Bücher mit dem Tag "französische literatur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "französische literatur" gekennzeichnet haben.

398 Bücher

  1. Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters

     (631)
    Aktuelle Rezension von: Suda

    "Die Verlobten des Winters" wird auf der Rückseite mit Harry Potter verglichen. Daran kommt es sicher nicht ran. Trotzdem ist es ein Buch mit interessanter Handlung und einem neuen Ansatz, um eine Fantasiewelt zu beschreiben. Viele innovative Ideen bei der Ausarbeitung der Welt erhöhen den Lesespaß besonders, wobei meiner Meinung nach an einigen Stellen die Beschreibungen ausführlicher sein könnten, da so viel der eigenen Vorstellung überlassen wird. Handlungen der Charaktere sind nicht immer verständlich und es ist nicht ganz klar, inwieweit das gewollt ist oder nicht.
    Insgesamt aber ein gut zu lesendes und unterhaltsames Buch.

  2. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    In einem leichten Schreibstil geschrieben, 3 Geschichte von starken Frauen die sich zu einem Zopf verflechten. Nicht weil sie sich treffen sondern weil ihre Geschichten am Ende aufeinander treffen. Mir persönlich hat die Tiefe in dem Buch gefehlt um mit den Protagonisten mitzufiebern.

  3. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (295)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

  4. Cover des Buches Im Café der verlorenen Jugend (ISBN: 9783423142748)
    Patrick Modiano

    Im Café der verlorenen Jugend

     (139)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Da war so ein Sticker drauf, Nobelpreis für Literatur 2014, und ich dachte mir, dass ich dem unmöglich trauen könne, denn bislang haben mich so ziemlich alle Sticker angelogen, sich lächerlich über mich gemacht, meine Intelligenz verspottet mit dem Kommentar, ich würde es nicht verstehen. Das hier macht nichts anderes.

    Das Buch ist dünn, da erwartet man nicht viel. Eine kurze Geschichte, ein Konflikt, ein Spannungsbogen, Gefühle, Leidenschaft, Höhepunkt und Ende. Das Buch hier hat von allem nichts. Es ist langweilig. Von der ersten Zeile bis zur letzten. Schon am Anfang hat es mich abgestoßen und irgendwo in der Mitte habe ich erst gemerkt, dass ich der Handlung nicht wirklich folge, sondern einfach nur lese in der Hoffnung, es hinter mich zu bringen. Es ist so blass, so monoton, so schlecht aufgebaut, dass nichts hängenbleibt.

    Ich versuche gerade, gewaltsam mich an die Handlung zu erinnern, aber schaffe es kaum. Das Buch ist mir völlig fremd und würde ich es erneut lesen, würde ich gar nicht merken, dass ich es gelesen habe. Wie kann man bloß so schlecht schreiben? Wie kann man bloß so ein Sticker mit gutem Gewissen auf so ein Buch kleben?

  5. Cover des Buches 6 Uhr 41 (ISBN: 9783442483747)
    Jean-Philippe Blondel

    6 Uhr 41

     (172)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Die Rezension fällt recht kurz aus, da dieses Buch auch nur knapp 160 Seiten hat :)

    Zunächst einmal werden wir ins Hier und Jetzt gebracht. Beide erzählen aus ihrem Leben. Bis zu dem Punkt, an dem Philippe sich neben Cecile setzt. Wir erfahren Stück für Stück von ihrer Beziehung, aber auch immer mehr aus ihren beider Leben. Beide sind zerrissen, beide sind ein bisschen leidend, beide kommen ins grübeln.



    Fazit:

    Zwischendurch habe ich allerdings gedacht, irgendwie ist es wenig eine Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über zwei zerrissenen Personen in den 40igern. Das Ende fand ich ganz wunderbar und hat für mich die Geschichte gerettet. 

  6. Cover des Buches Das Mädchen, das in der Metro las (ISBN: 9783832165000)
    Christine Féret-Fleury

    Das Mädchen, das in der Metro las

     (262)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht, es ist so wunderschön gemacht und ein Genuss für jeden Buchliebhaber! Nach dem Klappentext, der mich sehr angesprochen hat wollte ich es unbedingt lesen! Praktischerweise hatte meine Bücherei es vorrätig, ich bin froh es nicht gekauft zu haben.

    Es geht um die junge Frau Juliette die eines Tages ihre Metro zwei Stationen früher als üblich verlässt und dabei auf ein Häuschen voll Bücher stößt und auf den Besitzer der Bücher Soliman und dessen Tochter Zaìde. Juliette lässt sich darauf ein, Botin der Bücher von Soliman zu werden...

    Die Idee des Buches ist super und die Umsetzung ist zum Teil wirklich brillant gelungen....aber dann wieder konnte mich die Handlung nicht packen und mitreissen. Teilweise findet man sich als Buchliebhaber so sehr in der Geschichte wieder...anderes konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen.

    Mit dem Schreibstil ging es mir ebenso. Zum Teil wunderschön geschrieben, sodass man ewig weiter lesen möchte und dann verliert sich die Autorin andererseits in Nebensächlichkeiten. Außerdem gibt es im Buch viele sehr missglückte Zeit-und Handlungssprünge dass ich mehrmals verwirrt war und den Satz nochmal anfangen musste.
    Teilweise waren die Kapitel gut wegzulesen, dann wieder sehr zäh und schwierig.
    Das hat bei mir auch dazu geführt das ich nicht so gut in die Geschichte eintauchen konnte sondern eher unbeteiligter Zuschauer/Leser war.

    Die Personen waren für mich bis zum Ende sehr schwammig und blass, selbst Juliette als Protagonistin. Man hat nicht wirkich viel von ihnen erfahren was es mir schwer gemacht hat sie zu mögen oder nicht zu mögen, alles war eher neutral.
    Ich konnte Juliette teilweise nicht verstehen, ihren Umgang mit den Büchern. Das sie sich in einem Raum voll Bücher eingeengt fühlt oder gar bedroht von ihnen. Das kenne ich von mir nicht und auch von anderen Buchliebhabern nicht. Im Gegenteil : je mehr, desto besser ;)

    Fazit: Sehr schwierig, da ich für einige Passagen im Buch volle 5 Sterne vergeben hätte, mit anderen konnte ich nichts anfangen. Deshalb 3-3.5 Sterne von mir.

  7. Cover des Buches Liebe mit zwei Unbekannten (ISBN: 9783426517451)
    Antoine Laurain

    Liebe mit zwei Unbekannten

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Fee04

    Liebe mit zwei Unbekannten von Antoine Laurain

    Knaur-Verlag 


    Der geschiedene Buchhändler Laurent findet eine elegante lila Handtasche. Er weiß, wieviel 

    eine Handtasche für Frauen bedeutet und möchte diese zurückgeben! 

    Leider ist weder eine Adresse, noch ein Nachname zu finden. Nur ein signiertes Buch sagte ihm, 

    dass die Besitzerin Laure heißt! 

    Seine Neugierde ist geweckt und das Notizbuch mit geheimen Gedanken, sowie die Kleinigkeiten in der Tasche führen Laurent auf der Suche nach der Unbekannten quer durch Paris. 

    Seine Tochter Chloe ist ihm behilflich und die Suche nach einem besonderen 

    Menschen beginnt. 


    Ein wunderschönes Buch über den sanften Hauch eines Gefühls und der Intuition diesem Gefühl nachzugehen. Ein bewegender Roman, unglaublich gefühlvoll, ohne kitschig zu sein. 

    Das Cover wird diesem Roman nicht gerecht; Antoine Laurain hat ein bezauberndes Werk geschrieben. Die Emotionen der Protagonisten sind greifbar und das Herz des Lesers wird berührt. 


    Die Zartheit der Worte und der wundervolle Schreibstil verzaubern den Leser. 


  8. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Charlotte (ISBN: 9783328100225)
    David Foenkinos

    Charlotte

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    »Das ist mein ganzes Leben« – mit diesen Worten übergibt Charlotte einem Vertrauten 1942 einen Koffer voller Bilder. Sie erzählen ihre viel zu kurze Geschichte: von der Kindheit im Berlin der Zwanzigerjahre, dem frühen Tod der Mutter, dem Zugang zu Berlins Künstlerkreisen durch die neue Frau des Vaters, dem Studium an der Kunstakademie, dem Leben als Malerin. Und dann: Flucht vor den Nationalsozialisten nach Südfrankreich, Leben im Exil, aber auch Liebe und Hochzeit. Nur ihre Bilder überleben – und damit ihre Geschichte, die David Foenkinos anrührend erzählt. Charlotte ist das Porträt eines verheißungsvollen Lebens, das viel zu früh beendet wurde. 

    Im vergangenen Jahr hörte ich den Namen Charlotte Salomon zum ersten Mal im Rahmen einer musikalischen Lesung. Neugierig geworden, begab ich mich auf die Suche, um mehr von der mir bis dahin unbekannten Malerin zu erfahren. Zuerst las ich die Biografie von Margret Greiner. Gleichzeitig fand ich David Foenkinos' Roman, der sich im wesentlichen auf das autobiografische Werk von Charlotte Salomon „Leben? Oder Theater?“. 

    David Foenkinos hat einen ganz besonderen Roman geschrieben, der von Christian Kolb aus dem Französichen übersetzt wurde. Jede Zeile ein Satz. Jede Zeile ein Satz, der sitzt. Der Roman wirkt wie ein Gedicht. Foenkinos hält sich sehr eng an Charlottes Biografie und streut nur hin und wieder ein, wie er sich auf die Reise zu ihren Spuren gemacht hat und was er dort findet. Es sind nur wenige kurze Sätze, die so viel aussagen. 

    Ich bin von diesem Roman, auf dessen Cover ein Ausschnitt aus einem von Charlottes Selbstporträts zu sehen ist, absolut begeistert. 


  10. Cover des Buches Les Misérables - Die Elenden (ISBN: 9783730600429)
    Victor Hugo

    Les Misérables - Die Elenden

     (41)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Ein Buch - das ich jeden empfehlen würde. Es ist eine Gesichte die uns in die Vergangenheit in Frankreich vor Augen bringt mit all den Wirren und Ungerechtigkeiten. Menschlichkeit gepaart mit Unmenschlichkeit- Verrat, Verbrechen und eine Mütterliche Selbstaufgabe die kaum zu ertragen ist. 

    Ich bin begeistert und hab es mindestens schon 4 mal gelesen und bekomme nicht genug davon. Auch die Verfilmung und das Musical dazu kann ich empfehlen. 

    5 Sterne von Herzen

  11. Cover des Buches Böses Mädchen (ISBN: 9783257235524)
    Amélie Nothomb

    Böses Mädchen

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Freiheit

    Ein bösartiges Mädchen würde hier noch treffender beschreiben, was sich hinter diesem Kurzroman verbirgt.

    Die introvertierte Blanche erhält unerwartet ein wenig Aufmerksamkeit von der beliebten Mitkommilitonin Christa und einsam wie sie ist, versucht sie diese als Freundin zu gewinnen.

    Doch deren Ziel ist ein ganz anderes.

    Blanche begreift mit der Zeit, dass Christa sich wie ein bösartiger Parasit in ihr Leben gedrängt, um sie von Grund auf zu zerstören. Sie entdeckt die “Anti-Christa”, der es durch gezielte Manipulation sogar spielend leicht gelingt, selbst ihre eigenen Eltern auf ihre Seite zu ziehen.


    Ähnlich wie der Charakter Christa, besitzt auch dieses Buch eine sogartige Wirkung.

    Ich konnte es nicht einen Moment aus der Hand legen, während ich fassungslos und wütend mitansehen musste, wie leichtgläubig und später machtlos, Blanche ihrer intriganten “Freundin” ausgesetzt ist.

    Die Bedeutung von “Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr” erreicht hier eine ganz neue Dimension.


    Ingesamt eine spannende, interessante Geschichte für Zwischendurch, die schnörkellos und größtenteils vorhersehbar daherkommt.

  12. Cover des Buches Oksa Pollock - Die Unverhoffte (ISBN: 9783841501288)
    Anne Plichota

    Oksa Pollock - Die Unverhoffte

     (297)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus
    Oksa ist ein Mädchen,aber kein gewöhnliches.
    Sondern sie hat besondere Fähigkeiten.
    Davon wusste sie selbst zu Anfang nichts.
    Oksa muss vor Mr.Mac Grow aich sehr in acht nehmen.


    Meine Meinung:
    Mit hat das Buch gut gefallen, manche haben  nur eine komische Bezeichnung.
    Wo man sich erst etwas dran gewöhnen muss, aber dann geht es
    so wie der Plamplem, Kapiernix, Granuk-spuck usw.
    Ich fand das Buch ca. ab der ersten Hälfte ziemlich spannend.
    Es geht auf jedenfall um ziemlich viel Magie und Fanstasy!
  13. Cover des Buches Die Pest (ISBN: 9783499006166)
    Albert Camus

    Die Pest

     (500)
    Aktuelle Rezension von: meetmeattheplot

    Nachdem ich in der letzten Ausgabe des Börsenblatts einen Artikel gelesen hatte, dass auf Grund der Corona Pandemie der Roman von Albert Camus "Die Pest" in den Verkaufszahlen rasant gestiegen ist, musste ich mir bei meiner letzten ReBuy Bestellung den Roman direkt mitbestellen. 


    Albert Camus schafft es in dem Roman, der um 1940 spielt, eine unfassbar reale und zeitlose Geschichte zu schreiben, wie wir sie in den heutigen Zeiten erleben.


    Der Roman spielt in dem  kleinen Ort Oran an der algerischen Küste, der mit seinen klimatischen Verhältnissen von großer Hitze und kaum vorhandener Vegetation geprägt ist. 

    Die Geschichte verfolgt den Arzt Rieux der eines Tages bemerkt, dass in dem kleinen Küstenort sich vermehrt Ratten tummeln, die auf seltsame Art und Weise nach und nach dahin vegetieren. Die Zahl der Ratten steigt stetig und mit der Anzahl der steigenden Ratten nimmt die Geschichte ihren Lauf. Schon bald werden die ersten Vermutungen angestellt, dass es sich bei der Krankheit, die plötzlich in der Bevölkerung Orans auftritt, um die Pest handelt, oder eher eine pestähnliche Epidemie. 

    So nimmt der Roman seinen Lauf und beschreibt in einer unverblümten Art und Weise die unheilvolle Verbreitung der Pest, die damit verbundene Abschottung des Ortes, der sich darin befundenen Bewohner, sowie deren Leid und Sterben. 


    "Alles, was der Mensch beim Spiel der Pest und des Lebens gewinnen konnte, waren Erkenntnis und Erinnerung"


    Verglichen mit der aktuell herrschenden Situation ist es teilweise erschreckend, wie ähnlich die Situationen und die Ausnahmezustände beschrieben werden. Camus beschreibt die hermetische Abriegelung des Ortes, die Einsamkeit der Menschen und das teilweise stille Leiden der zurückgebliebenen so treffend, dass man zwischenzeitlich beim Lesen vergisst, dass der Roman 1940 spielt und nicht in der heutigen Zeit. Camus zeichnet eine glaubwürdige und beängstigende Lage, die nicht treffender auf den Coronavirus passen könnte. 

    Ich als Leser habe mich oft in den Umschreibungen der Gefühle der einzelnen Personen widergefunden.

    Neben denen, die versuchen mit der Situation zurecht zu kommen und sich dem was die Präfektur vorgibt abzufinden, gibt es auch bei "Die Pest" Bewohner des Ortes Oran die versuchen mit allen Mitteln sich gegen diese Anordnungen zu stellen, einen Ausweg zu finden, oder sogar das Vorhandensein der Pest abstreiten.


    Zusammenfassend ist "Die Pest" ein absolut zeitgemäßer Roman, der perfekt in die aktuelle Situation passt und nicht umsonst derzeit so gefragt ist. 

  14. Cover des Buches Der verbotene Ort (ISBN: 9783746626444)
    Fred Vargas

    Der verbotene Ort

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Der Fund von abgetrennten Füßen und Schuhen vor einem Londoner Friedhof und ein Mord in Paris scheinen zunächst nichts miteinander zu tun zu haben. Kommissar Adamsberg aus Paris erkennt jedoch bald die Zusammenhänge und allmählich sieht er sich in einen verzwickten Fall hineingezogen, der sich um eine alte Legende dreht. Die Ermittlungen führen ihn in eine einsame Gegend in Rumänien. Dort trifft er auf Menschen, die an Untote glauben und gerät mehr als einmal selbst in Lebensgefahr, bevor er letztlich die Lösung des Falles erreichen kann.

    Mit einer detailliert ausgearbeiteten Handlung und der gewohnten Liebe zum Detail entwirft die Autorin eine spannende und komplexe Handlung. Die vielen Fäden werden letztlich gekonnt zusammengeführt und durch Stil und Sprache gelingt eine Leichtigkeit des Erzählens voll hintergründiger Ironie, die hervorragend mit Spannung und der Handlung harmoniert. Es werden die Ängste der Menschen gut herausgearbeitet und ein sehr guter, spannender Krimi dem Leser geboten.

  15. Cover des Buches Der Hut des Präsidenten (ISBN: 9783426517468)
    Antoine Laurain

    Der Hut des Präsidenten

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Daniel ist ein stiller und zuverlässiger Mitarbeiter einer Finanzfirma. Sein Leben wird jedoch kräftig umkrempelt, als er durch einen Zufall in den Besitz des Huts des von ihm verehrten Präsidenten François Mitterrand gelangt. Der Hut verleiht ihm ein neues Selbstbewusstsein, das letztendlich zu seiner lang verdienten Beförderung führt. Während des Umzugs in eine neue Stadt verliert er den Hut wieder und dieser gelangt in den Besitz der nächsten Person. So zieht der Hut mal beabsichtigt, mal aus Versehen von einer Person zu nächsten und unterstützt dabei seine jeweiligen Träger in vielerlei Hinsicht. So verleiht er Mut zum Ausbruch aus einer einseitigen Liebesbeziehung, inspiriert einen depressiven Künstler zu neuem Schaffen und hilft einer weiteren Person sich aus ihrem kleingeistigen Umfeld zu befreien, indem er ihr die Augen für die schönen Dinge des Lebens öffnet. 

    Ein bisschen schade fand ich es, dass von allen Personen ausgerechnet Daniel den roten Faden dargestellt hat. Seine große Unsicherheit und die Besessenheit von dem Hut fand ich zwischendurch wirklich übertrieben anstrengend und nervig. Die anderen Personen waren mir hingegen sehr sympathisch und auch mit dem Ende bin ich zufrieden. 

    Der Roman liest sich, auch dank der kurzen Kapitel, zügig und angenehm. Tiefgründige Gedankengänge der Protagonisten bleiben aus, was aber nicht weiter stört. So kann man die Lektüre perfekt mal zwischendurch einschieben und entspannt genießen. 

  16. Cover des Buches Bibliomanie (ISBN: 9783458205296)
    Gustave Flaubert

    Bibliomanie

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    In Barcelona lebt ein Buchhändler namens Giacomo. Ein normaler Buchhändler ist er nicht, denn er handelt nicht einfach mit raren Büchern, er ist schlichtweg besessen von ihnen. Nichts stellt seine Bibliomanie so sehr unter Beweis wie das Auftauchen eines wohlhabenden Studenten, der Giacomo seinen wertvollsten Besitz abkaufen will. Der fantatische Buchhändler ist nicht gewillt sich von der seltenen Handschrift zu trennen, die er oft betrachtet, den Buchschnitt bewundert, den Einband streichelt und den ehrwürdigen Geruch einatmet. Doch durch einen Trick gelingt es dem Studenten Giacomo zum Verkauf zu bewegen, denn er stellt ihm das Wissen um den Fundort einer noch größeren Rarität in Aussicht. Giacomo verliert sich immer mehr in der Jagd um das seltenste Buch, um am Ende nicht nur alles zu verlieren, sondern darum zu betteln sein Leben zu verlieren. Da er den größten Schatz nicht haben kann, ist ihm auch sein Leben nichts mehr wert.

    Seltsames kleines Buch, das laut Anhang die erste Publikation von Gustave Flaubert ist und aus dem Jahre 1837 stammt. Es offenbart sich im Laufe der kurzen Geschichte, dass der Buchhändler Giacomo ein Stümper ist, der keine antiquarischen Qualitäten besitzt, nicht mal des Lesens mächtig ist und die begehrlichen, raren Bücher ausschließlich nach äußeren Kriterien bemisst. Da zieht man unweigerlich Parallelen dazu, wie Frauen häufig auch heute noch bewertet werden. Zum Glück war das nur ein kurzer Ausflug in den Wahnsinn.

  17. Cover des Buches Der Glöckner von Notre Dame (ISBN: 9783734729041)
    Victor Hugo

    Der Glöckner von Notre Dame

     (299)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Was soll ich sagen... ich dachte das wird ein toller Klassiker aber ich glaube ich bin noch nicht alt genug für diese Lektüre. Es ist wirklich echt anspruchsvoll geschrieben und ich habs zwar schon entschlüsselt und einigermassen verstanden aber es war wirklich ein Krampf es zu lesen und ich bin in eine riesige Leseflaute gefallen:( Ich hab mich bisschen überschätzt aber das ist okey und ich hab gemerkt es macht mir echt keinen Spass mehr dieses Buch zu lesen...wie gern ich es auch zu Ende gelesen hätte. Vielleicht in einer anderen Welt in einer anderen Zeit gebe ich dir noch eine 2. Chance

  18. Cover des Buches Das wirkliche Leben (ISBN: 9783423219563)
    Adeline Dieudonné

    Das wirkliche Leben

     (271)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    [TW: Gewalt, Tierquälerei, Alkoholismus] 

    Das war krass.

    So krass, dass ich kaum weiss, was ich dazu schreiben soll, weil ich kaum auszudrücken vermag, wie schrecklich ich das Gefühl beim lesen empfunden habe. 

    Das namenlose Mädchen - die Erzählerin dieses Buch - erlebt ihre Kindheit in einem lieblosen Elternhaus. Gewalt und Alkohol sind an der Tagesordnung, besonders gegenüber der unterdrückten Mutter. 

    Nach einem schrecklichen Ereignis erleidet der jüngere Bruder Gilles ein Trauma (ich bin ganz ehrlich, ich fand das auch so entsetzlich, dass ich die Bilder, die ich beim lesen vor Augen hatte, sicher nicht mehr vergessen werde und somit auch dieses Buch nicht) von dem er sich nicht mehr erholt. Er tritt in die Fußstapfen des Vaters und ergötzt sich an Tierquälerei.

    Das Mädchen versucht ihren Bruder zurück auf den rechten Weg zu bringen und von den inneren Dämonen zu retten und wird dabei unweigerlich und auf unschöne Art erwachsen.

    Definitiv nichts für zart besaitete. 

  19. Cover des Buches Die Sehnsucht des Vorlesers (ISBN: 9783423253932)
    Jean-Paul Didierlaurent

    Die Sehnsucht des Vorlesers

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Ich war von dem Roman enttäuscht. Die Hauptfigur nervte mich irgendwann nur noch, da er ständig nur jammerte und seinen Job total dramatisiert. Er war generell ein komischer Kauz, so wie die anderen Charaktere im Buch. Ich konnte mich in absolut keinen Charakter hinein versetzen. 

    Ein wenig lustig fand ich nur die Stelle, wo die Renter vorgelesen bekamen.

  20. Cover des Buches Die Wohlgesinnten (ISBN: 9783833306280)
    Jonathan Littell

    Die Wohlgesinnten

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Guccini

    Einfach ekelhaft das Buch. Dann lieber Frankls „ ... trotzdem Ja zum Leben sagen“.Jedes weitere Wort ist hier Verschwendung.

  21. Cover des Buches Das Labyrinth der Wörter (ISBN: 9783455001945)
    Marie-Sabine Roger

    Das Labyrinth der Wörter

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Graufi

    Ein wirklich toll geschriebenes Buch, schön zu lesen. Mal was ganz anderes von den Charakteren. 

    Dieses Buch bleibt mir in meinem Bücherregal erhalten, würde ich definitiv wieder lesen.

  22. Cover des Buches Choral des Todes (ISBN: 9783404160396)
    Jean-Christophe Grangé

    Choral des Todes

     (108)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Arische Nachfolger einer Schreckensherrschaft verüben unheimliche Morde? Krass, aber gut!
    Schnell wird dem Leser klar, welche Kernbotschaft der Autor im Sinne hatte.
    Die Umsetzung, Spannung und teilweise hochkommende Aversion meinerseits hat der Autor gut hochgekitzelt. Respekt!
    Wie auch immer - Leser müssen auf die Geschichte eingehen, dann kalppt's!
  23. Cover des Buches Unsichtbare Tinte (ISBN: 9783446269187)
    Patrick Modiano

    Unsichtbare Tinte

     (19)
    Aktuelle Rezension von: miro76

    Jean Eyben machte in jungen Jahren ein kurzes Praktikum in einer Detektei, um schnell festzustellen, dass er diesen Weg nicht einschlagen wird. Dort wurde er betraut mit einem eher unwichtigen Fall - dem Verschwinden von Noelle Lefebvre. 

    Er folgt einer kleinen Spur in ein Postamt und ein Café und bekommt ein paar leidliche Informationen, die mehr oder weniger hilfreich sind. 

    Der Fall wurde schnell zu den Akten gelegt und Jean hat die Detektei verlassen. 

    Doch in seinem weiteren Leben stößt er immer wieder mal auf einen Hinweis und nimmt seine Nachforschungen wieder auf. Sein eigenes Interesse bleibt auf Noelle gerichtet, auch wenn es nur Augenblicke und Gedanken sind. 

    Fast ein ganzes Leben fasst dieses kleine Büchlein, bis sich der Fall Noelle löst und es ist spannend, den Erinnerungen, Zufällen und Eingebungen zu folgen. 

    Modiano schreibt in einer sehr ruhigen, anschaulichen Sprache und so fühlen wir uns in die Straßen von Paris versetzt und streunen mit Jean durch die Gassen, um einen Blick auf einen Hinweis zu erhaschen. 

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn obwohl es wenig Spannung aufbaut, konnte es mich fesseln. So habe ich es gemütlich an einem Tag gelesen und weiß nun, dass das mein erster Modiano, aber ganz sicher nicht mein letzter war. Die Erzählweise des Autor gefällt mir ausgesprochen gut. Mit leisen Tönen führt er uns durch diese Geschichte und belohnt seine Leser*innen auch noch mit einem Happy End. 

    Einen Stern ziehe ich ab, weil diese Geschichte wirklich sehr knapp verfasst ist. Manchmal hätte der Autor etwas mehr in die Tiefe gehen können und ein paar Seiten mehr hätte das Buch gut vertragen.

  24. Cover des Buches Das Bienenmädchen (ISBN: 9783404168415)
    Rachel Hore

    Das Bienenmädchen

     (40)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Was anfangs als eher klischeehafter Roman um eine junge Frau beginnt, die auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist, entpuppt sich beim Weiterlesen und näheren Hinsehen schnell zu einem Roman, der schließlich aufzuwühlen weiß. Als die betagte Beatrice beginnt, Lucy ihre Geschichte zu erzählen, war ich nach anfänglichen Längen schnell in ihren Bann gezogen. Beatrice hat als 12jähriges Mädchen das Glück – so meinte man jedenfalls im Jahr 1935 – als eine Art Ziehtochter in das Herrenhaus Carlyon der Familie Wincanton aufgenommen zu werden. Es scheint ein selbstloser Akt der Familie, die besonders ihre Tochter Angelina, die im gleichen Alter wie Beatrice ist, ausgeglichen und erfüllt sehen will. Doch was die ersten Jahre so idyllisch und harmonisch scheint, entpuppt schnell als ein kleiner Alptraum für Beatrice. Ihr wird bewusst, wie sehr Angi die Gefühle ihrer Mitmenschen zu ihren Gunsten beeinflusst und ist zutiefst verletzt, als diese auch vor ihr keinen Halt macht und ihr ihren geliebten Rafe nimmt. Doch dann bricht der Krieg aus und Beatrice versucht ihren Schmerz durch harte Arbeit zu vergessen. Das Leben ändert sich grundlegend und Prioritäten verwischen sich … 

    Jahre später jedoch soll Beatrice jedoch das gleiche Schicksal ereilen – Angelina schlägt erneut zu. Diesmal sitzt der Schmerz aber tiefer und lässt sich nicht so leicht verdrängen …

    Dem Leser präsentiert die Autorin Rachel Hore mit ihrem bereits fünften Roman eine Familiengeschichte, die bestimmt nicht einzigartig, aber weit entfernt von typisch ist. Diesen Part des Erzählens übernimmt die inzwischen recht betagte Protagonistin Beatrice. Gespannt darf Lucy über einen Zeitraum mehrerer Tage diesen Gesprächen lauschen, um schlussendlich die Geschichte für ihre eigene Familie neu schreiben zu müssen. Gut gefallen hat mir, dass die Gegenwart in diesem Buch nur einen sehr kleinen Teil einnimmt. Den Großteil bestreitet Beatrice mit der Geschichte um ihre und somit auch Angelinas Vergangenheit. Das Buch liest sich flüssig, weist aber für meinen Geschmack doch ein paar Längen auf, weshalb ich einen Stern von der Perfektion abziehe. Zudem wusste man als Leser eigentlich schon nach zwei Dritteln, wie der Roman ausgehen würde. Dennoch von mir eine Leseempfehlung für alle, die spannenden Familiengeschichten gegenüber aufgeschlossen sind.  

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