Bücher mit dem Tag "französin"
11 Bücher
- Delphine Vigan
Nach einer wahren Geschichte
(161)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Nach einer wahren Geschichte
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Delphine de Vigan
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Dumont (TB) / Random House Audio (HB)
𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Martina Gedeck
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Doris Heinemann (aus dem Französischen)
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr lieber Fiktion oder Bücher nach einer wahren Begebenheit?
𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Spannend - Verwirrend - Gut
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Auf einer Party trifft Delphine auf L.
Aus gelegentlichen Treffen, wird nach und nach eine Freundschaft. Langsam nimmt L. immer mehr Raum in Delphines Leben ein. Doch was als Freundschaft beginnt nimmt bald einen Verlauf, den Delphine nicht vorausgeahnt hat.
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Ich wusste nicht, was mich hier erwartet und wurde positiv überrascht.
Das Buch ist spannend, auch wenn es zwischendurch ein paar verwirrende oder überflüssige Stellen gibt. 👀
Vor allem beeindruckt hat mich die Darstellung von toxischen Charakteren und Freundschaften. 🤔
Es gibt richtig viel zu interpretieren und im Laufe der Geschichte es wird immer mehr dem Leser überlassen, die Ereignisse zu interpretieren.
Das Buch hat mich auf jeden Fall gut unterhalten und war eine schöne Abwechslung.
In das Hörbuch habe ich auch rein gehört. Die Sprecherin macht einen guten Job, auch wenn ich das Hörbuch auf jeden Fall schneller stellen musste. 🤭
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Ja, hier kann ich eine Empfehlung aussprechen. Aber nicht für Leute, die am Ende keine offenen Fragen wollen. 😂
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Marguerite Duras
Der Liebhaber
(193)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDer Anfang: «Eines Tages, ich war schon alt, kam in der Halle eines öffentlichen Gebäudes ein Mann auf mich zu. Er stellte sich vor und sagte: »Ich kenne Sie seit jeher. Alle sagen, Sie seien schön gewesen, als Sie jung waren, ich bin gekommen, Ihnen zu sagen, daß ich Sie heute schöner finde als in Ihrer Jugend, ich mochte Ihr junges Gesicht weniger als das von heute, das verwüstete.»
Sie treffen sich auf einer Fähre über dem Mekong, es ist ein ungleiches Paar im Indochina der dreißiger Jahre. Er ein Chinese aus reichem Elternhaus, etwas mehr als 12 Jahre älter, sie eine französische Halbwaise, die mit ihrer Mutter und zwei Brüdern in einem einst herrschaftlichen Haus am Fluss lebt, die sich Direktorin nennt, eine kleine Schule auf dem Land führt. Finanziell stehen sie schlecht. Das Mädchen geht auf ein französisches Gymnasium in Saigon, schläft in der Woche im Internat. Ein abgedunkeltes Zimmer oberhalb des geschäftigen Straßenlebens in Saigon wird der heimliche Zufluchtsort der Liebenden. Sie ist seine Obsession, sie hat ihn in der Hand.
«Doch dann, eines Tages, sind sie nicht mehr da. Sie sind jetzt tot, die Mutter und die beiden Brüder. Auch für die Erinnerungen ist es zu spät. Jetzt liebe ich sie nicht mehr. Ich weiß nicht mehr, ob ich sie geliebt habe. Ich habe sie verlassen. Ich habe den Duft der Haut meiner Mutter nicht mehr im Kopf, die Farbe ihrer Augen nicht mehr in meinen Augen. Ich erinnere mich nicht mehr an die Stimme, nur manchmal an jene sanfte Stimme der Erschöpfung am Abend.
Das Lachen, ich höre es nicht mehr, weder das Lachen noch ihr Geschrei. Es ist vorbei, ich erinnere mich nicht mehr.»
Marguerite Duras beschrieb immer wieder Tabuthemen – in diesem Fall das sexuelle Verhältnis einer fünfzehnjährigen Französin, die in Saigon eine Amor foe mit einem zwölf Jahre älteren Chinesen hat. Er holt sie täglich mit seiner Limousine und Chauffeur von der Schule ab und sie haben Sex miteinander. Für sie ist es ein Spaß, er wird zeitlebens nicht von ihr loskommen. Seinem Vater, einem Bauunternehmer, gehören ganze Straßenzüge in Indochina, und der hat bereits für den Sohn eine Ehe arrangiert. Bekommt die Mutter nichts mit, fragt man sich. Doch, anfänglich hat sie einen Verdacht, schimpft. Aber dann lädt der Chinese die Familie zum Essen ein – über das, was zwischen den beiden läuft, wenn sie allein sind, wird einfach geschwiegen. Das Geld des Chinesen lockt. Die Familie behandelt den Mann von oben herab – weil er ein Chinese ist, obwohl er ihnen weit überlegen ist. Die Mutter kümmert sich letztlich nicht um das Mädchen, sondern ausschließlich um ihren ältesten Sohn, den sie von vorn bis hinten verwöhnt. Er wird sie zeitlebens abzocken, nichts auf die Reihe bekommen, Unsummen von Geld verspielen. Auch für den talentierten jüngsten Sohn interessiert sich die Mutter nicht – er ist daher eng mit seiner Schwester verbunden. Leider stirbt er früh.
«Meine Brüder werden nie das Wort an ihn richten. Als sei er unsichtbar, als fehle ihm die Konsistenz, um von ihnen wahrgenommen, gesehen, gehört zu werden. Und zwar deshalb, weil er mir zu Füßen liegt, weil vorausgesetzt wird, dass ich ihn nicht liebe, dass ich wegen des Geldes mit ihm zusammen bin, dass ich ihn nicht lieben kann, dass dies unmöglich ist, dass er alles von mir erdulden würde, ohne in seiner Liebe nachzulassen. Und dies, weil er ein Chinese ist, weil er kein Weißer ist.»
Eine toxische Familie, eine Familie im Verfall. Marguerite Duras spricht manchmal von dem Mädchen, dann fällt sie wieder in die Icherzählerin, lässt in der Schwebe, ob sie autobiographisch schreibt. Die alternde Schriftstellerin, die ihre Erinnerungen niederschreibt, blickt zurück auf ihre Jugend, auf ihre Mutter, auf ihre Familie, daran, wie sie zerfallen ist. Man fragt sich, ist es diese Beziehung Prostitution, weil der Chinese das Mädchen bezahlt, die Mutter finanziell unterstützt, die Spielschulden des älteren Bruders begleicht. Das Mädchen genießt den Sex, macht sich aber nicht viel aus dem Mann an sich. Der Roman ist in Erinnerungsfragmenten geschrieben, Sprünge in Zeit und Raum, dicht und schnörkellos, distanziert. Nach Erscheinen hat es 1984 wilde Empörung über die französischen Lolita gegeben, und letztlich erhielt Marguerite Duras den wichtigsten Literaturpreis des Landes dafür: der Prix Goncourt. Es wurde immer wieder spekuliert, was von dem Roman autobiographisch war, was fiktiv. Die Autorin hat die Leserschaft zeitlebens darüber im Dunkeln gelassen. Ein Klassiker, den es sich lohnt zu lesen!
«Nie guten Tag, guten Abend, ein gutes neues Jahr. Nie danke. Nie ein Gespräch.
Nie das Bedürfnis zu reden. Alles bleibt stumm, fern. Eine Familie aus Stein, versteinert bis zur Undurchdringlichkeit, unzugänglich. Tag für Tag versuchen wir einander umzubringen. Nicht nur, daß wir nicht miteinander reden, wir schauen uns nicht einmal an.»
Marguerite Duras wurde am 4. April 1914 in der ehemaligen französischen Kolonie Gia Dinh, dem heutigen Vietnam als Marguerite Donnadieu geboren und starb am 3. März 1996 in Paris. Sie besuchte das Lycée Français in Saigon und machte 1931 Abitur. Ein Jahr später siedelte die Familie nach Paris um, wo sie an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Paris und an der École des Sciences Politiques studierte. Von 1935 bis 1941 arbeitete sie als Sekretärin im Ministère des Colonies. 1939 heiratete sie Robert Antelme. Beide waren ab 1940 in der Résistance aktiv. Antelme wurde später ins Konzentrationslager Dachau deportiert. 1943 erschien ihr Debütroman Les Impudents (Die Schamlosen) unter dem Pseudonym Marguerite Duras, welchem keine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zuteil kam. Mit Un Barrage contre le Pacifique(Heiße Küste), das 1950 erschien, hatte Duras größeren Erfolg. Sie schrieb nicht nur Romane, sondern verfasste auch Theaterstücke und trat als Filmregisseurin in Erscheinung. Neben ihren literarischen Beiträgen war Duras für ihre offene politische Haltung bekannt, insbesondere in Bezug auf Frauenrechte, und sie engagierte sich aktiv in der feministischen Bewegung in Frankreich. Der Roman L’Amant (1984; Der Liebhaber; Film 1992) gewann 1984 den renommierten Prix Goncourt.
- Sarah Morgan
Sommerzauber wider Willen
(163)Aktuelle Rezension von: LauraDieBlume98War in Ordnung aber den ersten Band fand ich besser
- Cecilia Lyra
Schwestern für einen Sommer
(91)Aktuelle Rezension von: nojulesIn dem Buch „Schwestern für einen Sommer“ von Cecilia Lyra geht es um Cassie und Julie, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nach einer Tragödie haben sie 14 Jahre nicht mehr miteinander gesprochen. Doch als dann ihre Großmutter gestorben ist, müssen sie aufgrund ihres letzten Willens, zusammen einen ganzen Sommer verbringen.
„Schwestern für einen Sommer“ ist eine leichte Sommerlektüre, die zum träumen einlädt. Cassie und Julie sind zwei sehr tolle Charaktere, die sich dem Leben und der Liebe stellen. Cassie ist die sachliche und stärkere von beiden. Julie ist sehr verträumt, romantisch und wird immer als die Hübsche bezeichnet. Ich persönlich mochte beide Schwestern sehr, doch Julie war heimlicher Liebling :)Das Buch ist einfach zu lesen und unkompliziert. Es hat keine überraschenden Wendungen und lässt sich somit super schön am Strand bzw. im Urlaub lesen.
- Ivy Andrews
A single kiss
(107)Aktuelle Rezension von: BookLand66Nun habe ich leider auch das 4. Band der L.O.V.E.-Reihe beendet. Leider, weil mir die Geschichten rund um die 4 Mädels sehr gefallen haben und ich mich nun von Libby, Oxy, Val und Ella verabschieden muß.
Die Geschichte rund um Ella und Callum kommt für mich an 2. Stelle nach der Geschichte von Libby und Jazz, die weiterhin mein Lieblingspaar sind.
Es war schön zu lesen, was rund um Ella in Paris passiert ist und was sie zu verarbeiten hatte, bevor sie zu dieser tollen Mädels-WG gestoßen ist.
Es war schön zu lesen, wie Ella sich aufgrund des Studienjahrs weiterentwickelt und zu sich selbst gefunden hat.
Es war schön zu lesen, wie sich alles zwischen ihr und Callum entwickelt hat, nämlich nicht von jetzt auf nachher, sondern langsam und gefühlvoll. Und das bei den vollkommen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten aus der beide stammen. Bei jedem weiteren ihrer Treffen hat es mehr und mehr geknistert.
Bei diesem Schreibstil konnte man einfach nicht aufhören zu lesen und das Buch aus der Hand zu legen. Aufgrund der Länge der einzelnen Kapitel war das sowieso schwer genug
Auch bei den ganzen Informationen rund um das Fotografieren wurde es nie langweilig, weil alles sehr interessant ´rübergebracht wurde.
Ich persönlich finde die Epiloge in den jeweiligen Büchern im Vergleich zu der Länge der einzelnen Kapitel alle viel zu kurz geraten. Ich würde mir am Ende jeweils immer wünschen, mehr über das Liebespaar zu erfahren, wenn man schon über 400 Seiten mit ihnen gelitten und sich mit ihnen gefreut hat.
Was gibt es noch zu der L.O.V.E.-Reihe zu sagen?
- vielleicht, daß die Covers der jeweiligen Bände alle wunderschön sind? Denn das sind sie definitiv. Da kann man sich gar nicht entscheiden, welches das Schönste ist (Luxusproblem).
- vielleicht daß es schade ist, daß es in der WG nicht noch mehr Mädels gibt? Denn dann könnten wir weitere Geschichten genießen. - Liv Larson
Wer zuletzt liebt … liebt am besten
(28)Aktuelle Rezension von: stayliterateWie geht ihr mit Herzschmerz um?
Bea aus „Wer zuletzt liebt, liebt am besten“ sieht da nur einen Ausweg, und zwar, stürzt sie sich in ihre Arbeit. Nach einer zweijährigen Beziehung und mit 39 Jahren ist sie weder der erfahrenste noch der jüngste Single auf dem Markt. Zudem setzt bei ihr zunehmend Torschlusspanik ein. Wenn sie noch einmal Kinder haben möchte, sollte sie sich ihrer Meinung nach ranhalten. Hals über Kopf ist sie Teil der Dating-Szene und wird von den Spielregeln erschlagen. Nach einer kleinen Auszeit bei ihrer Freundin Em, findet sich Bea in einem vollen Zugabteil wieder und lernt dort den Karikaturisten Lars kennen. Allerdings bleibt von ihrem Treffen nichts weiter übrig, als eine Karikatur an Beas Pinnwand. Werden sich die beiden noch einmal begegnen und wird Lars Beas aufkeimende Gefühle erwidern?
Für die ersten paar Kapitel habe ich bestimmt zwei Wochen gebraucht, weil ich mich nicht in das Buch reinlesen konnte. Ich mag es, wenn es in Büchern gleich um das Wesentliche geht und ich nicht erste eine lange Einlesephase benötige. In „Wer zuletzt liebt, liebt am besten“ hat sich meiner Meinung nach bis zur Mitte des Buchs jedoch nicht viel getan und so hat es sich einfach nur gezogen wie Kaugummi. Ich kann verstehen, dass die Vorgeschichte wichtig für das spätere Verständnis[1] ist, aber man hätte dort vielleicht etwas sparen[2] und sich stattdessen mehr auf die Beziehung zwischen den Protagonisten konzentrieren können. Natürlich kann man in diesem Zusammenhang argumentieren, dass man dadurch Beas Entwicklung besser darstellen konnte, aber trotzdem war dieser Teil zu langatmig für mich. Auch der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig. Es wurde sich sehr auf die inneren Gefühle von Bea und ihre Gedanken konzentriert. Viele Dinge wurden meiner Meinung nach auch zu oft aufgegriffen. Nach ungefähr der Hälfte des Buches hat die Story dann endlich Fahrt[3] aufgenommen und ich konnte es tatsächlich nicht mehr weglegen. Der zweite Part des Buchs ist somit mein Favorit, unter anderem auch, weil Lars dort das erste Mal erwähnt wird und er mein Lieblingscharakter ist.
Lars hat einen ziemlich dunklen Humor, ist brutal ehrlich und weiß, was er will. Diese Eigenschaften schätze ich sehr an ihm. Damit bildet er nämlich einen Kontrast zu Bea. Ihr fehlt Lars´ Charisma und außerdem ist sie durch die Trennung verunsichert. Die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Freundin Em helfen auch nicht wirklich, ihr wieder etwas Selbstvertrauen zu schenken. Schließlich geht jeder einzelne davon auf seine Art und Weise schief. Weil Em eigentlich eine nette Freundin ist, sich aber viel zu sehr in Beas Leben einmischt und einige Aktionen bringt, die zwar lustig sind, aber doch das Vertrauen zwischen Freunden zerstören können, ist sie der Charakter, der mir am wenigsten gefällt.
Mir hat besonders gefallen, dass Bea sich zum Besseren verändert hat und dass ihr viele Dinge klar geworden sind, die sie nun zu einer sehr selbstbewussten Frau machen. Zum Ende hin wird sie auch immer mehr zum Paradebeispiel einer reifen Frau, die weiß, was sie will.Fazit: „Wer zuletzt liebt, liebt am besten“ von Liv Larson ist ein Buch, das mich genauso sehr aufgeregt hat, wie ich es geliebt habe. Die Lovestory steht, anders als es der Titel vermuten lässt, eher im Hintergrund, und die Entwicklung der Protagonistin dafür im Vordergrund. Jeder, der sehen möchte, dass man sich auch mit 39 Jahren selbst finden kann oder einfach nur gespannt auf den hochgelobten zweiten Teil des Buchs ist, sollte es unbedingt lesen.
- Agatha Christie
Fünf Miss Marple Krimis
(3)Aktuelle Rezension von: BuechergartenIch besitze dieses Hörbuch in der Ausgabe der „Fünf Miss Marple Krimis – Miss Marples Meisterstücke“ im Schuber. Die Cover sind dabei alle sehr schlicht gehalten, passen aber wundervoll zusammen und sind farblich und zusammen ein Blickfang!
Die Gesamtlaufzeit dieser Ausgaben beläuft sich auf 975 Minuten verteilt auf 15 CD’s – jeweils 3 CD’s pro Kriminalgeschichte. Allerdings ist auch vermerkt, dass es sich um gekürzte Lesungen handelt, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Sehr gut an den Hörbüchern finde ich jedoch, dass die Tracks jeweils nur etwa. 5 Minuten lang sind, was den Wiedereinstieg erleichtert bzw. ein in der Geschichte zurückgehen und erneut hören.
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DIE TOTE IN DER BIBLIOTHEK
INHALT:
Wie kommt eine Leiche in die Bibliothek der Bantrys? Weder der Colonel noch seine Frau kennen die Tote. So ruft Mrs. Bantry ihre Freundin Miss Marple zu Hilfe, die sich sofort auf Mörderjagd begibt. Bald ist die Leiche identifiziert und kurz darauf steht für Miss Marple auch das Motiv fest: Geld. Gemeinsam mit Mrs. Bantry quartiert sie sich im Majestic Hotel in Danemouth ein, wo sie den heimtückischen Mörder vermutet…
EIGENE MEINUNG:
„Die Tote in der Bibliothek“ zeigt auf dem Cover einen Frauenschuh und einen schwarzen Stuhl auf grünem Grund.
Dieses Hörbuch hatte ich mir aus dem Schuber als erstes ausgesucht und erst danach festgestellt, dass es nach „Mord im Pfarrhaus“ und einer Kurzgeschichtensammlung bereits den 3. Teil aus der Miss Marple-Reihe darstellt. Wie bei voran gegangenen Hörbüchern habe ich dieses eingelegt und gestartet. Das hat sich allerdings schnell als Fehler herausgestellt, da für mich wesentlich zu viele Personen zu schnell angesprochen/eingeführt wurden. Ich habe dann im Einleger nach einer Zusammenstellung der Personen gesucht und diese auch gefunden und kann es nur jedem Hörer, der die Geschichte bzw. die Personen noch nicht kennt, empfehlen dies vorher zu lesen. Außerdem befinden sich darin weitere interessante Informationen, auch über Agatha Christie bzw. die Sprecherin Traudel Sperber etc.
Die Personen in der Geschichte werden wie schon angesprochen relativ schnell eingeführt und von vielen konnte ich mir vom Aussehen her eher schlecht ein Bild machen. Miss Marple selbst sieht für mich aus wie in den verfilmten Krimis :) Ein Problem hatte ich auch bei den verschiedenen ermittelnden Beamten: Inspektor, Superintendent, Colonel, Constable – ich wusste nicht wer was war bzw. welche Rangfolge es gab etc.
Die Sprecherin hat es mir persönlich auch nicht so leicht gemacht, da ich die einzelnen Stimmlagen eher schlecht Personen zuordnen konnte. Jetzt wo ich bereits „Mord im Pfarrhaus“, gelesen von Hans Kremer, gehört habe muss ich sagen, dass mir seine Erzählweise besser gefallen hat.
Gelesen habe ich von Miss Marple bisher mehrere Bücher, was mir sehr gut gefallen hat. Hier im Hörbuch muss ich sagen war ich etwas enttäuscht als sie erst so richtig nach der kompletten ersten CD ins Spiel gekommen ist.
Die Ermittlungsarbeit selbst hat mir dann gut gefallen – Miss Marple hat einfach einen wunderbaren Charme! Auf die Lösung des Falles wäre ich selbst nicht gekommen, aber das miträtseln hat wirklich Spaß gemacht!
FAZIT:
Nach Anfangsschwierigkeiten mit der Sprecherin und den vielen handelnden Personen (im Einleger wird darunter sogar „ein Kaminvorleger“ erwähnt ;) ) habe ich das miträtseln wirklich genossen!
(4 Sterne)
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MORD IM PFARRHAUS
INHALT:
Eine Menge Leute hätten gute Gründe, Colonel Protheroe ins Jenseits zu befördern. Und so melden sich auch gleich zwei potenzielle Mörder, als der Colonel erstochen im Haus des Pfarrers liegt. Alle weiteren Verdächtigen besitzen handfeste Alibis. Da kann nur Miss Marple dem trickreichen Mörder auf die Spur kommen.
EIGENE MEINUNG:
Das Cover von „Mord im Pfarrhaus“ zeigt ein Kreuz, stehende sowie abgeholzte Bäume und im Hintergrund das Pfarrhaus auf blutrotem Grund.
„Mord im Pfarrhaus“ wird von Hans Kremer gelesen. Wieder kann ich nur jedem Hörer empfehlen, der die Geschichte bzw. die Personen noch nicht kennt, vor Beginn des Hörbuches die Zusammenstellung der handelnden Personen im Einleger zu lesen, da viele Personen schnell eingeführt werden bzw. handeln. Außerdem befinden sich darin weitere interessante Informationen, auch über Agatha Christie bzw. den Sprecher etc.
Die Personen in der Geschichte werden wie schon angesprochen relativ schnell eingeführt und von vielen konnte ich mir vom Aussehen her eher schlecht ein Bild machen. Hierzu wird finde ich auch nicht wirklich viel beschrieben. Miss Marple selbst sieht für mich aus wie in den verfilmten Krimis :) Ein Problem hatte ich auch hier wieder bei den verschiedenen ermittelnden Beamten: Wachtmeister, Inspektor, Colonel – ich wusste nicht wer was war bzw. welche Rangfolge es gab etc. Sonst habe ich mich in diesem Fall mit den Personen schon etwas leichter getan, was wirklich auch daran liegt, dass ich hier vorher im Einleger nachgelesen hatte.
Der Fall war wirklich wieder mehr als verzwickt und Miss Marple tritt hier früher in Erscheinung als in „Die Tote in der Bibliothek“, was mich sehr gefreut hat. Meistens wurde aus der Sicht von Clement, dem Pfarrer der Gemeinde, erzählt und dies war wirklich angenehm und er sehr sympathisch! Besonders Miss Marples Charme und der ein oder andere humorige Satz haben wieder besonders viel Spaß gemacht! Ich habe mich mit der Sprecherleistung von Hans Kremer jedoch auch um einiges leichter getan als mit Traudel Sperber in „Die Tote in der Bibliothek“.
Dies ist ja der erste Fall aus der Miss Marple-Reihe und ich würde mich im Laufe der nächsten Hörbücher auch freuen so einigen Personen wieder zu begebenen. Mir hat es hier sehr gut gefallen wie irgendwann alles miteinander verknüpft wird und seinen Sinn ergibt – bis auf einen Zufall, der von Miss Marple gestattet wird ;) Selbst wäre ich erneut nicht auf die Lösung des Falles gekommen, man wird so geschickt hinters Licht geführt, schließt mit scheinbarer Logik doch verdächtige Personen aus und übersieht was Miss Marple mit ihrer Menschenkenntnis nie übersehen würde! :)
FAZIT:
Miss Marples ester Fall! Gute Sprechleistung von Hans Kremer, ein verzwickter Fall und eine wundervoll charmante Miss Marple!
(4 Sterne)
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FATA MORGANA
INHALT:
Obwohl Miss Marple ihre Jugendfreundin Carrie Louise besucht, um nach dem Rechten zu sehen, kann sie nicht verhindern, dass sich auf dem alten Landsitz Stonygate die Ereignisse überschlagen. Versucht da wirklich jemand, Carrie Louise langsam zu vergiften? Erst nach und nach gelingt es der Meisterdetektivin, die schicksalhaften Ereignisse zu durchschauen…
EIGENE MEINUNG:
„Fatan Morgana“ zeigt auf dem Cover den alten Landsitz Stonygate im Hintergrund mit einem beleuchteten Fenster und davor eine Gestalt im langen Mantel, das Gesicht nicht zu erkennen, mit Blick auf das Gebäude.
„Fata Morgana“ wird von Katja Brügger gelesen. Auch hier die bereist genannte Empfehlung vor Beginn des Hörbuches die Zusammenstellung der handelnden Personen im Einleger zu lesen, da viele Personen schnell eingeführt werden bzw. handeln.
In diesem Fall gibt es wieder sehr viele Personen mit denen man klar kommen muss. Hier fand ich besonders schwierig, dass sie alle auch noch auf unterschiedlichste Arten zueinander gehören, verheiratet, Kinder, Adoptivkind, Enkelkind, mehrere Ehemänner plus Kinder. Es war auf jeden Fall gar nicht so einfach den Überblick zu behalten! ;)
Sehr schön fand ich, dass bei diesem 3. Hörspiel aus der Box nicht zu Beginn schon klar war worauf sich der Titel bezieht. Als mir dies im Hörbuch klar wurde musste ich richtig lächeln und habe mich gefreut! Überhaupt hat mir dieser Fall bisher fast am besten gefallen! Man kann Miss Marples Gehirnwindungen richtiggehend zuhören und ihren Ermittlungen und Schlussfolgerungen gut folgen!
In diesem Fall waren für mich auch die Gesetzeshüter nicht ganz so präsent wie in den ersten Fällen und Miss Marple schönerweise von Anfang an am Geschehen beteiligt. Ich selbst wäre mal wieder nicht auf die richtige Lösung gekommen, auch wenn ich dem Ganzen schon auf der Spur war! :)
FAZIT:
Ein toller Fall von Miss Marple, mit viel Spürsinn und Familienverwicklungen! Toll zum Miträtseln!
(4,5 Sterne)
---16 UHR 50 AB PADDINGTON
INHALT:
Ein Mord, aber keine Leiche? Wo kein Opfer, da kein Täter! Und so nimmt niemand die Aussage einer netten, älteren Dame ernst, sie habe in einem vorbeifahrenden Zug einen Mord beobachtet. Niemand - bis auf die unverwüstliche Miss Marple, die sich unverzüglich daran macht, die Fäden zu entwirren und den Fall zu lösen.
EIGENE MEINUNG:
Das Cover von „16 Uhr 50 ab Paddington“ zeigt einen alten Landsitz im Hintergrund bei dem ein Fenster hell erleuchtet ist. Im Vordergrund sitzen auf einem alten, blatt- bzw. nadellosen Baum zwei Vögel. Alles ist wie immer in schwarz gehalten und diesmal mit einem Lilaton hinterlegt.
„16 Uhr 50 ab Paddington“ wird von Beate Himmelstoß gelesen und das wie ich finde sehr gut!! Wieder kann ich nur jedem Hörer empfehlen, der die Geschichte bzw. die Personen noch nicht kennt, vor Beginn des Hörbuches die Zusammenstellung der handelnden Personen im Einleger zu lesen, da viele Personen schnell eingeführt werden bzw. handeln. Wobei ich sagen muss, dass dies das Hörspiel war mit dem ich bisher am besten zurechtgekommen bin, allerdings ist es auch einer meiner Lieblingsfilme und ich kannte die Handlung somit schon. Im Einleger befinden sich außerdem weitere interessante Informationen, auch über Agatha Christie bzw. die Sprecherin etc.
In diesem Fall gibt es wieder einige Personen mit denen man klar kommen muss. Jedoch werden sie hier meiner Meinung nach besser beschrieben als in den Hörbüchern davor und wer zu wem in welchem Verhältnis steht ist auch nicht annähernd so kompliziert. :) Auch in diesem Fall waren für mich die Gesetzeshüter weniger präsent als in den ersten Fällen und Miss Marple schönerweise wieder von Anfang an am Geschehen beteiligt. Ich selbst wäre mal wieder nicht auf die richtige Lösung gekommen, aber ich liebe diesen Fall einfach über alles! :) Es war mein erster Film von Miss Marple den ich im Fernsehen gesehen habe und er hat sich mir regelrecht eingebrannt. Außerdem mag ich Lucy, die von Miss Marple in das alte Landhaus eingeschmuggelt wird, einfach unheimlich gerne! Sie ist spritzig, witzig und schlau. Außerdem kommt mit ihr eine genauso ehrliche Person wie Miss Marple ins Spiel – ebenso wie ein Funken Liebe! ;) Mir gefällt es auch wesentlich besser, wenn Miss Marple von ihr anstatt von zu vielen verschiedenen Polizeiangehörigen auf den Neusten Stand gebracht wird! Die Auflösung des Falles ist super und auf seine Art und Weise auch noch witzig! Zwei kleine Jungs und ein alter Greis bringen noch zusätzlich Spaß in die Geschichte! Ich bin also rundherum glücklich!
FAZIT:
Mein ABSOLUTER LIEBLINGSFALL von Miss Marple! Mit tollen Protagonisten, einem Schwenk in die Vergangenheit, einem Traumanfang, viel Spaß beim Miträtseln und einem furiosen Ende! :)
(5 Sterne)
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BERTRAMS HOTEL
INHALT:
Miss Marple schwelgt in alten Erinnerungen und will ein paar ruhige Tage in Bertrams Hotel in London verbringen. Doch plötzlich verschwindet ein ehrenwerter Stammgast des Hotels: Kanonikus Pennyfather wollte zu einem Kongress nach Luzern, ist dort aber nie angekommen. Chief-Inspector Fred Davy bittet Miss Marple um Hilfe, hat sie doch den Verschwundenen zuletzt gesehen. Und schon bald sind sich die beiden Ermittler einig: die Idylle des komfortablen Hotels ist nur Fassade.
EIGENE MEINUNG:
„Betrams Hotel“ zeigt auf dem Cover wohl den Kanonikus mit Buch in Händen und Kette mit Kreuzanhänger um den Hals. Alles ist wie immer in schwarz bzw. weiß/hellem gelb gehalten und diesmal mit blau hinterlegt.
„Betrams Hotel“ wird von Beate Himmelstoß gelesen und das wieder sehr gut!! Auch hier die bereist genannte Empfehlung vor Beginn des Hörbuches die Zusammenstellung der handelnden Personen im Einleger zu lesen, da viele Personen schnell eingeführt werden bzw. handeln. Wobei ich sagen muss, dass die vielen Personen in den Geschichten mir schon immer wieder ihre Probleme bereiten. Gerade die vielen verschiedenen Gesetzhüter machen es mir nicht immer leicht. Im Einleger befinden sich noch weitere interessante Informationen, auch über Agatha Christie bzw. die Sprecherin etc.
Bei diesem Fall gefällt mir die Grundidee super gut – gerade die Familiengeschichte im Hintergrund ist spannend und lässt einen toll miträtseln wie es so weit gekommen ist! Außerdem hat diese Erzählung ganz klar einen guten Schuss an Dramatik! Ich mag ja Fälle besonders gerne in denen Miss Marple auch einen großen Anteil hat – ich würde sagen hier ist das weder ganz wenig, noch ganz viel. Nicht alle Personen sind sofort zu durchschauen und auf eine Leiche muss man etwas länger warten. Ich frage mich ob die Bücher schöner zu lesen/besser zu verstehen sind als diese gekürzten Hörbuchausgaben…?
Eine interessante Information ist vielleicht noch, dass in verschiedenen Quellen (wie zum Beispiel in der englischsprachigen Wikipedia) behauptet wird, dass sich Agatha Christie ihre Inspirationen im Londoner Browns Hotel geholt hat. ;)
FAZIT:
Ein wirklich interessanter und spannender Fall rund um Miss Marple – diesmal mit einer rätselhaften Familiengeschichte und einem mysteriösen Hotel im Hintergrund!
(4,5 Sterne)
- Ally Snow
Fynn
(39)Aktuelle Rezension von: Anka1108"Fynn" ist der erste Teil der Buchreihe von der jungen Autorin Ally Snow, dieser ist erschienen am 31.08.2016 und beinhaltet 215 eBook Seiten oder 260 Taschenbuchseiten.
Inhalt:
Leyla ist sehr schüchtern und verletzlich, als sie nach dem Tod ihres Vaters aus Frankreich nach Deutschland, in einem fremden Land, ohne Freunde zu Recht kommen muss. Der erste Tag in ihrer Schule ist der blanke Horror. Sie wird nicht sehr herzlich aufgenommen und findet ihren Sitznachbarn Fynn einfach nur mega arrogant, selbstbewusst und selbstverliebt. Mehrere Umstände tragen dazu bei, dass die beiden mehr Zeit miteinander verbringen müssen, so kommen sich die beiden immer näher. Ihr Verhältnis ändert sich im laufe des Buches langsam. Leyla merkt schnell, dass Reichtum und Oberflächlichkeit hier an der Tagesordnung stehen. Um nicht groß aufzufallen, versucht sie sich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Aber das gelingt ihr nicht immer.
Zu den Protagonisten:
Leyla:
Ich finde Leyla einfach super sympathisch, auch wenn sie sehr schüchtern und wie ein unscheinbares Mauerblümchen herüber kommt, ist sie trotzdem sehr selbstbewusst. Nur weil sie Französin ist und ihr es im deutschen Unterricht etwas schwerer fällt, muss es nicht heißen, das sie deswegen dumm ist. Sie wird von allen Schülern sehr oberflächlich behandelt, gehänselt, verspottet, in eine Schublade gesteckt und als Außenseiterin behandelt. Dieses liegt auch an ihrer Kleidung, da diese zuvor ihrem Vater gehört hat. Als Erinnerung an ihn hat Leyla sie aufgehoben und zieht sie bei Gelegenheit selber an. Sie macht sich nicht viel aus Styling und kommt zudem aus ärmlichen Verhältnissen. Es fiel mir nicht schwer, mich in Leyla hineinzuversetzen und habe mit ihr Gefühlt. Natürlich kann ich auch verstehen, dass sie es nicht ausstehen kann im Mittelpunkt zu stehen, sie taut mit der Zeit auf und freundet sich mit anderen Schülern an.
Fynn:
Fynn war mir am Anfang etwas unsympathisch und so entwickelte ich etwas Antipathie, unter anderem auch weil er so von sich selbst überzeugt ist. Er wirkte etwas selbstverliebt, eingebildet, großspurig, oberflächlich, arrogant, sieht gut aussehend und ist übertrieben selbstbewusst. Er wird von allen Mädchen angehimmelt und wickelt sogar die Lehrer um seinen Finger. Zudem ist er der arroganteste Typ, den ich kenne. Auf gut Deutsch ist er ein verwöhnter Schnösel.
Zum Schluss ist er mir aber dann doch ans Herz gewachsen. Er passt perfekt in die Handlung des Buches, besser hätte ich ihn auch nicht beschreiben können. Ich denke, dass genau der überhebliche Charakter den Reiz des Lesens ausgemacht hat. Wenn es nach seiner Mutter geht, ist sein Leben schon vorbestimmt, kein anderes Mädchen, bis auf Cindy hat darin einen Platz. Er soll mit seiner Mitschülerin und Nachbarin Cindy eine Familie gründen, studieren gehen und danach erfolgreich im Job sein. Andere Alternativen gibt es für ihn nicht, da er der perfekte Vorzeigesohn sein muss, damit seine Mutter glücklich wird. Ich finde es stark von Fynn das er sich seiner strengen Mutter widersetzt und das tut was er für richtig hält. Gefühle kann man schließlich nicht erzwingen.
Es kommt im Buch sehr gut zur Geltung, dass die beiden aus zwei sehr verschiedenen Welten kommen. Es wird einem immer wieder bewusst gemacht, dass es für die beiden alles andere als einfach ist. Jedoch der Spruch "Gegenteile ziehen sich an" wird hier einmal mehr bewahrheitet.
Nebencharaktere:
Es gibt einige sympathische Nebencharaktere, wie Sophie, Mike, Anette und Drew, die super nett zu Leyla waren und sie nicht gleich verurteilt haben. Anette, die Leyla im Sportunterricht kennen gelernt hat und zudem noch die Schwester von Drew ist, ist hilfsbereit, sehr nett und bei allen beliebt. Auch die Französischlehrerin mochte ich von Anfang an, so eine Lehrerin kann sich jeder Schüler nur wünschen.
Fynns Mutter und auch Cindy dagegen möchte ich noch nie. Wer die beide als Freunde hat, ist genug gestraft und brauch so keine Feinde mehr. Die beiden passen allerdings perfekt zu diesen Rollen.
Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben, wurden mit viel Liebe herausgearbeitet, so dass man sich toll in sie hineinversetzen kann.
Der Schreibstil:
Der lockere, klare, fesselnde, sehr gefühlsvolle und flüssige Schreibstil, der in der Ich Perspektive geschrieben ist, abwechselnd aus Fynn's und Leyla's Sicht, finde ich super und hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise würde so eher Langeweile entstehen, da die Situationen jedes Mal doppelt beschrieben wurden, aber das Gegenteil trifft hier zu. In diesem Buch fand ich genau diesen Erzählstil ganz besonders schön, denn ich wollte jede Situation auch unbedingt aus beiden Sichtweisen erleben. Dieses ist der Autorin hier wunderbar gelungen und ist zudem noch gut verständlich. Der Perspektivenwechsel ist klar definiert, man kann die Gefühle, Gedanken und Ansichten von beiden besser verstehen und nachvollziehen. Zudem ist auch eine Spur Humor enthalten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, deswegen war ich leider viel zu sehr schnell durch.
Das Cover:
Das Cover finde ich sehr schön und es ist toll ausgewählt. Die Farbauswahl passt super gut zusammen. "Fynn" wird sehr schön in dem Hintergrund zur Geltung gebracht und der Klappentext ist ebenso ansprechend. Der Titel ist kurz, dennoch passend.
Endlich einmal ein Buch, das in meiner Heimat Würzburg spielt. Da ich ebenfalls nicht weit von Würzburg entfernt wohne, mich bestens dort auskenne, finde ich dieses Buch besonders schön, da ich mich beim Lesen heimisch fühlte. Wer liest den nicht gern Liebesgeschichten, die aus seiner Heimat spielen. Die Straßen, die Sehenswürdigkeiten und Attraktivität, die im Buch genannt wurden gibt es wirklich und kenne ich selber alle. Ein beeindruckender Jugendroman, über die erste Liebe, die nicht ganz so einfach ist und das einem das Leben auch einige Hindernisse in den Weg legt. Mit dem Buch ist Ally Snow ein sehr schönes Werk gelungen, voller Emotionen und mit ganz viel Tiefe, ohne jemals unrealistisch zu wirken. Meinetwegen hätten es auch noch ein paar mehr Seiten länger seien können. Ich bin regelrecht begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung. - Mabel Hawthorne
Voilà, it's Murder! - Tod bei Fish & Chips: Ein Fall für Hazel & Fleur, Band 1
(2)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsHazel lebt in London, genauer gesagt im East End, einem Stadtteil, der zwar nicht den Glamour und die Eleganz der vornehmen Viertel besitzt, dafür aber mit seinem besonderen Charme, einer bunten Nachbarschaft und einem Hauch von ungeschliffener Authentizität punktet. Doch das Leben in der britischen Hauptstadt ist teuer, und Hazels finanzielle Lage ist angespannt. Um ihre Haushaltskasse etwas aufzubessern, fasst sie einen Entschluss: Sie möchte ein Zimmer in ihrer kleinen, aber sehr gemütlichen Wohnung untervermieten.
So kreuzen sich die Wege von Hazel und Fleur. Die junge Französin ist erst vor Kurzem nach London gezogen, voller Hoffnungen und mit dem Wunsch, sich ein neues Leben aufzubauen. Doch diese Pläne werden jäh durchkreuzt, als sie erfährt, dass ihr Freund sie betrogen hat. Sie steht plötzlich vor dem Nichts – ohne feste Bleibe, ohne emotionale Sicherheit. Da wirkt Hazels Angebot wie ein Rettungsanker. Zwar liegt die Wohnung nicht gerade in der schicksten Gegend der Stadt, doch Hazel überzeugt Fleur auf Anhieb: warmherzig, bodenständig und mit einer sympathischen, leicht chaotischen Art, die es ihr leicht macht, Vertrauen zu fassen.
Kurz nach Fleurs Einzug nehmen die Ereignisse jedoch eine unerwartete Wendung. Die beiden stolpern in ein Verbrechen, das niemand von ihnen je erwartet hätte: Im Umfeld eines Restaurants stoßen sie auf den toten Koch. Was zunächst wie ein tragischer Zufall wirkt, entpuppt sich bald als rätselhafter Fall. Aus der zufälligen Wohngemeinschaft wird so ein ungewöhnliches Ermittlerduo, das mit Witz, Neugier und einer ordentlichen Portion Mut beginnt, Fragen zu stellen – sehr zum Missfallen derjenigen, die etwas zu verbergen haben.
Dieser erste Band ist ein gelungener Einstieg in eine neue Cosy-Crime-Reihe. Der Fall ist spannend aufgebaut und lädt zum Miträtseln ein, ohne dabei zu vorhersehbar zu sein. Besonders gefallen hat mir das Londoner Setting – frisch und lebendig, ein schöner Kontrast zu den vielen ländlichen Cosy-Krimis, die ich bisher gelesen habe. Hazel und Fleur sind ein charmantes Gespann, das durch seine Gegensätze perfekt harmoniert. Die Dialoge wirkten stellenweise etwas sprunghaft, was den Lesefluss manchmal erschwerte, doch insgesamt überzeugen die Figuren durch ihre Sympathie und Authentizität. Ich sehe großes Potenzial für eine ganze Serie mit den beiden – vielleicht sogar ergänzt durch ein weiteres Mitglied, sodass ein wunderbares Trio entsteht. - Nora Roberts
Ein Kuss zum Dessert: .: 5
(13)Aktuelle Rezension von: DamarisDyDiese Geschichte habe ich zufällig bei Spotify als Hörbuch entdeckt und da ich ein Fan von Nora Roberts bin, habe ich sie mir ohne mich groß über den Inhalt zu informieren angehört.Die beiden Protagonisten sind mir vorerst etwas unsympathisch durch ihre extremen Einstellungen und ihr Selbstbewusstsein, allerdings blickt man nach und nach mehr und mehr hinter ihre Fassaden, da aus beiden Perspektiven berichtet wird. Hauptsächlich von June, einer erfolgreichen Dessertköchin, dessen Herz nicht offen für die Liebe ist. Während die Geschichte ihren Lauf nimmt kommt es zu ein paar Spannungsmomenten, wie es mit den beiden (June und Blake) weitergeht. Besonders originell oder fesselnd fand ich die Story allerdings nicht.Kann man sich aber gut mal beiläufig anhören um etwas abzuschalten :) - Natalie Licard
Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse
(10)Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973Erstaunlich finde ich, dass Natalie Licard ihren Humor so identisch im Buch rüberbringen konnte. Wenn man das Buch liest, sieht man sie vor sich. Die witzigen Nachträge vom Übersetzer fand ich genauso amüsant. Er erklärt darin, was Natalie eigentlich sagen wollte oder warum er das im Text nicht übersetzt hat. Er hatte gutes Gespür dafür, was er lassen sollte und was nicht. Ich fand das Buch amüsant. Es war genau die leichte Kost, die ich gebraucht habe. Ich finde gut, dass das Buch nur 172 Seiten hat, mehr wäre anstrengend geworden. - 8
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