Bücher mit dem Tag "franken krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "franken krimi" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Mainleid (ISBN: 9783954516568)
    Anja Mäderer

    Mainleid

     (24)
    Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

    Als Fan der schönen Stadt habe ich mich sehr auf diesen Würzburg Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. „Mainleid“ ist ein toller Titel und auch das Cover macht Lust auf mehr. 

    Dass der Kriminalfall im Studentenmilieu angesiedelt ist, hat angenehme Erinnerungen in mir geweckt und ich wünschte, ich hätte ein Glas Wein vom Stein beim Lesen gehabt. 

    Das sympathische Ermittler Duo, bestehend aus Nadja Gontscharowa und Peter Steiner, das auf eigenen Wunsch von Nürnberg nach Würzburg versetzt wurde, wird gut porträtiert. Auch in den Nebenfiguren finden sich interessante Charaktere. Besonders gefallen haben mir die spanischen Schwestern vom Stammtisch und der Rechtsmediziner Lars Nauke. Gut charakterisiert sind die beiden sehr unterschiedlichen WG-Genossinnen Sophie und Julia.

    Der Krimi ist spannend mit zahlreichen Verdächtigen und falschen Spuren und einer nicht vorhersehbaren Auflösung. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Die Handlung ist rätselhaft und packend. Der Krimi ist in einer lebendigen und humorvollen Sprache geschrieben, sogar der fränkische Dialekt wird ab und zu gekonnt eingesetzt. Bei ein paar Szenen konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen.

    Ich freue mich auf eine Fortsetzung mit den sympathischen Ermittlern in dieser wunderschönen Stadt.

  2. Cover des Buches Frankenstich (ISBN: 9783740806200)
    Katharina Drüppel

    Frankenstich

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Jan_N

    Schon vor einiger Zeit konnte ich mit Vergnügen „Frankenstich“ von Katharina Druppel und Heike Heinlein beenden, komme aber erst jetzt dazu eine Rezension zu verfassen.

    Genre: (Lokal)Krimi
    Wieso ich das Lokal vom Krimi in Klammern setze? Weil es für mich, der keine Ahnung von Erlangen hat, gar nicht so entscheidend war. Man muss die Stadt nicht kennen, um das Buch genießen zu können, für Einwohner ist es aber bestimmt ein spannendes Gimmick.

    Handlung:
    Krimiautor wird tot in einer Buchhandlung gefunden. Nicht nur die Polizei um Hauptkommissar Sartorius ermittelt, sondern auch die Besitzerin der Buchhandlung, Felicitas Reichelsdörfer, da sie das Opfer kannte.
    Und mehr verrate ich nicht, da müsst ihr schon selber lesen!

    Meinung:
    Ich konnte den Roman einfach runterlesen. Der Schreibstil beider Autorinnen ist wunderbar flüssig und lässt das Auge nur so die Zeilen verschlingen.
    Sehr angenehm für mich war, dass die Polizei hier als kompetent dargestellt wird, und nicht die Buchhändlerin jene ist, die alles aufdeckt.
    Die Charaktere sind alle sehr lebendig und ihr Zusammenspiel war für mich jederzeit gut nachvollziehbar. Teilweise regte ich mich ein bisschen über das Verhalten mancher Charaktere auf, wie ich es auch in echt machen würde.
    Als Niederrheiner störte mich auch der ab und an eingestreute Akzent nicht. Im Gegenteil gab er den Personen mehr Authentizität, besonders da es immer zu den jeweiligen Akteuren passte.
    Die verschiedenen Fährten, die im Laufe des Buches ausgestreut wurden, wurden alle gut nachvollziehbar aufgelöst, ohne Logiklöcher zu hinterlassen.

    Fazit:
    Ein flotter Krimi, der mich gut unterhalten hat und auf den Nachfolger Lust macht.
    Gerne mehr davon!

  3. Cover des Buches Der Franken-Bulle (ISBN: 9783740808006)
    Harry Luck

    Der Franken-Bulle

     (21)
    Aktuelle Rezension von: wacaha

    Eigentlich sollte es nur ein ganz normaler Drehtag am Bamberger Set der Krimiserie „Der Frankenbulle“ werden, doch plötzlich ist eine Darstellerin tot: Aus der Waffe der Hauptperson ist anstatt der üblichen Platzpatrone ein tödliches Geschoss herausgekommen. Das Opfer war noch dazu keine Schauspielerin, sondern die berühmte Drehbuchautorin, die einmal in der Verfilmung ihrer Krimis mitspielen wollte. Die ermittelnden Beamten Horst Müller und Paulina Kowalska finden schnell heraus, dass es sich nicht wie anfangs vermutet um einen Unfall handelt, sondern die Waffe des Hauptdarstellers ausgetauscht wurde. Um den Mord aufzuklären tauchen die Polizisten tief in die Welt des Buchhandels und der Lokalkrimis ein, in der jeder denkt ein Autor zu sein.

    „Der Franken-Bulle“ ist der neue Bamberg-Krimi des Autors Harry Luck. Ihm ist es sehr gut gelungen, das typisch fränkische Lokalkolorit einzufangen, wer Bamberg kennt wird die Stadt aufgrund der anschaulichen Schilderungen wieder erkennen. Auch typisch fränkische Mundart, Verhaltensweisen und Speisen lassen den Leser gedanklich direkt in die Region reisen. Das Cover passt stimmig zur Geschichte, die typischen Fachwerkhäuser und die abgebildeten Türme des Kloster Michelsberg geben ihr einen passenden Rahmen.

    Mit Horst Müller und Paulina Kowalska hat der Autor ein Ermittlerduo geschaffen, das unterschiedlicher nicht sein könnte und bei dessen Charakterisierung mit sämtlichen Klischees und Vorurteilen gespielt wird: Der alteingesessene Müller ist mit seiner brummelig Art der „typische Oberfranke“, er hält nostalgisch an alten Werten und Vorstellungen fest, kennt sämtliches unnütze Wissen und besteht auf die korrekte Anwendung der deutschen Rechtschreibung und Grammatik. Auch wenn er als Spießer überzeichnet wird ist der dennoch sympathisch, denn er besticht mit seinem fränkischem Humor und seiner väterlichen Bodenständigkeit. Sein Gegenpart bildet die junge Paulina Kowalska, die modern und sehr technik-affin dargestellt wird. Das Ermittlerduo arbeitet dennoch harmonisch zusammen, beide nutzen ihre verschiedenen Stärken, um sich zu ergänzen und auf das gemeinsame Ziel hinzuarbeiten. Hie kleinen Neckereien zwischen den beiden sind sehr amüsant zu lesen, ihre Dialoge machen demnach viel Spaß, auch wenn sie an manchen Stellen schon fast ins Skurrile abdriften.

    Besonders am „Franken-Bullen“ ist, dass das Buch ein Krimi über den Krimi ist und zudem eine Nebengeschichte beinhaltet, die der Leser zunächst gar nicht einordnen kann. Beim weiteren Voranschreiten des Krimis wird diese aber immer plausibler und durch die Auflösung schließlich gut nachvollziehbar, warum diese Stellen mit eingebaut wurden. Ein verwirrender, aber kreativer Kunstgriff des Autors. Mit Prolog, Sub-Plot, Epilog und Leseprobe, die auch irgendwie noch zur Story gehört ist es aber eigentlich eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte…  und das war mir an manchen Stellen leider etwas zu viel und zu gewollt. Auch waren die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang, da viel Nebensächliches erörtert wurde, das unwichtig war, die Handlung in die Länge zieht und lediglich dazu dient, falsche Fährten einzustreuen, die teilweise ins Absurde führten und dann sie wieder erwähnt wurden. Der Schreibstil des Autors hingegen hat mir gut gefallen, Herr Luck hat durch kleine Nebensätze, -informationen und Wortspielereien subtilen Humor zwischen den Zeilen vermittelt.

    Sehr selbstironisch wird im Buch mit dem Genre "Regionalkrimi" und der Bücherszene im Allgemeinen abgerechnet. Es liefert einen Blick hinter die Kulissen von Verlagen, Agenten, Literaturkritikern, Autoren und Buchhandlungen  – sollte es dort wirklich so zugehen wie im Buch geschildert werde ich definitiv nicht unter die Autoren gehen. Der Anschein wird vermittelt, als ob jeder Autor werden könnte (und auch davon träumt) und es nichts dabei sei, ein gutes Buch zu verfassen. Insbesondere Krimis und Autoren mit regionalem Bezug werden dabei schon fast ins Lächerliche gezogen. Diese kritische Abhandlung über das (regionale) Büchergeschäft hat mich – trotz der offensichtlichen Selbstironie – nicht besonders angesprochen.

    Alles in allem in „Der Franken-Bulle“ ein angenehmer Cosy Crime mit wenig Spannung, aber einem liebenswerte Klugscheißer als Protagonisten, der dem Leser viel unnützes Wissen lehrt. Das Buch war angenehm und flüssig zu lesen, hat mich aber leider nicht vollständig gepackt.

  4. Cover des Buches Einer flog über die Vogelsburg (ISBN: 9783740806583)
    Anja Mäderer

    Einer flog über die Vogelsburg

     (16)
    Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

    In diesem ungewöhnlichen Krimi hat Anja Mäderer eine herrlich skurrile Truppe geschaffen. 

    Will Klien, der sich auf der Vogelburg befindet um seine Zwangsstörung behandeln zu lassen ist ein außergewöhnlich einfühlsam beschriebener Charakter. Er und seine Genossen aus der Therapie-Gruppe der „Zwängler“, haben sich vorgenommen den Mord an ihrem beliebten Therapeuten aufzuklären. Als eine Mitpatientin im Schwimmbad ermordet wird und ein anderer Patient Morddrohungen erhält läuft die „Zwängler“ Task Force zu ungeahnten Höhen auf.

    Berührend, einfühlsam und humorvoll werden die Charaktere in der fiktiven psychosomatischen Klinik „Vogelsburg“ beschrieben. Auch die herrliche Gegend im fränkischen Weinland kommt dabei nicht zu kurz. 

    Unbedingte Leseempfehlung! Anja Mäderer ist eine temporeiche, vergnügliche Kriminalgeschichte gelungen, die ich sehr gerne weiterempfehle.  

  5. Cover des Buches Die Entführung Lord Nelsons (Frankenkrimi) (ISBN: B008O95F4A)
    Christian Siebentot

    Die Entführung Lord Nelsons (Frankenkrimi)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: BigRedOne
    Um niemanden irrezuführen: Ich bin der Autor dieses Kurzkrimis. Dieser humorvolle Kurzkrimi ist eher als eine Kriminal-Satire zu verstehen. Da ich mich beruflich sehr mit Kriminalgeschichten befassen musste, die eher düster und übertrieben blutig sind, habe ich eine Krimireihe um Kommissar Obermeier begonnen, die ihre Handlung in Franken hat und mehr duch ihre etwas schrägen Charaktere lebt. Ich habe bereits zwei weitere Krimis aus dieser Reihe geschrieben, die aber noch nicht veröffentlicht wurden. Wenn Sie beim Lesen gerne lachen oder schmunzeln, dann hoffe ich, dass ihnen auch dieser Kurzkrimi gefällt. Die folgenden Krimis aus dieser Reihe sind dann auch keine Kurzkrimmis mehr, sondern gehen dann über mindestens 120 Seiten und bauen auf die Handlung dieser Geschichte auf. Ich wünsche allen Lesern viel Freude mit dem Krimi. Euer Christian Siebentot
  6. Cover des Buches Zuckerschneggerla (ISBN: 9783740804268)
    Martina Tischlinger

    Zuckerschneggerla

     (2)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Nichts mit „O du fröhliche“ am Nürnberger Christkindlesmarkt, denn eine junge Frau in einem Engelskostüm wurde ermordet! Der Seniorchef der Traditionslebkuchenfabrik gerät unter Verdacht, aber seine Putzfrau Olympia Moustakas traut ihm ein solches Verbrechen nicht zu. Selbst ist die Frau, denkt Olympia und fängt gleich mal zu ermitteln an – nichtwissend, dass sie bereits im Visier des Mörders ist…

    Erster Eindruck: Das Cover mit dem ganzflächigen Lebkuchen gefällt mir sehr gut – ebenso der Buchtitel.

    Olympia ist eine taffe Frau, die nebst dem Familien-Putzunternehmen noch ein Catering aufzieht, wo sie fränkische und griechische Spezialitäten anbietet. Das Catering läuft noch nicht so recht, aber wenn es dann mal läuft, soll ihr Vater das Putzunternehmen wieder alleine führen und sie konzentriert sich dann aufs Kulinarische. Vorerst ist sie aber hauptsächlich mit ihren Putzjobs beschäftigt – aktuell vielfach unterwegs mit Annikki Huuskonen. Annikki ist Finnin und bringt in der deutschen Sprache noch etliches durcheinander, so heisst es bei ihr eben „Ist dir ein Floh über die Galle gelaufen?“ anstatt, dass die Laus über die Leber läuft. Als die beiden in einer Arztpraxis die Tote finden, ist Annikki so verängstigt, dass sie gleich bei Olympia einzieht.
    Wer hatte es auf Juli, so der Name der toten Frau, abgesehen? Droht anderen auch Gefahr? Die Mitbewohnerin von Juli erzählt von einem Stalker, der immer wieder anruft und dann auflegt. Zudem gab es an der Türe Kratzspuren – wollte er einbrechen? Wieso ist der Lebkuchenkönig nun verdächtigt, etwas mit dem Mord zu tun zu haben?
    Olympia hält nicht viel davon, die Polizei (den smarten Polizisten mag sie sehr gerne!) ihre Arbeit machen zu lassen, sondern schreitet einfach mal kurz selbst zur Tat. Sie begibt sich dadurch in Gefahr, aber auch das Wissen darum kann sie nicht aufhalten.

    Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch mit den fränkischen Ausdrücken hat sich flüssig lesen lassen, es fehlte jedoch sämtliche Spannung. Der Krimi war eine Krimödie, die von der engagierten Olympia und der ängstlichen Annikki lebte. Der Polizist Carl Bernhardt hat mir gut gefallen, aber er kam leider zu wenig vor.

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