Bücher mit dem Tag "französische kriminalliteratur"

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64 Bücher

  1. Cover des Buches Die schöne Diva von Saint-Jacques (ISBN: 9783746615103)
    Fred Vargas

    Die schöne Diva von Saint-Jacques

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Günter-ChristianMöller

     Die Opernsängerin Sophia lebt im Pariser Vorort Saint-Jaques.

    Als sie eines Tages in ihren Garten blickt, steht dort ein Baum, der über Nacht offenbar von irgendjemandem gepflanzt wurde. Sie fühlt sich bedroht und bittet drei neue Bewohner aus der ‚Baracke‘, einem alten herunter gekommenen Nachbarhaus um Hilfe. Sie bietet den drei eine erstaunliche Menge Geld, wenn sie diesen ‚Fall‘ aufklären. ‚Am Donnerstag drauf, sechzehn Tage später, war Sophia verschwunden.'

    Die Charakterisierung der Darsteller ist faszinierend in diesem Buch. Da gibt es die drei gescheiterten Historiker, die von ihrem hohen Turm der Wissenschaft ins Leben der gescheiterten Existenzen hinunter steigen müssen und versuchen in der sozialen Unterwelt Fuß zu fassen . Da ist zunächst der kluge, jähzornige und agile Marc, der sich im Mittelalter verlaufen hatte. Dann der schwerfällige natürliche Matthias, der den Ausweg aus der Steinzeit nicht finden kann. Und der verschrobene Lucien, Spezialist für historische Probleme des Weltkrieg 1914-1918, mit einem halben Gehalt an einer kirchlichen Privatschule. Der einzige in der Wohngemeinschaft der gescheiterten Existenzen mit einem festen, aber kleinen Einkommen. Die drei Protagonisten muten an, wie drei gescheiterte geistige Musketiere, Athos, Portos und Aramis, denen nur noch ein vierter Kamerad fehlt.
    Es gibt diesen Kamerad auch tatsächlich. Doch er ist nicht jugendlich wie bei Dumas, sondern alt. Der Patenonkel von Marc trägt den Namen Vandoosler. Ebenfalls gescheitert, denn er ist ein Ex-Bulle, entlassen und degradiert. Kein bißchen leichtsinnig, sondern berechnend und clever.

    Die Spannung  wird in diesem Buch  durch die Unberechenbarkeit der Charaktere erzeugt. Dauernd habe ich gebibbert, was für einen Unsinn werden sie jetzt wohl noch anstellen. Und so blieb es denn spannend bis zum bitteren Ende.
  2. Cover des Buches Das Imperium der Wölfe (ISBN: 9783404773459)
    Jean-Christophe Grangé

    Das Imperium der Wölfe

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Pat82
    Als im Pariser Türkenviertel, wo billige, illegal eingeschmuggelte Arbeitskräfte, aus der Türkei,  unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten, drei unglaublich grausame Morde an rothaarigen Frauen geschehen, tritt Inspektor Paul Nertaux auf den Plan.
    Was zunächst wie die Tat eines wahnsinnigen Serienmörders wirkt, steht schon bald in Zusammenhang mit der türkischen Mafia. Bei den Opfern handelt es sich offenbar um "Fehlgriffe" - es ist eine ganz bestimmte Frau, auf die es der Mörder abgesehen hat. Zur gleichen Zeit wird Anna Heymes, Gattin eines hoch stehenden Pariser Polizeibeamten, im Krankenhaus neurologisch behandelt, weil sie auf unerklärliche Weise ihr Gedächtnis verloren hat. Angeblich. Als Anna gegen den Willen von Arzt und Ehemann herauszufinden versucht, wer sie wirklich ist, gerät sie in Lebensgefahr und gelangt zu einer furchtbaren Erkenntnis wer sie wirklich ist.
    Grangé hat es auch in diesem Buch wieder geschafft eine absolut brutale Polizeiwelt zu erschaffen. Wem kann man vertrauen? wer ist dein Freund wer dein Feind. Ich liebe seine Bücher einfach! Dieses absolut tolle Buch wurde bereits im 2005 verfilmt mit Jean Reno, sehr empfehlenswert !!
  3. Cover des Buches Maigret und der Verrückte von Bergerac (ISBN: 9783257238167)
    Georges Simenon

    Maigret und der Verrückte von Bergerac

     (17)
    Aktuelle Rezension von: variety

    Der Beginn des Romans hat mir sehr gefallen. Maigret fährt mit dem Nachtzug in einen Kurzurlaub und trifft dort auf einen kurligen Mitpassagier. Als dieser aus dem Zug springt (das war zu jener Zeit noch möglich...), folgt (oder fliegt) ihm Maigret nach und wird angeschossen. Auch die nachfolgenden Szenen mit der Mord- bzw. Anschlagsserie in der Gegend von Bergerac sind spannend erzählt. Leider wird dann die Ermittlung Maigrets aus dem Hotelzimmer heraus immer schleppender und langweiliger. Die Auflösung interessierte mich folglich kaum noch.

  4. Cover des Buches Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes (ISBN: 9783257238051)
    Georges Simenon

    Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Bereits während der Lektüre meines ersten Maigrets war mir klar, dass mir dieser Kommissar gefällt. Doch wie sehr, wurde mir erst bewusst, als ich "Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes" las. Eigentlich wollte ich ja den zweiten Teil der Reihe in Angriff nehmen, aber den hat die Bibliothek leider nicht im Sortiment. Also griff ich einfach zum nächsten Titel der chronologischen Reihenfolge, der dort erhältlich ist. Da mir dieser jedoch so gefallen hat, mache ich mir nun Sorgen, dass alle weiteren Maigret-Romane in seinem Schatten stehen werden.
    War ich bereits bei meinem ersten Maigret etwas verwirrt, so war dieser Band in jeder Hinsicht noch viel kurioser. Er beginnt nämlich mit einem Ausbruch aus dem Gefängnis - organisiert von keinem Geringeren als Maigret selbst! Da musste ich gleich auf den ersten Seiten leer schlucken (nein, ich hatte den Rückentext extra nicht gelesen!).

    Dann erfahren wir Schritt für Schritt, was Maigret zu diesem Schritt bewogen hat. Bewegend fand ich dabei, dass wir feststellen, dass auch der Held dieser Reihe nicht unfehlbar ist. Aber er steht dafür gerade, wenn es sein muss, auch mit seiner Karriere. Dies machte mir diesen sanften Hünen von Kommissar nur noch sympathischer und viel zu schnell neigte sich das Buch dem Ende zu.

    Auch hier war ich am Ende wieder total überrascht, weil ich aus den Geschehnissen selber gar nicht wirklich klug geworden bin. Ob Simenon seine Romane extra so schreibt? Vielleicht habe ich noch nicht genug seiner Bücher gelesen, um aus diesen Fragmenten wirklich etwas herauspicken zu können. Da ich aber sicherlich noch mehr Simenon lesen werde, hoffe ich, mir diese Fähigkeit irgendwann aneignen zu können.

    Ein eindrücklicher Krimi, wundervoll erzählt von einem talentierten Wortakrobaten und ausgestattet mit einem Kommissar, der sich auf seine ganz eigene Art und Weise durch das herbstliche Paris schlägt.
  5. Cover des Buches Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer (ISBN: 9783257238099)
    Georges Simenon

    Maigret am Treffen der Neufundlandfahrer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Eigentlich wollte Maigret in die Ferien ins Elsass, als ihn ein Brief von der Küste erreicht. Seine Hilfe ist gefragt, um den mysteriösen Mord an einem Kapitän eines Fischtrawlers aufzuklären. Dabei geht es nicht nur um den Kapitän, sondern auch ein Schiffsjunge kam vor der Fahrt ums Leben. Ein Verdächtiger ist auch schon da, nämlich der Funker des Bootes. Doch so einfach ist es nicht und Maigret stößt auf einige Dinge, die das Ganze kompliziert machen. Simenon schickt wieder einmal Maigret "pur" ins Rennen. Dadurch, dass er quasi außer Konkurrenz ermittelt, muss er sich auch keine Gedanken um die Vorgehensweise machen. Beeindruckend hier, wie Simenon seinen Detektiv auf das Wesentliche reduziert, der Fall wird für ihn zu einer persönlichen Angelegenheit und gerade diese emotionale Seite in einem der letzten Kapitel macht das Außergewöhnliche an dieser Figur aus. Der ganz allein ermittelnde Maigret ist eine Klasse für sich.
  6. Cover des Buches Maigrets erste Untersuchung (ISBN: 9783257238303)
    Georges Simenon

    Maigrets erste Untersuchung

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Simenon hat in diesem Roman (1948 geschrieben) den Anfang der Karriere Maigrets als Polizeikommissar geschrieben, hierbei allerdings allen Esprit und alle Spannung außen vor gelassen. Die Handlung spielt im Jahre 1913, Maigret ist noch ganz 'grün hinter den Ohren'. In der Pariser Oberschicht geschieht ein Mord. Das verschlossene gesellschaftliche Leben dieser Menschen scheint undurchdringlich, wenn die Polizei den Mord aufklären soll. Maigret ist noch Sekretär von Kommissar Le Bret im ansonsten sehr ruhigen Quartier Saint-Georges. Sein Chef – der enge private Kontakte zur Oberschicht hat – erweist sich als unwillig bei der Aufklärung des aktuellen Verbrechens, sodass Maigret erstmals selbst (jedoch zögerlich) zu ermitteln beginnt. Als Dank für seine erfolgreichen Bemühungen erhält er den Kommissar-Titel. Schleppend zu lesen, wenig Spannung. Ich hatte kaum Lust, weiterzulesen und quälte mich bis zur Hälfte; dann musste ich abbrechen. Vielleicht ein andermal wieder.
  7. Cover des Buches Maigret und die junge Tote (ISBN: 9783311130451)
    Georges Simenon

    Maigret und die junge Tote

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Gulan

    Unbewusst spürte Maigret, daß es ein ziemlich komplizierter Fall war, der da begann. Die Pfeife im Mund, die Hände in den Taschen, wartete er und warf dann und wann einen Blick auf die am Boden liegende Gestalt. Das blaue Kleid war alles andere als neu und schon ziemlich abgetragen, der Stoff recht gewöhnlich. […] Die nächstliegende Erklärung war die, daß ein Animiermädchen auf dem Nachhauseweg überfallen und ihr die Handtasche gestohlen worden war. Nur hätte sie dann noch beide Schuhe angehabt und der Dieb hätte sich nicht die Mühe gemacht, dem Opfer den Mantel wegzunehmen. (S.12)

    Auf der Place Vintimille in Paris wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Maigret schnappt dem missmutigen Inspektor Lugnon die Leiche quasi vor der Nase weg. Doch zunächst geht es sehr schleppend voran, denn niemand vermisst die Tote. Auch auf das veröffentlichte Foto meldet sich niemand. Doch schließlich bringt Maigret nach und nach Licht in das Leben der Toten.

    Autor Georges Simenon war bekanntermaßen ein Vielschreiber. „Maigret und die junge Tote“ ist der 45. von insgesamt 75 Romanen (und 28 Erzählungen) um den Pariser Kommissar Maigret. Umso erstaunlicher, dass ich noch gar keinen Maigret gelesen habe. Das habe ich nun nachgeholt und war durchaus angetan von diesem klassischen Kriminalroman.

    Der Figur des Maigret ist wohl hinreichend bekannt. In dieser Folge ist er bereits Kommissar und Leiter der Pariser Mordkommission. Ein intelligenter und sehr besonnener Polizeibeamter, der sich mehr auf Intuition und Einfühlungsvermögen als auf Kriminaltechnik verlässt. In diesem Fall rekonstruiert er den Lebensweg des ermordeten Mädchens. Zunächst dauert es, bis die Identität der Toten geklärt ist. Dann beginnt Maigret Schritt für Schritt durch Zeugenbefragungen ein Psychogramm der Toten zu zeichnen, das ihm schließlich am Ende auch dazu verhilft, den Täter zu überführen.

    Reizvoll an diesem Band ist außerdem der scheinbar regelmäßig in Maigret-Romanen auftauchende Inspektor Lognon alias Inspektor Griesgram. Diese tragikomische Figur ist von Missmut und Misstrauen gekennzeichnet. Lognon ist zwar kein direkter Untergebener Maigrets, ihm aber dennoch dem Rang nach unterstellt. Lognon hat sich trotz beständig mieser Laune im Fall des toten Mädchens offenbar vorgenommen, den Täter vor Maigret zu ermitteln. Dabei läuft er sich im strömenden Regen die Hacken wund, während Maigret deutlich leichter an die Informationen zu kommen scheint.

    Ein Whodunnit der alten Schule, schnörkellos, bedächtig und unterhaltsam. Merkwürdig, dass ich so lange mit einem Maigret gewartet habe.

  8. Cover des Buches Maigrets Nacht an der Kreuzung (ISBN: 9783311130079)
    Georges Simenon

    Maigrets Nacht an der Kreuzung

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eigentlich hatte ich mit Simenon abgeschlossen, aber da schenkte mir ein befreundeter Antiquar einige Maigret-Romane, die ich noch nicht kannte. Und getreu dem Spruch vom geschenkten Gaul habe ich als erstes diesen Band gelesen, der mich in meinem Urteil über Simenon bestätigt. Er ist ein grundsolider schriftsteller, der am laufenden Band Krimis nach dem gleichen Strickmuster abgeliefert hat. Aber den Hype, der um ihn gemacht wurde und zum Teil auch noch gemacht wird, vermag ich nicht nachzuvollziehen. In diesem Band um einen dringend tatverdächtigen dänischen Adligen, den es an die im Titel genannte Kreuzung verschlagen hat, geht es um Mord und Bandenkriminalität. Die Lösung, die, wie gehabt, durch Maigrets ausgiebiges Beobachten ermöglicht wird, kommt etwas überraschend und unvermittelt, und genau das ist es, was mich stört. Immer wieder das gleiche Strickmuster, da braucht man wirklich nicht alle Maigret-Romane lesen, kennst du einen, kennst du alle.

  9. Cover des Buches Maigret und der Treidler der 'Providence' (ISBN: 9783257238044)
    Georges Simenon

    Maigret und der Treidler der 'Providence'

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Maigret wird an eine alte Schleuse gerufen, in deren Nähe eine reich gekleidete Dame von Welt ermordet in einer Scheune aufgefunden wurde. Mit ihr in der Scheune stand nur ein handzahmes Pferd, das noch nicht einmal angebunden war. Was hatte sie dort verloren? Was wollte sie entlang der Wasserstraßen, auf denen nur raubeinige und zwielichtige Kapitäne ihr Unwesen treiben? – Maigret kämpft sich durch Matsch, brackiges Wasser, Regen und illustre Gestalten.
  10. Cover des Buches Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien (ISBN: 9783257238037)
    Georges Simenon

    Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Nachdem Georges Simenon im Winter 1929/1930 seinen Kriminalkommissar Jules Maigret aus der Taufe gehoben und den ersten Roman „Maigret und Pietr der Lette“ geschrieben hatte, entstanden die folgenden drei Romane aus der Serie in rascher Folge im Sommer 1930. Darunter war auch „Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien“, den er im Februar 1931 veröffentlichte. Gepaart mit einer ganzen Reihe werbewirksamer Maßnahmen (u.a. ein Maskenball mit an die 1.000 Personen) sorgte dieser Roman für den Durchbruch Simenons, der sowohl bezüglich der Schauplätze als auch der Handlung sehr viel Autobiographisches in die Handlung mit einfließen ließ. Ihren Anfang nimmt diese an einem Bahnhof an der holländisch-deutschen Grenze, wo Maigret, der von einer Dienstreise aus Lüttich zurückkehrt, ein ärmlich gekleideter Mann auffällt, der gedankenverloren durch einen großen Stapel von 1000-Francs-Scheinen blättert. Der Kommissar verfolgt den Fremden kurzerhand zur Post und beobachtet aus sicherer Entfernung, wie dieser die Geldscheine in einen Briefumschlag gen Paris verschickt. Als der Mann schließlich einen Koffer kauft, tut es ihm Maigret, der argwöhnt es mit einem Schmugglerring zu tun zu haben, gleich. Gemeinsam besteigt man den Zug nach Bremen, wo im günstigen Moment die Koffer vertauscht werden. Erst in einem heruntergekommenen Hotel realisiert der Fremde, dass er den Inhalt des Koffers verloren hat. Bevor Maigret, der ihn durch ein Schlüsselloch beobachtet, eingreifen kann, zieht der Mann einen Revolver und schießt sich in den Kopf. Von Schuldgefühlen getrieben macht sich der Kommissar daran, dass Geheimnis um diesen seltsamen Selbstmord zu lüften. Und schon bald ist er nicht mehr der einzige, der reges Interesse am Ableben des Fremden zeigt … Wohin führen die Verwicklungen im Fall des merkwürdigen Fremden? Worin besteht das Verbrechen? Und hat es überhaupt eins gegeben? Es ist ein ziemlich dichter und dunkler Nebel, durch den Leser diesmal dem Kommissar folgen muss, versehen mit allerlei Hinweisen, auf mögliche Hintergründe, die sich im nächsten Moment wieder als hinfällig erweisen. Dabei bleibt die Frage nach dem Wieso sehr lange offen, weil sich die Verdächtigen als findige, trickreiche Gegenspieler erweisen. In Maigret finden sie aber natürlich dann doch ihren Meister. Seine hartnäckige Beschattung und die schiere entnervende Anwesenheit wirken so zermürbend, dass die Fassaden letztlich bröckeln und dahinter die Wahrheit zutage kommt. Diese ist – für Ermittler und Leser gleichermaßen – ernüchternd. Simenon greift an dieser Stelle in hohen Maße auf eigene Erfahrungen zurück, schildert die möglichen Folgen nihilistischen Gedankenguts – eine Begleiterscheinung ihrer Zeit, welche, geprägt von Arbeits- und Perspektivlosigkeit, einen fruchtbaren Boden für jegliche Art von Gewalt geboten hat. Und welche hier für den düsteren Grundtenor der Geschichte sorgt. Am Ende der Jagd stellt sich dennoch keinerlei Hochgefühl ein. Im Gegenteil: Die Gejagten erweisen sich als allzu menschlich. Das Mitgefühl triumphiert über das Loblied auf die Gerechtigkeit. Es ist diese traurige und zugleich schöne Schilderung des Unglücks, die uns verstehen und nicht verurteilen lässt. Und damit den Roman zu mehr als nur einem Krimi macht. Meiner Ansicht nach hat sich Georges Simenon mit seinem dritten Maigret-Roman nochmals steigern können. Ein berührendes, in den Bann ziehendes kleines Literaturjuwel, das etwas beherzigt, was dem Spannungs-Genre heutzutage zumeist gänzlich abhanden gekommen ist: Glaubwürdigkeit. Knapp, dicht, eindringlich. Unbedingte Leseempfehlung!
  11. Cover des Buches Maigret stellt eine Falle (ISBN: 9783311130482)
    Georges Simenon

    Maigret stellt eine Falle

     (7)
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  12. Cover des Buches Duell in sechs Runden (ISBN: 9783596283538)
    Roger Borniche

    Duell in sechs Runden

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Maigret und die Keller des Majestic (ISBN: 9783257238204)
    Georges Simenon

    Maigret und die Keller des Majestic

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Stellvertretend für die Maigret-Romane, die ich schon gelesen habe oder noch lesen werde, möchte ich mal "Maigret und die Keller des Majestic" besprechen.

    Im Angestelltentrakt eines Pariser Nobelhotels wird in einem Spind die Leiche eines weiblichen Gastes gefunden. Der hinzugezogenen Maigret ermittelt schnell, dass die vermeintlich amerikanische Touristin, die mit ihrem Ehemann und Gefolge im Majestic weilt, eine französische Vorgeschichte hat. Sie ist ein ehemaliges Animiermädchen aus Cannes, das durch die Heirat mit einem Amerikaner reich geworden ist. Behäbig wie eh und je kommt der Pfeife rauchende Maigret durch sorgfältige Beobachtung zur Lösung des Falles, für den beinahe ein Unschuldiger verantwortlich gemacht worden wäre.

    Was ist es, das mich - abgesehen von der Tatsache, dass es im Moment keine mir interessanten Krimi-Neuerscheinungen gibt, an den Maigret-Romanen Georges Simenon fesselt? Natürlich kannte ich die Reihe schon lange, hatte auch mit "Pietr der Lette" den ersten gelesen, aber so richtig begeistert war ich nicht. Aber die guten Verfilmungen mit Rowan Atkinson haben der Reihe eine zweite Chance eröffnet, die sie letztendlich auch genutzt hat. Was macht den Reiz dieses Kommissars/dieser Reihe aus? Schwer zu sagen, aber ein Aspekt ist sicherlich das Unaufgeregte, mit der die zumeist gar nicht so spektakulären Fälle gelöst werden. Maigret pafft und beobachtet, trinkt erstaunlich oft und viel Alkohol, hat dann aber immer im rechten Moment den entscheidenden Geistesblitz, so auch im besprochenen Roman. Dass er dabei bisweilen Verdächtige auch mal körperlich angeht, macht ihn allerdings nicht unbedingt sympathisch.


  14. Cover des Buches Maigret vor dem Schwurgericht (ISBN: 9783257238556)
    Georges Simenon

    Maigret vor dem Schwurgericht

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Maigret, die Tänzerin und die Gräfin (ISBN: 9783257238365)
    Georges Simenon

    Maigret, die Tänzerin und die Gräfin

     (9)
    Aktuelle Rezension von: blauerklaus
    Die Nachtclub-Tänzerin Arlette erscheint bei der Polizei, weil sie angeblich ein Gespräch über die geplante Ermordung einer Gräfin mitangehört hat. Da sie offensichtlich angetrunken ist will man ihr die Geschichte nicht so recht glauben.

    Als am Tag darauf die Tänzerin und kurz darauf die Gräfin tot aufgefunden werden muss sich Kommissar Maigret um den Fall kümmern.

    Auch in seinem 36. Fall gelingt es Simenon wieder meisterhaft uns mit seiner bewusst knappen Sprache und mit wenigen Worten in das Paris der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu versetzen. Auch hier spürt man wieder die große Empathie Simenons / Maigrets mit den „einfachen“ Leuten des damaligen Paris. Maigret ermittelt bei den Angestellten und Besitzern der Nachtclubs und man merkt, dass er sich auch irgendwie als einer von ihnen sieht.

    Obwohl Simenon immer auf große Landschafts- und Charakterbeschreibungen verzichtet fühlt man sich doch immer in das Paris der damaligen Zeit versetzt.

    Am Ende wird wieder das Recht siegen, nicht immer bei Simenon ist damit auch der Gerechtigkeit Genüge getan.

    Die Spannung wird nach heutigen Thriller-Maßstäben für einige Krimi-Liebhaber nicht ausreichend sein, für alle Maigret-Fans jedoch eine klare Leseempfehlung.

    Lange konnte man die Maigret-Romane nicht komplett in Deutschland erwerben. Alte Ausgaben waren teilweise nur zu Liebhaberpreisen zu bekommen. Daher großes Lob an den diogenes-Verlag, der 2009 mit der Neuausgabe sämtlicher Maigret-Romane so einige vezweifelte Simenon-Fans sehr glücklich gemacht hat.

    Die Gestaltung der Bücher mit Pappeinband, rotem Lesebändchen und Paris-Karte auf den Vor-/Nachsatzseiten ist sehr liebevoll gemacht. Hoffentlich sind die Romane noch einige Zeit erhältlich.

  16. Cover des Buches Maigrets Memoiren (ISBN: 9783311130352)
    Georges Simenon

    Maigrets Memoiren

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Ein seltsamer Maigret: Maigret begegnet 'Sim' - offensichtlich eine Anspielung auf Simenon. Maigret begegnet also seinem Erschaffer. Die Begegnung verläuft allerdings seltsam... Ich bin mit diesem Buch überhaupt nicht klargekommen und habe es abgebrochen. Zunächst einmal ist der Schreibstil verändert: Maigret erzählt aus seiner Perspektive die Geschichte. Schon dies irritiert, da es nicht mit dem Maigret-Bild übereinstimmt, dass man bislang durch die Krimis erhalten hat. Maigret, sonst wortkark und kauzig, soll jetzt plötzlich seitenlange Aufzeichnungen schreiben? -- Für mich passte das nicht. Im Übrigen irritierte mich die Perspektive: Maigret erzählt, nicht ein allwissender Erzähler, der die Geschichte objektiv betrachtet. Und dann taucht 'Sim' auf - ein seltsamer Schnitzer Simenon's der was bezweckte? Die Maigret-Figur auf den Kopf zu stellen? - Offensichtlich habe ich den Roman nicht verstanden; vielleicht kann mir ein späterer Leser helfen? ...
  17. Cover des Buches Maigret, Lognon und die Gangster (ISBN: 9783257238396)
    Georges Simenon

    Maigret, Lognon und die Gangster

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Zufällig wird der Kommissar Lognon, der eigentlich auf einen ganz anderen Fall angesetzt ist, Zeuge, als an seinem Observierungsort eine Person aus einem Auto auf den Fußweg geworfen wird. Da er nicht sofort reagiert, kann er nur noch registrieren, wie ein zweites Auto diese Person wohl offensichtlich wieder aufgesammelt hat. Mit seinen Beobachtungen wendet er sich an Maigret, der es dann auf einmal mit dem FBI und einer Gruppe amerikanischer Mafiosi zu tun hat. Beide kann er nicht besonders leiden und so setzt er seinen ganzen Ehrgeiz ein, um es den Amis mal so richtig zu zeigen.
    Ein toller, fast schon rasanter Maigret, denn durch das Mitwirken von amerikanischen Gangstern weht ein anderer Wind durch Paris, denn die halten sich nicht an die Spielregeln, die französische Gangster zumindest pro forma noch beachten. So viel Action hat Maigret noch nie gezeigt, zweimal sogar kurz an einer Kugel vorbeigeschrammt. Ja, Simenon zeigt seinen Helden auch mal von einer ganz anderen Seite. Und der zeigt's ihnen allen.
  18. Cover des Buches Maigret in New York (ISBN: 9783257238273)
    Georges Simenon

    Maigret in New York

     (12)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne
    Ich habs aufgegeben. Nach zwei Dritteln des Buches bin ich immer noch nicht „drin“, lese so vor mich hin und verliere ständig wieder alle ausgelegten Fäden, habe jegliches Interesse daran, wie es weitergehen könnte verloren und daher beschlossen nicht mehr weiter zu lesen. Das wäre verschenkte Lebenszeit und das muss ja auch nicht sein. Es gab Maigrets die haben mich fasziniert, es gab welche, mit denen hab ich mich schwer getan, jetzt wird es erstmal ne Weile keine Maigrets mehr geben. Ist ja aber auch nicht so schlimm.
  19. Cover des Buches Maigret macht Ferien (ISBN: 9783257238280)
    Georges Simenon

    Maigret macht Ferien

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Maigret und die schrecklichen Kinder (ISBN: 9783257238440)
  21. Cover des Buches Maigret und die alten Leute (ISBN: 9783257238563)
    Georges Simenon

    Maigret und die alten Leute

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Ein empfehlenswerter, gemütlich unterhaltender Kriminalroman mit dem verschroben, einmaligen Kommissar Maigret.
  22. Cover des Buches Maigret und der geheimnisvolle Kapitän (ISBN: 9783257238150)
    Georges Simenon

    Maigret und der geheimnisvolle Kapitän

     (20)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Als der mysteriöse, verwirrt auf den Straßen herum irrende, fünf Tage lang „namenlose“ Mann ohne Gedächtnis und Sprachvermögen endlich identifiziert wird, stellt sich heraus, dass es sich bei ihm um einen ehemaligen Kapitän der Handelsmarine handelt, dem Hafenmeister von Ouistreham namens Yves Antoine Joris. Kapitän Joris galt sechs Wochen lang als vermisst und wurde erst durch ein Zeitungsinserat von seiner Haushälterin Julie Legrand wiedererkannt, die sich unverzüglich aufmacht, um den verwirrten Mann abzuholen. Julie, die aus einer kleinen Fischerfamilie in Port-en-Bessin stammt, deren Vater im Krieg gestorben war und deren Mutter ihr Auskommen als stets betrunkene Fischverkäuferin findet, steht bereits seit ihrem 16. Lebensjahr im Dienste des Kapitäns. Seit 8 Jahren führt sie ihm den Haushalt und wird von ihm wie eine Tochter behandelt. Kommissar Maigret begleitet Kapitän Joris und Julie nach Oiustreham, einem kleinen Hafenort zwischen Trouville und Cherbourg. Als Maigret nach den vorangegangenen verzwickten Untersuchungen und Nachforschungen in Strafregistern, Einwohnermeldekarteien, dem Telegrammversand im In- und Ausland nun auch noch eine fachkundig operierte, aus einem Kopfschuss resultierende, Wunde bei Joris entdeckt, beginnt er, sich anhand einer ausführlichen Befragung von Julie Legrand, ein Bild von dem alten Hafenmeister zu machen. Das Mädchen scheint seltsam ängstlich und bittet den Kriminalkommissar, sie nicht alleine im Haus zu lassen. Maigrets Instinkt veranlasst ihn, in Julies Nähe zu bleiben – doch auch er kann den Tod des Kapitäns nicht verhindern, der noch in derselben Nacht an einer Strychninvergiftung stirbt. Der etwa 50jährige Joris hatte keine Angehörigen, keine Abenteuer, keine Liebschaften – und auch keine Feinde. Er stand 28 Jahre lang im Dienste von Ernest Grandmaison, war ein anständiger und gewissenhafter Angestellter, der insgesamt 30 Jahre lang auf allen Meeren gefahren war und sich erst in seinem Ruhestand um den Posten des Hafenmeisters in Ouistreham bewarb, wo er sich daraufhin auch ein kleines Haus baute. Wer also könnte ihm Böses wollen, ihn ermorden? Maigret ist zunächst ratlos, beginnt aber unverzüglich mit seinen Ermittlungen. Er nimmt sowohl Bürgermeister Ernest Grandmaison, als auch die Kameraden des alten Seemannes unter die Lupe. Maigret stöbert Loryuis Legrand, den Bruder Julies auf, der aufgrund seiner langen Zeit im Gefängnis, seiner Trunksucht und seinem verwegenen Aussehen ebenfalls in Verdacht gerät. Und er spürt einen reichen Geschäftsmann aus Norwegen auf, der ebenfalls einiges zu verbergen scheint…

    Georges Simenon lässt seinen Pfeife rauchenden, besonnenen Kriminalkommissar Jules Maigret auch in diesem Band einige Fährten verfolgen, Verdächtige befragen und seinem Instinkt folgend letztendlich den Fall lösen. Seiner kluge Vorgehensweise und seiner exzellenten Kombinationsgabe ist es zu verdanken, dass er den anderen stets ein wenig voraus zu sein scheint und am Ende dem Mörder des geheimnisvollen Kapitäns eine gelungene Falle stellt.

    Im Vordergrund dieses Kriminalromans stehen gut gezeichnete Charaktere und die nebelige Atmosphäre des Küstenortes Ouistreham. Die raubeinigen bretonischen Seemänner werden verschlossen und wortkarg dargestellt, die bildhafte Beschreibung des Kanals rundet das düstere Bild ab.

    Band 15 der Simenon-Edition ist in 13 Kapitel unterteilt, die charakteristische Ausstattung mit Pappband mit Pariskarte als Vor-, und einer Frankreichkarte als Nachsatz, sowie ein Lesebändchen zeichnen auch diese Ausgabe aus.

    FAZIT: Ich kann auch für diesen atmosphärischen Kriminalroman aus der Feder Georges Simenons eine Leseempfehlung aussprechen - es war reines Lesevergnügen, den komplexen Fall hinter diesem Mordfall um den geheimnisvollen Kapitän an der Seite Jules Maigrets zu lösen. 
  23. Cover des Buches Weihnachten bei den Maigrets (ISBN: 9783311130949)
    Georges Simenon

    Weihnachten bei den Maigrets

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Alexa65
    Weihnachten bei den Maigrets gehört zu den  Kurzgeschichten. Sie sind bei Diogenes alle in einem Band erschienen. Der Kampa Verlag bringt sie einzeln, in schönen Buchausgaben heraus. :) Ich finde diese Neuausgabe klasse. Besonders die Cover gefallen mir.
  24. Cover des Buches Maigret und die alte Dame (ISBN: 9783257238334)
    Georges Simenon

    Maigret und die alte Dame

     (21)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks
    "Die alte Dame lebt in einer Puppenvilla an der Küste der Normandie. Als man ihr Dienstmädchen vergiftet, glaubt sie an einen fehlgeschlagenen Angriff auf sich selbst. Gewohnt, sich nur mit dem Besten zufrieden zugeben, reist sie mutig nach Paris und wendet sich an Kommissar Maigret. Und da der Justizminister persönlich sich einschaltet, reist Maigret ans Meer. Dort herrscht an Verdächtigen kein Mangel...." (Quelle: Buchrückentext)


    Es handelt sich bei diesem Krimi um Band 33 (von 75!) aus dem Französischen übersetzten Kriminalromanen Simenon's ins Deutsche. Es ist der erste "Simenon" für mich, daher habe ich keine Vergleichswerte; vorliegender Bd. 33 wurde 1949 verfasst und erschien erstmals in Deutsch 1959, übersetzt wurde er hier von Renate Nickel. Das Cover der HC-Reihe im Diogenes-Verlag ziert ein Küstenmotiv mit einem Boot.

    Meine Meinung/Leseeindrücke:

    Die Szenerie spielt in der Normandie, genauer gesagt in Etretat (Haute Normandie) und lässt den Leser zugleich in ein anderes, verweilenderes, gemächlicheres Tempo eintauchen, wozu der berühmte Kommissar Maigret,, oftmals Pfeife rauchend, beschaulich, Zeit-zum-Nachdenken findend, bestens passt.
    "Die Rose ist tot" ist der zentrale Satz und das Leitmotiv, das die umfangreiche Ermittlungsarbeit Maigret's und seines Kollegen vor Ort, Estaing, leitet...Hauptprotagonistin ist Valentine, die 90jährige "alte Dame", die für ihr Alter noch recht rüstig ist und deren nobles, freigebiges Herz auf dem "Prüfstand" steht...
    Der Sprachstil ist klar und flüssig zu lesen, etwas Humor blitzt auf, als Maigret sich im Zuge zahlreicher Vernehmungen der werten Verwandtschaft der alten Dame zu dem ein oder anderen Apéritif, Cidre und Bier hinreißen lässt, da sich in der Normandie bei ihm (ungewollt) etwas "Urlaubsgefühl" einstellt  und ob des Alkoholgenusses er in recht ermüdetem Zustand dennoch "weiter ermittelt"...
    Auf den letzten 50 Seiten nimmt der Krimi dann auch Fahrt auf mit dem Auftauchen eines Gegenstandes, der mit dem Tode des Dienstmädchen Rose zu tun haben könnte. ... Etwas antiquiert (aber zeitgemäß für die 50er Jahre) wirkt es, wenn Estaing diverse Hotels und Bars "abklappern" muss, um herauszufinden, wer wen angerufen haben könnte ;-). Der Plot war nicht vorhersehbar und in sich stimmig.

    Fazit:

    "Maigret und die alte Dame" ist ein unterhaltsamer, in gemächlichem Tempo daherkommender Krimi, aus der berühmten Feder von Georges Simenon, den Krimileser unaufgeregter, nicht bluttriefender, eher subtiler Krimis mögen werden: Statt der Brutalität und nervenzerreißenden Entsetzens wird hier "in aller Ruhe" und möglichst mit einer gestopften "pipe" ermittelt, was mir persönlich sehr gefallen hat. Gepaart ist die unterhaltsame Ermittlungsarbeit mit einer Prise Humor: Darum wird die Reihe von mir weitergelesen werden, es gibt zudem für den angesprochenen Leserkreis eine Leseempfehlung sowie 4 Sterne und 85° auf der "Krimi-Couch".

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