Bücher mit dem Tag "flexibilität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "flexibilität" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Crashkurs Marketing (ISBN: 9783448065886)
    Helmut Geyer

    Crashkurs Marketing

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Buch übers Marketing für Einsteiger oder für Interessierte aus anderen Fachgebieten, schön übersichtlich gestaltet mit Aufzählungspunkten, kurzen Randbemerkungen und graphisch schön aufgelockert, hat man doch manchmal den Eindruck, als würden hier arg Binsenweisheiten wiedergegeben. Für einen schnellen Überblick über das Studeinfach sicherlich nicht so schlecht, aber fürs Studium reicht das sicher nicht.
  2. Cover des Buches Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (ISBN: 9783791092423)
    Franz Eisenführ

    Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein gelungenes Buch, das ich mir im Anschluß an meine JUra-Examina gekauft hab, weil man sich ja auch ein bißchen im Betriebswirtschaftlichen auskennen muß. Dem völlig unvorgebildeten Leser werden Grundbegriffe (zb "Entscheidungstheorie") und betriebswirtschaftliche Denkweisen beigebracht, so daß man mal versteht, wie eine betribewirtschaftliche Fragestellung aussieht. Die Ausführungen zu den rechtlichen Fragen fand ich (als Paragraphenonkel) natürlich nur oberflächlich befriedigend, aber zentrale Begriffe, die sonst nur für Verwirrung gesorgt haben, werden erklärt, so daß man zumindest mal "den Fuß in die Tür kriegt" und weiß, was das ganze Fachchinesisch heißt. Für Einsteiger jeder Fachrichtung geeignet.
  3. Cover des Buches Werden Sie ein Genie! (ISBN: 9783280023600)
    Roland R. Geisselhart

    Werden Sie ein Genie!

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Praxishandbuch psychische Belastungen im Beruf (ISBN: 9783898692274)
  5. Cover des Buches Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt (ISBN: 9783940888099)
    Christina Eibl

    Nicht alle Russen haben Goldzähne, sind immer betrunken und auch nicht jeder russische Beamte ist korrupt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Birkhenne
    Meine erste Begegnung mit diesem Buch war bei Facebook. Ich stolperte quasi über den wirklich witzigen, originellen Titel und das dazugehörige Cover. Meine Neugierde war geweckt. Bei dem Titel des Buches dachte ich unwillkürlich an einen Inhalt im Stil eines Wladimir Kaminer. Weit gefehlt! Nur allein der Titel des Buches brachte mich dazu dieses sofort im Internet zu bestellen. Dann fuhr ich erst einmal zur Leipziger Buchmesse. Dort lernte ich dann überraschenderweise auch noch die Autorin des Buches bei einer Lesung persönlich kennen. Was ich da hörte gefiel mir aber von einem Wladimir Kaminer keine Spur. Es handelt sich tatsächlich um ein ernsthaftes Buch, indem Christina Eibl ihre Erfahrungen und Erlebnisse im russischen Alltag schildert. Sie hat weitreichende Russlanderfahrungen nach ihren zweimaligen mehrjährigen Moskauaufenthalten (beim zweiten Mal von 2006 an als Ländergeschäftsführerin des Verlagshauses Gruner + Jahr). Wie die Autorin sagt handelt es sich bei diesem Buch um einen ungeschönten Erfahrungsbericht, der anhand skurriler und auch grausamer Erlebnisse im Überlebenskampf einer Firmenchefin ein tieferes und für manchen völlig neues Verständnis der russischen Durchschnittskultur möglich macht. Dieses Buch zu lesen war für mich sehr interessant, da ich selbst in den 80iger Jahren für drei Jahre in Moskau gelebt und gearbeitet habe. Einige Dinge ändern sich nie. Besonders gut haben mir an den Schiderungen von Christina Eibl die historischen Bezüge zu vielen Verhaltensweisen der Russen gefallen, von denen mir einige wirklich neu waren. "Der August ist ein trügerischer Monat. Das wissen die Russen. Im August kommt das Unheil. Im August erklärte Deutschland Russland den Krieg, im August 2000 bombte man den Fußgängerübergang beim Puschkin-Platz hoch, im selben Monat im Jahr 2004 sprengte sich eine Attentäterin in der Moskauer Metro Rischskaja in die Luft. Im August flog der Tscherkisowskij-Markt in Stücke, im August 2008 begann der Georgien-Konflikt. Im August liegt Russland still. Moskau ist heiß und leer." Als ich das letzte Mal im August 2002 zusammen mit meiner Tochter, die in Moskau geboren ist, die Stadt besuchte, ist uns glücklicherweise nichts passiert und ich habe es damals auch nicht für so gefährlich gehalten. Nach dem Lesen dieses Buches wurde ich eines Besseren belehrt. Wer sich also für Russland und seine Menschen interessiert sollte unbedingt den Erfahrungsbericht von Christine Eibl lesen.
  6. Cover des Buches Die perfekte Masche (ISBN: 9783548374475)
    Neil Strauss

    Die perfekte Masche

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Neil Strauss erzählt die gleiche Geschichte wie Mystery in seinem Buch, dieses häts nicht gebraucht.
  7. Cover des Buches Burnt Offerings (ISBN: 0515134473)
    Laurell K. Hamilton

    Burnt Offerings

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Kürzlich habe ich ein Interview mit Laurell K. Hamilton gelesen, indem sie erklärte, sie habe Richard in Anitas Leben gebracht, um es zu vereinfachen und sie vor Jean-Claude zu retten. Das hat ja wunderbar funktioniert. Spätere Versuche, Anita vom Chaos in ihrem Leben zu erlösen, scheiterten ebenfalls. Hamilton bemerkte selbstironisch, sie sollte aufhören, die Umstände für Anita verbessern zu wollen, weil sie dabei alles nur noch schlimmer macht. Ihr ist bewusst, dass sie mit dem Liebesdreieck zwischen Anita, Richard und Jean-Claude viele ihrer Leser_innen verärgert, empfindet die Dreiecksromanze aber als Folge ihrer Entwicklung. Alle drei treffen ihre eigenen Entscheidungen, ob ihr diese nun gefallen oder nicht. Ich war gespannt auf die Entscheidungen, die mich im siebten Band der „Anita Blake“-Reihe, „Burnt Offerings“, erwarteten.

    Anita Blake ist bereit, die Folgen ihres Handelns zu tragen. Sie kann Richards verletzten Zorn aushalten und ihre Pflichten als Lupa seines Werwolfsrudels dennoch erfüllen. Irgendwann müssen sie ihre Verbindung durch das Triumvirat erforschen, aber vorerst ist Anita mit etwas Abstand zufrieden. Schließlich muss sie den Babysitter für eine Gruppe Werleoparden spielen, die seit Gabriels Tod wehrlos sind. Die Katzen sind jedoch nicht die einzigen, die ihren Schutz benötigen. Der Vampirrat ist in der Stadt. Monster, die sogar Monster fürchten. Sie erwarten von Jean-Claude eine Rechtfertigung für den Mord an Mr. Oliver. Natürlich ist der Prozess nur die zivilisierte Fassade uralter Intrigen und kreativer Grausamkeiten, ersonnen von gelangweilten, übernatürlichen Sadisten. Schnell geraten alle, die Anita und Jean-Claude wichtig sind, in Gefahr. Hat der Rat vielleicht sogar mit den Brandanschlägen zu tun, die Vampiretablissements in ganz St. Louis treffen? Anita muss sie so schnell wie möglich loswerden. Verantwortung zu übernehmen, kann manchmal ziemlich nerven.

    Man kann Laurell K. Hamilton vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie ihre Protagonistin Anita Blake ihre Suppe nicht selbst auslöffeln lassen würde. „Burnt Offerings“ ist sehr eng mit „The Killing Dance“ verknüpft und behandelt die Konsequenzen, die sich aus dem Vorgängerband ergeben. Trotz neuer Provokationen in Form des Vampirrats und der Brandanschläge in St. Louis stellen die Implikationen des Triumvirats, das Anita, Richard und Jean-Claude in einer Notlage eingehen mussten, meiner Meinung nach den Kern dieses siebten Bandes dar. Das Triumvirat ist eine potente magische Verbindung zwischen Gestaltwandler, Vampir und dessen menschlichen Diener. Dieser intensive mentale, emotionale und physische Bund verändert die Beziehung zwischen Anita, Richard und Jean-Claude in einem Ausmaß, das sie erst zu erfassen beginnen. Sie teilen Gefühle, Fähigkeiten und Macht und müssen lernen, mit den Vor- und Nachteilen dieser wenig erforschten Magie umzugehen. Folglich verkompliziert das Triumvirat das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den dreien. Man stelle sich vor, man wäre auf ewig zwischen Partner und Ex-Partner gefangen, an sie gekettet und könnte ihre Emotionen spüren. Brr. Anita ist nicht zu beneiden. Ich laste es ihr daher nicht an, dass ich am Anfang von „Burnt Offerings“ den Eindruck hatte, ihr kämen die sowohl die Ermittlungen bezüglich des Brandstifters als auch die Situation der Werleoparden sehr gelegen, um sich nicht mit den beiden Männern in ihrem Leben auseinandersetzen zu müssen. Ich empfand es als bemerkenswert, wie bereitwillig Anita Verantwortung für die Leoparden übernimmt. Sie ermordete Gabriel; für sie ist es selbstverständlich, sich um die Folgen seines Ablebens zu kümmern. Hierin zeigt sich ihre Charakterstärke, obwohl sie zunächst ignoriert, dass sie nur aufgrund des Einflusses des Triumvirats fähig ist, die Rolle der Nimir Ra (und der Lupa) auszufüllen. Der Auftritt des Vampirrats beendet ihre Verdrängungsstrategie schmerzhaft, denn gegen diese uralten Blutsauger ist sie auf die Macht ihrer Dreiecksverbindung angewiesen. Der Rat ist meiner Ansicht nach die nächste Stufe in Laurell K. Hamiltons Worldbuilding, durch die sie die Vampirwelt vielfältiger gestaltet und Jean-Claude in Relation setzt. Im Vergleich zu diesen unvorstellbar machtvollen Untoten mit ihren individuellen, beängstigenden Fähigkeiten wirkt er wie ein zahmes Schmusekätzchen. Ihr beiläufiger Sadismus zeigt Anita, wie umfangreich die Liste der Personen, für die sie töten würde, mittlerweile ist. Sie wird tiefer und tiefer in das paranormale Universum hineingezogen und verliert zusehends den Kontakt zu ihrer Menschlichkeit, was Hamilton anhand der Verschlechterung ihrer Beziehungen zu Dolph und ihrer besten Freundin Ronnie elegant betont. Der einzige, der in ihrem Freundeskreis noch als einigermaßen normal durchgeht, ist Larry, der inzwischen glücklicherweise allein auf die Toilette darf.

    „Burnt Offerings“ steht exemplarisch für den Aufbau der „Anita Blake“-Reihe, deren Bände eher durch Charakterentwicklung als durch inhaltliche Fortschritte verbunden sind. Laurell K. Hamilton untersucht primär die Frage, wie die Ereignisse ihre Protagonistin verändern, statt eine festgelegte Handlungslinie zu verfolgen. Sie konfrontiert Anita mit neuen Herausforderungen, um zu erforschen, wie sie reagiert, nicht, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Es geht weniger darum, was Anita erlebt, sondern vielmehr wie sie es erlebt. Deshalb ist die Reihe so lang. Dieser Ansatz ermöglicht Hamilton Konstanz und Flexibilität. Ich möchte mich noch nicht versteifen, ob ich diese Herangehensweise nun mag oder nicht, Fakt ist aber, dass ich „Burnt Offerings“ eher mittelmäßig fand. Die Brandanschläge kamen zu kurz und waren daher überflüssig. Meinetwegen braucht nicht jeder Band einen Fall als Aufhänger und Anita muss auch nicht auf Teufel komm raus ermitteln. Seien wir doch ehrlich: um ihre Polizeiarbeit geht es bereits jetzt nur noch sekundär.

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