Bücher mit dem Tag "französisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "französisch" gekennzeichnet haben.

596 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.444)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Die Bestimmung (1) von Veronica Roth, geht es um Beatrice auch genannt Tris, welche bei den Altruan (Selbstlosen) aufgewachsen ist. Es gibt in dieser Zukunft 5 Fraktionen, einmal Altruan – die Selbstlosen, Candor – die Freimütigen, Ken – die Wissenden, Amite – die Friedfertigen und Ferox – die Furchtlosen. Als sie 16 Jahre alt ist, wird sie in einem Test gestetet zur welcher Fraktion sie einmal gehören wird. In dem Test kommt heraus, das Tris zu den Unbestimmten gehört, was sehr schlecht ist, da diese auf der Straße leben und vollen verachtet werden. Trotzdem bekommt sie Hilfe und entscheidet sich für die Ferox die Furchtlosen. Auch wenn sie es am Anfang nicht einfach hat bei ihrer neuen Fraktion, sie ist zufrieden. Jetzt ist nur noch die Frage, wird sie als Unbestimmte in der Fraktion auffallen ? Und wird sie eine vollwertige Ferox werden, weil nicht alle vollwertige Ferox werden, sondern nur 10 von allen ?

    Meine Meinung:
    Ich fand die Geschichte spannend und flüssig zu lesen/ hören. Die Geschichte ist ein guter Auftakt zu einer spannenden Trilogie. Tris als auch Four sind mir beide sympathisch geworden, sie sind beide stark und auch schwach, wa sie menschlich werden lässt. Mir hat es gut gefallen, wie die Geschichte erzählt wurde und wie einem auch die Zukunft erklärt wurde. Die Zukunft in der sie beide leben, ist düster, strickt und teilweise auch ziemlich hart. Wenn ich das Buch und den Film Vergleiche, gibt es einige Unterschiede besonders am Anfang, was mich aber persönlich nicht gestört hat. Jetzt freue ich mich schon auf Band 2, da Band 1 mit einem Cliffhanger geendet hat.

    Fazit:
    Ein toller Auftakt zu einer spannenden Trilogie in einer Zukunft, die komplett anders ist. Ich freue mich schon auf Band 2.

  2. Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)
    Jamie Shaw

    Rock my Heart

     (883)
    Aktuelle Rezension von: ErzaFairy

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ihr Witz ist ansteckend und bringt einen mehrfach zum lachen. 

    Anstatt einer 0-8-15 Cinderella-Story bekommt man bei diesem Buch zwar eine süße Streberin aber auch gleichzeitig einen hitzköpfigen und doch etwas blinden 'Soon-to-be'-Rockstar. Auch wenn sie die ganze Zeit bei ihm ist, merkt er einfach nicht, dass seine 'Peach' die ganze Zeit an seiner Seite ist. Stattdessen führt die ganze Geschichte zu einem lustigen Missverständnis.

    Fazit: Ein gutes Buch für entspannte und witzige Stunden.

  3. Cover des Buches Beautiful Bastard (ISBN: 9783956490545)
    Christina Lauren

    Beautiful Bastard

     (561)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    Bennett in ein Arsch von Chef und seine Assistentin Chloe ist anspruchsvoll

    Bennett weißer was er will und dazu gehört nicht mit seiner sexy Assistentin zu schlafen und trotz dem kann er Chloe nicht widerstehen und muss sie überall im Büro haben.

    Klingt viel Versprechen und ist es auch dieses buch ist sehr zu empfehlen der aus Boss Assistenten Nummer steht.   

  4. Cover des Buches Never Never (ISBN: 9783423740340)
    Colleen Hoover

    Never Never

     (343)
    Aktuelle Rezension von: I-heart-books

    Leider hat mir das Buch nicht gefallen... Da ich schon Bücher von Colleen Hoover gelesen hatte, war meine Erwartung an diese Geschichte vielleicht zu hoch... ☹️


    Nachdem ich es mal begonnen hatte, hatte ich es wieder beiseite gelegt, da ich irgendwie nicht mit dem Stilm warm wurde. Jetzt dachte ich mir ich versuch es nochmals, aber leider erging es mir auch im zweiten Anlauf nicht anders - ich wollte nicht weitere 300 Seiten in dem Schreibstil lesen. Ich hab dann quergelesen und somit noch wenigstens den Plot vollständig kapiert, aber Seite für Seite werde ich es nicht lesen. Vielleicht liegt es daran, dass es zwei Autorinnen waren und somit der Story einen Stil aufgedrückt haben, den es sonst vielleicht nicht gegeben hätte, wäre das Buch nur von Hoover geschrieben worden... Who knows...


    Silas fand ich soweit viel sympathischer als Charlie und die Idee der Story fand ich auch ok, daher noch zwei aufgerundete Sterne,

    Dennoch - mein Fall war es leider überhaupt nicht...

  5. Cover des Buches Das Haus der Frauen (ISBN: 9783103900033)
    Laetitia Colombani

    Das Haus der Frauen

     (296)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Zwei Lebensgeschichten die in einem Buch zusammengeführt werden ...

    Eigentlich bin ich kein Fan von 'Zeitsprüngen', hier allerdings fand ich es sehr interessant, denn man erfährt, wie 'Das Haus der Frauen' entstanden ist und wie es damit weiterging.

    Nachdem die Hauptprotagonistin - eine Anwältin, einen Zusammenbruch erleidet, versucht sie sich in etwas Neuem. Auf Empfehlung landet sie im Haus der Frauen, einem Frauenhaus, das viele Frauen unterschiedlicher Herkunft und Alters beherbergt. Diese Frauen leben von einem kleinen 'Taschengeld' auf engsten Raum und oft kommt es dadurch zu Streitereien. Allerdings bemerkt Soléne schnell, dass es auch einen gewissen Zusammenhalt gibt, den sie in ihrem Leben bisher schmerzlich vermisste ...

    Wie immer, habe ich auch den Klappentext für euch:

    In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im »Haus der Frauen« schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe - an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten - und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Doch wer war die mutige Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben.

    Ein ergreifender Roman über mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität.

  6. Cover des Buches Madame Picasso (ISBN: 9783746631387)
    Anne Girard

    Madame Picasso

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Trivialliteratur: Kitschig, wie es schlimmer kaum sein könnte. Dass Girard für die Recherche des Romans durch Frankreich und Spanien reiste, kann ich bei diesem Resultat kaum glauben.

    Ich habe vor etlichen Jahren einige Biografien über Picasso gelesen und dachte mir bei dieser Reihe, dass eine Romanbiografie aus weiblicher Sicht ganz spannend sein könnte. Weit gefehlt. Es ist kitschig, theatralisch, pathetisch und es wiederholen sich ständig Aussagen und Fakten, was nun wirklich nicht sein müsste. Der Autorin ist die Vermischung von Realität und Fiktion überhaupt nicht gelungen. Diese von Girard dargestellte Eva ist farblos, flach gezeichnet und absolut keine Protagonistin, die ich ernst nehmen kann. Es wurde schlichtweg ein Groschenroman. 

    Ein äußerst enttäuschender Auftakt, welcher wenig Lust darauf macht, die Reihe weiterzulesen (auch obwohl es andere Autorinnen sind). 

    - Die Malerin

    - Die Malerin des Nordlichts und 

    - Die Tochter des Malers

    stehen auch noch im Regal… Man erkennt ein Muster :) Ob ich wirklich alle lesen werde, weiß ich noch nicht. Habe gerade keine Lust, weitere Romanbiografien zu lesen.

  7. Cover des Buches Bäume reisen nachts (ISBN: 9783458360193)
    Aude Le Corff

    Bäume reisen nachts

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Inhalt:

    Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem achtzigjährigen pensionierten Französischlehrer Anatole und dem achtjährigen Mädchen Manon, das Anatoles Aufmerksamkeit erregte, indem sie voller Kummer tagein tagaus lesend unter einer Birke saß und mit Katzen und Ameisen sprach. Der Grund für Manons Kummer ist, dass sie und ihr Vater von Manons Mutter Anaïs verlassen wurden, ohne dass die beiden den Grund kannten, geschweige denn wussten, was aus Anaïs geworden ist. Manons Vater Pierre, ebenfalls in Kummer versunken, ist nicht mehr in der Lage, Manon Halt zu geben. Abgerundet wird das Gespann durch Manons Tante Sophie, die Manon ebensowenig erreichen kann. Nach dem ersten Hinweis über den Verbleib der Mutter, machen sich die Vier auf den Weg, um sie zu suchen und zurückzuholen.


    Meine Meinung:

    Manon und Anatole wirken bezaubernd. Es ist eine der zwischenmenschlichen Beziehungen, die voller Magie stecken. Die beiden haben sich nicht gesucht, aber gebraucht! Der Prozess, in dem Manon sich Anatole ggü. öffnet, ist wunderbar zu beobachten. Ich habe das Buch verschlungen. Es war schön, zu sehen, wie sich eine tiefe Freundschaft entwickelte und Manon dadurch Hoffnung und Positivität zurückgegeben wurden. Ebenso spannend war es, zu verfolgen, wie sich die drei Erwachsenen näher kamen und ihre Beziehungen, die es ohne Manon wahrscheinlich nicht gegeben hätte, zueinander aufgebaut haben. 

    Das Cover mag ich sehr gerne. Insbesondere, weil die Blätter leicht strukturiert sind. Leider nur auf dem Frontdeckel, nicht auf dem Rückdeckel. Aber immerhin! Ich mag diese liebevollen Details. 

    Der Schreibstil ist flüssig, die Autorin wechselt stetig zwischen direkter und indirekter Rede, was abwechslungsreich zu lesen war. Auch die Zitate literarischer Größen sind passend gewählt und keinesfalls überladen. Dadurch bekommt der Inhalt leichte Poesie, was diese zauberhafte Freundschaft abrundet. 

    Mir gefällt der Klappentext überhaupt nicht, weil es inhaltlich nicht ganz stimmt. Der Plan wird (genau genommen) nicht von Anatole und Manon geschmiedet. Was mir zudem nicht gefällt, ist das Ende. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr bekam ich den Gedanken, enttäuscht zu werden. Dem war schlussendlich auch so. Das, was Manon und ihre Familie aushalten musste, über Monate hinweg, mit all den schlechten Gefühlen, wie Sorge, Trauer, Wut, Verzweiflung usw. kann einfach nicht so aufhören, wie es aufhörte. Das Ende war für mich nicht authentisch genug. 

    Dennoch es ist ein sehr gutes Buch, dass ich gerne weiterempfehle.


  8. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  9. Cover des Buches Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie (ISBN: 9783646600735)
    Sandra Regnier

    Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Chirie

    Schönes Buch und eine schöne Geschichte. 

    Ich fand die ersten 100 Steiten haben sich gezogen und ich hätte mir mehr Spannung gewünscht.

  10. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.240)
    Aktuelle Rezension von: Hausi

    Das Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen. Es war so erschreckend zu sehen, wie man immer weiter in einen Strudel rutschen und nicht mehr entweichen kann. Manche Dinge sind für mich immernoch unerklärlich, wie z.B. die wenigen Therapieplätze und die Abzocke und Ausbeutung mancher Sekten/Gemeinschaften. Mir fallen keine weiteren Worte mehr zu diesem Buch ein, außer, dass ihr es selbst lesen solltet.

  11. Cover des Buches Tote lügen nicht (ISBN: 9783453435599)
    Kathy Reichs

    Tote lügen nicht

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Dieses Buch schlummert schon seit ein paar Jahren bei mir im Schrank. Ich hatte es mal geschenkt bekommen. Die Pandemie war die richtige Zeit um sich hier mal durchzustöbern. Ich muss sagen, dass ich dieses Buch nicht zu Ende lesen konnte. Es war mir persönlich viel zu langatmig und es passierte einfach nicht. Ja ein paar Kabbeleien unter Kollegen und ein paar Knochen ok. Aber sonst. Auch war wirklich alles bis ins kleinste Detail beschrieben. Von der Krone des Baumes, über die Allee bis hin zu den Zäunen, den Farben der Häuser, ja sogar der Türen und Stufen. Sorry bei einem Liebesroman mag ich eine solch ausschweifende Beschreibung gelten lassen aber doch nicht bei einem Krimi.

  12. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: pmg

    In Sledwaya, der ungesundesten Stadt des Kontinentes Zamonien lebt Echo, das kleine Krätzchen. Krätzchen unterscheiden sich von Katzen nur dadurch, dass sie alle Sprachen aller Lebewesen sprechen können, zwei Lebern und ein nahezu perfektes Gedächtnis haben. Echo genoss ein bequemes Hauskrätzchen-Leben, bis seine Besitzerin starb. Ungefüttert und hungernd zieht Echo durch Sledwaya, auf der Suche nach jemanden der es füttert.,

    Schliesslich findet sie den gefürchteten Schreksenmeister Succubius Eißpin, der im geheimen über die Stadt herrscht und geht mit ihm in seiner Not einen Vertrag ein: Eißpin fütter Echo bis zum nächsten Vollmond mit den erlesensten und leckersten Speisen, dafür darf er das Krätzchen töten, um aus ihm das unsterblich machende Krätzchenfett zu gewinnen. Ausserdem weiht Eißpin das Krätzchen in sämtliche Geheimnisse seiner Kunst ein, denn durch das Auskochen von Echo's Fett enthält dieses auch das gesamte Wissen des Krätzchens.

    Anfänglich ist Echo froh, dem Hungertod entronnen zu sein. Als aber der Vollmond immer näher rückt, wächst seine Angst und er sucht nach einem Ausweg (den es denn auch findet, aber mehr soll hier nicht verraten werden.)

    Der Schreksenmeister ist der fünfte Band der Zamonien-Reihe, allerdings wiederum eine in sich geschlossene Geschichte, die unabhängig von den anderen Gelesen werden kann. Es ist angelehnt an Gottfried Keller's Spiegel das Kätzchen (das ich allerdings noch nicht gelesen habe).

    Das Buch hat mich fasziniert. Es liest sich leicht und flüssig. Witzig sind auch die vielen Illustrationen, die die verschiedenen Kreaturen, die im Buch vorkommen, veranschaulichen.

  13. Cover des Buches Beim Leben meiner Tochter (ISBN: 9783746631936)
    Michel Bussi

    Beim Leben meiner Tochter

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Miamou
    Nach „Das Mädchen mit den blauen Augen“ war „Beim Leben meiner Tochter“ nun der zweite Roman, den ich von Michel Bussi gelesen habe. Und obwohl das Lesen des ersteren schon etwas her ist, konnte ich mich bei Bussi gleich wieder finden…er hat einen enormen Wiedererkennungswert in seinem Schreibstil und natürlich auch wie er seine Geschichte aufbaut.

    Worum geht’s? Die Familie Ballion macht Urlaub auf der Insel La Reunion, als plötzlich die Mutter, Liane, auf spurlose Weise verschwindet. Der Vater Martial und die Tochter Sopha sind plötzlich auf sich allein gestellt und finden ich in einer Verfolgungsjagd wieder. Denn sehr schnell wir Marital als Mörder von Liane dargestellt und obwohl er immer wieder beteuert, es nicht gewesen zu sein, spricht das Beweismaterial ganz anders. Als die Polizei dann unerwartet auf eine Geschichte aus der Vergangenheit stößt, werden die Karten nochmal neu gemischt.

    Bussi fackelt nicht lange herum und lässt den Leser gleich von der ersten Zeile weg in die Handlung hineinstürzen. Der verzweifelte Marital sucht seine Frau auf dem Hotelzimmer und kann sie nirgends finden. Als die Polizei, die nach einer Vermisstenanzeige, das Zimmer auf den Kopf stellt und dabei Blutspuren findet, wird es für Martial eng. Er flüchtet, gemeinsam mit seiner Tochter und versucht auf der kleinen Insel unterzutauchen. Dies gelingt ihn zunächst erstaunlich gut, aber nur deswegen, weil sich die Polizei zunächst uneinig ist, wie sie arbeiten soll. So plätschert die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ein wenig dahin. Sie läuft nach einem gewissen Schema ab: Marital flüchtet mit seiner Tochter von einem Ort zum nächsten und die Polizei sucht ihn, ohne in Frage zu stellen, ob ihr Verdacht gerechtfertigt ist. Die beiden ermittelnden Beamten könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Aja ist sehr aktiv und sehr auf ihre Karriere bedacht, während ihr Kollege Christos eher eine ruhige Kugel schiebt. Er ist dann aber derjenige, der Licht in die ganzen Ermittlungen bringt und nachzuforschen beginnt, was in der Vergangenheit passiert ist und ob Martial wirklich so ein kaltblütiger Mörder ist, wie von allen zunächst angenommen wird.

    Der Zeitrahmen der Handlung beschränkt sich auf zwei Tage, die es aber in sich haben. Es wird entführt, getötet und geflüchtet. Dabei erzählt Bussi die Geschichte in parallelen Handlungssträngen und springt auf in den Erzählformen hin und her. Zum einem gibt es diesen auktorialen Erzähler, dann gibt es aber immer wieder Auszüge, die aus der Sicht der 6 – jährigen Sopha erzählt werden. Zwischendurch gibt es ein Kapitel das abwechselnd in der Ich – Perspektive von Martial und dessen Exfrau erzählt werden. Speziell Sophas Sicht ist nicht immer ganz stimmig, da eine sechsjährige wohl kaum so analysiert denken wird, schon gar nicht, wenn sie sich in der Ausnahmesituation einer Flucht befindet. Während des Lesens war sie also vor meinem Auge immer älter, als sie nun tatsächlich war. Auch zu den vielen anderen handelnden Personen konnte ich leider nicht wirklich in Beziehung treten. Besonders die Polizisten wirkten sehr schablonenhaft und da man bei Marital bis zu den letzten Kapiteln nicht wusste, ob er nun schuldig ist oder nicht konnte man auch mit ihm nicht wirklich Mitleid empfinden.

    Bussi baut die Handlung speziell in der zweiten Hälfte des Buches (wo es dann erst so richtig losgeht) sehr komplex auf. Immer wieder wirft er neue Momente hinein, die im Grunde alles auf den Kopf stellen. Trotzdem bleibt dieses Alles sehr undurchschaubar. Bis zum Ende weiß man nicht so recht, wo das Ganze hingehen soll. Meine Empfehlung ist daher, sollte man sich entscheiden, dieses Buch zu lesen, dass man es möglichst zeitnah tut. Die Ermittlungen und deren Ergebnisse werden dann durchaus komplex mit vielen losen Enden, die sich erst in den letzten Kapiteln zu einem Ganzen zusammensetzen. Meiner Meinung nach hätte Bussi da schon um einiges früher damit beginnen können, damit in der zweiten Hälfte des Romans nicht dieser Eindruck des Gedrängten entsteht.

    Alles in Allem würde ich sagen, dass man das Buch ruhig lesen kann, allerdings mit dem notwendigen Durchhaltevermögen, da sich für mich erst nach der ersten Hälfte des Buches wirklich Spannung aufbaute, dann aber so gewaltig, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass Michel Bussi es um Einiges besser kann, weswegen ich mich auf weitere Roman von ihm freue.
  14. Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)
    Maria W. Peter

    Eine Liebe zwischen den Fronten

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube

    Dieses Buch erschien 2020  in der Bastei Lübbe AG und beinhaltet 579 Seiten.

    „Wenn aus Liebenden plötzlich Feinde werden… “ Die Geschichte beginnt in Berlin im Jahr 1870. Madeleine ist Französin und Paul ist ein junger deutscher Arzt. Sie feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt, denn zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ist der Krieg ausgebrochen. Madeleine und ihr Vater brechen überstürzt in ihre Heimatstadt Metz auf und Paul muss als preußischer Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz. Für Paul und Madeleine ist es unerträglich, von nun an Feinde zu sein und auf unterschiedlichen Seiten zu stehen. Ob ihre Liebe den Krieg wohl überstehen kann? Es handelt sich hier um einen packenden historischen Roman über das Schicksal dreier Familien, die der Deutsch-Französische Krieg auseinanderreißt. 

    Dies ist mein erstes Buch, das ich von der Autorin Maria W. Peter gelesen habe. Ihr Schreibstil ist einfach toll. Dieser Roman wurde anlässlich des 150. Jahrestages des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/1871 geschrieben. Ich hatte wirklich das Gefühl, von Anfang an in der Handlung der Geschichte zu sein. Madeleine und ihr Vater sind so sympathisch und auch Paul mag ich sehr. Besonders gut gelungen ist diese Geschichte, da sie aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde und man so als Leser die einzelnen Personen und deren Gedankengänge gut nachvollziehen konnte. Was war das nur für eine Zeit! Madeleine ist wirklich toll, unerschrocken und opfert sich sehr auf, um im Krieg anderen Verletzten zu helfen. Ich bewundere sie sehr, was für eine starke Frau in der damaligen Zeit! Auch Paul ist ein toller Arzt, der sehr an seine Grenzen kommt. Wir lernen aber auch noch andere Protagonisten kennen, die alle auf ihre Art sehr angenehm sind. Ich habe die ganze Zeit mit Paul und Madeleine gehofft, gebangt und gelitten. Die Autorin hat ausgezeichnete Recherchearbeit geleistet und im Nachwort erfährt man noch viele interessante Sachen. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und ich hatte das Gefühl, direkt an den Handlungen teilzunehmen, so toll wurde alles beschrieben. Ob sie es letzten Endes schaffen, sich am Ende des Krieges wiederzufinden und ob deren Liebe diese schlimme Zeit übersteht, werdet ihr erfahren, wenn ihr das Buch selbst lest! Ich hatte wunderbare Lesemomente und die Geschichte hat mich so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich dieses Buch an nur zwei Tagen regelrecht verschlungen habe. Besonders gut fand ich, dass alles so bildhaft beschrieben wurde, dass ich alles gedanklich vor meinen Augen sehen konnte. Oje, wie die Ärzte damals arbeiten mussten, kaum vorstellbar. Ich hatte aufregende, spannende, fesselnde und packende Lesemomente und habe mit Paul und Madeleine voll mitgefiebert. Eine wirklich tolle Geschichte, die ich sehr gern weiterempfehle!      

  15. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Diesmal hat es die Herde nach Frankreich verschlagen, da gibt es Ziegen (wer braucht so was?), tote Rehe (unheimlich) und den Loup Garou….

    Genügend Stoff für ein weiteres Abenteuer und jede Menge Schafslogik.

  16. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783570197134)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.318)
    Aktuelle Rezension von: Zahn-Fee

    Ein interessantes Buch mit besonderen Protagonisten, welche sich im Zusammenleben mit all ihren verschiedenen Charakteren und  Eigenarten doch irgendwie ergänzen. Herzerwärmend, wie diese Menschen schliesslich den Weg aus ihrer Einsamkeit finden. Ausserdem eine Hommage an Paris, diese Stadt kann ich mir nun recht gut vorstellen, obwohl ich noch nie dort war. Eine schöne Lektüre, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.


  17. Cover des Buches Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann (ISBN: 9783802581496)
    Katie MacAlister

    Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Tina_Bookjunkie

    Die amerikanische Protagonistin Aisling Grey reist im Auftrag ihres Onkels nach Paris, um eine ungeheure teure Antiquität als Kurier zu überbringen. Ihre vermeintliche Kundin findet sie jedoch ermordet vor, wobei sie sofort durch geheimnisvolle Symbole erkennt, dass es sich um keinen gewöhnlichen Mord handelt. Überraschenderweise taucht ein geheimnisvoller und höllisch attraktiver Interpol-Agent namens Drake Video auf, der Aisling alles andere als kalt lässt. Der Mord führt sie in eine unbekannte Welt gut verborgen vor den Menschen und lehrt sie, dass der Schein oftmals trügt. Während der Geschichte findet sich Aisling zwischen dem Verlangen einen Mann zu begehren und den wahren Mörder zu finden wieder. 


    Die Persönlichkeiten der Charakter - der scheinbar unnahbare Drake Vireo und der dickköpfigen, emanzipierten sowie frechen Aisling Grey - fand ich äußerst amüsant. Den Dämon Jim mit seinen äußerst unpassenden Kommentaren und unstillbaren Hunger und den Taxifahrer Rene mit seiner selbstlosen und großen Hilfsbereitschaft habe ich auch besonders in Herz geschlossen. 


    An sich hat mir die ganze Geschichte gefallen - Auf der Suche nach dem Mörder mit vielen Hindernissen war es nie langweilig und man war ständig unter Spannung - sei es wegen neuer Aspekte /Gesetze/ Wesen der Anderswelt oder den spannenden Gefühlsmomenten zwischen Aisling und Drake. 


    Das Buch hat einen großen Unterhaltungsfaktor und würde es jedem empfehlen, der freche - aus der klischeehaften weiblichen Rolle ausbrechend wollende -  Protagonistinnen zu schätzen weiß sowie Spaß daran hat die Aufklärung eines Mordes zu verfolgen. Meiner Meinung nach ist ein gewisses Interesse an dem Genre Fantasy für diese Buch-Reihe Vorraussetzung. Manche Szenen in dem Buch sind meiner Meinung nach aber auch in Richtung "Young Adult" anzusiedeln, da es da doch sehr leidenschaftlich zu geht - und die Erzählung wird nicht mit der Erzählung des einleitenden Kusses unterbrochen. 

  18. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Als ich dieses Buch las, hatte ich auf den ersten Seiten Tränen in den Augen. Die Bilder, die im Kopf entstanden, verfolgten einen durch die gesamte Lektüre. Hinzu kommt der Gedanke, dass es nach einer wahren Geschichte erzählt wird. Was ich hierzu aber mitteilen muss, ist, dass ich vermute, dass die Geschichte, die bewegende Erzählung, dieses Buch zu etwas besonderem macht. Leider empfinde ich das nicht unbedingt für die Schreibweise. Hätte der Autor an der Stelle etwas fiktives geschrieben, hätte er diesen Erfolg nicht gefeiert. Ich bin dankbar, dass ich diese bewegende Geschichte lesen durfte, hierbei allerdings um der Geschichte Willen. Dennoch gute Unterhaltung.

  19. Cover des Buches Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel (ISBN: 9783896675736)
    Jean-François Parot

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    1761 verschlägt es den jungen Notariatsgehilfen Nicholas Le Floch nach Paris. Dank seines Patenonkels wird er direkt dem Polizeipräfekt unterstellt, der auch bald eine schwierige Aufgabe für Nicholas hat. Polizeikommissar Lardin wird der Korruption und Erpressung verdächtigt, Le Floch soll ihm heimlich auf die Schliche kommen. Doch da verschwindet Lardin urplötzlich, während die Ermittlungen ungeahnte Ausmaße annehmen.

     

    Parots Reihe um Le Floch ist schon seit Jahren sehr erfolgreich, und auch mich hat er nach etwas Eingewöhnungszeit für sich eingenommen. Die große Stärke des Autors liegt in einer sehr lebendigen Beschreibung der Stadt Paris, ihrer Bevölkerung wie auch ihrer Architektur. Selbst den Gestank der Straßen fängt er authentisch ein, zwischenzeitlich fühlte ich mich an Süskinds Parfüm erinnert. Der Autor drückt sich recht gewählt, manchmal auch unnötig altbacken aus. Daran musste ich mich erst gewöhnen, im Endeffekt passte die Sprache aber wunderbar zu den Figuren. Le Floch ist ein noch etwas ungestümer junger Mann, der im Laufe des Buches wichtige Lektionen nicht nur in seinem Beruf, sondern fürs Leben lernen muss. Ich habe seine Entwicklung gerne verfolgt, die mir immer stimmig und lebensnah erschien. Auch der Vermisstenfall entwickelt sich glaubhaft, spannend und mit vielen interessanten historischen Details, die der Autor wie zufällig einstreut. Nicholas bekommt tatkräftige Hilfe zur Seite gestellt, und so stapft man mit den Ermittlern atemlos durch den Pariser Dreck und kann gar nicht genug bekommen. Mich hat Le Floch nach kleinen Startschwierigkeiten überzeugt, und so werden auch die Folgebände bald gelesen werden müssen.

  20. Cover des Buches Die Dienstagsfrauen (ISBN: 9783462043754)
    Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen

     (420)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    „Die Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz handelt von 5 Freundinnen mittleren Alters, die zusammen den Jakobsweg begehen wollen, um den letzten Weg des verstorbenen Ehemannes zu beenden. Dabei lüften sich Geheimnisse und die Standhaftigkeit ihrer Freundschaft in Frage gestellt.

    Die 5 Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach und nach lernt der Leser sie näher kennen und auch ihre Probleme, die sie während des Weges zu bewältigen lernen. Dadurch können viele Leserinnen sich mit ihnen identifizieren. Teils zieht sich die Handlung in die Länge. Dennoch kann das Buch mit einer sehr unerwarteten Wendung punkten. Ihre Freundschaft wird im Laufe der Geschichte auf eine sehr harte Probe gestellt, die allerdings wunderbar gelöst wird und zeigt, zu was Freundschaft zustande ist. Dennoch handelt es sich hier um einen Roman, den man nicht zwingend gelesen haben muss.

  21. Cover des Buches One Dream (ISBN: 9783426523506)
    Lauren Blakely

    One Dream

     (92)
    Aktuelle Rezension von: LanaAnge

    Was für ein Buch. Das Ende hat es noch gerettet.
    Ich konnte dem allen nicht so viel abgewinnen wie erhofft. Ich fand den Klappentext interessant und freute mich unheimlich aufs Lesen aber dann wurde ich enttäuscht. Leider. Der Schreibstil gefiel mir an sich sogar noch gut und flüssig lesen ließ sich das Buch auch aber der Inhalt war nicht so gut wie erhofft. Wobei der Inhalt auch nicht stimmt. Die Story war okay aber die Charaktere waren das Problem. Ich habe nichts gegen Sex-Szenen oder das die Charaktere daran denken aber wenn sie sich verhalten wie notgeile Teenager die nur daran denken, stört es mich total. Mir kam es so vor als wäre jeder zweite Satz „Ich will mit ihr/ihm schlafen, weil sie/er so verboten gut aussieht, aber ich darf es nicht“. Ich habe selten so oft die Augenverdreht wie bei dem Buch. Auch wenn das Ende das Buch rettete (Immerhin waren sie nicht mehr notgeile Teenager) war es übertrieben unrealistisch. Es war süß ja, aber zu viel. Einfach zu viel. Das ganze Buch war zu viel obwohl es so wenige Seiten hat.
    Am meisten mochte ich Hayden und Abbys Freundin mit Verlobten.

  22. Cover des Buches Grave Mercy - Die Novizin des Todes (ISBN: 9783570401569)
    Robin LaFevers

    Grave Mercy - Die Novizin des Todes

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Wortwunsch

    Das Buch Grave Mercy geschrieben von Robin LaFevers und veröffentlicht vom cbjverlag hat mir sehr gut gefallen. Das Buch spielt im Mittelalter und Ismae hilft in einem Krieg nach den Verrätern zu suchen und weiß dabei nicht, wem sie trauen darf und wem nicht. Das Buch ist von Anfang an spannend. An manchen Stellen zieht es sich etwas, aber durch die spannende Handlung, kann man gut darüber hinweg sehen. Der Schreibstil ist an das Mittelalter angepasst, was die Geschichte sehr authentisch macht. Ich habe es nicht als schwierig oder anstrengend empfunden das zu lesen. Es gibt auch noch zwei andere Teile, welche aber von anderen Mädchen aus dem Kloster handeln.

  23. Cover des Buches Der Fremde (ISBN: 9783499253089)
    Albert Camus

    Der Fremde

     (563)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    "Der Fremde" des französischen Nobelpreisträgers Albert Camus erschien 1942 und wurde als Meisterwerk berühmt. Die Erzählung entstand parallel zu einer philosophischen Abhandlung des Schriftstellers über das Absurde.

    Die Geschichte handelt von einem jungen Franzosen, Meursault, dessen Antriebslosigkeit keine Grenzen kennt. In seinem Persönlichkeitsprofil könnten fast autistische Züge vermutet werden. Sein Verhalten führt zu einem Mord, den er aus Notwehr begeht. Das richterliche Urteil führt aufgrund mehrerer sinnloser Schüsse, die er zusätzlich abgibt, seiner fehlenden Reue und der kompletten Gefühl- und Gottlosigkeit zur Todesstrafe. Selbst der Geistliche, der ihn am Abend vor seiner Hinrichtung aufsucht, wird Zeuge einer schockierenden Gleichgültigkeit gegenüber der Welt.

    Die schlichte Sachlichkeit und Intelligenz, seine ruhige und pflichtbewusste Art machen aus dem Protagonisten trotz allem einen Menschen, den man eigentlich ganz gern hat. Darin liegt das Absurde der Geschichte.

    Der lakonische Schreibstil hat mich angesprochen und macht den kurzen Essay zu einer leicht zu lesenden Lektüre.

  24. Cover des Buches Liebe mit zwei Unbekannten (ISBN: 9783426517451)
    Antoine Laurain

    Liebe mit zwei Unbekannten

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Laure ist Vergolderin und wird eines Abends vor ihrer Pariser Wohnung Opfer eines Überfalls. Dabei wird ihr ihre Handtasche gestohlen, in welcher sie viele liebgewonnene Dinge aufbewahrt. Während des Überfalls wird sie schwer am Kopf verletzt und fällt tags darauf in ein Koma, da sich eine Hirnblutung gebildet hat. 

    Laurent besitzt eine Buchhandlung und findet die geraubte Tasche, die auf einer Mülltonne abgestellt wurde. Aus Neugier öffnet er sie und erfährt durch ihren Inhalt einiges über ihre Besitzerin. Während er den verschiedenen Hinweisen aus der Tasche nachgeht, um deren Besitzerin ausfindig zu machen, beginnt er sich Stück für Stück in die geheimnisvolle Unbekannte zu verlieben.

    Die grundsätzliche Plotidee ist dann auch schon das originellste am gesamten Buch. Beide Protagonisten bleiben sehr blass. Sie wären mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber dazu hätte ich ihr jeweiliges Handeln nachvollziehen müssen, was mir leider überhaupt nicht gelang. Besonders Laurents Verhalten seiner Geliebten und Laure gegenüber finde ich schrecklich. Ersterer lügt er glatt ins Gesicht und wundert sich dann darüber, dass sie hinter der Handtasche mehr vermutet als nur ein Fundobjekt und bei der Suche nach Laure überschreitet er nicht nur deutlich Grenzen, sondern setzt sich einfach vollständig darüber hinweg. Dies wird zwar einige Male von ihm reflektiert, aber das reicht dann nicht so weit, als das sich an seinem Verhalten etwas ändern würde und wird im Folgenden als romantische Geste eingeordnet.

    Auch für Laures Verhalten habe ich kein Verständnis. Als sie erfährt, dass sich ein Unbekannter über mehrere Tage hinweg regelmäßig in ihrer Wohnung aufgehalten hat, findet sie das romantisch und möchte diesen Mann unbedingt kennenlernen. Mir wäre nach einer solchen Aktion nach Umzug und einem Austausch der Türschlösser, aber sie kommt nicht mal auf die Idee, dass der Mann in ihrer Wohnung theoretisch auch der Taschendieb hätte sein können. Ich kann gar nicht begreifen, warum der Autor diese zunehmend verschwimmende Grenze zwischen Stalking und Romantik einfach so stehen lässt. Verbunden mit der Tatsache, dass im gesamtem Roman sehr viele Mann/Frau-Klischees bemüht werden, müsste an dieser Stelle mal das Frauenbild des Autors hinterfragt werden.

    Vielleicht lag es auch nur an der Übersetzung aber der französische Charme, von dem in vielen Rezensionen die Rede ist, ging völlig an mir vorbei. Dazu zählt auch, dass mir die deutsche Übersetzung des Titels nicht gefällt. Hätte man nicht einfach den französischen Originaltitel "La femme au carnet rouge" übernehmen können? 

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