Bücher mit dem Tag "france"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "france" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Im Schatten das Licht (ISBN: 9783499267352)
    Jojo Moyes

    Im Schatten das Licht

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Gloria_Schneider_Ferrer

    Sarah hat nur noch ihren Grossvater, doch als dieser einen Schlaganfall erleidet, steht sie plötzlich alleine da. Eine Odyssee durch verschiedene Pflegefamilien beginnt, denen sie ihr Pferd Boo verheimlicht, aus Angst, das Jugendamt könnte es ihr wegnehmen. 

    Dann trifft sie auf die Anwältin Natasha und ihren noch Ehemann Mac, die nur noch ein gemeinsames Haus zu verbinden scheint. Widerwillig nehmen die beiden sie bei sich auf, dringen aber nicht an sie heran. 

    Als Sarah und Boo plötzlich verschwinden machen sich die Streithähne auf, um sie zu finden. Die Suche nach Sarah entwickelt sich immer mehr zu einer Suche nach sich selbst.

    Der Roman ist wunderschön geschrieben. Die Autorin schafft es in wunderbar ergreifenden Bildern den Leser in die tiefsten Gefühle ihrer Charaktere zu entführen. Man leidet und hofft mit ihnen. Die Handlung ist schön und logisch aufgebaut.

    Einen Stern Abzug gibt es, weil die Geschichte keine wirkliche Überraschung bietet, ich wusste schon von Anfang an, wer die wirklich Guten und wer die Schlechten sind. Ausserdem finde ich die Wende am Ende etwas überhastet. 

  2. Cover des Buches Alles Licht, das wir nicht sehen (ISBN: 9783442749850)
    Anthony Doerr

    Alles Licht, das wir nicht sehen

     (364)
    Aktuelle Rezension von: lillywunder

    Es gibt ja diese Romane, die sind einfach wunderschön, selbst wenn in ihnen gleichzeitig ganz schön viel Schrecklichkeit steckt. Einer davon ist der (mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete) Roman "Alles Licht das wir nicht sehen" von Anthony Doerr, der es meisterhaft versteht, die Grausamkeiten des Krieges genauso einzufangen wie den Zauber des Lebens. 


    Erzählt wird die Geschichte von zwei Kindern, die während des zweiten Weltkrieges aufwachsen. Werner, der mit seiner Schwester als Waisenkind im Ruhrgebiet aufwächst und dessen Zukunft als Bergarbeiter unter Tage schon festzustehen scheint. Und Marie-Laure, ein blindes Mädchen, das hunderte Kilometer entfernt in Paris bei ihrem Vater, einem Museumsmitarbeiter, aufwächst. Beide sind sie von Wissenschaft fasziniert, haben ein forschendes, lebendiges Interesse an der Welt. Werner, der schon in jungen Jahren ein Verständnis für Mathematik und Technik entwickelt und sich in der Nachbarschaft einen Namen macht, da er gelernt hat, Radios zu reparieren. Und Marie-Laure, die in Braille-Schrift einen Roman von Jules Verne nach dem anderen verschlingt, Ausflüge ins Museum macht und die kniffligen Rätsel ihres Vaters im Nullkommanix löst. Als der Krieg heraufzieht, kündigt sich auch in ihren Leben das Unheil an. Bei Werner, der mit seinen herausragenden technischen Fähigkeiten ins Visir der Nazis gerät und auf Umwegen in einer Spezialeinheit der Wehrmacht landet. Und bei Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus Paris fliehen muss und dabei den wohl wertvollsten Besitz des Museums vor den Deutschen retten muss.


    Anthony Doerr erzählt beide Handlungsstränge parallel, immer abwechselnd in sehr kurzen Kapitelchen von oft nur zwei bis drei Seiten und auch wenn mir diese Erzählweise in anderen Roman nicht immer zusagt, so passt es hier ganz großartig und das (doch recht dicke) Buch liest sich schnell weg, frei nach dem Motto "ein Kapitelchen les ich noch". Die beiden Geschichten sind am Anfang noch unverbunden, man merkt aber immer mehr, dass sie sich aufeinander zu bewegen und im August 1944, wenn die französische Küstenstadt Saint-Melo als letzte Nazi-Festung unter Bombenhagel steht, zusammentreffen werden. Bis dahin spielt das Radio ein wichtiges und verbindendes Element, dessen Wirkung beinahe magisch aufbereitet wird. Überhaupt ist Anthony Doerr ein Meister der poetischen Sprache, seine Sätze strotzen vor Ausdruckskraft und Schönheit, wenn sie beispielsweise die sinnlichen Wahrnehmungen der blinden Marie-Laure beschreiben und verfehlen dennoch auch ihre erschreckende Wirkung nicht, wenn die Grausamkeiten der Nazi-Umerziehung von Kindern oder der Bombardierungen beschrieben werden. Die sehr aufgeladenen Metaphern waren mir persönlich manchmal ein wenig zu viel des Guten und wirkten das ein oder andere Mal etwas angestrengt. Ein kleines Kritikpünktchen, über das ich gern hinwegsehe bei diesem ganz wunderbar erzählten Roman.

  3. Cover des Buches Die Nachtigall (ISBN: 9783746636337)
    Kristin Hannah

    Die Nachtigall

     (502)
    Aktuelle Rezension von: Katharina83

    Dieses Buch hat mich geflasht. 

    Anfangs dachte okay wieder zwei Sichtweisen. Aber dann ging es los ab Mitte des Buches konnte ich es nicht mehr weg legen. Zum Ende hin hatte ich sogar Angst es könnte das eintreten was im meinem Kopf als end szenarium entstanden war. 

    Gott sei Dank kam es nicht so 

    Ich kann es nur empfehlen es zu lesen. 

  4. Cover des Buches Ich kenne dich aus meinen Träumen (ISBN: 9783442484249)
    Clélie Avit

    Ich kenne dich aus meinen Träumen

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eine junge Frau kämpft um ihr Leben.
    Ein junger Mann kämpft um ihr Herz.
    Kann die Liebe Elsa retten?

    Elsa verspürt keine Kälte mehr, keinen Hunger, keine Angst - sie liegt im Koma. Doch sie hört alles um sich herum. Hört, dass die Ärzte die Maschinen, die sie am Leben erhalten, abstellen wollen. Hört, dass auch ihre Freunde und Familie die Hoffnung aufgegeben haben. Doch als eines Tages Thibault in Elsas Zimmer platzt, soll sich alles verändern. Der fremde junge Mann beginnt, mit ihr zu sprechen, ohne Antworten zu erwarten. Und er kommt wieder. Jeden Tag, da er sie in ihrem Zimmer besucht, wächst das Gefühl der Verbundenheit zwischen den beiden. Denn Thibault sieht etwas, das alle anderen nicht mehr erkennen: Elsa ist noch da.


    Das Cover

    Immer, wenn ich das Buch in den Händen halte und sein Cover betrachte, bin ich begeistert davon. Zu sehen ist der Schatten einer jungen Frau, der von vielen kleinen Sternen umgeben ist. Die Frau trägt eine Kette um den Hals, auf der das Wort "Love" eingraviert ist. Ich finde, das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Der Schatten gehört für mich zu Elsa, die kein Gesicht hat, weil ihre Familie nicht mehr daran glaubt, dass sie eines Tages wieder aufwacht. Sie ist gefangen zwischen dem Leben und dem Tod und die vielen kleinen Sterne spiegeln für mich ihre Hoffnung wieder, irgendwann die Augen wieder öffnen zu können. Das "Love" in ihrer Kette zeigt für mich, dass ihre Liebe zu Thibault der Funke Hoffnung ist, der sie am Leben hält und dazu bringt, weiterzukämpfen. Sie trägt ihn in Form dieser Kette immer bei sich. Eine wundervolle Buchgestaltung!


    Die Figuren

    Diese Geschichte ist besonders, denn die Protagonistin Elsa lernen wir nur durch ihre Gedanken kennen. Elsa liegt schon sehr lange im Koma und hat fast all ihre Sinne verloren. Der einzige Sinn, der ihr geblieben ist, ist das Hören. Sie bekommt alles um sich herum mit, indem sie einfach nur zuhört, ohne etwas sehen, schmecken, fühlen, oder riechen zu können. Gleich zu beginn fand ich das sehr faszinierend zu lesen, denn ihre genauen Beschreibungen dessen, was sie hört, haben mich dazu gebracht, dass ich mir nur durch diese Beschreibungen ein Bild von Elsas Umwelt machen muss. So habe ich mich ihr sehr verbunden gefühlt. Generell war mir Elsa gleich zu Beginn der Geschichte sehr sympathisch, weil sie eine junge Frau ist, die ihre Familie und ihre Freunde über alles liebt und die Hoffnung nicht aufgiebt, eines tages wieder aufzuwachen. Sie ist so stark und dafür habe ich sie sehr bewundert.

    Die zweite Hauptfigur dieser Geschichte ist Thibault, der durch einen dummen Zufall in Elsas Zimmer hineinplatzt und von ihrer Erscheindung direkt so sehr fasziniert ist, dass er bei ihr bleibt. Er ist eine unheimlich liebenswerte Figur, ich habe ihn direkt in mein Herz geschlossen. Elsa faszinierte ihn vom ersten Moment an und er kommt sie regelmäßig besuchen, obwohl er sie gar nicht kennt und noch nie ein Wot mit ihr gewechselt hat. Mit welcher Selbstverständlichkeit er für sie da ist, hat mich tief berührt. Außerdem ist Thibault der einzige, der wirklich daran glaubt, dass Elsa eines Tages wieder die Augen öffnet. Er hat sie nie aufgegeben, die ganze Zeit über nicht und das finde ich so toll an ihm. Er glaubt an sie. Er macht sie stärker.


    Die Geschichte

    Im Verlauf des Buches besucht Thibault Elsa immer wieder im Krankenhaus. Wenn er bei ihr ist, spricht er mit ihr, beschreibt für sie, was er sieht und was um sie herum geschieht. Elsa freut sich insgeheim über jeden seiner Besuche. Sie verliebt sich in seine Stimme und seine Art zu Erzählen, obwohl sie ihn noch nie gesehen hat. Und Thibault verliebt sich in Elsa, obwohl er sie noch nie gehört hat. Die beiden nehmen sich mit 2 völlig unterschiedlichen Sinnen wahr und zweifeln ihre Gefühle für keinen Moment an, obwohl alles so seltsam ist. Zu lesen, wie Thibault sich neben Elsa legt, ihre Hand hält und einfach für sie da ist, war einfach wundervoll für mich. Er hat ihr so viel Kraft gegeben und so viel neuen Lebensmut geschenkt. Natürlich bleibt er dabei auch nicht unentdeckt und muss vor Elsas Familie und ihren Freunden erklären, wer er ist und was er von Elsa möchte. Das ist natürlich alles andere als einfach gewesen, das kannst du dir sicher vorstellen. Und dennoch hat er sich behauptet und ist nicht von ihrer Seite gewichen.

    Die Handlung spielt aber nicht nur im Krankenhaus. Ein weiterer Strang der Geschichte wird durch Thibaults besten Freund und dessen Frau gesetzt, auf deren kleine Tochter er regelmäßig aufpasst und die ihm viel Kraft geben. Denn Thibault hat nicht nur Elsa im Krankenhaus, die er regelmäßg besucht... Mehr möchte ich darüber an dieser Stelle aber nicht verraten.

    Die Geschichte ist durchweg spannend. Ich wollte immer wissen, wie es wohl im nächsten kapitel weitergeht! Am liebsten mochte ich die Kapitel aus Elsas Sicht, weil mich diese neue Art zu Erzählen sehr fasziniert hat und ich Elsas Gedankengänge sehr spannend fand. Wie sie kämpft, ihre Augen wieder zu öffnen, sich zu bewegen und etwas zu spüren. Wie sie alle die hoffnungslosen Gespräche über ihren Zustand mit anhören musste und auch, wie ihre Familie nicht mehr an ihre Genesung glaubt... All diese Dinge haben mir Tränen in die Augen getrieben und gegen Ende des Buches musste ich dann auch einmal weinen.


    Der Schreibstil

    Cle´lie Avit hat eine wundervolle Art zu Schreiben. Mit wie viel Emotionen und Gefühlen sie auf eine so sanfte Art und Weise über Elsas Schicksal schreibt, hat mich sehr berührt. Genrell hat mich die ganze Geschichte sehr berührt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, das Buch lässt sich schnell und gut lesen und ist durchweg spannend! Nicht viele Geschichten schaffen es, mich zu Tränen zu rühren, doch mit ihrer wunderschönen Art zu Schreiben hat Cle´lie Avit es geschafft, mich zum weinen zu bringen und intensiver über dieses Thema nachzudenken. Wer hat die Verantwortung dafür, die Maschinen abzuschalten? Wer entscheidet, ob Elsa am Leben bleiben soll und wie wichtig ist es, was Elsa eigentlich selbst möchte? Wie schwer es ist, diese Entscheidung zu treffen wird hier beschreiben und das auf eine sehr emotionale und gefühlvolle Art und Weise. Und wie wichtig es ist, dass man einen Menschen in seinem Leben hat, der an einen glaubt. Egal, was geschieht.


    Die schönsten Zitate

    "Mir ist kalt. Ich habe Hunger. Ich habe Angst. Glaube ich wenigstens. (...) Seit sechs Wochen liebe ich hier. Seit sechs Wochen merkt es niemand." S. 5, Elsa

    Die Tür wird sanft geschlossen, und dann herrscht wieder völlige Stille. Nicht einmal mehr das Geräusch der Regentropfen am Fenster. Nicht einmal ein Atem außer meinem. Ich wünschte, er käme wieder." S. 40, Elsa

    "Ich bin in ein Mädchen verliebt, das im Koma liegt. Im Moment scheint es mir das Vernünftigste zu sein, was mir je passiert ist."
    S. 182, Thibault
  5. Cover des Buches Das Ende von Eddy (ISBN: 9783596032433)
    Édouard Louis

    Das Ende von Eddy

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Orchideenglanz
    Das Ende von Eddy ist, wenn auch als Roman veröffentlicht, eine authentische Erzählung über die Kindheit des Autors. Die fast schon neutrale Beschreibung der Gewalt, des Sexismus und der Homophobie, dem der junge Eddy ausgesetzt gewesen ist, hat mich sehr berührt und etwas schockiert. Da denkt man, dass wir in einer modernen, aufgeklärten Welt leben, wo Frauen und Männer im Alltag und im Beruf gleichberechtigt sind, eine höhere Bildung fast schon selbstverständlich ist und keiner mehr Anstoß daran nimmt, wenn jemand homosexuell, transsexuell oder bisexuell ist. Doch Louis Erzählung lässt alles in einem anderen Licht erscheinen. Er wurde als Kind verprügelt, verspottet und ausgegrenzt, weil er nicht so männlich wie seine Brüder, so selbstbewusst wie sein Vater war. Er femininer lief und redete als die andere Jungen und lieber Theater spielte oder las, als fern zu sehen. Noch erschreckender finde ich, dass er das nicht vor 50 oder 60 Jahren erleben musst. Nein, Édouard Louis ist gerade mal 28 Jahre alt.
    Sein Roman rück die sozialen Probleme der ländlichen Bevölkerung Frankreichs in Erinnerung, gleichzeitig erzählt er die Geschichte eines Jungen, dem eine Fluch aus seiner gewaltgeprägten Kindheit gelungen ist, und sich nun in der Großstadt Selbstverwirklichung kann 
  6. Cover des Buches Femme fatale (ISBN: 9783257068627)
    Martin Walker

    Femme fatale

     (89)
    Aktuelle Rezension von: leserattebremen

    Es ist Frühling im Périgord und die Touristensaison steht bevor, als in der Vézère ein Kanu mit einer nackten Frauenleiche gefunden wird. Alles deutet auf ein satanistisches Ritual hin und zudem scheint die Leiche mit einer berühmten Kommunistin der Region, der roten Baronin, verwandt zu sein. Die ist jedoch nicht mehr ansprechbar und wird von einer seltsamen Krankenschwester betreut, die versucht, sich an den Polizisten Bruno heranzumachen und auch in einem großen Hotelprojekt der Region mit drin steckt. Eine seltsame Kombination, die den Dorfpolizisten Bruno Courrège fordert. Und dann bringen ihn auch noch seine Gefühle für zwei Frauen durcheinander, die Engländerin Pamela, mit der er eine lockere Affäre hat, und seine verflossene Liebe Isabelle, die es wird nach Saint-Denis verschlägt, und die er einfach nicht vergessen kann. 

    Es ist ein spannender Fall, in dem Bruno ermittelt und so kann man sich bei der Lektüre wieder ganz auf den Krimi einlassen. Die Region wird wieder so wunderbar beschrieben, dass man am liebsten selbst sofort eine Reise machen möchte und Bruno ist und bleibt einfach der sympathischste Dorfpolizist in der gesamten Kriminalliteratur. So langsam wünsche ich ihm aber wirklich, dass er endlich die richtige Frau findet, denn er ist ein sehr familiärer Typ. Kriminalfall und regionale Geschichten laufen auch in „Femme fatale“ wie in allen Bruno-Krimis nebeneinander her, so dass es zwar ein spannender Krim ist, man aber keine wilden Verfolgungsjagden oder Explosionen erwarten sollte. 

    „Femme fatale“ von Martin Walker ist wieder ein echter Wohlfühl-Krimi, halb Reiseführer und halb Kriminalroman entführt der Autor seine Leserinnen und Leser ein sein geliebtes Frankreich, was einfach eine große Freude ist. 

  7. Cover des Buches All the Light We Cannot See (ISBN: 9780008108199)
    Anthony Doerr

    All the Light We Cannot See

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Arkron

    Look at that gorgeous cover - the Atlantic Ocean and the walled city of Saint-Malo in Brittany. Now I feel wanderlust for Brittany and want to visit that city, even more so than the more famous Mont Saint Michel in Normandy.


    Synopsis: Historical fact is that German garrisoned Saint-Malo and the Allies bombarded it heavily in 1944. The novel culminates exactly there and then when the two main protagonists meet.

    But all starts ten years earlier when six year old Marie-Laure LeBlanc lives with her father, the master locksmith of the <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/National_Museum_of_Natural_History,_France">Natural History Museum</a>, in Paris (oh, and did I already say that I absolutely have to visit that one?). She is about getting blind, and her father builds her intricate miniatures of the surrounding cityscape so that she can learn by feeling it.&nbsp;

    At the same time, eight year old Werner Pfennig lives in an orphan house together with his sister in the Ruhr District. He is a genius kid, repairing radios and teaching himself mathematics. They often listen to a French program teaching natural science to kids.&nbsp;

    Time flies by, and Marie-Laure has to flee with her father from occupied Paris. Unknowing to her, her father protects a famous gem, the Sea of Flames, with purported magical abilities, granting immortality to the bearer but cursing their companions. Werner is granted a stipend at a Nazi elite school where he learns the harsh realities of Nazi upbringing but also physics. Most importantly, he learns radio technology and uses an invention by his teacher later on to track illegal radio signals in Eastern Europe.&nbsp;

    Enter the antagonist, Sergeant Major Reinhold von Rumpel, who wants to track down the famous Sea of Flames for personal reasons.

    Review: The novel has been waiting on my physical shelves since 2014. I bought it after GoodReads declared it as the winner of their choice award but was never in the mood for historical fiction since then, at least not for reading WWII novels. Boy, was I wrong!

    I loved the discourse between the two main protagonists in extremely short chapters of only two or three pages each. Those 517 pages of my hardcover edition feel more like a hundred pages less because of&nbsp; the huge amount of pagebreaks and spacing. It reads mostly like a page turner and drew me in right from the start: A science boy and that mythic gem remembered me of Indiana Jones and the Last Crusade which similarly has a immortality McGuffin and Nazis going for it.&nbsp;

    Only the last part, after Werner and Marie-Laure have met in Saint-Malo dragged on unnecessarily. I'd rather have the story stopped there than getting the years after it told like the third ending of the Lord of the Rings.

    I recommend this coming-of-age novel, a winner of the Pulitzer Award, to readers who like historical fiction with an enigmatic touch. Those years in the Nazi elite school were top-notch!

  8. Cover des Buches Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (ISBN: 9783596509577)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

     (747)
    Aktuelle Rezension von: blerta

    Eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht, als Moses beginnt in Monsieur Ibrahims Laden Konserven zu stehlen. Für alle ist Monsieur Ibrahim »der Araber an der Ecke«, doch er sieht mehr als andere. Auch Moses hat er längst durchschaut, aber er kennt noch viele weitere Geheimnisse – auch die des Glücks und des Lächelns.

    Meine Meinung
    Dieses Buch ist schnell gelesen. Ich habe es beendet und dachte mir: »Und das war’s jetzt?« Dieses ungewöhnliche Gefühl nach Beenden des Buches hat mich davor abgehalten, diese Rezension zu schreiben. Und jetzt, erst etwa einen Monat später, kann ich mir eine Meinung dazu bilden.

    Ich kann die Geschichte mit vielen Adjektiven beschreiben: Schlicht, tiefgründig, dramatisch, schnell, echt, unglaubhaft. Klingt erstmal sehr widersprüchlich, aber für mich treffen sie alle zu. Wenn ich mich für eines dieser Worte entscheiden müssten, dann würde ich «echt» wählen. Es fühlt sich echt an. Damit meine ich nicht die Handlung, sondern das, was sie zu vermitteln versucht: Dass ein einziges Lächeln einem im Leben weiterhelfen kann oder dass das Glück in der Langsamkeit des Geniessens liegt. Ratschläge, die man schon tausendfach gehört hat, kommen durch Monsieur Ibrahim ganz anders rüber. Echter.

    Vielleicht liegt es an seiner Redensart, die sich vom restlichen Schreibstil so unterscheidet oder an seiner Weisheit, die aus den Zeilen spricht. Auf jeden Fall mochte ich Monsieur Ibrahim und auch die Freundschaft zwischen ihm und Moses. Moses konnte ich nicht viel abgewinnen, aber es war spannend mitanzusehen, wie nicht nur Moses etwas aus der Freundschaft der beiden gewann, sondern, dass auch Monsieur Ibrahim – trotz seiner Weisheit – neue Aspekte einer Freundschaft entdeckte.

    Ich konnte die Entwicklung dieser Verbundenheit nachvollziehen; trotzdem fand ich sie unglaubhaft. Aber dadurch, dass die Geschichte so schnell erzählt ist, so wenig erklärt wird und die Dinge einfach geschehen, ist es mir gar nicht anders möglich, als diese Freundschaft als etwas Wertvolles anzusehen. Sie ist schlicht in ihrer Funktion, aber tiefgründig in ihrem Wesen.

    Ich denke, dieses Buch lebt von seiner Schnelligkeit; diesen Wendungen, die mir vor allem gegen Ende sehr weit hergeholt vorkamen, aber auch der Schreibstil ist massgebend, da er einfach alles so darlegt, wie es gerade passiert. Und als Leser:in akzeptiert man diese Erklärungen einfach, weil sie logisch eingebunden sind und zur Gesamtstruktur passen.

    Es ist also ein Buch, das einfach funktioniert. Der Schreibstil, die Handlung, die Länge und die Charaktere entstammen alle derselben Quelle. Es herrscht eine Vollkommenheit und Einheitlichkeit, an der ich absolut nichts kritisieren kann, weil es einfach stimmt. Ich denke nicht, dass ich jemals ein Buch gelesen habe, in dem alles gepasst hat.

    Fazit
    Auch in einem geschlossenen System kann es Widersprüche geben. Dieses Buch ist in sich geschlossen: Handlung, Schreibstil, Charaktere und Länge passen unglaublich gut zusammen. Vor allem Monsieur Ibrahim stach für mich positiv hervor: Mit seiner Weisheit und seiner Funktion als Moses’ Freund konnte er eine Portion Echtheit und Ratschläge fürs Leben vermitteln.

  9. Cover des Buches James Bond (ISBN: 9783864250705)
    Ian Fleming

    James Bond

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Auftakt zur Bond-Reihe von Ian Fleming, und das Buch, mit dem die Filme mit Daniel Craig begannen: Bond wird beauftragt, sich nach Royale-les-Eaux in Nordfrankreich zu begeben, um es dem Sowjetagenten Le Chiffre zu verhindern, daß dieser sich am Bakkarattisch bereichern kann. Das Geld benötigt dieser dringend, um die Gewerkschaftskasse der kommunistischen Gewerkschaft auszugleichen auszugleichen, die dieser zuvor geplündert hatte. Sehr spannend und die Geburtsstunde einer Filmfigur für die Ewigkeit. Ich fände eine wortgetreue Verfilmung interessant, mit Le chiffre als Agent der UdSSR und Vesper als MWD-Agentin, aber natürlich ohne Bonds Sexismen.
  10. Cover des Buches Scarlet (ISBN: 9781250007216)
    Marissa Meyer

    Scarlet

     (101)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Wie bereits beim ersten Teil der Reihe war der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen, obwohl ich die Er-/ Sieg-Perspektive eigentlich eher weniger mag. Hier hat sie aber sehr gut zur Geschichte gepasst.

    Auch das Erzähltempo empfand ich als sehr angenehm, da das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig war, gleichzeitig aber alle wichtigen Details ausreichend erklärt wurden.


    Die Idee, bekannte Märchen in einem Sci-Fi-Setting neu zu inszenieren, fand ich, wie bereits in der Rezension zum vorherigen Band gesagt, von Anfang an sehr interessant. Der Aufbau der Welt wird wieder verständlich erklärt und wirkt auch sehr durchdacht. durchdacht. Neben New Beijing entführt uns das Buch nun auch nach Frankreich, wodurch man nochmal eine komplett andere Seite der Welt kennenlernt, die aber mindestens genauso spannend und authentisch wirkt. Auch die Art und Weise, wie die Gesellschaft funktioniert, mit den Androiden und Cyborgs etc. fand ich sehr spannend zu lesen. Hinzu kommt nun noch eine weitere Gruppierung, die ich wirklich unglaublich interessant finde, der Geschichte einen neuen spannenden Twist gegeben hat und die Geschichte wirklich weitergebracht hat.


    Das Buch beginnt ungefähr dort,wo der vorherige Band aufgehört hat, wodurch es direkt spannend weitergeht. Zum einen hat man dabei den Handlungsstrang rund um Cinder, die einen neuen Begleiter findet, auf den ich aber später nochmal genauer eingehen werde. Andererseits ist da Scarlet, die sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Großmutter macht und dabei Wolf begegnet. Im Laufe der Geschichte kreuzen sich dann die beiden Handlungssträng, wobei man aber auch Einblick in Kais Leben bekommt.

    Insgesamt ist die Geschichte deswegen sehr spannend und wirklich actionreich, wobei die Seiten nur noch so dahinfliegen. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil die Geschichte mich einfach so gepackt hat. Man schließt die Charaktere wirklich schnell ins Herz, wobei man gar nicht anders kann als  mit ihnen mitzufiebern. Dabei begegnen sie immer wieder neuen Hindernissen, die einen den Atem anhalten lassen, weil die Situation oft aussichtslos wirken, was die Geschichte aber nur noch spannender macht.

    Das Herz bleibt unter anderem deswegen allerdings auch nicht verschont, die Emotionen fahren Achterbahn. Im Laufe der Geschichte war ich wütend, verängstigt, habe mehrfach (fast) geweint, mit den Protagonisten gehofft und mit ihnen gelacht. Ich habe mich gefühlt als wäre ich Teil der Gruppe und hatte deswegen auch einfach all the feels.


    Das liegt vor allem aber auch an den Protagonisten und Charakteren.

    Cinder ist zurück, noch immer unglaublich stark, kämpferisch und mit einem tollen Humor gesegnet. Sie versucht langsam in ihre neue Rolle hineinzuwachsen und gleichzeitig mehr über ihre eigene Vergangenheit zu erfahren.

    Dabei bekommt sie diesmal Hilfe von Carswell Thorne, der auf jeden Fall zu einem meiner absoluten Lieblingscharaktere geworden ist. Ich liebe seine Art total, diese liebenswürdige Art von "Arroganz", seine humorvolle Art und sein Wille für das gute zu kämpfen.

    Scarlet ist eine sehr aufgeschlossen Person, die nicht direkt allen Vorurteilen glaubt. Gleichzeitig ist sie unglaublich stark und selbstbestimmt, wodurch sie sich auch von niemandem etwas vorschreiben lässt. Allerdings führt mich das aber auch zu einem Problem, dass ich mit ihr - teilweise aber auch mit anderen Charakteren - hatte. Manchmal hat sie meiner Meinung nach sehr unbedacht gehandelt. Manchmal wirkte sie einfach zu naiv. Viele gefährliche Situationen hätten sich bestimmt vermeiden lassen, wenn sie nicht so gutgläubig gewesen wäre.

    Wolf ist ein sehr spannender Charakter. Auf den ersten Blick wirkt er schon gefährlich, ist gleichzeitig aber auch irgendwie "schüchtern", d.h. er weiß nicht wirklich, wie er sich gegenüber anderen Menschen am besten verhalten soll. Das macht ihn mir zumindest sehr sympathisch. Außerdem ist er ein grandioser Kämpfer, allgemein sehr geheimnisvoll und isst hat eine Menge Appetit.

    Allesamt bilden die Charaktere also eine wirklich spannende Gruppe, die man eigentlich nur liebe kann.

      

    Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um einen wirklich tollen zweiten Teil, der auf jeden Fall Lust auf den Rest der Reihe macht, weshalb das Buch 4,5 Sterne von mir bekommt.


  11. Cover des Buches Pretty in Paris (ISBN: 9783864300486)
    Doris Fürk

    Pretty in Paris

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Schüleraustausch nach Salzburg. Fabienne ist nicht gerade begeistert! Ist sie doch in ihrer Heimat Paris ganz anderes gewohnt. Sie ist die nächsten drei Wochen auf einem Bauernhof einquartiert. Helene dagegen genießt das Leben in der wunderschönen Stadt Paris. Ich fand dieses Buch sehr abwechslungsreich und spannend.
  12. Cover des Buches The Da Vinci Code (ISBN: 9780552159715)
    Dan Brown

    The Da Vinci Code

     (226)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Dieses Buch trägt den Begriff des "page turners" zu Recht! Auch wenn man sich eigentlich gar nicht für Geschichte geschweige denn die christliche Religion interessiert, zieht einen das Buch in den Bann um die Legende des heiligen Grals. Die kurzen Kapitel lassen das Lesen sehr kurzweilig werden. Gleich zu Beginn wird der ermordete Direktor des Louvre vor dem Gemälde der Mona Lisa gefunden. In seinen letzten Minuten hat er verschiedene Hinweise auf seinen Mörder hinterlassen. Der Symbolforscher Robert Langdon, der den Direktor als Letzter an dem Abend gesehen haben soll, gerät sofort in Verdacht. Doch zusammen mit der Enkelin des Opfers und Kryptologin Sophie Neveau entkommt Langdon der Polizei und macht sich auf, die geheimen Botschaften zu entschlüsseln. Es entwickelt sich eine spannende Reise durch die Welt uralter Geheimorden, Kreuzritter, Symbolen und jahrhundertalten Verschwörungen der Kirche...
    Das englische Original ist für Erwachsene mit guten Englischkenntnissen geeignet, da das Vokabular und auch der Satzbau leicht verständlich sind.
  13. Cover des Buches Funkenliebe (ISBN: B07H13KR74)
    Diana Wintermeer

    Funkenliebe

     (13)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Was hast du gesehen?“ Er nahm den Kopf zurück, um mich anzusehen. „Die Funken, Etienne. Die Funken in deinen Augen.“


    Als eine Gruppe von Zigeunerin in die Stadt kommen, ist Etienne hin und hergerissen. Einerseits misstraut er ihnen, andererseits findet er sie faszinierend – besonders den jungen Rio. Mit ihm taucht er immer mehr in die Lebensweise der Manouches ein und verliebt sich immer mehr in Rio. Doch wie soll die junge Liebe eine Zukunft haben, wenn die Lebensweisen der jungen Männer so unterschiedlich ist?


    Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt. Etienne berichtet über seine Eindrücke, lässt dabei die exotische Lebensweise der Manouches, die sehr mit der Natur verbunden ist, auf sich wirken und vergleicht sie mit seinem Leben. Auch die Romanze wird unaufgeregt erzählt. Das Erwachen neuer Gefühle, der erste Freund, die Melancholie, die dadurch ausgelöst wird, dass sich ihr Glück nur auf einen Sommer bezieht – in Vielem erinnert die Geschichte an einen Coming-of-age Roman, bei dem die Erinnerungen an den einen, glücklichen, Sommer zurückgehen. Das wird auch dadurch verstärkt, dass die Geschichte nicht in der Gegenwart spielt. Es wird zwar keine Jahreszahl genannt, aber bestimmte Anzeichen lassen die Geschichte zeitlich zuordnen. Der ernste Teil der Geschichte setzt sich mit den Vorurteilen und dem blinden Hass den „Zigeunern“ gegenüber auseinander. 


    Obwohl die Geschichte alle Zutaten hätte, die mir bei einer Romanze gefallen, konnte ich mich von Beginn an nicht ganz auf die Erzählung einlassen. Die Naturbeschreibungen, die Lebensweise der Manouches, ihre Geschichte und die Vorurteile, die gegen sie herrschen – all das fand ich sehr interessant. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht packen. Etienne und Rio blieben mir während der ganzen Lektüre eher fremd. Woran das liegt, kann ich nicht festlegen und doch kamen die Emotionen der Romanze nicht bei mir an. 


    Fazit: Die langsam erzählte Romanze hat eigentlich alles, was mir gefällt – und doch konnte ich mit den Beiden nicht mitleben und habe die Geschichte mehr dahinplätschern lassen, als in sie einzutauchen. 

  14. Cover des Buches A Year in the Merde (ISBN: 9780552772969)
    Stephen Clarke

    A Year in the Merde

     (48)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Ich muss gestehen, dass ich "A Year In The Merde" von Stephen Clarke ziemlich enttäuschend finde. Nach "1000 Years of Annoying The French" hatte ich auf ein ähnlich humorvolles, erfrischendes Buch gehofft. Leider konnte dieser Roman meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Ich fand die Handlung sehr unausgegoren und nicht gerade spannend. Am Anfang war es ja noch ganz lustig, wie Stephen Clarke das schlechte Englisch der Franzosen auf die Schippe nimmt und ich musste einige Male lachen, doch nach einer Weile war es dann eher nervtötend. Viele der beschriebenen Situationen fand ich zudem einfach nicht besonders komisch. Ich hatte mir mehr erwartet! Der Protagonist, Paul West, kommt zudem nicht besonders sympathisch rüber. Das wäre ja noch okay, würde er nicht ständig mit Französinnen flirten und dauernd mit seinen Freundinnen in die Kiste hüpfen. Ich weiß nicht, was an diesen ständigen Wiederholungen von Küss- und Sexszenen unterhaltsam sein soll. Schade, meine Erwartungen konnte dieser Roman nicht erfüllen. Ich hatte einfach auf mehr Scharfsinn und viele gute Witze gehofft.
  15. Cover des Buches NOX. Unten (ISBN: 9783423626408)
    Yves Grevet

    NOX. Unten

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nox entführt uns in eine dystopische Welt, in der die Menschheit in zwei Gesellschaftschichten geteilt wurde. Die eine lebt oberhalb der "Nox" (einer verschmutzten Gas/Staubschicht) in einem ärmlichen Leben in vollkommener Finsternis, jedes bisschen elektrischer Strom muss hart erarbeitet werden und so gibt es auch nur Licht, wenn die Menschen den Strom dafür selbst erzeugen und die Welt oberhalb der Nox, in der die besser gestellten Menschen leben. Von ihrem Kofort her ist es etwa dem normalen Leben zu vergleichen.

    Man begleitet eine Gruppe von Jugendlichen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Aber eins haben sie gemeinsam, sie kämpfen alle um ihr überleben und schließen sich den unterschiedlichen Gruppen an bzw. schlagen den Weg ihres Vaters ein, da das Gesetzt so verlangt. So haben wir jemanden aus der Widerstandsbewegung, jemand der für das System ist, jemanden unentschlossenen usw. Zudem kommt noch eine Jugendliche aus der Oberstadt, die auch in das ganze Geschehen involviert wird und herausfinden muss, was wirklich in Unterstadt geschieht.

    Im Grunde ist das Buch wirklich spannend. Ich mag sehr die unterschiedlichen Positionen, wer macht sich aus welchen Gründen wofür Stark oder wofür auch nicht. Was ich etwas verwirrend fand, dass man ein und die selbe Situation teilweise von verschiedenen Personen erzählt bekommt. Im Grunde ist das eine gute Idee, aber ich mochte die Umsetzung nicht. Zum einen war es so gewesen, dass man den Abschnitt einer Person gelesen hatte und dann die nächste Person dran kam, deren Sicht aber viel früher wieder einsetzte und man dann über was gelesen hat, was vor dem passiert war, was im vorherigen Abschnitt passiert ist und das fiel dann erst wieder auf, als das vorhergehende Ereignis aus einer anderen Sicht nochmal wiederholt wurde. Manchmal dauerte es dann wieder eine Weile bis ich mich zu Recht fand und das verwirrte mich einfach. Ich hätte es besser gefunden, wenn man fortlaufend hätte lesen können, auch wenn man dann nicht immer alle relevanten Sichten zu einem Thema gehabt hätte.

    Ansonsten finde ich die Charaktere gut, ich finde dass mit ihnen das System von allen Seiten beleuchtet wird, auch wenn man eigentlich auch bei den Befürwortern des Systems gleich sieht, dass das was sie tun eigentlich sehr negativ ist und diese Seite eigentlich nicht unterstützenswert ist. Die Charaktere sind vielschichtig, sie sind nicht alle schwarz/weiß, sie haben alle ihre Probleme, schlagen sich alle durch das Leben, versuchen das Beste für sich draus zu machen, halten dennoch zusammen und versuchen das Richtige zu tun. Nur was ist das Richtige? Auch eine scheinbar richtige Aktion kann ungewollte und schwerwiegende Folgen zur Ursache haben.

    Wer gerne Dystopien liest, wird mit diesem Buch sicherlich seine Freude haben. Den zweiten Teil werde ich auch noch lesen.
  16. Cover des Buches Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran (ISBN: 9783125972476)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran

     (156)
    Aktuelle Rezension von: EsMe
    Monsieur Ibrahim betreibt ein kleines Geschäft in der Pariser Rue Bleue, das immer häufiger vom jungen Moses besucht wird, denn zu Hause hat er keinen Ansprechpartner und wird vernachlässigt. Schon bald entwickeln sich tiefsinnige Gespräche, in denen sich der Ältere als Experte für alle Fragen des Lebens erweist. Mit Hilfe seiner Weisheiten, die er dem Leben und dem Koran entnimmt, eröffnet er dem Jungen eine neue Welt. Ein wirklich gelungene Schullektüre, die gut geieignet ist Sprache, Religion und Toleranz zu übermitteln.
  17. Cover des Buches 35 kilos d'espoir (ISBN: 9783125998278)
    Anna Gavalda

    35 kilos d'espoir

     (31)
    Aktuelle Rezension von: TobiasWilli

    Le livre « 35 kilos d’espoir » de Anna Gavalda parle d’un garçon qui s’appelle Grégoire. Il a des problèmes à l’école parce qu’il est autrement doué. Le livre est écrit à la première personne de Grégoire et le style est donc familier et jeune. Ce n’est pas seulement un roman touchant sur les problèmes d’un mauvais élève, mais aussi une critique des conditions de vie à l’école, dont les profs ne parviennent pas à motiver leurs élèves, et des parents qui sont tellement absorbés par leur propre problème qu’ils n’ont aucune compréhension pour ceux de leur fils. Le style est assez facile à lire. Ce n’est pas un livre qui nous captive mais c’est une lecture très divertissant et intelligente, dont l’accent mis sur les émotions parvient généralement à garder son sang-froid.

  18. Cover des Buches Asterix 06 (ISBN: 9783841390066)
    René Goscinny

    Asterix 06

     (105)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Durch eine Wette, mit Zenturio Nichtsalsverdrus, zur Höchstleistung motiviert, unternehmen Asterix und Obelix eine, dem berühmten Radrennen nachempfundene, Reise durch Gallien. 

    In verschiedenen Städten kaufen sie Spezialitäten, die sie dem Zenturio als Beweis auf einem Festbankett servieren möchten – oder etwa nicht?

    Meinung:

    "Asterix" ist eine klassische Comicbuchreihe, die wahrscheinlich jeder kennt bzw. von der jeder schon mal gehört hat. Mich haben die Filme seit meiner Kindheit begleitet – egal ob Trickfilm oder Realverfilmung. Die Comics wandern nun nach und nach in meine Sammlung.

    Die Zeichnungen sind einfach und übersichtlich. Die Handlung hingegen ist relativ kurz – vor allem, wenn man den stolzen Preis bedenkt. Die Charaktere sind nicht sonderlich ausgereift und haben auch nicht wirklich Tiefgang, was mich hier jedoch nicht wirklich stört. 

    Die Comics lassen sich einfach lesen und eignen sich daher auch gut für Leseanfänger.

    Fazit:

    Die "Asterix"- Reihe ist eine seichte Comicbuchreihe. Trotzdem macht es Spaß, sie zu lesen. 

    Ich freue mich nun auf die anderen Comics dieser Reihe.

  19. Cover des Buches Die Erbin des Grals (ISBN: 9783746621326)
    Helene Luise Köppel

    Die Erbin des Grals

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Tanzmaus
    Im biografisch anmutenden Roman von Helene L. Klöppel erzählt Marie Dénarnaud ihre Lebensgeschichte seit ihrem Antritt der Stelle als Haushälterin bei Abbé Bérenger Saunière in Rennes-le-Château. In der Ich-Form geschrieben, erfährt der Leser, was Marie in dieses abgelegene kleine Bergdorf verschlagen hat und wie ihre Beziehung zum Dorfpfarrer immer inniger wird. Dabei wird das Leben von Marie durch einen Fund des Pfarrers spannend und gefährlich zugleich. Nach dem Fund eine Topfes mit Goldmünzen wittert der Pfarrer eine Spur zum sagenhaften heiligen Gral. Abbé Sauniére beteiligt Marie teilweise an seinen Nachforschungen und teilt seine Überlegungen mit ihr. Um die Ereignisse zu verarbeiten und den Überblick zu behalten, fängt Marie an, die Geschichte niederzuschreiben ... Die Autorin hat sich hier auf die Suche nach der Lebensgeschichte von Marie Dénarnaud gemacht und versucht, ihr Leben in einem Roman wiederzugeben. Der geschichtliche Hintergrund und die genannten Schauplätze, wie auch bekannte Persönlichkeiten sind fundiert und man hat als Leser tatsächlich den Gedanken, so könnte das Leben der Marie wirklich gewesen sein. Sprachlich kommt man sehr gut rein in den Roman und schon bald ist man gefesselt von Maries Erzählung. Man fiebert bis zum Ende mit. Die Handlungen und Abläufe erscheinen logisch und nachvollziehbar, sowohl von Marie, wie auch den anderen Beteiligten. Fazit: Ein interessanter Roman um eine historische Person, der glaubwürdig erscheint und Interesse an weiteren Romanen der Autorin weckt. Anmerkung: Das Buch ist als ebook unter dem Titel "Marie" erschienen.
  20. Cover des Buches Sarah's Key (ISBN: 9781250004345)
    Tatiana de Rosnay

    Sarah's Key

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ich habe mich dazu entschlossen, eine ganze Reihe Rezensionen zu Büchern zu schreiben, die ich allesamt schon vor längerer Zeit gelesen hatte. Aber nachhaltig derart beeindruckt, daß sie sich mir sehr stark ins Gedächtnis eingebrannt haben. Nachdem ich in meiner letzten Rezension ein abscheuliches amerikanisches Verbrechen, das Jack Ketchum in "Evil" beschreibt, geschildert hatte geht es bei diesem Buch um eine andere Art des zwischenmenschlichen Permafrostes.

    Das Buch hat zwei Handlungsebenen. 

    Paris, 1942: Die französische Polizei verhaftet Vater, Mutter und die zehnjährige Sarah. Sie schafft es gerade noch ihren vierjährigen Bruder in größter ( Zeit )Not in einen begehbaren Schrank zu sperren und verspricht ihm, daß sie zurückkommen wird, um ihn zu befreien und dann mitzunehmen. Den Schlüssel bewahrt sie sehr sorgfältig auf. 

    An jenem 16. Juli 1942 wurden viele Juden wie sie im Velodrom d' Hiver eingepfercht, um auf dem Weg ohne Wiederkehr nach Auschwitz deportiert zu werden. Nur Sarah gelingt es zu flüchten, auf mehr oder weniger direktem Weg will sie ihren Bruder befreien ...

    Mai 2002: Julia Jarmond, Amerikanerin, Journalistin, lebt in Paris und soll über den sechzigsten Gedenktag des "Vel d' Hiv" schreiben. Viele Franzosen wollen das Kapitel Vichy - Regime allerdings nicht aufarbeiten oder etwas darüber hören. Nicht wahrhaben, daß Teile der Grand Nation sich ebenso mitschuldig an der Shoa gemacht hatten. Denn trotz gegenteiliger Behauptungen war leider nicht jeder bei der Resistance. 

    Julia stellt bei ihren Recherchen bald fest, daß es zwischen ihr und dem Mädchen Sarah eine Verbindung gibt und daß der tiefe Schmerz bis in die unmittelbare Gegenwart nachwirkt ...

    Ich mußte bei dem Buch mehrmals schlucken. Tränen in den Augen und ein dicker Kloß im Hals.

    Es ist eine Geistesgeschichte. Nicht im Sinne von Spuk und Kettenrasseln, sondern metaphorisch intendiert. 

    Das moderne Paris der Gegenwart ( und nicht nur jene Metropole ) überlagerte jenes von 1942. Aber unter der Firnis der Jetztzeit gehen noch immer die ruhelosen, ungesühnten Geister jener scheinbar fernen Vergangenheit um. 

    Du siehst, hörst und spürst sie für gewöhnlich nicht. Aber das tiefe Trauma des geschundenen Kollektivs der ermordeten Juden und auch all die anderen, die umgebracht wurden, sucht noch immer die nachfolgenden Generationen heim - mehr oder weniger bewußt. 

    Es ist nicht nur das Grauen, Familienangehörige zu verlieren und als eventuell einzig überlebende Person Schuld zu empfinden, daß man nicht auch tot ist. Ebenso kommt hinzu, daß in Frankreich und nicht nur dort ( vor allem Deutschland und ebenso andere Länder ) nahtlos weitergelebt wurde, als ob vor Kriegsende nichts gewesen wäre.

    Wieviele "Kollateralschäden" ( ich benutze bewußt dieses Wort, um die Verharmlosung anzuprangern ) hat DER Genozid noch hervorgebracht? Drogen -, Alkoholsucht, psychische und psychosomatische Erkrankungen, Selbstzerstörung, Aggressionen, Suizide. Diese späten Opfer werden nicht von allen erkannt. Die Epigenetik beweist aber zweifelsfrei, daß Traumata einer bestimmten Generation Folgen für nachfolgende haben, selbst jene, die nicht einmal entfernt von der Shoa tangiert wurden. 

    Es ist ein erschütterndes, bewegendes Buch, emotional packend und von einer ergreifenden Tragik - intensiv und eindringlich. 

    Man muß ja bedenken, daß die Shoa nicht der letzte Genozid aller Zeiten war. Es gab seitdem viele weitere ( The Killing Fields; Hutus und Tutsis; die Massaker der IS; z. B. ), wenn auch nicht von solch einem erschreckend unfaßbar industriellem Ausmaß. 

    Wenn manche sagen, daß sie das Thema nicht mehr hören können und das sei doch ewig her, bitte nochmal nachdenken. Die menschliche Grausamkeit ist nämlich unerschöpflich, ebenso noch in der noch ungeschriebenen ( ? ) Zukunft.

    Großartig verfilmt mit Kristin Scott - Thomas und Aidan Quinn.

  21. Cover des Buches Talk to the Snail (ISBN: 9780552773683)
    Stephen Clarke

    Talk to the Snail

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches The Fire: A Novel (ISBN: B002QGSVQG)
    Katherine Neville

    The Fire: A Novel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Inglourious Basterds (ISBN: 9783630621791)
    Quentin Tarantino

    Inglourious Basterds

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Drehbuch zu Tarantinos bis dahin in Amerika erfolgreichstem Film. Auch wenn die Story bekannt ist, fesselt das Buch noch ungemein. SS-Oberst Hans Landa (Oscar für Christoph Waltz) tötet die Familie der jungen Shoshanna Dreyfus auf einem Bauernhof in Nancy, während nur sie entkommen und untertauchen kann. In Paris nimmt sie eine neue Identität an und beschließt als Kinobesitzerin, Rache an den obersten Nazis für den Tod ihrer Eltern zu üben. Gleichzeitig ist Hillybilly Aldo Raine aus Tennessee mit seinen Leuten hinter feindlichen Linie auf Nazijagd, die entweder skalpiert oder mit einem Hakenkreuz in der Stirn laufen gelassen werden. Superschön, wie die Nazis hier voll eins aufs Maul kriegen, nit viel schwarzem Humor, und laut Kritik hat Tarantino mit dem Film auch die Kraft des Kinos gefeiert.
  24. Cover des Buches Holy Fools (ISBN: 9780552770019)
    Joanne Harris

    Holy Fools

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden

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