Bücher mit dem Tag "freimaurer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "freimaurer" gekennzeichnet haben.

120 Bücher

  1. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.974)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe noch das alte Cover daheim, welches ganz gut ist. Es verrät nicht viel, aber auch nicht zu wenig.


    Inhalt: Robert Langdorn wird von dem Assistent von seinem Freimaurerfreund Solomon gebeten, nach Washington D. C. mit einem aufbewahrten, versiegelten Päckchen zu reisen und auf einem Kongress eine Rede im Kapitol zu halten. Kathrine Solomon ist währenddessen in ihrem gigantischen Geheimlabor und entdeckt etwas bahnbrechendes für ihre Forschung. Doch beide werden schon schnell merken, dass diese Nacht nicht wie jede andere sein wird, denn ein alter Bekannter der Solomons wartet auf seine letzte Erfüllung und die Jagd nach einem ganz besonderen Schatz.

    Die Geschichte war interesannt gestaltet. Die Orte wurden ausführlich beschrieben, sodass man sich wie in Washington fühlte. Die Handlung war am Anfang spannend, jedoch verlor ich nach einer Weile diese Spannung und gegen Ende zog sich das Buch nurnoch. Es wurde oft um den heißen Brei herumgeredet und Dinge mehrmals wiederholt. Allerding erfuhr man auch oft interesannte Fakten und konnte gut miträtseln.


    Charaktere: Robert Langdon ist ein sympathischer Charakter. Er wirkt menschlich und man erfährt einige Dinge über ihn. Außerdem hat er seine Laster, wodurch er nicht wie der perfekte Held wirkt. Kathrine Solomon kam mir etwas naiv, aber auch mutig vor. Sie hing sehr an ihrem Bruder und dadurch konnte man deren Bindung gut nachempfinden. Frau Sato jedoch war mir ziemlich schnell unsympathisch und ich hatte jede Passage mit ihr gehasst. Auch der Antagonist war zwar Anfangs interesannt, verlor jedoch aus meiner Sicht immer mehr den Reiz, weshalb auch er mir irgendwann zu nervig und unsympathisch wurde.


    Schreibstil: Der Schreibstil aus der Er/ Sie- Perspektive war gut, jedoch nichts besonderes. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in diesen Stil reinzukommen, doch danach hatte ich keine Probleme mehr. Jedoch zog sich das Buch sehr, da alles sehr ausführlich wr und die Dialoge ewig gingen. Dadurch wurde das Lesen nach einiger Zeit anstrengend.


    Fazit: Ich kann verstehen, wieso viele Leute dieses Buch mögen. Es besitzt tolle Rätsel und eine interesannte Handlung. Allerdings wurde mir das Buch irgendwann zu langweilig. Es zog sich sehr und die wenige Spannung verflog durch die Sprünge sehr schnell. Dennoch war es ein solides Buch, was jedoch nicht meinen Geschmack getroffen hatte.

  2. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.967)
    Aktuelle Rezension von: Nicole01

    Ganz kurze Zusammenfassung:

    Robert Langdon wird nach Schweiz gerufen. Es wurde ein Kernforscher tot aufgefunden und Antimaterie entwendet. Auf seiner Brust sind Symbole eingraviert, die nur der Symbolologe und Harvardprofessor lösen kann. Er findet heraus, dass diese mit den Illuminati in Verbindung stehen. Langdon reist nach Italien um die Antimaterie zu finden und den dunklen Plan der Illuminati zu verhindern.


    Ich bin begeistert! "Illuminati" ist mein Lieblingsbuch. Die Spannung ist von Anfang an da und hält bis zum Ende an. Dan Brown beschreibt die Orte und Situation zwar ausführlich, aber realistisch, weshalb es sich dennoch sehr gut liest. Besonders fasziniert bin ich von den wahren Fakten über die Illuminati, auf denen seine Erzählung beruht. Dazu passt der Protagonist Robert Langdon als Symbolologe perfekt in die Geschichte.

    "Illuminati" ist für jeden zu empfehlen, der eben gerne Geschichten mit historischen Fakten, Mysterien und Verfolgungen liest!!!

  3. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.105)
    Aktuelle Rezension von: mailastra

    Eine toller Handlungsstrang, der über mehrere Jahrzehnte reicht. Der Bau von Kathedralen ist sehr detailliert und genau beschrieben. Man lernt noch neben dem Genuss von einer epischen Handlung!
    Ken Follett gelingt es nie ein Tief in einer ewig langen Handlung zu erreichen. Super gut! Kann ich nur jedem ans Herz legen, der nicht reißerische und galoppierende Stories mag, sondern gediegene, weitläufige, epochale Geschichten.

  4. Cover des Buches Lady Liberty (ISBN: 9782919800391)
    Annabelle Tilly

    Lady Liberty

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Tanzmaus

    Camille St. Laurent hat nur einen Wunsch. Als Journalistin arbeiten und anerkannt werden. Doch als Frau hat man es schwer, gerade in Paris im Jahre 1885. Doch dann bietet sich ihr eine einmalige Chance. Sie soll über die Ankunft, den Aufbau und die Einweihung der Freiheitsstatue berichten.

    In Amerika angekommen, stellt ihr der Zeitungsverleger Joseph Pulitzer einen irischen Kollegen zur Seite. Dieser interessiert sich nicht nur für die Freiheitsstatue. Vielmehr beschäftigt ihn ein ungeklärter Mord, der wohl mit dem Sockelbau für die Freiheitsstatue in Verbindung steht. Als ein weiterer Mord geschieht, begeben sich Camille und Patrick in tödliche Gefahr…

     

    Noch heute gilt die Freiheitsstatue, die 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde, als ein Symbol der Freiheit, des Friedens, der Menschenrechte, Abschaffung der Sklaverei und Demokratie. Trotz ihres Alters hat sie nichts von ihrem Charme und ihrer Faszination eingebüßt. Diese Stärke wird von Annabelle Tilly in diesem Roman eingefangen und dem Leser mitgegeben. Ich hatte zunächst Zweifel, wie die Geschichte auf mich wirken würde und war jedoch nach wenigen Seiten in einem Lesesog, der mit nicht nur mitriss, sondern zudem immer mehr begeisterte.

    Als Leserin durfte ich zunächst Camille kennenlernen, die in Paris eine sehr moderne Einstellung zur Rolle der Frau hat und damit oft aneckt. Die Reise nach Amerika bietet ihr die Chance, sich zu beweisen. Zeitgleich wurde Patrick vorgestellt, der als Reporter arbeitet, dabei aber nicht in alt-hergebrachten Ansichten verankert ist, sondern auch durchaus über den Tellerrand blickt und sich für Schwächere einsetzt.

    Natürlich steht Lady Liberty im Fokus des Romans und doch gibt es viele weitere Schauplätze, die sich rund um die Dame ranken. In dem Buch vereinen sich Krimi, historischer Roman sowie eine kleine Liebesgeschichte und bietet damit viel Abwechslung. Mir hat das Buch sehr gefallen. War ich noch zu Beginn etwas skeptisch, wich die Skepsis bald und machte der Begeisterung Platz. Es machte Spaß, New York durch die Augen einer Pariserin zu entdecken, mit ihr durch die Straßen zu bummeln und die Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

     

    Fazit:

    Eine spannende Reise nach Amerika, bei der man nicht nur Lady Liberty, sondern auch New York City im 19. Jahrhundert ein wenig besser kennenlernen kann und dabei bestens unterhalten wird. Ein Buch zum Eintauchen, Entspannen, Entdecken und Mitfiebern.

  5. Cover des Buches Krieg und Frieden (ISBN: 9783446235755)
    Leo Tolstoi

    Krieg und Frieden

     (471)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Mit jugendlichen Optimismus begann ich diesen historischen Roman zu lesen. Zuvor vorsorglich Block und Stift bereit gelegt, was sich als klug erwies.
    Dieser Roman ist in vier Bücher aufgegliedert. Die Themen die darin aufgegriffen werden sind der Krieg zwischen 1805-1812 und deren Feldzüge und Strategien, die gesellschaftlichen Stellungen in der höheren angesehenen Aristokratie, Heiratspolitik und viel Poesie.
    Ich kam mir beim lesen zeitweise vor als wäre ich mit dabei in diesen Roman. Ob es sich um die gesellschaftlichen Ebenen und Verstrickungen handelte, oder auf dem wild umkämpften Schlachtfelder ging, mein Kopfkino war auf Empfang.
    Bei manchen Kapiteln machte ich Pausen um das gelesene sacken zu lassen. Nicht deswegen dass ich es nicht verstanden hätte, sondern wegen dem Schreibstil. Ich konnte mich daher gut in die Geschichten hinein versetzen. Auch die Protagonisten waren plastisch gut beschrieben.
    Vor allem war es spannend mit zu erleben wie sich die Hauptprotagonisten entwickelten. Wer wurde mit wem verheiratet? Wer verstarb? Wie gefestigt wurde der jeweilige Charakter im laufe der Geschichte?
    Abgesehen das ich tagelang eine Pause einlegte beim Lesen, ja ich habe geschwächelt, da es phasenweise doch etwas langatmig ist, war es für mich eine grandiose Geschichte!

  6. Cover des Buches Der Friedhof in Prag (ISBN: 9783423142274)
    Umberto Eco

    Der Friedhof in Prag

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Von Garibaldis Zug der Tausend über die Pariser Kommune, bis hin zur Dreyfus-Verschwörung lässt Umberto Eco seinen Protagonisten Simonini an einigen der aufregendsten historischen Begebenheiten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts teilhaben - und auch an jedem negativen Vorurteil, das damals wie heute über Juden, Freimaurer, Ausländer und Frauen existiert hat.

    Ecos Roman ist eine Enzyklopädie der Macht des Vorurteils und Simonini ist über die ganzen 68 Jahre seines lügnerischen Lebens hinweg dessen Nutznießer: ohne die geringsten Gewissensbisse mordet, verleumdet und betrügt er mal für diesen und jenen Geheimdienst, aber meistens für seinen eigenen, finanziellen Vorteil. Das Leben dieses homo horribilis wird von Eco derart augenzwinkernd und intelligent ausgebreitet, dass man trotz des zutiefst unsympathischen Hauptcharakters Seite um Seite dieses Romans gierig verschlingt.

    Einen Stern Abzug gibt es von mir für das letzte Drittel des Buchs, bei dem ich teilweise einige Seiten nur noch überflogen habe - man kann meiner Meinung nach nur eine begrenzte Anzahl antisemitischer Kommentare französischer Belle Époque-Fuguren am Stück ertragen. Auch die schwarze Messe war etwas too much für mich.

    Unter dem Strich dennoch ein hervorragender Roman mit geschliffenen Dialogen und feiner Charakterzeichnung, der einmal mehr unter Beweis stellt, welch großer Erzähler Umberto Eco war.

  7. Cover des Buches Honolulu King (ISBN: 9783458177623)
    Anne-Gine Goemans

    Honolulu King

     (24)
    Aktuelle Rezension von: aba
    "Als Hardy Hardy schließlich sprach, wünschten alle aus tiefstem Herzen, er hätte den Mund gehalten."

    Hardy Hardy (ja, so heißt er wirklich) betreibt einen kleinen Laden in Harlem. Eigentlich ist das ein "Toko", eine Art Kiosk mit Imbiss, wie es davon viele in Indonesien gibt. Denn Hardy ist ein sogenannter "Indo", ein Indonesier niederländischer Abstammung. In Indonesien und auch später in den Niederlanden Teil einer Minderheit.
    Sein richtiges Zuhause war seine Ehefrau, mit der er viele glückliche Jahre verbrachte, und mit der er eine einzige Tochter hat, die sich aber für ihren Vater schämt, und eine Enkelin, die gern an seiner Seite ist.
    Hardy beschäftigt sich auch mit hawaiianischer Musik, lange Zeit hat er in einer Band gespielt, die "Honolulu Kings", die mit einem "One-Hit-Wonder" zu einer flüchtigen Berühmtheit geworden sind. Aber da ist noch etwas, was Hardy beschäftigt: das Schicksal der Indonesier, die in den Niederlanden leben. Er fühlt sich dazu verpflichtet, zu sorgen, dass diese Menschen zu Wort kommen. Aber warum? Was treibt ihn dazu? Was hat er erlebt, was getan? Oder nicht getan?

    Anne-Gine Goemans hat mit Hardy eine Figur geschaffen, die mir ans Herzen gewachsen ist.
    Hardy leidet so viel. Er verliert allmählich sein Zuhause, er fühlt sich nicht mehr zu irgendwas dazu gehörig. Der Grund ist die Demenz, an der seine Frau leidet. Mit jedem Tag, der vergeht, entfernt sie sich mehr und mehr von ihm, sie lässt ihn allein, allein mit seinen Problemen, mit dem Toko, den sie zusammen aufgebaut und betrieben haben, mit der Musik.

    Bis in die 40er Jahre war Indonesien eine niederländische Kolonie. Vieles, was in dieser Zeit passiert ist, ist den Meisten unbekannt. Zum Beispiel die Zeit, als Indonesien von den Japanern im Zweiten Weltkrieg okkupiert wurde. Sogar viele Niederländer sind sich nicht darüber bewusst, wie ihre Landsleute darunter gelitten haben. Hardy dokumentiert dieses Stück Geschichte, verleiht den Opfern eine Stimme und gibt den Tätern ein Gesicht.

    Anne-Gine Goemans hat mich unterhalten und tief berührt. Hardy und seine Sehnsucht nach seiner Frau, seine alten Freunde, der Imbiss als letzte Bastion im Kampf gegen die Ungerechtigkeit der Japaner… Am Ende zieht die Autorin ein As aus dem Ärmel und sorgt auf diese Weise für eine unglaubliche und schockierende Wendung, die alles, was man vorher gelesen hat, in Frage stellt und mich wirklich überrascht und so lange beschäftigt hat, dass ich mit fast jedem, den ich kenne, darüber sprechen musste.

    Tokos in den Niederlanden und auf niederländischen Inseln kenne ich zuhauf. Aber nach dem Lesen dieses Buches werde ich bei jedem Besuch eines Tokos etwas mehr Zeit darin verbringen und an Hardy denken.
  8. Cover des Buches Inspector Swanson und das Schwarze Museum (ISBN: 9783940855695)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und das Schwarze Museum

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Archer

    Endlich Urlaub! Inspector Swanson freut sich darauf, mit seiner Familie nach Schottland zu fahren, wo sie bei seiner Tante unterkommen und die gemeinsame Zeit genießen werden. Doch seine Träume zerplatzen, als in dem Zug, den sie genommen haben, eine Leiche gefunden wird. Eigentlich könnte er den Fall den Behörden in York überlassen, wo der Zug zum Stehen gekommen war, doch eine Kleinigkeit lässt ihn stutzen. Der Tote trägt einen verschlüsselten Brief bei sich, den nur ein Freimaurer entschlüsseln kann. Muss er also dieses mal wirklich den Täter unter seinen "Brüdern" suchen? Als wäre das nicht genug, wird er von einem aufdringlichen Vertreter der Presse belästigt und schließlich landet Swanson selbst hinter Gittern ... 

    Marley spielt gern mit Gegebenheiten und Namen. So startet der Zug, den Swanson nimmt, um 16.50 Uhr ab Paddington, eine Zeugin des Mordes heißt Grimes, es wird ein Krimineller namens Robert Marley erwähnt, der verlogene, "bild"hafte Journalist heißt Knight (im Englischen auch die Bezeichnung im Schach für das Pferd bzw. den Springer ;), ein verwirrter Mann namens Abraham Stoker treibt sich des Nachts auf einem Friedhof herum, wo er interessante Beobachtungen anstellen kann. Und natürlich darf Conan Doyle nicht fehlen. Es wie wie üblich kurzweilig und unterhaltsam, bis auf die Tatsache, dass Swanson etwas übersah, was mir sofort ins Auge sprang und ich ihn schütteln wollte. Hallo, dein Freund Arthur hat's dir doch gesagt! Alles in allem jedoch wieder ein spannender Fall, der zu fesseln wusste. 

  9. Cover des Buches Potsdamer Abgründe (ISBN: 9783740809553)
    Carla Maria Heinze

    Potsdamer Abgründe

     (17)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    (Inhalt, übernommen)
    Im Geheimen Preußischen Staatsarchiv wird ein Toter gefunden. Maik von Lilienthal, Leiter der Mordkommission in Potsdam, übernimmt den Fall. Seine Mutter Enne, pensionierte Fallanalytikerin, ermittelt währenddessen lieber auf eigene Faust. Als die Spur in die noble Berliner Vorstadt am Heiligen See führt, erhärtet sich ein Verdacht: Geht es hier um eine Kostbarkeit von unermesslichem Wert, die mit den Freimaurern in Verbindung steht? Der Mörder ist den beiden Ermittlern stets einen Schritt voraus – bis die Lage eskaliert.

    Zur Autorin:
    Carla Maria Heinze, geboren in Kleinmachnow, einem Vorort von Berlin, mag alles, was nicht in eine Schablone passt. Menschen, Meinungen und Lebensentwürfe. Ihre Kriminalromane handeln davon. Viele Reisen führten Sie über alle fünf Kontinente. Heute lebt sie im Land Brandenburg zwischen Potsdam und Berlin.

    Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
    Danke an Carla Maria (Heinze) sowie den emons-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung, ich freute mich!

    Die Autorin hat ihre Protagonisten sehr authentisch beschrieben.
    Man lernt Potsdam und Umgebung kennen.

    Auch die Geschichte der Freimaurer ist interessant zu lesen.
    Der Schreibstil ist flüssig, gut lesbar und sehr präzise.

    Der (Regional)krimi ist spannend und unvorhersebar. Gute Recherchearbeit mit einzeln, dargestellten Handlungsabläufen, machten das Gesamtpaket stimmig und zu etwas Besonderem. Hierfür gerne die Höchstpunktzahl!




  10. Cover des Buches Die Freimaurer – Der mächtigste Geheimbund der Welt (ISBN: 9783103973358)
    John Dickie

    Die Freimaurer – Der mächtigste Geheimbund der Welt

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Die Freimaurer - kaum ein anderer Bund weckte und weckt so viele Spekulationen wie diese Geheimgesellschaft. Aber steckt es nicht bereits im Titel des Bundes, Fantasien anzuregen? Wer sich als Geheimbund darstellt, sagt doch zu gleich damit aus, dass er etwas zu verbergen hat … Was ist dieses Verborgene hinter den (meist) Männern, die geheimnisvolle Zunftkleidung tragen und sich mittels geheimer Zeichen und Sprachwendungen gegenseitig zu erkennen geben?

     

    John Dickie hat sich daran gemacht, die Geheimnisse hinter den Machenschaften der Freimaurer aufzudecken – und siehe da, so sehr der Bund die Aura des Geheimen trägt, so wenig geheim sind (heute) seine Agenden.

     

    Dar Autor lässt die Geschichte des Bundes vor dem geistigen Auge des Lesers auferstehen. Man erlebt wie der Bund entstanden ist, die ersten Jahrzehnte, in denen eine Aufnahme in den Bund nur gewissen Zunftmitgliedern offen gestanden hatte. Weiter geht die Geschichte über eine gewisse Öffnung für – ausgewählte – Außenstehende bis zur Aufnahme von Frauen und Eigendarstellungen im Internet.

     

    Also was ist es, das diese Gesellschaft so geheimnisvoll macht? Einzig die Geschichte.

    Und genau diese Geschichte ist es auch, die das Buch John Dickies lesenswert machen. Gründliche Recherchen – auch in den eigenen Reihen des Bundes und eine gute Interpretations- und Wiedergabekunst der vorliegenden alten und neuen Texte aus der Geschichte der Freimaurer lassen alles äußerst identisch wirken.

     

    Auch der Umstand, dass John Dickie selbst kein Freimaurer ist, trägt zur Authentizität des Werkes bei. Wer sich auf die Geschichte John Dickies über die Freimaurer einlässt, wird sehr viel über deren Wirken erfahren. Ab- und Irrwege einzelner Logen werden ebenso beschrieben wie ausgemachte politische Intrigen. Der Wirkungsbereich der einzelnen – weltweit tätigen – Logen beschränkt sich aber kaum auf politische Machenschaften. Vielmehr steckt hinter den Machenschaften ein sozialer Gedanke – ein Gedanke von Brüderlichkeit und Selbstbestimmtheit. Und genau diese Werte waren vor Jahrhunderten bereits verpönt und sind es auch heute noch vielerorts.

     

    Den Spekulationen über den mächtigsten Geheimbund der Welt wird aber weder das Buch von John Dickie noch die Öffnung im Internet Abbruch tun. Vielmehr werden in einer Welt voller Verschwörungstheorien und populistischer „Einfachlösungen“ die Freimaurer weiter als Sündenböcke herhalten müssen.

     

    Für meinen Teil muss ich allerdings sagen, dass der Einblick in die Welt dieses Geheimbundes ausgesprochen spannend und unterhaltsam – wenngleich nicht immer leicht verständlich – ist. 4 Sterne

  11. Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: 9783423211109)
    Umberto Eco

    Das Foucaultsche Pendel

     (343)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Bei den ersten 50 Seiten hätte ich fast aufgegeben. Ecos langatmige Satzgebilde mit noch langatmiger Einführung, aber dann überschlugen sich die Ereignisse, dass ich mit dem Lesen nicht nachgekommen bin. Und dann wieder langatmige Passage. So ging es das ganze Buch durch. 

    Gut, das ist man von Eco gewohnt - der Autor will  beweisen, wie akribisch er recherchiert hat - bei dieser Geschichte war es aber extrem. 

    Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, Ecos Stil mag man, oder eben nicht. Ich gehöre halt zu erster Gruppe. 

  12. Cover des Buches Totentanz im Stephansdom (ISBN: 9783709978337)
    Edith Kneifl

    Totentanz im Stephansdom

     (12)
    Aktuelle Rezension von: BarbaraDrucker

    Dieser Krimi beleuchtet eine brisante und dunkle Facette der Wiener Geschichte, die ich bislang nicht einmal geahnt hatte, obwohl sie im Grunde genommen sehr plausibel ist. Leider kommt dadurch das Freimaurermotiv viel zu kurz, ich hatte mir mehr Einblick in diese Gesellschaft erhofft. Die sonstigen Recherchen scheinen mir fundiert, über weite Strecken herrschte mir jedoch zu viel Infodump vor. Es wurden durchaus interessante Fakten zusammengetragen, etwa über die Symbolik im Stephansdom oder über die Zusammensetzung der Wiener Gesellschaft, und die sozialen Probleme in dieser Epoche werden beim Namen genannt. Hätte die Autorin dieses umfangreiche Wissen anschaulich und spannend verpackt, statt es einfach nur wie in einem Wien-Führer anzubringen, hätte das eine mitreißende Milieustudie werden können. Sie zeigt zwar auf die Wunde, legt den Finger aber nicht drauf und tut nicht weh. Dieser sehr beschauliche Krimi verbindet auf überraschende Weise Gesellschaftskritik und Wien-Nostalgie, plätschert aber letztendlich doch an der Oberfläche dahin. Sehr sympathisch und menschlich gezeichnete Hauptfiguren verleihen dem Roman einen versöhnlichen Touch und sorgen für Operettenflair.

  13. Cover des Buches Projekt - Babylon (ISBN: 9783442368327)
    Andreas Wilhelm

    Projekt - Babylon

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Frank1
    Klappentext:

    Wage zu wissen!

    Im Languedoc verfällt ein Schäfer plötzlich dem Wahnsinn. Und drei Forscher geraten in Lebensgefahr, als sie der Lösung des Rätsels um eine geheimnisvolle Höhle in Südfrankreich immer näher kommen...

    Blitz und Donner über den Bergen des Languedoc reißen einen Schäfer aus dem Schlaf. In einer Felshöhle sucht er Schutz vor dem drohenden Unwetter – doch als er sie wieder verlässt, ist er dem Wahnsinn verfallen. Sofort wird das Gebiet um die Felsen abgesperrt und streng bewacht.

    Was hat es mit der geheimnisvollen Höhle auf sich, deren Wände mit rätselhaften Botschaften in allen Sprachen der Welt versehen sind? Und woher rührt das eigenartige Leuchten tief in ihrem Inneren? Im Auftrag der UN machen sich ein englischer Historiker, ein französischer Ingenieur und eine attraktive, aber eigenartig unnahbare deutsche Sprachwissenschaftlerin daran, die mysteriösen Inschriften zu entschlüsseln.

    Schon bald heften sich Freimaurer und okkulte esoterische Zirkel an ihre Fersen. Und je näher die drei Forscher der Lösung des Mysteriums kommen, desto bedrohlicher wird ihre Lage. Da wird die junge Deutsche plötzlich von einer skrupellosen Sekte entführt...

    Das fulminante Romandebüt eines jungen deutschen Autors: Voller Spannung, Action, Abenteuer und Mystik!


    Rezension:

    Ein französischer Schäfer stößt auf eine unbekannte, mysteriöse Höhle. Wenige Tage später bekommen ein in Hamburg lebender britischer Professor und ein französischer Ingenieur überraschend Post von der UN. Als sie der Einladung nach Genf folgen, wird ihnen gegen eine fürstliche Bezahlung angeboten, die neuentdeckte Höhle zu erforschen. Die Sache hat nur einen kleinen Haken: Das Projekt ist streng geheim, und sie dürfen ihre Forschungsergebnisse demzufolge nicht veröffentlichen. Nachdem sie den Auftrag angenommen haben, müssen sie jedoch schnell feststellen, dass diverse Geheimgesellschaften überraschen gut informiert sind. Da die Höhle zahlreiche Inschriften in verschiedenen alten Sprachen birgt, wird schließlich noch eine deutsche Sprachwissenschaftlerin hinzugezogen.

    Der Autor schafft es, den Leser in ein von Anfang bis Ende spannendes Abenteuer zu entführen, wobei er zahlreiche relativ aktuelle wissenschaftliche und historische Erkenntnisse geschickt in die Handlung einflicht. Leider opfert er die Logik dabei teilweise dem Spannungsaufbau. Da wird unter dem Vorwand, eine lokale Tollwutepidemie zu erforschen, ein ganzer Berg inklusive der umgebenden Wälder einfach eingezäunt und durch schwerbewaffnete ‚Ranger‘ bewacht. Doch von der örtlichen Bevölkerung und Presse wird das anscheinend völlig ignoriert und führt zu keinerlei Verwunderung oder gar Widerstand. Selbst den – offensichtlich nicht eingeweihten – offiziellen französischen Stellen fällt offenbar nichts auf. Auch davor, dass die Tollwut, wenn sie wirklich aufgetreten wäre, den Metallgitterzaun überwinden könnte, scheint niemand Angst zu haben. Während viele der im Zusammenhang mit der Höhle und den Geheimbünden aufgeworfene Fragen zum Ende des Buches aufgeklärt werden, gibt es für diese Logikschwächen leider nicht den Ansatz einer Erklärung. Ansonsten bietet dieses Buch dem fantasyliebenden und wissenschafsbegeisterten Abenteuerfan eine spannende Unterhaltung.

    „Projekt: Babylon“ stellt den 1. Band einer Trilogie dar. Da dies jedoch weder im Klappentext noch im Nachwort des Autors erwähnt wird, darf man wohl vermuten, dass die beiden Fortsetzungen ursprünglich nicht vorgesehen waren. Angemerkt sei hier auch noch, dass der Verlag den Klappentext anscheinend von einem Mitarbeiter verfassen lies, der das Buch überhaupt nicht richtig gelesen hatte. Im Laufe der Handlung wird nämlich nicht die Sprachwissenschaftlerin, sondern der Historiker entführt.


    Fazit:

    Ein spannendes Abenteuer mit Verschwörungselementen und einem sich im Laufe der Handlung steigernden Anteil Fantasy.



    Alle meine Rezensionen jetzt auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: rezicenter.wordpress.com

  14. Cover des Buches Glimmernächte (ISBN: 9783401510620)
    Beatrix Gurian

    Glimmernächte

     (157)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das Buch aus der dritten Perspektive erzählt wurde. Der Einstieg ist mir leicht gefallen und lange Zeit hat man das Gefühl man kennt ein Geheimnis nicht und tappt im Dunkeln, weil man nicht das Große-Ganze überblicken kann. Nach und nach werden dem Leser mehr Informationen gegeben und langsam klärt sich das Ganze auf. Pippa, die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, da sie aufgeweckt ist und die Sachen hinterfragt und sich nicht einfach blenden lässt. Die Handlung des Buches war konstant, man hat mit Pippa zusammen mehr und mehr hinter die Kulissen blicken können und die Beziehungen zwischen den Charakteren war gut beschrieben und die Verwirrung der Protagonistin über die vielen ungeklärten Geheimnisse greifbar. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, auch wenn immer wieder Bruchstücke des Familiengeheimnisses der von Rabens preisgegeben werden, hat mich das Ende doch überrascht. Außerdem wurde es zum Ende hin nochmal richtig fesselnd, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Geheimnis um die Familie von Raben wird am Ende gelöst und schließt das Buch damit für mich mit einem zufriedenstellenden Ende ab. In dem Buch spielt Fantasy eine Rolle, die allerdings erst ziemlich spät aufgedeckt wird und meistenteils nur angedeutet wird und nicht konstant präsent ist. Die Geschichte beinhaltet eine Mischung aus Fantasy und Jugendkrimi, sowie eine Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte ist mir allerdings zu schnell mit "dazu gemixt" worden, weshalb ich verwirrt war, weil sich die Gefühle von 0 auf 100 entwickelt haben. Alles in allem hat mir Glimmernächte aber trotzdem gut gefallen.

  15. Cover des Buches Römische Verdächtigungen (ISBN: 9783732526246)
    Bianca Palma

    Römische Verdächtigungen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Und überhaupt, ich kann dir helfen, Alessandro, niemand kannte Simona so gut wie ich!“


    Commissario Caselli ermittelt


    Als eine Kunststudentin ermordet wird, steht Comissario Caselli vor einem Rätsel. Wer hat ein Motiv? Neben ihren Verflossenen gerät ein exzentrischer Kunstprofessor in den Verdacht. Der drückend heiße Sommer samt Streik der Spurensicherung bremst Caselli ein – auch seine privaten Probleme scheinen ihn einzuholen. 



    Da dieser Band mein erster Caselli Krimi ist, musste ich die Protagonisten erst einmal kennenlernen. Nicht immer ist mir das leicht gefallen. Caselli erschien mir auf Grund einer seiner Entscheidungen sehr leichtgläubig. Auch seinen Sergente konnte ich nicht einordnen – zum einen kennt er sich sehr gut in allen Kunstbelangen aus, auf der anderen Seite zeigt er sich aber sehr leicht zu beeindrucken. So richtig warm bin ich weder mit dem einen noch mit dem anderen geworden. 


    Der Krimi startet mit einem Blick auf das Opfer und ihren Cousin, der im Laufe der Geschichte noch eine größere Rolle einnimmt. Nach dem Mord kommt die Ermittlung aber nicht so recht in Fahrt. Einerseits sind die äußeren Umstände (ein Streik) dafür verantwortlich, andererseits schienen sich aber auch der Commissario und sein Sergente nicht sonderlich einzusetzen. Sie gehen Verdächtigungen nach, die – näher betrachtet – auf bloßen Aussagen basieren, auch an Beweisen fehlt es. Zudem sind beide durch ihr Privatleben abgelenkt. So erfährt man fast mehr über den Liebeskummer von Caselli und die Eheprobleme des Sergente als über ihre Arbeit. 


    Fazit: Die Beschreibungen von Rom, die man hier samt kunsthistorischer Hintergründe bekommt, waren ansprechend, wenn auch etwas ausführlich. Aber weder die Charaktere (allen voran der im Klappentext erwähnte exzentrische Professor) noch der Fall konnten überzeugen. 

  16. Cover des Buches The Lost Symbol (ISBN: 9780552161237)
    Dan Brown

    The Lost Symbol

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Themistokeles
    Von den Bücher Dan Browns der vorletzte und in dem, was ich bisher von diesem Buch gehört hatte, der schlechteste. Zumindest soweit die Meinungen, wenn man sie sich verteilt über alle seine Robert Langdon-Romane anguckt. Persönlich teile ich diese Meinung nicht, denn ich habe dieses Buch deutlich nach “Illuminati” und “Sakrileg”, sowie auch, obwohl es eigentlich nicht der Veröffentlichungsreihenfolge entspricht, nach “Inferno” gelesen und finde selbst, dass es vom Stil her einfach noch viel mehr den beiden ersten Bänden entspricht, als es bei “Inferno” der Fall ist, wodurch ich es doch noch ein wenig lieber mag, als “Inferno”.

    Allgemein muss man halt leider sagen, dass das Stil vom Buch her nicht viel Neues im Vergleich zu den beiden ersten Teilen bietet und zudem auch noch, mit dem nicht mehr ganz so extrem religiösen Hintergrund dessen, hinter dem Robert Langdon her ist, vielleicht auch ein wenig an genau dieser Spannung verliert, die einem einfach kirchliche Hintergründe einfach noch bieten, da dort sicher noch mehr und Schwerwiegenderes verborgen wurde in der Geschichte, als es durch die Freimaurer oder ähnliche geschehen sein dürfte. Trotzdem ist das Buch wieder sehr spannend geschrieben und es hat mir Spaß gemacht es zu lesen, auch wenn man natürlich im Vorgehen wieder Parallelen erkennen kann und das Thema nicht ganz so gut ist, wie die anderen.

    Interessant jedoch und abweichend zu den Vorgängern, fand ich es sehr spannend, dass ein wenig mehr Druck in die gesamte Geschichte kommt, da es diesmal um etwas deutlich persönlicheres für Robert Langdon geht, als es in den ersten beiden Teilen der Fall war. Diesen Aspekt fand ich auch wirklich sehr gelungen und einfach stimmig. Was ich als einzigen Punkt wirklich nicht so gelungen finde, aber das ist wohl durchaus auch ein sehr persönliches Empfinden, mir ist dieses Buch etwas zu spirituell geraten auf einer etwas abgehobeneren Art und Weise, als es noch bei den anderen, eher religiöser geprägten Bände war.

    Ich mag diesen Dan Brown, auch wenn er gegenüber den Vorgängern ein wenig schwächelt, aber wenigstens passt er noch in die Reihe und fällt nicht so weit raus, wie ich es bei dem neusten Band der Reihe empfinde.
  17. Cover des Buches Die Loge des Verführers (ISBN: B07SGYQNJF)
    Ada Mea

    Die Loge des Verführers

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Anni84

    Ich habe dieses Buch gerne gelesen. Cat und Tomaso sind zwei Charaktere die auf einander prallen mit ihren Geheimnissen, Sehnsüchten, Verlangen und noch so andere Sachen. 😊  

    Mir hätte noch etwas mehr Erotik zwischen ihnen gefallen. Aber ich fand die Mischung sonst aus Erotik und Spannung sehr gut dadurch wurde das Lesen nie langweilig. Ich kann nur einen Daumen hoch geben. 

    Danke Ada das ich es lesen durfte. 

  18. Cover des Buches Illuminatus! Die Trilogie (ISBN: 9783499256547)
    Robert Shea

    Illuminatus! Die Trilogie

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783785749036)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (85)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Dieser 3. Band der Langdon-Reihe war mein erstes Buch von Dan Brown und bis jetzt auch mein Favorit. Ich finde es schade, dass er als einziger nicht verfilmt wurde.
    Am meisten faszinieren mich die Themen der Freimaurer und der Noetik (über die Seele) an diesem spannenden Thriller. Und auch den Antagonisten finde ich hier sehr gelungen: Vielschichtig und überraschend. Seine religiösen Rituale und die Kreativität der Entführungen u.ä. finde ich ebenso spannend.
    Außerdem sind in diesem Roman auch zwei starke Frauenfiguren (Catherine und Director Sato) im Vordergrund, die mir in den anderen Büchern Dan Browns ein wenig untergehen.
    Noch kurz zum Stil des Buches: Wer schon mal einen Dan Brown gelesen hat, kennt die vielen ausschweifenden Beschreibungen von Kunst und Gebäuden sowie seine Verschwörungstheorien, die typisch für ihn sind. Gleichzeitig finden wir hier einen teils brutalen und gut konstruierten Thriller vor. Vor allem Protagonist Robert Langdon trägt mit seiner charismatischen Art und seiner besonderen Qualifikation die Bücher.
    Als Hörbuch ist dieser Thriller sehr gut geeignet, da Synchronsprecher Wolfgang Pampel (übrigens die Synchronstimme von Harrison Ford) seine dunkle und angenehme Stimme ideal an die Figuren anpasst und ihnen individuelle Züge gibt. Ein großes Lob auch für die Melodien zwischen den Kapiteln, die sehr zur Orientierung beigetragen haben und die siebte Extra-CD mit interessanten Interviews und Bonusmaterial.

    Mein Fazit: Mein liebster Dan Brown und vor allem als Hörbuch ideal! Wer auf spannende und gut konstruierte Thriller mit vielen Infos über Verschwörungstheorien und Kunst & Kultur steht, dem sei dieser Thriller sehr empfohlen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 

  20. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.160)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier wieder von außen erzählt. Meist aus der Sicht von Robert Langdon. Bei bestimmten Szenerien schlüpfen wir in die Rollen der Ermittler, des Täters und eines Priesters. 

    Die Gedanken und Gefühle konnte ich nicht bei allen Protagonisten Nachvollziehen. Jedoch erhöhte der Wechsel der Sichtweisen etwas die Spannung und gab kurzzeitig nochmal zusätzliche Informationen preis.


    Spannung/Story: Die Geschichte spielt 1 Jahr nach Illuminati. An sich könnte man dieses Buch selbsständig lesen, aber da in ganz kurzen Szenerien auf Band 1 bezug genommen wird, sollte man den voherigen Band gelesen haben. 

    Die Geschichte geht erstmal Spannend los. Man gewinnt den Eindruck, das eine packende Hetzjagd entsteht. Jedoch muss ich leider dazu sagen, war das hier etwas weniger als in Band 1. Hier wurde viel mehr Wert auf den Geschichtlichen Hintergrund der Kirche, der Kunst und von Davinci gelegt. Die polizeiliche Arbeit wird als kleines Extra immer mal wieder eingestreut und durch die vielen deteilierten Informationen zieht sich die Geschichte ganz schön. Erst die letzten 150-200 Seiten sind mit die packensten. 

    Jedoch sind die aufgestellten Rätsel sehr interessant und der Protagonist Robert Langdon einfach sehr faszinierend. 

    Die Aufgreifung der Legende des Heiligen Grals ist sehr gut eingearbeitet worden und mit der Auflösung bzw. dem Ende rechnet man definitiv nicht. Mich hat es total überrascht und fand das Buch trotz gewisser Punkte alles in allem sehr unterhaltent und Spannend.


    Fazit: Wen die Fülle an sachlichen Informationen nicht stört, bekommt hier einen interessanten Mord und eine spannende Auflösung.

  21. Cover des Buches Die Gerechten (ISBN: 9783596168453)
    Sam Bourne

    Die Gerechten

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Innerhalb kürzester Zeit werden rund um den Erdball scheinbar wahllos Menschen ermordet. Allen gemein, man hätte es von ihnen nicht erwartet, aber sie haben Gutes getan. Will Monroe, Jungjournalist bei der New York Times, entdeckt eher zufällig Gemeinsamkeiten in zwei Fällen in den USA. Seine große Story witternd, stürzt er sich in die Recherche, bis plötzlich seine Frau Beth entführt wird. Die Spur führt nach Crown Heights, ein von Chassiden bewohntes Viertel von New York. Je tiefer Will gräbt, desto größer wird auch die Gefahr für ihn selbst.

    Ich mag Sam Bourne unter anderem, weil er zu den Autor:innen gehört, die zwar Unterhaltungsliteratur schreiben, dabei aber oft einen Bildungseffekt mitliefern. In diesem Fall betrifft das wie in Tag der Abrechnung einmal mehr Einblicke in spezielle Aspekte des Judentums. In Die Gerechten widmet er sich dem Chassidismus und lässt uns dabei tief in dessen religiösen Mystizismus eintauchen. Dabei bewegt er sich auf einem breiten Fundament von Abbildungen der Realität, so dass sich auch hier wieder empfiehlt, Lesepausen zur Recherche einzuplanen.

    Gerade in diesem Punkt kann ich diesmal aber nicht kritikfrei bleiben, denn Bournes Darstellung der chassidischen Dynastie ist für meinen Geschmack ein wenig zu positiv. Eine Gemeinsamkeit der chassidischen Strömungen ist ein extrem konservatives und repressives Frauenbild. Bourne kritisiert das am Rande und für mich im Gesamtbild deutlich zu leise über die sehr strengen Bekleidungsregeln für Frauen, die in Crown Heights öffentlich aushängen, die aber bei Weitem nicht das Ende der repressiven Fahnenstange sind. Einen Ausgleich kann da Unorthodox von Deborah Feldman bieten, das sich zwar mit einer anderen Dynastie (den Satmarern) beschäftigt, hinsichtlich des Frauenbildes aber recht ähnlich ist. Praktischerweise wurde ihr Buch auch in einer vierteiligen Miniserie gleichen Titels verfilmt.

    Aber nun zum Buch. Obwohl einer seiner frühen Thriller, lebt Die Gerechten bereits von Bournes Faible für komplexe Handlungen. Seinen Protagonisten Will Monroe – und damit auch seine Leser:innen – führt er immer wieder an der Nase herum; die Handlung nimmt mehrfach unerwartete Wendungen und große Teile des Gesamtbilds entfalten sich erst gegen Ende des Buchs. Das führte bei mir zwischenzeitlich – wie bei Tag der Abrechnung – zu der Befürchtung, das Buch könnte unschön plakativ enden, was sich allerdings nicht bewahrheitete.

    Leider – das fällt mir bei Bourne öfter auf – kratzt er bei einem Großteil seiner Figuren nur an der Oberfläche. Tiefe bekommen neben Will und TC kaum weitere Figuren. Das ist schade, insbesondere weil das Buch mit mehr als 400 Seiten doch Raum genug bieten würde. Ein Grund mag darin liegen, dass neben Will und TC kaum Figuren einen nennenswerten Raum einnehmen, was angesichts des Umfangs des Buches und des geringen Zeitraums, in dem die Handlung spielt, an sich schon bemerkenswert ist. Erwähnenswert scheint mir aber auch, dass die restlichen Figuren zwar recht oberflächlich bleiben, Bourne sie in ihren jeweiligen Szenen aber nicht lieblos in die Handlung wirft. Für den Raum, den er ihnen gestattet, geht er angemessen mit ihnen um, so dass sich meine Kritik an ihrer fehlenden Tiefe eigentlich mehr an das Gesamtdesign richtet.

    Abseits aller Kritik bleibt, insbesondere wenn man Die Gerechten vor allem als Unterhaltungslektüre liest, ein komplexer, spannender Thriller, der immer wieder mit unerwarteten Wendungen aufwartet. Ein kurzweiliges Stück Spannungsliteratur, das dazu noch einen Einblick in jüdisch-orthodoxe Strömungen bietet.

  22. Cover des Buches From Hell (ISBN: 9783864258138)
    Alan Moore

    From Hell

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Alan Moore ist zurecht eine ( fast schon mythologische ) Legende und ein wahrer Riese im immer noch sträflich unterschätzten Genre des Comics. Was heißt hier Comic? Es ist eine wunderbar anspruchsvolle Graphic Novel, sozusagen die Graduierten unter den Comics, ein monumentales Meisterwerk. Immerhin schuf Alan Moore auch solche Klassiker wie Watchmen und V wie Vendetta. 

    592 Seiten inklusive sehr reichhaltigem, lehrreichen Anhangs. Ich habe diesen Geniestreich schon vor längerer Zeit gelesen, bin aber noch nicht dazu gekommen, eine Rezension zu schreiben. 

    Gute zehn Jahre dauerten die Vorarbeiten für das Werk. Solange braucht mancher Autor nicht für seinen eigenen dicken Schmöker. 

    Alan Moore, Autor und Eddie Campbell, Illustrator, legten großen Wert auf höchstmögliche Authentizität und das merkt man auf beste Weise, sehr dokumentarisch, aber nicht frei vom gesamten Spektrum der Emotionen, eine sehr gekonnte, gelungene Mischung. 

    Jack the Rippers Identität ist bis zum heutigen Tage offiziell ungeklärt. Unzählige Theorien und unglaublich viel Literatur samt zahllosen Verfilmungen kursieren über ihn. 

    Auch Alan Moore verfolgt eine mögliche Theorie, die durchaus plausibel klingt. 

    Jack the Ripped ist quasi der Stammvater des modernen Serienkillers, wie man ihn heute kennt. Er hat auch das Tor zum 20. Jahrhundert aufgestoßen in jenem Terrorherbst von 1888. Als ob er wirklich direkt aus der Hölle käme ... Dabei sind wir Menschen dem anderen und uns selbst die allerschlimmste Hölle. London ist hier heimlicher Hauptprotagonist, selbst infernalisch anmutenden in seinen extremen Gegensätzen. 

    Mary Ann ( Polly ) Nichols, Annie Chapman, Elizabeth Stride, Catherine Eddowes, Mary Kelly und sogar noch eventuell ein sechstes Opfer. Brutal ermordet mit der Klinge und Grausigeres, Mary sogar regelrecht zermetzelt. 

    Diese Graphic Novel ist soviel mehr als die Jagd nach einem Serienkiller und dessen Taten. Es ist ein Psychogramm, auch Londons, eine soziale, politische und gesamtgesellschaftliche Studie in Rot, die sich sehr detailliert an die damaligen Realitäten hält.

    Whitechapel, das heruntergekommene, arme Viertel und die wohlhabenderen Gegenden kontrastieren sehr stark. Momentaufnahmen der Desperation der Hoffnungs- und Ausweglosigkeit der Armen. Rein durch die Optik wird das Deprimierende fühlbar vermittelt. Frauen waren ja regelrecht gezwungen sich zu prostituieren, um zu überleben und bezahlten das mit dem Leben, auch durch "gewöhnliche" Verbrecher. So wurde der Ripper zu einer weiteren Nemesis der ohnehin schon arg gebeutelten Frauen.

    Das Schwarzweiße läßt Schlagschatten und anderes besonders hervortreten. Ich nannte es ja eine Studie in Rot. Trotz der "Farblosigkeit" färbt die Phantasie des Lesers das vergossene Blut besonders intensiv rot. Man glaubt sogar den ekligen Geruch des Eisens zu riechen. Diese ganze Ausgestaltung verleiht allem eine atmosphärische, verdichtete, ja, klaustrophobische Note.

    Es ist multidimensional, weil es das Viktorianische Zeitalter und dessen Geist kongenial bannt, sowie das Königshaus, die Polizei, die Presse, die ungleichen Verhältnisse, einen Geheimbund, Esoterik, Drogen und eine Verschwörung werden thematisiert plus so vieles mehr, plastisch und tiefgründig.

    Es ist schmerzlich realistisch und manchmal surreal, wie in einem ( Alp ) Traum. Und es gibt keinerlei Beruhigung, das es nur Fiktion ist ...

  23. Cover des Buches Machtwechsel auf der Erde (ISBN: 9783453700574)
    Armin Risi

    Machtwechsel auf der Erde

     (6)
    Aktuelle Rezension von: batzn
    Mülltonne auf und rein damit
  24. Cover des Buches Goethestadt Pößneck: Goethes Aufenthalte in Pößneck. Die Freimaurerloge "Goethe". Goethe und Pößneck in der Numismatik. (ISBN: 9783962850395)

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