Bücher mit dem Tag "fotobuch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fotobuch" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Japanese Photobooks of the 1960s and '70s (ISBN: 9781597110945)
  2. Cover des Buches Riesenhunger (ISBN: 9783868832280)
    Christopher Boffoli

    Riesenhunger

    (1)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Riesenhunger ist ein „Coffee-Table-Book“ und ein grandioses – wobei ich diese Art Buch ohnehin liebe und regelmäßig „umschichte“, nach Raum (ich habe WC-„Coffee-Table-Books“…, nach Anlass, Jahreszeit etc.). Die kleinen Szenen mit den Lebensmitteln und den Figuren sind herrlich; im später verlinkten Artikel im Spiegel steht „Spielzeug“, es dürfte sich aber eher um Modellbau-Miniaturen handeln. Sie fügen sich perfekt in die arrangierten Lebensmittel ein, da finden sich die Maler mit Leitern und Pinseln zwischen dem grünen Spargel, da ernten chinesische Mini-Reisbauern das Salz von Pralinés, man ertappt das Paar beim Kuscheln in Muscheln. Wichtig dazu: die Kommentare. Nicht zu gewollt witzig, aber doch eindeutig so, dass man sich wie vor einem „Still“ in einem Film fühlt, direkt in der Szene landet.
    Lieblinge? Bei mir immer je nach Stimmung und Vorkommnissen. Zum Beispiel habe ich zum Wochenende hin garantiert Verwandte der Menschen von Bild 52 getroffen, die die Ent-Etikettierung von Birnen zu viert vornehmen, mit Leiter, Spachtel, Schubkarre zum Etiketten-Abtransport – und zwei strategisch bedeutenden Herren, die sie tragen, die Verantwortung, denn „Eigentlich keine Arbeit für vier, aber wenn sie es zu zweit machten, würde ihnen der Etat gekürzt.“

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/riesenhunger-christopher-boffoli-nutzt-lebensmittel-als-foto-kulisse-fotostrecke-117922.html  …man kann es nicht beschreiben, letztlich muss man das selbst ansehen, was Boffoli mit Lebensmitteln so tut. Das ist auch das einzige Manko am Buch: da es ein Paperback ist und ich Buchrücken eher ohne Knicke und Rillen mag, muss ich das Buch eher vorsichtig öffnen und kann kein sinnvolles Foto oder einen sinnvollen Scan einfügen, dafür müssen dann doch die Links herhalten. Sinnvoller wäre vielleicht eine stabile Ring-Bindung gewesen. Auf Affordable-Art-Messen wurden die Fotos allerdings auch verkauft, als Alternative.

    Einsatzmöglichkeiten: als Mitbringsel zur Einladung zum Essen, für den Modellbau-Freund, für Angehörige der gezeigten Berufe mit einer netten Klebenotiz an der korrekten Seite und auf dem Esstisch oder Couchtisch. Ich liebe bei längeren Einladungen inzwischen solche „Gesprächsanreger“ daneben, sei es der Satz Tangram oder eben solche Büchlein oder lieber beides. Man hat mir im Anfang gesagt, das sei Quatsch und unnötig – und irgendwann gibt es halt diese berühmten Stockungen in der Unterhaltung und plötzlich wird da geblättert und herumgespielt und dann wieder weiter darüber geredet. Ich lese nicht gerne direkt vorm Schlafen (sonst wird das immer mehr und immer länger Lesen STATT Schlafen), aber solche Bücher sind bei mir auch und immer wieder „Absacker“, völlig ohne Promille (außer auf den Fotos hier).

  3. Cover des Buches Eyes on Paris: Paris im Fotobuch 1890-2010. Katalogbuch zur Austellung in Hamburg, Haus der Photographie/Deichtorhallen, 15.09.2011-08.01.2012 (ISBN: 9783777441313)
  4. Cover des Buches The Photobook (ISBN: 0714844330)
  5. Cover des Buches Wandlungskünstler. Die geheime Erfolgsgeschichte der Insekten. (ISBN: 9783862180875)
    Veronika Straaß

    Wandlungskünstler. Die geheime Erfolgsgeschichte der Insekten.

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Unser Garten ist weitestgehend ein Naturgarten. Mit Totholz, Büschen, Bäumen, Gräsern, vielen Wildblumen, einem kleinen Teich, zwei winzigen „Sandkästen“, einem selbstgebasteltem Bienenhotel, mehreren Vogelfutterstellen, einer großen Wasserschale und viele Kleinigkeiten mehr, die den Garten zu einem kleinen Biotop machen. Über 30 Vogelarten fühlen sich bei uns Wohl, dazu Igel, Eichhörnchen, Schnecken und vor allem unzählige Insekten, geradezu ein Paradies für die kleinen Wandlungskünstler. Ebenso wie die Spinnen sind Insekten allerdings bei vielen Menschen eher die Parias des Tierreichs oder zumindest des Gartens. Dadurch, dass Horror- und Gruselfilme sich gerne beim Aussehen von Insekten für ihre Ungeheuer und Aliens bedient haben, ist das Image der kleinen Flieger und Krabbler nachhaltig beschädigt. Auch einige Urban Legends tragen nicht gerade zum Ansehen von Mücken, Hornissen und anderen Stechern bei. Dabei sind durchaus einige Insekten beliebt, zum Beispiel Schmetterlinge oder der fliegende Teddy – die Hummel.

    Der Fotoband (erweiterte Neuausgabe) „Wandlungskünstler, die geheime Erfolgsgeschichte der Insekten und wie sie weitergehen kann“ aus dem Dölling und Galitz Verlag ist ein außergewöhnlich faszinierendes Sachbuch. Die Fotografien von Nicole Ottawa und Oliver Meckes sind atemberaubend. Es sind nicht einfach nur Makroaufnahmen, sondern aufwändig gestaltete Reproduktionen mit dem Rasterelektronenmikroskop. Kleine Kunstwerke, die einen unvergleichlichen Einblick in die Welt der Insekten bieten. Selten habe ich so lange auf Bilder geschaut, um noch das winzigste Detail wahrzunehmen. 20 Insekten haben die beiden Fotograf*innen ausgewählt. Alle werden sowohl einmal als Larve und einmal als Adult in Ultragroßaufnahme gezeigt. Dazu kommen noch einige Bilder, um das Insekt aus etwas Distanz in seiner „gewohnten“ Ansicht einordnen zu können.

    Staunen und Lernen

    Das allein wäre schon Grund genug, den Bildband zu empfehlen, aber das Autorenduo Veronika Straaß und Claus-Peter Lieckfeld haben kongeniale Texte zu den Insekten geschrieben. Der Wissenschaftsrat hat gerade wieder aktuell auf die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation hingewiesen. Hier hat man ein hervorragendes Beispiel, wie diese Kommunikation gelingen kann. Informativ, amüsant und unterhaltsam haben die beiden Autor*innen eine äußerst angenehme Art Wissen zu vermitteln. Auch neueste Erkenntnisse finden sich in dem Buch. So ist es erst vor ein paar Jahren durch modernste Technik gelungen ins Innere der Verpuppung zu schauen. Wie läuft die Metamorphose eigentlich wirklich ab. FASZIENIEREND!

    „400 Millionen Jahre Erfolgsgeschichte, gefährdet in wenigen Jahren durch Chemie, Landschaftsverödung, Überdüngung.“

    Klar, für Biolog*innen oder Entomolog*innen wird dort vermutlich nicht viel neues drinstehen. Aber für alle anderen ist es ein Quell der Freude. Zumindest bis es zum Abschnitt der Artensterbens kommt. Egal wieviel man über den Klimawandel, Landwirtschaft, Bodenausbeutung, -zerstörung und -versiegelung gelesen hat – es ist immer wieder erschreckend mit den Fakten konfrontiert zu werden. Umso großartiger finde ich die klare Positionierung der Autor*innen:

    „keinen Politiker, keine Politikerin wählen, die nicht zum Umsteuern der Landwirtschaft bereit sind. Eine Land(miss)wirtschaft, die das Kosten-Nutzen-Gesetz missachtet und für das Heute das Morgen verbraucht, muss beendet werden.

    Ein wunderbares Buch, dass sich auf den kommenden Weihnachtswunschlisten wiederfinden sollte!

  6. Cover des Buches The Book of 101 Books: Seminal Photographic Books of the Twentieth Century (ISBN: 9780967077468)
  7. Cover des Buches Ganz schön groß oder klitzeklein? (ISBN: 9783440154816)
    Jens Dr. Poschadel

    Ganz schön groß oder klitzeklein?

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Foto Sachbuch für Kinder


    Kinder lieben Tiere und wenn sie sie entdecken möchten sie meist auch mehr über sie wissen.
    Dieses wunderbare Foto Sach Buch ermöglicht uns die Tiere in Originalgröße kennen zu lernen.
    Das geht nicht denken Sie nun. Viele der Tiere sind größer als das ohnehin schon große Buch.
    Ja, das stimmt aber auch hierfür hat der Verlag sich etwas einfallen lassen.
    Mittels aus- und aufklappbaren Seiten geht es dann doch und das sehr, sehr gut.
    Da sehen wir schon auf dem Cover einen Igel, eine Schnecke, eine Echse, einen Maulwurf und einen Frosch, die uns teilweise vorwitzig entgegenblinzeln und  doch auch  andere Tiere, können wir hier näher kennenlernen. 35 + ein paar "unbeliebte Mitbewohner"  an der Zahl.
    Nicht alle mögen wir so finde ich es persönlich überhaupt nicht schlimm, dass sich schon auf dem Cover eine kleine Spinne abseilt doch leider sehen das viele anders.
    Grade gestern hatte ich hier ein , für mich völlig unverständliches, Erlebnis.
    Da war eine Kindergartengruppe zu Besuch in der Kinderbücherei.
    Plötzlich war ein ohrenbetäubendes mehrfaches Geschrei zu hören, Panik unter Kindern und leider Gottes auch der Erzieherinnen.
    Wieso klärte sich wenig später als eine der Erzieherinnen mit starrer Mine ein Kissen vor sich her trug. Weit von sich haltend damit ihr auch ja nichts passiert, hielt sie uns das Kissen entgegen. Eine Spinne kauerte darauf, so klein, dass man sie kaum erkennen konnte. Stecknadelkopfgroß, oder besser gesagt klein, hatte sie bestimmt noch mehr Angst vor uns als die Erzieherin.
    Na, ja.
    Ich bin ja immer dafür, dass man solche Gelegenheiten aufgreift um Angst abzubauen aber einmischen wollte ich mich auch nicht.
    Ich bin jetzt kein Fan von großen Spinnen, sehe aber die kleinen Vertreter  gern bei mir Zuhause, da sie Mücken und Fliegen und andere Insekten gut fern halten und nun überhaupt niemanden stören.
    Bei uns heißen alle Spinnen Agathe und so erklärte die der Erzieherin dann auch, dass ist Agathe unsere Hausspinne, die gehört zum Inventar.
    Wenn ich zurück kommend auf dieses Buch nun daran denke, dass Leute mit Spinnenphobie es betrachten hoffe ich nur es gibt nicht soviel Geschrei .
    Neben den wunderbaren Fotos der Tiere gibt es zahlreiche sehr interessante Informationen, wie die Größe, auch mal das Gewicht, die Spannweite der Flügel bei Vögeln, Vorkommensweisen oder auch was sie fressen.
    Wenn  man nun denkt es geht immer nur um ein Tier weit gefehlt. Die genannten Tiere gehören Gruppen an.
    So wird z.B. die Gruppe der Insektenfresser vorgestellt, zu der die Spitzmaus genauso gehört wie der Maulwurf und der Igel.
    Bei den Singvögeln lernen wir die Blaumeise, den Zaunkönig, das Rotkehlchen und die Mönchsgrasmücke kennen und auch Käfer  gibt es in unterschiedlichen Versionen.


    Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass zum gemeinsamen Entdecken einlädt und uns die Tiere um uns herum etwas näher bringt.
    *


    Aus dieser Reihe gibt es noch weitere Bücher unter anderem ein Buch über Vögel.
    Wie klein ist eigentlich der Zaunkönig?
    Und wie gross ist der Waldkauz?


    "Wer ist hier der Größte?
    Unsere Vögel in voller Lebensgröße.
    Ein genauso eindrucksvolles Buch, wie das hier vorgestellte.

  8. Cover des Buches Stuttgart (ISBN: 9783839224434)
    Uwe Bogen

    Stuttgart

    (1)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    (Inhalt, übernommen)
    Jahr für Jahr entdecken mehr Besucher die Reize der baden-württembergischen Landeshauptstadt, erliegen dem Charme der Kontraste, den Stuttgarts viele Gesichter bilden: Moderne Architektur, jahrhundertealte Prachtbauten, angesagte Szeneviertel, ein buntes kulturelles Spektrum und Weinberge mitten in der Stadt. Stuttgarts Wahrzeichen, der älteste Fernsehturm der Welt, eröffnet den Blick auf eine lebendige Großstadt in ständigem Wandel - und dieser Bildband blickt mitten hinein ins pulsierende Herz der schwäbischen Metropole.

    Zum (grandiosen) Autor:
    Der gebürtige Stuttgarter Uwe Bogen ist ausgewiesener Kenner seiner Stadt. Als Kolumnist und Redakteur arbeitet er bei der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".
    In Tübingen hat er Politik und Germanistik studiert. Für seine Arbeit wurde er mit dem Lokaljournalismuspreis der Konrad-Adenauer-Stiftung geehrt. Bisher hat er 17 Bücher verfasst, darunter drei Romane.

    Schreibstil/Gesamteindruck/Fazit:
    Ein Bildband der Superlative, relativ klein, handlich, übersichtlich, gut strukturiert und ein absoluter Hingucker und Schmankerl im Regal, dazu vier- ähm fünfsprachig. Cool, denn, einfach nur toll (bildlich) inszeniert! Und das, nicht nur für Fans der Landeshauptstadt...

    DANKE an den Gmeiner-Verlag für dieses mir überlassene Rezensionsexemplar, ich freute mich sehr und entdeckte es bereits in/bei mehreren einschlägigen Buchhandlungen in und um Stuttgart.

    Es ist eher als Fotobuch zu sehen, mit wenigen aber sehr detaillierten Inputs zum eigentlich Thema, per Kultur"rat"geber, beginnend bei den Museen, Parks und Plätzen, über Schlösser und Bauten und endend beim Stuttgarter (Nacht)Leben.
    Der umtriebige Autor kennt sich hier einfach aus, gut so.
    Kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und fand als Wahlbeheimatete nach über 20 Jahren immer noch neue Highlights, die mich begeistern und faszinieren (können)...überzeugt Euch gerne selbst.

    Ich für mich hab's nur genossen :)




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