Bücher mit dem Tag "friede"
17 Bücher
- Manu Theobald
Stille ist
(10)Aktuelle Rezension von: lifefullofwordsWas für ein schönes, sanftes und entspannendes, gleichzeitig interessantes Buch. Ich glaube ich habe genau im richtigen Moment danach gegriffen.
Dieses Buch hat mir in den letzten Wochen geholfen, meinen Alltag etwas zu entschleunigen und zwischendurch ein paar Momente zu finden, die Stille und Achtsamkeit zu genießen.
So unterschiedliche Menschen haben hier erklärt, was Stille für sie bedeutet und auf interessanteste Weise mit ihrem Alltag verbunden. Vom Fotografen, über eine Künstlerin, Produzenten Architekt Geschäftsführerin, Geigenbauer Bergsteigern, zu Wissenschaftlern und Umweltaktivisten. Und noch viele Persönlichkeiten mehr. Es war so interessant und ich konnte einiges mitnehmen! An ein paar Stellen wurde es etwas kryptischer und fachlicher, an anderer sehr locker und leicht.
Schon auf der ersten Seite wurde mir die Bedeutung und die allgegenwärtigkeit bewusst. Eine schöne Ergänzung, die ich wärmstens empfehlen kann und, die einem etwas Leichtigkeit und Achtsamkeit verleiht.
- Max Lucado
Keine Sorge!
(9)Aktuelle Rezension von: NelingSorgen zermürben und quälen. Max Lucado zeigt hier ein Gegenmittel auf, mit diesem sehr empfehlenswerten Buch. Sehr wertvoll und ermutigend!
Inhalt:Keiner ist vor Furcht und Sorgen gefeit, sie gehören zu unserem Leben dazu. Aber Gott möchte nicht, dass wir uns sorgen und quälen- er will uns das Sorgen abnehmen.In 11 Kapiteln wird hier aufgezeigt, wie wir befreiter leben können.Dabei geht es um Gottes Gnade und Souveränität und seine liebevolle Sorge für uns. Es geht um Vertrauen , Dankbarkeit und Friede und ums festhalten an Jesus und die Verheißungen der Bibel.
Es gibt viele wertvolle christliche Bücher, die ich schon gelesen habe. Viel von denen die ich besonders hilfreich empfand sind von dem Schriftsteller Max Lucado, der schon lange zu meinen christlichen Lieblingsautoren gehört.
Max Lucado war langjähriger Pastor der Oak Hills Church in San Antonio, Texas. Er ist verheiratet, Vater von 3 Töchtern und Verfasser vieler Bücher. Er zählt zu Amerikas bekanntesten christlichen Autoren, aber auch in Deutschland wird er gern gelesen. Zu meinen Lieblingsbüchern von ihm gehört:- 3:16-Von Gott geformt- Du schaffst es- Das Haus GottesAber er schrieb auch wunderschöne Kinderbücher und den Roman: "Das Cafe am Rande der Stadt"
Das Buch "Keine Sorge!" wird von nun an auch zu meinen Lieblingsbüchern gehören und sicherlich nicht im Regal verstauben, sondern ich werde es noch öfters zur Hand nehmen.
Das Buch "Keine Sorge" ist (wie auch die anderen Lucadobücher) bei GerthMedien erschienen und hochwertig gearbeitet. Der Schutzumschlag zeigt eine Hängebrücke , über die wohl niemand so ganz ohne Zittern gehen würde, die aber am Endpunkt ein Kreuz zeigt. Das finde ich sehr passend zum Titel und Inhalt des Buches. Das Buch ist fest gebunden, weiß mit goldener Schrift und sieht auch ohne Schutzumschlag edel aus.
Max Lucado schreibt sehr anschaulich und praxisbezogen, gut verständlich auch für Christen, die noch am Anfang ihres Glaubens stehen. Aber es ist alles biblisch fundiert und theologisch haltbar. Immer wieder bringt er auch Beispiele und Geschichten, die einem den Bibeltext noch viel deutlicher machen. Im ersten Teil des Buches sind die erwähnten 12 Kapitel, die werden dann ab Seite 171 nochmals vertieft. Das habe ich allerdings erst spät gemerkt, sonst hätte ich die Vertiefung immer gleich hinter dem Kapitel für mich durchgearbeitet. Durch diese vertiefenden Fragen ist das Buch nicht nur für einen persönlich geeignet , sondern auch gut in Bibel-oder Hauskreisen einsetzbar.
Die Hauptgedanken des Textes sind oft noch großformatig wiederholt und stechen dadurch richtig ins Auge und werden einprägsam. So denke ich jetzt beim Autofahren daran:"Es gibt einen Grund, warum die Windschutzscheibe größer ist als der Rückspiegel: Ihre Zukunft zählt mehr als ihre Vergangenheit."
Ich habe aus dem Buch sehr viel für mich mitgenommen und lege es wärmstens allen Lesern ans Herz und gebe ihm 5 wohlverdiente Sterne.
- Karen Armstrong
Die Botschaft
(1)Aktuelle Rezension von: Sookie70Was ist Mitgefühl? Wie unterscheidet es sich vom Mitleid? Wie können wir lernen, die "Goldene Regel" der Nächstenliebe in unseren Alltag zu integrieren?
Mit diesen und vielen daraus resultierenden Fragen beschäftigt sich Karen Armstrong in ihrem Buch "Die Botschaft". Die Nähe zu buddhistischen Lehren ist dabei sehr offensichtlich.
Viele historische Verweise, viel Neurobiologie, viel Religionswissenschaft - ein bisschen zu "wissenschaftlich fundiert" für meinen Geschmack; mehr Fachbuch als Inspiration, da springt der Funke nicht wirklich über. - Meike Haberstock
Ein Anton fürs Leben: Friede, Freunde, Eierkuchen
(23)Aktuelle Rezension von: Juli_MillerMein Sohn ist inzwischen 8 Jahre alt und wir haben mit der Antonreihe vor 3 Jahren gestartet; mittlerweile haben wir ganz viele mit den Büchern infiziert; u.a. haben im ersten Schuljahr zwei Grundschullehrerinnen mit Begeisterung alle 3 AntonBücher in ihren Klassen vorgelesen ! Auch viele Freunde haben bereits auf Empfehlung Anton gekauft und sind sehr angetan! Es wirkt im Alltag vieles nach und gibt einen Einblick in die Kinderseele; als Mutter habe ich mich oft hinterfragt und selber vieles neu gesehen aus Kindersicht! TOP! - Gisbert Haefs
Hamilkars Garten
(5)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Zwischen Rom und Karthargo herrscht Frieden. Hamilkar und sein Sohn Hannibal arbeiten im Untergrund. Doch jemand scheint Lunte gerochen zu haben und passender Weise wird natürlich ein toter römischer Händler auf dem Grundstück von Hamilkar aufgefunden.
Rom schickt einen offiziellen Ermittler und ihm, Titus wird von den Karthargern Bomilkar zugewiesen, der natürlich den Römer kontrollieren soll. Hier traut keiner seinem Nächsten und die Argwohn ist groß. Gisbert Haefs schafft es mal wieder, einem Historik und Antike so nahe zu bringen, das man schneller als gewohnt auf der letzten Seite ankommt. Mit viel historischem Feingefühl und dem gewohnten Witz!
- Charles Dickens
Eine Weihnachtsgeschichte
(92)Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlettDas Original von Charles Dickens ist einzigartig und eine Geschichte der ganz besonderen Art. Wie sehr sie mich begeistert hat und vor allem warum, vertraue ich dir im Text an.
Meine Meinung zur Geschichte:
Wer kennt sie nicht? Die drei Geister, die den Geizhals Scrooge bekehren? Doch wie hat Charles Dickens die ursprüngliche Geschichte geschrieben? Wie stark haben die vielen Verfilmungen die Geschichte verändert? Ich wollte endlich das Original kennenlernen und begab mich mit diesem Hörbuch mitten ins Geschehen.Charles Dickens war ein Schriftsteller der eindeutig mit Wörtern umgehen konnte. Er machte aus dieser Geschichte etwas Großes. Für mich ist sie aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Mit seiner Schilderung um Ebenezer Scrooge traf einen Nerv der Zeit, der noch heute, 179 Jahre nach der Erstveröffentlichung aktuell ist. Die meisten Menschen haben vergessen, um was es eigentlich zu Weihnachten und generell im Leben geht. So ist diese Geschichte eine eindrückliche Erinnerung an uns alle.
Zu Beginn der Geschichte erfuhr ich, dass Scrooge Partner Marley seit Jahren tot ist und ersterer ein geiziger, sowie kaltherziger Mensch ist. Ich traf auf seinen Angestellten Bob Cratchit, seinen Neffen Fred und zwei Männer, die um finanzielle Hilfe für die Armen baten. Scrooge machte natürlich allen klar, was er von ihren Wünschen hielt – Weihnachten kann er nicht ausstehen und die Armen brauchen in seinen Augen keine Hilfe.
Dadurch nahm das Geschehen seinen unvermeidlichen Lauf. Marley erschien und die Heimsuchung durch die Geister wurde angestoßen. Sie erschienen ihm stets um 1 Uhr nachts in jeweils drei Nächten. Im Detail ist das Geschehen mitreißend und bewegend. Einige kurze Stellen zogen sich ein klitze kleines bisschen, dennoch war mein Hörerlebnis einmalig und aufregend. Ich konnte mich gedanklich sehr gut hineinversetzen. Gleichzeitig verglich ist das Original mit den Versionen, die ich kannte. Dabei stellte ich fest, dass diese gar nicht so stark abwichen.
Solltest du die Geschichte nicht kennen, höre sie dir unbedingt an oder lies sie. Auch wenn dir Verfilmungen bekannt sind, solltest du es tun. Für mich selbst hat es sich absolut gelohnt, mich dem Original zu widmen. Sie ist und bleibt eine meiner liebsten Weihnachtsgeschichten, denn sie trägt so viel in sich. Was Charles Dickens damit sagen wollte, kam für mich ebenso heraus, wie die Werte, die vermittelt werden. Auf den Ausgang geheich aus Spoilergründen absichtlich nicht näher ein.
Meine Meinung zum Sprecher:
Helmut Krauss‘ Stimme war mir von irgendwoher bekannt, obwohl ich noch immer nicht weiß woher. Ich mochte sein Vorlesen besonders gerne, weil ich er eine klassische Erzählerstimme hat. Ich hörte ihm mit Genuss zu und begab mich in die Zeit des 19. Jahrhunderts. Mit ihm wurde mein Hörerlebnis zu unvergesslichen Stunden.Mein Fazit:
Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist berührend, aufregend und voller wichtiger Werte. Die spannungsvoll geschriebenen Kapitel nahmen mich mit in das 19. Jahrhundert. Die Erzählung traf damals wie heute den Nerv der Zeit und wird immer aktuell bleiben. Ich hoffe, dass Menschen daraus lernen und sich daran erinnern, was im Leben wirklich zählt. Die Geschehnisse mit den drei Geistern haben mich gerührt und nachdenken lassen, obwohl ich die durch die zahlreichen Verfilmungen bereits kannte. Man sollte sich unbedingt das Original anhören oder lesen. Die Geschichte hat sich unvergesslich in mein Gedächtnis eingebrannt.Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde von mir über Audible gehört und anschließend freiwillig rezensiert.
- Benedikt XVI.
Letzte Gespräche
(2)Aktuelle Rezension von: KateDakota
Dieses Buch war nicht das erste Ratzinger-Buch von Peter Seewald, das ich gelesen habe. Ich erinnere mich an das Interview-Buch "Salz der Erde", das ich seinerzeit verschlungen habe.
Mit diesem nun, habe ich mich schwer getan. Es war mir, wie der Norddeutsche zu pflegen sagt, zu dröge, konnte mich einfach nicht mitreißen.
So viel ist über Papst Benedikt geschrieben worden. Seine Einschätzungen und Ansichten, den Glauben und die katholische Kirche betreffend, sind hinreichend bekannt. Er selbst hat unzählige Bücher zum Thema verfasst. Darum schien mir vieles, was man hier lesen konnte, aufgewärmt.
Papst Benedikt ist ein Intellektueller, ein versierter Theologe und Wissenschaftler, um das zu wissen, hätte es kein weiteres Buch gebraucht.
Mir kam im Buch das Persönliche zu kurz. Interessant das Kapitel, in dem er seine Gedanken und Beweggründe zu seinem Rücktritt schildert. Oder, wie nah ihm der (vorläufige) Abschied aus dem Vatikan gegangen ist. HIer zeigt er ganz deutlich eine menschliche Seite, die ihn sehr sympathisch macht. So etwas in der Art hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht. Gespräche, die den Menschen Josef Ratzinger betreffen und den Papst Benedikt vielleicht mal in die zweite Reihe stellen.
Insofern hat das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
- Astrid Lindgren
Niemals Gewalt!
(24)Aktuelle Rezension von: Leseratte_091978 wurde Astrid Lindgren der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Wie Silke Weitendorf in ihrem Nachwort schreibt, hätten wohl die wenigsten damit gerechnet, dass die Rede von Astrid Lindgren eine solche kraftvolle Demonstration gegen die Gewalt werden würde. Gewalt im Allgemeinen, aber vor allem auch die Gewalt gegen Kinder. Gleich zu Beginn sagt Lindgren „Über den Frieden sprechen heißt ja über etwas zu sprechen, was es nicht gibt (….) Solange es der Mensch auf dieser Erde lebt, hat er sich der Gewalt und dem Krieg verschrieben, und der uns vergönnte zerbrechliche Friede ist ständig bedroht“. Es ist erschreckend, wie aktuell diese Sätze sind, an Tagen, in der russische Truppen die Ukraine bombardieren, Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen oder ihr Land mutig verteidigen oder für den Frieden und gegen den Krieg auf die Straße gehen – selbst wenn den Demonstranten Verhaftungen drohen.
Die Rede ist absolut lesenswert, ein Plädoyer für den Frieden, auch wenn es diesen wohl nie uneingeschränkt geben wird und eine Aufforderung an jeden von uns, sich der eigenen Verantwortung bewusst zu sein, denn „Es sind immer auch einzelne Menschen, die die Geschichte der Welt bestimmen“.
Für mich war und ist Astrid Lindgren eine beeindruckende Person, deren Lebensleistung weit über inspirierende, mutmachende und wunderschöne Kindergeschichten hinausgeht. Die Rede, inclusive des Vorwortes von Dunja Hayali und dem Nachwort von Silke Weitendorf ist absolut lesenswert.
- Ulla Fölsing
Frauen und ihre Hunde
(11)Aktuelle Rezension von: BuechergartenINHALT:
„Besonders die Maler verstehen sich seit langem auf die anmutige Verbindung von Dame und Hund. Ihre Vorliebe für Vierbeiner kommt nicht von ungefähr: Hunde als Blickfang und Akzent haben mehr als nur ästhetische und dekorative Wirkung. Sie bringen Leben und Dialog in eine Szenerie, die ohne sie leicht zur puren Staffage gerät.“ Ulla Fölsing
Nicht nur in unserem Alltag, auch auf zahllosen Gemälden dienen Hunde als Spiegel weiblicher Neigungen, Vorlieben und der Suche nach Identität. Für viele Porträtmaler der letzten Jahrhunderte war die anmutige Verbindung von Dame und Hund ein beliebtes Mittel, die Darstellung von Frauen auf der Leinwand aufzulockern und lebendig zu machen. Ulla Fölsing lädt uns zu einem Spaziergang durch die Welt der Kunst, welche in diesem Buch nur ein Thema kennt: Göttinnen, Adelsdamen, Kurtisanen, Bürgerinnen, Mütter, Töchter, die alle eines gemeinsam haben: Nicht ohne meinen Hund! Nicht ohne ihren besten Freund, Partner, treuen Begleiter, nicht ohne den vierbeinigen Gefährten, der die glücklichen Stunden seines »Frauchens« ebenso teilt wie die melancholischen. Und stets an ihrer Seite ist. Mit zahlreichen Bildern von François Boucher, Jean-Honoré Fragonard, Paul Gauguin, Peder Severin Krøyer, Edouard Manet, Franz Marc, Pablo Picasso, Pierre-Auguste Renoir, Henri Rousseau, Peter Paul Rubens und vielen anderen Künstlern.
EIGENE MEINUNG:
Dieses wunderschöne Buch hat über eine Leserunde seinen Weg zu mir gefunden und mein Bücherregal (und natürlich auch mich) bereichert! Da es bei mir unter „Sachbuch“ läuft habe ich den Inhalt nicht in eigenen Worten wieder gegeben, sondern den offiziellen Klappentext übernommen.
Ich bin mit Sicherheit keine Kunstexpertin, allerdings durchaus an Kunst interessiert. Hunde haben – sowohl durch Haus- als auch Jagdhunde – schon immer zu unserer Familie gehört. Eine Frau bin ich auch, aber auf die Verbindung die die Autorin hier „entdeckt“ hat wäre ich so nie gekommen! Noch nicht mal um Informationen über diese Kombination einzuholen! Darum war ich sehr erstaunt und erfreut, als ich das Buchcover von „Frauen und ihre Hunde“ entdeckt habe! Dieses ziert das Gemälde von Peder Severin Kroyer (1851 – 1909) „Die Frau des Künstlers“ von 1892 und ist für mich eines der schönsten im ganzen Buch! Besonders ihn als Künstler habe ich hier kennen und lieben gelernt! Auch der Teil seiner Lebensgeschichte der hier angesprochen wurde hat mich berührt. So ist es mir auch mit vielen anderen Bildern im Buch ergangen: Ich habe neue Künstler kennen gelernt, Bilder entdeckt die mir – auf ganz unterschiedliche Arten –gefallen haben und kleine Anekdoten zu beidem entdeckt!
Schon im Internet ist mir also dieses tolle Coverbild aufgefallen und es wurde noch übertroffen, als ich das Buch in Händen hielt! Es ist vom Format her gerade passend um die Bilder schön wiederzugeben (21,5 x 28,4 cm) und wirklich wertig! Mehrmals habe ich mich schon ertappt wie ich über den Einband streiche, weil er sich so schön anfühlt! :) Auch die 160 Seiten des Buches sind angenehm dick, nicht reinweiß und geben die Bilder in tollen, glänzenden Farben wider! Es gibt keine Seite im Buch die nicht auch bebildert ist und die Gemälde sind jeweils mit Name und Lebensdauer des Künstlers, Name des Bildes, sowie Entstehungsjahr bezeichnet. Sie stammen aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen (Codex Manesse um 1300 bis Cornelius Völker 1995).
Erst dachte ich das Buch wäre sicher zeitlich gegliedert, musste dann aber feststellen, dass es 12 Kapitel gibt, die die Verbindung „Frauen und Hunde“ von verschiedenen Blickwinkeln betrachten, z. B. „Mehr als nur Dekor – Hunde neben Göttinnen, auf Marienbildern und in der Kirche“, „Aristokratisches Gepränge – Minihunde von Adelsdamen und Kurtisanen“ oder „Stimmungsbarometer – Boten von Glück und Melancholie, manchmal Katastrophenkünder“. So trifft man in jedem Kapitel auf Bilder versch. Kunstrichtungen und -epochen, allerdings immer unter einem Überthema. Der Text dazu ist in Blocksatz, mit angenehmer Schriftart und -größe gehalten und erklärt wie es zu dieser tollen Kombination auf Gemälden kam, welche versteckten Andeutungen sich teils dahinter verbergen, was der Künstler damit aussagen wollte und wie sich das Abbilden von Hunden über die Jahrhunderte verändert hat. Der Text ist weiter mit Unterüberschriften gegliedert, die für mich leider etwas untergegangen sind (sowohl von Schriftgröße als auch -farbe).
Ein besonderes Highlight des Buches war für mich das Vorwort von Elke Heidenreich! Mit einem Schmunzeln habe ich ihre, teils selbstkritischen, Worte über das Team Mensch und Hund gelesen, mich teilweise darin wieder gefunden und so auf das Buch herrlich einstimmen lassen!
Obwohl ich kein Kunstkenner bin konnte ich die Texte und Informationen im Buch gut nachvollziehen und einiges dazu lernen! Mehr als einmal habe ich das Handy zur Hand genommen um noch mehr über ein erwähntes Bild oder einen Künstler zu erfahren!
FAZIT:
Ein hochwertiger und sehr stimmungsvoller Bildband mit interessanten und informativen Texten zum Thema „Frauen und ihre Hunde“ auf Gemälden über die Jahrhunderte! Für Kunst- und Hundeliebhaber sicher auch ein tolles Geschenk und wirklich origenell!
- Herma C. Goeppert-Frank
Das Antlitz des Friedens. Le Visage de la Paix
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Sylvia Bäßler
Im Schatten der Eichen
(8)Aktuelle Rezension von: Booky-72Ein sehr schönes Cover und ein gut gewählter Titel verführen den Leser zu diesem Buch und auch mich hat es zur Leserunde gelockt.
Doch das schöne Thema, das Zusammenleben der Selva, die von den Menschen auch „Erdluitle“ genannt werden, ist bald erschöpft. Die Handlung löst sich leider nach der Hälfte es Buches etwas auf und immer wieder Belehrungen zum gesunden Leben und einer guten Lebenseinstellung.
Die schönen Zeichnungen werten das Buch auf.
Allerdings werde ich gern an der Autorin dran bleiben, um mir bald ein besseres Bild ihres schönes Schreibstils machen zu können.
Trotz meiner 3 vergebenen Sterne möchte ich dieses Buch sehr gern allen Fantasy-Geschichten-Lesern weiterempfehlen.
- Julie Garwood
Wie ein Feuer in dunkler Nacht
(9)Aktuelle Rezension von: MimabanoNa ja...Was soll ich sagen.Das Buch habe ich schon vor langer Zeit gelesen und leider gehört es nicht zu meinen Favoriten.Die Protagonisten sind farblos und bleiben einem nicht besonders lang in Erinnerung.Es wurde viel geredet und zwischendurch gekämpft und gestritten.Es kam mir auch so vor als hätte die Geschichte Ähnlichkeit mit einem anderen Buch der Autorin,dessen Titel ich leider nicht mehr weiss.Ich habe schon sehr sehr viele Bücher aus diesem Genre gelesen und weiss daher das es auch besser geht.Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen.Bei Interesse in diesem Genre würde ich dieses Buch nicht unbedingt empfehlen.Klappentext : 📖 Nur knapp einem Massaker entkommen, in dem ihre Familie getötet wurde,muss die schöne Elizabeth Montwright aus der Burg ihrer Vorfahren fliehen.Sie schwört blutige Rache.Dabei wendet sie sich an den mutigen Ritter Geoffrey ,der die Mörder vertrieben hat.Er soll sie bei der Einforderung ihrer Güter unterstützen,doch er plant eine weitaus reizvollere Eroberung... - Harald Welzer
Wir sind die Mehrheit
(8)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerHarald Welzer steigt in seinem kurzen Essay „Wir sind die Mehrheit“ gleich voll ein, damit die Verhältnisse geklärt sind: „Menschen wie Pretzell und Seehofer, so lässt sich unschwer erkennen, fehlt jeder Anstand, ja sogar das ganz normale moralische Grundgerüst, das wir voneinander in modernen Gesellschaften erwarten.“ Unklare Verhältnisse benötigen klare Worte. Und so wird der CSU Generalsekretär Scheuer, als das bezeichnet, als was er sich gebiert: als Rassist.
Der Sozialpsychologe Harald Welzer, der sich lange Zeit mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust beschäftigt hat, sieht die Demokratie den schwersten Angriffen der Nachkriegszeit ausgesetzt. Die Angriffe kommen von den Menschen- und Demokratiefeinden, den Feinden der Freiheit, namentlich den Islamisten und den Neurechten.
„Beide Gruppen sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich: Beide verachten sie Demokratie und Pluralismus, beide trennen sie die Menschen in gut und böse sowie in zugehörig und nicht-zugehörig, beide sehen sich im Krieg und beide lieben sie Hass, Angst, Manipulation, Ausgrenzung, Wut und Gewalt.“
Kurz und präzise. Das ist der Stil des Essays. Das Zielpublikum sind schlichtweg alle Demokraten, gleich welchen Alters und Bildungshintergrunds. Welzers Ton ist meist analytisch, zwischendurch aber auch, ganz dem Plädoyer verhaftet, schnoddrig, direkt, ohne Umschweife auf den Punkt.
Schließlich geht es hier auch um etwas. Es ist kein wissenschaftlicher Essay, der im Elfenbeinturm diskutiert werden soll. Vielmehr könnte und sollte das Buch eine Postwurfsendung in jeden Haushalt sein. Es geht um nicht weniger als die Verteidigung der offenen Gesellschaft. Dazu bedarf es klarer Analysen, deutlicher Worte aber auch Handlungsoptionen, Hilfestellungen. Was kann getan werden? Was kann jeder einzelne tun? Als erste Anregung formuliert Welzer am Ende jedes Kapitels Regeln.
„Regel 1: Es ist einfacher, für die Demokratie zu kämpfen, solange es sie noch gibt. Danach wird es erheblich schwieriger.“
Harald Welzer ist kein Alarmist. Ganz im Gegenteil. Zumal er als Soziologe und Sozialpsychologe die Langfristperspektive des Soziologen Norbert Elias übernommen hat. Wenn also jemand, der in Mehrgenerationen-Zeiträumen denkt, beginnt vor den Neurechten zu warnen, sollten wir (spätestens jetzt) diese Warnung sehr ernst nehmen. Natürlich gibt es weitaus profundere und umfangreichere Analysen von AfD, Pegida und Co. Aber es gibt kein dermaßen niedrigschwelliges Angebot, wie diese Flugschrift von Welzer. Das Buch kann und sollte jeder lesen. Was ist die offene Gesellschaft und warum sollten wir sie verteidigen? Wer sind die Menschenfeinde, die das Grundgesetz missachten und die Demokratie gefährden?
Die Neurechten arbeiten an der Abschaffung der Demokratie
Welzer zeigt auf, warum wir uns nicht in der trügerischen Sicherheit der institutionellen Demokratie ausruhen dürfen. Die Weimarer Republik ging demnach nicht unter, weil sie zu viele Feinde hatte, sondern weil sie zu wenig Freunde hatte. Wehrhafte Demokratie muss gelebt werden und zwar von den Freunden der Demokratie, den guten Menschen. Wird die offene Gesellschaft nicht verteidigt, dann hilft ein Blick in die Geschichte was passieren kann. Und Welzer destilliert seine Forschungsergebnisse aus Jahrzehnten, wenn er vor der langsamen Veränderung der Gesellschaft warnt, die viele Menschen nicht einmal wahrnehmen und man sich plötzlich in einer Diktatur wiederfindet. Ich bringe das immer gerne auf die Hyperbel: Wer AfD wählt, wählt Auschwitz. Ist das überspitzt? Populistisch? Vielleicht. Aber es ist nicht an den Haaren herbeigezogen. Welzer zeigt dies ebenso, ohne freilich so zu dramatisieren.
Was das Buch neben der Deutlichkeit so besonders macht, ist das Neun-Punkte-Programm das Welzer am Ende aufführt. Neun Punkte, die die offene Gesellschaft anzugehen hätte, um die wirklichen Probleme zu bekämpfen. Als ich vor 20 Jahren bei Harald Welzer studiert habe, war er noch weitaus distanzierter, über die Jahre ist er immer engagierter geworden, was in dem vorliegenden Büchlein kulminiert. Es würde mich nicht wundern, wenn er in Kürze einer Partei beitritt oder gleich eine eigene gründet. Allein das Neun-Punkte-Programm wäre es wert. Meine Stimme für die offene Gesellschaft und gegen die Menschenfeinde hätte er.
- Martin Baltscheit
Krähe und Bär oder Die Sonne scheint für uns alle
(44)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Der Bär im Zoo hat es gut: immer genug zu Fressen, ein Leben wie im Schlaraffenland! Das zumindest denkt die kleine Krähe.
Hingegen der Bär sehnt sich nach einem Leben ohne Gitter und Grenzen. Frei sein ... so frei wie die Krähe! Das ist sein Traum.
Ein magischer Trank bietet den beiden die Gelegenheit für einen Körpertausch.
Die Krähe in Gestalt des Bären ist rundum zufrieden: Nie wieder hungern. Nie wieder betteln. Was für ein süßes Leben!
Der Bär dagegen freut sich über die neugewonnene Freiheit und die Fähigkeit zu fliegen.
Doch sein Glück währt nur kurz, denn ein Leben auf der Straße ist kein Zuckerschlecken. Und auch die Krähe erkennt bald die Schattenseiten des Schlaraffenlands ...
Altersempfehlung:
etwa ab 9 Jahre
(große Schrift, kurze Kapitel, verschiedenfarbige Textpassagen je nach Charakter, hoher Bildanteil)
Illustrationen:
Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine kleine Zeichnung und einige der farbenfrohen und detaillierten Illustrationen sind sogar ganzseitig.
Beide Hauptfiguren sind sympathisch gestaltet.
Sie spiegeln durch einen Wechsel von hellen leuchtenden Farben zu tristem Grau und bedrückendem Schwarz sowohl die fröhliche Stimmung wie die traurigen Momente hervorragend wieder.
Mein Eindruck:
Mit herrlich lustigen und schrägen Dialogen besticht diese Geschichte neben ihrer lehrreichen Botschaft ganz besonders durch ihre charmant-skurillen Hauptfiguren.
Hier hat Martin Baltscheit zwei außergewöhnliche Tiere zusammengebracht: die rotzfreche Krähe und den gemütlich-freundlichen Bären
Doch so unterschiedlich die beiden auf den ersten Blick scheinen, ähneln sie sich in gewisser Weise doch sehr bzw. werden sich ähnlicher.
Die Krähe schimpft wie ein Kesselflicker. Sarkasmus und Ironie sind ihre zweiten Vornamen. Denn auf der Straße ist kein Platz für Höflichkeit. Wohingegen der Bär - zunächst - sehr freundlich auf den Mangel an Etikette und Anstand hinweist.
Die Ausgangssituation und Hoffnungen der beiden Träumer werden kindgerecht und anschaulich vermittelt.
"In einem Zoo sind alle Tage gleich. Aufstehen, fressen, schlafen gehen. [...] Er (der Bär, Anm.) träumt von einem Leben hinter dem Zaun, von weiten grünen Wiesen und einer Freifahrkarte für alle Busse und Bahnen der Welt. Auch von Flugzeugen, in denen man fliegen kann, hat er gehört. Fliegen wie ein Vogel." (vgl. S. 65)
Zwischen den beiden entwickelt sich im Laufe der Geschichte - trotz aller Streitereien und Beschimpfungen - eine enge Freundschaft. Zudem erkennen sie, dass das Leben des anderen - so verlockend es zunächst erscheint - ebenfalls seine Schattenseiten hat. Das Gras auf der anderen Seite ist eben doch nicht immer grüner.
Eine außergewöhnliche Erzählung mit pointiertem Wortwitz und sympathischen Charakteren, deren Erkenntnisse auch Erwachsene zum Nachdenken anregen.
Dies ist nicht unser erstes Buch von Martin Baltscheit und daher überrascht es auch dieses Mal wenig, dass man sich beim (Vor-)Lesen der Geschichte immer wieder fragt, ob man tatsächlich ein Kinderbuch in Händen hält.
Seine Erzählungen sind vielschichtig und tiefgründig. Sie sind lehrreicher und gleichzeitig unterhaltsamer Lesespaß zum Schmunzeln, Nachdenken und Philosophieren.
Eine zeitlose Geschichte für Jung und Alt.
Fazit:
Philosophie im Kinderbuch!
Ein lehrreiche und zugleich lustige Geschichte, die die Unterschiede im Leben zweier Tiere aufzeigt und zugleich deutlich macht, dass in jeder Lebensweise gute wie weniger gute Dinge stecken. Eine Erzählung voller Wortwitz, Ironie und vielen kleinen Botschaften zwischen den Zeilen.
Wunderschöne und farbenfrohe Illustrationen ergänzen die berührende Geschichte und hauchen den Charakteren Leben ein.
...
Rezensiertes Buch: "Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle" aus dem Jahr 2017
- XIV. Dalai Lama
Das Herz der Religionen. Gemeinsamkeiten entdecken und verstehen
(2)Aktuelle Rezension von: WedmaDas Buch habe ich gerne gehört. Ich mag Dalai Lamas Bücher und fand es toll, dass ich auch dieses Buch als Hörbuch kennenlernen konnte.
Klappentext fasst das Buch prima zusammen: „Krieg der Kulturen oder Bündnis der Religionen? Auf diese wohl wichtigste Frage unserer Zeit gibt der Dalai Lama eine überzeugende und sehr persönliche Antwort. So verschiedenartig die Religionen der Welt auch sind, so liegen ihnen doch die gleichen Kerngedanken zu Grunde. Nur wer die Gemeinsamkeiten kennt, kann den Unterschieden mit dem Respekt begegnen, der für eine harmonische Koexistenz und einen dauerhaften Weltfrieden unabdingbar ist. Dieses Hörbuch des Friedensnobelpreisträgers dringt über die Grenzen der einzelnen Glaubensrichtungen hinweg in das Herz der Religionen vor.“
Dala Lama fasst die Kernpunkte der größten Religionen zusammen, zieht Parallele, erzählt auch Fälle aus seinem Leben über Begegnungen mit anderen aktiv Praktizierenden, die ihm die eine oder andere Gemeinsamkeit oder auch den Unterschied zwischen Buddhismus und anderen Glaubensrichtungen deutlich gemacht hatten, und betont, dass man im Endeffekt gerade die Unterschiede kennen und berücksichtigen sollte. Dalai Lama warnt, alle Religionen als Einheitsbrei anzusehen, da man kurzerhand erklärt, dass alles im Grunde auf das Selbe hinausliefe, wäre kaum das Richtige und keine Lösung der heutigen Probleme in diesem Bereich. Nur wenn man Unterschiede kennt und respektvoll damit umgeht, kann man das harmonische Miteinander aufbauen und aufrechterhalten. Er erzählt auch über sein Leben in Indien, wo viele Religionen ihr Zuhause haben und von vielen Menschen praktiziert werden, und dass es grundsätzlich möglich ist, mit Vertretern anderen Religionen dauerhaft friedlich auszukommen. Vom Tao (Dao) und seinen drei Merkmalen ist auch die Rede uvm.
Das Buch wurde wunderbar gelesen von Bernt Hahn. Seine Stimme und seine Art, das Ganze vorzutragen, passen sehr gut zum Inhalt.
Fazit: Ein schönes, ruhiges, weises, optimistisch stimmendes Buch, das das Gute in den Menschen hervorhebt und immer wieder drauf zurückkommt. Man braucht einfach solche (Hör-)Bücher.
Hörbuch, Spieldauer: 3 Stunden und 41 Minuten, gekürzte Version. Gelesen von Bernt Hahn.
- Teresa George
Die wunderbare Reise nach Farbula
(11)Aktuelle Rezension von: Nicoles-LeseeckeDas Buch erzählt von "Farbula", das Land der Farben, die Illustrationen zeigen Bilder wie trist und grau die Welt ohne Farben wäre bzw. wie sie aussähe wenn nur eine Farbe existieren würde. Ein tolles Buch das die Farblehre bei Kindern unterstützt und ihnen zeigt wie wichtig Farben für unser Wohlbefinden und unser Leben sind. Wir fragen uns nun: "Was passiert eigentlich, wenn der Regenbogen eine Farbe verliert?" Altersempfehlung: 3 - 6 Jahre
Fazit
Ein tolles Kinderbuch das ich mir gut als Lehrbuch für den Kindergarten vorstellen kann - uns hat es sehr gut gefallen. - 8
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