Bücher mit dem Tag "forderung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "forderung" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzte Königin - Das schlafende Feuer (ISBN: 9783736309128)
    Emily R. King

    Die letzte Königin - Das schlafende Feuer

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Goldilocks

    Als aller erstes möchte ich der Lesejury danken :) Ich hatte nämlich sehr viel Glück und habe alle vier Bände der „Die letzte Königin“ Reihe gewonnen! Es hat mich so, so sehr gefreut und jetzt bin ich auch endlich zum lesen gekommen. Der erste Teil der Reihe, „Das schlafende Feuer“, hat mir super gefallen. Fantasy ist im Allgemeinem mein Lieblingsgenre aber dieses Buch macht noch so viel mehr daraus. Ein Bisschen Romanze, ein bisschen Geheimnistuerei und sehr viel Spannung. All das schafft die Geschichte zu vereinen. 


    Ich liebe das Cover. Es ist toll. Ich finde es super, dass die Hauptcharakterin Kalinda nicht als Ganzes darauf abgebildet ist, weil ich glaube, dass es mir die Sache ein Bisschen verdorben hätte. Stattdessen sagt das Cover so viel, das Worte nicht können, ohne dabei dem Leser etwas zu früh zu verraten. Auch finde ich es fantastisch, wie sich die Farben des Covers über die ganze Buch Reihe hinweg entwickeln (kleiner Blick in die Zukunft :)). Von rot zu blauem lila geht es dann über zu hellblau und ganz am Ende findet es wieder zum Anfang zurück zu dunklem, rötlichem, violett. Gleichzeitig ist ein immer wieder auftauchendes Phänomen das Feuer und man sieht wie die Kontrolle über dieses von Band zu Band wächst. 


    Am Anfang der Geschichte lernt man Kalinda kennen. Sie lebt in einer Art Kloster und wird dort in der Fertigkeit des Kämpfens unterrichtet. Sie hat noch nie einen Mann gesehen und hat nur eine einzige Freundin, Jaya. Gehorsam ist nicht wirklich ihr Ding. Um in die Reihen der Heiligen Schwesternschaft übergehen zu können, gibt es eine Kampfprüfung. Viele der Mädchen hoffen aber auch das ein Wohltäter kommt und sie zu seiner Frau, Kurtisane oder Dienerin erklärt. Sie würden zum Teil alles tun um nicht ihr gesamtes Leben in der Schwesternschaft zu versauern. Kalinda und Jaya hingegen hoffen gemeinsam die Prüfung zu überstehen und dann für immer in Samiya bleiben zu können. Kalinda ist sich sicher, dass sie keine Chance hat auserwählt zu werden, da sie selber lange nicht die Attraktivste unter ihren Mitstreiterinnen ist. Auch im Kampf ist sie nicht die Beste. Dann kommt aber der Tyrann Rajah Tarek und wählt sie als seine Hundertste Frau und plötzlich wird Kalindas gesamtes Leben über den Haufen geworfen. 


    Kalinda ist mir persönlich sehr sympathisch. Sie akzeptiert ihr Schicksal aber versucht trotzdem es zu beeinflussen. Ich finde man kann sie fast eine kleine Rebellin nennen. Genau das ist auch was dem Rajah so an ihr gefällt, obwohl er trotzdem Grenzen in seinem Wohlwollen kennt. 

    Am aller besten gefällt mir die Entwicklung von Kalinda über die Geschichte hinweg. Zuerst ist sie eher schüchtern und glaubt nicht wirklich an sich selbst, aber mit der Zeit wächst sie und merkt, dass sie zu mehr fähig ist als sie jemals vermutet hätte. Auch die anderen Charaktere in der Reihe sind fantastisch und mir sehr ans Herz gewachsen. 


    Was mir auch super gefallen hat und was ich erstmal nicht richtig benennen konnte, war das Gefühl, dass die Geschichte sehr einfach zu lesen ist. Damit meine ich nicht, dass sie langweilig oder sonst wie schlecht ist sondern viel mehr, dass sie vor sich hinfließt und es überhaupt keine steinige Reise ist sondern das einfach alles super passt. Ich bezweifle das man versteht was ich meine. Na ja, es ist auf jeden Fall so, dass das Buch mich süchtig gemacht hat. Ich habe sogar schon mit dem zweiten Band angefangen. Momentan habe ich noch die Zeit dafür aber bald nicht mehr und es gibt noch fast drei Bände. Mal sehen, wahrscheinlich wird es ein Kampf zwischen: „Ich will den ganzen Tag lesen!“ Und „Du weißt genau, dass du noch viel Arbeit vor dir hast.“

    Bin schon gespannt wer gewinnen wird :)


    Allem in allem finde ich das Buch super weiterempfehlenswert. Ich finde es toll und habe sehr große Hoffnungen, dass mir die nächsten Teile genau so gut gefallen werden. Bis jetzt hat mich der zweite Band noch nicht enttäuscht :) Ich glaube es ist sehr offensichtlich, dass ich diesem Buch mit ganzem Herzen 5/5 Sterne gebe und dabei überhaupt gar nichts bereue. 



  2. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596660988)
    Mark T. Sullivan

    Limit

     (60)
    Aktuelle Rezension von: LostHope2000

    Ich fand den Thriller echt gut auch wenn ich in der Mitte nur noch überflogen habe als die "Prozesse" begannen und die ganzen Fachwörter benutzt worden genauso als es um die Börse ging. Ich habe nichts davon verstanden auch wenn man es am Ende versucht hat zu erklären. Bei den Prozessen musste ich oftmals das Buch weg legen weil mein Kopfkino das nicht mitgemacht hat, das ist für Thriller doch eher untypisch (Was ich so bisher gelesen habe) ansonsten war es echt gut geschrieben und auch das mal andere die Rolle übernommen haben und nicht immer die typischen Leute die als Held dar stehen ^^ Joa die Protas waren mir allesamt  sympathisch außer natürlich die bösen xD Ich fand es nicht langatmig wie viele meinen sondern gut strukturiert und genau richtig :) Also von mir 4 Sterne weil mich die Fachbegriffe gestört haben und das Leseerlebnis so ein bisschen gestört war, zum Glück ist es aber nur an manchen Textstellen so gewesen 

  3. Cover des Buches Todeszeit (ISBN: 9783453265523)
    Dean Koontz

    Todeszeit

     (57)
    Aktuelle Rezension von: ArcaNoe
    “Wir haben deine Frau. Für zwei Millionen in bar kriegst du sie zurück.” Landschaftsgärtner Mitch Rafferty war gerade dabei, im strahlenden Sonnenschein das Bett eines Kunden zu bepflanzen, als der Alptraum losbricht. Denn der Anrufer meint es todernst. So ernst, dass er einen Passanten erschießt, der gerade seinen Hund spazieren führt, um es Mitch zu beweisen. Wie der relativ mittellose Gärtner das Geld binnen 60 Stunden auftreiben soll, scheint ihm egal. Wenn Mitch seine Frau genug liebt, wird er es schon schaffen … Natürlich ist es ihm streng verboten, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen. Nur leider die die Polizei mit ihm Kontakt auf – schließlich wurde direkt neben ihm ein Mensch erschossen. Mitch schweigt und macht sich verdächtig. Er fühlt sich ständig von den Entführern beobachtet. Und er hat nach wie vor keinen Schimmer, wie er ihren Forderungen nachkommen soll. Doch er ist bereit, bis zum Letzten um Holly zu kämpfen. Mitch Rafferty erlebt wohl die Hölle überhaupt. Während er arbeitet wird seine Frau, sein Ein und Alles, entführt und er hat keine Ahnung, wo sie ist. Die Entführer drohen ihr weh zu tun, wenn er nicht kooperiert, ihr die Finger abzuschneiden, wenn er die Polizei verständigt. Wie soll er nur an 2 Millionen Dollar kommen? Holly und er haben nur etwa 10000 Dollar gespart und er kennt niemanden, der überhaupt über so viel Geld verfügen würde. Zumindest glaubt er das, bis die Entführer ihn zu seinem ältesten Bruder Anson leiten, mit dem er trotz der schweren Kindheit bei seinen Eltern immer ein inniges Verhältnis hatte. Allerdings muss Mitch dann feststellen, dass er sich sein ganzes Leben in ihm getäuscht hat, als dieser ihm eröffnet, dass er weit mehr als die 2 Millionen auf seinen Konten hat und ihn dann auch noch versucht umbringen zu lassen. Nachdem Mitch den Killern entkommen ist, dreht er den Spieß um und nimmt Anson in seine Gewalt um sich zu rächen und vor allem das Geld zu bekommen um seine Frau zu retten. Alles scheint nach Plan zu laufen … Ich muss zugeben, dass der Schreibstil von Dean Koontz sehr gut ist. Irgendwie war das Buch spannend und ich habe es teilweise erst weit nach Mitternacht aus der Hand gelegt. Es gibt eigentlich zwei Protagonisten, die abwechselnd ein Kapitel lang aus ihrer Sicht erzählen, was passiert ist, bzw. gerade passiert. Die Kapitel, in denen Mitch der Ich-Erzähler ist, sind in der Vergangenheit geschrieben, die wenigen Kapitel von Holly in der Gegenwart. Da Holly die ganze Zeit in Gefangenschaft ist, basieren ihre Erzählungen eigentlich nur auf Gesprächen mit ihren Entführern und ihrer Wahrnehmung auf dem dunklen Speicher, während Mitch wesentlich mehr von seinen Handlungen erzählen kann. Holly scheint in dem Buch zwar die wichtigste Person zu sein, spielt aber trotzdem ganz offensichtlich nur eine Nebenrolle. Die Story hat mich leider gar nicht von den Socken gehauen, sie ist ziemlich flach, es passiert nichts, was einem den Atem stocken lässt (was ich bei einem Thriller schon erwarten würde) und das Ende ist in meinen Augen recht unrealistisch, da Mitch während seinen Versuchen zu Holly zu gelangen unter anderem einen Polizisten außer Gefecht setzt und die Entführer alles so eingefädelt haben, dass es im Haus von Mitch und Holly aussieht, als hätte Mitch selber seine Frau entführt. Ganz nebenbei tötet sein Bruder Anson seine Eltern mit Mitchs Gartengeräten, so dass auch der Verdacht zurück auf ihn fallen muss. Trotzdem ist im letzten Kapitel alles Friede, Freude, usw., als wäre eigentlich nie irgendwas passiert. Gut, zwischen dem vorletzten und dem letzten Kapitel liegen offensichtlich einige Jahre, aber wie die Polizei auf die abstruse Entführungsgeschichte reagiert erfährt man nicht. Von mir gibt es in diesem Fall nur 3 von 5 Sternen und kein “empfehlenswert”.
  4. Cover des Buches H2O - Das Sterben beginnt (ISBN: 9783442382934)
    Ivo Pala

    H2O - Das Sterben beginnt

     (65)
    Aktuelle Rezension von: ilonaL

    Ivo Pala hat eine große Möglichkeit, ein mögliches Szenarium von Terrorismus aufgegriffen, welches eines von vielen sein könnte. Ein erschreckendes Szenarium!!!

    Wie gebannt habe ich dieses Buch gelesen und mich immer wieder gefragt, ob es im Bereich des Möglichen liegen könnte und ich musste es immer wieder mit einem eindeutigen JA beantworten!

    Nicht nur der phänomenale Schreibstil, sondern auch das ganze Konzept des Buches, haben mich in den Bann gehalten, sondern auch die Fiktion an sich! Ist es denn wirklich nur Fiktion?!

    Was wissen wir schon!

    Der logische Ablauf, spannende Aktionen, aber auch menschliche Reaktionen in diesem Buch haben mich total fasziniert! Die Gier nach Macht kennt keine Grenzen, egal wer auf der Strecke bleibt!

    Dieser erste Teil schreit nach einem zweiten und diesen hat Ivo Pala mit “ Gift” betitelt. Die Spannung lässt einfach nicht nach!

    Hier kann es nur 5 Sterne geben! Einfach genial geschrieben, gebe ich meine absolute Weiterempfehlung!

  5. Cover des Buches Die Bibel. Die gute Nachricht (ISBN: 9783937490915)

    Die Bibel. Die gute Nachricht

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung (ISBN: 9783438015716)
    Martin Luther

    Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Huebner
    Ein sehr kluges, inspirierendes Buch. Man muss nicht religiös sein, um die BIBEL zu mögen. Ich liebe sie, weil sie mich inspiriert, mich staunen lässt und mich so oft wütend macht. Ich liebe den Übersetzungsstil Luthers, die vielen Konjunktionen machen das ganze zu etwas Selbstverständlichem. Ich bin zur Bibel erst durch die Arbeit als Lehrerin und Autorin gekommen - Deutschunterricht und Historische Romane schreiben, geht einfach nicht ohne Bibel (man nehme Brechts "Galilei", Lessings "Nathan" oder Celans "Todesfuge"). Da stecken unglaubliche Geschichten drin, auf denen Jahrhunderte von Literatur, Musik, Bildende Kunst und sogar Architektur gebaut haben, das hat kein anderes Buch bisher vermocht. (I. Hübner)
  7. Cover des Buches Ultimatum (ISBN: 9783570103425)
    Christian v. Ditfurth

    Ultimatum

     (41)
    Aktuelle Rezension von: SusanneSH68

    Berlin im Herbst 2019: Der Ehemann der Kanzlerin wird gekidnappt. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Eine deutsche Regierung lässt sich nicht erpressen. Oder doch? Die Entführer meinen es ernst, senden eine abgetrennte Hand ins Polizeirevier. Der Machtapparat ist in Schockstarre, Kommissar de Bodt schafft es allerdings, Dr. Süß zu befreien. Aber das Katz- und-Maus-Spiel hat gerade erst angefangen. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt… Kommissar Eugen de Bodt und sein Team stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

    Das Buch ist ein rasanter Thriller in der Welt der Geheimdienste. Viele kurze bis sehr kurze Sätze erzeugen Spannung und Tempo. Dazu geht die Handlung in hohem Tempo quer durch Europa. Das Buch ist schon der 5. Band zu der Thriller-Reihe um Kommissar de Bodt. Ich kenne die vorherigen Bände nicht, es war aber kein Problem, in die Geschichte hereinzukommen. Man ist sofort mittendrin, auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Und mir gefällt die Figur des Kommissars de Bodt sehr gut. Er ist gebildet und nervt seine Umgebung mit Zitaten von Philosophen. Mich hat beeindruckt, wie selbstsicher und gelassen er auftritt, auch wenn er mit ranghohen politischen Vertretern zu tun hat. Das hat bei mir auch für einiges Schmunzeln gesorgt. Wer einen politischen, temporeichen Thriller sucht, der wird bei diesem Buch fündig.

    Berlin im Herbst 2019: Der Ehemann der Kanzlerin wird gekidnappt. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Eine deutsche Regierung lässt sich nicht erpressen. Oder doch? Die Entführer meinen es ernst, senden eine abgetrennte Hand ins Polizeirevier. Der Machtapparat ist in Schockstarre, Kommissar de Bodt schafft es allerdings, Dr. Süß zu befreien. Aber das Katz- und-Maus-Spiel hat gerade erst angefangen. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt… Kommissar Eugen de Bodt und sein Team stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

    Das Buch ist ein rasanter Thriller in der Welt der Geheimdienste. Viele kurze bis sehr kurze Sätze erzeugen Spannung und Tempo. Dazu geht die Handlung in hohem Tempo quer durch Europa. Das Buch ist schon der 5. Band zu der Thriller-Reihe um Kommissar de Bodt. Ich kenne die vorherigen Bände nicht, es war aber kein Problem, in die Geschichte hereinzukommen. Man ist sofort mittendrin, auch wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Und mir gefällt die Figur des Kommissars de Bodt sehr gut. Er ist gebildet und nervt seine Umgebung mit Zitaten von Philosophen. Mich hat beeindruckt, wie selbstsicher und gelassen er auftritt, auch wenn er mit ranghohen politischen Vertretern zu tun hat. Das hat bei mir auch für einiges Schmunzeln gesorgt. Wer einen politischen, temporeichen Thriller sucht, der wird bei diesem Buch fündig.

  8. Cover des Buches Schattenblume (ISBN: 9783734101687)
    Karin Slaughter

    Schattenblume

     (944)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Einerseits ist die dramatische Geiselnahme, der Angriff auf die Polizeistation, die Jeffrey leitet und bei der er schwer verletzt wird, die fesselnde Rahmenhandlung, andererseits liegt die Ursache dafür in der Vergangenheit Jeffreys. Die Aufrollung eines sog. Cold Case ist die zweite spannende Handlung, wobei man vieles über Jeffreys Jugend, seine Freunde und sein Leben damals erfährt, auch über die erste Zeit ihrer Liebe, der Liebe zwischen Sara und Jeffrey. Das hat seinen besonderen Reiz, eine besondere Spannung.

  9. Cover des Buches Rob - Tödliche Wildnis (ISBN: 9783802591990)
    Stefanie Ross

    Rob - Tödliche Wildnis

     (66)
    Aktuelle Rezension von: SanNit

    Ich habe mich gleich zu Beginn gefühlt, als wenn man nach Hause kommt.
    Es ist sehr schön, wenn Charaktere noch nachhallen.
    Rob mochte ich schütteln, und mit den anderen abklatschen, weil sie so eine gute Idee hatten, damit Rob sich ein wenig den Kopf durchpusten lassen kann.
    Da kommen wir auch schon zur Story rund um Cat und Rob und noch so vielem mehr.
    Da es ja auch eine Romance ist und nicht nur Crime, war es eine Herausforderung, bei steter Verfolgung noch herzliche und gar leidenschaftliche Szenen einzubauen, die nicht ganz unrealistisch auf den Leser wirken. Für mich hat es nicht immer ganz geklappt aber irgendwie mussten die Beiden auch eine Bindung zueinander aufbauen. Es waren auf jeden Fall schöne Szenen.
    Es gibt wieder viel Militär und andere Streitkräfte, die dem Ganzen die nötige Spannung aber auch den Grund boten, hier voll konzentriert bei der Sache zu bleiben. Und das war ich. Ich hing gebannt an den Zeilen.
    Cat und Rob als Personen fand ich großartig. Beide bieten viel Zündstoff und sind trotzdem Herzensmenschen.
    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Aber auch die Nebendarsteller machen neugierig. Das heißt dann für mich, ich habe noch ganz viel Lesestoff vor mir.


  10. Cover des Buches A Midsummer Night's Dream (ISBN: 9783191329662)
    William Shakespeare

    A Midsummer Night's Dream

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Radagast
    Diese wunderbar verträumte Komödie kann locker mit J.R.R. Tolkien und J.K Rowling mithalten. Ich bin einmal mutig und behaupte das diese Komödie Potter und Beutlin topt.
    Viele schreckt der Schreibstil ab, da dieser aus einer anderen Zeit stammt. Ja, auch ich musste zweimal neu beginnen, aber es lohnte sich. Beim dritten Versuch hatte ich es mir an meinem etwas zu warmen Balkon mit einer Flasche Rotwein und Laterne bequem gemacht. Und siehe da? Ich verschlang diese Komödie an einen Abend. Es war voll mit Liebe, Glück, Heiterkeit und Ernüchterung.
    Für mich ist es ein kleiner Schatz im Bücherregal, der bei Zeiten wieder gelesen wird, wenn ich Lust auf eine zauberhafte Reise durch einen Sommernachtstraum habe.

    Ich habe mir bewusst ein zweisprachigen Shakespeare gekauft, da ich, wenn mein Wortschatz besser aufgestellt ist, diesen auch auf Englisch lesen möchte.
  11. Cover des Buches Die 6. Geisel - Women's Murder Club - (ISBN: 9783442372287)
    James Patterson

    Die 6. Geisel - Women's Murder Club -

     (147)
    Aktuelle Rezension von: zickzack
    Inhalt: Ein Amoklauf auf einer Fähre und dort wird Sergeant Lindsay Boxers beste Freundin Claire Washburn verletzt. Der Täter stellt sich später selbst und ihn wieder der Prozess gemacht. Doch das bedeutet keine Ruhe für die Ermittlerin, denn der nächste Fall wartet auf sie. Ein Mädchen wird entführt, aber die Entführer fordern kein Geld und Lindsay tappt mit ihren Kollegen von einer Sackgasse in die nächste.

    Bei dem Band musste ich mich beim Lesen ziemlich konzentrieren, da es nicht nur um die zwei genannten Fälle ging, sondern noch ein dritter hinzukam, dazu die Gerichtsverhandlung und noch privates Geplänkel. Das war teils doch sehr undurchsichtig, dass ich, wenn ich wieder mit Lesen begonnen habe, erst einmal überlegen musste, wohin ich die jeweilige Person zuordne und wo sie genau bei dem aktuellen Fall stehen geblieben waren.
    Man ist ja doch teils als Krimileser verwöhnt, dass die Figuren nur an einen Fall intensiv arbeiten. Aber hier hat sich das abgewechselt, wie es wahrscheinlich auch realistischer zu betrachten ist. Ich nehme doch stark an, dass die Ermittler mehr als einen Fall auf ihren Schreibtisch liegen haben. Sie können sich ja nicht aussuchen, ob gerade nur ein Täter oder gleich mehrere in ihrer Stadt ihr Unheil treiben.
    Es wurde hier ein schöner Bogen gespannt. Es fing mit dem Amoklauf und diesem verrückten Typen an und es endet mit dieser Story. Das fand ich gut.

    Auch habe ich ja im letzten Band erwähnt, dass Gerichtsverhandlungen gerne öfter eingebaut werden können, da Patterson diese spannend gestaltet. Auch hier war das der Fall. Dadurch war auch Yuki im Einsatz, die ja im Mörderclub mit agiert. Der dritte Fall hat by the way die Reporterin Cindy Thomas bei Atmen gehalten.
    Irgendwie waren hier die vier Frauen, gut Claire war verletzt und daher nicht allzu präsent, besser im Einsatz. Dennoch haben sie nicht wirklich zusammengearbeitet. Im Klappentext steht, dass Lindsay erst auf die richtige Spur kommt dank ihrer Mädels, aber irgendwie muss ich die Stelle überlesen haben. Die Polizei ist erst in die Spur gekommen, als sie die richtigen Hinweise bekommen hat.
    Ich habe ja bereits bei vorherigen Bänden erwähnt, dass ich es gut finden würde, wenn Cindy, Claire und Yuki mehr Perspektive bekommen, aber das war leider nicht der Fall. Auch das private Geplänkel hat sich fast ausschließlich auf Lindsay bezogen. Wirklich schade. Ich würde gerne mehr über die anderen drei Damen erfahren.
    Von Claire weiß man, dass sie einen Mann und Kinder hat. Cindy scheint gern mal ihre Männer zu wechseln und Yuki weiß man, dass ihre Mutter „verstorben“ ist. Sie ist noch recht jung. Ich glaube, sie ist Singel, aber durch die Gerichtsverhandlungen lernt man sie als Staatsanwältin kennen. Sie ist keinesfalls perfekt (weshalb wohl ihre Vorgängerin sterben musste), aber sehr ehrgeizig und gewillt immer ihr Bestes zu geben.

    Gelesen hat sich das wieder mal sehr gut. Ich mag James Patterson Stil, da schnörkelos, sehr klar und dadurch leicht Spannung aufbaut. Dazu wieder die kurzen Kapitel (136 auf 394 Seiten in 6 Teilen aufgegliedert).
    Ich war auf jeden Fall von Anfang bis Ende gefesselt, nur teils etwas aus dem Takt gebracht, da es mir etwas durcheinander vorkam.
    Lindsay ist mir in diesem Band am Anfang leicht unangenehm aufgefallen. Manchmal weiß sie einfach nicht was sie will und macht dann ein Drama. Solche Menschen habe ich gefressen. Konsequent in ihren Handlungen ist sie auch nur bedingt. Zudem mag ich ihren Kerl nicht. Der ist mir einfach zu aalglatt. Ihr Kollege ist viel niedlicher, aber nein… als Partner darf man ja nicht.
    Übrigens war auch ein Drama, da sie vom Lieutenant zum Segeant herabgestuft wurde (auf einen Wunsch, hat aber dann doch kurzzeitig Probleme, da ihr ehemaliger Partner nun ihr Chef ist). Das fand ich gut, da sie jetzt wieder näher am Geschehen dran sein kann, bedeutet aber auch, dass hier ihre Sicht wieder präsenter war als im Vorgängerband.

    Fazit: Die Fälle in dem Band waren spannend und packend. Nur wurde für meinen Geschmack zu viel in einen Band gepackt und Lindsay ging mir leicht auf die Nerven. Ich hoffe, dass im nächsten Band wieder mehr Perspektivenwechsel gibt und erneut eine Gerichtsverhandlung mit eingebaut wird. Von mir gibt es vier Sterne.
  12. Cover des Buches Die Wildente (ISBN: 9783150023174)
    Henrik Ibsen

    Die Wildente

     (36)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches DIE RITTER DES VATIKAN (ISBN: 9783958351851)
    Rick Jones

    DIE RITTER DES VATIKAN

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Defcon One 1: neobooks Serials (ISBN: 9783847601197)
    Andy Lettau

    Defcon One 1: neobooks Serials

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Das Assessorexamen im Zivilrecht (ISBN: 9783804110915)
    Monika Anders

    Das Assessorexamen im Zivilrecht

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Standardwerk in der Referendarausbildung, uU wird erwartet, daß man das Buch bereits vor Beginn des Referandariats gelesen haben soll (so beim Landgericht Münster). Um Längen besser als der schlimme Ausbildungsabschnitt beim LG Bielefeld. Aber in der aktualisierten Ausgabe war nach Aussage eines Kollegen noch nicht mal auf das neue Schuldrecht umgestellt worden.
  16. Cover des Buches Die Stimme des Blutes (ISBN: 9783453057210)
    Catherine Coulter

    Die Stimme des Blutes

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    Dieses Buch von Catherine Coulter ist ja schon etwas älter ( 1991 ). Zum Cover muss man nicht viel sagen und es war halt damals "in". Zum Inhalt kann ich sagen das ich sehr gut unterhalten war auch wenn ich manchmal Wut im Bauch verspürte wegen der Einstellung früher den Frauen gegenüber. Es ist wirklich unglaublich wie ignorant die Menschheit auch heute noch ist. Natürlich kann man das Jahr 1275 weiss Gott nicht mit heute vergleichen.Und doch hat sich in verschiedenen Ländern bis heute nicht viel verändert.Das finde ich tragisch! Sonst habe ich viel von der damaligen Lebensweise erfahren und die Liebe kam auch nicht zu kurz.Schreibweise ist wie gewohnt flüssig und hat den typischen Coulter-Stil der mir so gefällt. Fazit: Ein interessanter historischer Liebesroman der in keiner Sammlung fehlen darf. Klappentext: Der Abenteurer Roland de Tournay macht sich auf den Weg um Daria aus einem walisischen Gefängnis zu befreien.Doch Daria hat ihren eigenen Willen der mindestens ebenso stark wie der von Roland ist. So prallen zwei gleiche Charaktere aufeinander und dabei stieben nicht nur in der Liebe die Funken...
  17. Cover des Buches Sei mein Mörder (ISBN: 9783939121954)
    Volker Ferkau

    Sei mein Mörder

     (2)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Der Gerichtspsychologe Mark Rieger wird erpresst. Der Erpresser fordert vier Morde in kürzester Zeit. Nur so kann Mark das Leben seiner geliebten Tochter und das seiner Frau retten.

    Er muss zum Serienmörder werden, um seine Familie zu beschützen. Er weiß nicht, warum ausgerechnet er für die grausigen Taten ausgesucht wurde, er kennt seine Opfer nicht. Er zweifelt an seinem Verstand und verliert sich mehr und mehr in der fiebrigen Wahrnehmung eines Mörders.

    Die rätselhafte Janine verliebt sich in den Ermittler Will Prenker, der den Serienmörder jagt. Ihre Liebe und seine Jagd werden von einem grausigen Geheimnis überschattet, dessen Lösung alle Beteiligten an einen Ort der Verdammnis führt. Denn bald zeigt sich, dass nichts ist wie es scheint!
    Inhaltsangabe auf amazon


    Den ersten Teil fand ich nur echt brutal, aber es steckte eine interessante Idee dahinter und war, abgesehen von der Brutalität, spannend erzählt.
    Aber an diesem Buch hier gefällt mir, besonders zum Ende hin, nichts mehr. Davon mal abgesehen, dass es auch wieder viel zu Brutal ist.
    Viel zu abgedreht und es ist fast ncihts mehr daran für mich nachvollziehbar und/oder realistisch.
    Davon werde ich mir bestimmt keinen 3. Teil mehr anhören, Kurz vor dem Ende habe ich es abgebrochen, es gibt so viel besseres...
  18. Cover des Buches Red Moon (ISBN: 9781455501663)
    Benjamin Percy

    Red Moon

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Red Moon“ von Benjamin Percy wurde mir im Oktober 2014 von Klingenfänger empfohlen, nachdem ich in einer Rezension den Gedanken äußerte, dass ich gern eine Werwolf-Vampir-Dystopie lesen würde. Ich wollte eine Geschichte erleben, die Vampirismus und/oder Lykanthropie aus der Fantasy-Ecke heraushebt und sie in den Kontext der Science-Fiction setzt. Wissenschaftliche Ansätze statt Magie. Percy ist ein vielfältiger Autor, der nicht nur Romane und Kurzgeschichten verfasst, sondern auch für DC Comics arbeitet und sich zusätzlich als Drehbuchautor verdingt. Ein richtiger Allrounder. Ich war gespannt, welche wissenschaftliche Erklärung er mir für die Existenz von Werwölfen anbieten würde.

    Lykaner sind ein Teil der Gesellschaft. Sie sind integriert. Sie leben unauffällig und angepasst. Sie beugen sich den Gesetzen, die die USA erließen, um nicht-infizierte Menschen zu schützen. Sie sind Taxifahrer_innen, Lehrer_innen, Handwerker_innen. Sie sind deine Nachbarn. Sie sind die schlafende Bedrohung in unserer Mitte. Die Regierung beteuert, die Situation unter Kontrolle zu haben. Eine verhängnisvolle Lüge. Im Untergrund regt sich der Widerstand: Lykaner, die nicht davor zurückschrecken, Menschenleben zu opfern, um ihre Forderungen durchzusetzen. Radikale Anschläge verbreiten Angst und Terror. Schon bald werden die Grenzen der Menschlichkeit auf die Probe gestellt. Graut der Morgen nach der Nacht des roten Mondes, wird eine neue Welt geboren, in der Menschen nicht länger die Spitze der Nahrungskette sind.

    Benjamin Percy hat meinen Wunsch nach einem wissenschaftlichen Werwolf-Szenario voll und ganz erfüllt. „Red Moon“ ist ein spannender Mix aus Werwolf-Roman und politischem Thriller, eine faszinierende Analogie zu unserer Realität. Es weist sowohl Merkmale der Urban Fantasy als auch der Science-Fiction auf, ist aber doch ganz anders. Individuell. Überraschend. Anfangs wollte ich das Buch als Dystopie einordnen, musste allerdings einsehen, dass diese Klassifizierung unzutreffend ist, weil „Red Moon“ nicht der Duden-Definition einer „fiktionale[n], in der Zukunft spielende[n] Erzählung mit negativem Ausgang“ entspricht. „Red Moon“ spielt nicht in der Zukunft. Es spielt im Hier und Jetzt, in einer alternativen Gegenwart, in der Werwölfe ein fester Bestandteil der Weltgeschichte sind. Percy schildert nicht den Ausbruch der Lykanthropie, er beleuchtet deren Folgen anhand der Schicksale dreier Hauptcharaktere. In der Rolle des Chronisten malt er nüchtern das Bild einer Gesellschaft, die Angst vor sich selbst hat. Ich bewundere ihn für seine scharfsichtige Analyse, für die realistische Antwort auf die Frage, wie unsere Welt aussähe, gäbe es ein Virus, das Menschen in Lykaner verwandelt. Wer glaubte, Menschen und Werwölfe könnten friedlich koexistieren, hat das Wesen der Menschheit nicht begriffen. Wir sind eine aggressive Spezies, die alles zerstört, was als Bedrohung erscheint. Angriff ist die beste Verteidigung. Fressen oder gefressen werden. Ironischerweise eskalieren die Ereignisse in „Red Moon“ aufgrund dieser Einstellung, nicht aufgrund des Bedrohungspotentials der Lykaner. Die Versuche der Regierung, Kontrolle auszuüben, bringen die Lykaner in eine unmögliche, inakzeptable Lage. Im Verlauf der Handlung werden alle Lykaner unter Generalverdacht gestellt, ihre Bürgerrechte, auf die die USA so viel Wert legen, werden mit Füßen getreten. Ein Schelm, wer da Parallelen zum reellen Kampf gegen den islamistischen Terror sieht. Sie werden für ein genetisches Merkmal diskriminiert. Sie müssen sich als Lykaner markieren lassen, müssen eine Droge ein Medikament einnehmen, das sie daran hindert, sich zu verwandeln und ihren Verstand in ein Gefängnis sperrt. Wer Volpexx nicht schluckt, bricht das Gesetz – Lykaner haben nur die Wahl, hirntot oder kriminell zu sein. Erst die unwürdigen Regulierungen zwingen viele Werwölfe zu handeln, nachdem sie Großteils jahrzehntelang friedlich und angepasst lebten. Die meisten Lykaner empfinden sich als Menschen, obwohl sie theoretisch eine überlegene, weiterentwickelte Mutation sind. Sie haben kein Interesse daran, ihre Position als Spitzenprädatoren auszuleben und wollen nur in Ruhe gelassen werden. Der radikale Widerstand ist eine Minderheit innerhalb der Werwolf-Population, wird jedoch von Medien und Regierung größer gemacht, als er tatsächlich ist und provoziert auf diese Weise übertriebene, kopflose, unlogische Angstreaktionen. Die Situation putscht sich hoch bis zum Bürgerkrieg – hat da jemand „Happy End“ gesagt? Am Ende eines realistischen Szenarios wie „Red Moon“ kann es keinen Ritt in den Sonnenuntergang geben und ich bin froh, dass Benjamin Percy es gar nicht erst versuchte. Stattdessen endet das Buch so, wie es enden musste: offen, voller ungeklärter Fragen und viel Raum für Zukunftsspekulationen.

    „Red Moon“ ist mit dem gemeinen Werwolf-Roman nicht zu vergleichen. Es ist kompromissloser. Origineller. Intelligenter. Es ist die Chronik einer gespaltenen Gesellschaft, ein Spiegelbild der unseren, in der die Lykaner symbolisch für all die Gruppen stehen, die in der Realität ausgegrenzt und diskriminiert werden. Hass erzeugt Hass. Gewalt erzeugt Gewalt. Benjamin Percy bietet keine Lösung für soziale Konflikte an, sein Buch vermittelt keine Moral. Er bildet lediglich ab und überspitzt die Situation, indem er nicht Menschen gegen Menschen, sondern Spezies gegen Spezies kämpfen lässt. Ich kann darüber hinwegsehen, dass sich sein Schreibstil etwas schwerfällig liest und ich mich während der Lektüre antreiben musste, um vorwärts zu kommen, denn der Aufwand hat sich gelohnt. „Red Moon“ faszinierte mich, in all seiner brutalen Scharfsinnigkeit. Meiner Ansicht nach ist es äußerst lesenswert. Sollte euch allerdings an einem romantisierten, idealisierten Bild von Werwölfen gelegen sein, solltet ihr einen Bogen darum machen. Kuschlig und schmusig? Nein. Bestialisch.

  19. Cover des Buches SHEPHERD ONE (Die Ritter des Vatikan 2) (ISBN: 9783958352247)
  20. Cover des Buches Schuldrecht II (ISBN: 9783406661020)
    Dieter Medicus

    Schuldrecht II

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das bekannte Schuldrechtslehrbuch von Medicus, etwas anspruchsvoller als das Werk von Brox, aber für die Examensvorbereitung reicht das nicht aus. Dafür mit weiterführenden Hinweisen, nur das "freilich" an so viele Stellen verwirrt: Wieso freilich?
  21. Cover des Buches Forderung (ISBN: 9783837131956)
    John Grisham

    Forderung

     (16)
    Aktuelle Rezension von: lazH

    John Grisham gehört nach nunmehr 30 Jahren auf dem Bestsellermarkt und durchschnittlich jährlich einem neuen Roman nicht mehr zu den Vielschreibern. Eher sollte man ihn als Fließbandschreiber einordnen.

    Und wie ein Fließband vorwiegend qualitative Durchschnittsware liefert statt hochwertige Einzelfertigung, so produziert auch John Grisham inzwischen literarischen Durchschnitt. Okay, der liegt qualitativ meist immer noch über dem Niveau zahlreicher anderer Autoren, die den Markt und die Buchläden mit ihrem Schrott zuschütten. Hat gegenüber den Büchern, mit denen Grisham bekannt wurde (Die Jury, Die Firma, Die Akte, Der Klient, Der Regenmacher) und die erfolgreich verfilmt wurden, aber deutlich an erzählerischer Qualität verloren. In allen seinen bisher erschienenen rund 26 Justiz-Büchern nimmt sich Grisham einen besonderen Bereich des amerikanischen Systems zum Thema und beleuchtet ihn aus Sicht der Protagonisten kritisch aus vielerlei Blickwinkeln. In „Forderung“ ist es mal wieder das Rechtssystem der USA sowie die Auslagerung öffentlich-rechtlicher Aufgaben an private Unternehmen. Wobei letzteres ja auch durchaus schon in Deutschland gang und gebe ist. Man denke nur an die Kontrollen von Reisenden und deren Gepäck an den deutschen Flughäfen, die seit Jahrzehnten von privaten Sicherheitsdiensten vorgenommen werden.

    Mark Frazier, Todd Lucero und Zola Maal sind die Helden in Grishams 2018 erschienenen Roman „Forderung“, der als Hörbuch vorlag und den wiederum Charles Brauer las. Allerdings erschien er stellenweise gelangweilt und erweckte den Eindruck, als wolle er die Sache schnell hinter sich haben. Nachvollziehbar, wenn man sich die elendig lange Einleitung mit der sehr detaillierten Vorstellung der Protagonisten anhört, das System der privaten Jura-Hochschulen in den USA am Beispiel der imaginären Foggy Bottom High School erklärt bekommt und hofft, es möge endlich etwas passieren.

    Passiert dann auch. Als Gordon Tanner, Freund und Kommilitone von Mark Frazier, Todd Lucero und Zola Maal, Selbstmord begeht, wachen sie auf. Bevor Gordon Tanner von der Brücke in den Potomac springt, hat er recherchiert, dass die Foggy Bottom wie viele andere private Hochschulen nichts anderes ist, als eine Gelddruckmaschine für die, die unsichtbar dahinter stecken. Diese privaten Hochschulen locken Studenten an, die an renommierten Universitäten keine Chance haben, versprechen ihnen glänzende Berufsaussichten mit bester Entlohnung, womit sie dann die Stipendien zurückzahlen könnten, die ihnen mit staatlicher Förderung nachgeschmissen werden.

    Nach dem Tod ihres Freundes Gordon Tanner erkennen die Drei, in welchem Dilemma sie eigentlich stecken. Ihre unzureichende universitäre Ausbildung gepaart mit Schulden für Stipendien, die für jeden bei um die 200.000 Dollar liegen, lässt sie ahnen, dass ihre Erfolgsaussichten auf einen gut bezahlten Job in einer angesehenen Kanzlei ein Traum bleiben wird. Sie schmeißen das Studium, machen sich ohne Abschluss selbstständig und suchen nun in den Gerichtssälen unter den dort auf ihre Anhörung wartenden Kleinkriminellen, den Autofahrern, die sich wegen Trunkenheit oder Geschwindigkeitsüberschreitungen verantworten sollen, nach Klienten.

    Das wirft mal wieder ein schräges Licht auf das US-Justizsystem, denn offenbar können die Anwälte dort sich ohne bei einem Gericht registriert zu sein, juristisch betätigen. Genau das tun Mark Frazier, Todd Lucero und Zola Maal. Und damit beginnen ihre Probleme, die Grisham zudem auf zwei weitere Ebenen erstreckt.

    Da sind einerseits Zola Maals Eltern, die 26 Jahre zuvor illegal aus dem Senegal einwanderten und nun abgeschoben werden sollen. Zola Maal ist ausgenommen, da sie in den USA geboren wurde und damit automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhielt. Eine weitere Ebene spielt im familiären Umfeld von Mark Frazier, dessen jüngerer Bruder wegen Drogenhandels bereits mit einem Bein im Knast steht.

    Grisham ist zurückgekehrt in sein ureigenes Metier als Anwalt. Er studierte Jura, praktizierte mehr als ein Jahrzehnt als Anwalt und begann, seinen ersten Roman (Die Jury) zu schreiben, nachdem er als Jurist ein Verfahren um die Vergewaltigung eines minderjährigen Mädchens erlebte.

    Aber wo bei Grishams Frühwerken noch Spannung herrschte, Suspense erzeugt wurde, wo der Leser gepackt und mitgezogen wurde, herrscht hier eine gähnende literarische Leere vor. Grisham hat sich mit seinen 64 Jahren genügend Dollars erschrieben, um durchaus auch mal eine kreative Pause einlegen zu können. Denn, das zeigt „Forderung“ deutlich, nicht überall, wo Grisham draufsteht, ist inzwischen Grisham drin.

  22. Cover des Buches Der Lord und die Betrügerin (ISBN: 9783442360789)
    Lisa Jackson

    Der Lord und die Betrügerin

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    pluspunkte bekommt das buch sicher mal für die geschichte ( näheres dazu im anschliessenden klappentext) endlich wird mal keine " dame" aus welchen gründen auch immer,entführt, und verliebt sich dann in ihren entführer.langsam merke ich das es eintönig wird.ich liebe historische liebesromane über alles, aber es wird zeit für ein paar fantasy bücher zur abwechslung.was ich in diesem buch nicht so nachvollziehen konnte , war kelan.er nahm zwar an, dass man ihm schlafmittel in den wein gemischt hat, aber er trank munter weiter als ob nichts wäre.sein gefühl sagte ihm ,dass mit kiera irgendetwas nicht stimmte,aber er tat nichts dagegen.seine mutter lag im sterben und erwollte schnellstens zu ihr,aber er liess sich immer wieder von kiera überreden , noch zu warten."waschlappen"dachte ich nur. das buch trieft jetzt nicht vor spannung,aber man kann es lesen wenn man gerade nichts besseres zur hand hat. klappentext:wales 1238. die schöne kiera von lawenydd steht schon seit langem in der schuld ihrer unberechenbaren schwester elyn. und die fordert diese schuld nun unnachgiebig ein: kiera soll sich als elyn ausgeben - und zwar an dedren hochzeitstag! die charade soll eigentlich nur eine nacht dauern, doch am nächsten morgen ist elyn spurlos verschwunden - und kiera verheiratet mit dem umwerfend attraktiven lord kelan von penbrooke.der merkt natürlich schon bald ,dass mit seiner hinreißenden braut irgendetwas nicht stimmt...
  23. Cover des Buches Trucks (ISBN: 9783404770878)
    Stephen King

    Trucks

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Moni 3007
    Führerlose Trucks handeln wie intelligente Wesen und versetzen die Besucher einer Raststätte in panischen Schrecken und Angst sowie Verzweiflung. Es kommt zu einer horrormäßigen Begegnung. Der bekannte und beliebte Sprecher Joachim Kerzel liest die ungekürzte Erzählung grandios vor. Ich habe einige Hörbücher, die er stets hervorragend und sehr überzeugend vorträgt. Im übrigen bin ich ein Stephen King Fan und fand die Geschichte super. Dieselbe wurde auch m. E. toll verfilmt. 1 CD 74 Minuten
  24. Cover des Buches Die Entführung (ISBN: 9783734107047)
    Petra Johann

    Die Entführung

     (15)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Magdalena „Leni“ Festing, Tochter des schwerreichen Unternehmers Karl Festing, und Ronja Aurich, ihr Vater arbeitet als freier Journalist, sind seit der Grundschule die allerbeste Freundinnen. Im Sommer 2000 verleben sie entspannte Ferienwochen im Chiemgau, wo Ronjas Vater ein Wochenendhaus besitzt. Als Ronjas Mutter die Beiden am letzten Ferientag abholen will, werden sie nach einer Zeit des Wartens damit konfrontiert, dass die Beiden entführt wurden. Nach Zahlung einer hohen Lösegeldsumme taucht Leni wieder auf. Ronja allerdings bleibt verschwunden.


    Die Geschichte ist in zwei Teile gegliedert.

    Der erste Teil befasst sich mit der Freundschaft der beiden Mädchen, mit der Entführung und ihrer Zeit in ihrem Gefängnis.

    Diese Zeit fand ich so schlimm, weil ich mir vorgestellt habe, welche Angst die beiden Mädels durchgestanden haben müssen. Es waren zwar nur ein paar Tage, aber die Zustände und die zum Teil brutale Behandlung der Beiden haben mir schon ganz schön zugesetzt.


    Es war zum Teil aber auch der Erzählstil, durch den ich mich wie angetackert auf den harten Boden des Gefängnisses gefühlt habe. Ich war mittendrin und hatte Gänsehaut. Vor allem, wenn wieder diese eine Stimme aus dem Off kam.


    Kein leichter Fall für Kriminalhauptkommissar Jakob Schuster und seine Kollegin Eva Schaller, die die damaligen Ereignisse auch nach 17 Jahren nicht losgelassen hat.

    Ich mag es sehr, auch die private Seite der Ermittler kennenzulernen. Bei den Beiden hier hat es mir besonders gefallen, wie sich ihr Leben in den 17 Jahren entwickelt hat.


    Der zweite Teil der Geschichte beginnt 17 Jahr später. Leni ist nun 32 Jahre alt und erfolgreiche Geschäftsfrau mit zwei Cafees und einem Catering-Unternehmen. Die Entführung und alles was damit in Zusammenhang steht hat sie verdrängt. Als in der Nähe ihres damaligen Verstecks eine Leiche gefunden wird und ein ihr fremder Mann sich dauernd in einer Ecke ihres Cafees die Zeit vertreibt, bevor er sie anspricht, reißt das bei ihr längst verheilt geglaubte Wunden wieder auf.


    Dies ist mein erstes Buch von Petra Johann und ich war gespannt, ob die positiven Eindrücke, die ich aus einigen Rezensionen heraus gelesen habe, sich auch für mich bewahrheiten würden. Und sie haben nicht zu viel versprochen.

    Mir gefällt der leichte und doch eindringliche Schreibstil sehr gut. Ich kann mir ihre kreierten Personen sehr gut vorstellen, auch wenn ich sie nicht alle mag.
    Die Handlung ist gut nachvollziehbar. Ich habe mit rätseln und mitfiebern können und mir meine eigenen Ermittlungsergebnisse zurecht gelegt. Doch dann kam eine große Wende, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte. Aber auch die passt absolut ins Bild und macht die Geschichte rund.


    Ich bin kein Fan von großem Blutvergießen. Mit diesem Krimi hat mir die Autorin gezeigt, dass es auch ohne geht, die Spannung aber trotzdem immer weiter gesteigert werden kann. Super gute und spannende Unterhaltung, ein Fall bei dem ich immer mal wieder Gänsehaut hatte und eine total unerwartete Auflösung sind mir die volle Punktzahl von 5 Sternen wert.

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