Bücher mit dem Tag "foto"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "foto" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783736304451)
    Mona Kasten

    Feel Again

    (1.940)
    Aktuelle Rezension von: kat_rEads

    „Es gibt niemanden, der besser für mich ist oder den ich mehr will als dich, Sawyer. Niemanden.“

    „Ich wollte ihn auf Repeat stellen, diesen wunderschönen Moment, und ihn wiederholen, bis es in meinem Kopf nur noch Platz für ihn gab. Denn ich fühlte alles. Und ich fürchtete mich kein bisschen“ 


    Isaac sollte nur ein Projekt sein - doch ihr Herz hat andere Pläne!

    Sawyer Dixon ist jung, tough und eine Außenseiterin. Schon früh musste sie lernen, dass nicht alle einen mögen und das Leben hart sein kann. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie bis auf ihre Schwester Riley niemanden an sich heran. Doch als sie Isaac Grant auf einer Party kennenlernt, ändert sich das. Isaac schreit nach außen Nerd mit seiner Brille, seinen merkwürdigen Klamotten und seiner schüchternen, unbeholfenen Art.
    Also genau das Gegenteil von Sawyer.
    Isaac ist es leid, immer Körbe zu kriegen und Sawyer braucht unbedingt ein gutes Projekt für ihren Fotokurs - da liegt ein Deal zwischen beiden doch nahe: Sawyer verwandelt Isaac zu einem Bad Boy, dafür darf sie seine Entwicklung als ihr Fotoprojekt für ihr Studium nutzen. 

    Doch womit die toughe Sawyer nicht gerechnet hat, waren das Kribbeln in ihr und die intensiven Gefühle, die sich zwischen ihr und Isaac entwickeln. 


    Wo soll ich nur anfangen?

    Ich muss beichten, „Feel Again“ ist das erste Buch von Mona Kasten, das ich gelesen habe. Und jetzt im Nachhinein frage ich mich, wie ich so lange ohne sie konnte! 

    Ich wusste schon beim Lesen: ich brauche die anderen Bände der Again-Reihe🥰😍

    Ich habe schon mega viel gutes von dieser Reihe und natürlich auch von Mona Kasten gehört, aber irgendwie bin ich noch nie dazugekommen, ein Buch von ihr zu lesen. Aber das wird sich von nun an ändern! 


    Auf den ersten Seiten war ich noch etwas skeptisch Sawyer gegenüber, aber das hat sich schnell gelegt. Ihr Vergangenheit hat sie stark geprägt, weshalb sie so rebellisch drauf ist. Aber das ändert sich, sobald sie Isaac näher kennenlernt.

    Isaac ist von Anfang an einfach zum Gernhaben. Er wirkt sehr unbeholfen und unsicher, aber die Geschichte zeigt, er kann auch anders. Eigentlich braucht er nur jemanden, der ihn so nimmt, wie er ist und ihm etwas Selbstsicherheit gibt. 

    Er ist einfach soo liebenswert, was sich in seinem Verhalten Sawyer gegenüber aber vor allem auch seinen Geschwistern und seiner Familie gegenüber zeigt. Isaac geht so süß mit seinen kleinen Geschwistern um und zeigt sich dort ganz anders als anfangs zu erwarten. 

    Die beiden sind zwar so unterschiedlich, ergänzen sich aber dafür perfekt. Sie heilen einander und helfen sich gegenseitig, sich selbst zu finden und zu akzeptieren.
    Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden sehr! 

    Ich glaube bisher hatte ich bei noch keinem Buch so viele Tränen in den Augen. Ich habe gefühlt das halbe Buch durchgeweint.
    Die Geschichte hat so viel Tiefgang, damit hatte ich nicht gerechnet. Nicht nur Sawyers Kindheit sondern auch Isaacs Vergangenheit haben mich echt getroffen. Es gab so viel Gefühl, entweder mir wurde ganz warm ums Herz oder ich hatte Tränen in den Augen. Die Figuren und ihre Geschichte ist mit so viel Herz und Gefühl formuliert und hatte doch so viel Teifgang, ich kam gar nicht klar…🥹

    Mir fehlen ein bisschen die Worte, um meinen gesamten Eindruck von diesem unglaublichen Buch zu verfassen, aber ich kann sagen, das ist auf jeden Fall ein absolutes Highlight für mich😍
    Ich habe mir den Epilog extra noch einen Tag aufgehoben, damit ich länger in diesem Buch verweilen kann! 🥰

    Ich kenne zwar die anderen Bände der Reihe noch nicht, aber das wird sich schleunigst ändern und ich sage nachdem ich dieses Buch gelesen habe: Die Again-Reihe ist eine klares Muss und „Feel Again“ bekommt eine eindeutige Leseempfehlung von mir! 💗💕


  2. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

    (700)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Taub

    Das Buch war so spannend das meine Fragen die sich im laufe der Geschichte aufgekommen sind, erst auf der letzten Seite komplett beantwortet wurde. Das finde ich an einem Thriller richtig gut, das dadurch die Spannung aufrecht erhalten wird und ich mir einen Teil der Geschichte erst im Kopf zusammenstellen kann und am Ende herauszufinden ob es stimmt oder komplett was anderes ist. Der Schreibstil ist unglaublich gut gehalten worden, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

  3. Cover des Buches Never Never (ISBN: 9783423718677)
    Colleen Hoover

    Never Never

    (444)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Never Never von Colleen Hoover und Tarryn Fisher ist definitiv eines der ungewöhnlichsten Bücher, die ich von Colleen Hoover gelesen habe.

    Die Grundidee hat mich anfangs ehrlich gesagt komplett verwirrt. Zwei Menschen, die plötzlich alle Erinnerungen verlieren, wirkt erst einmal ziemlich unrealistisch. Je weiter die Geschichte jedoch voranschreitet, desto mehr versteht man, warum das alles passiert. Natürlich bleibt das Ganze trotzdem eher außergewöhnlich, aber genau das hat die Geschichte für mich spannend gemacht.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass man nach und nach entdeckt, wie Charlie und Silas eigentlich waren, bevor sie ihre Erinnerungen verloren haben. Ihre Vergangenheit hat sich überraschend realistisch und greifbar angefühlt. Dadurch wurden die Figuren mit jeder Seite interessanter.

    Eigene Theorien darüber, was hinter allem steckt, hatte ich tatsächlich kaum. Ich habe mich einfach treiben lassen und war gespannt, welche Informationen als Nächstes ans Licht kommen.

    Der Schreibstil hat sich für mich ganz typisch nach Colleen Hoover angefühlt: flüssig, angenehm zu lesen und leicht wegzusuchten. Von Tarryn Fisher hatte ich vorher zwar noch nichts gelesen, aber die Zusammenarbeit der beiden Autorinnen hat für mich gut funktioniert.

    Das Buch würde ich insgesamt trotzdem etwas mehr als Romance einordnen, auch wenn die Mystery-Elemente einen großen Teil der Handlung ausmachen.

    Das Ende hat für mich gepasst und die Geschichte gut abgeschlossen. Insgesamt war Never Never zwar nicht eines meiner Lieblingsbücher von Colleen Hoover, aber definitiv eine spannende Abwechslung zu ihren sonstigen Romanen.

  4. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783492312950)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

    (1.102)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und das lag vor allem an dieser schrecklichen und egozentrischen Protagonistin. Tamara Goodwin ist eine verwöhnte, undankbare, vorlaute und rotzfreche Göre, die mir einfach nur höllisch auf den Senkel gegangen ist. Sie soll scheinbar 17 Jahre alt sein und gemäß ihren Aussagen fühlte sie sich doppelt so alt – im wahrsten Sinne des Wortes sagte sie «Aber in den letzten Monaten bin ich um Jahre gealtert.». Ah ja? Wo denn? Sie verhält sich wie eine Zwölfjährige, die mit der Situation und ihren Gefühlen nicht klarkommt. Von Reife keine Spur. Von den elendig langen Monologen und Erzählungen ganz zu schweigen. Es war zum Haareraufen. 

    Von allen anderen Charakteren waren höchstens noch ihre Tante und die Klosterschwester (ich glaube, ihr Name war Schwester Ignatius) interessant, da die beiden Personen etwas Geheimnisvolles umgaben. Die Tante im negativen und die Klosterschwester im positiven Sinne. Mehr kann ich dazu, aufgrund der Spoilergefahr, nicht verraten.

    Die Idee fand ich eigentlich recht interessant. Ich meine: Ein Tagebuch, dass die Zukunft zeigt? Das ist doch wirklich interessant. Leider war die Umsetzung mies, nicht sonderlich spannend oder gut durchdacht. Über das Tagebuch erfährt man nicht wirklich viel. Es ist einfach da. Woher es kommt? Wie es funktioniert? Das erfährt der Leser mit keiner Silbe. Es ist da. Punkt. Komm damit klar. Und Tamara selber hegt keinerlei Ambitionen hinter das Geheimnis des Tagebuchs zu kommen. Sehr schade.

    Die Geschichte an sich ist größtenteils langweilig und fade. Die Handlung plätschert vor sich hin und es geschieht nicht wirklich viel Interessantes. Stattdessen verliert sich die Autorin in Nebensächlichkeiten und vielen Wiederholungen. Die interessanten Dinge werden auf die letzten 100 Seiten gepresst. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag und das gut behütete Familiengeheimnis wird gelüftet. Bäm! Da hast du es! … Äh? Warum? WARUM tut die Autorin denn sowas? Ich begreife es nicht. Dieses Familiengeheimnis wäre ein toller Spannungsbogen gewesen, der sich durch die gesamte Geschichte hätte ziehen können. Aber nein, warum auch? 

    Der Schreibstil an sich – tja… Da die Geschichte aus Tamaras Sicht geschrieben wurde, passte der Schreibstil hervorragend zu dieser unreifen 17-Jährigen. Sorry, ich weiß, ich höre mich gerade sehr herablassend an, aber diese Hauptprotagonistin hat mir total die Geschichte vermiest. Ich kann ihr kaum etwas Positives abgewinnen – zumindest hatte sie mich gegen Ende etwas milder gestimmt und sie schien tatsächlich etwas reifer geworden zu sein.

    Fazit:

    Die unausstehliche Protagonistin und eine größtenteils langweilige Geschichte… Ich bin echt enttäuscht. Diese Geschichte hätte spannend werden können.

  5. Cover des Buches It was always love (ISBN: 9783499003158)
    Nikola Hotel

    It was always love

    (502)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990

    Nikola Hotel hat es wieder einmal geschafft eine Geschichte mit ganz viel Gefühl und Humor zu schreiben. Ich liebe es einfach ❤️

    Der Schreibstil war wunderbar. Ruhig und dennoch mitreissend. Das Buch hat mich von Beginn an gepackt.

    Die verarbeiteten Themen wie Neuanfänge, Freundschaften, die Liebe bringen eine gewisse Tiefe ins Buch. Und das Thema Cybermobbing ist aktuell und wichtig.

    Was mir jedoch noch sehr gut gefallen hat, waren die Handlettering-Illustrationen. Es bringt das gewisse Etwas mit sich. 😍

    Die Charaktere sind authentisch und liebevoll gestaltet. Ich habe mich vor allem in Noah verliebt. 🥰 

    Nach dem Vorfall mit dem Foto ist Aubree verletzlich und sensibel. Ich habe mit ihr mitgefühlt und ihren Weg zu sich zurück mit viel Herzklopfen verfolgt. Sie durchläuft eine grosse Wandlung.

    Noah wirkt manchmal etwas unnahbar, aber in anderen Momenten so sensibel. Auch er macht eine Wandlung durch, er lernt Verantwortung zu übernehmen.

    Die Dynamik zwischen den beiden war einfach so toll. Da sie eigentlich zwei völlig gegensätzliche Charaktere sind und sie sich gegenseitig anspornen.

    "It was always love" ist eine berührende und gefühlvolle New Adult Romance.  Ich kann sie allen empfehlen, die eine ruhige und dennoch intensive Geschichte mögen.

  6. Cover des Buches Für immer der Deine (ISBN: 9783453423954)
    Nicholas Sparks

    Für immer der Deine

    (831)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Logan Thibault ist Soldat und hat auf dem Schlachtfeld ein Foto von einer wunderschönen Frau gefunden. Ohne groß darüber nachzudenken behält er das Foto. Es dient ihm als eine Art Glücksbringer. 


    Die Zeit als Soldat nimmt sein Ende und Logan macht sich auf die Suche nach der Frau auf dem Foto. Durch einen Zufall, erfährt er wo er sie finden kann. 


    Die beiden lernen sich kenn und schnell stellt sich heraus, dass er Schicksal war, dass sich die beiden finden.


    Mein erster Nicholas Sparks Roman. Ich kenne den Film zu dieser Geschichte und war umso gespannter auf das Buch. Bis jetzt habe ich nur positives darüber gehört und wollte mir meine eigene Meinung dazu machen.


    Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Ich hatte Schwierigkeiten hineinzufinden und mich in die Geschichte fallen zu lassen. Erst nach einigen hundert Seiten habe ich es geschafft, mich mit dem Buch anzufreunden.


    Von Kapitel zu Kapitel wurde es dann besser und die Geschichte hat angefangen mich mitzureisen. 


    Im Großen und Ganzen, ein lesenswertes Buch, das ich jedem empfehlen kann, der eine schöne Liebesgeschichte lesen möchte.

  7. Cover des Buches Girl in Black (ISBN: 9783764170639)
    Mara Lang

    Girl in Black

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    AUTORIN
    Das Mara Lang meine absolute Lieblingsautorin ist, muss ich wohl nicht mehr erwähnen, jeder der mit folgt wird das schon bemerkt haben. Das liegt nicht nur an ihrem fesselnden und unvergleichbaren Schreibstil, sondern auch daran das sie ein herzlicher Mensch ist der die kleinen Dinge im Leben schätzt. Ich habe nun schon ein paar Autoren in meiner Bloggerzeit kennengelernt und neben ihr fällt mir nur eine ein, die sich so herzlich über Rezensionen freut und die Freude mit den Bloggern teilt. Ich habe immernoch jedes Mal ein mega Fan-Girl Moment wenn wir uns unterhalten und wir kennen uns (zumindest online) nun schon ein Jahr. Ihre Leidenschaft spürt man einfach in ihren Worten und Geschichten, und das macht die Bücher für mich so besonders.

    EIN BUCH ...
    ... das mich wieder total begeistert hat
    ... das unheimlich toll geschrieben wurde
    ... dass das Wohlfühlbuch unter den Mara Lang Büchern ist
    ... mit tollen Charakteren und spannendem Plot

    GESTALTUNG
    Das Cover spiegelt das Thema wieder - Tattoos und Mode, und dennoch hätte ich es mir wahrscheinlich im Laden nicht in die Hand genommen um den Klappentext zu lesen, zum Glück kaufe ich ich Mara's Bücher ja wegen des Autors und nicht wegen der Cover. Mein Glück als Coverkäufer.

    LIEBLINGSCHARAKTER
    Ich kann mich nicht entscheiden, mag ich die mutige Lia, den etwas naiven Nevio, den coolen Designer Gabriel, oder die treue Mavie am liebsten mag. Die Charaktere sind alle wieder enorm authentisch und sympatisch und haben mein Herz erobert.
    Mein heimlicher Favorit ist ist aber tatsächlich der Modedesigner Gabriel, es gibt einer Fremden eine Chance, nimmt nie ein Blatt vor den Mund und haut raus was er denkt, aber er ist sich nie zu fein seine Meinung zu revidieren, wenn er mal falsch gelegen hat.

    MEIN(E) HIGHLIGHT(S)
    Es gibt viele Highlights in diesem Buch, vielleicht Lias Model-Auftritt bei dem sie ihr wahres ich rauslässt, oder ihre Flucht aus der Heimat und vor ihrem Leben. Eigentlich könnte man jede Szene etwas entnehmen, dass sie zum Highlight macht, einfach weil sie auch alle so gut zusammenpassen. Spannend bzw. aufregend sind sowieso alle und einige halten einige Überraschungen parat.

    GEDANKEN & FAZIT
    Ich wusste nicht genau was mich erwartet, im ersten Moment passen Mode und Mafia in meinem Kopf nicht wirklich zusammen und im zweiten Moment war mir klar, wie perfekt das in wirklichkeit passt. Der Verlauf der Geschichte war spannend und hielt einige Überraschungen parat wodurch nur wenig vorhersehen konnte.
    DIe Charaktere waren alle wieder mega, dennoch hatte ich stellenweise mit Lia ein paar Probleme, für eine Frau die ewig unterdrückt wurde und keine Meinung haben durfte ist sie mir oft zu egoistisch gewesen. Aber auch da: wenn man drüber nachdenkt wo sie herkommt macht das auch absolut Sinn. Und So ist für mich das ganze Buch: erstmal etwas was man nicht erwartet, dass keinen Sinn macht und im Verlauf des Plots und der Entwicklung ist doch alles so logisch. Ich liebe auch wie alles immer aufeinadner abgestimmt ist, und auch vergangene Szenen später nochmal aufgenommen werden, die Strukturen sind so echt, das viele Geschichten auch echt sein könnten.
    Alles in allem wieder ein geniales Buch, für mich aber im Vergleich zu allen anderen Büchern von Mara Lang, die ich bisher gelesen habe, waren noch spannender, noch emotionaler und noch aufwühlender gewesen sind bekommt dieses Buch nur 4,5 von 5 Elfen 🧝🏼‍♀️🧝🏻‍♂️🧝🏻 hätte ich das Buch aber früher oder unabhängig gelesen, hätte es die volle Punktzahl bekommen! Ich nenne es gerne "das Wohlfühlbuch" unter den Mara Lang Büchern.

  8. Cover des Buches Entführt - Bis in die dunkelste Nacht (ISBN: 9783963570469)
    Mila Olsen

    Entführt - Bis in die dunkelste Nacht

    (89)
    Aktuelle Rezension von: naomiserafina

    Schon das erste Buch hat mir sehr gefallen und einen besonderen Platz in meinem Herzen. Doch da der zweite Band im Grunde die gleiche Geschichte aus Brendans Sicht erzählt, hat er mich noch einmal auf eine ganz andere Weise berührt. Brendan ist ein ganz spezieller Charakter und ihn hier noch besser kennenzulernen, hat die gesamte Geschichte für mich noch schöner und intensiver gemacht.

    Ein kleiner Kritikpunkt sind auch diesmal die sehr langen Kapitel. Ich mag es lieber, wenn ich in einer Lesepause ein Kapitel beenden und beim nächsten Mal frisch in ein neues starten kann. Die Kapitel ziehen sich manchmal etwas. 

    Trotzdem hat mich das Buch berührt und begeistert und ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten beiden Bände der Reihe.

  9. Cover des Buches Stigmata (ISBN: 9783401508306)
    Beatrix Gurian

    Stigmata

    (297)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der Jugendthriller „Stigmata: Nichts bleibt verborgen“ ist ein Projekt der deutschen Autorin Beatrix Gurian, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Erol Gurian realisierte. In dem Roman spielen alte Fotos eine entscheidende Rolle. Bevor das Buch erschien, entwickelte sich in einem Gespräch zwischen der Schriftstellerin und ihrer Agentin die Idee, diese Fotos tatsächlich abzubilden. Glücklicherweise ist ihr Mann hauptberuflich Fotograf und war sofort bereit, seinen kreativen Beitrag zu leisten. Die Motive ergaben sich aus der Geschichte, an einigen Stellen passte Beatrix Gurian diese jedoch den Ergebnissen ihres Shootings an. Auf diese Weise entstand ein einzigartiges Gesamtwerk, in dem die Fotos von Erol Gurian mehr als Illustrationen sind.

    Emmas letzte Worte an ihre Mutter waren hässlich. Leider kann sie sie nicht zurücknehmen, denn ihre Mutter verunglückte bei einem Autounfall. Seit zwei Wochen verbarrikadiert sich Emma in ihrer Wohnung, zerfressen von Schuld und Kummer. Das penetrante Klingeln an der Tür ignoriert sie. Als das Läuten endlich aufhört, liegt auf ihrer Schwelle ein Päckchen. Es enthält ein altmodisches Fotoalbum, aus dem alle Fotos entfernt wurden. Bis auf eines. Auf der letzten Seite klebt eine Fotografie, die ihre Mutter als Kleinkind zeigt. Darunter steht in Druckbuchstaben „Wenn du wissen willst, wer die Mörder deiner Mutter sind, meldest du dich an“. Ein beigelegtes Prospekt führt Emma zu einem elitären Jugendcamp in einem alten Schloss. Was hat das mit dem Tod ihrer Mutter zu tun? Wieso behauptet der unbekannte Absender, sie sei ermordet worden? Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, meldet sich Emma für das Camp an und erreicht wenige Wochen später das mysteriöse Schloss. Doch die Geheimnisse ihrer Mutter sind tief vergraben und schon bald gerät Emma selbst in tödliche Gefahr…

    „Stigmata: Nichts bleibt verborgen“ weist erstaunlich viele Parallelen zu einem Slasher-Horrorfilm auf. Diese Erkenntnis überrascht mich selbst, denn anfangs war es lediglich die Ausgangssituation des Romans, die mich an dieses Filmgenre erinnerte: vier Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren werden unter einem Vorwand in ein baufälliges, einsam gelegenes Jagdschloss gelockt und müssen ihre Handys an drei Betreuer_innen abgeben. Ich hätte ja schon da schnurstracks kehrt gemacht, weil ich sofort roch, dass irgendwas faul ist, aber natürlich hat unsere Protagonistin und Ich-Erzählerin Emma legitime Gründe, zu bleiben. Schließlich will sie herausfinden, wer ihre Mutter ermordete und warum. Je länger ich über das Buch nachdachte, desto deutlicher entpuppte sich der weitere Verlauf ebenfalls als Slasher-Reminiszenz. Die Teenager werden zunehmend Opfer seltsamer Ereignisse, die darauf schließen lassen, dass jemand ihnen Böses will. Emma betreibt unterdessen Nachforschungen, schnüffelt herum und entdeckt geschickt platzierte Hinweise, die ihr klarmachen, dass sie absolut nichts über die Vergangenheit ihrer Mutter weiß. Dennoch entzieht sich ihr des Rätsels Lösung, bis der Täter entscheidet, die Situation eskalieren zu lassen und es zum Showdown kommt. Diese Handlungsstruktur findet man in verschiedenen Abwandlungen sehr häufig in Slasherfilmen. Das entscheidende Element darin ist die fehlende Kontrolle der Opfer. Beatrix Gurian gaukelt ihren Figuren, vor allem Emma, in „Stigmata“ die Illusion von Kontrolle vor, bis diese Illusion durch den großen Auftritt des Täters zerplatzt und sie ihm plötzlich hilflos gegenüberstehen. Emma glaubt, sie käme der Antwort, was wirklich mit ihrer Mutter geschehen ist, durch ihre eigenen Bemühungen näher, in Wahrheit folgt sie jedoch nur den Brotkrumen, die der Antagonist absichtlich hinterlässt. Für mich erklärt diese Analyse, wieso mir Emmas Spurensuche von Beginn an merkwürdig ziellos erschien und ich ihre Prioritäten nicht nachvollziehen konnte, obwohl ich den Thriller durchaus spannend fand und die involvierten Fotos die schaurige Atmosphäre des Settings vorteilhaft unterstützen. Gurian konnte Emma nicht erlauben, eigenständig Fortschritte zu machen, weil sie ihr dadurch mehr Kontrolle zugestanden hätte, als sie angesichts des nahenden Showdowns haben durfte. Zusätzlich bringt sie Leser_innen von „Stigmata“ in eine Position, in der sie Emma überlegen sind, indem sie eine zweite Zeitlinie eröffnet, die die Kindheit und Jugend ihrer Mutter thematisiert und eine Einordnung der Fotografien ermöglicht. Ich fand diese Entscheidung unglücklich, weil ich lieber mit Emma zusammen gerätselt hätte, statt ihr in einigen Punkten voraus zu sein. Meine Unwissenheit hätte der offenbarenden Konfrontation mit dem Täter mehr Gewicht verliehen, die auf mich so wie sie ist etwas lahm wirkte. Ähnlich wie in einem Slasherfilm streifte Beatrix Gurian die sich anbietende Systemkritik lediglich und richtete das Finale von „Stigmata“ beinahe völlig auf ihren Bösewicht aus, dessen Handlungsweise mich nicht so recht überzeugen wollte. Da wäre mehr drin gewesen.

    Ich mag Slasher-Horror. Ich mochte auch „Stigmata: Nichts bleibt verborgen“. Die spezifische Handlungsstruktur, die die Filme ebenso auszeichnet wie das Buch, enthält jedoch einige Fallstricke, die, bleiben sie unbeachtet, dazu führen, dass diese Form der Unterhaltung niemals die vorderen Plätze meiner Favoritenliste füllen wird. „Stigmata“ ist ein kurzweiliger, angemessen dramatischer Jugendthriller, dessen Geschichte mir insgesamt weniger imponierte als die Kulisse und die Eindrücke, die ich durch die integrierten Fotos gewann. Beatrix Gurian gelang es, mir eine unterhaltsame Lektüre zu schenken, aber meiner Meinung nach blieb sie hinter dem tatsächlichen Potential ihrer Geschichte zurück, weil sie sich zu sehr auf Einzelschicksale konzentrierte, statt die Frage nach der hintergründigen Verantwortlichkeit aufzuwerfen. Nichts bleibt verborgen – vergolten wird hingegen längst nicht alles.

  10. Cover des Buches Der Verdacht (ISBN: 9783257601312)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Verdacht

    (348)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Darum gehts: Der Kommissär Bärlach liegt im Krankenhaus und liest einen Artikel über einen Nazi-Arzt, der ohne Narkose Menschen operierte. Ein Freund besucht den Kommissär, diesem kommt der Arzt sehr bekannt vor.

    Meinung: Das Buch ist mit 120 Seiten sehr kurz und trotzdem schafft der Autor es, die Personen zu skizzieren, den Verdacht aufzubauen und eine Spannungskurve zu kreieren. Entgegen anderer Werke des Autors hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Das Ende hatte nochmal einen ordentlichen Twist, den ich nicht habe kommen sehen. Wer Klassiker und/oder Kriminalromane mag, sollte sich dieses Buch mal anschauen! 

  11. Cover des Buches Idol - Gib mir dein Herz (ISBN: 9783736307834)
    Kristen Callihan

    Idol - Gib mir dein Herz

    (264)
    Aktuelle Rezension von: Cookie02

    Dies ist der zweite Teil der "Idol"-Reihe und wird abwechselnd aus den Perspektiven von Sophie und Gabriel erzählt. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und behandelt ein anderes Paar.

    Der Anfang der Geschichte hat mir sehr gefallen, ich mochte den frechen Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten und ihr unkonventionelles Kennenlernen. Zugleich hat mir gefallen, wie gut beide den jeweils anderen einschätzen und lesen konnten, sodass man als lesende Person sofort ihre Verbindung gespürt hat. Ich mochte auch die Thematik um Paparazzi, Sensationsgier und was das Interesse der Medien bei Menschen des öffentlichen Lebens anrichten kann, das hier mehrfach aufgegriffen wurde. Die Nebencharaktere, die in anderen Büchern der Reihe eine Hauptrolle spielen, waren mir sehr sympathisch und ich mochte das Gefühl von Familie, das sie sich gegenseitig gaben.

    Im Verlauf der Handlung hat sich die Entwicklung der Charaktere für mich ein bisschen im Kreis gedreht und sie kam mir insgesamt zu lang gezogen vor. Ich denke, ein paar Seiten weniger hätten dem Tempo der Geschichte gut getan. Außerdem sind mir die familiären Hintergründe der beiden Protagonisten ein bisschen zu knapp angerissen geblieben. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten, sowohl von den humorvollen Passagen, als auch von den emotionalen oder dramatischen Momenten.

    Fazit:
    Eine schöne Liebesgeschichte im Musikgeschäft, jedoch ohne eine:n Musiker:in in der Hauptrolle. Ich mochte den Humor und die in der Geschichte angesprochenen Themen und kann eine klare Empfehlung aussprechen.

  12. Cover des Buches Let's be wild (ISBN: 9783745703450)
    Nicole Böhm

    Let's be wild

    (182)
    Aktuelle Rezension von: Tokki_Reads

    Für Shae beginnt ein neues Kapitel: Sie tritt eine Stelle bei der angesagtesten Influencer-Agentur in New York an – ein Job, von dem sie immer geträumt hat. Damit tritt sie nicht nur in die Fußstapfen ihres Onkels, der gleichzeitig ihr großes Vorbild und Mentor ist, sondern erhofft sich auch, einen echten, positiven Einfluss auf die Welt der sozialen Medien zu nehmen. Voller Idealismus zieht sie in die glitzernde Metropole, doch bald merkt sie, dass gute Absichten allein nicht ausreichen, um in dieser Stadt zu bestehen.

    Auch ihr bester Freund Tyler wagt gemeinsam mit ihr einen Neuanfang. Beide stehen vor der Herausforderung, sich in einer Welt zu behaupten, die oft oberflächlicher ist, als sie zunächst geglaubt haben. Und sie sind nicht allein: Shaes Kollegin Ariana und die ambitionierte Fotografin Evie kämpfen ebenfalls um ihren Platz in der Stadt, die niemals schläft. Jede von ihnen hat ihre eigenen Träume, Hoffnungen und Zweifel – und jede muss auf ihre Art Rückschläge verkraften, Zweifel überstehen und lernen, sich selbst treu zu bleiben.

    Doch so unterschiedlich sie auch sind, eines eint die vier jungen Menschen: ihre Freundschaft. Sie gibt ihnen Halt, Mut und neue Kraft. Inmitten von beruflichem Druck, persönlichen Hürden und einer Stadt, die einem oft mehr abverlangt, als man bereit ist zu geben, erinnert sie sie daran, dass echte Verbindungen wichtiger sind als Followerzahlen und Reichweite.



    Anfangs war ich etwas überwältigt von der Vielzahl der Hauptfiguren, doch nach einer Weile fand ich mich gut in ihre Geschichten ein. Jeder Charakter ist liebevoll gezeichnet und bringt eigene Themen mit. Besonders schön fand ich, dass hier nicht wie so oft eine romantische Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht. Stattdessen rückt die Freundschaft zwischen den Figuren in den Fokus – und genau das macht das Buch so besonders. Es geht um Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und darum, sich selbst in einer lauten Welt nicht zu verlieren.

  13. Cover des Buches Someone to Stay (ISBN: 9783736314528)
    Laura Kneidl

    Someone to Stay

    (390)
    Aktuelle Rezension von: Veezi

    Dieser Band hat mich komplett abgeholt. Die beiden Protagonisten waren einfach bezaubernd, zuckersüß, echt! Dieser Band hat mich für die beiden vorherigen total entschädigt und ich hatte vorher echt hart überlegt, ob ich es überhaupt lesen soll. Aber was ich da verpasst hätte! Die Geschichte hatte alles, was einen glücklich macht. Große Gefühle, krasse Wendungen und viel Knistern. 

  14. Cover des Buches Alleine bist du nie (ISBN: 9783404174706)
    Clare Mackintosh

    Alleine bist du nie

    (101)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    der Autorin, aber auch das fand ich sehr gut.

    Es beginnt mit ganz alltäglichem, eher langweiligen Leben. Die Protagonistin Zoe, geschieden, zusammen mit einem neuen Partner und Ihren zwei erwachsenen Kindern, fährt wie jeden Tag mit der U-Bahn zu ihrer etwas öden Arbeit. Eines Tages entdeckt sie ihr Foto in einer Zeitungsannonce, daneben eine unbekannte Telefonnummer, die dann auch ins „Nichts“ führt. Eine Verwechslung? Zoe fühlt sich beobachtet und wird zunehmend verunsicherter, zumal sie bei der Polizei nicht so richtig ernst genommen wird.

    Soweit so gut. Es ist ein eher ruhiger Thriller, der seine Wirkung auch erst nach und nach entwickelt. Sehr gut gezeichnet nicht nur Zoe und Ihre Familie, sondern auch Kelly Swift, die in Ihrem Job bei der Polizei nicht so richtig weiterkommt. Wo sie nun wann gearbeitet hat, ist etwas verwirrend für mich gewesen, braucht es aber auch nicht zum weiteren Verständnis.  Es werden immer mehr Spezialeinheiten in London eingerichtet, aber sie wird nie berücksichtigt; gilt sie doch als zu großes Risiko. Warum? Auch das müsst Ihr selber lesen…. 😊

    Kursiv geschrieben erfährt der Leser auch einiges vom Täter, der so seine Gedanken und Motive/e nach und nach erzählt. „Ich sehe Dich, aber Du siehst mich nicht. Alleine bist Du nie…..“ Hinweise auf „wer ist das nun“ gibt es allerdings nicht.

    Ich fand das sehr gut gemacht – ein bisschen sehr langsam am Anfang, dann aber zunehmend spannend und es braucht für mich auch keine blutrünstigen Killer, viel Gewalt oder Blut.

    Auch finde ich das Ende folgerichtig zusammengeführt, auch wenn ich lange selber nicht wusste, was ich denn nun wem glauben soll. Der Hammer ist allerdings der Epilog – das hat mich doch sehr, sehr überrascht.

     

     

     

  15. Cover des Buches Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 1: Die vergessenen Akten (Bände 1-3) (ISBN: 9783958344662)
    Andreas Suchanek

    Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 1: Die vergessenen Akten (Bände 1-3)

    (264)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Spannend und packend – ein gelungener Auftakt! 

    „Ein MORDs-Team – Der Fall Marietta King 1 – Die vergessenen Akten (Bände 1-3)“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Die Geschichte ist voller unerwarteter Wendungen, die den Leser von Anfang an fesseln. Die vier Hauptcharaktere – Mason, Olivia, Randy und Danielle – sind wunderbar unterschiedlich, was zu einer erfrischend dynamischen Gruppendynamik führt. Ihre individuellen Persönlichkeiten machen sie für den Leser greifbar, und ihre Zusammenarbeit bei der Aufklärung des mysteriösen Mordfalls ist sowohl spannend als auch unterhaltsam.

    Besonders gut hat mir gefallen, wie das MORDs-Team nicht nur mit dem aktuellen Fall konfrontiert wird, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer eigenen Familien aufdeckt. Das sorgt für eine zusätzliche, emotionale Tiefe, die die Geschichte noch fesselnder macht. Der Mordfall aus der Vergangenheit, der sich mit den aktuellen Ermittlungen verwebt, bringt einen weiteren, packenden Aspekt in die Geschichte.

    Die Autorinnen schaffen es, geschickt Spannung aufzubauen und den Leser kontinuierlich mit neuen Informationen zu versorgen, ohne zu viel zu verraten. Es gibt immer neue Fragen, die die Neugier wecken.


    Fazit: Ein solider und spannender Auftakt der „Ein MORDs-Team“-Reihe, der eine interessante Mischung aus Krimi und Teenager-Abenteuer bietet. Wer komplexe, gut durchdachte Rätselgeschichten liebt, kommt hier definitiv auf seine Kosten!

  16. Cover des Buches Karibische Affäre (ISBN: 9783455019926)
    Agatha Christie

    Karibische Affäre

    (154)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Buchgarten

    konnte mich wieder begeistern ie.

    Ich liebe „Miss Marple " - eine unscheinbare, strickende alte Dame. Eine stille Zuhörerin, der die Menschen gerne ihre Gedanken mitteilen und sie vollkommen unterschätzen. Ihre Menschenkenntnis, ihre Beobachtungsgabe ihre ruhige Art und ganz besonders sticht für mich heraus, das sie meist eher im Hintergrund bleibt.

    Nicht so in „Karibische Affäre" - hier übernimmt sie eine aktivere Rolle.

    Auf einer tropischen Insel stirbt ein Mann und Miss Marples Spürsinn schlagt gleich Alarm. Sodass sie aktiv nach Unterstützern sucht um einen befürchteten weiteren Mord zu verhindern.

    Ein Cosy Crime Krimi mit typischer Whodunit Struktur, überraschenden Wendungen und natürlich das Sammeln von subtilen Hinweisen die für mich immer wieder den Reiz von Rätselkrimis ausmachen.

    Der Roman besticht für mich wieder durch eine Mischung aus Spannung, psychologischer Finesse und charmantem tropischen Flair.

    Das eintauchen in die damalige Lebenswirklichkeit einerseits faszinierend aber auch bedrückend z.B im Hinblick auf ihre Schattenseiten (Kominalismus, Rassismus) ...

    Die Aktualität, die sich beispielsweise durch die Übertragbarkeit auf die heutige Zeit, z.B. was die „Wirkungsweise und die Wirksamkeit" von Gerüchten betrifft ... lassen mich immer wieder neue Dinge entdecken die mich dazu verleiten mich näher mit ihnen zu beschäftigen.

    Insgesamt wieder ein typischer Rätselkrimi der mich gut unterhielt.

  17. Cover des Buches Winterzauberküsse (ISBN: 9783596522873)
    Sue Moorcroft

    Winterzauberküsse

    (155)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Winterzauberküsse von Sue Moorcroft ist der erste Band der Reihe "WinterWeihnachtsZauber" aus dem Fischer Verlag

    Hutmacherin Ava geht mit einer Freundin auf eine Londoner Vorweihnachtsparty und trifft Sam. Nun soll Ava für Sams schwerkranke Mutter Wendy einen Hut kreieren, er möchte ihr damit eine Freude bereiten. Als Wendy in Avas Studio kommt, um sich beraten zu lassen, glaubt sie voller Freude, dass Sam und Ava ein Paar sind. Deshalb bittet Sam Ava, einfach so zu tun, als würde das der Wahrheit entsprechen, wenigstens in der Vorweihnachtszeit…   


    In Winterzauberküsse hat mir der locker, leichte Erzählstil gut gefallen und ich habe die Geschichte trotz einiger Längen gern verfolgt, weil bestimmte dramatische Szenen für Spannung gesorgt haben. 

     

    Heutzutage ist leider ist die Hutmacherei etwas in Vergessenheit geraten, aber wer sich dafür interessiert, bekommt in diesem Buch eine bunte Vielzahl an Modellen und Materialien aufgezeigt, die meiner Meinung nach auch gut auf das Cover gepasst hätten. 

    Die Protagonisten Ava und Sam sind sympathisch, es ist schnell absehbar, dass sie ein Paar werden, aber der Weg dahin ist auch mit Stolpersteinen gespickt. Sue Moorcroft schafft es, die Atmosphäre trotz Problemen mit dem Ex mit Romantik zu füllen und sie macht auch die Nebenfiguren gut sichtbar. Dazu gehört ein Unsympath, der grässliche Harvey, der mit seiner perfiden Idee, pikante Fotos von Ava ins Netz stellen zu wollen, für Dramatik sorgt. Damit werden die Schattenseiten von sozialen Medien aufgezeigt, die man nicht unterschätzen sollte.  

     

    Bei dieser Geschichte geht es um Liebe und Freundschaft und die Angst um liebe Verwandte und man wird auf leichte Weise unterhalten. Das Buch zeigt, dass romantische Verliebtheit allein nicht ausreicht, sondern auch Vertrauen nötig ist, um eine Liebe auf eine feste Basis zu stellen.  
     

    Wer eine winterliche, romantische Liebesgeschichte sucht, bei der man mit einer Kuscheldecke wohlig abschalten kann, ist hier gut bedient.


     

     

  18. Cover des Buches Der Tod der Schlangenfrau (ISBN: 9783954415427)
    Ulrike Bliefert

    Der Tod der Schlangenfrau

    (13)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    In „Der Tod der Schlangenfrau“ verbindet Ulrike Bliefert gekonnt historische Fakten mit einem ungewöhnlichen spannenden Kriminalfall, der zwar im Berlin Ende des 19. Jahrhunderts spielt, jedoch eng mit den ostafrikanischen Kolonien des Deutschen Reichs zusammenhängt.

    Kurz zum Inhalt:
    Während die Fotografin Auguste Fuchs im Atelier Aufnahmen einer ägyptischen Szenerie macht, wird die Schlangenbeschwörerin ermordet. Obwohl sie genau diesen Moment festgehalten hat, anerkennt die Polizei das Foto nicht als Beweismittel und verdächtigt den Falschen. Doch der Kriminalassistent sieht den Fall klarer und unterstützt Auguste bei der Suche nach dem wahren Mörder.

    Das Cover mit der Schlangenbeschwörerin, im Hintergrund Berliner Häuser, zudem der Titel in verschnörkelter Schrift, stimmt gut auf die Lektüre ein. Das Buch erschien 2020 im KBV Verlag. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, verfügen weder über Zeit- noch Ortsangaben. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die Sprache ist, neben dem Berliner Dialekt, der das Lokalkolorit verdeutlicht, der Zeit ausgezeichnet angepasst, einerseits durch Verwendung altmodischer Ausdrücke, als auch von Begriffen, die der heutigen Political Correktness nicht mehr entsprechen, den damaligen Zeitgeist jedoch deutlich machen, ebenso wie Hinweise auf zeitgenössische Literatur, Zeitungsausschnitte, u.v.a.m. Sehr interessant ist auch das Nachwort, das ergänzende geschichtliche Fakten enthält. Sehr aufschlussreich und die Atmosphäre unterstreichend sind die detaillierten Informationen zu diesem Buch, die man unter www.augustekrimi.de findet.

    Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, die jedoch in reale Ereignisse eingebettet ist. Die „Erste Deutsche Kolonialausstellung“ fand tatsächlich 1896 im Treptower Park statt. Im Rahmen dieser diskriminierenden „Völkerschau“ wurden Menschen aus den deutschen Kolonien, darunter Namibia, Kamerun und Togo, vor einem Millionenpublikum zur Schau gestellt. Diese Kolonien dienten vorwiegend wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen des Deutschen Reiches, führten aber auch zu Konflikten und Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung.

    Ich wurde ab den ersten Seiten voll in die Handlung hineingesogen. Sympathische Protagonistinnen, ein atmosphärisch beschriebenes Umfeld und versierte technische Informationen zum Stand der Fotografie in der damaligen Zeit. Die Mordermittlung verläuft schließlich mehr oder weniger parallel – einerseits die polizeilichen Befragungen, andererseits die Bestrebungen von Auguste und ihrer Familie, dem Beschuldigten zu helfen, der es aufgrund Augustes Beweisfoto definitiv nicht gewesen sein kann. Je mehr recherchiert wird, desto deutlicher wird, dass jemand dahinter steckt, der verhindert möchte, dass in Afrika begangene Untaten nicht ans Tageslicht kommen. Die stetigen Perspektivenwechsel gestalten die Handlung abwechslungsreich und steigern die Spannung. Man tappt bis zum dramatischen Finale im Dunkeln, bis die für die Morde verantwortliche Person gefasst wird.

    Die Charaktere sind sympathisch, wirken authentisch und lebendig. Die Frauen entsprechen wohl nicht dem Durchschnitt der damaligen Zeit, sondern eher denjenigen, die fortschrittlicher, emanzipierter denken. Insbesondere Auguste verkörpert die neue Generation. Sie übt einen Beruf aus, fährt Rad und will nicht nur Frau und Mutter sein. Dennoch, der Liebe ist sie nicht abgeneigt. Dass auch etwas Romantik mit im Spiel ist, ist das Tüpfelchen auf dem i. Im Übrigen sind auch die Nebenfiguren gut vorstellbar.

    Mich hat das Buch wirklich begeistert, weil es mich in eine Zeit entführt hat, von der ich bis dato wenig wusste, insbesondere was die deutsche Kolonialpolitik anbelangte bzw. den Umgang mit der afrikanischen Bevölkerung. Zudem ist auch der Kriminalfall gut aufgebaut und überraschte mit der Lösung. In diesem Sinne spreche ich eine unbedingte Leseempfehlung aus und vergebe 5 Sterne!

  19. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

    (102)
    Aktuelle Rezension von: Sacura

    Kera wird umgebracht und erhält von der nordischen Göttin Skuld ein zweites Leben als Crow, dank des attraktiven Wikingers Vig. Doch was bedeutet dieses neue Leben für Kera, eine Ex-Marine, die plötzlich mit einem Haufen Mädels zusammenlebt, die recht allergisch gegen Keras Organisationsversuche sind? Zum Glück steht Vig ihr auch in diesem Leben zur Seite.

    Ich kann nichts anderes sagen, als das ich dieses Buch absolut liebe. Mittlerweile habe ich es über die Zeit immer wieder gelesen und werde jedes Mal wieder sofort in die Welt eingesaugt. Zu Beginn ist man genauso verwirrt wie Kera, die anfangs so gar keine Ahnung hat, was vor sich geht und lernt mit ihr die neue Welt kennen. Mit ihrer Haltung kommt sie nicht nur bei den Anderen anfangs nicht gut an, auch ich war teilweise etwas verwirrt, aber das tut der Verbindung zum Buch keinen Abbruch, da diese Phasen entweder zu komischen Situationen führen oder Vig sie abfedert. Ein besonderes Highlight für mich war Brodie, die mir teilweise leider zu wenig vorkam, aber wenn, dann richtig. 😊

    Zusätzlich hat das Buch noch einen Handlungsstrang, der in den nächsten Büchern fortgeführt wird und eine größere Bedrohung verfolgt, aber das hätte ich meist gar nicht gebraucht. Man hat auch so genug Unterhaltung mit den Jungs und Mädels. 😂

    Große Empfehlung an alle. 🥰

  20. Cover des Buches Nur für dein Leben (ISBN: 9783442495375)
    Harlan Coben

    Nur für dein Leben

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Julien89

    "Nur für dein Leben" ist erst mein zweites Buch des Autors Harlan Coben und ich bin schon vollends begeistert von ihm.

    Kurz aber erstmal zur Story: David hat seinen eigenen Sohn ermordet und wandert in den Knast. Fünf Jahre später taucht ein Bild auf, auf dem sein Sohn aber lebendig zu sehen ist.

    Harlan Coben hat einen unverwechselbaren, einfach brillanten Schreibstil. Er fesselt einen, von der ersten Seite an und lässt einen nicht mehr los. Ich habe dieses Buch durchgesuchtet, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen😁

    Die Protagonisten sind super dargestellt und ich glaube bei den meisten kann man auch ihr handeln vollkommen nachvollziehen. Nur die Ermittler Max und Sahra gingen mir am Anfang so auf den Geist mit ihrer Art😅 Ich glaube, hätten die mich befragt, ich hätte die erwürgt😂

    Die Spannung ist von Seite eins an vorhanden, dazu die kurzen Kapitel und schwupp ist das Buch durch😁 Die Schreibart ist etwas ernster gehalten wie bei "In tiefster Nacht", trotzdem kommen die sarkastischen Kommentare nicht zu kurz😁

    Was soll ich noch sagen? Ich hole mir aufjedenfall die restlichen Bücher des Autors und gebe hier eine ganz klare Leseempfehlung😁

  21. Cover des Buches Nächte, in denen Sturm aufzieht (ISBN: 9783839897126)
    Jojo Moyes

    Nächte, in denen Sturm aufzieht

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    Schon ewig habe ich kein Buch mehr von Jojo Moyes gelesen oder gehört – das musste sich ändern! „Nächte, in denen Sturm aufzieht“ lag schon eine ganze Weile auf dem SuB, aber ich habe mich für das Hörbuch entschieden – wie immer gelesen von der wunderbaren Luise Helm, der ich einfach zu gern zuhöre.

    „Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist die Neuauflage eines der früheren Romane von Jojo Moyes, was man dem Buch ein bisschen anmerkt. Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen, allerdings zieht sie sich in der Mitte ein wenig und ist nicht so fokussiert wie in Moyes‘ späteren Büchern. Auch gab es für mich beim Hören keine großen Überraschungen oder Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

    Trotzdem hat mir das Hörbuch gut gefallen. Nicht nur, weil es so unfassbar gut gelesen ist, sondern auch, weil die Geschichte mit ihren vielen verschiedenen Charakteren und dem wundervollen Setting im verschlafenen Silver Bay in Australien einem einfach die Seele streichelt. In ruhigen, seichten Wellen schwappt sie über einen hinweg und reißt einen gelegentlich mit – ohne einen jedoch in allzu tiefe Gewässer zu reißen.

    Dabei gibt es neben vielen verschiedenen Sichtweisen eine gute Brise Drama, beschauliches und mal nicht so beschauliches Kleinstadtleben, natürlich auch die ein oder andere Romanze und Wale und Delfine. Eine schöne Mischung, die trotz des nicht immer vorhandenen Spannungsbogens dafür sorgt, dass man dranbleibt und sich im Zuhören verliert.

    „Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist daher für mich vielleicht nicht das stärkste Buch aus der Feder von Jojo Moyes, aber definitiv ein schöner Roman zum Wegträumen und Wohlfühlen.

  22. Cover des Buches Der vergessene Strand (ISBN: 9783499266645)
    Julie Peters

    Der vergessene Strand

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein richtig schöner Schmöker! Es geht um Amelie, die von ihrem Freund betrogen wurde. Schlimm genug, aber nun erwartet die andere Frau auch noch ein Kind von Amelies Lebensgefährten! Amelie braucht eine Auszeit und reist nach Wales. Dort möchte sie an ihrem Buch arbeiten und über eine Frau recherchieren, die dort vor über 100 Jahren lebte. 

    ❤️ ❤️ 

    Ich mag grundsätzlich Bücher sehr gerne, die auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen spielen und wo sich dann die Vergangenheit irgendwie mit der Gegenwart verknüpft. Das geschieht auch hier. 

    Amelie erfährt immer mehr über zwei Schwestern, die vor über 100 Jahren in Pembroke lebten und sie fühlt sich immer verbundener mit ihnen. Und Amelie kommt dabei auch ihrer eigenen Familiengeschichte auf die Spur. 

    Es war einfach schön, mitzuverfolgen, was Amelie herausfindet und wie das alles ihr eigenes Leben beeinflusst. 

    Auch hat mir sehr gut gefallen, dass Amelie nach dem Fremdgehen ihres Freundes nicht direkt einen klaren Schlussstrich zieht, sondern dass man ihre Zerrissenheit deutlich herauslesen kann. Das hat es für mich sehr glaubhaft gemacht. 

    Ich hatte einfach viel Spaß beim Lesen und habe mich mit diesem Buch in eine andere Zeit hineinlesen können ❤️ 

  23. Cover des Buches Knipsen oder Fotografieren? | Folge 11: Der umfassende Fotokurs für Einsteiger (ISBN: B01DE1ODE0)
  24. Cover des Buches 52 Foto-Aufgaben: Band 2 (ISBN: 9781482793222)

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