Bücher mit dem Tag "fließbandarbeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fließbandarbeit" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Der stumme Tod (ISBN: 9783492316118)
    Volker Kutscher

    Der stumme Tod

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Dieses Buch habe ich gelesen, als ich mir die Wartezeit auf Babylon Berlin verkürzen wollte, weil die dritte Staffel lose auf diesem Buch basiert. Gefallen hat es mir allerdings nicht so. 

    Die Story ist eigentlich vielversprechend: Kommissar Gereon Rath versucht 1929 in Berlin den Tod mehrerer Schauspielerinnen aufzuklären, die erste wurde Opfer eines sabotierten Scheinwerfers, der anderen wurden die Stimmbänder rausgeschnitten.

    Das Ganze spielt vor dem Hintergrund des Wechsels von Stumm- zu Tonfilm, eigentlich interessant, wird aber wenig beleuchtet. Mein Problem war, dass man zu früh wusste, wer die Schauspielerinnnen tötet und daher die ohnehin fehlende Spannung also ziemlich früh flöten geht. Es wird einfach zu viel Zeit auf anderes verschwendet und oft laufen die Handlungen sehr antiklimatisch. 

    Also nein, man muss es nicht gelesen haben. 

  2. Cover des Buches Das Leben wartet nicht (ISBN: 9783257244281)
    Marco Balzano

    Das Leben wartet nicht

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra-H

    Zunächst muss ich sagen, dass ich diesen Roman auf Italienisch gelesen habe, weshalb ich nicht weiß, ob die ganze Bandbreite seiner Qualität auch in der deutschen Fassung zum Tragen kommt. Allerdings schließe ich aus anderen sehr positiven Rezensione, dass die Übersetzung gelungen sein muss.
    Die Geschichte eines Mannes, der in den Sechzigerjahren wie viele andere „Terroni“ in jungen Jahren in Italiens Norden geschickt wird, um der Armut seines sizilianischen Lebens entfliehen zu können (oder besser: um nicht länger als zusätzlicher Esser zur Last zu fallen) und sich trotz seines Bemühens nicht wirklich zurechtfindet, ist zutiefst berührend, ohne dass dabei nur einen Moment lang mit Sentimentalitäten gearbeitet wird. Im Gegenteil. Balzano lässt lediglich die Umstände für sich sprechen und bedient sich dabei einer klaren, schnörkellosen Sprache.
    Die sich über Jahrzehnte erstreckende Geschichte ist voller Tragik, aber ohne jedes Pathos, was sie für mich um so intensiver gemacht hat.
    Was mir selten passiert: Ich habe die letzten Sätze des Romans mit Tränen in den Augen gelesen. 


  3. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  4. Cover des Buches Knochenarbeit (ISBN: 9783446235793)
    Frank Hertel

    Knochenarbeit

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sicherlich ein "interessanter" Erfahrungsbericht. Ein studierter Mann entscheidet sich bewusst für Fließbandarbeit, die bekanntlich "Knochenarbeit" ist. Dabei lernt er die unterschiedlichsten Charaktere kennen, die eins gemeinsam haben: Sie machen Knochenarbeit. Viele, weil sie keinen besseren Job bekommen, viele, weil sie zu bequem sind, sich einen anderen Job zu suchen, oder nicht die Kraft dazu haben, obwohl sie etwas "Besseres" machen könnten. Auch mit der Frage, was dieses "etwas Besseres" ist, beschäftigt sich Frank Hertel. Er stellt ganz offen die Frage, ob die harte körperliche Arbeit so schlecht sei, oder nicht doch gut, weil sie ehrlich ist. Ob sie die Menschen kaputt macht, oder ob die Menschen schon vorher kaputt waren. Lesenswert!
  5. Cover des Buches Satt und sauber? (ISBN: 9783644411616)
    Brigitte Heinisch

    Satt und sauber?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Mariesche
    Brigitte Heinisch führt einen fast aussichtslosen Kampf gegen den Pflegenotstand. Bewohner die Stunden lang in ihren eigenen Exkrementen liegen, völlig unterernährt und Monate lang nicht mehr geduscht worden sind, weil einfach keine Zeit für "Extras" bleibt, sind Alltag in deutschen Altenpflegeheimen und Krankenhäusern. Brigitte Heinisch versucht mit umfassenden Berichten und Beweißen diesen Missstand juristisch anzugehen. Erfährt aber selbst dort voreingenommene Richter die ohne Begründung ihre Anzeige abweißen. Es bleibt der Gedanke, das Provit der großen Konzerne wichtiger sind als eine gute Versorgung unserer Großmütter und Großväter. Der Konzern in dem Fr. Heinisch ihre Erfahrungen mit gefählicher Pflege gemacht hat, macht bis heute Gewinn in Millionenhöhe und baut weiterhin Personal ab. In der Nachtschicht ist eine examinierte Pflegekraft mit 2 Helfern für 150 Patienten zuständig!!!!!

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