Bücher mit dem Tag "flugzeugabsturz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "flugzeugabsturz" gekennzeichnet haben.

258 Bücher

  1. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.172)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.334)
    Aktuelle Rezension von: tamarabreitenbach

    Sehr spannend und spektakulär fantasievoll. Obwohl doch schon ein paar Jahre alt immer noch sehr lesenswert. 

  3. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.178)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Als mein erster Fitzek war das Buch echt nicht schlecht. Gerade die hässliche und zugleich wahre Darstellung in der Milchproduktion fand ich sehr erschreckend und hat mich doch sehr zum Grübeln gebracht. Auch dass Fitzek am Ende von sich selbst spricht und meint, er sei da nicht besser als andere fand ich sehr authentisch.
    "Flugangst 7a" war in allem ein recht solider Psychothriller, der mich hin und wieder echt geängstigt hat, weil ich wirklich keine Thriller-Leserin bin. Deshalb wird es wohl auch seine Zeit dauern, ehe ich einen erneut zur Hand nehme.

  4. Cover des Buches Abendruh (ISBN: 9783442374830)
    Tess Gerritsen

    Abendruh

     (410)
    Aktuelle Rezension von: schnad

    In diesem Fall der Rizzoli & Isles Reihe treffen wir erneut auf einige Protagonisten aus früheren Fällen und ich fand die Story wirklich sehr spannend. Diesmal handelt es sich um drei Pflegekinder, die unabhängig voneinander eine Reihe von brutalen Mordanschlägen jeweils als einzige überleben - und das nicht zum ersten Mal. Zwei Jahre zuvor überlebten sie schon einmal  - und verloren dabei ihre Familien.

    Schon bald ist klar: das kann kein Zufall sein, irgendwo muss ein Zusammenhang zwischen diesen Kindern bestehen - nur wo?

    Maura und Jane machen sich auf die Suche und decken ein Geheimnis auf, welches am Anfang niemand ahnen konnte...

    Ich fand sowohl die Idee hinter dem Buch, als auch die Umsetzung sehr gelungen und spannend. Sicherlich wirkt die ein oder andere Szene etwas konstruiert, aber das kann den Gesamteindruck des Buches meiner Meinung nach nicht schmäleren. Schön fand ich, dass auch einige bekannte Gesichter wieder einen Platz in der Geschichte fanden (u.a. Julien mit seinem Bear und Anthony Sansone).

    Da man hier keine halben Sterne abziehen kann und ich 4 zuwenig finde, bekommt das Buch die volle Punktzahl. Ich bin jetzt schon auf den Nachfolgeband gespannt.

  5. Cover des Buches Sieben Tage voller Wunder (ISBN: 9783426520888)
    Dani Atkins

    Sieben Tage voller Wunder

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Eigentlich bin ich kein Freund von dünnen Büchern. „Sieben Tage voller Wunder“ ist allerdings das vorletzte Buch von Dani Atkins, welches ich noch nicht kenne. Da ich die Romane der Autorin sehr liebe beschloss ich, eine Ausnahme zu machen und diese gerade einmal 240 Seiten kurze Geschichte zu lesen. Ab der ersten Zeile war ich wieder völlig vom Schreibstil der Autorin begeistert. Alles ist so bildhaft beschrieben, dass ich mir immer wieder vorstellte, selbst die Protagonistin Hannah zu sein und mir überlegte, wie ich mich in dieser Situation verhalten würde. 

    Nach einem Flugzeugabsturz befindet sich Hannah mitten in der kanadischen Wildnis. Das Flugzeug ist in zwei Teile gebrochen und Hannah sowie der sympathische Passagier Logan sind auf sich allein gestellt. Eine Zeit voller Angst, Hunger und Kälte beginnt, immer mit der Hoffnung, bald gefunden zu werden. Dani Atkins wäre nicht Dani Atkins wenn sie nicht an irgendeinem Punkt einen Twist einbauen würde. Im Fall von „Sieben Tage voller Wunder“ ist dieser ziemlich vorhersehbar. Die Covergestaltung ist hier leider kontraproduktiv, denn die Abbildung spoilert ein wenig, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Ich hatte also schon von Anfang an eine Ahnung und auch die Charakterbeschreibung bestärkte mich in meiner Vermutung. Obwohl das Buch ohne große Überraschungen für mich abgelaufen ist, habe ich dennoch jede Zeile mitgefiebert und war am Ende zu Tränen berührt. 

    Was für eine wunderschöne Geschichte über Mut, Hoffnung und die Vorstellung, dass man alles schaffen und über sich selbst hinaus wachsen kann!

  6. Cover des Buches Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. (ISBN: 9783453424975)
    Julie Clark

    Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Crumble1307

    Eines der besten Bücher, dass ich in der letzten Zeit gelesen habe. Ich konnte leider noch nichts vergleichbares finden...

    Die einzelnen Stränge der Protagonistinnen waren beide sehr spannend, auch wenn Claires mich mehr reingezogen hatte.

    Für einen Thriller war es eigentlich harmlos, aber das hat mich nicht gestört.

    Es gab einige Momente, die zwar nicht so wichtig scheinen mögen, aber trotzdem Details enthielten, die die Situation greifbarer und lückenloser gemacht haben.

  7. Cover des Buches Das Mädchen mit den blauen Augen (ISBN: 9783352008764)
    Michel Bussi

    Das Mädchen mit den blauen Augen

     (200)
    Aktuelle Rezension von: TheCoon

    Im Jahr 1980 stürzt ein Flugzeug über Frankreich ab und alle Passagiere bis auf ein dreimonatiges Baby sterben. Doch an Bord waren zwei Babys in diesem Alter. Um wen handelt es sich also? In einer Zeit, in der DNA Tests noch nicht an der Tagesordnung sind, stellt diese Tatsache die Hinterbliebenen vor ein großes Problem und ein Streit um das Sorgerecht des Kindes bricht los. Ein Detektiv wird engagiert, der Licht ins Dunkle bringen soll. Zum 18. Geburtstag des Mädchens will er ihr seine Ergebnisse präsentieren.

    Ein Fall voller Rätsel, Fragen und verdrehter Tatsachen. Denn die Familien beider Babys wollen daran glauben, dass ausgerechnet ihr Schützling überlebt hat. Während der Spurensuche bekleckert sich niemand mit Ruhm, jeder wird zur Schachfigur. Das Mädchen wächst währenddessen mit dem Zweifel an ihrer eigenen Identität auf, was ihr Leben logischerweise bestimmt und schwierig gestaltet.

    Obwohl die Ängste und Konflikte der Protagonisten ausführlich beschrieben werden, fehlt es mir doch an Tiefe und Charakter. Die Verteilung, wer nun der Böse und wer der Gute ist, ist offensichtlich und nicht sehr einfallsreich gestaltet.

    Wie man es sich von Thrillern erhofft, kommt es zu Wendungen und Enthüllungen, die gleichermaßen spannend und unvorhersehbar sind. Bis zum Schluss ist man hin- und hergerissen um welches der beiden Mädchen es sich nun handeln soll. Der flüssige Schreibstil trägt außerdem dazu bei, dass Seite für Seite dahinfließt bis man plötzlich des Rätsel Lösung gegenübersteht.

  8. Cover des Buches Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt (ISBN: 9783863960476)
    Alex Morel

    Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

     (458)
    Aktuelle Rezension von: Little_les

    Das Buch ist über ein Mädchen, was nicht mehr Leben möchte aus bestimmten Anlässen. Sie ist aber in einer Klinik in der sie ihren Selbstmord nicht durchführen kann. Zu Weihnachten darf sie aber Nachhause und kann nun endlich ihr Leben beenden. Schon alles geplant und kurz bevor sie es durchführt kommt es zu einem "Unfall" (wegen Spoiler geh ich nicht weiter drauf ein) und jetzt wo es heißt Kämpfen oder Sterben, muss sie sich für eines entscheiden.

    Die Geschichte ist an sich nicht ganz realistisch, da sie voller Zufälle sind, die perfekt aufeinander abgestimmt sind.  Trotzdem ist das Buch von den Emotionen und vom Spannungsgrad sehr gut geschrieben und öffnet vielleicht auch bei einigen Jugendllichen, wie damals mir die Augen, dass es sich lohnt, auch mal zu kämpfen.

  9. Cover des Buches Die sieben Tode des Max Leif (ISBN: 9783426517253)
    Juliane Käppler

    Die sieben Tode des Max Leif

     (118)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] - Juliane Käppler - "Die sieben Tode des Max Leif"

    Backcover:

    Max Leif ist ein Überflieger, immer auf der Überholspur, immer ganz vorn. Doch jetzt wird er ausgebremst, vom Tod höchstpersönlich.

    Der holt sich seinen besten Freund, und Max weiß einfach: Er ist der Nächste. Das plötzliche Fieber kann nur eine HIV - Infektion sein, der schmerzende Magen eine exotische Seuche und der Husten erst...

    Die Beteuerungen der Ärzte, die Beruhigungsversuche seiner Freunde, ja selbst die energischen Kommandos seiner russischen Putzfrau Jekaterina helfen nicht gegen die Macht von Max ' Einbildungen.

    In Erwatung seines baldigen Ablebens verkauft er sein Unternehmen und trifft hektisch weitere Vorkehrungen. 

    Denn einfach so sterben ist nicht drin! 

    Zuerst muss er einen Weg finden, die eine Sache zu regeln, die in keinem Testament erscheinen darf...

    Fazit:

    Dieser Hypochonder-Roman hat alles was man sich unter Hypochonder vorstellt. Wenn man überlegt das es tatsächlich solche Menschen gibt die nach jedem Symptom Dr. Google fragen und am Ende kommt dann bei Dr. Google "Zylinderkopfdichtung" raus. Nein Spaß bei Seite. Leider kenne ich auch so eine Person. Die Googelt jedes Symptom von Schnupfen bis hin zu Krebs. Und bei der Person ist es Psychisch die Symptome, denn wenn selbst Ärzte sagen, es ist nichts alle Werte sind super, die CT,-MRT Bilder sind gut, die Sonographie hat nichts gezeigt ist die Person immer noch der Überzeugung sie ist schwer krank!

    Solche Menschen müssten an ihrer Psyche und Angststörung arbeiten, aber es so jemanden klar zu machen ist nicht ganz einfach. 

    Auch wenn Hypochonder ein ernstes Thema ist, muss man auch mal lachen können. Schwarzer Humor haben leider nicht viele Menschen :-) 

    Ich finde das Buch gut und auch das Cover passt wie die Faust aufs Auge!

    5 von 5 Sternen

  10. Cover des Buches MUH! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    MUH!

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Yoyoshii

    An sich eine gute Idee für ein Buch und die Charaktere und deren Selbstfindung ist interessant, viele kleine Lebensweisheiten sind nett mit eingearbeitet.

    ABER... Viele Szenen sind komplett unrealistisch oder sehr sehr komisch  wie beispielsweise Begegnungen mit einem halbtoten Hund. Und am Allerwichtigsten: ES WIRD DER IRRGLAUBE VERBREITET, KÜHE KÖNNTEN SCHON OHNE ZU KALBEN MILCH GEBEN!!!! Das ist Schwachsinn! Und doch gibt's immer Menschen, die das glauben und bedenkenlos Milch trinken, ohne sich das Leid der Kühe, das aus mehr als nur dem drohenden Schlachten besteht, bewusst zu machen. 

    DAS BUCH HÄTTE VOM AUTOR VIEL VIEL BESSER DAZU GENUTZT WERDEN KÖNNEN, ÜBER DAS MENSCHENVERURSACHTE LEID DER KÜHE AUFZUKLÄREN! Stattdessen wird die Biologie so verdreht und vermenschlicht, dass sie in das aktuelle Gesellschaftsbild passt! Daher nur 2 Sterne

  11. Cover des Buches Eine himmlische Begegnung (ISBN: 9783492304900)
    Guillaume Musso

    Eine himmlische Begegnung

     (156)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    ich bin ja schon vom Autor gewohnt, dass es manchmal "nicht ganz mit rechten Dingen zugeht", aber dieses Mal musste ich mich tatsächlich dran gewöhnen, dass die himmlische Begegnung tatsächlich existierte. Ich schwankte eine lange Zeit und hoffte, dass sich dieses Phänomen in etwas verwandelt, dass durch Logik zu erklären war - tat es nicht. Da ich jedoch mit dem Phänomen "Engel" bekannt bin, musste ich schlußendlich akzeptieren, dass ein Mensch, der bereits 10 Jahre tot war, in das Leben unterschiedlicher Menschen eingriff. 

    Nichts desto trotz laß sich das Buch in einem Rutsch wie es hinten auf dem Buch steht: "Dieser Roman ist gefährlich - sie können ihn nicht aus der Hand legen." Kann ich bestätigen. 

    Wer offen ist für übernatürliches ist auch mit diesem Musso-Roman gut bedient. 

  12. Cover des Buches Das Buch der verlorenen Dinge (ISBN: 9783548609225)
    John Connolly

    Das Buch der verlorenen Dinge

     (268)
    Aktuelle Rezension von: chaosXcontrol

    Auf ,,Das Buch der verlorenen Dinge" bin ich eher zufälligen gestoßen, doch das Cover mit seiner krummen Schrift und den schnörkeligen Ranken zog direkt meine Aufmerksamkeit auf sich.

    Die Einleitung der Geschichte ist recht lang, doch das fällt gar nicht störend auf, im Gegenteil: Man lernt den zwölfjährigen David kennen, dessen Welt gleich zu Beginn schon aus den Fugen gerät. Seine Mutter liegt im Sterben und auch nach ihrem Tod ist der Junge natürlich nicht bereit, sie loszulassen. Als sich sein Vater schließlich kurz darauf neu verliebt und David auch noch einen kleinen Bruder bekommt, fühlt er sich nun vollends fehl am Platz und ungeliebt. Sich in seine geliebten Bücher flüchtend, isoliert er sich mehr und mehr von der Außenwelt und findet sich bald in einer Welt wieder, die ihm fremd und doch vertraut zugleich ist...Und hier beginnt die eigentliche Geschichte. Zu erwähnen ist noch, dass die Handlung zeitlich während des zweiten Weltkrieges spielt.

    Inhaltlich ist das Buch sehr schön aufgebaut; es gibt einzelne, teilweise recht episodenartige Kapitel, die allesamt eine sehr schöne Länge haben und das Buch sehr flüssig lesen lassen. Besonders hervorstechend ist meiner Meinung nach der Erzählstil - zwar sieht man die Geschehnisse größtenteils aus den Augen des Protagonisten, erhält aber ziemlich wenig Einsicht in seine Gedankenwelt. Stattdessen wirkt die komplette Handlung aus der Sicht eines Erzählers wiedergegeben, wodurch eine wirklich schöne Märchenatmosphäre entsteht, die die den Charm des Buches ausmacht.

    Man lernt auf der Reise des Jungen viele gute und auch bösartige Menschen sowie menschenähnliche Wesen kennen. Einige unterstützen David, der sich in dieser Fremde anfangs sehr verlassen fühlt, andere haben ihre eignenen, unschönen Absichten. Und wieder andere kommen einem auch schwer bekannt vor: so beispielsweise die sieben Zwerge, die sich um eine außerordentlich unfreundliche Schneewittchen kümmern oder das Lebkuchenhaus der bösen Hexe aus Hänsel und Gretel. Doch schnell ist klar, dass sich die klassischen Märchen hier etwas anders zutragen, denn der Autor lässt eigene, sehr interessants Aspekte mit einfließen.

    Alles in allem war dieses Buch - dieses Märchen - mal ein Leseerlebnis der etwas anderen Art. Der Autor versteht sich wunderbar darauf, unsere Welt mit der Welt der Märchen zu verbinden, woraus eine düstere, zwischendurch recht blutige, aber dennoch unglaublich spannende und auch schöne Geschichte entsteht!

  13. Cover des Buches Something in the Water – Im Sog des Verbrechens (ISBN: 9783492235297)
    Catherine Steadman

    Something in the Water – Im Sog des Verbrechens

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Filip2806

    Erin und Mark führten bisher ein sehr glückliches Leben. Nach der Hochzeit begibt sich das Paar in die Flitterwochen zur traumhaften Insel Bora Bora. Obwohl Erin große Angst vor dem Wasser hat, lässt sie sich vor Ort von Mark überreden, einen Tauchgang zu absolvieren. Solange Mark an ihrer Seite ist, kann ja er sich um sie kümmern. Doch im Wasser macht das junge Paar eine außergewöhnliche Entdeckung, die ihr Leben auf den anderen Moment auf den Kopf stellen wird. Dabei werden sie in ein Strom aus Intrigen, Lügen und Verbrechen gezogen. 


    Die Autorin Catherine Steadman konnte mich am Anfang des Jahres mit ihren zweiten Roman "Mr. Nobody" komplett überzeugen. Aus diesem Grund wagte ich mich an ihr Thrillerdebüt, welches im letzten Jahr erschienen ist. 


    Das Erste, was mir aufgefallen ist, wäre die fehlende Tiefgründigkeit die ich im zweiten Thriller der Autorin wahrgenommen habe. So fehlte mir einfach ein gewisser Tiefgang in der Komplexität der Handlung sowie beim Charakter Mark. 


    Hingegen weist Erin in ihrer Konstruktion die gewisse Tiefe auf, da die Geschichte aus ihrer Perspektive geschildert wird. Dadurch ermöglicht die Autorin, dass man als Leser eine Nähe zur Protagonistin gewinnen kann. Dies fand ich gut, da man sehr nah an ihren Ängsten und Zweifeln war - sowie ihr Psyche ausführlich beleuchtet worden ist. Besser würde ich finden, wenn Mark als Ehemann der Protagonistin auch eine Stimme erhalten wird. Das heißt, dass er auch als Erzähler im Buch einen Platz bekommen würde. Sonst lässt sich sagen, dass die Idee des Plots recht bekannt ist, aber trotzdem gut umgesetzt worden ist. 


    Spannungstechnisch ist das Buch ganz gut aufgebaut. Obwohl an manchen Stellen die Spannung abfällt, wird diese durch gelungene Twists an anderen Stellen wieder auf höchste Niveau gebracht. Dazu muss man immer bedenken, dass "Something in the water" der Debütthriller für die Autorin ist. Und für ein Debüt, ist der Autorin schon sehr viel gelungen. Weiterhin lässt sich sagen, dass ihr Schreibstil positiv hervorzuheben wäre, da er durch simple aber rasante Sätze zu kennzeichnen ist. 


    Zusammenfassend kann ich sagen: Auch wenn dieser Thriller teils schwächer ist als "Mr. Nobody" konnte mich die Autorin mit diesem Debüt weiterhin überzeugen. Die Autorin legt die Schwerpunkte eindeutig auf die Darstellung der Psyche (Angstzustände, Paranoia) der Figuren und nicht auf eine durchgängige Spannung sowie actionreiche Szenen.

  14. Cover des Buches Aurora Sea (ISBN: 9783426215197)
    Nadine Stenglein

    Aurora Sea

     (75)
    Aktuelle Rezension von: JessicaLiest
    Klappentext:
    Das Raunen des Meeres: Romantisch, fantastisch und spannungsgeladen! Vor Jahren verschwand das Flugzeug, in dem Emmas Eltern saßen, spurlos über dem Meer. Eine Weile später wiederholt sich ein solches Ereignis. Emma wohnt seit dem Verlust ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt und erhält plötzlich SMS-Nachrichten von einem gewissen Jamie, der behauptet Passagier der letzten Unglücksmaschine gewesen zu sein. Als sie Jamie später auf einer geheimnisvollen Insel trifft, die wie aus dem Nichts mitten im Meer auftaucht, erfährt sie, dass in den Tiefen des Meeres Gefahren lauern, die nicht nur ihr zum Verhängnis werden sollen. Zudem hat es sich der junge Evenfall, ein Meereswesen, in den Kopf gesetzt, Emma um jeden Preis zu seiner Gefährtin zu machen.

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil hat mir wirklich gefallen und war schön zu lesen und flüssig zu lesen. Ich konnte wirklich in die Geschichte eintauchen.

    Die Grundidee dahinter ist wirklich etwas Besonderes, ich habe so noch nichts Vergleichbares gelesen. Wirklich gut gemacht. Die Kombination hat das ganze spannend gemacht und vor allem gefallen. Es ist magisch, viel Fantasy, romantisch, emotional aber auch bedrückend und ernst.

    Es war ordentlich was los in der Handlung, sehr unterhaltsam und spannend zu verfolgen. Dabei für jede Wendung offen. Gerade das Ende wurde nochmals richtig spannend und emotional.

    Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Gerade Emma hat eine richtige Wandlung durchgemacht. Anfangs noch schwach und voller Trauer. Im Laufe der Handlung nimmt sie ihre Energie und zeigt Stärke, Mut und Taten. Sie kämpft. Sie ist wirklich gelungen.
    Aber auch alle anderen Charaktere fand ich super ausgearbeitet, jeder ist etwas Besonderes und hat mich gut unterhalten. 

    Ein wirklich gutes Buch, welches mir sehr gefallen hat.
    Klare Leseempfehlung!
  15. Cover des Buches On the Island - Liebe, die nicht sein darf (ISBN: 9783442481750)
    Tracey Garvis Graves

    On the Island - Liebe, die nicht sein darf

     (151)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, war ich zwar neugierig, habe aber auch damit gerechnet, dass mich eine sehr trashige Geschichte erwartet.

    Im Grunde stimmt das auch. Die Lehrerin, die mit ihrem Schüler nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel auf den Malediven landet und sich in ihn verliebt, ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen. Aber die Geschichte hat mich auch recht schnell in seinen Bann gezogen. 

    Denn ich bekam nicht die erwartete Insta-Love, sondern eine Liebesgeschichte, die sich wirklich langsam entwickelt. Dazu ein bisschen Inselabenteuer und zwei Charaktere, die an ihren Handlungen wachsen.

    Tracey Garvis Graves Schreibstil ist etwas ungeschliffen, aber dennoch mitreißend. An einigen Stellen hat mir wirklich die Tiefe gefehlt, was etwas schade war. 

    Aber ich mochte die Charaktere Anna und T.J. sehr gerne. Beide entwickeln sich, man kann ihre Handlungen nachvollziehen.

    Es gab gerade im letzten Drittel zwar ein paar Logikfehler, aber darüber konnte man zu Gunsten der Unterhaltung hinweg sehen. 

    Schon seit Jahren ist zu der Story ein Film angekündigt - ich würde mir wirklich wünschen, dass er irgendwann kommt, denn Potenzial ist auf jeden Fall da.


  16. Cover des Buches Der Kuss der Göttin (ISBN: 9783570402825)
    Aprilynne Pike

    Der Kuss der Göttin

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Finde deinen Seelenverwandten, deine ewige Liebe. Die 17-jährige Tavia ist ein Wunder: Sie hat als Einzige einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch plötzlich hat sie Visionen von einem seltsam altertümlich wirkenden Jungen, der sie vor einer großen Gefahr warnt. Und bald wird sie von mysteriösen Männern verfolgt. Tavia flieht gemeinsam mit Benson, ihr einziger Vertrauter und gleichzeitig ihre große Liebe. Sie finden heraus, dass Tavia eine Göttin ist: Vor Urzeiten wurde sie dazu verdammt, immer wiedergeboren zu werden, immer auf der Suche nach ihrem Seelenpartner. Ihre Verfolger sind die Reduciata, die einen ewigen Kampf gegen die Götter führen. Und ihre einzige Hoffnung scheint Quinn zu sein, der Junge aus ihrer Vision. 


    Der Klappentext hatte mich richtig neugierig gemacht. Alles was mit Götter irgendwie Handelt muss ich lesen. So auch dieses Buch. Dieses Buch hat auch recht Stark angefangen. Doch leider hatte dies schnell nachgelassen. Die Handlungen zog sich unnötig in die länge. Wenn was passierte, passierte dafür auch sonst lange nichts mehr. 

    Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Er ist locker und flüssig. 

    Tavia fand ich als Person interessant. Von der erste Seite an will man wissen, was mit ihr los ist. Wieso hat sie als einziger den Flugzeugabsturz überlebt? Was sind das für Zeichen? Was ist mit dem geheimnisvollen Jungen? All das sind fragen die nach meinem Geschmack viel viel zu spät aufgeklärt wird. 

    Leider konnte mich dieser Auftakt nicht von sich überzeugen. Man hätte mehr aus der Geschichte können machen. 




  17. Cover des Buches Wenn Ozeane weinen (ISBN: 9783956491801)
    Ben Bennett

    Wenn Ozeane weinen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47
    Worum geht es in dem Buch?

    Wir schreiben das Jahr 1975 in Monterey - in der Nähe der berühmten "Cannery Road", die schon John Steinbeck in seinen weltberühmten Romanen um die "Straße der Ölsardinen" beschrieben hat.

    Amber kommt mit ihrer Mutter Claire in den Haushalt der reichen Familie Seagarden. Claire soll dort als Haushälterin und Kinderfrau arbeiten. Die Seagardens haben ein imposantes Anwesen in den Dünen von Monterey. Allerdings herrscht bei den Teagardens tiefe Trauer: Edward Seagarden hat vor kurzem seine geliebte Frau verloren, und sein Sohn Taylor vermisst seine Mutter auch noch sehr.

    So ist es schwer für Claire und auch für Amber, in diesem Haus Fuß zu fassen. Taylor ist in sich gekehrt. Das ändert sich, als er während eines Bootsausflugs ins Meer stürzt. Er wird gerettet - und es scheint, dass ein Mädchen, das im Meer lebt - und das nicht nur Taylor gesehen hat, sondern auch Amber - ihm das Leben gerettet hat.

    Auf einmal blüht Taylor auf - er lässt auch Amber nachts in seiner Nähe schlafen. Taylor beschließt, dem Mädchen im Meer eine Puppe zu schenken - aber dieses Mädchen lässt sich nicht mehr blicken. Mandy - so nennen Amber und Taylor dieses Mädchen.

    Großvater William  - der Vater von Edward - beschließt, Mandy im Meer zu finden. Aber egal, welche teuren Hilfsmittel er dafür einsetzt, das Mädchen Mandy bleibt verschwunden.

    11 Jahre später - also 1986 - ist William bereits gestorben, und Amber und Taylor stehen kurz vor ihrem Schulabschluss. Zwischen ihnen hat sich eine Sympathie entwickelt, die man mit einem Verhältnis zwischen Schwester und Bruder vergleichen kann. Auch Claire arbeitet noch bei Edward, sie führt seinen Haushalt - und Amber wohnt mit ihrer Mutter weiterhin dort. Aber das Verhältnis zwischen Claire und Edward hat sich nicht vertieft - sie leben weiterhin nebeneinander her wie Angestellte und Arbeitgeber.

    Taylor hat sich zu einem Frauenschwarm entwickelt - aber noch macht er sich nichts aus Frauen. Nach der Schule möchten Amber und er Meeresbiologie studieren.

    Eines Tages wird eine Puppe gefunden in der Nähe des Monterey-Aquariums. Und ein Verdacht steht im Raum: Ist Mandy wieder da? Werden Amber und Taylor sie bald wieder sehen?

    Und auf einmal ist Mandy gefangen im Aquarium von Monterey. Sie ging in das Netz eines Schiffes, offensichtlich, als sie ihre Puppe suchte. Amber und Taylor sind beglückt, als sie das Wesen wieder sehen, an dessen Existenz sie jahrelang glaubten - aber über das sie nicht, anderen Menschen gegenüber, reden wollten, um nicht als "Spinner" abgetan zu werden. Genau wie William.

    Was aber wird jetzt mit Mandy passieren? Sie kann doch nicht im Aquarium bleiben. Könnte das nicht gefährlich werden für sie?

     

    Meine Leseerfahrung:

    Einlesezeit in dieses Buch brauche ich nicht - ich bin sofort mittendrin in der Handlung.

    Amber ist die Ich-Erzählerin, sie hat eine sehr blumige und ausschmückende Sprache. Weiterhin denkt sie viel und ausgiebig über dies und das nach, und so passiert innerhalb der ersten 40 Seiten recht wenig.

    Ich will aber wissen, ob das Mädchen Mandy aus dem Meer nochmals auftaucht - und wie sehr sie weiterhin das Leben von Taylor und seinem Vater beeinflusst. Das passiert zuerst lange nicht - und auf einmal lese ich einen Zeitsprung. Amber und Taylor sind Jugendliche, der Schulabschluss ist nahe - und auf einmal scheint Mandy wieder da zu sein. Die Meerjungfrau, die Taylors Leben rettete. Was soll mit ihr passieren?

    Zügiger lässt sich das Buch ab der Handlung von 1986 lesen. Endlich ist Mandy wieder da. Amber und Taylor sind fast erwachsen - und sie müssen eine Entscheidung treffen. Werden sie Mandy retten - oder Edward gewähren lassen, der aus der Tatsache, dass er eine Meerjungfrau "besitzt", Geld machen will. Sensationslüstern ist er - und er sieht schon das Fernsehen, die Presse, die Wissenschaft und viele Besucher nahen, die alle Mandy sehen wollen.

    Taylor ist zwiegespalten. Endlich kann er Amber gestehen, dass sie seine beste Freundin ist. Aber noch will er mit ihr keine Liebesbeziehung eingehen - denn irgendwas an Mandy zieht ihn magisch an und lässt ihn glauben, dass Mandy die Frau für sein Leben sei.

    Für wen wird sich Taylor entscheiden - für Amber oder für Mandy? Und wie geht es mit Mandy weiter?

    Diese Fragen fesseln, packen und faszinieren mich. Ein modernes Märchen lese ich hier - eine Art "Die kleine Meerjungfrau" im 21. Jahrhundert. Das ist mal andere Lektüre als die, die ich sonst lese. Andere Lektüre, aber ebenfalls äußerst packend.

    Ich vergebe vier Sterne und empfehle das Buch weiter. Einen Stern ziehe ich ab wegen diverser Langatmigkeiten in der Lektüre.

     

  18. Cover des Buches Fiona: Den Toten verpflichtet (ISBN: 9783499291357)
    Harry Bingham

    Fiona: Den Toten verpflichtet

     (64)
    Aktuelle Rezension von: ConnyMc
    Eine Frau und ein Kind werden ermordet. Zunächst gibt es kaum vielversprechende Hinweise. Fiona - die eigentlich Philosophie studiert hat - deckt mit ihrer nicht immer ganz regelkonformen Herangehensweise aber Zusammenhänge zu anderen Fällen auf, die bald Licht ins Dunkel bringen.

    Ich fand  das Buch sehr spannend und Fiona trotz oder gerade wegen ihres merkwürdigen Verhaltens recht sympathisch. Ich freuen mich schon, bald mehr über sie zu lesen.
  19. Cover des Buches Göttin des Meeres (ISBN: 9783596193837)
    P.C. Cast

    Göttin des Meeres

     (211)
    Aktuelle Rezension von: LovelyDancer

    ...und Göttinnen ist manchmal schwer durchschaubar. P.C. Cast hat hier den zweiten Band ihrer Mythica-Reihe vorgelegt und verbindet auf sehr interessante Weise die Mythen der Antike mit modernen Denkweisen. Ich fand das Buch spannend und romantisch, aber nicht ganz so gelungen wie Band 1.

    Trotzdem: Stil und Ideenreichtum der Autorin sind einfach großartig.

  20. Cover des Buches Solange du lügst (ISBN: 9783746634142)
    Kimberly Belle

    Solange du lügst

     (69)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Iris und Will sind ein glückliches Ehepaar. Alles scheint perfekt. Bis Iris Leben in tausend Teile zerspringt als Will mit einem Flugzeug abstürzt in dem er gar nicht hätte sein sollen. Neben all der Trauer beginnt sich Iris zu Fragen, warum Will in dieser Maschine saß. Sie beginnt mit Nachforschungen und wird dabei von ihrem Bruder unterstützt. Immer mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht und Iris fängt an zu bezweifeln, ob sie ihren Mann überhaupt gekannt hat. Dann bekommt sie SMS von zwei verschiedenen Nummern. Die eine warnt und bedroht sie weiter zu suchen und die andere behauptet Will zu sein. Dass Iris bereits in Gefahr schwebt ahnt sie nicht.

    Spannender Thriller um einen Ehemann, der ein ganz anderer zu sein scheint. Doch wie gut kennt man seine Liebsten wirklich? Wie viel verschweigen sie von ihrer Vergangenheit? Daher ein realistischer, gut geschriebener Thriller. 

  21. Cover des Buches Cloris (ISBN: 9783406755354)
    Rye Curtis

    Cloris

     (41)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Wie durch ein Wunder überlebt die zweiundsiebzigjährige Cloris einen Flugzeugabsturz und muss sich durch die Wildnis kämpfen. Gleichzeitig macht sich Rangerin Debra Lewis auf die Suche nach ihr.
    .
    Parallel laufen die Geschichten von Cloris und Debra ab, die jedoch kaum aufeinander aufbauen. Der Teil, der von Cloris erzählt wird und ihren Kampf mit der Wildnis beschreibt, ist spannend aufgebaut und man kann sich recht gut in sie hineinversetzen. Mit erfrischend viel Humor beschreibt sie ihre Erfahrungen und nimmt einen mit auf diese unglaubliche Reise. Debras Part steht dazu in krassem Kontrast, sie wirkt extrem unsympathisch und es ist nicht einmal halb so spannend. Während ich die Erzählungen von Cloris mit Interesse verfolgt habe und mir auch der Schreibstil mit vielen Vergleichen gut gefallen hat, habe ich Debras Teile meist eher nur grob überflogen, um die Handlung weiter nachvollziehen zu können.

  22. Cover des Buches Der Allesforscher (ISBN: 9783492306324)
    Heinrich Steinfest

    Der Allesforscher

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Ein Genre-Mix, der halb enttäuscht, wenn man das eine Genre nicht mag

    Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises.

    Inhalt (Klappentext): Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte – nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...

    Meine Meinung: Nach all den anderen Steinfest-Büchern, die ich dieses Jahr lesen durfte, bleiben nun (neben „Das grüne Rollo“) 2 magische Leckerbissen übrig, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe, v.a. weil dieser Roman ja auch 2014 auf der Longlist des dt. Buchpreises landete, was nicht immer ein Garant für Qualität darstellt, aber bei Steinfest-Büchern schon :)

    Ich habe im Vorfeld auch einige Rezis durchgelesen und der Grundtenor bei den Kritikern geht dahin, dass der Anfang ganz unterhaltsam und flott zu lesen sei, aber das Ende würde dann in Esoterik und Skurrilem verpuffen und ergebe keinen richtigen Sinn, fühle sich konstruiert an usw. Nun Eines kann ich dazu schon sagen: das sind vornehmlich die Leser, die leider mit dem Genre „magischer Realismus“ oder Surrealem in der Literatur nicht viel anfangen können. Im Nachwort erklärt Steinfest, dass er den Roman nicht an einem Stück geschrieben hat, und wenn man alle Steinfest-Bücher kennt, weiß man, dass sich Steinfest im Laufe seines Autorenlebens von realistischen Krimis zu eben magischem Realismus a la Murakami hinbewegt hat (siehe seine letzten Bücher, „Die Büglerin“ davon ausgenommen) und DAS ist eben einer der Gründe, wofür ich ihn liebe. Er hat also den Anfang zu einem früheren (Krimi-Zeitpunkt) geschrieben und das Ende später ergänzt.

    Daher war es bei mir genau umgekehrt: ich fand den Anfang eher etwas langweilig und mit dem zweiten Teil konnte der Autor bei mir wieder kräftig Punkte holen, denn hier wird es eben sehr surreal. Die große Spannung resultiert daher, dass man die ganze Zeit auf ein Zusammentreffen zweier Figuren wartet, hier wird man auch nicht enttäuscht, aber meine Erwartungen als Leser wurden dennoch nicht ganz erfüllt, weil eine bestimmte, sehr wichtige Sache nicht aufgelöst wird. Diese Sache ist zwar dem Leser bekannt, aber nicht den Figuren, und man möchte natürlich die Reaktion der Figuren miterleben.

    Fazit: Ein Roman, der sehr realistisch beginnt, dann aber in magischen Realismus übergeht; wer also seine Probleme mit dem Surrealen hat, sollte die Finger von diesem Roman lassen. Alle anderen werden nicht enttäuscht. Allerdings muss ich leider dennoch einen Stern abziehen, weil der erste Teil nicht zum Rest passen will, es ist, wenn man so will, ein Genre-Mix und man merkt es dem Roman an, dass seine beiden Teile zu unterschiedlichen Zeiten verfasst wurden. Dennoch sehr lesenswert!
  23. Cover des Buches Der Duft von Nelken (ISBN: 9781503942141)
    Noa C. Walker

    Der Duft von Nelken

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ana89

    Das hier ist der erste Band der "Wieland"-Reihe. Dabei geht es aber in erster Linie um Sandra, die um ihren Mann und ihre Kinder trauert. Schon vor einigen Jahren hat sie sie bei einem Flugzeugabsturz verloren. Inzwischen recherchiert sie über die Geschehnisse damals und lernt dabei Timo kennen. Den ältesten der Wieland Kinder. Er hat 7 erwachsene Geschwister, von denen zwei inzwischen auch bereits ein eigenes Buch bekommen haben. Tonyas Geschichte, die auch in diesem Roman "Der Duft von Nelken" Timo schon tatkräftig unterstüzt, erfahren wir in "Der Schatten eines Sommertages". Ebenfalls bereits erschienen ist der dritte Roman "Das Bild der Vergangenheit". Mir ist die Familie schon ans Herz gewachsen. Neben besonderes Charakteren, bekommt man in diesem Buch aber auch einiges an Spannung. Und wahrscheinlich ein etwas unerwartetes Ende. Ich persönlich mag solche Geschichte gerne, die von allem etwas haben: Spannung, Liebe und Humor. So brauche ich mir keine Gedanken zu machen, dass ich nachts vor lauter Spannung nicht schlafen kann. Durch den tollen Erzählstiel, kann ich die Bücher auch immer mal wieder lesen. 

  24. Cover des Buches Herr der Fliegen (ISBN: 9783596522149)
    William Golding

    Herr der Fliegen

     (822)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Ich habe den Film zum Buch mal vor etwa 20 Jahren in der Schule gesehen. Manche Szenen waren mir noch bekannt und die ganze Prämisse natürlich auch, aber die Gesamtgeschichte eben nicht mehr. 

     

    In Herr der Fliegen stürzt ein Flugzeug ab und nur eine handvoll britischer Schuljungen im Alter von 6-14 Jahren überlebt. Dies ist insofern kein Problem, als dass es auf der Insel genug zu essen und frisches Wasser gibt. Eigentlich also nur irgendwie überleben, zusammenhalten, Hütten bauen und auf Rettung warten. Sollte man meinen. Doch dann packt einige Jungs das Jagdfieber, Rivalitäten brechen aus und plötzlich werden nicht mehr nur Schweine gejagt.

     

    Tja. Ich schwanke irgendwie sehr. Ich möchte schreiben, dass das Buch fernab jeglicher Realitäten ist, weil ich einfach nicht will, dass so grausames Verhalten möglich ist. Aber die Wahrheit ist wahrscheinlich, dass es sehr wohl möglich ist und dass so soziale Muster und Strukturen eben funktionieren. Das ist wahnsinnig erschreckend und traurig. 

    Leider hat der Autor die ganze Thematik für mich doch eher abstrakt rüber gebracht oder sagen wir es anders: Dadurch dass das Buch schon älter ist, ist es eben nicht so modern und dadurch wirkt vieles absonderlich und auf mich nicht mehr ganz so glaubwürdig. Ich gebe eine mittlere Punktzahl, empfehle das Buch aber nichtsdestotrotz gerne weiter. 

     

     

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