Bücher mit dem Tag "florian beckerhoff"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "florian beckerhoff" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Frau Ella (ISBN: 9783548282763)
    Florian Beckerhoff

    Frau Ella

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Javilin

    Florian Beckerhoff erzählt in seinem Roman „Frau Ella“ die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft. Der ca. 30-jährige Sascha Hanke hatte einen Unfall und erholt sich nun von einer Augen-OP im Krankhaus. Dort lernt er die 87-jährige Ella Freitag kennen. Diese muss sich noch einer Augen-OP unterziehen. Da dies unter Vollnarkose geschehen soll, fürchtet Sascha, dass Frau Ella nicht mehr aus der Narkose erwachen würde, flüchtet kurzerhand mit ihr aus dem Krankenhaus und nimmt sie mit nach Hause. Es entsteht eine ungewöhnliche aber dennoch wunderbare Freundschaft.

    Florian Beckerhoff erzählt die Geschichte mit viel Herz und Humor. Man merkt, dass bei Frau Ella und Sascha zwei Welten aufeinander prallen und genießt mitzuerleben, wie sich eine wunderbare Freundschaft entwickelt, durch die beide voneinander lernen können und sich weiterentwickeln. Leider war mir die Geschichte an vielen Stellen jedoch zu unrealistisch, sodass ich mich nicht gänzlich drauf einlassen konnte.

    Alles in allem aber ein schönes Buch über das Älterwerden, Freundschaft und wie wichtig es ist, dass Jung und Alt mit einander auskommen.

  2. Cover des Buches Karl Konrads heimliches Afrika (ISBN: 9783548285795)
    Florian Beckerhoff

    Karl Konrads heimliches Afrika

     (33)
    Aktuelle Rezension von: badwoman

    Karl Konrad lebt in einem kleinen sterbenslanweiligen Ort. Sein Vater und sein Bruder sind nach Afrika ausgewandert und er muss sich um seine pflegebedürftige Mutter kümmern. Die Tage vergehen in einem immer wiederkehrenden Einerlei. Bis eine Karte von seinem Bruder aus Afrika eintrifft. Karl stellt plötzlich sein ganzes Leben auf den Kopf und baut sich mit zwei schwarzen Helfern, Alfred und Ephraim, die gerade zur rechten Zeit im Dorf auftauchen, sein eigenes Afrika, mitsamt Zebras, einem Flusspferd und Straußenküken. Dann stößt auch noch die schwangere Elke, einzige junge Frau des Ortes und damit heißbegehrt von den männlichen Bewohnern, zu Karl, seiner Mutter, Alfred und Ephraim. Am Anfang ist es ein wunderbrer Ort, verborgen vor den anderen Dorfbewohnenrn und voller Harmonie. Doch dann kommt der Winter...

    Das Buch "Karl Konrads heimliches Afrika" ist ein außergewöhnliches Buch. Der Leser lernt hier ein ödes Dorf kennen, in dem außer den Treffen in der Dorfkneipe oder im Fleischerladen rein gar nichts passiert. Es ist ein trauriges Leben, in dem eine Karte aus Afrika für die ganze Dorfgemeinschaft ein aufregendes Ereignis ist. Florian Beckerhoff hat die Trostlosigkeit sehr gut beschrieben. Was aber dann kommt, erscheint an manchen Stellen schon ein wenig abstrus, so dass ich mich nicht vollkommen auf diese Geschichte einlassen konnte. Sie ist schön geschrieben, leicht und flüssig zu lesen, aber der Inhalt hat mich nicht ganz überzeugt, auch wenn viele liebenswerte Passagen dabei sind.

  3. Cover des Buches Sommer bei Gesomina (ISBN: 9783959672450)
    Florian Beckerhoff

    Sommer bei Gesomina

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99

    Bewertet mit 5 Sternen

    In der Straße mit dem kleinen Supermarkt von Herrn Dong, dem Frisör Ergün, der fast immer geschlossenen Bar Centrale, der Weinhandlung und dem Geschäft für tasmanische Stiefel geht jeder seiner eigenen Wege. Von der italienischen Nonna Gesomina mit den köstlichsten Gerichten bekocht, verbringt der zwölfjährige Jona hier seine Sommerferien und lernt eine neue, freiere Welt kennen. Bis er von der tragischen Vergangenheit seiner Gastgeberin erfährt, die bis nach Mogadischu führt. Wurde sie dort vor fünfzig Jahren wirklich von ihrem Sohn getrennt? Jona will ihr helfen, ihn wiederzufinden, aber dafür muss er erst die Bewohner der Straße verbinden: Denn eine gemeinsame Hoffnung wirkt stärker als jeder Verlust.

    Ich las von dem Autor schon "Herr Haiduks Laden...", also was ich auch auf sein neues Buch sehr gespannt. Und es konnte mich ebenso überzeugen wie Herr Haiduk.
    Die Geschichte ist ein mofernes Märchen, wie sie in der Großstadt gerne öfter passieren dürfen. Der Autor hat einen wunderschönen Schreibstil, der zum Philosophieren einlädt. Auch wenn es Aktionmäßig jetzt kein Spannungstoman war, ist es gute, solide, wortgewandte Unterhaltung. Ich mag die Geschichten, die Florian Beckerhoff erzählt.

  4. Cover des Buches Nickel und Horn (ISBN: 9783522611039)
    Florian Beckerhoff

    Nickel und Horn

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt:
    Was fangen zwei Tiere, die bei einem pensionierten Detektiv leben, gegen ihre Langeweile an?
    Klar: Sie gründen ihre eigene Detektei!

    Der kurzsichtige Papagei und das weitsichtige Meerschweinchen haben Herrn Locke früher oft bei der Lösung eines Falles geholfen und so einige Erfahrungen gesammelt.

    Natürlich sind sie sofort zur Stelle als Paul sein hinterafrikanisches Pupsetier vermisst.

    Eine abenteuerliche Spurensuche beginnt ...






    Covergestaltung/Illustrationen:

    Das Cover zeigt Nickel und Horn ins Gespräch vertieft inmitten ihres Detektivbüros. Lupe, Notizzettel und eine große Anzahl an Stiften fehlen genauso wenig wie das Telefon und die Kaffeetasse.

    Beide Tiere sind bebrillt und die erste Frage, die sich stellt: Wer hier wohl den Durchblick hat? 
    Gefolgt von: Wer ist Nickel und wer Horn? Leiten sich die Namen von Hornbrille und Nickelbrille ab?
     
    Auf fast jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbige Illustration. Manche erstrecken sich über die gesamte Seite und andere nehmen nur ein kleines Randstück der Seite für sich ein.
    Die jeweiligen Zeichnungen unterstreichen die Handlung ohne im Vorfeld zuviel zu verraten.

    Nicht nur die beiden Protagonisten sondern auch die anderen Tiere sind sehr gut getroffen. Insbesondere die Mimik und Gestik gefällt mir sehr gut.




    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre zum Vorlesen bzw. für geübte Leser (kurze Kapitel jedoch "normal" große Schrift im Blocksatz)



    Mein Eindruck:

    Es gibt Kinderbücher, die springen einem nur aufgrund des Buchtitels oder Covers ins Auge. Ich kannte vorher weder die Buchreihe (der 2. Teil ist gerade erschienen) noch Autor oder Illustratorin.

    Die zwei Detektive mit Durchblick haben mich neugierig gemacht und sind tatsächlich nur aufgrund des lustigen (hoffentlich ironisch gemeinten) Untertitels bei uns eingezogen.
    Der sprichwörtliche "Durchblick" kann unmöglich auf die Sehfähigkeit des kurzsichtigen Papageis Horn und des weitsichtigen Meerschweinchens Nickel zurückzuführen sein ;-)

    Die zwei leben bei Herrn Locke, ein neunzigjähriger Detektiv im Ruhestand.

    Das dritte Haustier im Bunde ist Schlappi, ein Hund mit riesigen Schlappohren, der Tag für Tag schlapp und faul vor sich hin döst und nur aufsteht, um für Ruhe zu sorgen. Aufregung missfällt ihm grundsätzlich.

    Nickel und Horn haben bereits ein paar Jahre auf dem Buckel, was sie sich jedoch nicht anmerken lassen, denn sie sind voller Tatendrang und stürzen sich - statt in Erinnerungen zu schwelgen - in einen neuen Fall.

    Die zwei sind zwar ein gegensätzliches Duo, ergänzen sich jedoch perfekt, wenn die Situation brenzlig wird:
    Nickels Spürnäschen (das Wortspiel musste sein) und Horns Flugkünste (sofern sie nicht in einer Bruchlandung enden) helfen bei den Ermittlungen.
    Und natürlich ist Paul ebenfalls eine wichtige Stütze als Auftraggeber und als Hilfsdetektiv erster Klasse.

    Die Charaktere sind liebenswert und die Namen durchgehend klar gewählt:
    - Herr Locke mit seinem grauen Lockenkopf,
    - Frau Perle eine wahre Perle von einer Haushälterin,
    - Hund Schlappi mit seinen riesigen Schlappohren,
    - Herr Grobian, der Wüterich im Nachbarhaus.
    So einfach wie genial.

    Das Pupsetier "Pupsi" sorgt natürlich allein seines Namens wegen für Lacher. Der wissenschaftliche Name lautet übrigens Flatulenzia. 

    Auch Horns Piratenflüche wie "verrotzter Möwenmist" und "vergorene Kokosnuss" sind herrlich komisch.

    Das Abenteuer ist spannend erzählt, es gibt viel zu lachen und mitzufiebern:
    da die Kapitel kurz sind, haben wir oft drei oder vier hintereinander gelesen. Man darf an der spannendsten Stelle schließlich keine Pause einlegen!

    Die Überschriften der Kapitel sind sehr gut gewählt, da sie humorvoll zusammen fassen ohne etwas vorwegzunehmen z.B. "glasklare Sicht bei Mondlicht" oder "mit Ach und Krach aufs Dach" oder "richtig falsch verbunden".

    Kapitelüberschriften (sofern überhaupt vorhanden) werden gerne mal überlesen oder es wird ihnen keine große Bedeutung beigemessen.
    Hier sollte man beim Lesen/Vorlesen jedoch einmal mehr darauf achten.


    Fazit:

    Das etwas andere Detektivteam löst seinen ersten Fall. Eine abenteuerliche, spannende und humorvolle Detektivgeschichte mit wunderschönen Illustrationen.

    Ein rundum gelungenes Debüt!


    ...
    Rezensiertes Buch "Nickel und Horn - Zwei Detektive mit Durchblick" aus dem Jahr 2017

    Das Buch ist bei Antolin gelistet.




  5. Cover des Buches Drei nach Norden (ISBN: 9783746632490)
    Florian Beckerhoff

    Drei nach Norden

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Eine rätselhafte Kiste steht bei Greta verschlossen vor der Tür mit der Adresse zweier alter Menschen aus Schweden. Greta kennt sie aus einer glücklichen Zeit, die lange zurückliegt. Deshalb beschließen eines Nachts sie, Cassady und der halbe Belgier, sich auf dorthin zu machen. Ihr Gepäck ist nur diese riesige Holzkiste. Was sie auf dieser Reise dann für Abenteuer erwarten, das hätten sie in ihren kühnsten Träumen wohl nicht erwartet.
    Es soll eine überaus witzige Geschichte sein, die in Schweden spielt. Ich mag Schweden sehr und hatte mich total gefreut, aber der Humor ist ganz speziell und nicht jedermanns Sache. Meinen Nerv hat er leider auch nicht getroffen. Es war für mich auch keine wirkliche Unterhaltung in dem Sinne, eher ziemlich anstrengend zu lesen. Protagonisten, denen so ziemlich alles egal ist, die sich laufend nur an Zigaretten, Alkohol und Sex berauschen. Nicht gerade sympathisch und auch in gewissen Maße unreif für ihr Alter. Sie sind nervig, und man kommt nicht an sie heran, da sie blass bleiben. Dazu gibt es nicht mal einen richtigen Namen (der halbe Belgier) und eigenartige Spitznamen. Die ganze Geschichte und auch die Handlungsplätze bleiben einfach nur distanziert, und haben mir Schweden nicht wieder nahe gebracht. Auch von Spannung keine Spur. Tut mir sehr leid. Sehr schade.

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