Bücher mit dem Tag "frösche"
21 Bücher
- Chris Colfer
Land of Stories: Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber
(269)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Wenn man ein Fantasybuch für jüngere Leser sucht, um mal in das Genre zu starten, dann ist "Land of Stories" sicher perfekt!
Ich fand die Geschichte ganz süß. Ich mochte die beiden Geschwister und fand den Märchenaspekt ziemlich cool. Die Märchen werden ein wenig adaptiert und verändert und zusammengesetzt, das macht es auch für einen Erwachsenen ziemlich interessant. Besonders gefiel mir, dass auch Bösewichte wie die Böse Königin eine Hintergrundgeschichte bekamen und so auch mehr Tiefe.
Dieser Band war recht abgeschlossen, ich bin aber gespannt, was dann in den folgenden Bänden noch kommt.
5 Sterne
- Nele Jacobsen
Ein Sommer im Rosenhaus
(66)Aktuelle Rezension von: rose7474Der Roman hat mir mittelmässig gefallen. Die Protagonisten blieben für mich blass und die Handlung war vorhersehbar. Ganz nett für zwischendurch aber nichts was sich von der Masse abhebt und mir lange in Erinnerung bleiben wird. Da habe ich schon bessere Wohlfühlromane gelesen.
- John Steinbeck
Die Straße der Ölsardinen
(130)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Hafengegend von Monterey, Kalifornien, 1930er-Jahren: Wir lernen unter anderem den Kramladenbesitzer Lee Chong, den Meeresbiologen Doc, die ehemalige Prostituierte Dora und eine Gruppe von Vagabunden kennen, die sich in der Gegend häuslich niederlassen und sich mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten. Es geht um die großen und kleinen Freuden und Nöte dieser Menschen und um den Zusammenhalt untereinander.
Die Einwohner? Huren, Hurensöhne, Kuppler, Stromer und Spieler, mit einem Wort: Menschen; man könnte mit gleichem Recht sagen: Heilige, Engel, Gläubige, Märtyrer – es kommt auf den Standpunkt an. (S. 7)
Meine Meinung:
Dieses Buch hat ein bisschen etwas von einem Episodenfilm. Die Handlung hat keinen klaren roten Faden, der sich von Anfang bis Ende durch die Geschichte zieht. Vielmehr werden mehr oder weniger zusammenhängende Begebenheiten geschildert und man wandert nach und nach zu verschiedenen Personen, die in der Straße der Ölsardinen leben. Diese Begebenheiten sind interessant, unterhaltsam und mitunter ungewöhnlich und die geschilderten Personen haben ihre Stärken und Schwächen und sind oftmals ebenso skurril wie liebenswert. Allerdings lernt man die Charaktere aufgrund der recht episodenhaften Erzählweise nicht so gut kennen wie in Büchern in denen man klare Hauptpersonen hat.
Es wird sehr gekonnt und anschaulich beschrieben in welch bescheidenen Lebensverhältnissen die Bewohner der Straße der Ölsardinen leben und wie hart ihr Leben mitunter ist. Trotzdem ist der Dramafaktor nicht so hoch wie in anderen Büchern von John Steinbeck. Das liegt daran, dass die Hauptpersonen dieser Geschichte überwiegend Lebenskünstler sind, die es verstehen aus wenig viel zu machen und die Freude in den kleinen Dingen des Lebens finden. Außerdem ist es schön den Zusammenhalt zwischen den Bewohnern der Straße zu sehen und zu erleben wie sie sich gegenseitig bei Problemen aushelfen. Überhaupt wird der Alltag in der Gegend beim Lesen richtig lebendig, weil alles sehr anschaulich beschrieben wird und man viel über die Stärken und die individuellen Marotten der Menschen erfährt.
In dem Buch werden einige sehr ausgefallene Begebenheiten geschildert, die mich richtig gut unterhalten haben. Da ist beispielsweise die Froschjagd zu erwähnen auf die Mack und seine Kumpel gehen um den Meeresbiologen Doc mit Forschungsobjekten zu versorgen. Außerdem finde ich die Art und Weise wie die Gruppe an Alkohol gelangt sehr kreativ: Einer von ihnen arbeite in einer Bar und hat einen großen Behälter mit Trichter unter der Theke in den er alle Reste aus den Gläsern der Gäste kippt. Dieses wilde und einzigartige Gemisch aus Bier, Bourbon, Scotch, Wein, Gin etc. wird dann abends in geselliger Runde verkostet und man versucht herauszuschmecken welche Getränke am jeweiligen Abend besonders gefragt gewesen sind.
Bedingt durch die etwas episodenhafte Erzählweise fehlt es der Geschichte leider an richtigen Höhepunkten und vor allem das Ende „plätschert etwas dahin“. Die Geschichte hat insgesamt keinen so nachhaltigen Eindruck auf mich gemacht wie Früchte des Zorns oder Von Mäusen und Menschen und wird mir wohl weniger in Erinnerung bleiben als diese Bücher.
Fazit:
Ich habe das Buch gerne gelesen. Es ist kurzweilig, hat mich insgesamt gut unterhalten und es vermittelt eine schöne Botschaft: Es braucht manchmal gar nicht so viel um glücklich zu sein. Allerdings hat mich das Buch längst nicht so sehr bewegt wie Von Mäusen und Menschen und Früchte des Zorns, die für mich 5-Sterne-Bücher sind. Vielleicht sind meine Erwartungen aber auch etwas zu hoch gewesen.
Zum Schluss noch ein Zitat von Albert Einstein, das die Botschaft des Buches verdeutlicht:
Glücklich zu sein, bedeutet nicht, das Beste von allem zu haben, sondern das Beste aus allem zu machen.
- Mo Yan
Frösche
(33)Aktuelle Rezension von: leseleaProdesse et delectare, „nützen und erfreuen“, fiel mir bei der Lektüre von Mo Yans Roman Frösche direkt ein, wobei das prodesse, das Nützen, bei mir persönlich eindeutig überwog. Denn in dem knapp 500 Seiten zählenden Buch erfährt man – gerade als westliche Leser:innen, die mit chinesischer Kultur und Geschichte nur wenig vertraut sind – allerhand über den japanisch-chinesischen Krieg, die Kulturrevolution, die Politik der Geburtenkontrolle sowie das sich wandelnde Leben im ländlichen China, das von der Modernisierung des gesamten Staates mitgerissen wird.
Der Icherzähler, Soldat, aber im Herzen Schriftsteller, schildert in Briefen an einen japanischen Bekannten die Lebensgeschichte seiner Tante Gugu, die eng mit der modernen chinesischen Geschichte, vor allem aber mit der Politik der Geburtenkontrolle verwoben ist. Denn Gugu ist Hebamme, die mit Einführung der Ein-Kind-Politik verantwortlich für Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisation in der Heimatstadt Gaomi wird. Die eigentliche Story besteht dabei aus der Aneinanderreihung von Szenen, die allen durch den roten Faden der Geburtenhilfe bzw. später der Geburtenkontrolle miteinander verbunden sind, ohne dass es eine tatsächliche Handlung gibt, die auf ein bestimmtes Ende hinarbeitet. Dies ist in meinen Augen der Hauptgrund, dass man den Roman durchaus mit Interesse liest – schließlich gibt es auf jeder Seite etwas Neues zu lernen und Annotationen am Ende des Buches geben weiterführende Informationen –, es jedoch letztlich nichts gibt, was einen jenseits dessen zum Roman drängt: die Figuren bleiben distanziert, die Kapitel folgen lediglich einer chronischen Reihenfolge, jedoch keinem Spannungsbogen.
Zum Glück schreibt Nobelpreisträger Mo Yan nicht schwer, sondern im Gegenteil sehr locker und auch nicht frei von Witz. Geradezu nonchalant berichtet er von Frauen, die bei der Flucht vor der Abtreibung sterben oder mit ihrer in den Augen der Partei egoistischen Entscheidungen ihre Familien und Nachbarn ins persönliche und finanzielle Unglück stürzen. Die Schreibweise führe ich darauf zurück, dass der Roman bei deutlicher Kritik nicht hätte in China veröffentlicht werden können. Dennoch wird die diktatorische Atmosphäre im Roman greifbar und die gesamten Konsequenzen der Ein-Kind-Politik werden deutlich: Wenn wirklich nur in jeder Familie ein Kind geboren werden darf, dann bedeutet dies eine unvorstellbare Einmischung des Staates in die privateste Sphäre und ein Rechteentzug über den eigenen, vor allem weiblichen, Körper.
Insgesamt konnte mich Frösche nicht 100%ig abholen, ich bezweifle jedoch, dass dies bei anderen westlichen Leser:innen der Fall ist: Zu umständlich und zu verhüllend wird hier von Grausamkeiten und Schicksalen erzählt, die trotz erläuterndem Anhang für mich nicht immer zu verstehen waren. Die vielen surrealen Szenen, die überbordende Metaphorik (vor allem die der titelgebenden Frösche) werden Mittel sein, um die Zensur zu umgehen und von chinesischen Leser:innen sicherlich dekodiert werden können; für mich bleibt es am Ende jedoch ein zäher Roman, der mich gerade im letzten Drittel mit seinen Fantastereien verloren hat.
- Sabine Niedermayr
Freundschaft ... oder weil Einhörner keine Regenbögen pupsen
(12)Aktuelle Rezension von: xotilMeinung
Der Schreibstil angenehm und altersgerecht zu lesen die Schriftgröße super angepasst für Erstleser die sich an die ersten Bücher trauen.
Die Storys eignet sich auch wundervoll zum Abends Vorlesen durch die kurzen Kapitel: Das ganze Buch wird mit schwarz weiß Bildern begleitet.
Eine lustige Geschichte über Freundschaft und Abenteuer bietet uns die Autorin hier die spanend und anschaulich durch den bildlichen Schreibstil daher kommt.
Eine etwas andere Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem Einhorn die unter anderem verrückte Streiche aushecken.
Ein tolles Buch das ich hier lesen durfte und es gerne weiterempfehle.
- Cornelia Funke
Geisterritter
(256)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Eine sehr schöne Geschichte für jung und alt. Sie berichtet von historischen Ereignissen gepaart mit viel Grusel. Zudem sorgt sie dafür, dass John über sich hinaus wachsen und mit seinen Freunden das Abenteuer durch Mut, Zusammenhalt und die Übernahme von Verantwortung bestehen kann. Fesselnd geschrieben und man kann sich ganz gut in die handelnden Charaktere hinein versetzen. Am besten finde ich jedoch, dass Kindern wichtige Werte vermittelt werden und trotzdem die Spannung nicht zu kurz kommt.
- Valerie Salberg
Therme, Morde, Sahnetorte. Tod einer Krankenschwester
(18)Aktuelle Rezension von: LeseelefantDoro ist auf Kur und langweilt sich. Dann sorgt auch noch ein Norovirus, dass die Aktivitäten und Anwendungen eingeschränkt sind.
Mit ihrer Freundin rettet sie ein Kind und aus dem Moor und sie finden eine Leiche. Dann fangen die Hobbyermittlungen an.
Der Roman ist mit viel Spannung, Witz und Humor sehr empfehlenswert.
- Leo Lionni
Ein außergewöhnliches Ei
(2)Aktuelle Rezension von: AlmeriWir räumen auf und finden dann doch noch schöne Kinderbücher, die ich noch nicht rezensiert habe. Es ist ein Taschenbuch in Kindergröße, das im Beltz Verlag erschienen ist. In der Geschichte findet Jessica, ein Froschmädchen, ein besonderes Ei. Laut ihren Freuden ist es ein Hühnerei. Später findet sich aber dann doch heraus, das es kein Huhn ist, sondern ein ……! Eine sehr schöne Bildergeschichte, die den Kindern – Mut, Selbstbewußtsein und Fantasie vermitteln möchte. Leo Lionni hat schon immer schöne unterhaltsame Bildergeschichten für Kinder geschrieben.
- Lucy Fleming
Lily und der Herzenszauber
(44)Aktuelle Rezension von: christina19Lily, die kleine Nixe, lebt zusammen mit ihren Freunden in einem Teich. Täglich kümmert sie sich um die Libellen und Schnecken, die Kaulquappen und Fische sowie um die Blumen. Es geht idyllisch zu, bis eines Tages ganz unerwartet ein Sturm aufzieht. Dieser sorgt für große Schäden im und am Teich und lässt Lily mit der Frage zurück, wie sie es schaffen soll, ihr Zuhause wieder in Ordnung zu bringen.
Durch das Cover mit der ansprechenden Illustration bin ich auf dieses Bilderbuch aufmerksam geworden. Es erzählt in kurzen Texten von einer Teichnixe. Die Sätze sind einfach gehalten und damit schon für junge Kinder verständlich.
Der Text greift vor allem das Thema Freundschaft auf und vermittelt, was man durch Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung alles schaffen kann. Zugleich wird auch der Teich als Lebensraum beleuchtet, wenn nämlich Kaulquappen, Frösche, Fische, Salamander, Libellen und Schmetterlinge dargestellt werden. Darüber hinaus können Kinder mit „Lily und der Herzenszauber“ darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig der Erhalt und Schutz dieser Biotope ist – denn durch Naturereignisse und durch Menschenhand drohen allerhand Gefahren.
Die Illustrationen im Buch finde ich wirklich niedlich! Auch farblich sprechen sie mich an, da sie einem klaren Konzept folgen und somit nicht zu bunt sind.
- Britta Teckentrup
Wunderdinge der Natur
(4)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEin Buch für die Kleinsten Britta Teckentrups Collagen -Stil in Verbindung mit klaren, einfach gehaltenen Zeichnungen sind geradezu prädestiniert dazu ein Buch zu füllen, dass schon sehr kleine Kinder anspricht. Liebevoll und in ihrem höchst eigenen Stil bringt sie ihnen die kleinen Wunder der Natur bei. Dabei spielt sie mit aufklappbaren Elementen.So sehen wir einen eingerollten Farn. Klappt man die Lasche hoch entfaltet er sich dahinter zu einem großen Farnblatt. Wir sehen die Blüte des Löwenzahns in sonnigem gelb. Öffnet man das Kläppchen wird aus der gelben Blüte ein weißer Pusteball.Eine Biene fliegt umher. Wenn sie sich auf die Blüte setzt wird aus der Blüte beim Aufklappen eine leckere dunkle Brombeere die man liebsten gleich vernaschen möchte.Aus einem kleinen grauen Küken wird ein großer weißer, wunderschöner Schwan, aus einer Kaulquappe ein Frosch. Wir können mit entdecken wo Igel, Specht und Hase ihr Heim haben ,was passiert wenn Sonne und Regen aufeinander treffen. Wie Ente, Affe, Känguru und Co ihre Kinder transportieren und behüten und wir dürfen Tiere in der Nacht beobachten.So bekommen wir sehr anschaulich viele Informationen, die es einfach Spaß macht zu entdecken.Die Klappen sind so groß und leicht umzuklappen, dass kleine Kinderhände dies gut schaffen ohne großartig etwas ab zu reißen. Oftmals sind die Klappen so winzig und fest gestanzt, dass selbst Erwachsene sich schwer tun sie zu öffnen.Anders ist das bei diesem sehr gut durchdachtem Buch, dass durch die wunderbaren Bilder und schöne Aufmachung einfach Lust auf eine Natur Entdeckungsreise macht.*14 Hartpappenseiten erzählen uns von :"Es grünt und blüht""Aus klein wird groß""Hier wohne ich..."Sonne, Schnee und Regen...""Hier bin ich sicher"und"Aus Tag wird Nacht" - Sonja Schwingesbauer
Wo die wilden Nützlinge wohnen
(29)Aktuelle Rezension von: Kristall86„Wo die wilden Nützlinge wohnen“ ist kein Abklatsch des witzigen Kinderbuches das einen ähnlichen Namen trägt, sondern eines der sinnvollsten Bücher die man nur lesen kann wenn man einen Garten hat. Dieses Buch spricht mir so aus der Seele wie kaum ein anderes. Das wir ein riesiges Problem mit unserer Insektenwelt haben, ist nun auch bei dem letzten Menschen sicherlich angekommen und wie wir etwas ändern können, an diesen Maßnahmen kommt kaum noch ein Kunde gerade beim einkaufen vorbei. Wir müssen unseren kleinen Nützlingen helfen und sie schützen! Und wie? Das wird hier sehr detailliert und aufschlussreich beschrieben! Allein das genau hinschauen, hinhören und beobachten im eigenen Garten und in der Umgebung ist ein großer Anfang der die eigenen Sinne schärft und die Sichtweise im wahrsten Sinne beeinflusst und ändert. Dieses Buch beschriebt wunderbar eindringlich mit welchen einfachen Mitteln wir helfen können. Unkraut ist kein „Unkraut“ sondern ein Beikraut und kann, wenn man es „gepflegt“ lässt eine absolute Bereicherung nicht nur für die Tiere sein! Sie können Igeln und Co. ein Zuhause anbieten, ihre Pflanzen mit wunderbaren ökologischen Mitteln spritzen ohne die Chemiekeule herauszuholen! Ich habe selbst lange gezweifelt wenn meine teuren Rosen wieder mal Blattläuse, Sternrußtau und Co hatten....ich hab es einfach dann ausprobiert und verzichte seit gut 8 Monaten ganz auf Chemie im Garten. Es lohnt sich und ist weitaus günstiger als dieser Chemie-Mist. Man muss sich nur trauen! Und zu wissen das die anderen Insekten darunter nicht leiden, tut nicht nur den Pflanzen gut sondern auch der Gärtner-Seele! Dieses Buch ist einfach grandios aufgemacht und die Erklärungen sind einfach perfekt formuliert. De Garten ist eine große WG mit Mensch und Tier, wir wollen doch alle schön und friedlich zusammenleben, oder?! „Wo die wilden Nützlinge wohnen“ spricht alle aktuellen Themen an, die die Nation momentan beschäftigt. Wichtig ist nur, das es alles nachhaltig sein sollte, nur so können wir unserer Zukunft „retten“ 'Seit ich bewusst auf nützlingsfreundliches Gärtnern achte, ist mein Garten viel schöner. Ich erfreue mich jeden einzelnen Tag am Anblick der Vögel und der anderen Wildtiere, die ich entdecke. Mittlerweile sehe ich auch die Artenvielfalt, die sich um mich herum tummelt. Insekten, an denen ich vorher achtlos vorbeigegangen bin, erkenne ich nun und schätze sie als wertvolle Gartenhelfer.' Besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Dieses Buch hätte mehr als 5 Sterne verdient! Die Leseempfehlung hat es ganz locker und leicht erhalten! - Benji Davies
Quappi
(3)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDie kleine Kaulquappe Quappi wohnt in einem Teich zusammen mit seinen Geschwistern und sie warten darauf, ein Frosch zu werden. Doch das Leben ist nicht ungefährlich. Tief im Dunkeln lauert Großmaul, ein dicker Fisch, der darauf wartet, dass die Sonne untergeht und er sich seine Lieblingsspeise schnappen kann: Kaulquappen. Quappi versteckt sich dann zwischen Steinen und Blättern. Die Geschwister wachsen, bekommen Arme und Beine, doch nach jeder Nacht dezimieren sich die Kaulquappen. Schafft es Quappi, ein Frosch zu werden?
Die Texte sind kurz und konzentriert. Jede Seite beginnt mit einer Aussage und endet mit einer Überleitung zur nächsten Seite. Kräftige Grün-Blautöne gestalten die Teichatmosphäre, der Fisch versteckt sich im braunen Schlamm. Am Ende wird es bunt, wenn die Frösche hinaus ins Helle springen. Sehr fein ist hier die Entwicklung der Kaulquappen festgehalten, die sich von der Kugel mit Schwanz immer weiter fortentwickeln. Jeden Tag verschwinden einige von Quappis Geschwistern – zähle mit! Wie viel sind es jetzt. Der Lauf der Natur – nicht alle überleben. Einfühlsam gezeichnet, die Geschichte sprachlich gut verpackt, die Natur erklärt und zum Nachforschen im Freien animiert. Ein empfehlenswertes Bilderbuch, ab 4 Jahren vom Aladin Verlag vorgeschlagen. Ich denke, ab 3 Jahren kann man es auf Grund der Reduktion von Text und Zeichnung bereits anschauen und vorlesen.
Benji Davies, geboren und aufgewachsen in Peterborough, Großbritannien, studierte Animation. Mit den Veröffentlichungen seiner Illustrationen ging ein Kindheitstraum für ihn in Erfüllung. Heute lebt und arbeitet er in London. Für »Opas Insel« wurde er 2015 mit dem renommierten »AOI Illustration Award« ausgezeichnet.
https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/quappi-von-benji-davies-rezension.html - Alex Flinn
Kissed
(26)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIn Miami in einem Schusterladen arbeitet der siebzehn jährige Johnny während den Ferien. Alle sprechen von der Prinzessin die bald kommt. Johnny und seine Freunde sind ganz aufgeregt und als sich draußen unterhalten fährt ein großes Auto vor und heraus steigt Prinzessin Victoriana. Sie ist hübsch, nett und wenn sie einmal ein Paar Schuhe von Johnny anziehen würde, dann könnte er endlich als Schuhmacher Karriere machen. Aber sie ist in weiter Ferne, oder doch nicht? Eines Tages bittet sie ihn um Hilfe, denn ihr Bruder wurde vor Jahren von einer bösen Hexe verzaubert und muss als Frosch sein Dasein fristen. Johnny ist der einzige der ihr glaubt und so beginnt ein Abenteuer.
Tolle Elemente, märchenhaft, spannend, romantisch, witzig und voller Fantasie. Das Hörbuch ist echt richtig toll und gut umgesetzt.
- Shanna Swendson
Hex and the City
(84)Aktuelle Rezension von: SabrinaSternDei Geschichte hat mich, nicht beeindruck ich konnte der Geschichte nicht folge und fade es nicht gut... Das ist allerdings meine Meinung. DIe Geschichte hat mir von der art her nihct gefallen es war vohersehbar was passierten wird und mit dem was sie sieht kann ich leider nicht nachvollziehen - Kwame Alexander
Ab aufs Brett!
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKindermeinung
In dem Buch geht es um Tiere. Das ist ein Bilderbuch. Da will der grüne Frosch mit dem orangenen Frosch surfen gehen, aber der orangene Frosch liest lieber. Der liest ein Buch „ Moby Dick“ heißt das und der sagt immer wie toll das ist.
Der grüne Frosch mag keine Bücher. Und da sieht man auch einen kleinen Ausschnitt im Buch, mit dem Wal und das fand ich sehr lustig. Aber das kann ich hier nicht erzählen, weil sonst verrate ich ja etwas. Erst dachte ich echt, das sei nicht so toll und nur für Kleine, aber dann wurde das richtig toll.
Da merkt man, dass man nicht gleich über was meckern soll und das dann vielleicht doch toll findet. Die Lesen da das Buch und dann sind die in ihrer Fantasiewelt, das fand ich toll. 5 Sterne
Meine Meinung
Ein Bilderbuch mit einer schönen Botschaft und rund um das Thema lesen, das hat mir besonders gefallen. Die Zeichnungen im Buch sind ohne viele Details mit kräftigen Farben dargestellt. Es gibt nur ganz wenig Text und die Bilder sprechen für sich.
In dieser Geschichte gibt es 2 Frösche. Der eine liest gern, der andere will surfen gehen und findet Bücher und Lesen langweilig. Doch dann beginnt der orange Frosch von der Geschichte zu erzählen, die er gerade liest. Und diese Begeisterung und das Gefühl hautnah in der Geschichte dabei zu sein, das schwappt auf den grünen Frosch über.
Zusammen tauchen sie in die Fantasiewelt des Buches ein, sind hautnah auf dem Meer dabei.
Ich mag Bücher, die mich inspirieren andere Bücher zu lesen. Bei dem Buch der Frösche handelt es sich um „ Moby Dick“. Das ist vermutlich eher ein Buch, was dann größere Kinder lesen können, aber die Idee und die kindgerechte Umsetzung hier fand ich sehr gelungen.
Diese Botschaft, Bücher sind lebendig, man kann in ihnen Weltmeere befahren, mutig sein, Abenteuer erleben und sie machen Spass, das wird auch bei den kleineren Lesern ankommen. Wundervolles Bilderbuch.
- Jule Frisch
Ist das Mr. Right oder kann der weg?
(15)Aktuelle Rezension von: _bookfever-everMiri hat eine Trennung von Hannes hinter sich und muss noch einiges daran verarbeiten - da kommt ein Dating Portal a la Tinder doch gerade recht. Amüsant darf man Miri auf den ersten unterhaltsamen Matches über die Schulter schauen und auf Dates begleiten. Ob diese Art von Kennenlernen wirklich hilfreich ist, ihrem Ziel, einen Mann zu finden? Vielleicht hat aber Amor schon ganz eigene Pläne mit der sympathischen Protagonistin, die ich schnell ins Herz geschlossen habe?
Ich würde sagen, dieses Buch hat alles, was man für ein paar kurzweilige Stunden braucht - Humor und lebendige Charaktere und einiges an Herzfeeling. Gerne mehr davon!
- Ken Kimura
999 Froschgeschwister wachen auf
(8)Aktuelle Rezension von: Karin1970„999 Froschgeschwister wachen auf“ “ ist ein Kinderbuch von Ken Kimura und wurde von Yasunari Murakamai illustriert. Erschienen ist es im Nord Süd Verlag und wurde aus dem japanischen von Hana Christen übersetzt.Es wird Frühling und Zeit für die 999 Froschgeschwister aufzuwachen. Mama Frosch weckt die Kinder mit einem Fröhlichen „Es ist Frühling“.
Alle sind schnell wach und Papa Frosch zählt die Froschkinder, aber es sind nur 998 kleine Froschgesichter. Der große Bruder schläft noch und so wecken alle gemeinsam die Schlafmütze.
Zusammen machen sie sich auf die Suche nach weiteren Schlafmützen.Eine süße Geschichte
Und warum nicht einmal die Kinder mit so einer Geschichte wecken, und sie fröhlich in den Tag starten lassen. Besonders also für die Schlafmützen unter den Kindern geeignet.Die Cover laden mit den vielen unterschiedlichen Fröschen auch zum zählen ein. Und man kann die Bücher als Anlass nehmen mit den Kindern die Natur zu erkunden und Schlafmützen zu suchen.
Empfohlen wird das Buch ab 4 Jahren, aber als Liebhaber illustrierter Bücher ist es durchaus auch etwas für die junggebliebenen Erwachsenen
- Volker Kuhnen
Die mit den schwarzen Punkten, die mit den roten Punkten und Fritz
(1)Aktuelle Rezension von: pardenÜBER VORURTEILE UND MEHR...
Fritz ist ein aufgeweckter Froschjunge, der zur Familie der Schwarzpunkter gehört. Eines Tages rettet er die hübsche Johanna und sie finden Gefallen aneinander. Als Fritz zu Hause von Johanna erzählt und ihre roten Punkte erwähnt, herrscht Entsetzen, denn seit alters her sind die Rotpunkter schlecht angesehen bei den Schwarzpunktern. Fritz darf Johanna nie mehr sehen. Nach Verwicklungen und Missverständnissen und einem dramatischen Unwetter kommt es zur Versöhnung zwischen den verfeindeten Fröschen. Doch erst beim jährlichen "Großen Vollmondfroschkonzert", das nun gemeinsam von den Schwarzpunktern und den Rotpunktern veranstaltet wird, finden auch Fritz und Johanna wieder zueinander.
Dieses großformatig bebilderte Kinderbuch greift das Thema Vorurteile auf und entwickelt daraus eine nette Liebesgeschichte. Für Kinder von 5-8 Jahren wird das Buch empfohlen, was ich für eine geeignete Altersgruppe halte. Mit seinen gerade einmal 36 Seiten ist das Buch rasch gelesen. Gut wäre, wenn ein Erwachsener mit den Kindern parallel zum Lesen noch über das Thema Vorurteile reden würde. Die zahlreichen und liebevoll gestalteten Bilder passen exakt zum Text und untermalen hilfreich die geschilderten Situationen.
Ein nettes Kinderbuch, das ein wichitges Thema kindgerecht aufgreift und die kleinen Leser dafür senisbilisiert.
© Parden - Markus Grolik
Inspektor Salamander – Tatort Schrottplatz
(47)Aktuelle Rezension von: Eva_GInspektor Salamander hat vor seiner Zeit auf dem Schrottplatz in einem Supermarkt gelebt und gearbeitet und sich gewissenhaft um die Fruchtfliegen gekümmert. Allerdings fand eine Putzfrau, die ihn dort entdeckt hat, dass er dort nichts zu suchen habe und er musste flüchten. Nun lebt er also mit seinem Assistenten Spider-Manni in einer Waschmaschinen-Trommel und hat dort seine Kommandozentrale eröffnet. Als aber eines Tages der, ihm vollkommen unbekannte, Sänger Luigi Crötelli auftaucht und ihm den Auftrag erteilt, seine Familie zu finden, nimmt Inspektor Salamander die Aufgabe sofort an. Allerdings gestaltet sich die Suche nach den verschwundenen Fröschen alles andere als einfach und die beiden Ermittler begeben sich in so manche Gefahr.
Markus Grolik hat dieses Kinderbuch für Kinder ab sieben Jahren selbst verfasst und illustriert. So ist deutlich spürbar, dass Beides perfekt harmoniert und sich ergänzt. Die Handlung selbst ist sehr unterhaltsam, aber auch spannend und lustig. Da die kurzen Erzähltexte auf jeder Seite mit Sprechblasen kombiniert sind, gibt es auf jeder Doppelseite so einiges zu entdecken.
Meine Tochter und ich haben das Buch gemeinsam gelesen. Während ich positiv überrascht von der Kurzweiligkeit und den Witzen, vorallem was die Namen der Charaktere betrifft, war, findet meine Tochter das Buch nur so mittelmäßig und konnte sich nicht so sehr dafür begeistern.
- Barbara O'Connor
Drei beste Freunde, Viola, ein Ochsenfrosch und der aufregendste Sommer aller Zeiten
(4)Aktuelle Rezension von: Susanne_BoeckleEs ist ein heißer Sommer und Owen hat ziemlich lange gebraucht, um im Grahamteich den Ochsenfrosch mit dem herzförmigen Fleck zwischen den Augen zu fangen. Er nennt ihn Tooley und er baut zusammen mit seinen besten Freunden Travis und Stumpy einen Käfig für den Frosch. Aber Tooley scheint traurig zu sein, jedenfalls behauptet das die doofe Viola. Sie mischt sich mit ihrer besserwisserischen Art ständig in die Angelegenheiten der Jungs, die sie einfach nicht loskriegen, was immer sie auch versuchen. Doch eines Tages passiert etwas total Ungewöhnliches: Von dem Zug, der hinter Owens Haus vorbeifährt, poltert etwas mit gewaltigem Getöse herunter. Als Tooleys Käfig fertig ist, sucht Owen nach dem geheimnisvollen Ding. Was er findet ist einfach unglaublich, es ist nämlich ein rotes Tauchboot. Aber wie sollen die Jungs es in den Grahamteich transportieren? Wieder mal mischt sich die doofe Viola ein, aber Owen merkt, dass sie eigentlich ganz nützlich sein kann.
Mein Fazit: Ich habe dieses Buch empfohlen bekommen und habe nicht eine Sekunde bereut, dass ich es mir gekauft habe. Es ist eine herrliche, sommerleichte, aber auch außergewöhnliche Geschichte über dicke Freundschaften und Abenteuer auf dem Lande. Mir gefallen die tollen Charaktere, die herrlichen Dialoge, die mich während des Lesens immer wieder zum Lachen oder Schmunzeln brachten und die ungewöhnlichen Wege, die die Kinder zum Erreichen ihres Ziels gehen.
Ein wunderschönes Buch für alle ab 10jährigen, Mädchen wie Jungs, die Lust auf ein amüsantes Sommerabenteuer verspüren und auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Ferienlektüre sind. Wirklich sehr zu empfehlen. - 8
- 12
- 24




















