Bücher mit dem Tag "#frauenlesen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "#frauenlesen" gekennzeichnet haben.

218 Bücher

  1. Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)
    Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete

     (595)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln...

    Der Schreibstil: Ich bin vom Schreibstil einfach nur begeistert. Das Buch wird ruhig erzählt und es gibt kein überzogenes Drama. Zugleich ist das Buch mit so viel Humor gepackt, dass ich die ein oder andere Lachträne verdrückt habe.

    "... Hol deine Muschi raus. Ich bin zu bestürzt, um ihm zu erklären, dass seine Forderung anatomisch nicht umzusetzen ist." - Seite 41

    Gefühl: Von der Liebesgeschichte zwischen Tiffy und Leon bin ich einfach nur begeistert. Es ist süß wie die beiden sich durch kleine Briefchen näher kennenlernen, ohne sich zu sehen.

    Die Hauptfiguren: Tiffy ist eine Chaotin und Leon eher ruhig. Deshalb passen die zwei so perfekt zueinander.


    Endfazit: Das Buch ist wirklich lesenswert und ein absolutes Highlight. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen.

  2. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Heinrich

    Zélie Adebola ist eine Halbwaise. Sie lebt in Orisha, ein Land, in dem alle Bewohner mit magischen Fähigkeiten, die sogenannten „Maji“, getötet wurden. Ihre Nachfahren, die „Diviné“, deren Magie nicht erweckt ist, erfahren dort Unterdrückung, Hass und Verachtung. Zélie ist auch eine von ihnen und  durch einen Zufall kommen ihr Bruder Tzain und sie mit der Königstochter Amari und einer magischen Schriftrolle zusammen. Die drei sind bestimmt, die Magie wieder nach Orisha zu bringen doch Amaris Bruder, Prinz Inan, ist ihnen dicht auf den Fersen und versucht, das zu verhindern um seinen Vater stolz zu machen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

    Meinung
    Das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Dieses dunkle Gesicht und die wehenden weißen Haare, haben meine Neugier geweckt. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das Spannung und Emotion so gut zusammen spielen lässt, wie hier. Jede Figur in diesem Buch hat eine Emotion ausgelöst und mit jeder konnte ich mitfühlen. Zelie die Stark sein soll, ihren Willen nicht brechen lassen will und doch, ist sie ein Kind das eine unglaubliche Verantwortung bekommt und daran fast zerbricht. Wie oft wollte ich sie während dem Lesen in den Arm nehmen. Amari stellt sich gegen ihren Vater, den König, obwohl sie ein verängstigtes kleines Prinzesschen ist. Im Laufe der Zeit wird sie eine selbstbewusste junge Frau, die für ihr Volk kämpfen will. Sie hat glaube ich sogar die größte Veränderung in dem Buch gemacht. Ganz toller Charakter der hier geschaffen wurde.
    Inan ist total überfordert mit seiner Magie und dem Glauben für sein Vater und sein Land stark sein zu müssen. Er war mir trotz allem sehr sympathisch und hat einfach nur versucht, es allen recht zu machen, vorallem seinem Vater, der nichts mehr verachtet, als die Magie. Jede Figur war mir sympathisch und jede hat auf ihre Art, das Buch bereichert.
    Hier wurde eine tolle Welt erschaffen, die mehr ist wie in jeder anderen Fantasy Welt. Hier geht es auch um gesellschaftliche Themen wie, Ausbeutung, Diebstahl, Misshandlung, Vergewaltigung und Mord an einem ganzen Volk. Noch nie in einem Buch habe ich sooft mit den Tränen gekämpft wie hier. Es ging mir so nahe, weil alles hier drin so gegenwärtig ist. Es ist nichts was man sich ausgedacht hat, es sind Tatsachen, die wirklich in unserer Welt passiert.
    Auch die Mythologie der Afrikanischen Kultur kommt hier sehr zum Tragen und es ist einfach so erfrischend es zu lesen. Die Spannung ist allgegenwärtig und die Nerven sind bis zum Anschlag gespannt gewesen. Ich konnte kaum aufhören zu lesen.Der ganze Schreibstil ist einfach so leicht und auch wenn manche Wörter und auch Namen einem nur schwer über die Lippen kommen, war es trotzdem so einfach zu lesen und es war viel zu schnell vorbei.

    Fazit
    Dies ist definitiv mein Jahreshighlight und ich glaube es wird schwer, dies zu toppen. Die Autorin hat ganze Arbeit mit diesem Buch und die Tolle Welt geleistet. Ich würde immer wieder dorthin zurückkehren wollen.
    Ich kann gar nicht so viele Sterne vergeben, wie dieses Buch verdienen würde, es wäre einfach nicht genug.

  3. Cover des Buches Vicious - Das Böse in uns (ISBN: 9783596705030)
    V. E. Schwab

    Vicious - Das Böse in uns

     (354)
    Aktuelle Rezension von: GoldenLily777

    Liebe zum Bösen🖤👀


    Seid ehrlich... Ein wenig Bosheit bringt doch auch einfach Mal ein wenig Würze in Bücher😂 

    In Vicious geht es um 2 Wissenschaftsstudenten, die unsterblich werden wollen - indem sie sterben. Oder zumindest fast sterben. 

    Victor und Eli fehlt beiden ein Gewissen, dass wir in unserer Gesellschaft als "moralisch" ansehen würden.

    Ganz wichtig dabei: Es ist nicht zu plump böse, sondern man kann Vielschichtigkeit, Ursachen und Abstufungen erkennen oder ehrahnen, dadurch, dass man auch mehr Informationen über die Vergangenheit erhält.

    Das Buch hat sehr viele Zeitsprünge und man darf in verschiedenste Perspektiven schnuppern. Dennoch ist es nicht verwirrend! Der einzige Nachteil ist, dass man etwas Potential liegen lässt, mehr in die Tiefe zu gehen was den Aufbau der Charaktere und deren Beziehungen angeht. Das hat es mir auch schwerer gemacht mich ganz in die Charakter fallen zu lassen und von meiner Seite aus eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

    Nichts desto trotz finde ich den Trupp um Victor interessant gewählt, weil alle Mitglieder so verschieden sind und die Gruppe damit perfekt ergänzen. 

    Auch was den Fantasy-Aspekt angeht würde ich positiv mit einem erfrischenden Mix überrascht.

    Eine weitere Stärke des Buches war für mich thematisch auch ganz klar, das Zusammenspiel von Moral, Wissenschaft und Religion. Aber auch hier wäre in meinen Augen nicht mehr Potential gewesen, weil die Einblicke in die Beweggründe und Psyche noch nicht tief genug gehen. 

    Deshalb und wegen der fehlenden Bindung zu den Charakteren haben mir ein wenig die Gänsehautmomente gefehlt.

    Außerdem würden so ein paar eye-catcher was Zitate und Ausdrucksweise angeht noch mehr überzeugen, auch wenn sich das Buch flüssig liest.

    Viell icht darf man sich aber ja auch auf mehr in der Hinsicht in Band 2 freuen! Ich bina und jedem Fall gespannt.

  4. Cover des Buches Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss (ISBN: 9783737341868)
    Anna Benning

    Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Riuna

    Vortex - Der Tag an dem die Welt zerriss hat mich wirklich mitgerissen. Die Geschichte um Elaine, die eine Läuferin werden möchte, ist aus deren Perspektive geschrieben. Dadurch kann man als Leser sehr gut allen Gedankengänge, inkl. Ängsten, Zweifeln, v.a. aber ihrem Erstaunen folgen. Das Buch liest sich problemlos und sehr flüssig. Schnell möchte man mehr über Elaine und diese neuartige Welt erfahren. 

    Das Worldbuilding selbst ist große Klasse! Die Idee mit Element-vermischen Wesen und den Vortexen, um durch Raum (und Zeit) zu springen, ist eine großartige Mischung aus Fantasy und Sci-Fi. Die Autorin schafft es zusätzlich, eine gewisse Gesellschaftskritik einzubauen und den Leser zum Nachdenken anzuregen.

    Ich gebe als Fazit eine klare Leseempfehlung und habe kaum etwas zu kritisieren. Zu Beginn ist Elaine vielleicht etwas arg naiv und hat mich dadurch auch mal eine Zeit lang etwas genervt mit den Augen rollen lassen. Dennoch ist ihre Entwicklung glaubwürdig. Der Preis ist aufgrund des Hardcovers mit 17 Euro nicht gerade günstig. Ansonsten durchwegs ein großes Lob, für viele schöne und spannende Lesestunden! Ich freue mich auf Teil 2! 🌟🌟🌟🌟🌟

  5. Cover des Buches Der Sprung (ISBN: 9783257070743)
    Simone Lappert

    Der Sprung

     (236)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    Eine Frau steht auf einem Dach und droht herunterzuspringen. Diese zentrale Szene wird in Lapperts Roman zum Kristallisationspunkt, aus dem heraus eine ganze Reihe von Geschichten wächst.  Jede einzelne Geschichte könnte gut für sich alleine erzählt werden. Doch Lappert verknüpft sie geschickt zu einem großen Ganzen, zusammengehalten von einer zentralen Frage: wie viel Mut braucht es, sein Leben zu leben?

    Es macht Spaß zu verfolgen, wie Lappert die vielen einzelnen Fäden miteinander verwebt. Ihr präziser Stil verrät eine feine Beobachtungsgabe, die das eigentlich Wichtige im Alltäglichen aufspürt. Dass ihre Protagonisten „Leute wie du und ich“ sind, macht deren Schicksale so anrührend und nachvollziehbar. Große Leseempfehlung!


  6. Cover des Buches Queen of Air and Darkness (ISBN: 9783442314263)
    Cassandra Clare

    Queen of Air and Darkness

     (188)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Die Dunklen Mächte – Band 3

    Die Gemeinschaft der Schattenjäger steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Unversöhnlicher Hass erfüllt die einzelnen Gruppen, und auf den Stufen des Ratssaales ist unschuldiges Blut vergossen worden. Auch die Blackthorns haben einen schrecklichen Verlust erlitten, und in tiefer Trauer flieht die Familie nach Los Angeles. Nur Julian und Emma machen sich auf den Weg ins Feenreich. Trotz der Gefahren, die der Fluch ihrer verbotenen Liebe mit sich bringt, wollen sie dort das Schwarze Buch der Toten wiederbeschaffen. Stattdessen entdecken sie ein Geheimnis, so dunkel und gefährlich, dass es die gesamte Unterwelt zu vernichten droht...
    (Quelle: Klappentext – Goldmann-Verlag)


    „Überall war Blut: auf dem Podium, den Stufen, an den Wänden, auf dem Boden und an den schartigen Überresten des Engelsschwerts.“ – Seite 11, eBook


    ….mit diesem ersten Satz beginnt der finale Band der Reihe „Die Dunklen Mächte“ und setzt damit genau bei den dramatischen Geschehnissen an, mit denen der Vorgänger endete - jemand aus Julians Familie wurde getötet, Julian und seine Geschwister sind wie gelähmt über den Verlust. Hinzu kommt noch die gefährliche Liebe zwischen ihm und Emma, die aufgrund des Parabatai-Bundes einen schrecklichen Fluch auslösen kann.


    „Er konnte weder seinen Kummer in den Griff bekommen noch seine Gefühle für Emma. Sein ganzes Leben hatte sich darum gedreht, sich selbst fest im Griff zu haben und der Welt nur eine Maske zu zeigen – und jetzt hatte diese Maske Risse bekommen.“ – Seite 44/45, eBook


    Darüber hinaus bahnt sich ein Krieg an, der durch gefährliche Intrigen und Verschwörungen immer weiter angefacht wird – Schattenweltler und Schattenjäger steuern auf etwas Unaufhaltsames zu…
    Emma und Julian begeben sich unterdessen auf eine gefährliche Mission ins Feenreich – nichts ahnend, dass sich dort schon bald darauf die Ereignisse überschlagen und sie sich in einer Welt wieder finden, die ihnen Dunkles offenbart…


    „Annabell schenkte ihr ein seltsames, mattes Lächeln. In ihrem roten Kleid wirkte sie wie ein Blutstropfen, der in einer Phiole mit Wasser schwebte.“ – Seite 451, eBook


    Auf knapp über 1000 Seiten steuert die Trilogie auf ein großes Finale zu – hier geschieht nochmal einiges, es gibt viele interessante Schauplätze, u.a. auch in einer bisher unbekannten Parallelwelt. Es wird magisch, oft blutig und ziemlich überraschend. Zudem werden die letzten Geheimnisse einiger Charaktere enthüllt.
    Was mir sehr gut gefallen hat: Hier spielen auch einige Hauptfiguren aus den Chroniken der Unterwelt eine zentrale Rolle. Schon in den beiden Vorgängern tauchten u.a. Jace und Clary, Alec und der berühmte Hexenmeister Magnus Bane am Rande auf – hier sind sie noch mehr in der Geschichte eingebunden.
    Auch wenn es viele packende und abenteuerliche Abschnitte gibt, hat die Handlung zwischendurch einige Längen: Wie z.B. die sich immer wiederholende Gespräche von Emma und Julian um ihre Gefühle. Doch trotzdem bleibt „Queen of Air and Darkness“ ein spannendes Buch.

    Mein Fazit: Im finalen Band wird es nochmal abenteuerlich, packend, düster und magisch – letzte Geheimnisse werden enthüllt und die Handlung nicht dramatische Wendungen. Zwar gibt es zwischendurch immer mal wieder einige Längen, aber dennoch bleibt dieses Buch lesenswert – es gibt ein großes Finale, in dem es um alles geht. Spannend!

  7. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Imhalt:

    Seit Faye auf Island angekommen ist, geschehen merkwürde Dinge. Nicht zuletzt der Schwarm Glühwürmchen, der sie zu einer Lichtung geführt hat, auf dem ein uralter Baum steht, der der Eingang zur Elfenwelt sein soll. Doch dem Baum wurde sein Herz gestohlen, weshalb er am sterben ist. Faye versucht den Baum zu retten, doch das ist gar nicht so einfach, denn der impulsive und jähzornige Aron scheint ihr immer in die Quere zu kommen. Wenn Faye nur wüsste, worauf sie sich hier eingelassen hat...

    Meinung:

    Dieses Buch strotzt nur so vor magischen Wesen und vor Magie. Und die wundervollen Beschreibungen, dieses beeindruckenden  Landes, führen dem Leser vor Augen, was es doch für atemberaubende Orte auf dieser Welt gibt. 

    Katharina Herzog hat ein großartiges Jugendbuch geschrieben, das die Fantasie anregt und einem eine Welt vor Augen führt, die großartiger nicht sein kann. 

    Der Schreibstil ist locker und leicht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Auf jeder Seite, scheint etwas neues magisches zu stecken und ich konnte das Buch vor lauter Neugierde, was denn nun als nächstes passiert, kaum aus der Hand legen.

    Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und jeder einzelne von ihnen hat seinen ganz eigenen Charme.

    Faye wirkte zwar für mich auf den ersten Blick, ein bisschen naiv und verzogen, doch sie macht im Laufe der Geschichte einen Wandel durch und ich habe sie immer mehr ins Herz geschlossen.

    Die Geschichte bringt nicht nur magische Wesen mit sich, sondern sorgt auch durchaus für spannende Momente, die immer wieder dafür sorgen, daß man das Buch einfach nicht aus der Hand legen mag.

    Ein tolles Fantasieabenteuer, vor einer magischen Kulisse. Und ich denke, wäre ich in Island, ich würde auch an all das glauben. 

  8. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783827013842)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (659)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Ich habe tatsächlich im letzten Jahr mich an dem Roman Der Report der Magd versucht. Zu meiner Schande konnte es mich jedoch nicht abholen und ich brach das Buch nach ca. der Hälfte ab. Das wurmte mich, wo der Roman doch so gelobt und als literarische Größe angepriesen wurde. Als ich dann in der Bibliothek die Graphic Novel entdeckte wollte ich es nochmal mit dem Stoff versuchen und siehe da, es hat gefunkt.

    Ein zugänglicheres Medium
    Was mich beim Lesen des Romans am meisten gestört hatte, war die Zähigkeit mancher Passagen. Es kam nicht selten vor, dass seitenlang nichts passierte und man als Leser stattdessen Desfreds ewig langen inneren Monologen “lauschte”. Da diese sich in ihren Gedanken des öfters wiederholte, waren diese Monologe für mich nach einiger Zeit eher ermüdend, als interessant.
    Die Graphic Novel hingegen ist da deutlich gestraffter. Der Band umfasst den gesamten Roman, klar, dass es da Kürzungen gibt, dennoch kann man nicht sagen, dass wirklich was verloren ging, denn die Art und Weise, wie der Roman als Comic adaptiert wurde, ist wirklich sehr gut gemacht. Alle wichtigen Handlungselemente und Szenen sind da und auch die Hintergründe zu Entstehung von Gilead werden erläutert, sodass auch Leser, die den Roman nicht kennen, problemlos der Novel folgen können.

    Zudem gelingt es Reneé Nault ganz hervorragend mit ihren Zeichnungen zu erzählen. Was Atwood auf mehreren Seiten wortgewaltig ausdrückt, gelingt es Rault in ihren Bildern auszudrücken. Sie braucht gar nicht so viele Sprechblasen und Textboxen, da viele ihrer Zeichnungen selbst erzählend sind. Ebenso gut eingefangen ist auch die Atmosphäre des Romans. Rault benutzt für die verschiedenen Zeitebenen unterschiedliche Farbgestaltungen. So ist die Vergangenheit, vor der Entstehung Gileads in sanften frohen Farben gestaltet, während die Gegenwart in Gilead grau und trist ist, nur durchbrochen von den grellen Farben, die die Frauen in ihre Rollen zwingen. Besonders das Rot der Mägde sticht immer wieder heraus, wirkt dabei aber nicht fröhlich, sondern eher anklagend und bedrohlich, wie Blut.

    Alles in allem empfindet man beim Lesen der Graphic Novel ähnliche Gefühle, wie beim Lesen des Romans: Bedrückung, Wut, das Gefühl der Ungerechtigkeit, der Leere und der Ohnmacht. AN manchen Stellen ist die Graphic Novel fast sogar noch eindringlicher, als der Roman, wenn visualisiert wird, was im Roman nur angedeutet wurde.

    Fazit:

    Wer, wie ich, mit dem Roman nicht ganz warm wurde, sollte unbedingt zu dieser Graphic Novel Adaption greifen, denn Desfreds Geschichte ist eine, die erzählt werden muss! Sie ist bedrückend und beklemmend, weil sie erschreckend real ist, diese Botschaft transportiert auch diese Adaption sehr ausdrücklich. Der Roman wird hier auf exzellente Weise in ein neues Medium übertragen und durch dieses ergänzt, ohne seine Atmosphäre und seinen Kern zu verlieren. Ich kann die Graphic Novel daher ohne Bedenken sowohl an Kenner des Romans, als auch an Neueinsteiger in Desfreds Geschichte uneingeschränkt empfehlen.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner


  9. Cover des Buches Stolen 1: Verwoben in Liebe (ISBN: 9783522506595)
    Emily Bold

    Stolen 1: Verwoben in Liebe

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Jani_na

    Sehr gutes Buch! 

  10. Cover des Buches Im Freibad (ISBN: 9783548290416)
    Libby Page

    Im Freibad

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Birdria

    Inhalt:
    Das Buch handelt von der Freundschaft zweier Frauen und ihren jeweiligen Lebensgeschichten. Das Freibad ist dabei ein zentraler Handlungsort.

    Meine Meinung:
    Ich mochte "Im Freibad" sehr gerne. Der Schreibstil von Libby Page ist sehr atmosphärisch. Während des Lesens hatte ich den typischen Chlorgeruch von Schwimmbädern in der Nase und hing ab und zu Gedanken an meine eigenen Erinnerungen an das Schwimmbad nach. Insgesamt gab es im Buch jedoch auch einige Längen, in welchen ich das Gefühl hatte, dass die Handlung nicht vorwärts geht.
    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen geschrieben. Besonders gefallen haben mir die Abschnitte über Rosemarys Leben. In diesen Abschnitten hat sich bei mir ein Gefühl von Nostalgie eingestellt und die ein oder andere Stelle hat mich sogar zu Tränen geführt. Unvergessen bleibt für mich auf jeden Fall die Szene des nächtlichen Schwimmbadeinbruchs.
    Mit Kate habe ich anfangs etwas Zeit zum warm werden gebraucht. Ich habe es nicht geschafft, eine wirkliche Nähe zu ihrem Charakter aufzubauen. Die Liebesgeschichte war allerdings sehr bezaubernd. Sie hätte sehr gerne noch etwas mehr Raum in der Geschichte einnehmen dürfen.

    Fazit:
    Ein wunderbares Sommerbuch-Wohlfühlbuch. Die Freundschaft zwischen den beiden Frauen ist herzermärmend und wunderschön zu lesen.

  11. Cover des Buches Vengeful - Die Rache ist mein (ISBN: 9783596705023)
    V. E. Schwab

    Vengeful - Die Rache ist mein

     (154)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    Wenn ich viereinhalb Sterne geben würde, dann würde ich das tun, denn mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist etwas schwächer als das Erste, aber das bedeutet auf keinen Fall, dass es nicht lesenswert ist. Ich glaube, es liegt daran, dass der Fokus nicht mehr komplett auf Eli und Victor liegt. Mit Marcella kommt ein neuer Charakter hinzu. Ich finde sie in Ordnung, aber meine Lieblingsfigur ist sie nicht. Viel spannender ist immer noch der Konflikt zwischen Eli und Victor. In diesem Teil wird auch Elis Hintergrundgeschichte mehr beleuchtet, was ich sehr interessant finde. 

    Alles in allem eine gelungene Fortsetzung.

  12. Cover des Buches Der Untergang der Könige (ISBN: 9783608963410)
    Jenn Lyons

    Der Untergang der Könige

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Nadja_Kosney

    Vor diesem Wälzer habe ich mich eine Weile gedrückt, da ich eigentlich kein so großer Fan von dicken Büchern bin. Jetzt habe ich endlich zu diesem Meisterwerk gegriffen und bin total begeisert!

    Zugegeben, die Welt ist sehr komplex. Vor allem die Verwandtschaftsgrade einiger Charaktere werden zunehmend verwirrender. Aber wenn man sich erstmal auf die Geschichte, die Welt und die ganzen Charaktere einlässt, kann man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Die Geschichte beginnt mit Khirin, der von einem Ungeheuer bewacht wird. Wenn man so will, könnte man meinen, dass die Geschichte eigentlich am Ende beginnt. Denn Khirin fängt an seine Geschichte zu erzählen, was er alles erlebt hat, wen er getroffen hat, wer er eigentlich ist und wie er in diese missliche Lage geraten ist. Zeitweise wird das Buch so aus 3 verschiedenen Zeitebenen erzählt. Ich weiß, dass sich das zunächst sehr verwirrend anhört, aber wenn man das Buch dann selbst liest kommt man gut damit klar. 

    Die Welt und die Magie, sowie die verschiedenen Völker und Religionen sind sehr interessant aufgebaut. Die Story beginnt spannend und die Autorin hält die Spannung im Verlauf aufrecht und steigert sie sogar bis zum Ende noch. Das Buch endet mit unerwarteten Wendungen und einem Cliffhanger, der Lust auf mehr macht.

    Khirin und die restlichen Charaktere (auch die Bösen) fand ich sehr interessant und vielschichtig und man konnte gut mitfiebern. Mir hat es auch gefallen, dass Khirin trotz seines Alters, sehr reif und clever ist. Ab und zu ist er vielleicht etwas ungestüm und temperamentvoll, aber meist geht er mit Bedacht vor. Auch die Chemie zwischen ihm und Teraeth hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, man sieht noch mehr von einigen Charakteren und auch von der riesigen Welt, die die Autorin erschaffen hat.

    Fazit:

    Der Untergang der Könige ist ein epischer  und komplexer Auftakt einer mehrbändigen Fantasyreihe und ich kann sie nur empfehlen. Ich werde mir bald den nächsten Band holen und hoffentlich genauso verschlingen, wie dieses Buch.

  13. Cover des Buches Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen (ISBN: 9783473401833)
    Claudia Siegmann

    Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen

     (173)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Stellt euch vor: ihr lebt euer ganz normales Leben, seit knapp über 16 und bereitet euch auf den nächsten Englischtest vor. Und dann will euch jemand weißmachen die allseits bekannten Märchenfiguren gab es wirklich und deren Nachfahren leben immer noch und du bist eine davon!

    Der Schreibstil ist sehr mitreißend und flüssig, man könnte - mit genug Zeit - das ganze Buch in einem Rutsch lesen. Es weißt keine Längen auf.
    Hier und da lässt sich das Kommende, oder zumindest ein Teil davon vorausahnen. Dennoch gibt es trotz dieser Vermutungen noch genug Wendungen und kleine Überraschungen. Damit auch ein "dacht ichs mir doch" nicht zu langweilig bzw siegessicher ist.

  14. Cover des Buches Spinster Girls – Was ist schon normal? (ISBN: 9783423717977)
    Holly Bourne

    Spinster Girls – Was ist schon normal?

     (166)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Spinster Girls“ ist weit weg von dem normalen Jugendbuch. Aber „was ist schon normal“ ist der passende Titel zum Buch. Denn was ist es denn? Die 16-jährige Evie weiß von sich, dass sie es nicht ist. Denn bei ihr wurde eine generalisierte Angststörung und eine Zwangsstörung diagnostiziert. Diese sind so weit vorrangeschritten, dass sie zeitweise in der geschlossenen Anstalt verbracht hat.

    So verlässt sie diese nach langer Zeit, ist recht dünn geworden und schafft es mit ihrer Therapeutin langsam wieder Fuß zu fassen. Die neue Schule ist ein neuer Start, da kaum jemand dort von der Diagnose weiß. So auch nicht die Mädchen Lottie und Amber welche sie auf einer Party kennen lernt.

    Beide haben ebenfalls mit ihren Geistern zu kämpfen. Amber die groß, schlank und rothaarig ist findet keinen Jungen der sich an sie ran traut. Daher ist ihr Selbstbewusstsein stark angeknackst. Auch die Probleme zu Hause spielen da mit rein. Lottie springt mit jedem Jungen ins Bett, bei dem sie das Gefühl hat mehr für diesen zu empfinden, um dann wieder fallen gelassen zu werden. Sie möchte einfach nur geliebt werden und das Gefühl erhalten wertvoll zu sein.

    So beginnt für Evie die Zeit gut. Sie lernt einen Jungen kennen, geht mit diesen aus. Es geht schief. Sie lernt die Mädels kennen und lernt den nächsten kennen. Die Tabletten werden weniger und sie fühlt sich befreiter. Doch dann verläuft nicht alles wie es soll und sie versucht zwanghaft normal zu sein. Die Mädels sollen ihren Krieg in ihrem Kopf nicht mitbekommen und so kommen die Ängste und Zwänge wieder.

    Wir begleiten Evie zu ihren Terminen bei der Therapeutin, lesen in ihrem Genesungstagebuch mit, welches ihr eine Leitlinie geben soll. Wir erlenen ihre Up and Downs. Ihre Fortschritte und ihre Misserfolge. Wir erleben wie kompliziert und extrem vielschichtig ihre Erkrankungen sind und wie sehr diese sie und ihr direktes Umfeld beeinflussen.

    Viele Rezensenten verstehen nicht, dass sie Ekel vor Dreck empfindet, vor Umarmungen, aber das Küssen ihr kein Problem bereitet. Leute es ist eine psychische Erkrankung – keine mathematische Lösung mit nur einer Gleichung wo immer nur ein Ergebnis richtig sein kann. Sie empfindet Freude, Verliebtsein, sie vergisst in diesem Augenblick alles um sich herum, also warum soll sie sich ekeln? Auch sie hat Hormone in sich, sie empfindet Freude. Viele sollten sich gerade nach diesem Buch mal hinsetzen und sich mit der Thematik stärker befassen.

    Ich für meine 30+ fand dieses Buch wirklich gut. Es ist ein Jugendbuch, aber mit einer Thematik die man auch im Erwachsenenalter erleben kann. Seis selbst oder bei anderen. Die Hilfe durch Familie, Freunde und Therapeuten sind so wichtig und die Erkrankungen werden in meinen Augen sehr gut dargestellt.

    Die Geschichte ist trotz der schweren und vielleicht sogar belastenden Thematik sehr locker und leicht geschrieben. Die Mädels haben Humor und als Leser muss man schonmal hier und da grinsen. Einmal musste ich sogar laut lachen (gut das ich gerade nicht in der Bahn gelesen habe). Aber es ist lohnenswert und es hat Spaß gemacht es zu lesen.

    Ich empfehle daher dieses Buch und werde auch die Folgebücher noch lesen. Wenn auch nicht direkt, aber die Charaktere und die Umsetzung der Thematik sind es auf jeden Fall wert.

  15. Cover des Buches Das flüssige Land (ISBN: 9783608964363)
    Raphaela Edelbauer

    Das flüssige Land

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Durch einen Anruf der Polizei erfährt die Wiener Physikerin Ruth Schwarz, dass ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Ein Schock für die ohnehin emotional angeschlagene Frau, die schon seit Jahren an ihrer Habilitation schreibt und nur noch mit Hilfe von Psychopharmaka funktioniert. Um die Beerdigung zu regeln will sie nun den Geburtsort ihrer Eltern, Groß-Einland, aufsuchen, da diese einst den Wunsch geäußert hatten, dort begraben zu werden. Doch Groß-Einland ist nicht leicht zu finden, es ist in keiner Landkarte verzeichnet und auch das Navi zeigt den Ort nicht an. Als Ruth nach tagelanger Irrfahrt endlich dort eintrifft, ist ihr Auto nur noch Schrott. Sie muss sich deshalb auf einen längeren Aufenthalt in dieser seltsamen Stadt einstellen, wo früher Bergbau betrieben und nach Bodenschätzen gesucht wurde und die unterirdisch von einem Geflecht aus Stollen und Minen durchzogen ist. Unter der Mitte des Ortes liegt ein riesiger Hohlraum, das Loch genannt, das die Statik der Häuser beeinflusst, Risse in den Wänden verursacht und für die Schieflage des Kirchturms verantwortlich ist. Nach und nach wird wohl alles in seinem Abgrund versinken wenn nicht ein Mittel gefunden wird, um die Gefahr aufzuhalten …  

    Raphaela Edelbauer wurde 1990 in Wien geboren, wo sie auch heute lebt. Sie studierte Sprachkunst und Philosophie, war als Mitarbeiterin für die Niederösterreichischen Nachrichten tätig, schrieb Auftragsarbeiten und veröffentlichte in Literaturmagazinen. 2017 war sie Stipendiatin des Deutschen Literaturfonds für ihr Manuskript zu ihrem Roman „Das flüssige Land“ und wurde 2018 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2019 gelangte „Das flüssige Land“ auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis und war zwei Monate auf Platz drei der ORF-Bestenliste. 

    Die nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs, das kollektive Verdrängen der Gräueltaten, Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, Auswirkungen von Medikamentenmissbrauch, Liebe zur Heimat und zur Natur, sowie Ignoranz und Gleichgültigkeit vor drohender Katastrophe sind einige der brisanten Themen, die Raphaela Edelbauer in diesem Roman zwischen Realität und Phantasie, zwischen Abenteuer und Wahnvorstellung, aufgreift. Dabei entsteht von Anfang an ein Sog, vergleichbar mit dem Sog des alles beherrschenden Loches, der den Leser förmlich ins Buch hinein zieht. Man beginnt zu lesen, kann nicht mehr aufhören und will wissen, wie es weiter geht. 

    Der Schreibstil der Autorin ist anfangs gewöhnungsbedürftig und durch die manchmal komplizierte Ausdrucksweise und neuen Wortschöpfungen etwas anstrengend zu lesen. Zahlreiche Metaphern, unverhoffte Wendungen zwischen Poesie und skurrilem Humor und gut versteckte Andeutungen erfordern Konzentration und Aufmerksamkeit und regen zum Nachdenken an. Sie zeichnet ein atmosphärisch dichtes Bild vom Leben der Menschen in dieser seltsamen Stadt und besonders von Ruth als Ich-Erzählerin, die durch ihre Medikamentenabhängigkeit ihr Gefühl für Zeit und Raum immer mehr zu verlieren scheint. Auch die anderen Charaktere wirken sehr realistisch und passen stimmig in die manchmal alptraumhafte Handlung.

    Fazit: Eine Geschichte auf die man sich einlassen muss, dann erschließt sich dem Leser eine herrliche Parodie auf unsere Gesellschaft – aberwitzig und phantastisch.  

  16. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:

    Ich finde es einfach total schön und ansprechend. 😍

     

    Meinung:

    Die Autorin P.M. Freestone hat einen besonderen und einzigartigen Schreibstil, welcher mich schnell verzaubern konnte.

    Die Autorin hat es geschafft, die Einzigartigkeit von Düften so zu beschreiben, wie ich es mir zuvor nicht hätte vorstellen können. 

     

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich total gespannt auf die Welt, gespannt darauf, was eine Dufthüterin ist und vor allem gespannt auf das Rätsel, welches Rakel und Ash lösen müssen. 

    Ihr merkt ich hatte richtig Lust auf diese Geschichte. 

    Generell finde ich es vollkommen okay, wenn der Klappentext vorgreift, ich denke, es ist zumeist sogar nötig. 

    Allerdings finde ich auch, dass es hier einfach ein wenig zu weit ist. 

    Zu Beginn lernen wir ein klein wenig die Welt von Aramtesch kennen, wobei ich hier ein klein wenig zu kämpfen zu hatte. 

    Es kommen so viele unbekannte Begriffe, Hierachieordnungen und Ähnliches vor, dass ich zunächst etwas irritiert war, denn die Beschreibungen zu jenen fehlen fast vollends.

     

    Das Setting in dieser Geschichte fand ich richtig, richtig cool.

    Wir bereisen unterschiedliche Orte mit verschieden Wetterverhältnissen und einzigartigen Faunen. 

    Wie auch bei uns herrschen an den unterschiedlichsten Teilen der Welt andere Regeln und Sitten.

    Auch wenn es sich hier um ein Kaiserreich handelt, sind die Unterschiede deutlich erkennbar.

    Der Weltenaufbau hat mich total fasziniert. 

     Leider fehlte es mir hier häufig an detaillierten Beschreibungen, ja es gab welche doch für meinen Geschmack deutlich zu wenig. 

    Auch hat mir hier auf jeden Fall eine Karte gefehlt. 

     

    Die einzelnen Charaktere haben mir gut gefallen, sie haben tiefe und konnten mich mit ihren eigenen Persönlichkeiten und Macken überzeugen.

     

    Generell fand ich die Geschichte sehr spannend hier und da wurde es mal etwas langatmig, dennoch wollte ich immer wissen, wie es weiter geht.

     

    Fazit:

    P.M. Freestone hat mit Shadowscent (1): Die Blume der Finsternis auf jeden Fall eine faszinierende und zum Teil atemberaubende Welt erschaffen. 

    Die Grundidee diese Geschichte fand ich extrem gut.

    Auch wenn einige Passagen etwas langatmig waren, wollte ich immerzu wissen, wie es weiter geht. 

    Die vielschichtigen Charaktere konnten mich begeistern und haben mich auch an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht. 

    Mir fehlte es an vielen Stellen leider an Beschreibungen, sodass sich einigen für mich einfach nicht ganz rund angefühlt hat. 

    Auch an Erklärungen für viele wirklich spezielle Bezeichnungen mangelte es, sodass ich mit manchen Begriffen wirklich sehr lange leider nichts anfangen konnte. 

    Eine Karte in Büchern finde ich generell kein muss, wäre hier jedoch auf jeden Fall hilfreich gewesen.

    Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie diese Geschichte endet und freue mich deshalb auf die Fortsetzung.

  17. Cover des Buches Hex Files - Hexen gibt es doch (ISBN: B084CYJLK9)
    Helen Harper

    Hex Files - Hexen gibt es doch

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Ivy ist eine Hexe. Wegen fälschlicher Beschuldigungen wurde sie aus dem Hexenorden geworfen und verdient ihr Geld nun mit Taxifahren. Den Rest der Zeit verbringt sie auf der Couch. Aufgrund eines Missverständnisses wird sie jedoch mit einem Zauber an Adeptus Exemptus Raphael Winter gebunden, den bekannten und geachteten Ermittler bei Diebstählen und Mitglied im Hexenorden. Sie muss nun mit ihm zusammenarbeiten und darf sich nur wenige Meter von ihm entfernen. Ein Diebstahl hält den Orden auf Trapp, den die beiden gemeinsam aufklären müssen. Zwei Welten prallen aufeinander. Und doch merken die beiden schnell, dass die gemeinsame Arbeit vielleicht doch nicht so schrecklich ist, wie befürchtet. 

    Was sich nach einer relativ simplen (Liebes-)Geschichte anhört, entpuppt sich als originelles und spannendes Buch, das mit so einigen Klischees bricht und es schafft Humor und Spannung großartig unter einen Hut zu bringen. 

    Allerdings fällt der Anfang ein bisschen schwer, denn man wird in die Gedankenwelt von Ivy Wild katapultiert, die oftmals etwas übertrieben wirkt. Zum Beispiel erscheinen der Wert, den sie bewusst auf Faulheit legt, und die wiederholende Betonung, dass sie faul ist und ihr das gefällt, etwas gezwungen, doch man gewöhnt sich schnell daran und kann sie als unkonventionelle Protagonistin lieb gewinnen. Ihre Art zu denken und zu erzählen unterscheidet sich deutlich von der anderer YA-Roman-Heldinnen, was wirklich erfrischend ist. 

    Natürlich gibt es in diesem Buch auch wieder einen (gut aussehenden) Helden. Obwohl hier das Klischee des durchtrainierten, sexy männlichen Mannes bedient wird, ist auch das der einzige Kritikpunkt an Raphael Winter. Ansonsten ist auch er seine eigenen Persönlichkeit und muss nicht immer die Lage retten. 

    Gemeinsam ist den beiden, dass sie des öfteren anders handeln, als man das als Leser von ihnen erwarten würde. 

    Ähnlich ist das auch mit der Handlung. Insgesamt wird hier nicht mehr als ein interessanter Krimi erzählt, doch die magischen Elemente, der Humor und das ungewöhnliche Ermittler-Duo machen ihn zu etwas Besonderem. Vor allem die Magie und die Hexen bekommen einen neuen Anstrich. Zum einen ist die Existenz von Hexen allgemein bekannt, zum anderen wird die Magie nicht mithilfe von Zauberstäben ausgeführt. 

    Dieses Buch überrascht auf verschiedenen Ebenen und unterhält auf mindestens genauso vielen. Erfrischende Charaktere, das Spiel und auch der wiederholte Bruch mit Klischees, die Handlung und der Humor machen aus "Hex files" einen lesenswerten Roman. Die Geschichte ist übrigens mit dem ersten Band mehr oder weniger abgeschlossen, was es umso interessanter macht, die Fortsetzungen zu lesen und ein weiteres Mal zeigt, das YA-Romane auch anders gehen. 

  18. Cover des Buches Für immer vielleicht (ISBN: 9783596297160)
    Cecelia Ahern

    Für immer vielleicht

     (2.813)
    Aktuelle Rezension von: Vielleichtlieberbuecher

    Für immer vielleicht erzählt die Geschichte von Rosie und Alex, gemeinsam aber auch getrennt, über viele Jahre. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Familie und den ganz normalen Wahnsinn des Lebens.
    Besonders spannend an dem Buch fand ich den Schreibstil. Bis auf den Epilog ist das Buch komplett in Briefen, Emails und Chatnachrichten verfasst. Cecilia Ahern hat wundervolle Arbeit geleistet den unterschiedlichen Charakeren ihr eigenen Stimmen zu geben und obwohl man die Story nur aus Textschnipseln erfährt und sich einiges selbst zusammenreimen muss, ist die Geschichte trotzdem vollständig und man hat nicht das Gefühl, dass etwas fehlt.
    Mit der Protagonistin Rosie kann ich mich sehr gut identifizieren, man erlebt ihre Probleme mit ihr und auch wie sie Lösungen für diese findet, man freut sich mit ihr und leidet genauso mit ihr. Siehst ein Charakter mit Macken und Fehlern, aber trotzdem so herrlich sympathisch und dadurch, dass man mit ihr durch die unterschiedlichen Lebensphasen geht hat man das Gefühl sie wirklich zu kennen. Auch die anderen Charaktere sind so gestaltet, dass man die Handlungen mitfühlt und die Charaktere nur mögen kann. Die Beziehungen der Charaktere sind toll ausgebaut und der Fokus liegt nicht nur auf derLiebesgeschichte sonder auch auf anderen zwischenmenschlichen Beziehungen.
    Auch wenn der Hauptplot des Buches die Beziehung zwischen Rosie und Alex ist geht es in Für immer vielleicht um so viel mehr. Rosie lernt damit umzugehen, dass ihr Leben nicht so verläuft wie sie es sich vorgestellt hat und auch wenn es ihr zunächst schwer fällt die Veränderungen in ihrem Leben zu akzeptieren entwickelt sie neue Träume und erreicht ihre Ziele, wenn auch etwas anders als ursprünglich geplant.
    Für mich ist Für immer vielleicht ein absolutes Wohlfühlbuch und ein All time Favorite!

  19. Cover des Buches Madame Piaf und das Lied der Liebe (ISBN: 9783746634814)
    Michelle Marly

    Madame Piaf und das Lied der Liebe

     (117)
    Aktuelle Rezension von: JackieBrown

    Ein weiterer Teil der Reihe Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe 💪👭🎶❤ geschrieben von der wunderbaren Michelle Marly handelt von Édith Piaf 🐦, wie sie Yves Montand kennen und lieben lernt und ihm schließlich ihr Lied "la vie en rose" widmet.
    Ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben von Édith Piaf wird beleuchtet und mit viel Hintergrundwissen erzählerisch aufbereitet.
    Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl Madame Piaf 🐦 sitz direkt neben mir beim Lesen und summt 🎙 ihr Lied, mal lauter und mal leiser. So, wie wohl auch in ihrem echten Leben.

    Einen Stern Abzug gibt es, da ich persönlich finde, dass die Geschichte zwischendurch hängt. Hier wird zu viel über den Perfektionismus von Madame Piaf geschrieben und die Handlung gerät etwas ins stocken. 

    Ist eigentlich noch jemandem aufgefallen, dass Michelle Marly den Ausdruck "...bringt in mir eine Saite zum klingen..." sehr mag??? Dieser Satz kommt in allen ihren Romanen dieser reihe mehrfach vor. Das aber nur am Rande...

  20. Cover des Buches A Good Girl’s Guide to Murder (ISBN: 9783846600870)
    Holly Jackson

    A Good Girl’s Guide to Murder

     (116)
    Aktuelle Rezension von: DaemmerungderNacht25

    Der One-Verlag richtet seine Bücher an junge Erwachsene, die zwischen Jugendliteratur und Belletristik lesen wollen. Genau so würde ich auch dieses Buch einsortieren: Für Jugendliche, aber auch junge Erwachsene.

    Was hier für mich raussticht, ist, dass jede Theorie, die ich während des Lesens im Kopf hatte, auch die Protagonistin Pip sofort hatte, weil sie einfach in jede Richtung dachte und keinen als Verdächtigen ausschließen wollte. In anderen Krimis oder Thrillern stört es mich nämlich meist, dass der Protagonist Personen hat, denen er vertraut, und es dann genau diese sind, die am Ende die Gefahr darstellen und für einen Plottwist sorgen (auf Dauer sehr ermüdend, wenn der Leser genau damit rechnet).

    Pip ist sympathisch, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Auch alle anderen Charaktere fand ich sehr authentisch. Mir hat es sehr gefallen, dass das Thema Rassismus auch etwas im Buch aufgegriffen wird; gerade, weil das nicht das Hauptthema der Geschichte war, aber Rassismus eben in unserer Welt nicht nur "immer mal wieder aufkommt und Debatten auslöst", sondern vor allem leise, konstant existiert, und erst dieser Umstand die ganz schlimmen Taten und DIskriminierungen ermöglicht. Dieser Alltagsrassismus, für den weißen Menschen immer noch das Bewusstsein fehlt, wird hier gut dargestellt.

    Der Schreibstil und auch der Aufbau des Buches empfinde ich als sehr angennehm. Die Kapitel wechseln zwischen dem personalen Erzähler und den Protokollen von Pip, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind. Insbesondere ist es für mich hilfreich gewesen, dass regelmäßig die "Verdächtigen-Liste" am Ende des Protokolls stand, so dass ich als Leser nicht den Überblick über die Personen und Verknüpfungen verlieren konnte.

    Einzig und allein eine Szene im Buch hat mich dann doch gestört - nämlich, dass Pip sich gegen Ende als Märtyrer aufspielt und obwohl eine gewisse Person ihr etwas sehr schlimmes angetan hat, Pip sich dieser Person verständnisvoll gibt und sie fliehen lassen will. Das fand ich völlig absurd; niemals würde ich an ihrer Stelle diese Person entkommen lassen wollen nach dem, was sie getan hat; ich habe mich furchtbar darüber aufgeregt.

    Insgesamt aber ein sehr spannendes Buch mit einer starken Protagonistin und eines noch besseren Appells am Schluss.

  21. Cover des Buches Das Lied des Achill (ISBN: 9783961610822)
    Madeline Miller

    Das Lied des Achill

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Marilix

    Zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, finden in ihren Kindheitsjahren zusammen. Patroklos, Sohn des Königs Menoitios, und Achill, Sohn des Königs Peleus und der Göttin Thetis. 

    Als Junge wird Patroklos von seinem Vater verbannt und kommt auf den Hof des Königs Peleus. Dort lernt er bald darauf seinen Sohn Achill kennen und die beiden werden unzertrennlich. Schon früh prophezeiten die Götter, dass Achill kein normaler Junge ist, sondern als bester Krieger, den es je gegeben hat, in die Geschichte eingehen wird. 

    Ihre innige Freundschaft wird hart auf die Probe gestellt, als beide in den trojanischen Krieg ziehen, um Prinzessin Helena zu retten. 


    Meinung: 

    Vermutlich habe ich noch nie ein 400seitiges Buch auf so kurze Zeit gelesen. Faszinierend, wie bekannte griechische Herrscher beschrieben werden und im Buch nur zu fast nebensächlichen Charakteren werden. Von vorne bis hinten stimmig und schön zu lesen. Zurecht ein New York Times Bestseller. 

  22. Cover des Buches Sprache und Sein (ISBN: 9783446265950)
    Kübra Gümüsay

    Sprache und Sein

     (65)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Ich bin der Autorin dankbar für die erneute Sensibilisierung auf die Thematik und anerkenne die Herausforderungen der Autorin, welche sich erlebt hat und noch immer erlebt.

    Am Anfang beschreibt Kübra Gümüsay eine Szene am Meer um ein türkisches Wort zu erklären, für das es keine deutsche Übersetzung gibt. An diesem Beispiel wird deutlich, wie Sprache unsere Wahrnehmung verändert. Dieser Einstieg hat mich berührt und neugierig gemacht. Aber leider hat die Autorin diesen eingeschlagenen Pfad danach verlassen.

    Der Titel "Sprache und Sein" ist aber irreführend. Das Buch erzählt mehrheitlich von rassistischen Alltagserfahrungen in Deutschland. Diese Situation kann ich als Schweizerin nicht beurteilen und es fehlen mir wissenschaftliche Erklärungsansätze, die ihre Aussagen untermauern. Ich weiss nicht, ob ich dem Text wirklich trauen kann.

    Die Autorin ist der Meinung man solle die Kategorisierungen vergessen ich hatte beim Lesen mehrmals das Gefühl, dass sie selber auch nicht davon befreit ist.


  23. Cover des Buches An Nachteule von Sternhai (ISBN: 9783446264328)
    Holly Goldberg Sloan

    An Nachteule von Sternhai

     (129)
    Aktuelle Rezension von: DaisiesDaffodilsAndOtherLetters

    Liebe Daisy, 

    heute melde ich mich zu einem der großartigsten Jugendbücher für 10–12-jährige, das ich jemals gelesen habe: An Nachteule von Sternhai (Orig. To Night Owl, From Dogfish) von Holly Goldberg Sloan und Meg Wolitzer, dessen deutsche Übersetzung von Sophie Zeitz 2019 im Hanser Verlag erschienen ist. 

    Um etwas auszuholen: Ich weiß nicht, ob du Gut Gegen Nordwind von Daniel Glattauer kennst, aber ich habe es vor Jahren gelesen und mich in den Stil verliebt, einen Roman durch E-Mails zu erzählen. Genauso ist An Nachteule von Sternenhai aufgebaut. Durch verschiedene E-Mails, Briefe und Textnachrichten entfaltet sich die Geschichte von den beiden zwölfjährigen Avery und Bett. Doch was bringt diese beiden Mädchen, die an verschiedenen Enden der U.S.A. leben und unterschiedlicher nicht sein könnten, eigentlich zusammen? Ihre Väter. Bis dato alleinerziehend, haben sie sich bei ihrem ersten Treffen prompt in einander verliebt. Eine Partnerschaft der beiden würde Avery und Bett zu Stiefschwestern machen. Aber eine Patchworkfamilie ist etwas, das sie ganz und gar nicht wollen. Also nehmen die beiden heimlich Kontakt auf, um das Vorhaben zu sabotieren. Doch wie so oft, läuft nicht alles wie geplant und ihr E–Mail Austausch wird immer reger, bis sie eines Tages feststellen, dass sie vielleicht doch, ganz ohne es zu wissen, beste Freundinnen geworden sind. 

    Die beiden Autorinnen schaffen hier eine ungeheuer sympathische Geschichte, die sich trotz der Medien, durch die sie erzählt wird, sehr unmittelbar anfühlt. Oder vielleicht gerade deshalb? Weil es sich so anfühlt, als dürfte man hier private E-Mails von tatsächlichen Menschen lesen. Allen voran punkteten hier für mich die vielen kleinen alltäglichen Bemerkungen, die ihren Platz in den Mails von Bett und Avery gefunden haben. Von ersten Erfahrungen mit der Pubertät, bis hin zu der Frage, ob Vögel gackern müssen, damit ihre Eier genießbar sind. Diese scheinbar willkürlichen Gedanken haben der Geschichte einen ungeheuren Charme und eine fantastische Leichtigkeit verliehen. Obwohl im Laufe des Romans durchaus ernste Themen wie Freundschaft und Familie behandelt werden, war An Nachteule von Sternenhai somit ein absolutes Wohlfühlbuch für mich.

    Besonders gut gefallen hat mir zudem, dass verschiedenste Altersgruppen vertreten sind. Nicht nur den beiden werdenden Teenager, sondern auch der Eltern- und Großelterngeneration kommt eine tragende Rolle zu. Dadurch, dass die Figuren an so unterschiedlichen Punkten ihres Lebens stehen, werden verschiedenste Problematiken aufgemacht und Standpunkte beleuchtet. Das Buch fühlt sich somit ganzheitlich an und wirkt authentisch. Dieser Eindruck wird durch die vielschichten Figuren gestützt. Diese fühlen sich nicht stereotypisch an, sondern haben alle ihre Ecken und Kanten. Diese Eigenheiten sind es, was sie lebendig werden lässt.

    An Nachteule von Sternenhai ist zudem ein hervorragendes Beispiel für Repräsentation: Verschiedene Religionen, Ethnizitäten, sexuelle Ausrichtungen, psychische Krankheiten und Familienstrukturen finden alle ihren Platz in der Geschichte. Nicht zu vergessen, verschiedenste Entscheidungen das eigene Leben zu leben, die nicht unbedingt der Norm entsprechen. Auch Vorurteile werden thematisiert. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Büchern handelt es sich hier nicht um eine Idealisierung, bei der am Schluss Friede-Freude-Eierkuchen ist. Es ist wie das Leben: nicht perfekt, aber gespickt mit Momenten, die Hoffnung geben. Verpackt in die charmante Erzählform, lässt einen dieses Buch nachdenklich, aber wie in eine dicke Wolldecke gewickelt, mit einem wohligen Gefühl zurück.

    An Nachteule von Sternhai ist für mich ein durch und durch stimmiges Buch, das ich Leserinnen und Lesern ab 10 Jahren wärmstens ans Herz legen würde. Schrecke aber bitte bloß nicht davor zurück, falls du älter sein solltest – in diesem Roman ist wirklich für jedes Alter was dabei.

    Wahrhaftig ein Buch, das mein Herz hat klingen lassen.

    Deine Daffy 

  24. Cover des Buches Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung (ISBN: 9783473408429)
    Gina Mayer

    Das Internat der bösen Tiere: Die Prüfung

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Gina Mayer hat einen tollen und flüssigen Schreibstil. Zusammen mit der Schriftgröße und den Kapitellängen eignet sich dieses Buch sehr gut für das angegebene Alter. Mir gefällt, dass das Buch in 3 Teile unterteilt ist und alle Kapitel eines Teils die gleiche Illustration am  Kapitelanfang zeigt.

    Noel hat es in seinem Leben nicht sehr einfach und gerät von einer blöden Situation in die nächste. Dennoch hat er das Herz am rechten Fleck und weiß eigentlich was richtig und was falsch ist.

    Ein wenig hat mich seine Einstellung gestört. Ich fand es so klasse, das er sich immer wieder selbst motiviert hat. Aber gefühlt zwei Sätze weiter schmeißt er alles über den Haufen und glaubt doch nicht mehr an sich. Und das obwohl er ein sehr schlauer Kerl ist. Auch das er so oft vertröstet wurde wenn er eine, für ihn wichtige, Frage gestellt hat, hat mich irgendwann nur noch genervt.

    Das Setting und auch die Idee wie Menschen und Tiere miteinander kommunizieren hat mir total gut gefallen. Gegen Ende wurde die Geschichteauch spannend.

    Rundum ein schöner Start in die Reihe.

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