Bücher mit dem Tag "freitag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "freitag" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.385)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    7 Kapitel. 7 Tage aus dem Leben von Samantha Kingston. 7 Mal der 12. Februar.
    Meiner Meinung nach sind Sams Freundinnen ziemliche Zicken. Lindsay, die den Ton in der Gruppe angibt und wohl schon immer beliebt war, hat die wohl schlimmste und rüchsichtsloseste Art, die man sich nur vorstellen kann. Im Umgang mit anderen und auch im Straßenverkehr. Aber wie sollte es anders sein? Niemand hält diese Zicke auf. Elody und Ally sind auch nicht viel besser. Ich würde sie jedoch vielmehr als Mitläuferinnen bezeichnen.
    Zu dieser Erkenntnis kommt auch Sam irgendwann. Aber sie liebt ihre Freundinnen dennoch. Und weiß auch, dass sie sie lieben.
    Dann wäre da noch der “perfekte” Freund. Doch bereits im ersten Kapitel (dem ersten 12. Februar) gesteht sich Sam ein, dass er es nicht ist. Und das sie ihn auch nicht liebt. Gut so, er ist wirklich ein Arschloch. Das zeigt er dann auch zum Ende des Buches mehr als deutlich. Aber hier fand ich es gerade witzig, wie Sam ihn hereingelegt hat. Unschlagbar 😀
    Es gibt in diesem Buch so viele Verzwickungen. Was ist mit der Dreiecksbziehung zwischen Alex, Kathi und Brianna – von der übrigens nur zwei wissen? Was ist mit Kent – Sams Freund aus Kindertagen, den sie heute nicht mal mehr mit dem … ansehen würde? Und was hat Juliet – von allen gequält und als Psycho bezeichnet – mit allem zu tun?
    Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war in den letzten Wochen ständig dabei und hat auch ein wenig gelitten. Ich sollte wohl mal meine Handtasche waschen 😀
    Anfangs machte mich Sams Verhalten noch kirre. Aber ihr Entwicklungssprung von Kapitel zu Kapitel war erstaunlich. Natürlich war auch mal ein Rebellentag dabei. Mir gefiel der Tag am Besten als sie begriff was wirklich wichtig ist.
    So ganz war es nicht wie bei Bill Murray und “Täglich grüßt das Murmeltier”. Er durchlebte den Tag oft genug, um perfekt Klavier spielen zu lernen. Sam dagegen musste nur 7 Mal durch den selben Tag durch, um zu begreifen, wie sie aus dieser Endlosschleife ausbrechen konnte. Das Ende war für mich überraschend. Sehr überraschen sogar…

  2. Cover des Buches Nightingale Way - Romantische Nächte (ISBN: 9783548287515)
    Samantha Young

    Nightingale Way - Romantische Nächte

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Snowflakes

    Vorab, ich liebe die Reihe Edinburgh Love Stories von Samantha Young. Ich habe sie regelrecht verschlungen und nächtelang nur gelesen. Für mich ein Meisterwerk! 


    Er will seine Vergangenheit vergessen. Sie zeigt ihm den Weg in eine neue Zukunft.(Klappentext)


    Leichter gesagt als getan. Grace flüchtet vor ihrer lieblosen und gemeinen Familie und findet endlich Ruhe. Bis ihr neuer Nachbar Logan einzieht. Sein nächtliches, ausschweifendes Sexleben bringt Grace um den Schlaf und um den Verstand. 

    Nach 2 Jahren Gefängnis will Logan einfach vergessen und genießen. Wenn seine zickige Nachbarin ihn nicht immer von oben herab behandeln würde....

    Als Logans Leben eine dramatische Wendung nimmt, ist Grace an seiner Seite und hilft ihm. 

    Beide entwickeln Gefühle für einander, mit denen sie nicht umgehen können...

    Schafft Logan es, Graces Herz zu gewinnen? Schafft Grace es, Logan zu vertrauen? 

    Ein Unbedingt - Lesen - Buch! 

    Leidenschaftlich, erotisch, gefühlvoll, prickelnd, geheimnisvoll, spannend....

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Aus der Edinburgh Love Story sind Nightingale Way und Scotland Street meine liebsten Bücher. Alle anderen sind auch wundervoll. 

    Absolute Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Vor uns die Nacht (ISBN: 9783839001592)
    Bettina Belitz

    Vor uns die Nacht

     (218)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Auf diese Geschichte bin ich auf einem Flohmarkt gestoßen und habe das gut erhaltene Printexemplar vor allem wegen des wunderschönen Covers mitgenommen. Der Titel steht schmucklos und in geschwungenen weißen Lettern im Mittelpunkt des Covers und wird von krakeligen blauen und weißen Blumen umrankt. Zusammen mit dem dunkelblauen Grund wirkt die ganze Komposition sehr edel und gleichzeitig dezent und ansprechend. Ich bin total begeistert von der Gestaltung! Auch innerhalb des Buches sind die Kapitelanfänge immer liebevoll verziert und mit seltsamen aber immer passenden Kapitelüberschriften versehen.


    Erster Satz: „Für einen Flügelschlag unserer Seelen halten wir inne.“

    Mit diesem Satz beginnt diese seltsame Geschichte, von der ich ehrlich gesagt nicht so genau weiß, was ich von ihr halten soll. Sie ist auf jeden Fall sehr exzentrisch und mit ihrer düsteren, geheimnisvollen Grundstimmung und den ausschweifenden Metaphern oft knapp an der der Grenze zur Fantasy, sodass es mich zu keinem Zeitpunkt der Story gewundert hätte, wenn die Protagonisten plötzlich Flügel und Klauen bekommen hätten und weggeflogen wären. Dabei behandelt der Roman ein eigentlich reales Szenario. Die junge Archäologie-Studentin Ronia wird an Weihnachten von ihrem Freund Lukas verlassen - schon wieder - und muss nun ganz alleine das Fest in ihrer Pfarrerfamilie durchstehen. Als sie nach dem obligatorischen Gottesdienst zusammen mit ihrem besten Freund Jonas, den jeder für ihren perfekten Partner hält, von dem sie aber nichts will, in einer Bar einen jungen Typen trifft, schiebt sie ihre Faszination auf ihren Liebeskummer und den Drink, den sie sich auf den leeren Magen gegen den Kummer gegönnt hat. Doch je öfter sie ihm zufällig über den Weg läuft, desto größer wird die Anziehungskraft zwischen ihr und dem eigenartigen, wunderschönen Mann mit der eleganten Körperhaltung und den uralten Augen. Dass er, den alle nur River nennen, einen schlechten Ruf hat, in der Drogenszene unterwegs sein soll und angeblich als Callboy arbeitet, kann Ronia schon bald nicht mehr davon abhalten, jeden Freitag auf eine Begegnung mit ihm zu hoffen...


    "Eigentlich ist es ganz einfach - ich werde nichts weiter tun, als wie bisher joggen zu gehen. Den Rest entscheidet das Schicksal. Das zwischen Jan und mir wird niemals eine Beziehung. Es ist Lichtjahre davon entfernt. Und ich werde mich nicht verlieben. Es wird allerhöchstens ein Abenteuer. Das erste meines Lebens!"


    Um zu verstehen, weshalb die Geschichte so entrückt wirkt, ist es notwendig, die besondere Erzählweise zu verstehen. Erzählt wird hier nicht wirklich stringent mit klarer Handlung und rotem Faden sondern vielmehr in einem Rausch aus kurzen einzelnen Szenen, die sehr oft die selbe Situation zeigen. Manchmal werden riesige Sprünge im Plot vorgenommen und wir sind plötzlich ein paar Monate weiter und außer den Freitagen scheint es irgendwann keinen anderen Tag der Woche mehr zu geben, der erzählt wird. Doch trotz dass es kein wirklicher Spannungsbogen gibt, hat diese Geschichte einen besonderen Sog und es wird nicht langweilig.
    Aufgebaut wird dieser Sog in erster Linie durch die reine, poetische Sprache, die oft auf sonderbare Art und Weise den Kern einer Situation trifft. Man kann an der Schreibart definitiv ablesen, dass die Autorin ursprünglich aus der Fantasy kommt. So viele Anspielungen auf esoterischer, metaphysischer Ebene habe ich lange nicht mehr bei einer Liebesgeschichte erlebt. Gleichzeitig hat die Geschichte durch die rasche, springende Erzählweise etwas Rauschhaftes, was auch gut damit zusammen passt, dass Ronia bald eine seltsame Abhängigkeit von River entwickelt. Dass sie sich wie an einer Droge berauscht, total von Sinnen ist, sich gleichzeitig immer weiter zurückzieht, alle anderen von sich stößt, Verpflichtungen, Freude, Familie vernachlässigt und es ihr auch gesundheitlich immer schlechter geht, hat dabei für viele Stirnrunzel-Momente bei mir geführt. Diese seltsame Mischung aus erotischer Anziehungskraft, Kontrollverlust, Rausch, Schmerz und Liebe las sich nicht gerade wie ein besonders gesundes Verhältnis.


    "Ich bin anders. Aber es ist nicht nur Schmerz und Verzweiflung und Sehnsucht was mich um meinen Verstand bringt und jene Gesetze auf den Kopf stellt, die bisher ewige Gleichgültigkeit hatten. Es ist etwas Echtes, Wahres darin, das ich leben muss, weil ich sonst nie mehr glücklich werde. Ich muss diesen Weg gehen. Zu diesem Weg gibt es keine Alternative - selbst wenn er mich umbringt, sodass ich irgendwann nur noch existieren, aber nie mehr liebe und lebe. Ich bin vollkommen ausgeliefert."


    Vielleicht mag das der Grund dafür sein, dass ich trotz meiner Faszination für die Düstere, Rauschhafte der Geschichte nicht ganz warm mit ihr werden konnte. Vielleicht liegt es aber auch an der Protagonistin, zu der ich die ganze Zeit über eine deutliche Distanz hatte. Ronia ist eine sehr eigensinnige Frau, deren viele abgefahrene Gedanken oft überspitzt, unreif, sehr sprunghaft wirken, sodass sie beim Leser nicht ganz ankommen. Auch wenn sie wirklich keinem Klischee entspricht und alles versucht um unabhängig und erwachsen zu sein, ist sie mir manchmal wirklich auf die Nerven gegangen und ich konnte an vielen Stellen verstehen, warum ihre Exfreunde sich immer von ihr getrennt haben. Sie ist exzentrisch, anspruchsvoll, anstrengend und definitiv ganz anders als andere Protagonistinnen, die ich schon begleitet habe. Sie war definitiv ein sehr spannender Charakter, gemocht habe ich sie aber nicht wirklich.


    "Denkst du an mich?", flüstere ich in die Dunkelheit und lausche, als könne ich die Antwort hören, wenn ich nur leise und aufmerksam genug bin. "Denkst du jetzt auch an mich?" Erst im Morgengrauen glaubte ich ein Ja zu fühlen, irgendwo zwischen Wachen und Schlaf, und ergebe mich dankbar seinem süßen, beruhigenden Rausch."


    Auch Jan ist irgendwie ein wenig seltsam und kein wirklicher Sympathieträger. Er ist sehr attraktiv, sich dessen aber auch bewusst und setzt seinen Körper als Waffe ein. Sein offener Umgang mit Drogen, sein selbstgerechtes Verhalten und die irgendwie nicht ganz stimmigen Umstände seines Lebens machten es mir wirklich schwer, ihn zu mögen.


    "Jan umarmt mich - und in diesem Augenblick ist er alles für mich, Geliebter, Freund, Bruder, Engel. Seelengefährte. Zu viel und zu schön. "Ich liebe dich", denke ich, so aufrichtig und rein, dass ich nicht einmal erschrecke. Es ist so, ich kann nichts dagegen ausrichten. Ich habe es mir nicht ausgesucht aber es ist da. Schon wieder erleuchten die Worte meinen Kopf, mein Herz und meinen Bauch, schlicht und unmissverständlich. Ich liebe dich. Ahnt er es?"


    Dazu kommt, dass ich die ganze Zeit über auf eine krasse Wendung gewartet habe, die die ganzen geheimnisvollen Anspielungen erklären und dann am Ende von der "großen Enthüllung" sehr enttäuscht war, da hier eine ganz neue Thematik mit rein gebracht wird, ohne dass sie wirklich für die Story genutzt wird. Sehr witzig ist, dass ich eben erst bemerkt habe, dass "Mit uns der Wind", welches ich vor Jahren ebenfalls mal gelesen habe, mit dieser Geschichte in Verbindung steht. Schon damals wusste ich nicht genau was ich von der Autorin und ihrem Stil halten soll, doch dieses andere Buch ist auf seine seltsame Art und Weise definitiv gelungener und stimmiger als diese Geschichte!



    Fazit:

    Die reine, poetische Sprache und der sprunghafte Erzählstil der Autorin haben einen starken Sog und eine Faszination für das Düstere, Rauschhafte der Geschichte bei mir ausgelöst. Aufgrund der eher unsympathischen Charaktere und einer eher schlechten als rechten Auflösung am Ende konnte mich diese exzentrische Geschichte aber alles in allem nicht überzeugen.

  4. Cover des Buches Chill mal, Frau Freitag (ISBN: 9783548373997)
    Frau Freitag

    Chill mal, Frau Freitag

     (419)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Guten Morgen Frau Freitag“, so könnte die normale Begrüßung an einer Schule für die Klassenlehrerin sein. Nicht aber in der Schule und im speziellen der Klasse von Frau Freitag. Hier kommt dann eher: „EY, Frau Freitag, sag mal du, was machst heute mit uns?“.

    Genau so muss man sich dieses Buch und die darin befindlichen Geschichten vorstellen. Wir erfahren das die Autorin aus ihrer Sicht die Geschichten aus ihrem Lehreralltag wiedergibt. Durch ein Radiointerview wurde bekannt, dass sie Lehrerin in Berlin-Neukölln ist. Die Geschichte beginnt im ersten Buch mit den Schülern der 9.Klasse einer Gesamtschule wo fast alle einen Migrationshintergrund haben und aus schwierigen Familienverhältnissen stammen.

    So lesen wir vermehrt Namen aus aller Welt und hören von den dazugehörigen Sitten die daheim ausgelebt werden und zum Teil auch mal mit in den Unterricht gebracht werden. So wirklich der Deutschen Sprache, sind die wenigsten mächtig und man liest die ganze Zeit mehr von Ay, Alter, und sonstigen Assi-Deutschen Floskeln. Das da Frau Freitag erstmal richtig was zu tun hat und die Englische Sprache nicht einfach ist zu lehren, wenn die deutsche schon nicht wirklich klappt.

    Aber Frau Freitag ist mehr als nur die klassische Lehrerin. Sie ist auch Therapeutin, Pärchenhelferin, Lebensberaterin, den die Kids bringen mehr mit als nur die Schwäche der deutschen Sprache. So erleben wir mit einem sehr breit gefächerten Humor die Geschichten einer Lehrerin im Kampf mit den Schülern, Eltern und der Politik. Denn auch eine Lehrerin kann sich manchmal einfach nur hängen gelassen fühlen, wenn sie helfen möchte dies aber nicht kann.

    Das Buch hat schon einen recht harten Witz und die ständigen Wiederholungen der Phrasen der Kids kann schon stören, ist aber einfach ein fester Bestandteil des Buches. Es war nicht zu hundert Prozent meins, aber die Neugier der Menschen scheint hier recht hoch zu sein, denn es gibt immerhin mehrere Bände. Jedem das seine und naja, vielleicht hat der eine oder andere es doch noch zu einem Schulabschluss gebracht

  5. Cover des Buches Das Haus des Leuchtturmwärters (ISBN: 9783749901326)
    Kathleen Freitag

    Das Haus des Leuchtturmwärters

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Jasika

    Zum Inhalt (übernommen):

    1962: In einem kleinen Haus am Fuße des Leuchtturms ist Else aufgewachsen. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie hier allein mit ihrem Vater, der für die Wartung des Leuchtfeuers zuständig ist. Doch je älter sie wird, desto kritischer sieht sie das strenge Regime der DDR und beschließt zu fliehen.

    1992: Nach der Wende erinnert sich die Autorin Franzi an ihre wunderschöne Kindheit als Tochter eines Leuchtturmwärters und kehrt zurück an die Ostsee in das Haus am Leuchtturm. Hier hofft sie, Inspiration für ihren neuen Thriller zu finden, doch dann entdeckt sie unter einem losen Dielenbrett ein altes Tagebuch und beginnt zu lesen …


    Meine Meinung:

    Ich lese immer wieder gerne Bücher, die sich mit der jüngeren Geschichte Deutschlands befassen. 

    Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen und fesselt von Beginn an.

    Franzi ist Schriftstellerin und der Abgabetermin für ihr neues Buch rückt immer näher, aber geschrieben hat sie noch kein Wort. Sie hofft, dass sie im Haus ihrer Kindheit endlich wieder Ideen hat.  Bald findet sie dort ein altes Tagesbuch und beginnt zu lesen...

    Else, Lulu und Otto leben 1962 in der DDR und träumen von einem Leben im Westen. Sie schmieden schließlich einen kühnen Plan.

    Elses Mutter hat sich das Leben genommen und ihr Vater schweigt und beantwortet keine Fragen nach dem Warum. 

    Der Roman ist berührend und authentisch erzählt und insbesondere durch die verschiedenen Perspektiven packend. Die Gefühle der Protagonisten sind dabei greifbar eingefangen, ihre Sorgen, Wünsche und der immer stärker werdene Wunsch nach Freiheit bis zum Plan zu einer gefährlichen Flucht...



  6. Cover des Buches Am Samstag kam das Sams zurück (ISBN: 9783841500991)
    Paul Maar

    Am Samstag kam das Sams zurück

     (236)
    Aktuelle Rezension von: NatisWelt

    Im zweiten Band steht Herr Taschenbier vor dem Problem, das alles nach Plan laufen muss damit dann auch am Samstag wirklich das Sams zurück kommt. Das erscheint am Anfang gar nicht so leicht wie erhofft, doch letztendlich gibt es doch die perfekte Woche, sodass das Sams wieder zu Herrn Taschenbier zurück kommt.

    Gemeinsam erleben die beiden wieder die verschiedensten & lustigsten Abenteuer und natürlich bleibt auch Frau Rotkohl in diesem Band von den beiden und ihren Scherzen nicht unverschont.

    Wie auch der erste Teil konnte mich der 2. Band der Sams-Reihe wieder voll überzeugen. Der Schreibstil und auch der Humor von Paul Maar haben sich absolut nicht verändert und gefallen mir wieder sehr gut. Mehr kann und möchte ich zu diesem Buch jetzt nicht sagen, da es mit seinen 160 Seiten auch nicht wirklich dick ist.

    Solltet ihr selbst gerne Kinderbücher lesen oder eigene Kinder haben, kann ich euch diese Reihe ans Herz legen auch, wenn diese nun schon ziemlich alt ist.

  7. Cover des Buches Die Seebadvilla (ISBN: 9783959673921)
    Kathleen Freitag

    Die Seebadvilla

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ConnyKathsBooks

    Ahlbeck, 1952: Gemeinsam mit ihren Töchtern Henni und Lisbeth führt Grete die kleine Pension Ostseeperle auf Usedom. Doch ihr privates Unternehmen steht dem Aufbau des Sozialismus im Wege...

    München, 1992: Die Münchner Studentin Caroline findet zwischen den Sachen ihrer Mutter Henriette einen Brief mit dem Foto einer Villa und dem Schreiben einer Kanzlei, in dem es um die Rückübertragung von Eigentum geht. Caroline hat noch nie von der Villa gehört und stellt ihre Mutter zur Rede, doch diese schweigt. Kurzentschlossen fährt Caroline an die Ostsee, um das Puzzle ihrer Familiengeschichte zu vervollständigen und die Schatten der Vergangenheit zu vertreiben.

    "Die Seebadvilla" stammt aus der Feder von Kathleen Freitag. Ein gelungenes Debüt und ein bewegendes Familiendrama, das mich trotz kleinerer Abstriche gut unterhalten hat.

    Hintergrund des Romans ist die sogenannte "Aktion Rose", eine beispiellose Enteignungswelle des SED-Regimes im Frühjahr 1953. Damals wurden in einer geheimen Blitzaktion hunderte Hotels, Pensionen, Gaststätten und kleine Betriebe an der Ostseeküste der DDR wegen angeblicher Wirtschaftsvergehen überprüft und anschließend meist für den FDGB-Feriendienst beschlagnahmt. Ihre Besitzer wurden enteignet, verhaftet, verurteilt oder in den Westen zwangsausgesiedelt. Erst nach der Wende bekamen die einstigen Eigentümer beziehungsweise deren Nachfahren ihre Häuser zurück. Eine Unrechtsaktion, von der ich tatsächlich noch nichts wusste. Wieder eine Bildungslücke geschlossen.

    Die Handlung spielt dabei auf zwei Zeitebenen: 1952 bis 1953 und 1992 und wird aus vier verschiedenen Perspektiven geschildert: Grete, Lisbeth, Henni bzw. Henriette und Caroline. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Vergangenheit. Ich bin selbst in der DDR aufgewachsen und konnte mich gut in die Figuren und die Story einfühlen. Am meisten mochte ich hier die junge Henni und ihre Schwester Lisbeth.

    Der Roman liest sich sehr leicht und rasch weg. Die Inselatmosphäre kam sehr gut rüber und ich fühlte mich direkt an die Ostsee versetzt. Wobei mir der normale Pensionsalltag teils zu viel Raum einnahm. So wird zum Beispiel genau beschrieben wie Grete eine Senfsoße kocht. Was ich jetzt nicht ganz so spannend fand. Erst im letzten Drittel zog die Spannung deutlich an mit einigen dramatischen und auch bewegenden Szenen. An einer Stelle kamen mir sogar fast die Tränen. Am Ende steht die Hoffnung auf Heilung und die Chance auf einen Neuanfang – ohne die Schatten der Vergangenheit.

    Insgesamt kann ich daher "Die Seebadvilla" empfehlen. Ein bewegender Familienroman über ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte, für den ich gute 4 Sterne vergebe.

  8. Cover des Buches Großer Bruder Zorn (ISBN: 9783847906018)
    Johannes Ehrmann

    Großer Bruder Zorn

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Fascination
    Johannes Ehrmann, dem ein oder anderen Leser womöglich durch seine Beiträge für den Tagesspiegel bekannt, legt mit „Großer Bruder Zorn“ seinen ersten Roman vor. Schauplatz ist der Berliner Wedding, Brennpunkt von Kulturen und sozialen Schichten, den der Autor aus eigener Erfahrung so gut wie seine Westentasche kennt. Genauer gesagt fokussiert sich die Handlung auf den fiktiven, aber dennoch echten Orten angelehnten, Bellermannplatz.  Hier beobachten wir Aristoteles Andreadakis, Box-Promoter kurz vor der Privatinsolvenz, Sedar Schröder, gute Seele vom Spätkauf, Jessi, Angestellte im roten Netto, Heinz Hönow, Opfer eines Überfalls in seinem Schmuckgeschäft sowie last but not least den Flaschenfascho, auf seiner täglichen Tour durch seinen persönlichen Wahnsinn. Die Einblicke in verschiedene Leben sind zusammengefasst ähnlich einer Daily Soap, man schaut den Protagonisten bei allen möglichen Szenarien über die Schulter. Für die Figuren mag das alles gar nicht so witzig sein, für den Leser bedeutet es hingegen amüsanten Lesespaß! Der Einstieg in die Story geschieht in medias res. Johannes Ehrmann nimmt kein Blatt vor den Mund. Gerade die ungeschönte Ausdrucksweise wirkt schließlich lebensnah. Man findet schnell in die parallel laufenden Handlungsstränge hinein. Ob die Figuren nun stellvertretend alle Anwohner der Umgebung ausmachen, sei dahingestellt. Hier winkt schon in der Vorstellungsrunde das eine oder andere Klischee. Aber ehrlich gesagt, es stört nicht. Schon eingangs finden sich Hinweise, dass sich die Schicksale der Charaktere später in der Erzählung kreuzen und machen neugierig auf das große Ganze. Der Schreibstil ist natürlich kein Einheitsbrei, gerade das macht allerdings einen gewissen Reiz aus. Die Dialoge fügen sich nahtlos ein, sind trotz fehlender Anführungszeichen dennoch als solches erkennbar. Die relativ kurzen Kapitel, 86 an der Zahl, und Perspektivenwechsel springen im hohen Tempo durchs Geschehen, machen es dadurch aber auch irgendwie spannend. Langsam aber sicher gewinnen die Charaktere im weiteren Verlauf an Substanz und ihre Beziehungen werden deutlich. Selbst der Flaschenfascho bringt seine Vergangenheit ein und Verhalten und Denkweisen bekommen ihren Sinn. Der Leser kann hier und da spekulieren, sich Dinge zusammenreimen und erkennt Missverständnisse - das ist ein großer Pluspunkt des Buches! Man hat in der Tat das Gefühl, als kenne man diese Menschen, wenn auch nur vom Sehen oder Beobachten im Alltag. Es sind schon eine Menge Schicksale, die da Knall auf Fall aufeinandertreffen. Ein bisschen Normalität täte der Geschichte hier und da ganz gut. Aber vielleicht wird das Geschehen dadurch auch umso interessanter und vor allem unterhaltsamer. Die Story lebt gerade von diesen überspitzten Darstellungen. Nebenbei erwähnt seien aber auch recht feinfühlige Passagen. Ob im Buch nun Wedding dran steht oder nicht, es könnte genauso gut ein anderer Knotenpunkt diverser Kulturen und Bevölkerungsschichten sein. Das Ende ist in sehr vielen Belangen offen und bis dato dem Leser überlassen. Ein ungewöhnliches Debüt, ein Buch, das irritiert, schmunzeln lässt aber schlussendlich auch zum Nachdenken anregt.
  9. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie
    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.
  10. Cover des Buches Ein Mord wird angekündigt (ISBN: 9783455650242)
    Agatha Christie

    Ein Mord wird angekündigt

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Schaetze_auf_Papier

    Die morgendliche Routine in Chipping Cleghorn beginnt für die Dorfbewohner erst einmal damit die Anzeigen des örtlichen „Käseblatt“ zu lesen. Wer verkauft was, Hunde, geheime Botschaften u.s.w. Am 29. Oktober lesen jedoch die Dorfbewohner eine seltsame Anzeige, eine Einladung zum Mord. Dieser soll bei der guten Miss Blacklock geschehen, und da man neugierig ist, und sonst nichts wichtiges zu tun hat, finden sich die meisten Dorfbewohner zum gegeben Zeitpunkt bei Miss Blacklock ein. Ihre größte Sorge scheint hingegen zu sein, daß genug Sherry im Haus ist, um ihre Gäste zu bewirten. Pünktlich zum angegebenen Zeitpunkt geschieht ein Mord, oder war es einfach nur ein Unfall? In begehrter Agatha Christie Manier ist nun jeder der Anwesenden in Verdacht und das Rätsel kann beginnen.

     Mir hat dieser Agatha Christie ausgesprochen gut gefallen. Es hat einfach Spaß gemacht, die Nachbarn, welche sich zum Tatzeitpunkt im Haus befanden, genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Leser kann so herrlich mit-ermitteln wer der Mörder ist, und was hinter allem steckt. Als Leser ist man ständig auf der Hut nach Indizien und rätselt. Hier werden Chrysanthemen erwähnt, und da Veilchen… ist das jetzt ein Hinweis? Ich persönlich fand diesen Christie sehr unterhaltsam und er zählt für mich zu einem Ihrer Besten. Es war interessant hinter die Fassade der einzelnen Dorfbewohner zu schauen, ihre Vergangenheit und ihr Leben zu beleuchten. Miss Marple unterstützt in diesem Fall Inspector Craddok, der mit seinen Ermittlungen dem Leser durchaus das ein oder andere Indiz liefert. Die Auflösung des Falls ist meiner Meinung letztendlich schlüssig und ich hatte beim Lesen den richtigen Riecher.

     Abschließend kann ich sagen, dieser Roman hat mir ein paar Stunden Lesevergnügen bereitet.

  11. Cover des Buches Der Geist der Bücher (ISBN: 9783548608488)
    Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher

     (94)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus
    Inhalt:
    Der rachsüchtige Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Schriftstellerin Lynn und ihres Neffen Ben gerechnet.
     Die berühmte Schriftstellerin Lynn aus New York kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die Welt der Literatur in Gefahr ist. Gondars Schergen meucheln Helden, zerstören Schauplätze und löschen die Erinnerung an ferne Zeiten. Lynn muss die Welt retten, die ihr so viel bedeutet. Ihr fünfzehnjähriger Neffe Ben folgt ihr, denn schließlich ist sie seine letzte Verwandte. Mit Hilfe eines Amuletts nimmt er ihre Spur auf und gelangt so in das Verona Romeo und Julias. In letzter Sekunde rettet er Julia vor den Häschern Gondars. Mit ihr und Romeos Freund Mercutio an der Seite setzt er seine Reise durch die aufregende Welt der literarischen Abenteuer fort – immer auf der Suche nach seiner Tante und dem Rätsel der Zerstörung dieser Welt. Dann nimmt Gondar auch ihn und seine Freunde ins Visier.

    Meinung:
    Ein Werk für Jugendliche das einen in die Welt der Bücher und Literatut führt.
    Das Buch ist gut lesbar und interessant, und vor allem, wenn man so ziemlich alle literarischen Figuren, die auftauchen, kennt, muss man weiterlesen.
    Kapitän Ahab mit seiner Mannschaft, Robinson Crusoe und   Freitag, Don Quijote und Sancho Panza, Oliver Twist, Madame Bovary, Anna Karenina, der junge Werther, das Fräulein von Scuderi und viele andere Protagonisten berühmter Klassiker kreuzen den Weg von Ben und helfen ihm bei der Suche und dem Kampf gegen den finsteren Gondar, was viele mit dem (vorläufigen) Tod bezahlen müssen.
    Einige große Sprünge plötzlich verwirren etwas und man fragt sich, wie können die Sprünge zwischen den einzelnen Büchern überhaupt funktionieren.
    Für Liebhaber der Literatur bestimmt ein gutes Werk, aber manchmal hätte es an einigen stellen weiter ausgebaut werden können.
  12. Cover des Buches Der dritte Zwilling (ISBN: 9783941378469)
    Ken Follett

    Der dritte Zwilling

     (888)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Wieder mal ein Thriller von dem ich direkt gefesselt wurde. Denn hier waren so viele Personen direkt miteinander vernetzt, dass man nur schwer glauben konnte, wie normal sie trotz all der Vorfälle noch im Umgang miteinander sein konnten.
    Dabei ist das Werk von Ken Follett gar nicht so neu und wurde sogar verfilmt. Wie konnte dieses Thema dann nur so an mir vorbei gehen? Denn mich faszinierten hier die Abgründe der menschlichen Seele, die Follett wirklich gut ausgearbeitet hat.
    Doch wie fantastisch es am Ende wirklich wird, konnte ich beim Titel und der Kurzbeschreibung noch gar nicht absehen. Denn hier geht es nicht einfach darum, dass sich Zwillingsbrüder nicht kennen und wohl bei der Geburt getrennt wurden. Es ist tatsächlich eine viel dramatischere, sogar verrücktere, Geschichte, die dahinter steckt. Schön geschmückt mit aktuellen Ereignissen wie der Vergewaltigung, Brandstiftung und Zerstörung der Karriere.
    Definitiv lesenswert! Und ich geh jetzt mal auf die Suche nach dem Film. Der reizt mich. Wobei ich hoffe, dass er nicht zu arg vom Buch abweicht.

  13. Cover des Buches Soap (ISBN: 9783000402869)
    Michael Meisheit

    Soap

     (37)
    Aktuelle Rezension von: PMthinks
    Inhalt:
    Lukas Witek träumt vom Schreiben großer Hollywoodfilme – und landet als Drehbuchautor bei der Soap „Schöneberg“. Was er nicht ahnt: von nun an wird auch sein Leben wie eine Soap ablaufen, begonnen damit, dass er sich in die Freundin seines Chefs verliebt, dann aber die heiße Vanessa bekommt. Und so nimmt das Drama seinen Lauf...

    Taschenbuch
    Seitenanzahl: 221
    Sprache: deutsch

    Meine Meinung:
    Wenn man jahrelang Autor einer bekannten deutschen Serie ist, liegt es dann nahe, über ebenso eine Soap ein Buch zu schreiben? Michael Meisheit hat dies getan und das Ergebnis überzeugt.

    Denn obwohl Drama auf der Karte steht, bekommt der Leser ein Werk, dass einen fast durchgehend den Kopf schütteln lässt, aber auch süchtig macht.

    Lukas (der uns seine Geschichte erzählt) wirkt anfangs noch ganz normal, naja, ein normaler, filmsüchtiger Student eben. Er kann ganze Dialoge mitreden (sehr sympathisch!) und träumt davon, der Autor von großen Filmen zu sein – doch dann landet er bei Schöneberg, lernt Maria kennen und lieben. Aber es wäre ja zu leicht, wenn es das schon gewesen wäre. Also folgt eine Sexbombe, eine ungewünschte Beziehung und viele, viele weitere Irrungen und Wirrungen – bis zum bombastischen Finale, das schon etwas nach einer Fortsetzung verlangt.

    Die Charaktere sind natürlich total überdreht, aber immer sympathisch. Zumindest die meisten. Für manch einen könnte es ungewohnt sein, dass der Autor die Personen nicht komplett bildlich darstellt, aber mir gefiel es, mir meine eigenen Bilder machen zu können – zudem weicht mein Bild meist eh von den Beschreibungen ab.

    Die Sprache ist leicht verständlich, teils etwas abgehackt, man merkt, dass ein Drehbuchautor dahintersteckt, aber mir hat das gut gefallen. „Leider“ sind dadurch die knapp 200 Seiten sehr schnell weggelesen und das Lesevergnügen vorbei – aber lasst euch gesagt sein: dieses Buch kann man mehrmals lesen.

    Soap ist alles, nur nicht realitätsnah. Überspitzt, humorvoll und völlig verkorkst – und deswegen klasse! Und mal ehrlich: die absurdesten Geschichten schreibt wirklich das Leben.

  14. Cover des Buches Schneewittchenfalle (ISBN: 9783401505763)
    Krystyna Kuhn

    Schneewittchenfalle

     (223)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz unterhaltsamer, aber leicht vorhersehbarer Jugend-Krimi über Stella, die mit ihrem Vater auf eine abgelegene Nordseeinsel zieht, um dort neu anzufangen, nachdem ihr Bruder und ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Auch Stella war bei dem Unfall dabei, doch sie erinnert sich zuerst an nichts. Nur langsam hat sie einige Flashbacks und stellt Nachforschungen an, nicht wissend, dass das ihr Leben gefährdet. Die Story ist relativ okay, aber leider auch etwas vorhersehbar und wohl eher was für Neulinge, die sich noch ans Krimi-Genre ran tasten. Die Charaktere sind ebenfalls ganz in Ordnung, aber auch eher zweckdienlich als sympathisch. Der Schreibstil ist dabei leicht zu lesen, auf den Punkt und durchaus angenehm. Insgesamt ein ganz nettes Buch für jüngere Leser, das man schnell durch hat und seinen Zweck erfüllt.

  15. Cover des Buches Die kleine Raupe Nimmersatt - Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783836960007)
    Eric Carle

    Die kleine Raupe Nimmersatt - Jubiläumsausgabe

     (402)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:
     Auch kleine Raupen können großen Hunger haben. Deshalb macht sich die Raupe Nimmersatt auf die Suche nach etwas zu essen - und wird fündig. Sie frisst sich von Montag bis Sonntag Seite für Seite durch einen Berg von Leckereien, bis sie endlich satt ist. Nun ist die Zeit gekommen, sich einen Kokon zu bauen, und nach zwei Wochen des Wartens schlüpft aus ihm ein wunderschöner Schmetterling.

     

    Cover:

    Das Cover gefällt mir ganz gut und hat wohl für viele, die die kleine Raupe kennen einen absoluten Wiedererkennungsfaktor, denn rein von der Vielzahl der Cover die es gibt, ist es immer wieder das gleiche Bild. Zu sehen ist hier die Raupe Nimmersatt in dem Stil, wie sie auch im Buch dargestellt wird.

     

    Eigener Eindruck:
     Die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt kennt wohl jeder. Friss dich fett und werde danach ein wunderschöner Schmetterling. Das hätten wir wohl alle gern. Doch besonders für Kinder ist die Geschichte geeignet, aber nicht wegen dem fett fressen, sondern weil einmal näher gebracht wird, wie ein Schmetterling überhaupt entsteht und man mit Hilfe der Tage und Anzahl der Früchte Zahlen näher bringen kann. Spielerisch geht das bei manchen Versionen des Buches indem man die Finger durch Löcher steckt. Das finde ich pädagogisch wertvoll. Außerdem hat der Autor, obwohl er recht simpel gearbeitet hat, mit so vielen Farben gearbeitet, dass es Spaß macht diese mit dem Kind zu entdecken und auch zu lernen, besonders, wenn die Kinder noch sehr klein sind und die Welt erst für sich entdecken.

     

     

    Fazit:

    Ein ganz wunderbares Kinderbuch, welches man einfach kennen muss!

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Logik: 5/5

    Spannung: 4/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 5/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783836960007

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Fester Einband

    Umfang: 36 Seiten

    Verlag: Gerstenberg Verlag

    Erscheinungsdatum: 01.01.2019

     

  16. Cover des Buches Das unendliche Licht (ISBN: 9783867623230)
    Thomas Finn

    Das unendliche Licht

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Doscho
    Für den Irrlichtjäger Kai bricht die Welt zusammen, als seine Großmutter während eines Festes stirbt. Völlig niedergeschlagen wird er zu Magister Eulertin gebracht – und erfährt, dass dieser großes mit ihm vorhat, da auf Kai eine wichtige Aufgabe wartet.

    „Das unendliche Licht“, der Auftakt der Reihe „Die Chroniken der Nebelkriege“ von Thomas Finn erweist sich als typische Fantasykost. Es macht also nichts großartig neu oder anders, aber das muss es auch nicht. Denn Finn erzählt stets spannend und lebhaft, erfindet großartige Schauplätze und Szenarien und hat authentische Charaktere, in die man sich reinversetzen und mitfiebern kann.
    Bei all dem darf jedoch auch nicht vergessen werden, dass das Buch vor manchen Fantasyklischees nicht haltmacht. Wenn man fies wäre könnte man den Plot nämlich auch so zusammenfassen: „Junge verliert einzigen Verwandten und wird dadurch zum Waisen. Er wird von einem Zaubermeister aufgenommen und erfährt – oh Wunder! – dass er wohl der Einzige ist, der die Welt mal wieder vor dem Bösen retten muss.“ Es erscheint nahezu unglaublich, dass Finn aus dieser wirklich ausgelutschten Thematik noch ein durchaus lesenswertes Buch gemacht hat.

    Wer also etwas noch nie da Gewesenes lesen will, der sollte sich lieber nach einem anderen Buch umschauen. Ich hatte jedoch viel Spaß mit dem Buch und werde sicher auch noch die anderen Teile lesen. 
  17. Cover des Buches Mr. Cruso, Mrs. Barton & Mr. Foe (ISBN: 9783596132515)
    J.M. Coetzee

    Mr. Cruso, Mrs. Barton & Mr. Foe

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Mrs. Barton rettet sich mit letzter Kraft auf eine Insel. Sie wurde in einem kleinem Boot von Meuteren ausgesetzt und musste nun um ihr Leben rudern. Auf der Insel trifft sie auf Mr. Cruso und Freitag. Mrs. Barton ist besseres gewohnt als das, was sie auf der Insel bekommt. Mr. Cruso und Mrs. Barton haben unterschiedliche Auffassungen wie man auf dieser Insel leben sollte. Nach einem entbehrungsreichen Jahr werden sie gefunden. Mr. Cruso stirbt jedoch auf dem Weg nach "Hause", so dass sich nun Mrs. Barton um Freitag kümmern muss. Eine alleinstehende Frau mit einem Schwarzen sorgt auch ohne Worte für Aufsehen. Freitag schweigt das gesamte Buch über, denn er verlor seine Zunge durch Sklavenhändler und auch in der Clock Lane haben die Menschen Vorurteile, so dass Freitag eher versteckt leben muss. Mrs. Barton (be)sucht einen Schriftsteller - Mr. Foe, der ihre Geschichte auf der Insel niederschreiben soll, damit sie wieder zu Geld kommt und ihren Standard zurückerhält. Doch auch hier gehen die Meinungen über den Inhalt der Geschichte auseinander. Zudem flieht Mr. Foe eines Tages vor den Gerichtsvollziehern und Mrs. Barton schreibt ihn nun immer wieder Briefe (die sie in eine Schachtel legt), in denen sie sich und ihre Geschichte erklärt. Die Verbindungen zu "Robinson Cruso" und "Daniel Defoe" sind hier gewollt. Doch diesmal soll die Geschichte aus der Sicht einer Frau erzählt und vorallem soll die Geschichte von Cruso eine Frau bekommen. Coetzee schreibt die Geschichte von Defoe um und bringt den Leser immer wieder zum Schmunzeln. Mrs. Barton ist ihm sehr gut gelungen. Das Ende fand ich etwas verwirrend und schleppend, aber insgesamt ein unterhaltsames Buch über eine alte Geschichte.
  18. Cover des Buches Dreizehn (ISBN: 9783764171025)
    Wolfgang Hohlbein

    Dreizehn

     (426)
    Aktuelle Rezension von: Autor_Thomas_Imre

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher - sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene geeignet. Faszinierend ist das Aufeinandertreffen zweier Parallelwelten, die am Schluss eins werden. Auch hier lebt man mit den Figuren mit und taucht ein in eine Welt der Fantasie.

  19. Cover des Buches TKKG - Der Unsichtbare, 1 Audio-CD (ISBN: 0886976110024)
    Stefan Wolf

    TKKG - Der Unsichtbare, 1 Audio-CD

     (4)
    Aktuelle Rezension von: SchneeweisschenundRosenrot
    Zum einschlafen höre ich sehr gerne TKKG und auch diesmal wurde ich mit witz, spannung und humor belohnt.
  20. Cover des Buches Die seltsamen und erstaunlichen Abenteuer des Robinson Crusoe. [Neubearb. von Peter Korn]. Mit zahlr. Ill. von Heiner Rothfuchs (ISBN: B002XQQB1G)
  21. Cover des Buches The Life and Surprising Adventures of Robinson Crusoe (Volume 1); Of York, Mariner; With a Biographical Account of Defoe (ISBN: 9781458981226)
    Daniel Defoe

    The Life and Surprising Adventures of Robinson Crusoe (Volume 1); Of York, Mariner; With a Biographical Account of Defoe

     (89)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Robinson Crusoe berichtet über seine Reisen, sein Leben und seine Abenteuer - wobei wohl die größte Herausforderung seine Landung auf der berühmt-berüchtigten einsamen Insel ist.

    Dieser Klassiker bzw. Abenteuerroman ist erstmals 1719 erschienen und hat bestimmt schon etliche Generationen an Lesern fasziniert. Robinson Crusoe berichtet von seinem Leben. Der bürgerliche Engländer erzählt, wie er einst gegen den Willen seines Vaters aufbrach, um die Welt zu sehen. Er lässt den Leser an seiner ungeheuren Reiselust, seinem unstillbaren Hunger nach neuen Ländern sowie Kulturen teilhaben, und berichtet, welche Abenteuer er im Lauf seines Lebens bestehen musste.

    Der Erzählstil ist sehr nüchtern und detailliert. Dieser Klassiker wird nicht umsonst als ‚Bericht‘ gehandhabt, sondern entspricht tatsächlich dieser Bezeichnung. Denn Robinson Crusoe berichtet in der Ich-Form, jedoch ohne wirklich Spannung oder Emotionen zu erzeugen. Er hakt die Ereignisse ein ums andere ab, geht sehr genau auf Umstände und Begebenheiten ein und kommt dabei vom Hundertsten ins Tausende - ohne dabei einen Spannungsbogen aufzubauen.

    Das Buch ist dementsprechend in keine Kapitel unterteilt. Es geht von Anfang bis Ende durch als ob es in einer wahren Litanei geschrieben worden wäre.

    Mit dieser Erzählweise hatte ich oft sehr zu kämpfen, weil es einiges an Konzentration abverlangt. Ohne großartige Höhen, Tiefen und Spannungsbogen fiel es mir schwer, bei der Stange zu bleiben und dem Geschehen zu folgen.

    Die Handlung selbst hält Überraschungen bereit und bestärkt mich, weiterhin Klassiker zu lesen. Denn Hauptaugenmerk liegt gar nicht auf Robinson Crusoe und seiner Insel - was zumindest für mich eine Erkenntnis ist. Die einsame Insel nimmt nur einen kleinen Teil davon ein. Tatsächlich wird von vielen weiteren Reisen erzählt, weil das Buch fast das gesamte Leben des bürgerlichen Engländers beinhaltet.

    Aufgefallen sind mir stark religiös geprägte Passagen und die gottesfürchtige Lebenseinstellung des Protagonisten. Robinson Crusoe ist ein gläubiger Mann, der dem Drang Neues zu entdecken trotz all seiner heimatlichen Pflichten nicht entgehen kann. Es treibt ihn raus in die Welt, wo es Abenteuer zu erleben gilt.

    Zum Ende hin hatte ich mich schon sehr an Robinson Crusoe gewöhnt, weil mich das Buch recht lange begleitet hat. Es hat mich beim Abschied fast ein Tränchen gekostet. Die Worte sind behutsam und zur Abwechslung mal berührend gewählt und ich habe mit einem Seufzer das Buch geschlossen.

    Obwohl ich mich durch diesen Klassiker kämpfen musste, habe ich es im Endeffekt nicht bereut, mit Robinson Crusoe die Weltmeere zu besegeln. Es ist faszinierend ein Werk zu lesen, dass vor 300 Jahren zu Papier gebracht wurde, und nun reihe ich mich - ein bisschen stolz - bei den Robinson-Crusoe-Lesern ein.

    Wer Interesse an abenteuerlichen Geschichten hat, den geschäftsmäßigen Grundton tolerieren kann und sich mit religiösen Ansichten auseinandersetzen mag - dem kann ich diesen Klassiker ans Herz legen. 
  22. Cover des Buches FREITAG, ein Taschenbuch (ISBN: 9783037782897)
    Renate Menzi

    FREITAG, ein Taschenbuch

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Freitag (ISBN: 9783453309715)
    Robert A. Heinlein

    Freitag

     (8)
    Aktuelle Rezension von: RyekDarkener
    Eine Frau, die nicht gezeugt, sondern gemacht wurde. Als Werkzeug einer Gesellschaft, in der alles mach-bar und käuflich ist.
    Freitag ist Täter und Opfer zugleich. Sie ist ein Ding, eine Waffe. Sie ist Teil eines "Vereins", der sich um sie sorgt, weil nur ein perfekt gepflegtes Werkzeug auch perfekte Arbeit leistet.
    Heinlein beschreibt eine Welt, in der niemand von uns wirklich leben möchte, obwohl die menschliche Gesellschaft mit dem, was sie mehrheitlich zurzeit tut, genau auf diese zusteuert. Absolute Macht für wenige, für die anderen: Nichts. Ich halte den Roman für hochaktuell. Denn er stellt die Frage, was letzten Endes Menschlichkeit und Mensch-Sein ausmacht.
  24. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783833737336)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MissWatson76

    Das Hörbuch das ich habe, ist vom Cover her ein wenig anders, aber sonst war es das, was mir bei der Suche vorgeschlagen wurde. Gelesen wurde das Hörbuch von Wolfgang Condrus. 

    Der Name selbst war mir anfangs kein Begriff, aber doch vom Sprecher her war er mir nicht ganz unbekannt und er war mir doch schön öfter begegnet in Hörbüchern. 

    Das Hörbuch wurde kürzlich während der Corona-Krise netterweise von Audible verschenkt. Und dann dachte ich, warum nicht. Ja das Buch selbst hatte ich zuletzt mal in der Schule gelesen und dort auch unter ganz andere Gesichtspunkten. Und klar man kennt zwar den Inhalt so zusammengefasst. Aber ganz ehrlich, ich hätte nicht mehr in Erinnerung gehabt, dass es doch viel ausführlicher und so spannend und tiefgreifend war. 

    Das Buch beginnt ja nicht einfach so mit einem Sturm und einem Schiffsunglück, denn da kommt ja noch eine ganze Menge davor. Man lernt Robinson Crusoe kennen wie er vorher war und wie sein Leben abgelaufen ist vor dem eigentlich Schiffsunglück, dass ihn auf eine einsame Insel verschlagen hat. 

    Daniel Dafoe oder hier ja Wolfgang Condrus erzählt alles viel ausführlicher und spannender als ich es von damals in Erinnerung hatte. Und es macht einfach Spaß, hier gebannt zuzuhören und den Ereignissen zu folgen. 

    Hier wird selbst ein kurzes Schwimmen vom Schiffswrack zur Insel zum Erlebnis, denn man hofft ja, dass Robinson alle seine Fundsachen heil auf die Insel bringt. 

    Der Sprecher bringt alles super zum Vorschein und projeziert Bilder und Gefühle einfach mal so dahin, dass es einfach Spaß macht, einen Klassiker neu zu entdecken. 

    Also nix von wegen, das kennt man ja. Einfach reinhören und Spaß haben. Ich fand es super.

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