Bücher mit dem Tag "foto"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "foto" gekennzeichnet haben.

245 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596512980)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.798)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Die Geschichte von Daniel Sempere, dem Friedhof der vergessenen Bücher und Julian Carax ist ohne Zweifel ganz große Kunst. Dieses Buch liest sich einfach so weg. Die Geschichte tänzelt auf der Grenze zwischen Fantasy und Belletristik. Und je länger man dieses Buch liest, desto mehr will man wissen, wie alles zusammenhängt. Und wie Zafon das alles aufgezogen und aufgelöst hat, ist schon ganz ganz große Kunst. 

  2. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442482450)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.295)
    Aktuelle Rezension von: BirgitVogt

    E. L. James (*07.03.1963, Pseudonym von Erika Leonard) schuf die Fifty Shades of Grey-Reihe vor über zehn Jahren. Entstanden sind von da an drei Bände. Zusätzlich zur Buchreihe gibt es drei lose Erzählungen. Los ging es mit der Reihenfolge im Jahre 2011 und der letzte bzw. neueste Teil kommt aus dem Jahr 2012.

    Die Begierde und das Verlangen wird gut dargestellt, hier und da hatte das Buch aber auch Längen, weswegen ich einen Stern abziehe.

  3. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.770)
    Aktuelle Rezension von: JazzH

    Eines der spannendsten Bande der Reihe. Die magische Welt ist in desaströsen Zustand. Es gibt einen quasi Weltkrieg zwischen Voldemort und seinen Anhängern und seinen Gegnern, den guten Zauberern. Harry Potter kann nicht in die Schule zurück. Es gibt keine Regelungen mehr. Zu groß ist die Gefahr für Harry Potter, dass Voldemort ihn in der Schule auftaucht und so die ganze Schule in Gefahr bringt. So versteckt sich Harry mit Hermine und Ron im Wald, den sie mit einem Zauber auslegen, sodass sie von niemandem mehr gefunden und gesehen werden können und bereiten sich vor...


    Das große Finale muss man als Fan lesen. Sehr spannend geschrieben, wobei natürlich jedem klar sein muss, dass es nur eine logische Lösung geben kann. Der Kampf ist dennoch sehr interessant. Ich habe mich nur die ganzen Bücher durch nie richtig vor den Todessern fürchten können, da ich das Wort im Kopf stets falsch intoniert hatte. Jahre später habe ich den Trailer auf Englisch gesehen und da hat es geklickt.

  4. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.400)
    Aktuelle Rezension von: Rosenthal

    Ein wunderschönes Buch aus der Nische magischer Realismus. Ich hatte es vor Jahren gelesen und musste es unbedingt nochmal neu lesen. Es hat von seinem Zauber nichts verloren. Man fühlt sich auch sehr zur Stadt Barcelona und dem Friedhof der verlorenen Bücher hingezogen. Schade das Herr Zafón so früh gestorben ist.

  5. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783736304451)
    Mona Kasten

    Feel Again

     (1.894)
    Aktuelle Rezension von: Majas_Sky

    Am Anfang habe ich mich sehr geträubt dieses Buch zu lesen. Keine Ahnung wieso. Allerdings wurde ich positiv überrascht. Denn dieses Buch hat eine Sog-Wirkung, ich konnte gar nicht mehr aufhören mit lesen. Sawyer ist so eine starke und unabhängige Frau. Es ist bemerkenswert wie sie Isaac hilft Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Art und Weise wie Isaac mit Sawyer und der Welt umgeht, ist einfach nur ein Traum. Er ist ein traumhafter Bookboyfriend ♡ In der Geschichte der beiden habe ich viel über mich selbst gelernt, denn in einer gewissen Art und Weise bin ich wie Sawyer gewesen, bis mein Isaac kam, nur das er Michael heißt und mich gelernt hat, dass es okay ist sein Mauern einzureißen und das es wichtig ist sich selbst zu lieben. Ein Muss für alle Mona Kasten Liebhaber. 🥰🩷

  6. Cover des Buches #Skandal (ISBN: 9783570162989)
    Sarah Ockler

    #Skandal

     (49)
    Aktuelle Rezension von: glitzerfee22
    Inhalt:
    Lucy soll mit dem Freund ihrer besten Freundin zum Abschlussball gehen, weil diese krank geworden ist. Lucy ist schon lange heimlich in Cole verliebt und an diesem Abend passiert es, die beiden küssen sich. Nur doof, dass alles fotografiert wird und am nächsten Tag unter den Hashtag #Skandal auf Facebook zu finden ist. 
    Meine Meinung:
    Gleich zu Anfang des Buches erfährt man in #Skandal, wie es zu diesem Vorfall zwischen Lucy und Cole kam. Wie sie zusammen zum Abschlussballgehen und danach zu einer Party. Da hatte mich Sarah Ockler noch voll in ihren Bann. Doch leider änderte sich dies schnell.
    Der Abschlussballabend wird sehr schön dargestellt, auch als es dann zur Party ging. Lucy will der Annäherung eigentlich widerstehen, doch dann passiert es einfach. Der Kuss, der alles verändert und zu einem Cybermobbing führt. Denn am nächsten Tag ist alles bei Facebook zu finden und das ausgerechnet von Lucys Handy. Ab diesem Zeitpunkt verliert sich leider alles irgendwie. Lucys Zurückhaltung und erst mal die Sache nicht zu beachten hat mich sehr gestört. Alles wurde von ihrem Handy gepostet aber so richtig danach suchen, tut sie leider auch nicht. Ihre beste Freundin, versucht sie anfangs zu meiden. Ein Verhalten, was ich nicht nachvollziehen konnte. 
    Die Charaktere waren insgesamt sehr blass. Zwar kannte ich ihr aussehen aber eine eigene Persönlichkeit haben sie nicht gezeigt. So stach keiner heraus und ich habe schnell vergessen wer, wer ist. 
    Eine unbekannte Person namens „Miss Behave“ stachelt das Ganze an. Auf einen Blog berichtet sie anonym über die #Skandale auf der Highschool. Am Ende wird aufgeklärt, wer hinter der ganzen Sache steckt und diese Aufklärung hat mir gut gefallen. 
    Insgesamt konnte mich die Story leider nicht mitreißen. Sie plätschert viel zu lange vor sich hin und nichts passiert. Nichts Spannendes, das man gerne weiter lesen möchte. Lucy nimmt alles viel zu selbstverständlich hin. Die Freunde, die zu Lucy stehen und ihr helfen, wollen das Ganze aufzuklären, aber dies ist keinesfalls einfallsreich oder interessant. 
    Die Grundidee war wirklich sehr gut, das Thema Cybermobbing ist, auch topaktuell und wurde ganz gut umgesetzt, doch für meinen Geschmack war die Geschichte nicht ganz ausgereift
    Fazit: 
    #Skandal von Sarah Ockler konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen. Eine Geschichte über Cybermobbing die anfangs noch mitreißend ist, später aber nur so vor sich hinplätschert. Blasse Charaktere sorgen dafür, dass man keinen Zugang zu ihnen findet. Eine nette Geschichte für zwischendurch, bei der man aber nichts verpasst, wenn man sie nicht liest.
  7. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich zwanzig wurde (ISBN: 9783458359937)
    Jan Ellison

    Das Jahr, in dem ich zwanzig wurde

     (29)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    Annie Black lebt gemeinsam mit ihrem Mann in San Francisco. Eigentlich führt sie ein schönes Leben und hat auch einen tollen eigenen Laden. Eines Tages jedoch taucht ein Foto von ihr auf, dass vor über 20 Jahren aufgenommen wurde und nun muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. 


    Die Geschichte klang laut Klappentext sehr vielversprechend, aber mich persönlich konnte sie leider nicht überzeugen. Ich habe mir sehr schwer getan in das Buch hineinzufinden und fand die Geschichte leider auch nicht spannend. 


    Die Protagonisten konnte man meiner Meinung nach nicht soo gut kennenlernen und daher hat man auch keine so gute Bindung zu ihnen aufbauen können. Die einzige, die man näher kennengelernt hat, war Annie, nur leider war sie mir eher nicht so sympathisch. 


    Während des Lesens haben sich mir viele Fragen aufgetan, wovon viele bis zum Ende hin leider nicht geklärt wurden. Ich habe auf eine Wendung gewartet, die leider nicht gekommen ist. Trotzdem muss ich sagen, dass ich das Ende dann doch ein wenig besser gefunden habe, als den Rest der Geschichte.

  8. Cover des Buches Alles ist erleuchtet (ISBN: B005C37GUW)
    Jonathan Safran Foer

    Alles ist erleuchtet

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Ich habe zuerst den Film gesehen, zu dem das Buch als Vorlage diente; und dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen. Normalerweise ist man von der filmischen Umsetzung eines literarischen Werkes enttäuscht, im vorliegenden Fall war es gerade umgekehrt.

    Die Geschichte eines jungen jüdischen Amerikaners (Jonathan Safran Foer), der in die Ukraine fährt und sich dort mit Hilfe eines radebrechenden, machohaften Reiseführers und dessen "blinden" Opa als Fahrer, nebst "Blindenhund" auf die Suche nach der Vergangenheit seines eigenen Großvaters macht, ist im Buch als eine der vier Handlungsstränge enthalten.

    Daneben geht es um die Geschichte von "Brod", die dem gleichnamigen Fluss "entspringt", als ihre Eltern im Jahre 1791 dort mit Fuhrwerk in den Fluten versinken; des weiteren um die Geschichte der Heirat von Jonathans Großvater vor Zerstörung des Schtetls um 1940 und um die Kommentare von Alex, dem ukrainischen Reisebegleiter von Jonathan, der scheinbar diese Geschichten Korrektur ließt.

    Ganz schön verwirrend und so kam es mir beim Lesen auch durchgehend vor. Hätte ich zuvor den Film nicht gesehen, hätte ich bezüglich Orientierung wohl auch gewiss einige Probleme gehabt. Nun, das mag "innovativ" sein, aber meinem Lesevergnügen zumindest nicht zuträglich.

    Natürlich sind alle Geschichten miteinander verwoben und auch Alexs Großvater ist involviert. Ein bisschen dick aufgetragen, wie ich finde.

    Negativ aufgestoßen ist mir auch die unnötig obszöne Sprache, die in manchen Passagen benutzt wird.

    Fazit: Insgesamt kein wirklich schlechtes Buch. Aber es kommt halt wie ein besonders bemühtes Erstlingswerk eines noch nicht ganz ausgereiften Schreiberling rüber.

  9. Cover des Buches Vermiss mein nicht (ISBN: 9783596297184)
    Cecelia Ahern

    Vermiss mein nicht

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt

    Sandy sucht ihr ganzes Leben lang nach Vermissten. Doch dann verschwindet sie plötzlich und findet sich an einem geheimnisvollen Ort namens "Hier" wieder...


    Bewertung 

    "Vermiss mein nicht" ist nicht mein erster Roman von Cecelia Ahern. Während andere mir durchaus gut gefallen haben, war dies bei "Vermiss mein nicht" nicht der Fall. Ich konnte das Buch nicht greifen, wusste nichts damit anzufangen. Ein paar Mal stand ich tatsächlich davor, das Buch abzubrechen. Ich habe es dann doch nicht getan, weil es einfach nicht meine Art ist. Allerdings hatte ich danach das Gefühl, meine Zeit verschwendet zu haben. Dementsprechend bleibt es bei knappen zwei Sternen und der Hoffnung,, dass der nächste Ahern-Roman besser wird.

  10. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (683)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Ich habe das Buch gelesen und bin eigentlich ein großer Simon Beckett Fand (ich habe die David Hunter Reihe gelesen) nachdem ich von David unter so begeistert war war ich natürlich auch unglaublich neugierig auf weitere Bücher des Autors, aber irgendwie konnte mich dieses Buch hier leider nicht so richtig überzeugen.
    Ich bin mir irgendwie auch gar nicht so ganz im klaren warum das Buch jetzt genau Thriller heißt, aber vielleicht habe ich von dem Begriff eine andere Vorstellung.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, Die Geschichte an sich ist eigentlich auch ganz okay, aber wenig spannend, zumindest für mich, ein ziemlich dickes Buch das man zu lesen hat, aber irgendwie passiert nie irgendwas großes...es tröpfelt hald so seicht dahin. ab und an stellt man sich mal eine Frage warum dies und jenes so ist aber so wirklich interessant und fesselnd ist es nicht. erst das Ende gewinnt ein bisschen an Spannung und hat mich dann aus meinem schlaf wieder etwas erwacht.

    Aber so richtig weiß ich jetzt ehrlich nicht was ich davon halten soll...kann man mal lesen?!

  11. Cover des Buches Die Schmetterlingsinsel (ISBN: 9783548061412)
    Corina Bomann

    Die Schmetterlingsinsel

     (467)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter

    Der Roman hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Der angenehme, detaillierter und flüssige Schreibstil hat mich in eine faszinierende Geschichte geführt aus der ich nicht mehr heraus wollte.

    Es geht hier um eine Familiengeschichte. Ich liebe Romane in denen es um solche Themen geht. Geschichten über Verwandte die lange vor der eigenen Zeit gelebt haben und die Konsequenzen ihrer Handlungen noch in die Gegenwart hinein reichen. 

    Diana, die Protagonistin, begibt sich auf Spurensuche ihrer Ahnen u das Versprechen einzulösen welches sie ihrer Großtante am Sterbebett gegeben hat. Dabei besucht sie Orte wie England oder Sri Lanka. Man bekommt einen Einblick in die Welt ihrer Ahnen. Denn die Geschichte spielt teilweise in der Vergangenheit und in der Gegenwart - Dianas Zeit. Die Autorin führt die Fäden aus der Vergangenheit geschickt in die Gegenwart. 

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und ich konnte mir alles klar und deutlich vorstellen. Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es hat mich komplett abgeholt. 

    Es war das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe. Aber definitiv nicht das letzte.


  12. Cover des Buches Das Lächeln der Frauen (ISBN: 9783499003769)
    Nicolas Barreau

    Das Lächeln der Frauen

     (982)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Das Titelbild (meins zeigte eine Frau im Park und das Buch hatte einen festen Einband) lässt auf eine Liebesschmonzette schließen, aber die Beschreibung des Inhalts schien mir interessant, die Leseprobe vielversprechend, weshalb ich das Buch trotzdem kaufte.

    Die Geschichte ist ein seltsames Verwirrspiel in Paris, durchsetzt von französischen Bezeichnungen – angefangen von unwichtigen Straßennamen, Anreden, Begrüßungen usw. (was ich recht nervig finde) und unlogisch handelnden Personen. Das Ganze gipfelt in einem vorhersehbaren Schluss.

    Immerhin habe ich den seichten Roman bis zum Schluss gelesen und werde das Buch nicht wegwerfen.

  13. Cover des Buches Wilde Schafsjagd (ISBN: B005QJS7C8)
    Haruki Murakami

    Wilde Schafsjagd

     (413)
    Aktuelle Rezension von: Syakka

    Die Geschichte liest sich locker weg. 

    Mir ist aber nicht klar, was mir der Künstler nun sagen wollte. Gefallen hat mir das Atmosphärische, man bekommt einen gewissen Eindruck vom alltäglichen Japan (der 70er). Aber die Schafsjagd war nicht wild, eher lahm, zu viele „Zufälle“, die die Suche weiterbringen, das Ende auch irgendwie dämlich...

    Also nein.... 

  14. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783492312950)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.101)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und das lag vor allem an dieser schrecklichen und egozentrischen Protagonistin. Tamara Goodwin ist eine verwöhnte, undankbare, vorlaute und rotzfreche Göre, die mir einfach nur höllisch auf den Senkel gegangen ist. Sie soll scheinbar 17 Jahre alt sein und gemäß ihren Aussagen fühlte sie sich doppelt so alt – im wahrsten Sinne des Wortes sagte sie «Aber in den letzten Monaten bin ich um Jahre gealtert.». Ah ja? Wo denn? Sie verhält sich wie eine Zwölfjährige, die mit der Situation und ihren Gefühlen nicht klarkommt. Von Reife keine Spur. Von den elendig langen Monologen und Erzählungen ganz zu schweigen. Es war zum Haareraufen. 

    Von allen anderen Charakteren waren höchstens noch ihre Tante und die Klosterschwester (ich glaube, ihr Name war Schwester Ignatius) interessant, da die beiden Personen etwas Geheimnisvolles umgaben. Die Tante im negativen und die Klosterschwester im positiven Sinne. Mehr kann ich dazu, aufgrund der Spoilergefahr, nicht verraten.

    Die Idee fand ich eigentlich recht interessant. Ich meine: Ein Tagebuch, dass die Zukunft zeigt? Das ist doch wirklich interessant. Leider war die Umsetzung mies, nicht sonderlich spannend oder gut durchdacht. Über das Tagebuch erfährt man nicht wirklich viel. Es ist einfach da. Woher es kommt? Wie es funktioniert? Das erfährt der Leser mit keiner Silbe. Es ist da. Punkt. Komm damit klar. Und Tamara selber hegt keinerlei Ambitionen hinter das Geheimnis des Tagebuchs zu kommen. Sehr schade.

    Die Geschichte an sich ist größtenteils langweilig und fade. Die Handlung plätschert vor sich hin und es geschieht nicht wirklich viel Interessantes. Stattdessen verliert sich die Autorin in Nebensächlichkeiten und vielen Wiederholungen. Die interessanten Dinge werden auf die letzten 100 Seiten gepresst. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag und das gut behütete Familiengeheimnis wird gelüftet. Bäm! Da hast du es! … Äh? Warum? WARUM tut die Autorin denn sowas? Ich begreife es nicht. Dieses Familiengeheimnis wäre ein toller Spannungsbogen gewesen, der sich durch die gesamte Geschichte hätte ziehen können. Aber nein, warum auch? 

    Der Schreibstil an sich – tja… Da die Geschichte aus Tamaras Sicht geschrieben wurde, passte der Schreibstil hervorragend zu dieser unreifen 17-Jährigen. Sorry, ich weiß, ich höre mich gerade sehr herablassend an, aber diese Hauptprotagonistin hat mir total die Geschichte vermiest. Ich kann ihr kaum etwas Positives abgewinnen – zumindest hatte sie mich gegen Ende etwas milder gestimmt und sie schien tatsächlich etwas reifer geworden zu sein.

    Fazit:

    Die unausstehliche Protagonistin und eine größtenteils langweilige Geschichte… Ich bin echt enttäuscht. Diese Geschichte hätte spannend werden können.

  15. Cover des Buches Das Mädchen mit den gläsernen Füßen (ISBN: 9783732001408)
    Ali Shaw

    Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

     (558)
    Aktuelle Rezension von: Danisha

    Ich weiß nicht wie ich dieses Buch bewerten soll, ich fand es sehr lange nicht sonderlich gut nur um dann trotz so zäher Handlung drin zu versinken.
    Es ist nicht viel passiert und doch ist so viel passiert, ich habe die Charaktere gehasst und dann geliebt (bis auf Carl. Das blieb.)

    Midas und Ida hatten so eine rührende Geschichte und ich habe doch zum Schluss geweint obwohl ich dachte ich bin diesmal stark.
    Ich war es nicht.

    Der Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen, Storystränge waren manchmal recht wirr und viele Dinge haben sich oft wiederholt so als wären da einfach keine anderen Möglichkeiten eine Geschichte zu erzählen.
    Ich habe viele offene Fragen die mir nie beantwortet werden und vorallem frage ich mich wie es zu ihren gläsernen Füßen kam.
    Vielleicht war das auch nur eine Metapher für etwas ganz anderes.

    Ich gehe jetzt noch ein wenig weiter jammern und sehne mich nach einer Person die mich so komplettiert wie Ida Midas komplettiert hat.

  16. Cover des Buches Frühlingsträume (ISBN: 9783453425927)
    Nora Roberts

    Frühlingsträume

     (484)
    Aktuelle Rezension von: priyatoxin83

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Hochzeitsthema, die Freundschaft der Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Up and downs der Gefühle, dass auch mal jemand "ausrastet" und dem dann trotzdem verziehen wird als Freundin. Und die Liebesgeschichte zwischen Mac und Carter war einfach nur erfrischend schön. Okay, ich fand die "Tiefen" durch Macs scheinbare Beziehungsunfähigkeit etwas künstlich erzeugt, aber das störte mich nicht. Carter an sich fand ich als Person super charakterisiert. Ich habe mich selber ein bisschen in ihn verliebt mit seiner tollpatschigen, schüchternen, süßen Art.

    Das Buch hat sich luftig leicht lesen lassen und die Seiten flogen nur so vorbei. Mir hat es ein wunderbares Lesevergnügen bereitet!

  17. Cover des Buches Never Never (ISBN: 9783423718677)
    Colleen Hoover

    Never Never

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Cozylovingbooks

    Ich bin ohne Erwartungen an das Buch rangegangen. Es war mein erstes Buch von Colleen Hoover und Taryn Fisher. Davor kannte ich die Autorinnen nicht mal.

    Was soll ich sagen? Ich hab es durchgesucht in zwei Tagen, so gut war es. Ich wurde von der ersten Seite an, in die Story gezogen und bis zur letzten Seite war es spannend und herrlich romantisch. 

    Charlie und Silas kennen zu lernen, ihre Grundeigenschaften die trotz des öfteren Gedachtnisverlustes immer wieder durchdringen und die Anziehung der beiden war toll. Die flotten Sprüche und Theorien der beiden sind erfrischend gewesen. 

    Interessant fand ich, welche neuen Wege sie gehen, was sie erneut finden beim nächsten Gedächtnisverlust. Man sollte meinen, dass man immer das gleiche tut (davor hatte ich ein bisschen Angst - ständige Wiederholungen). Dem ist hier nicht so. Natürlich sind die Gegebenheiten auch jedes Mal anders, aber ich weiß nicht, ob ich auf die vielen genialen Ideen gekommen wäre. 

    Nur nach und nach kamen neue Infos rein. Genau im richtigen Tempo, sodass ich mich weder langweile, noch direkt überfordert war, von der Informationsflut. Und eine Liebesgeschichte von der viele nur Träumen können (mich eingeschlossen). 

    Äußerst empfehlenswert. Für mich ein absolutes Highlight. 

  18. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs (ISBN: 9783608119831)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 3 - Die Rückkehr des Königs

     (1.054)
    Aktuelle Rezension von: CCC

    Nachdem ich die ersten beiden Teile von Tolkiens "Der Herr der Ringe" mit wachsender Begeisterung gelesen habe, erwartete ich mit großer Vorfreude den dritten und abschließenden Band, "Die Rückkehr des Königs". Dieser Teil erfüllt die hohen Erwartungen und bietet ein monumentales Finale, das die epische Erzählung zu einem würdigen Abschluss bringt.


    Die Erzählung setzt direkt die vielschichtige Handlung der vorherigen Bände fort. Tolkien schafft es meisterhaft, die verschiedenen Handlungsstränge zu einem eindrucksvollen Höhepunkt zu führen. Besonders die Schlacht auf den Pelennor-Feldern ist ein literarisches Meisterwerk, das durch seine detailreiche Schilderung der Kämpfe und die dramatischen Wendungen besticht. Die Spannung und das Gefühl der Dringlichkeit sind in jedem Moment spürbar, und ich konnte die heroischen Taten von Charakteren wie Éowyn und Merry förmlich miterleben.


    Die charakterliche Entwicklung erreicht in diesem Band ihren Höhepunkt. Aragorns Aufstieg zum König von Gondor ist nicht nur ein zentrales Thema, sondern auch ein bewegendes Symbol für Hoffnung und Erneuerung. Ebenso beeindruckend ist Frodos und Sams letzte Etappe ihrer Reise nach Mordor. Die Belastung durch den Ring und die schier unüberwindbaren Hindernisse, die ihnen begegnen, sind so intensiv geschildert, dass ich ihre Erschöpfung und Verzweiflung beinahe selbst spüren konnte. Sams Loyalität und unerschütterlicher Glaube an Frodo sind zutiefst bewegend und bilden einen emotionalen Kernpunkt der Geschichte.


    Besonders erwähnenswert ist auch Tolkiens Fähigkeit, die düstere und hoffnungsvolle Atmosphäre geschickt zu balancieren. Während die Bedrohung durch Sauron ihren Höhepunkt erreicht, schafft Tolkien dennoch Momente der Hoffnung und des Triumphs, die den Leser durch die dunkelsten Stunden der Erzählung tragen. Die letztendliche Zerstörung des Rings und der Fall Saurons sind nicht nur ein Sieg des Guten über das Böse, sondern auch eine tiefgreifende Metapher für die Überwindung der inneren Dunkelheit.


    Ein weiteres Highlight des Buches ist die Rückkehr ins Auenland. Diese Sequenz mag auf den ersten Blick als eine Art Epilog erscheinen, doch sie ist von großer Bedeutung. Sie zeigt die Auswirkungen der großen Ereignisse auf die Heimat der Hobbits und betont die Notwendigkeit, sich auch nach einem großen Sieg weiterhin für das Gute einzusetzen. Die Reinigung des Auenlandes und die Wiederherstellung der alten Ordnung symbolisieren den Neuanfang und die Rückkehr zu einem friedlichen Leben.


    Insgesamt ist "Die Rückkehr des Königs" ein würdiger Abschluss der Trilogie, der Tolkiens Können als Geschichtenerzähler in vollem Umfang zeigt. Die Tiefe der Charaktere, die komplexe Handlung und die reichhaltige Welt, die Tolkien erschaffen hat, machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist ein Werk, das nicht nur fordert, sondern auch reichlich belohnt, und es hinterlässt einen bleibenden Eindruck von Mut, Freundschaft und der unerschütterlichen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

  19. Cover des Buches Fashionkill (ISBN: 9783738046120)
    Dinah Doemer

    Fashionkill

     (15)
    Aktuelle Rezension von: mirroreye

    Das Fazit:

    Und mal wieder beschwere ich mich über den Klappentext eines Buches. Ich finde der spricht erstmal nur einen Krimileser an, auch wenn auf dem Cover Roman steht. Und das stimmt eher. Ich als Fantasy und Roman Leser wurde gut und spannend unterhalten.

    Die Handlung der Geschichte war unglaublich abwechslungsreich. Jede Wendung, die ich meinte voraus zu ahnen, ging anders aus und das Ende kam ohne Vorankündigung. Im Nachhinein ist die Handlung natürlich logisch und nachvollziehbar, aber ich wäre niemals zu dem gleichen Schluss gekommen wie die Ermittlerin.

    Besonders angetan hat es mir auch der ständige Wechsel der Perspektiven, aus denen ich als Leser die Handlung verfolgen konnte. An manchen Stellen musste ich mich kurz orientieren, wer gerade im Mittelpunkt der Handlung steht, aber das fand ich nicht wirklich störend. Denn ich finde das Gefühl, aus allen mir zur Verfügung stehenden Quellen informiert zu sein, einfach super. Wenn man es jetzt noch drauf hätte gut zu kombinieren, würde man nicht so wie ich immer wieder in Sackgassen landen wenn man sich detektivisch am Roman beteiligt, sondern hätte eventuell mit der Autorin Schritt halten können und wäre eher auf die Lösung des Mordfalles gekommen.

    An sich war das Buch sehr gut zu lesen (ich habe nur einen Tag gebraucht), allerdings sind mir einige Rechtschreibfehler zum Ende hin aufgefallen (ich weiß jeder macht Fehler und ich in dieser Rezension wahrscheinlich auch sehr viele, aber es ist mir halt aufgefallen…), vielleicht werden die ja nochmal getilgt. Das Lesevergnügen wird dadurch aber nicht gestört.

    Jetzt kommt ein kleiner inhaltlicher Kritikpunkt (der aber Spoilerfrei ist):

    Meiner Meinung nach wurden nicht alle Fragen um den Fotografen geklärt und das finde ich doch sehr schade. Es wurde zum Ende hin nochmal angerissen, aber dann zu schnell fallen gelassen. Das hat leider nicht gut gepasst, schade.

     

    Die Wertung:

    Eine spannende Mischung aus Roman und Krimi. Der Titel „Fashionkill“ passt wie Faust aufs Auge, von daher gibt es von mir gelungene 4 von 5 Punkten für einen spannenden Lesetag.

  20. Cover des Buches It was always love (ISBN: 9783499003158)
    Nikola Hotel

    It was always love

     (479)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Balkow

    Nach dem mir der erste Teil der Serie so gut gefallen hat, habe ich direkt mit dem zweiten Teil weitergemacht. Hier geht es um Ashers Bruder Noah und Ivys beste Freundin Aubree. Ein Zitat, dass sich durch die Beziehung der beiden zieht ist: "Und jetzt du!" Es ist schön zu sehen, wie hier Zweifel und Ängste abgelegt werden und vor allem Aubree sich entscheidet, mutiger zu sein und die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen. Insgesamt wieder eine sehr schöne und gelungene Liebesgeschichte. Dieses Mal ist die Backstory noch interessanter und tiefgründiger als im ersten Teil. Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem auch die Entwicklung, die die beiden Hauptfiguren machen. Schade, dass es keinen weiteren Teil der Serie gibt

  21. Cover des Buches Das Foto (ISBN: 9783734568572)
    Elva Schevemann

    Das Foto

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Insel56
    Ein altes Foto, was Herr Yildiz während seiner Arbeit bei der Müllabfuhr findet, ist der Aufhänger für die Geschichte rund um Gustav, den wir als Kind kennenlernen , Jahre später im Krieg begleiten und zum Schluss alten Mann bis zu seinem Tod. Das Bild zeigt Lene - Gustavs erste Frau, die bei einem Bombenangriff, ums Leben gekommen ist und die er trotz langer Ehe und vielen gemeinsamen Kindern mit seiner zweiten Frau, nie vergessen hat und immer geliebt hat. Gustav hatte eine Kindheit, die geprägt war von Lieblosigkeit, Strafen und Gewalt sowie Angst. Während er sich vor dem Krieg jedoch Menschlichkeit bewahrt hatte, wurde es durch den Krieg und den Tod von Lene und Hans, seinem Sohn anders. Seine zweite Familie hatte unter ihm seinen Gefühlsschwankungen zu leiden.
    Rund um Gustav wird die Geschichte von den Menschen erzählt, mit denen er verwandt war oder die er kennengelernt hatte. So entsteht ein sehr vielschichtiges Bild  - ein Stück Zeitgeschichte. Sehr bedrückend, berührend und zugleich entwickelte ich Verständnis für das manchmal furchtbare Verhalten der Menschen.

  22. Cover des Buches Für immer der Deine (ISBN: 9783453423954)
    Nicholas Sparks

    Für immer der Deine

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Logan Thibault ist Soldat und hat auf dem Schlachtfeld ein Foto von einer wunderschönen Frau gefunden. Ohne groß darüber nachzudenken behält er das Foto. Es dient ihm als eine Art Glücksbringer. 


    Die Zeit als Soldat nimmt sein Ende und Logan macht sich auf die Suche nach der Frau auf dem Foto. Durch einen Zufall, erfährt er wo er sie finden kann. 


    Die beiden lernen sich kenn und schnell stellt sich heraus, dass er Schicksal war, dass sich die beiden finden.


    Mein erster Nicholas Sparks Roman. Ich kenne den Film zu dieser Geschichte und war umso gespannter auf das Buch. Bis jetzt habe ich nur positives darüber gehört und wollte mir meine eigene Meinung dazu machen.


    Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Ich hatte Schwierigkeiten hineinzufinden und mich in die Geschichte fallen zu lassen. Erst nach einigen hundert Seiten habe ich es geschafft, mich mit dem Buch anzufreunden.


    Von Kapitel zu Kapitel wurde es dann besser und die Geschichte hat angefangen mich mitzureisen. 


    Im Großen und Ganzen, ein lesenswertes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der eine schöne Liebesgeschichte lesen möchte.

  23. Cover des Buches Schweigeminute (ISBN: 9783455405699)
    Siegfried Lenz

    Schweigeminute

     (310)
    Aktuelle Rezension von: bookstories

    Ich war schon mit mehr als der Hälfte des Buches durch, bis ich merkte, dass es in einem doppelten Schutzumschlag steckt. Ich hatte in den Buchläden schon mehrere Versionen dieses Büchleins gesehen, und interessant ist, dass derselbe Verlag, nämlich Hoffmann und Campe, das Buch in unterschiedlichen Schutzumschlägen anbietet. Da ist die schlichte weisse Ausgabe mit blauer Schrift, oder die mit dem goldbraunen Sonnenuntergang am Wasser, oder der blauweisse Umschlag mit der Unterschrift von Siegfried Lenz, da gibt es eine Ausgabe mit Schutzumschlag in blassem Grün, auf dem Schilf im Wasser abgebildet ist, oder eben die limitierte Sommerausgabe, ein hübsches Cover, das ein weisses Holzhaus vor einer ruhigen See in der Dämmerung zeigt. 


    "Schweigeminute" ist meine erste Lektüre von Siegfried Lenz, und es wird bestimmt nicht die letzte sein. Lenz gehört zu den meistgelesenen deutschen Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Vermutlich werde ich mir den Roman "Deutschstunde" noch besorgen, und die eine oder andere Erzählung. Eine Kritik aus dem Tagesspiegel auf der Umschlagrückseite meiner Ausgabe verspricht, dass vielen Lesern bei der Lektüre dieses schönen kleinen Buches aufgehen wird, dass sie Siegfried Lenz lieben. Für meine Begriffe ist das vielleicht etwas übertrieben, doch was mir an diesem Autor sehr gefällt, ist seine gepflegte Ausdrucksweise, sein gelassener, runder und fliessender Erzählstil. 


    Auch Marcel Reich-Ranicki äusserte sich in der Frankfurter Allgemeine Zeitung positiv über die Novelle: "Wir haben Siegfried Lenz für ein poetischen Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes." Allerdings soll er auch gesagt haben, dass ein guter Sprinter sich nicht als Langstreckenläufer versuchen sollte. Damit wollte er zum Ausdruck bringen, dass Siegfried Lenz das Schreiben von Novellen- und Kurzgeschichten wohl liege, Romane aber nicht unbedingt seine Stärke seien. Ich finde, jeder muss sich darüber selbst ein Bild machen. 


    In "Schweigeminute" will man - so steht es im Klappentext - in der Lakonie des Erzählens die existentielle Härte eines Ernest Hemingway spüren. Als lakonisch würde ich den Erzählstil von Siegfried Lenz nicht beschreiben, denn lakonisch bedeutet nüchtern, mit wenigen Worten treffend ausgedrückt. Peter Stamm (vgl. Ungefähre Landschaft) ist für mich ein lakonischer Schreiber - Siegfried Lenz ist in keiner Weise mit Stamm vergleichbar. Auch wenn Lenz auf direkte Weise ohne Schnörkeleien und Verzierungen das zum Ausdruck bringt, was er sagen möchte, so schreibt er doch nicht auf trockene, sondern schöne Art, vielleicht sogar etwas konservativ. Seine Zeilen zwitschern und plätschern so dahin und erzeugen einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann - wie ein Schiffchen in einem kleinen Bach wird man hier ans Ende des Buches gespült, das weder in Kapitel noch Abschnitte unterteilt ist, und zurück bleibt ein zufriedenes Gefühl von Melancholie. 


    Ernest Hemingway und William Faulkner sollen für Siegfried Lenz Vorbilder gewesen sein. In der zweiten Hälfte seines Schreibens habe er sich an William Faulkners Werken orientiert. Tatsächlich gibt es einige Stellen im Buch, die mich an William Faulkner erinnern, zum einen, wenn die Sätze etwas länger werden und nur mit Kommas unterbrochen werden, wie Wasser in einem Bach, das auf Steine trifft, sie umspült und dann weiterfliesst, oder dann, wenn der Autor mithilfe von zwei oder drei Adjektiven einen Zustand präziser beschreiben möchte. Einmal erwähnt er auch namentlich Faulkners Roman "Licht im August". 


    Warum heisst das Buch Schweigeminute? Der Schüler Christian und seine Englischlehrerin Stella Petersen lieben sich. Sie treffen sich in jenem Sommer immer wieder, niemand darf etwas von ihrer Beziehung erfahren. Stella arbeitet am Lessing-Gymnasium, Christian hilft seinem Vater, der als Steinfischer arbeitet, in der Freizeit und in den Sommerferien auf dem Schlepper aus, sie platzieren Findlinge im Wasser und formen so die Mole mit den Wellenbrechern. Schauplatz der Handlung ist dieser kleine Ort Hirtshafen an der Ostsee, mit dem Hotel Seeblick, in dem Sommergäste logieren, auch Stella einmal. Dies alles, das Treiben am Meer, und vorallem die Liebesgeschichte zwischen Christian und Stella, ihrer Bootsfahrt zur Vogelinsel, ihren gemeinsamen Strandnachmittagen, geschieht als Rückblick in Christians Erinnerungen, denn die Geschichte beginnt mit der Gedenkfeier in der Aula der Schule, wo Lehrerschaft und Schüler von der Lehrerin Abschied nehmen, denn sie lebt nicht mehr. Dort beginnen Christians Erzählungen, dort enden sie wieder. 


    Erzählt wird überwiegend in der dritten Person. Da Christian seine geliebte Stella in seinen Gedanken aber immer wieder in der Du-Form anspricht, kann sich der Leser stärker an den Erzähler und Stellas Person binden. So gibt es immer wieder Passagen, in denen zwischen diesen beiden Erzählformen fleissig gewechselt wird, was mir gefällt, was mir so in der Literatur noch nicht begegnet ist. Interessanterweise wird Stella viel lebendiger in mir, lebensfroher, näher wächst sie mir ans Herz, während Christian, der eigentliche Erzähler, unerklärlicherweise distanziert bleibt. Irgendwie erreicht er mich nicht. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass der Autor auf jegliche Gefühlsduselei verzichtet und selbst erotische Momente nur andeutungsweise aufkommen lässt. Doch für Stella gelingt es ihm, zumindest für mein Befinden, Nähe aufzubauen. 


    Über weite Strecken des Buches fragte ich mich, ob mich die Geschichte tatsächlich interessiert. Trotz des vorwärtssprudelnden Schilderns und den schönen Wortformulierungen – und ich rufe in Erinnerung, dass mir die Musik der Worte wichtiger ist als die Handlung – war ich mir unschlüssig, ob mich das Erzählte fesselt oder berührt. Vielleicht hat der Autor nebensächlichen Dingen, Schilderungen alltäglicher Situationen, zuviel Raum geschenkt. Wichtiger ist mir jedoch, wie es Christian geht, denn schliesslich hat er einen tragischen Verlust erlitten. Zudem hat das Buch ja nur 128 Seiten. Je weiter ich aber dem Schluss und folglich Stellas Tod entgegenlese, desto tiefer berührt die Geschichte, und am Ende lässt sie doch eine etwas traurige Stimmung zurück. Mit dem Ende führt uns der Erzähler gedanklich wieder an den Anfang des Buches zurück, zur Gedenkfeier in die Aula. 


    Ein Satz fast am Ende des Buches macht mich stutzig und lässt vermuten, dass die Erinnerungen an Stellas Verlust womöglich länger zurückliegen als erst ein paar Tage nach dem Unglück und somit auf die Rückschau eines älteren Erzählers 'Christian' hindeuten: "Nicht der Schlepper selbst, aber sein Bild wird mir für immer gegenwärtig bleiben, das ahnte ich, und meine Ahnung hat recht behalten." "Schweigeminute" ist eine Liebeserklärung. Eine stille Geschichte über den Verlust, die Trauer und die Liebe, die den Tod überdauert. Eine Liebesgeschichte, die man freibleibend adressieren kann, wie Siegfried Lenz in einem Interview selbst gesagt haben soll. Er hat mit den Arbeiten zu dieser Novelle 2006, kurz vor dem Tod seiner Frau, begonnen, dann abgebrochen und soll erst mit Zuspruch seiner neuen Lebensgefährtin Ulla, der das Buch auch gewidmet ist, weiter geschrieben haben. Siegfried Lenz selbst starb 2014 im Alter von achtundachtzig.


    Review mit Zitaten und Bildern auf https://www.bookstories.ch/gelesenes1/schweigeminute 

  24. Cover des Buches Ein Schritt ins Leere (ISBN: 9783104021935)
    Agatha Christie

    Ein Schritt ins Leere

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Daniel89
    Worum geht es in "Ein Schritt ins Leere";

    Bobby Jones geht mit einem Freund Golfen und hört einen Schrei, ein Mann fiel einen ungesicherten Graben herunter und liegt nun im Sterben. Bobby klettert hinab und die letzten Worte des Unbekannten sind "Warum haben sie nicht Evans gefragt?“. Er fragt einen anderen Golfer, ob der bei dem sterbenden bleiben würde und eilt Hilfe zu holen.
    Als er zurück kommt, ist der Mann Tod aber etwas stimmt nicht. Irgendwas an dem Mann hat sich verändert und so beginnt Bobby mithilfe einer Freundin über das Gesagte nachzudenken und was sich an dem Toten verändert hat.


    Meine Meinung;

    Ich fand den Aufbau des Buches recht eigenartig. Was genau wäre gespoilert.
    Miss Christie versucht zwar den Leser in die Irre zu führen aber wenn man 2 Minuten nachdenkt, stößt einen bestimmt etwas auf.
    Über ihren Schreibstil muss ich sicher nichts mehr sagen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks