Bücher mit dem Tag "fredrik backman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fredrik backman" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid (ISBN: 9783596197811)
    Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

     (346)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Elsa lebt zusammen mit ihrer schwangeren Mutter und deren neuen Freund in einem Neun-Parteienhaus. Nebenan wohnt Oma. Oma ist Elsas beste und einzige Freundin. Sie erzählt ihr fantastische Märchen aus dem Land-Fast-Noch-Wach, aber auch in der realen Welt erlebt sie mit Oma die tollsten Abenteuer. Denn Oma ist eine Superheldin, die sich von niemandem etwas sagen lässt, nicht einmal vor der Polizei hat die 77-Jährige Respekt. 

    Als Oma Elsa bittet, Briefe an die Bewohner des Hauses zu verteilen, wird sie erstmals alleine auf eine nicht ganz einfache Mission geschickt. Jeder der Bewohner ist ein Sonderling und hat ein ganz eigenes Verhältnis zu Oma, von dem Elsa bisher nichts wusste. 


    Der Roman ist aus der Perspektive der fast 8-jährigen Elsa geschrieben, die jedoch viel älter wirkt, als sie tatsächlich ist. Das mag an ihrer Intelligenz liegen oder dass sie so viel Zeit mit Oma verbringt, aber auf mich wirkte viel zu reif und verständig für eine Siebenjährige, sogar altklug und frech bei ihren Gesprächen mit Erwachsenen auf Augenhöhe. Auch Oma ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Sie ist eine Nörglerin, die sich rücksichtslos verhält und nur ihre Ansichten gelten lässt. Für Elsa ist Oma ein Vorbild, was dafür sorgt, dass Elsa von Gleichaltrigen argwöhnisch betrachtet und in der Schule schlimmen Mobbing ausgesetzt ist. 

    Durch Omas Erzählungen und sehr ideenreiche Märchen kann Elsa in andere Welten eintauchen und den Alltag vergessen. Die Märchen dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern haben Mut machende, intelligente Botschaften. 

    Durch Omas Briefe muss Elsa auf andere Menschen zugehen, weiß dabei aber nicht, was in den Briefen steht und wie die Menschen darauf reagieren werden. Offenbar möchte sich Oma am Ende ihres Lebens mit den Briefen bei anderen entschuldigen, was bei ihrer forschen Art nicht weiter verwundert. Elsa hat die Hoffnung, dass am Ende der Kette ein Brief von Oma an ihre Tochter wartet, um die beiden, die ein schwieriges Verhältnis zueinander hatten, miteinander zu versöhnen. 

    Die Märchen sind für eine Siebenjährige lehrreich und haben Symbolcharakter, mir waren sie in der Häufigkeit und Länge für den Roman jedoch zu fantastisch und langatmig. Die Realität wird gar mit den Geschichten vermischt, so dass die Bewohner des Hauses, die die Briefe erhalten sollen, nicht mehr nur merkwürdig, sondern selbst etwas märchenhaft wirkten. Monster, Wors, Wolfsherz, Meeresengel - mir war das zu viel. Das sehr selbstständige Verhalten Elsas, ihr Umgang mit Fremden, ihr Denken und Handeln passte nicht zu einer "Fastachtjährigen" und ließen die Geschichte wenig wirken. Elsas belehrende Art strapaziert die Nerven und die Vorstellung, dass sie mit fünf oder sechs Jahren schon Briefe an den Weihnachtsmann geschrieben hat, um sich über den Kommerz des Weihnachtsfest zu beschweren, ist abwegig. 

    Der etwas bemüht witzige Roman hat einfach nicht meinen Humor getroffen. Omas Art und Weise war doch sehr derbe. Polizisten mit Kacke bewerfen? Android-User sind alle blöd? Nicht lustig. 

    Das Buch ist ein Hoch auf die Individualität und das Besondere. "Menschen, die ungewöhnlich sind, verändern die Welt".

    Es ist ein Roman über Familie und Freundschaft, Zusammenhalt und die Toleranz für und Unterstützung von schwächeren Personen. Es hat eine schöne Botschaft, aber die Art der Erzählweise, Wiederholungen und Übertreibungen haben mir gar nicht gefallen. 

  2. Cover des Buches Britt-Marie war hier (ISBN: 9783596033317)
    Fredrik Backman

    Britt-Marie war hier

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Britt-Marie Wieslander, schrullige Nebenfigur in "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" bekommt hier ihren eigenen Roman und damit ein eigenes Leben.
    Als Mädchen musste Britt-Marie den Tot ihrer Schwester miterleben und bekam von ihrer Mutter nur Abneigung zu spüren. In der Liebe wird sie erst verlassen und dann zu einem Heimchen degradiert. Ein Schicksal, mit dem sie sich in ihren 60 Jahren abgefunden zu haben scheint. Bis die Affäre ihres Mannes Kent für sie zur Realität wird. Das ist der Moment, in dem Britt-Marie ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Sie sucht sich einen Job und landet im trostlosen kleinen Städtchen Borg. Hier findet Sie nach einigen Startschwierigkeiten endlich Freunde, Anerkennung, "Sonnenscheinmomente", einen Draht zu dem so verhassten Fußball und wohl am wichtigsten: sich selbst.

    In "Oma lässt grüßen . . ." war Britt-Marie nur die nervige Mietpartei, die keiner mögen konnte. Doch hier erfährt man warum Sie zu der wurde, die sie ist. Hier zeigt sie endlich Gefühl und man findet einen Draht zu dieser einsamen Seele, die sich durch Borgs Bewohner endlich ein wenig öffnen kann. Es hat wieder Spaß gemacht in diese spezielle Welt des Autors einzutauchen, die Entwicklungen der Personen zu verfolgen, ein Teil von Borg zu werden.
    Der Roman ist eine Geschichte darüber, sich selbst zu finden, seinen Horizont zu erweitern, über seine Schatten zu springen und Sonnenscheinmomente zu finden. :)

  3. Cover des Buches Stadt der großen Träume (ISBN: 9783596299294)
    Fredrik Backman

    Stadt der großen Träume

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

    Nachdem ich ein anderes Buch des Autoren nur okay fand, hat dieses voll auf die 12 getroffen. Dieses Buch hatte von allem genug und die richtige Dosis, um mich zu begeistern. Spannende, nachvollziehbare Protagonisten, einen richtig tollen Plot und ein außergewöhnliches Setting.

    Ich freue mich schon auf Teil 2😁

  4. Cover des Buches Ein Mann namens Ove (ISBN: 9783596704798)
    Fredrik Backman

    Ein Mann namens Ove

     (770)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Ove ist wirklich ein anstrengender Nachbar. Er ist ein alter Griesgram, der nichts Besseres zu tun hat, als jeden Morgen erst einmal in seinem Wohnviertel eine Kontrollrunde zu drehen, Falschparker aufzuschreiben und die Anwohner auf sonstige Verstöße gegen die zahlreichen Regeln und Verordnungen aufmerksam zu machen, die in der Siedlung herrschen. An allem und jedem hat er etwas auszusetzen. Und außer ihm scheint auch niemand irgendetwas richtig zu können, ob es nun das Einparken ist, das Reparieren eines Fahrrads oder das Mülltrennen. Er fühlt sich nur von Stümpern umgeben. Doch schaut man hinter die mürrische Fassade, dann ist Ove einfach nur ein einsamer Mann. Seine Frau Sonja, die er über alles geliebt hat, ist verstorben und dann wird er auch noch vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Niemand braucht ihn mehr und so beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzten. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht, obwohl Ove doch alles perfekt vorbereitet und geplant hat. Und zu allem Überfluss ziehen auch noch die schwangere Parvaneh, ihr Mann Patrick und deren Töchter in das Haus nebenan ein und fahren als erstes einmal Oves Briefkasten über den Haufen.

    Der Roman „Ein Mann namens Ove“ erschien in Deutschland im Jahr 2014 und führte wochenlang die Bestsellerlisten an. Warum, kann ich nach der Lektüre sehr gut verstehen. Doch um mit Fredrik Backmans titelgebender Figur warm zu werden, braucht man als Leser:in schon ein paar Seiten. Denn Ove ist anfänglich wirklich ein nerviger und kleinkarierter Pedant, der seinen Mitmenschen das Leben schwer machen kann. Seine mürrische Art führt dabei allerdings auch immer wieder zu einigen unfreiwillig komischen Momenten. Natürlich war Ove nicht immer so ein unsympathisches Ekelpaket. Wie es dazu kam, erfährt man mit der Zeit und bekommt nach und nach einen völlig anderen Eindruck von ihm. Denn Ove hat in seinem Leben einige schwere Schicksalsschläge zu verkraften gehabt. Und das schon während seiner Kindheit. Erst als er seine spätere Frau Sonja kennenlernt, erkennt Ove, wie schön das Leben sein kann. Nach ihrem Tod empfindet Ove daher nur noch Leere und Hoffnungslosigkeit. Doch als seine neuen Nachbarn einziehen und ihn scheinbar einfach nicht in Ruhe sterben lassen wollen, wendet sich das Blatt. Zunächst lässt Ove sich nur widerwillig von ihnen in alles Mögliche wie etwa Fahrdienste oder Babysitting einspannen, doch mit der Zeit erkennt er, was ihm fehlt und was er sich im Leben wünscht. Verbundenheit.

    Fredrik Backman hat mit „Ein Mann namens Ove“ eine Geschichte geschrieben, die direkt aus dem Leben gegriffen sein könnte. Er versteht es, seine Leser:innen für Ove einzunehmen, trotz dessen anfänglich so grantiger und abweisender Art. Das Buch hat eine Menge witziger Stellen zu bieten, aber auch die Taschentücher sollte man eventuell in Reichweite haben. Denn Oves Lebensgeschichte ist zuweilen sehr traurig. Gleichzeitig ist es sehr rührend und herzerwärmend mitzuerleben, wie Ove sich wandelt. Natürlich habe ich auch viele der anderen Figuren ins Herz geschlossen, ganz vorn dabei ist die resolute Parvaneh. Durch sie und ihre Hartnäckigkeit wird Ove klar, dass es keinen Sinn macht, immer nur an anderen rumzumeckern sondern sich selbst und seine Fähigkeiten in eine Gemeinschaft einzubringen. Die Kernthemen des Romans sind Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Zusammenhalt. Besonders in einer Gesellschaft, in der es selbstverständlich geworden ist, dass das Leben sich nur noch in der eigenen kleinen Familie bis zur Grundstücksgrenze abspielt, ist dieses Buch ein schöner Appell dafür, auch mal über den Gartenzaun und hinter Fassaden zu schauen, sich zu öffnen und teilzunehmen am Leben anderer, füreinander einzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Und vielleicht sogar dafür, einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Wobei... nein, doch nicht, Ordnung muss sein! 😉 

    Ich jedenfalls hatte beim Lesen sehr viel Spaß und gebe diesem Buch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Übrigens: Auch der Film lohnt sich sehr, denn die Buchvorlage wurde darin, meiner Meinung nach, hervorragend umgesetzt.

     

  5. Cover des Buches Wir gegen euch (ISBN: 9783596299300)
    Fredrik Backman

    Wir gegen euch

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


    Weiter ging es mit den Björnstädtern, den Bären, den Geheimnissen und den Wahrheiten. Diesmal bin ich nicht ganz so schnell in die Geschichte gerutscht, wie beim 1. Teil und es gab auch einen Strang, den ich nicht gebraucht hätte. Aber dafür gab es so viele Fühlmomente - und zwar in alle Richtungen - ich habe laut gelacht, geweint, mich erschrocken und Gänsehaut bekommen. Obendrauf bekommt man am Ende noch ein richtiges Showdown.
    Lieblingszitat: "Das schwierige an einer Familie ist, dass man nie damit fertig wird!" 
  6. Cover des Buches Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss (ISBN: 9783839815250)
    Fredrik Backman

    Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

     (9)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Von Fredrik Backman kenne ich bisher nur seine Romane wie „Ein Mann namens Ove“ etc. Doch mich hat hier die Idee des Briefes an den Sohn sofort angesprochen und ich war sehr gespannt, wie der Autor es umgesetzt hat. 

    Und ich wurde nicht enttäuscht, für mich war das Hörbuch ein Glücksgriff. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, denn man kann sich mit vielen der Situationen identifizieren und kennt sie gerade als junge Eltern. Fredrik Backmann schreibt mit viel Witz und äußerst humorvoll über die ersten Jahre mit Kind, aber auch ein wenig über die Zeit davor. Das alles ist unterteilt in diverse Kapitel, wie die Erwartungen des Vaters an den Sohn oder auch das Thema Liebe. Mir hat es viel Freude bereit und der Sprecher macht seinen Job wirklich gut, er haucht dem ganzen nochmal den Extrakick ein. Man kann als Elternteil seine eigenen Eltern viel besser verstehen und so vielleicht auch den Kindern mal zeigen, dass nichts böse gemeint ist und man sich aber auch einfach nicht so leicht ändern kann. Ich konnte mich gut in die Geschichte und den Autor hineinversetzen, auch wenn ich nicht alles so ernst genommen habe, gerade das macht ja das besondere an der Geschichte aus. Ich konnte viel lachen und habe mich super unterhalten.

     

    Eine äußerst humorvolle Weltansicht, wundervoll gelesen von Heikko Deutschmann. Ich kann es nur empfehlen.

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