Bücher mit dem Tag "frida kahlo"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "frida kahlo" gekennzeichnet haben.

48 Bücher

  1. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

     (133)
    Aktuelle Rezension von: 12Samy12

    Mir hat es sehr gefallen Frida Kahlo in diesem Roman-Kontext kennenzulernen. Kein Buch, welches man vor Spannung nicht mehr aus der Hand legen kann, aber es erzählt anschaulich die Geschichte von Frida Kahlo und ihrem Ehemann Diego. Man fühlt mit Frida mit und kriegt Lust nach Mexiko zu fliegen und sich alles vor Ort anzusehen. 

  2. Cover des Buches Good Night Stories for Rebel Girls (ISBN: 9783446256903)
    Elena Favilli

    Good Night Stories for Rebel Girls

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Ein buntes Geschichtenbuch für Kinder, welches die Leben und Errungenschaften von 100 außergewöhnlichen Frauen vorstellt. Mit tollen Illustrationen werden in Kurzgeschichten die Frauen, ihre Lebensgeschichte und ihre Erfolge dargestellt.

    Ein großartiges Projekt steht hinter diesem Buch – Kinder nicht nur die männliche Seite der Geschichte, sondern ein differenziertes Bild zu gewährleisten. Frauen*, die oft vergessen werden, deren Leistungen häufig weniger beachtet, weniger berücksichtigt und weniger wertgeschätzt werden. 

    Mit diesem Buch wird versucht, diese männer*dominierende Welt der Wissenschaft, Gesellschaft und Politik so plural und divers darzustellen, wie sie eigentlich ist!

    Wer von uns kann schon behaupten, in der Schule gelernt zu haben, wer Frida Kahlo, Rosa Parks oder Amelia Earhart ist? Und wenn ja, habt ihr dann auch schon mal von Ada Lovelace, Balkissa Chaibou oder Wang Zhenyi gehört? Sie alle waren bedeutsame Pionierinnen* für unsere Welt!

    Dieses Buch bietet endlich die Würdigung für ihre Errungenschaften, Beiträge und Leistungen! Und darüber hinaus kann man auch wirklich etwas lernen über Technik, Geschichte, Literatur, Sport und zahlreiche andere Bereiche.

    Einen Stern Abzug gab es von meiner Seite, da ich an wenigen Stellen historische Ungenauigkeiten ausmachen konnte und ich mir außerdem einen noch etwas stärker literarischen Tenor und narrative Elemente in den Kurzgeschichten gewünscht hätte. Oft waren sie nur wenig spannend oder motivierend erzählt, sondern eher eine vereinfachte biografische Darstellung, was ich doch schade fand.

    Die Illustrationen sind auf jeden Fall sehenswert, sodass das Buch auch als Mitleser*in oder Vorleser*in Freude macht! Vor allem in ihrer Unterschiedlichkeit machen sie die Diversität der erzählten Lebensgeschichten deutlich. Im Anhang erkennt man, wie viele Künstler*innen an der Entstehung beteiligt waren und auch hier wurde sich bemüht, zahlreiche Nationalitäten abzubilden.

    Über 20 000 Unterstützer*innen hatte das Crowdfunding-Projekt und ich denke, dass es bereits einen zweiten und ähnliche Bände gibt, zeigt, wie sehr wir dieses Buch gebraucht haben!

  3. Cover des Buches Frida Kahlo (ISBN: 9783596180370)
    Hayden Herrera

    Frida Kahlo

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Kopf-Kino

    «Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit.»

    Ein Jahr vor ihrem Tod, im Jahre 1953, rechnete wohl niemand damit, dass die damals schwerkranke Frida bei der Vernissage ihrer ersten großen Ausstellung in der mexikanischen Heimat beiwohnen könne – und doch tat sie es. In einem Himmelsbett liegend empfing sie die Besucher und sang mit ihren Freunden bis tief in die Nacht. Allein schon diese Erzählung lässt erahnen, welch eine ungewöhnliche und faszinierende Frau sie gewesen sein muss.

    Mit der gleichen kraftvollen Szene beginnt die Einleitung von Herreras 'Frida Kahlo'-Biographie und betont sogleich, dass dieses Buch sich an die Fakten und nicht an der Legendenbildungen, die um Kahlo ranken, halte. Im Laufe des Buches erhält der Leser eine überwiegend chronologischen Ablauf von der berühmten mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo (1907 - 1954) präsentiert, das lediglich dann in der Zeit springt, wenn es der Kontext bzw. die Einordnung erfordert.

    Die Biographie war für mich nicht nur eine spannende Lektüre, da sie tiefe Einblicke in das Leben und die Gefühlswelt Kahlos gewährt, sondern auch in Hinsicht auf Kahlos Werken sehr interessant. Dies mag darin begründet sein, dass Herrera Kunsthistorikerin ist und viel über Fridas Werke zu berichten weiß, was die Biographie abwechslungsreich gestaltet.

    Man erfährt zunächst einiges über ihre Herkunft, das Elternhaus und die Umgebung, in der Frida aufwuchs, sowie über ihre Erkrankung an Kinderlähmung. Später begleitet man ihr als eine der wenigen Mädchen, die eine der besten mexikanischen Schulen besuchen durfte. Der schwere Busunfall, den sie mit 18 Jahren nur knapp überlebte und ihr eine Stahlstange durch das Becken bohrte, veränderte ihr Leben maßgeblich.

    Ihr damaliger Jungendfreund Alejandro, der sich an jenem Tag mit Frida in jenem unheilvollen Bus befand, erzählte dazu u.a.:

    „Jemand im Bus, wahrscheinlich ein Anstreicher, hatte ein Paket Goldpuder bei sich gehabt, das aufgegangen war; und nun war das Gold über Fridas blutenden Körper gestäubt. Als die Leute sie sahen, riefen sie: Mit dem Gold auf dem roten Körper hielten sie sie für eine Tänzerin. [...]“

    Diese Schilderung bspw. greift die Autorin später auf, um die Eindrücklichkeit dieser Szene abermals zu verdeutlichen, schließlich bezog sich Frida bis zu ihrem Tod immer wieder indirekt auf dieses Erlebnis, das viele Folgen nach sich trug:

    […] aber abends, wenn Frida allein war, wurde sie von Todesgedanken gequält. Sie stellte sich vor, wie sie bereits hätte tot sein können oder vielleicht doch noch sterben müßte. Der Tod war sie jetzt mit konkreten Erlebnissen verbunden: goldüberpuderte Röte auf nackter Haut, die Rufe, die das Geschrei ringsum übertönte: […]

    «In diesem Hospital tanzte nachts der Tod um mein Bett.», sagte Frida später zu Alejandro.

    Seit diesem Unfall hatte Frida Kahlo dauerhaft mit Schmerzen und Bettlägrigkeit zu kämpfen; ein Umstand, der sie dazu antrieb, intensiv mit dem Malen zu beginnen. Hier (und auch an anderen Stellen) greift die Autorin zeitlich vorweg, vergleicht die Anfänge mit der später ausgeprägten künstlerischen Handschrift Fridas und findet Motive, die sich wie ein roter Faden durch Fridas Werke ziehen: Die Malerin stellt diverses Leid und ihre Lebenserfahrungen in Gestalt dar. Dennoch sprechen Kahlos Werke nicht von Selbstmitleid, sondern von Tapferkeit. Kraft und Schmerz – zwei Pole, die in Kahlos Bildern stets gegenwärtig sind. Frida selbst war wohl eine Frau mit zwei Gesichtern: vom Schicksal gnadenlos in die Knie gezwungen, liebte sie das Leben ebenso intensiv, wie sie später die Einsamkeit und die Melancholie suchte. So äußerte sie bspw. öfters: «Ich neckte den Tod und lache ihn aus, damit er mich nicht so leicht unterkriegt.»

    Herrera betont dennoch, dass Frida rückwirkend die schmerzvollen Ereignisse der Vergangenheit teilweise anders darstelle, indem sie bspw. „später behauptete, sie hätte nicht einen, sondern drei Monate im Rotkreuzkrankenhaus liegen müssen.“ Dies schreibt Herrera der Maske der heroischen Leidenden zu, die Frida ihrem Gesicht in den Portraits verlieh und somit Teil ihrer Persönlichkeit wurde. Dies zeigt, dass Herreras Biographie sich ebenfalls kritisch mit Kahlo auseinandersetzt und den Widersprüchlichkeiten Raum gewährt.


    Gleiches gilt, wenn Herrera die widersprüchlichen Kommentare von Freunden und zeitgenössischen Beobachtern zu Fridas Ehe mit Diego Rivera, einem kommunistischen Künstler, wiedergibt. Das erste Ehejahr, welches von einem schmerzvollen Schwangerschaftsabbruch und Diegos ersten außerehelichen Affären überschattet wurde, ließ Frida sagen: «Ich bin in meinem Leben von zwei großen Unfällen betroffen worden. Der eine geschah, als ich von einer Straßenbahn überfahren wurde, der andere ist Diego.»

    Sie, die Taube, die eine Ehe mit einem Elefanten (so wurde das Paar damals u.a. genannt) eingegangen war, vergab ihm alle Schwächen: «Ich kann ihn nicht als jemanden lieben, der er gar nicht ist.» Herrera geht noch auf weitere Licht- und Schattenseiten dieser für Außenstehende ungewöhnliche Liebe der zwei Künstler ein, indem sie bspw. einen anderen Biographen hinzuzieht, der seinerseits eine Buch über Diego Rivera schrieb. Diego selbst hielt schriftlich fest: «Wenn ich eine Frau liebte, wollte ich sie um so mehr verletzten, je mehr ich sie liebte; Frida war bloß das deutlichste Opfer meines abscheulichen Charakterzuges.» Frida selbst ließ sich irgendwann ebenfalls auf kurze Romanzen ein, wie bspw. mit dem politischen Exilanten Trotzki. Symbol der seltsamen Beziehung, die Frida und Diego führten und die zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit schwankte, stellt in gewissen Maßen ihre benachbarten Häuser dar, in denen jeder für sich lebte und die via einer Brücke miteinander verbunden waren.

    Unter anderem schreibt die Autorin ausführlich über Fridas politische Gesinnung, ihre Verwurzelung mit der mexikanischen Tradition, Fridas künsterischen Werdegang und den Aufenthalt des Ehepaars in Amerika, sowie andere Reiseziele. All diese Stationen kommentiert Herrera mit einer Analyse von Kahlos Werke, da diese symbiotisch mit Fridas Leben verbunden sind. So äußerte Frida bspw. in ihrem letzten Lebensjahr: «Meine Malerei enthält alle meine Schmerzen... Malerei hat bei mir zu Ende geführt, was das Leben unvollendet ließ.»

    Kahlos Todesursache ist nach wie vor umstritten; Herrera beschließt indes, alle Aussagen zu Rate zu ziehen und überlässt dem Leser die Schlussfolgerung. Der Schriftsteller und langwieriger Freund Andrés Henestrosa sagte über Fridas Leben: «Es war wie ein lebenslanges Sterben.»

    Mich berührt das Buch selbst beim zweimaligen Lesen nach wie vor, obgleich Herrera keine Verherrlichung betreibt. Bereits vor der gelesenen Biographie bewunderte ich Kahlos Bildsprache sehr; nach der Lektüre achte ich Frida Kahlo umso mehr für ihre Stärke und den ungebrochenen Lebenswillen. Selbst 60 Jahre nach ihrem Tod weiß Kahlo noch immer durch ihre Kunst und ihr Schicksal zu bewegen und zu inspirieren.

    „Ich muß dankbar sein und kein Wunder vom Leben erwarten oder auch nur etwas, was von ferne wie ein Wunder aussähe.“ Briefauszug, 26. Mai 1932

    Dem Time-Magazin gegenüber äußerte Frida: «Ich bin nicht krank, ich bin bloß zerbrochen. Aber ich bin glücklich über mein Leben, solange ich malen kann.»

    Herreras Biographie berichtet gleichermaßen von Kahlos freudvollen und schmerzvollen Momenten, erzählt von Stärke und Hoffnungslosigkeit, sodass ein sehr lebendiges Bild entsteht. Die vielen emotionalen Auszüge aus Tagebüchern und Briefen skizzieren alle Seiten von Fridas Charakter; ebenso kommen Zeitgenossen zu Worte. Ganz nebenbei lernt der Leser noch andere berühmte Persönlichkeiten, wie bspw. Trotzki oder Neruda, kennen, mit denen Kahlo verkehrte.

    Die Biographie enthält einige Photographien und Abbildungen ihrer Werke, leider jedoch längst nicht alle, auf die Herrera sich bezieht. Hier muss der geneigte Leser manchmal selbst nachgucken. Die Zeittafel im Anhang gibt nochmal die wichtigsten Daten wieder.

    Für mich war diese Biographie ein besonderes Leseerlebnis, und ich kann sie jedem, der sowohl mehr über Kahlos Lebens- und Leidenswerk als auch über ihre Kunst erfahren möchte, lediglich empfehlen.

    „denn ich liebe dich jetzt, wo Du mich verläßt, noch mehr als zuvor.“ Briefauszug, 27. Dezember 1925

  4. Cover des Buches Frida - Ein Leben zwischen Kunst und Liebe (ISBN: 9783791383873)
    Vanna Vinci

    Frida - Ein Leben zwischen Kunst und Liebe

     (5)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Ästhetische Hommage an eine starke Frau
    Dieses Buch ist einfach eine Augenweide: Tolle Zeichnungen, satte, leuchtende Farben und eine kreative Umsetzung, die weitab von jedem „normalen“ Comic liegt. Das passt natürlich wunderbar zu der eigenen und kreativen Künstlerin Frida Kahlo, um die es hier geht. Da sie selbst mit ihrer mexikanischen Tracht, dem schönen markanten Gesicht und den blumengeschmückten Flechtfrisuren schon ein Hingucker ist, hat Vanna Vinci hier auch besonders viele Zeichnungen der Künstlerin selbst untergebracht. Da Frida meist auch Selbstportraits malte, passt das alles perfekt!

    Die wichtigsten Ereignisse aus Fridas Leben werden hier geschildert, wobei sich Vinci auf ihre Männer und auf ihre Leiden in Verbindung mit ihrer Malerei konzentriert. Schmerz und Malerei lassen sich ja hier kaum trennen – das zumindest ist aus der Schule noch hängen geblieben.

    Natürlich finden sich viele Anspielungen auf Bilder die Frida Kahlo malte. Leider ist nicht immer ganz klar, wann auf eines ihrer Werke angespielt wird und wann nicht. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass jedes Bild, das eine Referenz auf eines von Kahlos Werken darstellt, als solches markiert ist – als kleine Fußnote beispielsweise – und zumindest Titel und Erscheinungsjahr irgendwo vermerkt sind. Ja, manchmal sind die Titel der zugehörigen Bilder im Text untergebracht, aber eben nicht immer. Um jede Anspielung zu verstehen, muss man sich ansonsten schon sehr gut mir Frida Kahlos Euvre auskennen.

    Das bringt mich direkt zu einem weiteren Kritikpunkt: Die Geschichte ist aus der „Ich“-Perspektive erzählt. Frida resümiert im Gespräch mit dem Tod ihr Leben. Dabei werden ihr naturgemäß viele Dinge in den Mund gelegt. „Ich war schon immer selbstreflexiv“ beispielsweise. Oder „Ich hatte immer eine weibliche Seite und eine männliche“. Ich habe mich gefragt, woher nun all diese Informationen kommen. Hat sie das tatsächlich so gesagt? Oder entspringt das der Fantasie der Autorin? Es sind aber nirgendwo Quellen angegeben. Das hat mich schon gestört. Einzig eine Anmerkung gibt es, dass die dargestellten Briefe nicht originalgetreu wiedergegeben sind, sondern eine Zusammenfassung darstellen. Interessieren würde mich auch, ob Frida Kahlo ihre Leiden immer mit den Worten „Ich litt wie ein Hund“ beschrieben hat. Anders würde sich mir nämlich nicht erklären, warum diese abgedroschene Phrase ganze sechs oder sieben mal in der relativ kurzen Geschichte vorkam...

    Natürlich kann man in der Kürze einer Graphic Novel nicht alles Aspekte eines bewegten Lebens schildern. Den Fokus auf Fridas Männer zu legen und darauf, wie ihr das Malen durch ein Leben voller Schmerzen halft, fand ich in diesem Falle gut. Es macht auf jeden Fall Lust, sich noch näher mit Frida Kahlo zu beschäftigen. Auch wenn meiner Meinung nach Frida in der Darstellung Vincis nicht immer sehr sympathisch rüberkommt. Hin und wieder wirkt sie zu hart oder sehr selbstbezogen. Aber wahrscheinlich ist das sogar authentisch.

    Auch wenn sich leider ein paar Kritikpunkte gesammelt haben, überzeugt die Graphic Novel mit ihren tollen Zeichnungen, der innovativen Gestaltung und den wunderschönen Farben. Für Frida Kahlo-Fans ist das Buch ein absolutes Muss und ich glaube, es macht sogar noch mehr Spaß, wenn man sich etwas besser mit Kahlos Leben und ihren Werken auskennt. Sprachlich und gerade was die Quellenangabe angeht, hätte man einiges besser machen können. Aber insgesamt ist es eine großartige Hommage an eine sehr besondere und bewundernswerte Frau.

  5. Cover des Buches Frida (ISBN: 9782226392367)
    Benjamin Lacombe

    Frida

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Dir sende ich mein ganzes Herz (ISBN: 9783865550361)
    Frida Kahlo

    Dir sende ich mein ganzes Herz

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Kahlo (ISBN: 9783791386584)
    Eckhard Hollmann

    Kahlo

     (2)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Kahlo" von Eckhard Hollmann ist Band 6 der Paperback-Reihe "Große Meister der Kunst" aus dem Prestel Verlag.

    Frida Kahlo  (1907-1954) war eine exzentrische Persönlichkeit und Künstlerin von circa 143 Gemälden. In diesem Buch erfahren wir mehr über ihr Leben, ihre frühe Krankheit, ihre schwierige Beziehung zu Diego Rivera, aber auch über ihre unterschiedlichen Liebschaften und den Hang zur mexikanischen Folklore, sowie ihr politisches Engagement ihrer kommunistischen Gesinnung. 

    Das Buch gliedert sich nach der Einleitung in zwei Hauptkapitel: Leben und Werke. Beginnend mit ihrer Jugend in Mexiko wird Fridas Leben mit all seinen Schattenseiten dargestellt. Abgebildete Fotos ihrer Familie, Weggefährten und Zeitgenossen zeigen einen bildhaften Eindruck der Menschen aus Fridas Leben, in kurzen Abschnitten gibt es nähere Erläuterungen und daneben wird auch Bezug genommen zu ihrem künstlerischen Werk.   

    Die Werke Frida Kahlos gehören zu den berühmtesten Bildern des 20. Jahrhunderts. Ihre künstlerische Aussage ist mal exotisch und sinnlich, mal explosiv, aber immer Ausdruck ihres Schmerzes.  
    Wenn man sich ihr Leben näher kennt, weiß man waru. Mit 18 erlitt sie einen fast tödlichen Unfall, dazu kamen gesundheitliche Probleme, eine turbulente und abhängige Beziehung und Ehe, Fehlgeburten und Kinderlosigkeit, doch diese Schicksalsschläge verwandelte die Künstlerin in einzigartige Kunst.


    Eckhard Hollman widmet sich einer Auswahl ihres künstlerischen Schaffens, das dem Surrealismus zugeordnet werden kann. Die Bildbeschreibungen und näheren Informationen über die Entstehungshintergründe der Werke lassen die Bilder besser verstehen und die ungewöhnliche Faszination dieser Frau aufleben. Man kann den Schmerz in Kahlos Bildern erkennen, es scheint, als hätte sie all ihr körperliches und seelisches Leiden in Schaffenskraft für ihre Kunst verwandelt. Ihre Bilder bringen zum Ausdruck, wie sie ihre Lebenssituation mit ihrem persönlichen Leiden empfunden hat. 

    Die Druckqualität ist hervorragend und wirkt sehr hochwertig und das alles zu so einem geringen Preis. Für Bildbände muss man sonst auf dem Buchmarkt viel tiefer in die Tasche greifen.

    Dieses umfassende Buch lässt uns einen Blick hinter die Entstehungsgeschichte von Frida Kahlos Werke werfen und mehr über ihr aussergewöhnliches Leben erfahren. In Wort und Bild spürt man die Schaffenskraft der Frida Kahlo, die noch lange nach ihrem Tod als Ikone gilt.


  8. Cover des Buches Frida Kahlo: Ihre Fotografien (ISBN: 9783791386157)
    Hilda Trujillo

    Frida Kahlo: Ihre Fotografien

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Lia48

    Eigentlich bin ich kein Fan von Bildbänden, obwohl ich tolle Fotografien gerne mag. Aber häufig nehmen diese Bücher so viel Platz im Regal ein.
     „Frida Kahlo. Ihre Fotografien“ durfte trotzdem einziehen. Denn als ich kürzlich einen tollen Roman über diese beeindruckende und außergewöhnliche Persönlichkeit gelesen habe, wurde mein Interesse an Frida, ihrem Leben und an ihren Werken, definitiv geweckt.

    Frida Kahlo hat mehr als 6000 Fotografien hinterlassen, die zum Teil erst viele Jahre nach ihrem Tod gesichtet wurden. Es handelt sich dabei weder nur um Fotografien, auf denen sie selbst abgebildet ist, noch wurden die Bilder nur von ihr gemacht. Vielmehr hat Frida die verschiedensten Fotos gesammelt, die einen Einblick in ihre Lebenswelt und in ihre Interessen gewähren. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf ihrem Privat- und Familienleben.

    Dieses Buch ist in verschiedene Kategorien unterteilt: „Herkunft“, „Papa“, „Das Blaue Haus“, „Der geschundene Körper“, „Die Liebe“, „Die Fotografie“ & „Die Politik“.
    Vor den Fotos zum jeweiligen Kapitel, die den Hauptteil des Buches einnehmen, findet man interessante Hintergrundinformationen zu Frida Kahlo, ihrem Leben und den Fotografien, die von verschiedensten Autoren verfasst wurden.
    Dabei erfährt man z. B. einige familiäre Hintergründe. Besonders spannend fand ich beispielsweise, dass manche von Fridas Vorfahren einen sehr traditionellen Kleidungsstil hatten und Trachten trugen, was sicherlich etwas auf Fridas Kleidungsstil abgefärbt hat. Oder dass Frida sehr stolz darauf war, Indio-Vorfahren zu haben.
    Auch wird deutlich, dass der Vater in Fridas Leben eine wichtige Rolle gespielt haben muss. Von ihm gibt es im Buch sehr viele Fotos, meistens Selbstportraits.

    Frida liebte ihre Fotografien und nahm manchmal auch Eingriffe an ihnen vor (bemalte sie, schrieb darauf Gedanken, oder schnitt etwas aus). Man bekommt den Eindruck, dass sie ihr emotional sehr wichtig waren.
    In diesem Buch wird deutlich, dass Frida schon von klein auf mit der Fotografie in Berührung kam. Ihr Vater war Fotograf, sie assistierte ihm immer wieder in der Dunkelkammer, retuschierte, oder begleitete den Vater bei Aufnahmen und lernte etwas über Bildkompositionen. Viele Fotos im Buch wurden von ihrem Vater gemacht.
    Auch Fridas Verbindung zum Fotografen Nickolas Muray, der einige ihrer Aufnahmen gemacht hat, spielte sicherlich eine Rolle.
     Sie selbst experimentierte gerne mit der Fotografie. Sie übernahm Bilder, die sie beeindruckten, auch gerne in ihre Gemälde. Frida sah sich aber nicht als Fotografin, sondern mehr als Künstlerin.

    Erst war ich kurz enttäuscht darüber, dass Frida (bis auf den Anfang) verhältnismäßig selten auf den Fotos abgebildet wird, der Vater dagegen sehr oft und dass zweimal identische Fotos noch einmal zu sehen sind. Aber dann wurde mir klar, dass die Bilder mehr das zeigen, was ihr in ihrer Lebenswelt wichtig war und ihre Gefühle und ihr Leben darin widergespiegelt werden. Und das hat mich neugierig werden lassen und ich mochte es.
    Insgesamt fand ich es sehr spannend, mich anhand der Fotos durch Fridas Lebenswelt zu bewegen.

    Und durch die hochwertige Aufmachung, nimmt man den Bildband gerne in die Hand, auch wenn er recht schwer ist. Doch das glatte Papier ist weder zu dünn, noch zu dick, sodass die Seiten sich gut blättern lassen.

    FAZIT: Wenn man sich für die Person Frida Kahlo wirklich interessiert, dann kann ich das Buch sehr empfehlen. Es ist sicherlich auch eine schöne Geschenk-Idee für Frida-Fans! Von mir gibt es 4,5/5 Sterne!

  9. Cover des Buches Ich werde Dich nie vergessen . . . (ISBN: 9783829602204)
  10. Cover des Buches BilderBuchBande (ISBN: 9783314105821)
    Diverse

    BilderBuchBande

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Unglaublich mit wie viele schönen Geschichten der NordSüd Verlag im Laufe der Jahre herausgebracht hat und wie viele davon aus unserem Leben gar nicht mehr weg zu denken sind.

    Zum 60. Geburtstag macht der Verlag seinen Lesern ein ganz besonderes Geschenk, dass für jeden Bilderbuch-Liebhaber ein echter Bücherschatz ist, über den man ehrfürchtig streicht und bei dem unsere Herzen Purzelbäume schlagen vor Freude. Dieser einmalige Bilderbuchschatz ist wie eine Zeitreise. Eine Zeitreise in die letzten 60 Jahre Bilderbuchgeschichte des Verlags. Geschichten mit denen Generationen groß geworden sind, die in unserem Herzen immer einen Platz haben, mit denen vielleicht wir selbst, unsere Kinder und auch Enkelkinder.... groß geworden sind. Beim blättern durch das Buch, beim studieren des Inhaltsverzeichnis, werden Erinnerungen wach, mit denen sicherlich jeder etwas anders verbindet. Vielleicht wird es euch so gehen wie mir, ich sehe den Titel, sehe ein Bild und plötzlich tauchen vor meinem inneren Auge, all die Bilder auf, die ich mit der Bilderbuchgeschichte verbinde. Wie ich meiner kleinen Tochter, die mittlerweile selbst Mutter ist, ein Regenbogenfisch-Kostüm nähen musste weil sie unbedingt zu Karneval als Regenbogenfisch gehen wollte. Die so geliebten Kuschelvorlesezeiten auf unserer übergroßen Leseeckenmatratze, die es sonst nur in Kindergärten gab, oder im selbst genähtem Lesezelt, in der die Geschichten vom kleinen Dodo oder dem Hasen und Frau Bär, unzählige Male hintereinander gelesen werden mussten und nach jedem Ende der Ruf kam: "Bitte noch einmal!"

    Und jetzt liegt ein Buch vor einem, dass all die Lieblingsgeschichten, die unser aller Leben auch heute noch begleiteten vereint.

    Für alle, die "immer schon" Bilderbücher vorgelesen haben ist dieses Buch ein Schatz, für alle, die, die jetzt erst beginnen ihren Kindern vorzulesen wird dieses Buch ein Schatz werden, da bin ich mir sicher.

    Taucht ein in die wundervolle Bilderbuchwelt, mit Hans de Beers Geschichten "Kleiner Eisbär- Wohin fährst du, Lars?" und  "Kleiner Dodo, was spielst du?",  mit "Herr Hase und Frau Bär" von Christa Kemptner und Frauke Weldin, mit "Gute Besserung, Pauli" von Brigitte Weninger und Eva Tharlet, dem "Osterküken" von Geraldine Elschner und Alexandra Junge oder auch der bekannten und viel geliebten Geschichte "Heule Eule" von Paul Friester und Philippe Goossens, 

    der Geschichte  "Der Dachs hat heute schlechte Laune!" von Moritz Petz und Amélie Jackowski oder "Das wasserscheue Krokodil" von Gemma Merino. Mit dem "Regenbogenfisch" von Marcus Pfister, "Ida und der fliegende Wal" von Rebecca Gugger & Simon Röthlisberger, mit der "Maulwurfstadt" von Torben Kuhlmann oder der Geschichte von Binette Schroeder "Florian und Traktor Max", mit der sehr alten Geschichte  "Der kleine Häwelmann" von Theodor Storm illustriert von Lisbeth Zweger und auch 

    Janosch "Das Apfelmännchen" und Märchen wie "Rotkäpchen" und "Sterntaler" illustriert von Bernadette ....... u.v.m.sind in diesem Buchschatz zu finden.

    Mehr als 30 wundervolle Geschichten warten darauf entdeckt zu werden. Und auch wenn es sich dumm anhört dieses Buch ist wirklich ein Geschenk des Verlages an seine Leser, denn jedes der Bilderbücher könntet ihr auch einzeln kaufen und würdet zwischen 9 und 15€ pro Buch bezahlen. Die "BilderBuchBande" bekommt ihr für 25,-€, was ich schier unglaublich finde. Als ich dieses dicke Buch das erste Mal in den Händen hatte, mit seinem Wahnsinns Gewicht, da dachte ich an einen Preis von mindestens 59,90€.

    Jede Geschichte ist 1:1 die Bilderbuchversion! Im Anschluss an die "Bücher" befindet sich ein kleines Kapitel in dem die Kurzbiografien der Autoren und Illustratoren zu finden sind und es gibt ein überaus interessantes Quellenregister, in dem die Titel nach dem Erscheinungsjahr geordnet sind. Von 1965 beginnend mit dem "Apfelmännchen" von Janosch bis hin zu "Der Sonnenuntergang" von Jon Klassen  (Aus heiterem Himmel", Kapitel 4) das 2021 erstmal erschien.


    Dieser Bilderbuchschatz sollte nicht nur bei Bilderbuch-Fans zu finden sein, denn es spiegelt nicht nur 30 Jahre Bilderbuchgeschichte und Bilderbuchillustration wieder sondern zeigt auch ganz deutlich, dass Bilderbücher/ Bilderbuchgeschichten nie "alt" oder unmodern werden. Sie werden zu jeder Zeit geliebt, egal wann sie auf den Buchmarkt gekommen sind.


  11. Cover des Buches Das Leben ist ein Fest (ISBN: 9783458682011)
    Claire Berest

    Das Leben ist ein Fest

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Zu meinem Geburtstag habe ich endlich „Das Leben ist ein Fest“ von Claire Berest über die Ausnahmekünstlerin Frida Kahlo geschenkt bekommen und jetzt endlich auch gelesen. Nach „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ mein zweiter biografischer Roman zu ihrem Leben.

    Die französische Autorin schreibt über das Leben und die Werke der mexikanischen Künstlerin. Sie steigt in dem Moment ein, als Frida Kahlo den berühmten Maler Diego Rivera kennenlernt und genau um deren Liebe dreht sich das ganze Buch. In kurzen Rückblenden wird von Kahlos Unfall und Kindheit erzählt, in kurzen Abschnitten zum Ende hin geht die Autorin näher auf ihre Kunst ein, aber letztendlich handelt es sich um einen Liebesroman.

    Genau wie Caroline Bernard, reduziert auch Claire Berest die Künstlerin nahezu vollständig auf ihr Dasein an der Seite Riveras und die eher tragische Beziehung der beiden, wenn auch Berest etwas mehr Finesse an den Tag legt. Was mir gut gefällt, sind die Kapitelüberschriften, die Farbbezeichnungen enthalten und sich der Handlung entsprechend ändern. Sprachlich experimentiert die Autorin, was mir an einigen Stellen gut gefällt, manchmal aber zu gewollt erscheint. Lobenswert erwähnen möchte ich die Übersetzung von Christiane Landgrebe, die sehr gut gelungen ist.

    Wer sich für Frida Kahlos Leben interessiert, findet hier die wichtigsten Geschehnisse ihres Lebens dargestellt in schriftstellerischer Freiheit. Wer sich hingegen mehr für die Kunst Kahlos interessiert, sollte wohl eher zu einem Kunstsachbuch greifen.

  12. Cover des Buches Die Farben meiner Seele (ISBN: 9783407810601)
    Maren Gottschalk

    Die Farben meiner Seele

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Die Biographie "Die Farben meiner Seele"  von Maren Gottschalk ist 224 Seiten lang und bei Beltz und Gelberg erschienen. Die Biographie ist in einer Hardcover- und Softcoverausgabe erhältlich.

    Die Hardcoverausgabe hat eine sehr gute Qualität mit separaten Schutzumschlag. Die Leseseiten sind schön dick. Im Buch sind einige wunderschöne schwarz-weiß Fotos von Frida, sowie von ihren Gemälden enthalten. Allerdings stellen die Fotos nur ein Bruchteil ihrer Kunst dar und ich empfehle ein Kunstband mit ihren Werken zuzukaufen, damit man beim Lesen eine Übersicht hat um visuell auch alles zu erfassen.

    Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo (1907 – 1954) ist wohl eine der populärsten Künstlerinnen und ein echter Mythos. Sie erschuf ein umfangreiches Werk von Selbstportraits und darüber hinaus auch andere surealle Werke, die immer mit der Geschichte Mexikos in Verbindung stehen. Sie führte ein leidenschaftliches, schicksalhaftes Leben, in dem Freund und Leid ganz nah beieinander lagen. Nach außen hin in traditionelle, bunte Gewänder gehüllt, verbarg sie unter ihren Kleidern einen zerbrechlichen, schwer verletzten Körper und eine leidende Seele. Maren Gottschalk schreibt nicht nur über die Person Frida Kahlo, sondern schenkt auch einen Überblick über Fridas Werke.

    Selten hab ich eine Biographie in meinen Händen gehalten, welche so voller Leidenschaft geschrieben wurde. Genau wie Fridas Leben scheint die Autorin in Flammen zu stehen bei jeder einzelnen Seite. Es ist schon eine Huldigung entstanden, an eine der außergewöhnlichsten Frauen. Die individuelle Künstlerin, die so voller Elan und Leid steckte, wird in allen Lebensabschnitten sachlich mit allen Informationen über ihr Leben und Werk von der Autorin widergegeben, aber mit solch einer Spannung, dass dieses Werk viel Freude, Wissen, Nähe und Inspiration schenkt. Wer eine großartige Übersicht über Kahlo sucht, dem liege ich dieses Werk ans Herz. Auch der Film Frida von 2002 ist wirklich sehr gelungen, jedoch kann die Schauspielerin den körperlichen und seelischen Schmerz, gerade in den letzten Jahren, der bis dahin drogenabhängigen Künstlerin nicht einfangen. In dieser Biographie können wir uns jedoch über Fridas Schicksal ein Bild machen sowohl von den guten, leidenschaftlichen, freien Zeiten bis hin zu den schlechten Zeiten mit körperlichen, sowie seelischen Schmerzen. Großartig!

    Fazit: Leidenschaftlich geschriebene Biographie, die alle wichtigen Lebensabschnitte Kahlos abhandelt und spannend die Künstlerin und ihr Werk in Worten einfängt. Die Biographie ist mit Herzblut geschrieben und schenkt Wissen, Nähe und Inspiration. Eine geniale Übersicht!  Eine absolute Leseempfehlung!

    Hinweis: Über Frida Kahlos Leben wurde 2002 auch der Film "Frida" veröffentlicht. Zur visuellen Intensivierung empfehle ich zur Biographie ein Bildband hinzuzukaufen.
  13. Cover des Buches Frida Kahlo (ISBN: 9783458363477)
    María Hesse

    Frida Kahlo

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Andrea-Pehle
    Heute habe ich mir Zeit für Frida Kahlo genommen. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr wenig über diese Frau wusste und völlig unvoreingenommen war.
    Und siehe da: Diese Biografie fällt im Vergleich zu den üblichen völlig aus der Rolle. María Hesse liefert ein wunderbares Bilderbuch und erzählt Fridas Geschichte aus der Ich-Perspektive. Sie selbst sagt über das Buch:"Dieses Buch erzählt weder Fridas tatsächliches Leben, noch das von ihr erfundene. Vielmehr mischt es beide, weil ich glaube, dass manchmal das wirkliche Geschehen interessanter ist als die Fiktion; andere Male bleibe ich lieber bei Frida's eigener Wahrheit." Wer Frida Kahlos Werke im Kopf hat, verbindet diese mit munteren Selbstbildnissen, viel Farbe und bunten Blüten. Umso schockierter ist der Leser, über die Tatsache, dass diese Frau in ihrem Leben immer wieder tiefe Tragödien erleiden musste und wie häufig sie sich selbst wie Phönix aus der Asche wieder zurück an die Oberfläche gekämpft hat. Diese ganz besondere Biografie hat mir ausserordentlich gut gefallen; insbesondere weil wenig Text und viel Grafik in mir die jeweiligen Stimmungen perfekt hervorgerufen haben. Wer sich also für diese Ausnahmeperson interessiert, dem sei das Buch herzlich gern empfohlen. Allen anderen eigentlich auch ;-) 
  14. Cover des Buches Jetzt, wo Du mich verläßt, liebe ich Dich mehr denn je (ISBN: 9783865550484)
    Frida Kahlo

    Jetzt, wo Du mich verläßt, liebe ich Dich mehr denn je

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Honigpferd
    Sehr interessant für Kahlo "Fans". Desweiteren auch sehr emotional. Von lustig bis traurig ist alles dabei. Jedoch ist es nur eine Andernanderreihung von Briefen Fridas und ein Teil ihrer Gedichte. Schon allein der Titel hat mich damals sehr bewegt, sodass ich dieses Buch immernoch liebe und jedem empfehlen kann, der sich für FK interessiert es zu lesen.
  15. Cover des Buches Frida (ISBN: 9783552054080)
    Slavenka Drakulic

    Frida

     (3)
    Aktuelle Rezension von: RosaEmma

    Nachdem mich Slavenka Drakulićs Roman Dora und der Minotaurus, der im letzten Jahr erschienen ist, begeistert hat, habe ich mir ihre früheren Werke angeschaut und bin hier auf ein wahres Buchjuwel gestoßen. In Frida erzählt die kroatische Autorin die Lebens- und Leidensgeschichte der mexikanischen Malerin Frida Kahlo de Rivera auf eindrucksvolle und berührende Weise. Es ist ein steiniger, sehr beschwerlicher Weg, geprägt von großem Schmerz, aber auch von großer Liebe, auf dem wir die surrealistische Künstlerin bis zu ihrem viel zu frühen Ende begleiten. Gleich zu Beginn der aus Fridas Perspektive erzählten biografischen Rückblende naht das Ende. Nach einer Beinamputation ans Bett gefesselt und auf der Schwelle des Todes lässt die 47-jährige Protagonistin ihr Leben Revue passieren. Was sie erdulden musste, ist mehr als ein Mensch ertragen kann – und doch entspringt aus dem allgegenwärtigen Schmerz eine Kreativität, die ihresgleichen sucht und ihr Ausnahmetalent in einem von Männern dominierten Metier illuminiert.

    Lieblingskind mit Überlebenswillen

    Mit ihren vier Schwestern wächst Frida als Tochter eines Fotografen recht behütet auf. Sie ist das Lieblingskind ihres Vaters, denn sie hat scheinbar schon im Kindesalter seinen Schöpfergeist geerbt und begleitet ihn gerne auf seinen Fototouren. Doch dann schlägt das Schicksal zum ersten Mal mit aller Härte zu: Mit sechs Jahren erkrankt sie an Kinderlähmung, ein grausames Schicksal für die quirlige Frida, doch sie kämpft und überlebt – nicht zuletzt dank einer imaginären Freundin, die sie in ihren einsamen Stunden ihrer Fantasie entspringen lässt und die sie bis zu ihrer Genesung begleitet. Doch ihr Leben ist danach nicht mehr dasselbe: Ihr Bein wird extrem dünn und bleibt verkürzt, so dass sie ihr Leben lang hinken wird. Tapfer versucht sie, mit dem Spott der Kinder zurechtzukommen, die ihr Hinkebein hinterherrufen und sich bei jeder Gelegenheit über sie lustig machen.

    Ein folgenschwerer Unfall

    Aber Frida beißt sich durch und ihr Leben verläuft wieder in normalen Bahnen. Als einzige ihrer Schwestern besucht sie die weiterführende Schule – eine Tatsache, die ihren Vater sehr stolz macht. Ihre Mutter, eine Analphabetin, kann dies jedoch in keiner Weise nachvollziehen, denn in ihren Augen hat Bildung für Mädchen keinen Wert. Die 18-jährige Frida geht indes unbeirrt ihren Weg und genießt das unbeschwerte Zusammensein mit ihrem ersten Freund Alex, bis das Schicksal ein weiteres Mal zuschlägt: Bei einem tragischen Busunfall bohrt sich eine Metallstange durch ihren Körper und verursacht schwerste Verletzungen, die sie ein Jahr lang in einem Gipskorsett ans Bett fesseln. Frida ist am Boden zerstört, sie kann nicht fassen, dass es sie ein weiteres Mal getroffen hat.

    Ein neuer Lebenssinn

    Während ihr Vater in Depressionen verfällt, weil er sein Lieblingsmädchen nicht leiden sehen kann, versucht ihre Mutter, sie abzulenken. Sie schenkt ihr eine Sitzstaffelei, Pinsel und Farben, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Und es funktioniert: Frida beginnt zu malen und katalysiert ihre ständigen Schmerzen in ihre Schaffenskraft. Aus dem anfänglichen Hobby wird eine Leidenschaft, eine Obsession, die sie am Leben hält. Dass sie als Künstlerin ein einzigartiges Talent besitzt, erkennt auch der berühmte mexikanische Maler Diego de Rivera, den Frida auf einer Veranstaltung kennenlernt. Der 20 Jahre ältere Frauenheld und Bonvivant ist jedoch nicht nur von Fridas Werken begeistert, und so kommt es, wie es kommen muss: Die beiden beginnen eine Affäre, die schließlich in einer Ehe mündet. Frida liebt Diego und vertraut ihm bedingungslos – er ist der einzige, der mit ihren körperlichen Unzulänglichkeiten umgehen kann und vor dem sie sich nicht schämt.

    Liebe und Desillusion

    Doch schon bald nach ihrer Heirat muss sie zu ihrer großen Enttäuschung erkennen, dass er nicht für die Monogamie gemacht ist. Er betrügt sie nach Strich und Faden mit vielen schönen Frauen, die ihm Modell sitzen und prahlt auch noch damit. Frida macht ihm Szenen, doch am Ende verzeiht sie ihm doch immer wieder. Ihr immer geringer werdendes Selbstbewusstsein und ihr wahres gedemütigtes Ich versteckt sie hinter einer extravaganten Fassade aus exotischer Kleidung und auffallender Schminke. Ihre Malerei vernachlässigt sie gänzlich, ihr Talent redet sie sich selbst als unbedeutendes Hobby klein. Als ihr auch noch das Mutterglück versagt bleibt, zerfällt ihr Leben in Scherben. Doch aus Angst vor der Einsamkeit erträgt sie diese Ehe, die schon längst keine mehr ist und verbündet sich sogar mit Diegos Geliebten, um ihn nicht zu verlieren.

    Kapitulation

    Als Frida jedoch herausfindet, dass ihre Lieblingsschwester Cristina sie ebenfalls mit ihrem Mann hintergeht, hat sie endgültig genug – diesen Verrat kann und will sie nicht akzeptieren. Sie verlässt ihn, nimmt sich Liebhaber und beginnt zu trinken. Aber die Malerei rettet sie ein zweites Mal: Sie wagt einen erneuten Karriereanlauf und hat großen Erfolg, der ihr jedoch nicht viel bedeutet. Abermals führt sie ihr Weg zurück zu Diego, der scheinbar ebenso auf sie angewiesen ist wie sie auf ihn. Sie gibt sich mit einem oberflächlichen Traum von Liebe zufrieden, obwohl sie weiß, dass sie mehr verdient. Als ihr durch den Unfall bedingter körperlicher Verfall immer weiter voranschreitet, ist sie verzweifelt, doch aufgeben liegt nicht in ihrer Natur. Erst eine Beinamputation zwingt sie zur Kapitulation und zu dem, was ihr am meisten widerstrebt – loszulassen…

    In Fridas Kopf: Brillanter Roman über das Leben einer Ausnahmekünstlerin

    Mit Frida ist Slavenka Drakulić eine brillant erdachte Introspektion einer singulären Malerin gelungen, die unter die Haut geht. Gekonnt vermittelt uns die Autorin die Illusion, in Fridas Gedankenwelt einzutauchen und gewährt so einen aufschlussreichen Einblick in das Seelenleben der tormentierten Künstlerin, die schon zu Lebzeiten Legendenstatus hatte. In Fridas Lebensgeschichte hat Drakulić immer wieder Kurzbeschreibungen ihrer berühmtesten Bilder mit einfließen lassen, die sie in bestimmten Lebensphasen gemalt hat. Dies hat mir besonders gut gefallen, denn man erhält somit eine entschlüsselte Sichtweise auf ihre Werke, insbesondere auf ihre Selbstporträts.

    Drakulićs exzellent recherchierter Roman, ihre ganz spezielle Mischung aus Facts & Fiction und ihr einzigartiger Schreibstil bringen uns auf sehr einfühlsame, ausdrucksvolle und beseelte Weise eine großartige Malerin näher, die ihrem Schmerz in ihrer Kunst Ausdruck verlieh und ihre Kreativität zum Katalysator stilisierte. Ihr unbändiger Überlebenswille, ihr selbst gewählter (Aus-)Weg, sich in all ihrer Unzulänglichkeit als exotisches Individuum neu zu erfinden, mag man als Flucht vor der Realität betrachten, aber es gehörte zweifellos unendlich viel Mut dazu, sich in ihrer Situation zu exponieren. Und an Courage hat es der bewundernswerten Malerin nie gefehlt – ein Motor, der sie – ebenso wie ihr künstlerischer Ausdruckswille –  antrieb und ihre Werke gleichsam zu Überlebenskunst machen.

  16. Cover des Buches Kultfrauen (ISBN: 9783442443314)
    Stefan Bollmann

    Kultfrauen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: mistellor

    Tolle Menschen schreiben über tolle Frauen.

    So schreibt Alice Schwarzer über Romy Schneider, Hellmuth Karasek über Marilyn Monroe, Hans C. Blumenberg über Mae West, Rosa von Praunheim über Zarah Leander, Marlene Dietrich über Edith Piaf, Ingeborg Bachmann über Maria Callas, Christa Wolf über Frida Kahlo u.s.w.

    Man kann sich gut vorstellen, dass bei diesen "Biographen"  es nicht zu einem reinen Herunterbeten der biographischen Fakten kommt, sondern sie sich mit anderen Aspekten dieser Frauen auseinandergesetzt haben. Und dies zu lesen hat Spaß gemacht. Man erfährt als Leser einen tieferen Einblick über die beschriebene Person, aber oft auch über die Einflüsse und Auswirkungen der damalige Gesellschaft.

    In vielen Beiträgen wird untersucht, warum gerade diese "Kultfrau" zum Mythos wurde. Und es wird oft auch nachgefragt, wie die beschriebenen Frauen mit dem Mythos umgegangen sind, welche Auswirkungen der Mythos auf ihre Persönlichkeit hatte.

    Ein Buch mit oft spannenden Beiträgen, die die beschriebenen Kultfrauen aus einem anderen Blickwinkel zeigt.

    Folgende Kultfrauen werden im Buch vorgestellt:

    Greta Garbo, Evita Peron, Marilyn Monroe, Romy Schneider, Sarah Bernhardt, Mae West, Zarah Leander, Edith Piaf, Maria Callas, Frida Kahlo, Virginia Woolf, Sylvia Plath, Marianne Faithfull, Madonna.

     

  17. Cover des Buches Frida Kahlo (ISBN: 9783442096893)
    Rauda Jamis

    Frida Kahlo

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Das Blaue Haus - Die Welt der Frida Kahlo (ISBN: B00264MQI2)
  19. Cover des Buches Casa Azul (ISBN: 0823004112)
    Laban Carrick Hill

    Casa Azul

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    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Kahlo (ISBN: 9783836512640)
    Andrea Kettenmann

    Kahlo

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Frida Kahlo und ihre Tiere (ISBN: 9783314104114)
    Monica Brown

    Frida Kahlo und ihre Tiere

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Ein Buch, das mir total begeistert. Wunderschöne großformatige Bilder und ein kindgerechter Text.  Am Anfang des Buches ist Frida noch ganz kleine und malt ihre Tiere. Von denen hat sie eine ganze Menagerie. Die Malerin hat sich oft mit ihren Tieren gemalt und auch wenn sie sie wohl als Kind noch nicht hatte, gefällt es mir für das Buch sehr gut, dass die Tiere sie ein Leben lang begleitet haben. Mit sechs Jahren muss Frida lange das Bett hüten, weil sie Kinderlähmung hat. Mit Hilfe ihrer Fantasie erfindet sie eine Freundin, die tanzt und spielt. Sie hat Freunde und Klammeräffchen mit denen sie spielt. Mit 18 Jahren verunglückt Frida im einem Bus. Und wieder hilft ihr ihre Neugierde und ihr Fantasie mit der Situation fertig zu werden. Mit ihrem Adler kann sie schwindelerregende Höhen erreichen und in dieser Zeit fängt Frida an ernsthaft zu malen. Ihr Ehemann Diego Rivera baut eine Kletterpyramide, die heute noch im Casa Azul, dem Haus Fridas zu besichtigen ist.

    Ein Bilderbuch, dass für jedes Alter geeignet ist. Es macht Spaß im Internet nach den Bildern Frida Kahlos zu googlen oder sich den Film über ihr Leben noch einmal anzusehen.

    So ein Buch kann bei den Kindern das Interesse an der Kunst wecken und vielleicht malen die Zuhörenden auch eine Bild von ihrem Tier.

  22. Cover des Buches Meine Nacht möchte Flügel haben (ISBN: 9783466365777)
  23. Cover des Buches Von der Muse geküsst (ISBN: 9783869130965)
    Peter Braun

    Von der Muse geküsst

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Kahlo 1907-1954 (ISBN: 9781844843688)
    Frida Kahlo

    Kahlo 1907-1954

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Für Leute, die sich für Frida Kahlos Kunst interessieren, dabei aber nicht speziell ins Detail gehen wollen, ist dieser kleine Bildband genau das Richtige. Neben hochwertigen Fotografien ihrer Bilder enthält er außerdem noch eine etwas ausführlichere Biografie. So können wir erfahren, wie Frida Kahlo Zeit ihres Lebens durch den Busunfall beeinträchtigt war, der ihr Rückrat brach, oder, wie sehr sie unter den ewigen Seitensprüngen ihres Mannes gelitten hat und wie dies alles ihre Bilder beeinflusste.

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