Bücher mit dem Tag "fortgeschrittene"
6 Bücher
- Manfred Lukaschewski
Morden für Fortgeschrittene
(2)Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar»Versuсhen wir zunächst, etwas Ordnung іn diеses Chаos zu bringеn und ѕtellеn uns die Frage, ob man die Todeѕursachеn grob in beѕtimmte Klassеn еіntеilеn kann: Man kаnn! – Tod durch Schussverletzungen – Tod durch ѕtumрfe Gеwalt – Tоd durсh hаlbscharfе Gewаlt – Tod durсh ѕcharfе Gеwalt – Tоd durсh Strangulation – Tod durch Temperаtureіnwirkung – Tod im flüssigen Medium – Tod durch Gіft – Tоd durch Elektrizität …«
»Morden für Anfänger« war für mich eine interessante Lektüre, die Polizeiarbeit von der realen Seite darstellte. Manch ein Krimileser oder gar Krimiautor glaubt bis heute, der sonntägliche Tatort oder eine SOKO aus den TV wären das Abbild der Realität. Teil 1 war amüsant geschrieben und gab einen groben Überblick der realen Arbeit. Aber eben nur einen Überblick. Der versierte Leser und Krimiautor bekam zwar ein gutes Buch in die Hand, aber an vielen Stellen sagte man sich: Hier hätte ich gern mehr gewusst. Auf den Wunsch vieler Leser hat Manfred Lukaschewski den zweiten Band hinterhergeschoben: Tiefgehenderes. Und dieser Band gefällt mir persönlich wesentlich besser! Der unterhaltsame Plauderton ist fast verschwunden, hier wird mit Fakten argumentiert, mit Fachjargon. Wer kann Opfer einer Straftat werden? Jeder – letztendlich kann ja auch jeder zum Täter werden. Und bei ¨Tötungsdelikten ist die Statistik sehr eindeutig: Zum größten Teil gibt es eine Beziehung zwischen Täter und Opfer, selten ist das Opfer zur falschen Zeit am falschen Ort. Die üblichen Verdächtigen heißen Habgier, Eifersucht, Wut, gekränkte Seele.
»Entscheidend ist, dass bei einem Giftmordverdacht eine möglichst zeitnahe Obduktion (aus betriebswirtschaftlichen Gründen ist die Zahl der Obduktionen, auch der dringend gebotenen, in Deutschland stark rückläufig; ein an sich unakzeptabler Zustand) mit umfassender Asservierung wichtiger Körpermaterialien stattfindet, an denen der Toхikologe mögliche Giftspuren nachweisen kann.«
Der Autor erklärt zunächst die verschiedenen Tötungsarten, die klassifiziert werden. Was ist ersichtlich, was kann vermutet werden und warum? Welche Spuren deuten worauf hin und welche Spuren werden gesichert. Der ausgebildete Kriminalist (den es derzeit als Studium leider nicht mehr gibt) schaut mit Adleraugen auf die kleinste Möglichkeit, Spuren zu finden. Und wenn die Polizei ihre Arbeit gut gemacht hat, wird es einem Mörder heute schwerfallen, zu entwischen. Zu gut sind die technischen Möglichkeiten, Spuren nachzuweisen. Dazu muss es allerdings zunächst einen Anfangsverdacht geben. Zu wenig Personal, zu wenig Obduktionen, zu viel Druck auf die Bordkasse – zu wenig Institute. Jede einzelne Untersuchung muss per Formular in Auftrag gegeben werden, von der Staatsanwaltschaft abgesegnet sein – der Rechtsmediziner untersucht nicht wie wild drauf los, sendet Proben an Institute. Und die Ergebnisse kommen auch nicht, wie im TV, am nächsten Tag auf den Tisch geflattert.
Fein auseinanderdividiert erklärt der Kriminalist die Unterschiede zwischen stumpfer, halbscharfer und scharfer Gewalt, welche Dinge darauf hinweisen, dass ein Tötungsdelikt vorliegen kann. Blut spielt eine große Rolle, denn die Spuren geben wichtige Rückschlüsse. Die Menge von TV-Blut ist immer beachtlich, nicht sehr wirklichkeitsnah. Wie unterscheidet man einen Selbstmord von einem Tötungsdelikt z.B. bei Strangulation oder bei Tod im flüssigen Medium? Schmauchspuren, ist der Schuss aus der Nähe erfolgt oder war der Täter ein paar Meter entfernt? Viele kleine Puzzleteile ergeben das große Ganze.
»Unter Daktуloѕkоpiе verѕteht mаn daѕ krіmіnаlіѕtіsche Verfahren, einen Menschen anhand der Papillаrlinienbіlder an sеinen Handіnnenfläсhen und Fußsohlen аlѕ eіne bestіmmte Perѕоn zu identіfіzіeren.«
Wie tauglich sind Fingerabdrücke und wo werden sie hinterlassen? DNA-Analyse, wie und wo hinterlässt der Täter DNA. Todeszeitermittlung, eine Berechnung mit vielen Variablen. Die Befragung nach dem Alibi, ein wichtiges Werkzeug des Ermittlers: Warst du am Tatort oder anderswo (lat: alibi). Juristisch gesehen kann erst von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden, soweit eine Leiche vorhanden ist. So kommt manch schlauer Täter auf die Idee, eben jene verschwinden zu lassen. Nur wie? Bleibt nicht immer irgendwie ein zu identifizierender Rest? Manfred Lukaschewski erklärt eine Menge Dinge zur Polizeiarbeit, wie sie wirklich abläuft, wenn ein Tötungsdelikt vermutet wird. Wissenswertes für Krimifans und Krimischreiber. Anschaulich, verständlich stellt der Autor dar, welche Anzahl von verschiedenen Aspekten berücksichtigt werden müssen, in Kombination gegeneinander gestellt werden müssen. Präzise und genau greift ein Rad in das andere. Eine Mordermittlung ist Detailarbeit – selten ist ein Fall in ein paar Stunden gelöst.
Dipl.-Physiker und Dipl.-Kriminalist Dr. Manfred Lukaschewski, Jahrgang 1951, hat nach dem Studium der Physik (Astrophysik) in Rostock seine Berufstätigkeit bei der Kriminalpolizei Berlin mit dem Schwerpunkt Ballistik begonnen. Ein Zweitstudium ‚Kriminalistik‘ von 1979 bis 1983 an der Humboldt-Universität mit dem Abschluss Diplom-Kriminalist, mit anschließender Promotion zum Dr. jur. 1984 Übernahm er die Leitung einer Morduntersuchungskommission. 2018 ist der erste Teil zu diesem Sachbuch »Morden für Anfänger – Ratgeber für Krimischreiber und Krimileser« erschienen.
- Dietmar Niessner
Bio-Imkern in der Stadt und auf dem Land
(8)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMit Dietmar Niessner fliegen wir ein Mal komplett durch ein ganzes Bienenjahr. Er erklärt wirklich ansteckend wie der Umgang mit den kleinen Flugkünstlern richtig funktioniert und das aller oberste Gebot: die Achtung vor diesen Tiere zu haben. Nicht weil sie stechen können, sondern weil sie einen wirklich harten Job machen. Niessner erklärt hier so umfangreich, dass auch jeder Laie alles sofort versteht. Man muss hier kein Vorwissen besitzen um zu folgen aber auch die Profis kommen auf ihre Kosten. Niessner erzählt wirklich jeden kleinen Schritt von A-Z und das tut dem Leser sehr gut. Ich hatte beim lesen nie das Gefühl das ich irgendwo offene Fragen hätte. Ein großer Pluspunkt sind auch die Selber-mach-Tipps. Wenn man selbst handwerklich tätig sein kann für seine Bienchen, ist es ein noch schöneres Gefühl. Die umfangreiche Bilder leisten ebenso eine grandiose Arbeit in diesem Buch.
Ich kann es jedem empfehlen der mit dem Gedanken spielt oder auch bereits welche besitzt. Dieses Buch ist eine echte Bereicherung!
- Lutz Geißler
Brotbackbuch Nr. 1
(8)Aktuelle Rezension von: sab-mzDen "Plötzblog" und die Bücher von Lutz Geißler schätze ich sehr.
Nachdem ich schon mehrere Bücher von Lutz Geißler gelesen habe, musste ich ja irgendwann auch mal das "Brotbackbuch Nr.1" lesen.
Das Brotbackbuch Nr.1 beinhaltet "Grundlagen & Rezepte für ursprüngliches Brot".
Es ist ideal für alle, die mit dem Brotbacken anfangen. Lutz Geißler hat das Buch so geschrieben, dass man auch ohne Erfahrung mit diesem Buch starten kann mit dem Brotbacken.
Mir ging es zu Beginn so, dass ich viele Dinge in Rezepten nicht verstanden habe. Das "Brotbäcker-Fachchinesisch" konnte ich noch nicht.
Auch heute bin ich froh, dass ich in diesem Buch Begriffe nachschlagen kann, wenn ich wieder einem begegne, der mir fremd ist.
Unterteilt hat Lutz Geißler das Buch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel:
Bei den Rezepten habe ich meine Lieblingsbrote dazu geschrieben.
- Tipps für den Start - hier findet man alles zu Zutaten, Teigausbeute, Kneten, Sauerteige, Das Schwaden (hat nichts mit dem rheinländischen Reden zu tuen) und Vieles mehr
- Rezepte für den Anfang - Landbrot, Körnerbrot, Weißbrot mit Buttermilch, Eckbrötchen
- Rezepte mit etwas Übung - Reines Roggenbrot, Dreierbrot, Rundbrot, Weizenbrötchen
- Rezepte für Fortgeschrittene - Roggenmischbrot mit Vollkorn, Buttermilchbrot
- Alles rund ums Brotbacken - hier findet man Zutaten, Teigführung, Kneten und vieles mehr.
Die Rezepte sind alle gut verständlich geschrieben.
Ich schätze die Zeitangaben für Vorbereitung, Zubereitung am Backtag, jeweils effektiv und incl. der Wartezeiten auch absolut,sehr.
Damit kann man hervorragend ausrechnen, wann man mit welchem Brot starten muss.
Dazu gibt es natürlich detaillierte Zutatenlisten und Infos wie Teiggewicht, Teigtemperatur, etc.
Jeder Schritt auf dem Weg zum fertigen Brot ist detailliert erklärt.
Schwierigere Dinge, wie Falten und Kneten, etc. gibt werden auch als bebilderte Anleitung gezeigt.
Das Buch ist für Anfänger, aus meiner Sicht, eine große Hilfe. Man kann sich langsam ins Thema Brotbacken einarbeiten, die ersten Brote und Brötchen genießen bevor man eine Stufe weitergeht vom Schwierigkeitsgrad. Und als Nachschlagewerk ist das Buch auch hervorragend geeignet. - Valesa Schell
Der Brotbackkurs
(28)Aktuelle Rezension von: sansolIch habe bereits einige Brotbackbücher ausgeliehen, aber keines hat mich so überzeugt wie dieses auf das ich eher zufällig gestoßen bin. Es startet mit einer Einführung in das Brot backen – Zutaten, Hilfsmittel und Variationen wie z.B. backen mit Hefe, Sauerteig usw.
Ganz wichtiger Hinweis – es wird wenig Hefe verwendet (1 oder 2 g auf 500 g Mehl), dafür darf der Teig sehr lange ruhen, durchaus 10 bis 30 Stunden. Dies sollte man bedenken, ein schnell fertiges Brot weil es gerade benötigt wird ist so nicht umzusetzen. Allerdings gibt die Autorin Informationen, wie Brotteig vorbereitet werden kann auf den man im Notfall schneller zugreifen kann.
Zwei Brote habe ich bereits nachgebacken und was soll ich sagen – allen hat es wahnsinnig gut geschmeckt. Weiteres ausprobieren folgt bald und ganz bestimmt!
- Wiebke Krabbe
Die Kunst des Zeichnens - Comic Cartoon
(3)Aktuelle Rezension von: MandastyDie Kunst des Zeichnens – Comic Cartoon“ ist eine wahre Fundgrube für alle, die sich für das Comic-Zeichnen interessieren. Das Buch bietet nicht nur eine fundierte Einführung in die Grundlagen des Zeichnens, sondern geht auch detailliert auf die speziellen Techniken ein, die für Cartoons und Comics erforderlich sind. Die Anleitungen sind klar und gut strukturiert, was es sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Künstlern ermöglicht, ihre Fähigkeiten zu verbessern und neue Techniken zu erlernen.
Besonders beeindruckend ist, wie praxisnah das Buch ist. Die Schritt-für-Schritt-Erklärungen und zahlreichen Beispiele helfen dabei, die Theorie schnell in die Praxis umzusetzen. Der Autor geht detailliert auf alles ein, was für das Comic-Zeichnen wichtig ist – von der Anatomie der Figuren über Perspektive bis hin zu Mimik und Körperhaltung. Dies ermöglicht es, ausdrucksstarke und lebendige Charaktere zu erschaffen, die die eigenen Geschichten erzählen.
Ein weiterer großer Vorteil des Buches ist die Vielseitigkeit. Es wird auf verschiedene Comic-Stile eingegangen, sodass Leser ihre eigenen Vorlieben entwickeln und ihre Kreativität entfalten können. Auch die Tipps zur Farbgebung und Schattierung sind äußerst hilfreich und bieten einen umfassenden Blick auf das gesamte Comic-Zeichen-Handwerk.
Die Erklärungen sind gut verständlich, und die Illustrationen im Buch ergänzen die Texte perfekt. Es gibt immer wieder praktische Übungen, die dabei helfen, das Gelernte direkt anzuwenden und zu vertiefen.
Insgesamt ist „Die Kunst des Zeichnens – Comic Cartoon“ ein herausragendes Werk für jeden, der sich ernsthaft mit Comic-Zeichnen beschäftigen möchte. Es ist ein wertvoller Begleiter für alle, die ihre Zeichentechniken verbessern und ihre eigenen Comic-Welten erschaffen wollen. Ein Must-Have für jeden Comic- und Cartoon-Fan!





