Bücher mit dem Tag "flugzeugabsturz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "flugzeugabsturz" gekennzeichnet haben.

256 Bücher

  1. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  2. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.288)
    Aktuelle Rezension von: Winterkind21

    Der Thriller fing stark an und ich war zunächst gepackt von dem schlimmen Schicksal der Protagonistin. Doch schon ein paar Seiten später zeigte sich, dass das Handeln einiger Personen für mich nicht nachvollziehbar und völlig unglaubwürdig und war.  Nichtsdestotrotz las ich weiter und musste feststellen, dass die Story immer konstruierter und verworrener wurde. Ein echter Fitzek eben, nur noch 100 mal schlimmer, als in den Büchern, die ich bis dato von ihm gelesen hatte. Vom Plot her hat mir das Buch also nicht gefallen. 3 Sterne jedoch gebe ich für Fitzeks Sprache und die flüssigen Formulierungen, die sich recht gut lesen lassen.

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.398)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Das Thema ist interessant, wie es scheint, auch gut recherchiert und in eine unterhaltsame Geschichte verstrickt, die jedoch insgesamt zu sehr ausgewalzt worden ist. Immerhin bleibt man als Leser recht nachdenklich zurück.

  4. Cover des Buches Sieben Tage voller Wunder (ISBN: 9783426520888)
    Dani Atkins

    Sieben Tage voller Wunder

     (221)
    Aktuelle Rezension von: linaaa_xx

    Hannah macht sich nach einer 5-wöchigen Auszeit in Kanada zurück nach London. Sie musste sich ihr Leben überdenken, wie es weitergehen soll, da ihr Freund William ihr fremdgegangen ist. Beim Check-in sieht sie ihn zu ersten mal. Logan! Ab diesem Moment merkt Hannah, dass die Schmetterlinge schon fliegen und sie die grünen Augen nicht so schnell vergessen kann. Als sie noch zusammen auf dem selben Flug sind, kommt alles anders! Sie stürzen ab, inmitten der kanadischen Wildnis und wie durch ein Wunder überleben Beide!

    Ich habe die Geschichte praktisch in einem Zug durchgelesen. Hannah fand ich toll. Sie hat in ihrem Leben zur Zeit eine Baustelle und doch ist ihre Schwester immer für sie da. 

    Die kanadische Wildnis wurde wunderbar und schön beschrieben! Beim Flugzeugabsturz war man mittendrin und hat so sehr mitgefiebert. Logan und Hannah wurde zu einem Team. 

    Am Schluss kamen mir schon einige Tränen!
    Wer hätte das Gedacht, dass Logan nur eine Fantasie in Hannahs Kopf war? Ich war wirklich traurig, aber unheimlich froh, das Logan wirklich existiert und sie sich am Schluss wieder getroffen haben!

    Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und wünsche allen schon schöne Lesestunden bei dieser wundervollen Geschichte!

  5. Cover des Buches MUH! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    MUH!

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Bei "Mieses Karma" habe ich richtig mitgefiebert und mit der Protagonistin mitgelitten.
    Außerdem musste ich beim Lesen mehrmals laut lachen.
    Das kann ich bei diesem Buch leider nicht behaupten.

    Die Geschichte ist zwar theoretisch schön, aber auch abgedreht und konnte einen einfach nicht berühren.
    Die Elemente, die witzig sein sollen (z.B. drei Hunde mit den Namen Schasch, Lick und Spieß) konnten mich nicht einmal zum Schmunzeln bringen.

    Im Buch gibt es dann immer wieder Lieder (ich glaube, es sind bekannte Lieder), die für die Kühe umgeschrieben wurden und von ihnen gesungen werden. Außerdem hören wir religiöse Geschichten über die Kuhgöttin Naia, die auf die Bibel anspielen. Nichts davon konnte mich irgendwie begeistern.


    Fazit: Mehr als nett zu lesen ist das Buch leider nicht. Der Schreibstil ist angenehm leicht, bringt einen aber leider nicht zum Lachen.
    Die Geschichte ist skurril und es entsteht keine Spannung und man fühlt auch nicht mit den Figuren mit.

    Muh! bekommt von mir 2 / 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Die sieben Tode des Max Leif (ISBN: 9783426517253)
    Juliane Käppler

    Die sieben Tode des Max Leif

     (119)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] - Juliane Käppler - "Die sieben Tode des Max Leif"

    Backcover:

    Max Leif ist ein Überflieger, immer auf der Überholspur, immer ganz vorn. Doch jetzt wird er ausgebremst, vom Tod höchstpersönlich.

    Der holt sich seinen besten Freund, und Max weiß einfach: Er ist der Nächste. Das plötzliche Fieber kann nur eine HIV - Infektion sein, der schmerzende Magen eine exotische Seuche und der Husten erst...

    Die Beteuerungen der Ärzte, die Beruhigungsversuche seiner Freunde, ja selbst die energischen Kommandos seiner russischen Putzfrau Jekaterina helfen nicht gegen die Macht von Max ' Einbildungen.

    In Erwatung seines baldigen Ablebens verkauft er sein Unternehmen und trifft hektisch weitere Vorkehrungen. 

    Denn einfach so sterben ist nicht drin! 

    Zuerst muss er einen Weg finden, die eine Sache zu regeln, die in keinem Testament erscheinen darf...

    Fazit:

    Dieser Hypochonder-Roman hat alles was man sich unter Hypochonder vorstellt. Wenn man überlegt das es tatsächlich solche Menschen gibt die nach jedem Symptom Dr. Google fragen und am Ende kommt dann bei Dr. Google "Zylinderkopfdichtung" raus. Nein Spaß bei Seite. Leider kenne ich auch so eine Person. Die Googelt jedes Symptom von Schnupfen bis hin zu Krebs. Und bei der Person ist es Psychisch die Symptome, denn wenn selbst Ärzte sagen, es ist nichts alle Werte sind super, die CT,-MRT Bilder sind gut, die Sonographie hat nichts gezeigt ist die Person immer noch der Überzeugung sie ist schwer krank!

    Solche Menschen müssten an ihrer Psyche und Angststörung arbeiten, aber es so jemanden klar zu machen ist nicht ganz einfach. 

    Auch wenn Hypochonder ein ernstes Thema ist, muss man auch mal lachen können. Schwarzer Humor haben leider nicht viele Menschen :-) 

    Ich finde das Buch gut und auch das Cover passt wie die Faust aufs Auge!

    5 von 5 Sternen

  7. Cover des Buches Eine himmlische Begegnung (ISBN: 9783492304900)
    Guillaume Musso

    Eine himmlische Begegnung

     (160)
    Aktuelle Rezension von: leni_liest28

    Bereits beim Lesen des Klappentextes wird einem klar, dass die Geschichte dieses Buches nicht hundertprozentig der Realität entsprechen kann. Aufgrund dessen bin ich auch bei der Bewertung in Hinblick auf dieses Kriterium nicht "streng". 

    Die Geschichte von Sam und Juliette hat mich in ihren Bann gezogen. Bis zum Schluss fieberte ich mit und hoffte,, dass es ein Happy-End gibt. Nicht zuletzt, weil die beiden Protagonisten bisher eine weniger schöne Vergangenheit verfolgt. Aber auch die Geschichten der anderen Charaktere sind wahnsinnig ergreifend.

    Bei diesem Roman würde ich mir definitiv eine Fortsetzung wünschen!

  8. Cover des Buches Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. (ISBN: 9783453426238)
    Julie Clark

    Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Alina1011

    Der Tausch von Julie Clark ist ein Thriller und erschien im Heyne Verlag.


    Inhalt:

    Claire möchte ihrem gewalttätigen, Ehemann entfliehen. Da er eine Person des öffentlichen Lebens ist und er es nie zulassen würde das Claire ihn verlässt hegt sie einen langen Plan. Gleichzeitig möchte auch Eve ihrem Leben wieder Sinn geben und ein neues Leben beginnen. Innerhalb von Minuten tauschen die Frauen ihre Identität und nichts wird mehr so, wie es einmal war.


    Themen:

    Das Buch beinhaltet das Thema Drogenherstellung, Drogendealer und wie man immer mehr in dieses Geschäft hineingerät und es kaum Aussicht gibt dieses Hamsterad zu durchbrechen.

    Es beinhaltet auch die Gewalttätigkeit in der Ehe. Rory, Clairs Mann täuscht der Außenwelt einen liebenden, netten, engagierten Ehemann vor. Niemand sieht die Realität.
    Das Buch zeigt Verzweiflung auf, aber auch den Mut sich seinem Schicksal zu stellen und Selbstbestimmt zu leben.

    Meinung: Die Autorin hat einen sehr flüssigen, vereinnahmenden Schreibstil. Man fliegt nur so über die Seiten hinweg. Da es nach jedem Kapitel zu einem Wechsel zwischen der Geschichte von Claire und Eve gibt und diese mit spannenden Cliffhängern enden, kann man das Buch kaum bei Seite legen.

    Fazit:

    Vielen Dank für diesen tollen Thriller. Ich glaube ich habe ein neues Lieblingsgenre entdeckt.

  9. Cover des Buches Das Buch der verlorenen Dinge (ISBN: 9783548609225)
    John Connolly

    Das Buch der verlorenen Dinge

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    David flüchtet nach dem Tod seiner geliebten Mutter vor dem Vater und dessen neuer Frau und Kind in die Welt der Bücher und fantastischen Geschichten. Dabei verschwimmen Realität und Fiktion immer stärker miteinander. Eines nachts schlüpft er durch einen Mauerspalt im Garten und findet sich in einer seltsamen, ungewohnten und gefährlichen Welt wieder. Der König dieser Welt besitzt „Das Buch der verlorenen Dinge“, das David die Rückkehr in seine Heimat ermöglichen soll. Doch der Weg zum König ist voller Gefahren.

    Auf seiner riskanten Reise lernt David Personen kennen, die ihn unterstützen und erkennt in den Geschichten und Begegnungen deutliche Parallelen zu den Märchen aus seinen Büchern.

    Beim Lesen hatte ich das Vergnügen diese Märchenadaptionen mit den mir bekannten Erzählungen zu vergleichen. Das hat Davids düstere Geschichte zwischendurch ein wenig aufgelockert. Anfangs dachte ich, die Zielgruppe des Buches wären in Davids Alter zwischen 12 und 14 Jahren, war es inhaltlich stellenweise extrem grausam (physisch und psychisch) und sehr blutig und brutal.

    David wird während seines „Abenteuers“ ein deutliches Stück erwachsener und lernt viel über sich selbst.

    Beim Lesen habe ich bis zum Schluss mit gezittert.

    Fazit: eine fantastische Geschichte, in der ein Junge über sich hinauswächst; allerdings sehr blutig und grausam. Daher nichts für sanfte Gemüter.

  10. Cover des Buches Something in the Water – Im Sog des Verbrechens (ISBN: 9783492235297)
    Catherine Steadman

    Something in the Water – Im Sog des Verbrechens

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Erin und Mark sind das perfekte Paar. Sie sind glücklich miteinander, ergänzen sich perfekt und sind auch beruflich sehr erfolgreich - bis Mark seinen Job bei einer renommierten Bank verliert. Erin befindet sich gerade mitten in einem Dokumentationsfilm-Projekt, die Hochzeit der beiden steht kurz bevor, der Zeitpunkt könnte nicht unpassender sein. Doch Erin und Mark raufen sich wieder zusammen, die Hochzeit ist einer der schönsten Tage ihres Lebens und sie verbringen wunderschöne Flitterwochen auf Bora Bora - jedenfalls bis sie bei einem Tauchgang etwas entdecken, was ihr Leben erneut auf den Kopf stellen wird und für einen der beiden tödlich endet.


    Ich bin ganz ehrlich: Ich habe mich bei "Something in the Water - Im Sog des Verbrechens" von  Catherine Steadman, übersetzt von Stefan Lux, von dem schön schimmernden Cover verführen lassen. Es hat mich direkt angesprochen, der Klappentext klang auch nicht schlecht und für meinen Sommerurlaub am Meer schien es die perfekte Lektüre zu sein. Beim Lesen wurde mir dann aber recht schnell klar, dass auch dieser Thriller mich nicht überzeugen können wird. Die Ansätze fand ich eigentlich sehr cool: Erin ist beruflich Dokumentarfilmerin und in ihrem neuesten Projekt interviewt sie drei Häftlinge kurz vor ihrer Entlassung und direkt danach. Die Einbindung dieses Projekts in den Gesamtkontext der Geschichte hat mir auch zugesagt. Leider war aber alles andere im Buch viel zu konstruiert, viel zu vorhersehbar und wenig innovativ. Abgesehen von den Schauplätzen konnte ich wenig finden, was mir zugesagt hat - vor allem die Protagonist*innen habe ich als sehr unsympathisch empfunden. Insgesamt habe ich mich bei der Lektüre größtenteils gelangweilt, ich war genervt von den Handlungen der Figuren und habe das Buch nur nicht zugeklappt und weggelegt, weil ich wissen wollte, wie sich die ganze Story am Ende auflösen soll (Spoiler: Es hat sich nicht gelohnt).


    Mein Fazit daher: Mega Cover, lauwarme Story.

  11. Cover des Buches Flug 416 (ISBN: 9783442492763)
    T.J. Newman

    Flug 416

     (167)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Ganz ehrlich...hört sich der Klappentext nicht richtig toll an? Trotzdem war ich skeptisch, ob der Inhalt auch wirklich mithalten kann, was dieser verspricht. Gerade bei Thriller habe ich große Erwartungen, die fast immer nicht erfüllt werden....zu viele habe ich wohl schon gelesen. Als ich das Buch allerdings in meiner Bücherei fand, ging es mit mir nach Hause.

    Positiv vermerken kann ich schon einmal, dass die Autorin selbst Flugbegleiterin war und weiß, wovon sie schreibt. Sie hat ihre Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit hervorragend in ihr Debüt einfließen lassen. Der Thriller ist auch auf jeden Fall ein richtiger Pageturner, doch leider für mich besonders zum Ende hin, zu amerikanisch und zu überzogen. Auch in Filmen kann ich mit den amerikanischen Helden nichts anfangen, die gegen alle und jedem kämpfen und natürlich als (einziger?) srahlender Held hervorgehen.

    Doch zuerst zur Story, die genauso spannend beginnt, wie die Inhaltsangabe verspricht. Bill Hoffmann, ein erfahrener Pilot der Costal Airways, hat soeben den Start der Maschine gut hinter sich gebracht und lehnt sich im Pilotensessel zurück, als er einen Anruf erhält. Ein Mann hat seine Frau und seine Kinder in Gewalt und stellt ihm ein Ultimatum: Entweder bringt er das Flugzeug mit 149 Menschen an Bord zum Absturz oder seine Familie wird sterben. Was für eine auswegslose Situation! Bill versucht sowohl seine Familie zu retten, als auch die 149 Seelen in seinem Flugzeug. Zwar gelingt es ihm, die Crew über die Lage zu informieren, jedoch gibt es an Bord einen Verbündeten des Entführers. Wer diese Person ist, weiß er nicht und somit auch nicht, wem er vetrauen kann.....

    Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt und entwickelt sich rasch zu einem wahren Pageturner. Als Leser erlebt man die Situation aus den verschiedenen Blickwinkeln. Man ist abwechselnd mit an Bord, beim Entführer und Bills Familie oder beim FBI, dass versucht Bills Familie zu retten. Action, Tempo und Spannung gibt es reichlich und das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Ich fühlte mich als Teil der Besatzung und habe mit der Crew mitgefiebert. Besonders gut gefallen haben mir die Flugbegleiter, allen voran Jo, die absolut großartig reagieren und kompetent diese Situation zu bewältigen versuchen. Hingegen fand ich das Verhalten der Passagiere nicht wirklich nachvollziehbar. Bis auf einen Querulanten verhielten sich die Fluggäste eher wie Statisten.
    Der entschlossene FB-Mann am Boden wirkte hingegen etwas zu übereifrig und erledigte im Alleingang einige brenzlige Situationen, wobei eine davon etwas fragwürdig ist.

    Zusätzlich gibt es Rückblenden, die vom Leben der Entführer erzählen und die Beweggründe für diese Tat erklären soll. Und hier habe ich einen weiteren Kritikpunkt! Für mich war das Motiv nicht schlüssig. Zugeben muss ich jedoch auch, dass oftmals bei terroristischen Anschlägen das Motiv für Fremde nicht nachvollziehbar ist! Man denke nur an 9/11. Was ich aber wirklich kritisiere ist, dass man nicht erfährt, warum gerade Bill ausgewählt wurde. 

    Gänzlich an den Haaren herbeigezogen fand ich jedoch eine Szene, die im Baseball-Stadion spielt. Diese ist für alle Nicht-Amerikaner absolut nicht nachvollziehbar und meiner Meinung total unnötig. Hinzu kommt, dass die Autorin sich an einige der zu erwartenden Klischees bedient, wie die Reaktion der Regierung oder der Täterhintergrund....

    Fazit:
    Für mich hat das Buch sehr viel von einem typisch amerikanischen Action-Film mit teilweise stereotypen Protagonisten und gängigen Heldenfiguren. Bis auf diese Kritikpunkte war der Debüt Thriller jedoch sehr spannend zu lesen und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Man sollte ihn jedoch nicht kurz vor einer Flugreise zur Hand nehmen! 

  12. Cover des Buches Aurora Sea (ISBN: 9783426215197)
    Nadine Stenglein

    Aurora Sea

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Buchgefluestere

    Dieser kurze Roman hatte zwar viele interessante Ideen, doch insgesamt war mir die Geschichte für so wenig Zeit und auf so wenigen Seiten zu überladen. 

    Sie verliert ihre Eltern, das Flugzeug nicht aufwindbar, eine Meereskreatur auf der Suche nach Liebe und Rache, seelenlose Menschen... Insgesamt waren es zu viele Charaktere, kein Handlungsstrang wurde weiterverfolgt und richtig mitgekommen bin ich auch nicht. Teilweise waren mir die gedanklichen Sprünge auch zu schnell. 

    Schade, ich hatte mich auf eine spannende Fantasy Geschichte gefreut...

  13. Cover des Buches On the Island - Liebe, die nicht sein darf (ISBN: 9783442481750)
    Tracey Garvis Graves

    On the Island - Liebe, die nicht sein darf

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Sally1848

    Bevor ich das Buch gelesen habe, dachte ich mir, dass es wahrscheinlich die typische "verschollenen" Geschichte ist. Die Protagonisten Stränden auf einer Insel, sind da zwei Wochen und verlieben sich. 

    Doch zu meiner Überraschung spielt sich die Geschichte über mehrere Jahre ab und entfaltet sich somit langsamer. 

    Somit ist das Schüler Lehrer Verhältnis gar nicht mehr gegeben, als sich eine Beziehung zwischen Anna und T.J. entwickelt. 

    Es ist eine tolle Geschichte die mit sehr viel liebe geschrieben wurde und auch sehr gefühlsvoll ist. 

  14. Cover des Buches Der Kuss der Göttin (ISBN: 9783570402825)
    Aprilynne Pike

    Der Kuss der Göttin

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Finde deinen Seelenverwandten, deine ewige Liebe. Die 17-jährige Tavia ist ein Wunder: Sie hat als Einzige einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch plötzlich hat sie Visionen von einem seltsam altertümlich wirkenden Jungen, der sie vor einer großen Gefahr warnt. Und bald wird sie von mysteriösen Männern verfolgt. Tavia flieht gemeinsam mit Benson, ihr einziger Vertrauter und gleichzeitig ihre große Liebe. Sie finden heraus, dass Tavia eine Göttin ist: Vor Urzeiten wurde sie dazu verdammt, immer wiedergeboren zu werden, immer auf der Suche nach ihrem Seelenpartner. Ihre Verfolger sind die Reduciata, die einen ewigen Kampf gegen die Götter führen. Und ihre einzige Hoffnung scheint Quinn zu sein, der Junge aus ihrer Vision. 


    Der Klappentext hatte mich richtig neugierig gemacht. Alles was mit Götter irgendwie Handelt muss ich lesen. So auch dieses Buch. Dieses Buch hat auch recht Stark angefangen. Doch leider hatte dies schnell nachgelassen. Die Handlungen zog sich unnötig in die länge. Wenn was passierte, passierte dafür auch sonst lange nichts mehr. 

    Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Er ist locker und flüssig. 

    Tavia fand ich als Person interessant. Von der erste Seite an will man wissen, was mit ihr los ist. Wieso hat sie als einziger den Flugzeugabsturz überlebt? Was sind das für Zeichen? Was ist mit dem geheimnisvollen Jungen? All das sind fragen die nach meinem Geschmack viel viel zu spät aufgeklärt wird. 

    Leider konnte mich dieser Auftakt nicht von sich überzeugen. Man hätte mehr aus der Geschichte können machen. 




  15. Cover des Buches Wenn Ozeane weinen (ISBN: 9783956491801)
    Ben Bennett

    Wenn Ozeane weinen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47
    Worum geht es in dem Buch?

    Wir schreiben das Jahr 1975 in Monterey - in der Nähe der berühmten "Cannery Road", die schon John Steinbeck in seinen weltberühmten Romanen um die "Straße der Ölsardinen" beschrieben hat.

    Amber kommt mit ihrer Mutter Claire in den Haushalt der reichen Familie Seagarden. Claire soll dort als Haushälterin und Kinderfrau arbeiten. Die Seagardens haben ein imposantes Anwesen in den Dünen von Monterey. Allerdings herrscht bei den Teagardens tiefe Trauer: Edward Seagarden hat vor kurzem seine geliebte Frau verloren, und sein Sohn Taylor vermisst seine Mutter auch noch sehr.

    So ist es schwer für Claire und auch für Amber, in diesem Haus Fuß zu fassen. Taylor ist in sich gekehrt. Das ändert sich, als er während eines Bootsausflugs ins Meer stürzt. Er wird gerettet - und es scheint, dass ein Mädchen, das im Meer lebt - und das nicht nur Taylor gesehen hat, sondern auch Amber - ihm das Leben gerettet hat.

    Auf einmal blüht Taylor auf - er lässt auch Amber nachts in seiner Nähe schlafen. Taylor beschließt, dem Mädchen im Meer eine Puppe zu schenken - aber dieses Mädchen lässt sich nicht mehr blicken. Mandy - so nennen Amber und Taylor dieses Mädchen.

    Großvater William  - der Vater von Edward - beschließt, Mandy im Meer zu finden. Aber egal, welche teuren Hilfsmittel er dafür einsetzt, das Mädchen Mandy bleibt verschwunden.

    11 Jahre später - also 1986 - ist William bereits gestorben, und Amber und Taylor stehen kurz vor ihrem Schulabschluss. Zwischen ihnen hat sich eine Sympathie entwickelt, die man mit einem Verhältnis zwischen Schwester und Bruder vergleichen kann. Auch Claire arbeitet noch bei Edward, sie führt seinen Haushalt - und Amber wohnt mit ihrer Mutter weiterhin dort. Aber das Verhältnis zwischen Claire und Edward hat sich nicht vertieft - sie leben weiterhin nebeneinander her wie Angestellte und Arbeitgeber.

    Taylor hat sich zu einem Frauenschwarm entwickelt - aber noch macht er sich nichts aus Frauen. Nach der Schule möchten Amber und er Meeresbiologie studieren.

    Eines Tages wird eine Puppe gefunden in der Nähe des Monterey-Aquariums. Und ein Verdacht steht im Raum: Ist Mandy wieder da? Werden Amber und Taylor sie bald wieder sehen?

    Und auf einmal ist Mandy gefangen im Aquarium von Monterey. Sie ging in das Netz eines Schiffes, offensichtlich, als sie ihre Puppe suchte. Amber und Taylor sind beglückt, als sie das Wesen wieder sehen, an dessen Existenz sie jahrelang glaubten - aber über das sie nicht, anderen Menschen gegenüber, reden wollten, um nicht als "Spinner" abgetan zu werden. Genau wie William.

    Was aber wird jetzt mit Mandy passieren? Sie kann doch nicht im Aquarium bleiben. Könnte das nicht gefährlich werden für sie?

     

    Meine Leseerfahrung:

    Einlesezeit in dieses Buch brauche ich nicht - ich bin sofort mittendrin in der Handlung.

    Amber ist die Ich-Erzählerin, sie hat eine sehr blumige und ausschmückende Sprache. Weiterhin denkt sie viel und ausgiebig über dies und das nach, und so passiert innerhalb der ersten 40 Seiten recht wenig.

    Ich will aber wissen, ob das Mädchen Mandy aus dem Meer nochmals auftaucht - und wie sehr sie weiterhin das Leben von Taylor und seinem Vater beeinflusst. Das passiert zuerst lange nicht - und auf einmal lese ich einen Zeitsprung. Amber und Taylor sind Jugendliche, der Schulabschluss ist nahe - und auf einmal scheint Mandy wieder da zu sein. Die Meerjungfrau, die Taylors Leben rettete. Was soll mit ihr passieren?

    Zügiger lässt sich das Buch ab der Handlung von 1986 lesen. Endlich ist Mandy wieder da. Amber und Taylor sind fast erwachsen - und sie müssen eine Entscheidung treffen. Werden sie Mandy retten - oder Edward gewähren lassen, der aus der Tatsache, dass er eine Meerjungfrau "besitzt", Geld machen will. Sensationslüstern ist er - und er sieht schon das Fernsehen, die Presse, die Wissenschaft und viele Besucher nahen, die alle Mandy sehen wollen.

    Taylor ist zwiegespalten. Endlich kann er Amber gestehen, dass sie seine beste Freundin ist. Aber noch will er mit ihr keine Liebesbeziehung eingehen - denn irgendwas an Mandy zieht ihn magisch an und lässt ihn glauben, dass Mandy die Frau für sein Leben sei.

    Für wen wird sich Taylor entscheiden - für Amber oder für Mandy? Und wie geht es mit Mandy weiter?

    Diese Fragen fesseln, packen und faszinieren mich. Ein modernes Märchen lese ich hier - eine Art "Die kleine Meerjungfrau" im 21. Jahrhundert. Das ist mal andere Lektüre als die, die ich sonst lese. Andere Lektüre, aber ebenfalls äußerst packend.

    Ich vergebe vier Sterne und empfehle das Buch weiter. Einen Stern ziehe ich ab wegen diverser Langatmigkeiten in der Lektüre.

     

  16. Cover des Buches Solange du lügst (ISBN: 9783746634142)
    Kimberly Belle

    Solange du lügst

     (73)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Iris und Will sind ein glückliches Ehepaar. Alles scheint perfekt. Bis Iris Leben in tausend Teile zerspringt als Will mit einem Flugzeug abstürzt in dem er gar nicht hätte sein sollen. Neben all der Trauer beginnt sich Iris zu Fragen, warum Will in dieser Maschine saß. Sie beginnt mit Nachforschungen und wird dabei von ihrem Bruder unterstützt. Immer mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht und Iris fängt an zu bezweifeln, ob sie ihren Mann überhaupt gekannt hat. Dann bekommt sie SMS von zwei verschiedenen Nummern. Die eine warnt und bedroht sie weiter zu suchen und die andere behauptet Will zu sein. Dass Iris bereits in Gefahr schwebt ahnt sie nicht.

    Spannender Thriller um einen Ehemann, der ein ganz anderer zu sein scheint. Doch wie gut kennt man seine Liebsten wirklich? Wie viel verschweigen sie von ihrer Vergangenheit? Daher ein realistischer, gut geschriebener Thriller. 

  17. Cover des Buches Göttin des Meeres (ISBN: 9783596193837)
    P.C. Cast

    Göttin des Meeres

     (213)
    Aktuelle Rezension von: LovelyDancer

    ...und Göttinnen ist manchmal schwer durchschaubar. P.C. Cast hat hier den zweiten Band ihrer Mythica-Reihe vorgelegt und verbindet auf sehr interessante Weise die Mythen der Antike mit modernen Denkweisen. Ich fand das Buch spannend und romantisch, aber nicht ganz so gelungen wie Band 1.

    Trotzdem: Stil und Ideenreichtum der Autorin sind einfach großartig.

  18. Cover des Buches Cloris (ISBN: 9783406755354)
    Rye Curtis

    Cloris

     (50)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Die über 90jährige Cloris erzählt rückblickend aus ihrem Heim in Vermont ihre Erlebnisse die sie als 72jährige und einzige Überlebende eines Kleinflugzeuges in den Bitterroot Mountains erfahren hat.

    Ein zweiter Erzählstrang erzählt von den Personen die damals Cloris in den Bergen von Montana, (angeführt durch Rangerin Lewis) über Wochen gesucht haben.


    "... gestern Nacht zog hier über Brattleboro, Vermont, ein Unwetter hinweg und füllte die Strassen mit Hagelkörnern, und ich lag in meinem warmen Bett im River Bend Assisted Living und träumte. Ich träumte, dass viele tausend Jahre, nachdem unsere doch alles in allem recht enttäuschende Zivilisation den Bach hinuntergegangen war, ein neues Menschengeschlecht auf den Plan trat. Ich träumte, dass sie unsere Ruinen entdeckten uns nichts damit anfangen konnten. Ich träumte, dass sie uns aus versteinerten Präservativen in der Kanalisation unserer grössten Metropolen genetisch wiederbelebten und uns zu Studienzwecken in die Häuser steckten, um herauszufinden, was wir einander die ganze Zeit angetan hatten. Ich träumte, dass ich schon immer eine dieser Testpersonen gewesen war und dass sie mit mir erst recht nichts anfangen konnten"


    Bei der eigentlichen Geschichte, dem Überlebenskampf von Cloris in der Wildnis und dem anderen Strang, der Suche nach Cloris aus der Sicht der Rangerin Lewis fällt auf dass vor allem die Charaktere des Suchtrups schräger nicht sein konnten. Was mich unheimlich nervte, da immer wieder auf diese unsäglichen 'Macken' eingegangen wird.


    Dazu kommt dass der Alkoholismus der Rangerin Lewis immer und immer wieder im Mittelpunkt steht, das Leid der Rangerin wird aber nicht ausgeleuchtet oder der Versuch unternommen zu erklären wie es genau dazu kam. Dafür umsomehr nimmt Lewis duzendemale 'die Thermosflasche gefüllt mit Merlot'. Nun ja, nach dem 2.mal hat man verstanden was in der Thermosflasche ist..


    Gefallen haben mir dann doch eher die düsteren Momente, schrecklich makabren Momente die das Leben in der unbarmherzigen Wildnis zuweilen auch hervorbringt.

  19. Cover des Buches Der Morgen davor und das Leben danach (ISBN: 9783453360488)
    Ann Napolitano

    Der Morgen davor und das Leben danach

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Der 12-jährige Edward ist mit seinen Eltern und seinem Bruder Jordan auf dem Flug von New York nach Los Angeles, wo die Familie in Zukunft wohnen wollte. Doch auf der halben Strecke stürzt Flug 2977 ab und 191 Menschen verlieren ihr Leben. Edward ist wie durch ein Wunder der einzige Überlebende. Was auf den ersten Blick wie Glück für ihn aussieht, entpuppt sich aber als wahre Bürde. Denn mit diesem Gedanken muss der junge Edward irgendwie weiterleben. Eine berührende Geschichte, wie er sich in sein neues Leben „zurückkämpft“…

    Meine Meinung: Irgendwie geht alles normal weiter, für Edward jedoch nicht. Für ihn gibt es einen klaren Strich zwischen dem 12. Juni 2013 und seinem Leben „danach“. Das Buch ist deshalb auch in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Einmal erfährt der Leser, wer mit Edward auf diesem Flug war und was kurz vor dem Unglück in der Luft geschah und dann, wie Edward sich langsam wieder in seinem neuen Leben zurechtfindet. Er hat eine neue Bleibe bei seiner Tante und seinem Onkel gefunden. Aber neben starken körperlichen Beeinträchtigungen geht es Edwards Seele auch sehr schlecht. Man kann wohl nicht nachfühlen, wie es ihm wirklich gegangen sein muss… Hilfe findet er in seiner gleichaltrigen Nachbarin Shay, die sich auch nicht gerne in irgendwelche Normen hineinzwängen lässt. Bei ihr übernachtet er die ersten Jahre in ihrem Zimmer auf dem Fußboden, weil er sich dort sicher und geborgen fühlt. Auch muss er sich die erste Zeit zum Essen zwingen und er weiß nicht einmal, warum.

    Sehr gefühlvoll schildert die Autorin Edwards Leben, welches sich so stark verändert hat, aber auch einige andere Begegnungen und was alles danach passiert ist. Die Menschheit nimmt Anteil, aber gönnt ihm sein Leben auch wieder nicht, weil andere es verloren haben. Das hat mich schon sehr berührt. Allerdings ist das Buch durch die vielen einzelnen Schicksale, die der Leser hier erfährt, auch ziemlich in die Länge gezogen. Man muss sich darauf wirklich einlassen. Aber dann begegnet man vielen starken und auch schwachen Charakteren, so vielschichtig, wie das Leben ist.

    Mein Fazit: Ein Buch, welches berührt und auch nachdenklich stimmt. Man kann so ein Schicksal kaum begreifen und kann nur versuchen, sich in den jungen Edward hineinzufühlen. Mich hat das Buch auf jeden Fall berührt, auch wenn es etwas langatmig war. Letztendlich ist es vielleicht deshalb auch so ergreifend.

  20. Cover des Buches Fiona: Den Toten verpflichtet (ISBN: 9783499291357)
    Harry Bingham

    Fiona: Den Toten verpflichtet

     (64)
    Aktuelle Rezension von: ConnyMc
    Eine Frau und ein Kind werden ermordet. Zunächst gibt es kaum vielversprechende Hinweise. Fiona - die eigentlich Philosophie studiert hat - deckt mit ihrer nicht immer ganz regelkonformen Herangehensweise aber Zusammenhänge zu anderen Fällen auf, die bald Licht ins Dunkel bringen.

    Ich fand  das Buch sehr spannend und Fiona trotz oder gerade wegen ihres merkwürdigen Verhaltens recht sympathisch. Ich freuen mich schon, bald mehr über sie zu lesen.
  21. Cover des Buches Der Allesforscher (ISBN: 9783492306324)
    Heinrich Steinfest

    Der Allesforscher

     (73)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Heinrich Steinfest liefert uns in der ersten Hälfte sein typisches Universum schräg, kuriositätenreich und mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb funktionierend. Eine sensationelle Idee jagt die andere gleich einem Feuerwerk an Absurditäten. Der Protagonist und Manager Sixten Braun wird von der daherfliegenden Leber eines explodierenden Wals in Taiwan ins Koma verfrachtet und überlebt anschließend einen Flugzeugabsturz im Südchinesischen Meer. 

    Nach diesen Katastrophen kriegt er als Bademeister in Deutschland sein neues Leben auf die Reihe, das er gemächlich und beschaulich ausgestaltet, also downsized, weil er infolge der Traumata nicht mehr in ein Flugzeug einsteigen kann und auch mit seinem bisherigen Job nichts mehr anfangen möchte. 

    Aus dieser Idylle wird er nach Jahren wieder plötzlich herausgerissen, denn nun ist er mit einem angeblich in Taiwan gezeugten Sohn konfrontiert für den er die Vormundschaft übernehmen soll. Die Behörde hat ihn informiert, dass seine damalige Geliebte und verantwortliche Ärztin während des Komas sehr schnell nach der Geburt des Kindes an Krebs gestorben ist und die beauftragte Pflegemutter nun in der Psychiatrie gelandet ist, sich also auch nicht mehr um das Kind kümmern kann. Sixten Braun fällt aus allen Wolken, übernimmt jedoch Verantwortung, denn die Wahrscheinlichkeit, dass er der Vater ist, ist durchaus nicht unerheblich.

    Als das Kind mit dem Namen Simon aber dann nach Behördendschungel und Überstellung in Deutschland ankommt, ist klar, dass Sixten nicht der Vater sein kann, denn der Bub hat eindeutig asiatische Züge. Seine Geliebte war aber ebenso wie der Protagonist Deutsche. Keiner in der taiwanesischen Behörde hat ein Foto gesendet oder die Vaterschaft in Frage gestellt, denn sie dachten, Sixten sei Asiate. Nun war der Fehler nicht mehr rückgängig zu machen, das entzückende Kind ist vor Ort in Deutschland, Sixten fügt sich in sein Schicksal und adoptiert Simon aus Liebe und Respekt zur Mutter dennoch. Ein weiteres Detail hat die taiwanesische Behörde auch noch unterschlagen, um das Kind loszuwerden, Simon spricht eine komplexe Sprache, die keiner versteht. Nach ausführlicher Recherche wird klar, es ist keine chinesischstämmige Sprache, kein Dialekt, sondern eine eigenständige erfundene in sich logisch konsistente Geheimsprache, die sonst niemand auf der Welt spricht. 

    Ab in etwa der Hälfte des Romans wird das Tempo langsamer, fast schon gemächlich. Vater und Sohn nähern sich nach und nach einander an, aber Simon bleibt bei seiner Sprache und in seiner Welt. Sixten verliebt sich zudem auch noch in die Angestellte der taiwanesischen Botschaft, die die Adoption organisiert hat. Als Simon 8 Jahre alt wird, kommt Sixten drauf, dass der Bube perfekt klettern kann. 

    In einem Nebenstrang wird auch noch die Geschichte von Simons leiblichem Vater geschildert. Gemäß dem typischen steinfestschen Unwahrscheinlichkeitsantrieb kommen alle Protagonisten, die lebenden und die Toten in Tirol auf jenem Berg zusammen, auf dem Sixtens Schwester Astrid bei einem Kletterunfall gestorben ist. 

    Der Buchtitel Der Allesforscher stammt von Steinfests Sohn, der, um einen Universalgelehrten zu beschreiben, dieses Wort erfunden hat. Im Roman spielt dieser Allesforscher fast bis zum Ende eine untergeordnete Rolle, er war ein väterlicher Freund von Sixten. 

    Übrigens den explodierenden Wal gab es tatsächlich. So ein Ereignis ist zweimal passiert 1970 in Oregon und 2004 in Tainan, wie im Buch beschrieben. Solche Situationen sind übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Durch die Gärgase tendieren verwesende Wale zu explodieren. Kontrollierte Miniexplosionen durch Schnitte in die Wale in den Niederlanden, in Dänemark und auf den Färöer-Inseln haben den großen Knall verhindert. https://www.youtube.com/watch?v=-4OIYQ6HCnk

    Fazit: Sehr guter Roman, der in der Mitte für meine Gefühle gar zu sehr eine Vollbremsung hinlegt und das Tempo zu viel drosselt.

  22. Cover des Buches Yours - Atemlose Liebe (ISBN: 9783956496196)
    Mimi Jean Pamfiloff

    Yours - Atemlose Liebe

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bonzei

    Taylor will die Welt mit ihrem Job verbessern, doch ihre Klienten, überwiegend reiche Geschäftsmänner sehen nur die sexy Frau die sie gerne flachlegen würden.

    Bennett Wayne ist wohl so einer, er ist reich, gutaussehend und unverschämt. Doch da sie pleite ist, nimmt sie sein Jobangebot an und ab da geht es in ihrem Gefühlsleben drunter und drüber.

    Die Geschichte ist lässig, locker und lustig geschrieben. Sie ist nichts für Feministinnen oder jemand der ernste Literatur erwartet, dafür konnte ich sie nicht aus der Hand legen. Und auch die ständigen Aufs und Abs macht mir hier nichts aus, da mich die Autorin mit ihrem humorvollen lockeren Schreibstil gefesselt hat.

  23. Cover des Buches Der Duft von Nelken (ISBN: 9781503942141)
    Noa C. Walker

    Der Duft von Nelken

     (40)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Sandra hat ein wunderbares, ja fast perfektes Leben.
    Doch dann sterben ihr Mann und die beiden Kinder bei einem Flugzeugabsturz und Sandra fällt in ein tiefes Loch aus Trauer, Einsamkeit und schlechtem Gewissen.

    Sieben Jahre vergehen, voller Arbeit um zu vergessen, zu überleben, von der Trauer nicht zerfressen zu werden, bis sie beunruhigende Dinge bemerkt und sich fragen muss ob ihr Ehemann sie betrogen hat.

    Sie wird unruhig und macht sich auf die Suche nach Antworten.
    Dabei trifft sie auf liebenswerte Menschen aber auch auf viel Misstrauen, Gefahr, Angst, Unsicherheit und starke Emotionen.

    Eine wunderbar packende und spannende Geschichte mit starken Gefühlen einer sympathischen Protagonistin.

    Ich habe dieses Buch verschlungen, anfangs brauchte ich eine Weile um in die Geschichte eintauchen zu können, denn von Elisabeth Büchle bin ich einen anderen Schreibstil gewohnt, aber dann hat es mich nicht mehr losgelassen.

    Was ich daraus gelernt habe ist: auch wenn die Situation ausweglos erscheint, mit Gott geht es immer weiter. Es gibt Möglichkeiten für Neuanfänge, für Heilung und Trost - selbst dann wenn nichts mehr so ist wie es mal war.

    Ganz große Empfehlung.
    Ich werde definitiv weitere Bücher kaufen auf denen Noa C. Walker steht.

  24. Cover des Buches Regenwaldgeflüster (ISBN: 9783751960588)
    K. R. Winter

    Regenwaldgeflüster

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Bookish_Sophia

    Inhalt 

    Was würdest du tun, wenn du mitten im Dschungel abstürzen würdest? Und was würdest du tun, wenn du mit einem heißen Superstar dort landen würdest? Und mit deiner Erzfeindin? Diese Fragen stellt sich Vicky, die sich nämlich genau in der Situation wiederfindet.


    Meinung

    Vicky hatte viele Facetten. Zuerst sah man sie nur als Mobbingopfer und hatte Mitgefühl. Im Dschungel bewies sie dann unglaubliche Stärke, dass ich sie bewundert habe. Und am Ende zeigte sie dann ein Selbstvertrauen, das mich hat staunen lassen. Bei ihr konnte man eine unglaubliche Entwicklung miterleben, die sie - selbstreflektiert wie sie wurde - auch selbst wahrgenommen hat. Ihre Einstellung war stets positiv und auch ihre kleinen Aussetzer konnte ich alle nachvollziehen.

    Drew war für mich der positive Pol in der Geschichte. Er ließ sich selten aus der Ruhe bringen und hatte meistens sehr optimistische Gedanken. Nur im Bezug auf Vicky habe ich ihn nicht immer verstanden. Seine Gefühle für sie haben sein rationales Denken außer Kraft gesetzt und manchmal hätte ich ihn einfach nur gern geschüttelt. Er stand sich so oft selbst im Weg, dabei war der so klar und auch Vicky hat eindeutige Signale gesendet. Aber Drew war zu ängstlich und engstirnig. Aber auch er hat eine Veränderung durchgemacht, auch wenn die für mich recht spät kam.

    Die Geschichte war sehr unterhaltsam. Eine super Mischung aus Gefühlen, Action, Spannung und auch ernsten Themen. Ich habe eine Achterbahn der Gefühle mitgemacht, sehr überraschend, aber sehr gelungen!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks