Bücher mit dem Tag "franz marc"

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22 Bücher

  1. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  2. Cover des Buches Die Flucht der blauen Pferde (ISBN: 9783954517244)
    Sabine Schulze Gronover

    Die Flucht der blauen Pferde

     (22)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Endlich wurde Konstantin Neumann aus dem Gefängnis entlassen. In einer ruhigen Gegend will er nun sein neues Leben beginnen. Da er auf Bewährung draussen ist, muss er nach wie vor sehr achtgeben, was er tut und sagt. Die Frauenleiche, die er im Hausflur findet, ist da natürlich überhaupt nicht hilfreich. Konstantin wird zum Ermittler wider Willen…

    Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit verschiedenen blauen Aquarelltönen – gefällt mir gut.

    Die Autorin führt die Leser im Prolog in den Winter 1948/1949 zurück, danach beginnt die Geschichte in der Gegenwart. Der Prolog und sodann der Übergang zur Gegenwart haben bei mir schon etliche Fragen aufgeworfen – wie hängen all diese Dinge zusammen?

    Konstantin Neumann zieht in eine nette kleine Wohnung, wo er sich bereits nach zwei Wochen sehr heimisch fühlt. Sowohl seine Schwester als auch sein Bewährungshelfer haben ihm eingeschärft, sich sehr zurückzuhalten – nur nichts tun, was gegen die Bewährungsauflagen verstossen könnte. Das ist ganz in Konstantins Sinn, denn er will nicht in den Knast zurück. Als er im Hausflur die Leiche einer Nachbarin findet, wird ihm ganz anders: sicher wird er nun verdächtigt, die Frau ermordet zu haben, oder? Frau Finke, die resolute Kommissarin, nimmt ihn schwer in die Mangel. Er ist von ihr beeindruckt, aber sie schüchtert ihn auch ein bisschen ein. Aus seiner Sicht unternimmt Frau Finke zu wenig, daher beschliesst Konstantin, sich der Sache selbst anzunehmen. Oh, nein! Er beginnt, Kontakt mit den anderen Hausbewohnern aufzunehmen. Je mehr er mit den anderen spricht, desto mysteriöser wird für ihn die ganze Hausgemeinschaft. Was wurde eigentlich aus seinem Vormieter, der seit seinem Auszug als verschollen gilt? Und wieso steht plötzlich die Idee im Raum, dass einer der Bewohner ein Altnazi sein könnte? Konstantins „Ermittlungen“ stossen nicht auf allgemeine Gegenliebe, weder bei den Hausbewohnern noch bei Frau Finke…

    Kunst, Raubkunst, „Der Turm der blauen Pferde“, Nazis, Gier, Schuld, Rache – dies sind nur einige der behandelten Themen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, war mir aber in der ersten Hälfte zu ruhig, fast ein bisschen träge. Dann kam für mich deutlich mehr Fahrt auf, der in einem spannenden Showdown endete. Mir hat der „Ermittler wider Willen“ sehr gut gefallen, ebenso die Kommissarin Finke. Von mir gibt es 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Der blauen Sehnsucht Tod (ISBN: 9783802593963)
    Brigitte Pons

    Der blauen Sehnsucht Tod

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap

    In diesem Krimi spielt ein ganz bestimmtes Gemälde von Franz Marc "Der blauen Turm" eine große Rolle. Doch warum musste jemand sterben, die danach suchte? Und wer hat sonst noch Interesse an diesem Gemälde? All das versucht Frank Liebknecht und die Kripo raus zu finden. Dabei gerät der Polizist Liebknecht selbst unter Verdacht.

    Es ist zwar nicht der Krimi mit der meisten Spannung und Nervenkitzel, aber die Geschichte fesselt einen sehr. Besonders interessant für Personen,  die auch Geschichten aus dem 2. Weltkrieg und Kunst mögen. Aber man muss das nicht mögen um das Buch zu gefallen. 

    Der Protagonisten machen das Buch ebenfalls lesenswert. 

  4. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783492254267)
    Petra Müller

    Liebesbriefe großer Männer

     (74)
    Aktuelle Rezension von: BiaBia92

    Ein traumhaftes Buch. Konnte es nur schwer weglegen, bei so viel wunderbaren Liebeserklärungen und so viel Schmetterlingen, die auf einmal da waren :D

    Für alle Frischverliebten, die ihre Gefühle nur schwer ausdrücken können, wirklich zu empfehlen!
  5. Cover des Buches Der Turm der blauen Pferde (ISBN: 9783462001488)
    Bernhard Jaumann

    Der Turm der blauen Pferde

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Das Berühmte Gemälde "Der Turm der blauen Pferde" von Franz Marc wurde von den Nazis als "entartete Kunst" erklärt. Eine Zeit lang befand es sich dann in Hermann Görings Privatbesitz und ist seit dem Ende des 2. Weltkrieges verschollen. Der reiche Industrielle Schwarzer gelangt auf ominöse Weise an dieses Bild. Aber ist es das Origial oder doch nur eine gut gemachte Fälschung? Er beauftragt die Kunstdetektei von Schleewitz mehr über das Gemälde herauszufinden...

    Dieses Buch ist mal ein ganz anderer Krimi. Es ist unblutig und handelt in erster Linie von Kunst und deren Geschichte. Erzählt wird in zwei Zeitebenen. Der Gegenwart und immer wieder auch in verschiedenen Jahren der Vergangenheit, in denen man die Spur des Gemäldes mit verfolgen kann. Es ist flüssig geschrieben und lässt sich gut weg lesen. 

    Die Charaktere der Ermittler blieben mir leider irgendwie fremd und ich fand sie eher oberflächlich beschrieben. Im Buch gab es ein paar interessante Wendungen, manche machten auf mich aber doch einen sehr konstruierten Eindruck. 

    Ein Kunstkrimi ist mal etwas anderes und die Idee der Story gefiel mir auch wirklich gut. Leider hatte das Buch für mich ein paar Längen und konnte mich nicht so richtig fesseln, so wie ich es mir von einem Krimi wünsche.

    Das Buch ist trotzdem etwas für alle Krimileser, die gerne mal abseits von Mord und Totschlag rätseln wollen.

  6. Cover des Buches Bauhaus Meister Moderne (ISBN: 9783865024329)
    Christian Philipsen

    Bauhaus Meister Moderne

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Der Maler und das reine Blau des Himmels (ISBN: 9783492071789)
    Tilman Röhrig

    Der Maler und das reine Blau des Himmels

     (5)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Tilmann Röhrigs historische Romane sind für mich immer wieder ein Genuss, wenn es dann noch um Kunst geht, dann bin ich sofort dabei. 

     

    Ein Roman über Franz Marc hat mich neulich gefesselt. Mit "Der Maler und das reine Blau des Himmels" hat mich Röhrig wieder zu 100 Prozent überzeugt. Wir befinden uns im München des Jahres 1906. Der junge Mensch und Künstler Marc möchte alles geben, er möchte nicht einfach nur malen. Blau ist seine Lieblingsfarbe, und die soll rein sein und klar, anders wie sein privates Leben, welches komplett unklar und durcheinander ist. Drei Frauen bringen ihn total durcheinander, er sitzt sozusagen zwischen drei Stühlen - als Mann gefesselt sucht er als Künstler seine Freiheit und möchte sich neu und frei ausdrücken in seinen Werken.

     

    Das Buch hat mich zu 100 Prozent überzeugt, klar, es ist ein Roman, es ist wohl auch ein Stück weit Fiktion in die realen Lebenselemente eingebunden, aber man kann klar und deutlich erkennen, was Marc ausmachte, welche Probleme er hatte, die Hochs und Tiefs, seine Charakterzüge und sein Bestreben bezüglich seiner künstlerischen Tätigkeit und das alles mit einem Blick hinter die Kulissen der Kunstszene der damaligen Zeit, in die man lebendig eintaucht. Man nimmt dem Autor seine Geschichte zu 100 Prozent ab. 

     

    Auch liest man von anderen Künstlern, die zur Zeit Marcs lebten und wirkten. Die Deutung und das Verhältnis zu den Farben werden geradezu poetisch beschrieben, das habe ich sehr gern gelesen. Es reißt mit und fesselt. Blau stand für Marc für die Adjektive herb, durchgeistigt und stark, also das männliche Prinzip. Blau allein aber, ist für August Macke z. B. ohne Leichtigkeit gewesen und traurig, auch das interessant. Er mochte Gelb dazugeben, das für ihn das weibliche Prinzip sei und spricht Marc damit aus der Seele. Der Zweifler und widersprüchliche Mensch kommt sehr gut zum Ausdruck, sowohl in seiner Arbeit als auch in der Liebe und Beziehung zu den Frauen und zu Maria, seiner späteren Ehefrau.

     

    Sehr hochwertiger Roman inhaltlich und literarisch, hat mir uneingeschränkt gefallen. 

  8. Cover des Buches Pferde (ISBN: 9783775709231)
    Franz Marc

    Pferde

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Franz Marc (ISBN: 9783492310505)
    Wilfried F. Schoeller

    Franz Marc

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Der Blaue Reiter (ISBN: 9783492203005)
    Wassily Kandinsky

    Der Blaue Reiter

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Werke und Briefe. Kritische Ausgabe (ISBN: 9783633542369)
    Norbert Oellers

    Werke und Briefe. Kritische Ausgabe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: devildoll
    Gedichte von Else Lasker- Schüler kann man nicht beschreiben. Ihre Sprache ist so tief, so neu, so intensiv und schillernd, dass einem die eigene unzureichend erscheint angesichts soviel Gefühl. Ein absolutes Muss für Lyrik-Liebhaber!
  12. Cover des Buches Der Blaue Reiter im Lenbachhaus München (ISBN: 9783791311586)
  13. Cover des Buches Kräfte der Natur (ISBN: 9783775704410)
    Franz Marc

    Kräfte der Natur

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches GEO Epoche Edition 4/2011 (ISBN: 9783652000543)
    Peter-Matthias Gaede

    GEO Epoche Edition 4/2011

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783492263429)
    Petra Müller

    Liebesbriefe großer Männer

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Max Frisch schreibt " Es ist bemerkenswert, daß wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, daß sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen." Petra Müller und Rainer Wieland stellen 50 Liebesbriefe großer Männer vor. Dies sind wahre Zeugnisse inniger Liebe und Zuneigung, des Begehrens, aber auch von Kummer, Schmerz und Verzweiflung. Alle Facetten einer Beziehung kommen hier zum Vorschein. Die Verfasser aus den unterschiedlichsten Epochen öffnen sich und ihr Herz, entblößen die Seele für die Angebetete. Der Liebesbrief, im Ursprung nur für die Augen des Adressaten bestimmt, wird hier dem Leser offengelegt. Berührt hat mich besonders der Brief von Alain Delon an Romy Schneider. Geschrieben am Morgen nach ihrem Tod. Resümierend und doch voller Hingabe und tiefer Liebe. Hinreißend und fröhlich hingegen Berthold Brechts Brief an Paula Banholzer. Zärtlich und ergreifend Erich Maria Remarque an Marlene Dietrich. Um nur ein paar wenige zu nennen. Im Grunde hat jeder Brief seinen besonderen Charakter, eben so wie der Verfasser auch. Erstaunlich ist nur, dass ich von manch "großem Mann" ganz andere Formulierungen erwartet hätte. Ich will nicht zuviel verraten, jedoch trifft man hier auf die unterschiedlichsten Liebesbekundungen. Alleine die Kosenamen sind die Lektüre wert! Zur Einleitung eines jeden Briefes wird ein Zitat aus dem betreffenden Schreiben hervorgehoben, Orts- und Datumsangaben folgen sowie der Name des Verfassers und der zum Zeitpunkt des Verfassens gültige Name der Adressatin. Im Anschluß an das eigentliche Schreiben erhält der Leser eine Erklärung zu den Personen und einen Abriss über den Verlauf ihrer Beziehung oder Partnerschaft. Absolut zu empfehlen, eine kurzweilige Lektüre, die zu Herzen geht und große Gefühle offenbart. Musiktipp: Queen on fire - Live at the bowl...Freddy Mercury singt Love of my life
  16. Cover des Buches Neue Deutsche Biographie. (ISBN: 9783428001859)

    Neue Deutsche Biographie.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Franz Marc (ISBN: 9783791335780)
    Franz Marc

    Franz Marc

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Franz Marc 1880 - 1916 (ISBN: 9783822804414)
    Susanna Partsch

    Franz Marc 1880 - 1916

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Mein lieber, wundervoller blauer Reiter (ISBN: 9783538068209)
    Else Lasker-Schüler

    Mein lieber, wundervoller blauer Reiter

     (1)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    In diesem sehr schön gemachtem Buch werden die Briefe zwischen Franz Marc und Else Lasker-Schüler  gezeigt. Die beiden wunderbaren Künstler waren miteinander befreundet und schrieben sich regelmäßig. Sie waren kein Liebespaar, wie man früher angenommen hatte, sondern einfach nur Freunde, die sich sehr gut verstanden haben. Beide haben sich gegenseitig unterstützt, haben sich Kraft und Ideen gegeben. Wie in den Briefen zu lesen ist, waren beide Gefühlsmenschen, die ihre Gefühle mittels ihrer Kunst ausdrücken wollten. Beide waren auch immer auf der Suche nach Neuem, auf der Suche nach neuen Wegen, auf der Suche nach anderen Möglichkeiten ihre eigene Sprache zu finden.
    Das Schöne an diesem Briefwechsel ist, dass beide sich in ihrer eigenen Sprache bewegen. Von Franz Marc gibt es wunderbare kleine Zeichnungen und Else Lasker-Schüler zeigt sich sogar in ihrer Alltagssprache poetisch und in der für sie sehr eigenen Poesie.
    Ich liebe diese Künstlerin, niemals habe ich eine so wunderbare Sprache gelesen.
    Wer sich für die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts interessiert, wer sich für die Suche zweier Künstler interessiert, wer etwas mehr über den Maler Franz Marc und die begnadete Künstlerin Else Lasker-Schüler erfahren möchte, der ist mit diesem Buch sehr, sehr gut beraten.
    Von mir erhält das Buch wohlverdiente 5 Sterne.
  20. Cover des Buches Im Bann des Blauen Reiters (ISBN: 9783451050633)
    Stefanie Schröder

    Im Bann des Blauen Reiters

     (2)
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  21. Cover des Buches Else Lasker-Schüler - Franz Marc (ISBN: 9783791346687)
    Ricarda Dick

    Else Lasker-Schüler - Franz Marc

     (2)
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  22. Cover des Buches Der Tanz der Häsin (ISBN: 9783944788340)
    Dieter R. Fuchs

    Der Tanz der Häsin

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Livilla
    Ein interessantes Buch. Worum es geht, ist nicht so leicht zu fassen, da es auf mehreren Zeitebenen spielt. Geschrieben ist es in einem sehr gut lesbaren, auktorialen, Stil, das heißt, der Autor kann in die Köpfe aller Figuren schauen.

    Der Gegenwartsstrang dreht sich um eine junge Doktorandin der Kunstgeschichte, Sandra Haas. Sie gerät regelmäßig an die falschen Männer und ist mit dem Thema ihrer Promotion nicht mehr zufrieden. Also beschließt sie, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen.

    Sie will Änderung, eine neues Thema und stößt auf die Inspiration, die Künstler wie Franz Marc kurz vor dem ersten Weltkrieg aus der japanischen Kunst zogen. Und dort besonderes aus Netsukes, das sind Miniaturschnitzereien, die für den Gürtel des Kimonos bestimmt waren. Eins dieser Netsuke fasziniert Sandra und alle anderen: Es ist das eines Mischwesen: Es trägt den Kopf eines Hasen und den (durchaus erotisch gestalteten) Körper einer Frau.

    Das Netsuke dieser tanzenden Häsin beeinflusst das Schaffen von Künstlern aus dieser Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg und als Leser verfolgt man seinen Weg mit, das sich zu einem Netz spinnt, an dem viele Künstler beteiligt sind: Franz Marc und seine Frau(en), Wassily Kandinsky, Paul Klee, Kaminski, Rainer Maria Rilke, die blauen Reiter, Gropius mit seinem Bauhaus, Nicolas Fabergé. Aber auch das Schicksal der fiktiven Figuren des Romans berührt.

    Besonders will ich noch die ausgezeichnete Recherche hervorheben. Viel Wissen wird auf lockere Art vermittelt. Aber doch viele Fakten an den Mann gebracht. Das muss man mögen. Mir persönlich gefällt es. Einen besonderen Spannungsbogen darf man im ‚Tanz der Häsin‘ nicht erwarten. Es ist ein ruhiges, trotzdem interessantes Buch für Leute die an Kunst, Kunstgeschichte und Künstlerbiografien interessiert sind. Diesen Leuten empfehle ich das Buch sehr gerne.
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