Bücher mit dem Tag "forum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "forum" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.882)
    Aktuelle Rezension von: magic_diaryofabookworm

    Das war mein erstes Buch von Fitzek und es wird definitiv nicht das letzte sein. Ich bin davon ausgegangen, dass Thriller überhaupt nicht mein Genre sind und ich wurde eines besseren belehrt. Ich bin mega begeistert von Fitzeks Schreibstil. Ich habe als Leser die ganze Zeit versucht, die Rästel, die sich nach und nach immer weiter verstricken, mitzulösen.

    Das Buch ist voller Plottwists, unfassbarer Spannung, aber aufgrund der vielen möglichen Triggerpunkte auch nichts für schwächere Nerven.🙈 Ich muss sagen, zwischendurch musste ich wirklich schlucken, ich kann so etwas gut ab, was solche Menschen nicht weniger grausam macht.

    Ich hatte zwischendurch eine kleine Durststrecke, wo die Spannung für mich irgendwie etwas nachgelassen hat kurzzeitig und das Genre wird bei mir auch nie ganz oben stehen, dafür ist meine NA/YA- und Fantasy-Liebe einfach zu groß.💗

    Durch Fitzek sind Thriller für mich jetzt aber definitiv eine Option für zwischendurch, vor Allem wegen des geniales Schreibstils. Ich bin normalerweise auch kein Fan von der Erzählweise aus der 3. Person Singular, aber hier habe ich mich damit tatsächlich sehr angefreundet.😍


    🚢𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭🚢

    Der erste und definitiv nicht der letzte Thriller von Fitzek. Ich bin sehr positiv überrascht und kann dieses Buch Thriller-Liebhabern sehr ans Herz legen.🌊

  2. Cover des Buches NSA - Nationales Sicherheits-Amt (ISBN: 9783785726259)
    Andreas Eschbach

    NSA - Nationales Sicherheits-Amt

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    NSA heißt dieses Buch von Andreas Eschbach, NSA das steht für "Nationales Sicherheits Amt" mit Sitz in Weimar und dort werden die Computerdaten überwacht. Soweit nichts ungewöhnliches, aber die Geschichte spielt 1942 und der 2. Weltkrieg tobt. Das Gedankenspiel ist, was wäre wenn es damals schon Computer, Handys, Kreditkarten und Internet gegeben hätte. Ein interessantes Gedankenspiel und teilweise erschreckend realistisch. Die Datensammlungen geben auch die letzten Geheimnisse der Menschen preis, was sich ein totalitäres System ebenso zu Nutze macht, wie ein skrupelloser Beamter, der über Zugriffsmöglichkeiten auf diese Daten verfügt.

    Eingepackt ist diese Dystrophie in die Geschichte zweier Mitarbeiter des NSA, der grauen Maus Helene, die als Programmstrickerin (Programmierer) die Abfragen kreiert, welche zum aufspüren von versteckten Juden genutzt werden und die erst durch ihre Liebe zu einem Deserteur versucht das Netz zu manipulieren um ihn zu schützen. Die andere Hauptfigur, Eugen Lettke, arbeitet als Analyst beim NSA und nutzt seine Erkenntnisse zur persönlichen Rache und Erpressung.

    Hervorragend sind auch die der Zeit angepassten Begriffe, sei es der Komputer, das Votel - Volkstelephon statt Handy oder das Weltnetz statt Internet. Eschbach verwebt historische Ereignisse, wie die Verhaftung von Anne Frank und ihrer Familie oder die Enttarnung der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" in München geschickt in seine Erzählung.

    Doch sein Finale ist dann sowas von überraschend, das muss man erst einmal verdauen.

    In Summe eine brillante Idee, durch die Geschichte seiner beiden Hauptprotagonisten ein wenig verwässert aber - auch noch im Nachgang - beängstigend, denn die Szenarien sind realistisch. Wer hat Zugriff auf unsere Daten und wofür werden bzw. könnten sie genutzt werden.

    Klare Leseempfehlung

  3. Cover des Buches Die Tage, die ich dir verspreche (ISBN: 9783426516768)
    Lily Oliver

    Die Tage, die ich dir verspreche

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Frenx51

    Gwen hat ein Herz von einer anderen Person erhalten und wie alle behaupten, sollte sie doch nun glücklich sein, da alles wieder gut wird. Doch sie empfindet keine Lebensfreude, sondern Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Ihr kommt eine Idee und sie bietet ihr neues Herz in einem Internetforum an. Noah, der Moderator in diesem Forum ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist.


    Ein kaputtes Herz zu haben und auf eine Herztransplantation warten zu müssen, ist wahrscheinlich ein schreckliches Gefühl. Wenn man dann die Möglichkeit hat ein neues zu bekommen, muss man wohl unglaublich glücklich sein. Doch Gwens Gefühle sind anders, sie fühlt sich mit dem neuen Herz nicht wohl und hat Schuldgefühle gegenüber der Person, die dafür gestorben ist. Sie hat nicht das Gefühl, dass sie glücklich werden kann und sucht verzweifelt nach einer Person, die ihr neues Herz haben will.

    Die beiden Charaktere Gwen und Noah fand ich sehr authentisch und sympathisch. Gwen wirkte für mich am Anfang sehr kalt und depressiv, ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich so sehr sträubt. Erst im Laufe des Buchs konnte ich Gwen und ihre Sichtweise besser verstehen, denn ich glaube für diejenigen, die sich damit noch nicht beschäftigen mussten ist es schwer nachzuvollziehen. In manchen Situationen musste ich mir auch in Erinnerung rufen, dass Gwen depressiv sind und sich darum jetzt vielleicht so verhält. Noah hingegen ist eigentlich sehr liebenswert und will nur das Beste für Gwen.

    Die Perspektiven wechseln sich immer zwischen Gwen und Noah ab und werden zusätzlich durch frühere Nachrichten aus dem Forum unterstützt. Der Perspektivenwechsel ist an einigen Stellen etwas anstrengender zu lesen, da er an einigen Stellen abschweifend ist und Gwen und Noah sich immer wieder auch missverstehen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden hat mir an einigen Stellen zu viel Raum eingenommen. Emotional konnte mich die Geschichte an einigen Stellen packen, jedoch nicht komplett.


    Eine besondere Liebesgeschichte, die vor vielen Hürden steht. 

  4. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.604)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Während Smoky Barrett und die anderen Gäste auf das Brautpaar am Altar blicken, hält ein Lieferwagen vor der Kirche und eine Frau wird hinausgestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, ihre Haut ist blutig. Die Frau wurde vor sieben Jahren entführt. Weitere Frauen werden aufgefunden, die seit Jahren verschwunden waren. Sie alle können nicht mehr sprechen, denn ihnen wurden zentrale Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt...

  5. Cover des Buches Anonym (ISBN: 9783499270925)
    Ursula Poznanski

    Anonym

     (403)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    »Anonym« ist der Auftakt der »Buchholz und Salomon»-Dilogie, in denen es um die gleichnamigen Hamburger Kommissare geht. Diese erzählen abwechselnd den Fall, außerdem gibt es auch ein paar Kapitel aus der Sicht des/der Täter:in.


    Ich habe mir das Buch zugelegt, ohne zu wissen, worum es ging, sondern viel mehr, weil ich Ursula Poznanski und ihre Bücher sehr mag und weil ich das Genre »Thriller» noch einmal für mich ausprobieren wollte, da diese für mich mehr Potential haben als Krimis.

    Das war auch ganz gut, da ich Thriller dieser Art durchaus lesen kann ohne Albträume zu bekommen, weshalb ich mich auch schon auf den zweiten Band freue. Ich finde in Bezug zum Inhalt auch die Titel sehr gut gewählt, die Cover treffen jedoch nicht so meinen Geschmack, aber es ist schön, dass man dort den Hamburger Hafen erkennen kann, da die Bücher da ja auch spielen.

    Aber worum geht es überhaupt? Nina Salomon wurde aus Bremen nach Hamburg versetzt und ist nun die neue Partnerin von Kommissar Daniel Buchholz, der davon nicht sonderlich begeistert ist. Viel Zeit, um sich darüber zu ärgern, bleibt aber nicht, da die beiden am Tatort ihres neuen Falls das erste Mal aufeinandertreffen. Bei dem Opfer handelt es sich um den Gewinner eines Votings eines neuen »Todesforums«, das in Hamburg gerade von vielen Menschen besucht wird. Man möchte verhasste Nachbarn, nervige Ex-Freunde oder Menschen, die einem einfach nur ein Dorn im Auge sind, loswerden? Kein Problem, wenn man den Vorschlag dort einreicht, kann es gut sein, dass die Person beim nächsten Voting dabei ist und wenn sie gewinnt, dann…

    Der Fall wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Kommissare erzählt und es gibt auch einige Kapitel aus der Sicht des/der Täter:in, die mir bei der Falllösung aber nicht wirklich weitergeholfen haben. Nina und Daniel sind beide ein wenig eigene Charaktere, mit denen ich mich erst einmal arrangieren musste, die aber am Ende doch sehr sympathisch waren. Ninas Vergangenheit fand ich wirklich sehr schrecklich, so etwas wünscht man keinem. Durchaus unterhaltsam fand ich aber die Szenen, in denen es Konflikte zwischen ihnen gab und durch die sie immer mal wieder aneinandergeraten sind.

    Den Fall fand ich sehr interessant, weil ich denke, dass so etwas durchaus realistisch wäre und es auch spannend zum mit verfolgen war, zumindest, wenn man weiß, dass es nur fiktiv ist. Ich hatte, bis die beiden Kommissare darauf gestoßen sind, auch keine Ahnung, wer der/die Täter:in sein könnte, fand die Auflösung jedoch aber ganz gelungen. Abgesehen von der Szene mit der Tochter fand ich es auch nicht so schlimm, also können das auch gut Personen lesen, die eher zart besaitet sind.

    Alles in allem ein solider Thriller mit einigen Schwächen, der aber durchaus unterhaltsam war, aber trotzdem kein Pageturner. Bin gespannt auf die Fortsetzung!

    3,5/5

  6. Cover des Buches Anonym (ISBN: 9783839815069)
    Ursula Poznanski

    Anonym

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Neeeele

    Dieses Buch ist der 1. Teil der Buchholz/Salomon Ermittler Reihe. Jedes Buch ist aber ein abgeschlossener Kriminalfall und kann somit auch allein gelesen werden.

    Bei diesem Fall geht es um ein Forum im Internet mit dem Namen Morituri. Hier können die Mitglieder von Morituri Vorschläge einreichen für Leute mit denen sie nicht so gut zurecht kommen. Das kann der Nachbar sein, der Chef, dein Ex oder jeder andere Mensch, mit dem du noch eine Rechnung offen hast. Nachdem der Betreiber des Forums vier von den vorgeschlagenen Leuten ausgesucht hat, stellt er die Liste öffentlich und die Mitglieder können für ihren Favoriten voten und der "Gewinner" wird dann hingerichtet. Diese Hinrichtung wird live im Internet übertragen. Das neue Ermittlerpaar Buchholz/Salomon muss diesen Irren stoppen, denn der ist wirklich skrupellos.

    Ein toller Plot, wie ich finde, der auch total spannend umgesetzt wurde. Die Geschichte fängt rasant an und geht auch genauso rasant weiter. Man mag unbedingt erfahren wie es weitergeht und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Wir erfahren auch ein wenig Nebengeplänkel über das Ermittlerpaar, da sie ja noch ganz neu zusammenarbeiten, es ist aber in der Geschichte keineswegs störend und nimmt nicht zuviel Raum ein.

    Dieser Thriller stammt ja wieder aus der Feder von beiden Autoren (Poznanski/Strobel) und war deshalb für mich auch wieder Garant für einen spannenden Thriller. Ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch Christiane Marx und Sascha Rotermund haben mich als Sprecher wieder überzeugt.

    Leseempfehlung mit 4,5*/5*

  7. Cover des Buches Titan (ISBN: 9783453419360)
    Robert Harris

    Titan

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Leserstimme

    Robert Harris ist für mich eigentlich ein Autor, zu dem ich greife, wenn ich Spannung, Historisches lesen will. Bisher las ich "Pompeji" und " Konklave". Das ist mein drittes Buch und ich wurde wieder nicht enttäuscht.  

    Hier erzählt Harris aus der Sicht von Ciceros Sklaven und Schreiber Tiro den Aufstieg Ciceros im Senat zum Konsul und auch dessen Leben als Anwalt. Allen Widrigkeiten stellt er sich mit schlauen Schachzügen entgegen und schafft es, so manchen Gegner mit Wort und Tat zu schlagen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere jedoch werden seine politischen Gegner zahlreicher und gefährlicher. Cäsar gewinnt zunehmend an Macht und erhält Legionen, Clodius stachelt das Volk gegen Cicero auf und der einst so mächtige Heerführer Pompeius scheint zu schrumpfen. Spannender historischer Politthriller mit wenigen Längen.

  8. Cover des Buches Alles muss versteckt sein (ISBN: 9783453357655)
    Wiebke Lorenz

    Alles muss versteckt sein

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hat mir sehr gefallen und kann ich nur empfehlen.

  9. Cover des Buches By the time you read this, I'll be dead (ISBN: 9783440128176)
    Julie A Peters

    By the time you read this, I'll be dead

     (68)
    Aktuelle Rezension von: mvlvssv
    Ich hatte es mir anders vorgestellt, aber es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Super schön geschrieben. Ein sehr trauriges Thema, das man leider viel zu oft erleben muss. Meiner Meinung nach ein super Schluss, aber das ist Ansichtssache!
  10. Cover des Buches Die Bruderschaft der Black Dagger (ISBN: 9783453533844)
    J.R.Ward

    Die Bruderschaft der Black Dagger

     (319)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Das Buch habe ich in meiner Reihe stehen, weil es einfach zum Universum von Black Dagger gehört. Wie könnte man auch nicht das Begleitbuch haben, in dem es eine extra Portion Lachen und Charme der Brüder gibt?
    Der Kauf lohnt sich allein dafür schon, dass man eine kurze Novelle zwischen Zsadist und Bella bekommt am Anfang. „Vater, mein Vater“ ist eine schöne Kurzgeschichte nach der Geburt von Nalla und dass nicht direkt alles Friede, Freude, Pusteblume ist. Selbst nach der Geburt gibt es zwischen dem jungen Pärchen Probleme und Zsadist Vergangenheit steht zwischen ihnen und dem Elternglück.
    Ich fand es klasse noch mal ein Stück über das Happy End hinaus zu gehen, wobei ich auch denke, dass man das gut im Buch mit hätte einfügen können.
    Die Sicht noch mal auf die Probleme von Zsadist und Bella zu werfen, verleiht dem Buch und dem Paar eine angenehme Tiefe, die vielleicht in den Hauptbüchern untergegangen ist an manchen Stellen. Es zeigt noch mal die tiefen Ängste von Zsadist und wie „unrein“ er sich durch seine Vergangenheit gegenüber seine Tochter fühlt und was sie von ihrem Papa denken könnte.

    Die anderen Kapitel des Buches widmet sich die Autorin den einzelnen Kriegern in kleinen Steckbriefen mit kleinen persönlichen Fragen, die einem doch zum schmunzeln bringen. Vor allem das letzte Buch, was die Krieger gelesen haben, bringt einem zum schmunzeln.
    Auch widmet sich die Autorin in dem Buch an die Leser, die ebenfalls Schreiben wollen und gibt ihre Tipps und Tricks weiter.
    Auch wird die Entstehung von Black Dagger dargelegt, wie die Autorin sich an den Verlag wandte und die Hauptfiguren beschreibt und Regeln aus der Welt der Bruderschaft, es kommen entfallene Szenen, die aus verschiedenen Gründen nicht gepasst hatten
    Indem IV Kapitel geht es darum, wie Ward sich, mit ihrer Idee der Bruderschaft, an den Verlag gewendet hat. Sie gewährt uns einen Themenüberblick, nennt und beschreibt die Hauptfiguren, stellt Bedingungen auf, die in der Welt der Bruderschaft
    Das sechste Kapitel: „Lachen mit der Bruderschaft“ ist Programm.
    Die Autorin hat aus den Bänden Szenen herausgepickt, die einfach nur zum Lachen und Schmunzeln sorgen.
    Anschließend widmet sich Ward mit einem sehr lustigen Kapitel, wie ich finde: „Die Bruderschaft auf dem Forum“. Witzige Szenen und Dialoge entstehen hier und die Brüder treten so in direkten Kontakt zu den Cellies.
    Kapitel 8 wird etwas heißer, da dieses direkt aus dem Leben der Bruderschaft schafft. Es folgen auch Kapitel über eine Zeittafel der Bruderschaft in chronologischer Reihenfolge mit Darius 1618 bis zu Nallas Geburt 2007. Eine Blick auf die alte Sprache bekommt der Leser ebenfalls. Die alte Sprache hatte ich mir doch anders vorgestellt, daher war ich darüber doch sehr überrascht.

    Das Kapitel, in dem die Brüder ein Interview mit Ward führen, hat mich doch sehr zum Lachen gebracht. Es war eben typisch die Brüder.

    Das Buch ist so herrlich. Es gibt viel Stoff zum Lachen, Schmunzeln, nachdenken und gibt dem Leser so tiefe Einblicke in das Universum, dass ich es nicht bereue es im Regal zu haben. Es ist einfach nur ein toller Faden, zeigt die einzelnen Charaktere mit ihren Tiefen und Schwächen und dass manchmal Worte nicht nötig ist, damit die Brüder sich ausdrücken. Ihre Gesten sind oft so bildlastig, dass es mehr sagt, als tausend Worte. Das ist der Hauptgrund, weshalb ich die Reihe so liebe!

  11. Cover des Buches Dancing Queens - Alle Wege führen nach Waterloo (ISBN: 9783426514917)
    Jana Fuchs

    Dancing Queens - Alle Wege führen nach Waterloo

     (26)
    Aktuelle Rezension von: SuEdelmann

    https://www.susanne-edelmann.de/2021/09/dancing-queens/

    Auf dieses Buch wurde ich durch einen Facebook-Post aufmerksam und es war wirklich reiner Zufall, dass ich es gerade jetzt gelesen habe, kurz bevor ABBA ihr neues Album angekündigt haben. Diese Nachricht hätte Linda und Helen, die beiden Protagonistinnen dieses Romans, sicher in helle Aufregung versetzt. Die beiden kennen sich nicht persönlich, haben sich aber in einem Internet-Fanforum angefreundet. Als in Stockholm ein Festival zum 40-jährigen Jubiläum von ABBAs Grand Prix-Sieg stattfinden soll, steht für die beiden fest: Da müssen wir hin!

    Was gar nicht so einfach ist: Linda, 32 und Single, hat eigentlich keinen Urlaub mehr übrig, deshalb meldet sie sich bei ihrem Arbeitgeber kurzerhand krank. Helen, 44 und verheiratet, traut sich nicht, ihrem Mann von der geplanten Reise zu erzählen. Stattdessen macht sie ihm weis, sie reise in den Schwarzwald zum Wellnessurlaub. In Wahrheit will sie sich in Stockholm mit Linda treffen.

    Doch schon auf der Reise geht alles schief: Helen steigt am Flughafen in den falschen Bus und landet statt in Stockholm in Malmö. Lindas Fernreisebus hat kurz hinter Hamburg eine Panne, woraufhin sie kurzerhand per Anhalter weiter reist. Tatsächlich findet sie eine Mitfahrgelegenheit nach Malmö, doch sie und Helen verpassen sich. Stattdessen vereinbaren sie einen Treffpunkt in Göteborg. Doch dann wird Lindas Handtasche mitsamt Geld und Handy geklaut, sie und Helen heuern unfreiwillig auf einem Kreuzfahrtschiff als ABBA-Doubles und -Sängerinnen an und als sie schließlich in Stockholm ankommen, stellt sich heraus, dass sie bei der Buchung der Festivaltickets einem Betrüger aufgesessen sind. Und das ist noch längst nicht das Ende aller Aufregungen.

    Auf diesem verrückten Roadtrip machen beide Frauen eine Wandlung durch. Vor allem Helen, die stets besonnene, gut organisierte, aber recht biedere Ehefrau, muss immer wieder auf neue Planänderungen reagieren, was ihr zunächst gar nicht behagt. Doch auch Linda stellt ihr bisheriges Leben in Frage und will die Weichen für ihre Zukunft neu stellen.

    Natürlich ist dieser Roman keine hoch anspruchsvolle Literatur, das ist klar. Aber ich habe mich von der ersten Seite an bestens unterhalten gefühlt, musste oftmals laut lachen und hatte vor allem höchst zuverlässig bei jedem Kapitel einen neuen Ohrwurm. Das liegt daran, dass alle Kapitel mit einem ABBA-Songtitel überschrieben sind und es ist eigentlich höchst erstaunlich, dass es da wirklich für jede Situation den passenden Titel gibt. Und nicht nur die Titel, auch die Songtexte passen immer wieder hervorragend. Man merkt, da waren echte ABBA-Fans am Werk: Hinter dem Pseudonym Jana Fuchs verbergen sich die beiden Autorinnen Tanja Janz und Heike Abidi (welche auch unter dem Namen Anna Paulsen veröffentlicht).

    Leider ist dieser Roman im Handel nur noch als eBook erhältlich bzw. als gebrauchte Printausgabe. Eine Leseprobe findet sich auf der Homepage von Heike Abidi. Gerade jetzt, zum bevorstehenden Comeback von ABBA, passt dieser Roman wirklich perfekt! Ganz nebenbei lernt man bei der Lektüre auch ein bisschen was über Schweden, was meine Lust, dieses Land endlich mal selbst zu bereisen, noch weiter gesteigert hat.

  12. Cover des Buches Die Mütter-Mafia (ISBN: 9783785727133)
    Kerstin Gier

    Die Mütter-Mafia

     (1.313)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Mütter-Mafia von Kerstin Gier

    Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierunterricht und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die MÜTTER-MAFIA! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen.

    Das Cover ist ganz niedlich gestaltet in diesem rosa mit den ganzen Motiven. Finde ich recht schön.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und witzig beschrieben. Habe ich so oft geschmunzelt.

    Constanze finde ich richtig sympathisch. So ne natürliche Mutter. Finde ich richtig gut. Spannend ist echt nicht gerade. Im Endeffekt treffen hier zwei Welten aufeinander. Constanze vom Lande und Anton aus gutem Hause und dennoch passen die beiden sehr gut zusammen.

    Ein richtige schöne Patchwork Familien Geschichte. Richtig lustig.

  13. Cover des Buches Ich sehe dich (ISBN: 9783453435926)
    Janet Clark

    Ich sehe dich

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Coverbild finde ich super gelungen und auch sehr passend zur Story.

    Der Klappentext  kurz und knackig ohne zuviel zu verraten, hat direkt meine Neugier geweckt und ich wurde nicht enttäuscht. 

    Der Schreibstil lässt sich angenehm und leicht verständlich lesen. 

    Ich konnte der Story von Beginn an folgen, und hab geflucht wenn ich das Lesen unterbrechen musste. 

     In diesem Buch geht es nicht nur BDSM, nein es erzählt auch eine sehr emotionale und spannende Story. 

    Es geht auf der einen Seite die Vergangenheit zu verarbeiten, Vertrauen aufzubauen, aber auch sein Selbstbewusstsein zu stärken und auch Nähe zu zulassen. 

    Hinzu kommen noch prickelnde und erotische Szenen die sehr bildlich beschrieben werden. 

    Insgesamt ein toller Mix der  das ganze zu einem schönen Lesegenuss macht. 

    Mich konnte die Autorin überzeugen mit ihrer Story und kann das Buch absolut weiterempfehlen. 


  14. Cover des Buches Sklavenkind (ISBN: 9783426784730)
    Urmila Chaudhary

    Sklavenkind

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma
    "Ein Mädchen großziehen ist wie den Garten des Nachbarn zu gießen." Nepalesisches Sprichwort

    Urmila wird im Alter von 6 Jahren als Kamalari in die Sklaverei verkauft. Elf Jahre lang musste sie hart arbeiten, wurde geschlagen, schikaniert, gedemütigt. Aber Urmila Chaudhary gab nicht auf.
    Nach ihrer Befreiung machte sie es sich zur Aufgabe, für die Rechte der Sklavenmädchen zu kämpfen, und ist so Hoffnungsträgerin der Kamalari geworden. Gemeinsam mit der Journalistin Nathalie Schwaiger hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben, um auf das Schicksal der nepalesischen Mädchen aufmerksam zu machen.

    Meine Meinung:
    Was Urmila erlebt hat, ist unvorstellbar für uns hier in Deutschland. Vom eigenen Bruder verkauft muss sie schon mit 6 Jahren ihre Familie verlassen. Sie kommt zu einer Großfamilie in Kathmandu, muss von früh bis spät kochen, putzen, waschen, sich um die Kinder kümmern. Sie konnte all die Jahre nie in die Schule gehen und nur 2x ihre Familie besuchen. Mit 17, auf Besuch bei ihrer Familie trifft sie auf eine Organisation, die ehemaligen Kamalarimädchen hilft. So verändert sich Urmilas Leben. Sie geht in die Schule, lernt und beginnt schnell sich zu äußern und für die anderen Mädchen zu kämpfen.
    Urmila- der Name bedeutet "Neuanfang, zweite Chance" und genau das hat dieses tapfere, mutige Mädchen erlebt.
    Mich hat diese Biographie sehr bewegt. Es ist unvorstellbar, dass es heute noch Mädchen so schlecht geht und es ist wichtig sich für die Rechte der Mädchen einzusetzen. Am Ende des Buches befinden sich die Adressen von "Plan International", die diesen Kampf unterstützen und den Mädchen neue Chancen geben.

    Fazit: "Sklavenmädchen" schildert ein bewegendes Schicksal. Es ist ein wichtiger Betrag zur Gleichberechtigung aller Kinder.
  15. Cover des Buches Aschenputtels letzter Tanz (ISBN: 9783522503013)
    Kathleen Weise

    Aschenputtels letzter Tanz

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Achtung:

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher Mai vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    Der Titel des Buches „Aschenputtels letzter Tanz“ machte neugierig auf mehr. Auch die Gestaltung des Buches ist richtig schön gemacht. Die Blumen waren auch in den meisten Seiten zu sehen. Das Buch ist optisch ein Highlight und es erinnerte mich an dem Moor und erinnert mich an eine Märchen Adoption. Es sollte ja laut Buch ein Thriller sein

    Das die Autorin „Das Thema Moor“ aufgegriffen hat, finde ich super. Moor hat für mich auch etwas spannendes und etwas mysteriöses auf sich. Man kann sich im Moor versenken und sterben. 

    Ich kam sehr schnell in die Geschichte hinein. Zum ersten mal seit langem hat mich dieses Buch innerlich mit genommen. Die Handlung ging zügig und flott, was ich wiederum gut fand. 

    Die ersten Seiten waren ein bisschen dahin plätschend, aber als es los ging wurde es sehr spannend und ich hatte schon innerlich Angst. Ich konnte nie genau feststellen wer der Täter war; der die beiden Mädchen angegriffen hat. 

    Als ich dieses Buch sah, musste ich es mitnehmen. Es ist eine Märchenadoption mit einem bisschen Spannung. Als ich den Klappentext las, wurde ich neugierig. Ich hatte keine Erwartungen an das Buch. 

    Das Cover des Buchs ist mega schön gestaltet. Die Farben , die Formen gefallen mir sehr gut. Auch die Buchseiten wurden schön gestaltet.

    Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich musste innehalten um nicht loszuschreien. Ich konnte mir die Geschichte gut vorstellen und war mitten drin dabei. Ich hatte keinen Plan wer der Täter sein könnt und wer nicht. 

    Es geht um Harpers Cousine Elsa. Elsa, war soweit ich weiß eine Balletttänzerin, doch eines Tages wird sie überfallen. Das Schlimme ist, sie kann nicht mehr Baletttanzen. Ich meine, sie war sehr erfolgreich und stand kurz vorm Durchbruch / vorm Erfolg. Ihr Zeh fehlt. Sie bekommt eine Botschaft vom Täter, ein Aschenputtelszitat. Haper will herausfinden wer es war. Ich mochte die einzelne Personen. Ich hatte an dieser Geschichte nichts auszusetzen und war baff wie sonst was. Harper traue sich mitten in der ncht am Moor zu laufen, was ich mutig von ihr finde. Mutig. Auch eines der Schafe wurde getötet, was mein Tierherz traurig machte 

    Die Geschichte hatte mich mitgenommen. Zutiefst berührt. Es war fesselnd und spannend geschrieben. 

    Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen. 

  16. Cover des Buches Train Man (ISBN: 9783551581730)
    Nakano Hitori

    Train Man

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Tora
    Ein ungewöhnlicher Hilferuf erschüttert das Otaku-Forum. User 731 berichtet, wie er früher am Tag in einer Bahn einige Frauen vor einem pöbelnden Betrunkenen beschützt hat. Dies mag so schon eine beeindruckende Tat sein, aber für einen Otaku (hierzulande würde man ihn wohl als Nerd bzw. Freak bezeichnen) ist dies wohl noch aussergewöhnlicher. Zwei Tage später bekommt er, der sich inzwischen Train Man nennt, ein Dankeschön-Paket von einer der Frauen. Damit beginnt das "Problem" ... was soll er, der keine Erfahrung im Umgang mit Frauen hat, nun machen? Sie anrufen? Und was dann sagen? Sie etwa zum Teetrinken einladen (immerhin waren in dem Paket zwei Teetassen)? Die User des Forums stehen Train Man mit viel Rat zur Seite ... "Train Man" ist eine wunderbare und dabei noch wahre Liebesgeschichte aus Japan. Die Forenbeiträge sind original übernommen, wobei die von Train dunkel hinterlegt sind. Dadurch liest es sich auch recht einfach. Es war wirklich schön die Entwicklung von Train und seiner Liebe mitzuerleben. Ich hatte beim Lesen ein paar Mal Pipi in den Augen, zum Teil vor Rührung, manchmal aber auch vor Lachen. Trains Berichte zeigen, wie viel ihm das Ganze bedeutet und auch aus den Kommentaren der anderen User zeigt sich, wie sehr sich diese Otakus nach Liebe sehnen. Denn sie unterstützen Train nicht nur mit ihren zahlreichen Vorschlägen, sondern nehmen sich ein Beispiel an ihm und setzen sie auch selbst um. Normalerweise lese ich keine "reinen" Liebesromane, aber dieses Buch hat sich wirklich gelohnt!
  17. Cover des Buches Deathbook (ISBN: 9783839812761)
    Andreas Winkelmann

    Deathbook

     (16)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Andreas kann nicht glauben, dass seine 15-jährige Nichte Kathi sich das Leben genommen hat - und schon gar nicht auf diese Weise. Auch ihre Klassenlehrerin hat ihre Zweifel. Aber sie weiß, dass Kathi sich in ihren letzten Wochen für den Tod interessierte. Sehr sogar. Kathis Freundinnen zeigen Andreas morbide Filmchen, die sie mit ihrem Handy gefilmt hat, und bald findet er heraus, dass Kathi Mitglied in einem Forum war, das sich Deathbook nennt. Darin tummeln sich Tausende, die Videos sehen wollen, in denen Menschen bedroht werden. Sterben. Doch wer Mitglied im Deathbook wird, muss zahlen...Inhaltsangabe auf audible
    Sehr gut hat mir bei diesem Hörbuch von Andreas Winkelmann gefallen, dass er nicht nur aus der Ich-Perspektive erzählt hat, sondern auch mit seinem Namen. Hört sich gar nicht nach sooo einer riesigen Veränderung an, ist aber erstaunlich, was das mit dem Leser bzw in meinem Fall mit dem Hörer macht. Man macht sich nämlich wirklich Gedanken, ob der Autor diesen Fall wirklich am eigenen Leibe erfahren musste. Hoffentlich nicht!
    Leider war es mir trotzdem manchmal ein klein wenig zu langatmig. Vielleicht sollte man besser sagen - es war zu wenig Schwung. Aber es hat eine Kleinigkeit zu einem Spitzen-Buch gefehlt. 
  18. Cover des Buches Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2 (ISBN: 9783741285110)
    Cardo Polar

    Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

     (22)
    Aktuelle Rezension von: anra1993

    Das Cover gefällt mir gut. Vermutlich sieht man darauf Hanna, die Protagonistin. Mit dem Schreibstil des Autors hatte ich leider meine Probleme. Er war für mich schon zu einfach gehalten. Er sollte sicherlich der Sprache der Jugendlichen entsprechen, aber genau das hat mir Bauchschmerzen bereitet. Allerdings ist mir aufgefallen, dass ebenfalls die Erwachsenen genauso reden. Sehr Schade waren die viele Wortwiederholungen. Das gehört sicherlich zum Schreibstil des Autors, war für mich aber eher zum Seiten füllen und hat mich gestört.
    Die Charaktere waren sehr spannend. Mir sind die unterschiedlichsten Jugendlichen begegnet, die ihre Laster mit sich tragen. Es geht um Mobbing, Vergewaltigung, Selbstmordgedanken und Rache. Aber auch die Magie spielt hier eine große Rolle.
    Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Der Autor berichtet viel von den Charakteren und stellt sie vor. Jedoch hat sich das für mich ziemlich gezogen und ich habe gehofft, dass es bald spannender wird. Die Spannung war mittelmäßig. Mal da, mal wieder verschwunden. Tatsächlich kann ich es bei diesem Buch nicht genau beschreiben. Ich kann mir vorstellen, dass es daran lag, dass keins der Ereignisse wirklich in die Tiefe geht. Viel mehr hatte ich das Gefühl, dass der Autor an der Oberfläche kratzt und viele Ereignisse mit in sein Buch packen möchte. 
    Ein wenig negativ ist mir aufgestoßen, dass letztendlich die Opfer zu Tätern wurden. Ein wenig Selbstjustiz ist sicherlich nicht verkehrt, aber für mich war es so viel des Guten, da die Taten oftmals zu hart waren. 
    Im Großen und Ganzen hat mir die Idee gefallen und ich werde sicherlich auch noch den dritten Teil lesen. Trotz meiner Kritik vergebe ich 3 Schmetterlinge, denn das Buch regt doch zum Nachdenken an und ich habe das Gefühl, dass Mobbing und gerade Cybermobbing mehr und mehr in den Vordergrund rückt. 
  19. Cover des Buches Juliet, Naked (ISBN: 9780141020648)
    Nick Hornby

    Juliet, Naked

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Duncan ist Tucker Crowes aller größter Fan. Sehr zum Leidwesen seiner Freundin Annie, die sich seit Jahren Lobeshymnen auf den längst in der Vesenkung verschwundenen Rockstar anhören muss und zuletzt sogar mit Duncan eine Pilgerreise zu wichtigen Orten in Tuckers Leben mitgemacht hat. Als nun doch tatsächlich ein neues Album des Alt-Rockers erscheint ist Duncan hin und weg. Doch Annie kann es nicht glauben. Das Album ist totaler Schrott. Und so tut sie ihre Meinung gleich mal auf der Tucker Crowe Fanseite im Internet kund, deren aktivstes Mitglied ihr Duncan ist. Daraufhin passiert das wovon Duncan nicht einmal zu träumen gewagt hätte, Tucker Crowe nimmt Kontakt zu Annie auf.
    Ich finde Nick Hornby klasse. Nach "High Fidelity" musste ich gleich noch ein Buch von ihm lesen. Und auch "Juliet, naked" hat mich nicht enttäuscht. Die Story finde ich gut und auch die Umsetzung ist gelungen. Zeitweise hat das Buch einen hohen Spaß-Faktor vor allem durch den Super-Fan Duncan, der nicht mal eine Ahnung hat wie sein Idol aussieht und dass er ihm schon längst begegnet ist. Auch dieses Buch wird nicht mein letztes von Nick Hornby bleiben. Ich bin neugierig auf mehr.
  20. Cover des Buches Closer (ISBN: 9783866105485)
    Donn Cortez

    Closer

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Tom-Lesefuchs
    Ich habe die ungekürzte Fassung gehört, leider gab´s die hier mal wieder nicht Nichts für schwache Nerven!!! Aber hörenswert! Zugegeben, die Schilderungen der Gewalt und Folter sind drastisch, gipfeln in immer neuen, noch unerträglicheren Qualen. Hätte Cortez wirklich ein so plastisches Bild malen müssen? Sicher nicht, ich wäre mit weniger ausgekommen. Trotzdem.... das Thema ist reizvoll. Ist der „Gute“ doch schließlich auch ein Killer. Er tötet Menschen und schlimmer noch, er tut es auf bestialische Weise. Und doch, entgegen jeder Moral, fiebert der „hörende Leser“ bis zur letzten Sekunde mit ihm, bringt ihm alle Sympathien entgegen, sorgt sich um ihn. So drastisch brutal die Story von Cortez auch sein mag, er versteht es, den Leser in diesen moralischen Zwiespalt zu bringen und das eigentlich Böse doch als das „Gute' zu empfinden... Selbstjustiz - vom Leser verständnisvoll gebilligt! In meinen Augen eine Leistung, die einem Autor erst einmal gelingen will - Donn Cortez jedenfalls hat dies geschafft. Doch wie gesagt, das Buch ist nichts für schwache Nerven. Wer also eher auf seichte „Blümchenkrimis“ steht, sollte hiervon besser die Finger lassen. Einen Kritikpunkt habe ich anzubringen. Die Handlung ist teilweise sehr verworren und besonders in den am Computer geführten Online-Dialogen sind einigen Stellen, gerade im Hörbuchformat, nur schwer zu verfolgen. Hier ist wirklich genaues Hinhören angesagt! Die Lesung ist wie ich finde hervorragend. Martin Kessler gelingt es nicht nur, den einzelnen Charakteren einen Wiedererkennungswert zu verleihen. Er schafft auch immer die passende situative Stimmung und verleiht den entsprechenden Emotionen den richtigen Ausdruck. Trotz aller Grausamkeit, mir hat dieses Buch gefallen. Eine faszinierend moralische Zwickmühle und dabei spannend bis zum Schluss! Punktabzug gibt es trotzdem, für die teilweise doch unnötige Überdosis an Grausamkeiten. FAZIT: Hörenswert! Extrem grausam aber spannend mit faszinierend moralisch-unmoralischem Motiv. 4 Sterne
  21. Cover des Buches Hilfe, mein Kaktus hat Herpes! (ISBN: 9783442382354)
    Jan Anderson

    Hilfe, mein Kaktus hat Herpes!

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Leseglueck
    Erster Satz:
    Onkel Google - unendliche Weiten, unendliche Tiefen.

    Cover:
    Das Cover fällt durch die bunten Farben auf. Als ich den Kaktus darauf gesehen und den Titel gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen worum es geht. Neugierig macht das Cover auf jeden Fall und passt zum Titel.

    Meinung:
    In Hilfe. mein Kaktus hat Herpes! hat Jan Anderson die beklopptesten Fragen und Antworten aus dem Internet rausgesucht und perfekt in ein einzelne Kapitel verpackt. Die  Idee solcher Sammlungen ist sicherlich nicht neu, sorgt aber trotzdem immer wieder für kurzweilige Unterhaltung.

    Als erstes gibt es eine Einleitung die auf das Kommende vorbereitet und mir das Gefühl gegeben hat dass mir das Buch gefallen wird und es einige Passagen zum Lachen gibt. Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt die sich zum Beispiel Meine Gurke ist die Größte oder aber auch Mein Style ist geil nennen. Jedes Kapitel hat also sein eigenes Themengebiet in denen nur Forenbeiträge dazu zusammengefasst wurden.

    Jan Anderson hat einige Fragen und Antworten aus verschiedenen Foren rausgesucht und kommt dazwischen auch selbst zu Wort. Er leitet immer gut zum nächsten Thema weiter. Etwas dass mir immer gut gefallen hat war dass es an jedem Kapitelende ein Best of kluge Forensprüche und lustige Signaturen gibt.

    Die ersten Kapitel im Buch haben mir ganz gut gefallen auch wenn zwischendurch immer mal ein paar Passagen dabei waren, die mich nicht so ganz interessiert haben und die ich ab und zu auch nicht so lustig fand, aber ich denke das ist einfach Geschmacksache. Für jemand anderes sind vielleicht genau diese Stellen die Besten im Buch.

    Normalerweise kommt es nicht sehr oft vor dass ich diese Art von Bücher lese, aber da mich Cover und Klappentext neugierig gemacht haben, dachte ich dass es mal wieder Zeit wäre mich an etwas anderes zu wagen. Leider konnte mich das Buch aber nicht ganz so begeistern wie ich anfangs dachte, was nicht heißt dass es ein schlechtes Buch ist, sondern dass mir gezeigt hat dass ich von solchen Büchern lieber die Finger lassen sollte da ich damit einfach nicht so viel anfangen kann.

    Fazit:
    Hilfe, mein Kaktus hat Herpes kann ich an all diejenigen weiterempfehlen die etwas Kurzes für zwischendurch suchen. Es gibt viele kuriose Fragen und Antworten. Welche Themen einem zum Schmunzeln bringen ist Geschmackssache, es ist aber sicherlich für jeden etwas dabei. Da diese vielen Fragen und Antworten nicht so ganz meinen Geschmack getroffen haben, vergebe ich 3 von 5 Sterne.
  22. Cover des Buches Das Aquarium (ISBN: 9783492960267)
    Thommie Bayer

    Das Aquarium

     (78)
    Aktuelle Rezension von: MaraWinter
    Ich mag Thommie Bayers Stil sehr und liebe die meisten seiner Bücher. Dieses habe ich zum ersten mal gelesen und war gleich gefesselt. Er hat es wieder geschafft, einen Blitz in mir auszulösen, der mich erschaudern ließ. Das Buch ist schön, bewegend, traurig und seltsam. Ich bin froh, es entdeckt zu haben.
  23. Cover des Buches Blonder Kaviar (ISBN: 9783942358262)
    Stephan Schwarz

    Blonder Kaviar

     (9)
    Aktuelle Rezension von: timmboesche
    Der spannende Roman »Blonder Kaviar« ist der 2. Band um das Tee trinkende Frankfurter Ermittlerteam um Kommissar Felix Büschelberger. Nachdem ich den Krimi »Krötenmord« von Stephan Schwarz gelesen hatte, war ich gespannt, wie sein neues Werk werden würde.
    Um es kurz zu machen: Stephan Schwarz ist es gelungen, mit »Blonder Kaviar« einen spannenden, abwechslungsreichen und auf seine moralischen Grenzen treffenden Krimi zu schreiben.

    Meine gesamte Rezension kannst Du beim Netzblogger lesen. :)
  24. Cover des Buches An allen Tagen: Gedichte - Anthologie (ISBN: 9783936554380)
    die Gedichteschreiber

    An allen Tagen: Gedichte - Anthologie

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Zebrafink
    Dieses Buch ist natürlich Extraklasse;-). Dieser Band ist eine Gedichte-Anthologie von der Internetplatform "Die Gedichteschreiber". Es ist eine Plattform für Autoren, die Ihre Gedichte und Geschichten im Internet veröffentlichen. Alle Gedichte sind unter dem jeweiligen Userpseudonym veröffentlicht. Es sind viele schöne Werke dabei. Besonders hervorheben möchte ich die letzten drei Gedichte ;-). Kein Zufall, dass das Pseudonym mit meinem übereinstimmt :-)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks