Bücher mit dem Tag "französische literatur"

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626 Bücher

  1. Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Die Hauptfigur muss unbedingt jemanden Heiraten, doch der Verlobte ist nicht so wie sie denkt. Man erfährt kaum was nur ab und zu fetzen und allgemein ist da kaum was mit Liebe sondern nur Intrigen und normaler Alltag. Also nicht wirklich interessant. Manche Abschnitte sind interessant doch das meiste ist recht langweilig und langgezogen. Erst gegen Ende, glaube das letzte Kapitel, machte die Sache wieder interessant doch leider beendet es das Buch. Allgemein ist es dennoch recht gut und ich werde den 2. Teil lesen und dann mal gucken. 

  2. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

     (820)
    Aktuelle Rezension von: SamuelLoki

    Ich muss sagen, dass ich beim Umfang des Romans erst skeptisch war. Aber der Roman hat mich dann wirklich gepackt und mich bis zum Ende gefesselt. Es gibt wirklich viele überraschende Wendungen und ich finde gut, dass so viele Indizien dargestellt und aufgeklärt werden. Gestört hat mich etwas, dass die Personen psychologisch manchmal etwas oberflächlich sind und auch die Darstellung des Schreibens der Hauptfigur, also der künstlerischen Arbeit, fand ich etwas oberflächlich. Insgesamt aber ein sehr spannender und toller Krimi, der mich fasziniert hat.

  3. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (616)
    Aktuelle Rezension von: elaliest

    Das Buch :

    Erzählt wird die Geschichte dreier Frauen. Smita aus Indien , Guilia aus Sizilien und Sarah aus Kanada. So unterschiedlich wie ihre Herkunft ist auch die jeweilige Lebensgeschichte der Frauen . Smita wünscht sich für ihre Tochter ein besseres Leben und setzt alles daran den indischen Kasten System zu entfliehen . Giulia muss erkennen, dass die Perrücken Fabrik ihrer Familie nahezu vor dem Aus steht und Sarah , eine erfolgreiche Anwältin die mitten im Leben steht , erfährt von ihrer schweren Erkrankung . 


    Meine Meinung: 


    Ich war recht schnell drin im Buch . Der Schreibstil der Autorin ist flüssig , bildlich und liest sich sehr angenehm. So schafft sie es , dass einem die Frauen direkt zu Beginn der Geschichte symphatisch und vertraut vorkommen . 

    Ich habe „Der Zopf“ wirklich gern gelesen , allerdings konnte mich das Buch nicht restlos begeistern. 

    Irgendwie wusste man wahnsinnig schnell worauf das ganze hinauslaufen wird 😅 

    Den Anfang des Buches fand ich stark , den Mittelteil etwas konstruiert und das Ende wieder gut ( wenn auch absehbar ) 

    In dem Buch geht es um starke, unabhängige Frauen , die JA zum Leben sagen . 

    Warum es bei Giulia dann unbedingt eines Mannes bedarf, der ihr die rettende Idee auf dem Silbertablett  präsentiert habe ich nicht so recht verstehen können. 


    Alles in allem ein Buch das sich gut lesen lässt, auch wenn es für mich hier und da „Schwächen“ hatte. 

  4. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  5. Cover des Buches Die Farben des Feuers (ISBN: 9783608963380)
    Pierre Lemaitre

    Die Farben des Feuers

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Tausendléxi

    1927, der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt soll zu Grabe getragen werden. Ein großes Staatsbegräbnis wurde anberaumt. Alles was Rang und Namen hat, ist zu Ehren des mächtigen Bankiers erschienen. Madeleine, seine Tochter, steht unvermittelt an der Spitze des Imperiums. Madeleine ist geschieden, ihr Ex-Mann verbüßt noch eine Haftstrafe, und Mutter des siebenjährigen Paul. Paul verunfallt am Tag des Begräbnisses seines geliebten Großvaters schwer. 

    Mit dem Tode von Marcel Péricourt verändern sich viele Leben. Madelaine sollte zwar die Geschäfte ihres Vaters weiterführen, doch ist sie nach dem Unfall ihres Sohnes ganz auf seine Gesundung bedacht und überlässt die Führung dem langjährigen Buchhalter Gustav Joubert. Der Privatlehrer von Paul, André Delcourt, beziehungsweise Liebhaber von Madelaine, wird nur noch geduldet. Doch er hat schon längst andere Pläne. Charles, der Bruder von Marcel, befindet sich in einer heiklen Lage, denn sein Bruder half ihm immer wieder großzügig mit Geld aus. Nun muss er sich anders behelfen. Er hat auch schon ein besonderes Vorhaben im Auge. 

    Um Paul macht sich Madelaine sehr große Sorgen, denn der Junge wirkt hochgradig depressiv. Erst als die junge, polnische Krankenschwester Vladi, sich seiner annimmt, scheint es mit Paul aufwärtszugehen. Vladi führt ihn ein in die Welt der Oper und Paul entdeckt seine hingebungsvolle Begeisterung für die Opern-Diva Solange Gallinato. Und gerade in dem Moment, an dem Madelaine wieder Hoffnung schöpfen könnte, wird sie Opfer eines gemeinen Komplotts. Sie verliert Hab und Gut. Die Vorboten des Zweiten Weltkrieges warten auf und Madelaine beginnt ihren ganz persönlichen Rachefeldzug.

    Mit einem rasanten Tempo überschlagen sich die Ereignisse in diesem Roman. Es ist faszinierend was sich Pierre Lemaitre so alles einfallen lässt, wie er die Fäden geheimnisvoll und ausgeklügelt zusammen fügt. Das ist Unterhaltung vom feinsten. Gehaltvoll wartet der Roman mit bitterbösen Intrigen und mannigfaltiger Spannung auf.Sehr große Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (287)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

  7. Cover des Buches Im Café der verlorenen Jugend (ISBN: 9783423142748)
    Patrick Modiano

    Im Café der verlorenen Jugend

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Speziell, auf so mancher Ebene. Schöne Atmosphäre. Dennoch wären mir weniger Straßennamen und mehr Beschreibungen hilfreich gewesen, dann und wann. Recht frei und unvollendet fühlte es sich immer wieder an, als ob ich was verpasst oder überlesen hätte - was die Thematik der Geschichte wohl ganz gut ergänzt/spiegelt. Definitiv interessant zu lesen, für ein weiteres Buch des Autors (sppntan unterstellend, daß sein Schreibstil immer so ist) reicht es bei mir nicht. Es braucht, denke ich, auf jeden Fall eine gewisse Offenheit und Bereitschaft.

  8. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783570197134)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.317)
    Aktuelle Rezension von: Zahn-Fee

    Ein interessantes Buch mit besonderen Protagonisten, welche sich im Zusammenleben mit all ihren verschiedenen Charakteren und  Eigenarten doch irgendwie ergänzen. Herzerwärmend, wie diese Menschen schliesslich den Weg aus ihrer Einsamkeit finden. Ausserdem eine Hommage an Paris, diese Stadt kann ich mir nun recht gut vorstellen, obwohl ich noch nie dort war. Eine schöne Lektüre, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.


  9. Cover des Buches 6 Uhr 41 (ISBN: 9783442483747)
    Jean-Philippe Blondel

    6 Uhr 41

     (171)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Die Rezension fällt recht kurz aus, da dieses Buch auch nur knapp 160 Seiten hat :)

    Zunächst einmal werden wir ins Hier und Jetzt gebracht. Beide erzählen aus ihrem Leben. Bis zu dem Punkt, an dem Philippe sich neben Cecile setzt. Wir erfahren Stück für Stück von ihrer Beziehung, aber auch immer mehr aus ihren beider Leben. Beide sind zerrissen, beide sind ein bisschen leidend, beide kommen ins grübeln.



    Fazit:

    Zwischendurch habe ich allerdings gedacht, irgendwie ist es wenig eine Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über zwei zerrissenen Personen in den 40igern. Das Ende fand ich ganz wunderbar und hat für mich die Geschichte gerettet. 

  10. Cover des Buches Der Ekel (ISBN: 9783499105814)
    Jean-Paul Sartre

    Der Ekel

     (272)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Die Lektüre E. M. Ciorans "Vom Nachteil, geboren zu sein" hat mich auf die grandiose Idee gebracht wieder einmal Jean-Paul Sartres "Der Ekel" aus dem Regal zu nehmen. Fasziniert habe ich nach wenigen Sätzen festgestellt, dass dieser philosophische Roman über den Historiker Antoine Roquentin für mich nichts an Intensität verloren hat. Antoines Tagebucheinträge sind auch nach zwanzig Jahren, so lange ist es her, seit ich "Der Ekel" zuletzt gelesen habe, fesselnd und erstaunlich frisch. Sartre hat seine Philosophie des Existenzialismus in eine unkomplizierte Sprache verpackt..."es war einmal ein armer Kerl, der hatte sich in der Welt geirrt. Er existierte, wie die anderen Leute, in der Welt der Parks, der Kneipen, der Handelsstädte, und er wollte sich einreden, er lebe woanders, hinter der Leinwand der Gemälde, mit den Dogen Tintorettos, mit den ernsten Florentinern Gozzolis, hinter den Seiten der Bücher, mit Fabrice del Dongo und Julien Sorel, hinter den Grammophonplatten, mit den langen, spröden, klagenden Jazzmelodien. Und dann, nachdem er lange genug den Idioten gemacht hat, hat er verstanden, hat er die Augen geöffnet, hat er gemerkt, daß es da ein Versehen gab: er saß in einer Kneipe, ausgerechnet, vor einem Glas lauwarmem Bier..." für mich immer noch eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Absolut empfehlenswert.
  11. Cover des Buches Der Fremde (ISBN: 9783499253089)
    Albert Camus

    Der Fremde

     (562)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    "Der Fremde" des französischen Nobelpreisträgers Albert Camus erschien 1942 und wurde als Meisterwerk berühmt. Die Erzählung entstand parallel zu einer philosophischen Abhandlung des Schriftstellers über das Absurde.

    Die Geschichte handelt von einem jungen Franzosen, Meursault, dessen Antriebslosigkeit keine Grenzen kennt. In seinem Persönlichkeitsprofil könnten fast autistische Züge vermutet werden. Sein Verhalten führt zu einem Mord, den er aus Notwehr begeht. Das richterliche Urteil führt aufgrund mehrerer sinnloser Schüsse, die er zusätzlich abgibt, seiner fehlenden Reue und der kompletten Gefühl- und Gottlosigkeit zur Todesstrafe. Selbst der Geistliche, der ihn am Abend vor seiner Hinrichtung aufsucht, wird Zeuge einer schockierenden Gleichgültigkeit gegenüber der Welt.

    Die schlichte Sachlichkeit und Intelligenz, seine ruhige und pflichtbewusste Art machen aus dem Protagonisten trotz allem einen Menschen, den man eigentlich ganz gern hat. Darin liegt das Absurde der Geschichte.

    Der lakonische Schreibstil hat mich angesprochen und macht den kurzen Essay zu einer leicht zu lesenden Lektüre.

  12. Cover des Buches Liebe mit zwei Unbekannten (ISBN: 9783426517451)
    Antoine Laurain

    Liebe mit zwei Unbekannten

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Laure ist Vergolderin und wird eines Abends vor ihrer Pariser Wohnung Opfer eines Überfalls. Dabei wird ihr ihre Handtasche gestohlen, in welcher sie viele liebgewonnene Dinge aufbewahrt. Während des Überfalls wird sie schwer am Kopf verletzt und fällt tags darauf in ein Koma, da sich eine Hirnblutung gebildet hat. 

    Laurent besitzt eine Buchhandlung und findet die geraubte Tasche, die auf einer Mülltonne abgestellt wurde. Aus Neugier öffnet er sie und erfährt durch ihren Inhalt einiges über ihre Besitzerin. Während er den verschiedenen Hinweisen aus der Tasche nachgeht, um deren Besitzerin ausfindig zu machen, beginnt er sich Stück für Stück in die geheimnisvolle Unbekannte zu verlieben.

    Die grundsätzliche Plotidee ist dann auch schon das originellste am gesamten Buch. Beide Protagonisten bleiben sehr blass. Sie wären mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber dazu hätte ich ihr jeweiliges Handeln nachvollziehen müssen, was mir leider überhaupt nicht gelang. Besonders Laurents Verhalten seiner Geliebten und Laure gegenüber finde ich schrecklich. Ersterer lügt er glatt ins Gesicht und wundert sich dann darüber, dass sie hinter der Handtasche mehr vermutet als nur ein Fundobjekt und bei der Suche nach Laure überschreitet er nicht nur deutlich Grenzen, sondern setzt sich einfach vollständig darüber hinweg. Dies wird zwar einige Male von ihm reflektiert, aber das reicht dann nicht so weit, als das sich an seinem Verhalten etwas ändern würde und wird im Folgenden als romantische Geste eingeordnet.

    Auch für Laures Verhalten habe ich kein Verständnis. Als sie erfährt, dass sich ein Unbekannter über mehrere Tage hinweg regelmäßig in ihrer Wohnung aufgehalten hat, findet sie das romantisch und möchte diesen Mann unbedingt kennenlernen. Mir wäre nach einer solchen Aktion nach Umzug und einem Austausch der Türschlösser, aber sie kommt nicht mal auf die Idee, dass der Mann in ihrer Wohnung theoretisch auch der Taschendieb hätte sein können. Ich kann gar nicht begreifen, warum der Autor diese zunehmend verschwimmende Grenze zwischen Stalking und Romantik einfach so stehen lässt. Verbunden mit der Tatsache, dass im gesamtem Roman sehr viele Mann/Frau-Klischees bemüht werden, müsste an dieser Stelle mal das Frauenbild des Autors hinterfragt werden.

    Vielleicht lag es auch nur an der Übersetzung aber der französische Charme, von dem in vielen Rezensionen die Rede ist, ging völlig an mir vorbei. Dazu zählt auch, dass mir die deutsche Übersetzung des Titels nicht gefällt. Hätte man nicht einfach den französischen Originaltitel "La femme au carnet rouge" übernehmen können? 

  13. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Das Mädchen, das in der Metro las (ISBN: 9783832165000)
    Christine Féret-Fleury

    Das Mädchen, das in der Metro las

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Dieses Buch stach mir damals aufgrund des wirklich hübsch gestalteten Covers sofort in die Augen. Als ich dann den Titel las, musste ich es einfach mitnehmen. Denn der Titel erinnerte mich damals an mich selbst, da ich auch immer in der S-Bahn gelesen habe. (Momentan tue ich das leider nicht mehr, weil ich aufgrund der Pandemie keine Ruhe dazu habe...)
    Tja, ich habe es nicht bereut und ich bin meinen Kolleg*innen heute noch für den Büchergutschein dankbar, mit dem ich dieses Buch finanziert habe. 😊

    Das Buch fühlt sich haptisch sehr gut an. Es ist recht handlich, da es kein großes Format hat und auch recht dünn ist.
    Die Kapitel sind durchnummeriert. Manchmal befindet sich eine leere Seite vor Kapitelbeginn. Ich konnte aber den Grund dafür nicht erkennen, geschweige denn eine Regelmäßigkeit.
    Meine Hardcoverausgabe hat übrigens ein rotes Lesebändchen, worüber ich mich beim Lesen richtig gefreut habe. So brauchte ich kein Lesezeichen. Unterwegs war das echt praktisch.
    Gestört hat mich diesmal wieder mal der Buchumschlag. So ein schönes Cover und dann ist es nur ein Umschlag. Das Buch darunter ist schneeweiß. Warum? Ich werde es nie verstehen.
    Normalerweise schneide ich mir die Umschläge zurecht und klebe Cover und Backcover aufs Buch und foliiere das Ganze. Hier hätte ich dazu aber das schöne Cover zerstört, da es sich um das gesamte Buch wickelt und nicht nur ein Bild vorne auf dem Buchdeckel ist. Außerdem hätten die weißen Buchdeckel auch keinen schönen Kontrast geboten, wie das sonst der Fall ist.
    Weiß ist außerdem so schmutzanfällig. Also habe ich kurz überlegt und mich dann dazu entschlossen den kompletten Umschlag aufs Buch zu kleben und das Buch dann mit Buchfolie zu foliieren. Das habe ich das erste Mal so gemacht und das Ergebnis begeistert mich. 😁
    Trotzdem kann ich nicht umhin, diese Umschläge als lästig zu empfinden…
    Der Schreibstil war ein wenig ungewohnt für mich. Die Autorin neigt manchmal zu Schachtelsätzen. Aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte ich damit keine Probleme mehr.

    Die Geschichte ist irgendwie komplett anders als ich erwartet habe, aber dafür nur umso interessanter und echt ungewöhnlich.
    Eine actiongeladene Handlung findet man hier nicht. Es handelt sich eher um eine nachdenkliche Geschichte über eine junge Frau, die lernt, endlich das zu tun, was sie möchte, anstatt das zu tun, was ihr zwar Sicherheit gibt, aber sie eigentlich langweilt.
    Keine unwichtige Thematik, wie ich finde. Und dass es dabei auch noch um Bücher geht, gefällt mir nur umso mehr. ♡
    Trotz der mangelnden Action gibt es ein paar überraschende Wendungen in diesem Buch. Eine Wendung ist sogar ziemlich traurig. Etwas Trauriges habe ich hier echt nicht erwartet. Das Buch liest sich so seicht und leicht und hat Wohlfühlcharakter. Die Schwere der Traurigkeit kam wie aus dem Nichts.
    Das Ende ist traurig und schön zugleich.
    Ich fand es traurig, dass sich die neu gefundenen Freunde trennen.
    Ich bin traurig darüber, dass das Buch schon vorbei ist. Gerne hätte ich mehr von Juliette gelesen.
    Trotzdem ist es auch schön, denn Juliette macht endlich das, was sie möchte und startet einen neuen Lebensabschnitt, der ihr, wie ich vermute, sehr gut tun wird.
    Etwas Seltsames frage ich mich trotz meiner Begeisterung doch: Wie hat Soliman finanziell überlebt? Woher kam das Geld für Essen, Strom, Heizung und Wasser? Das fand ich doch etwas unlogisch…
    Sieht man aber über diese kleine Schwäche hinweg, macht das Buch wirklich Spaß. Für mich ist es tatsächlich ein kleiner Leseschatz.

    Mein Fazit:
    Kleine nachdenkliche Geschichte ohne actiongeladene Handlung, die Spaß macht und uns darüber nachdenken lässt, was wir im Leben eigentlich möchten. Leseschatz!

  15. Cover des Buches Sozusagen Paris (ISBN: 9783446252769)
    Navid Kermani

    Sozusagen Paris

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Iara

    Ein Autor schreibt einen Roman über seine Jugendliebe. Bei einer Lesung sitzt sie im Publikum. Sie spricht ihn an. Er begleitet sie nach Hause. So etwas MUSS ich lesen. Und es hat mir richtig gut gefallen. Eine Liebesgeschichte wird aus der Retrospektive erzählt (Welche Liebesgeschichte? Lest selbst... ;-). Die Sprache ist fantastisch. So gut. Warum trotzdem einen Stern Abzug? Die zahlreichen Anspielungen auf französische Klassiker haben mich aus der Geschichte gerissen. Das ist ganz allein mein Problem, wären es englische Klassiker gewesen,  ich hätte wahrscheinlich begeistert in die Hände geklatscht. Und am Ende kam eine Song-Analyse, die sich ein wenig in die Länge zog... 

    Ansonsten - eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit hohem Anspruch!


  16. Cover des Buches Les Misérables - Die Elenden (ISBN: 9783730600429)
    Victor Hugo

    Les Misérables - Die Elenden

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Andreasbinder
    Victor Hugo verstand es, einem zeitgenössischen Roman zu schreiben, der dermaßen anrührend ist, dass einem bisweilen die Tränen kommen. Ein Meisterwerk der Weltliteratur!
  17. Cover des Buches Charlotte (ISBN: 9783328100225)
    David Foenkinos

    Charlotte

     (79)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ich liebe Biografien.
    Doch dies ist keine Biografie.
    Dies ist ein biografischer Roman.
    Über das Leben einer deutschen Malerin.
    Sie war mir bisher unbekannt.

    Das Buch hat mich mitgenommen in Charlotte Salomons Leben.
    Sie wurde am 16. April 1917 geboren.
    Viele Schicksalsschläge erschwerten ihr das Leben.
    Mit 26 Jahren wurde sie schwanger ermordet.

    Was Autor David Foenkinos geschrieben hat, hat mich umgehauen.
    Es gäbe Zitate ohne Ende.
    Doch ich weiß nicht, wo ich anfangen sollte.
    Das muss jeder Interessent selbst erleben.

    Es beginnt schon mit dem Layout.
    Jeder Satz benötigt eine Zeile.
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Und jede Aussage sitzt!
    Jede Zeile zieht den Leser tiefer ins Buch.

    Dabei ist es kein Buch zum „Wegschlürfen“.
    Es ist so intensiv, dass Pausen durchaus sinnvoll sind.
    Um das Gelesene zu verdauen.
    Um das Buch nicht zu schnell zu beenden.
    Sondern sich am Text zu berauschen.

    Der Roman geht tief unter die Haut.
    Er trieb mir Tränen in die Augen.
    Er verursachte mir Gänsehaut.
    Er zog mich immer tiefer in das Leben dieser Ausnahmekünstlerin.
    Sie hat sich in mein Herz geschlichen.

    Ebenso wie in das Herz des Autors.
    Foenkinos stammt aus Frankreich, dem Land, wo sie zuletzt lebte.
    Er hat sich auf ihren Wegen umgesehen.
    Er kennt ihren Bilderzyklus „Das ist mein ganzes Leben“.
    Ebenso die Orte, an denen sie gelebt hat.

    Dieses Buch werde ich so schnell nicht vergessen.
    1940 hat Charlotte ein Selbstporträt gemalt.
    Ein Ausschnitt prangt auf dem Cover.
    So wurde das Buch innen und außen ein Kunstwerk.
    Wenn es ginge, würde ich ihm gerne 10 Sterne geben.

    Ein Ehrenplatz in meinem Bücherregal ist ihm sicher.
    Ich wünsche dem bereits 2014 herausgekommenen Werk viele Leser!

    @gst


  18. Cover des Buches Das Ende von Eddy (ISBN: 9783596032433)
    Édouard Louis

    Das Ende von Eddy

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Orchideenglanz
    Das Ende von Eddy ist, wenn auch als Roman veröffentlicht, eine authentische Erzählung über die Kindheit des Autors. Die fast schon neutrale Beschreibung der Gewalt, des Sexismus und der Homophobie, dem der junge Eddy ausgesetzt gewesen ist, hat mich sehr berührt und etwas schockiert. Da denkt man, dass wir in einer modernen, aufgeklärten Welt leben, wo Frauen und Männer im Alltag und im Beruf gleichberechtigt sind, eine höhere Bildung fast schon selbstverständlich ist und keiner mehr Anstoß daran nimmt, wenn jemand homosexuell, transsexuell oder bisexuell ist. Doch Louis Erzählung lässt alles in einem anderen Licht erscheinen. Er wurde als Kind verprügelt, verspottet und ausgegrenzt, weil er nicht so männlich wie seine Brüder, so selbstbewusst wie sein Vater war. Er femininer lief und redete als die andere Jungen und lieber Theater spielte oder las, als fern zu sehen. Noch erschreckender finde ich, dass er das nicht vor 50 oder 60 Jahren erleben musst. Nein, Édouard Louis ist gerade mal 28 Jahre alt.
    Sein Roman rück die sozialen Probleme der ländlichen Bevölkerung Frankreichs in Erinnerung, gleichzeitig erzählt er die Geschichte eines Jungen, dem eine Fluch aus seiner gewaltgeprägten Kindheit gelungen ist, und sich nun in der Großstadt Selbstverwirklichung kann 
  19. Cover des Buches Oksa Pollock - Die Unverhoffte (ISBN: 9783841501288)
    Anne Plichota

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

     (294)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus
    Oksa ist ein Mädchen,aber kein gewöhnliches.
    Sondern sie hat besondere Fähigkeiten.
    Davon wusste sie selbst zu Anfang nichts.
    Oksa muss vor Mr.Mac Grow aich sehr in acht nehmen.


    Meine Meinung:
    Mit hat das Buch gut gefallen, manche haben  nur eine komische Bezeichnung.
    Wo man sich erst etwas dran gewöhnen muss, aber dann geht es
    so wie der Plamplem, Kapiernix, Granuk-spuck usw.
    Ich fand das Buch ca. ab der ersten Hälfte ziemlich spannend.
    Es geht auf jedenfall um ziemlich viel Magie und Fanstasy!
  20. Cover des Buches Das Leben des Vernon Subutex 1 (ISBN: 9783462052077)
    Virginie Despentes

    Das Leben des Vernon Subutex 1

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Nixti

    Gute Sprache, gute Figuren, interessantes Gesellschaftsbild. Plot fehlt mir etwas, aber sonst sehr empfehlenswert.

  21. Cover des Buches Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord (ISBN: 9783746615127)
    Fred Vargas

    Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Ich habe schon so viel von Fred Vargas gehört und jeder hat diese Frau gelobt und mir erzählt, wie toll ihre Bücher sind. Dass es sich bei Adamsberg um einen ganz anderen Ermittler handelt und alle Welt spricht von einer "Magie Vargas".
    Nun, ich habe sie ein wenig ratlos gesucht und (vielleicht noch?) nicht gefunden.
    Adamsberg kommt aus den Pyrenäen. Er ist eher in sich gekehrt, denkt viel nach und scheint dann aus heiterem Himmel etwas zu wissen. Aber macht das nicht einen guten Ermittler aus? Seine neuen Kollegen finden ihn suspekt. Erst recht als Adamsberg anfängt sich für die Kreidekreise zu interessieren, denn es liegt nichts nennenswertes darin. Mal eine Münze, Autoschilder, oder Büroklammern. Gegenstände ohne Bedeutung. Jedoch nicht für Adamsberg. Er sieht darin ein Problem. Und er soll recht behalten, denn eines Tages liegt eine Leiche im Kreis.
    Was ich wirklich sympathisch finde, ist Adamsbergs ewige Kritzelei und ich denke, seine Genialität kommt gerade darin zum Ausdruck, dass er scheinbar plötzlich die Lösung weiß. Aber er bleibt unantastbar, man kann die Figur nicht richtig greifen. Es werden so viele Dinge angerissen, aber nicht wirklich weitererzählt, alles ist irgendwie diffus und unklar. Es wäre so schön gewesen von allem ein wenig mehr zu erfahren, doch das Buch ist mit seinen 238 Seiten doch eher kurz. Andererseits ist das clever von Vargas. So bleibt man vielleicht eher am Ball, man will ja schon wissen, wie Adamsbergs Vergangenheit aussah, was es wirklich mit Camille auf sich hat, wie er weiterhin zurecht kommt, ob er bei den Kollegen einen besseren Stand bekommt und vor allem auch, was mit Danglard passiert. Eine Nebenfigur, dir mir sehr gut gefiel. Eine tragische Figur, ein Säufer, ein Vater von 5 Kindern, davon zwei Zwillingspärchen. Aber alles zu kurz und zu knapp. Ich habe noch "Fliehe weit und schnell" von ihr und werde ihr mit diesem Buch noch eine Chance geben, aber bisher bin ich alles andere als überzeugt.
  22. Cover des Buches Elementarteilchen (ISBN: 9783832162788)
    Michel Houellebecq

    Elementarteilchen

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Belka

    Michel Houellebecq: das "Enfant terrible" der französischen Literatur mit seinem besten Buch. Egal, wie man zu ihm steht: Schreiben kann der Mann!!!

    Ich war etwa 25, als ich dieses Buch las: Es war ein Schlag ins Gesicht! Das Buch hatte mich total umgehauen. Wie brutal in "Elementarteilchen" die Abschaffung der Spezies "Mensch" gefeiert wird. Schrecklich und grandios zugleich.

    Ich teile nicht die Ansichten des Autors, aber dieses Buch ist schlicht und einfach eine Meisterleistung!

  23. Cover des Buches Böses Mädchen (ISBN: 9783257235524)
    Amélie Nothomb

    Böses Mädchen

     (153)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Blanche und Christa sind Freundinnen. Bis Blanche das wahre Gesicht ihrer Freundin erkennt: Sie ist die Antichrista. Gekommen, nicht um sie zu erretten, sondern um sie zu zerstören.<<
    „Böses Mädchen“ von Amelie Nothomb ist wie ich finde eine doch sehr vorhersehbare Geschichte. Dennoch hat sie mir gut gefallen und der besondere Stil der Autorin kam meiner Meinung nach auch hier wieder gut zur Geltung. Insgesamt hat mich auch dieses Buch von Amelie Nothomb wieder sehr gefesselt, obwohl ich sagen muss, dass mir einiges doch etwas zu abstrus war und gerade Blanches Eltern mehr als unglaubwürdig rüber kamen. Zumindest habe ich das so empfunden. Mein Fazit: Eine nette Abendlektüre, aber leider kein Nothomb-Highlight.

  24. Cover des Buches Der Hut des Präsidenten (ISBN: 9783426517468)
    Antoine Laurain

    Der Hut des Präsidenten

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Daniel ist ein stiller und zuverlässiger Mitarbeiter einer Finanzfirma. Sein Leben wird jedoch kräftig umkrempelt, als er durch einen Zufall in den Besitz des Huts des von ihm verehrten Präsidenten François Mitterrand gelangt. Der Hut verleiht ihm ein neues Selbstbewusstsein, das letztendlich zu seiner lang verdienten Beförderung führt. Während des Umzugs in eine neue Stadt verliert er den Hut wieder und dieser gelangt in den Besitz der nächsten Person. So zieht der Hut mal beabsichtigt, mal aus Versehen von einer Person zu nächsten und unterstützt dabei seine jeweiligen Träger in vielerlei Hinsicht. So verleiht er Mut zum Ausbruch aus einer einseitigen Liebesbeziehung, inspiriert einen depressiven Künstler zu neuem Schaffen und hilft einer weiteren Person sich aus ihrem kleingeistigen Umfeld zu befreien, indem er ihr die Augen für die schönen Dinge des Lebens öffnet. 

    Ein bisschen schade fand ich es, dass von allen Personen ausgerechnet Daniel den roten Faden dargestellt hat. Seine große Unsicherheit und die Besessenheit von dem Hut fand ich zwischendurch wirklich übertrieben anstrengend und nervig. Die anderen Personen waren mir hingegen sehr sympathisch und auch mit dem Ende bin ich zufrieden. 

    Der Roman liest sich, auch dank der kurzen Kapitel, zügig und angenehm. Tiefgründige Gedankengänge der Protagonisten bleiben aus, was aber nicht weiter stört. So kann man die Lektüre perfekt mal zwischendurch einschieben und entspannt genießen. 

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