Bücher mit dem Tag "freunde finden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "freunde finden" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Montags bei Monica (ISBN: 9783442493593)
    Clare Pooley

    Montags bei Monica

    (146)
    Aktuelle Rezension von: kisacaeinstein

    Ich habe das Buch nach dem Klappentext ausgewählt und bin nicht enttäuscht worden.

    Die Idee mit dem wandernden Notizbuch gefällt mir sehr gut und wurde auch gut umgesetzt. Ich fand es super, dass es so unterschiedliche Charaktere gab. Es gab nicht die eine perfekt dargestellte Person. Alle waren menschlich, mit Höhen und Tiefen.

    Der Zusammenhalt der Gruppe, aber auch die Auseinandersetzungen machten das Buch für mich so glaubwürdig.

    Ein Highlight vor dem Abschluss des Jahres 

  2. Cover des Buches Henry Kolonko und die Sache mit dem Finden (ISBN: 9783551558428)
    Maja Konrad

    Henry Kolonko und die Sache mit dem Finden

    (52)
    Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest

    🦊 ab 8

    📄 128 Seiten

    💶 12,00 Euro

    📖 Carlsen Verlag @carlsen_kinderbuch

    🖊️ Maja Konrad @_maja.konrad_

    🎨 Stefanie Jeschke @stefaniejeschke

    ⁉️ Buch über das Finden und Freundschaft


    🦌Worum geht es?🦌


    Im Buch geht es um Henry, einem kleinen Jungen, der er sich zum Hobby gemacht hat Dinge zu finden und diese den ursprünglichen Besitzern wiederzugeben. Dabei hat Henry ein ausgeklügeltes System seiner Nachbarschaft. Aber eines ist ihm wichtig, er bleibt im Verborgenen. Eines Tages zieht Pippa in den Eingang von Henry ein und von nun an, sollte sich das Leben des Alleingängers Henry etwas verändern.



    🦌Mein Eindruck:🦌


    So muss ein Buch sein! Spannend, einfühlsam und total nahbar. Ich habe mich in jeder Sekunde in die Geschichte hineinversetzen können und habe sowohl mit Pippa, also auch mit Henry mitgefühlt. 128 Seiten hören sich hier viel an, doch wenn ihr diese Geschichte um Henry erst einmal angefangen habt, garantiere ich Euch, dass ihr sie nicht mehr weglegen möchtet. Ich habe dies bei dickeren Büchern nicht oft. Harry Potter war eines davon, welches ich nur schwer weglegen konnte, Henry Kolonko gehört nun ebenfalls in diese Reihe. Untermalt wird die Geschichte von wenigen aber deutlich aussagekräftigen schwarz-weiß Illustrationen, die die Geschichte perfekt abrunden. 



    Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊



    Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊

  3. Cover des Buches Endlich wieder zelten! (ISBN: 9783407820655)
    Philip Waechter

    Endlich wieder zelten!

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Gleich am Anfang fallen mir diese Leichtigkeit der Illustrationen im Comic Stil auf. Es gibt gerahmte Illustrationen, schwebende, ganzseitige und ½ seitige Comic-Panels. Manchmal mit Sprechblasen, manchmal mit Text unter dem Bild. Nicht jeder mag Comics, aber hier gibt viel zu sehen, und mit den hellen und freundlichen Farben macht das gleich doppelt Spaß.

     

    „Endlich wieder zelten“ zeigt, wie es beim Zelten tatsächlich zugeht. Ich war das letzte Mal vor Jahrzehnten (!) zelten, kann mich aber noch gut an meine Kindheit erinnern, wo wir auf der Wiese hinter dem Haus oder als Jugendliche wild gezeltet haben.

     

    Im Buch wird das „richtige“ zelten thematisiert: also es geht schon los, dass man in Urlaub auf einen Campingplatz fährt. Die lange Fahrt, die Langeweile der Kinder im Auto, das schöne Gefühl, endlich angekommen zu sein und einen schönen Platz fürs Zelt zu ergattern. Der Zeltaufbau – ein Thema für sich und vor allem, erste Hilfsangebote werden angenommen und Kontakte werden geschlossen. Auch die Besserwisser geben Tipps, das kennt man ja. Kreative Improvisation ist nun alles.

     

    Vielleicht kennt man noch jemanden vom letzten Urlaub und freut sich auf ein Wiedersehen. Die Kinder sind gleich mit anderen Gleichaltrigen verschwunden, die große weite Welt des Campingplatzes wartet darauf, zusammen mit anderen entdeckt zu werden. Morgens alleine die Brötchen holen gehen. Irgendwann testen die Kinder ihre Grenzen (z.B. beim Surfen) und den Mut, wachsen über sich hinaus und sind selbstständig unterwegs. Es gibt „Urlaubsgeld“ für Kinder, das ausgegeben werden darf, vielleicht haben Oma und Opa ein paar Euro vor der Abfahrt noch schnell zugesteckt.

     

    Natürlich erwischt man in vielen Jahren auch mal Sturm und Regenfälle, das Zelt wurde vielleicht weggeweht oder ist teilweise eingestürzt und innen nass. Alle halten zusammen und  alles geht irgendwie immer gut.

     

    Dann die Nächte am Lagerfeuer und mit dem Sternenhimmel…

     

    Stundenlang könnte man nun schwärmen.

     

    Fazit:

    Zelten, wie man es von früher kennt. Zelten birgt Freizeiterlebnisse für Kinder jenseits von PS3, WII, Tablet, Smartphone und Fernsehen. Ob das heute noch ohne dieses Medien funktioniert, ist fraglich. Es sei, alle Geräte müssen zu Hause gelassen werden ...

    Das Buch ist meiner Meinung nicht für größere Kinder-Vorlesegruppen geeignet, weil es keine Geschichte vorzulesen gibt. Es ist eher eine Erzählung, wie man in Urlaub fährt und –nun ja, zeltet. Mit allem drum und dran. Die schönen und weniger schönen Erlebnisse.  Man kann das Buch natürlich auch erzählend präsentieren. Dennoch würde ich es zum Vorlesen höchsten für 1-2 Kinder empfehlen. Dann macht das richtig Spaß. Anschauen, besprechen, fachsimpeln  und am liebsten gleich nachmittags ein Zelt im Garten aufbauen.

     

    Eine schöne Geschenk-Idee: das Buch und ein Zelt dazu.

     

    Ein Buch, nicht nur für Kinder, sondern auch als besonderes Geschenk für erwachsene nostalgische Zeltfreunde.

  4. Cover des Buches Der klitzekleine Hase und seine Freunde (ISBN: 9783855812073)
    Gerda Wagener

    Der klitzekleine Hase und seine Freunde

    (4)
    Aktuelle Rezension von: markus_liest

    Klappentext:

    "Der klitzekleine Hase macht sich auf den Weg, um Freunde zu finden. Und er wird reich beschenkt! Der Bohem-Klassiker in funkelnder Neuauflage, den junge Leser genauso lieben werden wie ihre Eltern und Großeltern."

    Inhalt: 

    Diese Geschichte zeigt wie Freundschaften entstehen können und das dies oft unverhofft passiert. Der kleine Hase wird erst mehrmals enttäuscht, doch durch Zufall und weil er nicht aufgibt, findet er Freunde. Diese Freunde, wie zum Beispiel der Regenbogen oder die Sonne stehen symbolisch für Eigenschaften die eine wahre Freundschaft auszeichnet. Es geht um das Zuhören, um die Herzenswärme, und auch um den Schutz und das Wohlwollen für andere, der Freundschaften begleitet. Zudem zeigt das Buch, was Freunde und Freundschaften bewirken können, wie sie unsere innerstes Berührungen und das beste aus einem Menschen herausholen.

    Illustrationen: 

    Die Bilder passen gut zum Text und vermitteln eine passende Stimmung. Es gibt so viel mehr als nur Ostereier zu entdecken. Wie der Text wirken auch die Zeichnungen rund. Sanft und berührend sind sie. Sie ziehen in den Text hinein und fließen mit diesem fort. Zwischendurch sind Seiten dabei, die lediglich zwei oder drei Textzeilen enthalten und das Bild auf der Doppelseite um so mehr wirken lassen. Hier gibt es gemeinsam viele Details  im Bild zu entdecken.

    Lieblingsstelle ;):

    "Jetzt weiß ich, das Freundschaft etwas Wärmendes ist", sagte der klitzekleine Hase.                                                             Und die Sonne schenkte ihm zur Erinnerung einen Topf Sonnengold."

    Fazit: 

    Es ist gerade nicht Ostern? Egal, dieses Buch kann zu jeder Zeit an jedem Tag vorgelesen werden.

    Eine Geschichte voll Wärme und Gefühle, poetisch geschrieben. Die Illustratorin schafft es, dem Text Bilder zu geben, die ihm in nichts nachstehen. Dieses Buch ist eine Ode an die Freundschaft und ein Klassiker, der es verdient hat, dass er nochmals neu aufgelegt wurde.

    Am Anfang des Buches gibt es die Möglichkeit unter "Dieses Buch gehört .....", einen Namen einzutragen. Eine tolle Idee! Ein wahres Freundschaftsbuch. 

    Wie wäre es, am Ende gemeinsam ein Bild zum Thema Freundschaft zu malen? Was dabei wohl herauskommt ...? Es könnte wohl sein, dass ein Regenbogen, eine Sonne oder ein Mond auf den Zeichnungen erscheinen .... => Teile es mir gerne mit. 

    Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.


  5. Cover des Buches Herr Schuhuhu von Waldesruh (ISBN: 9783551522351)
    Yvonne Hergane

    Herr Schuhuhu von Waldesruh

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    „Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu,

    fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“(Zitat)

    Auf euch wartet eine herzenswarme Geschichte 

    mit viel Sprachwitz

    über Gefühle und sich in andere hineinfühlen,

     über Fehler machen und sich entschuldigen,

    über Vorurteile und Mitgefühl

    und über neue Freunde finden

    für Kinder ab 3 Jahren

    Herr Schuhuhu lebt in einem wunderschönen Federhaus und liebt Waldmeisterbrause. Und weil er sie so liebt, hat er immer einen großen Vorrat Brausepulver in einer großen Kiste gelagert. Herr Schuhuhu liebt es, Luft-Purzelbäume zu drehen und dabei seine Fühle-Singspruch zu Singen. Und wenn er das macht, dann kann er fühlen, was andere fühlen und das kannst du in dieser Geschichte auch lernen, denn sein Singsang: „Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“(Zitat) ist nicht nur sehr eingängig, sondern auch seeeehr ansteckend. Ein echter Ohrwurm. Und auch wenn du keine Luft-Purzelbäume drehen kannst, Land-Purzelbäume gehen auch!

    Herr Schuhuhu lebt zusammen mit seinen Freunden Dachsin Gerlis Grips, Rehbock, Rudi Rasch, Eichhörnchen Evi Eilig, Glühwürmchen Vince Blink und Fuchs, Wigald Wief in Waldesruh und seit einiger Zeit ist da noch Maulwurf Muff Molton, doch irgendwie hat noch niemand der Waldestiere versucht, ihn näher kennenzulernen und genau da liegt das Problem. Muff Molton hatte schon einiges versucht, um neue Freunde zu finden. Er hatte sogar alle Waldbewohner zu einer kleinen Einweihungsparty eingeladen, doch niemand war gekommen.

    Zu Schuhuhus Partys hingegen kamen immer alle.

    Für Muff Molton konnte das nur bedeuten, dass entweder niemand etwas mit ihm zu tun haben wollte oder es lag daran, dass er kein Waldmeisterbrausepulver für eine gute Partysause hatte, so wie Herr Schuhuhu. Und da begeht er einen entscheidenden Fehler und genau davon erzählt diese Geschichte, die damit beginnt, dass Herr Schuhuhu sich zum Frühstück etwas Brausepulver aus seiner Vorratskiste holen möchte, doch die ist leer. Ratzefatze leer. Noch nicht einmal ein winzig kleines Krümelchen war noch da. Er suchte überall. Hatte er es vielleicht verlegt?

    Herr Schuhuhu ist verzweifelt. Das Waldmeister-Brausepulver ist sein Lebenselixier. In seiner Verzweiflung ruft er alle  Waldtiere zusammen und erzählt ihnen, was passiert ist. Alle kommen nur Muff Molton nicht. Schnell sind sich die Tiere einig, dass jemand das Brausepulver gestohlen haben muss und da sie ein Loch am Boden der Kiste finden, steht ebenso schnell fest, dass nur Muff Molton der Dieb sein kann, zumal der auch nicht nur Versammlung gekommen war. 

    Aufgebracht liefen alle zum Maulwurfsbau, um den Dieb zur Rede zu stellen. "Komm raus, du Feigling!", "Komm raus oder ich hau dich!" schallt es am Maulwurfshügel, aus dem kurz darauf Muff Molton herauslugte und erst einmal ziemlich zerknirscht "Hau-hau-hauen ist aber nämlich nicht in Ordnung"(Zitat) stammelte, woraufhin Evi Eilig schimpfte: "Klau-klau-klauen aber auch nicht!" (Zitat)

    Sein Versuch, noch etwas zu leugnen, war mehr als sinnlos, denn an seinem Fell klebten noch Krümel des Pulvers. Muff Molton fing an zu weinen. Er war sich schon bewusst, dass er einen großen Fehler gemacht hatte. Doch anders als die anderen Tiere war Herr Schuhuhu, der ja der eigentliche Geschädigte war, nicht so aufgebracht. Für ihn war es viel wichtiger zu erfahren, wieso Muff Molton das überhaupt gemacht hat. Liebevoll nimmt er sich dem Kleinen an, macht dann einen seiner Luft-Purzelbäume, schloss seine Augen und sang  „Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“.(Zitat) 

    Und siehe da, plötzlich war für ihn alles glasklar. Er konnte sich in den kleinen Maulwurf hineinversetzten und verstand, wieso der das Brausepulver gemopst hatte. Schuhuh wollte aber auch, dass Muff Molton verstand was in ihm vorging, wie er sich gefühlt hatte, als er feststellen musste, dass sein geliebtes Brausepulver weg war und deshalb animierte er Muff auch einen Purzelbaum zu machen und leise: "Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu..." zu singen.

    Und tatsächlich funktioniert es. Muff verstand, was in Schuhuhu vorgegangen ist.

    Wie die Geschichte genau verläuft, wie sie ausgeht und vor allem wieso Muff Molton das Brausepulver entführt hat, verrate ich natürlich noch nicht, doch eines ist klar, den Ohrwurm: "Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu.."(Zitat) wird jeder mit aus der Geschichte nehmen, die auf anschauliche und sehr gefühlvoll- einfühlsame Weise vom Fehlermachen, Vorurteilen, Mitgefühl, sich in einen anderen hineinversetzten und Freundschaft schließen, erzählt.


    Yvonne Herganes mitreißender, zauberhafter Erzählstil, der von vielen Sprachspielereien und Sprachwitz geprägt ist, transportiert hier eine Geschichte, die von Gefühlen, Mitfühlen und Verständnis geprägt, aber auch sehr amüsant und locker-leicht ist.


    In Verbindung mit Katrin Mellers wundervollen Illustrationen ist so ein Bilderbuch entstanden, dass sofort alle Leserherzen erobert.

    Katrin Meiller hat es geschafft, alle Gefühle, die hier mitspielen, so zu visualisieren, dass sie mit- und nachfühlbar sind. Sprechende Mienenspiele und die perfekt passende Körpersprache schaffen es, dass man auch ohne Text schon sehr viel der Handlung, insbesondere der Gefühle versteht.

    So lebendig der Erzählstil, so lebendig sind auch die Bilder, die viel mehr sind als visuelle Transporteure der Handlung. Sie zeigen das, was Kinder "nur" über die Erzählung vermutlich gar nicht so wahrgenommen hätten und erzählen auch kleine Geschichtensplitter außerhalb des Erzählrahmens. Katrin Miller fokussiert, aber lässt den Kindern Raum und Zeit, um eigene Eindrücke zu gewinnen und auch die ein oder andere Randentdeckung zu machen, die vielleicht beim erneuten Betrachten des Buches zu einer selbst formulierten kleinen Geschichte führt oder zu Interpretationen und Kommentaren verleitet.

    Mal sind es große Seiten füllende Zeichnungen, die das Geschehen spiegeln, mal sind es auch mehrere Bildszenen mit Sprechblasen, die das Erzählen übernehmen. Alles verwebt sich zu einem wundervollen Ganzen, bei dem die Kinder erleben, dass Vorurteile und voreiliges Vorverurteilen unfair ist, denn alles im Leben hat zwei Seiten und auch wenn jemand einen Fehler macht und sich falsch verhält, hat das vermutlich einen Grund, den man allerdings auf den ersten Blick meist nicht erkennt. Mit einem klaren Kopf, der nicht von impulsiven Verhalten geprägt ist, mit Empathie und Mitgefühl und sich auch mal in andere hineinfühlen (hineinversetzten) lernt man einander verstehen oder zumindest Verständnis für etwas bekommen. 

    Herr Schuhuhu zeigt, wie es gehen kann und das Toleranz wichtiger Bestandteil eines gemeinsamen Miteinanders ist.

    Yvonne Hergane hat mit dem Purzelbaum und dem dazugehörigen Spruch ein Instrument für Kinder geschaffen, dass sie selbst ausprobieren und bei entsprechenden Situationen immer wieder einsetzten bzw. anwenden können. Der so entstehende Perspektivwechsel kann deeskalierend wirken und schafft Verständnis für den anderen.

    So versteht Herr Schuhuhu, was in Muff Molton vorging und wieso er das Brausepulver gestohlen hat und Muff Molton versteht, wie verzweifelt Herr Schuhuhu war, als er feststellen musste, das sein geliebtes Brausepulver nicht mehr in der Kiste war.

    Wir erleben aber noch etwas anderes und zwar die Reaktion der aufgebrachten Tiere, als sie Muffs Erklärungen lauschen. Muff war traurig, dass niemand zu seiner Einweihungsparty gekommen war. Er wollte doch nur dazu gehören und dachte, alle würden zu Herrn Schuhuhu gehen, weil der Brausepulver anbieten konnte. Folglich brauchte er Brausepulver, damit seine Gäste kommen.

    Natürlich war das dumm und rechtfertigt den Diebstahl nicht, doch die Tiere sind sichtlich bewegt von der Einlassung, was man auch in der dazugehörigen Illustration sehen kann. Evi Eilig und Wigald Wief schauen sichtlich bedröppelt und Gerlis Grips verdrückt sogar ein Tränchen.

    War es von ihnen nicht auch unhöflich gewesen, nicht zur Einweihungsparty zu kommen, zumindest ohne Begründung?

    Jeder hatte etwas Wichtigeres zu tun, als Muff Moltons Einladung anzunehmen. 

    Die Geschichte beinhaltet einige Situationen, die man aufgreifen kann, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen und zu überlegen, wie die Tiere anders hätten reagieren können.

    Da ist zum Beispiel die Problematik der Einweihungsparty.

    Wie traurig muss Muff gewesen sein, als keiner zu seiner Party kam.

    Wie hätten die Tiere reagieren (absagen) können ohne Muff vor den Kopf zu stoßen?

    Da ist das Vorverurteilen ohne zu wissen, ob Muff wirklich der Täter ist, nur weil Muff der einzige ist, der sich nicht an der Suche nach dem Brausepulver beteiligte.

    Und da ist auch die Androhung von "Haue", wenn Muff nicht herauskommt und den Diebstahl gesteht.

    Wie schön, dass Mitgefühl, Empathie, Fehler eingestehen, entschuldigen und Verständnis für den anderen gewinnen dazu führen, dass alles dann doch noch ein gutes Ende nimmt und Muff Molton fortan in die Waldtiergemeinschaft integriert ist.


    Sicherlich werden sich Kinder zukünftig in ähnlicher Situation an die Geschichte der Waldtiere erinnern und etwas besonnener reagieren.

    Sich versuchen, in den anderen hineinzuversetzen und zu verstehen, wie er*sie sich fühlt und wieso er*sie so reagiert bzw. agiert hat, ist etwas, was man lernen muss. Hier kann Schuhuhus Spruch und vielleicht auch ein vorangehender Purzelbaum zum "Kopf frei machen" wirklich sehr helfen.

    Es ist immer hilfreich, Eselsbrücken, Regulationsmechanismen und andere Instrumente wie Purzelbaum in Kombination mit dem Spruch zu kennen, um mit belastenden Situationen klar zu kommen.

    Wie schön, dass die Geschichte hier eine schöne Hilfestellung / Anregung liefert.


    Auf euch wartet eine herzenswarme, gefühlvolle, emotionale Geschichte mit wundervollen Zeichnungen und einem tollen Perspektivwechsel, begleitet von einer Ohrwurm-Inspiration, die man bestimmt so schnell nicht vergisst.

    Also wundert euch nicht, wenn die Kinder nach dem Vorlesen „Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“.(Zitat) vor sich hin summen.


  6. Cover des Buches Ich bin doch gar nicht gruselig! (ISBN: 9783845851655)
    Raahat Kaduji

    Ich bin doch gar nicht gruselig!

    (14)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Vorurteile erzeugen Angst. So geht es auch der kleinen Fledermaus, die die anderen Tiere für ein gruseliges Monster halten. Dabei backt und kocht die Fledermaus gerne und hätte gerne Freund*innen.

    Dieses wichtige Thema kommt häufiger in Kinderbüchern vor. „Ich bin doch gar nicht gruselig!“ gefällt besonders wegen seiner niedlichen Illustrationen, in warmen Farben, die sicherlich auch schon Kinder ab 3 Jahren begeistern werden. Für die Altersgruppe passt auch, dass die Geschichte von vornherein aus der Sicht der Fledermaus erzählt wird und sie sich nie vor ihr fürchten müssen, als der Bär durch den Wald stolpert und bei ihr durchs Fenster guckt.

    Ein schönes Bilderbuch mit niedlichen Illustrationen in warmen Farben mit einer wichtigen Botschaft.

  7. Cover des Buches Der Mumpel (ISBN: 9783961855582)
    Jan Kaiser

    Der Mumpel

    (9)
    Aktuelle Rezension von: entspanntesLesen

    Die Mumpel leben weit abseits, versteckt. Sie sehnen sich nach Freunden und versuchen es auf Land und Meer. Doch, warum will keiner sie beachten?

    Ein witziges keines Büchlein, mit einer Geschichte übers anders sein und sich selbst zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen.

    Süße Wortspielereien erwarten in diesem Buch und eine liebe, warmherzige Geschichte.

  8. Cover des Buches Lotta und die Krümel (ISBN: 9783314105906)
    Abigail Rayner

    Lotta und die Krümel

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Eine einfühlsame, sehr anschauliche und informative Geschichte 

    über den Leidensweg mit Zöliakie  

    über Gefährdung durch Lebensmittel 

    und wie man auch ohne Gluten wunderbar leben und feiern kann

    für Kinder ab 4 Jahren

    Zöliakie ist eine wirklich gefährliche Autoimunerkrankung, die mit vielen Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben einher geht. Was genau Zöliakie ist, was man beachten muss, welche Gefahren im Alltag lauern, wie genau sie einschränkt und beeinträchtigt und wie man trotzdem toll mit seinen Freunden feiern kann, davon erzählt diese sehr beeindruckende und teilweise auch fantasievolle Geschichte von Abigail Rayner, die Betroffenen eine Stimme gibt, aufklärt und für das Thema sensibilisiert. 

    Gerade im Kindergarten- und Grundschulalter ist es für Kinder mit Zöliakie oft schwer mit dieser Krankheit zu leben. Sie müssen extrem aufpassen was sie essen. Sie können sich an einem Büffet nicht einfach bedienen, müssen aufpassen, dass kein Krümel eines "normalen" Plätzchen oder Brotes auf ihr Essen kommt weil sie keinen Kontakt zu Gluten haben dürfen. Durch diese Einschränkung werden sie oft als Sonderlinge betrachtet, bemitleidet oder auch ausgegrenzt bzw. sie ziehen sich, wie in dieser Geschichte von selbst zurück.

    Das Buch greift das Wesentliche auf, vermittelt Außenstehenden ein sehr anschauliches, gutes Bild der Krankheit und zeigt wie man Betroffene unterstützen kann, damit sie ein halbwegs "normales" soziales Leben führen können.


    Lotta hat Zöliakie und das ist überhaupt nicht schön, denn sie muss sehr aufpassen, damit sie nicht in irgendeiner Form mit Gluten in Kontakt kommt. Der kleinste Krümmel kann für sie schon schlimm sein. Anschaulich erklärt sie dem Leser / Betrachter was Gluten sind, wo sie drin sind und was die Gluten bei ihr im Körper anrichten. Lotta ist gern mit anderen Kindern zusammen, doch wenn sie gemeinsam essen möchten, wie z.B. im Kindergarten, bei einer Geburtstagsfeier oder anderen Festen, dann hat sie es furchtbar schwer, denn sie kann sich nicht wie die anderen Kinder einfach etwas vom Buffet nehmen. Selbst Dinge, wie die Wassermelone, die ja eigentlich keine Gluten hat können darf sie nicht essen, denn es könnte ja sein, das sich jemand mit einer Krümelhand zuvor an den Melonenstücken bedient hat und ein winziger Krümel, der vielleicht schon wieder heruntergefallen ist, mit der Melone Kontakt hatte. Diese kleine Begegnung könnte für Lotta schon gefährlich sein. Doch wie soll sie den anderen das erklären. Sie könnte sagen, nehmt die Melonenstücke bitte ein Gabel, aber dann bekommt sie unverständliche Blicke oder wird als Sonderling abgestempelt. Keine schöne Situation. Also ist Lotta besser erst gar nichts. Noch schlimmer findet sie es wenn sie zu einem Geburtstag eingeladen wird und bekannt ist, das sie Zöliakie hat, denn dann kann es sein, das extra für sie ein Kuchen ohne Gluten gebacken wird, doch das das allein nicht ausreicht wissen die wenigsten. War zum Beispiel vorher ein "normaler" Kuchen in der Backform, reicht das schon aus, das Lotta Probleme bekommt. Nur das mag sie natürlich nicht sagen, schließlich haben die Gastgeber es ja wirklich gut gemeint. Und weil das alles so kompliziert ist mag Lotta gar nicht mehr zu Geburtstagen oder Feiern gehen, doch wenn sie nicht geht macht sie das auch traurig. Eine riesengroße Zwickmühle, die sie so nervt, das sie sich etwas überlegt. Sie zieht einen Schutzanzug an, so dass sie nicht mit den fiesen, gemeinen Krümeln in Kontakt kommen kann. Doch auf Dauer ist das natürlich auch keine Lösung, also lässt sie sich etwas anders einfallen und das ist genau das Richtige. Für das Erntedankfest schreibt sie Schilder mit kleinen Anweisungen, die die anderen Kindern neugierig werden lässt und damit löst sie etwas in den anderen aus, was wahnsinnig toll ist. Keiner lacht sie aus. Alle sind sehr schockiert und helfen ihr das Buffet so zu ordnen, das glutenfreie Leckereien so schnell nicht konterminiert werden können. Es kommt aber noch besser, sie lädt die anderen zum gemeinsamen Backen und Kochen ein. Kochkurse einmal anders. Statt Ausgrenzung ist hier Gemeinsamkeit und ganz viel Freundschaft entstanden. 


    Durch die wundervollen, farbigen, detailfokussierenden Zeichnungen der Illustratorin Molly Ruttan bekommen die Kinder sehr viele Informationen und Einblicke in die Thematik. Besonders Lottas Gefühlswelt, mit ihrer Enttäuschung, Traurigkeit, Verzweiflung aber auch dem Willen etwas zu verändern werden von ihr ausdrucksstark visualisiert. Die Bilder spiegeln genau das wieder, was Lotta empfindet und das spürt man nicht nur, das berührt einen und weckt Verständnis. 

    Wenn man weiß wieso jemand sich sonderbar verhält ist er nicht mehr sonderbar, das erlebt Lotta in dieser Geschichte und ist nicht nur froh sondern auch sehr stolz auf sich so mutig gewesen zu sein, den anderen von ihrer Krankheit erzählt zu haben.


    Bleibt zu hoffen, das viele dieses Buch in die Hand bekommen, Betroffene wie nicht Betroffene. Es sollte in keiner Kita fehlen und erst recht nicht in einer Bücherei. Mit Lottas Geschichte haben nicht nur Kinder mit Zöliakie die Möglichkeit anderen von ihrer Krankheit zu erzählen, sondern auch Erzieher*innen, Lehrer*innen etc. Nahrungsunverträglichkeiten nehmen immer mehr zu. Es muss nicht immer gleich Zöliakie sein, die beeinträchtigt. Lottas Geschichte steht daher indirekt für so viel mehr. Sie sensibilisiert, informiert und hilft Sozialkompetenz zu entwickeln. Miteinander- Füreinander könnte man auch sagen.



  9. Cover des Buches Du bist nicht allein! Auch ein Wasserschwein darf schüchtern sein (ISBN: 9783480239405)
    Uticha Marmon

    Du bist nicht allein! Auch ein Wasserschwein darf schüchtern sein

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Auf euch wartet ein bezauberndes Bilderbuch 

    zum Thema Schüchternheit - Ich-Stärkung

    aber auch zu den Themen Umzug und Veränderung, Vorurteile und natürlich Freunde-finden

    Eine Geschichte aus dem Pantanal

    für Kinder ab 3 Jahren

    Das kleine Wasserschwein Orson hat es gar nicht so leicht.

    Anders als seine Geschwister ist er schüchtern, zurückhaltend und etwas ängstlich.

    Gewusel und Gewimmel, laute Stimmen und Trubel und Veränderungen mag er gar nicht.

    Einiges davon macht ihm sogar Angst.
    Orson lebt mit seiner Familie im brasilianischen Regenwald.Als die Regenzeit endet und die Tage immer wärmer werden, zieht die Familie an den Fluss, wo es für Wasserschweine dann so richtig schön ist. Während Orsons Geschwister in Windeseile neue Freunde finden und sich ausgelassen im Wasser tummeln, beäugt Orson das bunte, ausgelassene Treiben mit viel Skepsis.Ihm ist das alles zu laut, zu wuselig, und vor dem Wasser hat er Angst.Wieder einmal merkt er deutlich, dass er ganz anders ist als seine Geschwister und das fühlt sich für ihn gar nicht gut an. Und während er sich etwas abseits vom Flussufer darüber Gedanken macht, hört er plötzlich einen leisen Hilferuf. Mutig geht er dem Hilferuf nach. Wenn jemand Hilfe braucht, muss man natürlich helfen. Der Weg führt ihn in den Dschungel. Plötzlich stolpert er über einen Baumstamm oder etwas ähnliches. Und tatsächlich war es kein Baumstamm, denn der vermeidliche Baumstamm entpuppt sich als lebendig und gehörte zu einem Tier, das dringend seine Hilfe brauchte.Als ihm bewusst wird, welchem Tier er helfen soll, wird ihm etwas mulmig, denn 🐊 Krokodile sind sehr gefährlich. Aber richtig gefährlich sah das Krokodil 🐊 gar nicht aus und in der misslichen Lage, in der es sich befand, schon gar nicht. Also versuchte Orson dem Krokodil zu helfen, was nicht so leicht war. Egal was er versuchte, alles war erfolglos. Er lief zu den anderen am Fluss zurück, aber die hörten ihn nicht. Sein schüchternes Stimmchen nahm niemand war. Doch dann bekommt er unverhofft Hilfe von zwei kleinen Wesen, die ihn unbemerkt schon die ganze Zeit begleitet hatten. Mit ihrer Hilfe geschah das Unvorstellbare, seine Geschwister und deren Freunde hörten ihn und so konnte dem Krokodil tatsächlich geholfen werden, denn zusammen kann man ganz viel erreichen, zusammen ist man viel stärker.Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende, denn….Wisst ihr am besten ist es, wenn ihr diese wundervolle Geschichte mit den zauberhaften Bildern selbst entdeckt. Lasst euch von der wunderschönen Natur des Pantanals, den Larysa Maliush so perfekt eingegangen eingefangen hat, verzaubern und entdeckt die gefühlvolle, lebendige, mal sehr fröhliche, mal etwas ruhigere, aber auch spannende und amüsante Geschichte, die ruhigen, schüchternen Kindern eine Stimme gibt und Mut macht. Die Geschichte ist für alle Kinder unglaublich unterhaltsam und spannend, doch gerade den schüchternen Kindern wird sie besonders gut gefallen. Sie können sich mit Orson identifizieren, sie verstehen ihn und fühlen sich gleichzeitig ihren ähnlichen Gefühlen nicht mehr so allein. Viele schüchterne, ruhige oder auch ängstliche Kinder fühlen sich falsch, weil sie so anders sind wie die anderen, doch hier erleben sie zum einen, dass es auch andere gibt, die so fühlen, wie sie und zum anderen, dass es gar nicht schlimm ist etwas, ruhiger zu sein und es sich lohnt, auch mal mutig zu sein. Orson war unglaublich mutig, auch wenn ihm das vielleicht nicht so bewusst war. Er wollte helfen und war dabei sogar so mutig, einem Krokodil helfen zu wollen. Er ist über seinen Schatten gesprungen und hat versucht, gehört zu werden. Das ist wirklich mutig und hilfsbereit. Die Kinder erleben aber auch, dass es manchmal etwas Hilfe bedarf, um gehört zu werden und helfen zu können.Utich Marmo mitreißender und auch amüsanter Erzählstil schafft genau die Stimmungen, die es bedarf, damit Kinder unterhalten werden und gleichzeitig ganz viel an Ich-Stärkung mit herausnehmen können, ohne das es irgendwie pädagogisch wirkt. Besonders lustig fanden die Kinder die lustige Aussprache des Krokodils🐊 , das aufgrund seiner misslichen Lage nicht richtig sprechen konnte.Neben dem Thema Schüchternheit-Ängstlichkeit beinhaltet die Geschichte auch die Themen Vorurteile und Angst vor Wasser (Schwimmen).
    Und auch wenn es viel aus der Geschichte mitzunehmen gibt, steht hier der Lesespaß an erster Stelle. Eine absolute ♥️ Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Freunde finden im 21. Jahrhundert (ISBN: 9783746704289)
    Alexander Wahler

    Freunde finden im 21. Jahrhundert

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    ob es wirklich ein Buch brauch um heutzutage Freunde zu finden kann ich nur mit meinen Augen beantworten...und ich sage ganz klar nein!

    Aber kommen wir zum Buch. Es ist strukturiert aufgebaut. Man fängt als bei sich an zu forschen wie man selbst ist, was man möchte und dann gehts auf die Suche. Für jedes Kapitel erhält man Aufgaben. Diese sind mal mehr mal weniger hilfreich. Vor allem "sprich heute 5 fremde Menschen an"...ähm sorry aber nein. Ich zweifle, dass mein Selbstbewusstsein an solchen Aktionen wächst. Aber gut. Auch finde ich die Einstellung krass, dass man seine Freunde auf die Fehler ansprechen soll bzw. was einen stört und hinten wiederum Toleranz zeigen und die Macken akzeptieren...ja was nun. Ja, gravierende Dinge kann und sollte man ansprechen aber sich dann gleich von demjenigen abwenden? Mh. Auch empfinde ich bei vielen Passagen, dass ich manche Menschen einfach ausnutze indem ich über sie an neue Freunde komme...hier als Edelsteine bezeichnet...und danach? Schmeiß ich die Edelsteine weg? Sorry aber hier fährt jemand echt ein starkes Ego und das ist leider nicht meine Art. 

    Also wie gesagt wer es brauch, kann es ruhig mal durchlesen. Aber das meiste erfolgt doch schon intuitiv von allein.

  11. Cover des Buches Hanne sucht Freunde (ISBN: 9783948590000)
    Daniela Kuzu

    Hanne sucht Freunde

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Hanne Hubentrotter ist bereits weit herumgekommen, denn ihre Familie ist schon oft umgezogen. 

    Nun ist Hanne in der Schule wieder die Neue und wieder mal allein.

    Ein Neuanfang ist nie leicht und das Mädchen sorgt sich, ob es wohl Freunde finden wird. Aber was macht Freundschaft aus?


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre 


    Illustrationen:

    Farbenfrohe Illustrationen nehmen oft mehr als die Hälfte der Doppelseite ein. Sie unterstreichen und ergänzen die Verse und geben Hanne und den Klassenkameraden ein Gesicht.


    Mein Eindruck:

    Hannes Geschichte wird in Reimen erzählt und das Mädchen geht auf Rat der Mutter im Kopf jedes Kind aus ihrer Klasse durch: 

    Welche negativen und positiven Eigenschaften hat es?

    Gibt es Gemeinsamkeiten?

    Und daher zieht man unweigerlich Parallelen zu eigenen Mitschülern und erkennt, dass jeder Ecken und Kanten hat. Niemand ist perfekt und gerade das macht Freundschaften so spannend.

    Die persönliche Note macht diese Geschichte umso wertvoller. Daniela Kuzu hat das Buch ihrer ältesten Tochter gewidmet, denn auch ihr viel es nicht leicht aufgrund diverser Umzüge sich von alten Freunden zu trennen und neue zu finden.

    Ein bezauberndes Bilderbuch über die Bedeutung von Freundschaft!


    Fazit:

    Eine berührenden und lehrreiche Erzählung in Reimen, ergänzt durch viele farbenfrohe Illustrationen.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Hanne sucht Freunde" aus dem Jahr 2019

  12. Cover des Buches Piet und die Fee: Es ist schön, anders zu sein (ISBN: B0BLKKDD7S)
    Julia Hartmann

    Piet und die Fee: Es ist schön, anders zu sein

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Kater Piet fühlt sich wohl und glücklich mit seinen tierischen Freunden. Doch eines Tages verliert er durch einen Unfall alle seine Zähne. Wie kann er mit diesem schlimmen Schicksal umgehen und wieder glücklich werden? Eine gute Fee bietet ihm eine Möglichkeit: Piet soll einen Botengang für sie erledigen. Im Gegenzug würde sie ihm einen Wunsch erfüllen.

    Das Buch beeindruckt auf den ersten Blick durch vollfarbige ganzseitige Illustrationen, auf denen in kurzen Sätzen die Geschichte erzählt wird. So eignet es sich gleichermaßen zum Vorlesen und für Erstleser, die Handlung zu verfolgen.

    Besonders schön finde ich dabei die tiefere Botschaft, die Piet und seine Freunde vermitteln. Ich denke, für jeden Menschen, insbesondere für jedes Kind, ist es wichtig, sich selbst zu akzeptieren und anzunehmen. Wir sind alle ein bisschen anders, alle besonders und auf unsere eigene Art besonders liebenswert.

  13. Cover des Buches Meine erste Bilderbuch-Geschichte: Hurra, ich gehe in den Kindergarten (ISBN: 9783649670841)
    Katja Reider

    Meine erste Bilderbuch-Geschichte: Hurra, ich gehe in den Kindergarten

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Vorsicht Spoiler!“

    In dem Buch geht es um ein Kind, das zum ersten Mal in den Kindergarten geht. Die Erzieherin zeigt ihm alles und Jonas knüpft die ersten Kontakte mit Kindern. Dabei lernt er den Alltag dort kennen.

     

     

     

    Meine Meinung:

    Das Buch hat feste Seiten. Sie sind glänzend, sodass man sie sogar abwischen kann.

     

    Das Cover passt zum Inhalt und ebenso der Titel des Buches. Die bunten Illustrationen sind kindgerecht und sehr schön. Auf den Innenseiten sind kleine Spielsachen abgebildet – z. B. ein Teddy.

     

    Den Text finde ich allerdings für ein Pappbilderbuch zu lang.

     

    Für den Einblick in den Kindergartenalltag ist das Buch sehr gut geeignet. Es nimmt Kindern die Angst davor, denn es ist alles mit bunten Bildern und Texten einfach erklärt. Angefangen vom Frühstück zu Hause, den Weg mit Mama zum Kindergarten und dann, wenn man merkt, dass Mama weggeht. Das Kind erfährt – ist doch nicht schlimm, Mama holt es doch wieder ab.

     

    Positiv finde ich, dass man merkt, das Kind hat zwar Angst, aber es gibt keine Tränen und es lässt sich von den Kindern ablenken.

     

     

    Fazit:

    Die Aufmachung ist kindgerecht, Text und Bilder sind schön arrangiert. Auch das Cover ist großartig, denn es gibt einen Einblick in den Kindergarten. Außerdem ist die Qualität sehr gut.

  14. Cover des Buches Nur Mut, kleiner Schmollmops (ISBN: 9783480237487)
    Lucy Astner

    Nur Mut, kleiner Schmollmops

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Es ist nicht leicht, wenn eine große Veränderung ansteht, wie zum Beispiel der erste Tag im Kindergarten. Beim kleinen Schmollmops ist das nicht anders als bei Menschenkindern. Eigentlich freut er sich bestimmt darauf in die Spielgruppe gehen zu können, doch die Vorfreude wird getrübt von ganz vielen Ängsten und die äußern sich bei dem kleinen Mops auch nicht anders als bei Menschenkindern. Gut das Lucy Astner uns seine Geschichte erzählt, denn so können "wir" (die Kinder) von ihm lernen und erleben, das Ängste völlig normal sind, aber man aktiv etwas dafür tun kann um mutiger zu sein.

    Als der kleine Mops am Tag vor dem großen Tag aufwacht würde er nur zu gern noch weiter schlafen. Ein komisches Gefühl macht sich in ihm breit. Besser gesagt, es sind mehrere Gefühle. Ein Kribbeln im Bauch, ein Druck auf der Brust und Hunger hat er auch keinen. Sogar sein Lieblingsessen schmeckt ihm nicht. Was wenn die anderen ihn nicht mögen, oder die Erzieherin streng ist? Richtig mulmig ist ihm zu Mute und auch die gut gemeinte Aufmunterung der Großmutter: "Nur Mut...." hilft ihm da gerade nicht weiter, denn wie bitte wird man mutig?

    Nach und nach begegnet der kleine Schmollmops an diesem Tag einigen Tieren, wie dem Specht, der Katze, dem Frosch, dem Dachs, dem Hasen und dem Hamster. Jeder hat einen Tipp, wie man sich Mut machen kann. Der Specht klopft, die Katze faucht, der Frosch..... und jedes Mal werden die Kinder in das jeweilige Mutmach-Ritual mit einbezogen, in dem sie aufgefordert werden es dem kleinen Mops einmal vorzumachen, was die Kleinen natürlich nur all zu gerne tun und dafür kurz darauf auch gelobt werden. Und natürlich probiert es auch der Schmollmops mit Erfolg aus. Doch der Erfolg ist nicht von Dauer. Sobald er aufhört zu klopfen, fauchen oder.... ist auch der Mut wieder verflogen.

    "Armer kleiner Schmollmops!" 

    Ja, und dann ist der Tag da, vor dem er sich so gefürchtet hat. Die Familie begleitet ihn und ermutigen ihn. Sie sind sich sicher, er schafft das schon. Trotzdem ist der kleine Mops furchtbar aufgeregt.

    Sein Herz klopft wie verrückt. Wie der Tag genau verlauft, das verrate ich noch nicht. Nur so viel, auf den ersten Blick scheinen sowohl die Erzieherin, als auch die anderen Mopskinder nett zu sein und es kommt noch besser. Er ist nicht der einzige NEUE und kann sogar einem kleinen Mopsmädchen helfen. Jeder seiner Freunde hatte einen Trick um mutig zu sein, und ob ihr es glaubt oder nicht, auch der kleine Mops findet ganz von allein, aus der Situation heraus etwas, das ihn mutig und stark macht. 

    Der kleine Mops hat es geschafft seine Angst zu überwinden und startet von da an ohne Angst vor der Spielgruppe in den Tag. Er findet Freunde und hat Spaß.

    Genau so ist es und sollte es im besten Fall auch sein. Das Angst da ist, ist ganz normal und natürlich, das beweist diese Geschichte. Das man es schafft mutig zu sein und seinen Weg zu finden zeigt sie ebenfalls und da die Kinder mit in die Geschichte einbezogen werden lernen sie ganz spielerisch unterschiedliche Methoden Angst zu überwinden. Vielleicht ist ja da eine oder andere dabei, was hilft und wenn nicht, dann geht es einem wie dem kleinen Mops, der seinen eigenen Weg findet.

    In Gesprächen mit Kindern kann man ganz wunderbar weitere Anregungen finden. Wir haben so einiges zusammengetragen und ausprobiert und ich bin mir sehr sicher, die Liste könnte man endlos weiter führen. Ganz intuitiv finden die meisten Kinder etwas, was ihnen Mut macht. Vielen ist es gar nicht bewusst, das sie bereits eine Strategie haben. Erst im Gespräch wird ihnen dies klar. 

    Lucy Astners einfühlsame und gleichzeitig mitreißende Geschichte macht Kindern nicht nur viel Spaß sondern auch Mut. Dank Alexandra Helms ausdrucksstarken Illustrationen schließen die kleinen Leser den Schmollmops meist sofort  in ihr Herz. Besonders die unterschiedlichen Gemütszustände des kleinen Mops sind klar zu erkennen, genauso wie die vielen Versuche mutig zu sein.

    Durch das Mitmachen rückt das Thema, das sowohl über die Geschichte als auch Bildsprach vermittelt wird dann noch einmal näher an die Zielgruppe.

    Es gibt so viele schüchternen Kinder, die sich bestimmt hier wiederfinden und die, die mutig und aufgeschlossen auf andere zu gehen, entwickeln oft mehr Feinfühligkeit und Verständnis. Alles in allem ist es aber erst einmal ein Buch, das man gern auch öfter liest.

  15. Cover des Buches Weich unter meinen Füßen (ISBN: 9783752885262)
    Cinzia Tanzella

    Weich unter meinen Füßen

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Claddy

    Viivi, eine junge Finnin, wird nach sieben Jahren Beziehung aus heiterem Himmel von ihrem Partner verlassen. Vor Kummer völlig am Boden zerstört, versucht sie dennoch, sich langsam ins Leben zurück zu begeben.

    Die Autorin Cinzia Tanzella thematisiert in ihrem ersten Roman den Seelenzustand einer Frau, die unter intensivem Liebeskummer leidet. Diese schildert in Ichform so detailliert und ausführlich die „Zeit danach“, dass es überzeugend autobiographisch anmutet. Die Gespräche mit Freundinnen, der Gang zur Psychogin, die Konsultation einer Kartenlegerin, die Vernachlässigung der Wohnung, alles wird, nicht immer chronologisch, dargelegt. Beschäftigungen, Hobbys, neue Männerbekanntschaften entwickeln sich und ähnlich rasch vergehen sie größtenteils. 

    Doch trotz intensivster Selbstbeobachtung bleibt Viivi seltsam fremd und oberflächlich. Spürbar fehlt die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit. Der Blick bleibt im Geschehen gefangen. Allzu leicht ist sie bereit, anderen die Schuld an ihrem Unbehagen zuzuschieben. Auch der Anflug von Selbstironie, der ab und an Hoffnung macht, in der Regel aber allzu schnell etwas weichen muss, was sich eher wehleidig anfühlt, rettet wenig. So verlässt man am Ende das Buch, in das man dank einer wunderbar poetischen Widmung zu Beginn voller Vorfreude eingestiegen ist, in der latenten Gewissheit, dass mit großer Wahrscheinlichkeit auch das Ende einer nächsten Liebe unsere Protagonistin dank mangelnder Reflexion überrumpeln wird.

    Weiter getrübt werden Lesefreude und Lesegenuss durch die oftmals ungewohnte Satzstellung und zahlreiche Fehler. Es ist mutig und anerkennenswert, eine solche Geschichte in einer fremden Sprache zu verfassen. Da braucht es kompetente und fachliche Unterstützung, die hier offenbar fehlte. Vielleicht hätte die Autorin besser aus ihrer Muttersprache, dem Italienischen, übersetzen lassen sollen. Vielleicht aber finden sich auch nachsichtige und interessierte Leser, die sich für Thematik und Buch erwärmen können.

  16. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783838792583)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

    (75)
    Aktuelle Rezension von: _Maitje

    Nach einem schweren Unfall ist für Ella nichts mehr so wie es war. Als sie aus dem Koma erwacht hat sie nicht nur Mutter verloren sondern auch jeglichen Kontakt zu Freuden zuhause. Darunter auch mit ihrem Internet besten Freund Cinder. Als sie kurze Zeit später zu ihrem Vater zieht und ein neues Laben beginnen muss, nimmt sie wieder kontakt zu Cinder auf. Danach begleiten wir Ella durch eine turbulente Zeit in ihrem Leben.

    Cinder & Ella ist ein Buch das viele wichtige Themen aufgreift und man erlebt eine ziemliche Achterbahn der Gefühle mit. Mir persönlich wurde es ab der zweiten hälfte des Buches zu kitschig. Ich würde dieses buch dennoch nur weiter empfehlen.

  17. Cover des Buches Pfui Spucke, Lama! (ISBN: 9783480235025)
    Katalina Brause

    Pfui Spucke, Lama!

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Auf dem Cover sitzt ganz brav das Lama, doch die anderen Tiere haben einen offenen Regenschirm mit Spuckeflecken.

    In einem netten kleinen Dorf steht das Lama, bekleidet mit einer südamerikanisch anmutenden Satteldecke, vor dem Ankündigungsplakat für eine Kirmes. Wie gerne würde es da mitmachen. Als er am nächsten Tag zum Kirschbaum kommt, sitzen dort das feine Schwein, das Huhn und der dicke Hund und blasen Ballons auf. Als das Lama seine Hilfe anbietet, kommen „winzige Spucketröpfchen“ aus seinem Mund. „Pfui, Spucke!“

    Auch der Versuch am nächsten Tag scheitert und am Tag vor der Kirmes habe die Tiere vorsorglich ihre Schirme aufgespannt. Das Lama ist furchtbar traurig und das Bild, mit dem das Lama mit hängendem Kopf zu sehen ist, bringt das hervorragend rüber. Die ganze Zeit wird immer wieder eine geheimnisvolle Maschine erwähnt und als diese in der Nacht gestohlen werden soll, wird das Lama zum Helden. Es gibt viele Möglichkeiten, bei der die Spuke von Nutzen sein kann und so wird das Lama ein geachtetes Mitglied des Dorfes.

    Die Bilder sind sehr stimmungsvoll gemalt und die Texte sind kurzgehalten, auch die Moral der Geschichte ist schon kleinen Kindern klar. Ich befürchte nur, dass der Ekelfaktor bei einigen Vorlesern zu groß ist, um das Buch mit Freude vorzulesen. 

  18. Cover des Buches Wolkenknopf (ISBN: 9783965942066)
    Anna Marshall

    Wolkenknopf

    (19)
    Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest

    🦌Worum geht es?🦌


    Im Buch geht es um das Mädchen Liah, die mit ihrer Mutter in ein fremdes Land zieht. Dort kennt sie weder die anderen Kinder, noch die Sprache. Steinsprache nennt Liah es, weil sie sich so klingt. Wenn Liah traurig ist, schaut sie durch einen Wolkenknopf. Eine Tages kam der Moment, dass Liah auf andere Kinder traf und sehr unsicher war.



    🦌Mein Eindruck:🦌


    Eines der wenigen Bücher, bei denen mir eine Bewertung echt schwer fällt. Warum? Einerseits finde ich das Thema unglaublich wichtig und wirklich sehr einfühlsam umgesetzt. Ob ein fernes Land oder nur der Nachbarort, wir wissen wie schwer es allein für uns Erwachsene ist, wenn wir unser vertrautes Umfeld verlassen. Die Illustrationen sind ebenfalls sehr künstlerisch und passen wirklich gut zu diesem Buch. Allerdings tue ich mich extrem schwer mit der Altersempfehlung. Ich bin mir absolut nicht sicher ob Kinder ab 3 Jahren dieser Geschichte folgen können, da es kein leichtes Thema ist und auch für drei relativ viel Text. Daher wäre 5 Jahre meine Altersempfehlung. In diesem Alter verstehen die Kinder die Zusammenhänge besser und können mit den Eltern auch besser ins Gespräch kommen, was ich bei solchen Themen unabdingbar finde.



    Bewertung: 🦊🦊🦊🦊



    Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊

  19. Cover des Buches Ein Ball für Piet – Handball verbindet (ISBN: 9783961292875)
    Pascal Hens

    Ein Ball für Piet – Handball verbindet

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Kiki-Stella

    "Ein Ball für Piet" ist ein Bilderbuch von Handballprofi Pascal Hens und Kristina Scharmacher-Schreiber.

    Piet ist ein kleiner Junge und gerade erst umgezogen. An seinem neuen Wohnort kennt er noch niemanden. Was soll er machen? Zum Glück hat ihm seine Großmutter einen Ball geschenkt. Mit diesem erlebt Piet nun in seiner Fantasie viele Abenteuer. Schafft er es auch mit seinem Ball neue Freunde zu finden?

    Die Zeichnungen in dem Buch sind sehr bunt und ansprechend. Kinder können auf jeder Seite viel entdecken. Das Buch ist mit seinem kleinen Text gut geeignet, um Kindergartenkindern vorzulesen und sie mit auf eine Reise in das Buch zu nehmen. An sich hatte ich persönlich mit etwas mehr Handball gerechnet, dennoch ist es ein süßes Buch, dass Kindern Mut macht. Der Inhalt der Geschichte ist bereits für Kinder ab 3 Jahren verständlich.

    Besonders die Hauptssage hat mir neben den ganzseitigen Illustrationen sehr gut gefallen.

  20. Cover des Buches Elli und Felli (ISBN: 9783522185257)
    Anke Girod

    Elli und Felli

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Eine fantasievolle, einfühlsame, lustige Geschichte 

    unterteilt in 9 Kapitel

    über einen Umzug, Neuanfang, verrückte Ereignisse, ganz viel Freundschaft

    aber vor allem auch um Angst, Unsicherheit und wie man es schafft damit umzugehen


    zum Vorlesen ab 4 Jahren

    und etwas geübte Selberleser



    Um es vorwegzunehmen, natürlich ist dieses Vorlesebuch auch für Selberleser geeignet, zumal die Druckschrift und der Zeilenabstand angenehm groß gewählt wurden und der Bildanteil recht hoch. Zu bedenken ist jedoch, dass es sich bei der Protagonistin um ein Kindergartenkind handelt. Nicht jedes Schulkind mag Geschichten lesen, in denen es um jüngere Kinder geht, wenn gleich die Story wirklich unglaublich lustig und ereignisreich ist und Schulkinder von den Handlungsereignissen durchaus ansprechen würde. Mehr noch, sie finden sich und ihre Ängste und Unsicherheiten (nach eigenen Angaben) hier wieder.


    Kapitelüberschriften wie:

    "Der Vanille-Blumenschrank"

    "Oberwaschbärenmäßig nützlich!" 

    oder

    "Der Ritt auf dem Staubisaurus"

    machen glaube ich schon deutlich, dass es hier um Geschichten geht, die überhaupt nicht altersabhängig sind.


    Hier geht es um einen Umzug, ein neues Zuhause, Altes Vermissen, Neuanfang und neue Freundschaften schließen und das alles gepaart mit fantasievollen und zuweilen (recht vielen) sehr witzigen Ereignissen.


    Elli ist mit ihren Eltern gerade erst in ein neues Haus gezogen. Besser gesagt in ein neues altes Haus. In ihrem Zimmer steht ein großer alter Bauernschrank von den Vorbesitzern, den sie der Familie geschenkt haben. Elli ist begeistert von dem mit Blumen bemalten Schrank, der so groß ist, dass man ihn als Kind auch für ein Minizimmer halten konnte.

    Ellis Papa ist ein Staubsauererfinder, was zur Folge hat, das ständig im Haus gesaugt wird, vorzugsweise von einem Staubsaugerroboter, der völlig selbstständig saugte, nur leider auch all die Dinge, die er gar nicht einsaugen sollte. Um Ruhe vor ihm zu haben und damit nicht noch mehr unangenehmes an Ellis erstem Tag passiert verzieht sie sich in ihren neuen schönen großen Schrank, der wirklich wie eine gemütliche Höhle für sie ist. 

    Ellis erster Tag im neuen Kindergarten war schon eine Katastrophe, Ausgerechnet an ihrem ersten Tag ist ihr etwas ganz Doofes passiert. Mehr Negatives konnte sie einfach nicht gebrauchen.

    Der Schrank war da gerade der richtige Rückzugsort für ihren Kummer. Ihre Lieblingsjacke hin bereits dort. Sie roch nicht nur wunderbar nach Vanille, der sie an ihre Oma erinnerte, sondern ließ Elli auch gleich an ihr Lieblingstier den Waschbären denken da sie so einen weichen Fellkragen hatte.

    Die Kleine seufzte. Ihre Oma fehlte ihr und irgendwie hatte sie das Bedürfnis ihr gleich von ihrem Kummer zu berichten. Von dem blöden Tag im Kindergarten. Sie begann eine Art Gepräch doch mehr als ein "... wenn du wüsstest..." kam dann doch nicht heraus, schließlich war die Oma ja nicht da.

    Doch was dann passierte konnte Elli erst gar nicht glauben. Plötzlich hörte sie eine Stimme, die fragte was denn passiert sei.  

    Was die Kleine zunächst als akustische Täuschung abtat entpuppte sich wenig später als ein kleines weiches Wunder. Ihre Jacke begann zu sprechen und kurz drauf kletterte ein Waschbär mit genau der Maserung ihrer Jacke aus dem Schrank. Elli verstand schnell, dass der Waschbär zu ihr gekommen kam, weil sie traurig war und Hilfe gebrauchen konnte.

    Felli Waschbär war für sie da.

    Ich möchte hier jetzt gar nicht die ganze Geschichte erzählen, die so herrlich ist, dass man möglichst wenig im Vorfeld verraten sollte. 

    Anke Girod erzählt mit so viel Einfühlungsvermögen und unglaublich viel Sprachwitz, dass es geradezu eine Sünde wäre, hier eine Art Nacherzählung zu starten. Die Handlung und die Botschaft der Geschichte ist schon toll, aber ihr Erzählstil ist es was es ausmacht und der ist einfach nur wundervoll und mitreißend ist. So mitreißend, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. So intensiv, so ausschmückend und verbildlichend, mit so viel Sprach- und Wortwitz das man trotz aller innerer Auseinandersetzung der kleinen Elli, immerfort Schmunzeln lässt. Waschbär Felli mit seiner einfühlsamen , aber auch frech-witzigen, zuweilen Forschen Art schafft es Elli zu erklären, wieso sie so reagiert wie sie reagiert und er schafft es, das Elli begreift, dass es ihre Unsicherheit, ihre Angst ist, die sie rot werden lässt, die sie plötzlich Summen lässt obwohl sie es gar nicht möchte und Elli sieht plötzlich, dass es anderen genauso geht. Dass andere genauso unsicher sind, doch sich das bei ihnen anders ausdrückt. Einer spricht nicht, ist lieber still als etwas falsch zu machen, andere drehen vor Unsicherheit oder Verlegenheit mit dem Finger in den Haaren und wieder andere.... .

    Anke Girod erzählt davon so plastisch, dass man direkt Bilder im Kopf hat und mitunter ein Aha-Erlebnis. 

    Nicht allein mit einem Problem zu sein, das ist gut zu wissen und zu erleben und genau das hat Elli gebraucht, um ihre eigene Unsicherheit zu akzeptieren und auch ein Stück weit zu verlieren.

    Aber da ist nicht das Einzige, was Elli und die Leser erleben. Elli findet eine neue Freundin, die sie versteht und auch einen tierischen Begleiter hat und wenn wir eines nach der Geschichte, die in mehrere Kapitel unterteilt ist, wissen ist, dass tierische Begleiter immer für eine Überraschung gut sind.

    Ja und dann ist da ja noch Ellis Staubsauger-Erfinder-Papa mit seinen Staubsaugererfindungen. Mit dem Turbostaubsauger, der ein Eigenleben entwickelt und macht, was er will, und dann ist da auch noch.....

    So genug verraten, genug erzählt.

    Wenn ihr Lust auf eine lustige Geschichte habt, die noch dazu Mut macht dann lernt Elli und ihrer neuen Freundin Shaja , Felli und Lämmli kennen. Taucht ein in eine Geschichtenwelt mit herrlichen Illustrationen, die Kummer und Sorgen ganz klein werden lassen.


    Ich kann es immer nur wieder erwähnen und betonen:

    Die Geschichte ist wirklich schon wundervoll aber die Art und Weise, wie Anke Girod erzählt ist es was einen einfach nur begeistert. So liebevoll, so warmherzig, so einfühlsam, so mitfühlend, sooo .......


    Neben der erzählenden Geschichte darf man aber auch die originellen, witzigen, einfühlsamen Illustrationen von Caroline Opheus nicht außer Acht lassen. Sie lassen die Handlung noch einmal anders erleben. Gerade die Emotionen, aber auch die Situationskomik wird hier wunderbar über die Bilder transportiert und lädt Selberleser darüber hinaus ein eine kleine Lesepause zu machen um einen Moment im Bild zu Verweilen. Aber auch fürs Vorlesen sind diese kleinen "Bildpausen" wichtig, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer immer wieder neu zu fokussieren. Die Zeichnungen sind nicht nur Visualisierer des Geschehens, sondern erzählen auf ihre Weise. Besonders schön können die Kinder hierin die jeweiligen Gefühle der Kinder erleben und mit ihren eigenen Erfahrungen andocken. 


    So wie die Kinder sich in der erzählenden Geschichte wiederfinden können, so können sie es bestimmt auch in dem ein oder anderen Bild. Das gepaart mit ganz viel witzigen Momenten macht das Leseerlebnis perfekt.


    Euch erwartet Lesespaß pur und bitte liebe Eltern und Schulkinder, stört euch nicht daran, dass Elli ein Kindergartenkind ist, denn sie könnte genauso in die Schule gehen und in der Schule gibt es weitaus mehr Situationen, die Kinder erleben und genauso zu Ellis Geschichte passen.

    Ich würde sogar sagen, Schulkinder finden sich hier in Bezug auf Ängste, Unsicherheiten etc. sogar noch etwas mehr wieder wie Kindergartenkinder, was mir eigentlich auch erst über die Rückmeldungen der Grundschulkinder, mit denen ich das Buch gelesen habe, bewusst geworden ist.

    Unter den Grundschulkindern waren eigentlich alle schon einmal mit einer ähnlichen Situation konfrontiert. Sei es, dass es das vor der Klasse etwas erzählen müssen, an die Tafel gehen oder auch Vorturnen im Sportunterricht. 

    Unsicherheit, Ängste, Angst etwas falsch zu machen, ausgelacht zu werden, das kennt jeder. Zu erleben, zu erfahren und zu wissen, dass man damit nicht alleine ist, dass es anderen auch so geht, das stärkt und macht Mut, ganz gleich wie alt man ist.


    In diesem Sinne, habt viel, viel Freunde mit Elli, Felli, Shaja, Lämmli und dem unbändigen, eigenwilligen Staubsauger.

  21. Cover des Buches Normans erster Tag im Dinokindergarten (ISBN: 9783314105326)
    Sean Julian

    Normans erster Tag im Dinokindergarten

    (6)
    Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest

    🦊 ab 4 

    📄 32 Seiten

    💶 15,00 Euro

    📖 Nord Süd Verlag @nordsuedverlag

    🖊️ 🎨 Sean Julian @seanjulianillustration

    🇩🇪 Anna Schaub 

    ⁉️ Buch über schüchtern sein


    🦌Worum geht es?🦌


    Im Buch geht es um Norman, einem sehr schüchternen, kleinen Dinosaurier, der seinen ersten Tag im Dinokindergarten hat. Doch leider traut er sich weder den neuen Kindern Hallo zu sagen, noch mit ihnen zu spielen.



    🦌Mein Eindruck:🦌


    Diese Geschichte zeigt auf sehr einfühlsame und herzliche Art und Weise, dass es nicht schlimm ist, schüchtern zu sein, sondern, dass es auch gut sein kann, sich aus Situationen rauszunehmen und die beobachtende Rolle einzunehmen. Das sorgt auch dafür, dass man andere Personen anders und vielleicht emphatischer wahrnimmt. Die Geschichte kann Kindern helfen, die vor ihrem ersten Tag im Kindergarten stehen und noch nicht so richtig wissen, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollen. Die Illustrationen sind unglaublich schön, die Farben sind matt gehalten und versprühen dennoch ein schönes kindliches Gefühl.



    Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊 

  22. Cover des Buches Willkommen bei den Grauses 2: Freunde finden für Anfänger (ISBN: 9783745604900)
    Sabine Bohlmann

    Willkommen bei den Grauses 2: Freunde finden für Anfänger

    (17)
    Aktuelle Rezension von: kupfis_buecherkiste

    Freunde finden kann eine Herausforderung sein. Für manche Menschen weniger, da sie aufgeschlossen und kommunikativ sind, aber manche Menschen haben extreme Probleme. So ergeht es auch den Grauses. Die sind neu eingezogen in der Sackgasse 13, und verkriechen sich im Haus. Nun startet das Institut für andersartige Wesen eine Mission: die Grauses müssen Freunde finden. Innerhalb von 13 Tagen. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man ein Familienmitglied der Grauses ist. Jeder der Grauses hat seine Marotten und Eigenheiten. Opa Grause ist schrullig und schratig, und hat zwar ein Auge auf die Nachbarin geworfen, vergrault diese aber sehr schnell, auch wenn beide grundsätzlich den Garten als Hobby haben. Sehr zum Leidwesen der Nachbarin will nämlich Opa Grause das Unkraut wachsen sehen. Oder Muh: dem Jungen wachsen Hörner aus dem Kopf. Ohne seine Mütze geht er nirgends wohin. Und so muss wieder Ottilie helfen, die die Grauses sehr ins Herz geschlossen hat. Es werden Pläne geschmiedet und umgesetzt und Ottilie verkuppelt lauter Freunde an die Grauses. Mal mehr mal weniger Erfolgreich. Aber: es gibt ein Happy End, und selbst die Tierchen bekommen ihre Freunde zugewiesen. 

    Freunde finden für Anfänger ist der zweite Teil aus der „Willkommen bei den Grauses“ Reihe. Bereits Teil 1 hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichten sind immer kurzweilig, und auch für Erwachsene gut zu hören. Die Autorin Sabine Bohlmann liest das Buch selber ein, so dass sie die perfekte Stimmung für ihre Geschichte und vor allem die Charaktere einfängt. Auch diesen zweiten Teil habe ich sehr gerne gehört: die Geschichte hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch amüsiert. Denn die Charaktere der Familie Grause ist den Menschen nicht allzu unähnlich. Sie wirken im ersten Moment schrullig und nicht normal, aber was ist denn schon normal?

    Klare Hörempfehlung für die ganze Familie! Auch wenn man den ersten Teil nicht gehört hat, kann man den zweiten Teil hören. Wobei ich empfehle, dass man den ersten Teil sich zu Gemüte führt, um besser in die Geschichte einzutauchen.

  23. Cover des Buches Hannas Elefant (ISBN: 9783957282583)
    Randall de Sève

    Hannas Elefant

    (4)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Das Bilderbuch "Hannas Elefant" von Randall de Sève enthält Illustrationen von Pamela Zagarenski. Die deutsche Übersetzung durch Gundula Müller-Wallraf erscheint im März 2019 im Knesebeck Verlag.

    Ein kleines Mädchen sieht, wie Hanna neu in die Nachbarschaft zieht, eigentlich hätte sie gern eine neue Freundin, doch sie ist zu schüchtern, um sich ihr vorzustellen. Sie glaubt fest, dass Hanna schon einen Freund zum Spielen hat: einen Elefanten! Denn der ist sicherlich in einer der großen Umzugskisten versteckt. Aber nicht alles, was wir uns vorstellen, ist wirklich wahr. Manchmal muss man auch etwas Mut entwickeln, um Freundschaften zu entdecken und seine Träume wahr werden zu lassen.

    Dieses Buch richtet sich an Kinder der Altersklasse von 4- 6 Jahren, ich würde es ein wenig darunter einschätzen. Es hat wenig Text, aber ganz viele großseitige und zauberhaft gemalte Bilder.


    Die neue Nachbarin Hanna wird schon von einem kleinen Mädchen neugierig beäugt, eine neue Freundin wäre doch toll, wenn sie denn etwas Mut aufbringen würde und Hanna ansprechen könnte. So sitzt das Mädchen und interpretiert in die lauten Umzugsgeräusche wie Klopfen und Hämmern als Grund einen riesengroßen Elefanten. Sie vermischt die Geräusche mit eigenen Fantasiegedanken und bildet sich ein, dass Hanna schon einen großen bunten Elefanten zum Freund hat und somit für eine weitere Freundschaft keine Zeit. Doch irgendwann fasst sie Mut und klopft an Hannas Tür, das ist der Beginn einer neuen Freundschaft. Mut lohnt sich, man muss nur über seinen eigenen Schatten springen.


    Für Kinder ist die Erzählperspektive dieser bunten Traumwelt nicht ganz eindeutig. Überwiegend tritt die neue Nachbarin Hanna in Erscheinung, dabei ist es gerade das (namenlose) Mädchen, das sich eine neue Freundin wünscht und in ihrer Fantasie Elefanten in der Badewanne und beim Essen und Spielen sieht. Es wird aber klar ersichtlich, dass man mit etwas Mut schnell neue Freundschaften schliessen kann.

    Für Kinder ist dieses Mutmach-Buch durch die bunten Bilder eine kleine Traumreise.

    "Hannas Elefant" lebt so wunderbar von Pamela Zagarenskis fantastischen Illustrationen. Sie zeigt mit ihren Bildern zwei Seiten des Lebens und bringt das durch die besondere Farbgebung zum Ausdruck. Im Wechsel zeigt sie mit einer bunten und zauberhaften Darstellung eine Welt voller Glück, in dem Fall ist das Kind nicht allein, sondern in Begleitung des Elefanten. Daneben aber zeigt sie die Tristesse, die sich in schlichter und etwas trostloser Einfarbigkeit ausdrückt und die Einsamkeit des Kindes deutlich macht. Immer wenn die Fantasie spielt, werden die Farben bunt und fröhlich. So fühlt man sich als Kind mit seiner besten Freundin oder dem besten Freund.


    Dieses Bilderbuch lebt durch die fantasievollen und zauberhaft anmutenden bunten Illustrationen. Sie wecken bei Kindern die Fantasie und entführen in eine farbenfrohe Traumwelt. Und die Aussage des Buches zeigt, dass man mit ein bißchen Mut schnell eine neue Freundschaft findet.

  24. Cover des Buches SAMi - Ferdis Freundschaftsglück (ISBN: 9783473461813)
    Robin Boyden

    SAMi - Ferdis Freundschaftsglück

    (16)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Ferdi, das Meerschweinchen, hat ein wohlgeordnetes, ruhiges Leben. Jeden Tag macht er ganz genau dasselbe, und immer zur gleichen Zeit. Er fühlt sich ganz zufrieden damit. Eines Tages, als er auf den Markt geht, sieht er dort einen neuen Stand. Die zwei Mäuse Moritz und Mia bieten scheinbar alles an. Sie wollen Ferdi einen Wunsch erfüllen. Doch Ferdi hat keine Wünsche, er hat alles, was er braucht.

     

    Doch Moritz und Mia haben etwas für ihn, sie verhelfen Ferdi zu einem spannenden, ungewöhnlichen Tag. Auch wenn das alles für Ferdi ungewohnt ist, merkt er dabei, wie schön es ist Spaß mit Freunden zu haben.

     

    Die Bilder in diesem Buch sind wunderschön. Auf einigen der bunten Seiten wimmelt es nur so von netten Details, die es zu Entdecken gilt. Auf andere Seiten finden sich viele Einzelbilder, die der Geschichte folgen. Die Tiere sind niedlich, dabei fallen vor allem die ausdrucksstarke Augen auf.

     

    Die Erzählstimme ist sehr angenehm, und die passenden Geräusche, wie Wind und Wasser, Vogelgezwitscher und Marktgeräusche machen Spaß.

     

    Fazit: Ein schönes Bilderbuch für Kinder im Kindergartenalter, das zusammen mit dem Lesebär Sami noch mehr Spaß macht. Sehr empfehlenswert!

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