Bücher mit dem Tag "fremde"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "fremde" gekennzeichnet haben.

76 Bücher

  1. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596520701)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

    (1.279)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Mariam ist fünfzehn als ihre Mutter stirbt und sie an den deutlich älteren Raschid verheiratet wird. Was auf sie wartet, ist ein Leben voller Misshandlungen. Als Jahre später die Familie von Laila bei einem Bombenangriff ums Leben kommt, wird sie Raschids Zweitfrau. Nachdem die beiden Frauen einander zunächst mit Skepsis und Misstrauen begegnen, wächst doch nach und nach Zusammenhalt, der Hoffnung auf ein besseres Leben birgt.   

    Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten und zu schreiben „es hat mir gefallen“. Denn wie kann mir ein Buch gefallen, dass so voller Krieg, Tod, Misshandlung und der Unterdrückung von Frauen ist. Das Lesen dieser Geschichte ist mir wirklich schwergefallen, da ich oft das Gefühl hatte ein Stein liegt auf meiner Brust. Gleichzeitig hat mich die Geschichte oft sehr wütend gemacht. Wie alleingelassen sich diese Frauen in ihrem eigenen Land und ihren eigenen vier Wänden gefühlt haben. Umso schöner, dass sie wenigstens Unterstützung beieinander gefunden haben. Diese Geschichte ist vor allem zu bedrückend, da sich in all der Zeit nichts geändert hat und man beim Lesen weiß, dass die Geschichte nicht gut enden kann, wenn man sich die Zustände in Afghanistan ansieht. Ich leide mit allen Frauen auf dieser Welt, die jeden Tag solchen Grausamkeiten ausgesetzt sind. 

  2. Cover des Buches Alle Toten fliegen hoch (ISBN: 9783462000450)
    Joachim Meyerhoff

    Alle Toten fliegen hoch

    (361)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    Der namenlose Protagonist möchte ein Auslandsjahr in Amerika verbingen um an einer Highschool Basekball spielen zu können. Er muss ein Aufnahmeverfahren machen und schafft es sogar. Seine Familie unterstützt ihn dabei und bald fliegt er nach Amerika. Dort lebt er bei einer Gastfamilie die ihm liebevoll aufnehmen und bis auf seinen Gastrburder auch alle mögen. Er geht auf die Highschool, lernt Mädchen kennen und kommt auch in skurile Situationen. Was das für Situationen sind müsst ihr selber lesen. 

    Schreibstil:

    Ich habe das Buch versucht zu lesen, doch dies war leider nichts für mich. Also habe ich zum Hörbuch gegriffen, aber auch hier ich kam sehr schwer in die Geschichte. Viele meinen es ist lustig geschrieben, aber meinen Humor hat ds Buch nicht getroffen. Für mich hat es auch sehr lange dauert bis er endlich in Amerika war. Es wurde viel von der Familiegeschichte geschrieben und wie das Verhältnis zu jeden ist, eigentlich mag ich das sehr, aber es hat mich hier nicht wirklich abgeholt. Die Story die in Amerika spielt fand ich dann doch intressant auch wenn ich einige Situationen nicht ganz nachvollziehen kann z.B. darf man als Jugendlicher einfach so in ein Gefängnis in den Todestrakt spazieren. Ich fand auch das Ende war etwas skuriel und hat auch wieder nicht getroffen. 

    Protaognist:

    Ich wurde nicht warm mit den Protagonist, er blieb mir fern. Seinen Taten waren mir manchmal nicht klar und er wirkte auch zu seinen Mitmenschen eher kühl und zurückhaltend. 

    Fazit:

    Ich mochte den 2 Teil der Reihe deshalb wollte ich den ersten Teil auch lesen, aber leider war das Buch für mich nichts. Ich bin wahrscheinlich auch nicht die Altersgruppe für das Buch. Es wird bei mir ausziehen und es wird sicher einen anderen Leser finden der es mehr zu schätzen weiß.

  3. Cover des Buches Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. (ISBN: 9783596705580)
    Arno Strobel

    Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

    (1.147)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    IT Freaks und deren Manager treffen sich für eine Handy freie Woche in den Bergen. Ihr Hotel ist in der Renovation und sie werden komplett eingeschneit. Abgeschnitten von der Welt, geschehen innerhalb der Gruppe, unheimliche Morde. Es könnte jeder sein!

    Fazit: die Idee für diesen Thriller ist gut. Beim Lesen verdächtigt man praktisch jeden Protagonisten. Allerdings läuft Arno Strobel immer wieder in die Gefahr, in eine gewisse langatmige Repetition zu verfallen. Ich fand, dass sich die Gruppe zu oft versammelte um über den potentiellen Mörder nachzudenken. Der-/die Täter sind etwas unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Ein echter Psychopath könnte sich nicht so lange in einer Gruppe unauffällig tarnen.

  4. Cover des Buches In einem Zug (ISBN: 9783755805601)
    Daniel Glattauer

    In einem Zug

    (347)
    Aktuelle Rezension von: TanteEvi

    Daniel Glattauer lässt uns mit feinsinniger Sprache und großer Beobachtungsgabe Zug fahren.

    Man findet sich in einer bekannten Situation wieder. Zug fahren, fremde Menschen und eigentlich möchte man nicht wirklich mit seinem Sitznachbarn in Kontakt kommen. 

    So ergeht es auch dem Protagonisten Eduard, einem bekannten Schriftsteller. Zunächst noch Gesprächen abgeneigt kommt er mit der Dame in seinem Abteil ins Gespräch. Das Gespräch nimmt nach und nach Fahrt auf und Eduard gibt an der ein oder anderen Stelle sicherlich zu viel von sich preis. Das ist  wohl jedem schon einmal passiert und man kann dieses unangenehme und gleichzeitig faszinierende Gefühl sehr gut nachvollziehen.

    Glattauer beobachtet diese Situationen ganz genau. Seine Sprache ist leicht, pointiert und von einem feinsinnigem Humor gekrönt. Besonders gut gefallen hat mir, wie oft man die Gedanken und Reaktionen der Figuren bei sich selbst wiedererkennt. Gleichzeitig fängt man sich zu Fragen: Warum stellt sie so viele Fragen? Warum ist sie teilweise so penetrant? Welche Absichten hat sie?

    Die permanente, teilweise über griffige Fragerei von Catrin hat mich teilweise allerdings so, so genervt. Auf der anderen Seite entwickelt sich so ein tiefsinniges Gespräch über die Liebe, Beziehungen, das Schreiben und das Leben.

    Und dann kommt das Ende. Ein Glattauer halt! Eine Wendung mit der ich nicht unbedingt gerechnet hätte und die der Geschichte noch einmal einen besonderen Dreh gibt.

    In einem Zug ist kein Roman in dem spektakuläre Dinge passieren. Aber ein Roman mit wunderbaren Dialogen, kleine Beobachtungen, das Wiedererkennen menschlicher Eigenheiten. Ein feinsinniges und unterhaltsames Leseerlebnis!



  5. Cover des Buches Neun Fremde (ISBN: 9783453360884)
    Liane Moriarty

    Neun Fremde

    (163)
    Aktuelle Rezension von: Ozean_der_Woerter

    Freunde des Luxus-Spa 👳kommen in dieser perfekten Kulisse auf ihre Kosten – aber zwischen Aromatherapie, Gurkenmasken und Entspannungsmusik bekommt der Begriff „Wellness“ hier eine völlig neue, ziemlich düstere Bedeutung. „Neun Fremde“ (Originaltitel: Nine Perfect Strangers) von Liane Moriarty baut eine so herrlich diffuse, unheimliche Atmosphäre auf, dass ich die Story regelrecht durchgesuchtet habe.

    🌺Die perfekte, trügerische Idylle

    Moriarty nimmt uns mit in das luxuriöse, aber völlig abgeschiedene Wellness-Resort Tranquillum House. Neun Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben, checken für eine zehntägige Transformation ein.

    Was wie ein entspannter Spa-Urlaub beginnt, entwickelt sich superschnell zu einem Psycho-Experiment auf engstem Raum. Die Stimmung, die die Autorin hier kreiert, ist einfach großartig. Man bekommt schnell das unterschwellige Gefühl, dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt.

    Der Spannungsaufbau: Man wartet nur darauf, was passiert… ⏳

    Das Geniale an der Story ist der Vibe. Es ist kein klassischer, blutiger Thriller, aber die psychologische Spannung ist enorm. Man sitzt beim Lesen wie auf Kohlen und wartet eigentlich die ganze Zeit nur darauf, was als Nächstes passiert.

    Moriarty wechselt geschickt zwischen den Perspektiven der Charaktere, sodass man tief in die Geheimnisse der Gäste und vor allem in die der exzentrischen Resort-Leiterin Masha – eintaucht. Jedes Mal, wenn man denkt, man hat das Spiel durchschaut, zieht die Story die Daumenschrauben ein bisschen fester an.

    ✨ Mein Fazit:

    Ein absolut packendes Leseerlebnis mit einer ganz tollen, intensiven Stimmung. Man fliegt nur so durch die Seiten, weil man unbedingt wissen will, wie dieses skurrile Experiment endet. Von mir gibt es eine klare Empfehlung! 📖


  6. Cover des Buches 17, Das erste Buch der Erinnerung (ISBN: 9783473585342)
    Rose Snow

    17, Das erste Buch der Erinnerung

    (405)
    Aktuelle Rezension von: Claudinchen

    Die Bücher von Rose Snow sind einzigartig, sehr gut geschrieben und abwechslungsreich.

    Die Geschichte von Jo, Adrian und Louis ist so spannend das ich, so schnell wie möglich mit dem zweiten Teil beginnen möchte.

    Zur Geschichte:

    Seit dem Tod ihrer Mutter, zieht Jo mit ihrem Vater durch ganz Europa und bleiben nie lange. Dies ändert sich kurz vor ihrem 17. Geburtstag.

    Ab da ändert sich einiges für Jo, sie kann plötzlich in die Erinnerung anderer sehen und sie bekommt widerwillig eine Stiefmutter und Stiefbruder.

    Finnland ist ein Ekel, aber seit sie gezwungen sind zusammen zu wohnen, ändert sich das nach und nach.

    Was hat es mit Adrian und Louis auf sich?

    Der eine hilft ihr und stößt sie gleich wieder weg.

    Der andere ist sehr freundlich und immer da.

  7. Cover des Buches Der Sprung (ISBN: 9783257245790)
    Simone Lappert

    Der Sprung

    (288)
    Aktuelle Rezension von: Sanni_Koz

    Das Buch "Der Sprung" von Simone Lappert handelt von einer Frau (Manu) die auf einem Dach steht und sich weigert herunterzukommen. Niemand weiß, was in ihr vorgeht und ob sie womöglich springen möchte.

    Im Buch werden 3 Tage behandelt, der Tag davor und Tag 1 & Tag 2 - die Erzählweise erinnert an einen Episodenfilm mit unabhängigen Geschichten, die sich dann zum Ganzen verweben. Jeder Tag wird aus den unterschiedlichen Sichten von 10 Figuren erzählt, die mehr oder weniger mit Manu zu tun haben - hier merkt man, welche Auswirkungen Manus Verhalten auf eine Stadt hat. Der Detailreichtum überzeugt bis zum Schluss und fesselt einen ans Buch - man spürt im Buch, dass sich die Autorin jede Charaktere hat wachsen lassen mit dem Buch und der Handlung.

    Dadurch, dass es viele verschiedene Sichtweisen, von den unterschiedlichen Personen gibt, ist das Buch etwas kompliziert zu lesen. Es empfiehlt sich Notizen beim Lesen zu machen, um die Zusammenhänge zwischen den Personen zu begreifen und nicht durcheinander zu kommen.

    Das Buch ist mit viel Feingefühl und Empathie geschrieben. 

  8. Cover des Buches Evolution - Die Stadt der Überlebenden (ISBN: 9783401601670)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution - Die Stadt der Überlebenden

    (247)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Die Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.

    Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.

    Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.

    Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.

    Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht. 

  9. Cover des Buches Can‘t Stop the Feeling (ISBN: 9783736316584)
    Vi Keeland

    Can‘t Stop the Feeling

    (134)
    Aktuelle Rezension von: booklover2712

    Inhalt:

    Zwei Tage. Länger hält Hazel das, was nach der abgesagten Hochzeit eigentlich ihre Flitterwochen sein sollten, nicht aus. Kurz entschlossen verlässt sie das Luxusresort in einem Skiort in Colorado und will nur noch zurück nach New York. Allerdings macht ihr ein Schneesturm einen Strich durch die Rechnung und sie kann weder einen Rückflug noch ein neues Hotelzimmer ergattern. Zum Glück meint das Schicksal es aber gut mit ihr, denn sie trifft auf Matteo, und gemeinsam können sie sich mithilfe einer kleinen Täuschung eine Unterkunft sichern. Doch was nur eine Nacht sein sollte, wird schnell zu einem aufregenden Roadtrip mit ungeahnten Folgen ...


    Meine Meinung:

    Dieses Cover konnte mich einfach sofort begeistern!

    Ich liebe die wunderschöne Gestaltung sehr. Die Farben harmonieren hervorragend miteinander und werden durch die hübschen Blumen Ornamente ergänzt. Insgesamt wird das Gesamtbild durch die Schrift ideal abgerundet, sodass das Cover, mich als Leser direkt angesprochen hat.

    Trotzdem muss ich leider sagen, dass es mich optisch sehr stark an einen Sonnenuntergang erinnert bzw. wie ein Buch, welches eher im Sommer spielt. Nachdem ich nun die Geschichte rund um Hazel und Matteo gelesen habe, kann ich dies jedoch leider nicht bestätigen. Die Handlung spielt größtenteils im Winter und auch Schnee spielt eine wesentliche Rolle, weshalb ich mir gewünscht hätte, dass das Cover vielleicht ein wenig typischer wäre.

    Da ich bereits mehrere Werke der beiden Autorinnen gelesen habe, kenne ich ihren humorvollen und doch eingängigen Schreibstil bereits. Jedes Mal habe ich das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen und genauso ging es mir auch bei dieser Geschichte. Irgendwann wollte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Dabei sind die Dialoge zwischen den Charakteren voller Humor, sodass ich immer wieder Schmunzeln musste.

    Grundsätzlich ist das Buch in zwei Teile unterteilt, bei dem man im ersten Abschnitt mit Hazel und Matteo auf eine abenteuerliche Reise geht und im zweiten eher das Gefühl hat, nach Hause zu kommen. Auch die wechselnden Perspektiven haben mir gut gefallen, da ich mich so direkt in beide Gedankenwelten hineinversetzen konnte.

    Ich muss wirklich sagen, dass die Chemie zwischen Hazel und Matteo einfach gestimmt hat. Beide sind mutig und lassen sich auf ein Abenteuer ein, dass sie sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Ihre Gefühle zueinander wirkten aufrichtig und echt und auch all die Zweifel und Sorgen waren greifbar.

    Hazel hegt eine Leidenschaft zur Fotografie und schien sich doch immer mehr verloren zu haben, seit sie mit Brady (ihrem Ex) zusammen war. Doch nun findet sie zu ihrer Abenteuerlust zurück, beginnt etwas Neues auszuprobieren und einfach nur zu Leben.

    Auf der anderen Seite war da Matteo, der mich als Musiklehrer einfach voll und ganz überzeugen konnte. Er hat immer ein Lächeln auf den Lippen, ist gleichzeitig aber auch Realist und Romantiker. Ich fand es großartig, wie er sich in manche Situation hineinversetzt hat und für andere Menschen, besonders Hazel da war.

    Immer wieder gab es Szenen, die ich einfach in mein Herz schließen musste. Die beiden wirkten so frei und ungezwungen, wie kaum jemand zuvor. Doch dann überrollte sie das echte Leben. Da waren plötzlich Probleme, die sie nicht lösen konnten und doch zogen sie sich noch immer gegenseitig an und konnten nicht ohne den jeweils anderen.

    Insgesamt muss ich wirklich sagen, dass mir die Geschichte richtig gut gefallen hat. Das Buch reiht sich definitiv in die anderen Werke ein, die bereits von den beiden Autorinnen erschienen sind. Deshalb würde ich es auf jeden Fall auch weiterempfehlen, wenn ihr einen locker leichten Roman lesen möchtet.

  10. Cover des Buches Die Rivalin (ISBN: 9783442489237)
    Michael Robotham

    Die Rivalin

    (188)
    Aktuelle Rezension von: LeseRolli

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.

    Richtige Worte zu finden, wenn das eigene Kind vermisst wird, fällt jedem Erwachsenen schwer. Dabei haben die Geschwister oftmals viele Fragen und haben nicht nur mit den eigenen Ängsten zu kämpfen. Sie spüren auch die Verunsicherung und Besorgnis der Eltern.

    Es ist hierbei wichtig, trotz eigener Sorge, dass den Kindern auf eine verständliche und einfühlsame Art und Weise, die Situation erklärt wird. Dabei sollte auch erläutert werden, dass es normal ist, sich Sorgen zu machen, wenn ein geliebter Mensch vermisst wird. Es sollte jedem Erwachsenen klar sein, dass es keine Schande ist, sich professionelle Hilfe an die Seite zu holen, schließlich ist jeder, mit solch einer Situation, überfordert.

    Auch der Verlust eines Kindes hat schwerwiegende Folgen für das restliche Leben. Ein Kind zu verlieren, ist für viele Eltern das Schlimmste, was geschehen kann. Die Wunden, die solch ein Schicksalsschlag hinterlassen kann, sind traumatisch und liebende Eltern erholen sich womöglich niemals.

    Wir alle haben einen Promi oder eine Person in unserem Umfeld, mit denen wir gern tauschen möchten. Dabei kennen wir meist nur die Seite, die uns die Person wirklich zeigen möchte. Niemand weiß, ob es Schattenseiten gibt und, ob uns diese gefallen, können wir nicht einschätzen. Auch, wenn wir der Meinung sind, dass das vermeintlich andere Leben schöner ist, könnten wir uns irren und in eine andere Art schweres Leben schlittern.

    Kein Leben ist einfach und alles hat sein Tür und Wider. Wenn wir wieder lernen, dankbarer zu sein, für das, was wir haben und uns nicht mit anderen vergleichen, haben wir ein viel angenehmeres und zufriedeneres Leben. Oftmals ist weniger mehr.

    Viele von uns, haben ein Problem damit, älter zu werden. Dabei muss die Frage erlaubt sein, warum dies so ist. Für viele von uns, ist es selbstverständlich, älter zu werden. Leider ist ihnen es nicht bewusst, dass dies nicht immer der Fall ist.

    Es gibt viel zu viele Menschen, die gern älter geworden wären, es aber durch ein zu zeitiges Ableben nicht konnten. Uns muss endlich bewusst werden, dass nichts selbstverständlich ist und schon gar nicht, alt zu werden.

  11. Cover des Buches Good as Gone (ISBN: 9783328102557)
    Amy Gentry

    Good as Gone

    (231)
    Aktuelle Rezension von: _xAnnikax_

    Julie, die Tochter von Tom und Anna, wurde entführt. Alle Suchaktionen bleiben vergebens und das Mädchen ist nicht aufzufinden. Viele Jahre später taucht ein Mädchen an Toms und Annas Haustür auf und behauptet, die verschwundene Tochter zu sein. Doch ist sie wirklich diejenige, die sie vorgibt zu sein?

    Das Buch hat eine spannende Handlung und wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Chronologie des zweiten Erzählstrangs ist zunächst ein bisschen verwirrend, nach ein paar Kapiteln versteht man aber die Reihenfolge. Nach und nach setzen sich alle Puzzleteile zusammen und der Leser erfährt gemeinsam mit Anna immer mehr darüber, was passiert ist.

  12. Cover des Buches Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen (ISBN: 9783453270435)
    Ulla Scheler

    Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

    (175)
    Aktuelle Rezension von: Buchspinat

    Zum Inhalt:

    Hanna und Ben sind seit jeher allerbeste Freunde. Ben ist ein Draufgänger. Graffitsprayer. Geschichtenerzähler. Manchmal verschwindet er für eine Weile. So auch diesmal. Doch als er Hanna an ihrem Geburtstag abholt, um mit ihm für eine Weile ans Meer zu fahren, steigt sie in ein Auto und fährt mit ihm ans Meer. Nichtsahnend, dass nur eine Person von ihnen am Ende des Sommers wieder Zuhause ankommen wird….

    Meine Meinung:
    Hanna und Ben sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Ben ist mutig. Hanna nicht. Hanna ist dennoch sein Anker im Chaos des Erwachsenwerdens. Seit dem Tod seines Vaters strauchelt Ben durch das Leben. Seine Mutter und seine Schwester sind kein Halt. Ganz im Gegenteil. Ihnen ist es am liebsten, wenn Ben nicht da ist. Denn irgendwie geben sie ihm die Schuld.


    Hanna ist immer da, wenn er sie braucht. Auch wenn er einfach ohne ein Wort für Wochen verschwindet. Hanna wartet auf ihn und ist da, wenn er zurückkommt. Hanna liebt ihn. Und er liebt Hanna. Doch drüber sprechen tun sie nicht.

    Als Ben Hanna an ihrem Geburtstag vorschlägt, ans Meer zu fahren, willigt Hanna ein. Eigentlich untypisch für sie, doch die beiden haben schon seit jeher einen Hang dazu, sich gegenseitig mit „I dare you“ herauszufordern.

    Sie finden eine einsame Stelle am Meer, schlafen im Zelt, lesen Bücher, schwimmen am Meer. Lernen Sam und Chloè kennen. Die verrückte Chloé, die ihnen eine uralte Schauergeschichte vom Meer erzählt. Die sie als Märchen antun.

    Doch dann geschehen Dinge, die darauf schließen lassen, dass sich diese Schauergeschichte wiederholt…. Gleichzeitig nähern sich Ben und Hanna intensiv aneinander an, und gleichzeitig stoßen sie einnander durch ihre nicht nachvollziehbaren impulsiven Handlungen wieder zurück. Ein On-Off-Durcheinander, dass im Lauf der Zeit nicht nur sie beide betrifft, sondern auch Sam und Chloè mit hineinzieht.

    Sprachlich ist die Geschichte absolut top. Flüssig und fesselnd erzählt. Die Gefühlswelten der Jugendlichen auf den Punkt gebracht. Das hat mir ziemlich gut gefallen.

    Dass was mir nicht gefallen hat – und da spreche ich jetzt eine SPOIELERWARNUNG aus – ist der letzte Teil der Geschichte.

    Ben verschwindet. Alles sieht danach auch, dass er im Meer ertrunken ist. Die Geschichte hat sich wiederholt. Hanna ist am Boden zerstört. Ihre ganze Zukunft gerät ins Wanken. Doch ist er wirklich tot?

    Die Art und Weise wie Ben sein Verschwinden organisiert hat, hat mich mit einem sehr unguten Gefühl zurückgelassen. Seine Familie und vor allem Hanna im Ungewissen zurückzulassen. Alle glauben zu lassen, dass er im Meer ertrunken ist und sich darauf verlassen, das Hanna seine Hinweise schon deuten kann, um ihn eines Tages wiederzufinden, hat mir überhaupt nicht gefallen.

    Ich fand es unbeschreiblich grausam, den Menschen so etwas mit voller Absicht anzutun, die ihn lieben. Insbesondere Hanna.

    Von daher kann ich das Buch nur bedingt empfehlen, wobei die ersten 2/3 durchaus lesenswert sind und mir auch ganz gut gefallen haben.

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de

  13. Cover des Buches Bäume reisen nachts (ISBN: 9783458361084)
    Aude Le Corff

    Bäume reisen nachts

    (197)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Manons Mutter ist vor 4 Monaten verschwunden, von einem Tag auf den anderen war sie einfach weg. Sie hinterließ ihrer Tochter und ihrem Ehemann Pierre Abschiedsbriefe und seitdem haben weder diese beiden noch die im selben Mehrfamilienhaus lebende Tante Sophie etwas von der jungen Frau gehört. Manon flüchtet sich ins Lesen, sitzt stundenlang unter der großen Birke im Hof und beginnt mit den Katzen und den Ameisen zu sprechen. Der 80-jährige Anatole, Lehrer für französische Literatur im Ruhestand, nimmt sich des Mädchens an. Unerwartet erhält die kleine, kaputte Familie eines Tages Briefe von Manons Mutter und die vier Menschen bilden eine ungewöhnliche Reisegesellschaft um sie zu suchen.

    Anfangs etwas holprig fand ich glücklicherweise recht schnell in die Geschichte hinein, die abwechselnd aus den Perspektiven der Figuren erzählt wird. Besonders die lesebegeisterten Manon und Anatole habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch Sophie verbirgt eine ganz besondere Geschichte, die nach und nach ans Licht kommt und die mich sehr berührt hat.

    Leider empfand ich das Ende als etwas "zu schnell" und dadurch auch irgendwie unglaubwürdig. 

  14. Cover des Buches Shutter Island (ISBN: 9783257243352)
    Dennis Lehane

    Shutter Island

    (289)
    Aktuelle Rezension von: Pascal_Maess

    Ich kannte Shutter Island bereits durch den Film und hatte deshalb zunächst etwas Sorge, dass mir das Buch zu wenig Spannung bieten könnte. Die Story war mir grundsätzlich bekannt, auch wenn ich mich längst nicht mehr an jedes Detail erinnern konnte.

    Diese Sorge war völlig unbegründet.

    Dennis Lehane schafft es schon auf den ersten Seiten, eine unglaublich dichte und düstere Atmosphäre aufzubauen. Regen, Kälte, Ostküste, die Überfahrt – noch bevor man überhaupt richtig angekommen ist, liegt bereits dieses bedrückende Gefühl über der Geschichte.

    Interessanterweise war mein Vorwissen beim Lesen teilweise sogar ein Vorteil. Bestimmte Gespräche, Reaktionen und Gedanken liest man anders, weil man weiß, dass nicht alles so sein muss, wie es auf den ersten Blick erscheint. Dadurch entsteht eine zweite Ebene der Spannung. Man achtet stärker auf Zwischentöne und fragt sich ständig, was tatsächlich passiert und was möglicherweise nur aus der Wahrnehmung der Hauptfigur heraus entsteht.

    Genau hier zeigt Lehane seine große Stärke: Er streut Hinweise, ohne sie einem aufzudrängen. Viele Szenen wirken zunächst seltsam, teilweise fast wirr, bekommen aber im weiteren Verlauf immer mehr Gewicht. Wenn man das Ende kennt, erkennt man plötzlich, wie sorgfältig vieles vorbereitet wurde.

    Und trotzdem verliert das Buch dadurch nicht seine Wirkung.

    Im Gegenteil: Gerade weil man ahnt, worauf alles hinauslaufen könnte, entsteht stellenweise eine ganz eigene Spannung. Man wartet nicht nur auf eine Auflösung, sondern beobachtet, wie sich die Geschichte Stück für Stück zusammensetzt.

    Besonders stark ist dabei, dass das Ende nicht einfach nur als Überraschung funktioniert. Es verändert rückwirkend die Bedeutung vieler vorheriger Szenen. Plötzlich passen Ereignisse, Gespräche und kleine Details zusammen und ergeben ein Gesamtbild, das bereits die ganze Zeit vorhanden war.

    Genau so muss ein Twist funktionieren.

    Nicht, indem ein Autor am Ende plötzlich neue Informationen aus dem Nichts zieht, sondern indem er dem Leser zeigt, dass die Wahrheit die ganze Zeit vor ihm lag.

    Und obwohl ich das Ende bereits kannte, hat es mich erneut aufgewühlt. Das zeigt für mich, dass Shutter Island weit mehr ist als nur ein Thriller mit einem berühmten Twist. Die emotionale Wirkung bleibt bestehen, weil die Geschichte auch unabhängig davon funktioniert.

    Fazit:
    Atmosphärisch dicht, psychologisch spannend und hervorragend konstruiert. Shutter Island ist eines dieser Bücher, bei denen das Ende den gesamten Roman rückwirkend noch einmal verändert.

    Ein Buch, das sowohl ohne Vorwissen als auch mit Kenntnis der Geschichte hervorragend funktioniert.


  15. Cover des Buches Winterblüte (ISBN: 9783548289953)
    Corina Bomann

    Winterblüte

    (187)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Heiligendamm 1902 - Vorweihnachtszeit: Christian Baade, Sohn einer dort ansässigen Hoteliersfamilie, findet am Strand ein bewusstloses Mädchen. Er bringt es nach Hause.. Sie hat das Gedächtnis verloren und hat in der Hand einen kleinen Zweig, der ihr sehr wichtig ist. Die Familie bereitet sich auf den großen Weihnachtsball vor - da soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden - doch sie liebt einen gnz anderen, der den Eltern nicht genehm ist ---- Auch sie stellt genauso wie die Unbekannte einen Zweig ins Wasser und hofft auf ein Wunder ....

    Fazit und Meinung: Ich hab den Roman zwar im Sommer gelesen, aber er passt gut in die Vorweihnachtszeit ..... Eine ganz nette Geschichte ohne viel Tiefgang aber durchaus nicht unspannend.  Die Charaktere sind zwar sympathisch, aber auch etwas flach. Eine Intrige darf auch nicht fehlen - doch am Ende ist alles Friede, Freude und alle sind glücklich. Mir hat es nicht schlecht gefallen, aber als 3,5 Sterne kann ich nicht vergeben.

  16. Cover des Buches Am Ende bleiben die Zedern (ISBN: 9783492311991)
    Pierre Jarawan

    Am Ende bleiben die Zedern

    (135)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Der Autor schreibt über seine Kindheit als Kind von Flüchtlingen vor dem libanesischen Bürgerkrieg in den Achtzigern. Teile des Buches sind bunt, schillernd und spannend, besonders seine Reise als junger Mann in den Libanon, um dort nach seinem Vater zu suchen. Aber zu oft verliert er sich in den Banalitäten eines langweiligen Alltags irgendwo in Deutschland. Ließe er dies weg, hätte der Roman hundert Seiten weniger und wäre richtig gut. 

  17. Cover des Buches Die Gerechte (ISBN: 9783734106804)
    Peter Swanson

    Die Gerechte

    (266)
    Aktuelle Rezension von: DieHorrorautorin

    Besonders gut gefallen hat mir der Wechsel zwischen den Protagonist:innen. Die Perspektiven sind klar voneinander abgegrenzt und erzeugen eine dynamische Spannung, die die Geschichte immer weiter vorantreibt.

    Die Handlung selbst steigert sich zunehmend und wird immer verrückter, ohne dabei völlig unglaubwürdig zu wirken. Gerade diese Eskalation sorgt dafür, dass man wissen möchte, wie alles endet.

    Trotzdem hatte ich am Ende das Gefühl, dass ein kleines, schwer greifbares Element gefehlt hat – etwas, das die Geschichte für mich vollkommen gemacht hätte. Daher „nur“ vier Sterne, auch wenn der Thriller insgesamt sehr stark konstruiert ist.

  18. Cover des Buches Die Briefträgerin (ISBN: 9783442776153)
    Francesca Giannone

    Die Briefträgerin

    (93)
    Aktuelle Rezension von: LeseLueck

    Zum Inhalt haben ja einige schon etwas gesagt - Auch mich hatten Thema und Inhalt überzeugt und ich fand die Idee dahinter hervorragend. Anna ist eine aufgeklärte und starke Persönlichkeit, deren inhaltliche Positionierung anfangs toll gelingt. Auch der Stil gefällt mir - die ersten Seiten lesen sich zügig und unterhaltend, ohne zu platt zu sein, was sich auch bis zum Ende des Buchs nicht ändert.

    Leider entwickelt sich Anna in meinen Augen zunehmend zu einer Randperson. Die Autorin fokussiert sich in ihrer Erzählung im Resumée betrachtet grundsätzlich mehr auf alle "Mitspieler:innen". Natürlich ist es in jedem Plot üblich, dass weitere Persönlichkeiten Einfluss auf eine Geschichte nehmen, entsprechend betrachtet werden sowie zum Handlunsggeschehen beitragen. Hier jedoch laufen sie Anna den Rang ab - nur leider nicht im positiven Sinne. Zu Beginn gespannt die weitere Entwicklung von Anna erwartend, liest man weiter, vergebens, hier noch in die Tiefe zu gelangen. Die inneren Entwicklungen der Hauptfigur wird man leider nicht miterleben können. Was bleibt, ist eine Beschreibung der Situation eines Lebens, in dem der/die Leser:in zu wenig von der Figur Anna erfährt. Letztendlich endet die Geschichte abrupt, mit zeitlichen Lücken in der Erzählung und in der Summe recht unbefriedrigend.  

  19. Cover des Buches Der Tod so kalt (ISBN: 9783328101796)
    Luca D'Andrea

    Der Tod so kalt

    (86)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Ich habe das Buch kurz vor meinem Urlaub beendet und bin mir immer noch nicht im Klaren darüber, wie ich es fand.

    Auf der einen Seite herrscht über die gesamte Handlung hinweg eine unglaublich düstere Atmosphäre – etwas, das ich in Thrillern gern habe, weil es brenzlige Situationen und Plottwists noch ernster wirken lässt und ab und an auch für eine Gänsehaut gut ist.
    Darin versteht sich der Autor meisterlich.
    Auch die Grundidee des Thrillers finde ich wirklich ansprechend.

    Leider bringt dies dem Thriller gar nichts, wenn die eigentlichen Geschehnisse nicht mindestens genauso eine Wirkung haben. Und die hatten sie leider auf mich nicht.
    Manchmal habe ich mich beim Lesen erwischt, wie ich gedanklich abgedriftet bin, weil es stellenweise wirklich langweilig wurde.
    In solchen Momenten hatte ich den Eindruck, dass der Informationsfokus mehr auf den nebensächlichen Themen lag.
    Die Haupthandlung kam mir dann immer komplett unwichtig und oberflächlich vor. Rückblickend ist dies etwas zu häufig passiert.

    Mich konnte dieser Thriller einfach nicht packen und zum Dranbleiben motivieren, weshalb ich auch länger als vier Wochen daran gelesen habe.

  20. Cover des Buches Couchsurfing im Iran (ISBN: 9783492310833)
    Stephan Orth

    Couchsurfing im Iran

    (141)
    Aktuelle Rezension von: BayLissFX

    ... und hier geht auch wieder Stephan Orth für mich auf Entdeckungstour. Er hat jene Ausdauer und den Mut sich auf das dort und dann einzulassen. Und genau das gibt er ja auch als Ziel dieses Berichtes an. Ich habe vorab die anderen Rezensionen gelesen, weil mich die Meinung dazu sehr interessiert hat - spannend finde ich immer wieder, wenn es Kritik für etwas hagelt, dass der Autor explizit als gegeben herausstreicht: Leute die Couchsurfing anbieten sind schon per se die liberale Fraktion. Das heisst im Umkehrschluss - man landet in liberaleren Kreisen. In die anderen kommt man da auch nicht so schnell.

    Aber - wie auch in Couchsurfing Russland - die Eindrücke von den Persönlichkeiten und den Umständen, die er am Wegesrand und bei unterschiedlichsten Formen des Zusammentreffens gewinnt und auch genial wiedergibt - geben einen Eindruck von den Lebensumständen. Es war wieder sehr interessant die verschiedenen Leute kennenzulernen, auch wenn es nur kurze Eindrücke sind. SMS oder Treffen, Wortwechsel und wortloses Betrachten der Umgebung.. so hätte ich es wahrscheinlich auch erlebt, und Stephan nimmt einen wunderbar mit auf diese Reise in den Iran.

    Freue mich schon auf die Fortsetzung in ... China oder Saudi Arabien?

  21. Cover des Buches Wie wir uns aus Versehen verliebten (ISBN: 9783570158012)
    Kristen Tracy

    Wie wir uns aus Versehen verliebten

    (112)
    Aktuelle Rezension von: hatschivy

    Inhaltsangabe:


    Als Lucy die falsche Nummer wählt, landet sie ausgerechnet bei Highschoolflirt James Rusher in der Leitung. Auf Anhieb haben die beiden einen guten Draht zueinander: Was als Versehen begann, setzt sich mit Anrufen von früh bis spät fort. Im wirklichen Leben sind sich Lucy und James nie begegnet. Doch bald vertrauen sie sich Dinge an, die nicht einmal ihre engsten Freunde wissen. Als James endlich ein Treffen vorschlägt, willigt Lucy zögerlich ein - und dann versetzt James sie ...


    Meinung:


    Ich habe mich entschieden das Buch zu lesen, weil der Klappentext vielversprechend klang und ich meine Portion Kitsch nötig hatte. Positiv überrascht hat mich, dass Lucy die Protagonistin viel lieber telefoniert als schreibt (was die Mehrheit der Menschen die ich kenne nicht so unterschreiben könnten), sodass diese "Telefonfreundschaft" zwischen Lucy und James aus Anrufen und Sprachnachrichten auf der Mailbox besteht.

    Die Aufmachung mit der Anrufzeit fand ich sehr originell und passend. Sie wird durchgängig im Buch beibehalten.

    Die Idee der Geschichte hat sehr viel Potenzial und ich hatte hohe Erwartungen für dieses Buch, weshalb ich ein klein wenig enttäuscht von der Umsetzung war. Lucy, die mir als leicht spießerische Protagonistin im Gedächtnis geblieben ist, was keinesfalls negativ aufgenommen werden soll, denn auf ihre eigene Art und Weise bringt sie den ein wenig arroganten James auf den Boden der Tatsachen zurück. Leider hatte ich an manchen Stellen das Gefühl das der Konflikt zwischen Lucy und James provoziert wurde, zum Beispiel durch Überreaktionen, nur um das Geschehen voran zu bringen. Auch handelt es sich meiner bescheidenen Meinung nach nicht um ein Liebesgeschichtchen, wie es der Titel "Wie wir uns verliebten" vermuten lässt, sondern es ist eher ein "Young-Adult-Erwachsen-werden-und-mit-den-eigenen-Dämonen-klar-kommen-Genre". Ich habe mich am Ende des Romans wirklich gefragt, wo denn hier die Liebesgeschichte war, denn ich hatte eher das Gefühl, dass die beiden beste Freunde geworden sind, denn nicht nur haben sie sich ihre Vergangenheit und ihre Dämonen anvertraut, sondern sich auch dem anderen seelisch geöffnet. Aber deshalb das Ganze als eine Liebesgeschichte zu bezeichnen ist in meiner Auffassung ein wenig zu weit gegriffen.


    Fazit:

    Ich habe das Buch dennoch genossen, denn genau wie James wollte ich einfach nur noch raus finden, weshalb Lucy sich so mysteriös verhält. Ich kann das Buch für diejenigen empfehlen, die das Young-Adult-Genre lieben, denn es handelt sich hierbei einfach mehr um Young-Adult als Liebesgeschichte.

  22. Cover des Buches Selkie (ISBN: 9783453317994)
    Antonia Neumayer

    Selkie

    (83)
    Aktuelle Rezension von: 0polikmjnhbzgvtfc

    Für jeden der nordische Bücher loebt ist das ein absolutes muss dieses Buch beinhaltet nicht nur Magie und ganz viel Spannung sondern auch wirre Gefühle und Verrat .Die Hauptperson ist Kate von ihr wird eines Tages ihr Bruder Gabe weggenommen .Kate will herausfinden was sie mit ihm machen und wo sie ihn hinbringen.Sie will ihnen Nachspionieren und gerät dadurch in ein wahnsinniges Abenteuer welches auch Magie beinhalted . 

    Antonia hat das Buch super geschrieben ich würde es für jeden empfehlen.

  23. Cover des Buches Limea - Innerer Sturm (ISBN: 9783959912747)
    Lin Rina

    Limea - Innerer Sturm

    (87)
    Aktuelle Rezension von: Jus-Tina

    So ein schönes Cover habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Das verträumte Mädchen, die goldene Schrift und die Symbole, alles passt perfekt zu dem Buch und zur der Geschichte. 

    Die Geschichte handelt von einer starken jungen Frau namens Limea. Obwohl sie sich selbst nicht als stark und mutig sah, zeigten ihre mutigen Taten ihren wahren Wert. Sie war eine Rebellin, die für ihre Familie und eine besere Zukunft für andere kämpfte. Sie war noch nicht bereit für die Liebe, sie hatte andere, wichtigere Ziele. Doch Noatuns silberne Augen entfachten in ihr die unerwartete Liebe.

    Die Idee von Volk der Baume war für mich sehr interessant, erinnert mich etwas an Avatar. Ich hätte mir etwas mehr Dialogen gewünscht, um tiefer in die Geschichte eintauchen zu können. 

    Eine Geschichte mit offenem Ende ist eine clevere Lösung. Obwohl es Andeutungen auf ein Happy End gibt, fehlt der Geschichte dennoch ein richtiges Ende. Unbewusst beginne ich, verschiedene Szenarien zu entwerfen und das lässt mich nicht los..


  24. Cover des Buches Virtuality: Mehr als ein Spiel (ISBN: B07P54CYNK)
    Patricia Jane Castillo

    Virtuality: Mehr als ein Spiel

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel88

    Cover:

    Zu sehen ist ein Mädchen, welches in einen herbstlichen Wald geht. Umrandet ist es von einem lila Gitter. Durch dieses Gitter und die doppelte Linienführung sind Untertitel und Autorenname nur schwer zu lesen. Ansonsten finde ich das Cover sehr gelungen. Vor allem, da es sich durch alle drei Bände der Reihe zieht.

     

    Rezension:

    Dieses Buch hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Wie Ylara mag auch ich Computerspiele und kenne das Gefühl, bei einem guten Spiel auch einmal stundenlang darin zu versinken. Außerdem mag ich Mangas/Animes, weshalb mir Begriffe wie Cosplay und Convention nicht fremd waren und fand die Beschreibungen dazu sehr schön und konnte es mir bildlich vorstellen. Insgesamt könnte man sagen, dass das Buch bzw. die Protagonistin perfekt auf mich zugeschnitten war :-D.

     

    Auch wenn es mir sehr gut gefallen hat, gab es doch einiges Negatives. Neben den Rechtschreibfehlern gab es auch Sinnfehler, so wurde auf der Convention mehrmals das falsche Spiel genannt. Außerdem haben sich die Erzählstränge zu den beiden Hauptfiguren mittendrin einmal zeitlich voneinander entfernt. Bei dem einen ist es gerade erst Nacht, während es bei dem anderen schon der nächste Mittag ist. Das fand ich auch nicht sehr gelungen.

    Davon abgesehen, war der Schreibstil sehr angenehm und immer sehr fesselnd. So endet der erste Teil auch mit einem ziemlichen Cliffhänger und ich war froh, dass ich direkt mit dem zweiten Band starten konnte.

     

    Deshalb bekommt der erste Band von mir 4 (4,5) von 5 Sternen. 

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