Bücher mit dem Tag "franz von assisi"
4 Bücher
- Andreas Pehl
Sehnsucht Italien
(15)Aktuelle Rezension von: Nimmie_AimeeEine akustische Reise durch Italien.
Eine Sammlung von Reisereportagen führen von Norditalien bis zum Süden. Giuseppe Verdi, Goethe, Michelangelo.... viele bekannte Künstler werden mit Anekdoten vorgestellt. Ein Kochduell von Musiklegenden, das Grab der Etrusker, das geheimnis von Pompeii und viele weitere Themen werden behandelt.
Die einzelnen Kapitel sind thematisch nicht zusammenhängend. Überwiegend werden Themen aus der Musik und Kunst behandelt, aber es gibt auch ein paar geschichtliche Episoden.
Die Geschichen sind sehr spezifisch und geben eine bestimmte Handlung im detail wieder. Mir hätte es jedoch besser gefallen wenn die Themen eher grob behandelt würden und dafür einen besseren Überblick über die italienische Geschichte und das Heute geben. Ich habe jetzt viel über Verdis Leben gelernt aber nicht wirklich über Italien allgemein.
Wenn man sich eher für spezifische, besondere Geschichten interessiert ist es bestimmt das Richtige. Jedoch nicht wenn man sich mehr Allgemeinwissen über Italien verhofft. - Franz Kamphaus
Komm mit zur Weihnachtskrippe
(1)Aktuelle Rezension von: Aischa"Komm mit zur Weihnachtskrippe" von Franz Kamphaus hat mich leider enttäuscht. Obwohl das Thema an sich – die Weihnachtskrippe und ihre Bedeutung – viel Potenzial für ein illustriertes Kinderbuch bietet, konnte mich die Umsetzung weder inhaltlich noch gestalterisch überzeugen.
Die Illustrationen von Eugen Stross sind recht grob gehalten und für mein Empfinden zunächst gewöhnungsbedürftig. In Kombination mit den überwiegend dunklen Farben entsteht eine insgesamt düstere und schwere Atmosphäre, die ich für ein Weihnachtsbuch für Kinder als wenig einladend empfinde. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schrift stellenweise schlecht lesbar ist, da sie auf dunklem und fleckigem Hintergrund liegt – auch das ist aus meiner Sicht ein klarer handwerklicher Mangel.
Inhaltlich ist der Text leider alles andere als zeitlos. Gleich zu Beginn heißt es: „Du erinnerst dich vielleicht noch an das Jahr, in dem du in den Kindergarten kamst oder in die Schule, 1997 oder 1994 … Das liegt nun schon einige Jahre hinter dir.“ Das Buch ist im Jahr 2000 erschienen, richtet sich also vermutlich an Grundschulkinder. Ob diese jedoch heute – Jahrzehnte später – den notwendigen zeitlichen Transfer eigenständig leisten können, bezweifle ich. Auch im weiteren Verlauf tauchen konkrete Jahresangaben auf, die aus heutiger Sicht schlicht nicht mehr passen. Das hätte sich mit einer allgemeineren Formulierung leicht vermeiden lassen.
Problematisch finde ich zudem die Sprache. Kamphaus verwendet unter anderem den Begriff der sogenannten „Dritten Welt“, der bereits seit den 1990er Jahren als veraltet und negativ konnotiert gilt. Gerade in einem Buch für Kinder hätte ich hier eine sensiblere Wortwahl erwartet. Insgesamt sind viele Formulierungen nicht wirklich kindgerecht. Besonders deutlich wurde das für mich in der Geschichte „Der goldene Rahmen“, in der zahlreiche Vergleiche herangezogen werden, die eher wie eine Predigt für Erwachsene wirken als wie ein Text, der Kinder emotional und intellektuell abholt.
Dass Franz Kamphaus, der 2024 verstorben ist, Bischof von Limburg und Hochschullehrer in Münster war, macht meine Enttäuschung noch größer. Gerade von jemandem mit dieser Erfahrung hätte ich mehr Fingerspitzengefühl für junge Gläubige und deren Lebenswelt erwartet.
Insgesamt bleibt für mich der Eindruck eines Buches mit guter Absicht, das jedoch inhaltlich überholt, sprachlich problematisch und gestalterisch wenig zugänglich ist. Für heutige Kinder halte ich "Komm mit zur Weihnachtskrippe" leider für nicht gut geeignet.
- Lorenz Staud
Das Glück vom einfachen Leben
(10)Aktuelle Rezension von: labelloprincessDas Cover mit dem Autor passt natürlich hier sehr gut. Die geschwungene Schriftart gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, lies sich mit der Zeit aber gut lesen. Mir gefielen vor allem die wunderschönen Bilder im Buch ausgesprochen gut. Sie lockerten das Buch auf und luden nochmals zum Innehalten und genauen betrachten ein. Die Schönheit liegt oft im Detail.
Auch den Inhalt fand ich sehr interessant und ich stimme dem Autor in ganz vielen Dingen zu. Weniger ist doch oft mehr, vor allem in unserer heutigen konsumorientierten Welt. Man verlernt oft sich über die kleinen Dinge zu freuen und einfach für das dankbar zu sein was man hat. Meiner Meinung nach hätte man das Buch aber etwas kürzen können, da ich beim Lesen doch oft das Gefühl hatte alles wiederholt sich, dass machte manche Stellen dann doch etwas langatmiger.
Für mich war es ein kleines Büchlein zum Nachdenken und Augenöffnen. Wir können nicht gegen die Natur leben, sondern nur mit ihr. Ich vergebe für das Buch 3,5 von 5 Sterne.



