Bücher mit dem Tag "frodo"

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27 Bücher

  1. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Gefährten (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

     (1.210)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich war ganz kurz davor, dieses Buch abzubrechen. Diese Überlegung bahnte sich schon nach den ersten 50 Seiten an. Ich hab lange an diesem Buch geknabbert und immer gehofft "Vielleicht wirds ja doch noch besser, das Ding ist nicht ohne Grund so beliebt."

    Und ich muss auch sagen, dass ich die Filme immer mal wieder gerne anschaue. Ich bin zwar kein Riesenfan des Franchises, aber manche Bilder der Herr der Ringe Filme haben sich schon in mein Gedächtnis gebrannt. Deshalb wollte ich auch mal die Bücher lesen. Als Fantasy-Fan muss man das ja sogar fast schon tun. Jetzt, da ich Teil 1 hinter mir habe (ja, ich gebe mir auch Teil 2 und 3 noch, trotz der folgenden negativen Assoziationen), bin ich umso verwirrter, was alle an diesen Büchern finden.

    Das fängt schon an mit der Einleitung. Viele viele Seiten lang wird auf die langweiligste Art und Weise berichtet, wie Bilbo den Ring gefunden hat und wer diese Hobbits eigentlich sind. Zwar irgendwo wichtig, aber direkt zu Anfang so mit Infodump vollgeschissen zu werden, nimmt einem echt die Lust. Leider passiert das immer wieder. Die Geschichte kommt zu einem Halt, weil irgendjemand oder gar der Erzähler selbst darstellen muss, was in diesem Land alles schon passiert ist. Auch das ist wichtig, aber es wird so extrem einschläfernd gemacht, dass ich häufig ganze Absätze übersprungen habe.

    Dazu kommt, dass wirklich jede Figur extrem geschwollen redet. Man merkt diesen Romanen wirklich an, dass sie in den 50ern geschrieben wurden, da hilft auch eine deutsche Übersetzung 50 Jahre später nichts. Das führt dazu, dass man sich zu keiner Zeit auch nur in einen Charakter hineinversetzen kann. Keine Emotionen zeigen sich, keine Gefühlsregung. Selbst als Gandalf stirbt, sagt einer "Ach, welch ein Verlust" und damit hat sich das auch. Und dieses geschwollene Geschwafel wird nicht zwingend besser, wenn wir bei den Elben sind. Das einzige was bei allen, und bei den Elben eben besonders, herüberkommt ist eine Arroganz, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Zwischendrin will man uns durch einen Nebensatz verkaufen, dass Gimli und Legolas jetzt gute Freunde geworden sind, obwohl sie kaum 10 Seiten zuvor noch heftigst gestritten haben. Eine Entwicklung suche ich hier vergebens.

    Während des Buches will uns Tolkien einerseits von der Dringlichkeit des ganzen Unternehmens überzeugen, indem er Charaktere immer wieder sagen lässt, wie stark Saurons Macht doch geworden ist und welche Schrecken im Land herumlaufen. Andererseits scheinen es unsere Helden gar nicht eilig zu haben, obwohl ihr Weg lächerlich lange ist (eine Fahrt auf einem Fluss gegen Ende des Buches weitet sich fast auf zwei Wochen aus). Gerade dann sollte man doch hinne machen. Aber nein, die machen es sich alle gemütlich. Das läuft dann ungefähr so ab:

    "Hey Frodo, ich bin's Gandalf. Erinnerst du dich noch an den Ring, der Bilbo gehört hat, den er dir vor mehreren Jahrzehnten gegeben hat und ich schon damals ein schlechtes Gefühl hatte? Stellt sich raus, ist der Ring der Macht. Geh mal aus dem Auenland fort, der Ring ist hier nicht sicher. Warum? Weil halt. Wann du gehen sollst? Keine Ahnung, verbring ruhig noch ein paar Monate, wenn nicht Jahre mit der Planung deines Abschieds. Dann reist du gemütlich die nächsten Wochen und Monate durch das Land und in Bruchtal chillen wir dann auch mindestens noch eine Woche, obwohl Elrond die ganze Zeit sagt, wie wichtig es doch ist, sofort aufzubrechen. Wenn ich dann tot bin, stellt ja sicher, dass ihr auch in Lothlorien nochmal mindestens drölf Nächte verbringt. Und weil die Zeit da offensichtlich anders vergeht, werden daraus locker anderthalb Monate. Ach und ganz vergessen: Während der Reise lasst euch auf keinen Fall von Gollum ablenken, der uns die ganze Zeit folgt und uns extrem gefährlich werden könnte - was wir natürlich alle wissen aber ignorieren. Sehr gut, bis zum nächsten Mal. Gandalf der Graue/Weiße."

    Dann steht noch im Raum, dass scheinbar jeder jeden kennt und sich instant vertraut wird (oder wie eben bei Legolas und Gimli in einem Nebensatz eine Freundschaft etabliert wird). Wenn wir dann mal endlich auf die Gefahren treffen, sind die meistens so sterbenslangweilig beschrieben, dass da auch stehen könnte: "Unserer Helden besiegen die Bösen." Spannung, richtig?

    Und das absolut Schlimmste, das was ich immer wieder wirklich übersprungen habe, sind die unendlich nervigen Lieder. Alle 10 Seiten kommt irgendein Charakter auf die Idee, ein Liedchen zu schmettern. Und manchmal geht das Lied auch über 5 Seiten lang. Ist das für die Story wichtig? Nein. Charakterisiert es jemanden? Nein, denn alle singen ständig. Bilbo geht mit seiner Fixierung auf Geschichten und Lieder sogar so weit, dass er Frodo vor seiner Abreise aus Bruchtal mehrmals sagt, dass er sich auch ja alles merken soll, sonst kann man da ja keine Geschichten draus machen. What? Dein Neffe geht auf eine Reise, von der er vielleicht niemals wiederkehrt, weil er deinen blöden Ring bekommen hat und du sagst sowas? 

    Ich kann wirklich nicht verstehen, warum diese Geschichte so gehyped wird. Die Filme haben das alles wenigstens in ansprechende Bilder verpackt und unnötige Szenen herausgeschnitten. Aber das Buch ist wirklich eine Bruchlandung vom Feinsten. Mal schauen ob Teil 2 genauso schlimm wird.

  2. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (ISBN: 9783608939828)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

     (1.023)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Es geht weiter beim Herrn der Ringe und ich bin weiterhin maßlos enttäuscht und gelangweilt.

    Nachdem sich Frodo und Sam von der Gruppe getrennt haben, wird im ersten Kapitel direkt so emotionslos wie es nur geht, der Tod Boromirs abgehandelt. Eine Szene, die mich im Film stark bewegt hat, umfasst hier gerade so eine Dreiviertelseite und endet mit den tiefgründigen Worten Aragorns: "Oh weh."

    Ja, oh weh, was für eine Grütze. Nachdem ich jetzt zwei Drittel dieses angeblich so tollen Epos gelesen habe, frage ich mich wirklich, wie die Filme es geschafft haben, doch so gut zu werden. Ich war nie ein Riesenfan dieser meist ja sehr langen Blockbuster, aber je mehr ich vom Buch lese, desto besser finde ich die Filme, weil sie alles so viel besser machen. Denn die eben beschriebene Emotionslosigkeit findet man ständig im Buch. Keine Freude wird beschrieben, keine Furcht, keine Traurigkeit. Das höchste der Gefühle ist, wenn statt "sagte er" mal "brummte er" oder "wimmerte er" nach einem gesprochenen Satz steht.

    Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Während im ersten Teil der Kampf gegen Isengart abgearbeitet wird, folgt man in Teil zwei Frodo und Sam, die sich nach Mordor durchschlagen wollen. Im zweiten Teil wird es mit der Beschreibung der Gefühle etwas besser, aber auch nicht wirklich zufriedenstellend. Meistens bleibt es hier auch bei Sorgen, Angst und Misstrauen, die mal am Rande erwähnt werden.

    Zugegeben: Der zweite Teil dieses Buches hat mich etwas besser unterhalten, was ich erstaunlich fand, da ich die Szenen mit Frodo und Sam in den Filmen meistens als die schwächeren empfand. Das Positive liegt vor allem an Gollum, der durch seine geteilte Persönlichkeit durchaus einen interessanten Charakter darstellt. Allerdings nervt seine Art zu reden auf Dauer etwas und außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht durch die Filme etwas zu positiv voreingenommen bezüglich Gollum bin.

    Ohnehin habe ich das Gefühl, dass ich viele Szenerien und Abläufe bestimmter Szenen nur so bildlich im Kopf habe, weil ich die Filme gesehen habe. Vor allem bei Helms Klamm und dem Weiher, in dem Gollum planscht, ist mir das aufgefallen. Tolkien beschreibt zwar viel und ausführlich, aber allein dadurch schaffe ich es nicht, mir die Szenerie bildhaft vorzustellen. Helms Klamm war ohnehin eine herbe Enttäuschung. Die epischste Schlacht der Trilogie ist in nur 10 Seiten abgehandelt. Der zweite Film hat sich fast 40 Minuten für diese Schlacht Zeit gelassen. Im Buch steht das dann ungefähr so da:

    Aragorn und Eomer kämpfen, bis sie müde sind und auch dann kämpfen sie noch weiter. Legolas und Gimli tauschen emotionslose und erstaunlich unlustige Deathcounts aus. Die Orks sind zahlreich. Aragorn und Eomer sind müde ... ah ne, hab ich ja schon gesagt. Legolas und Gimli tauschen ... shit ... ähm ... Die Orks werden nicht weniger und ... ach fuck it! Gandalf kommt und abakadabra, ich bin ein Zauberer und mache zauberhafte Dinge. Schlacht vorbei, wir haben gewonnen, Auf Eorlingas oder so.

    Ich war maßlos enttäuscht. Ich hatte richtig auf dieses Kapitel hingefiebert und dann war es so ein Reinfall. Fast noch besser ist da die "Schlacht" der Ents gegen Isengard. Die bekommen wir nämlich nur etwas lapidar erzählt von Pippin und Merry, beim drölften Frühstück versteht sich, denn die Hobbits können offensichtlich nur ans Essen denken.

    Was mich zu den Charakteren bringt, die allesamt einfach nur flach bleiben - zugegebenermaßen habe ich da keine großen Offenbarungen erwartet. Zu keiner Zeit scheint sich ein Charakter von einem anderen abzuheben (erneut mit der Ausnahme von Gollum). Und die Hobbits regen mich mit jedem Teil mehr auf. Dummheit und Naivität scheinen nicht auszureichen, diese Rasse zu beschreiben. Eine gefährlich aussehende Glaskugel? Muss berühren! Gollum endgültig aus der Welt schaffen, damit man seine Ruhe hat? Quatsch, lass ihm mal komplett vertrauen. Ein Geheimnis bewahren? Den Begriff kenne ich nicht. Alles, wirklich alles Schlimme dieser Trilogie ist auf die Unfähigkeit dieser Hobbits zurückzuführen.

    Ich musste mich teilweise zwingen dieses Buch weiterzulesen. Und natürlich hilft es nicht, wenn man am Ende der Seite den Anfang schon wieder vergessen hat. Denn das Wort "Spannungsaufbau" hat Tolkien vermutlich niemals gehört. Das gesamte Buch wird damit zäh, eintönig und (wie in Teil 1) mehr ein Bericht als irgendetwas anderes. Ich wollte eine Geschichte, eine Erzählung lesen - nicht die eintönigen Texte aus dem Schulgeschichtsbuch.

  3. Cover des Buches Das Silmarillion (ISBN: 9783608938296)
    J. R. R. Tolkien

    Das Silmarillion

     (770)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Beginn von Arda, Mittelerde und die Vorgeschichte zu "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe".
    Wer ein Fan von Tolkiens Elben ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn es erzählt einige ihrer größten Geschichten. Von Feanor und den Silmarils, über Beren und Luthien bis hin zu Earendil, dem Fall von Gondolin und Saurons erstem Aufstieg in Mittelerde.

    Die vielen Orte und Namen der Charaktere können am Anfang ein wenig viel sein. Vor allem weil einige Charaktere im Laufe des Buches verschiedene Namen tragen. Gleichzeitig ist die Sprache Tolkiens ein wenig gewöhnungsbedürftig. Außerdem sollte man nicht eine fortlaufende Handlung erwarten. Das Silmarillion ist eher eine Sammlung vieler Geschichten, die miteinander verbunden sind. Beim ersten Lesen bekam ich ein wenig das Gefühl in einer Bibel zu lesen.

    Trotzdem ist es ein wunderschönes Buch und für jeden Tolkien-Fan ein absoluter Muss!!! In der Ausgabe, die ich besitze sind außerdem tolle Illustrationen von Ted Nasmith enthalten, die einen Arda direkt vor Augen führen.

  4. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (ISBN: 9783608939835)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

     (1.012)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Ich denke die Handlung können wir uns auch bei diesem Band sparen. 

    Das Finale ist toll man erfährt so einiges was aus den einzelnen Charakteren geworden ist, die man in Herz geschlossen hat. Auch was in der Zwischenzeit so im Auenland passiert ist und ob sich Sams Visionen bewahrheitet haben. 

    Das einzige was mich an diesem Band gestört hat war die Einstellung von Éovyn, dass war auf dauer doch etwas nervig. 

    Dennoch absolute Leseempfehlung. 

  5. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    J. R. R. Tolkien

    Der Hobbit

     (4.263)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Vergleicht man einige Dinge aus dem Buch mit dem Film, würde man behaupten, im Buch fehlt etwas. Doch eigentlich hat PJ nur etwas hinzugefügt.

    Nun aber zum Buch. Ich finde es klasse geschrieben und die Geschichte um Bilbo Beutlin fasziniert mich nach wie vor! Man kann richtig mitfühlen und die Mittelerde förmlich spüren!

  6. Cover des Buches The Fellowship of the Ring (ISBN: 9780007488308)
    J. R. R. Tolkien

    The Fellowship of the Ring

     (117)
    Aktuelle Rezension von: booksaremyescape

    Ich denke jeder kennt die Geschichte, wenn nicht von den Büchern, dann von den Filmen, aber hier nochmal kurz runtergebrochen: Im ersten Teil wird die Geschichte erzählt, wie der Ring an Frodo weitergeht und er zu seiner Reise aufbricht, da sich das Böse in Mordor sammelt. Erst sammelt sich schön langsam die Gruppe, mit der Frodo einen Teil der Strecke zurücklegt und am Schluss zieht Frodo nur mit Sam weiter.

    Also erstmal muss ich sagen, dass ich (für mich untypisch) relativ lange für das Buch gebraucht habe, weil es ja doch etwas älter ist und der Stil dementsprechend sehr anders ist. Das ganze Buch ist nicht auf Spannung pur ausgelegt sondern zeichnet sich eher durch das ehrliche Abbild wie verschiedene Leute mit schlechten Situationen und verschiedenen Möglichkeiten umgehen. Einerseits hat mich das gestört, weshalb auch der eine Stern fehlt, aber andererseits war es auch schön, das der Fokus auf der Menschlichkeit liegt, wo ich dann eindeutig sagen würde, dass ich daraus gelernt habe. Es ist erschreckend zu sehen, wie schnell Macht blind macht, aber es ist auch wunderschön wie ein gemeinsames Ziel bei so vielen unterschiedlichen Charakteren verbrüdern kann.

    Die Charaktere sind jetzt nicht so tief, wie man es von zeitgenössischen Büchern kennt, weil einfach nicht so viel Hintergrundgeschichte erzählt wird. Man lernt die Charaktere also nur durch ihr Verhalten und durch das was sie sagen kennen, was natürlich dementsprechend dauert. Trotzdem konnte ich jeder ihrer Taten mit dem Bild, was in meinem Kopf entstanden ist, vereinbaren.

    Es ist ein Klassiker und ich tue mir schwer darüber zu schreiben, weil es so anders ist, als was ich sonst lese, aber ich bin unglaublich froh, dass ich mit dieser Reihe angefangen habe und freue mich schon auf die nächsten zwei Teile. Empfehlen würde ich dieses Buch daher allen, die auch ohne Spannung Bücher lesen können und Lust darauf haben, etwas Menschlichkeit zu entdecken.

  7. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783844524765)
    J. R. R.Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (121)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Als großer Herr der Ringe Fan habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass ich das Hörspiel rezensieren darf. 

    Am Anfang musste ich erst einmal schlucken, als ich gelesen habe, dass es 11 Stunden geht. Aber im Endeffekt ist es garnicht so viel. Denn das Hörspiel beinhaltet die gesamte Herr der Ringe Trilogie, weshalb man sich diese sehr gut einteilen kann. Jedoch sollte einem bewusst sein, dass dieses Hörspiel von 1991 ist und keine neu Lesung. Es wurde einfach nur neu aufgelegt.

    Die Aufmachung der CD ist wunderschön, hochwertig und edel. Es gibt viele Zeichnungen wobei auch ein paar von den Filmen dabei sind. Die CD´s sind in einer Papphülle, die mehrfach gefaltet ist, aufbewahrt. Zudem gehört noch ein Pappschuber und ein kleines Heft, welches alle Sprecher beinhaltet, dazu.

    Somit bin ich auch schon beim nächsten Punkt angeleangt. Denn das Hörbuch ist nicht nur irgendeine Lesung der Bücher. Nein. Es ist so viel mehr. Es gibt einen Erzähler und jede Figur, die auch im Buch vorkommt, hat einen eigenen Sprecher. Dabei sind sehr viele bekannte, wie Rufus Beck und Matthias Haase dabei. Aber nicht nur das. Denn zusätzlich wird das gesamte Hörspiel mit Musik und Geräuschen begleitet und untermalt. Somit ist der Spannungsaufbau richtig spürbar und es kommt einen so vor, als würde man die Filme sehen oder in einem Theaterstück von Herr der Ringe sitzen. Denn ich bin kein Freund davon mir stundenlang die selbe Stimme an zuhören. Daher war ich so erstaunt, dass das Hörspiel so lebhaft ist. Es macht dadurch richtig Spaß und es ist definitv eine tolle Ersetzung zu den Büchern. 

    Eigentlich wollte ich erst die Bücher von Herr der Ringe lesen, da ich dies noch nie getan habe. Aber da ich alte Exemplare habe, welches kleine Schrift und dünne Seiten hat, komme ich nicht wirklich voran. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, zusätzlich das Hörspiel zu hören. Und es war die beste Entscheidung. 

    Ich kann das Hörspiel sehr empfehlen und ist ein Muss für jeden Herr der Ringe Fan.

  8. Cover des Buches Reise durch Mittelerde (ISBN: 9783608985641)
    John Howe

    Reise durch Mittelerde

     (20)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    Bereits 2018 veröffentlichte der gebürtige Kanadier John Howe sein erstes Mittelerde Artbook, nun hat es der Klett-Cotta Verlag (HobbitPresse) auch in deutscher Sprache herausgebracht. Gemeinsam mit Howe bereisen wir Mittelerde, sehen Tolkiens Welt mit den Augen des Künstlers und erleben sie so auf einzigartige Weise neu. Neben den wunderschönen Skizzen, Zeichnungen und farbigen Illustrationen gibt es auch begleitenden Text, der zusätzliche Informationen oder aber auch Zitate und Textpassagen aus Tolkiens Werken bietet – allerdings in reduzierter, kompakter Form. Es ist ein Skizzenbuch, kein Roman.

    Howe beschränkt sich aber nicht nur auf Orte wie zum Beispiel das Auenland, vielmehr besuchen wir auch Drachenhorte, Wälder und Minen, lernen die Werkzeuge der Zwerge und die Waffen der Elben näher kennen oder statten Radagasts Haus einen Besuch ab. Wir erhaschen einen detaillierten Blick auf die Bauweise der Hobbithöhlen, schauen bei Tom Bombadil vorbei und steigen mit den Adlern auf in luftige Höhen.

    Das alles lässt das Herz jedes Tolkien-Fans höher schlagen, vor allem wenn man wie ich selbst das Zeichnen liebt. Als ich das erste Mal »Der Herr der Ringe« las, war ich so begeistert von den Beschreibungen der Welt und der Figuren, dass ich zum Bleistift griff und die Figuren gezeichnet habe. Zu dem Zeitpunkt gab es die Verfilmungen noch nicht, ich war also auf meine eigene Fantasie und Tolkiens unfassbar detaillierte Umschreibungen angewiesen. Als sich später dann Peter Jackson seinen Traum einer Verfilmung erfüllen konnte, holte er auch Alan Lee und John Howe mit ins Boot. Sie sind in meinen Augen maßgeblich für die grandios gelungene filmische Umsetzung der Bücher mitverantwortlich. Auf sein Wirken geht Howe im Postscriptum (In Guter Gesellschaft) hier auch kurz ein – ein interessanter Einblick, den er dem Leser/Betrachter damit gewährt.

    Auch die Gestaltung und Aufmachung des Buches lassen keinerlei Wünsche offen: Ein fadengebundenes, bedrucktes Hardcover mit zusätzlichem Schutzumschlag, auf dem die Schrift geprägt ist. Zudem ein Format, das sich wunderbar handeln lässt. »Reise durch Mittelerde: Illustrationen von Beutelsend bis Mordor« ist definitiv ein Hingucker im Buchregal.

    Fazit

    Ein Bildband, ein Skizzenbuch und eine wunderbare Reise, die ich ganz sicher nicht zum letzten Mal angetreten habe – inspirierend und gleichermaßen faszinierend.

  9. Cover des Buches Die Gefährten (ISBN: 9783899408867)
    J. R. R. Tolkien

    Die Gefährten

     (40)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Modor zu tragen und ihn zu vernichten. Doch die dunklen Mächte wollen die Herrschaft über Mittelerde erlangen, und ein erbitterter Kampf beginnt.


    Cover: Die blaue Farbe harmoniert gut mit dem Auge und dem Ring. Die wichtigsten Elemente der Geschichte sind abgebildet.


    Sprecher: Achim Höppner hat mit seiner tiefen, ruhigen Stimme als Erzähler perfekt gepasst. Ich konnte seiner Stimme stundenlang ohne Probleme lauschen. Jedoch fand ich seine Darstellung der verschiedenen Charaktere nicht besonders gelungen. Manche konnte ich gar nicht unterscheiden und war dann beim Hören der Gespräche manchmal etwas verwirrt.


    Sichtweise/Story: Die Geschichte wird von Außen erzählt. Das meiste erfährt man aus Frodo's Sicht, aber man hat bei dem Hörbuch eher den Eindruck das jeder der neun Gefährten mal zu Wort kommt. Die Geschichte selber ist etwas langatmig und sehr detailreich was Ortschaften und Personen angeht beschrieben. Typisch für Tolkien, da man sich alles wirklich sehr genau vorstellen kann und einfach komplett in der Welt um Mittelerde und seinem Schicksal eintaucht. Man merkt, das dieses Buch eher erklärend und aufbauend ist. Wir erfahren hier schon einiges über den dunklen Herrscher, die verschiedenen Völker und deren Traditionen. Auch wird hier immer wieder auf die Vorgeschichte "Der Hobbit" verwiesen, wo es um Bilbo's Abenteuer geht.

    Dieser erste Band ist einfach eine mitreißende und spannende Geschichte. Vielschichtig und verstrickt erzählt hier eine Geschichte um Macht und Krieg, Hoffnung und Mut, aber auch Trauer und Verzweiflung. Man spürt recht schnell das Tolkien hier Fiktion mit der Realität vermischt. Man hat das Gefühl einer Fantasie, aber zeitgleich einer Mittelaltergeschichte zu lauschen. Einfach ein sehr schöner Auftakt einer Trilogie, die ihren Ruhm bis heute immer noch verdient hat.


    Fazit: Anfang eines epischen Abenteuers, egal ob Groß oder Klein. Man gruselt und fiebert immer mit.

  10. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783608939842)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (7.369)
    Aktuelle Rezension von: 1_8y

    Ich glaube dies ist wieder einer dieser Bücher, welche man unbedingt schon mal gelesen hat. Vllt lässt es sich wegen seiner altmodischen Art nicht ganz so flüssiglesen, aber trotzdem. Es ist eher altmodische als modern und ganz nach meinem Geschmack. Empfehle ich nur weiter. 

  11. Cover des Buches Tuor und seine Ankunft in Gondolin (ISBN: 9783423085885)
    J. R. R. Tolkien

    Tuor und seine Ankunft in Gondolin

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Silence24
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Dieses mal waren nicht so viele verschiedene Namen vorhanden, dadurch war alles schön flüssig zu lesen. Dafür gibt`s 4 Sterne von mir. =) In dieser Geschichte geht es um Tuor und seine lange Reise nach Gondolin. Es gab eine Zeit in Mittelerde, lange vor den Hobbits, als Elben und Menschen noch vertrauten Umgang pflegten. Zu dieser Zeit lebte Tuor, dessen Vater im Kampf gegen Morgoth gefallen war, bei den Grau - Elben. Er lernte viel von ihnen, von der Sprache bis hin, zu kämpfen. Als das Land von übermächtigen Feinden heimgesucht wird, drängt er darauf, Turgon, den König der Noldor und Kampfgefährten seines Vaters, zu suchen, der sich vor Morgoth`s Heeren in Gondolin, der geheimen Festung, verborgen hält. Und so beginnt die Reise von Tuor.
  12. Cover des Buches Feanors Fluch (ISBN: 9783423085861)
    J. R. R. Tolkien

    Feanors Fluch

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer

    "Feanors Fluch" von J. Tolkien ist eine Erzählung, die vor "Der Herr der Ringe" und auch vor "Der Hobbit" spielt. 

    Feanor ist einer der ersten Elben auf Arda. Er ist der begabteste unter ihnen und so gelingt ihm etwas zu erschaffen, dass seinesgleichen sucht: Die Silmaril. Dies sind wunderschöne Edelsteine, die jedoch Neider wecken. 


    Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Man merkt, dass John Tolkien das Buch nicht beenden  konnte, sondern es als unvollständige Notizen hinterließ. Hat man sich erst einmal auf  die Schreibweise eingestellt, ist das Buch durchaus lesenswert. 

    "Feanors Fluch" ist jedoch nur ein Auszug aus "Das Silmarillion". Ich denke, dass man  die Vorgeschichte braucht, um die Geschehnisse mit und um Feanor besser zu verstehen. Deswegen würde ich ein Griff zu "Das Silmarillion" eher empfehlen. 

  13. Cover des Buches Der Herr der Ringe, Die Gefährten (ISBN: 9783608933314)
    Gary Russell

    Der Herr der Ringe, Die Gefährten

     (76)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Kurzinhalt

    Frodo ist ein Hobbit aus dem Auenland.  Ein äußerst beschauliches Örtchen in Mittelerde. Doch diese Ruhe wird gestört, als Bilbo zu seinem letzten Abenteuer aufbricht und Frodo einen Ring vererbt.

    Einen Ring der Macht, der Ring Saurons, der Unheil bringt  über jeden der ihn trägt.

    Frodo muss eine gefährliche Reise durch Mittelerde tätigen, denn der Ring muss zerstört werden und das kann nur an dem Ort verwirklicht werden, an dem er hergestellt wurde, in Mordor, wo die Schatten wohnen.

     

    Fazit

    Ich hatte mir die (relativ) neue Filmausgabe gekauft, weil mich keins der vorherigen Cover angesprochen hatte.

    Hierbei handelt es sich um eine Überarbeitete Fassung. Mir fehlt zwar die Vergleichsmöglichkeit, aber mir ist keine gravierende Veränderung oder Abweichung aufgefallen.

    Das einzige war, das Sam (ausschließlich dieser) Frodo ein paar Mal mit Master statt mit Herr angeredet hat. Aber das ist wahrlich zu verkraften.

    Was wahrscheinlich für einige schwieriger zu verdauen ist, ist der Schreibstil. Tolkiens Texte haben eine unglaubliche Wortgewalt, es ist fast so als würde man viel mehr Seiten lesen, als einen die Seitenzahlen anzeigen.

    Besonders deutlich wird dies bei den ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen. Diese nehmen einen ziemlich großen Prozentsatz von der Geschichte ein. Genau wie die vielen Lieder, die darin  auftauchen.

    Diesen Stil muss man einfach mögen, dann ist „Der Herr der Ringe“ der größte Epos der je geschrieben wurde, wenn nicht, wird jede Seite schwer zu meistern.

  14. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Zweiter Teil: Die Zwei Türme. (ISBN: 9783129079317)
  15. Cover des Buches Historischer Atlas von Mittelerde (ISBN: 9783608960433)
    Karen Wynn Fonstad

    Historischer Atlas von Mittelerde

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Tete
    Der perfekte Helfer beim Silmarillion, den Nachrichten aus Mittelerde, Den Büchern der verschollenen Geschichten und dem Herr der Ringe sowieso =) Dieser Atlas ist einfach eine super Ergänzung zu meinen Tolkien Schätzen in meinem Bücherregal. ..Und dazu noch wunderschön und sehr informativ.
  16. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Erster Teil: Die Gefährten. (ISBN: 9783129079218)

    Der Herr der Ringe - Erster Teil: Die Gefährten.

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wer kennt den Film nicht? Mir persönlich fällt es meistens sehr schwer ein Buch zu lesen, wenn ich den Film und somit den Ausgang der Geschichte zu kennen. Hier war meine Motivation jedoch anders, denn ich war neugierig zu erfahren, was Tolkien sich noch alles so spannendes augedacht hat und die Vorgeschichte hatte mir auch schon sehr gut gefallen. Ich wurde nicht enttäuscht, denn es gibt noch einiges mehr zu entdecken in Mittelerde als uns im Film gezeigt wird und an den Stellen die man wirklich noch gar nicht kannt wurde ide eigene Fantasy sehr stark gefordet und ich hatte viel Freude daran mich darin zu verlieren. Das man natürlich die Charaktere schon bildlich vor Augen hat wie sie im Film nunmal aussehen hat mich nicht weiter gestört und vielleicht gibt es ja auch noch Leute die sich für das Buch interessieren und den Film noch nicht kennen, auch wenn es zwischendurch mal ein klein wenig langgezogen sein kann, mich hat es gepackt und die üppigen Beschreibungen, verschiedenen Wesen und Character sowie Sprachen und Ansichten der Bewohner von Mittelerde fand ich wundervoll um darin nach einem Arbeitstag einzutauchen und ganz woanders zu sein!
  17. Cover des Buches Das Skript (ISBN: 9783765519215)
    John Eldredge

    Das Skript

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Synapse11
    Wann haben Sie aufgehört zu staunen? Inhalt: Das Buch befasst sich mit der “Schlacht” hinter den Kulissen unseres Lebens. Dieses Leben wird mit einem Film oder Theaterstück verglichen. Darum werden die einzelnen fünf Kapitel im Buch (Die ewige Liebe, Der Auftritt des Bösen; Die Schlacht um unser Herz; Das wiederhergestellte Königreich; Die Straße, die vor uns liegt) als Akt bezeichnet. Haben wir noch Mitspracherecht für das Drehbuch? Falls ja, machen wir davon Gebrauch? Kennen wir die wichtigste Geschichte unseres Lebens? * Meine Meinung: Der Autor stellt sich selbst und dem Leser die Frage: “Was ist das für eine Geschichte, in der ich drin stecke?” (S.8) Das Buch gibt Impulse das eigene Leben zu hinterfragen. Für Menschen, die gerade in einer Lebenskrise oder Sackgasse stecken, kann es ebenfalls eine Hilfe sein. John Eldredge vergleicht das Leben mit einer Geschichte, bzw. Einen Film oder Theaterstück in dem man Szene um Szene erlebt, wobei der Rest noch unbekannt und verborgen ist. Dabei weist er immer wieder auf die wichtigste Geschichte unseres Lebens hin. Hier sei nicht zu viel verraten.Entdecken Sie sie selbst! Die 141Seiten des Büchleins lassen sich immer wieder mal zwischendurch lesen. Interessant finde ich die Vergleiche zu den “Narnia -Chroniken”, “Hobbit”, der “Titanic” und ähnlichen Filmen. Verläuft unsere Geschichte ähnlich? Worauf lassen wir uns ein? Ich werde dieses Buch öfter mal zur Hand nehmen, um darin zu stöbern. * Meine Lieblingstextstelle: “Wir sind Teil einer Liebesgeschichte, die sich mitten in einem Kampf auf Leben und Tod abspielt.” (S. 138) * Fazit: Das Büchlein eignet sich gut als Mitbringsel zur Konfirmation oder bei Krankenbesuchen, weil die Texte nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch ermutigen.
  18. Cover des Buches Der Herr der Ringe, Die Gefährten, Fotos aus Mittelerde (ISBN: 9783608933215)
    Pierre Vinet

    Der Herr der Ringe, Die Gefährten, Fotos aus Mittelerde

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie
    Ein sehr schöner Bildband. Mit vielen Bildern aus dem Film und passenden Texten. Ein Muss für jeden Tolkien-Fan-
  19. Cover des Buches Frodos Reisen (ISBN: 9783608950069)
    Barbara Strachey

    Frodos Reisen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Beriadanwen
    Sehr nette Begleitung zur Herr der Ringe-Lektüre. Man kann die Reise der Gefährten Kapitel für Kapitel genau mitverfolgen.
  20. Cover des Buches Das Buch von den Hobbits (ISBN: 9783806728248)
    David Day

    Das Buch von den Hobbits

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Lumi
    "Das Buch von den Hobbits" sieht auf den ersten Blick aus wie ein hübsches, kleines Büchlein zum Durchblättern, wie es zum Thema Tolkien so viele gibt. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass in dem knapp 90 Seiten starken, großformatigen Buch weitaus mehr steckt als nur das.

    Das liebevoll von Lidia Postma bebilderte Werk beschäftigt sich nämlich aus einer ganz speziellen Perspektive mit J.R.R. Tolkiens Werken "Der kleine Hobbit" und "Der Herr der Ringe": Es versucht, einen einfachen, linguistischen Zugang zu Tolkiens Namensgebung für die Figuren in jenen Werken zu schaffen. Und das gelingt auch gar nicht schlecht.

    Dass Tolkien ein Liebhaber von Sprache war, ist schon lange kein Geheimnis mehr, auch wissenschaftliche Abhandlungen haben sich bereits mit dem Thema dieses Buches beschäftigt. Doch sicher hat nicht jeder Lust, eine solche Abhandlung zu lesen, möchte sich aber dennoch einmal die Motive Tolkiens anschauen, warum der Hobbit den eigentlich ein Hobbit ist und was alles in einem Namen wie Gollum zu finden ist - alleine von dem Wort aus betrachtet. Und für ebenjene bietet "Das Buch von den Hobbits" eine schöne Möglichkeit.

    Fast schon spielerisch führt David Day an Tolkiens Namen für seine Völker und Charaktere heran und eröffnet den Lesern dabei ganz neue Interpretationsmöglichkeiten. Eingerahmt wird dies alles durch die farbigen, teils sogar doppelseitigen Illustrationen, die auch zum mehrmaligen Durchblättern einladen und das Buch zusätzlich zum Inhalt auch zu einem schönen Element im Bücherregal machen.

    Einzig der Umgang mit den Namen wirkt (zumindest in der deutschen Erstausgabe, die mir vorliegt) manchmal etwas verwirrend: Für die Interpretation wurden logischerweise die englischen Originalnamen für Orte, Personen und Völker benutzt, da die damit verbundenen Wortspiele in der deutschen Übersetzung nicht funktioniert hätten. Um dem deutschen Leser zu helfen, wurden aber zusätzlich noch die deutschen Namen eingefügt - mal in Klammern, mal in Einschüben - wodurch mitunter ein ganz schönes Namenschaos entsteht. Das hätte sich sicher besser lösen lassen, vielleicht wurde es in der Neuauflage auch schon geändert.
  21. Cover des Buches Tolkiens ganz gewöhnliche Helden (ISBN: 9783894377915)
    Mark E. Smith

    Tolkiens ganz gewöhnliche Helden

     (7)
    Aktuelle Rezension von: samea

    Es ist kein Geheimnis, dass J.R.R. Tolkien Christ war.  Der Autor stellt sich nun die Frage, ob sich christliches Gedankengut in Tolkins Trilogie "Herr der Ringe" wiederfinden lässt. Diesen Ansatz finde ich sehr interessant, obwohl er sicherlich nicht unumstritten ist. Die Bezüge, die der Autor herstellt sind in sich logisch und es wird deutlich, dass er ein Kenner von Tolkiens Werken ist. Sprachlich lässt sich das Buch gut lesen. Der Leser sollte aber mit den Grundzügen des christlichen Glaubens vertraut sein. Das Buch folgt den Aufbau der herr der Ringe Trilogie und setzt einzelne Szenen in Bezug zu christliche Tugenden. Obwohl Tolkien diesen Bezug in keiner Weide direkt erwähnte, fand ich sehr interessant welche Parallelen Mark E. Smith aufzeigt.

    In meinen Augen das Werk des Autors ein großes kleines Buch. Ich habe es mit viel Vergnügen gelesen.

  22. Cover des Buches Der Herr der Ringe Tl.1-30 (ISBN: 9783895841439)
    Ernst Schröder

    Der Herr der Ringe Tl.1-30

     (3)
    Aktuelle Rezension von: MrCeline
    Dieses Hörspiel ist sehr schön aufgemacht und richtet sich sehr eng an die Romanvorlage. Doch ist sie Tonqualität nicht so gut gelungen. Deshalb gibt es einen Stern Abzug.
  23. Cover des Buches The Hobbit/The Lord of the Rings (ISBN: 9780007522934)
    J. R. R. Tolkien

    The Hobbit/The Lord of the Rings

     (226)
    Aktuelle Rezension von: eva221b

    Eine Rezension zu so einem Buch zu schreiben, ist fast schon anmaßend. Es gibt mittlerweile ganze Abhandlungen dazu. Und doch möchte ich auch wenigstens zu einem kleinen Teil ausdrücken, was dieses Buch bedeutet.

    Frodo, Sam, Merry und Pippin ziehen aus, um ein Abenteuer zu erleben und einen gefährlichen Auftrag zu erfüllen, den zunächst nur Frodo und Sam genau kennen. Genau hier ist schon ein erster Punkt, den ich besonders hervorheben möchte. Merry und Pippin haben schon früh Frodos Plan durchschaut, das Auenland zu verlassen. Sie haben keine Idee, warum, nur dass es gefährlich ist. Und doch weigern sie sich einfach, ihn alleine ziehen zu lassen. Ihre Freundschaft, Vertrauen und Loyalität zueinander ist ausreichend, um loszuziehen und die Welt zu retten oder bei dem Versuch zu sterben. Diese Motivation reicht über das ganze Buch und über viele andere Charaktere wie Aragorn, Gimli, Legolos, Éomer, Faramir oder Theoden hinweg. Es gibt so viele Möglichkeiten für die einzelnen Figuren, das Wesentliche anderen zu überlassen, einen vermeintlich vernünftigeren Weg zu gehen oder einfach aufzugeben. Aber jeder glaubt an den anderen und so leisten sie etwas scheinbar Unmögliches.

    Ein Satz, der mich lange beschäftigt und tief getroffen hat, war, dass "Das Lied von Feuer und Eis" ja das neue "Der Herr der Ringe" sei. Ich möchte hier keine Vergleiche ziehen oder ein besseres Werk benennen (das es meiner Meinung nach eindeutig gibt). Aber ich möchte doch loswerden, dass solche Sätze eigentlich nur von Menschen stammen können, die eines der beiden Werke - oder beide - nicht gelesen haben. In einem Buch geht es um Mut, Freundschaft und Vertrauen und wie weit man damit kommen kann. Im anderen nicht.

    Tolkien schafft eine Welt für sich, die ihresgeleichen sucht: mit Sprachen, Entwicklungen, Geschichte und Landschaften, aber auch mit spannenden Wendungen. Für mich ist es einfach ein Meisterwerk.

  24. Cover des Buches Der Herr der Ringe und die Philosophie (ISBN: 9783492259415)
    Gregory Bassham

    Der Herr der Ringe und die Philosophie

     (10)
    Aktuelle Rezension von: AnnabelleGreenleaf
    "Probleme in Licht verwandeln bedeutet auch, dass man Hoffnung und Schönheit selbst in den finstersten Umständen findet."
    (Teil II/ S. 88)


    Kurzbeschreibung:

    Wenn ein sterbliches Wesen - zum Beispiel ein Mensch oder ein Hobbit - einen Ring der Macht besäße,würde er sich dann noch für ein moralisches Leben entscheiden? Gregory Bassham und andere akademische Philosophen zeigen, wie sich im 'Herrn der Ringe', dem beliebtesten Buch unserer Zeit, die großen philosophischen Fragen von Platon bis Nietzsche entdecken lassen. Den Leser erwartet eine leicht lesbare und unterhaltsame Einführung in die wichtigsten Themen der Philosophie.


    Meinung:

    Dieses Buch stand schon lange ungelesen in meinem Schrank. Ich hatte es einfach irgendwie vergessen, was mir als großer Tolkien-Fan nun ein wenig unangenehm ist.
    Jetzt bin ich allerdings doch endlich mal dazu gekommen, es zu lesen.

    Es fällt mir schwer, das Buch als solches zu bewerten, da es aus vielen Aufsätzen über unterschiedliche Themen von verschiedenen Autoren, bzw. Philosophen, geschrieben ist. 
    Ein paar der Interpretationen in diesem Buch konnte ich nicht vollständig nachvollziehen, bzw. fand sie zu weit hergeholt, wie zum Beispiel den Ring als Fetisch zu interpretieren. Allerdings bin ich wirklich Laie auf diesem Gebiet, deswegen möchte ich darauf hier auch gar nicht weiter eingehen.
    Manchmal schweift das Buch meiner Meinung nach zu sehr vom eigentlichen Thema (eben dem "Herr der Ringe") ab und es fehlt der Bezug zu Tolkien.
    Die meisten der Essays haben mir aber sehr gut gefallen und mich in meinem Denken auch weitergebracht. Der "Herr der Ringe" wird in Sichtweisen beleuchtet, die ich vorher noch gar nicht bedacht hatte und somit sehr spannend fand. Zum Beispiel die Frage nach dem Konflikt, ob sich ein sterbliches Wesen in Besitz des Rings der Macht für ein moralisches Leben entscheiden würde, ist meiner Meinung nach hochinteressant.

    Noch kurz zum Schreibstil: Eigentlich ein sehr klarer Schreibstil, aber manche Hypotaxen, musste ich echt dreimal lesen, bis ich den Inhalt wirklich verstanden hatte.

    Alles in allem ist es ein aufschlussreiches Buch mit mir teilweise neuen Standpunkten, welche verständlich analysiert und interpretiert wurden. 





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