Bücher mit dem Tag "frankfurt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "frankfurt" gekennzeichnet haben.

318 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stille meiner Worte (ISBN: 9783841505941)
    Ava Reed

    Die Stille meiner Worte

    (780)
    Aktuelle Rezension von: SophieRunner

    Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr schonmal ein Buch von Ava REed gelesen, welches mir sehr gefiel. Viele haben mir gesagt, dass dieses iht Lieblingsbuch der Autorin ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, das Buch ist flüssig und ich konnte es in kurzer Zeit verschlingen. Ich finde s mega toll, wie Hannahs Trauma aufgearbeitet wird, vorallem weil es wichtige Themen anspricht. Und Levi ist sowieso eine Green Flag auf zwei Beinen.

    Zudem finde ich das Setting im Camp richtig toll und liebe es, wie die Lehrpersonen mit den Kindern (und Mo) umgehen  🥰

    Tolles Buch

  2. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

    (642)
    Aktuelle Rezension von: reading_squirrel

    3.5 Sterne

    Vermutlich ist meine Erwartungshaltung einfach falsch. Für mich sind Nervenkitzel à la Andreas Gruber und raffiniert aufgelöste, ineinander verstrickte Fälle, wie man sie aus dem Norden kennt, ein unverhandelbares Muss bei Krimis. Ich muss gestehen, dass ich in diesem Buch beide Punkte etwas vermisst habe.


    Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis Leben in die Geschehnisse kommt und ich musste teils ziemlich mit mir selbst ringen, um weiterzulesen. Dann steht aber auf einmal plötzlich alles Kopf - lieben wir! Ansonsten sind die Kapitel angenehm gegliedert und nicht zu lange; Man erhält in den einzelnen Kapiteln Einblicke aus unterschiedlichsten Sichtweisen, was ich von anderen Autoren so nicht kenne und wiederum den eher laschen Spannungsbogen etwas hoch zieht. Das Ermittlerduo harmoniert gut, auch wenn es für mich jetzt nicht unbedingt die einprägsamsten Hauptfiguren sind. 


    Ich möchte die Reihe zu einem späteren Zeitpunkt definitiv weiterverfolgen, ungeachtet dessen, dass mir dieser Teil nicht so hundertprozentig zugesagt hat.

  3. Cover des Buches Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1) (ISBN: 9783548291772)
    Nele Neuhaus

    Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1)

    (1.079)
    Aktuelle Rezension von: Zwischenzeilen

    Nele Neuhaus habe ich als Krimi-Fan spät entdeckt, wohl auch, weil ich zum Taunus als Ort der Geschehnisse keine Verbindung habe. Angefangen habe ich mit ihrem letzten Buch, dann habe ich mich chronologisch zurückgelesen - ihr erstes Buch ist mein letztes Buch. 

    Handlung unterm Summenstrich: Ein Oberstaatsanwalt mit Ambitionen erschießt sich, eine hübsche Frau mit zweifelhaftem Ruf stürzt von einem Aussichtsturm. Oder? Selbstmord - oder Mord? Die hübsche Isabel hinterlässt etliche Liebhaber, eine kleine Tochter und einen netten Mann. Gearbeitet hat sie für ein Gestüt, das quasi das Sylt unter den hessischen Gestüten ist. Hier geht es nicht um Pferdeliebe, sondern ums Sehen und Gesehen werden, und schon schnell wird das Gestüt der Dreh- und Angelpunkt des Romans.

    Wer Spaß an den "Desperate Housewifes" hatte, wird sich auch im Sumpf des Gestüts behaglich suhlen. Das klingt böse, aber es werfe diejenige den ersten Stein, die im Wartezimmer nicht nach der GALA greift, um sich mit Klatsch & Tratsch vorzüglich unterhalten zu lassen. 

    Und genau das gelingt dem Roman: eine sehr gute Unterhaltung. Selbst ich, die weder mit dem Taunus noch mit Gestüten viel am Hut hat, habe das Buch locker weggelesen. Dabei war es mir weniger wichtig, wer Isabel und den Staatsanwalt auf dem Gewissen hat, und mehr, was mit der kleinen Tochter passiert, ist sie doch die so ziemlich einzig Unschuldige im Labyrinth der Eitelkeiten, Eifersüchteleien und Machtspielchen. 

    Trotzdem gefallen mir die späteren Bücher besser. "Muttertag" ist ein Highlight, ebenso "Böser Wolf" und "Monster". 


  4. Cover des Buches Der Verehrer (ISBN: 9783734107870)
    Charlotte Link

    Der Verehrer

    (705)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Die Rezension enthält Spoiler. 


    Generell ist das Buch schon spannend, ich habe gelesen, dass es vorhersehbar ist. Ja, aber ich dachte bis zum Ende, dass man ggf. auf eine falsche Fährte geführt wird, dem war aber leider nicht so. Es ist ca. 100 Seiten vor dem Ende Fakt, wer der Stalker ist. Insofern fehlt spätestens ab da die Spannung, es ist nur die Frage ob und wie Leona wieder frei kommt. Deswegen habe ich es beendet.

    Mich hat das Buch an mehreren Stellen nicht überzeugt. Zum einen fliegen ja ALLE Männer auf Leona, das war etwas nervig, und sie klammert extrem, als Wolfgang sie verlässt. Es ist so unangenehm zu lesen, wie es ihr in der Situation geht und man denkt sich: Wach mal auf. 

    Auch wie sie dem Jablonski hinterher trauert, als er sich nicht meldet und dann direkt wieder auf ihn fliegt, als er wieder aufkreuzt. Ich hätte den ja sowas von in den Wind geschossen. 

    Als dann zum Ende hin das Kind verschwindet.....Ne....Da dachte ich vorher schon: Wenn die Mutter einfach tanzen geht, wer passt auf? Tja niemand. Und der 5 jährige ist dann kurz nach Mitternacht weg. Was macht er so lange noch dort? Das hat mich auch geärgert.  

    Elisabeths Ansprache in dem Haus (was kaum beschrieben wird) ist auch einfach nur merkwürdig. Und dann endet das Buch einfach so. Leider ist es irgendwie nicht mehr zeitgemäß, und zu unrund. 

  5. Cover des Buches Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9) (ISBN: 9783548061023)
    Nele Neuhaus

    Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

    (493)
    Aktuelle Rezension von: knuddelbacke

    Ein ganz schön dicker Krimi, den Nele Neuhaus mit „Muttertag“ geschrieben hat. Das war tatsächlich mein erster Gedanke, als ich das Buch in den Händen hielt. Aber nicht nur mit vielen Seiten kann dieses Buch aufwarten, sondern auch mit einer Vielzahl an Figuren und Figurenkonstellationen. Steht doch im Mittelpunkt die Pflegefamilie Reifenrath, die in der Vergangenheit mitunter 10 Pflegekinder gleichzeitig in Ihrer Obhut wusste. Nachdem der Pflegevater Theo, nun jedoch tot in seinem Haus aufgefunden wird beginnt sich nach und nach ein schauriges Verwirrspiel zu entwickeln.

    Nichts für schwache Nerven, denn mitunter hält die Autorin auch mit detaillierten Beschreibungen nicht hinter dem Berg. „Bones“ hätte vermutlich Ihre wahre Freude an diesem Fall gehabt. Aber auch die beiden Ermittler Pia Sander und Oliver von Bodenstein geben ein sympathisches Ermittler- Duo ab. Auch wenn man bisher kein Buch aus der Reihe gelesen hat, kann man „Muttertag“ wunderbar lesen.Der Schreibstil ist flüßig und klar, so dass man der Handlung, trotz der vielen Figuren, sehr gut folgen kann. Einige Verdächtige und Handlungsnebenstränge später gibt es dann noch eine überraschende Wendung. Ich mochte den Kriminalroman sehr, da er trotz des Umfanges spannend und atmosphärisch dicht geschrieben ist. Und das bis zur letzten Seite, wo noch mal ein kleiner Showdown auf den Leser wartet. Sicher nicht der letzte Krimi von Nele Neuhaus , den ich gelesen habe.

  6. Cover des Buches Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5) (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5)

    (799)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt 

    Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen: Ein toter Nachtwächter lag mehrere Tage unentdeckt in einem Firmengebäude. Schnell wird klar, es war Mord. Gemeinsam mit Oliver von Bodenstein ermittelt Pia im Umkreis einer Bürgerinitiative, die gegen einen geplanten Windpark kämpft. Dabei stoßen sie auf ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen wert ist – und einen Mann das Leben kostet…


    Fazit

    Diesmal geht es um Betrug und Mord.es ist Recht verwirrend wird zum Schluss aber schlüssig geklärt.Auch oliver muss sich mit verschiedenen Problemen rumreisen. Dann wird ihm auch noch der Fall entzogen und Pia ist auf sich gestellt. Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.

  7. Cover des Buches Dschinns (ISBN: 9783423148818)
    Fatma Aydemir

    Dschinns

    (386)
    Aktuelle Rezension von: izzy_books

    „Dschinns“ von Fatma Aydemir erzählt vom plötzlichen Tod eines Vaters, der eine deutsch-kurdische Familie in Istanbul zusammenführt. Aus verschiedenen Perspektiven werden verdrängte Konflikte, Traumata und Fragen nach Identität sichtbar. Der Roman überzeugt durch emotionale Tiefe und vielschichtige Figuren. Insgesamt ein kraftvoller Familienroman.

  8. Cover des Buches Jung, blond, tot (ISBN: B004WPH2OQ)
    Andreas Franz

    Jung, blond, tot

    (520)
    Aktuelle Rezension von: Alissila

    Der Thriller konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Vor allem die ermittlerische Seite wirkt für mich eher schwach: Statt die Handlung voranzutreiben oder die Figuren zu vertiefen, verlieren sich die Kapitel häufig in unwichtigen Details – etwa darin, dass die Hauptprotagonistin ständig raucht und trinkt. Wirklich etwas über die Charaktere selbst erfährt man dagegen kaum, was es schwer macht, eine Bindung zu ihnen aufzubauen.

    Auch die Spannung blieb für mein Empfinden nur mittelmäßig. Viele Entwicklungen waren vorhersehbar, und der Mörder war relativ früh erkennbar, sodass die Auflösung kaum Überraschungen bot.

    Insgesamt war es für mich daher nur ein durchwachsenes Leseerlebnis – solide geschrieben, aber ohne echten Nervenkitzel oder Tiefgang.

  9. Cover des Buches Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2) (ISBN: 9783548291789)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)

    (800)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Das Buch war für mich ganz solide – nichts, was mich komplett umgehauen hat, aber definitiv gut zu lesen. Es war so ein typischer Krimi für zwischendurch, den man gut weglesen kann, ohne dass er allzu lange im Kopf bleibt.


    Der Fall war spannend aufgebaut, mit einigen Wendungen und Verstrickungen, die ich so nicht gleich durchschaut habe. Trotzdem hat es mich nicht so stark gepackt, dass ich noch Tage später darüber nachdenken musste. Eher so ein Krimi, den man liest, miträtselt, zur Seite legt – und sich nach ein paar Wochen schon nicht mehr genau erinnert, wie alles ausgegangen ist.


    Positiv war aber, dass sich die Charaktere Bodenstein und Kirchhoff weiterentwickeln und man mehr von ihrer Dynamik mitbekommt. Das macht für mich den Reiz der Reihe aus und motiviert auch, weiterzulesen.


    Alles in allem: Kein Highlight, aber nett für zwischendurch und ein ordentlicher zweiter Band der Reihe.


  10. Cover des Buches Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11) (ISBN: 9783548069760)
    Nele Neuhaus

    Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11)

    (324)
    Aktuelle Rezension von: Zauberkaktus

    Das Cover hat mich sofort wieder angesprochen und auch der Einstieg macht direkt Lust auf mehr. Die Geschichte beginnt spannend und offen, sodass man schnell wieder mit dem Ermittlerteam vertraut ist und auch sofort Interesse an deren Privatleben entwickelt.

    Relativ früh wird jedoch deutlich, dass mit einem der Mitglieder etwas nicht stimmt. Leider flacht die Spannung im weiteren Verlauf für mich recht schnell ab. Teilweise wird das Thema sehr überzogen dargestellt und unnötig in die Länge gezogen, wodurch die Handlung stellenweise etwas langatmig wirkt. Dadurch habe ich zwischendurch immer wieder das Interesse verloren, auch wenn ich dennoch wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht.

    Das Ende hat mich leider enttäuscht. Es wirkte für mich konstruiert und nicht wirklich nachvollziehbar, was sehr schade ist.

    Nele Neuhaus greift zwar ein aktuelles Thema auf und versucht, mit Klischees aufzuräumen, doch für mich ist das in diesem Buch nicht überzeugend gelungen.

    Trotz meiner Kritik bleibt sie für mich eine Autorin, deren Bücher ich als großer Fan weiterhin lesen werde – auch wenn dieses Werk nicht zu ihren stärksten gehört.

  11. Cover des Buches Das achte Opfer (ISBN: B004WPH43U)
    Andreas Franz

    Das achte Opfer

    (345)
    Aktuelle Rezension von: Alissila

    Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, war ich gespannt auf die Fortsetzung und muss sagen: „Das achte Opfer“ hat mir inhaltlich deutlich besser gefallen als der erste Band. Die Grundidee der Geschichte ist wirklich packend und besonders das Ende war absolut klasse und überraschend.

    Allerdings gibt es auch diesmal Aspekte, die den Lesefluss für mich massiv gestört haben. Das Buch besticht leider wieder durch ständige Wiederholungen und sehr ausschweifende Beschreibungen, die die Story kein Stück voranbringen. Zudem empfinde ich das Verhalten der Kommissare als ziemlich daneben: Der permanente Alkoholkonsum und das ständige Kettenrauchen nehmen einen viel zu großen Raum ein. Wenn man über diese Marotten und die unnötigen Längen hinwegsehen kann, bekommt man zwar einen spannenden Krimi geboten, doch aufgrund der genannten Kritikpunkte reicht es für mich insgesamt nur für drei Sterne.

  12. Cover des Buches Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7) (ISBN: 9783548287768)
    Nele Neuhaus

    Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7)

    (615)
    Aktuelle Rezension von: Reeda_Book

    Unsympathische Ermittlerin, viel Gezicke bis Mobbing unter den Kommissaren, unübersichtliche Personenkonstellationen (und wer war das jetzt noch mal...) und ein völlig überflüssiges Organspenden-Bashing. Muss das sein in einem Land, in dem ohnehin zu wenig Menschen bereit sind zur Organspende?

    Buch hat einige Längen. Am Ende habe ich nur noch quer gelesen,  um die Auflösung zu erfahren. 



  13. Cover des Buches Vanitas - Schwarz wie Erde (ISBN: 9783426523957)
    Ursula Poznanski

    Vanitas - Schwarz wie Erde

    (500)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Dass Blumen mehr sind als eine Wohltat für die Augen, den Geruchssinn oder in ausgesuchten Fällen auch für den Geschmack, ist hinlänglich bekannt. Blumen besitzen eine Sprache, stehen für Liebe, Trauer oder eben auch für Warnungen ... Da trifft es sich gut, dass die Protagonistin Carolin bei einem Floristen arbeitet – Sie kennt die Bedeutungen, die Botschaften, die Kommunikation durch Kombinationen in den Gebinden. Außerdem bilden sie einen wichtigen Bestandteil ihrer Verbindung zu den Lebenden, denn Carolin ist tot und ihr Name nur ein weiterer Baustein, um sie vor ihrem alten Leben zu schützen.
    Doch die Vergangenheit holt einen bekanntlich immer wieder ein. Und sei es nur, für einen Gefallen, einen Job, einen Abstecher in das alte Leben und eine Erinnerung an die eigenen Fähigkeiten. Diese werden zum Einsatz gebracht, eingeschleust in das Umfeld von drei konkurrierenden Baufirmen und seltsam gehäufte Todesfälle auf deren Baustellen. Doch ist das alles? Und wie frei lässt es sich spitzeln, wenn die eigenen Dämonen einen nicht loslassen?
    Ich wusste lange nicht recht, wie ich die Geschichte finde, was sie in mir hervorruft. Doch mit jeder Seite wurde ich tiefer hineingezogen und wollte wissen, wie es weitergeht, was sich noch zuträgt. Das Ende hat mich definitiv darin bestätigt, dass mehr in der Story steckt, als Anfangs zu erahnen war. Es fügt sich, selbst wenn nicht alles aufgeklärt wird – aber deshalb ist es auch ein Dreiteiler, oder?
    Was bei mir zudem hängen bleibt, ist, dass es kaum Charaktere gab, die mir wirklich sympathisch gewesen wären. Hier treffen viele seltsame Gestalten aufeinander, was dem Buch einen besonderen Touch und Reiz gegeben hat.
    Vanitas ist durchaus eine Empfehlung wert!

  14. Cover des Buches Schlafen werden wir später (ISBN: 9783596522033)
    Zsuzsa Bánk

    Schlafen werden wir später

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Lucinda4

    Zwei langjährige Freundinnen, eine Lyrikerin und 3-fache verheiratete Mutter und eine von ihrem Mann verlassene Deutschlehrerin, die über Annette von Droste-Hülshoff forscht, tauschen sich in zahlreichen E-Mails über ihre Sorgen und Nöte aus. Probleme von Familienmutter wie Alleinstehender werden ehrlich angesprochen, das ist toll. Und eigentlich mag ich Zsuzsa Banks ruhige, stimmungsvolle Schreibe sehr, aber bei diesem Buch ist es einfach irgenwann zu viel Stimmung, zu viel vielsilbige Adjektive, zu viele kursiv gesetzte Literaturzitate. Als Briefwechsel zwischen Freundinnen ist es bestimmt wunderbar, als Buch mit fast 700 Seiten wird es irgendwann sehr zäh.

  15. Cover des Buches Deutsches Haus (ISBN: 9783548061177)
    Annette Hess

    Deutsches Haus

    (237)
    Aktuelle Rezension von: Pepale

    Frankfurt 1963: Eva ist Dolmetscherin. Durch einen Zufall kommt sie an eine Job als Übersetzerin für Polnisch beim Auschwitz Prozess. Unbedarft und naiv stürzt sie sich in ihre Arbeit, ohne zu ahnen was sie dort erwartet. Die Berichte der Zeugen wie Juden ermordet, gedemütigt, gefoltert wurden, setzen Eva schwer zu. Evas Eltern hatten ihr abgeraten diesen Job zu übernehmen. Am Ende sind ihre Eltern in das ganze Geschehen verknüpft und die Familie zerstört.

    Mit ihrem Verlobten führt sie eine typische Beziehung, wie es in den 1960er Jahren verbreitet war, sie ordnet sich ihm unter. Das Gesellschaftliche Rollenbild sah es so vor, sonst galten Frauen als „unweiblich“.

    Annegret, die ältere Schwester von Eva, leidet unter dem Helden-Syndrom (Profilneurose). Als Säuglingsschwester infiziert sie Babys mit Bakterien um sie hinterher wieder gesund zu pflegen und dafür Lob und Geschenke zu bekommen.

    Die Autorin hat gut recherchiert.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Geschichte ist fesselnd und bewegend. Die Protagonisten sind gut beschrieben und entwickeln sich weiter.

    Es handelt sich um eine gelungene Geschichte.



  16. Cover des Buches In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10) (ISBN: 9783548068503)
    Nele Neuhaus

    In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)

    (399)
    Aktuelle Rezension von: Special_K

    Als ich von der Verfilmung gehört habe, habe ich noch schnell diesen Krimi vom SuB genommen und wie immer auch zügig gelesen. Die Handlung ist wieder spannend, mit vielen interessanten Charakteren und Retrospektiven. Nele Neuhaus schreibt zuverlässig gut, und man möchte auch das Ermittlerteam inklusive ihres Privatlebens nicht missen.

  17. Cover des Buches Die Braut im Schnee (ISBN: 9783644201613)
    Jan Seghers

    Die Braut im Schnee

    (138)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Ich habe im Vorfeld nicht gewusst, dass dieses Buch der 2. Teil einer Reihe um den Frankfurter Kommissar Marthaler ist. Normalerweise vermeide ich Quereinstiege wie diesen, jedoch kann man der Handlung auch ohne Teil 1 problemlos folgen und die Protagonisten werden ausreichend vorgestellt. Zweitens habe ich im Nachgang gelesen, das der Autor ein großer Fan von Henning Mankell ist und ja der Ermittler Robert Marthaler hat Ähnlichkeit mit dem bekannterem Kurt Wallander. Und auch er ist ein zerrissener Charakter, oft cholerisch und den Kollegen gegenüber ungerecht um sich im nächsten Moment in einen liebevollen Teddy zu verwandeln - leider nicht so mein Ding.

    Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, ein bizarrer Mord an einer jungen Zahnärztin über deren Background zunächst nichts herzubekommen ist. Nur langsam dringen die Ermittler in ihre Vergangenheit vor - doch da geschieht schon ein zweiter Mord, diesmal an einer vermeidlich wichtigen Zeugin. Schon früh ist dem geübten Krimileser klar wohin die Spuren weisen, nur Marthaler und sein Team drehen sich tapsig im Kreis - und als sie endlich den gleichen Verdacht haben wie die Leserschaft, kommt plötzlich alles ganz anders. Es ist ein solide gemachter Krimi, gute Story, einige Überraschungen und viel Lokalkolorit aber irgendwie fehlte mir der Fluss, die Handlung läuft teilweise sehr zäh, der Autor widmet unbedeutenden Nebensträngen der Erzählung zu viel Raum, was die Geschichte immer wieder einbremst. Naja und dieser Marthaler hat mich auch nicht so richtig begeistern können - aber das ist ja halt Geschmackssache.

  18. Cover des Buches Tödlicher Absturz (ISBN: 9783426512371)
    Andreas Franz

    Tödlicher Absturz

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Der Bankdirektor Karl von Eisner vergnügt sich in der Silvesternacht  für wenige Stunden mit einer Prostituierten,  wenige Tage später findet die Polizei genau diese Frau ermordet hinter der Bank von Karl in einem Müllcontainer. Die Polizeigruppe um Julia Durant wird zu dem Fall gerufen und soll ermitteln.

    Fast zur gleichen Zeit wird ein Streifenwagen in ein Villenviertel in Frankfurt gerufen. Hier wurde eine Anzeige wegen evtl. häuslicher Gewalt von Nachbarn gemeldet: Der Tatverdächtige ist der Stadtbekannte Politiker Stefan Löbler, dieser soll seine Frau Nathalie mehrfach verschlagen haben.

    Kurze Zeit später findet man Nathalie Löbler tot in der Badewanne. Die herbeigerufenen Beamten  gehen erstmals von Suizid aus, jedoch wird nach allen Seiten ermittelt, schließlich liegen ja noch die Anzeigen wegen häuslicher Gewalt vor.

    Karl von Eisner wird schnell in Verbindung mit der Toten Prostituierten gebracht und mehrfach von der Polizei verhört und besucht. Wenige Tage später ist Karl von Eisner tot: Ist er tatsächlich selbst in den Tod gesprungen, weil er die Schuldgefühle an der Toten nicht mehr ausgehalten hat?

    Julia Durant ermittelt in beiden Fällen und stößt bei beiden Ermittlungen auf den Anwalt von Karl von Eisner, der zufällig auch der Anwalt von Stefan Löbler ist.

    Ist dies Zufall oder haben die (Selbst-) Morde etwas miteinander zu tun ?

    Hier geht es wieder um eine spannende Ermittlung um das Team von Julia Durant. Mir hat das Buch im großen und ganzen ganz gut gefallen, nur stellenweise ist es mir ein Stück weit zu sehr in die Länge gezogen worden.

    Dennoch absolut lesenswert.

  19. Cover des Buches Streulicht (ISBN: 9783518431290)
    Deniz Ohde

    Streulicht

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Dieser Roman hatte mich von Anfang an voll abgeholt. Abgesehen von den Protagonisten, der Handlung und dem Schreibstil ging mir dieses Buch an mein Herz. Liegt daran das es Themen aufgreift die wenig spektakulär sind. Momente beschrieben werden die zwar auf den ersten Blick nicht relevant für die Handlung sind, aber im Gesamten alles abrundet.
    Ein Vater der in seiner Blase gefangen ist. Sicherheit darin findet diese Blase nicht zu zerstören. Seine Verzweiflung trinkt er sich weg und auch um sozialen Abstand zu wahren. Die Mutter mit einer schwierigen Vergangenheit versucht mit ihren Möglichkeiten ein annehmbares Leben zu leben. Die Tochter selbst introvertiert und durchaus schlau sucht in ihrer Jugendzeit den Weg ins Leben zu finden.
    Dieser Weg ist für die Tochter steinig. Lehrer, Nachbarn und Freunde werten sie teilweise ab. Vor allem ihren Schuljahre sind harte Jahre. Sie verlässt die Schule und kommt wieder zurück zur Abendschule. Von der Abendschule ins Gymnasium um das Abitur zu machen. Damit sie endlich etwas wert ist.
    Der soziale Spießrutenlauf zeigt auf wie es ist anders zu sein. Anders zu sein dass man normal wirkt und doch nicht dazu gehört, weil man für andere gefühlt nichts tut. Dieses unsichtbar sein und doch mit schwimmen wollen auf eigene Art, lässt sie durch das gesellschaftliche Raster fallen.
    Dieses Buch ist mein Highlight 2025. Dieser Roman hat mich berührt und an Stellen meiner Seele wo ich dachte: "Das hast du im Griff". 

  20. Cover des Buches Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1) (ISBN: 9783743215443)
    Kyra Groh

    Zeilenflüstern (Sweet Lemon Agency, Band 1)

    (417)
    Aktuelle Rezension von: bellxkpx

    Die Sweet Lemon Agency ist eine Kreativagentur befindet sich mitten in Frankfurt. In dieser Agentur arbeitet Klara seit kurzem als Werbetexterin. Bei einem großen Job für eine Werbekampagne begegnet sie plötzlich Noel. Seine Stimme kennt sie eigentlich nur aus ihrem Lieblingshörbuch, doch nun steht er wirklich vor ihr.

    Kyra Grohs Schreibstil packt mich einfach immer. Den Office Vibe in „Zeilenflüstetn“ mag ich sehr. Es kommt einem so vor, als würde die Sweet Lemon Agency wirklich existieren. Das Setting konnte mich auf jeden Fall sehr überzeugen. 

    Die Charaktere, die Kyra erschafft, werden wirklich zum Leben erweckt. Sie fühlen sich so echt und authentisch an. Klara und Noel sind besondere Menschen. Beide haben unterschiedliche Hintergründe. Noel möchte unbedingt als Schauspieler Fuß fassen. Klara ist gerade erst in ihrem neuen Job angekommen und möchte gleichzeitig neue Freunde finden, aber auch ihre gehörlosen Eltern unterstützen. Die Einblicke in die Beziehung zu ihren Eltern waren sehr interessant, da vieles neu für mich war. Auch dass beide Protagonisten noch zu Hause wohnen, war ungewöhnlich. Aber genau das hat beide umso authentischer gemacht. 

    Die Liebesgeschichte hat sich eher langsam entwickelt, jedoch war die Spannung dadurch sehr hoch. Das Tempo war eigentlich genau richtig. Das Einzige, was ich etwas überstürzt fand, war Klaras Auszug am Ende.

    Fazit: Ein schöner Auftakt der Reihe! Von mir gibt es fünf von fünf Sterne. 

  21. Cover des Buches Der Fänger (ISBN: 9783426516492)
    Andreas Franz

    Der Fänger

    (57)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Ich habe es als Hörbuch gehört.
    Auch ich habe manchmal den Faden verloren, war ich doch leider nicht so konzentriert dabei und teilweise etwas abgelenkt mit persönlichen Gedanken. Verschiedene Handlungsstränge führen am Ende zu einem stimmigen Bild zusammen, allerdings muss man zwischendurch schon aufpassen, dass man den Faden nicht verliert. Ansonsten hat mir der Kriminalfall gut gefallen und der Epilog am Ende traf meinen Geschmack. Die Reihe um die Ermittlerin gefällt mir sowieso. Alles in allem ein solider Krimi.
  22. Cover des Buches Der Zopf meiner Großmutter (ISBN: 9783462004564)
    Alina Bronsky

    Der Zopf meiner Großmutter

    (190)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es ist lustig, es ist tragisch, es ist gemein und es ist lieb. So würde ich das Buch beschreiben.

    Ich habe mich köstlich amüsiert, obwohl vieles unbeantwortet blieb und das Ende mich aus dem Nichts überrascht hat. Ganz ehrlich: Das Ende ist richtig Kacke! Da hat es sich die Autorin einfach gemacht und das liegt vermutlich daran, dass das Buch wahrscheinlich sonst nie geendet hätte.

    Die Oma ist dabei die zentrale Figur, die völlig verrückt ist und ich immer noch nicht begreifen kann, wie ein Mensch so sein könnte. Fast schon wie meine eigene Oma. Aus irgendeinem Grund zieht der Enkel bei seinen Großeltern ein und die Oma erklärt ihn gleich für unheilbar krank, um ihn auf eine Diät zu setzen mit der Begründung, alles ändere könnte ihn töten.

    Natürlich glaubt das der Enkel und der Großvater ist zu feige, um ihn aufzuklären. Dabei hat der Opa andere Probleme: Er verliebt sich in seine Nachbarin und der Enkel kriegt es mit. Als es zu einem Seitensprung kommt, deckt ihn der Enkel mit aller Macht, wobei die Tochter des Seitensprungs fies zu dem Enkel ist. Das war echt gelungen.

    Mit viel Witz erzählt die Autorin die ganze Geschichte und ich habe gemerkt, wie ich beim Lesen mich kaum zurückhalten konnte. Auch wenn mir vor Müdigkeit die Augen zufielen, wollte ich nicht aufhören, und das sagt was aus.

    Trotz des schlechten Endes habe ich das Buch gern gelesen. Ich bin den Figuren gerne gefolgt, ich habe mitgefiebert, ich habe gehofft, gelitten, war traurig und glücklich! Das schaffen nicht viele Bücher.

  23. Cover des Buches DOORS ? - Kolonie (ISBN: 9783426523889)
    Markus Heitz

    DOORS ? - Kolonie

    (120)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt den Ex-Soldaten Viktor mit einem fünfköpfigen Geo-Expertenteam los, um seine Tochter zu suchen. In einem gigantischen Höhlensystem entdeckt die Gruppe mehrere Türen mit mysteriösen Zeichen. Um Anna-Lena zu retten, müssen sie sich auf Pfade jenseits von Wissenschaft und Vernunft einlassen -
    Eine der Türen führt die Gruppe mitten in die 40er Jahre.
     Doch hier hat Nazi-Deutschland früh kapituliert, die USA haben kolonialgleiche Kontrolle über Europa übernommen und drohen dem Widerstand, angeführt von Russland, mit einem Atomschlag. Will Viktor überleben, muss er diesen Wahnsinn stoppen – um jeden Preis!

    Der Schreibstil ist schwierig zu beurteilen, irgendwie seltsam, aber trotzdem irgendwie ok und doch recht abstrus. Die Geschichte ist zwar irgendwie spannend, aber nicht übermässig… Zudem wird die Geschichte, je weiter ich lese, immer seltsamer und immer weniger nachvollziehbar…

    Man erhält auf der Buchinnenseite einen kleinen Beschrieb der jeweiligen Personen, und mehr erfährt man über diese auch nicht. Sie bleiben flach und unnahbar und entsprechend auch nicht sympathisch.

    Zu viele interessante Hinweise werden, vor allem in den ersten 80 Seiten, die bei allen drei Büchern gleich sind, gestreut, welche dann im Verlauf der Geschichte nicht oder höchstens halbbatzig weiterverfolgt. Es liest sich ein bisschen so, als hätte der Autor keine Idee für die dritte Tür gehabt und hat schnell mal eine lieblose und nicht durchdachte Geschichte konstruiert.

    Was mich bei diesem Buch besonders stört, ist das Gemetzel. Achtung Spoiler: beinahe alle Hauptfiguren werden auf eine brutale Art und Weise hingemetzelt. Das hätte nicht sein müssen.

    Ich empfand die Geschichte durchs Band leider als vollkommen sinnfrei, je länger ich las umso wirrer wurde es. Das Ende soll wohl auf eine Fortsetzung hinarbeiten.

    Leider habe ich vollkommen das Interesse verloren, noch weitere Bücher dieser Reihe zu lesen. Die Ausgangslage wäre sehr interessant, man hätte so einiges daraus machen können, leider wurde es zumindest hier nur lieblos hingeklatscht.

    Da ich Doors X – Dämmerung ohnehin auch noch hatte, hab ich dieses zwangsläufig auch gelesen. Ist zwar auch kein Wahnsinns-Buch, aber um längen besser als dieses hier…

  24. Cover des Buches Die Hyäne (ISBN: 9783426513750)
    Andreas Franz

    Die Hyäne

    (116)
    Aktuelle Rezension von: Anja2024

    „Die Hyäne“ von Andreas Franz liest sich insgesamt flüssig, doch wirklich überzeugen konnte mich der Krimi nicht. Die Handlung bleibt über lange Strecken erstaunlich ereignisarm; fast zwei Drittel des Buches bringen kaum neue Entwicklungen. Statt Spannung entsteht häufig Verwirrung, weil sehr viele Figuren eingeführt werden, von denen einige keine erkennbare Bedeutung für die Geschichte haben. Zudem tragen manche Charaktere ähnliche oder sogar identische Namen, was den Überblick zusätzlich erschwert. Zwar ist der Stil angenehm und grundsätzlich leicht zugänglich, doch das reicht nicht, um die inhaltlichen Schwächen auszugleichen. Für mich war das Buch okay, aber weit entfernt von einem fesselnden Krimi – empfehlen würde ich es daher nicht, denn es gibt deutlich packendere Alternativen. Auch das Ende ist nicht wirklich spannend und selbst das ist irgendwie verwirrend. Von mir daher 2 Sterne.

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