Bücher mit dem Tag "frosch"
46 Bücher
- Halo Summer
Froschröschen
(141)Aktuelle Rezension von: Lisi_WirthEine neu erzählte Mischung aus Froschkönig und Dornröschen. Rosalie wird seit dem Teenageralter von ihren Eltern im Schloss eingesperrt und alles wird vor ihr versteckt, das irgendwie zu einem blutigen Schnitt führen könnte. Durch Zufall findet sie einen Frosch im Brunnen,... Mir hat diese Neuinterpretation sehr gut gefallen und würde diese auf jeden Fall weiter empfehlen.
- Eliot Schrefer
Caldera – Die Wächter des Dschungels
(37)Aktuelle Rezension von: natti_Lesemausinhalt: Der magische Dschungel von Caldera schwebt in höchster Gefahr: Die böse Ameisenkönigin droht, aus ihrem Gefängnis auszubrechen und Caldera mit ihren Ameisenarmeen zu unterwerfen – nur eine kleine Gruppe von Schattenwandlern mit magischen Fähigkeiten kann das verhindern! Dazu gehört das mutige Panthermädchen Mali. Zusammen mit dem Pfeilgiftfrosch Rumi, der Fledermaus Lima und dem Kapuzineräffchen Gogi macht sie sich auf ins größte und zugleich gefährlichste Abenteuer ihres Lebens!
Meinung: Eine wirklich schöne, abenteuerliche Geschichte für Kinder. Aber auch ältere Leser kommen hier bestimmt auf ihren Genuss, denn die Geschichte ist spannend, abenteuerlich und stellenweise sogar aufregend. Mir haben die kleinen Tiere alle auf ihre Art und Weise gefallen. Mit ihren Eigenarten, magischen Fähigkeiten und dem Mut zum Zusammenhalt. Eine wirklich tolle Geschichte für alle die Tierabenteuer lieben.
Die Fortsetzung werde ich bestimmt auch noch lesen.
- Micahel Schmidt
Der letzte Turm vor dem Niemandsland
(5)Aktuelle Rezension von: Traubenbaer"Der letzte Turm vor dem Niemandsland" von Michael Schmidt (Hg.) (erschienen bei p.machinery) ist eine Anthologie, die viele verschiedene Fantasykurzgeschichten enthält.
Dabei sind die Themen, die in den Geschichten behandelt werden, sehr breit gefächert: Es geht in dem einen Text um Liebe und im nächsten schon um Betrug und illegale Machenschaften. Ebenso vielfältig sind die Protagonisten und Schreibstile: Es gibt Kurzgeschichten, die in einer fantastischen Welt spielen, die von Fabelwesen bewohnt wird. Andere Geschichten wiederum spielen in unserer eigenen Welt und/ oder kommen ganz ohne Märchenwesen aus.
Was jedoch alle Kurzgeschichten eint ist die Tatsache, dass sie allesammt sehr lesenswert sind. Ich kann diese Anthologie nur jedem Fantasyfan ans Herz legen! - Lisa Fuchs
Stupsi Biber findet ein Zuhause
(1)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Kolumbus, das Biberkind muss wieder in eine richtige Biberfamilie. Es muss lernen, ein richtiger Biber zu sein. Du bist ein Otter und lebst anders...“
Ein kleiner Biber schläft in seiner Höhle, während die Eltern mit seinem Geschwisterchen auf dem Teich schwimmen. Doch die drei kommen nicht zurück. Sie sind einem Pelztierjäger in die Falle gegangen. Kolumbus, der Fischotter, hört das Weinen des Biberkindes und holt die Kleine aus der Höhle. Die Tiere kümmern sich um Stupsi, wie sie das Bibermädchen nennen. Das ist aber auf die Dauer keine Lösung. Das obige Zitat stammt von der weisen Eule Eulalia und spricht das Problem an.
Die Autorin hat ein sehr schönes Kinderbuch geschrieben. In kindgerechter Sprache wird dargelegt, dass jedes Tier spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten hat. An passender Stelle erzählt Kolumbus Stupsi die Geschichte von Mose im Bastkörbchen.
Viele farbenfrohe Bilder veranschaulichen die Handlung.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es geht um Freundschaft und Verantwortung, aber auch die Kraft, loslassen zu können, wenn es für den anderen besser ist. Außerdem lernen die Kinder eine Menge über das Leben der Tiere.
- Mara Lang
Frosch meines Herzens
(41)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenAnmerkung: Die bittersweet eShorts kamen 2015 raus und können heute nicht mehr erworben werden.
"Frosch meines Herzens" von Mara Lang gehört definitiv zu den witzigsten und gleichzeitig unberechenbarsten kurzen Lesevergnügen der bittersweet Reihe. Mädels, lasst die Finger weg von der Hexerei!
Das wird sich auch Hannah gedacht haben, als ihr der Loser Dean, der ständig nur mit einem Buch abseits für sich alleine sitzt, blöd kommt und sie mit einer der größten Tussen der Schule auf eine Stufe stellt. Das bedeutet Rache! Und wie es das Schicksal will, fällt ihr auf einem Shopping Streifzug ein schweres Buch auf den Kopf, als hätte es sie selbst ausgesucht. Das sagt auch die Verkäuferin und schont plant Hannah mit ihren besten Freundinnen Eve und Katie ein Hexenritual auf einem Friedhof - natürlich bei Nacht. Doch nichts kommt so, wie es soll, natürlich nicht...
So wie Hannah und Dean sich ein Wortgefecht nach dem nächsten liefern, hatte ich großen Spaß an der Geschichte. Ich liebe Sarkasmus und besonders den Moment der Erkenntnis, wenn sich die Charaktere eingestehen müssen, dass das ganze Gezanke auf etwas magisch-anziehendes hinausgelaufen ist.
Hannah will Köchin werden, Dean ist ständig in ein Buch vertieft - irgendwie war das mal eine nette Abwechslung zu den sonstigen, recht klischeehaften Ansichten von Teenagern. Die beiden wirken reifer, was ihren ewigen Schlagabtausch noch besser macht.
Hannah kommt besonders zu Beginn oft rabiat und unverantwortlich rüber und ihre zwei Freundinnen sind ausgezeichnete Puffer bzw. Ergänzungen, je nachdem was gerade gebraucht wird. Es sind Mädchen, dumme, verspielte Mädchen und das hatte schon seinen Reiz, doch natürlich darf auch der Nervenkitzel nicht fehlen und wer sich auf Hexensprüche einlässt, weiß nie, was am Ende geschieht. Meine Bewertung schwankte je nach Kapitel. Mal dachte ich, wie fantastisch die Geschichte ist, dann war sie etwas zu extrem, dann wieder lustig oder sarkastisch. Und kurz vor dem Ende kam dann der Aufschrei: Wie jetzt? Normaler Alltag? Dann kam der letzte Satz und ich musste so extrem lachen, war aber gleichzeitig traurig, dass es zu Ende war. Ein paar mehr Reaktionen hätten schon Spaß gemacht, aber mein Stimmungsumschwung von Fassungslosigkeit zu Ok, das war jetzt irgendwie genial hat bewiesen, dass die Geschichte genau das richtige Ende gefunden hat.
"Frosch meines Herzens" war unterhaltsam und sehr speziell gewürzt. Manchmal braucht es einfach das gewisse Extra und Mara Lang hat auf ganzer Linie abgeliefert.
- Simon James
Frosch und Biber
(4)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Der kleine Frosch lebt glücklich und zufrieden mit seinen Freunden, den Wasserratten und Enten an einem Fluss am Waldrand.
Wie schön und friedlich das Leben doch ist.
Bis eines Tages ein junger Biber auftaucht und den größten Damm aller Zeiten bauen möchte. Zunächst denken sich die anderen Tiere nicht viel dabei und empfangen ihn freundlich und warmherzig. Aber das eifrige Kerlchen schuftet die ganze Nacht und plötzlich ist aus dem wunderschönen Fluss ein mickriges Rinnsal geworden.
Der Biber ist mächtig stolz auf sein Werk, aber bei seinem Motto "immer größer, immer besser" kann das Ganze nur übel enden ...
Altersempfehlung:
ab 3 Jahre
Illustrationen:
Wunderschöne farbenfrohe Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung perfekt.
Die Zeichnungen nehmen viel Raum ein, man entdeckt trotz ihrer Schlichtheit immer neue Kleinigkeiten und die kurzen Texte, meist am unteren Rand der Seiten, fügen sich optisch sehr gut ein.
Der Stil und die Farbgestaltung mit vielen hellen Blau- und Grüntönen gefällt sehr. Die Atmosphäre zu Beginn ist herrlich ruhig und zeigt den idyllische Fluss am Waldrand und seine glücklichen Bewohner. Mit dem Biber zieht auch in den Illustrationen das Chaos ein im Sinne von vielen kreuz und quer liegenden Ästen und Steinen.
Die tierischen Charaktere sind niedlich, vermenschlicht und dank ihrer erfrischend lustigen Mimik und den großen Augen auch sehr sympathisch. Auch dem Biber kann man nicht lange böse sein.
Mein Eindruck:
Der Schreibstil ist altersgerecht und gut verständlich, denn die Texte sind kurz und einfach gehalten. Die vielen Wiederholungen wie beispielsweise die Kommentare der Wasserratte "Wäre ich größer, würde ich dem Biber sagen, wo es lang geht!" sorgen für viele Lacher.
Der kleine Frosch beweist echte Größe, den der versucht zunächst zu vermitteln und da der Biber sich in seinem Größenwahn stur stellt, arrangiert er sich mit den neuen Lebensumständen. Auch ist der Frosch nicht nachtragend, denn als der Biber in Not gerät, ist Frosch sofort helfend zur Stelle.
Wer wissen möchte, ob der fleißige Dammbauer doch noch auf die anderen Bewohner zugeht und ob aus Frosch und Biber beste Freunde werden, dem kann ich diese zauberhafte Geschichte sehr empfehlen.
Ein wundervolles Bilderbuch über Rücksichtnahme auf andere, Kompromisse, Leben in einer Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft.
Fazit:
Eine unterhaltsame, lehrreiche wie auch lustige Geschichte mit kindgerecht verpacken Botschaften: "Größer ist nicht immer besser." und "Nimm Rücksicht auf andere!"
Zudem ist das Bilderbuch wunderschön illustriert.
...
Rezensiertes Buch: "Frosch und Biber" aus dem Jahr 2017
- Rike Röding
Kein Frosch zum Küssen
(1)Aktuelle Rezension von: archer2603Kein Frosch zum Küssen von Rike Röding
Theodora liebt Paul und die beiden wollen heiraten. Leider muß Theo eine Entdeckung machen, die ihr nicht gefällt. Sie entdeckt ihren Zukünftigen mit einer anderen in ihrem Lieblingsrestaurant, als sie dort mit ihrer besten Freundin essen will.
Da diese in einer Dedektei arbeitet, wird sie Paul beschatten. Im Laufe der Zeit kommen so einige Dinge ans Licht, mit denen keiner gerechnet hat.
Ich muss sagen, daß mir das Buch sehr gefallen hat. Ich kenne Rike Röding persönlich und wollte schon lange ihr Buch lesen. Ich hätte es schon viel früher tun sollen.
Es ist wunderbar geschrieben. Die Art, wie sie es geschrieben hat, überzeugt mich völlig. Es hat mich von Beginn an unterhalten. Nie wurde es mir langweilig. Ich fühlte mich in der Geschichte sehr wohl und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen.
Die Auflösung der Geschichte macht das Ende total spannend.
Sie hat eine gute Mischung aus lustiger Unterhaltung und Spannung geboten.
Von mir gibt es eine Kaufempfehlung und 5 ***** - Sandra Grimm
Mein liebstes Pop-up-Buch. Tiere
(1)Aktuelle Rezension von: gaby2707Die Katze stromert im Garten herum. Wer steckt da im Häuschen? Wer hockt da hinter den Möhren? Wer sitzt denn da im Eimer? Wer steht dort zwischen den Blumen? Wer versteckt sich im Körbchen?
Auf der linken jeder Doppelseite erfährt man in einem Vierzeiler von Sandra Grimm, was die kleine Katze macht. Auf der rechten Seite dann eine große Klappe, hinter der sich immer jemand versteckt. Dazu passend die farbenfrohen Illustrationen von Dave King.
Unserem Kleinen gefällt die bunt gestrickte Katze ganz besonders gut. Aber auch die anderen Plüschtiere mag er sehr und freut sich jedes mal, wenn sie hinter einer Klappe hervor kommen. Und jedes mal suchen wir auch die kleinen Marienkäfer, die sich hier und da auf einer Seite verstecken.
Leseempfehlung ab 12 Monaten. Unser Kleiner hat das Buch aber schon ab dem 7 Monat sehr gerne angeschaut.
- R. L. Stine
Geisterfluch an Halloween
(6)Aktuelle Rezension von: YoyomausGreg Dreamer hat eigentlich immer Pech. Zwar hat er groß, aber sein Konkurrent Derek ist eben größer. Er ist kräftig, aber Derek ist kräftiger. Egal was Greg macht und tut, Derek muss immer noch einen drauf setzen und Greg als Verlierer dastehen lassen. Schon immer gibt es zwischen den beiden einen Konkurrenzkampf, bei dem Derek es unglaublicher Weise immer wieder schafft Greg zu übertrumpfen. Das wurmt Greg natürlich mächtig. Aber noch mehr wurmt das seine Freundin Olivia, die den Kokurrenzkampf zwischen den beiden Jungen absolut nicht verstehen kann.
Als der Halloweenabend näher rückt, ist sich Greg sicher, dass er das gruseligste Kostüm hat und Derek endlich übertroffen hat. Außerdem nimmt er sich fest vor viel mehr Süßigkeiten einzusammeln, als Derek es an diesem Abend tun wird. Um dies zu erreichen will Greg dieses Jahr die Fear Street, die alle anderen Kinder meiden, nicht auslassen. In einem alten Haus trifft er auf eine unheimliche Dame, die ihm einen neuen Sack zum sammeln überlässt. Greg ist sich sicher, dass er dieses Mal wieder nicht gegen Derek ankommt. Doch plötzlich hat Greg viel mehr Süßigkeiten, als er in dem Beutel vermutet hat. Für Greg und Liv steht fest, dass der Sack verzaubert sein muss. Spätestens, als seine Katze und der Nachbarshund in dem Sack landen, scheint das Chaos perfekt, denn plötzlich wimmelt es nur so vor aggressiven Katzen und Hunden in Gregs Zimmer. Er muss sich etwas einfallen lassen, bevor noch Schlimmeres passiert. Doch das heisst, dass er zu der alten, gruseligen Frau in die Fear Street zurück gehen muss. Und die hat die Kinder schon erwartet.
Der Inhaltsangabe vom Buch und dem Cover zufolge erwartet man in der Geschichte wirklich aggressive Haustiere. Doch so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Viel mehr konzentriert sich die Geschichte auf den magischen Sack, der Greg und seine Freundin Olivia in immer mehr Probleme manövriert. Was für die beiden am Anfang wie ein großes Abenteuer und ein Glücksgriff beginnt, endet für die beiden fast in einer Katastrophe, nicht zuletzt, weil Greg immer wieder wegen dem Konkurrenzkampf mit Derek kopflos handelt. R.L. Stine schreibt die Geschichte wie man es von ihm gewohnt ist flüssig und in sich logisch. Die Schreibweise ist sehr einfach, sodass man die Geschichte sehr gut nachvollziehen kann. Man kann sich in Greg hinein versetzen, der auch einmal besser sein möchte, als Derek, jedoch kann man auch die Argumente von Liv nachempfinden, da dieser Konkurrenzkampf zwischen den beiden Jungen einfach unnötig und kindisch ist. Wirklich gruselige Momente für mich als Leser gab es nicht wirklich. Erst als die beiden Kinder wieder bei der alten Frau sind wurde die Geschichte in meinen Augen spannend. Davor passieren zwar allerlei Dinge, aber sie sind nicht wirklich zum gruseln. Als Teenie habe ich die Gänsehaut- und Fear-Street-Reihe von R.L. Stine geliebt. Er versteht es passend für Jugendliche zu schreiben und die Situationen spannend zu verpacken. Auch die Verfilmungen fand ich immer sehr spannend. Jedoch als Erwachsener kann mich das alles nicht mehr so überzeugen. Besonders das Ende ist dann doch sehr übertrieben, passt jedoch gut zu der Thematik der Geschichte.
Was mich auch ein bisschen irritiert ist, dass die Geschichte bereits unter den Titel "Geisterfluch an Halloween" im Loewe Verlag erschienen ist und jetzt noch einmal unter dem Titel " Der Fluch der Kuscheltiere". Geisterfluch an Halloween fand ich für die Geschichte dann doch passender als "Der Fluch der Kuscheltiere". Wenn man das mit den Kuscheltieren so liest, dann denkt man automatisch an Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King. Man erwartet auch, dass da etwas mit den Haustieren passiert, etwas wirklich gruseliges. Aber so schlimm war es dann doch nicht und der Kern beschäftigt sich auch nicht mit den Kuscheltieren. Eigentlich ein bisschen schade.
Greg als Protagonist kann einem schon ein bisschen Leid tun. Egal wie sehr er sich anstrengt, er ist nie besser als Derek. Seine unzufriedene Art und seine Verbissenheit besser als Derek zu sein geht einem zeitweise wirklich auf den Zeiger. Als er schließlich das Risiko eingeht, in die Fear Street zu gehen, merkt man, dass er eben nur an seinen Erfolg denkt, anstatt Dinge gut zu überlegen. Eigentlich ist das, was ihm darauf hin passiert schon eine gerechte Strafe. Seine Freundin Liv hingegen scheint sich nichts aus den Konkurrenzkämpfen zu machen und versucht ihrem Kumpel Greg das auch einzureden. Leider nicht mit viel Erfolg. Trotzdem ist sie in der Geschichte die Vernünftigere von den Beiden.
Empfehlen möchte ich die Geschichte allen, die gern etwas für Zwischendurch lesen möchten. Gerade um die Zeit von Halloween ist diese Lektüre sicherlich eine willkommene Abwechslung. Für Kids ist das Buch bestimmt ein willkommener Gruselspaß, mich konnte das Ganze leider nicht so überzeugen. - Sharon Harmer
Der verlorene Handschuh
(8)Aktuelle Rezension von: LeseabenteuerEin Pappbilderbuch ab 2 Jahren.
Es besteht nur aus Bildern, ohne Text.
Ein Holzfäller geht im Winter in den Wald, um Holz zu sammeln. Dabei verliert er seinen Handschuh. Schnell findet ein Tier ihn und versteckt sich drin, um sich auf zu wärmen. Nach und nach kommen mehr Tiere dazu.
Die Bilder sind niedlich gestaltet und erzählen die Geschichte von selbst. Es ist ein tolles Wintermärchen. Die Kinder lernen Bewohner des Waldes kennen.
Süßes Bilderbuch für die Kleinen.
- Josef Mickey Müller
Tiere Malbuch
(1)Aktuelle Rezension von: gaby2707Schon das Cover ist bei diesem Malbuch ein echter Hingucker, da man sieht, welche Tiere es hier zu entdecken gibt. Auszumalen sind es noch viel mehr. Es wird die Kinder sofort dazu verleiten, das Buch anzuschauen und mit dem ausmalen loszulegen.
Unser jüngster Enkel ist ganz begeistert von diesen 50 süßen Ausmalbildern von kleinen Tier-Babys. Da gibt es Kätzchen, ein Äffchen, Hunde, einen Koala, einen Delphin, ein Kamel, Löwen und ganz viele andere Tierbabys, die ausgemalt werden wollen. Da angegebene Alter von 3 – 5 Jahren finde ich bei diesem Schwierigkeitsgrad perfekt. Hier können die kleinen Maler*innen ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Wie in allen Malbüchern von Mickey Müller finden wir das auszumalende Bild auf der rechten Doppelseite, die linke Seite bleibt frei. Somit macht es auch nichts, wenn die Farben mal durchschimmern, wenn sie zu kräftig aufgetragen worden sind. Für unsere Jüngsten, für die dieses Malbuch gedacht ist, kommen dabei die klaren Konturen im A4-Format sehr gut heraus. Einige der Bilder, wie z.B. eine Szene im Wald oder zwei Rehe auf einer Blumenwiese, sind etwas aufwendiger gezeichnet. Dadurch wächst der/die kleine Ausmalkünstler*in an ihren Aufgaben und kann seine/ihre Ausmalfähigkeiten langsam verbessern. Mir gefallen die auszumalenden Bilder sehr gut, da alle Tiere einen freundlichen, zugewandten Eindruck machen.
Mit seinem ansprechenden Preis eignet es sich auch sehr gut zum Verschenken.
Ein so liebevoll gestaltetes Malbuch mit vielen unterschiedlichen Motiven, die den Kindern bestimmt ganz viel Spaß beim ausmalen bringen.
- Annette Paul
Immer diese Menschen
(13)Aktuelle Rezension von: RealMajoDieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Loveybooks lesen.
Zum BuchCoverDas Cover zeigt die Tiere um die es in dem Buch geht, Hund, Katze, Ponny, Wellensittich, Hamster und Frosch. Es handelt sich um realistische Zeichnungen von den Tieren.
IllustrationenDie Illustrationen sind von Krisi Sz.-Pöhls. Das Cover ist die einzige Zeichnung in Farbe, alle anderen sind reine Bleistiftzeichnungen. Sie stellen die Tiere sehr realistisch dar und zeigen einige Szenen die in den Geschichten beschrieben werden.
InhaltIn sechs kurzen Geschichten erzählen Tiere wie sie sich fühlen wenn Menschen Fehler im Umgang mit ihnen machen.
Meine MeinungDas Buch ist für Erstleser geschrieben und die Geschichten haben eine Länge die gut für die Altersklasse ist. Die Geschichten selber sind auch gut für ältere Leser geeignet, da sie zu Nachdenken anregen. Wie fühlt sich ein Schoßhündchen dass nicht mit anderen Hunden im Dreck spielen darf? Ist das vermeintlche Schoßhündchen nicht genauso ein Hund wie alle anderen auch? Ob Hund, Katze, Pony,Wellensittich, Hamster und Frosch wirklich solche Gedanken haben wie in den Geschichten beschrieben sind, kann zwar niemand mit Gewissheit sagen, aber ich denke schon, dass sie zumindest ähnlich fühlen.Beim Lesen der ersten Geschichte musste ich an meine Kindheit zurückdenken, ich habe zwar nie einen Goldhamster gehabt, aber Mäuse und Degus und die sind auch gelegentlich ausgebüxt und wir haben sie dann durch die ganze Wohnung gejagt. Das das Jagen nicht die Beste Methode für die Tiere ist haben wir damals schon gemerkt, als eins der eingefangenen Tiere meine Schwester blutig gebissen hat. Einige dieser typischen Fehler im Umgang mit Tieren sind hier sehr gut aus der Sicht der Tiere beschrieben. Auch wenn die Sprache kindgerecht ist, sollte das Buch aber mit einem Erwachsenen zusammen gelesen werden, da man mit den Kids über das Gelesene reden sollte und sich das typische Fehlverhalten auch selber nochmal vor Augen führen sollte.
Mein FazitImmer diese Menschen zeigt dem Leser auf wie sich unsere Haustiere fühlen und regt zum Nachdenken an. Es ist ein großartiges Buch für Kinder und Erwachsene mit einem großartigen Lernfaktor bei dem der Lesespaß nicht zu kurz kommt. Ich gebe dem Buch 5 Sterne. - Christina Brudereck
Liebe und lass dich lieben
(1)Aktuelle Rezension von: Emanuela_HerzGroßartig wie die Autorin Theologie; Lyrik und Spiritualität verbindet; ein Buchgenuss im Lesen und entdecken - Edgar Wallace
Der Frosch mit der Maske
(4)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererLondons Straßen sind gefährlich geworden. Der Grund dafür ist eine Verbrecherbande, angeführt von dem Frosch mit der Maske, die die Londoner Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzt. Die Macht des Frosches scheint schier endlos, denn selbst eingeschleuste Polizisten können die Bande nicht überführen. Als erneut ein Polizist in den Reihen der Verbrecher auffliegt und tot aufgefunden wird, übernimmt Inspector Elk den Fall, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint. Bei seinen Nachforschungen gerät der Mann selbst ins Visier des gefürchteten Frosches. Was Inspector Elk bei seiner Arbeit nämlich schnell verdrängt hat: der Frosch mit der Maske ist gnadenlos und scheut vor nichts und niemandem zurück...
Meine Meinung:
Der Klappentext klang interessant und ich habe mich auf einen spannenden Krimi gefreut. Am Anfang war der Schreibstil für mich leider etwas schwerfällig - der Roman ist bereits 1925 erschienen, man macht also eine kleine Zeitreise - und es ist mir deswegen nicht leicht gefallen, in die Geschichte zu finden. Das hat sich mit der Zeit jedoch deutlich gebessert und die Erzählweise hat mir mehr und mehr Spaß gemacht.
Zunächst konnte ich mir auf die Geschehnisse keinen Reim machen. Dadurch hatte ich besonders am Anfang einige Fragen, die so schnell leider nicht beantwortet wurden, einen aber unweigerlich dazu bringen, mitzurätseln, was hinter der Froschbande steckt. Wie alles miteinander zusammenhängt, erfährt man Stück für Stück. Rückblickend ergibt dann plötzlich alles Sinn und ich hatte einen großen Aha-Moment.
Die Charaktere waren überzeugend. Inspector Elk war mir durch seine etwas eigentümliche, manchmal sogar unbeholfene Art sympathisch. Was mich sehr überrascht hat, war der Humor, der subtil in die Geschichte eingearbeitet wurde und mich an einigen Stellen unerwartet zum Lachen gebracht hat. Vor allem Elks trockener Humor hat mir gefallen.
Im Verlauf habe ich auch eigene Theorien aufgestellt, wer der Frosch mit der Maske sein könnte, denn an Verdächtigen hat es nicht gemangelt. Meine Vermutungen haben sich immer wieder als falsch herausgestellt, denn der Roman hat gekonnt in die Irre geführt. Schließlich kam alles ganz anders.
Da die Auflösung des Rätsels erst gegen Ende kommt, war es für mich bis dahin etwas langatmig. Doch auch wenn es sich bis zum großen Showdown gezogen hat, gab es zwischendrin einige spannende Szenen, die den Puls hoch gehalten haben.
Das Ende war umso spannender und unvorhersehbarer. Viele Fragen wurden beantwortet, und zeitweise war es so nervenaufreibend, dass ich nicht schnell genug lesen konnte.
Nach dem zähen Anfang gab es am Ende einige große Überraschungen, die ich so nie erwartet hätte. Spannung pur! Die Auflösung war wahnsinnig gut konstruiert und haben mich neugierig auf weitere Romane von Edgar Wallace gemacht. Der Frosch mit der Maske ist ein gut durchdachter Krimi, bei dem am Ende alles zusammenpasst. Trotz der Startschwierigkeiten eine Empfehlung.
- Sabine Cuno
Superstarke Geschichten vom Größerwerden
(4)Aktuelle Rezension von: TanzmausBücher, in denen Bilderbücher gesammelt aufgelegt werden, sind bei uns im Haus gerne gesehen. Dieses Buch umfasst vier Geschichten von drei Autorinnen:
1. Rundherum und hin und her – Zähneputzen ist nicht schwer – Katja Burkard
2. Niko geht in den Kindergarten – Sabine Cuno
3. Hannahs Lieblingshose – Charlotte Habersack
4. Das ist meins! – Sabine Cuno
Die erste Geschichte befasst sich mit dem Zähne putzen. Katharina findet dies nämlich total langweilig und blöd, bis eines Morgens Kaschu, der mutigste Drache der Welt vor ihr steht. Doch wo kam er her?
Katharina bemerkt bald, dass Kaschu eigentlich ihre Drachen-Zahnbürste ist und dringend ihre Hilfe braucht.
In der zweiten Geschichte geht Niko in den Kindergarten. An seiner Seite seine beste Freundin Sofia. Gemeinsam meistern sie den Kindergartenalltag und bieten den Kindern eine Menge Unterhaltung und einiges zum Lernen (z.B. wann darf ich über eine Ampel gehen?).
Eltern kennen das. Jedes Kind hat ein Lieblingsteil, aus dem man ja nicht herauswachsen und das nie in die Wäsche darf. Sonst ist das Geschrei da. So ist es auch bei Hannah, denn ihre Lieblingspiratenhose muss dann doch mal in die Wäsche.
Anna bekommt von Oma Leih ein ganz besonders hübsches Papier geschenkt. Doch Anna mag nicht mit ihrem Bruder teilen und daraufhin geht das schöne Papier kaputt. Tags drauf erfährt Anna, wie viel Freude teilen machen kann.
Allen Geschichten wohnt ein gewisser Zauber inne und die schönen Illustrationen sorgen dafür, dass die Kinder sich die Geschichten nach dem Lesen auch selbst noch einmal erzählen können. Einfache, kindgerechte Sätze sorgen für Aufmerksamkeit, die Bilder unterstützen das Ganze. Uns gefällt das Buch sehr gut, vor allem meiner kleinen Tochter (3) hat es der kleine Zahnputzdrache angetan.
Fazit:
Ein tolles Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt, egal ob als Erwachsener zum Vorlesen oder als Kind, um die tollen Bilder zu betrachten und weitere Details zu entdecken. Wir werden gewiss noch eine ganze Weile Spaß mit dem Buch haben.
- Astrid Lindgren
Michel aus Lönneberga 3. Michel bringt die Welt in Ordnung
(57)Aktuelle Rezension von: OrishaWenn ich an Michel denke, habe ich sofort ein Lied im Kopf. Ein Lied aus Kindertagen: "Michel war eine Lausejunge, aus nem Dorf in Schweden. Nichts als dumme Streiche hatte er im Sinn … Unter seinen Streichen litten Vater, Mutter, Ida, auch die brave Lind und auch die Lehrerin …"
Michel, der Lausejunge, der böse Bub mit seinen Streichen. So will man ihn uns verkaufen. Doch Michel ist für mich so viel mehr. Ein verständiger Junge, der Tiere liebt und für die Leute einsteht. Sei es Lina, der er einen Zahn ziehen möchte, weil der sie plagt. Sei es für die Tiere, denn sein Knirpsschweinchen, kann auf keinen Fall zum Weihnachtsbraten werden. Oder sei es Alfred, den er im tiefsten Schneesturm zum Arzt bringt, und ihm damit sogar das Leben rettet. Michel ist ein verständiger Junge, mit Sinn für Geschäfte - wie erklärt ihr euch sonst, dass er ein Schwein, ein Huhn, eine Kästchen, einen Brotschuber und eine Feuerspritze erstehen kann, ohne Geld zu besitzen. Er liebt Tiere und ja manchmal hat er auch Quatsch im Kopf. So wie das eine mal, als er seine Schwester blau anmalt und behauptet sie habe Typhus. Und manchmal ist er auch ganz unschuldig. Wie bei der Sache mit den Kirschen. Statt sie zu verschwenden, isst er sie lieber und teilt sie mit den Tieren des Hofes. Das diese vergoren waren, konnte der Junge nicht ahnen.
Lindgrens "Michel bringt die Welt in Ordnung" versammelt Michels schönste Geschichten. Sie sind lustig, unterhaltsam und am Ende sogar ganz schön ernst und beinahe traurig. Sie entführen uns in eine längst vergangene Zeit und in eine Kindheit, die es so gar nicht mehr gibt. Der Hofalltag bestimmt das Leben. Alles ist wertvoll, man repariert, man baut an, man weckt ein. Ein Schnupfen kann schnell Ernst werden und es herrschte ein anderer Sinn für Gemeinschaft. Dabei schont Lindgren die Leser auch in einem Buch, wie Michel nicht, denn insbesondere die Geschichte um Alfred entzündeten Daumen hat mit Kindergeschichten schon gar nicht mehr viel zu tun.
Kurzum: Ein Klassiker der besonderen Art. Lustig, ernst und mit einem Jungen, den man einfach lieben muss. Lesenswert.
- Gerlis Zillgens
Hipp und Hopp retten Papa Grünsprung
(18)Aktuelle Rezension von: book22Die beiden Froschkinder Hipp und Hopp lieben es, gemeinsam mit ihrem Vater ein Picknick zu veranstalten. Die Freude ist groß, als das nächste Picknick ansteht. Doch plötzlich kommt ein Storch vorbei – ein großer Feind der grünen Tiere. Und dann wird Papa Grünsprung auch noch von einem langbeinigen, bleichen Wesen mit goldener Krone geküsst. Ohje! Zu allem Übel verwandelt Papa Grünsprung sich ebenfalls in ein bleiches Monster mit langen Beinen. Ob Hipp und Hopp es schaffen, ihren Vater zu retten?
„Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ ist ein Vorlesebuch, welches das Märchen „Der Froschkönig“ revolutioniert. In diesem Buch erfahren die jungen Leser*innen das Märchen aus Sicht des Froschs beziehungsweise seiner Kinder. Papa Grünsprung ist ein alleinerziehender Vater, da die Mutter verstorben ist. Dass diese beiden Punkte aufgegriffen werden, erachte ich als Pluspunkte, da dies in den meisten Vorlesebüchern eine Seltenheit darstellt.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sind demnach weder zu kurz noch zu lang. Da pro Seite und Kapitel viel Text vorhanden ist, ist es für Erstleser*innen weniger geeignet, eignet sich aber hervorragend für tolle Vorlesestunden. Die Illustrationen sind dem Adressat*innenalter von 7 Jahren entsprechend entworfen worden und begleiten den Text und das Verständnis von diesem.
Die beiden Charaktere Hipp und Hopp sind authentisch dargestellt und die Angst um den Vater wird für die Leser*innen greif- und erfahrbar gemacht. Außerdem finde ich es gut, dass es sich um Geschwister handelt und deren Zusammenhalt thematisiert wird. Neben diesem Themenfeld kommt auch das Thema der Spannung nicht zu kurz. Bis zum Ende bleibt es spannend, ob die beiden Geschwister ihren Vater retten können.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vorlesebuch „Hipp & Hopp retten Papa Grünsprung“ ein wundervolles Vorlesebuch ist, welches spannende und mitfiebernde Vorlesestunden garantiert.
- Fabienne Siegmund
Das Zylinderkabinett oder das Mädchen, das nicht dorthin gehörte
(20)Aktuelle Rezension von: OndinaDas Buch ist ein wunderbarer kleiner Ausflug in eine andere Welt - ähnlich wie Alice im Wunderland. Die Parallelen haben mich wenig gestört und der Hause Puschkin ist so niedlich, dass man ihm sehr gerne auf seiner Reise folgt und mitfiebert.
Basics:
Das Zylinderkabinett nimmt uns mit auf eine fantastische Reise in eine verwunschene Welt voller eigenartiger Tiercharaktere und herausfordernder Aufgaben. Wir begleiten den Hasen Puschkin in das Zylinderkabinett - eine Art Parallelwelt, in der er sich aufhält, wenn er versteckt im Hut seines Zauberers auf die nächste Show wartet. Eines Tages taucht die Tänzerin Eugenie auf und er setzt alles daran, ihr zu helfen, ihre Erinnerung wiederzuerlangen.
Bewertung:
Story - 4/5
Charaktere - 4/5
Worldbuilding - 5/5
Schreibstil - 4/5
Logik - 5/5
Action - 1/5
Ähnliche Titel: Alice im Wunderland
Ausführlich:
Die Geschichte empfand ich als solide, hatte aber ihre Schwächen, da es nicht besonders viel Action und Spannung gibt. Die Reise tröpfelt so vor sich hin, es gibt keine Grausamkeiten, weshalb es ein wirklich kuscheliges süßes Erlebnis war. Die Charaktere sind liebenswert und auf den nur 100 Seiten des Buches bereits gut verständlich dargestellt. Die Welt des Zylinderkabinetts und die Idee dahinter gefallen mir sehr gut! Auch wenn es mich sehr stark an Alice im Wunderland erinnert hat (das ja auch als Inspiration diente). Der Schreibstil ist absolut kindgerecht, ich würde es definitiv vor allem für ein jüngeres Publikum empfehlen. Mit etwa 10 hätte ich diese Geschichte geliebt!
- Ronda Armitage
Bissiges Biest?!
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine spannende, witzige , phantasievolle Geschichte
für Kinder ab 2,5 Jahren
Ein Dschungel ist immer etwas abenteuerlich, da ist Spannung schon garantiert. In diesem wundervollen Bilderbuch werden wir in diese aufregende Welt voller lauernder Gefahren mit genommen.
Schon auf dem Cover schauen uns große, runde gelb-schwarze Augen aus dem dunklen Dickicht entgegen. Geheimnisvoll? Abenteuerlich?
Wohl etwas von beidem.
Die Schrift zittert. Bekommen wir deshalb Angst oder macht es neugierig?
Unsere Lesekinder sind sich einig. Angst macht es nicht aber spannend ist es. Man muss das Buch schnell öffnen um mehr zu entdecken.
Ein Chamäleon - im Sonnenaufgang begrüßt uns.
Sein großes Kullerauge ähnelt dem auf dem Cover, aber wer richtig hin schaut erkennt, dass das geheimnisvolle Wesen kein Chamäleon sein kann.
Im Dschungel ist es still, es scheint als würde alles schlafen. Grün-blau schimmert das Licht, das durch die Blätter aufs Wasser fällt. Plötzlich ertönt aus dieser Stille ein furchtbarer Schrei. Der Frosch ist gebissen worden. Sein "Au-Au-Autsch" schallt durch den Dschungel und weckt jäh alle Mitbewohner.
Doch was hat ihn gebissen?
Wer so bissig ist muss furchtbar sein. Ein furchtbar bissiges Biest.
Sofort macht der Frosch sich auf den Weg um den Löwen davon zu berichten. Er ist der König der Tiere, er wird wissen was zu tun ist, wer das war.
Während er so läuft hat er das Gefühl verfolgt zu werden und Angst breitet sich in ihm aus.
Unterwegs trifft er den Affen, der sich über das hysterische Verhalten des Frosch doch sehr wundert bis, ihr ahnt es schon , auch er gebissen wird. Gemeinsam rennen sie weiter. Die Angst wird immer größer, sie möchten nicht gebissen werden. Wer oder was ist es das sie verfolgt und fressen möchte. Auch dem Zebra geht es nicht anders. Erst wundert es sich dann wird es gebissen.
Der Löwe jedoch, der hat eine gute Idee, er schlägt vor das "Etwas" zu jagen und zum Abendbrot zu verspeisen, doch was ist das plötzlich hört man auch ihn laut brüllen.
Gemeinsam halten die Vier ganz, ganz vorsichtig Ausschau. Es raschelt, es zischelt. Unsere Lesekinder sind sich sicher. Wer zischelt ? Nur einer! Die Schlange, sie zischelt.
Doch ist das des Rätsels Lösung?
Nein!
Der Frosch entdeckt es als erstes, das kleine Wesen mit den übergroßen, runden Kulleraugen.
Winzig klein und so bissig, was kann das sein?
Der König der Tiere, der Löwe der kennt die Antwort.
Ein ....... hat alle in Angst und Schrecken versetzt weil es soooo fürchterlichen Hunger hatte. Das war also des Rätsels Lösung.
Alle schließen es sofort ins Herz, doch einer, der hat sich spontan verliebt. Wer das wohl sein mag?
Ein aufregender Tag geht zu Ende und das Chamäleon vom Anfang, das hängt immer noch an seinem Ast dieses Mal im Sonnenuntergang.
*
Eine wirklich spannende Geschichte mit witzigem und gefühlvollem Ende, das alle schmunzeln lässt.
Die Bilder fangen die geheimnisvollen, überraschenden, ängstigenden, fröhlichen Stimmungen und Aktionen wunderbar ein. Es gibt viel zu entdecken und viel zu schmunzeln. Auch der Text nimmt die Dynamik der Geschichte auf. Wechselt von großen Buchstaben zu etwas kleineren, je nach Geschehen.
*
Wir hatten sehr viel Spaß mit diesem Bilderbuch. Die Lesekinder gingen sehr in der Geschichte mit. Sie hatten eine Grundspannung, zappelten auch mal vor Aufregung fühlten sich fast selbst schon gebissen und mussten furchtbar lachen, als sie das Wesen entdeckten, das den Dschungel in Aufregung versetzte.
*
Besonders auch das Ende.
Der mächtige König des Dschungels, der von allen geschätzt und auch etwas gefürchtet wird, ist nicht böse gebissen worden zu sein. Er frisst seinen Peiniger nicht obwohl er es ja auch als Blamage hätte empfinden können gebissen worden zu sein.
Mehr noch, er nimmt sich dem kleinen Wesen als väterlicher Freund an, teilt mit ihm sogar sein Essen.
*
"Soooo schööön können Geschichten sein!", sagte die kleine Mia.
Mit diesem Satz beende ich diese Buchvorstellung, die uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleibt.
- Kathrin Lena Orso
Mein erstes Vorlese-Fühlbuch - Bist du eine Katze?
(46)Aktuelle Rezension von: NinaReads„Bist du eine Katze?“ ist ein bezauberndes Vorlese-Fühlbuch, das Kinder spielerisch an die Welt der Tiere heranführt. Die Kombination aus kurzen, leicht verständlichen Texten von Kathrin Lena Orso und den liebevollen Illustrationen von Iris Blanck macht das Buch besonders ansprechend.
Das Highlight sind die fühlbaren Elemente auf den Seiten: Kinder können das Fell der Katze, das weiche Kaninchen oder andere Tiertexturen ertasten und so ihre Sinne aktiv einsetzen. Diese interaktive Komponente fördert die Motorik, die Wahrnehmung und sorgt gleichzeitig für jede Menge Spaß beim Vorlesen.
Die Texte sind humorvoll, rhythmisch und leicht einprägsam – perfekt für die ganz Kleinen, die erste Wörter lernen und die Welt entdecken möchten. Das Buch lädt nicht nur zum Vorlesen, sondern auch zum gemeinsamen Entdecken und Fühlen ein.
Insgesamt ein liebevolles, interaktives Fühlbuch, das Kinder zum Staunen bringt, ihre Sinne weckt und sich hervorragend für gemeinsame Vorlesemomente eignet. Ein echter Schatz für die Kinderbibliothek!
- Ulrike Frickhard
Frosch-WG-Geschichten
(1)Aktuelle Rezension von: ErdpoetinDas Tolle am Selfpublishing ist, dass man ganz individuell gestaltete Themen aufgreifen kann, die es in Verlagen so oftmals nicht gibt. Darum gefällt mir dieses Buch auch so gut. Es ist bei BoD erschienen und umfasst jede Menge Plüschtier-Abenteuer. Alle Tiere wohnen bei Ulrike und ihrem Mann und halten die beiden ganz schön auf Trab: Vom Fußballspiel bis zum Urlaub an der Ostsee über eine Kunstausstellung ist alles dabei. Die eigenen Fotos, die die Geschichten untermalen, finde ich witzig gestaltet und auch die Namen der Protagonist*innen sind besonders: So gibt es z.B. das Versuchslabor von Dr. Trudi Muffel oder die beiden Frösche Quips und Quaps. Immer wieder sind die Texte auch mit einer Prise Lokalcolorit (überwiegend Ruhrpott) gewürzt. Das macht die Geschichten auch so individuell. Unser Kaninchen Mila ist ganz beeindruckt von den Frosch-WG-Geschichten und meine beiden selbstgenähnten Wassergeister schmökern bereits darin. Als Extras gibt es noch Liedtexte und eine Spielanleitung zu "Schubsball" im Anhang.
- Nastja Holtfreter
Sei kein Frosch und küss mich!
(4)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsKüss mich! Ich bin ein verzauberter Prinz. Bis man den Prinz aber wiederbekommt, hat das Kind wunde Lippen.
Meine Tochter stellt sich dieser Herausforderung aktuell jeden Abend und zwar mit grosser Begeisterung. Und ich kann sie verstehen.
Denn das Buch ist wirklich witzig. Schon allein der Text in Reimform ist klasse. Ein wenig schnodderig und mit mimimi, aber auf sehr witzige Art.
Hinzu kommen die schönen Illustrationen. Detailliert, bunt und wann sieht man schon mal einen Frosch mit gespitzten Lippen.
Von uns also volle Kauf- und Leseempfehlung!
- Michael Roher
Frosch und die abenteuerliche Jagd nach Matzke Messer
(1)Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_OggFrosch heißt ja eigentlich ganz anders, aber Frosch liebt nun mal die Farbe grün, ist eine Wasserratte, kann ziemlich hoch springen (91 cm um genau zu sein!) und hat auch schon einmal beim Fahrradfahren eine Fliege verschluckt. Der Name ist also ziemlich passend für dieses unternehmungslustige Mädchen.
Die Eltern haben ihr einen unvergesslichen Urlaub versprochen und Frosch packt schon alles Nötige in ihren Abenteuerrucksack (was man eben so braucht, von Weltraumanzug bis Bratpfanne...), aber dann landen sie in Hinterschweinsbach auf einem Bauernhof, der sich auf den Gurkenanbau spezialisiert hat. Bitte was???!! Frosch kann und will es nicht glauben. Aber da erzählt ihr Junior, dass sich ein gefährlicher Kinderfresser in der Gegend herumtreibt. Na, das ist doch mal ein Abenteuer. Um Mitternacht schleicht sich Frosch hinaus, begegnet aber dabei erstmal drei ganz und gar nicht langweiligen Senfgurken (korrigiere DIE Senfgurken), die in der Nacht voll die Party machen (aha, Topfschlagen und so...) Die drei Gurken schließen sich Frosch an und gemeinsam trudeln die vier von einem wahnwitzigen Abenteuer in das nächste. Sie treffen dabei auf Hexen, Drachentöter, Pharaonengeister, Zirkusdirektoren und Weltraumhändler. Man kommt kaum zum Durchschnaufen zwischen all den Abenteuern!
Der Stil ist witzig-cool, genau das Richtige für Kinder ab 9/10 Jahren. Man kann die Geschichte auch sehr gut vorlesen. Nicht umsonst ist Frosch zum Kinderbuch des Jahres gewählt worden!
Ergänzt wird die Geschichte durch liebenswerte und ungewöhnliche Zeichnungen, die dem ganzen Buch die 1 mit Stern verleihen! 5 abenteuerliche Punkte!























