Bücher mit dem Tag "francis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "francis" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Über uns der Himmel, unter uns das Meer (ISBN: 9783499267338)
    Jojo Moyes

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

     (606)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Neudek

    normalerweise lese ich ganz andere Bücher, diese konnte mich jedoch sehr positiv überraschen!

  2. Cover des Buches Wie das Feuer zwischen uns (ISBN: 9783736303560)
    Brittainy C. Cherry

    Wie das Feuer zwischen uns

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Bisher konnte mich jedes Buch von Brittainy C. Cherry begeistern. Dieses leider nicht. Der Schreibstil war wie immer wunderschön, die Autorin kann so gut mit Worten umgehen. Gefühlvoll und humorvoll, da konnte sie mich total abholen. Die Lovestory hat mich aber nicht gekriegt.

    Alyssa und Logan werden zufällig sehr unwahrscheinliche Freunde. Sie ist eine Vorzeigeschülerin, schön und beliebt, kommt aus „gutem Hause“. Logans Mutter konsumiert Drogen und sein Vater ist Drogendealer und ihr und ihm gegenüber gewalttätig. Sie haben nicht viel Geld und sind von diesem Mann abhängig. Auch Logan nimmt Drogen, um seiner schlimmen Realität zu entfliehen.

    Sie sind unterschiedlich und haben doch so viel gemeinsam. Denn auch Alyssa hat eine problematische Familie. Die beiden holen sich regelmäßig aus ihren Tiefs und sind füreinander da. Dass sie sich ineinander verlieben, das war klar und es hat perfekt gepasst. Sie sind ein tolles Paar, bis alles den Bach runtergeht.

    Normalerweise kann ich mich gut in die Figuren der Autorin einfühlen, sie immer irgendwo noch verstehen und noch so absurde Handlungen nachvollziehen und verzeihen. Aber dieses Mal nicht. Logan ist ein Mistkerl. Alles bezieht er auf sich, egal wer ein Problem hatte, ihm ging es schlechter. Er machte fremde Probleme zu seinen. Er handelte fast ausschließlich egozentrisch und egoistisch. Am schlimmsten war es, wenn er seine Entscheidungen als selbstlos darstellte. Logan hatte ein schlimmes Leben und musste viel ertragen. Bei den Szenen seiner Kindheit dachte ich immer, warum unternimmt das Jugendamt nichts?! Das erklärt zwar sein späteres Verhalten, es ist aber noch lange keine Entschuldigung... Die Autorin hat sich alle Mühe gegeben, mir als Leserin Verständnis für Logan einzutrichtern. Aber es hat nicht geklappt. Ich mochte ihn nicht. Er tat mir Leid, aber sehr weit reichte mein Mitgefühl nicht.
    Und Alyssa ist so... aargghh! Ich hätte sie am liebsten geschüttelt und sie angeschrien, dass sie aufhören soll, diesem Penner nachzulaufen. Hast du keine Selbstachtung, liebe Alyssa? Sie blieb fest entschlossen, auch noch Jahre später, alles auszuhalten, alles zu entschuldigen und ihn in Schutz zu nehmen. Er meint es ja alles nicht so, er ist eben verletzt und hatte eine schlimme Kindheit… ähm... ja und?! Alyssa idealisiert ihn, sie ist besessen von ihm. Sie lässt sich wie Dreck behandeln und das wird von der Autorin als heroisch oder stark dargestellt. Eine toxische Beziehung sollte man nicht beschönigen...

    Es wurde sowohl aus Alyssas als auch aus Logans Perspektive erzählt. Wir kriegen die ganze Zeit Einblicke in Logans komplexe Gefühlswelt. Das war spannend und interessant! Aber was ist mit Alyssas Emotionen? Sie hat auch Traumatisches erlebt, sie hat so viel durchmachen müssen. Logan behandelt sie so schlecht und trotzdem drehen sich ihre Gedanken nur um ihn. Er beherrscht ihre Gedanken. Wenn er da ist, geht es nur darum, dass sie sich so angezogen von ihm fühlt und wenn er weg ist, nur darum, wie sehr sie ihn vermisst. Das war so eindimensional. Das bin ich von der Autorin nicht gewohnt.

    Dieses Mal habe ich nicht mitgefiebert, dass die Protas wieder zusammenkommen. Ich hab für Alyssa gehofft, dass sie jemand Besseren findet.

    Der erste Teil des Buches hat mir gut gefallen, aber es wurde richtig schlecht. Ich bewerte das mal als Ausrutscher. Das nächste Buch von B. C. Cherry werde ich wieder lieben!

  3. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.087)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Der Steinmetz Tom Builder will nicht nur Häuser bauen, sondern gleich eine Kathedrale und gelangt so nach Kingsbridge. Prior Philip ist froh jemanden wie Tom gefunden zu haben. Doch wie das Leben so spielt, müssen sie mit den damaligen gesellschaftlichen Zuständen zurecht kommen und so einige Kämpfe ausharren.

    Ich bin sehr begeistert von dem Schreibstil und von den vielen Schicksalen einer Region, die zu einer allumfassenden Geschichte wird.

  4. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier (ISBN: 9783570401200)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier

     (317)
    Aktuelle Rezension von: vielesfeines

    Nachdem ich Harry Potter gelesen hatte, ging ich von einer Geschichte aus, die den Faden des Steins der Weisen aufnimmt und weiterspinnt.

    Weit gefehlt! Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und es vom Anfang bis zum Ende hin spannend.

    Nichts „abgeschrieben“ oder weitererzählt. Eine völlig andere aber durchaus auch sehr spannende Geschichte. Jetzt liest sie mein Enkel

  5. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (867)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_Hawkins

    Frank McCourt, geboren in den USA, dann mit seinen Eltern nach Irland gekommen, erzählt von seiner Kindheit in der Stadt Limerick. Es ist eine harte Kindheit, voller Armut und Rückschläge, bei denen man sich als Leser immer wieder fragt, wie konnte Frank so lange durchhalten mit ständigem Hungergefühl und einem Vater, der verspricht Geld zu schicken und dieses immer und immer wieder für Alkohol ausgibt. Die Geschichte ist sehr bewegend und nimmt keinen Blatt vor dem Mund. Es ist wirklich heftig, was einige Menschen erleben und Armut ist auch heute noch präsent.

  6. Cover des Buches Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle (ISBN: 9783862520060)
    Lisa Desrochers

    Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle

     (248)
    Aktuelle Rezension von: LadySamira091062

    Kurz vor Ende des Schuljahres kommt  Luc neu in Frannies Klasse. Die sonst so wortgewannte Frannie ist hin und weg von Luc .Sie ahnt nicht da sLuc nicht  von ungefähr ihre Nähe sucht ,denn er ist ein Dämon ausgesandt um Frannie für die Hölle zu rekrutieren. Denn si ehat eine Gabe ,die sie für Himmel und Hölle gleichermaßen interessant macht und so dauert es auch nicht lange bis der Himmel einen Engel schickt um Frannie auf ihre Seite zu kriegen.

    In Gabes Nähe fühlt Frannie sich wohl und behütet ,doch bei Luc da prickelt es mächtig ,auch wenn sie weiss das Luc nicht unbedingt ein Engel ist.

    Nun steht sie zwischen den beiden und will doch eigentlich beide für sich ,denn die Wahl zwischen Himmel und Hölle nicht  leicht.

    Luc ist sich anfangs sehr sicher ,den Auftrag schnell erledigen zu können,doch je länger er in Frannies Nähe ist um mehr tauchen Gefühle auf ,die ein Dämon eigentlich nicht haben darf. Er verstrickt sich immer weiter im Wirrwar seiner Gefühle und trotzt  am Ende sogar seinem Chef,dem herrn der Hölle . Um Frannie zu beschützen ist er am Ende sogar bereit  mit Gab einen Deal ein zu gehen um Frannie zu beschützen auch wenn das bedeutet seine Position in der Hölle zu verlieren und notfalls für Frannie zu sterben.

    Mir gefiel es sehr gut das es aus der Sicht der einzelnen Protagonisten geschildert wurde.Besonders Luc fand ich überaus  lustig mit zu erleben wie sich seine Sichtweise veränderte und seine Gefühle für Frannie immer mehr wurden  und sein Balzgehabe dem von Gabe  in nichts nachstand. Die beiden hätte ich gerne in Natura erlebt. Ich bin gespannt wie es im zweiten Band weiter geht mit den dreien ,denn noch ist der Kampf zwischen Himmel und Hölle nicht aus gestanden.

  7. Cover des Buches Herz aus Dornen (ISBN: 9783959914772)
    Anna Jane Greenville

    Herz aus Dornen

     (53)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben finde ich etwas schwierig, da sich das Lesen wie eine Achterbahnfahrt angefühlt hatte und ich mir erst eine Meinung zu der Geschichte bilden konnte, nachdem ich es beendet und anschließend einige Stunden darüber nachgedacht hatte.

    In diesem doch recht kurzen Buch steckt eine inhaltlich gewaltige Geschichte drin und man hat als Leser/ in kaum Chance Luft zu holen -so schnell und regelmäßig überschlagen sich die Ereignisse. Wann immer ich eine neue Theorie hatte, wie die Geschichte ausgehen könnte, wurde ich wieder eines Besseren belehrt und die Handlung entwickelte sich wieder in eine andere Richtung. Das hat mir unglaublich gut gefallen, da es dadurch durchweg spannend blieb.

    Zu den Charakteren Love und John konnte ich leider keinen richtigen Bezug aufbauen. Der Inhalt der Geschichte überwog einfach, sodass die Charaktere in meinen Augen etwas blass blieben. Trotzdem mochte ich Loves Sturkopf und dass sie nicht jedem sofort vertraute. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Nähe zu den Charakteren gewünscht.

    Letztendlich kann ich hier eine Leseempfehlung aussprechen. Wer auf historische Romane mit einer mystseriösen Grundstimmung steht, dem kann ich das Buch sehr ans Herz legen. Trotzdem hätte ich mir noch mehr Facetten bei den Charakteren gewünscht, weswegen ich hier "nur" 4/5 Sternen vergebe.

  8. Cover des Buches Sterbenskalt (ISBN: 9783596188345)
    Tana French

    Sterbenskalt

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Tana French kam 1973 als Tochter eines amerikanischen Ökonomen und einer Italienerin in den USA zur Welt. Durch die Arbeit ihres Vaters lebte sie als Kind in verschiedenen Entwicklungsländern, unter anderem in Malawi aber auch in den USA, in Italien und Irland. Nach ihrem Schauspielstudium am  Trinity College in  Dublin arbeitete sie für Film und Fernsehen. Sie war einige Zeit Mitglied der irischen Purple Heart Theatre Company. Seit 1990 lebt sie in Dublin, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Über ihre Eltern hat French auch die amerikanische und die italienische Staatsbürgerschaft. (Wikipedia).
    Die Romane von Tana French spielen in Dublin und Ungebung. In jedem Band spielt ein anderes Mitglied des Dubliner Morddezernats (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt) die Hauptrolle. Jedes dieser Bücher steht für sich unabhängig und nimmt keinen Bezug auf die vorherigen Bände. 
    "Sterbenskalt" ist der dritte Band dieser reihe.


    Inhalt (Klappentext):
    Frank Mackey, Undercover-Ermittler, hat seine Familie seit 22 Jahren nicht gesehen. Die vier Geschwister, den trinkenden, gewalttätigen Vater, die ruppige Mutter. Er wollte der Armut und Perspektivlosigkeit seines Viertels für immer entfliehen - zusammen mit seiner ersten großen Liebe Rosie. Doch die hatte ihn versetzt und war allein nach England aufgebrochen, so hat Frank es jedenfalls immer gedacht. Bis Rosies Koffer und ihre Fährtickets in dem alten Abbruchhaus in der Straße seiner Kindheit gefunden werden. Frank muss zurück nach Faithful Place - und feststellen, dass er diesen dunklen Ort immer in sich getragen hat.


    Auch in diesem Roman steht das Verbrechen nicht unbedingt im Vordergrund. Es wird wieder viel mehr Wert auf das Innenleben des Ermittlers gelegt. Und wie immer gelingt es Tana French mit ihrem unnachahmlichen Schreibstil, die ganze psychische Misere des Protagonisten für den Leser offenzulegen. Durch Rückblenden in die Kindheit und Jugend ensteht so ein sehr gutes Bild. Der Hauptprotagonist kommt dem Leser dadurch sehr nah, auch wenn er nicht durchweg sympathisch wirkt und handelt. Aber man kann viele seiner Handlungsweisen nachvollziehen.
    Manchmal verliert sich die Story etwas zu arg in Details, aber sie schreitet doch unaufhaltsam zu ihrem Ende. Dieses ist nicht unbedingt spektakulär, aber auch das kenne ich inzwischen von Tana French und es bedeutet für mich keinen Nachteil.


    Fazit: Wer interessante und gut geschriebene Krimis ohne blutrünstige Details sucht und mehr Wert auf die psychologischen Hintergründe einer Tat legt, liegt mit Tana French-Krimis genau richtig.
  9. Cover des Buches Göttergleich (ISBN: 9783453268463)
    Akif Pirinçci

    Göttergleich

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Für den Mist habe ich auch noch so viel Geld ausgegeben. Wollte keine Fantasy-Roman, sondern einen Krimi. 
  10. Cover des Buches Salve Roma (ISBN: 9783453350922)
    Akif Pirinçci

    Salve Roma

     (81)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze
    Also, ich war nicht so wirklich begeistert von diesem Band. Habe ihn nun eben zum zweiten Mal gelesen, um mir noch ein genaueres Bild zu machen. Es liest sich sehr langatmig, obwohl die Seitenanzahl durchaus überschaubar ist.
    Leider entbehrt es der Handlung jeglichen Tempos oder Vorankommens, weil wirklich gut 70% des Buches aus Beschreibungen von Umgebung bestehen. Seitenlange Beschreibungen, dann gehts mal zwei Seiten mit Handlung weiter und schon wieder seitenlange Beschreibungen. Die Handlung als solche ist viel zu dünn, die Charaktere, die neu vorkommen entbehren außer Antonio jede Tiefe und wirklich spannend ist die Handlung auch nicht. Hätte man sich mehr auf den Mordfall und weniger auf die Beschreibung der Stadt Rom konzentriert wäre daraus sicherlich ein gutes Buch geworden, aber so... Tendenz eher noch zu zwei Sternen.
    Eine wirklich schöne Szene gab es als Francis und Miracolo dem Papst begegnet sind und der eine Segnung ausgesprochen hat. Das war irgendwie richtig gefühlvoll und ergreifend geschrieben, aber
    Sollte man als Fan der Felidae Reihe vielleicht der Vollständigkeit halber gelesen haben, aber wirklich Lesevergnügen kommt nicht auf.
    Generell habe ich das Gefühl, dass es nach Felidae und Cave Canem nur noch bergab geht...
  11. Cover des Buches Felipolis (ISBN: 9783453355972)
    Akif Pirinçci

    Felipolis

     (30)
    Aktuelle Rezension von: ulliken
    Francis ist umgeben von Menschen und Katzen, die alle etwas vom Vermögen der Katzendame Domino abhaben wollen. Doch diese wird mehr als geschützt und Francis würde ohne seine Freunde dieses Abenteuer nicht überleben.

    M.E. ist dieser Pirinci-Roman nicht besonders gut gelungen. Alles ist doch zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Als Fan von Francis habe ich das Buch natürlich dennoch gelesen und war über die Wendungen sehr überrascht. 
    Wer die anderen Bücher über unseren Kater gelesen hat, darf sich diesen natürlich auch nicht entgehen lassen.
  12. Cover des Buches Blutspur (ISBN: 9783453528536)
    Kim Harrison

    Blutspur

     (551)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Ich liebe die Rachel Morgan Reihe. Hierbei handelt es sich definitiv um eine von meinen Lieblingsreihen und aus diesem Grund habe ich für mich beschlossen, alle Bücher nochmal zu lesen, bevor im Mai 2021 der nächste Teil erscheint. Warum mag ich diese Reihe so? Es ist nicht nur diese überaus faszinierende Welt voller Feen, Vampire, Dämonen, Hexen, etc. etc. etc. sondern auch die scheinbar grenzenlose Fantasie der Autorin, die ich als überwältigend empfinde. Die Protagonisten sind alle total sympathisch und jeder Einzelne davon ist mir ans Herz gewachsen. Als ich den ersten Teil wieder zur Hand genommen habe, war es so, als ob ich auf alte Bekannte treffen würde. Ich habe genauso gelacht, mitgefiebert, mitgelitten und die Luft angehalten, als ich es auch schon davor getan hatte. Das Buch hat für mich Nichts von seinem Zauber verloren, ganz im Gegenteil. Die Spannung ist durchwegs aufrecht gehalten und unsere Lieblingshexe Rachel muss ordentlich einstecken. Aller Umstände zum Trotz lässt sie sich jedoch nicht unter kriegen und zieht ihr Ding durch und genau dafür, bewundere ich sie. Ivy ist kühl, beherrscht und oftmals unnahbar, also das genaue Gegenteil der chaotischen und planlosen Rachel. Dadurch das sie ein Vampir ist, ergeben sich viele gefährliche, als auch knisternde Szenen und oftmals ist nicht ganz klar, was hier eigentlich genau abläuft. Abgerundet wird unser Dreamteam vom Pixie Jenks, welcher oftmals unterschätzt wird und sich als wichtiges Mitglied dieser Partnerschaft entpuppt. Nachdem Rachel ihren alten Arbeitgeber verlassen hat, muss sie sich mit den Folgen des Ausstiegs aus ihrem Vertrag herum schlagen. Das sie sich auf ihrer Suche nach einem Ausweg einen der mächtigsten Männer der Welt zum Feind macht, wird sich wohl noch in weiterer Folge als ganz schlechte Idee heraus stellen. In diesem Auftakt hat Rachel jedenfalls genug damit zu tun am Leben zu bleiben und diese Katz-und-Maus-Jagd hat es wirklich in sich. Unsere Hexe wächst über sich selbst hinaus und entwickelt ungeahnte Stärken und Fähigkeiten. Alles in allem ist es eine tolle Einführung in eine unglaublich komplexe, vielseitige Welt voller Magie und Überraschungen. Ich kann die Reihe uneingeschränkt weiterempfehlen und kann euch versichern, ihr werdet es nicht bereuen wenn ihr euch auf diese ungewöhnlichen Abenteuer einlässt.

  13. Cover des Buches Cursed Souls (ISBN: 9783946843269)
    Veronika Rothe

    Cursed Souls

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Yvi33
    Meine Meinung:

    Nach dem ich „Hidden Hero“ schon begeistert gelesen hatte, war ich sehr neugierig auf das neue Werk von Veronika Rothe.
    Das Buch ist teilweise aus Kate’s Sicht geschrieben und teilweise aus Sicht einer der Männer, die die Geschehnisse in der Vergangenheit erzählt, rückwärts, bis wir bei der Ursache des Fluches landen. Diese Schreibweise bringt immer wieder Spannung und Abwechslung in die Geschichte.
    Kate lernt als erstes Francis kennen und ist sofort fasziniert von ihm. Auch wenn es sehr kitschig wirkt, bekommt man während der Geschichte erklärt, warum die Anziehungskraft so enorm ist. Während ihr Teil der Geschichte jung, frisch und leidenschaftlich wirkt, ist der Erzählteil an Tragik und Dramatik nicht zu überbieten.

    Eine Dreiecksgeschichte auch noch gepaart mit einem Fluch, kann irgendwie gar nicht gut ausgehen. Trotzdem schafft es Veronika Rothe, dass man einfach nur hofft. Man hofft für Kate, für Jakob und auch für Francis. Der Fluch ist so grausam und doch gibt man beim Lesen die Hoffnung nie auf. Dabei habe ich keinen Favoriten was die Liebesbeziehung angeht, denn jeder hat es letztendlich verdient glücklich zu werden. Ich hätte mir nur gewünscht, dass Jakob und Francis ihren gegenseitigen Hass hätten besiegen können. Da hätte ich ihnen manchmal gerne die Meinung gesagt. Ob sie das in Zukunft schaffen und ob der Fluch gebrochen werden kann, müsst ihr selbst herausfinden. Diese emotionale Achterbahn solltet ihr selber erleben. Aber lasst Euch gesagt sein, dass Veronika Rothe uns am Ende des Buches nicht vollends erlöst, sondern uns mit einem gemeinen Cliffhanger ärgert, nachdem man unbedingt auf die Fortsetzung hoffen muss.

    In „Hidden Hero“ konnte die Autorin mich mit ihrem frechen und sarkastischen Schreibstil überzeugen, hier in „Cursed Souls“ konnte sie dies mit ihrem emotionalen und dramatischen Schreibstil. Die Geschichte ist unglaublich bewegend und trotzdem keimt immer ein Funke Hoffnung auf.


    Cover:

    Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Es wirkt mystisch und sehnsuchtsvoll und passt dadurch toll zur Geschichte.


    Fazit:

    Eine unglaublich dramatische und tragische Liebesgeschichte.


    Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.
  14. Cover des Buches Die Schlange von Essex (ISBN: 9783847900306)
    Sarah Perry

    Die Schlange von Essex

     (135)
    Aktuelle Rezension von: NathiTaiwan

    Da ich ein großer von Fan historischen Romanen bin - insbesondere im England des 19. Jahrhunderts - und dieses Buch sogar als bester Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, stand es verständlicherweise schon lange auf meiner Leseliste - nun bin ich endlich dazu gekommen ihn zu lesen. 

    In die Geschichte habe ich mich schnell und gut eingefunden, da der Schreibstil der Autorin etwas poetisches hat. Schnell lernt man alle Hauptfiguren des Romans kennen: die junge Witwe Cora, die sich aus dem Korsett der Ehe befreien will und sich für die Ideen von Darwin und Co. interessiert; ihre Begleiterin und Freundin Martha, überzeugte Sozialmarxistin, die sich die Verbesserung der Wohnsituation der Arbeiter*innen in London zum Projekt gemacht hat; der Chirurg Luke Garrett, der mit seiner Genialität und seinen Experimenten am menschlichen Körper auf Ablehnung stößt; sein treuer Freund George Spencer, ein Vertreter der Oberschicht, der sich nie um Geld sorgen musste, sich nun aber unter Marthas Einfluss zunehmend für seinen Reichtum schämt; und zu guter Letzt, der Dorfpfarrer William, der den Frieden seiner Gemeinde zusehend durch die "Schlange von Essex" bedroht sieht. 

    Während sich die Geschichten der einzelnen Figuren schnell vernetzen, schwebt über allen das Zeichen der Schlange, welches sich unterschiedliche auslegen lässt: zum einen wäre da die um den Äskulapstab gewundene Schlange, das Symbol der Ärzte. Zum anderen erinnern wir uns an die Schlange aus dem Garten Eden, die Eva verführt, den Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen; darüberhinaus kann die Schlange auch an den Ur-Zustand der Natur und die Entwicklung der Arten erinnern, an Urwesen, die im darwinistischen England zusammen mit Fossilien gesellschaftsbestimmende Themen sind. Hier treffen Religion und Wissenschaft aufeinander, vertreten vom belesenen Dorfpfarrer William und der Witwe Cora. Zusammen erörtern sie Fragen philosophischer, ethischer und religiöser Art - was oft im Streit der beiden endet. Dazu kommt das "Problem der Schlange von Essex", die das Dorfleben aufrüttelt: Überfällt nachts wirklich eine Schlange das Dorf und raubt Menschenleben? Oder ist die Schlange in Wirklichkeit nur ein Dorn der Angst in unseren Köpfen? Wovor fürchten wir uns? Vor einem strafenden Gott?


    Während mich die Geschichte und die Debatten schnell in den Bann gezogen haben und ich das Setting klasse fand, war ich leider bis zum Ende nicht von der körperlichen Anziehung von Cora und Will überzeugt. Ihre geistige Anziehung aufgrund ihrer vielen, gemeinsamen Debatten war offensichtlich. Cora und ihre Gefühle Will und Luke hingegen habe ich leider nie ganz verstanden: ja, sie möchte nicht mehr im Käfig der Ehe gefangen sein. Doch kann man aus diesem Buch doch ganz klar herauslesen, dass die Rolle der Frau im ausgehenden 19.JH nicht mehr einfach nur die einer Ehefrau und Mutter war und sich viele Möglichkeiten für Frauen auftaten (Ja, auch wenn das schwieriger als für Männer war!). So blieb Cora mir leider bis zum Ende hin leicht unsympathisch durch ihre oftmals selbstsüchtige und gedankenlose Art. 

    Neben den Debatten zu Religion und Wissenschaft greift das Buch jedoch noch eine Vielzahl weiterer Themen auf: die Wohnungsnot der Arbeiter*innen; die Vorstöße im Bereich der Medizin (Chirurgie); die gesellschaftlichen Diskussionen zur Lehre Darwins; die Rolle(n) der Frau. Obwohl ich die meisten dieser Themen sehr spannend finde, waren es zu viele Themen, die hier in einer Geschichte unter einen Hut gepackt wurden; so hatten einige Themen kaum Tiefgang (Medizin und Chirurgie). 


    Abschließend kann ich sagen, dass sich das Buch gut und flüssig lesen lässt (habe es in zwei Tagen ausgelesen) und interessante Themen aufwirft und diskutiert. Leider kommt man einigen Buchfiguren nicht so nah, die Themenvielfalt ist zu groß und die "Liebesgeschichte" (zunächst platonischer Art) kann leider nicht überzeugen. Schöner Roman für Zwischendurch, aber nicht "Bester Roman des Jahres" - 3,5 Sterne!

  15. Cover des Buches Die Anstalt (ISBN: 9783426504574)
    John Katzenbach

    Die Anstalt

     (763)
    Aktuelle Rezension von: Christianes_Buecherschatzkiste

    Die Erzählweise des Buches teilt sich in zwei Zeiten. Es springt zwischen der Vergangenheit, immer wenn Francis an der Wand schreibt, und der Gegenwart hin und her. Da die Schriftart in den Zeiten unterschiedlich ist, kann man der Geschichte trotz springen gut folgen. 

    Nach einem Mord an einer Krankenschwester kommt eine junge Staatsanwältin in die Anstalt weil sie parallelen zu anderen Morden sieht. Sie stellt sich ein Ermittlerteam zusammen, dies besteht aus ihr, Francis und Peter. Die Jungs sind Insassen der Anstalt und sollen ihr durch ihren anderen Blickwinkel helfen. Während der Ermittlungen geschehen noch zwei weitere Morde, die die Klinik aber lieber vertuschen möchte. Zum Schluss soll der Täter mit einer Falle aus der Reserve gelockt werden. Wie es ausgeht verrate ich hier jetzt aber nicht.  

    Ich muss ehrlich sagen für mich war der Schreibstil ziemlich zäh, ich habe jetzt auch gefühlt ewig an diesem Buch gehangen. Ich hatte am Anfang eine Vermutung über den Täter, die sich am Ende auch bestätigt hat. Somit hat mich auch das Ende dieses Buches nicht wirklich überrascht. Trotzdem fand ich die Idee der Geschichte ganz gut, aber es war ab und an einfach zu weit umschrieben und das zog sich dann einfach. Zum Schluss muss ich das Cover noch erwähnen, dieses kann im Dunkeln leuchten und hat mich das ein oder andere Mal in der Nacht auch etwas erschreckt.

  16. Cover des Buches Die fünf Gaben (ISBN: 9783551583635)
    Rebecca Ross

    Die fünf Gaben

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Vivi300

    *** Band 1 ***

    🌼Klappentext

    Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Schutzherrn beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Master Cartier Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, wird ihr klar, dass sie in einem Netz aus Intrigen gefangen ist: Mit Hilfe ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen. Als sie schließlich Cartier wiedersieht, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

    🌼Gesamteindruck

    Der Anfang zieht sich wirklich sehr hin und leider schafft auch der Rest des Buches es nie so richtig, über längere Strecken Spannung aufzubauen. Die Einleitung der Geschichte zieht sich wirklich wie ein Kaugummi; kurz hatte ich sogar überlegt, abzubrechen, weil das Buch es einfach nicht schaffte, irgendetwas in mir auszulösen. 

    Brienna ist eine Berufene des Wissens bzw. eine Anwärterin. Es gibt noch vier weitere Disziplinen: Kunst, Musik, Esprit und... oh, ich habe sogar eine schon vergessen. Um ehrlich zu sein ist dieses ganze "Berufenen-Ding" irgendwie ein bisschen belanglos. Die Mädchen werden jahrelang in einer dieser Passionen ausgebildet und... ja wofür eigentlich? So richtig ging mir nicht auf, warum es in irgendeiner Weise erstrebenswert sein sollte, im Haus Magnalia ausgebildet zu werden. Berufene des Wissens zeichnet sich dadurch aus, dass die Mädchen Adelsstammbäume auswendig können und vielleicht Grundkenntnisse in der Medizin haben? Echt jetzt? Dafür werden sie so lange ausgebildet? Dafür, dass das Buch ja eigentlich davon handeln sollte, erfährt man ganz schön wenig über den Sinn und Zweck dieser Passionen. Irgendwie finde ich diese Passionen selbst auch einfach ziemlich langweilig und belanglos. 

    Gefühlt ist die Hälfte des Buches vergangen und wir haben unzählige Figuren kennengelernt, die nie wieder eine Rolle spielen werden und einfach komplett irrelevant sind. Dann erst erfüllt sich der letzte Teil des Klappentextes. Brienna soll dabei helfen, mit ihrer "besonderen Gabe" den König zu stürzen. Irgendwie wird mir nie so recht klar, was genau ihre Motivation ist, dabei zu helfen. Das Buch hat sich zwar mehr oder weniger passable Gründe dafür zurecht gelegt, aber im großen und ganzen wirkt es doch sehr konstruiert und wenig glaubhaft. 

    Alles in allem sehe ich nicht so richtig, dass Brienna tatsächlich eine total tolle Begabung hat, doch das Buch macht es ihr auch sehr einfach. Alle nehmen sie sofort an, alles was sie plant, läuft (mal mehr mal weniger) gut. Irgendwie wirkt das komplette Buch wie die Protagonistin: Aalglatt. 

    Als Brienna dann auch noch begann, das Kämpfen zu erlernen, weil es ja in ihrem Blut liegt oder so was... da habe ich schon heftige Mary Sue-Vibes gespürt. 

    🌼Figuren

    Am Anfang erzählt Brienna, sie sei in einem Waisenhaus groß geworden. Ein paar Seiten später ist sie dann bei ihrem Großvater aufgewachsen. Autsch, was für ein Fauxpas. Brienna betont immer, dass sie aus zwei Welten kommt, da ihre Mutter aus Valenja stammt, ihr Vater aber aus Maevana. Ihren Vater kennt sie jedoch nicht und trotzdem wird aus ihrer Herkunft ein super großes Ding gemacht, obwohl sie eigentlich keine Verbindung zu dem Land hat. Aber Brienna ist nicht die einzige, deren Motivation ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Auch bei anderen Figuren wurde ich immer wieder stutzig und konnte deren Verhalten, ihre Motivation und zum Teil auch ihrer Leichtgläubigkeit und Hörigkeit gegenüber anderen Figuren nicht nachempfinden. 

    🌼Mein Fazit

    Meine Motivation, den zweiten Teil zu lesen hält sich in Grenzen. Dafür war das Buch dann doch irgendwie zu belanglos und zu langweilig. 

  17. Cover des Buches Suche bissigen Vampir fürs Leben (ISBN: 9783802581687)
    Kimberly Raye

    Suche bissigen Vampir fürs Leben

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Bandelo

    Wie komme ich zu dem Buch?

    Ich habe es auf dem Grabbeltisch entdeckt, inklusive zweitem Band, da konnte ich nicht nein sagen...  

    Cover und Einband:

    Ich habe die Softcover Ausgabe gelesen. Man sieht dort eine blonde Frau in einem Klischee Vampir Outfit, die sich über einen Mann hermacht... Der Einband ist liebevoll gestaltet, fühlt sich gut an und das Cover passt zur Geschichte, was will man mehr? 
      

    Layout:

    Die Kapitel sind durchnummeriert. Die Nummern sind groß, aber in etwas schnörkeliger Schrift geschrieben, passend zum Buch. Die Schrift ist mir ein wenig zu klein. 

    Inhalt:


    Es geht um Lil, die ein Vampir ist. Auf den ersten Seiten bekommt man ein gutes Gefühl für den Schreibstil und die Protagonistin. Der Leser begleitet sie beim Aufbau ihrer eigenen Dating-Agentur.
    In der Welt dieses Buches gibt es Vampire, verschiedene Sorten, Werwölfe und Menschen und alle wissen voneinander, was das Leben aber auch nicht einfacher macht.
    Die Story ist nicht besonders anspruchsvoll aber unterhaltsam! Lil ist tollpatschig, ein Dickkopf und eine Klischee-Frau wie sie im Buche steht. Nicht, dass sie kochen und aufräumen würde, aber sie kann an keinem Designer-Schuh-Paar vorbei gehen und sexy Männer sind natürlich auch Thema.

    Fazit:

    Abgesehen von den manchmal doch etwas langen Passagen über Mode, Outfits und die coolsten Schuhe ist die Geschichte eine sehr leichte aber witzige Unterhaltung. Wer aber schon nach den ersten Kapiteln das Grauen kriegt, der verpasst nicht viel beim Rest. :) 

    Ich empfehle euch das Buch wenn...

    ... euch "noch eine" Vampirgeschichte nicht abschreckt, die mal ganz unkonventionell ist.
  18. Cover des Buches Francis (ISBN: 9783442467570)
    Akif Pirinçci

    Francis

     (193)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze
    Meiner Meinung nach einer der stärksten Romane aus der Reihe.
    Francis beschließt nachdem es in Gustavs Leben nun eine Frau gibt, aufs Land zu gehen und ein neues Leben zu beginnen.
    Das verläuft allerdings nicht ganz so reibungslos wie geplant - während einem hefigen Gewitter wird er in den Gully gespühlt und trifft dort auf eine Gruppe aussätziger Katzen, die alle ein nicht ganz so schönes Schicksal in die Kanalisation gezwungen hat.
    Man bittet Francis, nachdem dieser die erste Leiche schon unfreiwillige besichtigt hat, den Täter dieser Morde zu finden und so macht er sich von Neugier getrieben auf.
    Es bleibt konstant spannend. Man hat oft die ein oder andere Vermutung, aber die werden dann meistens doch zerstört und am Ende kommt es noch zu der ein oder anderen unerwarteten Wendung. Katzenfans und Fans der Felidae Krimis kommen jedenfalls voll auf ihre Kosten und ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.
  19. Cover des Buches Schnee auf dem Kilimandscharo (ISBN: 9783499272868)
    Ernest Hemingway

    Schnee auf dem Kilimandscharo

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: In Blautönen gehalten, sieht nett aus. Aber wenn ich nicht auf der Suche nach diesem Buch gewesen wäre, wäre es mir wohl kaum aufgefallen.


    Klappentext: Ein alter Mann flüchtet vor der Einsamkeit in ein Café. In einem Kinderzimmer wartet ein kleiner Junge einen ganzen Tag lang auf den Tod. In einem Krankenhaus wird ein Radio zum Tor der Welt, und in der afrikanischen Steppe kämpft ein Mann gegen die Angst vor dem Löwen - und um seine Ehre.


    Meinung: Sehr gespannt begann ich, Hemingways Kurzgeschichten zu lesen. Die ersten waren ja noch ganz okay, wobei sie mich auch nicht vom Hocker gerissen hatten. "Väter und Söhne" hat mir am besten gefallen, diese Geschichte fand ich tatsächlich unterhaltsam. In den darauffolgenden tat ich mir schwer, mich auf die Erzählungen einzulassen, weil sie mir vom Thema und von der Schreibweise überhaupt nicht zusagten. Entweder ging es um den Krieg, ums Kämpfen oder Jagen. Stets waren körperlich starke, jedoch emotional schwache und überaus unsympathische Protagonisten im Vordergrund, die mit ihren (für meinen Geschmack) seltsamen Dialogen die Geschichte auch nicht gerade besser machten.

    Was mich noch sehr gestört hat, waren die wechselnden Zeitformen in "Fünfzigtausend". Der Autor sprang ständig vom Präsens ins Präteritum und umgekehrt. Auch das gehäufte Vorkommen des Wortes "sagt" war sehr auffällig. Wahrscheinlich beabsichtigt, aber nicht mein Fall. Hier ein Beispiel:

    "Jetzt wirst du schlafen, Jack", sagte ich.

    "Klar", sagt Jack. "Jetzt schlaf ich."

    "Gute Nacht, Jack", sagte ich.

    "Gute Nacht, Jerry", sagt Jack. "Du bist mein einziger Freund."

    "Oh, Mist", sagte ich.

    "Du bist mein einziger Freund", sagt Jack. "mein einziger Freund."

    "Schlaf jetzt", sagte ich.

    "Mach ich", sagt Jack.


    Spätestens nach dieser Geschichte wurde mir klar, dass dieses Buch mein letztes von Hemingway war. Es traf leider überhaupt nicht meinen Geschmack. Da ich aber eine Erzählung ganz gut fand, vergebe ich 2 von 5 Sternen.

  20. Cover des Buches Die Anstalt (ISBN: 9783866104471)
    John Katzenbach

    Die Anstalt

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mangomops
    Inhalt: 
    Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht – bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat – mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung.

    Meine Meinung; 
    Ich konnte mich nicht wirklich auf die Geschichte konzentrieren. Die wechselten Stimmen fand ich verwirrend. Wobei sie aber schön zu hören waren ^^ 
  21. Cover des Buches Felidae - Katzencomic (ISBN: B008L218AU)
    Akif Pirinçci

    Felidae - Katzencomic

     (443)
    Aktuelle Rezension von: Perle

    Klappentext:

    Der ´Katzenkrimi

    Francis, der samtpfotige Klugscheißer, ist neu im Revier. Als er bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam zugerichteten toten Artgenossen stößt, ist ihm klar, daß hier sein Intelligenzquotient gefordert ist. So rollt sich vor dem Leser mit katzenartiger Geschwindigkeit eine Geschichte von atemberaubender Spannung auf: eine Geschichte von serienmäßigen Morden und religiößen Sekten, von Computern und rolligen Katzen, von Wahnideen und Omnipotenz phantasien ... Eine Tierfabel, die in einem spannenden und furiosen Finale menschlich - moralische Abgründe enthüllt.


    Doch "Felidae" ist nicht nur eine Tierfabel, sondern auch ein Kriminalroman, ungewöhnlich gutgeschrieben und sehr logisch entwickelt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)


    " ... der wohl exquisite Krimi des Jahres (Stern)


    Eigene Meinung:

    Bin per Zufall auf dieses Buch bzw. Katzenkrimi gestoßen. Der Titel des Buches war mir schon irgendwie bekannt. Hatte bestimmt mal vor ca. 20-30 Jahren davon gehört oder ein Klappentext davon gelesen bzw. im TV von gehört oder in einem Büchershop oder Bücherecke in einem Laden gesichtet, ca. Ende der 80er, vielleicht als es erschien. Mir war bekannt, dass es sowas wie Stephen King sein musste oder sollte oder wäre. Deshalb las ich es damals sicher nicht und kaufte es mir nicht. Weil dass zu der Zeit nicht ganz mein Fall war mit um die 20-25 Jahren - aber jetzt mit über 40 und sogar schon über 50 traue ich mich auch, solche Bücher zu lesen. Man wird ja älter und muss heutzutage belesen sein, um mitreden zu können.


    Meine Meinung über diesen Krimi ist geteilt - halb mochte ich es - und andererseits wieder nicht - will gar nicht groß was dazu zu sagen. Es ist sehr schwer darüber eine offene Meinung zu äußern, dass muss jeder für sich entscheiden, was man darüber denkt. Auf jeden Fall geht es ja um eine Katze oder Katzen, und nicht um Menschen, dass muss man ja auseinanderhalten. So sehe ich das auf jeden Fall!


    Zum Autor:

    Akif Pirincci, geboren 1959, legte bereits mit zwanzig seinen ersten Roman vor, Tränen sind immer das Ende (Goldmann Taschenbuch 6380). Mit dem Bestseller Felidae gelang ihm der große Durchbruch. Das Buch wurde als bester deutscher Kriminalroman ausgezeichnet, seine Verfilmung ist in Vorbereitung. Nach "Der Rumpf" (Goldmann Taschenbuch" 42366 ist gerade mit Francis vierter Roman und die Fortsetzung von Felidae in gebundener Form bei Goldmann erschienen. Pirincci lebt heute als freier Autor in Bonn.


    Ja, und als ich dies gerade schrieb, fiel es mir wie Schuppen von den Haaren, dass ich mich gut dran erinnere, dass in der Zeit von 1987-1989 eher letzteres, der Film bestimmt bei RTLplus oder nem anderen privaten TV-Sender gezeigt wurde, ich ihn aber garantiert nicht gesehen habe, da ich damals sehr ängstlich war, da ich alleine wohnte, und dann eventuell nicht hätte schlafen können.


    Da ich eben geteilter Meinung bin - vergebe ich mittlere drei Sterne für dieses Buch bzw. für diesen schon gut geschriebenen Katzenkrimi. Hatte in ca. drei Tagen eine gute Unterhaltung von 282 Seiten Spannung und Freude und Liebe zu Katzen. Das Buch ist auch aus dem Jahre 1989, sieht man mal wie gut mein Gedächtnis ist. Ich liebe ja Katzen-Bücher - aber dieser Krimi war schon sehr außergewöhnlich!

  22. Cover des Buches Der Modelmörder (ISBN: 9783862544578)
    Caroline Jäger

    Der Modelmörder

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches A World Away (ISBN: 9783440121450)
    Pauline Francis

    A World Away

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Midnight
    Inhalt: 1586. Von einer britischen Expedition in das amerikanische Gebiet Virginia wird das Indianermädchen Nadie nach England gebracht. Dort muss sie sich an das neue Leben und die Verachtung der in der Hafenstadt Plymouth gewöhnen. Doch schon bald lernt sie den jungen Schmied Tom kennen und die beiden verlieben sich. Hin- und hergerissen zwischen ihrer Heimat und Tom entscheidet sich das Paar schließlich mit der nächsten Expedition zurück in die Neue Welt zu segeln. Doch dort kommt alles ganz anders als erwartet. Meine Meinung: Um es gleich vorweg zu nehmen: Dieser Roman konnte mich leider nicht begeistern. Die 2 Kaffeetassen bekommt “A World Away” dafür, dass Pauline Francis laut ihrem eigenen Nachwort sehr auf ihre Recherchen gestützt hat und vieles aus der Zeit 1586-87 übernommen hat. So zum Beispiel indianische Völker, Orte, teilweise sogar Personen. Auch für einige Ideen gibt es von mir etwas Anerkennung. Der Rest jedoch hat mich schlichtweg enttäuscht. Der Schreibstil liest sich in der ersten Hälfte des Buches irgendwie seltsam distanziert, wogegen er in der zweiten Hälfte sehr übertrieben und dem Leser gegenüber irgendwie aggressiv wirkt. Es wird abwechseln aus Nadies und aus Toms Sicht erzählt, wobei sich die beiden völlig gleich lesen. Manchmal musste ich wirklich überlegen, aus wessen Sicht da gerade geschrieben wird. Die Liebesszenen triefen vor Kitsch und viele Gefühle, Handlungen und Unterhaltungen wirkten für mich sehr unrealistisch und weit hergeholt. Weder mit Nadie, noch mit Tom bin ich während der Geschichte richtig warm geworden und die Nebencharaktere werden recht oberflächlich abgehandelt, weswegen auch dort keine großen Sympathien entstehen konnten. Am schlimmsten fand ich eigentlich den Schluss. Der war zwar im Gegensatz zum Anfang erfrischenderweise spannend, war aber, meiner Meinung nach, sehr übertrieben dramatisch und ist mit all den Geschehnissen und dem großen Tamtam in die letzten Seiten mit aller Gewalt nur so hineingequetscht worden. Fazit: “A World Away” ist für mich leider absolut kein empfehlenswertes Buch, kann aber durchaus neugierig auf die damalige Zeit und die indianische Kultur machen. http://keeweekatbooks.wordpress.com/
  24. Cover des Buches Cave Canem (ISBN: 9783898300803)
    Akif Pirinçci

    Cave Canem

     (7)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry
    Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch auf CD

    In Francis‘ Revier finden sich immer mehr Kadaver – sowohl Hunde als auch Katzen werden brutal getötet. Die Situation droht zu eskalieren, denn die Hunde beschuldigen die Katzen und die Katzen beschuldigen die Hunde. Keiner will es zugeben, klar. Francis will den wahren Schuldigen finden und so beschließt man, dass ein Vertreter jeder Spezies ausgeschickt wird, um den Mörder zu finden. So ziehen der alternde Leichenspürhund Hector und Francis, der seinen Sohn Junior kennenlernt, gemeinsam los. Francis, wie immer, ist von sich so überzeugt, dass er erst sehr spät merkt, was er an Hector hat. Als der wahre Mörder entlarvt wird, wird es eng …

    Die Bücher rund um Francis und sein Revier, mitsamt den mehr oder weniger irren, aber immer ausgefallenen Weggefährten und Dosenöffnern, haben einen festen Platz in meiner Katzenbuchsammlung. Leider gibt es nicht für alle Teile Hörbücher auf CD (ich habe keinen Cassettenplayer mehr …!). Doch die, die es gibt, sind so gut, wie die Printausgaben.

    Hier liest Tilo Prückner und das macht er sehr gut. Er gibt der Arroganz von Francis die richtige Tonlage und –farbe, lässt alle Protagonisten einzigartig lebendig werden. Auch die geschwollene Redeweise von Francis setzt er super um. Es ist ein echter Hörgenuss!

    Die Spannung ist durchgehend vorhanden. Wer die Serie kennt, ahnt schon in etwa die Lösung, doch ist der Weg dahin sehr unterhaltsam, teils spannend, teils lustig, oft ironisch und immer niveauvoll.

    Es ist mir unerklärlich, wie es kommt, dass der Autor Akif Pirincci sich seit 2012 dermaßen verändern konnte. Gerade seine Entgleisungen im Oktober 2015 passen nicht zu dem, was er mit den Felidae-Büchern immer aussagen wollte. „Cave Canem“ ist das krasse Gegenteil zu seinem Auftritt bei Pegida. Wortwörtlich sagt er in diesem Buch, dass Rassenhass aus kranken Hirnen entspringt.

    Den Boykott seiner Bücher kann ich nur teilweise nachvollziehen – gerade weil sie Band für Band immer wieder gegen Mord, Krieg, Hass, Fremdenfeindlichkeit angehen. Er selbst meinte ja, er sei weder ein Rechter noch ein Nazi, sondern ein „kontrollierter Irrer“. Vermutlich hat er einfach mal zwischendurch doch die Kontrolle verloren.

    „Cave Canem“ jedenfalls stammt aus einer Zeit, in der er tatsächlich noch Herz und Hirn am richtigen Fleck hatte und sehr weise schreiben konnte. Ich persönlich trenne den heutigen Pirincci vom damaligen und genieße die Bücher auch jetzt noch. Besonders die Umsetzung dieses Hörbuches ist purer Genuss. Genau deshalb bekommt es auch heute, ein halbes Jahr nach seinem unsäglich dämlichen Auftritt die vollen fünf Sterne.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks