Bücher mit dem Tag "flugzeug"
137 Bücher
- Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(8.056)Aktuelle Rezension von: FenellaDieses Buch hat mein Herz berührt, und und es ist einfach etwas besonderes, es hat etwas, das man bei keinem anderen Buch so sieht. Auch wenn es ein altes Buch ist, ist es allgegenwärtig und immer passen, für jedes Alter. Genau das ist extrem selten in der großen Welt der Bücher. Ich habe dieses Buch schon oft gelesen, aber jedes Mal ist es irgendwie anders. Jedes Mal versteht man die Geschichte etwas anders als Kind hab ich das Ende noch nicht ganz verstanden. Aber desto älter ich geworden bin, desto konkreter konnte ich mir die ganze Geschichte und den Verlauf erklären. Dass der kleine Prinz stirbt, das habe ich erst ab einem bestimmten Alter verstanden. Dieses Buch ist einfach wunderbar und für jedes Alter empfehlenswert, vom vorlesen als Kleinkind bis ins hohe Alter - es ist immer ein wunderschönes Erlebnis.
- Sebastian Fitzek
Flugangst 7A
(1.416)Aktuelle Rezension von: Manuela_StenglFlugangst hatte ich nie. Deshalb war Flugangst 7A für mich erst mal einfach nur ein Titel. Ein Thriller eben.
Ich habe das Buch vor Kurzem zu Hause gelesen – ganz unspektakulär, auf dem Sofa. Und dann passierte das, was bei guten Thrillern passiert: Der „Nur noch eine Seite-Sog“ ergriff von mir Besitz.
Man klappt das Buch zu – und öffnet es sofort wieder. Nur noch ein Kapitel. Nur noch diese eine Auflösung.
Was mich an diesem Buch besonders fasziniert hat, waren nicht die Turbulenzen in der Luft, sondern die psychologischen Abgründe der Akteure. Und diese perfide Konstruktion der Geschichte, bei der man irgendwann merkt: Hier wird mit einer Ur-Angst gespielt. Mit Moral. Mit Schuld. Mit Manipulation.
Und plötzlich sitzt man da – völlig sicher auf dem eigenen Sofa – und fühlt sich trotzdem innerlich unter Druck gesetzt.
Ein Moment hat mich dabei besonders beschäftigt: Ich habe mich angesichts des Motivs des Entführers ertappt gefühlt. Und mich mich gefragt, ob dieses Buch manche Menschen dazu bringt, ihr eigenes Verhalten in diesem Punkt zu überdenken.
Und genau das ist es, was für mich einen starken Psychothriller ausmacht: Nicht nur Spannung beim Lesen, sondern der bleibende Eindruck.
Warum ich dir das erzähle?
Weil Flugangst 7A für mich wieder einmal gezeigt hat: Manchmal ist Angst ein hervorragender Geschichtenerzähler. Sie zwingt uns, hinzusehen. Sie legt offen, wie gering manchmal unser Einfluss ist und wie leicht wir in Extremsituationen in innere Konflikte geraten können.
Wenn du Thriller liebst, psychologische Abgründe spannend findest und Geschichten schätzt, die mehr sind als bloße Action, dann ist dieses Buch definitiv etwas für dich.
- Estelle Maskame
DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
(1.200)Aktuelle Rezension von: Janchen_MaerchendracheEine Liebesgeschichte zwischen Stiefgeschwistern, die ansich eine gute Mischung aus kribbeligen Gefühlen und einem gut gewählten Handlungsort war, aber für mich ging es nach dem 1. Band nicht mehr weiter, weil die Liebesgeschichte der zwei über mehrere Bände hinweg zu kämpfen hatte und das entsprach einfach nicht meinem Geschmack, wurde alles zu sehr in die Länge gezogen, meiner Meinung nach.
- Julie Clark
Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
(517)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Das Buch beginnt sehr stark. Ich war sofort in der Geschichte drin und bin durch die Seiten geflogen. Die Autorin schafft es Spannung von Beginn an hoch zu halten. In der Mitte hat es sich zwar kurz etwas gezogen, aber mit den fortschreitenden Seitenzahlen kamen die unerwarteten Wendungen.
Was mir ausserdem gefällt sind die kurzen Kapitel und die wechselnden Sichten der Kapitel.
Die Charaktere wirken nahbar und authentisch.
Die Idee hinter dem Tausch ist interessant, aber an manchen Stellen auch leicht verwirrend.
Insgesamt ist "Der Tausch" ein wirklich spannender Thriller mit kleinen Längen, der vor allem jedoch durch seine Wendungen und die psychologische Tiefe überzeugt.
- Max Frisch
Homo faber
(3.291)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der Ingenieur und überzeugter Rationalist Walter Faber, der auf einer Reise eine Kette von unwahrscheinlichen Zufällen durchlebt, die ihn in eine persönliche Katastrophe stürzen, seine gesamte Weltsicht zum Einsturz bringen und ihn mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontieren. Die stille Handlung ist geprägt von einer vielschichtigen Erzählstruktur voller Rückblenden, Reflexionen, Perspektivwechsel und teilweise überbordender Symbolik und Subtext, was an einigen Stellen ein wenig zäh wirkt.
Walter/Homo Faber steht im Mittelpunkt der Handlung, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird und wird eher sachlich, kühl und distanziert dargestellt. Relevante Nebenfiguren wie Sabeth oder Hanna bilden einen gekonnt maximalen Kontrast zu Walter, was stark zur Symbolik des Buches beiträgt.
Wer psychologische Figurenstudien und innere Konflikte im Mittelpunkt einer Geschichte mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist nüchtern, analytisch und die kurzen Sätze sind ein großes Merkmal der Geschichte.
Einziger Minuspunkt: Der teilweise überbordende Subtext wirkt an einigen Stellen sehr zäh und mindert den Lesespaß ein wenig.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Nicholas Sparks
Mein Weg zu dir
(732)Aktuelle Rezension von: bookniine6„Mein Weg zu dir“ wird aus einer Erzählerperspektive in der dritten Person erzählt. Für mich war es das erste Buch von Nicholas Sparks. Insgesamt war es eine sehr schöne, emotionale und berührende Geschichte.
Allerdings fällt es mir persönlich in dieser Perspektive oft schwer, mich vollständig in die Gefühlswelt der Figuren hineinzuversetzen. Dadurch wirkten einige Passagen etwas langatmig und an manchen Stellen fiel es mir schwer, der Handlung durchgehend zu folgen.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt bewegt und gut unterhalten. Vor allem das Ende hat mich emotional wirklich abgeholt. Ich hatte sogar feuchte Augen.
Da es bereits eine Verfilmung des Buches gibt, werde ich mir diese vermutlich auch bald anschauen.
Fazit: Für alle, die mit der Erzählerperspektive in der dritten Person gut zurechtkommen, ist „Mein Weg zu dir“ auf jeden Fall eine Empfehlung. Eine gefühlvolle, rührende Geschichte, die nachhallt.
- Hervé Le Tellier
Die Anomalie
(252)Aktuelle Rezension von: AlissilaAlso ich habe es gelesen, weil es eine Empfehlung von einer Freundin war.
Ich bin mir sicher, dass man diese Buch gut besprechen kann, weil es viele Themen behandelt, bei denen sich die Geister scheiden.
Für mich war es nicht fesselnd oder spannend. Es war halt einfach ein Roman der eine Irre Theorie behandelt und wie sich die Gesellschaft und die Betroffenen eventuell verhalten könnten.
- William Golding
Herr der Fliegen
(903)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosHerr der Fliegen ist kein Abenteuerroman. Es ist ein Experiment: Was passiert mit menschlicher Identität, wenn die sozialen Systeme entfernt werden, die ihr Form geben? Goldings Antwort ist keine optimistische. Die Jungen werden nicht böse — sie waren es vorher auch. Das System hatte es nur unter Kontrolle. Was das Buch so beunruhigend macht: Die Auflösung geht schnell. Viel schneller als man denkt. Und sie beginnt immer mit dem besten Willen.
- Ava Reed
Wir fliegen, wenn wir fallen
(635)Aktuelle Rezension von: AlenaxplsIch fand das Buch wirklich schön und an vielen Stellen auch berührend und besonders der Einstieg mit Phil hat mich emotional direkt gepackt. Besonders mochte ich, wie Yara und Noel durch die Erlebnisse, die sie gemeinsam von ihrer Liste abhaken, immer mehr zusammenwachsen. Dabei reisen sie an verschiedene Orte auf der Welt, was der Geschichte viel Abwechslung und Spannung verleiht. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mit vielen besonderen Momenten gefüllt ist. Allerdings ist es eher für ein jugendliches Publikum geschrieben. Man kann das Buch gut mal zwischendurch lesen. Von mir bekommt es drei Sterne😊 Für zwischendurch ist es auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre. Auch wenn es nicht mein absolutes Highlight war, hat es mich durch die interessante Idee und die gefühlvolle Umsetzung dennoch überzeugt.
- Neal Shusterman
Dry
(580)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneNach einigen anderen Büchern des Autors, habe ich mich auch an diese Dystopie gewagt und muss sagen: Es war schlimm. So schlimm!
Also, im positiven Sinn!
Auch diese Geschichte scheint nur einen Schritt von der Realität entfernt und dafür liebe und hasse ich die Bücher von Neal Shusterman. Mit dem Klimawandel ist auch dieses dystopische Szenario gar nicht mehr so weit entfernt, könnte wieder genau so geschehen, in nur ein paar Jahrzehnten.
Man wird sofort in die Handlung hineingeworfen, denn die Geschichte beginnt mit der Katastrophe. Der Wasserhahn wird aufgedreht, aber es kommt kein Wasser heraus. Der Name des Buches ist hier also definitiv Programm, Wassermangel zieht sich durch das ganze Buch und noch nie habe ich beim Lesen so viel getrunken. Ich hatte ständig durst und je weiter die Handlung voranschritt, desto schlimmer wurde es.
Wie oft bei seinen Büchern erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hier aus Alyssas Sicht und der ihrer Familie, die von der Katastrophe völlig überrascht werden. Aber auch aus Sicht von Kelton, dessen Familie Prepper sind, und sich auf eine solche Katastrophe (und andere) vorbereitet haben. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, haben ihre eigenen nachvollziehbaren Gedanken und Handlundsgründe und sind durchweg Sympathisch. Bis auf Henry, der ist ein Arsch.
Es fühlt sich nach der völlig falschen Wortwahl an, aber ich hatte mit der Geschichte sehr viel Spaß. Es hat mich mitgerissen und noch lange nach Beenden des Buches beschäftigt.
- Nikola Hotel
It was always you
(851)Aktuelle Rezension von: Steffi-0485Dieses Buch hat mich vollkommen begeistert und gehört ohne Zweifel zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. „It was always you“ ist eine emotionale, tief gehende Liebesgeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Schreibstil von Nicola Hotel gefällt mir sehr gut . Die Charaktere wirken unglaublich lebendig und authentisch - ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind so greifbar, dass man sich ihn sofort nahe fühlt. Die Geschichte schafft es Romantik, Schmerz, Hoffnung und Tiefe perfekt miteinander zu verbinden. Viele Szenen gehen direkt ins Herz und bleiben noch lange nach dem Lesen im Kopf. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man das Gefühl hat, die Figuren persönlich zu kennen und ihre Reise mit zu erleben.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und ein echtes Herzensbuch. Ich kann es jedem empfehlen, der emotionale Liebesromane liebt, und eine Geschichte sucht, die lange nachwirkt.
- Neal Shusterman
Vollendet – Der Aufstand
(345)Aktuelle Rezension von: VinnyZu Beginn des Buches wurden nochmal alle Begriffe erklärt, die in Band 1 aufgetaucht sind. Das fand ich sehr gut. 😊
In diesem Buch lernen wir zwei neue Wandler kennen. Zu einem Miracolina, ein Zehntopfer, das für mich persönlich noch schlimmer im Verhalten war, als Lev in Band 1. Als zweites taucht Starkey auf, ein gestorchtes Kund. Starkes empfand ich von Anfang an als unangenehme und machthungrige Person. Der Eindruck hat sich für mich im Laufe der Geschichte nicht verändert.
Zu guter Letzt, lernen wir Cam kennen. Cam ist ein sogenannter „Verbundsmensch“. Er wurde komplett aus Transplantaten erschaffen. Er besteht nur aus den Besten der Besten.
Einerseits finde ich diese Vorstellung interessant, aber auf der anderen Seite gruselig. Trotzdem war es für mich faszinierend, wie Cam sich selbst kennen lernt.
Im Buch treffen wir auch alte Bekannte wieder. Connor und Risa kümmern sich auf dem Friedhof um die geflüchteten Wandler.
Durch die Explosion im Erntecamp (in Band 1), hat Connor sein Arm verloren. Er erhielt aber ein Transplantat, das ausgerechnet der Arm seines Erzfeindes (Roland) war. Connor hat Angst, dass er mit dem Arm Risa verletzen könnte.
Auch Lev treffen wir wieder und erfahren, wie es ihm seit seiner Verhaftung ergangen ist.
Risa lernt im Laufe der Geschichte Cam kennen und sie befindet sich nicht mehr auf dem Friedhof. Das ist für Connor keine schöne Situation, insbesondere da er immer mit der Angst lebt, dass der Friedhof hochgenommen werden könnte.
Nelson, der damalige JuPo, der von Connor im Band 1 betäubt wurden ist, taucht nun auch wieder auf. Diesmal ist er aber als Teilepirat unterwegs und will Connor finden.
Im letzten Teil des Buches wurde es nochmal richtig spannend und das Ende war eine Überraschung. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
- Andreas Eschbach
Der Jesus-Deal
(185)Aktuelle Rezension von: itwt69Der 2.Teil ist ganz anders, als ich erwartet bzw. befürchtet hatte. Dreht es sich im ersten Teil fast ausschließlich um das Jesus-Video, so wird in der Fortsetzung sehr detailliert auf die Zeitreise eingegangen. Ein großartiger Thriller, der jedoch für meinen Geschmack viel zu viel Religiöses beinhaltet, deswegen "nur" 4 Sterne.
- Rebecca Yarros
The Things we leave unfinished
(184)Aktuelle Rezension von: Karolina_HruskovaIch habe lange erst ziemlich locker daran gelesen, fand es ganz nett, wusste aber nicht, wohin mich die Geschichte führen wird.
Mit der Zeit habe ich mich dann aber in Scarlett und Jameson verliebt, habe mich in ihre unerschütterliche, leidenschaftliche Liebe verliebt, die mitten im Zweiten Weltkrieg so bedeutsam und heilend aufgetreten ist. Georgia und Noah waren kein Vergleich dazu. Ihre schnippische Art war mir stellenweise zu viel. Die Spannung zwischen beiden war zwar da, wurde aber auch ziemlich gut versteckt.
Ab der Hälfte war ich dann voll im game, habe mich auf jedes Kapitel aus den 40er Jahren gefreut, sie begeistert gelesen. Mein Herz war angegriffen; auf der einen Seite war diese wahre, pure Liebe, auf der anderen Seite der immer drohende Tod. Im Laufe der Geschichte hat man viele Anhaltspunkte erhalten, wie Scarletts und Jamesons Schicksal aussehen könnte, ich war mir auch sehr sicher, dass ich das Geheimnis gelöst hatte - und dann hat ein Kapitel, ein Absatz alles verändert. Überwältigend.
Ab dem Punkt, als Georgia und Noah in der Gegenwart übernommen haben, überschlugen sich die Ereignisse und ich bin teilweise nicht mehr hinterhergekommen. Dennoch mochte ich sehr, wie alles (auf-)gelöst wurde.
Meine liebste Romance von Rebecca Yarros bis jetzt. Eine gefühlvolle Geschichte über Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt.
- Jennifer E. Smith
Die Statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick (Love at First Sight)
(527)Aktuelle Rezension von: wordworldHandlung: "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" habe ich als Hörbuch kurz zwischen zwei andere Bücher eingeschoben, da ich das Buch gerne vor der Netflix-Verfilmung lesen wollte. Von Jennifer E. Smith bisher gelesen habe ich "Der Geschmack von Glück", welches mir sehr gut gefallen hat. Auch diese Geschichte, die erstmals 2012 erschienen ist, entpuppt sich als kurzes, unterhaltsames Lesevergnügen, das allerdings an einigen Stellen noch etwas mehr Tiefe hätte haben können. Gemeinsam mit unserer Hauptfigur Hadley hetzen wir hier in 224 Seiten von einem verpassten Flug über den Atlantik zu einer Hochzeit, einer Beerdigung, durch Feierlichkeiten und viele Emotionen.
Schreibstil: Genau wie in "Der Geschmack von Glück" wurde ich schnell vom eingängigen, lockeren Schreibstil mit amüsanten Dialogen und lebendigen Schauplatzbeschreibungen eingenommen. Zusätzlich zu ihrem kurzweiligen Erzählstil spricht Jennifer E. Smith Themen wie Zukunft, Familie, Freundschaft, Geheimnisse und Liebe an. Überrascht hat mich, dass Hadleys Beziehung zu ihrem Vater und deren wieder erwachenden Familiendynamiken während der Hochzeit mehr im Vordergrund stehen als die tatsächliche Liebesgeschichte, die hier noch recht oberflächlich bleibt und in einem offenen Ende mündet, das allerdings sehr gut zur Geschichte passt.
Figuren: Durch die sehr kurze Erzählzeit von etwa 24 Stunden und die schon im Titel angekündigte Insta-Love zwischen Hadley und Oliver ist die Geschichte natürlich in der Tiefe der Figuren beschränkt. Auf den 224 Seiten erzählt eine personale Sie-Erzählerin, die eine angenehme Abwechslung zu den vielen Ich-Erzählern des Genres bildet und einen guten Eindruck von Hadley vermittelt. Zwar hat sie ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal vermissen lassen und wirkte wie ein sehr durchschnittlicher Teenager, gerade diese Tatsache macht sie aber auch zu einer guten Identifikationsfigur für junge LeserInnen - auch 10 Jahre nach dem Erscheinungstermin. Um Oliver noch besser greifen zu können hätte die Geschichte gerne 100 Seiten länger sein können.
Das Urteil
Ein unterhaltsames, zuckersüßes, aber doch recht knappes Lesevergnügen. Ich habe die Geschichte trotz teilweise fehlender Tiefe gerne gelesen und bin nun sehr gespannt auf die filmische Umsetzung!
- Kristen Callihan
Idol - Gib mir deine Liebe
(235)Aktuelle Rezension von: Jannette21Für mich ist Jax der spannendste Charakter der Band bzw. der Geschichte. Man lernt ihn bereits in Band 1&2 kennen und erfährt schon etwas über seine psychische Situation. Die Story fing sehr humorvoll an und wurde immer emotionaler und tiefgründiger als es für Jax darum ging sich Stella zu öffnen. Für mich eine absolute Leseempfehlung!
- Alex Morel
Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt
(464)Aktuelle Rezension von: FantasticfoxDas Cover ist einfach traumhaft und der Klappentext hat ich direkt berührt und zum Nachdenken angeregt.
So habe ich auch direkt mit dem Lesen angefangen und wurde von einem wunderbar emotionalen und angenehmen Schreibstil gefesselt, auch an Spannung hat es nicht gemangelt.
Dementsprechend hat es auch nicht lange gedauert, bis ich mit dem Buch durch war. Ich wollte es nicht aus der Hand legen und gleichzeitig nicht, dass es zu Ende geht.
Sehr tolles Buch.
- Thomas Thiemeyer
Evolution - Die Stadt der Überlebenden
(246)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneDie Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.
Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.
Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.
Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.
Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht.
- Aimée Carter
Animox - Das Auge der Schlange
(126)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Simon ist ebenso wie sein Bruder Bestienkönig. Doch niemand darf es erfahren. Im L.A.G.E.R. ist er nicht sehr beliebt, da er für den Erben des Vogelreichs gehalten wird. Da findet er heraus, dass seine Mutter auf der Suche ist nach den Teilen des Greifstabs, für seinen Großvater. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf die gefährliche Zugreise ins Königreich der Reptilien.
Meine Meinung:
Band 2 ist genauso rasant und fesselnd geschrieben wie Band 1. Die Charaktere sind besser ausgearbeitet und man mag die einzelnen Protagonisten noch mehr. Simons Gefühlschaos wird dabei gut und nachvollziehbar beschrieben. Einerseits will er seine Mutter retten, andererseits weder Freunde noch Familie in Gefahr bringen.
Das Buch ist so geschrieben, dass der Leser auch wieder mitdenken und mitfiebern kann, wer denn die Guten und wer die Bösen sind.
Für Kinder ab 10Jahren definitiv geeignet. Mein 9jähriger Sohn verschlingt die Reihe grade. Er findet alles an der Geschichte toll und freut sich auf die weiteren Bände.
- Kayvion Lewis
Thieves’ Gambit
(257)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Die Idee mit einem Wettbewerb für Diebe war schon irgendwie cool und ich hatte Hoffnung, dass das Buch vielleicht ein wenig den Vibe von "The Inheritance Games" trifft. Und irgendwie passte es schon. Das Buch ist einfach für noch etwas jüngere Leser:innen konzipiert, das merkt man, weil die Figuren Beziehungen zueinander schon sehr schnell und naiv entwickeln. Aber ich denke gerade für Jugendliche ist es sicher ganz interessant, denn die Geschichte war gut gemacht. Teilweise war das Tempo etwas schnell, aber es gab doch immer wieder spannende Momente, besonders das Ende hat mich sehr überrascht und neugierig auf Band 2 gemacht.
Wer vielleicht eine etwas einfacherer und nicht so lange Variante von "The Inheritance Games" sucht, ist hier zum Start sicher gar nicht so falsch.
4 Sterne - Jo Watson
Kopf aus, Herz an
(158)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Lilly kann es nicht fassen. Praktisch vor dem Traualter lässt sie ihr Verlobter sitzen. Spontan entscheidet sie sich die gebuchte Hochzeitsreise nach Thailand alleine anzutreten. Dabei lernt sie Damien kennen. Unglückliche Umstände ketten sie aneinander, wobei Lilly alles andere als einen unnützen Mann an ihrer Seite braucht. Und dazu noch so einen in Schwarz gekleideten und mit Tattoos garnierten Gruftie. Doch Damien zeigt ihr eine spontane Welt, die für Lilly bisher unvorstellbar gewesen ist. Kann sie über ihren Schatten springen?
Dieses Buch ist der erste Band der Destination-Love-Reihe der südafrikanischen Autorin Jo Watson. Ich habe mich schon lange nicht so beim Lesen amüsiert. Lilly ist gefühlt die Schwester von Bridget Jones und versprüht durch ihre Tollpatschigkeit einen herzerwärmenden Charme. Ich freue mich sehr, dass es noch einen Band über ihre Freundin Annie gibt.
Mein Fazit: Eine herzerwärmende, wirklich amüsante Liebesgeschichte, die eine absolute Leseempfehlung verdient. 5 Sterne.
- Samantha Young
Boston Nights - Wahres Verlangen
(211)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsAva will nach einem anstrengenden Tag einfach nur zurück nach Boston fliegen, doch eine Naturkatastrophe und ein gut aussehender Mann machen diese Reise weitaus anstrengender.
Als ich mit diesem Buch begonnen habe, dachte ich, es hat wirklich Potenzial. Ich bin gut reingekommen und der Schreibstil war flüssig. Doch irgendwie hätte ich mir von der Handlung mehr erwartet. Ich weiß, dass schon die ein oder andere Sache passiert ist, aber für mich war irgendwie alles vorhersehbar und nachdem ich jetzt schon so viele Liebesromane gelesen habe, war nichts dabei, was bei diesem unbedingt raussticht.
Ich fand das Buch nicht schlecht und es hat mich auch nicht komplett aufgeregt, aber es war einfach nichts Neues. Selbst die Spice Szenen waren nicht wirklich herausstechend, obwohl dieses Buch ja als “sehr spicy” bezeichnet wird.
Außerdem hat mich genervt, wie Caleb die ganze Zeit “aye” gesagt hat und am Ende hat es sich gezogen.
Leider nichts für mich… - Torben Kuhlmann
Earhart
(130)Aktuelle Rezension von: LucccyEarheart ist das Abenteuer einer Maus, basierend auf der Biografie der berühmten Pilotin.
Und damit ist das tollste an dem Buch und dieser Reihe schon gesagt: als Abenteuer einer kleinen Maus wird Kindern die Biografie einer berühmten Persönlichkeit erzählt.
Die Bilder rahmen die Handlung wunderbar ein und bringen den Leser durch in die Zeit der Erzählung. Mir gefallen die detailreichen Zeichnungen sehr gut. Die Zeichungen heben sich angenehm von den Comic-artigen Bildern verbreiteter Kinderbücher ab.
Auf den ersten Blick wirkt das Buch sehr textlastig, wird aber durch die Zeichnungen angenehm aufgelockert.
Das Buch ist für Grundschulkinder zum Vorlesen geeignet, ab Klasse 4 würde ich es zum Selberlesen geben.
Ich kann das Buch wie viele andere Bücher der Reihe empfehlen und freue mich sehr, dass dieses Mal eine weibliche Figur im Mittelpunkt der Handlung steht.
- Ian McEwan
Saturday
(265)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderHenry Perowne ist 48 Jahre alt und führt ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Als Neurochirurg ist er überall bekannt, er liebt seine Frau wie am ersten Tag und seine beiden hochbegabten Kinder machen ihm nur Freude. Am Samstag, den 15. Februar 2003, als die größte Friedensdemonstration Londons läuft, schrammt er ein anderes Auto. Zunächst fährt er weiter, als er stehen bleibt warten die drei Insassen des anderen Fahrzeuges schon auf ihn. Es entbrennt ein Streit, der Henrys Leben für immer verändern wird. Ein herausragendes Portrait eines Menschen unserer Zeit, der alles hat, dem jedoch durch einen dummen Zufall sein ganzes Weltgefüge einzustürzen droht. Ein Tag, ein Schicksal,ein wunderbares Buch.























