Bücher mit dem Tag "fortsetzungsroman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fortsetzungsroman" gekennzeichnet haben.

94 Bücher

  1. Cover des Buches Calendar Girl - Ersehnt (ISBN: 9783548288871)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Ersehnt

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Skully

    Puhh jetzt habe ich die Reihe durch und laufe ein wenig mit gemischten Gefühlen durch die Welt. Aber dazu später. 

    Erstmal worum geht es im letzten Band der calendar girl Reihe?

    Endlich sind die Schulden von Mia's Vater beglichen und Mia hat endlich das Gefühl, dass ihr Leben nun beginnen kann. Sie muss nicht mehr jeden Monat verreisen und kann bei Wes bleiben in ihrem neuen Zuhause in Malibu.

    Doch Wes erlitt durch seine schweren Erlebnisse aus dem letzten Monat eine schwere posttraumatische Belastungsstörung und stellt damit die Beziehung mit Mia ganz schön auf die Probe. 

    So verbringt Mia den Oktober mit Wes und versucht ihm zu helfen über die schlechten Erinnerungen hinweg zu kommen. Auch ihren neuen festen Job tritt sie im Oktober an und findet großen Gefallen daran.

    Alles scheint Berg auf zu gehen, denn auch Wes macht kleine Fortschritte und Mia versucht ihn weiterhin in allem zu unterstützen. Denn niemanden liebt sie mehr als Wes.

    Doch was ist mit ihrem Vater? Wird er aus dem Koma erwachen und hat ihre Beziehung zu ihm noch eine Chance, nach allem was er ihr angetan hat? 

    Und auch das Rätsel um Mia's Mutter ist noch nicht gelöst. Und Mia muss mit vielen Gefühlen aus der Vergangenheit kämpfen. Die letzten Fragen, werden in diesem Teil beantwortet.


    Insgesamt ist es eine gelungene Reihe mit einer schönen Story und vielen schönen messages für den Weg. 

    Jedoch bleibe ich dabei, dass ich zeitliche Sprünge eher nicht so mag und wenn sehr gekonnt genutzt werden müssen. In der Reihe hatte ich immer wieder das Problem, dass ich dachte.. Ok hier hätte man jetzt ein zeitlichen Sprung machen können.. oder.. wieso macht sie ausgerechnet hier ein zeitlichen Sprung. Manchmal sind für mich dadurch die Empfindungen der Protagonisten flöten gegangen oder Gefühle kamen dadurch bei mir anders an, als die Autorin es glaube ich vermitteln wollte.

    In dem Teil war ich auch etwas von den erotischen Szenen irritiert. Also erstmal wird im vierten Teil alles nachgeholt, was im dritten Teil zu kurz kam :D, aber auch hier wurden für mich oft erotische Szenen da ausgelassen, wo ich sie vom Aufbau der Gefühle von den Charakteren her eigentlich erahnt hatte.. Ich war dann etwas enttäuscht darüber, das die Szenen an manchen Stellen sehr ausführlich beschrieben wurden, wo es eigentlich eher unnötig war und dann an anderen Stellen Szenen ausgelassen wurden und mir gefehlt haben (um zum Beispiel in dem Punkt, die Liebe/Leidenschaft zwischen Wes und Mia zu verdeutlichen). Und andererseits wurden sie dann aber auch oft hintereinander beschrieben und waren fast too much. Ich empfand es nicht ganz als ausgeglichen. Das fand ich in den Teilen davor deutlich besser.

    Trotzdem muss ich sagen, dass auch wenn das Buch etwas anders als die anderen ist, es schön zu lesen war und einen guten runden Abschluss zu der Reihe geboten hat. Nur ganz am Ende wirkte es so plötzlich beendet. Es ging mir ein wenig zu schnell, dass fand ich etwas schade. 

    Dafür gibt es nach dem Epilog eine kleine Zusammenfassung, was aus allen Charakteren geworden ist. Super Idee :).

    Der letzte Teil kam für mich etwas "ruhiger" rüber. Nicht falsch verstehen, es passiert trotzdem so einiges, aber da Mia nicht mehr als Escort-girl arbeiten muss und jetzt endlich ihr Leben so leben kann wie sie mag, merkt man schon ein Unterschied. Das ist der Autorin sehr gut gelungen, dass zu vermitteln. 

    Deswegen habe ich am Anfang gesagt, dass ich mit gemischten Gefühlen durch die Welt laufe. Es ist viel Positiv, aber mich hatte auch einiges gestört..und trotzdem fand ich die Reihe allgemein doch recht gelungen. Vor allem weil ich finde, dass es mal eine andere Idee war.


    Aber zu den Charakteren:

    Alle aufzulisten sprengt super den Rahmen, aber zu Mia und Wes wollte ich noch gern was sagen. 

    Mia hat sich über die Bücher wirklich zu einer noch stärkeren und mutigeren Frau entwickelt. Ich dachte am Anfang schon..puhh die ist taff.. aber zum Ende hin hat sie so gute Entscheidungen aus meiner Sicht getroffen, wofür man sie bewundern kann, dass sie so stark ist. Vorher habe ich sie in einigen Dingen nicht so verstanden, aber ihre Entscheidungen in diesem Teil fand ich sehr gut und auch total berechtigt. 

    Ich finde sie hat das Recht endlich glücklich zu werden und an sich zu denken, denn das hat sie ein Leben lang nicht tun können. 

    Wes steht Mia unglaublich toll zu Seite. Am meisten mag ich wie ehrlich sie miteinander umgehen. In dem letzten Teil zeigen sie auch einfach wie gut sie zueinander passen und das sie durch gute und schlechte Zeiten gehen. Wie Mia mit der posttraumatischen Belastungsstörung von Wes umgegangen ist, hätten wahrscheinlich nicht viele gekonnt. Aber deren Liebe wurde in diesem Buch nochmal deutlich und schön beschrieben. Und es ist so schön zu lesen, wie sehr Wes alles dafür gibt damit Mia glücklich ist. Ein bemerkenswerter Mann.

    Mia's Bruder und ihre Schwester und Ginelle sind unglaubliche Menschen die sie da an ihrer Seite hat. Selbst bei zum Teil fragwürdigen Entscheidungen stehen sie hinter ihr und sind für sie da. Alle haben zueinander ein unglaublich enges Verhältnis und jeder wird einfach so akzeptiert wie er ist. Hier wird ein wirklich starker Familienzusammenhalt beschrieben. Und auch das Freunde ebenfalls Familie sind. 

    Auf Mia's Vater war ich am Ende wirklich ein wenig sauer und konnte wirklich verstehen, warum Mia ihre Entscheidungen so getroffen hat. Ich kann verstehen, dass er es nicht leicht hatte nach dem Koma und mit den ganzen Informationen die auf ihn eingeprasselt haben, aber !!

    Achtung kleiner Spoiler (Absatz sonst überspringen):

    Nicht auf Mia's Hochzeit aufzutauchen ist echt unter aller sau. Sie hat so viel für ihn getan und hat sich so den Hintern aufgerissen und das ist der Dank. Aus meiner Sicht hat sie alles richtig gemacht, indem sie sich von den Leuten fern hält die ihr nicht gut tun. 


    Also insgesamt so einige Auf und Ab´s mit der Reihe gehabt, aber ich finde das es auch einfach Geschmackssache ist und die Reihe als Story betrachtet gut gelungen ist. Deswegen gebe ich der Reihe insgesamt trotzdem vier Sterne. Es gibt einiges zu schmunzeln und auch viele Gefühle werden in der ganzen Reihe vermittelt und vor allem auch kleine messages ( was ich immer sehr schön finde). Ich brauchte auch keine Pause vom Buch, weil es mich zu sehr gestört hat oder so. 


    Ich kann jedem diese Reihe empfehlen, der:

    - mal in die Welt eines Escort-girl blicken möchte

    - viele verschiedene tolle und kreative Protagonisten kennen lernen möchte

    - auf viele Sex in Büchern steht :D

    - aber auch auf viele Gefühle und Gefühlschaos

    - eine starke Hauptprotagonistin mit einer schweren Vergangenheit und ihre

      Entwicklung erleben möchte 





  2. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.603)
    Aktuelle Rezension von: BookMaster69

    In einer Kleinstadt werden junge Frauen vergewaltigt und umgebracht und in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Die Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihr Ex-Mann Jeffery Tolliver, Detektive der Stadt, machen sich auf die Spuren des Täters.
    Grosse Erwartungen, enttäuschende Wahrheit. Bis zur Hälfte des Buches fand ich es sehr langwierig und langweilig und wollte daher meist gar nicht weiterlesen. Bereits nach dem ersten Drittel des Buches hatte ich schon eine Ahnung, wer der Täter sein könnte und in der Hälfte war ich mir ganz sicher. Ein Thriller? Wohl eher eine merkwürdige Mischung aus Liebesroman und Thriller. Die Autorin hat versucht irgendwelchen Klischees nachzugehen und hat daher die Charaktere sehr vorhersehbar und ehrlich gesagt ein wenig nervig geschrieben.
    Zudem fand ich viele Schreib- und Grammatikfehler, was echt nervig war.
    Trotz dessen werde ich in Zukunft vielleicht mal dem zweiten Buch der Grant-County-Reihe eine Chance geben und sie lesen, da ja die Frau Slaughter einen guten Ruf hat.
    Für 'geübte' Thrillerleser empfehle ich es nicht, ist wohl eher was für jene, die ihren Weg neu in die Thriller- und Krimibücher finden und im Prinzip keine Ahnung haben, wie Spannung in einem wahren Thriller aussieht.

  3. Cover des Buches Schwarz (ISBN: 9783453012134)
    Stephen King

    Schwarz

     (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Der Revolvermann, Roland Dechain, verfolgt den Mann in Schwarz durch die Wüste.

    Warum, weshalb, wieso? Wir wissen es nicht. Und wer ist eigentlich der Mann in Schwarz? Tja, keine Ahnung.

    Aber mal von vorne.

    Laut der Informationen im Buch über die Erstveröffentlichung wurden die einzelnen Kapitel offenbar als Kurzgeschichten in einem Magazin zwischen den Jahren 1978 und 1981 veröffentlicht. Und das merkt man. Wenn es denn auch so ist, dass Stephen King sie nicht nur zu verschiedenen Zeitpunkten erstmals herausgebracht, sondern auch geschrieben hat.

    Das erste Kapitel, in dem Roland aus einem nicht bekannten Grund diesen Mann in Schwarz verfolgt und im letzten Ort vor der Wüste zunächst Halt macht, ist unzugänglich formuliert, der Schreibstil nicht flüssig und schon gar nicht ähnlich zu dem seiner anderen Werke.

    Schon das zweite Kapitel liest sich wesentlich angenehmer, allerdings noch immer nicht typisch King. Und das wird auch nichts mehr. Denn das dritte Kapitel liest sich prompt, als hätte ein Schnulzromanautor versucht, poetisch zu werden, angesiedelt irgendwo zwischen zu vielen Ambitionen und, na ja, zu wenigen, übervoll mit Adjektiven. Das bis dato unfreiwillig komischste Kapitel, aber auch das, das ich flockig in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die letzten beiden Kapitel sind dann wieder eine Mischung aus Häh? und Hm. 

    Ein Übersetzungsmalheur ist dies jedenfalls nicht. Der Übersetzer, Joachim Körber, hat bereits mehrere Bücher von King ins Deutsche übertragen und es geschafft, sich schätzungsweise alle 80 Seiten neu zu orientieren.

    Schließlich und endlich erfährt man in fünf merkwürdig zusammengeschusterten Kapiteln im Grunde nichts mit ein paar Anekdoten aus Rolands Vergangenheit. Man erfährt nicht die Motivation des Protagonisten; nicht, wer oder was der Mann in Schwarz ist; nicht, warum beide auf dem Weg zum Dunklen Turm sind, geschweige denn, was der Dunkle Turm überhaupt ist bzw. wozu er irgendwo steht. 

    Und trotzdem hat es mich nicht derart abgeschreckt, dass ich keine Lust hätte, die Reihe weiterzulesen. Einerseits wegen der vielen Stimmen, dass  man den Auftakt irgendwie überstehen müsse, um zur "richtigen" Geschichte zu kommen, andererseits, weil es heißt, wenn man das große Ganze kenne, sei man gnädig mit Teil 1. Aber auch - irgendwie - weil es trotzdem irgendwas hatte.

    Fazit: Ziemlich mies, aber ich will wissen, was da los ist. Und vor allem: ob der Schreibstil nochmal was wird. Und wer, was, wann, wieso und weshalb. Hier gibt es von mir 2,5** mit der Hoffnung auf Besserung.

  4. Cover des Buches Erwartung, DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung, DER MARCO-EFFEKT

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63
    Inhalt:
    Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem teuflischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco es eines Tages nicht mehr aushält, fasst er einen folgenschweren Entschluss: Auf der Flucht vor Zolas Männern stößt er in einem Erdloch im Wald auf eine stark verweste Männerleiche – und setzt damit eine Spirale von Ereignissen in Gang, die ihn immer wieder in Lebensgefahr bringen…. Die Suche nach den Mördern des Mannes im Wald führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt – und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.
    Meinung:
    Mit dem 5.Band zum Sonderdezernat Q in Kopenhagen mit dem Vizepolizeikommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Assad und Rose sowie neuerdings Gordon ist Jussi Adler Olsen wieder einmal ein toller Thriller gelungen.
    Diesmal macht er einen Ausflug in die Bankenkriminalität sowie die Unterwelt in Kopenhagen und verwendet als Bindeglied die Person Marco. Bereits zu Beginn des Buches wird der Leser Zeuge eines drei Jahre vor den eigentlichen Ermittlungen stattfindenden Mordes an einem Kameruner in Afrika. Dieser war Helfer eines staatlichen dänischen Entwicklungshilfeprojektes. Dass einer der Hauptpersonen ebenfalls dort ist, kann man zu Beginn nur erahnen. Warum dieser ermordet wird, erfährt der Leser dann auch kurze Zeit später. Denn hier geht es um Betrug und Manipulation im großen Stil und sehr viel Geld. Geld treibt die Menschen zu äußersten Taten, man geht dabei buchstäblich über Leichen. Die Fäden im Hintergrund ziehen dabei ein hoher Beamter im Außenministerium sowie ein Vorstand und ein Aufsichtsratsvorsitzender einer Bank, die sich teilweise seit den Schultagen kennen.
    Marco muss wie andere Kinder in einem ausländischen, verbrecherischen Großfamilienclan seinen Lebensunterhalt in der Kopenhagener Innenstadt mit Bettelei und Taschendiebstählen verdienen. Zola, das Clanoberhaupt, regiert mit eiserner Hand und Gewalt.
    Nachdem Marco aus dem Clan geflohen ist, versucht er sich ohne Kriminalität durchzusetzen. Sehr viele Stationen muss er durchlaufen, er findet und verliert Freunde und ist ständig auf der Hut vor Zolas Männern. Durch einen Zufall entdeckt Marco eine Suchanzeige des Mannes, den er tot in einem Erdloch gefunden hat und versucht verzweifelt, aber geschickt und mit Köpfchen, heimlich Kontakt zu Carl Mørck aufzunehmen, so dass dieser Informationen und Hinweise für die Aufklärung des Mordes erhalten kann. Die Geschichte nimmt zunächst nur langsam Fahrt auf. Aber sie ist spannend und klug durchdacht. Immer wieder kommt es zu Verfolgungen und stets kann Marco entkommen. Des weiteren wird intensiv und nachvollziehbar geschildert, wie auch die Drahtzieher im Ministerium und in der Bank Marco auf die Schliche kommen und hinter ihm her sind, sogar ehemalige Kindersoldaten werden ins Spiel gebracht. Das halte ich zwar ein wenig weit her geholt, erhöht aber zusätzlich die Spannung im Buch. Man fiebert mit Marco mit, wie er versucht, sich trickreich den Häschern zu entziehen.
    Die Personen im Buch sind wie immer sehr detailliert und sympatisch dargestellt. Insbesondere dass private Leben von Carl Mork wird intensiver als zuvor dargestellt. Seine Gedanken sind stets bei Hardy, der seit einem Polizeieinsatz vollständig gelähmt ist. Er fühlt sich immer noch dafür verantwortlich. Seine Beziehungen zu Mona und zu einer anderen Frau spielen seine innere Zerrissenheit wider. Jussi Adler Olsen bringt reichlich Humor in das Buch, in dem er uns an Mørck ’s Gedanken teilhaben lässt, wenn Assad oder Rose Ermittlungsergebnisse und Theorien präsentieren. Ich habe mich immer köstlich amüsiert, wenn es wieder knuffige Reibereien mit Rose gab. Ganz toll und weiterhin mysteriös stellt Jussi Adler Olsen Assad dar. Ich habe immer gelacht, wenn Assad seine Anekdoten über Kamele bringt, wie beispielsweise, dass manchmal das Kamel den Kameltreiber jagt oder wenn er Sprichwörter verwendet, die nicht ganz passen. Neu im Team und demgemäß noch etwas blass in der Darstellung ist Gordon, ein Grünschnabel, der Mørck vor die Nase gesetzt wird und auch noch mit Rose versucht anzubandeln. Ich bin gespannt, wie es mit diesen Personen in den nächsten Büchern weitergeht.
    Ein Wort noch zum Untertitel: der Marco-Effekt. Ich hatte zu Beginn des Buches darüber gegrübelt, was das wohl bedeuten könnte. Im Buch kommt irgendwann der wohl weltweit bekannte Satz (sinngemäß), dass das Flattern eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Erdkugel einen Sturm entfachen kann. Das kann ich so unterschreiben.
    Das Buch hat viele spannende Elemente, ruhige Seiten und viel Humor und Witz. Die Balance zwischen allen ist gut gelungen. Ich konnte das Buch eigentlich fast durchgängig lesen, man wird nicht müde, die über 40 Kapitel in dem Buch zu lesen. Der ständige Perspektivwechsel von Marco zu Zola, den Hintermännern und dem Ermittlerteam lässt nie Langeweile aufkommen.
    Wie immer ist das Buch auch äußerlich ein Hingucker. In schwarz gehalten, wird der Name Jussi Adler Olsen blau hervorgehoben und der Titel des Buches in weißer Farbe gehalten. Um das Buch herum – so erscheint es mir jedenfalls – erscheint eine rötliche Feder, die auf der Rückseite – auch aus meiner Einbildung heraus – sich zu einem teuflischen Gesicht stilisiert. Wie immer sehr genial.
    Fazit:
    Ein rundum gelungenes und spannendes Buch mit einem besonderen Thema und einem Jungen namens Marco, dem man die Daumen drückt, heil aus den Verfolgungsjagden heraus zu kommen. Ob dies gelingt, erfahren die Leser, wenn sie das Buch lesen. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 4 von5 Sternen und freue mich auf weitere Thriller von Jussi Adler Olsen.
  5. Cover des Buches Morpheus (ISBN: 9783499236914)
    Jilliane Hoffman

    Morpheus

     (1.316)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    C. J Larsson, eine erfolgreiche Staatsanwältin in Miami wird nochmals mit ihrem schrecklichsten Fall konfrontiert, dem des Serienmörders „Cupido“, der mehrere Frauen töte und zum Tode verurteilt wurde, als ein Polizist ermordet wird. Ihr Lebensgefährte Dominic Falconetti, Ermittler bei der Polizei ermittelt in dem neuen Mordfall zunächst im Drogenmilieu, als dann jedoch weitere Polizisten ermordet werden, die alle mit dem Cupido-Fall zu tun haben, gerät die neue Mordserie in Verbindung mit dem alten Fall des Serienmörders. C.J plagt ein dunkles Geheimnis in Form von manipulierten Beweisen, die zur Verurteilung führten und einen Revisionsgrund darstellten, an dem sie fast zerbricht, da sie vor vielen Jahren selbst Opfer von Cupido war und vergewaltigt wurde. Sie versucht die Manipulation zu vertuschen und gerät selbst ins Ziel des neuen Serienmörders. Dominic kommt den Zusammenhängen nur langsam auf die Spur und am, für ihn seltsamen Verhalten von C.J. droht die Beziehung zu zerbrechen. C.J. gerät schließlich in Lebensgefahr als der Mörder sie töten will und kann sich schließlich retten.

    Ein atemloser Thriller mit einer durchdacht konstruierten Handlung in einem typisch amerikanischen Schreibstil mit wenig literarischem Glanz in Sprache und Stil wird geschaffen. Mit kleinen Kapiteln von wenigen Seiten und immer einem Pageturner am Ende ist das Buch zwar spannend aber auch eine literarische Massenware ohne bleibende Relevanz. Die Handlung war für meinen Geschmack viel zu überfrachtet und eben literarische Massenware ohne bleibende Eindrücke.

     

  6. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783453012158)
    Stephen King

    Drei

     (820)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Fesselnd und unglaubliches Charakter-Detail wie es nur S. King kann.

    Ich freue mich sehr auf die weiteren fortgesetzungen .

  7. Cover des Buches The Green Mile (ISBN: 9783453435841)
    Stephen King

    The Green Mile

     (897)
    Aktuelle Rezension von: LadyBadWolf

    ... dann war King am Werk.

    Der Meister des Übernatürlichen schafft es einfach immer und immer wieder, Charaktere nicht einseitig sein zu lassen und ungeachtet ihrer Vergangenheit in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.

    Gerade in diesem Buch, in dem es viel um Straftäter wirklich heftiger Taten geht, lernt man genau die Seite kennen, die man sich nie vorgestellt hätte: Man beginnt mit Mördern mitzuleiden. Man heult Rotz und Wasser, wenn ihnen Schlimmes widerfährt. Und man wird ungemein wütend auf die Menschen, die dafür verantwortlich sind. Selbstverständlich nicht bei allen beschriebenen Charakteren. Es gibt auch welche, die hasst man durchgängig und kann nicht bei ihnen mitleiden. Und genau das meine ich: Wir haben realistische Menschen. Und werden einfach Charaktere hingeworfen und wir beurteilen sie nicht anhand ihrer Taten, sondern anhand dessen, wie sie im Buch präsentiert werden, wie sie sich geben, wie sie eben genau in diesem Moment sind.
    Und wisst ihr, warum ich gerade das unglaublich gut finde? Weil es verdammt nochmal zeigt, dass wir Menschen Chancen geben müssen, wenn sie sich verändert haben. Dass sie ihre Strafe bekommen. Natürlich sollte man diese Taten niemals vergessen - aber... ach, ihr wisst schon, was ich meine. Gebt Leuten im gesunden Rahmen eine Chance.

    Aber ich schweife ab :D
    Zurück zum Buch. Kings Stil ist wie immer gnadenlos großartig. Einzig Intimitäten kann der King einfach um's Verrecken nicht. Liebe? Puh. Sobald es eine Romanze wird, ist es ein plumpes Muster und absolut nicht fein. Die Liebe zum eigenen Kind, zu Freunden und zu den eigenen Eltern kann King dafür umso intensiver. Und selbst die romantische Liebe hat King in diesem Roman geschafft! Aber eben eine eher distanzierte Romantik. Ein vorsichtiges "maximal Händchen halten, aber ich liebe sie".

    Was King aber hier besonders kann ist eben: Mit den Gefühlen spielen. Ich habe bei keinem einzigen Buch oder Film so extrem krass geflennt, wie bei diesem. Dieses Buch hat mein Herz herausgerissen, auf den Boden geworfen, drauf rumgetrampelt und es dann doch irgendwie geflickt und sehnsüchtig blutend zurückgelassen. Es war nicht unangenehm, auch wenn es so klingt. Aber wer bei diesem Buch (bitte auch das geile Hörbuch gesprochen von David Nathan beachten!) trockene Augen behält der... keine Ahnung! Schreib mir bitte, wenn du es geschafft hast!

    Und natürlich kommt auch hier der paranormale Teil nicht zu kurz. Es ist und bleibt einfach ein klassisches Merkmal der King-Bücher für mich. Inwiefern das hier jedoch eine Rolle spielt möchte ich jenen, die noch nie Kontakt zu Green Mile hatten, jedoch nicht verraten ;)

    Auch toll finde ich, dass King selbst sein Werk reflektiert, ganz deutlich zeitliche Anachronismen im Vor- oder Nachwort hervorhebt und eben seinen Senf dazu gibt, warum er es trotzdem drin ließ. Mir persönlich sind nur Kleinigkeiten aufgefallen und es hat mich halt auch null gestört ;) In diesem Sinne: Lest das Vor- oder Nachwort nach dem Lesen, bevor ihr euch über sowas aufregt :D hehe.

    Zusammengefasst ist Green Mile einfach nur eine ganz, ganz, ganz große Empfehlung. Meine Pups-Minus-Punkte werden dermaßen von der Grandiosität und dem Spiel mit meinem Herzen fortgespült, dass ich das schon wieder fast vergessen hätte, hätte ich nicht diese Rezension geschrieben :D

    Definitiv fette fünf Eichhörnchen von mir. Mein neuer King-Liebling. (sogar noch über dem Institut und das war schon Weltklasse!)

  8. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.097)
    Aktuelle Rezension von: Anja_liebt_Buecher

    Was soll ich sagen... so wirklich aus den Socken gehauen hat mich dieser Teil nicht. Das erste Kapitel ist mega spannend und es passieren direkt einige extreme Dinge auf einmal. Jeffrey und sein Team stellen direkt diverse Vermutungen auf und die Suche nach dem vermeintlichen Mörder beginnt. Das kurz aufkommende Thema Rassismus wird im späteren Verlauf leider ganz vergessen. Zeitgleich kommt auch Lena wieder ins Spiel. Wieder wird ihre Vorgeschichte aufgerollt und wieder wird sie als Rechtfertigung für alles genommen. Ja ihre Vorgeschichten sind extrem, langsam werden sie aber so ausgereizt, daß sie anfangen zu nerven. In einigen wenigen spannenden Kapiteln gibt es detaillierte Gespräche zwischen Sara und Jeffrey. Insgesamt aber zu wenige. Die Nebenrollen werden diesesmal zur Hauptstory und das eigentliche verliert an Präzens.

  9. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.539)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  10. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401505305)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

     (1.001)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der ganz interessante Auftakt einer Jugend-Thriller-Reihe über Julia, die mit ihrem Bruder Robert auf das Grace-College wechselt, das tief in einem Tal in Kanada verborgen liegt. Doch nicht nur die beiden hüten ein tödliches Geheimnis, auch auf dem Campus geht es seltsam zu, denn Robert beobachtet plötzlich bei einer Party am See, wie ein Mädchen dort von einem Felsvorsprung hinein springt und nicht wieder auftaucht. Doch die Geschichte hat einen Haken, denn auch wenn am nächsten Tag ihre Kommilitonin Angela fehlt, kann sie unmöglich gesprungen sein, da sie seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Die Story liest sich ganz gut und man möchte durchaus wissen wie sich der Fall aufklärt, aber leider wird es einfach nicht spannend, auch wenn sich durchaus Mühe gegeben wurde und die Auflösung nicht grundsätzlich vorhersehbar ist. Tatsächlich ist es auch etwas überraschend, dass das Geheimnis um Julias Familie zum Ende des Bands bereits aufgelöst wird, immerhin nimmt so etwas ja immer ein wenig die Spannung, aber in den Folgebänden wird man ja sehen, ob das eine gute Entscheidung war. Jedenfalls gibt es durchaus noch Potenzial für die Reihe und auch wenn man nicht unbedingt neugierig auf Band zwei ist, will man der Fortsetzung doch eigentlich wohlwollend eine Chance geben. Die Charaktere sind dabei ganz okay, aber sie stehen halt nicht im Vordergrund und sind deshalb auch nicht besonders sympathisch oder tief ausgearbeitet und der Schreibstil liest sich durch seine Einfachheit ganz gut. Insgesamt ist man zwar also schon enttäuscht, dass die Story nicht wirklich packend war, aber für zwischendurch kann man das Buch ruhig lesen, außerdem besteht ja auch noch die Möglichkeit, dass es in den sieben ganzen Fortsetzungen mitreißender wird und vielleicht noch ein paar interessante Geheimnisse gelüftet werden.

  11. Cover des Buches tot. (ISBN: 9783453012165)
    Stephen King

    tot.

     (719)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    See you later alligator :) Was für ein Ende.

  12. Cover des Buches Glas (ISBN: 9783453012172)
    Stephen King

    Glas

     (635)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Packende Liebesgeschichte. Leider etwas zu Langatmig. Gesamt aber Toll.

    Freue mich auf Band 5 .

  13. Cover des Buches Der Turm (ISBN: 9783453431614)
    Stephen King

    Der Turm

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    ACHTUNG! KANN SPUREN VON SPOILERN ENTHALTEN!

    Nach einem Monat ist es soweit und ich hab heute das Finale der Turmreihe abgeschlossen. Ich überlege, wie ich jetzt am Besten anfange, ohne die ganze Handlung hier auszubreiten und mit Spoilern um mich zu werfen.

    Das einfachste wäre es zu sagen, dass dieses Finale genau passend zur gesamten Reihe aufgebaut wurde. Aber letztlich ist es zu wenig, denn ich muss sagen, an einigen Stellen stand mir der Schock im Gesicht. Nicht gleich zu Anfang, der nahtlos an Band 6 anschließt und hier die Momente aus den Blickwinkeln von mehreren Figuren schildert. Allen voran Jake und Oy, die sich einen Weg zu Susannah suchen. Soviel kann man schon mal sagen, es gelingt ihnen, wenn auch knapp und mit viel Aufhebens.

    Geradezu fließend erfolgt der Übergang zur Perspektive von Roland und Eddie. Hier ist es interessant zu beobachten, dass beide, unabhängig von einander, das gleiche wollen, aber letztlich genau diesen Punkt nicht ansprechen, da sie eine unablässige Furcht begleitet. Genau diese Tatsache holt die Charaktere im weiteren Verlauf der Handlung ein, als sie alle aufeinandertreffen.


    Eine Figur, die regelrecht am Rande auftaucht, ist Walter. Irgendwie hätte ich mir erwartet, dass King ihm einen größeren Stellenwert einräumt, wenn man bedenkt, was Roland und ihn verbindet. Auf der anderen Seite ist die Szene mit Walter derart beängstigend und fesselnd zugleich geschrieben, dass man hier schon wieder dafür entschädigt wird.
    Ähnlich verhält es sich im weiteren Verlauf der Geschichte, wo unsere Revolvermänner nach Donnerschlag gelangen. Erstmals wird man mit den Brechern konfrontiert und erfährt wer und was sie sind. Hier kommt es zu einer äußerst berührenden Begegnung zwischen Roland und einer weiteren Figur. 

    Deutlich wird auch der Umstand, dass unsere Helden unter einem massiven Zeitdruck stehen. Einerseits muss das Brechen der Balken aufgehalten und andererseits in der zentralen Welt ein Leben gerettet werden. Als ob das nicht genügt zerbricht das Ka-Tet erstmals in Donnerschlag. An dieser Stelle war ich unsagbar traurig, bevor Roland, Jake und Oy in die reale Welt wechseln. Auch hier jagt die nächste Katastrophe heran und spätestens an dem Punkt war ich kurz davor das Buch gegen die Wand zu werfen. King reißt die Figuren so schonungslos aus der Handlung, dass es schon körperlich schmerzt.


    Ich könnte hier jetzt noch weiter auf die Handlung eingehen. Noch mehr davon erzählen, was mich berührt hat, denn später kommen noch so einige Szenen. Doch ich mache hier bewusst einen Schnitt, um allen, welche die Reihe noch nicht gelesen haben, nicht zu viel zu verraten. Eines möchte ich aber doch noch anmerken. Das was nach dem Epilog kommt, ist bezeichnend für die Handlung und zeigt deutlich, warum Roland Deschain der ist, der er nun einmal ist.


    Fazit: Das Finale der Reihe lässt keine Wünsche übrig. Man wird von Emotionen überrollt und kommt kaum hinterher die Gefühle ausreichend zu verarbeiten. Unleugbar ein großartiges Ende für die Buchreihe, obwohl so manche Stellen einem wahrlich die Tränen in die Augen treiben.

  14. Cover des Buches Neue Vahr Süd (ISBN: 9783442459919)
    Sven Regener

    Neue Vahr Süd

     (643)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Auf dieses Buch kam ich rein zufällig, da es mir versehentlich anstelle eines anderen Buches geliefert wurde. Der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht. Es liest sich leicht runter, ist ziemlich absurd an manchen Stellen, wobei sich manche Witze auch so durchziehen und Wiedererkennungswert haben. Das ist wohl der 2. Teil einer Trilogie, die aber in sich geschlossen zu sein scheinen. War ganz nett und unterhaltsam, aber die anderen Teile interessieren mich jetzt nicht so.

  15. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (401)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  16. Cover des Buches Irrtum 5,8 (ISBN: 9783945194003)
    Sara More

    Irrtum 5,8

     (32)
    Aktuelle Rezension von: bella__Italia

    Das Buch „Irrtum 5,8 – Trümmer von L’Aquila“ nimmt den Leser mit hinein in den Krater eines Erdbebens. Auf beeindruckende Weise und mit sehr detailreicher, anschaulicher Sprache erzählt die Autorin Sara More wie das Leben einer Familie in einem kleinen italienischen Dorf von heute auf morgen zerbricht, weil alles um sie herum buchstäblich zusammenbricht – ihr Haus, ihr Dorf, ja ihre ganze Heimat wird weggerissen vom Erdbeben am 6. April 2009.

    Tief erschüttert hat mich, dass dies keine erfundene Geschichte ist, sondern dass diese Katastrophe auf Tatsachen beruht – ein Tatsachenroman, als „Fact-Fiction“ betitelt.

    Zum Inhalt: Die Italienerin Viola führt ein ganz normales Leben mit ihrem Mann und den zwei Kindern, bis eine Erdbebenserie ihre Heimat Abruzzen erschüttert. Zwischen Hoffen und Bangen verlässt sich Viola auf vermeintliche Erdbebenexperten, die Entwarnung geben. Dies entpuppt sich jedoch als fataler Irrtum – ein Irrtum, der mehr als 300 Menschen das Leben kostet.

    Ein zweiter Handlungsstrang begleitet die junge deutsche Journalistin Karina, die von der Katastrophe in der völlig zerstörten Stadt L’Aquila berichten soll. Dieser Teil hätte für meinen Geschmack gekürzt werden können. Insgesamt ein gewagter Spagat zwischen tiefer Trauer und Humor, der oft gelingt, manchmal aber auch nicht.

    Und wichtig: das Buch hat ein offenes Ende!!! Die Fortsetzung heißt „Zona Rossa – Gefahr für L‘Aquila“ und ist meiner Ansicht nach genauso gut, wenn nicht sogar noch besser.

    Mein Fazit: Ein Buch nichts für schwache Nerven. „Irrtum 5,8“ hat mich mitgerissen, tief erschüttert und mehrfach zu Tränen gerührt; etwa zu erleben, wie Viola verzweifelt versucht, ihre kleine Tochter aus den Trümmern ihres Hauses zu ziehen. Eine Taschentuchpackung hat mir nicht gereicht.
    Trotz mancher Schwächen im Karina-Handlungsstrang eine unbedingte Leseempfehlung!

    Gerade die aufgedeckten Tatsachen machen diesen Roman zur Pflichtlektüre für jeden Italienurlauber!!!

  17. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.205)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich lese selten lustige Bücher und schaue ungern Komödien; mich kann man nur mit intelligentem Wortwitz und dem Spiel mit der Sprache aus der Reserve locken. Und das ist Sven Regener mit diesem Buch gelungen. "Herr Lehmann" ist herrlich witzig, häufig "um die Ecke gedacht" und voller Sätze, die so klug konstruiert sind, dass es Spaß macht, sie mehrmals zu lesen. Es handelt sich insgesamt eher um einen Lebensausschnitt, der dargestellt wird; große Entwicklungen und Ereignisse darf man als Leser also nicht erwarten. Vielmehr stellt Regener den Alltag seines Protagonisten dar, dessen Suche nach Sinn und Ziel, seine "Abnabelung" vom Elternhaus usw. Ich finde, dies alles las sich wirklich flüssig und ich habe Lust bekommen, mehr von Regener zu lesen.

  18. Cover des Buches Desperation (ISBN: 9783453434042)
    Stephen King

    Desperation

     (317)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    In der Wüste Nevadas lauert das Böse. Bergleute haben es aufgeweckt und nun macht es sich auf die Suche nach Opfern...
    Eine Gruppe Touristen, die sich vorher nie begegnet sind, wagen den Kampf gegen das Übernatürliche.

    Ach ja, was kann ich nur anderes sagen als: Genial!

    In diesem, schon etwas älteren Buch des Autors, zeigt er sich von seiner besten Seite. 
    Dank seines mitreißenden Erzählstils, zieht King den Leser in den Bann und man verfolgt gespannt die Entwicklungen der einzelnen Protagonisten.

    Auch bei ihnen hat der Autor wieder ein gutes Händchen bewiesen. Seine Charaktere wirken auch in diesem Roman sehr realistisch. Besonders betont wird dies dadurch, dass seine Protagonisten im Laufe der Geschichte eine Wandlung durchmachen. Hier zeigt sich schnell, dass King es beherrscht, seinen Akteuren Leben einzuhauchen und sie dem Leser näher zu bringen. 

    Was die Handlung selbst betrifft, so bedient sich King wieder einmal den Horrorelementen, die jedem Leser unter die Haut gehen und baut wieder, wenn diesmal auch nicht vordergründig, ein Was-wäre-wenn-Szenario ein. 

    Stephen King ist einfach einer meiner Lieblingsautoren, daher bin ich sicher nicht zu einhundert Prozent objektiv, aber mir hat dieser Roman einfach gefallen. 
    Ich bin jedes Mal begeistert von seinem Schreibstil und der unterschwelligen Spannung, die er immer wieder in seine Handlungen hineinflechtet und so eine Gänsehautatmosphäre erzeugt. 
    Ich möchte, da ich von diesem Buch wieder begeistert war, fünf Sterne vergeben. 
  19. Cover des Buches Susannah (ISBN: 9783453879287)
    Stephen King

    Susannah

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Toller Roman, wird (mein empfinden nach)  aber erst Ende der Mitte des Buches spannend. Einzig vom Ende etwas enttäuscht /mehr erhofft.

    Freue mich auf den Finalen Band der Reihe.

  20. Cover des Buches Millionär (ISBN: 9783596512393)
    Tommy Jaud

    Millionär

     (981)
    Aktuelle Rezension von: Drea62

    Der Anfang war richtig gut und ich habe mehrere Male richtig herzhaft gelacht. Leider lies das Buch je weiter ich zum Ende kam immer mehr nach und den Spaß vom Anfang verlor es immer mehr. Sehr Schade. Ich bin daher enttäuscht und muss gestehen der erste Band VOLLIDIOT war um einiges besser. Von mir daher nur 3 Sterne.

  21. Cover des Buches Der Club Dumas (ISBN: 9783458362494)
    Arturo Pérez-Reverte

    Der Club Dumas

     (153)
    Aktuelle Rezension von: larshermanns

    Rein per Zufall bin ich 2006 auf den Film »Die neun Pforten« von Roman Polański gestoßen, der mich völlig gefesselt hat. Ich liebe Bücher, vor allem antiquarische … und eben diese stehen im Film und der Romanvorlage »Der Club Dumas« von Arturo Pérez-Reverte im Mittelpunkt des Geschehens. Kein Wunder also, dass ich mir das Buch am 11. September 2014 kaufen musste, als ich es bei Amazon entdeckte.

    »»»»»»»»»» DAS BUCH ««««««««««

    Mir liegt die Taschenbuchausgabe von 2014 vor, die ich gestalterisch sehr ansprechend finde. Das Cover spricht bereits für sich und lässt erahnen, dass es um antiquarische Bücher gehen könnte. Der Preis lag damals bei € 9,99 für das 464-seitige Werk.

    »»»»»»»»»» DER CLUB DUMAS ««««««««««

    Lucas Corso ist Antiquar und skrupelloser Bücherjäger. Für seinen Freund, den Antiquar La Ponte, soll er das Manuskript zu »Le Vin d’Anjou« von Alexandre Dumans auf seine Echtheit hin überprüfen. Gleichzeitig erhält er von dem leidenschaftlichen Büchersammler Varo Borja den Auftrag, zwei okkulte Bücher ausfindig zu machen. Ihm selbst ist es bereits gelungen, das berühmt-berüchtigte Werk »Die neun Pforten ins Reich der Schatten« von Aristide Torchia zu beschaffen, das dieser im Jahr 1666 zusammen mit Lucifer höchstselbst verfasst hatte und dafür 1667 als Ketzer – zusammen mit seinen Büchern – auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden war. Heute soll es bloß noch drei Werke geben, von denen Borja eines vorliegt. Allerdings zweifelt dieser an der Echtheit des Buches, und Lucas Corso wird beauftragt, dieses Werk mit den beiden anderen Büchern zu vergleichen. Sollte sich eines der anderen als das echte Werk herausstellen, soll er es mit allen Mitteln in seinen Besitz bringen.

    »»»»»»»»»» MEINE MEINUNG ««««««««««

    Dass die Romanvorlagen zumeist deutlich besser sind als die späteren Verfilmungen, ist in den meisten Fällen zutreffend und wird mit »Der Club Dumas« noch einmal bestätigt. Der 1999 erschienene Film »Die neun Pforten« mit Johnny Depp ist zwar sehr gut und spannend inszeniert, behandelt jedoch de facto nur die Hälfte der Geschichte, was im Grund genommen bereits beim Filmtitel deutlich gemacht wird. Roman Polański hat sich einfach auf den okkulten Part beschränkt, um einen spannenden Mystery-Thriller zu schaffen.

    Doch »Der Club Dumas« ist so viel mehr. Dreht es sich hier doch vor allem um das Leben und Wirken von Alexandre Dumas sowie um Büchersammler und –liebhaber, die sich in regen Diskussionen über diverse literarische Werke auslassen. Und inmitten dieser Welt der Bücher wirkt und agiert Lucas Corso als eine Art Bücherjäger, der im Auftrag seiner Klienten einerseits Bücher auf ihre Echtheit hin überprüft und andererseits auch Aufträge entgegennimmt, bestimmte Manuskripte und Schriftstücke gegen Bezahlung zu besorgen, wobei er sich durch auch illegaler Methoden bedient.

    In dem vorliegenden Roman »Der Club Dumas« hat er es nun mit zwei unterschiedlichen Werken zu tun, bei denen sich die Recherchen dennoch nach und nach miteinander verbinden. Hierbei ist es spannend und interessant zugleich, wie selbst Corsos eigenes Leben sich mehr und mehr wie eine Geschichte aus der Feder von Alexandre Dumas entwickelt; sei es nun die mysteriöse Mylady oder ihr narbiger Vasall Rochefort. Und sei dies nicht genug, taucht auch noch die rätselhafte Studentin Irene Adler auf … Sherlock Holmes lässt grüßen!

    Letzten Endes entwickelt sich die gesamte Geschichte zu einem spannenden, teils verwirrenden Spiel der skurrilsten Charaktere mit Intrigen, Verschwörungen und unglaublichen Verwicklungen. Dabei lernt man auch noch etwas über die Kunst des Buchdrucks und der Restauration alter Bücher, was für Bücherliebhaber natürlich ein weiteres Schmankerl ist.

    Leider finde ich das Ende der Geschichte nicht ganz so gelungen – es wirkt irgend abgehackt und wie aus dem Hut gezaubert. Plötzlich ist alles ganz klar und logisch, doch man erfährt als Leser bedauerlicherweise nicht wirklich, wie sich Corso all die letztendlich erschlossen hat.

    Blickt man darüber hinweg, hat man einen spannenden Roman für Bücherliebhaber, der den Leser auf eine Reise durch die Literatur nimmt.

    »»»»»»»»»» FAZIT ««««««««««

    Mir hat der Roman »Der Club Dumas« gefallen, auch wenn ich das Ende als nicht ganz so gelungen empfinde. Die Unterschiede zwischen Roman und Film sind immens, sodass man beide besser nicht miteinander vergleichen sollte. Kenntnisse der Werke Dumas‘ sind zwar nicht zwingend erforderlich, lassen einen dann jedoch einiges in einem etwas anderen Licht erscheinen.

    Von mir gibt es hierfür gute 4 Sterne

  22. Cover des Buches Marylin (ISBN: 9783903005280)
    Arthur Rundt

    Marylin

     (20)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    Als er sie zum ersten Mal in der Hochbahn sieht, ist es sofort um Philip Garrett geschehen. Sie ist die Frau seines Lebens, sie wird er heiraten. Er beobachtet er sie nur, verfolgt sie unauffällig, nähert sich langsam. Dann spricht er sie an. Doch die Unbekannte hält ihn auf Distanz, flieht gar vor ihm in eine andere Stadt. Doch Philip bleibt hartnäckig: er wird Marylin erobern. Und so kommt es auch. Eine ungewöhnliche Liebe verbindet die beiden, voller tiefer inniger Zweisamkeit, die auch harte Zeiten übersteht. Nur ein Kind fehlt der kleinen Familie noch zum Glück. Doch als Marylin ein Mädchen zur Welt bringt, bricht das zarte Glück brachial auseinander.

    Marylin ist kein historischer Roman, der das bitterste Kapitel der US-amerikanischen Geschichte aufgreift, sondern ein Zeugnis seiner Zeit. Arthur Rundt schriebt ihn 1928 in seiner Zeit als Korrespondent als Fortsetzungsroman, der nun erstmals in Buchform veröffentlicht wurde. Man spürt den Geist der Zeit, der Autor war ein scharfer Beobachter und das, was er Ende der 20er Jahre bereits ahnte, wurde kurz danach für viele Realität: der amerikanische Traum ist ausgeträumt und für die Schwarzen hat es ihn ohnehin nie gegeben.

    Zunächst scheint der Roman eine große Liebesgeschichte zu erzählen, wie sie nur in einer Stadt wie Chicago und später New York zu finden ist. Philip weiß einfach, dass sie nicht nur die Richtige, sondern die Einzige für ihn ist:

    Für seine Beziehung zu Marylin wäre es nicht ganz treffend, das Wort »Liebe« zu gebrauchen. Was in ihm vorging, war frei von jedem Konflikt. Er hatte sich für dieses Mädchen entschieden, ohne mehr von ihr zu wissen.

    Wie eine Frau so eine offen zur Schau getragene Zuneigung ablehnen kann, bleibt zunächst rätselhaft. Dass ihr dies nicht leicht fällt und dass mehr dahinter steckt, ist offenkundig:

    So schwankte Marylin von der Schwäche und Hingabe zu Trotz und Auflehnung.
    Niemand sah diesen Kampf, am sorgfältigsten wurde er vor Philip verborgen.


    Dennoch ist ihre Liebe zunächst augenscheinlich frei von Sorge, geradezu kindlich ergötzen sie sich an dem jeweiligen anderen, fahren Karussell und drehen sich um sich selbst. Die nahende Geburt des Kindes lässt jedoch Schlimmes befürchten und so kommt es auch. Doch die Wahrheit bleibt weiterhin Marylins Geheimnis und nun beginnt der tragische, aus heutiger Sicht unsägliche Teil ihrer Geschichte. Sie verleugnet die eigene Mutter, denn das ist es, was die Gesellschaft hören und sehen will. Sie versucht gar nicht erst sich zu erklären oder zu entschuldigen – wozu auch: hat sie etwas falsch gemacht? Einzig dass es ihr nie gelungen ist, ihrem Mann die Wahrheit zu sagen, eine Wahrheit, die eigentlich irrelevant sein sollte.

    Arthur Rundt findet harte Worte, um dem heutigen Leser eindrücklich Marylins Lage vor Augen zu führen:
    Der Richter Stevenson hatte wohl alles andere eher erwartet als das, was er sah. Er sprang auf und fuhr Marylin an: »Nehmen Sie’s weg! Nehmen Sie’s sofort wieder weg! Wenn die Dinge so stehen, kann ich Ihnen nicht helfen.«
    Marylin gab ebenso laut und hefig zurück: »Ich hab’ nicht verlangt, Richter, daß Sie mir helfen! Ich will die Sache in Ordnung haben, sonst nichts!«
    Der Richter trat hinter seinen Stuhl und machte eine Grimasse des Abscheus. »Wozu haben Sie dann das Zeug hierher mitgebracht? Wozu? Sind Sie vielleicht besonders stolz darauf?«
    Da beugte Marylin sich vor und schrie so, daß die Adern an ihrem Hals anschwollen und ihre Stimme sich überschlug: »Es ist kein Zeug! Es ist kein Zeug! Es ist mein Kind, mein, mein, mein Kind, das niemanden etwas angeht, nie – manden, nie – manden!«


    An diesem fiktiven, sehr persönlichen Schicksal zeichnet Rundt das nach, was bittere Realität für viele war. Man zweifelt nicht daran, dass dies genauso hätte geschehen können und fragt sich, ob heute, fast 90 Jahre später, die Toleranz größer wäre und die Akzeptanz eine Offenheit ermöglichen würde.

    Ein unbestritten lesenswertes Zeitzeugnis, dass nicht nur inhaltlich relevant ist, sondern auch noch sprachlich überzeugen kann. 
  23. Cover des Buches Ein MORDs-Team - Band 21: Bürgermeisterin für einen Tag (ISBN: 9783958343115)
    Andreas Suchanek

    Ein MORDs-Team - Band 21: Bürgermeisterin für einen Tag

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Sonjas Quelle in der Pathologie beingt das MORDs-Team im Fall Corey Parker weiter. Dessen Schwester rückt plötzlich auch in den Fokus und der Fall bekommt eine dramatische Wendung.

    Inzwischen entdeckt Caleb Moore ein Problem. Es gibt fatale Konsequenzen. Alice Kind macht sich daran ihr Amt als Bürgermeisterin anzutreten.

    Meine Meinung

    Die Geschichte geht spannend weiter. Das Buch ließ sich wieder leicht und flüssig angenehm lesen. Es gab keie Unklarheiten. Wir erfahren in einem Prolog, wie es damals, 1985, zu dem Brand kam. In der Folge geht es mit der Gegenwart weiter. IN die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Mason, der in Danielle total verschossen war und sie in ihn. In Olivia, die sich Gedanken darüber machte, ob sie das Richtige getan hatte, als sie beschloss in Barington Cove zu b leiben und dafür ihren Freund Chris ziehen zu lassen. Alle vier Freunde hatten die Zulassung zum Pinhearst-College bekommen, Olivia allerdings ohne Stipendium. In diesem Buch fanden die Freunde auch heraus, warum. Wieder begeben sie sich in große Gefahren, und das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger… Es ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Dieses Buch hat mich wieder in seinen Bann gezogen, mich gefesselt, so dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen und mich genauso gut unterhalten. Von mir eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.


  24. Cover des Buches Die Rache der Duftnäherin (ISBN: 9783426515013)
    Caren Benedikt

    Die Rache der Duftnäherin

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Die Duftnäherin Anna ist jetzt glücklich mit Gawin verheiratet, sie haben 3 gemeinsame Kinder und leben glücklich im Hause von Anna's Großvater Siegbert von Gossen.

    Siegbert reist mit einem Schiff nach Flandern um dort die letzten Handelswaren zu verkaufen um in Bremen wieder gesichertes Einkommen zu haben. Doch leider kehrt Siegbert nicht mehr nach Hause, stattdessen kommt ein Brief seines Handelpartners wo denn Siegbert bleibe...

    Anna reist sofort nach Flandern um dort Siegbert zu suchen.

    Ein sehr spannend geschriebener Historienroman. Mir hat er sehr gut gefallen. Der Anfang war etwas langatmig, aber dann hat es wieder sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen!

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