Bücher mit dem Tag "frauenschicksal"

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433 Bücher

  1. Cover des Buches Über uns der Himmel, unter uns das Meer (ISBN: 9783499267338)
    Jojo Moyes

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

     (616)
    Aktuelle Rezension von: Rabenseele

    "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" war mein erster Roman von Jojo Moyes. Mir fehlt also der Vergleich mit anderen Werken der Autorin. Schreibt sie immer so? Ist dies eine für sie typische oder eher untypische Geschichte? Dies werde ich sicher in naher Zukunft noch herausfinden, denn dieses Buch hier hat mir richtig gut gefallen und ich möchte nun auch unbedingt ihre anderen Romane kennen lernen.

    Mir hat nicht nur der Schreibstil zugesagt - der sehr flüssig, ja, fast bildhaft beschreibend und im Erzählton durch die Story führt - sondern auch der Aufbau harmoniert sehr mit meinem üblichen Beuteschema.

    Ich mag Geschichten, die über zwei verschiedene Zeitebenen verfügen. Das ist hier der Fall, wenn auch nur ganz dezent ausgeprägt. 

    Die Protagonistin im Prolog sinniert im Jahre 2002 über ihre Erlebnisse während der Schiffüberfahrt von Australien nach England im Jahre 1946. Ohne dass der Leser zu dieser Zeit weiß, um welche der vier Frauen in dem es in der Story überwiegend geht, es sich überhaupt handelt. 

    Dies wird auch im Hauptteil noch nicht offensichtlich, in dem man sich gedanklich zusammen mit besagter Frau bei den Geschehnissen vor und während der Überfahrt befindet.

    Erst im dritten und letzten Teil des Romans wird das Geheimnis gelüftet und man erfährt ihren Namen.

    Diese Übersiedlungen der sog. Kriegsbräute nach Kriegsende per Schiff Richtung England, gab es wirklich und jedem Kapitel wurde ein Zeitzeugnis als Einleitung voran gestellt. Das verleiht dieser ansonsten fiktiven Geschichte einen Hauch Realität. Der Hinweis der Autorin im Vorwort trägt ebenfalls zu dieser Illusion bei, denn eine ihrer eigenen Großmütter gelangte auf eben jenem Weg ebenfalls nach England. 

    Empfehlen möchte ich diesen Roman Lesern, die ruhig erzählte und eher langwierige Storys mögen. Zwar kam bei mir während des Lesens zu keiner Zeit so etwas wie Langeweile auf, aber für den ein oder anderen geht es möglicherweise etwas zu schleppend voran.

    Auch wer eine ausufernde Liebesgeschichte erwartet, dürfte hier nicht ganz auf seine Kosten kommen. Die Romanze der Hauptfigur spielt nur ganz dezent, und dann auch nur im letzten Drittel der Geschichte überhaupt eine Rolle.

    Wer jedoch hervorragend erzählte Frauenschicksale mag, der sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.

  2. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (800)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Die Tage in Paris" gelesen habe, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Es ist die Geschichte von Sophie und Edouard. Aber auch von Liv.

    Kaum hatte ich mit Lesen begonnen, war ich komplett in der Story abgetaucht. Habe Sophie auf Schritt und Tritt begleitet. Ich finde es immer interessant, wie die Menschen um 1912 gelebt haben und vor allem war dies kein schönes Jahr für sie. Überall waren Soldaten, verängstigten die Menschen in Frankreich. Jeder Schritt wurde überwacht und wenn dies schon nicht genug war, musste sie aufpassen, was die anderen über sie erzählt wird.

    Liv ist seit vier Jahren Witwe und weiß nicht so wirklich, was sie tun soll. Sie hat Schulden und lebt im Haus, dass ihr Mann David erbaut hat. Sie lernt Mo, eine Kellnerin, kennen. Kurzerhand zieht sie übergangsweise bei Liv ein. So recht schlau bin ich aus Mo nicht geworden. Sie ist sprunghaft und hat zwei Jobs.

    Paul ist ein verständnisvoller Mann und lernt Liv durch einen Zufall kennen. Was er aber nicht weiß, ist, dass sie das Bild hat, nachdem er schon lange sucht.

    Der Roman hat mich so in seinem Bann gezogen, dass ich komplett die Zeit vergessen habe. Der Schreibstil ist flüssig und herzergreifend.

  3. Cover des Buches Trinity - Verzehrende Leidenschaft (ISBN: 9783548289342)
    Audrey Carlan

    Trinity - Verzehrende Leidenschaft

     (467)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung (welche Handlung eigentlich) erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch kommt daher wie eine Blaupause diverser ähnlicher Werke. Reicher, absolut hinreißender Milliardär trifft auf rothaarige Schönheit mit schlimmer Vergangenheit. Er hat natürlich auch so sein "Päckchen zu tragen". 

    Kommt das irgendwie bekannt vor? Ich denke ja...!

    Dazu kommen Figuren die in ihrer Ausprägung als Klischee par excellence glänzen. Ich verkneife mir nähere Ausführungen - Klischee bleibt Klischee. 

    Die Handlung ist marginal und entspricht weitestgehend dem Handlungsrahmen anderer Bücher aus dem Genre. Die erotischen Passagen sind gut und an- und aufregend zu lesen, in der dargebotenen Menge aber viel zu viel. Auch Sex und Erotik wird mit zunehmender Menge ermüdend. Zumal bis auf gelegentlichen Orales und einem angedeuteten Aalsex-Ansatz in der Richtung kaum Abwechslung geboten wird. Ein paar wechselnde Akte in verschiedener Umgebung reicht nicht aus, um den Leser "bei der Stange" zu halten. 

    Das Buch endet - wie nicht anders zu erwarten - mit einem kräftigen Cliffhanger, der den Leser zum Erwerb des/Der Folgebände animieren soll. 

    Ich werde mich mal darauf einlassen in der Hoffnung dass sich die Autorin zu steigern vermag.

  4. Cover des Buches Das italienische Mädchen (ISBN: 9783442480098)
    Lucinda Riley

    Das italienische Mädchen

     (439)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Rosanna und Roberto, zwei welche sich gefunden habe und eigentlich  für immer Lieben sollten. Aber ihre Liebe ist nicht gut. Sie ist zerstörerisch und nicht sehr passend.

     Wer auf Konfliktreiche Liebesgeschichten in der Welt von Italienischen Opern mag. Mag vielleicht auch diesen Roman, für alle andern ist es ein spannender Ausgleich zu z.b. einem Krimi oder einer andere Liebesgeschichte die gerade ausläuft. Am besten selber reinlesen und herausfinden ob sie euch anspricht.

    Achtung Spoiler:

    Meine Lieblingszitate:

    *der Übelkeit erregende Gestank aus der Kanalisation, jedoch auch der köstlicher Duft frisch gebackener Pizza aus Papás Küche.

    *"Heißt das, dass wir drei Tage getrennt sein werden?"

    *"Glaub mir, es wird. Liebe ist so etwas wie eine Sucht. Man muss sich davon lösen und sich nicht bestrafen, wenn man manchmal das Gefühl hat, dass man sich nie mehr davon erholt:"

    *Er ist ein hervorragender Schauspieler, erinnerte Rosanna sich.

  5. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (892)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    "Die Teerose" von Jennifer Donelly gehört zu der Sorte Buch, die man am liebesten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind sehr nahbar und man fühlt mit ihnen. Obwohl das Buch ziemlich dick ist, gab es keinen Moment, an dem ich mich gelangweilt hätte. Mehrere Handlungsstränge wurden gekonnt miteinander verwoben und am Ende wird klar, dass sie alle zusammenhängen. Der Krimianteil des Buches war sehr spannend, doch für meinen Geschmack etwas zu blutrünstig. Die Liebesgeschichte würden manche Leute wohl als kitschig bezeichnen, doch ich fand sie wunderschön, auch wenn es mich manchmal genervt hat, dass die Protagonisten sich ständig verpassen und es durch Missverständnisse dutzende fehlgeschlagene Versuche der Versöhnung zwischen den beiden gab. 

    Das Einzige, was mich am Buch wirklich etwas gestört hat, war, dass teilweise Fehler bei den Namen der Personen gemacht wurden. So hieß Joe zu Beginn des Buches mit vollem Namen noch Joseph, während er am Ende Jonathan ist. Das ist zwar eine Kleinigkeit, die für die Handlung nicht weiter schlimm war, sollte aber meiner Meinung nach nicht passieren dürfen. Auch wirken alle Hauptfiguren für das Ende des 19. Jahrhunderts sehr modern und die Frauen sehr emanzipiert. Einige kleine Details finde ich auch historisch fragwürdig, beispielsweise, dass ein Londoner Straßengangster in den 1890ern ein Telefon hat. Für Leser, die auf so etwas Wert legen, ist "Die Teerose" vielleicht eine kleine Enttäuschung.

    Dennoch finde ich, dass "Die Teerose" ein wirklich gutes Buch ist, in dem man dank der guten Beschreibungen der Szenerie und der Personen leicht versinken und ein bisschen der Realität entfliehen kann.


  6. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.743)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Ich habe gerade den Thriller „Cupido“ von Jilliane Hoffman beendet. Ich war etwas enttäuscht von dem Buch. Ich bin der Meinung, dass ich es schon mal gelesen habe, als es 2005 in Deutschland raus kam, ich hatte nämlich die ganze Zeit den Täter im Kopf und so war es Ende auch.

     

    Aber erst mal zum Inhalt:

    Klappentext: Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet.

     

    Aufgrund dieses Klappentextes habe ich gedacht, es wird der Serienmörder gesucht, der Frauen in ihrer Wohnung überfällt. Dies ist aber nur der erste Teil, wir lernen hier die Hauptfigur C.J. Townsend kennen.

    Der zweite Teil spielt ca. 12 Jahre später und C.J. wird unvorbereitet mit ihrem alten Peiniger konfrontiert.

    Und genau das gefällt mir an diesem Thriller nicht. Ich werde mit der Hauptfigur nicht richtig warm und auch die Geschichte haut mich nicht von den Socken.

    Da ich das Buch mit Sicherheit nicht ein drittes Mal lesen werden, wandert es auf meinen Tauschstapel.

  7. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (261)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Irgendwie habe ich mir von diesem Buch etwas anderes erwartet - was genau weiß ich nicht. Für mich war es das erste Buch von Heinz Strunk und ich fand die Tatsache spannend, ein Buch über einen echten Mörder zu lesen.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr eklig - nicht mal der Morde wegen, sondern der Welt, in der diese Menschen, die Besucher des "Zum Goldenen Handschuh" leben müssen.

    Zu lesen fand ich es recht anstrengend. Kaum hatte ich zwei Seiten gelesen, wusste ich schon nicht mehr so richtig worum es ging.

    Daher bin ich spontan auf das Hörbuch umgesprungen - gelesen von Heinz Strunk selbst.

    Das hat er sehr gut gemacht und so konnte ich der Geschichte besser folgen.


    Das Buch würde ich eher niemandem empfehlen. Die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns kommt auch in reiner Fiktion rüber.

    Natürlich schockiert es mehr, wenn man im Hinterkopf hat, dass das so doch passiert sein könnte.

  8. Cover des Buches Der Winterpalast (ISBN: 9783458359708)
    Eva Stachniak

    Der Winterpalast

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Phini

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich historische Romane liebe und ich über die russische Zarin "Katharina die Große" noch nicht viel gelesen hatte. Tatsächlich war es auch sehr interessant zu lesen wie es am russischen Hof unter der Herrschaft von Elisabeth zuging. Leider rissen mich Erzähl- und Schreibstil überhaupt nicht mit, auch die Protagonistin glitt mir irgendwie durch die Finger - was zwar zu ihrem Job passte, aber es mir als Leser wirklich schwer machte. An manchen Stellen konnte ich nicht mehr folgen: In welchem Palast sind wir jetzt gerade, in welchem Jahr!? Hat mich leider nicht ganz überzeugt.

  9. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.907)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  10. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.061)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Fischer1

    Jane Austen

    Anaconda Verlag

    Seiten 445

    Klassiker/ Liebesroman


    Im 18. Jahrhundert ist es der Wunsch jeder Frau, einer vorteilhaften Heirat. Elisabeth Bennet ist nicht nur jung und schön, sonder auch voller Vorurteile. Was es ihr schwer macht sich einen geeigneten Heiratskandidaten zu finden. Ihr viel zu hoher Stolz vernebelt ihr nicht nur einmal den Blick. Doch nach einigen Verwicklungen, gelingt es ihr, über ihrem Stolz zu stehen und die Liebe ihres Lebens zu finden.


    Stolz und Vorurteil ist wohl einer der bekanntesten Klassiker in der Literatur. Das Cover ist wunderschön und war einer der Gründe warum ich mich endlich entschlossen habe, diese romantische Liebesgeschichte zu lesen. Denn Film habe ich schon einige male gesehen. Ich war sehr überrascht über den doch so leichten Schreibstil. Meine Befürchtung war, dass ich auf Grund des Schreibstils Schwierigkeiten haben würde, die Geschichte voll und ganz zu verstehen. Mit den schönen Illustrationen von Hugh Thomson, hat dieses Buch auf jeden Fall was besonderes. Ich liebe diese wundervolle Ausgabe und hatte sehr viel Spaß beim lesen. 

  11. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783257070842)
    Dror Mishani

    Drei

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Da das Buch in meiner Voting-Challenge empfohlen wurde, ging ich dementsprechend mit hohen Erwartungen an das Werk ran.

    Und anfangs wurde ich auch nicht enttäuscht, denn der Plot fängt unterhaltsam an und endet natürlich mit einem Cliffhanger. Der ist auch bitter nötig, denn die Spannung flacht im zweiten Teil leider sehr stark ab.

    Der dritte Teil ist dann sehr rasant erzählt, aber das Ende dennoch leider etwas vorhersehbar. Gestört haben mich hier auch die vielen Wiederholungen, wobei ich mir aber nicht ganz sicher bin wie man die hätte vermeiden sollen, da der Leser über den jeweiligen Ermittlungsstand informiert sein muss.

    Es hätte zwar die dreier Erzählstruktur durchbrochen, aber statt dem eher etwas zähen zweiten Teil, der im Grunde die "gleiche Story" von eins in neuer Perspektive wiederholt, hätte ich mir lieber gewünscht über die Motivation von Gil aufgeklärt zu werden, denn die habe ich bis zum Ende einfach nicht verstanden. Sicher ihn reizt das "Sich-Annähern", und er verliert dann schnell das Interesse, aber muss man dann gleich so weit gehen?

    Auch verstehe ich leider nicht, warum der Autor ständig und ohne ersichtlichen Grund die Erzählzeit (Präsens-Vergangenheit) wechselte. Ich kenne dieses Stilmittel nur in dem Zusammenhang, wenn man eine bestimmte Szene hervorheben will. Hier kam der Wechsel zu oft vor, um diese Absicht zu rechtfertigen.

    Fazit: Nach so vielen Kritikpunkten hätte ich eigentlich 3 Sterne vergeben müssen. Ich habe deswegen "aufgerundet", weil ich den Roman trotz allem gern gelesen habe. Vielleicht auch, weil der Krimi einfach anders ist und dadurch den Leser überrascht.


  12. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Wir begeben uns mit diesem Roman, der auf eine wahre Begebenheit beruht, ins Jahr 1828 zurück. Es ist die Geschichte über Agnes Magnúsdóttir, einer Magd, die als letzte zum Tode verurteilte Frau Islands gilt. Die Enthauptung wurde auf den 12.01.1930 festgesetzt. 

    Die Strafsache richtete sich u.a. gegen Agnes Magnúsdóttir und Friðrik Sigurðsson, da sie die Bauern Natan Ketilsson von Illugastaðir und Pétur Jónsson von Geitaskarð ermordet haben sollen. Bis zur Urteilsvollstreckung lebte und arbeitete sie auf einem Hof, auf dem sie ihre Kindheit verbrachte. Die Besonderheit ist, dass es sich um den Haushalt einer isländischen Familie handelte. 

    Die Autorin hat sich auf Spurensuche begeben und einen Roman erschaffen, der sich zweier Erzählperspektiven bedient, was sich als gewinnbringend herausstellt, denn so kann der Leser in Agnes Gedankenwelt eintauchen. Nach und nach erfahren wir etwas über die Charaktere, den Tathergang, das Motiv und die recht einseitige Verhandlung. Alles wurde geschickt miteinander verwoben. Dennoch empfand ich den Schreibstil manchmal etwas zu hart und leicht sprunghaft, weniger flüssig. 

    Sowohl die landschaftlichen Beschreibungen als auch die des bäuerlichen Alltags im rauen Island haben mir gut gefallen. Es ist aufgrund seiner wahren Begebenheit ein Roman erschaffen worden, der, gepaart mit dem eisigen Klima Islands, nicht viel Zutun benötigte, um ihn düster wirken zu lassen. 

    Das Cover ist ganz gut geworden, den Titel finde ich weniger passend. Es wird zwar im Laufe der Geschichte erwähnt, was es mit dem „Seelenhaus“ auf sich hat, aber irgendwie auch nur „nebenbei“. Die Bedeutung des Titels bzw. die Verbindung zu diesem war mir nicht stark und bedeutend genug. 

  13. Cover des Buches Olga (ISBN: 9783257070156)
    Bernhard Schlink

    Olga

     (197)
    Aktuelle Rezension von: lostinbooks

    Leider musste ich das Buch bei der Hälfte abbrechen. Mir persönlich hat das Buch gar nicht gefallen. Es war sehr langweilig und es ist nichts passiert.

    Die Charaktere wurden nur oberflächlich angekratzt, so dass es mir unmöglich war eine Bindung zu den Protagonisten herzustellen. 

    Die Zeitsprünge waren teilweise sehr schnell und unerklärt. Teilweise wusste man nicht in welchem Jahr man sich befand und Charaktere waren plötzlich wieder da, die Kapitel davor weg waren.
    Leider eine Enttäuschung, obwohl die Thematik sehr viel Potential hatte. 

  14. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.736)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  15. Cover des Buches Madame Picasso (ISBN: 9783746631387)
    Anne Girard

    Madame Picasso

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Marilix

    Eva Gouel kommt in die Metropole um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Als Näherin ergattert sie eine Stelle im berühmten Theater Moulin Rouge. 

    Pablo Picasso lebt nun seit 10 Jahren in Paris. Als bekannter und leidenschaftlicher Künstler führt er ein kompliziertes und geprägtes Leben.

    Als Eva und Picasso aufeinandertreffen, verändert sich das Leben beider schlagartig. Eine hingebungsvolle und sinnliche Liebesgeschichte, über die Dramen und Tragödien des 20. Jahrhunderts hinweg.

    Meinung: 

    Wirklich bezaubernd zu lesen. Das alte Paris, Mode, Kunst und Kultur. Wunderschön bewegend. 


  16. Cover des Buches Das Lied der Störche (ISBN: 9783746632469)
    Ulrike Renk

    Das Lied der Störche

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Kristin11

    Ulrike Renk hat mir "Das Lied der Störche" den ersten Band einer mehrteiligen Familiensaga geschrieben, in welcher die Ich-Erzählerin Frederike aus ihrem Leben auf dem Gutshof ihres Stiefvaters berichtet - eingehend ihre Gefühle und Ängste beschreibt. 


    Frederike's Vater ist schon früh gestorben und so wächst sie mit Ihrer Mutter und ihrem Stiefvater (bereits der zweite Stiefvater) sowie mehreren Stiefgeschwistern in Gaudenz auf. Der Roman spielt um 1920 und nimmt den Leser mit auf eine Reise kurz nach dem ersten Weltkrieg, welche durch die aufkeimende Angst auf weitere Unruhen und Ungewissheit begleitet wird. 


    Meine Meinung: 

    Frederike (kurz Freddy genannt) berichtet ausführlich und somit für den Leser sehr gut nachvollziehbar von ihrem täglichen Leben auf dem Gut der von Fennhusen, einer Familie der gehobenen Mittelschicht. Sie freundet sich schnell mit dem Personal auf dem Gut an und zeigt sich u.a. den Leuten gegenüber von einer sehr menschlichen Seite, was zu dieser Zeit eher weniger üblich war. Nach dem 2-jährigen Aufenthalt auf einer Gartenbauschule kommt Freddy zurück auf das Gut und sie spürt, dass nun der Ernst des Lebens auf sie zukommen wird. 

    Schon früh in ihrem Leben lernt der Leser weitere Charaktere kennen, welche Freddy das Buch hindurch begleiten und sehr wichtige Rollen einnehmen. Dabei sind mir ihre beste Freundin Thea und natürlich Ax von Stieglitz in guter Erinnerung geblieben. Beide Charaktere sind von Ulrike Renk sehr gut beschrieben. Der Leser spürt um ihre Bedeutung für Freddy und ahnt frühzeitig die Tragik gerade in Bezug auf Ax. Jedoch wird das Geheimnis um seine Person erst auf den letzten Seiten gelüftet. 


    Fazit: 

    Der Roman hat sich sehr flüssig lesen lassen. Die Szenerie war sehr gut beschrieben und die Idee zur Geschichte als solche überaus gut. Einige Passagen waren für meinen Geschmack jedoch etwas zu langatmig und es hat mir die Spannung gefehlt. Daher vergebe ich diesmal 4 von 5 möglichen Sternen, jedoch mit der Tendenz zu 3 Sternen. 

  17. Cover des Buches Bühlerhöhe (ISBN: 9783471351260)
    Brigitte Glaser

    Bühlerhöhe

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Brigitte Glaser wurde am 18. März 1955 in Offenburg geboren. Sie studierte Pädagogik an der Universität Freiburg und ist heute als Medienpädagogin in der Erwachsenenbildung tätig. Der erste Roman, für den sie als Co-Autorin verantwortlich war, erschien 1996. Brigitte Glaser schreibt vorwiegend Kriminalromane und Jugendbücher. Sie lebt heute in Köln.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Klappentext):
    Sommer, 1952. Deutschland diskutiert das Wiedergutmachungsgesetz. Konrad Adenauer reist zur Frischzellenkur in den Schwarzwald. Es gibt Morddrohungen aus verschiedenen Richtungen, auch von einer Extremistengruppe aus Israel. Um den Kanzler zu schützen, schickt der Mossad die junge Rosa Silbermann in das Nobelhotel Bühlerhöhe. Rosa konnte vor dem Holocaust aus Deutschland fliehen. Die Ferien ihrer Kindheit verbrachte sie oft im Schwarzwald, sie kennt die Gegend, ihre Orts- und Sprachkenntnisse zeichnen sie aus.
    Als Agentin betritt sie allerdings Neuland und ihre Mission wird dadurch erschwert, dass ihre versprochenen Unterstützung nicht rechtzeitig eintrifft. 
    Die beschauliche Landschaft des Schwarzwalds kann Rosa nicht beruhigen. Als Adenauer schließlich anreist, dauert es nur wenige Tage, bis der erste Anschlag auf ihn verübt wird.

    Ich habe mir das Buch aufgrund des Klappentextes zugelegt und wusste eigentlich nicht so recht, was mich erwartete. Die Geschichte entpuppte sich dann als ein spannender Roman mit zwei starken Frauenfiguren. Das Attribut "Spionageroman" würde ich vielleicht nicht verwenden, das wäre etwas zu hoch gehängt, es handelt sich eher um ein Gegenspiel zweier Frauen mit völlig verschiedenen kulturellen Hintergründen und Vergangenheiten.
    Die Stimmung und gesellschaftliche Atmosphäre der frühen 50er Jahre in Deutschland wird gut transportiert. Die jahrelange Indoktrination der Nazis war noch fest in in vielen deutschen Köpfen verankert, die Annäherung zwischen Deutschen und Juden war nur sehr zögerlich und gerade in Israel, aus verständlichen Gründen, höchst umstritten. Eine spannende und interessante Zeit, von der ich bisher noch nicht allzu viel wusste. 
    Die jüdische Hauptprotagonistin ist sympathisch und ihre ambivalenten Gefühle gegenüber ihrer alten Heimat werden gut beschrieben. Ihre Gegenspielerin ist nicht ganz so vorteilhaft dargestellt, aber ihre Beweggründe werden ebenfalls einleuchtend erläutert. 
    Insgesamt gesehen handelt es sich um ein faszinierendes Psychogramm zweier starker Frauenfiguren garniert mit einer fesselnden umrahmenden Story.



  18. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

     (1.188)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Karo führt ein ganz normales Leben in Berlin. Sie hat einen Job bei einer Agentur, ist in einer Beziehung und hat Familie und Freunde um sich. Nachdem sie ihren Job verloren hat, stellt sie viel in Frage und trennt sich von ihrem Freund. Über Nacht bekommt sie plötzlich Panikattacken, fühlt sich furchtbar und ist nicht mehr fähig am "normalen" Leben teilzunehmen. Erst durch ihre Therapeutin und die Einnahme von Antidepressiva kommt sie sich selbst wieder näher. Ach, @diekuttner ... Bei KURT war ich schon total geflasht (eines meiner Lieblingsbücher in 2020) und auch bei diesem Buch habe ich mich wieder gefragt wie man so gut schreiben kann... Als Leser hat man das Gefühl Karo ganz nah zu sein, ihre Hand zu halten während man mit ihr in der Achterbahn der Gefühle fährt. Man möchte sie umarmen und sagen, dass alles gut werden wird. Ein tolles Buch über Depressionen, Ängste, die Stolpersteine des Lebens und liebe Menschen, die einen in dieser Zeit unterstützen. PS: Wenn man Zahnschmerzen hat, geht man doch auch zum Zahnarzt, oder?! Think about it!

  19. Cover des Buches Jahre aus Seide (ISBN: 9783746634418)
    Ulrike Renk

    Jahre aus Seide

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Ganz toll geschrieben, man taucht total ein in die Welt von damals. 

    Beleuchtet wird eine jüdische wohlhabende Familie zur Hitlerzeit. Sehr interessant, mal aus jüdischer Sicht zu lesen. 

    Besonders toll, dass die Geschichte nicht frei erfunden ist. 

    Mich hat das Buch absolut fasziniert, ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Man bekommt tolle Einblicke in das Judentum. 

    Absolut lesenswert!

  20. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  21. Cover des Buches Die zwei Leben der Florence Grace (ISBN: 9783471351567)
    Tracy Rees

    Die zwei Leben der Florence Grace

     (106)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

    Klappentext:

    Der emotionsgeladene neue Roman der Bestsellerautorin von "Amy Snow"

    Die Waise Florrie Buckley wächst wild und glücklich bei ihrer Großmutter in den weiten Mooren von Cornwall auf. Kurz vor dem Tod offenbart die alte Frau das Geheimnis ihrer wahren Herkunft: Florrie ist Teil der reichen Grace-Familie. Mit dem Umzug zu ihrer unbekannten Familie nach London, verändert sich ihr ganzes Leben.
    Fortan ist sie für alle nur noch Florence Grace. Doch in der großen Stadt bei der fremden Familie fühlt sie sich nicht willkommen. Als ihr vermeintlicher Cousin Turlington auf der Bildfläche erscheint, findet sie in ihm endlich einen Freund. Über die Jahre entwickeln sich zwischen den beiden leidenschaftliche Gefühle. Aber der charismatische Turlington hat dunkle Geheimnisse.


    Meine Meinung:

    Gefühlvoll und mit viel Liebe wird hier die Geschichte von Florie Buckle erzählt. Als sie nach London zu der Familie ihrer verstorbenen Mutter muß, wird sie sie zu Florence Grace. Man durchlebt jeden Abschnitt ihres Leben, das Höhen und Tiefen hat. Ihre erste große Liebe und den Schmerz das sie nicht in Erfüllung gehen kann. Am Ende jedoch findet sie ihr Glück und ihre Liebe zu ihrer Heimat in Cornwall geben ihr halt.

    Ein wunderbares Buch mit viel Herzenswärme geschrieben. Jeden Abschnitt durchlebte man mit und man konnte sich alles klar vorstellen. Die Autorin hat in einem guten Erzähler Stil diese Geschichte nieder geschrieben. Die ganzen Emotionen der einzelnen Personen gut beschrieben. Die malerische Landschaft Cornwalls sehr gut wiedergegeben. Man fühlte und man litt mit.

    Ein fesselnde Geschichte und ein gut durchdachtes Ende!

    Ich habe jede Seite mit Begeisterung gelesen.

  22. Cover des Buches Glück und Glas (ISBN: 9783764505431)
    Lilli Beck

    Glück und Glas

     (94)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext dieses Buches stimmt nicht ganz, denn er suggeriert, dass sich Marion und Hannelore fünfzig Jahre lang nicht sehen, um dann an ihrem 70. Geburtstag ein Wiedersehen zu feiern. In Wahrheit haben sich ihre Wege jedoch in den vergangenen Jahren mehr als nur einmal gekreuzt. Doch es stimmt, sie sind wohl einfach zu verschieden, um sich auf Dauer aneinander binden zu können. Eigentlich sah es doch erst so gut aus für Hannelore, die Marion in puncto Aussehen nie das Wasser reichen konnte, dafür aber mit ihrer Intelligenz und ihrer Strebsamkeit eine steile Karriere als Anwältin in Aussicht zu haben schien. Doch dann kam Robert. Marion hingegen konnte weder mit einer guten und glücklichen Familie noch mit guten Noten punkten. Aber sie wollte auch nie studieren, sie wollte Mode schneidern oder am besten gleich Modedesignerin werden. Sie wollte endlich genug Geld zum Leben haben. Und dann kam Joe. So kommt es dann auch, dass die beiden jungen Frauen getrennte Wege beschreiben. Zu unterschiedlich waren die jeweiligen Wünsche an das Leben. Doch immer wieder kreuzen sich ihre Pfade, bevor es schließlich zum großen Zerwürfnis kommt …

    Hört sich spannend an, doch mit diesem für mich dritten Buch aus ihrer Feder, konnte mich Lilli diesmal nicht ganz überzeugen. Sie präsentiert ihren Lesern eine wunderbare Zeitschiene, die einen Zeitraum von siebzig Jahren abdeckt und mit vielen Ereignissen und Gepflogenheiten der jeweiligen Zeit gespickt ist. Beim Lesen kam fehlte mir aber ein wenig Pepp. Fast las es sich manchmal wie eine Aneinanderreihung anstatt einer runden Geschichte. Dennoch war es flüssig zu lesen und oft musste ich ein wenig schmunzeln, wenn ich die Autorin in der Rolle von Marion sah. Sie gibt ja auch an, dass der Roman durchaus auch autobiografische Teile beinhaltet. Das hat mir gut gefallen. Ich werde Lilli Beck auf jeden Fall treu bleiben. 

  23. Cover des Buches Töchter einer neuen Zeit (ISBN: 9783499272134)
    Carmen Korn

    Töchter einer neuen Zeit

     (194)
    Aktuelle Rezension von: FREIFUEHLIG

    Kann man lesen, muss man aber nicht. Der erste Band einer Trilogie, die sich um die Irrungen und Wirrungen eines Familien- und Freundeskreises in Hamburg dreht. Was für diesen Band gilt, gilt für die gesamte Trilogie: Akzeptable Urlaubslektüre, speziell für Leute, die selbst irgendwann in ihrem Leben in Hamburg gelebt haben und daher die Plätze der Handlung kennen. Besser noch für Leute, die – wie ich - während der 70er und 80er in Hamburg gelebt haben, denn die von Carmen Korn beschriebene Lebens-Atmosphäre dieser Zeit deckt sich ziemlich genau mit dem tatsächlichen Lebensgefühl damals. Ein schöner nostalgischer Wiedererkennungseffekt!  

    Was sich allerdings gar nicht mit der Realität deckt – nicht mit der der 70er und 80er Jahre, aber auch mit keiner anderen Realität -, ist, dass gegensätzlichste Lebensentwürfe und größte menschliche Enttäuschungen bis hin zu ausgewachsenem Betrug und Kriminalität von dem im Mittelpunkt der Geschichte stehenden eingeschworenen Familien- und Freundeskreis stets mit tolerantem Gleichmut und geradezu freundlich nickend hingenommen werden. Abgesehen von einer einzigen Situation, in der eine Denunziation auch immerhin den Tod der Mutter einer Protagonistin zur Folge hatte, leiden die Freundschaften – wenn überhaupt – allenfalls temporär unter derartigen Konflikten. Betrug unter Liebenden: Kein Problem! Keine Szenen, keine Zerwürfnisse – ein ernstes Gespräch (oder vielleicht zwei) und alles ist wieder gut. Auch wenn die Lebensentwürfe der Kinder geradezu diametral im Gegensatz zu denen der Eltern stehen: Kein Problem! Man liebt die kriminelle Tochter im Terroristenmilieu weiterhin mit ausgesuchter Innigkeit. Generationenkonflikt? Ja, die Großmutter hat eine nörglerische Natur, die man mehr oder weniger klaglos hinnimmt, aber Generationenkonflikt? Was ist das überhaupt? Enkel kommen hervorragend mit ihren Großeltern aus, genau wie die Eltern mit den Kindern und umgekehrt. Alles bene! Man scheint auch immer Lust auf dieses Miteinander zu haben, was in mir zusätzlich eine gewisse Ungläubigkeit auslöst. Aber wahrscheinlich steht mir mein antisoziales Wesen hier in Wege ... und es ist ja auch ein Roman - nicht Realität. 

    Aber es zieht sich durch: Der Plot leidet beileibe nicht an einem Mangel von ernsten – sogar lebens- und existenzbedrohlichen – Problemlagen. Allem wird mit besagter unaufgeregter, freundlicher Gleichmütigkeit begegnet: Die langjährige Lebensgefährtin hat ein Alkoholproblem? Auch kein Thema – man lebt halt damit. Sie nimmt sich schließlich das Leben? Nun ja, nicht schön, aber man kommt ohne erkennbare Blessuren darüber hinweg. Keine Vorwürfe, keine Selbstzweifel, keine Verzweiflung. Erbstreitigkeiten? Nein, doch nicht hier! Alles löst sich wie von selbst. Die gesamte Trilogie kommt ohne gewaltige Gefühlsausbrüche aus. Dementsprechend werden die Leben der Protagonisten durch solche auch nicht aus der Bahn geworfen. 

    Gleiches gilt für die Positiv-Seite der Gefühlsbilanz: Liebe, wohin man schaut: Jeder Topf findet seinen Deckel. Jede Liebe ist weitgehend klar und frei von jeglichem Hadern. Und dort wo gehadert wird, steht glücklicherweise ein ausgesprochen leidensfähiges Individuum auf der anderen Seite, das einfach duldsam abwartet, bis es sich beim geliebten Partner ausgehadert hat. Keine Frustration, keine Drohungen, kein Ausbruch aus der Beziehung. Absolute Sicherheit, dass, was immer auch passiert, man durch diesen wunderbaren Familien- und Freundeskreis aufgefangen wird. Ein schönes Bild! Kann ich gut verstehen – wünscht sich jeder. Mit der Realität aber nur schwer in Einklang zu bringen. Muss es allerdings auch nicht, denn - wie schon gesagt - schließlich handelt es sich bei der Trilogie ja um einen „Roman“ und nicht um ein „Sachbuch“.  Eine Schicht von unverbrüchlich heiler Welt, die sich - wie die Marzipandecke einer Torte - über die gesamte Handlung legt. Und die die gesamte Handlung – genau so, wie durch die zuckrige Marzipandecke schließlich die gesamte Torte einfach nur noch süß und daher fade schmeckt – am Ende etwas seicht erscheinen lässt. Aber eben schön – seicht! Daher genau das Richtige für einen entspannten Urlaub. Besonders, wenn es sich um einen Urlaub mit der Familie handelt, denn die Trilogie hinterlässt einen Hauch des irrigen Gefühls, dass alle Differenzen in der Familie doch eigentlich unbedeutend sind. Das kann ja bei einem Familienurlaub ganz hilfreich sein!

  24. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Nati89

    Es ist ein Autor wo ich es blind lese oder anhören um nicht zu wissen um was es geht. Diesmal ist es an hörbuch was mir von RandomHouse Audio wie auch von bloggerportal als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt wurde dankeschön dafür. 


    Die geschichte hat mir wirklich gut gefallen, am anfang hatte ich meine schwierigkeit in die geschichte reinzukommen bzw. mitzu verfolgen, aber es wurde immer besser, die charaktere wie auch der Hintergrund wurde von der Sprecherin gut beschrieben wie gesagt ich kann nicht viel dazu sagen außer es hat mir super gut gefallen. Abrobo der Sprecherin was ich sagen muss ich war einbisschen überrascht das es von einer Sprecherin gesprochen wurde, da ich wie gesagt den Namen sehe muss ich es lesen oder anhören, aber es ist kein Beinbrich für mich, sie hat es trotzallem gut eingesprochen. 

    Ich kann es aufjedenfall weiter empfehlen. 

    Der gerne Stephen King liest wird auch dieses lieben!!!  

     nochmal an RandomHouse Audio Verlag wie auch an Bloggerportal für die Bereitstellung des Hörbuchs 

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