Bücher mit dem Tag "frettchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "frettchen" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.672)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Krass, damit habe ich nicht gerechnet. Von den drei „Harry Potter“-Bänden, die ich bisher gelesen habe, war „Der Gefangene von Askaban“ tatsächlich der schwächste. Lag es an den zu hohen Erwartungen? Daran, dass es letzten Endes doch „nur“ ein Kinderbuch ist und mich unterfordert? Ich habe keine Ahnung.

    Fakt ist, ich musste mich ein bisschen durch den Band quälen. Ich erfreue mich noch immer an den sich ständig kabbelnden Ron und Hermine, an dem herrlich fiesen Severus Snape und an dem herzlichen Hagrid. Und ich fand auch viele der magischen Elemente, die Rowling eingebaut hat, wieder schön und passend.

    Man darf nicht vergessen, es sind immer noch Kinderbücher, da sollte man über den einen oder anderen Kritikpunkt großzügig hinwegsehen können. Trotzdem kam ich nicht richtig in die Handlung. Vielleicht nutzt sich das „Harry Potter“-Prinzip beim dritten Band kurz nacheinander auch ein bisschen ab. Und wie unlogisch sind diese Dementoren bitteschön?

    Ich mag Harry selbst immer noch nicht und wie sich alles, aber auch wirklich alles nur um ihn dreht. Ja klar, die Reihe heißt „Harry Potter“, aber er steht so dermaßen im Mittelpunkt, dass all die liebenswerten Charaktere ringsum manchmal nur Staffage sind.

    Und während die erste Hälfte des Buches noch relativ beschaulich ist, überschlagen sich die Ereignisse in der zweiten Hälfte, dass es mir schon etwas zu schnell ist. Gerade das große Finale war für mich persönlich auf einem sehr schmalen Grat zwischen genial und schwach. Genial wegen der Überraschungen und Wendungen – schwach, weil all das eben nicht besonders gut ausgearbeitet bzw. umgesetzt wurde.

  2. Cover des Buches Night of Crowns, Band 2: Kämpf um dein Herz (ISBN: 9783473585694)
    Stella Tack

    Night of Crowns, Band 2: Kämpf um dein Herz

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Asen0501

    Der zweite und damit Finale  Band der Night of Crown's Dilogie hat mich echt umgehauen.  Ich fand  schon  Band 1 super spannend,  mit aufregenden Szenen, harten sowie emotionalen. Ein großes Dankeschön  auch an meineiebe Debbie von @glitzerndebücherwelt.  Doch dieser Band hatte von allem ein Ticken mehr.  Wie Sich Alice  in einer Zwickmühle bzgl. ihree Freunde auf beiden Seiten Weiss und Schwarz fühlt  auch die beiden Könige Vincent und Jackson aind unterschiedlicher  denn je,  doch finde ich haben sich alle Protagonisten  suoer entwickelt  und der Ausgang der Story war unerwartet, aufregend  uns passender denn jeh.  Habe jede Zeile geliebt  und diese Reihe  ist ein absolutes Higlight. Eine ganz klare Leseempfehlung  von mir hierfür. 😍😍5⭐

  3. Cover des Buches STAY (ISBN: 9783736307063)
    Helena Hunting

    STAY

     (200)
    Aktuelle Rezension von: karinlovesbooks

    Ich habe dieses Buch mittlerweile schon seit etwa 3 Jahren und irgendwie ist die Lust darauf sehr, sehr schnell vergangen. So wurde es zu einer richtigen SuB-Leiche. Aber nun habe ich meine Motivation zusammen gekratzt und es endlich gelesen.

     

    Obwohl auf dem Cover Gesichter drauf sind, ist es so gestaltet, dass ich es trotzdem schön finde. Zudem ist die Aufmachung auch irgendwie sehr besonders und individuell.

     

    Der Schreibstil von Helena Hunting ist sehr, sehr leicht, locker und flüssig. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Ruby und Bancroft erzählt.

     

    Bancroft war irgendwie ein cooler Typ. Er ist sympathisch, witzig und hat eine sehr süße, herzliche Seite an sich. Aber er ist auch wirklich ein ziemlicher Hottie.

    Ruby hat mich stellenweise ein bisschen genervt. Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Ich denke es war einfach so ihre Art die mir nicht 100% zugesagt hat.

     

    Obwohl ich die Charaktere grundsätzlich wirklich gut fand – Bane mehr als Ruby – so hat mir bei Beiden irgendwie etwas gefehlt. Die Tiefe, die Ecken und Kanten die eine Persönlichkeit erst so richtig ausmachen. Klar, es gab Ecken und Kanten, aber meines Erachtens haben sie dennoch keine greifbare Persönlichkeit dadurch bekommen.

     

    Ansonsten muss ich sagen dass das Buch sehr humorvoll war. Ich musste wirklich oft schmunzeln aber so richtig laut auflachen musste ich jetzt nicht. Vielleicht war es auch der falsche Zeitpunkt für dieses Buch, aber hätte ich es jetzt nicht gelesen, hätte ich es wohl über kurz oder lang weggegeben weil ich einfach mit der Zeit immer weniger Lust darauf hatte.

    Dennoch gab es sehr viele witzige Szenen die ich mir zu gut vor meinem inneren Auge vorstellen konnte.

    Weiterlesen werde ich die Reihe jedoch nicht weil ich einfach nicht so den Reiz verspüre mir die Geschichten von Banes Brüdern zu Gemüte zu führen. Das klingt jetzt vielleicht unglaublich negativ – ist es aber in diesem Fall nicht. Es hat Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und ich hatte eine tolle Zeit, aber ich denke ich greife lieber wieder eher zu tiefgründigeren Büchern.

     

    Für ein lockeres, leichtes und lustiges Leseabenteuer für Zwischendurch kann ich dieses Buch aber absolut empfehlen.

  4. Cover des Buches Verliebe dich nie in einen Rockstar (ISBN: 9783551314949)
    Teresa Sporrer

    Verliebe dich nie in einen Rockstar

     (489)
    Aktuelle Rezension von: Sockenfluse

    Inhaltsangabe:

    Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar, verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey, und versteht nicht, warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er ausgerechnet und ausschließlich von Zoey.

    Meine Meinung:

    Der Klappentext von „Verliebe dich nie in einen Rockstar“ von Teresa Sporrer klang vielversprechend und machte mich neugierig. Ich habe schon einige Young Adult Romane gelesen. Einige haben mich kurzzeitig unterhalten, andere haben mich wirklich begeistert zurück gelassen. Aber mir ist noch kein Buch in diesem Genre untergekommen, dass ich mit einem Stern bewerten würde. Leider gehört dieses Buch dazu.

    Am Schreibstil der Autorin gibt es nichts auszusetzen. Man kommt schnell rein und es fühlt sich einfach leicht an. Für Teenager genau das Richtige. Die Grund-Story an sich ist mit Sicherheit nichts Neues. Auch das Ende ist absehbar. Aber damit der Leser nicht glaubt sein Geld aus dem Fenster geworfen zu haben, webt man ein „Problem“ zwischen die Zeilen, und schon hat das Buch eine „gefühlte“ Ernsthaftigkeit. 

    Natürlich gibt es Bücher wo man vielleicht mit dem ein oder anderen Charakter nicht wirklich warm wird, aber das mir in einem Buch fast alle Charaktere oberflächlich erscheinen bis hinzu unsympathisch sind, ist mir noch nicht untergekommen.

    Zoey (Hauptprotagonistin) ist eine 17 Jährige die kurz vor dem Abi steht, sich allerdings benimmt wie eine Pubertierende. Die Autorin hat, in meinen Augen, versucht mit sarkastischen Bemerkungen ein Mädel zu erschaffen die was im Kopf hat und auch nicht auf den Mund gefallen ist. Der Versuch ist in meinen Augen total gescheitert. Hier wäre weniger mehr gewesen. Man hatte den Eindruck, dass Zoey aufmüpfig und respektlos ist, sich für witzig und überlegen hält, aber von dem was sie sagt nicht mal ansatzweise etwas versteht. Ein Mädchen in dem Alter würde sich meiner Meinung wesentlich reifer zeigen. Auch die Gedankengänge die sich bzgl. Acid/Alex (Hauptprotagonist) bilden sind doch sehr eigenartig. 

    Das man jemanden nicht sofort leiden kann: ok! Wenn man denjenigen dann anfängt doch zu mögen, sich seiner Gefühle evtl. aber unsicher ist: auch ok! Aber das man gewisse Gewaltszenen bis hin zum Mord im Kopf durchspielt ?

    Mich als Leser lässt das doch eher irritiert zurück. Gerade weil es sich hier um einen Liebesroman für Jugendliche handelt und nicht um einen Krimi in dem ein grausamer Mord geplant wird.

    Zoeys Eltern haben von Seite eins bis Buchende nicht mal einen winzigen Hauch von Sympathie bei mir hinterlassen. Und eine von Zoeys Freundinnen (Serena) spricht von sich selbst immer in der Dritten Person. Beim Lesen fand ich es sehr schwierig zu unterscheiden, ob Serena gesprochen hat oder einer der anderen zwei Freundinnen von Zoey. Ehrlich gesagt, fand ich es einfach nur nervig und ließ mich teilweise am Gesundheitszustand vom besagtem Mädel zweifeln.

    Mit Alex/Acid konnte ich noch einigermaßen umgehen. Er hat mich zwar nicht sonderlich vom Hocker gerissen, aber wenn man seinen Charakter ein wenig mehr Tiefe geschenkt hätte, wäre er vielleicht als sexy und toller Typ durchgegangen. So war er genau so blass und oberflächlich wie die anderen Protagonisten in diesem Buch. Dreist wie ich bin, behaupte ich einfach mal, dass ein 20 Jähriger in der realen Welt nicht den Nerv hätte, sich auf eine pubertierende, zickige und nicht-wissen-was-sie-will 17 Jährige einlassen würde.

    Fazit: 

    Ich gebe diesem Buch leider nur einen Stern.

    Während ich anfangs noch dachte, dass wäre ein Buch für meine Nichten, die mit ihren 13 und 17 Jahren genau zur Zielgruppe gehören, wurde ich nach einer halben Stunde „Lesevergnügen“ eines Besseren belehrt. Überzeugen konnten mich weder die Story noch die Charaktere. Kopfschütteln und genervt sein waren stets mein Begleiter. Auch fühlte sich für mich alles total überzogen und drüber an. Hier wurde versucht mit Sarkasmus witzige Situationen oder auch Wortwechsel zu erschaffen. Leider ist das Gegenteil der Fall gewesen. Teilweise Geschmacklos trifft es eher. Ich musste mich wirklich zwingen das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Allerdings habe ich die Einstellung, wenn man schon ein Buch rezensiert dann sollte man auch den ganzen Inhalt kennen ;-)

    In diesem Sinne: Keine Kaufempfehlung meinerseits!


  5. Cover des Buches Goldmarie auf Wolke 7 (ISBN: 9783401067261)
    Gabriella Engelmann

    Goldmarie auf Wolke 7

     (151)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG


    Schon lange liegen die Märchenadaptionen von Gabriella Engelmann auf meinen SuB und warten darauf gelesen zu werden. Für 2020 habe ich vorgenommen wenigstens eine zu lesen und Goldmarie passte für mich perfekt in die Vorweihnachtszeit. Außerdem spielt das Buch unter anderem vor und an Weihnachten, noch ein Grund mehr es zu lesen. Wie mir das Buch gefallen hat verrate ich dir jetzt.


    Schreibstil


    Für mich war es das erste Buch von Gabrielle Engelmann, weshalb ich den Schreibstil nicht kannte. Ihr Stil ist sehr angenehm zu lesen. Ich bin super schnell durch die Seiten geflogen und die Perspektivwechsel konnten mich ebenso catchen. Die meiste Zeit lesen wir aus der Sicht von Marie. Die Perspektive von ihrer Stiefschwester Lykke wird durch Tagebucheinträge dargestellt, das hat mir sehr gefallen. So konnte ich beide gut kennen lernen. Manche Kapitel sind aus der Sicht einer dritten Person, der Feenkönigin aka Frau Holle geschrieben. Diese fand ich auch ganz nett, hätten aber nicht sein müssen. Das Buch ist überaus humorvoll geschrieben und hat mich oft schmunzeln lassen. Gut fand ich auch, dass (immer noch aktuelle) Probleme wie der steigende CO2 Ausstoß und allgemein das Verhältnis von Mensch und Natur angesprochen wurde.


    Handlung


    Goldmaire auf Wolke 7 ist eine moderne Interpretation des bekannten Märchens von Frau Holle. Für mich wurde die Modernisierung prima umgesetzt.

    Am Anfang lernen wir Marie kennen, die sehr freundlich ist obwohl sie schon tragische Schicksalsschläge einstecken musste. Ihre Mutter ist einfach abgehauen und ihr Vater ist gestorben als Marie jünger war. Immer wenn sie an ihre Eltern denkt wird Marie von Ohnmacht heimgesucht. Deshalb bekommt sie viel Aufmerksamkeit was ihrer Stiefschwester Lykke so gar nicht passt. Allgemein vertragen sich die beiden nicht gut, sie sind sehr unterschiedlich und schaffen es kaum einen Tag nicht zu streiten. Die Stiefmutter bzw. Mutter der beiden ist mit sich selbst beschäftigt und der Suche nach einem neuen Job. Marie arbeitet in einer Bäckerei unter der Herrschaft einer ganz furchtbaren Chefin. Deshalb ist sie überglücklich, als ihr ein neuer Job angeboten wird. Der Jobwechsel bringt ihr nicht nur mehr Geld und Freude sondern wird auch ihr ganzes Leben durcheinander bringen. Denn der schnucklige Kunde Dylan treibt sich viel zu oft in ihrem Kopf rum. Allerdings steht ihre liebe Kollegin Nicki auch auf ihn und das schon seit Jahren. Maie macht sich also keine großen Hoffnungen und möchte nicht dazwischenfunken, aber als Dylan sie um ein Date bittet steht ihr Welt komplett Kopf. Wie da die gute Frau Holle reinpasst, müsst ihr selbst rausfinden.


    Charaktere


    Marie und Lykke sind für mich in diesem Buch die Hauptfiguren. Marie ist die typische Goldmaire. Sie ist in jeder Situation freundlich und zuvorkommend, was nicht nur Vorteile mit sich bringt. Sie kann einfach zu nichts "nein" sagen und halst sich so sehr viel Arbeit auf. Für mein Geschmack ist sie etwas zu brav, was ihre Rolle als "gute Tochter" aber zu hundert Prozent bekräftigt. Lykke dagegen ist die Pechmarie. Sie ist deprimiert, eifersüchtig auf ihre Stiefschwester und eher faul. Sie mag es alleine zu sein und ist ziemlich kratzbürstig. In ihrem Tagebuch ist sie allerdings ganz anders, hier lernen wir Lykke besser kennen und verstehen. Lykke macht im Laufe der Geschichte eine große Entwicklung durch, was ihr Verhältnis zu allen Figuren im Buch positiv verändert.

    Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet und sympatisch auch wenn die anderen nicht viel Spielraum wie Lykke und besonders Marie haben. Allerdings ist das bei der relativ geringen Seitenanzahl vollkommen in Ordnung.


    FAZIT


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der märchenhafte Flair war einfach zu spüren und für mich passte die Geschichte perfekt in diese gemütliche Jahreszeit. Der angenehme Schreibstil und die tollen Figuren machten mir das Lesen wirklich sehr leicht. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Maries Geschichte zu lesen. Am Ende des Buches gab es sogar ein Rezept, sowas liebe ich! Außerdem gab es gleich zu Beginn ein kleines Glossar über die wichtigsten Personen, was ich ebenfalls sehr gut fand auch wenn ich es persönlich am Ende platziert hätte. Für mich bekommt das moderne Märchen von Gabrielle Engelmann volle 5 von 5 Tatzen und eine große Leseempfeghlung! 

  6. Cover des Buches Frettsack (ISBN: 9783453436138)
    Murmel Clausen

    Frettsack

     (107)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Ich will ein Kind von mir. Jens Fischer hat keinen Schlag bei den Frauen. Die Hoffnung, jemals eine Familie gründen zu können, hat er längst verloren. Verbittert wird er Samenspender, um sein Erbgut wenigstens anonym weiterzugeben. Als er jedoch vom Frettchen seines Mitbewohners Sven in den Sack gebissen und kastriert wird, setzt er alles daran, die Frau zu finden, die durch seine letzte Spende indirekt von ihm geschwängert wurde. Mithilfe von Sven und dem Balkanhünen Hondo bricht er in die Samenbank ein und gelangt so an die Adresse der bezaubernden, aber verheirateten Maren Heinze. Und endlich hat Jens ein Ziel in seinem Leben: Er muss diese Frau für sich gewinnen.

    Klingt ganz schön bescheuert, die Kurzbeschreibung, nicht? - Ist sie auch!

    Jens Fischer ist tatsächlich kein Glückspilz, vor allem was Frauen anbelangt. Derweil ist er doch
    echt ein ganz lieber, humorvoller Typ mit gutem Charakter. Ich kann mir da schon vorstellen,
    was der Grund ist, warum er Keine abbekommt: er geht keinem "gescheiten" Beruf nach. Ich
    denke, dass er deswegen bei den Frauen einen eher flatterhaften Eindruck hinterlässt. - Frauen
    haben wohl Angst, dass er nicht dauerhaft für sie sorgen kann. Und hinzu kommt, dass Jens mit
    37 Jahren noch in einer WG wohnt, und die, ich drücke es mal nett aus, wie ein Drecksloch
    aussieht... Soviel dazu. ;-P

    "Frettsack" ist ein in meinen Augen gut gelungenes Debüt. Die meiste Zeit doch recht witzig
    geschrieben, hat es mir den ein oder anderen Lacher abringen können. Nur Grinsen kam jedoch
    wesentlich öfter vor.^^ Klar, hin und wieder hab ich mir auch wegen der niveaulosen, dämlichen
    Szenen, vor allem mit Hondo (ein wirklich minderintelligenter, der deutschen Sprache nicht
    mächtiger Prolet) und/oder Sven (Jens Mitbewohner und Killerfrettchenbesitzer), ein
    Augenverdrehen nicht verkneifen können (deswegen auch ein Stern weniger), aber im Großen
    und Ganzen war es sehr unterhaltsam und hat Spaß gemacht zu lesen. - Und das ist es ja
    eigentlich, was ein Buch können soll, oder? ;-)
    Erwähnen möchte ich an der Stelle noch, dass es durchaus auch ernste Szenen gab.

    Dafür, dass das Buch "Frettsack" heißt und ein großes Frettchen am Cover zu sehen ist, habe ich
    mir doch noch ein bisschen mehr Frettchen in der Hauptrolle erwartet, als tatsächlich war. - Kleines
    Kritikpünktchen noch am Rande. ;-P
    Aber sonst: Empfehle ich gerne weiter. Und auch den Nachfolgeroman "Frettnapf", wo noch ein
    viel süßeres Frettchen am Cover ist, werde ich bestimmt lesen.

     

    Absolut empfehlenswert.

  7. Cover des Buches Willkommen im Hotel der Herzen (ISBN: 9783734108815)
    Anne Sanders

    Willkommen im Hotel der Herzen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Der Cornwall-Roman "Willkommen im Hotel der Herzen" ist der Auftaktband der Reihe »Wild at Heart« von Autorin Anne Sanders aus dem Blanvalet Verlag. 

    Sommer in Cornwall, das stellt man sich so schön vor, mit Strandleben und Erholung pur. Aber für Gretchen Wilde und ihre Tochter Nettie ist der Sommer die arbeitsreichste Zeit des Jahres, denn ihr kleines Hotel »Wild at Heart« ist gut besucht, viele Paare lieben die wunderbare Kulisse des herzförmigen Felsens, der ein Wahrzeichen für Liebende geworden ist. Gretchen hat dieser Ort aber noch nicht das neue Glück gebracht, sie sucht nach dem Tod ihres Mannes vor einigen Jahren eine neue Liebe. Nettie hilft ein wenig nach, doch damit beginnt ein ziemliches Chaos. 

    Gretchen verlor ihren Mann bei einem Unfall, er fehlt ihr sehr und zusätzlich fehlt auch seine helfende Hand im Hotelbetrieb, immerhin hilft ihr Schwiegervater Theo wo er nur kann. In Rückblenden erfahren wir die näheren Umstände des Todes und kommen mit den Erlebnissen den Figuren sehr viel näher. Tochter Nettie ist 16 und an der Schwelle zum Erwachsenwerden, bei ihr bahnt sich eine Romanze an, die mir etwas viel Raum im Buch eingenommen hat. Genauso gerne würde sie es sehen, wenn ihre Mutter sich wieder verlieben würde und so verkuppelt sie Gretchen mit dem Hotelgast und Romanautor Harvey Hamilton, was allerdings erst mal gehörig schief geht. Das sorgt natürlich für überraschende und lustige Vorgänge, die dem Roman den besonderen Touch geben.  

    Durch den Hotelbetrieb kommen hier viele Personen zusammen, die Anne Sanders mit vielfältigen Geschichten zwischen Liebestaumel, Hochzeitstag und Problemen in der Ehe vorstellt. Damit gibt es viele romantische, berührende und humorvolle Szenen, die mir gut gefallen haben. Allerdings werden viele Geschichten auch nicht auserzählt. Die zahlreichen Personen- und Handlungswechsel und trubeligen Vorgänge im Hotel sind richtig unterhaltsam und abwechslungsreich, aber mir schon fast einen Tick zuviel. Etwas mehr Ruhe hätte dem Buch wohl eindeutige Wohlfühlatmosphäre verliehen.

    Ich habe die liebenswerten Figuren alle ins Herz geschlossen, genoss das wunderbare Setting und hoffte insgeheim auf eine neue Liebe für Gretchen. In diesem trubeligen Hotel würde ich auch gerne mal Urlaub machen, die nötige Ruhe und Entspannung findet man sicher am Strand. 


    Eine unterhaltsame, leichte und turbulente Sommerlektüre vor wunderschöner Kulisse, bei dem ich mir ein wenig mehr Augenmerk und Tiefgang bei den Protagonisten gewünscht hätte. 

  8. Cover des Buches Der Wind in den Weiden (ISBN: 9783811234345)
    Kenneth Grahame

    Der Wind in den Weiden

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Der Wind in den Weiden Kinderhörspiel von Kenneth Grahame wunderschön gelesen von Harry Rowohlt.

    Obwohl es sich hier um ein Kinderbuchklassiker aus England aus dem Jahr 1908 handelt, ist es für Erwachsene genauso gut zu hören. Denn in dieser Geschichte sind die betreffenden Tiere so von menschlichen Handlungen geprägt, das es keinen Unterschied macht, wer sie hört oder liest.

    Die Geschichte spielt am Fluss, im wilden Wald und in den Feldern der Natur. Der abenteuerliche Maulwurf, die aufgeweckte und einfallsreiche Wasserratte und der scheue Dachs sowie der draufgängerische und verschwendungssüchtige Herr Kröterich spielen die Hauptrolle in dieser Geschichte. Natürlich gibt es auch jede Menge kleine tierische Figuren, wie die Wühlmäuse, Fischotter und Kaninchen. Ihre tierischen Eigenschaften haben alle Tiere in dieser Geschichte, wie Winterschlaf halten, Angst vor der Kälte und Dunkelheit, hervorragende Spürnasen und Fährtenleser. Dennoch haben alle liebevoll eingerichtete Behausungen, wie es im menschlichen Leben auch vorkommt. Sie sind gastfreundlich und halten Freundschaften und haben so die eine oder andere Schwäche. Der Maulwurf ist mitfühlend und rührend in seiner Art, die Wasserratte hat einen Faible für leckeres Essen und geht gerne auf Reisen mit dem Boot, der Herr Kröterich liebt alles was fährt, je schneller desto besser. Der Kröterich hält seine Freunde schon ganz schön auf Trap mit seinen Eskapaden. Es geht hier aber um Freundschaften und Ehrlichkeit untereinander.

    Eine lebendige Geschichte, die Spaß gemacht hat. Und Harry Rohwolt zuzuhören, sowieso.

     

  9. Cover des Buches Wahre Liebe (ISBN: 9783505000195)
    Gaby Schuster

    Wahre Liebe

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Favole
    Die erste große Liebe... Inhalt: Minky kann es nicht fassen. Endlich Samstag. Der Tag, an dem sie ihr erstes Mal erleben wird. Und noch dazu mit Sascha Hartmann. Wie blöd, wenn die bucklige Verwandschaft plötzlich vor der eigentlich sturmfreien Bude steht... Meinung: Tja, ich finde dieses Buch einfach toll. Leide kann ich es nur bedingt erklären. Die Charaktere finde ich schön gezeichnet. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die Geschichte ist... einfach strukturiert. Ohne große Blicke nach rechts oder links. Und trotzdem. Irgendwie schafft es Gaby Schuster mit diesem Teenie-Roman immer noch, mich in ihren Bann zu ziehen. Die Atmosphäre ist einfach wirklich gelungen. Vor allem auch nicht zu schnulzig, obwohl es ganz ohne natürlich auch nicht geht. Aber das Gesamtpaket überzeugt mich. Da der Roman objektiv aber doch die eine oder andere Schwäche hat, trotz des hohen Lesevergnügens, gebe ich vier Sterne. Zum Schluss noch ein genialer Spruch, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob der nicht vielleicht geklaut ist, da er mir gar zu bekannt vorkommt: "Goethe ist tot, Einstein ist tot, und dem ätzendem Eumel dort vorne ist es nicht mal richtig schlecht. Die Welt ist einfach ungerecht." Fazit: Ein genialer Teenie-Roman, der mit seiner schönen Atmosphäre und den sympathischen Charakteren überzeugen kann.
  10. Cover des Buches Sternenzauber (ISBN: 9783442470563)
    Christina Jones

    Sternenzauber

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86
    Klappentext: „Dich hat der Himmel geschickt!“, hätte Clemmie Coddle gerne einmal gesagt. Doch weder in der Liebe noch im Beruf scheinen die Sterne es gut mit ihr zu meinen. Dabei weiß Clemmie genau, was sie will: ein Feuerwerk entfachen – und das nicht nur im übertragenen Sinn. Sie liebt die bunten Farben, die man bei Nacht an den Himmel zaubern kann. Als ihr dann ein Rezept für einen ganz besonderen Feuerwerkskörper in die Hände fällt, macht sie sich gleich ans Werk. Denn angeblich sollen Wünsche in Erfüllung gehen, wenn die Funken sprühen. Vielleicht klappt es dann auch mit der Liebe – sie hätte da auch schon jemanden im Sinn …

    Cover: An sich gefällt mir das Cover sehr gut, denn es wirkt sehr ansprechend und sehr frisch. Ich mag auch die Auswahl der Farben und ihre Kombination untereinander: Mintgrün, pink und rot.
    Kritisieren muss ich allerdings, dass man zu dem Buch und den Inhalten sich einfach viel mehr hätte ausdenken können. Ich zum Beispiel hätte wahnsinnig gerne das Zauber-Feuerwerk gesehen und finde, dass das auch wesentlich besser gepasst hätte, als ein paar hübsche, aber langweilige Blümchen.

    Schreibstil: Den Schreibstil kann ich im Großen und Ganzen nicht kritisieren. Das Buch lässt sich sehr flott und einfach lesen, auch wenn es vor Klischees nur so überschwappt und ich mich oftmals vor Lachen kaum noch halten konnte.
    Von den Charakteren her ist auch alles, bunt gemischt dabei: Helen, die extrem nervig-penetrante Ex-Frau, Clemmie, die naive Chemikerin, die seit Jahren heimlich experimentiert und dann urplötzlich den heiligen Gral der Feuerwerkskunst findet, Guy, der super-tolle, absolut göttliche Typ, den alle Frauen lieben und Steve, der Transvestit, der zwar ebenfalls furchtbar übertrieben dargestellt, aber dabei zumindest lustig ist. Er (sie) war auch der einzige, den ich wirklich mochte und bei dem ich die Szenen genossen habe.

    Die Story: Clemmie, die zwar Chemie in Oxford studiert hat, aber trotzdem als Arzthelferin in einem kleinen Kaff irgendwo in England arbeitet, ist bis über beide Ohren in Guy, einen Feuerwerksfabrikanten verliebt. Sie interessiert sich natürlich auch wahnsinnig für Feuerwerk, aber obwohl Guys Firma nur einen Katzensprung von ihr entfernt ist, kommt sie nicht auf die Idee, sich dort zu bewerben. Stattdessen hilft der Zufall, ebenso wie bei der Entdeckung des „magischen Grüns“ – dem heiligen Gral der Feuerwerkskunst. Hier hilft Clemmie ein uraltes Buch weiter, das vor ihr offenbar niemand gelesen oder niemand verstanden hat usw. Die Geschichte ist übersät von allen möglichen Zufällen, die Clemmie, die in ihrem Leben ansonsten gar nichts erreichen würde, immer weiter nach vorne bringt. Natürlich spitzt das Ganze (zwar erst sehr zum Schluss und auch nur sehr kurz abgehandelt) im Feuerwerk der Gefühle und DER Liebesgeschichte schlechthin.
    Leider grausam unrealistisch. Ein paar Zufälle sind ja schön und nett, aber wenn ein Buch nur noch auf diesen aufbaut, ist es irgendwann eben nicht mehr realistisch.

    Fazit: Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott! Es war so schrecklich kitschig und dabei auch noch so unrealistisch, dass ich wirklich zwischendurch hätte brechen können. Ja, es ist ein Frauen-/Liebesroman und ja, der darf / muss kitschig sein. Aber dabei doch bitte schön auch realistisch. Stattdessen hat die Autorin einfach mal alles an Klischees ausgegraben, was sie irgendwo finden konnte, die Ex-Frau mit den ungezogenen Kindern, einen Mann, der jedem alles verzeiht, aber direkt austickt, wenn seine Angebetete nicht zum Essen kommt, einen Transvestiten und das magische Grün des Feuerwerks. Einfach zu viel des Guten, sodass ich für diesen Unsinn nur zwei schwache Punkte geben kann.
  11. Cover des Buches Kuss im Morgenrot (ISBN: 9783453491144)
    Lisa Kleypas

    Kuss im Morgenrot

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Pampolina
    Hier kommt er, Teil 4., und der für mich schönste Teil!
    In den vergangen Büchern haben wir einiges über Leo gelernt, wie sehr er nach dem Tod seiner Verlobten gelitten und sich aufgegeben hat, so wie er auch unausstehlich war, aber auch, dass er eine verletzliche und liebe Seite hat.
    Auch Miss Marks haben wir als Gouvernante der Familie kennen gelernt und schon vorher gesehen, wie sich diese beiden anzicken.
    Dabei waren Leos Sprüche immer so witzig, dass ich sogar laut lachen musste. Allein mit seinem Charme und Humor hätte er auch mich um den Finger gewickelt und ist in dieser Hinsicht total mein Typ.
    Wenn es also einen Literaturhelden gibt, der charmanter  und unwiderstehlicher ist als Leo, der einem so den Kopf verdreht, dann immer her mit euren Tipps!

    Cat scheint irgendetwas zu verbergen, sie färbt sich die Haare, zieht unförmige Kleidung an, unterhält sich vertraulich mit Harry, klar, dass Leo dem auf den Grund gehen muss und sich dabei einen Kuss stiehlt...

    Mit jeder Seite steigt die Spannung spürbar zwischen den Beiden, so sehr, dass man meint, live dabei zu sein, wenn der Funke überspringt und mehr noch, wenn bei einem selbst der Funke überspringt.

    Leo ist so ein Schlitzohr, dass Cat früher oder später einfach den Kürzeren ziehen muss, denn er ist zu gehievt, wie er mit Schlagfertigkeit und Gelassenheit jeden um den Verstand bringt.

    Natürlich ist es wie auch in den anderen Büchern vorhersehbar was passiert, aber es ist wie ein Besuch bei alten Freunden- einfach schön.

    Kleypas Dialoge sind so durchdacht, dass man erst beim zweiten Mal lesen, merkt, wie komplex sie eigentlich sind. Sie hat ihre ganz eigene Art, und obwohl sie eigentlich immer über dasselbe schreibt (Mann trifft Frau, beide verlieben sich) ist es bei Lisa Kleypas doch nie langweilig.
  12. Cover des Buches Kriminalfälle ohne Beispiel. Folge 2 (ISBN: B0000BT3GZ)
  13. Cover des Buches Abenteuer (ISBN: 9783473515554)
    Hanna Bautze

    Abenteuer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Jugendbuch mit tollen Abenteuergeschichten so populärer Autoren wie Edgar Allan Poe, Sir Arthur Conan Doyle und Ray Bradbury. Am bekanntesten ist wohl "Die Perle" von Jack London.
  14. Cover des Buches Strange Days - Band 2 (ISBN: 9783842374751)
    Fred Ink

    Strange Days - Band 2

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zum Inhalt:

    Nachdem David wieder in seiner Welt ist, muss er sich dran halten, um hilfreiche Informationen über den reichen Investor Leuen zu bekommen. Dafür wagt er einen riskanten Einbruch in dessen extrem gut gesicherten Firmensitz. Durch Zufall trifft er dort auf die permanent fluchende IT-Expertin Jessy, die auch einsteigen möchte. Zusammen werden sie in ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt, das aufregender nicht sein könnte. 
    Währenddessen entdeckt Alex die Parallelwelt, in der er sich gerade befindet. Mojo, sein kleiner blauer Begleiter, erzählt ihm einiges über dessen Welt und wie sie funktioniert. Immerhin greifen dort die bekannten physikalischen Gesetze nicht.
    Das lässt Alex’ Geografenherz höher schlagen. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem er in Besitz von uraltem Wissen gelangt, das sein bisheriges Leben noch mehr auf den Kopf stellt.

    Meine Meinung:
    DANKE für die kurze Zusammenfassung am Anfang!!! Mein Gott, was war ich froh drum. Es ist schon eine Zeit her, dass ich den ersten Teil gelesen (und verschlungen) habe. Deshalb hatte ich total Angst, schwer wieder in die Geschichte reinzukommen und keinen Zugang mehr zu finden. Aber dank der kurzen Zusammenfassug konnte ich ohne Probleme sofort starten, das war echt toll!
    Das Format ist etwas ungewöhnlich, wie alle BoD-Bücher. Das tolle Cover macht es aber wieder wett: es ist unheimlich, es ist gruselig und es passt optimal zur Stimmung!

    Um zu dem Eigentlichen zurückzukehren: was für ein “cränker shize”! Dieser recht spezielle Ghetto-Slang stört mich komischerweise überhaupt nicht, er passt einfach nur verdammt gut hier rein. Ohne “Alter”, “cränk”, “krass”, etc wäre es einfach nicht echt, sondern gekünstelt. Es peppt das Ganze auf, ohne dabei nervig oder aufdringlich zu sein, vielmehr nimmt es oft auf sympathische Art und Weise den Ernst der Lage.

    Ständig hab ich mich während des Lesens gefragt, wie man bitte auf so was kommen kann. Der Autor hat hier eine komplett neue Welt erfunden, mit eigenen physikalischen Gesetzen, neuen Geschöpfen und einer mystischen Geschichte. Alles ist stimmig und passt. Szenenwechsel werden genau im perfekten Moment vorgenommen. Am Anfang verbringt man mehr Zeit bei einem Handlungsstrang, somit bekommt man die Chance, sich gut reinzudenken, bzw. sich erst mal in der jeweiligen Situation zurechtzufinden. Gegen Ende werden die Wechsel schneller. Wenn man sich lange in einer Handlung aufhält, wird es oft etwas zäh und langwierig. Man möchte wissen, was bei der anderen Person passiert. Geschieht es aber zu schnell, verflüchtigt sich leider die Spannung und kann in Langeweile umschwenken. Fred Ink hat wirklich den perfekten Moment erwischt, das war genau richtig so.
    Was ich auch noch hervorheben muss, ist die vorgegebene Lese-Geschwindigkeit: Man kann sehr gut folgen, die Ereignisse überschlagen sich nicht so sehr, dass man sich “überfordert” fühlt. 

    Was die Charaktere betrifft, kann ich mich nicht entscheiden, wer mir sympathischer ist: David, der keine Ahnung von dem hat, was er gerade tut, sich ständig tiefer reinreitet, dem immer ein frecher Spruch auf den Lippen liegt und der ganz offensichtlich ein schlechtes Händchen in Sachen Frauen hat. Oder Alex, der mindestens genauso planlos ist, aber (vom Gefühl her) eine Wandlung vollzogen hat. Er scheint mit seinen Aufgaben zu wachsen und verantwortungsbewusster zu werden. 

    Ich muss zugeben, dass ich relativ lange für das Buch gebraucht habe. Das lag aber nur daran, dass ich Angst vor einem fiesen Cliffhanger am Ende hatte und nahtlos mit dem dritten Teil beginnen wollte, den ich leider noch nicht hier habe (ist hoffentlich schon unterwegs!!!). Ganz offensichtlich ist mein Plan nicht aufgegangen, urplötzlich war ich fertig mit dem Buch, ohne es gemerkt zu haben.

    Strange Days 2 kann ich, wie Strange Days 1 auch schon, mit sehr gutem Gefühl weiterempfehlen. Es lohnt sich wirklich!

  15. Cover des Buches Frettchen munter & gesund (ISBN: 9783774257641)
    Lutz Bartuschek

    Frettchen munter & gesund

     (3)
    Aktuelle Rezension von: nancy
    Das Buch enthält sehr wertvolle Tipps was die Haltung und Pflege der Frettchen angeht. Es sind sogar ein paar Spielebeispiele enthalten. Leider findet man nicht viele Ratschläge die die Erziehung betreffen, diese muss man mit der Erfahrung sammeln oder im Internet recherchieren.
  16. Cover des Buches Quirlige Frettchen (ISBN: 9783440090688)
    Martin Ulrich

    Quirlige Frettchen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Ein Fall für Schnüff & Schnief: Das Geisterkonzert (Leserabe - 1. Lesestufe) (ISBN: 9783473362202)
    Petra Wiese

    Ein Fall für Schnüff & Schnief: Das Geisterkonzert (Leserabe - 1. Lesestufe)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Dieses Kinderbuch der 1. Lesestufe aus der Reihe Leserabe des Verlags Ravensburger gefiel mir auf Anhieb.

    "Das Geisterkonzert" von Petra Wiese und Detlef Kersten ist ein tierisches Erstlesebuch mit wunderschönen Zeichnungen von Hund, Katze, Schildkröte und einem Frettchen. Es geht um den Hundedetektiv Schnüff und die Katzendetektivin Schnief, ein unschlagbares Ermittlerduo. Im Garten spukt es und die beiden müssen herausfinden, woher diese Geräusche kommen und wer sie verursacht.

    Die kurzen Sätze sind ideal für Leseeinsteiger der 1. Stufe, also Kinder ab 6 Jahre. Wunderschön die Zeichnungen von Detlef Kersten. Die Tiere haben der jeweiligen Situation angepasste Gesichtszüge, was ihnen etwas sehr Lebendiges gibt.

    Mir hat dieses Erstlesebuch jedenfalls sehr gefallen. Es eignet sich auch gut zum Vorlesen. Ich könnte mir vorstellen, dass beim Betrachten der Bilder auch die Phantasie  der Kinder angeregt wird und es Spass macht, Schnüff und Schnief in Gedanken ganz eigene Abenteuer erleben zu lassen.

    Am Ende gibt es übrigens auch noch ein Rätsel, das Kinder lösen können.
  18. Cover des Buches Sports from Hell (ISBN: 9783596187973)
    Rick Reilly

    Sports from Hell

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Rick Reilly hat als Sportjournalist von den größten Sportereignissen berichtet, bis ihn das Ganze nur noch angeödet hat und er sich auf die Reise machte, um die verrücktesten Sportarten der Welt zu finden. Er nimmt beim Extremsaunieren in Finnland teil, bei dem den Teilnehmern der obere Teil ihrer Ohren wegschmorte und man daumendicke Brandblasen davontrug, ebenso wie beim Bullenreiten im Hochsicherheitsgefängnis, das ua darin bestand, beim Bullenpoker am Pokertisch sitzen zu bleiben, während ein 900 kg schwerer Bulle auf einen zugeprescht kommt. Das Ganze ist sehr humorvoll geschrieben und insgesamt rundherum zu empfehlen!
  19. Cover des Buches Pauline und der Mistkerl (ISBN: 9783499211751)
    Andrea Katzenberger

    Pauline und der Mistkerl

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Frettnapf (ISBN: 9783453410176)
    Murmel Clausen

    Frettnapf

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Cappuccino-Mama

    Nach dem Buch FRETTSACK aus dem Jahr 2012, folgte nun die Fortsetzung rund um die beiden chaotischen WG-Genossen Jens und Sven. FRETTNAPF, so der Titel, gleicht schon rein äußerlich seinem Vorgänger, ob er es aber auch inhaltlich geschafft hat, mich zu überzeugen?


    Das Cover:

    Quietschgelbhochglänzend leuchtet das Buch dem Leser entgegen. Und auch hier, wie bereits beim Vorgänger, ziert wieder ein Frettchen das Cover. Doch diesmal ist es die „Mini-Ausführung“, also ein niedliches Frettchenbaby, das dem Leser aus seinem hellblauen Babybadewännchen entgegenblickt – als Kontrast zum Hintergrund ist das Bild diesmal matt gestaltet. Der Autorenname und der Buchtitel ist wieder auf einem weißen, abgerissenen Stück Wellpappe aufgedruckt. Im Wort FRETTNAPF ist zwischen all den schwarzen Buchstaben das R in roter Farbe hervorgehoben, denn Fettnäpfe gibt es im Buch so einige...

    Aber – so steht es auf der Rückseite des Buches: Totstellen ist auch (k)eine Lösung.


    Die Handlung:

    Jens Fischer, der im ersten Buch von Idi Amin (dem Frettchen seines damaligen Mitbewohners Sven) durch einen herzhaften Biss in die „Kronjuwelen“ entmannt wurde, führt inzwischen ein relativ glückliches Leben mit der „mittelhochschwangeren“ Jessi an seiner Seite. Die beiden freuen sich auf das Baby, welches Jessi von Sven, dem Ex-Mitbewohner von Jens, erwartet. Dass sich etwas ändern muss, realisiert Jens jedoch erst dann, als Jessi mit gepackten Koffern vor ihm steht und ihm verkündet, dass sie für einige Zeit zu ihrer Trauzeugin zieht. Jens ist entsetzt und befürchtet das Schlimmste – will seine geliebte Jessi sich etwa von ihm trennen? Und so beschließt er, sich und seiner kleinen Familie eine gesicherte Existenz aufzubauen. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach.

    Der ehemalige „Bademeistermeister“ (Anmerkung: das ist kein Schreibfehler) und Balkanhüne Hondo indessen ist frisch verliebt in seine vermögende Freundin Aylin, wohnt mit ihr zusammen in einer Traumwohnung und möchte ihr zuliebe zum Judentum konvertieren.

    Sven hingegen hat die Abenteuerlust gepackt und so möchte er die Welt umradeln, doch zuvor gilt es noch einiges zu erledigen und so verschiebt sich sein Aufbruch immer wieder nach hinten.


    Meine Meinung:

    Raus aus dem Fettnapf, rein in den Fettnapf! - Fast scheint es so, als wäre dies das Lebensmotto des Jens Fischer. Ereilt ihn erst ein Unglück, so folgt das nächste, das sich wiederum lawinenartig vermehrt.

    Sehr amüsiert habe ich mich dafür über den Vater von Jens, der gerade ebenfalls eine schwere Zeit durchmachte. Er, der stets das brave und vorbildliche Familienoberhaupt war, hat die Singlebörsen im Internet für sich entdeckt und genießt seinen zweiten Frühling. Wie praktisch dass man über das Internet kommuniziert – so kann man es auch mal mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen. Doch zu seinem Pech, geht dies nicht lange gut. Ja, man gönnt ihm das, was ihn schließlich erwartet. Nach einem Rauswurf daheim hat er die Wahl zwischen der Obdachlosigkeit oder dem Asyl bei Hondo – gemeinsam mit seinem Sohn Jens. Zu zweit in einem aufgeblasenen Schlauchboot zu übernachten – kann es etwas schöneres für Vater und Sohn geben, als dieses gemeinsame Erlebnis? Wohl kaum!

    Aber es trifft Jens ja wahrhaftig hart. Erst die Trennung von Jessi, seiner zukünftigen Frau und dann auch noch das. Jens würde nun, als Enddreißiger, nur zu gerne nicht mehr der große Junge sein, der er ja eigentlich noch immer ist, sondern endlich in angemessener Form Verantwortung übernehmen. Aber Jens wäre ja nicht Jens, liefe alles glatt – NATÜRLICH warten die Fettnäpfchen nur darauf, dass Jens in sie hineintritt (oder sich gar in ihnen wälzt)!

    Jessi gibt sich zwar locker, aber wohl auch schwangerschaftsbedingt (wir erinnern uns - Jessi ist „mittelhochschwanger“), spielen ihre Hormone verrückt und sie legt jedes Wort auf die Goldwaage. Da kann Jens doch eigentlich nur verlieren.

    Aber auch die Begegnung mit Aylin, Hondos Traumfrau bietet für Jens eine Überraschung, denn so hatte er sich die Dame, die Hondo so sehr in den Himmel lobte, gewiss nicht vorgestellt. Aber sich mit dem prolligen Hondo anzulegen, das traut sich Jens, seiner Gesundheit zuliebe, doch nicht und so schweigt er lieber.

    Hondo, mein persönlicher „Anti-Held“, ist jetzt zwar in festen Händen, doch damit ist er leider (oder zum Glück für den Leser) kein anderer Mensch geworden, auch wenn er versucht, dies zu vermitteln und intellektuell gebildet zu wirken. Seine Angebetete Aylin ist schließlich ein guter Fang und so verfügt Hondo nun nicht nur über mehr Geld, sondern hat durch Aylin auch noch gleich ein Töchterchen bekommen und das gilt es zu beschützen – wenn nötig mit ganzem Körpereinsatz! Aber Hondos Sprüche in seinem mangelhaften deutsch sind auch in diesem Buch, so wie bereits im Vorgängerband, immer einen Lacher wert – selbst wenn es Drohungen sind. Das ist das, was Hondo ausmacht. So lernte ich ihm im ersten Band kennen und zum Glück hat er sich psychisch nicht wirklich weiterentwickelt.

    Währenddessen will der Ex-Mitbewohner Sven zu einer „Weltumradelung“ aufbrechen. Klar, dass man bei einem so chaotischen Menschen befürchtet, dass da einiges schiefläuft. Und soviel sei verraten – das Projekt läuft natürlich keinesfalls wie geplant! Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch Svens außerkewöhnliche Englischkenntnisse – oder sollte ich besser sagen, seine Unkenntnisse? Äußerst amüsant und immer einen Lacher wert. Fraglich, wie weit man damit bei einer „Weltumradelung“ kommt.

    Und dann ist da noch der äußerst gutmütige Ralf und seine Frau Maren, die ehemalige Traumfrau von Jens. Da Jens den beiden durch seine Samenspende zu einem Kind verholfen hat, kann es ja nicht schaden, sich dort Rat zu holen. Ob das gutgehen kann?

    Ich bin ja ein Freund origineller Titelüberschriften. Im ersten Buch wurde jedes Kapitel einem Tier gewidmet und mit Infos über dasselbe versehen. Hier erhielt jedes Kapitel den Namen einer Verbrauchermesse zugeteilt, wiederum mit einigen Informationen dazu versehen. Wem auf Anhieb nur die herkömmlichen Messen einfallen – hier einige der Messen aus dem Buch (- Sachen gibt es, damit rechnet kaum einer): Hochzeitsmesse, Glücksspielmesse, Hebammenmesse, 50plus Messe, Spionagemesse, Auswanderermesse,... . Und weshalb wurden diese Messen gewählt? Ganz einfach deshalb, weil Jens als Promoter auf solchen Veranstaltungen sein Geld verdient – da ist diese Idee natürlich gekonnt umgesetzt.

    Tja, ich hätte mir fast einen etwas größeren Hondo-Anteil gewünscht, denn dieser nicht gerade sonderlich intelligente, dafür aber umso kräftigere „Assi-Typ“ ist eines der Highlights im Buch - schon im ersten Buch hatte er einen Großteil zur humorvollen Unterhaltung beigetragen. Seine Freundin Aylin fand ich gut ausgewählt, denn erwartet hätte man wohl definitiv einen ganz anderen Typ Frau an Hondos Seite. Überhaupt: Typisch für den Autor Murmel Clausen, dass er die Jüdin nicht den „typischen“ Namen Sarah oder Rebekka,... verpasst hat, sondern einen eher „unpassenden“ Namen gewählt hat, den man vermutlich in einem anderen Kulturkreis vermuten würde. Aber auch an anderer Stelle trifft man auf Namen, die so gar nicht miteinander harmonieren wollen – sehr zur Freude der Leser.

    Das Buch ist ja, wie bereits erwähnt, die Fortsetzung des Romans FRETTSACK, den ich vor einiger Zeit gelesen habe. Ich denke aber, dass man FRETTNAPF durchaus auch ohne die Vorkenntnisse des Vorgängerbandes versteht. Dennoch ist es natürlich immer besonders schön, wenn man die komplette Buchserie liest, denn auch an der Vorgeschichte wird der Leser seine helle Freude haben. Der Schluss dieses Bandes gefiel mir sehr gut. Eine überraschende Wendung und oft kommt alles anders, als man denkt – doch das wird hier natürlich nicht verraten.

    Der Autor Murmel Clausen (wobei wir wieder einmal bei den Namen wären) ist zahlreichen Fernsehzuschauern indirekt bekannt – wenn auch nur im Hintergrund. So war er Headwriter bei Erkan & Stefans HEADNUT TV, schrieb unter anderem gemeinsam mit Michael „Bully“ Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz Sketche für die BULLYPARADE und den Kinoerfolg DER SCHUH DES MANITU, für Christian Tramitz verfasste er Texte für dessen Serie TRAMITZ & FRIENDS (3 Staffeln) und für Anke Engelke steuerte erSketche für LADYKRACHER bei. Aber auch bei der COMEDY-FALLE wirkte er mit. Dies sind aber nur einige seiner zahlreichen Projekte, an denen er beteiligt war. Was wäre also naheliegender, als humorvolle Romane zu schreiben. Eine weise Entscheidung, wie ich finde.


    Fazit:

    Amüsant und humorvoll, eine gelungene Fortsetzung vom FRETTSACK, doch leider konnte mich das Buch nicht vollkommen überzeugen (aber fast!) – es fehlt das gewisse Etwas, das Tüpfelchen auf dem i, was vielleicht aber auch an der unterschiedlichen Vorstellung von Humor liegen könnte, die Männer und Frauen haben. Dennoch eine Buchempfehlung gibt es natürlich dennoch von mir, sowie 4 Sterne. - Und trotz kleinem Punkteabzug würde ich mich sehr über ein Wiederlesen mit der Chaostruppe rund um Jens, Sven und Hondo freuen.

  21. Cover des Buches Bim, die Zauselmaus: Der gemeine Kuchendieb (Lesenlernen mit Spaß + Bim 3) (ISBN: 9783551068293)
    Stefan Gemmel

    Bim, die Zauselmaus: Der gemeine Kuchendieb (Lesenlernen mit Spaß + Bim 3)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Wer hat Oma Ilses Geburtstagskuchen geklaut?

    Ihr Enkel Alex hat sich solche Mühe gegeben und nun hat sich die Torte plötzlich in Luft aufgelöst.

    Die kleine Maus Bim und ihre tierischen Freunde Lutz, Sonett, Arnie und Schnarchibald gehen auf Spurensuche.

    Ob es ihren Spürnäschen gelingen wird, den Dieb zu finden, den Kuchen wiederzubeschaffen und so Oma Ilses Geburtstagsfrühstück zu retten?


    Illustrationen:

    Auf jeder Doppelseite finden sich ein bis zwei farbige Illustrationen, um die Handlung aufzugreifen.

    Die Darstellung der Tiere gefällt besonders. 


    Altersempfehlung: 

    ab 4 Jahre (zum Vorlesen)

    oder für Leseanfänger/Erstklässler mit ein wenig Leseerfahrung

    Die Fibelschrift und der Zeilenabstand sind groß und die Sätze sind kurz und leicht verständlich. Pro Zeile sind es jedoch oft sechs bis zehn Worte und jede Seite ist etwa zur Hälfte mit Text gefüllt. Eine gewisse Leseerfahrung sollte daher bereits vorhanden sein.

    Das Buch ist bei Antolin gelistet für alle, die Lesepunkte sammeln.


    Mein Eindruck:

    Es gibt mehrere Abenteuer der Zauselmaus Bim. Da im Vor- und Nachsatz die fünf Freunde kurz vorgestellt werden, kann man problemlos mit irgendeinem der Abenteuer beginnen.

    Mir gefällt sehr gut, dass sich das Kind die Detektivgeschichte dank der acht Kapitel sehr gut einteilen kann. Außerdem hat es, da das Buch bei Antolin gelistet ist, abschließend die Möglichkeit Verständnisfragen zu beantworten, um zu sehen, ob das Gelesene hängen geblieben ist.

    Das Abenteuer selbst ist spannend geschrieben und kurzweilig und humorvoll erzählt. Trotzdem ist der Sprachstil einfach und kurz gehalten, um den Leser nicht zu überfordern. 

    Die Charaktere sind liebenswert und außergewöhnlich, denn Geschichten mit Maus, Siebenschläfer, Hamster, Frettchen und Degu gibt es wahrscheinlich nicht allzuviele.

    Die vergessliche Frettchendame Sonett dichtet - wie ihr Name vermuten lässt - sogar im Schlaf. Mithilfe der Reime versucht sie, ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Ihre Verse lockern die Geschichte hervorragend auf.

    Der Hamster Lutz ist ein witziges und vorlautes Kerlchen und trotzdem herzensgut.

    Auch der Degu Arnie - superstark - und Maus Bim - neugierig und clever - tragen dank ihrer Fähigkeiten zur Lösung des Rätsels bei.

    Siebenschläfer Schnarchibald sorgt immer wieder für Lacher mit seiner verschlafenen und langsamen Art.

    Zudem fiebert man mit den Freunden mit, ob es ihnen gelingt, den Dieb zu fassen und Oma Ilses Geburtstagstorte wiederzubeschaffen.


    Fazit:

    Eine spannende und lustige Detektivgeschichte mit liebenswerten Charakteren.

    Dank großer Fibelschrift und kurzen, einfachen Sätzen perfekt für Leseanfänger, die schon ein wenig Übung haben.

    Viele farbige Illustrationen ergänzen die Geschichte perfekt.


    ... 

    Rezensiertes Buch "Bim, die Zauselmaus - Der gemeine Kuchendieb"  aus dem Jahr 2018

  22. Cover des Buches Parasit ToGo (ISBN: 9783492502092)
    Claudia Klingenschmid

    Parasit ToGo

     (16)
    Aktuelle Rezension von: raveneye

    Toxoplasma gondii ist ein einzelliger Parasit der es sich gerne in den unterschiedlichsten Lebewesen gemütlich macht. Und ein Vertreter dieser Art ist ToGo und er hat einiges zu erzählen.


    Ein Parasit als Ich-Erzähler, darauf trifft man auch nicht alle Tage. Ist definitiv mal was anderes und überraschend unterhaltsam.

    ToGo nimmt den Leser mit auf eine Reise der besonderen Art, die nicht nur Station in Ländern wie Japan oder den USA macht sondern auch in den unterschiedlichsten Lebewesen. Ob Mensch, Fliege oder Schlange – ToGo versucht immer das beste aus seinem aktuellem Wohnsitz herauszuholen und neue Erfahrungen zu sammeln.

    Und dabei weiß ToGo nicht nur seine unfreiwilligen Wirte einzuwickeln, sondern auch der Leser kann sich seinem Charme nicht lange widersetzten. Jedenfalls ging es mir so, als ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.


    ToGo ist eine sympathischer kleiner Fiesling, voller Abenteuerlust und sehr unterhaltsam. Man muss ihn einfach gern haben, selbst wenn er einen gerne um die Ecke bringen möchte in seinem bestreben seine Weltreise der etwas anderen Art fortzusetzen.


    Ein absolut lesenswerter Lebensbericht eines Einzellers.

  23. Cover des Buches Frettchen (ISBN: 9783833808692)
    Gisela Henke

    Frettchen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Frettchen in den Lüften (ISBN: 9783550084058)
    Richard Bach

    Frettchen in den Lüften

     (7)
    Aktuelle Rezension von: BeautyBooks
    Die tapfere und unerschrockene Pilotin Stormy Frett ist ebenso für ihre Zuverlässigkeit und große Berufserfahrung bekannt wie für ihre Dickköpfigkeit. Als sie auf dem Weg nach Seattle nach Salinas mit ihrem Frachtflugzeug in ein heftiges Unwetter gerät, sieht sie darin nur eine weitere Herausforderung. Sie kämpft sich durch die dunkle Nacht und schwerste Stürme - nicht wissend, dass das Schicksal seine Hände im Spiel hat: Stormy soll zur Landung gezwungen werden, um endlich ihre große Liebe zu treffen ... Fand das Buch total witzig zu lesen, da es sich ja rein um Frettchen handelt, und ich selber schon eines gehabt habe. Die Geschichte ist total nett zu lesen. Optimal für zwischendurch :)
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