Bücher mit dem Tag "frida kahlo"
32 Bücher
- Caroline Bernard
Frida Kahlo und die Farben des Lebens
(194)Aktuelle Rezension von: käutzchenDies ist mein zweiter Roman über die Künstlerin Frida Kahlo.. hauptsächlich fing ich mit den ersten Roman weil die Frau meines Vaters sie verehrt , jetzt nach den Buch muss ich sagen das ich sie verstehe , jetzt bin ich auch von Frida Kahlo fasziniert und werde zukünftig noch einiges über die Künstlerin lesen wollen , was der Frau meines Vaters sehr freuen wird weil sie danach die Bücher von mir bekommen wird .
Bei diesen Buch kam mir Frida sehr nah vor , ich habe vor allem ihre leiden , sei es von ihren dramatischen Unfall , das auf und ab ihrer grossen Liebe Diego miterlebt ..was sie doch für eine starke Frau sie wahr und vieles mit ihren Bildern ausgedrückt hatte ..
Ich kann aber nicht nur Frida Kahlo Fans das Buch ans Herz legen , es ist interessant geschrieben und zieht einen im Sog , vorallen da die Autorin des Buches versucht hat den Roman so authentisch wie möglich zu machen von Frida 's leben ..
- Elena Favilli
Good Night Stories for Rebel Girls
(120)Aktuelle Rezension von: AdujaMädchen brauchen Geschichten über starke Frauen, die ihren Weg gehen, denn Träume brauchen Vorbilder. Hierzu liefern die Autorinnen Elena Favilli und Francesca Cavallo mit ihrem tollen Buch einen wichtigen Beitrag. Sie stellen 100 Frauen aus unterschiedlichen Epochen vor, die auf ihre eigene Art besonders waren und sind.
Für alle Frauen gibt es einen Text, der sich auf einer Seite befindet. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich jeweils ein Portrait dieser Person. Natürlich sind die einzelnen Texte kurz gehalten und geben nur die wichtigsten Punkte der Biografien wieder. Aber als Inspirationsquelle eignen sie sich hervorragend. So erhalten schon junge Kinder einen Eindruck davon, was Frauen in ihrem Leben erreichen können. Die Texte sind einfach und ansprechend und damit auch perfekt für Kinder geeignet.
Besonders schön sind auch die Portraits, die alle von Künstlerinnen gestaltet wurden. Auch hier wird der feministische Ansatz also durchgezogen. Jede einzelne Künstlerin hat einen tollen und einzigartigen Stil.
Ich finde das Buch ist eine tolle Ergänzung für das Bücherregal aller Fam
- Caroline Bernard
Ich bin Frida
(104)Aktuelle Rezension von: AriadnaEs gibt viele Bücher über Frida Kahlo, aber dieses Buch von
Carolin Bernard mit dem Titel „Ich bin Frida: Eine große Geschichte von Liebe und Freiheit“ gibt neue Einblicke in das Leben dieser großen Künstlerin.
Die Handlung setzt im Jahr 1938 an. Frida Kahlo hat ihre erste Einzelausstellung in New York. Dort trifft sie auf den Fotografen Nickolas Muray, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt.
Man erfährt bei Lesen viel über Frida Kahlos Gefühle, ihre Gedanken und Wünsche.
Das Buch ist ein weiterer Band aus der Buchreihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe".
Das Buch liest sich leicht und lässt keine Langeweile aufkommen.
Auch das Buchcover ist sehr gut gemacht und hat mich sofort angesprochen.
Wer gerne Biographien liest und Frida Kahlo näher kennenlernen möchte, für den ist dieses Buch das Richtige.
Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.
- Claire Berest
Das Leben ist ein Fest
(60)Aktuelle Rezension von: EmmaWinterDieser Roman über Frida Kahlo hat mir sehr gut gefallen. Er konzentriert sich auf die Jahre mit Diego Rivera, die geprägt sind von extremer Anziehung, körperlichen Schmerzen und seelischen Verletzungen, Affären, Schaffenskraft und Lebensfreude. Mit 18 Jahren wird Frida das Opfer eines schrecklichen Busunglücks und leidet von nun an unter schrecklichen Schmerzen. Aber das Gefesseltsein ans Bett läßt sie zum Pinsel greifen und begründet ihre Karriere als Künstlerin. Wenige Jahre später trifft sie auf den bereits weltbekannten Künstler Rivera, die beiden heiraten. Frida ist 22, ihr Mann über 20 Jahre älter. Ihre turbulente Beziehung ist ein Auf und Ab der Gefühle.
Jedes Kapitel ist mit einer Farbe betitelt, die entweder als solche im Text auftaucht oder eine Stimmung aufgreift. Es geht von blau über rot zu gelb und endet in wenigen Nuancen von schwarz. Ist wirklich schön gemacht. Immer wieder werden auch Bilder von Frida beschrieben, die sie in bestimmten Situationen gemalt hat. Ich habe diese dann auch gleich gegoogelt, das war sehr interessant und aufschlussreich.
Insgesamt erfährt man viel über die zahlreichen Bekanntschaften und Beziehungen der beiden, über die Verstrickung mit Politik und Gesellschaft und die Familie Fridas. Die farbigen Kapitel sind recht kurz, so dass man das Buch sehr rasch gelesen hat. Das Titelbild passt wunderbar zu diesem farbenprächtigen Roman über diese ganz besondere mexikanische Künstlerin. Ich kann es nur empfehlen.
- Hayden Herrera
Frida Kahlo
(50)Aktuelle Rezension von: Kolibri_liestEs gibt viele Biographien oder biographische Romane zum Leben der Künstlerin und ich habe ein paar davon lesen dürfen. Bisher hat mir diese Version am besten gefallen. Hayden Herrera verbindet Leben und Werk der Künstlerin und führt die Lesenden auch an Deutungsansätze einiger ihrer berühmtesten Werke heran, gleich im Kontext ihres Lebens. Dieses wird lebendig geschildert und bietet sowohl für Menschen, die bisher noch nichts über Frida Kahlo gelesen haben, als auch für Menschen, die schon etwas über sie wissen, eine breite und kurzweilige Darstellung ihres Schaffens und Wirkens. Nachdem Lesen wirken ihre Bilder noch eindringlicher und man beginnt selbst ihre Werke zu interpretieren.
- Slavenka Drakulic
Frida
(3)Aktuelle Rezension von: RosaEmmaNachdem mich Slavenka Drakulićs Roman Dora und der Minotaurus, der im letzten Jahr erschienen ist, begeistert hat, habe ich mir ihre früheren Werke angeschaut und bin hier auf ein wahres Buchjuwel gestoßen. In Frida erzählt die kroatische Autorin die Lebens- und Leidensgeschichte der mexikanischen Malerin Frida Kahlo de Rivera auf eindrucksvolle und berührende Weise. Es ist ein steiniger, sehr beschwerlicher Weg, geprägt von großem Schmerz, aber auch von großer Liebe, auf dem wir die surrealistische Künstlerin bis zu ihrem viel zu frühen Ende begleiten. Gleich zu Beginn der aus Fridas Perspektive erzählten biografischen Rückblende naht das Ende. Nach einer Beinamputation ans Bett gefesselt und auf der Schwelle des Todes lässt die 47-jährige Protagonistin ihr Leben Revue passieren. Was sie erdulden musste, ist mehr als ein Mensch ertragen kann – und doch entspringt aus dem allgegenwärtigen Schmerz eine Kreativität, die ihresgleichen sucht und ihr Ausnahmetalent in einem von Männern dominierten Metier illuminiert.
Lieblingskind mit Überlebenswillen
Mit ihren vier Schwestern wächst Frida als Tochter eines Fotografen recht behütet auf. Sie ist das Lieblingskind ihres Vaters, denn sie hat scheinbar schon im Kindesalter seinen Schöpfergeist geerbt und begleitet ihn gerne auf seinen Fototouren. Doch dann schlägt das Schicksal zum ersten Mal mit aller Härte zu: Mit sechs Jahren erkrankt sie an Kinderlähmung, ein grausames Schicksal für die quirlige Frida, doch sie kämpft und überlebt – nicht zuletzt dank einer imaginären Freundin, die sie in ihren einsamen Stunden ihrer Fantasie entspringen lässt und die sie bis zu ihrer Genesung begleitet. Doch ihr Leben ist danach nicht mehr dasselbe: Ihr Bein wird extrem dünn und bleibt verkürzt, so dass sie ihr Leben lang hinken wird. Tapfer versucht sie, mit dem Spott der Kinder zurechtzukommen, die ihr Hinkebein hinterherrufen und sich bei jeder Gelegenheit über sie lustig machen.
Ein folgenschwerer Unfall
Aber Frida beißt sich durch und ihr Leben verläuft wieder in normalen Bahnen. Als einzige ihrer Schwestern besucht sie die weiterführende Schule – eine Tatsache, die ihren Vater sehr stolz macht. Ihre Mutter, eine Analphabetin, kann dies jedoch in keiner Weise nachvollziehen, denn in ihren Augen hat Bildung für Mädchen keinen Wert. Die 18-jährige Frida geht indes unbeirrt ihren Weg und genießt das unbeschwerte Zusammensein mit ihrem ersten Freund Alex, bis das Schicksal ein weiteres Mal zuschlägt: Bei einem tragischen Busunfall bohrt sich eine Metallstange durch ihren Körper und verursacht schwerste Verletzungen, die sie ein Jahr lang in einem Gipskorsett ans Bett fesseln. Frida ist am Boden zerstört, sie kann nicht fassen, dass es sie ein weiteres Mal getroffen hat.
Ein neuer Lebenssinn
Während ihr Vater in Depressionen verfällt, weil er sein Lieblingsmädchen nicht leiden sehen kann, versucht ihre Mutter, sie abzulenken. Sie schenkt ihr eine Sitzstaffelei, Pinsel und Farben, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Und es funktioniert: Frida beginnt zu malen und katalysiert ihre ständigen Schmerzen in ihre Schaffenskraft. Aus dem anfänglichen Hobby wird eine Leidenschaft, eine Obsession, die sie am Leben hält. Dass sie als Künstlerin ein einzigartiges Talent besitzt, erkennt auch der berühmte mexikanische Maler Diego de Rivera, den Frida auf einer Veranstaltung kennenlernt. Der 20 Jahre ältere Frauenheld und Bonvivant ist jedoch nicht nur von Fridas Werken begeistert, und so kommt es, wie es kommen muss: Die beiden beginnen eine Affäre, die schließlich in einer Ehe mündet. Frida liebt Diego und vertraut ihm bedingungslos – er ist der einzige, der mit ihren körperlichen Unzulänglichkeiten umgehen kann und vor dem sie sich nicht schämt.
Liebe und Desillusion
Doch schon bald nach ihrer Heirat muss sie zu ihrer großen Enttäuschung erkennen, dass er nicht für die Monogamie gemacht ist. Er betrügt sie nach Strich und Faden mit vielen schönen Frauen, die ihm Modell sitzen und prahlt auch noch damit. Frida macht ihm Szenen, doch am Ende verzeiht sie ihm doch immer wieder. Ihr immer geringer werdendes Selbstbewusstsein und ihr wahres gedemütigtes Ich versteckt sie hinter einer extravaganten Fassade aus exotischer Kleidung und auffallender Schminke. Ihre Malerei vernachlässigt sie gänzlich, ihr Talent redet sie sich selbst als unbedeutendes Hobby klein. Als ihr auch noch das Mutterglück versagt bleibt, zerfällt ihr Leben in Scherben. Doch aus Angst vor der Einsamkeit erträgt sie diese Ehe, die schon längst keine mehr ist und verbündet sich sogar mit Diegos Geliebten, um ihn nicht zu verlieren.
Kapitulation
Als Frida jedoch herausfindet, dass ihre Lieblingsschwester Cristina sie ebenfalls mit ihrem Mann hintergeht, hat sie endgültig genug – diesen Verrat kann und will sie nicht akzeptieren. Sie verlässt ihn, nimmt sich Liebhaber und beginnt zu trinken. Aber die Malerei rettet sie ein zweites Mal: Sie wagt einen erneuten Karriereanlauf und hat großen Erfolg, der ihr jedoch nicht viel bedeutet. Abermals führt sie ihr Weg zurück zu Diego, der scheinbar ebenso auf sie angewiesen ist wie sie auf ihn. Sie gibt sich mit einem oberflächlichen Traum von Liebe zufrieden, obwohl sie weiß, dass sie mehr verdient. Als ihr durch den Unfall bedingter körperlicher Verfall immer weiter voranschreitet, ist sie verzweifelt, doch aufgeben liegt nicht in ihrer Natur. Erst eine Beinamputation zwingt sie zur Kapitulation und zu dem, was ihr am meisten widerstrebt – loszulassen…
In Fridas Kopf: Brillanter Roman über das Leben einer Ausnahmekünstlerin
Mit Frida ist Slavenka Drakulić eine brillant erdachte Introspektion einer singulären Malerin gelungen, die unter die Haut geht. Gekonnt vermittelt uns die Autorin die Illusion, in Fridas Gedankenwelt einzutauchen und gewährt so einen aufschlussreichen Einblick in das Seelenleben der tormentierten Künstlerin, die schon zu Lebzeiten Legendenstatus hatte. In Fridas Lebensgeschichte hat Drakulić immer wieder Kurzbeschreibungen ihrer berühmtesten Bilder mit einfließen lassen, die sie in bestimmten Lebensphasen gemalt hat. Dies hat mir besonders gut gefallen, denn man erhält somit eine entschlüsselte Sichtweise auf ihre Werke, insbesondere auf ihre Selbstporträts.
Drakulićs exzellent recherchierter Roman, ihre ganz spezielle Mischung aus Facts & Fiction und ihr einzigartiger Schreibstil bringen uns auf sehr einfühlsame, ausdrucksvolle und beseelte Weise eine großartige Malerin näher, die ihrem Schmerz in ihrer Kunst Ausdruck verlieh und ihre Kreativität zum Katalysator stilisierte. Ihr unbändiger Überlebenswille, ihr selbst gewählter (Aus-)Weg, sich in all ihrer Unzulänglichkeit als exotisches Individuum neu zu erfinden, mag man als Flucht vor der Realität betrachten, aber es gehörte zweifellos unendlich viel Mut dazu, sich in ihrer Situation zu exponieren. Und an Courage hat es der bewundernswerten Malerin nie gefehlt – ein Motor, der sie – ebenso wie ihr künstlerischer Ausdruckswille – antrieb und ihre Werke gleichsam zu Überlebenskunst machen.
- María Hesse
Frida Kahlo
(21)Aktuelle Rezension von: Andrea-PehleHeute habe ich mir Zeit für Frida Kahlo genommen. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr wenig über diese Frau wusste und völlig unvoreingenommen war.Und siehe da: Diese Biografie fällt im Vergleich zu den üblichen völlig aus der Rolle. María Hesse liefert ein wunderbares Bilderbuch und erzählt Fridas Geschichte aus der Ich-Perspektive. Sie selbst sagt über das Buch:"Dieses Buch erzählt weder Fridas tatsächliches Leben, noch das von ihr erfundene. Vielmehr mischt es beide, weil ich glaube, dass manchmal das wirkliche Geschehen interessanter ist als die Fiktion; andere Male bleibe ich lieber bei Frida's eigener Wahrheit." Wer Frida Kahlos Werke im Kopf hat, verbindet diese mit munteren Selbstbildnissen, viel Farbe und bunten Blüten. Umso schockierter ist der Leser, über die Tatsache, dass diese Frau in ihrem Leben immer wieder tiefe Tragödien erleiden musste und wie häufig sie sich selbst wie Phönix aus der Asche wieder zurück an die Oberfläche gekämpft hat. Diese ganz besondere Biografie hat mir ausserordentlich gut gefallen; insbesondere weil wenig Text und viel Grafik in mir die jeweiligen Stimmungen perfekt hervorgerufen haben. Wer sich also für diese Ausnahmeperson interessiert, dem sei das Buch herzlich gern empfohlen. Allen anderen eigentlich auch ;-) - Frida Kahlo
Jetzt, wo Du mich verlässt, liebe ich Dich mehr denn je
(14)Aktuelle Rezension von: HonigpferdSehr interessant für Kahlo "Fans". Desweiteren auch sehr emotional. Von lustig bis traurig ist alles dabei. Jedoch ist es nur eine Andernanderreihung von Briefen Fridas und ein Teil ihrer Gedichte. Schon allein der Titel hat mich damals sehr bewegt, sodass ich dieses Buch immernoch liebe und jedem empfehlen kann, der sich für FK interessiert es zu lesen. - Sébastian Perez
Frida
(9)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchHier wieder ein Buch welches mehr als 5 Sterne verdient hätte. Wunderschön illustriert... Seiten mit filigranen Ausstanzungen, Seideneinband. Ich gebe hiermit eine klare Kaufempfehlung.
Ein Buch das die 40 Euro auf alle Fälle wert ist. Ich besitze einige Bücher von Benjamin Lacombe und liebe sie alle.
- Hilda Trujillo
Frida Kahlo: Ihre Fotografien
(2)Aktuelle Rezension von: Lia48Eigentlich bin ich kein Fan von Bildbänden, obwohl ich tolle Fotografien gerne mag. Aber häufig nehmen diese Bücher so viel Platz im Regal ein.
„Frida Kahlo. Ihre Fotografien“ durfte trotzdem einziehen. Denn als ich kürzlich einen tollen Roman über diese beeindruckende und außergewöhnliche Persönlichkeit gelesen habe, wurde mein Interesse an Frida, ihrem Leben und an ihren Werken, definitiv geweckt.Frida Kahlo hat mehr als 6000 Fotografien hinterlassen, die zum Teil erst viele Jahre nach ihrem Tod gesichtet wurden. Es handelt sich dabei weder nur um Fotografien, auf denen sie selbst abgebildet ist, noch wurden die Bilder nur von ihr gemacht. Vielmehr hat Frida die verschiedensten Fotos gesammelt, die einen Einblick in ihre Lebenswelt und in ihre Interessen gewähren. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf ihrem Privat- und Familienleben.
Dieses Buch ist in verschiedene Kategorien unterteilt: „Herkunft“, „Papa“, „Das Blaue Haus“, „Der geschundene Körper“, „Die Liebe“, „Die Fotografie“ & „Die Politik“.
Vor den Fotos zum jeweiligen Kapitel, die den Hauptteil des Buches einnehmen, findet man interessante Hintergrundinformationen zu Frida Kahlo, ihrem Leben und den Fotografien, die von verschiedensten Autoren verfasst wurden.
Dabei erfährt man z. B. einige familiäre Hintergründe. Besonders spannend fand ich beispielsweise, dass manche von Fridas Vorfahren einen sehr traditionellen Kleidungsstil hatten und Trachten trugen, was sicherlich etwas auf Fridas Kleidungsstil abgefärbt hat. Oder dass Frida sehr stolz darauf war, Indio-Vorfahren zu haben.
Auch wird deutlich, dass der Vater in Fridas Leben eine wichtige Rolle gespielt haben muss. Von ihm gibt es im Buch sehr viele Fotos, meistens Selbstportraits.Frida liebte ihre Fotografien und nahm manchmal auch Eingriffe an ihnen vor (bemalte sie, schrieb darauf Gedanken, oder schnitt etwas aus). Man bekommt den Eindruck, dass sie ihr emotional sehr wichtig waren.
In diesem Buch wird deutlich, dass Frida schon von klein auf mit der Fotografie in Berührung kam. Ihr Vater war Fotograf, sie assistierte ihm immer wieder in der Dunkelkammer, retuschierte, oder begleitete den Vater bei Aufnahmen und lernte etwas über Bildkompositionen. Viele Fotos im Buch wurden von ihrem Vater gemacht.
Auch Fridas Verbindung zum Fotografen Nickolas Muray, der einige ihrer Aufnahmen gemacht hat, spielte sicherlich eine Rolle.
Sie selbst experimentierte gerne mit der Fotografie. Sie übernahm Bilder, die sie beeindruckten, auch gerne in ihre Gemälde. Frida sah sich aber nicht als Fotografin, sondern mehr als Künstlerin.Erst war ich kurz enttäuscht darüber, dass Frida (bis auf den Anfang) verhältnismäßig selten auf den Fotos abgebildet wird, der Vater dagegen sehr oft und dass zweimal identische Fotos noch einmal zu sehen sind. Aber dann wurde mir klar, dass die Bilder mehr das zeigen, was ihr in ihrer Lebenswelt wichtig war und ihre Gefühle und ihr Leben darin widergespiegelt werden. Und das hat mich neugierig werden lassen und ich mochte es.
Insgesamt fand ich es sehr spannend, mich anhand der Fotos durch Fridas Lebenswelt zu bewegen.Und durch die hochwertige Aufmachung, nimmt man den Bildband gerne in die Hand, auch wenn er recht schwer ist. Doch das glatte Papier ist weder zu dünn, noch zu dick, sodass die Seiten sich gut blättern lassen.
FAZIT: Wenn man sich für die Person Frida Kahlo wirklich interessiert, dann kann ich das Buch sehr empfehlen. Es ist sicherlich auch eine schöne Geschenk-Idee für Frida-Fans! Von mir gibt es 4,5/5 Sterne!
- Alice Harman
ART POPS: Frida Kahlo
(4)Aktuelle Rezension von: Eva_GFrida Kahlo wurde 1902 geboren und lebte bis zu ihrer Heirat in Mexiko-Stadt. Mit elf Jahren erkrankt sie an Polio und hat infolgedessen ab jetzt eine Beeinträchtigung des rechten Beins. Nach einem Busunfall 1925 muss Frida lange Zeit im Bett liegen und hat von ihrer Mutter eine besondere Staffelei bekommen, mit der sie im Bett liegend malen konnte, denn sie möchte Künstlerin werden und ihr gesamtes Leben der Kunst widmen. So heiratet sie auch den Künstler Diego Rivera und geht mit ihm in die USA. Doch die Ehe scheitert und zieht zurück in ihre Heimat. Auf ihren Kunstwerken sieht man häufig sie selbst inmitten von Figuren, die ihre inneren Stimmungen widerspiegeln. Obwohl Frida Kahlo mit nur 47 Jahren verstirbt, hat sie circa 150 Gemälde für ihre Nachwelt hinterlassen, die nun eine große Fangemeinde haben.
Autorin Alice Harman und Illustratorin Teresa Bellón haben gemeinsam das Leben dieser einzigartigen Künstlerin auf kindgerechte und sehr interessante Weise dargestellt. Denn dank der großen Pop-ups bekommen die Illustrationen einen 3D-Effekt, der wirklich besonders ist. Die Texte sind allesamt eher kurz gehalten, in kindgerechter Sprache formuliert und erzählen Fridas Leben anhand vieler Kunstwerke.
Meine neunjährige Tochter und ich hatten bisher kaum Berührungspunkte mit Frida Kahlo und ihrer Kunst. Einzig einige Bilder waren uns bekannt. Umso interessanter war es nun, so viel über ihr Leben, ihr Wirken und das große Erbe, das sie uns mit ihrer einzigartigen und unverkennbaren Kunst hinterlässt zu erfahren. Dieses Buch hat uns gefesselt, denn die tollen Pop-up-Bilder machen Frida Kahlo nahbarer und ihr Leben somit greifbarer. Da wir keinerlei Kritikpunkte gefunden haben, empfehlen wir das Buch gerne weiter!
- Monica Brown
Frida Kahlo und ihre Tiere
(5)Aktuelle Rezension von: RamgardiaEin Buch, das mir total begeistert. Wunderschöne großformatige Bilder und ein kindgerechter Text. Am Anfang des Buches ist Frida noch ganz kleine und malt ihre Tiere. Von denen hat sie eine ganze Menagerie. Die Malerin hat sich oft mit ihren Tieren gemalt und auch wenn sie sie wohl als Kind noch nicht hatte, gefällt es mir für das Buch sehr gut, dass die Tiere sie ein Leben lang begleitet haben. Mit sechs Jahren muss Frida lange das Bett hüten, weil sie Kinderlähmung hat. Mit Hilfe ihrer Fantasie erfindet sie eine Freundin, die tanzt und spielt. Sie hat Freunde und Klammeräffchen mit denen sie spielt. Mit 18 Jahren verunglückt Frida im einem Bus. Und wieder hilft ihr ihre Neugierde und ihr Fantasie mit der Situation fertig zu werden. Mit ihrem Adler kann sie schwindelerregende Höhen erreichen und in dieser Zeit fängt Frida an ernsthaft zu malen. Ihr Ehemann Diego Rivera baut eine Kletterpyramide, die heute noch im Casa Azul, dem Haus Fridas zu besichtigen ist.
Ein Bilderbuch, dass für jedes Alter geeignet ist. Es macht Spaß im Internet nach den Bildern Frida Kahlos zu googlen oder sich den Film über ihr Leben noch einmal anzusehen.
So ein Buch kann bei den Kindern das Interesse an der Kunst wecken und vielleicht malen die Zuhörenden auch eine Bild von ihrem Tier.
- Gabriela Castellanos
Zu Gast bei Frida Kahlo
(20)Aktuelle Rezension von: LeirayaFrida Kahlo kenne ich schon länger als Künstlerin und finde sie und ihre Werke auch absolut interessant. Dass sie leidenschaftlich gerne gekocht und bewirtet hat, wusste ich jedoch nicht. Umso schöner finde ich dieses Kochbuch, das sie einerseits vorstellt und andererseits authentische Rezepte von ihr präsentiert.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Einleitung zur Künstlerin und der mexikanischen Küche. Für ein Kochbuch finde ich dies in Länge und Tiefe absolut gelungen. Die Rezepte sind schön übersichtlich gestaltet und beinhalten neben der Zutatenliste und der Zubereitung auch Kochzeiten, was für mich immer sehr hilfreich ist. Zudem sind hier durchaus auch Rezepte enthalten, die etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, was ich lieber im Vorhinein wissen möchte. Begleitet werden die Rezepte von sehr ansprechenden Bildern, die wirklich appetitanregend sind. Darüber hinaus gelingt es der in der Schweiz lebenden Köchin Gabriela Castellanos sehr gut, die Rezepte auch für europäische Köch:innen zugänglich zu machen, die nicht ohne weiteres alle speziellen, mexikanischen Zutaten kaufen können. Falls nötig gibt sie Alternativen an, mit denen die Rezepte ebenfalls gut gelingen können.
Überaus positiv überrascht hat mich, wie viele der Gerichte vegetarisch sind. Denn in mexikanischen Restaurants fällt meiner Erfahrung nach die Auswahl an vegetarischen Gerichten meist eher gering aus. Viel wichtiger ist aber natürlich der Geschmack der Gerichte und ob die Rezepte tatsächlich gelingen: beides trifft bei den von uns getesteten Gerichten absolut zu.
Ein Kochbuch, das ich in meinem Kochbuchregal nicht mehr missen möchte. Die mexikanische Küche fand ich schon immer äußerst lecker, hatte aber bisher nie zu einem Kochbuch dieser Richtung gegriffen. Daher freue ich mich sehr, diesen Schatz nun immer wieder zur Hand nehmen zu können - meine Familie freut sich.
- Charlie Collins
Frida: eine Stilikone
(4)Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen»Ich male, weil ich muss. Und ich male alles, was mir durch den Kopf geht, ohne darüber nachzudenken.«
Wenn man an Frida Kahlo denkt, dann sieht man unweigerlich bunte Röcke, farbenfrohe Muster und üppig mit Blumen geschmückte Frisuren vor seinem inneren Auge. Ja, Frida Kahlo war definitiv eine Stilikone und eben dieser widmet sich Stylistin Charlie Collins in ihrem gleichnamigen Buch.
Sie erzählt zunächst kurz vom Leben und den Werken der Ausnahmekünstlerin, kommt dann zu ihren Outfits, ihrem Schmuck, ihrem unverwechselbaren Style, um zum Schluss ihr Nachwirken auf spätere Designer*innen und Künstler*innen wie Alexander McQueen und Jean Paul Gaultier zu zeigen.
Die bunten Illustrationen von Camilla Perkins sind nah am Original und wecken die bekannten, teilweise nur monochromen Fotografien von Frida Kahlo zum Leben. Ich hätte mir aber dennoch das ein oder andere Foto, von dem im Text gesprochen wird, im Original gewünscht, wovon man wohl leider aus Kostengründen abgesehen hat.
- Amy Guglielmo
Große Kunstgeschichten. Frida Kahlo
(5)Aktuelle Rezension von: zauberblumeDiese Buchreihe, in der Kinder (geeignet ab 8 Jahren) große Kunstgeschichte nahe gebracht wird, finde ich super toll. In dieser Buchreihe sind schon zahlreiche Bücher von bekannten Künstler*innen erschienen. In Kooperation mit dem Metropolitan Museum of Art. Nun werden wir von der Autorin Amy Guglielmo in die Welt der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo entführt. Mit ihren altersgerechten Texten bringt sie Kindern die Welt von Frida nahe. Beeindruckt haben mich jedoch auch die traumhaften Illustrationen von Natalie Rojas Castro. Diese lassen die Künstlerin und ihre Werke lebendig werden.
In diesem tollen Kunstbuch wird uns die bewegende, von Leiden geprägte Lebensgeschichte der großartigen Malerin nahe gebracht. Frida malte ihr Leben in starken Bildern. Frida wuchs in einem blauen Haus in der Landres Straße in Coyoacan, einem Stadtteil von Mexiko-Stadt mit ihren fünf Schwestern auf. Wenn ich mir das Bild von blauen Haus „La Casa Azul“ betrachte, komme ich schon richtig ins Schwärmen. Leider erkrankte Frida mit sechs Jahren an Kinderlähmung. Doch mit Hilfe ihres Vaters bekämpfte sie diese schwere Krankheit und konnte mit ihm die Natur erforschen. Fridas größter Wunsch war, Ärztin zu werden. Doch leider schlug das Schicksal wieder grausam zu. Bei einem Busunglück wurde sie so schwer verletzt, dass sie mit dem Tod kämpfte. Sie war lange Zeit ans Bett gefesselt und in dieser Zeit war die Malerei ihr einziger Trost. Fortan war ihr Leben von Schmerzen und zahlreichen Operationen geprägt. Doch Frida war eine Kämpferin, sie entwickelte nicht nur ihren persönlichen Malstil, sondern kleidete sich immer farbenfroh mit besonderem Augenmerk. Sie schmückte sich gern in den Farben des Regenbogens. Fridas Leben war voller Herausforderungen. Sie übertrug ihr leidenschaftliches Leben auf die Leinwand. Frida schuf zahlreiche Porträts und Stillleben.
Besonders gefällt mir auch der Zeitstrahl wichtiger Kunstwerke, der am Ende des Buches zu finden ist. Außerdem gibt es auch hilfreiche Tipps, wie man ein Selbstporträt gestalten kann. Ein Kunstbuch für Kinder und Erwachsene. Ich bin total begeistert und vergebe sehr gerne 5 Sterne für diese interessante Lektüre, bei der mich schon das beeindruckende Cover anzieht.
- Maren Gottschalk
Frida
(16)Aktuelle Rezension von: medsidestoriesIch bin bereits seit meiner Schulzeit aus nicht immer exakt zu definierenden Gründen eine große Bewunderin von Frida Kahlo und lese deshalb unwahrscheinlich gerne über ihr Leben. In Maren Gottschalks „Frida“ geht es um eine ganz bestimmte Episode davon. Nicht primär um ihre Jugend, den Unfall und die Liebe zu Diego, sondern um ihre Zeit in New York und Paris, ab dem Jahr 1938. Bevor Frida aufbricht, ist ihr Leben in Mexiko und ihre Ehe in eine Sackgasse geraten. In der Ferne sucht sie nach beruflichem Erfolg, nach Freiheit, nach Liebe. Frida rückt die Kunst in den Mittelpunkt ihres Daseins.
Und wird fündig!
Der Roman schildert in einer Mischung aus Realität und Fiktion eine bedeutsame Phase aus Fridas Leben. Die Autorin lässt viele berühmte Persönlichkeiten auferstehen. Ich mag den Glanz der Metropolen des frühen 20. Jahrhunderts, der im Buch transportiert wird. Manchmal klingen speziell die Dialoge in meinen Ohren etwas hölzern oder unecht. Dafür gefallen mir die Beschreibungen von Fridas Bildern sehr. Sie wirken im Text so plastisch und lebendig. Gerne hätte ich noch mehr davon gelesen. Schließlich soll ihre Kunst doch gerade in dieser Zeit der zentrale Aspekt ihres Lebens gewesen sein.
Im Buch wird Fridas ganze Ambivalenz, ihre Zerrissenheit gut deutlich, sei es zwischen ihrem Leid und ihrer Lust auf das Leben oder zwischen zwei Männern, von denen sie sich gleichermaßen abgestoßen und angezogen fühlt. Man merkt, dass Maren Gottschalk für ihren Text weitreichend recherchiert hat. Ganz besonders gern gelesen habe ich Fridas Liebesbriefe, die im Buch immer wieder abgedruckt werden. Dank diesem Roman weiß ich jetzt, dass man Fridas Briefe auch als Sammlung kaufen kann.
„Frida“ von Maren Gottschalk ist sicherlich ein Buch für Fridaliebhaber*innen, weil es keinen Überblick gibt, sondern in die Tiefen ihrer Biographie eintaucht und Brücken zwischen ihrem früheren und späteren Leben schlägt, für solche ist es jedoch ein überaus lesenswerter Roman!
- Caitlin Doughty
From Here to Eternity: Travelling the World to Find the Good Death
(4)Aktuelle Rezension von: anothergaydayCaitlin Doughty shows in this book the beauty of death and mourning and how people across the world take care of and remember their deceased. Her humor made it a surprisingly light read and I found the book quite eye-opening, about how estranged from the dead, that we once loved, our western burials are. Her humor ties everything together so well, I can only recommend this book!
- Claudia Lanfranconi
Legendäre Gastgeberinnen und ihre unvergesslichen Feste
(1)Noch keine Rezension vorhanden























