Bücher mit dem Tag "franziskaner"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "franziskaner" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.568)
    Aktuelle Rezension von: Tulpen

    1327. Der Franziskanermönch William von Baskerville und sein junger Schüler Adson von Melk werden in einer angesehenen Benediktinerabtei erwartet. Aufgrund seines großen diplomatischen Geschicks soll William als Vermittler zwischen einer päpstlichen Delegation und einer Gruppe von Minoriten eingesetzt werden. Doch schon kurz nach dem Eintreffen erfahren die beiden Mönche von einem mysteriösen Todesfall, und William wird mit der Untersuchung desselben betraut - mit der ausdrücklichen Bitte, nicht zu tief zu forschen und bestimmte verbotene Bereiche des Klosters außen vor zu lassen. Williams Neugier ist geweckt und während sich weitere Todesfälle ereignen, vertiefen sich die beiden immer mehr in die düsteren Geschehnisse und dringen immer weiter, auch in die verbotenen Bereiche des Klosters vor.

    Das Besondere an diesem Roman ist seine Vielschichtigkeit und Komplexität. Er vereint brillant recherchierten historischen Roman, spannende und intelligente Kriminalgeschichte und philosophische Überlegungen und wartet mit überzeugenden Charakteren, allen voran William von Baskerville, auf. Auf diese Weise kann der Roman von vielen unterschiedlichen Personen gelesen werden (der eine oder andere mag vielleicht einige längere Passagen nur überfliegen...). 

    Für mich persönlich, als bekennender Nicht-Fan historischer Romane, war die Figur des William von Baskerville das Highlight des Buches. Ein Mann mit scharfer Intelligenz, der trotz seines Glaubens wissenschaftliche Erkenntnisse dem reinen Gottvertrauen vorzieht und trotz seiner ehemaligen Rolle als Inquisitor (oder gerade deswegen) immer wieder dogmatische religiöse Meinungen verurteilt.

    wird fortgesetzt



  2. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783732584321)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.375)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    Inhalt - Klappentext:

    England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.


    Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind.


    Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...


    Meine Meinung:


    Das Lesen dieses Buches hat mir viel Freude gemacht. Man durchlebt fast das gesamte Leben von Robin und kann in diese Welt richtig eintauchen. Man kann seine Entwicklung mitverfolgen und merkt auch, dass er sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt.  Ich konnte nicht jede Meinung oder Entscheidung wirklich nachvollziehen, aber vielleicht soll so auch die damalige Zeit widergespiegelt werden.

    Die meisten Charaktere sind sympathisch und das Buch hat im großen und ganzen einen harmonischen Anklang. Natürlich gibt es auch die klassischen Bösewichte. 

    Manche Entwicklungen sind vorhersehbar.

    Gerne hätte ich noch mehr über den ein oder anderen Nebencharakter erfahren z.B. fand ich den Charakter von Agnes, Robins Schwester sehr interessant und hätte gerne mehr über sie und ihre Gedanken erfahren.

    Auch hätte ich gerne mehr darüber erfahren wie Mortimer die Zeit erlebt hat, in der er "nicht er selbst" war. Aber wie dick soll dieses Buch werden?

    Weiterhin finde ich es schade, dass doch recht wenig über Robins Gabe bekannt wird. Wo kommt sie her? Warum hat er diese Gabe und Agnes eine ganz Andere? Es wird ein großes Geheimnis darum gemacht, seine Feinde wundern sich nur und nutzen so ein Wissen nicht gegen ihn, was in dieser Zeit durchaus einfach gewesen wäre. 

    Fazit:

    Ich habe es geliebt dieses Buch in die Hand zu nehmen und immer wieder in die mittelalterliche Welt einzutauchen. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Frau Gablé werden. Leider haben sich manche Geschehnisse wiederholt, deshalb gibt es einen Stern Abzug. 


  3. Cover des Buches Das Hexenmal (ISBN: 9783442467051)
    Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Rabentochter

    Klappentext: Thüringen 1617. Kurz von dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghard will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen...


    Rezension: Bei historischen Romanen bin ich immer etwas skeptisch, gerade wenn sie sich mit dme Thema der Hexenverfolgung befassen. Oft ist es dann der Fall, dass gerade die Frauenfiguren (aber auch teilweise die Männer) im Roman nicht handeln oder den Mund nicht aufbekommen. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weshalb mich das Buch durchaus überzeugt hat. Die Hexenverfolgung ist zwar Thema, aber nicht übermäßig dominant und spielt auch nicht in allen Geschichten eine Rolle. Die Figuren sind weder übertrieben schwach, noch überaus mächtig geschrieben. Stattdessen wirken sie in ihrem Handeln und Denken authentisch und menschlich. Ihre Wünsche, Gefühle und Gedanken sind anschaulich ohne dabei übertrieben emotional zu sein.

    Die einzelnen Handlungsstränge sind spannend, gut und logisch aufgebaut und hinterlassen jeweils so gemeine Cliffhanger, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

    Wie man sich sicherlich schon denken kann, werden die einzelnen Geschichten am Ende zusammen gewoben, was allerdings ebenso geschickt gelöst ist, wie der Spannungsaufbau. Das Buch ist Auftakt zu einer Trilogie, steht aber auch wunderbar als eigene Geschichte da. Da mir das Ende gut gefiel, bin ich noch unentschlossen, ob ich es mir kaputt machen will, indem ich weiterlese. Ich habe ein bisschen Angst, was den Figuren noch passieren könnte. Allerdings bin ich auch neugierig. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und schafft einen angenehmen Lesefluss, der erneut dazu beiträgt, dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr weglegen kann. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Es hat alles, was man sich von einem historischen Roman erhoffen kann: Authentizität, Spannung und fesselnde Figuren.

  4. Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)
    Ricarda Jordan

    Der Eid der Kreuzritterin

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Werda_Angela
    erfolgt noch
  5. Cover des Buches Die Gegenpäpstin (ISBN: 9783746623238)
    Martina André

    Die Gegenpäpstin

     (72)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Kommt nicht an das zuvor gelesene Buch"Das Rätsel der Templer" heran. Die Idee hinter der Story gefällt mir gut. Der Wechsel zwischen dem 21. Jahrhundert und in die Zeit von Maria Magdalena ist gelungen. 
    Aber...
    in diesem Roman hat sich die Autorin zu viel vorgenommen. Insbesondere Frau von Brest kommt als Charakter sehr flach daher. Die Zufälle - junger deutscher Archäologe zufällig in Israel, kennt zufällig Frau von Brest und die ist zufällig steinreich, Vorsteherin der Beginen und engagierte Feministin - lassen die Story verflachen und konstruiert wirken.
  6. Cover des Buches Die Kinder des Gral (ISBN: 9783404120604)
    Peter Berling

    Die Kinder des Gral

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Faidit
    Als Kennerin der historischen Hintergründe kann ich sehr gut mitfühlen, mit wie viel Herzblut der Autor bei der Sache war. Seine akribische Recherche ist auch besonders zu loben und zeigt sich durchgängig im Roman.
    Die Thematik des Buches gibt normalerweise eine Unmenge an Kopfkino her, das teilweise leider sprachlich langweilig dargestellt wurde und andererseits durch abrupte Szenenwechsel verwirrt, wodurch mir der rote Faden verloren ging.
    Ich habe den Roman dreimal in zeitlichen Abständen zu lesen begonnen, weil ich nur zu gerne in diese Zeit und Welt aus der Sicht Peter Berlings eingestiegen wäre. Leider war es mir mit diesem Buch viel zu mühselig und verschaffte mir weder Entspannung, noch Gefühlsregung, so dass ich das Ende nie erreicht habe.
  7. Cover des Buches James Bond - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (ISBN: 9783864250903)
    Ian Fleming

    James Bond - Im Geheimdienst Ihrer Majestät

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    James Bond auf einer seiner ersten Missionen, immer von ordentlich Alkohol (Wodka, Martini, Enzianschnaps, Steinhäger) angetrieben, im "Franziskaner" in München gibts Würste und 4 Maß mit seinem zukünftigen Schwiegervater (der sich keine Gedanken über den Umgang seines Schwiegersohns mit Alkohol macht), aber das Skiurlaubs-Hauptquartier von Blofeld (ohne weiße Katze) kann er dennoch auskundschaften, allerdings nicht ohne weiblichen Reizen zu erliegen "Galerie der Busen", S. 58). Aber spannend ist es in jedem Fall, man versteht auch das Faszinierdende an der Serie,  das die einzigartige Kinoreihe möglich machte. Schön, daß es die Bücher endlich (zumndest zum teil) wieder in Neuauflage gibt..
  8. Cover des Buches Der Fluch des Sündenbuchs (ISBN: 9783548284651)
    Beate Maly

    Der Fluch des Sündenbuchs

     (53)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Welch eine dramatische Geschichte die uns auf der Suche nach El Dorado dem sagenumwogenen Goldschatz in die Neue Welt entführt.
    Jana und Conrad begeben sich auf die gefährliche Reise dorthin, da sie das Original einer Schatzkarte besitzen die sie zu dem berühmten Goldschatz führen soll. Eine abenteuerliche Reise für die Beiden, auf der Jana sogar in die Hand von Priraten gerät. Aber auch Richard Walton ein eigentlich übler Geselle, macht sich ebenfalls auf diese Reise, da er Besitzer einer Kopie der Schatzkarte ist, die ehemals sein Schwiegervater Sir Raleigh angefertigt hat.
    Aber auch die Kirche hat durch einen kurrupten Mönch, der sogar über Leichen geht ein großes Interesse an diesem Schatz.
    Die Fortsetzung des Südenbuchs ist der Autorin hervorragend gelungen. Sie hat einen guten und flüssigen Schreibstil und es ist alles enthalten was einen guten Roman ausmacht, Spannung, Abenteuer, Liebe, Mut und Intrigen. Das alles macht den Roman zu einem Must Have.

  9. Cover des Buches Das Mysterium (ISBN: 9783746625263)
    Titus Müller

    Das Mysterium

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Nein, nein, nein. Bei aller Liebe...nein. Das hier hat mir wirklich nicht gefallen, und dafür gibt es fünf große Gründe.


    1. Historische Authentizität. Man kann sich gerne einen Ort ausdenken und seinen historischen Roman dort spielen lassen, egal ob man ihn nun Waringham oder Kingsbridge nennt. Ich habe kein Problem damit, dass Autoren sowas tun, immerhin eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten und mehr erzählerische Freiheiten - in so einer Sandbox lässt sich vorzüglich experimentieren. Was ich hingegen nicht bereit bin zu akzeptieren, auf gar keinen Fall, ist es, an einem real existierenden Ort große historische Ereignisse umzudichten oder sogar zu erfinden. Das hat mich schon in Müllers Die Brillenmacherin gestört, aber hier wird dem Ganzen noch einmal die Krone aufgesetzt. Müller denkt sich kein fiktives, unbedeutendes Städtchen aus, sondern lässt dieses Buch in München spielen - und in München gab es im Jahr 1336 keinen Volksaufstand. Also nein, meiner Meinung nach ist das nicht okay für ein Buch, das sich als Historischer Roman verkaufen will - dann soll man es bitte auch als 'Alternative Geschichte' oder sowas bezeichnen.


    2. Religion. Schon im erwähnten Buch, das ich von Titus Müller gelesen habe, spielte Religion eine große Rolle, genauer gesagt der Konflikt zwischen der katholischen Kirche und den englischen Lollarden. Hier geht es nun um die Katharer, die nach München versetzt wurden, und diesmal hat der Autor den Bogen wirklich entschieden überspannt. Es sind ganze Seiten, die mit religiösen Streitgesprächen gefüllt werden, vermutlich zu einem gewissen Teil den Schriften William Ockhams entnommen, und das wird ab einem bestimmten Punkt einfach nur noch langweilig.


    3. Die Charaktere. Adeline wandelt sich plötzlich vom schüchternen Mauerblümchen zur mutigen Kämpferin, die für einen völlig Fremden bereit ist, sich von vier dicken Wachsoldaten küssen zu lassen - nicht nachvollziehbar. Amiel ist ein völliger Psychopath, der auch vor Mord nicht zurückschreckt, und die Art und Weise wie er hier krampfhaft Vergebung finden soll, ist völlig unglaubwürdig. Nemo ist noch halbwegs interessant, aber auch creepy ohne Ende - immerhin verbringt er zu Beginn offenbar einen großen Teil seiner Zeit damit, Adeline zu stalken.


    4. Die Geschichte. Alles läuft viel zu einfach für Müllers Figuren, alle paar Seiten tun sich riesige Logiklöcher auf. Nemo kann seine Erscheinung offenbar so leicht verändern, als hätte er unbegrenzten Zugriff auf Vielsaft-Trank, sodass ihn Leute, mit denen er wochenlang zu tun hatte, nicht mehr erkennen können. Amiel kann eine ganze Stadt aufhetzen und gleich zwei Inquisitoren unbehelligt entführen, die doch von Soldaten umgeben sind, und auch der Kaiser lässt ihn einfach machen, was er will. Vor allem Nemos Handeln am Ende des Buchs ist völlig hirnverbrannt und läuft dem gesamten Verlauf der Handlung komplett entgegen. Auch der Kunstgriff mit der Rahmenhandlung, die 20 Jahre später spielt, ist meiner Meinung nach völlig unnötig, da sie keine wichtige Funktion erfüllt - das, was sie tut, hätte man auch einfach in einen Epilog packen können.


    5. Der Erzählstil. Ein Problem, das ich schon häufiger angesprochen habe: es regt mich jedes Mal auf, wenn der Leser mit Informationen über die Welt des Buchs zugespamt wird, die keine Funktion erfüllen und krampfhaft vermittelt werden, nur um ihrer selbst Willen. Gemeint sind solche Passagen:


      'Schwäbische Heller gelten bei mir nur einen Hälbling. Es ist ungünstig, sie zu nehmen. Sie werden bald abgewertet. Du verstehst schon! Das Geld aus Böhmen und Schwaben enthält einfach zu wenig Silber. Die legen uns aufs Kreuz. (...) Die Münzen! Man muss vorsichtig sein! Italiener bringen Florentiner Gulden nach München und venezianische Dukaten. Die habe ich gern. Über den Salzhandel allerdings kommt der schwäbische Heller. Manche Kaufleute bezahlen mit Berner Mark. Von der Donau her: Regensburger und Wiener Pfennige und böhmische Gulden und Groschen. Man muss den Überblick behalten.'  


     Vielen Dank für den Exkurs zur Numismatik im Süden des Heiligen Römischen Reichs während der Regentschaft Ludwigs des Bayern - was hat das ganze mit der Handlung zu tun? Richtig, gar nichts. Aus all diesen Gründen ist das hier meiner Meinung nach ein wirklich schlechter Roman, der mit zwei Sternen auskommen muss. 

  10. Cover des Buches Josefibichl (ISBN: 9783492272902)
    Marc Ritter

    Josefibichl

     (22)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear
    Name: Josefibichl
    Autor: Marc Ritter
    Genre: Krimi, Lokalroman
    Preis: 9,99€ [D] | 10,30 [A] - Ich habs aus einem offenen Bücherschrank
    Seiten: 303
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-492-27290-2
    Verlag: Piper Verlag GmbH


    Rückentext:
    In Garmisch-Partenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort. Waldbesitzer Veit Gruber bereitet einen Riesendeal vor. Bürgermeister Hans W. Meier hat seine eigenen Pläne. Und auch der ehemalige Polizeireporter Karl-Heinz Hartinger ist wieder da, der seit seiner Jugend als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker gilt. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort. In derselben Nacht ging das Auto des Kaplans in Flammen auf. Als nun zwanzig Jahre später ausgerechnet Hartinger den erdrosselten Franzikanerpaten Engelbert auf dem heiligen Josefibichl auffindet, steht für die Garmisch-Partenkirchener Polizei der Hauptverdächtige schnell fest. Hartinger hat nur eine Chance: Er muss den Täter selbst finden ...


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Sobald ein Buch bzw die Handlung darin irgendwo in Bayern spielt, ist mein Interesse bereits geweckt. Da ist es egal, ob es nun drüben in Kempten ist, unten in Garmisch, in München oder eher in den nördlichen Regionen von Bayern. Auf jeden Fall haben Bücher, die in meinem Heimatbundesland spielen, einen gewissen Bonuspunkt. Auch weckt es mein Interesse, wenn ich sehe, die Geschichte spielt sich in einer bekannten Gegend ab. Schöner ist es natürlich, wenn ich die Gegend nicht nur vom Namen her kenne, sondern sie auch zuordnen kann, weil ich selbst bereits dort einmal war. Das war auch der Grund, weshalb ich mir dieses Buch damals aus dem offenen Bücherschrank unter anderem genommen habe. Allerdings werde ich das Buch jetzt nicht durch eine rosarote Brille betrachten.

    Die Beschreibung des Krimis wirkt viel versprechend, verspricht aber ein bisschen mehr, als am Ende drin ist. Davon, dass Garmisch-Partenkirchen durch Olympia "entzweit" wird, merkt man herzlich wenig. Überhaupt trifft man nur wenig Bewohner, die eine Hälfte äußert sich gar nicht dazu, die andere hat entweder mit der Aufklärung des Mordes zu tun oder möchte die Geldgeber weiter bei Laune halten. Denn nicht nur Olympia ist geplant, auch so manche Großprojekte und die benötigen nun mal ein bisschen Geld.

    Mit dem Hauptcharakter wird man nicht wirklich warm, aber das mit den restlichen Charakteren genauso. Sie bleiben leider ein wenig blass, aber immerhin nicht so blass wie die Leute aus "Die Schuhliebhaberin" und die Story ist nicht so langweilig und unangenehm zu lesen wie "Tödlicher Chat". So viel mehr spannend ist das Buch allerdings auch nicht. Stattdessen beschäftige mich die Frage: Warum ist der Typ, also der Hauptcharakter, abgehauen und hat nicht einfach mit der Polizei zusammengearbeitet? So macht er sich doch erst recht verdächtig ... dessen wird er sich bewusst, aber es ist ihm wohl egal und er flüchtet weiter. Die Aufklärung des Ganzen wirkt ziemlich seltsam. Sowohl Hartinger, als auch die Polizei stoßen recht zufällig auf die Lösung, wobei es bei Hartinger noch logisch klingt. Bei der Polizei bzw Teilen davon wirkt es, als hätte der Autor mal eben schnell die Deus ex Machina auspacken müssen, damit es am Ende noch so hinhaut, wie es hingehauen hat. Was am Ende aus dem Täter wird, wird nicht so richtig geklärt, leider. Auch treten immer mehr Verschwörungen ans Tageslicht und es wird immer "komplexer", allerdings auch immer absurder, bis es einem am Ende einfach nur noch seltsam vorkommt.

    Es könnte ruhig ein wenig spannender sein und es hätte ruhig länger sein können, damit die Ermittlungsarbeit der Polizei auch genug Raum bekommt, um die nötige Lösung zu bekommen, anstatt einfach mal die Lösung per Cheatcode zu bekommen. Mag sein, dass es das in der Realität geben kann, aber Geschichten, in denen von A bis Z ermittelt wird, gefallen mir einfach besser. Wie es z.B. in der "Jette-Reihe" der Fall war. Was mir ein wenig gefehlt hat, war eine Kapiteltrennung, aber irgendwann gewöhnt man sich daran. Es gibt einen ständigen Wechsel zwischen den Charakteren, aber er ist ganz angenehm und man kommt nilcht durcheinander.


    Leseprobe (die ersten 10 Sätze):
    Genau so hatte er es sich immer vorgestellt.
    Schwitzend, keuchend, mit ziehenden Schmerzen in den Oberschenkeln den Berg hinauf. Mehr als mit der Hitze mit sich selbst kämpfend, die letzten zehn Höhenmeter doch noch durchzustehen. Dann, vor Freude, die Kuppe erklommen zu haben, mit letztem Atem "Hurra" schreien - um dann schockgefroren innezuhalten, weil da etwas, jemand lag. Etwas Totes, jemand Umgebrachter, ein ermorderter Mensch.
    Er wusste nicht mehr, wann sich diese Vorahnung in seinem Hirn festgefressen hatte. Erst vor wenigen Wochen hatte er mit den Bergläufen angefangen. Recht bald musste es gewesen sein, dass er jedes Mal, wenn er einen steilen Buckel mit letzter Kraft hinter sich brachte, sich kurz vor Erreichen der Kuppe sagte: Dort liegt gleich eine Leiche.
    Sein früheres Leben, all die schlimmen Bilder stiegen wohl bei großer körperlicher Anstrengung aus seinem Unterbewusstsein herauf. Andere verarbeiten durch Träumen.


    Fazit:
    Das Buch ist ok. Es ist jetzt etwas, das kann man lesen, muss man aber nicht. Dass das Buch hier in Bayern spielt, finde ich ganz toll, nur werde ich mich davon nicht sonderlich einlullen lassen ;-)

    Ich mag das Cover des Buches, der "Gürtelteil" ist auch leicht hervorgehoben, was sich auch leicht angenehm anfühlt. Vom Stil her ist es ganz angenehm zu lesen, aber ich weiß, ich werde dieses Buch auch wieder recht schnell vergessen und nur noch als "seltsames Buch über einen Mordfall unten in Garmisch-Partenkirchen" in Erinnerung behalten, wenn überhaupt. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Rubine.
  11. Cover des Buches Im Zeichen der Seraphim (ISBN: 9783426635049)
    John Sack

    Im Zeichen der Seraphim

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meine Erwartungen an dieses Buch waren hoch. Vermutlich wurden sie deswegen ent­täuscht. Zum einen schafft es John Sack einfach nicht, mich wirklich zu packen – zum an­de­ren hätte die Presse vielleicht auf einen Vergleich mit Dan Brown verzichten sollen. Es ist ein ge­mütlicher historischer Roman, das Ende vorhersehbar. Mittelpunkt ist das Leben des heiligen Franzisikus von Assis und dessen Vermächtnis. Na­tür­lich geht es nicht ohne die obligatorische Verschwörung und den einsamen „Wolf“ (der Ere­mit Conrad), der sie versucht aufzudecken. Und natürlich hat er in der Außenseiterin Amata ei­ne Helferin zur Seite gestellt, die den Konflikt für Conrad, sich zwischen Liebe und Glaube zu entscheiden gleich noch mitträgt. Geschichtsfans kommen auf ihre Kosten und erfahren mehr über die wirren Zeiten des 13. Jahrhunderts mit allen Intrigen und Einschränkungen. Ausschließliche Thrillerfans sollten die Finger davon lassen.
  12. Cover des Buches Un Franciscain chez les SS (ISBN: 9782866794736)
    Géréon Goldmann

    Un Franciscain chez les SS

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783867177924)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    Dieses Buch und ich haben eine lange Geschichte, die vor mittlerweile rund 3 Jahrzehnten begonnen hat. Damals hatte ich mir eingebildet, den Roman auf alle Fälle lesen zu müssen (ich war viel zu jung dafür) und scheiterte meisterhaft an den lateinischen Passagen (die tatsächlich auch aus heutiger Sicht dem Leser manches abverlangen können). Da ich eine sehr gewissenhafte Leserin war (was ich heute auch noch bin, aber scheinbar nicht mehr in demselben Ausmaß) kam es für mich nicht in Frage, das Buch ohne – gefühlt hunderten – lateinischen Seiten zu lesen. Also blieb es so wie es war – ungelesen.

    Zu meinem Unglück veröffentliche Umberto Eco just ein Jahrzehnt später, als ich den zweiten Anlauf nehmen wollte, eine sehr populäre Kolumne in einer Zeitschrift, die ihn ehrerbietig als „letzten Universalgelehrten Europas“ präsentierte – was ich derart unsympathisch fand, dass ich den Roman aus Antipathie schon wieder nicht lesen konnte.

    Ein Jahrzehnt später kamen Bücher wie „Der Name der Rose“ allein wegen der Überforderung zwischen Kind, Haushalt und Job nicht in Frage. Eindeutig mein Pech – nicht Ecos. Außerdem war der Zorn über die anmaßende Titulierung von 10 Jahren davor noch nicht ganz verraucht, wie ich sehr zu meiner Schande gestehen muss.

    Aber letzten Advent – da war es endlich soweit. Das Buch, Eco und ich waren bereit für den finalen Showdown. Was bin ich froh, dass ich es endlich hinter mir hab! Es war ein Genuss!

    Die Handlung dürfte ja hinlänglich bekannt sein – es geht um den Novizen Adson und seinen Meister, William von Baskerville, die in einem abgelegenen Kloster in den Bergen Italiens Morde an Mönchen aufklären müssen. Die Atmosphäre in der Abtei reicht von gespenstisch bis verrucht und nicht mal der Abt selbst erscheint in einem besseren Licht. Zwischen extensiven theologischen Abhandlungen, Verdächtigungen untereinander, Hickhack zwischen verschiedenen Orden, einer sagenumwobenen Bibliothek, deren Zutritt Normalsterblichen aus unerfindlichen Gründen verwehrt bleibt, wahren Künstlern in der Buchgestaltung, Missbrauch von Machtpositionen, einer wackligen historischen Situation rund um das Papstamt, entführt Eco in das 14. Jahrhundert – gnadenlos und erzählerisch wunderbar durchdacht und gewirkt. Sein Sinn für Humor wird schon allein dadurch ersichtlich, dass der ach so geniale Meister Baskerville mehr als einmal seinen eigenen Trugschlüssen erliegt.

    Lässt sich der Leser auf diesen Roman ein, wird er entführt in eine Welt, deren Regeln und Nuancen meisterhaft eingefangen und geschildert werden. Hier liegt eines jener Bücher vor, die ich allein deshalb genial finde, weil ich mir in hundert Jahren nicht vorstellen könnte, gleiches zu schreiben oder auch nur imaginieren zu können.

    Natürlich möchte ich den Film nicht unerwähnt lassen, dessen Bilder mich während der gesamten Lektüre nicht losgelassen haben. Slater und Connery als Protagonisten waren für mich so gegenwärtig, dass ich sie nie richtig abschütteln konnte. Dennoch deckt der Film nur einen relativ kleinen Teil des gesamten Werkes ab und tatsächlich endet im Buch einiges anders als im Film.

    Empfehlen möchte ich auch den Zusatzband zum Buch von Eco, in dem er die Entstehungsgeschichte des Buches erklärt – klein aber fein. Hier hab ich eine eigene Rezension verfasst.

    So. Nun bin ich mit Eco versöhnt und bereit für seine weiteren Bücher. Mal sehen, wie lange das nun dauert…

  14. Cover des Buches Ein gefragter Mann: Roman über den Humanisten Johannes Reuchlin und dessen beherzten Einsatz für die Juden und deren Bücher. (ISBN: 9783937150024)
    Markus Herrmann

    Ein gefragter Mann: Roman über den Humanisten Johannes Reuchlin und dessen beherzten Einsatz für die Juden und deren Bücher.

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Starbucks

    Der Roman „Ein gefragter Mann“ von Markus Herrmann beshreibt das Leben von Johannes Reuchlin, besser gesagt, ein Jahr im Leben des Humanisten in Ingolstadt. Der Untertitel ist Programm: „Roman über den Humanisten Johannes Reuchlin und dessen beherzten Einsatz für die Juden und dren Bücher.

    Zum Inhalt: „Ein gefragter Mann“ scheint ein gut recherchiertes Buch zu sein, dass einen Ausschnitt von Reuchlins Leben mit Farbe und mit Leben füllt. Reuchlin scheint ein Samariter, der hilft, wo er kann. Viele Denkanstöße lassen dieses Buch auch den Leser zum Nachdenken bringen; es gibt eher weniger Handlung, mehr Denkanstöße und Abhandlungen. Reuchlin hilft , wo er kann – ob dies jedoch in Wirklichkeit immer so gewesen ist, kann nur der Experte auf dem Gebiet sagen.

    Was mir besonders gefällt an diesem Buch, ist , dass der Leser einen tiefen Einblick in die Situation der Zeit bekommt: Im Jahr 1520 gibt es auch schon das „Judenproblem“, eine gewissen Diskriminierung. Der Leser erfährt hautnah, dass es vor Jahrhunderten auch schon eine Zweiklassengesellschaft gab, die sich bis heute fortführt.

    Ein graues Cover verleiht dem Buch seine Seriosität, die es auch verdient hat. Es ist jedem Leser klar, worauf er sich hier einlässt. „Ein gefragter Mann“ ist für alle Leser etwas, die sich genauer mit dem Thema „Reuchlin“ beschäftigen möchten oder etwas aus seiner Zeit erfahren möchten. Ich gebe dem Roman 4 Sterne und empfehle das Buch weier, jedoch nicht den reinen Spaßlesern!
  15. Cover des Buches Die Hexenjäger (ISBN: 9783943883329)
    Wilfried Esch

    Die Hexenjäger

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Jemand anders (ISBN: 9783852186948)
    Franz Kabelka

    Jemand anders

     (10)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz
    Ein Krimi ohne Kommissar oder Detektiv,ist das ein Krimi?? In diesem Buch gibt es beides nicht. Dafür Pater Fidelis,der jetzt Edgar heißt und ein Fitnessstudio betreibt.Was für ein Weg vom Kloster in die Niederrungen eines Fitnessstudio. Und dann noch 2 Unfälle in seinem Studio,natürliche Unfälle oder Mord?? Das ist hier die Frage. Aber Edgar hat eine Amnesie aufgrund eines Schild-Hirn-Traumas ausgerechnet für die Zeit der Unfälle. Viele Zufälle oder doch nicht? Die Nachforschungen führen Edgar wieder in das Kloster in dem als Pater Fidelis war.Er wird konfrontiert mit seinem früheren Leben und findet die Lösung des Rätsels. Spannend aber teils durch das Hin und Her zwischen den beiden Welten des Edgar auch etwas verwirrend,. und nach der Rezension auf amazon gab es noch beleidigende Kommentare des Autors dort
  17. Cover des Buches Mein Hilfswerk - Die Missionszentrale der Franziskaner (ISBN: 9783761633458)
    Heiko Wrusch

    Mein Hilfswerk - Die Missionszentrale der Franziskaner

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein sehr informatives Wimmel Bilderbuch
    über die Missionsarbeit
    für Kinder ab 4 Jahren

    Vorweg, es ist ein Wimmelbuch, das durchaus schon von Kindern ab 3 Jahren entdeckt werden kann. Was jedoch Missionsarbeit genau ist und was es bedeutet in Ländern zu leben und auch zu helfen, in denen Elend und Armut herrscht ist für so junge Kinder noch nicht realisierbar, noch nicht zu verstehen. Wir haben festgestellt, das Kinder ab etwa 4 Jahren wirklich in die Materie eintauchen können. Einige jedoch auch erst mit 5 oder 6 Jahren. Kinder im Alter zwischen 4 und 6 Jahren sind unterschiedlich aufnahmebereit für bestimmte Themen. Haben sie Zugang zu einem Themenbereich, vielleicht weil man in die Kirche geht, wo über Missionsarbeit gesprochen wird, oder über Menschen, die aus diesen Gebieten stammen und von ihrer Heimat erzählt haben.
    Wichtig ist das Kind dort abzuholen wo es steht. Man sollte sich, als Erwachsener, das Buch genau ansehen, die abgebildeten Situationen verinnerlichen und lesen lernen, denn nur so ist es möglich das Kind in dem Entdecken des Buches zu begleiten und Fragen ( die kommen werden!!!) qualifiziert zu beantworten.
    "Mein Hilfswerk - Die Missionszentrale der Franziskaner" ist ein unglaublich wichtiges Buch, das wie kein anders Buch Kindern einen wirklich guten Einblick in die Missionsarbeit liefert.
    Die meisten Kinder werden noch nicht viel ( wenn überhaupt) etwas über Missionsarbeit wissen, daher ist es so wichtig über diese besondere, besonders wichtige Arbeit, zu informieren und das macht dieses Buch fantastisch.
    Hinten auf dem Cover werden und alle Protagonisten und ihre Arbeit vorgestellt. So lernen wir zum Bespiel
     Bruder Jose kickt mit Kindern in Brasilien. Er betreut insgesamt 120 Kinder, nach der Schule.
    Bruder Tadeusch lebt in der Ukraine und kocht dort für Menschen, die kein Ged für Essen haben.
    Bruder Agus arbeitet in der Landarbeit. Er zeigt Menschen in Indonesien wie man biologisch arbeitet und zum Beispiel Honig herstellt.
    Schwester Vicky arbeitet in Kenia als Hebamme und Krankenschwester und leitet dort ein Krankenhaus.
    Und Bruder Adalberto kämpft mit Einheimischen in Ecuador für die Erhaltung und den Schutz des Regenwaldes.
    Das Buch beginnt mit einem Tag der offenen Tür in der Missinsionszentrale der Franziskaner. Von hier aus wird die Arbeit des Missionswerkes koordiniert. Viele Franziskaner Brüder und Schwestern sind gekommen um ihre Arbeit den interessierten Gästen vorzustellen.
    Eine Doppelseite voller spannender Eindrücke, die ein gutes Gefühl für die Vielseitigkeit der Tätigkeiten liefern.
    In den 4 darauf folgenden Doppelseiten bekommen wir einen Einblick in die Missionsarbeit vor Ort. Wir reisen nach Indien und Kenia, Brasilien , die Ukraine, Indonesien und Ecuador und erleben viel. Es sind sehr interessante Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort und denen die dort vom Missionswerk aus helfen.
    Ordensbrüder, die braune Habits /Kutten tragen und Ordensschwestern in ihren typischen Habits/ Trachten sind  schnell aus dem Bild heraus zu erkennen und so können wir dann auch die Szenen den Ländern zuordnen. Dazu gibt es aber auch sehr typische Darstellungen, die einen zeigen wo wir uns gerade befinden.
    Es macht sehr viel Spaß die Bilder mit Kindern zu entdecken und mit zu erleben wie sie die Bilder wahrnehmen. Was sie sehen, wie sie es wahrnehmen, welche Schlüsse sie ziehen, Szenen interpretieren oder auch welche Fragen sie sich stellen. Ganz interessant war es , das selbst ältere Kinder  ( 12-15 Jahre) mit großem Interesse und großer Freunde tief in das wimmelige Geschehen eintauchen und sich wundern. So fragte mich ein 14 jähriger Junge z.B. wieso auf der zweiten Doppelseite angemalte Autoreifen zu sehen sind. Wieso man denn Autoreifen anmalen muss. Obwohl zu sehen war, das Kinder die Reifen rollen und man so gut darauf kommen könnte, das sie die Reifen angemalt haben um sie als Spielzeug zu nutzen, fanden sie die Idee mit angemalten Reifen zu spielen seltsam. Seltsam ebenso, dass Kühe einfach frei in der Stadt herum laufen oder Kinder Schuluniformen tragen.
    Es gibt viel zu entdecken, viel Gesprächsbedarf und das ist auch die Intention dieses wundervollen Buches, informieren und ins Gespräch kommen.
    Die Illustrationen sind sehr realistisch auch in ihrer Farbigkeit und vermitteln so  einen guten realitätsnahen Eindruck von Land und Leuten.
    Ein wichtiges Buch, wie ich finde und ich würde mir wünschen, dass es mehr Bilderbücher geben würde, die einen Einblick in die Missionsarbeit geben.


  18. Cover des Buches Engel der Rache (ISBN: 9783839212677)
    Uwe Klausner

    Engel der Rache

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Eka
    Wir schreiben das Jahr 1418, Ort der Handlung ist Rothenburg ob der Tauber. Hier verschwindet plötzlich die Leiche eines 14-jährigen Mädchens und ausserdem der in der Kirche aufgebahrte Leichnam einer jungen Frau. Bruder Hilpert und sein Freund, der Vogt Berengar von Gamburg nehmen die Ermittlungen auf. Als dann ein weiterer Mord passiert, stehen beide zunächst vor einem Rätsel und die Angst vor weiteren Morden breitet sich in der ganzen Stadt aus. Für mich war es das erste Buch des Autors, Obwohl es sich hier bereits um den fünften Fall des Meisterdetektivs Hilpert handelt, kommt der Leser schnell in die Geschichte hinein, auch wenn man die vorherigen Bände nicht gelesen hat. Der Anfang war allerdings etwas langatmig. Der Autor lässt sich hier viel Zeit für die geschichtlichen HIntergründe, bis endlich ein wenig Spannung aufkommt. Dann allerdings verwendet der Autor eine sehr flüssige Schreibweise und lässt den Leser lange im Unklaren über Täter und Motiv. Dabei haben mir den beiden Protagonisten Hilpert und Berengar sehr gut gefallen. Uwe Klausner verwendet in seinem Roman sehr viel lateinische Sätze und Begriffe, die allerdings durch entsprechende Fußnoten direkt auf der gleichen Seite übersetzt werden. Das ist mir sehr positiv aufgefallen. Für Freunde historischer Romane ein empfehlenswertes Buch.
  19. Cover des Buches Franz von Assisi (ISBN: 9783608942873)
    Jacques Le Goff

    Franz von Assisi

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Raubrittertorsti
    Sehr schwierig zu lesendes Buch.
  20. Cover des Buches Der Flug des Feuervogels (ISBN: 9783958244320)
    E. W. Heine

    Der Flug des Feuervogels

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Der Autor E.W. Heine arbeitete als Architekt lange in Südafrika und in arabischen Ländern. Heute lebt er in Bayern. Er hat bereits mehrere erfolgreiche historische Romane veröffentlicht.

     

    Rothenburg ob der Tauber, am Ende des 14. Jahrhunderts. Die Stadt ist in heller Aufregung. Nach dem dritten Brand innerhalb eines Jahres suchen Bruder Barnabas und der Bürgermeister der Stadt nach dem Brandstifter. Wer könnte ein Interesse daran haben der Stadt zu schaden? Verdächtige gibt es viele.

     

    Den Hauptfiguren (Bruder Barnabas, Judith Süßkind und Attila Toppler) ist gemeinsam, dass sie ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht weit voraus sind. Sie alle interessieren sich stark für naturwissenschaftliche Vorgänge und heben sich deutlich vom Pöbel ab.

    Mit Bruder Barnabas hat Heine einen äußert liebenswerten, etwas schrulligen Mönch erschaffen, der die Brände wider Willen aufklären soll. Er macht sich allerlei Gedanken, vor allem auch über die allgegenwärtigen Schweine (Borstenvieh). Zum Beispiel interessiert er sich für die Potenz der Schweine und sieht sie als mögliche Zeugen der Brandstiftungen, da sie stets des Nachts in der Stadt umherwandern. Diese Passagen sind durchaus witzig zu lesen.

    Die Jüdin Judith verbindet eine wunderschöne, allerdings verbotene Liebesgeschichte mit dem Christen Attila, welche sich im Verlauf des Romans dramatisch zuspitzt. Auch die Väter der beiden stehen in Freundschaft zueinander. Die Unterschiede zwischen den beiden Religionen und deren Rolle im Rothenburg jener Zeit sind ein wichtigen Thema dieser Geschichte. Immer wieder unterbreitet Heine hierzu interessantes Faktenwissen, das allerdings manchmal etwas bemüht in die Handlung eingebaut wirkt. Auch zum Thema Naphta (sehr gut brennbares Rohbenzin) liefert der Autor wiederholt detaillierte Informationen.

     

    Heines Markenzeichen ist eine offenkundig hervorragende Recherche der Fakten und damaligen Gegebenheiten. Er beschreibt sehr detailliert und liebevoll, sodass man sich bereits nach wenigen Seiten mitten in der Handlung wiederfindet.

    Auch die Sprache ist auffallend lautmalerisch mit vielen Bildern und Vergleichen, wenn auch oft etwas derb, aber das gehört wohl zur Authentizität des historischen Settings. In einigen Situationen häufen sich die klugen Sprüche der Hauptfiguren etwas, was dann etwas nervig und unglaubwürdig wirkt. Nichts desto trotz sind immer wieder tolle Lebensweisheiten dabei, die zum Nachdenken anregen.

    Der Leser kann sich Personen und Schauplätze mühelos vorstellen, als wäre er mittendrin. Der Roman ist sehr gut in einem Fluss lesbar.

  21. Cover des Buches Das Mädchen aus Bernau (ISBN: 9783404168798)
    Charlotte Lyne

    Das Mädchen aus Bernau

     (48)
    Aktuelle Rezension von: smutcop
    Tolle Milieustudie mit guten Charakteren. Habe das spannende Buch verschlungen.
  22. Cover des Buches Internationales Templerlexikon (ISBN: 9783706518260)
    Dieter H. Wolf

    Internationales Templerlexikon

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Internationale Templerlexikon bietet einen hervorragenden Überblick über die (zeitweise) verworrene Geschichte des Ordens der Tempelritter. Das Lexikon bietet umfassende, spannende und historisch exakte Informationen.
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