiten zwischen Beilagen und Hauptgerichten offen. Das steht bei mir immer griffbereit. Um schnell nachzuschlagen ist es perfekt.

  24. Cover des Buches Kochen wie in Israel (ISBN: 9783833870828)
    Stav Cohen

    Kochen wie in Israel

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Schon die äußere Aufmachung dieses Kochbuchs ist sehr ansprechend und gelungen. Der schön und appetitlich angerichtete Teller mit Hähnchen-Schawarma auf dem Titelfoto macht Lust darauf, mehr über die israelische Küche zu erfahren.

    Nach ein paar einleitenden Worten der Autorin gibt es ein kleines „Länder-Quickie“ mit den wichtigsten, interessantesten Fakten zu Israel. Außerdem erfahren wir Interessantes zu den Top-5-Zutaten, den Helden der israelischen Küche, die wären Kreuzkümmel, Datteln, Granatapfel, Kichererbsen und Tahin.

    Die Rezepte sind in vier große Kapitel gegliedert: Mezze (=Vorspeisen), Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, vegetarische Hauptgerichte und Desserts. Im Rezeptteil gibt es zwischendurch auch immer mal wieder stimmungsvolle Fotos und Sachinformationen zu wichtigen Themen, beispielsweise zu traditionellem Gebäck fürs Chanukka-Fest oder zu „Mejadra“, einem Gericht mit vielen Namen. Viele Rezepte sind länderübergreifend, denn beispielsweise Falafel ist nicht nur in der israelischen Küche unverzichtbar, sondern man findet es in der gesamten arabischen Welt. Auch Hummus oder Baklava sind überall in der orientalischen Küche vertreten.

    Sabich wiederum basiert auf einem traditionellen jüdischen Gericht, das ursprünglich für den Schabatt zubereitet wurde und die israelische Streetfood-Antwort auf Sandwich oder Döner darstellt. Auch Shakshuka ist eine typisch israelische Spezialität, die im Buch gleich mit zwei Variationen vertreten ist: Rote Paprika-Shakshuka oder grüne Sinat-Shakshuka.

    Die vorgestellten Gerichte zeichnen sich dadurch aus, dass die Zutaten ziemlich überschaubar sind. Vieles lässt sich schnell und einfach zubereiten. Besonders gut gefällt mir an den israelischen Rezepten, dass sie auf einer Vielfalt an Gemüsesorten basieren und dass die israelische Küche mit sehr vielen besonders gesunden Lebensmitteln und zahlreichen Gewürzen aufwarten kann.


    Ob Zucchini-Pashtida, Auberginensuppe oder Labaneh mit Feigen und Halva, alles bekommt seine besondere, exotische Note durch die verwendeten Gewürze und Aromen. Hier trifft die klassische auf die moderne Küche. Alle Gerichte wurden von Wolfgang Schardt sehr verführerisch in Szene gesetzt und so schön fotografiert, dass einem beim Betrachten das Wasser im Mund zusammen läuft. Mich animiert die attraktive Aufmachung immer wieder dazu, in dem Buch zu blättern, und viele der gezeigten Gerichte, ganz besonders die vegetarischen, werden in nächster Zeit den Weg in meine Küche finden.

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