Bücher mit dem Tag "französische revolution"

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231 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (710)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

     Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris oder der Börsencrash von New York - Magnus Bane war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird. Wer ewig lebt, muss sich schließlich die Zeit vertreiben, und wenn Ihm eine Situation doch mal zu heiß wird, hilft jederzeit der alles verhüllende Zauberglanz.

    Da Magnus Bane einer meiner absoluten Lieblingscharaktere aus der Schattenjägerwelt von Cassandra Clare ist musste dieses Buch natürlich auch her! Was für jeden anderen Fan ebenfalls ein absolutes Muss ist!

    Wir erfahren durch das Buch mehr über seine früheren Abenteuer mit Catarina Loss &‘ Ragnor Fell in den verschiedensten Ländern der Welt. Ebenfalls gibt es ein Wiedersehen mit Will Herondale, seiner Frau Tessa & Jem Carstairs als Magnus erneut in London ist. Auch über die erste Begegnung von Magnus &‘ Raphael Santiago bekommen wir neue Einblicke. In einer weiteren der 11 Kurzgeschichten, geht es um Jocelyn &‘ Clary als die beiden Magnus das erste Mal aufsuchen. 

    Dieses Buch ist eine kleine ganz wundervolle Ansammlung von Kurzgeschichten, die uns nicht nur den Obersten Hexenmeister noch näherbringen, sondern wir lernen ihn hier durch noch besser kennen. Denn Magnus ist einfach Magnus, mehr kann man dazu gar nicht sagen. Ich hatte während des Lesens sehr viel zu lachen aber nicht nur, ich konnte auch mit Magnus mitempfinden &‘ mitleiden.

    Definitiv eine Leseempfehlung! 

  2. Cover des Buches Palast der Finsternis (ISBN: 9783257300550)
    Stefan Bachmann

    Palast der Finsternis

     (227)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Die Jugendliche Anouk hat eigentlich alles, was man sich träumen kann und ist nebenher auch noch ziemlich schlau. Nur was ihr wirklich fehlt: Freundschaft und Liebe. Die bekommt sie auch in ihrem Elternhaus nicht.

    Da kommt es ihr doch zurecht, dass sie auserwählt wurde, gemeinsam mit vier weiteren Jugendlichen in Paris einen verschütteten Palast zu untersuchen. Sie fälscht die Unterschrift ihrer Eltern und findet sich als bald in Paris wieder. Sie trifft auf den Mann, der ihnen den Auftrag gibt, den Palast unter dem Palast zu untersuchen, den Palais du Papillon.

    Aber bereits am ersten Abend treten Komplikationen auf und bereits jetzt weiß Anouk: Hier ist nichts so, wie erwartet. Die Jugendlichen finden sich im unterirdischen Palast wieder und plötzlich müssen sie nur noch um ihr Leben bangen. Wer spielt hier was für ein Spiel? Wer ist eigentlich der wahre Freund? Und gibt es überhaupt jemanden, den man vertrauen kann?


    Die Spannung ist groß und sie hält das ganze Buch über an. Es hat mich genauso gefangen genommen, wie das Palais du Papillon die Jugendlichen. Sie rannten von Raum zu Raum – das unterirdische Palais muss riesig gewesen sein! Und in fast jedem Raum gab es verschiedene Fallen und die Jugendlichen waren auf sich gegenseitig angewiesen um zu überleben.


    In einem anderen Zeitraum lernen wir aber auch die junge Aurélie kennen. Sie flieht mit ihrer Familie im Jahr 1789 in eben dieses unterirdische Palais vor der französischen Revolution. Ihr Vater hat dies gebaut, zum Schutz seiner Familie. Aber ihre Mutter ist starr vor Angst, sie will keinesfalls dahin und nimmt lieber ihren Tod in Kauf. Was also ist das Geheimnis des Palais du Papillon?


    Es ist wunderbar geschrieben, die Kapitel zackig, flüssig und kurz genug gehalten, dass ich immer wieder dachte, na eins kann ich noch lesen. So kam es, dass ich dieses Buch mit den 400 Seiten nach knapp zwei Tagen beendet hatte.

    Eine wirklich gut durchdachte Geschichte, die mich als Leser bis zum Schluss im Dunkeln lies! Gerne mehr davon!

  3. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783596705818)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

     (163)
    Aktuelle Rezension von: mesu

    Addie LaRue hat im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Seitdem ist sie ruhelos, zeitweise glücklich, unendlich traurig, wütend und lebt durch die Zeiten und Jahrhunderte. Sie ist unsterblich aber auch fast unsichtbar, denn niemand dem sie begegnet erinnert sich an sie. Der Preis für ihren Wunsch war viel zu hoch. Doch eines Tages begegnet sie dem Einen der sich plötzlich und immer an sie erinnern wird.....

    Eine unglaublich intensive und tragisch schöne Geschichte die die Autorin in ihrer unnachahmlichen besonderen Art erzählt. Sie ist spannend, fesselnd, traurig, schaurig und faszinierend. 

    Ein Roman zum Erinnern.


  4. Cover des Buches Königskinder (ISBN: 9783446260092)
    Alex Capus

    Königskinder

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    Max und Tina werden auf der Strasse über den Jaunpass eingeschneit und müssen die Nacht in ihrem roten Toyota Corolla verbringen. Nach einigen Kabbeleien über den Sinn und Unsinn von Scheibenwischern und ob Velohelme ein Scheidungsgrund sind oder nicht, nutzt Max die Zeit, um Tina eine Geschichte aus der Region zu erzählen...

    Die Französische Revolution steht kurz bevor, Aufbruch und Umbruch liegen in der Luft. Vorerst spürt Jakob, ein junger Kuhhirte aus dem Greyerzerland, jedoch noch nichts davon. Alleine und abgeschieden von der Welt hütet er den Sommer über die Kühe auf seiner Alp. Beim Viehtrieb ins Dorf geschieht es dann, und er und die Bauerntochter Marie verlieben sich - offenbar unsterblich - ineinander. Maries Vater allerdings will nicht nichts von dem Verehrer seiner Tochter wissen und verfolgt Jakob, worauf dieser sich in den Kriegsdienst flüchtet...

    Als Jakob nach vielen Jahren zurückkehrt, schnappt er sich kurzerhand seine Marie gegen den Willen des Vaters und verbringt den Winter mit ihr in seiner Alphütte. Doch die Schwester des Louis XI braucht für ihren Spielzeugbauernhof in Versailles einen echten Kuhhirten, und so wird Jakob nach Versailles eingezogen und muss seine Marie im Greyerzerland lassen... Neben der Liebesgeschichte um Jakob und Marie serviert uns Capus viel Weltgeschichte und Atmosphäre, wobei ihm das Ausmalen von gruseligen Details besonderen Spass zu machen scheint. Wie es mit den beiden weitergeht, soll hier nicht verraten werden. Nur so viel: die Geschichte beruht auf wahren Gegebenheiten. Ein paar Links dazu ganz am Schluss.

    Capus schafft es wunderbar, uns in den roten Toyota Corolla zu holen und ihm in dieser kalten Winternacht zuzuhören. Die Geschichte von Jakob und Marie wird immer wieder durch Dialoge von Max und Tina unterbrochen, in denen sie über die Geschichte diskutieren. Dies und die Art, wie Capus im wahrsten Sinne des Wortes erzählt, geben der Geschichte ihre ganz besondere Note. Ich bin mir immer bewusst, dass ich hier eine erzählte Geschichte lese. Ich lese nicht die Geschichte von Jakob und Marie, sondern die Geschichte, wie Max seiner Tina die Geschichte von Jakob und Marie erzählt. Das ist einerseits wirklich gut gemacht und gibt dem Buch einen ganz eigenen Charme. Andererseits aber konnte ich dadurch nicht so tief zu Jakob und Marie vordringen. Meine Emotionen hielten sich in Grenzen, ich blieb gewissermassen auf Distanz. Ganz klar, es geht nicht beides (siehe Karolinas Töchter)! Sonst wäre die Rahmenhandlung unglaubwürdig geworden. Trotzdem hat mich diese eher emotionsarme Erzählweise teilweise auch ein wenig gestört, so sehr ich das Setting und die Rahmenhandlung schätzte!

    Also wer bei Takis Würgers Stellaeinen emotionslose Erzählweise bemängelt (was ich dort gar nicht so empfunden habe!), der müsste dies eigentlich auch bei Königskinder bemängeln. Seltsamerweise habe ich aber nie etwas derartiges gelesen. (Ja, ich finde Stella ein gute Buch, und nein, ich wurde nicht vom Hanser Verlag bestochen).

    Fazit

    Wie auch immer: alles in allem ein toller Lesegenuss von einem wundervollen Autor. Die Geschichte kommt aber nie und nimmer an Leon und Louise heran. Aber ich schätze Capus' Schreibweise so sehr, dass mir die Geschichte eigentlich schon fast egal ist. Es ist einfach immer schön, seine sympathische Art zu spüren!

    Ach ja, etwas muss ich noch loswerden: Das Cover ist zwar nicht hässlich, aber total unpassend!!! Ein Paar an einem endlosen Strand für ein Buch, das in den Alpen und in Versailles während der Französischen Revolution spielt - was soll das denn bitte?

  5. Cover des Buches Wölfe (ISBN: 9783832161934)
    Sabine Roth

    Wölfe

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Das Königreich England im Jahr 1520 hat immernoch keinen männlichen Erben. Sollte der König sterben würde dem Land ein Bürgerkrieg bevorstehen. Henry VIII. möchte Anne Boleyn heiraten und seine bestehende Ehe annulieren lassen. In dieser Zeit wird aus Thomas Cromwell ein wohlhabender Mann. Cromwell arbeitet sich von ganz unten nach oben und gehört irgendwann sogar zum engsten Beraterkreis des Königs. 

    Hilary Mantel hat hier einen wirklich tollen historischen Roman geschrieben. Ganz anders als andere verliert sie sich nicht in Beschreibungen der Zustände, Kleidung, Orte etc. sondern beschränkt sich eher auf die Vielschichtigkeit der Charaktere, Machenschaften, Intrigen und politischen Wendungen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, da manchmal zunächst nicht erkennbar ist wer spricht und auch Szenenwechsel nicht deutlich gemacht werden. Nach einiger Zeit bin ich aber gut damit klar gekommen. Cromwell ist für mich eine faszinierende historische Persönlichkeit und ich habe seinen Weg durch dieses Buch besser nachvollziehen können. Sehr gelungen finde ich, dass die Autorin diesen mitunter sicherlich zweifelhaften Menschen nicht bewertet. Jeder Leser darf sich hier sein eigenes Bild schaffen.

    Fazit: Ein Buch für das man sich Zeit nehmen muss und sollte. Nichts um es "mal eben nebenbei" zu lesen. Ein historischer Roman mit literarischem Anspruch. Ein anspruchsvolles und spannendes Zeitportrait. Wirklich empfehlenswert aber bestimmt nichts für Jedermann.


  6. Cover des Buches Die Elenden - Les Misérables (ISBN: 9783491961692)
    Victor Hugo

    Die Elenden - Les Misérables

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Ein Mann wird zu einer Strafe von vier Jahren verurteilt, weil er Brot geklaut hat und dabei eine Scheibe eingeschlagen hat. Das Leben als Galeerensträfling ist hart – mehrmals versucht der Mann namens Jean Valjean zu fliehen und wird erwischt. Aus den vier Jahren wird eine Haftstrafe von insgesamt 19 Jahren.

    Doch auch nachdem Valjean seine Strafe verbüßt hat, ist er kein freier Mann. Er muss sich an jedem Ort melden, an den er kommt. Seine Papiere brandmarken ihn als gefährlichen Ex-Sträfling. Trotz des Geldes, das er mühsam auf den Galeeren gespart hat, findet er keine Unterkunft und niemand, der ihm etwas zu Essen verkaufen möchte. Erst als er an das Haus des Bischofs Myriel von Digne gelangt, den Valjean durch seine sparsame Lebensweise nicht als solchen erkennt, bekommt er Essen und einen Schlafplatz. Doch Jean Valjean weiß, dass er wieder in die Welt hinaus muss und beschließt, das wenige Silber im Haus des Bischofs zu stehlen.

    Valjean, der sein Glück mittlerweile kennen müsste, wenn er versuchte, eine Straftat zu begehen, wird erwischt und wieder in das Haus des Bischofs gebracht. Doch Myriel von Digne reagiert auf Valjeans Diebstahl auf eine Art, die Valjeans gesamtes Leben verändern wird.

    »Gegen die Frauen und gegen die Armen, auf denen das Unrecht der Gesellschaft am schwersten lastete, war er stets nachsichtig. ›Die Sünden der Frauen, der Kinder, der Bedienten, der Schwachen, der Elenden und der Unwissenden‹, sagte er, ›sind immer die Schuld der Männer, der Eltern, der Brotgeber, der Starken, Reichen und Wissenden.‹«

    Jean Valjean ist einer von jenen, nach denen dieser Roman benannt ist: ›Les Misérables‹ – ›Die Elenden‹. Menschen, die nicht das Glück haben, in ein wohlhabendes Haus geboren zu sein, sondern mit den erdenklich schlechtesten Startbedingungen auf diese Welt kommen, die keine sichere ist. Jean Valjean ist in diesem Strudel, der ihn weiter hinab reißt. Er stahl Brot, wurde zum Sträfling und damit zu einem von der Gesellschaft ausgeschlossenen. Als ein solcher stiehlt er nicht mehr nur Brot, sondern Silber.

    »Wenn die Seele in Dunkelheit schmachtet, ist sie der Sünde zugänglich. Nicht der ist schuldig, der die Sünde begeht, sondern der die Finsternis erzeugt hat.«

    hnlich ergeht es den anderen Figuren in Victor Hugos Roman ›Les Misérables‹. Der jungen und schönen Fantine, der frechen und mutigen Eponine, dem kleinen Gavroche. Victor Hugo gelingt es, eine Welt um diese zu erschaffen, die berührt und in der ›die Elenden‹ in all ihrer Menschlichkeit sichtbar werden. Er zeigt sie verstrickt in ihre sozialen Umstände, die sie einengen und denen sie immer wieder bereit sind, etwas Leben abzutrotzen.

    Die Zeit, in der der Roman ›Les Misérables‹ ist eine, in der sich ein Umbruch ankündigen will. 1815 setzen die Geschehnisse ein und begleiten die Figuren bis 1832.

    »Es war schwer, sich einen herabgekommeneren Menschen als diesen vorzustellen. Er war von mittlerem Wuchse, stämmig, und bei Kräften. Sein Alter hätte man mit sechsundvierzig oder achtundvierzig Jahren angeben können.«

    Obwohl mehr als eineinhalb Jahrhunderte vergangen sind, seitdem Hugo diesen Roman veröffentlicht hat, sind die Kämpfe der Protagonisten nicht verstaubt. Er lädt den Leser ein, diese ›Elenden‹ bei dem Versuch zu begleiten, über sich hinauszuwachsen, in einer Zeit, die von Hunger und Armut geprägt war. Eine definitive Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Die verlorene Geschichte (ISBN: 9783453355804)
    Rebecca Martin

    Die verlorene Geschichte

     (65)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dies ist das 2. Buch was ich von der Autorin Rebecca Martin gelesen habe. 

    Der Roman konnte mich gleich fesseln und hat mir gut gefallen. Ein Punkt Abzug gibt es von mir da der eine Vergangenheitsstrang etwas langatmig und zu ausführlich erzählt wurde. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung von mir. Von der Autorin möchte ich auf jeden Fall noch mehr lesen.

  8. Cover des Buches Die Töchter des Sturms (ISBN: 9783958249462)
    Sibylle Baillon

    Die Töchter des Sturms

     (38)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek


    Eigene Meinung:


    Sibylle Baillon entführt uns mit diesem Roman in das 18. Jahrhundert. Es regiert dort in einigen Schichten die Armut. Diese Schichten kämpfen alle um das Überleben. So auch die Familie Coltin. Die Eltern von Marianne, Madeleine und Jeanne, beschließen ihre Töchter in die Obhut von etwas „besser“ gestellten Schichten zu geben. 


    Marianne wird als Gesellschaftsdame für ein reiches verwöhntes Mädchen angestellt, und lernt somit das leben der „reichen“ kennen. Sie geniest dadurch den Vorteil, lesen und schreiben zu erlernen. Bei den beiwohnen der Besuche der Salons lernt sie in diesen Kreisen auch einen Soldaten kenne, ihren späteren Ehemann.


    Madeleine wird zu einer Schneiderin gebracht, die für die „reichen“ und für die französiche Königin als Haus- und Hofschneiderin tätig ist, unter anderem auch für einige andere königliche Häuser. Sie lernt dort ebenfalls das schreiben und lesen. Jedoch wird hierbei klar das es anders ist als bei Marianne. 


    Jeanne hat es am härtersten getroffen. Sie kommt in eine Krämer Familie. Der Hausherr verspricht ihr einiges, jedoch verlangt er auch eine Gegenleistung. Jeanne hält dies nicht aus und läuft weg. Sie lernt Clair kennen die sich ihrer annimmt und eine Art Mutterersatz für sie wird. Jeanne lässt sich von ihrer Situation nicht unterbuttern und sucht sich eine Anstellung. Sie bekommt diese auch und trägt einen Bauchladen um etwas zum Leben beisteuern zu können.


    Sibylle Baillon schafft es Drei Geschichten von den Mädchen so zu erzählen, das man mit ihnen leidet, gerade Jeanne um die e in diesem Band am meisten geht, ist mir als Leserin sehr ans Herz gewachsen. Sie ist einfallsreich und eine Kämpferin.


    Das Spiel wie sich die Schwestern immer wieder sehe ohne es zu merken oder gar zu wissen, hat mich als Leserin oft schmunzeln oder innerlich rufen lassen „Nein wie kann das sein!“.  Aber auch spannend zu lesen wie die Autorin es geschafft hat dies so durchzuziehen. 


    Was den Leser somit jedes mal beschäfftigt ist die Frag, werden es die Schwestern jemals wieder schaffen zu einander zu finden?


    Welche rolle genau spielt Napoleon in der Geschichte? Den Jeanne ganz zu Anfang als jungen Mann kennen lernt der gerade die Kadettenschule abgeschlossen hat.


    Ich gebe für diesen Historisch spannenden Roman 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung an alle historischen Fans. 

  9. Cover des Buches Les Misérables - Die Elenden (ISBN: 9783730600429)
    Victor Hugo

    Les Misérables - Die Elenden

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Andreasbinder
    Victor Hugo verstand es, einem zeitgenössischen Roman zu schreiben, der dermaßen anrührend ist, dass einem bisweilen die Tränen kommen. Ein Meisterwerk der Weltliteratur!
  10. Cover des Buches Frauen und Bücher (ISBN: 9783442749805)
    Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Frauen lesen etwas anderes als Männer. Pi mal Daumen kann dem jeder zustimmen, der mal eine Buchhandlung besucht hat. Dass Frauen aber auch anders lesen, ist jedoch der Mehrheit nicht klar gewesen. An dieser Stelle setzt das Buch an. Es ist eine Kulturgeschichte des weiblichen Lesens und dabei nicht nur leicht zu lesen, sondern anschaulich, erhellend und äußerst vergnüglich.

    Der Autor führt den Leser/die Leserin (es ist zu hoffen, dass dieses Buch auch Männer lesen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Frauen zu verstehen) durch fast 300 Jahre Geschichte und greift dabei die großen Errungenschaften und Werke heraus, die seines Erachtens weibliches Lesen geprägt haben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht bestehen. Wir erfahren vom Aufstieg des Romans, der vermeintlichen weiblichsten aller Textarten, und bekommen den Weg von der Leserin (18. Jhr) zur Schriftstellerin (Jane Austen) und schließlich zur Literatin (Susan Sonntag) und Verlegerin (Sylvia Beach) vor Augen geführt.

    Die große Stärke des Buchs ist es, die Geschichten der Akteurinnen selber sprechen zu lassen. Durch deren Leben scheint die Bedeutung des Lesens durch und ermöglicht Identifikation. Gleichzeitig wird das Neue herausgestellt und mit großer Eloquenz seitens des Autors eingeordnet. Einige, wenige Schwachstellen zeigen sich dort, wo eben jene Geschichten ein wenig lang sind, wie jene Klopstocks, und dort, wo sie nur angedeutet sind, wie die von Marilyn Monroe. Hier wünscht man sich mehr Augenmaß.

    Dieses Buch ist trotzdem ein unverzichtbares Muss für Leser, Leserinnen, Kulturinteressierte, Historiker, Literaturwissenschaftler, Leseratten… also für alle. 

  11. Cover des Buches Das barmherzige Fallbeil (ISBN: 9783734104169)
    Fred Vargas

    Das barmherzige Fallbeil

     (89)
    Aktuelle Rezension von: roxfour
    Dieses Buch kann man sehr gut lesen ohne die vorangegangenen Bände zu kennen. 

    Die Story hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil ist fesselnd und abwechslungsreich. Am besten herausgearbeitet fand ich die zwischenmenschlichen Schwierigkeiten in der Brigade, da bin ich gespannt wie es in der Zukunft weitergehen wird, da hier Konflikte schwelen.
  12. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  13. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.352)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ein Mann im Kampf mit einem Wesen des reinen Bösen, das sich teils in ihm festgesetzt hat. - Nein, ich meine nicht Harry Potter, obwohl die Überschneidungen durchaus vorhanden sind. Ich spreche von Faust, Heinrich Faust. Die bekannteste Figur der deutschen Literatur, ein Schülerschreck und Lehrerliebling.

    Inhalt Erster Teil -recht humorvoll 😉 Spoiler unvermeidlich

    Doktor Faust, ein Universalgelehrter, ist auf der nie endenden Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Suche nach dem Sinn des Lebens, den wissenschaftlichen Zusammenhängen, dem großen Ganzen beschäftigt ihn wie auch Lord Voldemort der Stein der Weisen im ersten Harry-Potter-Teil. Da hilft auch kein Frühlings-Spaziergang mehr. Kein Wunder, dass er einwilligt, als ihm Mephistopheles (ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft) ein Angebot machte, dass Faust nicht ablehnen kann. Und worin liegt der Sinn des Lebens für einen Mann, der schöne Augenblick zum Verweilen in der Midlife-Crisis? Genau - unter dem Rock einer tugendhaften (14 Jahre!) jungen „Frau“. Ein kleines Abenteuer im Stil einer Schüler-Lehrer-Beziehungs-Story (oder sollte ich besser Schüler/Professor-Beziehung sagen?) ist ihm sogar seine Seele wert. „Wird ich zum Augenblicke sagen, /verweile doch! du bist so schön!“ Mephistopheles, der auch ein großer Hundefreund ist, nimmt die Herausforderung an und bringt den Doc zur Crazy-Cat-Witch. Nach einem Zahlen-Zauberspruch aller Pipi Langstrumpf spricht Faust aus, was sich der Leser denkt: „Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber.“ (Mein Lieblingszitat) Durch einen Zaubertrank wird Faust zum Sexiest Man Alive. (Was da wohl drin ist?-Vermutungen in die Kommentare bitte) Durch Schmuck korrumpiert entbrennt das junge Ding in heißer Liebe, bei deren Beschreibung sich jeder New-Adult-Autor die Finger leckt. Ihr „Busen drängt sich nach ihm hin, will fassen und halten ihn.“ Doch dann geschieht es, Gretchen stellt Faust die alles entscheidende Frage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Trotz den atheistischen Ausführungen passiert, was passieren sollte. Die Konsequenzen trägt das naive Mädchen, der rosa-rote Schleier fällt, die Mutti ist tot, der alte Doktor macht sich aus dem Staub. Von ihrem Bruder beleidigt und verurteilt für Kindsmord endet Gretchens Leben ausgesöhnt mit ihrem Liebhaber und doch moralisch gerettet. Und der Faust? -"Nun steh ich da, ich armer Tor und bin so klug, als wie zuvor."

    Und die Moral von der Geschicht‘? – Eine Übertragung auf die heutige Realität/ die heutigen Probleme der Menschheit

    Höher, schneller, weiter – das menschliche Streben ist unendlich. Dabei bleibt die Moral auf der Strecke. Fortschritt um des Fortschritts Willen, Globalisierung, Massenkonsum -all das rächt sich früher oder später. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer; Umweltkatastrophen häufen sich; die Ressourcen verknappen; Pandemien beenden nicht nur Leben, sie verändern auch die Gesellschaft. Die Natur findet immer einen Weg. Die Rechnung ist aufgestellt, jetzt muss sie bezahlt werden. Die Menschheit an der Stelle des Fausts ist zum Handeln aufgefordert. Der Pakt mit dem Teufel ist geschlossen. Wie wird es enden? Spoileralert: Faust ist am Ende der Tragödie des zweiten Teils errettet (durch den Eingriff von der tugendhaften, treuen Gretchen, dem Ewig-Weiblichen), Mephisto bekommt ihn nicht in die Hände. Das lässt hoffen. 

    Ich finde, Goethes Faust erster Teil liest sich heute genauso modern wie im 19. Jahrhundert. Es ist ein zeitloses Werk, das zu Recht seinen Platz im Kanon der Weltliteratur hat. 

    Der zweite Teil (posthum veröffentlicht) ist deutlich sperriger als der erste. So ist das mit Sequels, sie kommen nie an den ersten Teil ran. Zwanzig Jahre trennen die beiden Teile, diese Lebenserfahrung macht sich bemerkbar. Die Vielzahl an Figuren lähmt den Handlungsfortschritt. Die ausgedehnten Dialoge ermüden, auch wenn man sich gut mit der griechischen Mythologie auskennt. Da muss der Leser sich schon überwinden und aufgeschlossen sein. Tipp: Mit einem Hörbuch wird es leichter -nicht angenehmer, aber leichter.

    Ein paar berührende Zitate und geflügelte Worte lassen sich auch im zweiten Teil finden:

    Alles ist sodann gefunden: /Ich bin dein, und du bist mein;/ Und so stehen wir verbunden, / Dürft es doch nicht anders sein! (S. 297)

    Denn es muss von Herzen gehen, / was auf Herzen wirken soll. (S.296)

    Hast du die Sorge nie gekannt? -Bin nur durch die Welt gerannt (S.348)

    Das ist der Weisheit letzter Schluss:/Nur wer verdient sich Freiheit wie das Leben, / Der täglich sie erobern muss. (S.353)

    Autor + Schreibstil

    Goethe ist ein Menschenkenner, ein genialer Dichter und nicht unbegründet einer der großen Urgesteine der deutschen Poetik. Was hat der Mann in seinem Leben eigentlich nicht geschafft? Jeder kennt ihn. Seine Zeilen wurden zu geflügelten Worten – ein Stück Unsterblichkeit.

    Ich habe einige der Faust-Zitate versucht im Inhalt wiederzugeben/ auf sie anzuspielen. Selbst wenn einem die Lektüre bisher verwehrt wurde, kennt jeder die Formulierungen. Manche haben ihren Sinn behalten, einige werden heute in sinnentfremdenden Kontexten widergegeben. Das macht für mich zum Teil auch den Reiz von Klassikern aus.

    Jeden Frühling- the same procedure as every jear-, ist es für mich persönlich zur Tradition geworden, Goethes Verse zu rezitieren: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche /Durch des Frühlings holden belebenden Blick; […] Zufrieden jauchzet Groß und Klein:/ Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“

    Meine Ausgabe

    Der Diogenes Verlag hat 1982 in kompakter Form beide Teile von Goethes Faust mit einem Nachwort von Thomas Mann veröffentlicht. So wie ich den Faust in meiner Rezension in die heutige globalisierte Postmoderne übertragen habe, stellt Mann ihn in den Kontext des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit. In dem Nachwort, einer Rede aus dem Jahr 1945, urteilt der Autor, der sich selbst am Faust-Stoff versucht hat, wie folgt: „Unser größtes Gedicht, Goethes >>Faust<<, hat zum Helden den (…) Gottesmenschen, der sich aus vermessenem Erkenntnistriebe der Magie, dem Teufel ergibt. (…) Ein einsamer Denker und Forscher, ein Theolog und Philosoph in seiner Klause, der aus Verlangen nach Weltgenuß und Weltherrschaft seine Seele dem Teufel verschreibt, -ist es nicht ganz der rechte Augenblick, Deutschland in diesem Bilde zu sehen, heute, wo Deutschland buchstäblich der Teufel holt?“ Dazu muss ich aber auch anmerken, dass sich das Nachwort nicht ausschließlich auf Goethes Text bezieht, es beleuchtet viel mehr die deutsche Geschichte, den historischen Gedanken von Nation und Volk in der Rezeption.

    Fazit

    „Unser größtes Gedicht“ urteilt Thomas Mann über Goethes unsterbliches Lebenswerk FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER UND ZWEITER TEIL. Die Tragödie in Versform besticht durch eine zeitlose Story und lebensnahe Charaktere. Ein Must-have in jedem Klassiker-Regal auf der Welt, ein deutsches Kultur-Gut mit Alleinstellungsmerkmal! Zwei Seelen wohnen ach! In meiner Brust: Zum einen finde ich den ersten Teil so bedeutend und menschennah, zum anderen habe ich so meine Probleme mit dem zweiten Teil -Daher 4 von 5 Sternen für das Konvolut.

    Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich nun auch endlich Taten sehn! Lest es und bildet euch selbst eine Meinung 😊

     

    Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Mit einem Nachwort von Thomas Mann| Johann Wolfgang Goethe| Diogenes Taschenbuch| 1982| 14,90 DM (Ja, das Buch hat noch Deutsche Mark gekostet – Ich habe es allerdings vor ein paar Jahren im Tauschregal ergattern können)

  14. Cover des Buches Das wilde Kind (ISBN: 9783423140652)
    T. C. Boyle

    Das wilde Kind

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    1797 Südfrankreich: In einem kleinen Dorf wird von den Männern ein Wesen im Wald wahrgenommen, welches schwarz und zottelig sich auf allen Vieren fortbewegt. Nackt, verwahrlost, mit dunkler, schmutziger Haut – Tier oder Mensch? Als es gelingt, das Geschöpf zu fangen und erkennen die Bewohner des Dorfes, dass es sich um ein Kind im Alter von ca. 8 Jahren handelt, ausgesetzt in der Natur, verstoßen aus der Ursprungsfamilie. Doch in den Zeiten des Aufbruchs nach der Revolution dürfen solche Extreme nicht geduldet werden – das Kind wird gefangen und mehrere Persönlichkeiten wollen sich dessen Zivilisation annehmen. Einfach ist das alles nicht und die Motivation sinkt mangels Erfolgen relativ rasch.

     

    Das Kind wird nach Paris in eine Gehörloseneinrichtung gebracht, beinahe für schwachsinnig erklärt und letztendlich findet sich doch noch ein engagierter Arzt, der sich um den Jungen annimmt. Jean Itard gibt dem Kind den Namen Victor, versucht ihm beizubringen wie man isst und trinkt, was Gefühle bedeuten, welchen Zweck Kleidung hat und bemüht sich ihm Sprache zu lehren. Dafür entwickelt Itard ein Bestrafungs-Belohnungs-System, versucht Victor seine Autorität aufzuzwingen – mit wechselnden Erfolgen. Itard versucht neue Wege zu bestreiten, probiert aus und hofft darauf, den Durchbruch zu erzielen um selbst in ein positives Licht gerückt zu werden. Als Itard endlich zu Ruhm und Ehre gelangt, verliert er sein Interesse an Victor – doch dieser ist trotz seiner Entwicklung nach wie vor alleine nicht mehr lebensfähig …

     

    Der Autor T.C. Boyle schreibt erschütternd, klar und pointiert, oftmals mit unmissverständlicher Offenheit. Teilweise ist man bestürzt, dann hofft man wieder darauf, dass es für Victor endlich ein annehmbares Leben gibt, obwohl man im Grunde weiß, dass genau dies nicht sein kann. Zu groß sind die Verletzungen von Körper und Seele.

     

    Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und wurde auch bereits verfilmt (Das Wolfskind).

    Ein unglaubliche Geschichte, heftig zu lesen und – wer Boyle bereits kennt, weiß es – nichts für sanfte Gemüter.

  15. Cover des Buches Die Freiheit, frei zu sein (ISBN: 9783423146517)
    Hannah Arendt

    Die Freiheit, frei zu sein

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ManjaEls

    Was ist Freiheit und was bedeutet sie uns`? Woher kommt der Begriff der „Revolution“ und wie unterscheidet sich dieser von dessen heutiger Wahrnehmung?

    In einem, mit 40 Seiten recht knappem, Essay beleuchtet Arendt mit ihrer typischen interdisziplinären und reflektierten Art das Thema der politischen Freiheit. Durch die historische Nachzeichnung der Begriffsherkunft und Parallelen zu verschiedenen Revolutionen und Freiheitsdiskursen gelingt ihr so eine lesenswerte Abhandlung des Themas.

     Dies ist natürlich kein Buch, welches man einfach so zwischendurch von vorn bis hinten durchliest, es bedarf Reflektion und Zeit, sich vertieft damit auseinanderzusetzen. Mit dem interessanten Nachwort vom Philosophen Thomas Meyer ist hier allerdings ein Werk erschienen, welches auch heute noch aktuell ist und für das sich der „Denkaufwand“ lohnt!

    Nur diejenigen, die die Freiheit von Not kennen, wissen die Freiheit von Furcht in ihrer vollen Bedeutung zu schätzen, und nur diejenigen, die von beidem frei sind, von Not wie von Furcht, sind in der Lage, eine Leidenschaft für die öffentliche Freiheit zu empfinden. (S. 26)
  16. Cover des Buches The Bane Chronicles (ISBN: 9781406360585)
    Cassandra Clare

    The Bane Chronicles

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    MAGNUS!!!!

    Er ist die absolut beste Buchperson, die es gibt! Und es gibt viele echt gute! Okee, vielleicht ist er nur unter den TopThree - aber das nur, weil es echt viel zu viel Auswahl gibt.

    Nun ja... Endlich wird mal etwas mehr Licht in Magnus sonst nicht ganz so durchschaubaren Charakter gebracht. Er ist zwar immer sehr ehrlich, doch verstehen tut man ihn nicht immer. Ich kenne ihn schon aus The Mortal Instruments und mag ihn da schon total - am liebsten zusammen mit Alec. Und das war ein großes Problem für dieses Buch! Ich war auf jede andere Person, die er auch nur ansatzweise im romantischem Sinne mochte, eifersüchtig, da diese Personen nicht Alec waren. Glücklicherweise waren es nicht allzu viele.

    Zum Thema Licht in seinen Charakter bringen: Seine verletzliche und sensible Seite wird viel mehr offenbart (da ja auch aus seiner Sicht geschrieben wird) und man merkt, dass er zwar schon ein echt cooler Typ ist und sehr sarkastisch und selbstbewusst und das nicht nur spielt, aber er braucht eben auch mal jemanden, der ihn beschützt - und den findet er in den letzten Kapiteln in Alec🤍 Die beiden sind so unglaublich süß zusammen - ich kann nicht genug bekommen!

    Weil man für all diese vereinte Eigenschaften, kombiniert mit seinem einzigartigen Stil, keine Worte finden kann, nenne ich das jetzt einfach magnushaft! Es gibt niemanden sonst wie ihn und wird es auch nie geben!

    Es gab zwischendurch Parts, die fand ich leider etwas öde, da sie sich zogen - aber es ist schon krass, wo er in der Weltgeschichte alles mitgemischt hat.

    Ich wurde sowieso in The Mortal Instruments auf viele von seinen Memoarien schon neugierig, da er sie immer mit Augenverdrehern oder Seufzern erzählte - und das will bei ihm was heißen.

    Außerdem gibt es viele lustige Fakten über bekannte Personen, denn ein ewig lebender Hexenmeister kommt viel rum und kennt fast alles und jeden - ob er will oder nicht! Zum Beispiel Raphael Santiago; es gibt ein Kapitel namens Saving Raphael Santiago und dieses gefiel mir sehr gut, denn so konnte man sogar ein wenig hinter Raphaels Fassade blicken - unfassbar witziges Kapitel!

    Aber am besten waren natürlich die Kapitel mit Alec!!❤


  17. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  18. Cover des Buches A Tale of Two Cities (ISBN: 0141439602)
    Charles Dickens

    A Tale of Two Cities

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung

    Charles Dickens selbst hat einmal gesagt, dass ihm von seinen eigenen Werken „David Copperfield“ am besten gefällt – dagegen war für mich (bisher) „A Tale of Two Cities“ das beste Dickens-Buch. Die Romanhandlung spielt während der französischen Revolution und umfasst mehrere Jahrzehnte.

    Insgesamt fand ich bisher keinen Roman des Autors so kurzweilig, mitreißend und packend wie diesen. Vom fesselnden Einstieg bis zum Finale konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt zu Beginn drei Handlungsstränge, einen in London, einen in der französischen Provinz und einen in Paris, die jedoch im Laufe der Geschichte zusammengeführt werden. Zunächst verläuft das Leben in England eher gemächlich, während in Frankreich in den Wirren der Revolution bald niemand mehr sicher ist. Gegen Ende ändert sich die Situation allerdings dramatisch und ehe man sich versieht geht es für die liebgewonnenen Figuren um das nackte Überleben. Gerade gegen Ende wartet die Story außerdem mit vielen überraschenden Wendungen auf. Die blutigen Ereignisse während der französischen Revolution werden hier mit einer Rachegeschichte auf persönlicher Ebene verbunden. Neben zahlreichen spannenden Momenten hat die Geschichte auch eine herzzerreißende, tragische und bittersüße (mit Betonung auf „bitter“) Liebesgeschichte zu bieten.

    Ich habe durch dieses Buch übrigens auch Lust bekommen, noch einmal „The Infernal Devices“ von Cassandra Clare zu lesen (und diesmal hoffentlich auch zu beenden). Die Romantrilogie basiert sehr lose auf „A Tale of Two Cities“ und gerade bei der Liebesgeschichte sieht man, was die Autorin in ihr Werk übernommen hat.

     „A Tale of Two Cities“ ist weniger witzig als andere Werke von Charles Dickens, trotzdem gab es immer noch eine ganze Menge Passagen, die mich zum Lachen gebracht haben. Herrlich fand ich beispielsweise die Szene, in der der Autor mit bitterböser Ironie den Hof von Ludwig XVI. beschreibt. Gerade in traurigen Momenten, von denen es in diesem Roman sehr viele gibt, sorgt eine Brise Humor dafür, dass die Geschichte nicht allzu sehr ins deprimierende abrutscht. Das bedeutet allerdings nicht, dass Dickens die Zustände in Frankreich verharmlost, ganz im Gegenteil. Sehr anschaulich und eindringlich zeigt er einerseits, wie Adelige und andere Mächtige im Absolutismus mit dem einfachen Volk umgehen, und beschreibt andererseits in schillernden Farben das Chaos und den Terror während der französischen Revolution. Man merkt, dass der Autor sich genügend Zeit für die Recherche genommen und auch Berichte von Zeitzeugen der Revolution gelesen hat.

    Ich habe mir zum Jahresanfang den Luxus gegönnt, die Ausgabe aus der Reihe „Penguin Clothbound Classics“ zu kaufen, und kann sie nur weiterempfehlen. Der Band enthält unter anderem eine ausführliche Einführung, Lektürehinweise, eine Zeitleiste der Romanhandlung, Informationen zu Dickens‘ Quellen und Anmerkungen zum Text. Ich hatte das Gefühl, dass die Hintergrundinformationen das Leseerlebnis noch bereichert haben, besonders die Einführung, die man allerdings nach und nicht vor dem Roman lesen sollte. Die Anmerkungen waren auch sehr interessant, ich habe mich nur ein paarmal darüber geärgert, dass sie Spoiler für die Handlung enthielten.

    Fazit

    Mein bisheriges Dickens-Highlight! Spannend, hochemotional und wie immer großartig geschrieben lässt „A Tale of Two Cities“ die Zeit der französischen Revolution wiederauferstehen.

  19. Cover des Buches Das Blut der Lilie (ISBN: 9783492274494)
    Jennifer Donnelly

    Das Blut der Lilie

     (115)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Ich hätte nie damit gerechnet, dass sich in diesem Buch eine Art Zeitreise-Geschichte verbirgt, eingewebt in eine sehr musikalische Atmosphäre, was mir persönlich sehr gut gefiel. Das Buch hat mich echt total überrascht und fasziniert. Wieder ein Punkt, weshalb ich Jennifer Donnelly als Autorin sehr liebe.

  20. Cover des Buches Die Lichter des Sturms: Historischer Roman (Die Sturm-Saga - Band 3) (ISBN: B07NPGTK6B)
    Sibylle Baillon

    Die Lichter des Sturms: Historischer Roman (Die Sturm-Saga - Band 3)

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Kemmi1969

    „Die Lichter des  Sturm“ ist der dritte Teil der Sturm-Saga, in der uns Sibylle Baillon in das Ende des 18. Jahrhunderts nach Frankreich entführt. An historisch überlieferten Ereignissen in der französischen Geschichte lässt uns die Autorin am Schicksal dreier Schwestern teilnehmen. Dabei sind die Bände so gestaltet, dass man sie gut einzeln lesen kann. Allerdings bilden sie gemeinsam ein absolut lesenswertes Ganzes.

    Dreh- und Angelpunkt dieser Saga sind die drei Schwestern Marianne, Madeleine und Jeanne Cotin, die sich in Paris im Jahr 1794 mal alleine und mal gemeinsam behaupten müssen. Dabei hat keine von ihnen das Glück gepachtet. Sie haben mit der allgemeinen Armut, der gesellschaftlichen Stellung, den Auswirkungen des Krieges und auch mit der Liebe zu kämpfen. Sibylle Baillon erzählt auf spannende und mitfühlende Art und Weise, wie jede der drei Schwestern mit ihrem Schicksal umgeht und mal mehr oder weniger damit zurecht kommt.

    Richtig schön gelungen finde ich die Aufzählung der wichtigsten Romanfiguren am Ende jedes einzelnen Buches. Hier wird der Leser abschließend darüber aufgeklärt, welche historische Persönlichkeit wirklich existiert hat und welche der dichterischen Freiheit der Autorin entsprungen sind.

  21. Cover des Buches Eine Geschichte aus zwei Städten (ISBN: 9783849609726)
    Charles DICKENS

    Eine Geschichte aus zwei Städten

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Azalee
    Es war nicht der erste Dickens, den ich gelesen habe, aber der erste seit langer Zeit und in einer "richtigen" Übersetzung für Erwachsene (die Weihnachtsgeschichte und Oliver Twist habe ich vor wahrscheinlich zehn Jahren in einer extra Ausgabe für Kinder gelesen).

    SCHREIBSTIL:

    Zu Beginn fiel es mit etwas schwer in die Handlung hineinzufinden, weil die Sätze teilweise recht verschachtelt waren. Dickens Beschreibungen sind genau passend, es sind keine ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen, aber dennoch kann man sich die Atmosphäre und die Personen gut vorstellen. Das Buch ist aus der Perspektive eine allwissenden Erzählers geschrieben, dadurch hat der Leser Einblick in mehrere Personen. Zudem kommentiert er das Geschehen immer wieder.

    HANDLUNG:
    Wir befinden uns in England und in Frankreich, vor, während und nach der Französischen Revolution. Es dauert nach einem packenden Anfang, in dem Lucie Manette und ihr Vater nach vielen Jahren wieder vereinigt werden,  wieder einige Zeit bis die Handlung an Fahrt aufnimmt, der Leser kann in der Zeit die Vorbereitungen bis zur Revolution mitverfolgen. Erst nach der Revolution nimmt das Schicksal der Figuren seinen Lauf, Charles Darnay, dem Ehemann von Lucie Manette, soll auf durch die Hand der "Frau Guillotine" sterben, seine Ehefrau und vor allem ihr Vater versuchen das mit allen Mitteln zu verhindern.

    FIGUREN:
    Dickens stellt in seinem Werk eine Vielzahl der unterschiedlichsten Figuren vor. Angesichts der Fülle an Figuren ist es nicht verwunderlich, dass die meisten sich auf einen oder einige wenige Charakterzüge beschränken. Genauso wenig wird geschildert, wie sichd die Gefühle tatsächlich entwickeln (hier hatte ich anhand der Beschreibung mehr erwartet, auch das Cover der Insel-Ausgabe täuscht den Anschein einer Romanze vor), stattdessen werden sie dem Leser meist einfach "serviert". Für den Roman ist das ausreichend und bietet dem Leser die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Motive kennenzulernen.
    Da sind einerseits die "Engländer", die mit den Folgen der Französischen Revolution zu kämpfen haben. Sie sind alle mehr oder weniger gut ausgearbeitet, irgendwie mochte ich Jerry ja recht gern (auch wenn er seine Ehefrau alles andere als gut behandelt, aber ich fand seine Figur recht witzig und auch den Sinneswandel, den er im Laufe der Zeit vollzieht gut geschildert).
    Lucie Manette steht im Mittelpunkt, sie wird von einem ganzen Haufen Männer umsorgt und umschwärmt. Ihnen allen kommt sie mit viele Güte und Liebe entgegen.
    Ihr Vater, der Arzt und Schuhmacher ist von einer düsteren Vergangenheit geprägt, immer wieder scheint diese durch. Er würde, genauso wie alle anderen Männer, wahrscheinlich alles für Lucie tun.
    Sydney Carton schließlich gibt alles - sein Leben. Man merkt durchaus seine Verzweiflung über sein scheinbar sinnloses Dasein und wie er sich im Laufe der Zeit wandelt.
    Auch die Motive der Franzosen sind meist klar, ihre Lebensumstände werden auch hinreichend geschildert. Auf das bekannte (und fälschlicherweise) Marie Antoinette zugeschriebene "Wenn das Volk kein Brot hat, sollen sie doch Kuchen essen" warten wir vergeblich. Stattdessen soll das Volk gar mit Gras abgespeist werden - der arme Kerl in Dickens Werk, der das gesagt hat, wird daür glatt als einer der ersten geopfert. Schon das zeigt durchaus, wie hart das einfache Volk damals leben musste und macht auch die Ankläge Charles Darnays bis zu einem gewissen Grad verständlich.

    FAZIT:

    Dickens schafft hier ein Werk über die Französische Revolution. Wer leichte Lektüre für nebenbei erwartet, ist hier falsch, stattdessen lassen seine Beschreibungen durchaus ab und zu einen herben Beigeschmack zurück. Er überzeugt mit einer Fülle an Figuren, die alle ihre eigenen Motive haben. Allzu tief ausgearbeitet sind sie nicht, das ist angesichts der Tatsache, dass jeder einmal im Mittelpunkt stehen soll, auch gar nicht so stark möglich (es sei denn er hätte nochmal fünfhundert Seiten drangeklatscht - ob er dann allerdings, gerade auch in seiner Zeit - noch so viele Leser gefunden hätte, ist fraglich).
  22. Cover des Buches Eine Geschichte zweier Städte (ISBN: 9783730605875)
    Charles Dickens

    Eine Geschichte zweier Städte

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Elbe1092

    Einfach nur tragisch und so voller Leben . 

  23. Cover des Buches Verbotene Wege (ISBN: B002TUJVV8)
    Charlotte Link

    Verbotene Wege

     (89)
    Aktuelle Rezension von: MartinaM
    n diesem Buch geht es um das Schicksal zweier Mädchen, die zur Zeit der französischen Revolution behütet in England aufwachsen. Elizabeth Landale eine Waise aus Lousiana und ihre reiche Pflegeschwester Joanna Sheridy verleben gemeinsam ihre Kindheit und Jugend, bis bei der ersten Gelegenheit Elizabeth mit dem verarmten adligen John Carmody davonläuft. Die beiden Hauptfiguren sind seltsame Charaktere, wobei ich besonders die Handlungen von Elizabeth ziemlich an den Haaren herbeigezogen finde. Außerdem gibt es in der Story viele Ungereimtheiten die das Lesen dieses Buches eigentlich nur unter Ausschaltung mindestens einer Gehirnhälfte zulassen.
    Mir kam es so vor als habe C.L. hier unbedingt auf die sozialen Missstände des damaligen London/Englands hinweisen, sowie eine kleine Abhandlung über den Aufstieg Napoleons und die Grausamkeit der Kriege schreiben wollen. Die Romanhandlung ist da anscheinend nur notwendiges Beiwerk und vermutlich sind die Figuren daher so unglaubwürdig und abstrus.

    Schade, die anderen Bücher von Charlotte Link sind wesentlich besser
  24. Cover des Buches Ex (ISBN: 9783795115555)
    David Ambrose

    Ex

     (51)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf
    Gutes Buch, das angeblich auf einer wahren Begebenheit in Toronto beruht. An manchen Stellen zum Ende bekommt man Gänsehaut. Gleichzeitig versucht Ambrose eine Theorem zu erzeugen, in dem auch Aberglauben zulässig ist.

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