Bücher mit dem Tag "flittchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "flittchen" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches London Road - Geheime Leidenschaft (ISBN: 9783548285986)
    Samantha Young

    London Road - Geheime Leidenschaft

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Johanna hat eine Alkoholkranke Mutter und sorgt für Sie und ihren kleinen Bruder, dabei datet Sie immer wieder ältere reiche Männer und hofft auf einen Heiratsantrag und somit finanzielle Sicherheit. Sie arbeitet an der Bar und dort lernt sie Cameron kennen, zwischen den beiden knistert es, doch Johanna darf wahre Gefühle nicht vor Sicherheit stellen…

    Naja…ich hatte extreme Mühe mit der Protagonistin, sie datet Malcom einen etwas älteren und wohlhabenden aber gutaussehenden Mann, wenn sie bei ihm ist, ist sie die «perfekte Freundin» und verstellt sich…Ihre Gedanken waren mühsam, es dreht sich alles um hoffentlich klappt es diesmal (damit ist der Heiratsantrag gemeint) also ehrlich…Die Protagonistin hat sich zusätzlich sehr kontrovers verhalten, auf der einen Seite ist es ihr egal was die anderen von ihr halten, dann trifft es sie aber wieder wenn jemand eine Äusserung macht… Zusätzlich hat sie mir ein wenig zu viel von dem Protagonisten aus Band 1 geschwärmt…dies war irgendwie komisch…Die Gedanken der Protagonistin zu verfolgen war für mich einfach nur mühsam, hätte diese vor mir gestanden hätte ich sie womöglich geschüttelt…

    Dazu kam das «ich mache das aber nur wegen meinem Bruder Konzept», also eigentlich ist es moralisch verwerflich aber da ein guter Gedanke dahinter steckt ist es in Ordnung… uff…das ist jetzt schon das zweite Buch von dieser Autorin, bis jetzt hat sie mich noch nicht geflasht… dabei habe ich noch so einiges von ihr auf dem SUB…

    Ich kann es für niemanden empfehlen, da leider bis auf den fliessenden Schreibstiel (deswegen auch 2 Sterne) ich nichts Positives an diesem Buch finden konnte…es gibt mit weitem besseres in diesem Genre…

     

  2. Cover des Buches Den Mund voll ungesagter Dinge (ISBN: 9783453271036)
    Anne Freytag

    Den Mund voll ungesagter Dinge

     (557)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Ich habe vorher noch kein Buch von Freytag gelesen und bin wirklich begeistert. "Der Mund voll ungesagter Dinge" hat mich wirklich positiv überrascht, dennoch stehe ich etwas im Konflikt mit dem Buch.

    Es geht in dem Buch um Sophie, die mit ihrem Vater bis vor kurzem allein in Hamburg gewohnt hat. Sophie wird aus ihrer vertrauten Welt gerissen und zieht mir ihrem Vater - aufgrund seiner neuen Partnerin - nach München. Da strandet Sophie nun; in einem neuen Haus, Stiefmutter, zwei kleine Brüder. Alles scheint verloren, aber dann lernt Sophie das Nachbarsmädchen kennen.

    Das Buch ist definitiv der LGBTQ+ Community zuzuordnen, aber genau da gab es für mich ein paar Schwierigkeiten. Ich versuche ohne Spoiler meine Bedenken zu äußern und warum es für mich trotzdem ein so wertvolles Buch ist.

    Zunächst einmal das Positive:
    Ich fand den Schreibstil und die Gedankenwelt von Sophie sehr real. Der Schmerz und ihre Gefühle schon alleine zum Thema Umzug und Stiefmutter waren beeindruckend geschrieben. Diese Gefühle, die Kinder/Jugendliche dabei empfinden sind häufig chaotisch, nicht immer rational und auch manchmal mitleidserregend. Ich bin selbst Scheidungskind, deswegen war ich von der Tiefe und Komplexität sehr überrascht.
    Im Allgemeinen machen manche Charaktere einen wütend (auch Sophie mit ihren Entscheidungen und Gedanken), aber ich finde davon lebt dieses Buch und macht es so real. Menschen machen halt Fehler.

    Aber:
    Der Klappentext des Buches verrät es schon: Bei dem Buch geht es um gleichgeschlechtliche Liebe bzw. Beziehungen. Das ist absolut positiv und gerade in der deutschen Verlagswelt noch nicht häufig vertreten. Zudem gibt es explizite Szenen, die auch gut und realitätsnah beschrieben sind (im Gegensatz zu anderen Büchern, die ich gelesen habe). Aber genau da ist mein Knackpunkt. Ich liebe die Gedanken von Sophie, zu ihrem Umzug, den Schmerz, die Wut, ihrer Stiefmutter, aber (und jetzt kommt leider ein kleiner Spoiler) über Bisexualität oder Pansexualität wird in diesem Buch niemals gesprochen, obwohl Sophie nicht als Lesbe abgestempelt werden will. Das warf einige Fragen bei mir auf. Zudem waren es für mich zu viele explizite Szenen und zu viele Diskussionen über gleichgeschlechtlichen Verkehr, anstatt auf Liebe und Beziehung einzugehen.

    Fazit:
    Dennoch ist das Buch für mich ein wahres Highlight. Es hinkt an der Repräsentation der LGBTQ+ Inhalte, aber dennoch ist es eines der wenigen deutschen Bücher, die das Thema überhaupt aufgreift und darauf eingeht. Ich habe das Buch so sehr gemocht, weil mir Sophie und die anderen Charaktere so unheimlich real erschienen. Deswegen auch 4,5 Sterne. Das Ende fand ich etwas zu leicht umgesetzt und hätte für mich auch nicht so sein müssen. Freytag wollte vermutlich ein absolutes Happy End.

  3. Cover des Buches Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein? (ISBN: 9783570302088)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein?

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Simba99
    Als Fan der Fernsehrserie musste ich nun auch mal mit den Büchern beginnen. Eins vorweg, der Aufbau der Familien ist ganz anders als in der Serie. Ich hoffe das lässt drauf schließen, dass auch die Story eine ganz andere ist. Das fänd ich super!

    Der Einstieg mit dem ersten Buch war schonmal super! Bin ich mal gespannt wies weitergeht!
  4. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

     (2.093)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    House of Night geht in die dritte Runde. Und noch lange ist kein Ende in Sicht. Zum Schreibstil möchte ich nichts mehr sagen, der hat sich nämlich nicht verändert und liest sich weiterhin so, als hätte jemand „coole Jugendwörter“ in der Bravo nachgeschlagen und das Ergebnis in das Buch gezwungen.

    Wieder einmal werden Zoeys Freunde vorgestellt: Stevie Rae ist immer noch weg, Damien ist immer noch schwul (und benimmt sich an einer Stelle auch schwul, obwohl er sonst „überhaupt nicht tuntig!!!“ ist), Shaunee und Erin sind immer noch von der Partie (und reden weiterhin hauptsächlich von Jungs und Schuhen) und Erik ist auch da. Auch hier wird wieder viel wiederholt, wir müssen uns also wieder einmal anhören, wie heiß Erik ist, dass Shaunee und Erin keine biologischen Zwillinge sind, dass Zoey besonders ist usw. usf. Sollte ich eine Charakterbeschreibung von Zoeys Freunden machen wollen, würde ich auch nach Band 3 ordentlich ins Schlingern geraten, denn keiner von Zoeys Freunden sticht charakterlich besonders hervor. Stevie Rae mag da eine Ausnahme sein, über sie erfahren wir noch am meisten – schön blöd, dass sie in diesem Band wenig auftaucht.

    Zoeys Oberflächlichkeit beginnt bereits auf Seite 1 (ICH schminke mich dezent, nicht wie diese ganzen Waschbär-Tussen da draußen) und auch hier zeigt Zoey wieder gewöhnungsbedürftige Gedankengänge (Grandma Redbird ist STEINALT – mindestens Mitte 50! Es ließ sich nicht herauslesen, ob das ein Scherz sein sollte, unserer Zoey würde ich so eine Aussage jedenfalls zutrauen). Es ist unfassbar schade, dass ein Buch, in welchem Frauen und Weiblichkeit eine große (und positive) Rolle spielen (Stichwort Matriarchat) dennoch nicht ohne sexistische Schimpfwörter und die allseits bekannte Doppelmoral auskommt. Hier muss ich wiederholen, was ich in meiner Rezension zu Teil 1 bereits gesagt habe: Potential wäre dagewesen.

    Besonders am Anfang wird wieder sehr viel wiederholt, ganz so, als wären alle Leser übermäßig vergesslich. Eine kleine Auffrischung ist eine Sache, aber bitte nicht über 100 Seiten lang. Dafür geht es handlungsmäßig schneller zur Sache. Vergleichsweise früh wird die Thematik mit den roten Jungvampyren und Stevie Raes vermeintlichem Tod aufgegriffen. Leider geht die eigentlich spannende Geschichte in dem unendlichen Geschleime von Zoeys Liebhabern unter. Heath ist diesmal derjenige, der abwesend ist, dafür ist Erik jetzt da um Zoey die Füße zu küssen und auch Loren Blake hat einige Schleimballen auf Lager. Bei Letzterem wirkt die Ganze Farce noch um einiges schlimmer, weil er ihr Lehrer und wesentlich älter ist. Da hilft es auch nicht, dass Loren Zoey (erfolgreich) einredet, sie wäre eine Göttin unter Halbgöttern und quasi schon eine Frau. Zoeys ständiges hin und her zwischen „Ich bin ja keine Schlampe, nicht so wie Aphrodite“ und „Oh Göttin, ich bin ein Flittchen“ ist furchtbar anstrengend. Besonders nervig ist hierbei wieder ihre Doppelmoral: andere verurteilt sie sofort, macht dann aber genau das, was sie verurteilt. Immerhin sehen wir in diesem Band Zoeys perfekte Fassade bröckeln. Zoey trifft aus Naivität eine Fülle von falschen Entscheidungen und ist am Ende komplett überrascht, dass ihr das am Ende auf die Füße fällt.

    Hier kommen wir zu Aphrodite, die in den ersten Bänden vor allem die Rolle als schlampige Oberzicke eingenommen hat. Aphrodite bekommt in diesem Band mehr Raum für eine Charakterentwicklung und ist am Ende tatsächlich sympathischer als die eigentliche Hauptperson. Dass sie zu den wenigen Personen gehört, die Zoey nicht blindlings nachstolpern bringt ein wenig frischen Wind in die Reihe.

    Das Buch endet mit einem Cliffhanger – tatsächlich erwacht hier wieder das Potential der Reihe welches – wie ich an dieser Stelle schonmal verraten kann – im weiteren Verlauf der Reihe nicht ausgeschöpft werden wird. Eigentlich könnte man, wenn man die Wiederholungen wegkürzt und dieses ewige Liebesgeplänkel weglässt, die Kernhandlung auf ungefähr 100 Seiten runterbrechen. Und es hätte dem Buch auch gutgetan.

    Fazit: Das verschenkte Potential ist in diesem Teil besonders schmerzhaft – die Story geht unter in dem, was mit ganz viel gutem Willen als Liebesgeschichte bezeichnet werden könnte. Die Hauptprobleme sind nach wie vor Zoey als Protagonistin, das Strecken der Story und der Schreibstil.

  5. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelszorn (ISBN: 9783802582752)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelszorn

     (579)
    Aktuelle Rezension von: selinx05

    Elena Deveraux ist einzigartig und eine starke Person, die man im zweiten  Band besser kennenlernt und noch mehr im Herze schließt. Elena ist sympathisch und selbstbewusst. Sie hat so viel erlebt und auch Raphael hatte es nicht immer leicht ,was ihn in meinen Augen noch sympathischer macht. 

    Ich finde es wurde zu wenig erwähnt wie lustig die Reihe auch ist ich liebe die Sprüche aber auch an Spannung fehlt es in diesem Teil nicht!



  6. Cover des Buches Those Girls – Was dich nicht tötet (ISBN: 9783596034703)
    Chevy Stevens

    Those Girls – Was dich nicht tötet

     (248)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Die Geschichte beginnt gleich mitten im Geschehen: 3 Geschwister Dani, Courtney und Jessica im Teenageralter sind alleine zuhause und erwarten ängstlich die Rückkehr ihres Vaters, der wegen der Arbeit monatelang von zuhause weg ist. Die Mutter ist früh verstorben und der Vater schwer alkoholkrank. Die drei Mädchen werden regelmäßig vom Vater verprügelt. Auch dieses Mal kommt der Vater sturzbetrunken nach Hause und prügelt hemmungslos auf Courtney ein. Aus Angst das ihr Vater Courtney umbringen wird erschießt die Jüngste den Vater. Fluchtartig verlassen sie das Haus. Doch ihr Pick up gibt in einem kleinen Dorf den Geist auf und geraten in die Fänge von zwei Vergewaltigern, die die Mädchen gefangen halten. 

    "Those Girls" von Chevy Stevens ist sehr eindringlich und fesselnd erzählt. Das Leben der drei Mädchen ist nicht gerade einfach und dann geraten sie auch noch in Alptraum, der einschneidend  für ihr zukünftiges Leben . Im 1. Teil wird die Geschichte in der Perspektive von Jessica erzählt, im zweiten Teil von einer Person, die nicht direkt mit dem Traumata der 3 Frauen etwas zu tun hat, aber dadurch, dass diese Person nichts über  die Vergangenheit der 3 Frauen weiß, verdeutlicht es durch ihre Perspektive umso mehr, wie sehr diese Erlebnisse das Leben der Frauen beeinträchtigt. 

    Ich habe beim Lesen sehr mit den 3 Mädchen mitgefühlt und umso mehr habe ich bewundert, dass Dani Courtney und Jessica in den schlimmen Situationen sehr viel innere Stärke gezeigt haben. 

    Fazit: fesselnde Story über 3 Mädchen, wobei das Thema Gewalt gegenüber Frauen wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. 



  7. Cover des Buches Addicted to You - Atemlos (ISBN: 9783453418325)
    M. Leighton

    Addicted to You - Atemlos

     (597)
    Aktuelle Rezension von: sakura_books

    Als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen habe war ich schon von den Zwillingen fasziniert und musste es unbedingt lesen, beide Charaktere sowohl Cash wie auch Nash haben Dingen an sich die einem sehr Ansprechen. Cash, der Bad Boy der Clubbesitzer und äusserlich sehr verführerisch ist und einem total den Kopf verdreht und das Düstere aus einem hervorlockt. Dann Nash der Good Boy denn alle Schwiegereltern lieben würde und dazu ist er noch Anwalt und hat ein Jura Studium in der Tasche der perfekte Mann für die Zukunft für eine Familie.....doch was passiert wenn diese zwei Personen verschmiltzt und du die Wahrheit erfährst. Dieses Buch war mit voller Spannung und Faszination....ich hatte noch nie so eine. Twist in einer Geschichte gelesen wie in diesem hier....Doch die Gefahr besteht immer...wenn man sie am wenigsten erwartet lauert sie schon an der nächsten Ecke...

  8. Cover des Buches Gangland (ISBN: 9783426513972)
    Howard Linskey

    Gangland

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Was ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören!
  9. Cover des Buches The Godfather (ISBN: 0451167716)
    Mario Puzo

    The Godfather

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Vorlage zu dem wundervollen Film mit Brando, Pacino usw. Der Aufstieg des Don wird erzählt, und wie er Audienz hält, indem er sich die Sorgen seiner Bittsteller anhört und mal gütig, mal kalt reagiert, wie er seine Nachfolge zu regeln gedenkt, sich mit seinem Consigliori berät und auch äußert widerspenstige Naturen wie den Filmproduzenten Jack Woltz zu überzeugen vermag ("Ich hab ihm ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen konnte.") Nur die Beschreibung von Sonnys "derbem Puttengesicht" wirkt albern.
  10. Cover des Buches Pornostar (ISBN: 9783453675049)
    Jenna Jameson

    Pornostar

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    JottJott das Pornogenie: Jenna ist die bekannteste Pornodarstellerin der Welt und berichtet ausführlich aus ihrem Leben und schildert ihren Lebensweg. Zum Vorschein kommt eine überraschend sympathische und zielstrebige junge Frau: Jenna berichtet von den Schwächephasen in ihrem Leben (der frühe Verlust der Mutter, ein furchtbares Vergewaltigungtrauma und ein Totalabsturz als Crystal-Meth-Zombie), von falschen Freunden und ihrem Aufstieg zum Aushängeschild einer Milliarden-Branche. Ein ehrliches Buch über eine charismatische junge Frau.
  11. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  12. Cover des Buches Aufgeputscht und abgefahren (ISBN: 9783942920636)
    Liz Hoppe

    Aufgeputscht und abgefahren

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch handelt von zwei jungen Frauen in Berlin, die sich zuerst nicht ganz grün sind, aber dann zunächst über eine Drogen- und Alkfreundschaft zueinanderfinden und ins permanente Nachtleben, gefolgt von Afterhour und Konterbier bzw. -joint mittags um Zwölf, abtauchen. Rausch folgt auf Rausch und Exzeß auf Exzeß, die Damen sehen immer verspulter und druffi auf, aber der geneigte Leser verfolgt doch mit großem Interesse, ob dieses Experiment am eigenen Körper gut ausgeht. Hat mich einen langen Nachmittag sehr gut unterhalten!
  13. Cover des Buches Portnoys Beschwerden (ISBN: 9783446251243)
    Philip Roth

    Portnoys Beschwerden

     (62)
    Aktuelle Rezension von: LarissaMaria

    Ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Im Prinzip zumindest. Zwangsstörung meets Promiskuität.

    Nicht selten wurde Philip Roth dafür kritisiert, dass seine Charaktere zu getrieben sind, es ginge nur um Sex und Selbstmitleid,
    Die geteilten Meinungen, welche über ihn kursieren, haben mein Interesse geweckt. Ich wollte mir selbst ein Bild machen.

    Ich lernte also Alexander Portnoy kennen; einen jüdischen Amerikaner, der beim Psychiater sitzt und sein Leid klagt.
    Das würde das ganze Buch eigentlich schon in einem Satz zusammenfassen.

    Der Monolog, aus dem das Buch besteht, veranschaulicht seinen Werdegang, schildert eine Existenz ohne besondere Sternstunden, ohne besonderen Glanz.

    Seine Kindheit mit der Glucken-Mama und dem Waschlappen-Vater, seine Jugend, das Erwachen seiner Sexualität welche gleich in zwanghafte Sphären abdriftet, seine Unfähigkeit eine gute Beziehung zu führen… es ist eine endlose Misere.

    Ich war während des Lesens ständig hin und her gerissen; zwischen Abscheu vor dem Protagonisten und Bewunderung für die Fähigkeit von Roth, dessen verrückte Gedankensprünge so anschaulich darzustellen.

    Daher machte das Lesen irgendwie Spaß. Großteils war ich einfach nur genervt von Portnoys Veranschaulichungen, seinen Anschuldigungen, seiner Unfähigkeit zu erkennen, dass man an seinen Fehlern arbeiten kann...  aber genau das hat eine eigene Art von Spannung erzeugt.

    Ich bin nicht restlos begeistert, aber besonders die Pointe am Schluss hat mich nochmals laut auflachen lassen.

    Also der Gesamteindruck war nicht schlecht.

  14. Cover des Buches Er Kommt Um Sieben - Short Stories / Beilage Cosmopolitan 8/1996 (ISBN: B0025WJ0CK)
    Kathy Lette

    Er Kommt Um Sieben - Short Stories / Beilage Cosmopolitan 8/1996

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Kurzgeschichten von Mrs. Lette, die den "Sushi-Schwestern" entnommen wurden, wer also bereits über dieses sehr meinungsstarke Buch verfügt, muß hier nicht zuschlagen. Geschildert wird das mißratene Liebesleben einer Gruppe Freundinnen in Sydney gegen Ende der 80er Jahre, alle sind weltgewandt und genießen die Vorzüge des Feminismus, während sich an der Behandlung durch selbstverliebte gedankenlose Männer nicht geändert hat (bei dem Fernsehfuzzi mußte man gleich an "Kachelmann" denken), die sie hinhalten und an ihren Bedürfnissen vorbeireden. Nie ging es Frauen wirtschaftlich besser, warum sind sie nicht glücklich? Stehen sie sich mit ihrer Entscheidungsschwäche selbst im Weg? Sehr nachdenklich machend, sehr gelungen!
  15. Cover des Buches Annas Erbe (ISBN: 9783894250539)
    Horst Eckert

    Annas Erbe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Jeami

    Danke Burkhard!

     

    Ein versoffener, gewalttätiger Polizist, ein 25 Jahre alter Mord, Korruption, Phonographie, käufliche Polizisten - und das sehr, sehr spannend geschrieben.

    Das Buch ist von 1995 und kein so Einheitsbrei, der einem mittlerweile von den Verlagen vor die Nase gesetzt wird - einen gelesen, den Rest gekannt.

    Das ist eine gekonnt erzählte Geschichte bei der ich mich glänzend unterhalten habe. Läuft unter alt aber gut!

  16. Cover des Buches High Times (ISBN: 9783453640337)
    Uschi Obermaier

    High Times

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Sumsi1990
    Wer sich wie ich für alternative Lebensformen bzw. andere Lebensentwürfe interessiert und es spannend findet, wie andere Menschen (egal ob berühmt oder nicht) ihr Leben gestalten, ist mit diesem Buch jedenfalls gut beraten.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich vor diesem Buch relativ wenig über Frau Obermaier wusste und das Buch eher wegen ihren Ausflug in die Kommune 1 gekauft habe. Als ich dieses jedoch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme für diese Frau. Sie erzählt ungeniert und offen was und mit wem sie was erlebt hat, ist ehrlich, kompromisslos und humorvoll. Ich liebe dieses Buch, auch wenn ich dieses Leben nicht führen wollen würde und auch nicht immer jede Situation nachvollziehen oder verstehen kann.

    Auf jeden Fall wird hier ein spannender Teil eines Lebens verarbeitet, der teilweise auch etwas zum Umdenken anregt.
  17. Cover des Buches Ferne Verwandte (ISBN: 9783442743025)
    Gaetano Cappelli

    Ferne Verwandte

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Cappellis wunderbarer Roman über einen Schlawiner, der durchs Leben findet, Kiffer Säufer Frauenschwarm, und doch ist das einzige, was ihn wirklich umtreibt, die Sehnsucht nach den USA. Unter der tyrannischen Großmutter Nonnilde aufgewachsen, vom Tagedieb Pit in die Freuden des Müßiggangs und des Kiffens eingeweiht, sind ihm bald alle Frauen willig (eine Verfilmung bekäme nur eine "Ab 18"-Freigabe!), triebgesteurt taumelt er durchs leben und machte so alle Phasen neuerer italienischer Geschichte mit (als Beatnik, Hippie usw.). Herlich komisch, mir wie viel Selbstironie hier die Italiener durch das gelato gezogen werden, ein großartiges Buch!
  18. Cover des Buches Hamish Macbeth und das tote Flittchen (ISBN: 9783404177851)
    M. C. Beaton

    Hamish Macbeth und das tote Flittchen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Motzbeck

    Über Jahre hinweg hatte Maggie Bird als Geliebte und Ehefrau betuchter Männer ein beträchtliches Vermögen angehäuft, am Ende hat sie sich dann aber tatsächlich mit einem Kellner eingelassen, der ihr erstmals vermittelt, wie es ist, sitzen gelassen zu werden. Also flieht sie ins verschlafene Lochdubh, wo sie sich offensichtlich einen Schutzpanzer angefressen hat und wo sie gemeinsam mit einer Nichte, die sie nach deren Krebsbehandlung zu sich genommen hat, lebt. So ofensichtlich unglücklich wie sie ist, so schlecht behandelt sie auch ihre Nichte, ein etwas verhuschtes Wesen, das sich allerdings in Hamish verliebt hat. Doch nach einem Blick in den Spiegel erkennt Maggie, dass sie sich ändern muss, was sie, zumindest äußerlich, durch den Besuch einer Welness-Einrichtung auch tut, charakterlich bleibt sie aber eher die alte Schreckschraube.Ihre Nichte Alison hat die Zeit ihrer Abwesenheit regelrecht genossen, doch jetzt droht ihr neben den gewohnten verbalen Nackenschlägen zudem die Gefahr, enterbt zu werden, denn Maggie hat sich entschlossen, zu heiraten. Dazu lädt sie vier Ex-Liebhaber ein, die sie für noch reichere Kandidaten abserviert hatte. Diese trudeln dann auch in Lochdubh ein, als Leser stellt man sich zunächst die Frage: Wie blöd kann ein Mann sein, auf solch ein Angebot einzugehen. Doch es ist nicht die alte Liebe, die sie dorthin treibt, sondern die Aussicht auf das zu erwartende Vermögen im Fall des Ablebens der herzkranken Maggie. Diese stirbt denn auch erwartungsgemäß eines unnatürlichen Todes, Täter bieten sich ja nun genug an. Hamish, aus der Stadt nach einigen Intrigen der Dorfbewohner nach Lochdubh zurückversetzt, muss also erneut in einem Todesfall ermitteln, diesmal allerdings nicht unter dem missgünstigen Inspector Blair, der sich durch eine bösartige Verleumdung Hamishs selbst aus dem Fall gekickt hat, sondern unter dem zunächst harmlos auftretenden Inspector Donati, der sich am Ende aber genau so karrieregeil wie Blair entpuppt. Aber wie so oft ist es wieder Hamish, der den Täter, der aus einer ganz anderen Ecke als erwartet kommt, überführen kann, doch bis dahin geschen noch ein weiterer Mord und ein Mordanschlag.

    Nachdem ich mich auf die Reihe eingelassen habe, werde ich sie nun auch weiter verfolgen, zumal sich auch im Verhältnis Priscilla-Hamish einige interessante Veränderungen zeigen.

  19. Cover des Buches Die perfekte Masche (ISBN: 9783548374475)
    Neil Strauss

    Die perfekte Masche

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Neil Strauss erzählt die gleiche Geschichte wie Mystery in seinem Buch, dieses häts nicht gebraucht.
  20. Cover des Buches Royal Flash (ISBN: 9783863461027)
    George MacDonald Fraser

    Royal Flash

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Beauty Queens (ISBN: 9780439895989)
    Libba Bray

    Beauty Queens

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Allgemein: Ich habe anfangs gedacht, dass dieses Buch eine leichte Sommerlektüre sein würde über Models die bei einem Flugzeugabsturz auf einer "einsamen" und gefährlichen Insel landen und trotzdem nur an ihr Aussehen und das Gewinnen denken und die wenig im Kopf haben. Ich erwartete eine lustige völlig übertriebene typische Klischee-Geschichte. Allerdings wurde ich vollkommen positiv überrascht.


    Satirisch ist ein Wort das perfekt zu der Geschichte passt. Es wurden verschiedene Themen angesprochen, über die in unserer heutigen Gesellschaft wenig oder häufig negativ gesprochen wird. Die Teilnehmer des Model-Wettbewerbs waren unter anderem Transgender, lesbisch, taub oder hatten dunkle Haut, was der mehr oder minder rassistischen Jury nicht wirklich gefiel. Vieles wirkt völlig übertrieben, weshalb ich oft lachen musste, trotzdem kritisiert es die unsere heutige Gesellschaft, in der es viel zu viele Vorurteile gibt.


    Zu den Protagonisten(-innen): Die 14 Mädchen, die überlebten, die anderen 36 sowie das Kamerateam und das Flugzeugpersonal starben beim oder nach dem Absturz, wuchsen mir nicht wirklich ans Herz, dafür waren es  zu viele, trotzdem haben mich ihre Schicksale teilweise sehr berührt.


    Fazit: Ein tolles Buch, das mehr zu bieten hat als es nach außen hin scheinen mag. Dramatisch, spannend und absolut hinreißend.
  22. Cover des Buches All the Rage (ISBN: 9781250021915)
    Courtney Summers

    All the Rage

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Die kanadische Young Adult – Autorin Courtney Summers ist dafür bekannt, über schwierige Protagonistinnen zu schreiben, die schwierige Erlebnisse verarbeiten. Ihre Hauptfiguren werden eingangs oft als unsympathisch eingeschätzt. Das ist kein Zufall. Summers bemüht sich, realistische weibliche Charaktere zu konstruieren, die die gesellschaftliche Auffassung in Frage stellen, Mädchen müssten stets nett und liebenswürdig sein, um Empathie und Aufmerksamkeit zu verdienen. Sie zeigt bewusst komplexe Persönlichkeiten, keine Stereotypen und das schließt eben auch unangenehme Facetten ein. Mit „All the Rage“ übt Summers Kritik an der Rape Culture, die junge Frauen viel zu oft allein lässt.

    Rote Lippen, rote Nägel. Ein Markenzeichen. Eine Rüstung, hinter der sich Romy Grey versteckt, weil ihr niemand glauben wollte. Seit sie öffentlich bezeugte, was ihr der Sohn der Sheriffs Kellan Turner antat, ist sie in der Kleinstadt Grebe als Lügnerin und Flittchen verschrien. Alle hassen sie, ihre Freunde wandten sich ab. Verletzt, zornig und der ständigen Beleidigungen müde ist ihr einziger Lichtblick ihr Job in einem kleinen Diner außerhalb des Orts. Hier kennt sie niemand, hier kann sie atmen. Doch eines Abends sitzt Penny an einem ihrer Tische – ihre ehemals beste Freundin, die sie zu dem Date überredete, das ihr Leben ruinierte. Die sie fallen ließ. Romy traut ihren Ohren kaum, als Penny ihr vorschlägt, Kellan anzuzeigen. Angeblich belästigte er auch andere Mädchen. Romy ist unfähig, zu reagieren. Einen Tag später wird Penny vermisst. Romy ahnt, dass ihr etwas Furchtbares zugestoßen ist. Sie muss sich entscheiden: wird sie schweigen oder wird sie kämpfen für all die jungen Frauen, die die Gesellschaft im Stich lässt?

    Die aktuelle #metoo-Debatte, die leider schon wieder an Momentum einbüßt, entlarvte unseren schockierend ignoranten Umgang mit sexualisierter Gewalt. Im Kontext der Diskussion wurden äußerst hässliche Aussagen getätigt, die zeigen, dass Victim Blaming und Vergewaltigungsmythen noch immer reflexartige Reaktionen sind. Vielleicht sollten diese Menschen, die Überzeugungen wie „Sie wollte es“ vertreten, „All the Rage“ von Courtney Summers lesen. Dieser bestürzend realistische Young Adult – Roman beschreibt einen Albtraum, der tragischerweise für jede Frau Wirklichkeit werden könnte: die Protagonistin Romy überlebt eine Vergewaltigung, findet den Mut, öffentlich darüber zu sprechen und wird als Lügnerin abgestempelt. Niemand glaubt ihr, außer ihren Eltern. Stattdessen wird sie in ihrer Kleinstadt Grebe geächtet, gedemütigt und drangsaliert, weil niemand wahrhaben möchte, dass der Täter, der Sohn des Sheriffs, fähig wäre, sich so zu verhalten. Das Kleinstadt-Setting potenziert Romys fatale Situation, denn in einem Ort, in dem sich alle seit Generationen kennen, erreicht die harsche Verurteilung, die Romy erfährt, ein destruktives, unnachgiebiges Niveau, das in einer Großstadt vermutlich nicht möglich wäre. Ich war schockiert, wie vorstellbar bösartig vor allem Romys ehemalige Freunde mit ihr umgehen. Die Affäre entwickelt eine giftige Eigendynamik; die Grenzen des Akzeptablen mutieren unkontrolliert, bis wahrscheinlich niemand mehr nachvollziehen kann, wann es okay wurde, Romy so grausam zu behandeln. Folglich muss die Ich-Erzählerin nicht nur das Trauma ihrer Vergewaltigung verarbeiten, sondern auch die brutalen Mobbingattacken ihrer Peiniger_innen. Courtney Summers spielt mit der Chronologie von „All the Rage“, um Romys Kampf mit vergangenen und gegenwärtigen Erlebnissen zu unterstreichen. Faktische zeitliche Abläufe sind weniger relevant als ihre subjektive Wahrnehmung, in der natürlich besonders der unverzeihliche Übergriff dauerhaft präsent ist. Gleiches gilt für den Täter, der zwar nicht persönlich in Erscheinung tritt, aber als Schatten im Hintergrund Romys Handlungen beeinflusst. Dennoch lässt sie nicht zu, dass er oder seine Tat sie definieren. Ich fand Romy bewundernswert stark und überhaupt nicht unsympathisch. Selbstverständlich ist sie verstört, beschämt und unsagbar zornig. In ihr kocht eine explosive Mischung schmutziger Gedanken und Gefühle. Wer kann es ihr verübeln? Sie verabscheut die Opferrolle, in die sie gedrängt wird und entwirft einige teils sehr ungesunde Bewältigungsmechanismen, doch ich hatte stets das Gefühl, dass sie sich mit eisernem Griff und purer Willenskraft an ihrer Identität festklammert. Romy ist immer noch Romy. Verändert haben sich alle anderen, die sie angreifen, beleidigen und fertigmachen. Sie ist bereit, sich ihren seelischen Wunden zu stellen und neue Verletzungen in Kauf zu nehmen – zuerst für Penny, die ihre Sorge eigentlich nicht einmal verdient, später allerdings ebenso für alle anderen Frauen, denen sie ähnlichen Kummer eventuell ersparen kann.

    Die Tatsache, dass sich Vergewaltigungsmythen und Victim Blaming in unserer Gesellschaft noch immer halten, ist ein Armutszeugnis. Es macht mich stinkwütend. Ich bin es leid, unqualifizierte Meinungen zu hören oder zu lesen, die die verabscheuungswürdige Realität einer Vergewaltigung verkennen. Niemand möchte vergewaltigt werden. Niemals. Es geht dabei nicht um Lustgewinn. Es geht um Macht und Dominanz. Deshalb spricht man von sexualisierter Gewalt. Die Betroffenen erfahren ein Trauma, das sie zwingt, die Scherben ihrer Persönlichkeit aufzukehren und neu zusammenzusetzen. Bücher wie „All the Rage“ von Courtney Summers sind ein kleiner Hoffnungsschimmer in dem widerwärtigen Dickicht falscher Annahmen und Beschuldigungen. Die Autorin rüttelt auf, indem sie einfach die Wahrheit in all ihrer hässlichen Pracht zeigt. Das mag unbequem sein und einige Leser_innen unangenehm treffen, aber ganz offensichtlich ist es notwendig. Es wird Zeit, dass wir aufwachen und endlich begreifen, dass eine Vergewaltigung kein Kavaliersdelikt ist. Es ist ein Verbrechen – und manchmal vielleicht schlimmer als Mord.

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