Bücher mit dem Tag "fortschritt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fortschritt" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

    (2.451)
    Aktuelle Rezension von: Seitenkino

    Besonders begeistert hat mich die Figur Puck, der mit seinem Humor und seiner Loyalität sofort mein Herz erobert hat. Er bringt Leichtigkeit in gefährliche Situationen und zeigt gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit zu Meghan. Auch Ash ist faszinierend gezeichnet, kühl und kontrolliert, aber mit spürbarer innerer Zerrissenheit. Die Spannung zwischen Puck und Ash verleiht der Handlung eine zusätzliche emotionale Ebene. Ihre komplizierte Verbindung wirkt durchdacht und alles andere als oberflächlich. Meghan wächst im Verlauf der Handlungen über sich hinaus. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Besonders die ersten zarten Momente zwischen ihr und Ash lassen einen unweigerlich mitfiebern. Die Welt von Nimmernie ist detailreich beschrieben und wirkt lebendig. Für mich ist dieser Auftakt ein atmosphärisch dichter und emotional packender Beginn einer außergewöhnlichen Reihe.

  2. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406831591)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

    (167)
    Aktuelle Rezension von: KlausvanBingen

    War das Vorgängermodell noch in weiten Teilen spannend und informativ hat dieses Buch leider ans Ende vom ersten im negativen Sinne angeknüpft. Es gibt eigentlich kaum etwas richtig Fesselndes, sondern nur noch Phrasen, die sich unendlich oft wiederholen.

    Zudem erschienen mir einige Behauptungen wissenschaftlich kaum haltbar und ich musste das Buch irgendwann genervt abbrechen. Leider sein Geld nicht wert...

  3. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

    (551)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Zunächst einmal möchte ich mit dem positiven anfangen: der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen und das Buch war angenehm zu lesen. Leider hat mir die Geschichte an sich überhaupt nicht gefallen. Ich konnte mich auf die Idee des ewigen Lebens und die Buchhandlung und geheim Gesellschaft leider nicht einlassen. Insgesamt fand ich die Geschichte einfach nur furchtbar langweilig. Sehr schade 

  4. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423260145)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

    (782)
    Aktuelle Rezension von: _juliadventuress_

    Ich bin eher nicht so erfolgreich mit dem Buch gestartet. Als Hörbuch ist es definitiv "lesenswerter". Es ist von Christoph Maria Herbst synchronisiert und der macht seine Sache einfach Fantastisch.

    Er ist die Perfekte Stimme für das Alien, was von einem fremden Planeten auf die Erde kommt und den Körper von Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, übernimmt.


    Das Buch entwickelt sich zu einer lustigen und auch tiefgreifenden Geschichte über die Menschheit. Mit einigen Augenöffnenden Geschehnissen und AHA-Momenten.

    Es ist aber auch kein Buch was einem lange im Kopf rumschwirrt. Es war eine nette Geschichte mit guten Abschnitten, aber im großen und ganzen eher mau.


  5. Cover des Buches Alte weiße Männer (ISBN: 9783462052466)
    Sophie Passmann

    Alte weiße Männer

    (163)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Sophie Passmann trifft verschiedene Personen und interviewt sie. Es geht um die Ansichten von "alten weißen Männern" auf Frauen und den Feminismus.

    Ich hatte ein Buch erwartet, dass Meinungen von "alten weißen Männern" auslegt und als Beispiel nutzt, warum der Feminismus immer noch so wichtig ist. Oder auch Diskussionen, um den Feminismus auch dieser Gruppe nahezulegen.

    Jedoch handelt es sich mehr um Interviews, die nicht richtig diskutiert und ausgelegt werden. Sophie Passmann gibt sich auf jeden Fall Mühe und stellt kluge Fragen, befasst sich aber nicht konkret mit den Aussagen.


    Ich würde das Buch nicht wirklich empfehlen - außer man will nur Meinungen von Männern mit Macht lesen.

  6. Cover des Buches Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie (ISBN: 9783596522507)
    Rachel Joyce

    Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

    (164)
    Aktuelle Rezension von: AbitAbot_ButHuman


    Mr. Frank findet für jede Lebenslage das passende Musikstück. Aber seine eigenen Probleme und die seines etwas heruntergekommenen Viertels nicht. Leider hat Rachel Joyce zu viele Themen in das Buch gebracht. Es gelingt ihr nicht, daraus eine einheitliche Geschichte zu schreiben.   Ein Episodenroman, wie  bei Frau Komachi empfiehlt ein Buch hätte besser gepasst.

    Ich hatte das Gefühl, Rachel Joyce hat sich hier ein wenig Übernommen. Es ist wahnsinnig schwer, eine Geschichte mit vielen Untergeschichten zu schreiben und trotzdem hyggel zu sein. Hier hat es nicht so,geklappt.

    Ohne Harold Frey als Vorgänger hätte Mr. Frank wahrscheinlich nicht in die Bestsellerlisten  geschafft.

    Trotzdem hatte ich öfter ein wohliges Seufzen. Dafür immerhin noch 3 Punkte.

  7. Cover des Buches Die Waffen des Lichts (ISBN: 9783404196739)
    Ken Follett

    Die Waffen des Lichts

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvihh85

    Nach den bisherigen Kingsbridge-Romanen waren meine Erwartungen an Die Waffen des Lichts entsprechend hoch. Leider konnte mich dieser Band nicht so überzeugen wie seine Vorgänger. Zwar erzählt Ken Follett gewohnt flüssig und verbindet historische Ereignisse mit fiktiven Schicksalen, insgesamt fehlte mir aber die Spannung.

    Vor allem die Gegenspieler blieben für mich zu blass. In den früheren Büchern waren die Antagonisten deutlich bedrohlicher und sorgten für mehr Dynamik. Auch die Darstellung Napoleons hat mich nicht überzeugt. Mir fehlte eine ausgewogenere Perspektive. Schade, dass Follett diesmal keinen französischen Hauptcharakter eingeführt hat, der die Ereignisse von Napoleons Seite erlebt. Das hätte der Geschichte mehr Tiefe verliehen.

    Die Schilderung der Schlacht von Waterloo ist dagegen sehr gelungen und gehört zu den stärksten Abschnitten des Romans. Allerdings wirkte es auf mich etwas konstruiert, dass am Ende gefühlt fast alle wichtigen Figuren ausgerechnet dort kämpfen.

    Die Waffen des Lichts ist keineswegs ein schlechtes Buch und Ken Follett bleibt ein hervorragender Erzähler. Im Vergleich zu den vorherigen Kingsbridge-Bänden fällt dieser Roman für mich jedoch deutlich ab. Solide Unterhaltung, aber für mich einer der schwächeren Teile der Reihe.

  8. Cover des Buches Herrscher des Lichts (ISBN: B006281JEA)
    Brandon Sanderson

    Herrscher des Lichts

    (199)
    Aktuelle Rezension von: die_pingus_

    Mit Held aller Zeiten schließt Brandon Sanderson die erste Nebelgeborenen-Trilogie ab und führt die Handlung aus Kinder des Nebels und Krieger des Feuers zu einem großen Finale. Nachdem der Oberste Herrscher gestürzt wurde, steht die Welt nun vor einer wesentlich größeren Bedrohung. Die Frage ist nicht mehr, wer über das Reich herrscht, sondern ob überhaupt noch etwas zu retten ist.

    Besonders gut gefällt mir, dass Sanderson die Ereignisse der ersten beiden Bände konsequent aufgreift. Viele scheinbar nebensächliche Details erhalten nachträglich eine Bedeutung. Dadurch wirkt die gesamte Trilogie deutlich durchdachter, als es während der ersten beiden Bände vielleicht den Anschein hatte.

    Vin steht erneut im Mittelpunkt der Handlung. Ihre Entwicklung von der misstrauischen Straßendiebin aus dem ersten Band bis zu einer der mächtigsten Figuren der Welt ist nachvollziehbar und gleichzeitig von zahlreichen persönlichen Konflikten geprägt. Auch Elant entwickelt sich stark weiter. Aus dem idealistischen jungen Adligen wird zunehmend ein Herrscher, der schwierige Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen muss.

    Das Magiesystem wird im dritten Band noch einmal erheblich erweitert. Allomantie, Ferrochemie, Hämalurgie und die dahinterliegenden Kräfte werden stärker miteinander verbunden. Besonders gelungen finde ich, wie Sanderson die Regeln seines Magiesystems nicht einfach erweitert, sondern viele offene Fragen aus den vorherigen Bänden beantwortet.

    Die Handlung ist deutlich größer als in den Vorgängern. Mehrere Schauplätze und Handlungsstränge laufen parallel, während sich die Situation immer weiter zuspitzt. Dadurch entsteht teilweise ein enormes Tempo. Gleichzeitig gibt es einige ruhigere Abschnitte, in denen Sanderson vor allem die Hintergründe seiner Welt erklärt.

    Gerade diese Erklärungen können allerdings auch zur Schwäche werden. Die Vielzahl an Begriffen, historischen Zusammenhängen und verschiedenen magischen Fähigkeiten macht den Roman stellenweise anspruchsvoll. Wer die ersten beiden Bände nicht mehr genau im Kopf hat, dürfte es schwerer haben, alle Zusammenhänge sofort einzuordnen.

    Das Finale selbst hat mir sehr gut gefallen. Sanderson schafft es, zahlreiche zuvor aufgebaute Handlungsstränge miteinander zu verbinden. Viele Fragen, die seit dem ersten Band im Raum stehen, bekommen eine Antwort. Dabei zeigt sich, dass manche Ereignisse und Informationen aus den vorherigen Büchern wesentlich wichtiger waren, als zunächst vermutet.

    Held aller Zeiten ist für mich ein sehr gelungener Abschluss der ersten Nebelgeborenen-Trilogie. Der Roman ist komplexer, größer und teilweise deutlich düsterer als seine Vorgänger. Nicht jede Passage ist gleich spannend, aber das Gesamtbild überzeugt.

    Besonders stark ist die Konsequenz, mit der Sanderson seine Geschichte zu Ende erzählt. Die drei Bücher wirken am Schluss tatsächlich wie eine zusammenhängende Geschichte und nicht wie drei einzelne Fantasyromane.

    Ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Fantasy-Trilogie, deren größter Pluspunkt für mich das konsequent durchdachte Magiesystem und die vielen Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen sind. 





    Rezensiert von Herr U.

  9. Cover des Buches Die Optimierer (ISBN: 9783404208876)
    Theresa Hannig

    Die Optimierer

    (133)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In der schönen neuen Welt, die Theresa Hannig in ihrem Roman „Die Optimierer“ entwirft, hat jeder Büger das Recht darauf eine Lebensberatung zu erhalten, aus der dann ein passendes Jobangebot hervorgehen soll. Das Risiko dieser Beratung: Zeigt man zu wenig Eigeninitiative und Engagement wird man der sogenannten Kontemplation zugeführt und lebt dann von einer Art bedingungslosem Grundeinkommen. Die Autorin hat viele kreative Ideen, sie entwirft eine interessante futuristische Welt (ein wenig hat mich das Buch an den Film „Demolition Man“ erinnert, auch wenn keine Muschel vorkommt). Und die Schreibweise ist packend.

     

    Die Hauptfigur des Romans ist Samson Freitag. Er ist ein Verfechter des Systems und hat nichts gegen totale Überwachung und Kontrolle. Vor seinen eigenen, systemkritischen Eltern verteidigt er die Vorteile der sogenannten Optimalwohlgesellschaft. Auf mich hat er zu Beginn des Buchs einen naiven Eindruck hinterlassen, er hat sich an die Gegebenheiten angepasst und hinterfragt nichts. Freitag ist ein braver Beamter eines fragwürdigen Staats, der angepasst die gesellschaftlichen Regeln befolgt. Und noch mehr: Er hat gar den Ehrgeiz, der optimalste und beste Bürger von allen zu sein. Um Sozialpunkte zu sammeln, schreibt er jede Menge Korrekturvermerke, also Verbesserungsvorschläge für das System.

     

    Und die Regeln, nach denen man zu leben hat, sind äußerst rigide. Fleischkonsum wird z.B. mit Abzug von Sozialpunkten sanktioniert. Es werden Bewegungsprofile aufgezeichnet, Gespräche werden mit Hilfe von Linsen gespeichert, das Konsumverhalten wird festgehalten, Krankheiten und Straftaten werden digital und für jeden anderen Bürger einsehbar fixiert. Und weil die Eltern von Samson gegen eine Regel verstoßen, die ihr Sohn nicht zur Anzeige bringt, wird er schließlich sanktioniert und gerät immer tiefer in eine Abwärtsspirale, weil er Sozialpunkte verliert.

     

    Und als ob das noch nicht genug wäre, wird Samson nachträglich auch noch eine Falschberatung einer Klientin vorgeworfen, bei der er es an Empathie hat vermissen lassen. Ihm wird ein schweres Verbrechen zur Last gelegt und er wird zwangstherapiert. Plötzlich ist er nur noch ein Bürger zweiter Klasse, der von anderen gemieden wird. Zwischenzeitlich macht es dabei sogar den Eindruck, dass Samson sich in einen Verfolgungswahn hineinsteigert. Ihm droht gar das sogenannte Internat, eine Umerziehungseinrichtung. Soll er etwa aus dem Weg geräumt werden, weil er zu einem populären Politiker einen Korrekturvermerk verfasst hat? Das alles liest sich sehr spannend und ist toll von Hannig gestaltet worden!

     

    Und durch seine Erlebnisse beginnt Samson das System auf einmal mit anderen Augen zu sehen und Dinge zu hinterfragen. Eine interessante Entwicklung, die der Protagonist hier durchläuft. Er wacht auf und sieht, was schief läuft. Ein interessanter Kontrast, der sich hier ergibt. Von der Gesellschaft als krank abgestempelt, erkennt Samson seinerseits die Krankheitssymptome der ihn umgebenden Gesellschaft. Toll! Und das alles liest sich packend, ich wollte permanent wissen, was aus Samson wird und wie es mit ihm weitergeht. Wird er sich auch seiner Lage befreien? Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Und auch das Ende ist stark, auch wenn man schon recht früh ahnt, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.

     

    Fazit: Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen und mit zunehmendem Handlungsverlauft hat mich der Roman immer mehr begeistert. Die futuristische Welt, die sich die Autorin überlegt hat, ist interessant. Ein gelungener Entwurf einer möglichen Dystopie. Und eine Sogwirkung entfaltet Samsons Schicksal. Sein tiefer Sturz von einem braven Beamten zu einem Außenseiter der Gesellschaft. Wirklich packend. Ich habe nichts an dem Buch auszusetzen und gebe deshalb 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Cat & Cole 1: Die letzte Generation (ISBN: 9783522505598)
    Emily Suvada

    Cat & Cole 1: Die letzte Generation

    (315)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Eine Seuche beherrscht die Welt und Cat ist ganz allein, nachdem ihr Papa vom Tech-Konzern entführt wurde. Nun schlägt sie sich allein durch und versucht zu überleben, das gelingt zwei Jahre auch ganz gut, bis wieder jemand vom Konzern vor ihrer Tür steht und sie um jeden Preis schnappen möchte …

    Meinung:
    Der Einstieg ist leicht und gleich fesselnd. Die Seuche bestimmt das Leben und hat die Welt verändert. Es ist leicht mit Cat zu fühlen und beängstigend zugleich, denn irgendwie scheint nichts so zu sein, wie es soll und so ist die Geschichte spannend, abwechslungsreich und natürlich auch voll von Gefühlen. Die Figuren sind alle sympathisch und sie entwickeln sich mit der Zeit. Man lernt immer mehr von ihren Persönlichkeiten kennen und dann kommt ein Punkt, in dem einem langsam klar wird, was Cartaxus (der Tech-Konzern) verbrochen hat und es ist unglaublich gut umgesetzt – es könnte tatsächliches vieles so passieren – was das Kopfkino natürlich noch mehr anregt und man noch mehr in die Handlung abtauchen. Schade ist, dass sich immer wieder ein paar Fehler eingeschlichen haben – weil ich nicht spoilern möchte, bleibe ich bei den belanglosen Sachen: Lee hält eine Flasche in der Hand, diese ist leer und er stellt sie in die Wanne. Eine Seite später nimmt Lee einen Schluck aus der Flasche, leert sie damit und stellt sie ab. Solche Sachen hätten im Korrektorat auffallen müssen! Es gibt leider mehrere solcher Szenen in denen Sachen oder Personen immer wieder auftauchen, obwohl sie bereits auf einer Seite davor weggeschrieben wurden, sowas ist schade, stört den Fluss und behindert innere Bilder. Zudem ist die Handlung sehr technisch, ich bin mir nicht sicher, ob die ganzen technischen Skills für jeden nachvollziehbar sind. Um die Geschichte zu mögen, muss man definitiv eine Affinität zur Programmierung, Codierung und Hacking haben. So ist die Ausdrucksweise und der Erzählstil aber flüssig und gut geeignet für ein Jugendbuch. Auch die Liebesgeschichte ist passend gestaltet, sie ist nicht von null auf jetzt, entwickelt sich irgendwie, ohne aufdringlich zu erscheinen.

    Cover:
    Das Cover ist super schön und es passt perfekt, es wirkt hochexplosiv und wenn man die Geschichte kennt ein bisschen eklig.

    Fazit:
    Ein spannender Auftakt der Dilogie. Aufgrund einiger Handlungsfehler und der tiefen Einsichten ins Hacking (nicht für jeden geeignet) vergebe ich nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung nur an Fans von Programmierung und DNA-Optimierung.

  11. Cover des Buches Die verbotene Seite (ISBN: B08D6ZB116)
    Jamie Craft

    Die verbotene Seite

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Lesenmachtgluecklich

    Ein interessanter, unterhaltsamer und spannender historischer Roman, der mir sehr gut gefallen hat. 

    Das damalige Frankfurt scheint für mich schlüssig dargestellt zu sein und ich werde auf jeden Fall bei meinem nächsten Besuch dort die Augen aufhalten nach den Sehenswürdigkeiten, die in diesem Buch erwähnt wurden. 

    Schön finde ich, dass der Leser einen Einblick in mehrere gesellschaftliche Schichten erhält. Der Gedanke, die Probleme der Arbeiterschicht nicht nur anzusprechen, sondern eine gutbürgerliche Tochter ausprobieren zu lassen, hat mir sehr gut gefallen. So wirkt es viel authentischer.

    Natürlich gibt es viele Geheimnisse, die es zu lüften gilt und so ist der Roman gerade zum Ende hin noch einmal richtig spannend und rasant.

    Es werden so viele gesellschaftliche Probleme angesprochen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Hin und wieder habe ich mich gefragt, ob es wirklich nur Probleme der damaligen Zeit sind und wir sie wirklich überwunden haben. Ob dies die Autorin bezweckt hat oder es nur ein positiver Nebeneffekt ist, kann ich nicht beurteilen, freue mich aber darüber. 

    Der Schreibstil ist locker und leicht, mitunter sind die Beschreibungen der Gegend etwas ausufernd, aber auch irgendwie spannend. 



  12. Cover des Buches Monofuturis (ISBN: 9783912841008)
    Konstantin Schamber

    Monofuturis

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaeubchen

    Dieser Tage mehrt sich die Zahl der KI-Entwickler, die vor der Auslöschung der Menschheit durch die von ihnen entwickelte KI warnen, wenn es keine Regulierung gebe. Ein guter Zeitpunkt, sich mit Konstantin Schambers „Monofuturis“ zu befassen …

     

    Seine Ausführungen beginnt Schamber damit, zu erklären, worauf das Buch zielt, nämlich eine kritisch-reflektierte Analyse und Einladung, seinen Blick zu schärfen – für Möglichkeiten und Risiken, Komplexität und Unsicherheit. Damit ist klar, dass es bei diesem Buch nicht darum geht, Technik zu loben oder kritisieren, Szenarien als gesetzt zu betrachten, sondern schlicht selbst zu denken, und zwar auf Basis von Kenntnissen über die Materie. Die vermittelt der Autor in Kapiteln mit Überschriften wie „Zukunft sehen – Wege in das Unmögliche“ oder „Triebkräfte der sozialen (R)Evolution – Komplexität und Umbruch“, an denen klar wird, dass das Buch durchaus technische, vor allem aber soziale Hintergründe beleuchtet. Diese werden eingeordnet in weitere technologische Fortschritte der Menschheitsgeschichte.

     

    (Spätestens) Nach der Lektüre ist klar: Versprochene Freiheitsgewinne durch etwa gesteigerte Effizienz und dadurch vielleicht gewonnene Zeit, sind relativ. Und zwar insofern, als es bereits als gesetzt gilt, dass wir die sich durch KI bietenden unendlich scheinenden Möglichkeiten quasi nicht nicht nutzen können (ja, doppeltes „nicht“). Damit erhalten wir aber keine Freiheit. Was hier sehr verkürzt wiedergegeben ist, ist letztlich das, was Schamber ausführt: Wie KI den Menschen schleichend verändert – und wie wir überlegen sollten, ob wir diesen Prozess durchlaufen wollen (sofern wir die Möglichkeit haben, sich ihm zu entziehen). Nicht selten fielen mir während der Lektüre die mahnenden Rufe der „KI-Granden“ auf: Entziehen sie sich den von ihnen heraufbeschworenen Veränderungen? Sind ihre aktuellen Mahnrufe sozusagen ihre letzte Warnung? Auch wenn „Monofuturis“ keine dystopischen Schreckensszenarien an die Wand malt, fragt man sich mit fortschreitender Lektüre, ob wir uns wirklich von Algorithmen vorgeben lassen wollen, wie wir zu leben haben. Der Schreibstil macht zwar keinen Bogen um technische Zusammenhänge, bleibt jedoch nicht zuletzt auch dank zahlreicher Tabellen und Graphiken für Laien verständlich – damit jede(r) selbst überlegen kann, ob er Empfehlungen, die das Leben bequem und einfacher machen, wirklich dauerhaft folgen will. „Monoturis“ ist dabei in der Tat wörtlich zu nehmen und gleichsam die Grundidee: Wer immer nur tut, was statistisch am wahrscheinlichsten ist, wird kaum mehr Entwicklung(ssprünge) erleben und ob das Gesellschaften guttut, sei mal dahingestellt. Wer also bei diesem Buch denkt, ein Buch über KI und ihre Möglichkeiten zu lesen, wird sich wundern, eher eine Aufforderung zum Nachdenken, Bewerten usw. zu lesen

  13. Cover des Buches Glückstöchter - Einfach leben (ISBN: 9783596710621)
    Stephanie Schuster

    Glückstöchter - Einfach leben

    (88)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Stephanie Schuster beschreibt einerseits Anna, die adelige Tochter des Naturforschers von Quast, die auf einem Gut aufwächst, dann alles verliert, andererseits  über Eva 1976, die ebenfalls neu in einer WG anfangen muss. 

    Anna ist sehr sympathisch,  in der Geschichte  begegnen uns auch bekannte Persönlichkeiten und ich habe den Teil sehr genossen. Mit Eva und ihren Freunden kann ich weniger anfangen. Sie erscheinen oft zu rigide und egoistisch. Cover und Sprache des Buches sind aber sehr gut,  insgesamt lesenswert 

  14. Cover des Buches Der Jahrhundertsturm (Jahrhundertsturm-Serie 1) (ISBN: 9783548286648)
    Richard Dübell

    Der Jahrhundertsturm (Jahrhundertsturm-Serie 1)

    (110)
    Aktuelle Rezension von: BookLooker

    Der Autor Richard Dübell ist sehr bekannt vor allem durch seine historischen Romane (z.B. Allerheiligen). Er wurde im Oktober 1962 geboren.

    Der Roman Jahrhundertsturm erzählt von einer Dreiecksgeschichte zwischen Alvin von Briest, Paul Badermann und Louise Ferrand.
    Im Mittelpunkt steht der historische Hintergrund, vor allem der Bau der Eisenbahnstrecken.
    Die Eisenbahn die von Paul Badermann liebevoll "Der Adler" genannt wird.

    Die Wortwahl ist Zeit typisch. Insgesammt ist der Text sprachlich sehr gut verständlich und es läuft nicht in die Gefahr kompliziert zu werden.
    Das Cover ist passend zum Inhalt, mit der einfahrenden Eisenbahn gestaltet.
    Die einzelnen Personen werden am Anfang sehr ausführlich charakteresiert.
    Zur Thematik muss ich sagen, dass diese nicht so ausergewöhnlich ist.

    Insgesamt kann ich sagen:
    Ein gewöhnlicher historischer Roman?
    Nein. Richard Dübell schafft es durch seine Schreibweise, den Leser zu fesseln.

  15. Cover des Buches Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1) (ISBN: 9783548066417)
    Oliver Pötzsch

    Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)

    (309)
    Aktuelle Rezension von: Almarien

    Wien, Belle Epoque. Der jüdische Polizeidetektiv Leopold von Herzfeldt wird von Graz nach Wien versetzt und trifft auf verschiedenste Personen: Seinen verständnisvollen (und ebenfalls jüdischen) Vorgesetzten, einen eher lethargischen Kollegen, einen offen antisemitischen Kollegen, eine engagierte Telefonistin und vor allem auf Augustin Rothmayer, Totengräber auf dem Wiener Zentralfriedhof und Experte für alles, was mir Tod und Sterben zu tun hat. Herzfeldt hat sich bereits in Graz mit Forensik beschäftigt und möchte die Erkenntnisse und Methoden dieser neuen Wissenschaft auch bei der Wiener Polizei einführen, was auf heftigen Widerstand seiner Kollegen stösst. Das Opfer seines ersten Mordfalls wurde gepfählt und das ist natürlich etwas, womit Rothmayer sich auskennt. So fängt die Zusammenarbeit zwischen Totengräber und Polizeidetektiv an. Politischer Hintergrund sind unter anderem Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit im K. und K.-Vielvölkerstaat, wachsende Terrorgefahr und Ähnliches, das dem Leser von heute bekannt vorkommt. Die Reaktionen auf diese politische Krisenlage sind auch recht ähnlich.

    Insgesamt ein Kriminalroman mit einer sehr, sehr dichten Atmosphäre und glaubwürdigen Charakteren. Und dass Oliver Pötzsch schreiben kann, ist ja nichts Neues. Ich würde dem Verlag nur empfehlen, sich einen anderen Titel auszudenken, denn bei dem Wort "Totengräber" gehen bei den meisten Lesern schon die Mundwinkel nach unten...

  16. Cover des Buches The 10X Rule (ISBN: 9780470627600)
  17. Cover des Buches Englische Grammatik (ISBN: 9783730603178)
    Birgit Kasimirski

    Englische Grammatik

    (60)
    Aktuelle Rezension von: eight_butterflies

    Nachdem mein Schulenglisch nun schon eine Weile her ist, suchte und fand ich eine gelungene Auffrischung in diesem Buch. Vor der großen Hürde stehend, all die komplexe Grammatik so nebenbei wiedererlernen zu müssen, konnte dieses Kompendium mich Stück für Stück begleiten. Wie ist das gelungen?

    Der Aufbau des Buches ermöglicht zunächst einen Überblick zu erhalten und setzt dann sukzessive weiter fort, von den Zeiten bis zu „Damit wird es komplett“. So konnte ich mich gut an die Zeitformen wagen, die mir ein Greuel waren. Nachdem ich die verstanden hatte, war ich offen für conditional, gerund, adverbs und Co. 

    Die Struktur der Texte ist sehr lernwirksam gewählt. Wichtiges ist mit Ausrufezeichen oder farblich hervorgehoben. Die Seiten sind nicht überfrachtet, auch wenn es Fakt um Fakt weitergeht.

    Die Wortwahl ist allgemein verständlich, führt zu Aha-Momenten. Das wird bspw. auch erreicht, indem alles auf Deutsch erklärt und auch bezeichnet wird. 

    Zwischendrin wird Raum für Notizen gelassen. Die Übungen sind gut zu lösen und schließen an die Erklärungen an.

    Weil das Buch mit mehr als 200 Seiten eine Herausforderung ist, habe ich es mir über mehrere Wochen in Stückchen eingeteilt und mir meinen eigenen Wiederholungskurs aufgebaut. Ich fühle mich sicherer und bin bereit, jetzt mehr zu sprechen. Die Aufgabe muss ich mir nun selbst geben, Anlässe und Gelegenheiten schaffen. Es kann losgehen.

  18. Cover des Buches Die Anatomie des Teufels (ISBN: 9783734105333)
    Jordi Llobregat

    Die Anatomie des Teufels

    (20)
    Aktuelle Rezension von: mozeilenherz

    Das Buch wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Nicht nur Daniel, der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist, kommt zur Wort, sondern auch Flexia, der Journalist, der mit der Story um die grausamen Morde in Barcelona endlich sein Image als Autor wieder aufbessern will, Gilbert, der brilliante Medizinstudent, der ein großes Geheimnis mit sich herum trägt und manchmal auch der Mörder oder die Opfer selbst.

    Obwohl man hin und wieder eine Passage aus der Sicht des Mörders lesen kann, versteckt sich darin kein Hinweis auf dessen Identität. Das gesamte Buch über bleibt man in der Geschichte Daniels. Man erlebt, was er erlebt und man weiß und glaubt, was der junge Mann weiß und glaubt. Es gibt keine Andeutungen, keine geheimen Informationen für den Leser und das finde ich sehr gut. Auf diese Weise konnte ich mich unglaublich gut in Daniel hineinfühlen.  Seine Geschichte, die ihn im Glauben lässt, einen Teil seiner Familie ermordet zu haben, lässt ihn immer wieder daran zweifeln, ob er weitermachen soll, oder nicht doch wieder in sein „altes neues“ Leben in England zurückkehren sollte, wo er eigentlich alles, was in Barcelona war, zurückgelassen hat.

    Man wird, genau wie Daniel aber immer tiefer in die Irrungen und Wirrungen und auch in die Grausamkeit der Taten des Mörders hineingezogen. Irgendwann wird die Sache nicht nur für Daniel, sondern auch für Flexia und Gilbert zu einer persönlichen Angelegenheit und auf einmal will man als Leser nicht nur wissen, wer der Mörder ist, sondern auch die Geschichten und Gedanken der anderen, handelnden Personen erfahren.

    Die Familiengeschichte Daniels spielt im ganzen Buch eine große Rolle, wird aber nahtlos eingefügt, ohne dass man das Gefühl hat, zwei Handlungsstänge zu lesen, die nebeneinander herlaufen. Daniels Vater war tief in der Geschichte des Mörders gesteckt, alte Freunde tauchen auf und man traut als Leser niemandem.

    Ich wäre am Ende eigentlich bei kaum einer auftretenden Figur überrascht gewesen, wenn sie sich am Ende als Mörder herausgestellt hätte (abgesehen von Gilbert, Daniel und Flexia), nur mit dem, der es am Ende war, hätte ich niemals gerechnet.

    Doch es war logisch, grausam, schrecklich, aber auch ganz furchtbar tragisch und traurig sodass ich am Ende auch den Schmerz des Mörders nachvollziehen konnte. Für mich ein einzigartiger, atemberaubender, historischer Thriller, der seine 5 Sterne absolut verdient hat!

  19. Cover des Buches Die dunkelbunten Farben des Steampunk (ISBN: 9783945045022)
    Grit Richter

    Die dunkelbunten Farben des Steampunk

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny
    FAKTEN
    Die Anthologie (Kurzgeschichtensammlung) „Die dunkelbunten Farben des Steampunk“ ist im März 2015 im Art Skript Phantastik Verlag erschienen. Man kann es als eBook und Print erstehen. Ich habe eines der letzten Exemplare, die noch bunt gedruckt worden sind. Die neue Auflage ist standardmäßig in Schwarz gehalten.

    SCHREIBSTIL
    Es ist enorm, mit was für einer Vielfalt diese Anthologie aufwarten kann. So unterschiedlich wie ihre Autoren sind auch die Geschichten.

    Eines haben sie fast alle gemeinsam. Man könnte sie einfach lesen und die Elemente des Steampunk, verbunden mit der herrlichen Fantastik genießen – man kann aber auch, und das habe ich getan, zwischen den Zeilen lesen. Hier offenbart sich erst, was für tiefgründige Gedanken, Abgründe und nicht allzu abwegige Zukunftsvisionen die einzelnen Autoren in ihren Geschichten verarbeitet haben. Genau das hat mich hier so gefesselt und fasziniert.

    Ebenso ist es großartig zu lesen, dass Steampunk keineswegs nur einseitig ist und wie viel schillernde Facetten er hat. Von Technik, Science-Fiction über Gestaltwandler, Vampire und Rauchfeen. Ein herrliches Sammelsurium der Literatur vereint unter einem Banner der Dampfmaschinen, Zahnräder und der zukunftvisionären Maschinerie des Steampunk.

    Es gab keine Geschichte, die ich nicht mochte, jedoch gab es zwei, die mir als Lieblinge in Erinnerung geblieben sind:
    • "Erasmus Emmerich und der zinnoberrote Zinnsoldat" von Katharina Fiona Bode
    • "Archibald Leach und das Grauen in Orange" von Markus Cremer

    Von diesen beiden Autoren muss ich unbedingt die Bücher haben, die auch beim Art Skript Phantastik Verlag erschienen sind! :)

    ÜBERSICHT DER EINZELNEN GESCHICHTEN MIT ZITATEN UND KURZEN EINDRÜCKEN
    Hier gebe ich Euch immer ein kleines Zitat zum Besten, dass für ich die Geschichte gut widerspiegelt, ohne zu spoilern. Mein Kurzeindruck ist immer das, was mir direkt nach dem Lesen durch den Kopf ging. Also vollkommen unverblümt für ;)

    Silberne Augengläser von Detlef Klewer
    Zitat
    … „Vergiss nicht mich zu erinnern, Nikola mitzuteilen, dass er seinen Skarlarwellen-Strahler modifizieren soll. Liebe Zeit, er verschießt tatsächlich Todesstrahlen!“
    Kurzeindruck
    Taffe Frau auf Achse – Steampunk mit einer Prise Sci-Fi
    ___

    Rosaroter Dampf von Stefanie Bender
    Zitat
    „Ich bin hier, um zu sehen, wie gut meine Erfindung funktioniert hat.“
    Kurzeindruck
    Steam-Fantasy trifft auf Unsterblichkeit – gruselig und zum Nachdenken anregend.
    ___

    Rot wie Teufelsatem von Corinna Schattauer
    Zitat
    „… Wir sind nicht böse. Wir sind nicht gut. Wir arbeiten nicht für irgendwelche Götter oder Teufel. Wir arbeiten für uns selbst …“
    Kurzeindruck
    Drogen und Dämonen – gute Mischung? Wer weiß …
    ___

    Erasmus Emmerich und der zinnoberrote Zinnsoldat von Katharina Fiona Bode
    Zitat
    „Wie hat er das wieder geschafft? Jetzt zerstört er schon Maschinen, die er gar nicht selbst gebaut hat.“
    Kurzeindruck
    Man muss Erasmus Emmerich einfach lieben – zerstreut, genial.
    ___

    Archibald Leach und das Grauen in Orange von Markus Cremer
    Zitat
    „Eines Tages werden Sie erkennen, dass wir mit Stahl, Draht und Kohle nur Probleme schaffen und keine nicht lösen.“
    Kurzeindruck
    Archibald Leach - meine nächste Anschaffung. Hier in Botanik für Fortgeschrittene ;)
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    Helena Roth und die grasgrüne Seide von Isabelle Wallat
    Zitat
    „Wir kitzeln ihn mit Wattebäuschen, bis er erstickt.“
    Kurzeindruck
    Einmal mehr weiß ich, warum ich bestimme Kreaturen so gar nicht leiden kann – bääähhh!
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    Biggles Gespür für Moss von Andrea Bienek
    Zitat
    „Das bezweifle ich“, murmelte Johanna, drehte eine ihrer blonden Locken um den Finger, zog sie lang, schob sie sich zwischen die Lippen.
    Kurzeindruck
    Der Schein trügt öfter, als man denkt …
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    Marinikum Amethysta von Denise Milders
    Zitat
    Für einen Augenblick kam es Kar-August vor, als pulsiere das satte Lila, würde atmen, pochen wie ein Herz, doch als er sich die Augen rieb und erneut hinsah, lag die Brandtaucher still da und glänzte im Lichtschein des U-Bootes wie ein Juwel.
    Kurzeindruck
    Nicht alles sollte man nutzen – oder wecken … gruselig!
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    Aconitum Napellus – Dunkelblaues Gift von Ashly Kalandur
    Zitat
    Alexander bemerkte den fragenden Blick seines Gegenübers und räusperte sich laut. Er wusste, er hätte gegen das Vorgehen des Alten schimpfen müssen. Er ahnte, dass Okhotnik genau dies von ihm verlangte, doch Alexander spürte auch, dass der Professor das Richtige getan hatte. Er konnte ihm nicht böse sein.
    Kurzeindruck
    Wie das Schicksal manchmal so spielt – es nimmt verschlungen Pfade und seltsame Wege …
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    Ein Traum in Königsblau von Dennis Frey
    Zitat
    Ihre plötzlich verschlossene Miene verriet Henri mehr, als er hatte wissen wollen. Er war sich mit einem Mal sicher, dass ihr Großvater tot war – und dass der gute Catinot nicht an Altersschwäche gestorben war.
    Kurzeindruck
    Tja, einer Frau – egal, welcher Rasse und Gattung – einfach mal drei Wünsche frei geben? Oh oh …
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    Das Türkis des vergessenen Sommers von Sabrina Železný
    Zitat
    So sah es also aus. Nur ein kurzer Blick, aber jetzt kannte sie die Farbe, die ihr Großvater so geliebt hatte. Jetzt konnte sie Milo davon erzählen, auch wenn es schwer sein würde, Worte zu finden.
    Kurzeindruck
    Die Gier der Menschen scheint unergründlich … Sommertürkis – wunderschön!
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    Hellbraun – Leben und Tod von Daniel Schlegel
    Zitat
    Edgars Herz raste, das Blut rauschte in seinen Ohren. Zweifellos, das war sie. Erikssons Farbe.
    Kurzeindruck
    Wer anderen eine Grube gräbt …
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    Die bronzene Silbermünze von Daniel Huster
    Zitat
    Und jetzt erkannte auch Oskar den eigentümlichen Geruch. Es war der süßliche Duft von getrocknetem Blut.
    Kurzeindruck
    Seven, Eleven – it’s magic. Isn’t it?
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    Die graue Einöde des Vergessens von Fabian Dombrowski
    Zitat
    „Wir werden bis in die Ewigkeit beieinander sein“, flüsterte die Schildmaid ein letztes Mal.
    Kurzeindruck
    Das Glück liegt in der Zukunft, oder doch in der Vergangenheit?


    MEIN FAZIT
    Eine ausgewogene und fesselnde Kurzgeschichtensammlung, die sich nicht verstecken muss. Ich finde, sie sollte viel öfter gelesen werden. Wir haben hier die Faszination der Technik, gepaart mit deren Gefahren, menschlichen Abgründen, Hoffnungen und vortreffliche Elementen aus der Fantasie. Gleichermaßen geeignet für tiefgründige Gedanken oder einfaches Lesevergnügen, je nach eigenem Gutdünken :)
    Gerne hätte ich hier die Höchstwertung vergeben, doch ein winziges Manko gab es – den bunten Text. Alle zwei Seiten war er leider furchtbar unscharf und das Lesen wurde erheblich erschwert. Ich denke, diese Problem gibt es aber seit der neuen Auflage nicht mehr ;)

    MEINE BEWERTUNG
    Hier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen
    ©Teja Ciolczyk, 01.10.2017
  20. Cover des Buches Die Märchenhochzeit fällt aus (ISBN: 9798708355829)
    David Pawn

    Die Märchenhochzeit fällt aus

    (32)
    Aktuelle Rezension von: coldi1

    Als ich das Cover und besonders auch den Klapptext zu "Die Märchenhochzeit fällt aus" zum ersten mal gesehen habe, war ich sofort interessiert und auch neugierig was da wohl hinter steckt. 


    Für Märchen oder -Adaptionen ist man doch nie zu alt, oder? Ich lese solche Bücher zumindestens unheimlich gerne. Als ich den Klapptext hierzu gelesen habe, wusste ich ganz genau, ich muss dieses Buch unbedingt lesen.


    Ich habe es mir mit dem Buch am Wochenende nachmittags auf meinem Sofa gemütlich gemacht und war wirklich von Anfang an im Buch. Ich habe mich beim lesen wirklich ganz köstlich amüsiert. Das Setting das der Autor, es stimmt wirklich, dieses Buch wurde von einem Autor geschrieben, ich konnte es auch erst nicht glauben, hier erschaffen hat, fand ich teilweise wahnsinnig witzig, auch wenn es an manchen Stellen ein wenig zuviel war. Aber ich kann Euch sagen, wer Märchen bzw -Adaptionen mag, wird auch dieses Buch lieben. Ich kann es Euch wirklich ans Herz legen. 


    Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und wortgewandt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und war überrascht wie schnell ich das Buch beendet hatte. Dankeschön das ich es lesen durfte. 


    Dornröschen wurde endlich wachgeküsst, doch was soll das denn für ein Spitzname sein, der ihr verpasst wurde?? Und dann soll sie auch noch den Prinzen heiraten, den sie gar nicht kennt... Nicht mit ihr. 

  21. Cover des Buches Dreizehnfurcht (ISBN: 9783608986587)
    Wieland Freund

    Dreizehnfurcht

    (89)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Hier hat mich der Klappentext gleich angesprochen und doch konnte mich die Geschichte am Ende nicht so mitreißen, wie ich es gerne gehabt hätte.

    Momme ist zwanghaft und hat es dadurch schwer in dieser schnelllebigen Welt. Doch dann soll er sich um ein abgelegenes Haus kümmern und stolpert so in ein anderes Berlin. 

    Die Geschichte wird aus den Sichten verschiedener Charaktere erzählt und man bekommt so umfassende Eindrücke. Dennoch bleibt es eher eine Erzählung, für mich gab es wenige Überraschungen und es fehlten mir grundlegende Spannungsmomente. Die Idee fand ich aber spitze. Ein Berlin, das neben dem echten Berlin existiert, aber ohne jegliche Errungenschaften der heutigen Zeit, von der wir doch so sehr abhängig sind. Zuerst wurde ich mit Momme nicht richtig warm, das hat sich im Verlauf gebessert und doch war er nicht vollständig greifbar für mich. Auch die anderen Charaktere blieben für mich etwas blass, wie allgemein die Beschreibung der Welt. Dennoch hat mir Dreizehneichen als Handlungsort gefallen, ein paar Beschreibungen mehr wären aber super gewesen. Es gab verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen und so auch die einzelnen Charaktere. Und doch hatte ich erwartet mehr von Momme zu erfahren. 

    Interessant, nur mich konnte es nicht so mitreißen, wie erwartet.

  22. Cover des Buches Träume aus Feuer (ISBN: 9783691310054)
    Florian Illies

    Träume aus Feuer

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Hartmann

    Wie kein anderer lässt Florian Illies Menschen, die unsere Kulturgeschichte mitbestimmt haben, und deren Schicksale wieder aufleben. Sein Protagonist Kunckel ist Chemiker kein Alchemist. Er hat schon den Sprung vom Aberglauben zur Wissenschaft getan, nur die Außenwelt will noch nicht so recht mitziehen. Sie misstrauen seinen Künsten und vor allem gönnen sie ihm nicht die Nähe zum Kurfürsten, von deren Wohlwollen alle abhängig sind. Der seine Gunst vor allem aber auch über fremde Hugenotten ausschüttet, die wegen ihrer Religion verfolgt werden und aus dem Nachbarland ins vom Krieg verwüstete Brandenburg fliehen. Nicht uneigennützig will er, dass die talentierten französischen Handwerker sein Land wieder aufbauen und aufblühen lassen. In seinem neuen Buch mit dem Titel Träume aus Feuer, im neuen Pfaueninsel-Verlag erscheinen, erzählt Illies die Geschichte von Johannes Kunckel, der Unmögliches leisten soll und für seine Künste reich belohnt wird. Die Pfaueninsel in der Havel wird ihm geschenkt, um dort Gold herstellen, aber vor allem auch sein reines Kristallglas und das begehrte funkelnde Rubinglas. 

    Der Herrscher will ein zweites Murano mit Hilfe von Kunckel erschaffen. Doch die Glaswerkstatt ist beileibe nicht eingerichtet. Das soll Kunckel mit seinen Arbeitern selber bewerkstelligen. Es muss gerodet werden und gebaut. Deshalb muss auch eine Mühle errichtet werden, damit die Frauen der Mitarbeiter diese mit ausreichend Brot und Bier versorgen können. Alle Geheimnisse der Herstellung dürfen die Insel nicht verlassen und so sind die Arbeiter, die die Feueröfen am Laufen halten, mit ihren Familien auf der Insel gefangen. Eine harte Arbeit, unwirtliche Bedingungen und Missgunst überall. Kunckel träumt gegen alle Widerstände und stellt mit der Förderung des Fürsten traumhafte Meisterwerke aus Glas her. 

    Das Buch taucht ein in die Gedankenwelt des Mannes, der unter Druck neues erträumt und schafft. Illies zeichnet mit einer solch intensiven Erzählkraft einen Träumer, der voller Optimismus auf Fortschritt hofft, der in einer Welt des Umbruchs lebt, dass es einen Sog erzeugt. Man möchte Kunckel mit seinen Problemen nicht alleine lassen und muss einfach weiterlesen. Es ist Illies gelungen, den Barock und die Situation am Potsdamer Hof lebendig werden zu lassen. Und er zeigt auch, wie das Glück kippen kann, denn der Sohn des Fürsten ist ein ganz anderer als sein Vater. Kunckel ist jemand, der in einer kurzen Zeitspanne Großes leistet und die kurze Zeit ist einem als Leser durch das schmale Buch mit nur etwa 140 Seiten so nahe gebracht worden, dass einen eine tiefe Dankbarkeit erfüllt, es gelesen zu haben.

  23. Cover des Buches Die Ärztin: Das Licht der Welt (Ricarda Thomasius 1) (ISBN: B07D7WY64J)
    Helene Sommerfeld

    Die Ärztin: Das Licht der Welt (Ricarda Thomasius 1)

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Agios

    Ricarda, Tochter einer Köchin und einem Gärtner, wird durch ein Schicksalsschlag an die Familie Freystetten gebunden. 

    Mit der Comtesse Henriette findet sie eine Mentorin die ihr den Weg zur Ärztin ebnet.

    Ein gelungener Auftakt um die Geschichte einer Ärztin Ende des 18. Jahrhundert

    Ich freue mich auf die Fortsetzung. 

  24. Cover des Buches Der Azteke (ISBN: 9783596165223)
    Gary Jennings

    Der Azteke

    (49)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Autor Gary Jennings schildert in diesem Roman Aufstieg, Blüte und Untergang des Aztekenreiches. Sein Ich-Erzähler Mixtli steht als Berater, Krieger und Adliger der jeweiligen Herrscher des Aztekenreiches stets im Brennpunkt des Geschehens. Hierbei erfährt der Leser unglaublich viel über die Mythen, Religionen sowie das Regierungssystem der damaligen Zeit sowie über die Ankunft der spanischen Eroberer.  Dieses Buch ist voll mit einer Fülle historischer Details über das Leben der Azteken und beschwört ein eindringliches, authentisches Bild dieses Epoche herauf. Die Geschichte selbst ist fesselnd und spannend zu lesen, allerdings von einer nahezu unerträgliche Fülle an grausamen Begebenheiten. So übergibt sich der Ich-Erzähler Mixtli einmal auf einer verstümmelten Frau, von der sich später herausstellt, dass sie eine einstige Geliebte und nahe Verwandte von ihm gewesen ist. Es kommen auch zahlreiche Opferungen vor, wie beispielsweise die Opferung der einzigen Tochter des Ich-Erzählers, die auf eine besonders blutrünstige Weise ihr Leben lässt. Ich bin sicher, dass dieses Buch vielen Lesern gefallen wird, da es historisch nahezu einmalig recherchiert  ist und dabei sehr spannend zu lesen ist. Einmaliges Buch.

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