Bücher mit dem Tag "französisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "französisch" gekennzeichnet haben.

211 Bücher

  1. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

    (8.058)
    Aktuelle Rezension von: Fenella

    Dieses Buch hat mein Herz berührt, und und es ist einfach etwas besonderes, es hat etwas, das man bei keinem anderen Buch so sieht. Auch wenn es ein altes Buch ist, ist es allgegenwärtig und immer passen, für jedes Alter. Genau das ist extrem selten in der großen Welt der Bücher. Ich habe dieses Buch schon oft gelesen, aber jedes Mal ist es irgendwie anders. Jedes Mal versteht man die Geschichte etwas anders als Kind hab ich das Ende noch nicht ganz verstanden. Aber desto älter ich geworden bin, desto konkreter konnte ich mir die ganze Geschichte und den Verlauf erklären. Dass der kleine Prinz stirbt, das habe ich erst ab einem bestimmten Alter verstanden. Dieses Buch ist einfach wunderbar und für jedes Alter empfehlenswert, vom vorlesen als Kleinkind bis ins hohe Alter - es ist immer ein wunderschönes Erlebnis.

  2. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783446242562)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

    (3.345)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Ich hatte mich sehr auf den Roman „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda gefreut. Der Klappentext versprach eine gefühlvolle Geschichte, voller Herzschmerz, aber auch mit humorvollen und warmen Momenten. Genau das habe ich mir erhofft - doch bekommen habe ich etwas völlig anderes.

    Schon nach wenigen Seiten wirkte die Handlung eher wie ein Wirrwarr. Ich habe das Buch gemeinsam mit @linhelest angefangen, die nach einem Viertel abgebrochen hat. Und ehrlich gesagt, konnte ich das gut nachvollziehen. Ich selbst habe weitergelesen, vor allem weil mich das Schicksal der alten Paulette nicht losgelassen hat.

    Doch der Stil - ob nun von der Autorin oder durch die Übersetzung - macht es einem wirklich schwer. Ständige Zeitsprünge lassen einen oft das Gefühl haben, man hätte etwas verpasst. Zudem zieht sich die Handlung spürbar in die Länge. Viele Szenen wirken belanglos und bremsen den Lesefluss, anstatt die Figuren oder die Handlung voranzubringen.

    Obwohl man durchaus Einblicke in die Vergangenheit der vier Hauptfiguren bekommt, sind sie mir dennoch nicht durchweg sympathisch geworden. Gerade Franck blieb mir trotz seines Schicksale auf Distanz.

    Besonders problematisch fand ich den Umgang mit den Krankheiten der Protagonisten. Philiberts Stottern verschwindet quasi durch Camilles Unterstützung und ein wenig Schauspielerei. Camilles Magersucht wiederum wird durch die Zuwendung von Franck, dem Koch, „geheilt“. Für mich wirkt das verharmlosend und respektlos gegenüber Menschen, die mit solchen Erkrankungen über Jahre hinweg Therapien durchlaufen.Ich empfand die Darstellung als unrealistisch und verantwortungslos.

    Trotz all meiner Kritik hatte das Ende eine emotionale Wirkung auf mich. Auch wenn ich es kommen sah, hat mich eine Szene tatsächlich zu Tränen gerührt. Dieser Moment konnte das Gesamtbild für mich jedoch nicht retten.

    Unterm Strich bleibt es für mich ein Roman mit einer starken Grundidee, die viel Potenzial hatte, aber in meinen Augen leider nicht ausgeschöpft wurde. Statt einer berührenden und mitreißenden Geschichte bekam ich einen verworrenen Text, der mich mehr verwirrt als begeistert hat.

    ©2025 adlatb

  3. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

    (504)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
    Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
    Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance.

  4. Cover des Buches Never Never (ISBN: 9783423718677)
    Colleen Hoover

    Never Never

    (443)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an ... nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer?
    Beim Versuch, herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun?
    Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden ... 


    Das Cover: Das neue Cover von Never Never ist ohne Frage ein Hingucker. Die düsteren Farben passen hervorragend zur mysteriösen Grundstimmung des Romans und vermitteln sofort, dass die Geschichte in eine geheimnisvolle Richtung gehen soll. Optisch macht das Buch also definitiv etwas her. 


    Der Schreibstil: Mit dem Schreibstil hingegen hatte ich große Schwierigkeiten. Die Ich-Perspektive wechselt zwar abwechselnd zwischen Charlie und Silas, und die Kapitel haben mit 10 bis 20 Seiten eine angenehme Länge. Auch die eingestreuten Tagebucheinträge und Briefe sorgen zwischendurch für etwas Abwechslung. Trotzdem konnte mich der Stil überhaupt nicht abholen. Über die Hälfte des Buches hinweg bleibt völlig unklar, wie es überhaupt zu dem Gedächtnisverlust kommt, und dass Charlie und Silas sich nicht einmal an Erwachsene wenden oder offen miteinander sprechen, wirkte auf mich schlicht unlogisch. Der Plot-Twist am Ende – ich hatte zwar irgendwann eine Vermutung – war mir letztlich viel zu abgedreht. Dazu kam, dass sich die Handlung über weite Strecken kaum bewegt hat. Ich habe mich leider oft gelangweilt, weil die Geschichte einfach nicht in Gang kam. Sehr schade. 


    Die Hauptfiguren: Auch mit den Hauptfiguren konnte ich keinerlei Verbindung aufbauen. Charlie wirkt durchgehend unsympathisch: Sie streitet sich ständig mit ihrer Schwester, ignoriert ihre alkoholkranke Mutter, wo sie nur kann, und betrügt Silas. Ich habe wirklich nach Sympathiepunkten gesucht, aber bis zum Schluss keine gefunden.

    Silas war leider auch keine überzeugendere Figur. Seine Affäre mit der Schulpsychologin und sein ständiges „Coolsein“ machten ihn für mich ebenfalls schwer erträglich. Beide Protagonisten blieben mir emotional komplett fern. 


    Endfazit: Am Ende blieb für mich nur die Frage: Was war das bitteschön? Nachdem mich "Reminder of Him – Für immer ein Teil" von Colleen Hoover so sehr begeistern konnte, war "Never Never" für mich ein Satz mit X. Der Schreibstil wirkte einschläfernd, das Ende war überzogen, und die Protagonisten haben mich mehr genervt als berührt. Eine Leseempfehlung kann ich hier leider nicht aussprechen.


    Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Sand (ISBN: 9783499258640)
    Wolfgang Herrndorf

    Sand

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Hahnfeld

    Die Geschichte von Carl, der mit Amnesie erwacht und nun herausfinden möchte, wer er ist, habe ich mit Spannung verfolgt. Anfangs wirkt das Buch chaotisch, die Ereignisse werden fragmentarisch aneinander gereiht – aber als ich einmal drin war, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und laden ein zu Gedanken wie "Na ein Kapitel geht noch". Musste abwechselnd lachen, unbedingt weiterlesen, habe die besten Stellen meinem Freund zitiert. Das Ende hat mich ziemlich verwirrt, anfangs auch enttäsucht. Aber irgendwie machte die Sinnlosigkeit des Endes die Geschichte auch wahrhaftiger, mehr wie das echte Leben. Jedenfalls mag ich Wolfgang Herrndorfs Bücher schon allein deshalb, weil sie gut geschrieben sind. Ich hatte auch Spaß an seiner Wortgewalt und seinem Witz. 

  6. Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)
    Jamie Shaw

    Rock my Heart

    (936)
    Aktuelle Rezension von: Nynco

    Rock my Heart hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die Geschichte von Rowan und Adam ist einfach wunderschön und voller Emotionen. Ihr erstes Treffen auf dem Konzert, der spontane Kuss und ihr Verschwinden wie bei Cinderella – einfach magisch! Später treffen sie sich wieder, ohne zu wissen, wer der andere wirklich ist, und diese Spannung war einfach zum Dahinschmelzen. Rowan ist klug, bodenständig und liebenswert, während Adam als Rockstar mit Herz sofort mein Herz erobert hat. Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich intensiv, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jamie Shaws Schreibstil ist gefühlvoll, humorvoll und mitreißend.

  7. Cover des Buches Das Haus der Frauen (ISBN: 9783596523146)
    Laetitia Colombani

    Das Haus der Frauen

    (426)
    Aktuelle Rezension von: BrianaP

     Das Buch bewegt und macht aufmerksam ohne zu melodramatisch zu werden. Gleichzeitig wird nichts beschönigt/verharmlost - wertvoll                                                                                                                                                                                             

  8. Cover des Buches Ein Engländer in Paris (ISBN: 9783492249935)
    Stephen Clarke

    Ein Engländer in Paris

    (125)
    Aktuelle Rezension von: Jljcs

    Allgemein ein gutes Buch. Es ist unterhaltsam und gut zu lesen. Eigentlich auch ziemlich lustig, aber eben nicht an allen Stellen. Das gesamte Buch erzählt nur über Pauls Liebesleben, so hat man zumindest das Gefühl. Nach dem xten Mal wird es schnell langweilig und Schema F wiederholt sich.

    Die Fortsetzung von der Story rund um Paul West habe ich noch nicht gelesen, aber bin mir auch noch nicht sicher, ob es sich lohnt diese zu lesen. 


    Fazit: Für ein paar Lacher und eine gute flüssige Story ist es super. Besonders im Sommerurlaub

  9. Cover des Buches Piccola Sicilia (ISBN: 9783596702619)
    Daniel Speck

    Piccola Sicilia

    (170)
    Aktuelle Rezension von: Stolli

    Piccola Sicilia von Daniel Speck ist der direkte Nachfolger von Bella Germania und hat mich erneut mitgerissen, die teilweise sehr bedrückenden Stimmungen, insbesondere in Tunis, waren ganz tief zu spüren.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, ich konnte mich gut einfühlen. Gerade Yasmina war sehr negativ aber das war wohl so gewollt.

    Der Schreibstil wunderbar, ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen.

    Wie in anderen Rezensionen war auch für mich das Ende einfach zu offen aber dies soll ja in Jaffa Road aufgeklärt werden.

  10. Cover des Buches Nach einer wahren Geschichte (ISBN: 9783832164256)
    Delphine de Vigan

    Nach einer wahren Geschichte

    (161)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    [𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]

    𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester

    𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Nach einer wahren Geschichte
    𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Delphine de Vigan
    𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Dumont (TB) / Random House Audio (HB)
    𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Martina Gedeck
    𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
    𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Doris Heinemann (aus dem Französischen)

    𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr lieber Fiktion oder Bücher nach einer wahren Begebenheit?

    𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
    Spannend - Verwirrend - Gut

    𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
    Auf einer Party trifft Delphine auf L.
    Aus gelegentlichen Treffen, wird nach und nach eine Freundschaft. Langsam nimmt L. immer mehr Raum in Delphines Leben ein. Doch was als Freundschaft beginnt nimmt bald einen Verlauf, den Delphine nicht vorausgeahnt hat.

    𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
    Ich wusste nicht, was mich hier erwartet und wurde positiv überrascht.
    Das Buch ist spannend, auch wenn es zwischendurch ein paar verwirrende oder überflüssige Stellen gibt. 👀
    Vor allem beeindruckt hat mich die Darstellung von toxischen Charakteren und Freundschaften. 🤔
    Es gibt richtig viel zu interpretieren und im Laufe der Geschichte es wird immer mehr dem Leser überlassen, die Ereignisse zu interpretieren.
    Das Buch hat mich auf jeden Fall gut unterhalten und war eine schöne Abwechslung.
    In das Hörbuch habe ich auch rein gehört. Die Sprecherin macht einen guten Job, auch wenn ich das Hörbuch auf jeden Fall schneller stellen musste. 🤭

    𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
    Ja, hier kann ich eine Empfehlung aussprechen. Aber nicht für Leute, die am Ende keine offenen Fragen wollen. 😂

    𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

  11. Cover des Buches Salz auf unserer Haut (ISBN: 9783426654347)
    Benoîte Groult

    Salz auf unserer Haut

    (351)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    George aus Paris verbrachte mit ihrer Familie immer die Ferien in der Bretagne. Daher kannte sie Gauvain schon früh. Es waren unbeschwerte Sommer einer glücklichen und privilegierten Kindheit.

    An der Schwelle des Erwachsenwerdens entdecken sie ihre unwiderstehliche körperliche Anziehungskraft. Während Gauvains Lebens als Fischer vorgezeichnet war, hatte George hochtrabende Pläne. Als Gauvain seine Gefühle für sie erkannte, wollte er Konsequenzen ziehen, doch sie lehnte es ab.

    Ihrer beider Leben waren so grundverschieden, dass es kaum einen Kompromiss für ein gemeinsames Leben gab. Und so blieb ihnen immer wieder nur gestohlene Zeit, ein paar Tage auf den Seychellen oder in Florida. Immer wieder durchliebte Nächte können nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie sich ansonsten wenig zu sagen hatten oder grundsätzlich unterschiedliche Lebensauffassungen hatten.

    Und doch können sie über die Jahre hinweg nicht voneinander lassen…

    Mein Fazit:

    Ich habe vor Jahren den Film zu dieser Geschichte gesehen und habe ihn durchaus positiv im Sinn, auch wenn es jetzt keine besonderen Merkmale gibt. Die Darsteller Greta Scacchi und Vincent D’Onofrio haben -im Nachhinein betrachtet- die Figuren im Roman jedoch gut verkörpert.

    Die Autorin Benoîte Groult hat den Roman 1988 veröffentlicht und es gab da wohl ziemliche Kontroversen. Sie hat da nicht sehr viel Scham gezeigt, sondern ziemlich deutlich die körperlichen Vorgänge zwischen Gauvain und George beschrieben. Es ist Ansichtssache, ob das so jetzt sein musste, wie die Autorin es gemacht hat. Ich hätte mir etwas weniger Details gewünscht, schließlich sind mir die Vorgänge ja durchaus bekannt. Sie hat da also nichts Neues beschrieben und der Rest hätte die Fantasie erledigt!

    Die charakterlichen Unterschiede zwischen den zwei Hauptfiguren waren da schon deutlich interessanter, das zwischenmenschliche Geplänkel. Er ein einfacher Fischer, der harte Arbeit gewohnt ist und kaum Zeit und Lust für andere Dinge hat. Und sie, die in gehobenen Kreisen verkehrt, als Professorin arbeitet und einen interessanten Freundeskreis hat. Sie kann ihr Kind großziehen, während er sporadisch und selten seine drei Kinder sieht! Und je älter sie werden, desto größer werden die Unterschiede – wohl aufgrund ihrer Lebenserfahrung.

    Die Sprache ist von der damaligen Zeit, etwas abgehoben und gelegentlich auch gestochen. Oder es lag an der Übersetzung. Es ist eindeutig ein älteres Buch und man muss sich an die Ausdrucksweise gewöhnen. Die Geschichte beginnt immerhin am Ende des zweiten Weltkriegs und da wurde noch eine andere Ausdrucksweise angewandt.

    Insgesamt gesehen wurde ich gut unterhalten und ich vergebe vier Sterne.

  12. Cover des Buches Das geheime Leben des Monsieur Pick (ISBN: 9783328102151)
    David Foenkinos

    Das geheime Leben des Monsieur Pick

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Lektorin Delphine und ihr wenig erfolgreicher Autorenfreund Frédéric besuchen ihre Eltern in Crozon in der Bretagne. Zufällig hören sie von der Bibliothek der abgelehnten Manuskripte im Örtchen und beschließen mal reinzugucken. Prompt meint Delphine dort mit ,,Die letzten Stunden einer großen Liebe" einen wahren Schatz entdeckt zu haben. Die Geschichte wird verlegt und ein Riesenerfolg, auch deswegen, weil es offenbar vom bereits verstorbenen, schweigsamen, örtlichen Pizzabäcker stammt, von dem nicht einmal seine eigene Familie ahnte, dass er überhaupt schrieb. Ehefrau und Tochter werden überrollt von der Presse, die alles wissen will über das geheime Schriftstellergenie. Doch der abgebrannte Journalist und Literaturkritiker Rouche glaubt nicht daran, dass der Pizzabäcker je ein Wort zu Papier gebracht hat und begibt sich auf Spurensuche, die mehr für ihn bereithält, als er gedacht hat📖

    Eine schöne kleine Geschichte, die mich in die Bretagne entführte. Man begleitete mehrere Charaktere, die alle über das geheime Schriftstellertalent rätselten. Sei es die Ehefrau, die Tochter, die Bibliotheksangestellte, die Ex-Frau des ehemaligen Bibliotheksinhabers, den Literaturkritiker oder das junge Pärchen Delphine und Frédéric. Besonders den verbissenen, zeitgleich aber auch schusseligen Literaturkritiker Rouche fand ich amüsant. Zuerst schien die Sache klar, dass es durchaus sein konnte, dass der stille Pizzabäcker tatsächlich das Talent besessen hatte einen Roman zu schreiben. Doch mit Rouches Recherche kamen Zweifel auf und am Ende kam es dann doch ganz anders als man es erwartet hatte. Eine heitere kleine Rätselgeschichte die Foenkinos hier geschrieben und die mich sehr positiv überrascht hat. Es las sich erholsam einfach, wie ein heißes Messer das durch Butter schnitt.
    Von den jetzt vier Foenkinos Romanen, die ich bisher gelesen habe (,,Nathalie küsst", ,,Die Frau im Musée d'Orsay", ,,Biete Krise, suche Glück" bzw. ,,Zurück auf Los" und dieses hier), liegt es für mich knapp hinter meinem Favoriten ,,Nathalie küsst".
    Ein Foenkinos Roman mit seiner oftmals französischen Leichtigkeit ist immer ein paar Lesestunden wert.📚🙂

    Zum Buch gibt es auch eine Verfilmung dessen Trailer mich schon neugierig macht🎬Die werde ich mir wahrscheinlich auch demnächst noch angucken🙂

  13. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783869524849)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

    (432)
    Aktuelle Rezension von: lakita

    Ich glaube, Hape Kerkeling hat ein Gen, das ihn dazu befähigt, intuitiv zu spüren, was der Zuschauer und Leser und hier der Hörer erfahren möchte, denn seine sehr informative Beschreibung seines Jakobsweges bietet eine Mischung aus religiösen Momenten, teils esoterischen, aber auch jeder Menge alltäglichen, wie sie halt auf jeder längeren Wanderung auftauchen. Man liest nicht, wie er den Jakobsweg erwandert, sondern man geht mit ihm, man ist unmittelbar dabei, wenn es ihm perfekt geht, er Glücksmomente erlebt, aber auch, wenn er sich schindet, leidet, Pech mit dem Wetter hat und sich sein protestierender Körper meldet. Das alles schildert er so locker und teils humorig, dass man das Gefühl hat, man sitzt mit ihm gemütlich bei einer Tasse Kaffee und lässt sich von seinen Reiseerlebnissen brühwarm berichten. Gut gemacht!

  14. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Marw

    In diesem Buch reist Christian Berkel, deutscher Schauspieler, weit in die Zeit zurück,ca 100Jahre und erzählt die Lebensgeschichten und Abschnitte seiner Familie.
    Zusammen mit seiner dementkranken Mutter versucht er die Geschichte aufzuschreiben und zusammenzufügen.

    Gerne lese ich Geschichten und Geschehnisse aus dem 2ten Weltkrieg, auch in diesem kleinen Epos wurde ich zeitweise in die Geschichte gesogen,wurde dann aber wieder rausgerissen,wenn ich zurück in die Gegenwart musste.
    Auch die Wortwahl,war für meinen Lesefluß nicht optimal,aber das ist ja Gott sei dank ansichtssache.Viele Metaphern führten mich aufs Glatteis und ich musste den Absatz wiederholt lesen.

    Vielleicht war nicht der richtige Zeitpunkt und manchmal passen Autor und Leser nicht zusammen,trotzdem gab es in diesem Buch Zeiträume, in denen ich mitgefiebert habe oder mich tief in Gedanken befunden habe.

    Kein Buch für mal eben zwischendurch.

  15. Cover des Buches Bis ich dich wiedersehe (ISBN: 9783442382385)
    Marc Levy

    Bis ich dich wiedersehe

    (280)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Beim Lesen von Bis ich dich wiedersehe hatte ich das Gefühl, einer Geschichte zu folgen, die zugleich in der Gegenwart verankert ist und doch wie aus einer anderen Zeit herüberklingt. Im Zentrum steht Jonathan, ein Kunstexperte, der kurz vor seiner Hochzeit nach London reist, um die Versteigerung von fünf Gemälden des rätselhaften russischen Malers Radskin zu betreuen – darunter ein lange verschollen geglaubtes Porträt. Bereits diese Ausgangslage erzeugte bei mir eine leise Erwartungsspannung: Kunst, Geheimnis, ein entscheidender Lebensmoment. (Mehr Rezensionen: https://love-books-review.com/de/ )

    In der Galerie begegnet Jonathan der Kuratorin Clara. Der erste Blick wirkt wie ein Stoß aus der Vergangenheit: Beide empfinden ein starkes Déjà-vu, eine schwer erklärbare Vertrautheit, die den professionellen Rahmen sofort überlagert. Für mich lag darin der eigentliche Ton des Romans – eine tastende, beharrliche Suche nach dem Ursprung einer Anziehung, die sich rational nicht fassen lässt. 

    Levy verwebt diese Liebesbewegung mit einem leitmotivischen Gedanken: der Möglichkeit, dass Seelen einander über Zeiten hinweg wiederfinden. Eine Begegnung mit einer Wissenschaftlerin, die von Wiedergeburt spricht, gibt diesem Motiv eine erzählerische „Theorie“, ohne die Geschichte ins Esoterische kippen zu lassen. Ich spürte beim Lesen, wie das Thema Bestimmung weniger als Behauptung, vielmehr als Frage gesetzt wird: Was wiegt stärker – ein geplantes Leben oder ein unerklärlicher Ruf? 

    Strukturell gefiel mir, dass der Roman mit einem Brief beginnt, dessen Sinn sich erst am Ende vollständig erschließt – ein stiller Rahmen, der der Handlung zusätzliche Resonanz gibt. Dieses Kreis­motiv verstärkte für mich den Eindruck von Wiederkehr und innerer Notwendigkeit. 

    Am Ende blieb bei mir das Gefühl, eine Liebesgeschichte gelesen zu haben, die sich nicht auf Zufall oder bloße Romantik verlässt, sondern ihre Spannung aus der Frage nach Identität, Erinnerung und Entscheidung bezieht. Bis ich dich wiedersehe erzählt von der Zumutung, dem eigenen Leben die Richtung zu geben – auch dann, wenn der Kompass nicht der Verstand ist, sondern etwas, das sich wie ein Echo aus einer anderen Zeit anfühlt.

  16. Cover des Buches Das Meer (ISBN: 9783426307076)
    Wolfram Fleischhauer

    Das Meer

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Tintenpfad

    Dieses Buch nutzt das Krimi-Genre, um die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen durch Profitinteressen offenzulegen.
    Es ist erschreckend zu sehen, wie tief Korruption in politische Entscheidungsprozesse reicht.
    Die Geschichte macht die abstrakte Umweltzerstörung greifbar und regt zum Diskutieren über notwendige Systemveränderungen an. Für Menschen mit einem Sinn für Gerechtigkeit ist die Handlung eine wichtige Mahnung.

  17. Cover des Buches Gesammelte Werke (ISBN: 9783866486614)
    Lydia Sandgren

    Gesammelte Werke

    (60)
    Aktuelle Rezension von: frthkrue

    Der umfangreiche Roman „Gesammelte Werke“ von Lydia Sandgren beschreibt die Freundschaft/Beziehung im wesentlichen von dem Verleger Martin , seiner Frau Cecilia und dem Maler Gustav. Durch das fast 1000seitige Buch wird deren Geschichte in drei Lebensabschnitten erzählt. Irgendwann im Handlungsstrang verschwindet Cecilia. Martin und Gustavs Freundschaft ist durch starken Alkohol- und Zigarettenkonsum geprägt. Martins und Cecilias Tochter Rakel fängt nach dem Lesen eines Romans an, das Verschwinden der Mutter zu hinterfragen.
    Die Autorin lässt in diesem Werk den Protagonisten also viel Zeit sich zu entwickeln. Es sind hier sehr detaillierte Beschreibungen und wer daran Freude hat, der wird dieses Buch lieben. Mir persönlich hat das nicht so gefallen, meiner Meinung nach hätte sich alles auf die Hälfte reduzieren lassen.

  18. Cover des Buches Die vier Jahreszeiten des Sommers (ISBN: 9783455005677)
    Grégoire Delacourt

    Die vier Jahreszeiten des Sommers

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Silla_Gu

    Wir begleiten vier Paare, alle an ganz unterschiedlichen Zeitpunkten in ihrem Leben. Da sind zum einen zwei Jugendliche, die erste Berührungspunkte mit der Liebe haben, eine Mitte 30 jährige Frau, die bisher meist Pech mit Männern hatte und nun auf der Suche nach etwas neuem ist, eine Mitte 50 jährige verheiratete Frau, deren Ehe nicht mehr läuft und ein altes Ehepaar, das sich seit einem halben Jahrhundert liebt. Die Geschehnisse spielen alle um den 14. Juli 1999, sodass wir diesen Tag aus den verschiedenen Blickwinkeln immer wieder aufs neue erleben. Jede Geschichte erzählt dabei ein eigenes Thema, auch wenn am Ende klar wird, dass alle Paare auf irgendeine Art und Weise verbunden sind bzw. sich gegenseitig beeinflussen.

    Ich muss sagen, dass ich recht schwer in das Buch gekommen bin. Ich musste mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen, der für mich auch (trotz der Kürze des Buches) stellenweise irgendwie langatmig war 🙈 Es kam auch erst recht spät zu Überschneidungen der einzelnen Geschichten, sodass knapp die erste Hälfte für mich auch ziemlich abgehackt wirkte, fast wie einzelne Kurzgeschichten. Die Grundstimmung ist auch schon recht melancholisch und teilweise fast deprimierend, das muss man vielleicht auch einfach mögen 😅 Die zweite Hälfte des Buches und damit quasi "Geschichten" 3 & 4 haben mir persönlich deutlich besser gefallen. Die Zusammenführung der einzelnen Handlungsstränge und die Geschehnisse am Ende fand ich sehr schön und berührend. Ich bin froh, dass ich das Buch nicht vorher schon abgebrochen habe (hatte kurz drüber nachgedacht). In jeder Geschichte spielen zudem Blumen eine Rolle und sei es nur eine metaphorische, das hat mir sehr gut gefallen 😊

  19. Cover des Buches Harry Potter Et La Chambre Des Secrets (ISBN: 9782070612376)
  20. Cover des Buches Bone Clocks (ISBN: 9780340921623)
    David Mitchell

    Bone Clocks

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es sind gerundete 3,5 Sterne.

    Das Buch hat mich lange beschäftigt. Nicht nur wegen der Länge und auch nicht nur wegen des Inhalts. Es dauerte lange, bis ich mit dem Buch warm geworden bin und auch dann hat der Autor es mir nicht ganz leicht gemacht. Ich fand die wechselnden Perspektiven sehr anstrengend, weil es oft sehr lange dauerte, bis da eine Verbindung sichtbar wurde und man mit neuen Charakteren konfrortiert wurde, die sehr unterschiedlich waren. es kam mir vor, als ob man zwischen durch in drei verschiedenen Büchern lesen würde, die zwar irgendwann zusammenkommen, aber man wartet und wartet....Das kann natürlich auch positiv gesehen werden, mir hat es manchmal einfach genervt. Ich fand einige der Teil sehr ausschwafelnd, ich hätte es mir kürzen gewünscht, weil ich den Sinn nicht ganz gesehen habe. 

    Andererseits war die Geschichte dahinter sehr interessant und Gedankenanregend und auch der Teil mit der Auflösung sehr spannend und schlüssig geschrieben.  Es hat Spaß gemacht es zu lesen und die Verbindungen und Erklärungen zu finden (auch wenn mir einzelne Sachen noch uklar bleiben). 

    Ich denke, man muss sich darauf einlassen, aber mein Libelingsbuch wird es nicht.

  21. Cover des Buches Neid (ISBN: 9783492306812)
    Arne Dahl

    Neid

    (39)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Auch im Hochsommer mit einer Hitzewelle in Europa kann sich das Ocop-Team keine Auszeit gönnen. Sie sind auf der Spur eines Menschenhändlerrings, der insbesondere mit dem Betteln in Fußgängerzonen Profit macht. Währenddessen will Paul Hjelm die EU-Politikerin Marianne Barriere unterstützen, die unter Druck gerät, nachdem sie einen kontroversen Gesetzentwurf eingebracht hat. Und auch der Mord an einem Wissenschaftler, der einen Durchbruch bei der Elektromobilität geschafft hat, hält das international agierende Team auf Trab…

    Arne Dahls „Ocop“-Reihe ist auf vier Bände angelegt, „Neid“ ist der dritte Band – und so kennt der Leser natürlich schon die Charaktere und die grundlegenden Zusammenhänge. Der Einstieg fällt dementsprechend leicht, wenn man die vorigen Bände kennt. Wenn man die Strukturen aber noch nicht kennt, dürfte man leicht überfordert sein. Besonders die vielen schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Ermittlern sind dabei durchaus herausfordernd, da man sich immer erst einmal orientieren muss. Die einzelnen Stränge sind dabei auch durchaus auch schon anspruchsvoll und erzählen sehr interessante Szenerien, aber es ist eben die Kombination aller Teile, die so reizvoll ist. Gelungen ist auch wieder, dass man die Charaktere noch ein wenig besser kennenlernt und diese andere Seiten von sich zeigen können – natürlich nicht in dem Maße, wie das bei einem einzigen Ermittler der Fall ist. Aber es ist eben auch die Vielfalt, die diese Romanreihe ausmacht.

    Wie man es von Arne Dahl und insbesondere den Ocop-Bänden bereits gewohnt ist, scheinen die verschiedenen Handlungsstränge zunächst unabhängig voneinander zu verlaufen. Es gibt nur wenige Überschneidungen, erst nach und nach dämmert dem Leser, wie alles zusammenhängen könnte. In vielen Punkten kann man dabei richtig lesen, entscheidende Details sind aber dennoch überraschend und wendungsreich ausgearbeitet. Ich mag den einsetzenden Aha-Effekt an einem gewissen Punkt, an dem sich alles zusammensetzt. Das ist spannend geschrieben und hätte aus meiner Sicht die eingebauten Action-Szenen nicht gebraucht, wirklich gestört haben mich diese aber dann doch nicht.

    „Neid“ zeigt weitere finstere Seiten der menschlichen Seele, handelt von Habgier, Machtwillen und einer geringen Wertschätzung anderer Menschen. Verpackt ist das in einen dynamisch erzählten und spannenden Thriller, der auf den verschiedenen Ebenen gut funktioniert und noch weiter an Reiz gewinnt, wenn die Stränge zusammengeführt werden. Das ist elegant und flüssig geschehen, sodass ein lesenswerter und packender Thriller entstanden ist.

  22. Cover des Buches Premier Livre Erste französische Lesestücke (ISBN: 9783423094610)
    Christiane Reichhold

    Premier Livre Erste französische Lesestücke

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Cover kann ich nicht viel sagen, es erfüllt einfach seinen Zweck und man weiß sofort anhand des Titels um was es in dem Büchlein geht.

    Ich wollte schon immer etwas auf französisch lesen, mein Französisch ist aber so gut wie nicht vorhanden. Irgendwann mal in der 9. Klasse Realschule 1 Jahr gehabt und danach abgewählt weil ich mir aus einem anderen Fach mehr Nutzen ziehen konnte, für meine spätere Ausbildung. Aber ganz losgelassen hat mich diese wunderschöne Sprache nie, ich habe dann mal durch Zufall entdeckt, das es Bücher gibt, bei denen direkt auf der anderen Seite alles auf deutsch steht. Dieses hier habe ich dann ausgewählt, in der Hoffnung ein bisschen etwas zu lernen.

    Das Buch ist sehr gut aufgeteilt auf der linken Seite, der französische Text und auf der rechten Seite der Text in deutsch oder untereinander wenn es kürzere Passagen sind. Zu Anfang kommt ein recht kurzer Text, wodurch man einen guten Anfang findet. Leider ist das Buch schon etwas älter und es werden viele Vokabeln genannt die man heut zu Tage kaum noch verwendet. Auch die Geschichten an sich sind eher Märchen.

    Ich finde es trotzdem gut um einfach mal auszuprobieren, französisch zu lesen, für "blutige Anfänger" jedoch völlig ungeeignet, es wirkt eher verwirrend als hilfreich. Mir hat es ein paar lustige Lesestunden bereitet, lässt sich gut zwischendurch lesen aber viel Nutzen kann ich daraus nicht ziehen.


    Fazit:

    Interessante und Lustige Geschichten die praktisch übersetzt sind und somit einfach zu verstehen. Leider für mich nur zum Zeitvertreib geeignet und nicht zum Lernen. Dann doch lieber die klassischen Lernbücher. Wer schon französisch Kenntnisse hat der kann dieses Buch getrost in Angriff nehmen, wer keine hat sollte es lieber lassen. 
  23. Cover des Buches Die Geliebte des französischen Leutnants (ISBN: 9783548606569)
    John Fowles

    Die Geliebte des französischen Leutnants

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Im 19.Jahrhundert des Viktorianischen Englands, ist der 32 jährige Biologe Charles Henry Smithson ist mit der wohlhabenden Tochter eines bekannten Tuchhändlers verlobt und ist damit eigentlich sehr glücklich. Aber dann geraten seine Gefühle durcheinander, denn er trifft auf Sarah Woodruff, die im Ort keinen guten Ruf besitzt. Sie soll angeblich die Geliebte eines Französischen Leutnants gewesen sein und ist damit in Ungnade gefallen. Charles ist aber zu Sarah hingezogen und beginnt eine Affaire mit ihr. Seine Gefühle fahren Achterbahn und das solide Leben, scheint aus den Fugen zu geraten, denn seine Gefühle für die Außenseiterin Sarah sind sehr groß. Der Roman von John Fowles hat tolle Dialoge, überraschende Wendungen und Situationen und vor allem hat der Roman ganz großartige Figuren. John Fowles hat einen wunderbaren Stil und das macht das Buch und den Roman zu etwas ganz besonderem. Eigentlich unverfilmbar sollte man meinen, aber die filmische Umsetzung mit der furiosen Meryl Streep (Oscar für die beste weibliche Hauptrolle für diesen Film) ist einfach großartig gelungen und steht für sich als etwas besonderes. Der Roman aber lohnt sich.

  24. Cover des Buches Zara und Zoë - Rache in Marseille (ISBN: 9783426307168)
    Alexander Oetker

    Zara und Zoë - Rache in Marseille

    (145)
    Aktuelle Rezension von: redcouchreads

    Alexander Oetkers Thriller in und um Marseille und der Provence startet rasant und der Autor schafft es das Tempo beizubehalten. Wer eine leicht zu lesende und schnelllebige Story sucht ist hier genau richtig. Zara und Zoë sind Zwillingsschwestern, die eine Ermittlerin bei der Europol die andere eine Legende in Mafia Kreisen. Die Vergangenheit und die Gegenwart stehen zwischen ihnen und doch muss Zara ihre Schwester um Hilfe bitten, um der Lösung ihres aktuellen Falls näher zu kommen. Was darauf folgt ist eine wilde Jagd durch den Süden Frankreichs, bei der die beiden Schwestern sich auf ein gewagtes Spiel einlassen. Den Schreibstil und die Perspektivenwechsel fand ich sehr zugänglich allerdings lag hierin auch die Schwäche des Buchs. Der Charakteraufbau kam für meinen Geschmack sehr kurz, gerade bei Zara und ihrem Partner, habe ich mir mehr erhofft. Beide bleiben für mich eher schablonenhaft umrissen, was es schwer macht einen Bezug insgesamt herzustellen. Aus diesem Grund bin ich auch bisher nicht sicher, ob der zweite und dritte Fall auf meiner Leseliste laden wird.

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